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150 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

liebe, kami garcia, badboy, i knew u were trouble, marco

I Knew U Were Trouble

Kami Garcia , Franziska Jaekel
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 18.10.2017
ISBN 9783473584833
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dieses Buch habe ich gebraucht!

In letzter Zeit habe ich wirklich ein Problem damit, Bücher zu finden, die mich länger als 10min fesseln. Oft fange ich ein Buch an und lege es dann schon nach nur wenigen Seiten wieder beiseite. Doch I Knew U Were Trouble kam genau zur richtigen Zeit. Denn dieses Buch, bei dem ich dachte es handelt sich um eine einfache Liebesgeschichte à la Romeo und Julia, wurde zu so viel mehr und einem Buch, welches ich nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Vor ein paar Monaten noch schien Frankies Leben nahezu perfekt zu sein, bis zu diesem einem Abend. Der Abend an dem ihr Freund Noah brutal umgebracht wurde und sie dabei zusehen musste. Seit diesem Abend ist nichts mehr wie es war. Frankie ist traumatisiert, traurig, wütend...eine Mischung die ihr so viel Ärger einbringt, dass sie schlussendlich von ihrer Schule fliegt und sich von ihrem Luxusleben verabschieden muss, um zu ihren Vater (ein Undercover-Cop der Autodiebe jagt) in einen der schlechteren Teile der Stadt zu ziehen. Doch so schlimm wie Frankie anfangs dachte ist es gar nicht, denn in der neuen Schule trifft sie auf Marco, einen Bad-Boy, der sie von der ersten Minute an fasziniert.

Als ich die ersten paar Seiten gelesen habe, wusste ich noch nicht so richtig, was ich von Frankie halten sollte. Sie kam sehr zickig und verwöhnt rüber. Eben wie das perfekte kleine reiche Mädchen. Und ganz ehrlich, so etwas will ich nicht lesen, davon habe ich langsam die Nase gestrichen voll. Aber Frankie hat sich schnell als ein ganz anderen Mädchen entpuppt. Denn sie ist eifrig dabei, ihr komplettes Leben umzukrempeln und endlich zu tun und so zu leben wie sie möchte. Was mir persönlich total gefallen hat. Ich mochte die neue Frankie, und wie sie wirklich alles gemacht hat, was sie wollte ohne dabei Rücksicht auf ihre Eltern zu nehmen. Sie hat neues ausprobiert und neue Freunde gefunden. Sie war einfach dabei, wie wohl die meisten Teenager, sich selbst zu finden. Und das war wirklich großartig mitzuverfolgen.

Und auch Marco hat etwas. Denn so bad, wie er wohl auf den ersten Blick mit seinen Tattoos und den Autorennen scheinen mag, ist er gar nicht. Eigentlich ist er ein ziemlich süßer Typ, der sich rührend um seine kleine Schwester kümmert. Die schlechten Entscheidungen die er trifft bzw getroffen hat, haben auch irgendwie alle ihre Berechtigung. Ich glaube, wenn ich wieder ein paar Jahre jünger wäre (wie sich das anhört), dann wäre Marco mein Bookboyfriend.

Die Beziehung zwischen den beiden ist wieder eine typische Instalove-Geschichte, nach gerade einmal 4 wirklichen Gesprächen sind sie bis über beide Ohren verliebt. Etwas was ich normalerweise ja gar nicht mag. Aber irgendwie hat mich das bei diesem Buch weniger gestört. Denn je mehr ich gelesen habe, umso mehr konnte ich die Anziehung zwischen den beiden verstehen. Beide kommen zwar aus unterschiedlichen sozialen Schichten, und beide sind absolut nicht perfekt, aber sie haben wesentlich mehr gemeinsam als man denkt.

Aber so gut das Buch ist (und das ist es wirklich), gibt es einen kleinen Punkt, denn ich zu bemängeln habe. Und das sind die Autorennen. Die waren ein Punkte, die mich so neugierig auf das Buch gemacht haben, denn im Klappentext hörte sich das super spannend an. Leider kam dieser Punkt der Geschichte mir etwas zu kurz. Natürlich waren die Autorennen wirklich spannend, wenn sie dann mal vorkamen. Doch diesen Aspekt hätte man noch etwas mehr ausbauen können.

Ganz klar, ich liebe I Knew U Were Trouble! Das Buch hat mir mal wieder gezeigt, wie leicht es war sich als Teenager zu verlieben (und auch warum ich Young-Adult Bücher liebe). Aber es hat mir auch gezeigt, wie wichtig es manchmal ist, man selbst zu sein und vielleicht einmal das Falsche zu tun, aber aus den richtigen Gründen. Für mich war das Buch ein absoluter Page-turner und eins dieser Bücher, das gern noch etwas länger hätte sein können.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Perfect Touch - Vereinigt

Jessica Clare , Kerstin Fricke
Flexibler Einband: 364 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 21.12.2017
ISBN 9783404176175
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Witzig, süß, sexy. Das sind so die Worte, die mir zuerst einfallen, wenn ich Jessica Clare höre. Bisher haben mir ihre Bücher, weitestgehend, wirklich gefallen. Natürlich gab es Ausnahmen, doch die gibt es wohl bei jedem Autor. Und ich fürchte leider, und das tut mir selber weh wenn ich es schreibe, dass Perfect Touch - Vereinigt mit zu diesen Ausnahmen gehört...

Einige Tage laufen gut, andere nicht so. Bisher liefen für Leo alle Tage hervorragend, bis zu diesem einen Tag, als seine Familie ihn aus dem Land verbannt, damit er nicht auf dem Thron landet. Doch was soll Leo alleine in New York tun? Da kommt ihn die süße und etwas tollpatschige Taylor gerade recht. Zeit mit ihr zu verbringen wird nach und nach immer wichtiger für Leo, allerdings nicht wichtig genug um nicht zurück nach Hause zu wollen. Und um das zu erreichen, hat Leo schon den perfekten Plan...

Oh man, ich weiß irgendwie nicht so wirklich was ich zu diesem Buch schreiben soll. Ich sitze jetzt schon Stundenlang vor dem Laptop und finde einfach nicht die richtigen Worte. Also entschuldigt bitte, wenn ich mich etwas wirr ausdrücke, bei diesem Buch geht es nicht anders.

Aber wollen wir zuerst einmal mit Taylor anfangen. Der süße und absolut tollpatschige Nerd. Sie liebt Videospiele und Doctor Who über alles. Und irgendwie machte sie das so besonders. Denn ich bin, glaube ich, noch nie einer Protagonistin begegnet, die solch ein Geek war. Was sie absolut liebenswert machte. Leider, und das ist ein großes leider, hatte ich null Verbindung zu ihr. Es hat zwar Spaß gemacht, ihre Geschichte zu lesen, doch Taylor kam mir immer wie ein zu groß geratenes Kind vor, die man keine Sekunde alleine lassen konnte. Ganz ehrlich, ich brauche, um ein Buch wirklich zu fühlen, irgendeine Verbindung zu den Protagonisten, und die gab es einfach nicht.

Jedoch hatte ich nicht nur bei Taylor das Problem, sondern auch bei Leo. Aber zu allererst muss ich mich mal kurz darüber aufregen, dass sein Name in der deutschen Übersetzung verändert wurde. Denn, ehrlich, musste das sein? Ob er nun Loch heißt (das ist ein englischer Name verdammt!) oder Leo, das machte jetzt nun auch keinen Unterschied. Er ist und bleibt irgendwie ein Arschloch und ein Kind. Denn auch er hat, genau wie Taylor, irgendwie (für mich) noch nicht das Erwachsenenalter erreicht. Sein ganzes Verhalten hat mich regelmäßig auf die Palme getrieben. Sorry, aber Leo war ja irgendwie ganz sexy, doch das entschuldigt einfach absolut nicht wie er sich gegenüber Taylor verhalten hat.

Und die beiden zusammen? Davon würde ich am liebsten nicht einmal anfangen. Die Bücher von Jessica Clare sind sonst immer absolut heiß, aber hier spürte ich keine Verbindung, sondern es fühlte sich einfach alles zu gewollt und zu dramatisch an, um echt zu wirken. Und ja, ich weiß, dass es ein Buch ist, da muss nichts echt sein. Allerdings wäre der Funke einer Möglichkeit solch eine Geschichte zu erleben, schon ganz nett gewesen. Dann wären vielleicht auch ein paar Funken mehr vorhanden gewesen. So hat sich die Beziehung zwischen den beiden eher halbgar angefühlt.

Ganz klar, Perfect Touch - Vereinigt ist das bis jetzt schwächste Buch der Autorin. Was mich absolut enttäuscht. Denn die Idee von einem Geek und einem royalen Milliardär war wirklich gut, allerdings passte für mich nichts zusammen. Zwei so unterschiedliche Charaktere zu haben, kann interessant und fesselnd sein, doch in diesem Fall war es einfach zu viel, sodass bei allem auch noch die Romantik (die mir absolut wichtig ist) viel zu kurz kam. Jetzt kann ich nur hoffen, dass Jessicas neue Reihe Wild Games wieder besser wird...

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78 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

liebe, gefängnis, erotik, the point, bad boy

The Point - Entfesselte Sehnsucht

Jay Crownover , Tess Martin
Flexibler Einband: 316 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.11.2015
ISBN 9783956492501
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

OMFG dieses Buch!

Ich bin ja wirklich schon eine ganze Weile ein Fan von Jay Crownover und ihr Marked Man Reihe gehört durch Rule Archer zu meinen absoluten Lieblingen. Doch diese Jungs sind alles gute Kerle, manchmal können sie etwas problematisch und arrogant sein, aber sie sind nichtsdestotrotz gut. Doch der Protagonist dieses Buches - Shane Baxter - ist keiner dieser guten Jungs. Er ist ein richtiger Bad Guy. Und ich glaube der englische Klappentext sagt es am besten: Es besteht ein Unterschied zwischen Bad Boy und einen Typen der wirklich böse ist. Und ich kann euch schon jetzt sagen, The Point - Entfesselte Sehnsucht ist eins der besten Bücher, die ich seit langem gelesen habe, mit dem wohl coolsten Antihelden.

Shane Baxter ist schon mit 18 Jahren ins Gefängnis gekommen. Jetzt, 5 Jahre später, ist er 23 und frisch wieder draußen. Doch könnte er die Zeit zurück drehen, würde er alles wieder genauso machen. Denn er ist damals ins Gefängnis gegangen um seinen besten Freund Race zu beschützen. Allerdings ist dieser nach Bax Entlassung einfach untergetaucht. Deswegen setzt er nun alles daran, Race zu finden und trifft dabei auf dessen Halbschwester Dovie, die eine merkwürdige Anziehung auf ihn ausübt. Dabei könnte sie nicht weniger in sein Leben voller Gewalt, Kriminalität und Gefahr passen...

Okay, ich muss einfach mit Bax bzw Shane beginnen. Denn...OMG...dieser Typ ist der Hammer! Er ist der Inbegriff des bösen Typen. Und wenn ich böse sage, dann meine ich so richtig richtig böse. Aber auch wenn es eine Weile brauchte mit ihm warm zu werden, was aber einfach an seiner Art lag, konnte ich nicht umhin, mich in ihn zu verlieben. Denn Shane Baxter hatte zwei Seiten. Auf der einen ist Bax. Die "böse" Hälfte, die keine Kompromisse eingeht, die hart ist, absolut und Schonungslos ehrlich. Aber vor allem gefährlich. Und dann ist das noch Shane. Die "gute" Hälfte. Die Hälfte die nur Dovie in ihm hervorbringen kann. Die nette und etwas weichere Seite. Und genau diese beiden Seiten zusammen, machen Shane Baxter so unwiderstehlich.

Über Dovie habe ich jetzt noch gar nicht viel gesagt. Dovie Pryce ist eine 20 jährige Studentin, die in ähnlichen Verhältnissen wie Bax aufgewachsen ist. Doch vor ein paar Jahren, hat ihr Halbruder - und Baxs bester Freund - Race sie ausfindig gemacht und ihr zu einem besseren Leben verholfen. Weswegen Race in ihren Augen ein Held ist. Und da er Bax vertraut, lässt Dovie ihn auch näher an sich heran. Sie ist eine dieser Protagonistinnen deren beste Freundin man gerne wäre. Was ich an Dovie am meisten mochte ist, dass frech und nicht auf den Mund gefallen ist, dazu absolut fürsorglich und einfach nur liebenswert. Und wie sie Bax sieht, wirklich alles von ihm sieht, war einfach wunderbar. Sie liebt ihn nicht obwohl er böse ist, sondern gerade deswegen.

Und das ist auch ein Grund dafür, das die Chemie zwischen diesen beiden Charakteren gestimmt hat. Nichts ist sexyer als ein heißer Typ und ein schüchternes Mädchen. Denn genau dann kann man sich sicher sein, dass nur so die Funken fliegen. Aber auch außerhalb des Bettes haben die beiden super zusammengepasst. Sie haben einfach Seiten an dem anderen zum Vorschein gebracht, die beide Charaktere noch besser gemacht haben.

The Point - Entfesselte Sehnsucht ist eine Geschichte voller Romantik, die man nicht erwartet hätte, Drama, Spannung und einer ordentlichen Portion Sex. Und auch wenn man am Anfang ein wenig braucht um in die Geschichte zu kommen, da man einfach von so vielen Informationen und Charakteren erschlagen wird (Achtung, hier ist aufmerksames lesen gefordert), hätte ich dieses Buch in keinem Punkt anders gewollt. Denn dieses Buch zeigt einem, dass man, egal was man durchgemacht hat, wie unvollkommen man auch ist, alles schaffen kann und ganz vielleicht noch die große Liebe auf dem Weg findet.

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213 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 114 Rezensionen

liebe, isabelle ronin, du bist mein feuer, wattpad, feuer

Du bist mein Feuer

Isabelle Ronin , Sabine Schilasky
Flexibler Einband: 752 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 09.10.2017
ISBN 9783956497728
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Okay, gleich zu Beginn, solche Rezensionen schreibe ich wirklich nicht gerne. Ich probiere natürlich immer positive Aspekte eines Buches hervorzuheben. Aber es gibt leider auch immer mal wieder Bücher, wo es kaum etwas positives zu sagen gibt. Und Du bist mein Feuer ist leider Gottes so ein Buch für mich. Aber, bevor ich jetzt weiter mache, bedenkt bitte, dass das nur meine Meinung zu dem Buch ist und es sicherlich dem ein oder anderen unter euch gefallen könnte.

Eigentlich sollte es nur ein ganz normaler Abend unter Freunden werden für Caleb. Doch dann entdeckt er auf der Tanzfläche dieses eine Mädchen, dass ihn vom ersten Augenblick an fasziniert. Und wie es der Zufall will, landet sie am Ende des Abends auch in seiner Wohnung, aber ganz anders als gedacht. Was hat es mit diesem Mädchen auf sich und schafft es Caleb sie für sich zu gewinnen?

Okay, die Rezension muss ich mal etwas anders aufziehen, als ich es normalerweise tue.

Als ich das erste Mal von Du bist mein Feuer gehört bzw es gesehen habe, hab ich mich sofort in das Cover verliebt (und das liebe ich auch immer noch). Natürlich musste ich mich auch gleich etwas über die Story schlau machen, und habe dabei rausgefunden, dass es eigentlich einmal eine Geschichte war, die auf Wattpad veröffentlicht wurde. Das war schon der erste kleine Haken an der Sache, denn entweder ich liebe, wirklich liebe, die Bücher die vormals für Wattpad geschrieben wurden oder ich kann absolut nichts mit ihnen anfangen. Dazwischen gibt es für mich leider nicht mehr. Doch da es so viele positive Meinungen zu dem Buch gab, wollte ich ihm eine Chance geben. Tja, nur leider gehört es für mich jetzt in die zweite Kategorie...

Du bist mein Feuer fängt direkt an, man wird regelrecht in die Handlung geschmissen. Das alleine scheint ja noch nichts schlimmes zu sein. Allerdings geschehen dann Dinge, die absolut nicht nachvollziehbar sind, für einen normalen Menschen. Natürlich wird in Romanen ein anderen Maßstab angelegt. Aber trotzdem hat schon die Beginn der Story für mich nicht funktioniert.

Und das ist auch nicht das einzige was nicht für mich funktioniert hat. Denn die beiden Hauptcharaktere Caleb und Veronica oder 'Red' waren auch nicht so das Richtige.

Caleb war mit seinen 23 Jahren schon relativ erwachsen, nur das er ein absoluter Player ist. Soweit ist das nichts neues in einer College-Romanze, und auch absolut nicht schlimm. Allerdings legt er nach nur einem Treffen mit Red eine 180° Drehung hin sodass er schon nach einigen Seiten (ungesund) bessen und verliebt in sie ist. Ab diesen Punkt verändert er sich nicht mehr wirklich und probiert es nur noch Veronica recht zu machen. Sorry, aber das ist kein eigenständiger Mann, und das geht gar nicht in meinen Augen.

Tja und Veronica? Die ist sogar noch schlimmer. Dieses Mädchen war so unerträglich. Sie hat sich wieder und wieder und wieder von ihren Ängsten behindern lassen und sich dabei absolut kindisch verhalten. Doch im nächsten Moment hat sie wieder das genaue Gegenteil von dem gemacht, wogegen sie sich vorher so "standhaft" gewährt hat. Ganz ehrlich, eine schlimmere Protagonistin ist mir schon sehr lange nicht mehr untergekommen.

Auch zusammen haben die beiden nicht richtig gewirkt. Es gab null Chemie zwischen ihnen. Ich glaube da erzeugen selbst ich und ein kalter Fisch mehr Funken. Und dann dieses ständige 'Ich liebe dich'. Sorry, aber diese drei Wörter kann man auch überbeanspruchen und genau das ist in diesem Buch leider getan worden.

Auch die pseudodramatische "beste Freundin" die dem Buch wohl Spannung geben sollte, hat ihr Ziel bei mir leider sehr weit verfehlt. Ich fand es leider too much. Das ganze Ende war einfach zu viel des Guten und konnte das Buch für mich auch nicht mehr retten.

Ganz ehrlich, ich konnte in Du bist mein Feuer zwar immer wieder ein paar gute Ansätze sehen, die aber nicht mal annähern genutzt wurden. Die Story ist alles in allem einfach nur langweilig (es hätten auch gern 300 Seiten weniger getan), ohne wirkliche Charakterentwicklung (was mich immer noch am meisten aufregt) und viel zu Klischeebeladen (ja auch da habe ich meine Schmerzgrenze). Für mich war es leider wirklich eines der Flop-Bücher dieses Jahr.

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398 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 109 Rezensionen

briefe, liebe, tumblr, nie verschickte briefe, verlust

Ich wollte nur, dass du noch weißt ...

Emily Trunko , Nadine Mannchen , Lisa Congdon , typealive
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Loewe, 13.02.2017
ISBN 9783785586082
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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55 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

spiel nicht mit dem bodyguard, liebesroman, tempting love, j. lynn, erotikroman

Tempting Love - Spiel nicht mit dem Bodyguard

J. Lynn , Friederike Ails
Flexibler Einband: 282 Seiten
Erschienen bei LYX, 24.11.2017
ISBN 9783736305342
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Nachdem ich ja nach dem ersten Buch ernsthaft überlegt habe, diese Reihe überhaupt nicht mehr weiter zu verfolgen, habe ich nach dem zweiten Teil meine Meinung geändert und war sogar ziemlich froh darüber. Aber am gespanntesten war ich wirklich auf diesen Abschluss der Reihe. Denn Chandler, der älteste Gamble Bruder, ist mir wirklich ein Mysterium gewesen. Und dann auch noch die Kombination mit dieser Protagonistin. Lasst mich einfach so viel sagen, explosiver hätte die Mischung der Protagonisten nicht sein können.

Nach einem ersten, sehr kurzen aufeinandertreffen, hätte Chandler Gamble nie gedacht, dass er die steife und zugeknöpfte PR-Beraterin seines Bruders Alana Gore je wiedersehen würde. Doch dann steht sie plötzlich vor seiner Tür und braucht seine Hilfe. Alana bekommt seit einer Weile Drohbriee geschickt, die immer aufdringlicher und furchterregender werden. Jedoch ist Chandler nicht wirklich davon überzeugt, dass Alana Hilfe braucht. Und selbst wenn, hat er eine simple Regel: Beschütze niemanden, mit dem die eigentlich ins Bett willst. Und das ist bei der distanzierten Alana definitiv der Fall...

Wie habe ich Alana in meiner letzten Rezension genannt...die PR-Beraterin aus der Hölle...ja ich glaub das war es. Und das war, wenn man von dem was man im zweiten Buch mitbekommen hat, schon wirklich nett ausgedrückt. Ich glaube ich hatte bevor ich mit dem Buch angefangen habe auch ein wenig Angst. Denn so rücksichtslose und steife Protagonisten können ein Buch ganz schön zäh machen. Doch auch wenn Alana es mir in diesem Buch auch nicht ganz einfach gemacht hat sie zu mögen, denn auch hier gab es immer wieder Momente in denen sie kalt und emotionslos rübergekommen ist, konnte ich mich doch für sie erwärmen. Natürlich wird sie nie meine liebste Protagonistin. Aber dadurch, dass das Buch sowohl aus ihrer als auch Chandlers Sicht geschrieben wurde, hat man Einblicke bekommen, die sie verständlicher gemacht haben. Und im Verlauf des Buches ist sie dazu noch aufgetaut, sodass Alana definitiv nicht annähernd so furchtbar war, sogar ziemlich sympatisch eigentlich, wie ich befürchtet hatte.

Tja, und sie Chandler kann ich glaube ich nur das selbe sagen wie zu Chad in der Rezension davor...OMG dieser Kerl ist so verdammt heiß! Wenn es um heiße und mitreißende männliche Protagonisten geht, dann steht Jennifer L. Armentrout ganz oben auf der Liste derjenigen, in deren Büchern ich so einen Mann suche wenn ich mal wieder einen brauche. Chandler Gambe hat mich umgehauen. Zum einen ist er wieder (ja hier kommt ein Klischee) absoluter Alpha-Male. Dominant, stark, selbstbewusst und er nimmt sich was er will. Aber zum anderen hat er auch keine Angst davor, seine Gefühle zu zeigen, hat also eine weiche Seite, die mich in Kombination mit seiner Dominanz wirklich angesprochen hat. Also ja, ich hätte auch gern einen Chandler Gamble als Bodyguard!

Hier trifft wirklich heiß und kalt aufeinander. Und wie es so schön in der Natur ist, knallt es bei so einem zusamentreffen gewaltig. Okay, das war gerade ein komisches Wortspiel. Also, ihr wisst schon was ich meine oder? Chandler und Alana könnte zwar nicht unterschiedlicher sein, was sie zusammen aber umso spannender macht. Und obwohl bei ihr manchmal die Emotionen etwas zu kurz kommen, spürt man dieses leise Knistern. Es ist zwar kein gewaltiger Buschbrand an Gefühlen zwischen ihnen wie bei Chad und Bridget im zweiten Teil, aber das würde auch irgendwie überhaupt nicht zu den beiden passen. Von daher, stört es mich diesmal seltsamerweise weniger, das die Chemie nicht die Seiten des Buches in Brand gesetzt hat.

Tempting Love - Spiel nicht mit dem Bodyguard war alles in allem ein unterhaltsames und leicht zu lesendes Buch. Perfekt also für zwischendurch, da es nicht besonders tiefsinnig ist (nicht im negativen Sinne gemeint). Es ist einfach eine locker leichte Lektüre. Und alles in allem hat mich die gesamte Reihe, nach einem anfänglichen schweren Start, wirklich von sich überzeugen können. Und sollte ich jetzt zwischen Chad und Chandler wählen müssen (sorry Chase aber du kommst leider nicht an deine beiden älteren Brüder ran), wüsste ich ganz ehrlich nicht welchen von beiden ich lieber hätte. Ansonsten nehme ich aber auch gern beide Gamble Brüder. 😉

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98 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

liebe, baseball, chad gamble, j. lynn, tempting love

Tempting Love - Homerun ins Glück

J. Lynn , Friederike Ails
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.05.2017
ISBN 9783736304468
Genre: Liebesromane

Rezension:

Well hello there Mr Chad Gamble.

Ich glaube, mittlerweile weiß wirklich jeder, dass ich ein absoluter Fan von Jennifer L. Armentrout bzw J.Lynn bin. Doch nachdem ich das erste Buch ihrer Tempting Love Reihe gelesen habe, was übrigens auch ihr erster Ausflug ins New-Adult Genre war, wollte ich die Reihe anfangs gar nicht weiter verfolgen. Denn dieses erste Buch war wirklich nicht sonderlich gut, und hatte so gar nichts mit der J.Lynn zutun, die man sonst kennt. Doch jetzt bin ich ganz froh, dass ich die anderen beiden Bücher doch noch gelesen habe, denn...jap...ich bin definitiv ein Fan der zwei ältesten Gamble Brüder.

Chad Gamble ist ein Baseball-Profi und dazu der wohl berüchtigste Player von ganz Washington. Sein Frauenverschleiß ist in der ganzen Stadt berüchtigt. So berüchtigt, dass ihm seine Mannschaft jetzt ein Ultimatum stellt. Sollte er nicht innerhalb eines Monats, seinen ruf mithilfe einer PR-Beraterin verbessern, fliegt er raus. Seiner PR-Beraterin kommt der Kuss mit Bridget da genau richtig, eine Frau die Chad schon einmal getroffen hat und sie seitdem nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Kurzerhand wird Bridget dazu überredet, sich als Chads feste Freundin auszugeben um so seinen Ruf zu retten. Doch was als harmlose Fake-Beziehung angefangen hat, wird schnell viel mehr. Aber kann eine Beziehung, die unter solchen Umständen entstanden ist, überhaupt funktionieren?

Bridget Rogers, ist eine dieser Protagonistinnen, in die man sich einfach verlieben muss. Schon gleich zu Beginn, hab ich mich irgendwie mit ihr verbunden gefühlt. Ich hab genau verstanden, mit welchen Problemen sie zu kämpfen hatte. Eine solche Verbundenheit mit einer Protagonistin zu spüren, ist wirklich sehr selten und deswegen umso besonderer. Etwas was ich noch super an Bridget fand war, dass sie mal kein super dünnes Model war, sie war einfach eine gesunde und normale Frau. So wirkte sie nicht unrealistisch. Sie war einfach wunderschön und selbstbewusst (auch wenn sie so ihre Momente der Zweifel hatte, wie wohl jede normale Frau). Und wenn ich von normal rede, dann ist das definitiv nicht abwertend gemeint. Nein eher sollte ich das ganz besonders positiv hervorheben. Und das Bridget dazu noch ihren ganz eigenen Stil und einen ziemlich verrückten Kopf bzw Gedanken hatte, hat sie für mich zu einer der besten Protagonistinnen seit langem gemacht.

Ähm, und ich glaube alles was ihr über Chad wissen müsst ist....er ist ein absoluter HOTTIE! Okay, nein Spaß beiseite. Chad ist ein toller Charakter. Aus dem ersten Buch wusste ich schon so ein wenig, was mich bei ihm erwarten würde. Aber ich war ehrlich überrascht, wie sehr Chad mich dann doch überwältigt hat. Er war so anders als ich gedacht habe. Natürlich hat er ein dreckiges Mundwerk und ist absolut von sich selber überzeugt. Das war keine Überraschung. Allerdings war ihm die Aufmerksamkeit von all den Frauen vollkommen egal. Und das hat mich sehr wohl überrascht. Und noch schockierender fand ich, dass er sich so schnell Hals-über-Kopf in Bridget verliebt hat und er keine Panik bekommen hat (wie so viele andere männliche Protagonisten). Er hat seine Gefühle einfach angenommen und das war sooo toll. Endlich mal ein Protagonist der nicht feige ist. Und ja, wenn ich ein rundes Bild von Chad zeichnen muss, dann muss ich einfach noch einmal erwähnen wie heiß dieser Typ ist!

Und ja, Bridget und Chad waren auch endlich mal wieder ein Paar, bei dem ich die Chemie gespürt habe. Das hat mir in meinen letzten Büchern und auch im ersten Teil der Reihe gefehlt. Dieses Knistern und die Funken die nur so über die Seiten fliegen. Und da Chad auch mehr in die Sparte der dominanten (also jetzt nicht Christian Grey dominant) Bettpartner gehört, waren die sexy Szenen zwischen den beiden auch wesentlich intensiver. Man merkt einfach deutlich, dass Jennifer sich in diesem Buch gesteigert hat und langsam zu der wurde, die wir alle kennen und lieben. Denn sie ist nun mal eine Meistern in diesem Genre.

Alles in allem ist Tempting Love - Homerun ins Glück um Längen besser als Band 1. Die Story ist zwar (durch die gerade einmal knapp 300 Seiten) schnell gelesen, bringt deswegen aber nicht weniger Spaß und intensive Momente. Doch obwohl ich dieses Buch so sehr mochte, bin ich jetzt besonders gespannt auf das letzte Buch. Denn die PR-Beraterin aus der Hölle (und das ist noch nett ausgedrückt), wird in dem Buch die weibliche Hauptrolle übernehmen. Und...oh ja...ich bin mächtig gespannt wie das wohl werde wird.

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84 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

monica murphy, heyne verlag, fair game, bloggerportal, badboy

Fair Game - Alexandria & Tristan

Monica Murphy , Silvia Kinkel , Evelin Sudakowa-Blasberg , Hanne Hammer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.09.2017
ISBN 9783453421516
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Lang, lang ist's her seit ich die letzte Rezension geschrieben habe. Aber jetzt komme ich endlich wieder einmal dazu. Und in dieser Rezension widme ich mich dem letzten Buch der Fair Game Reihe von Monica Murphy.

Ich weiß, dass ihre Bücher nicht von jedem gemocht werden, ihre Storys sind oft sehr seicht und dazu höllisch sexy, ich habe bis jetzt fast jedes ihrer Bücher wirklich gemocht. Deswegen, und weil ich absolut gespannt war auf die Geschichte von Tristan, habe ich mich ziemlich auf dieses letzte Buch der Reihe gefreut. Aber wie es manchmal so ist, wurde ich ziemlich enttäuscht.

Nachdem ihre Eltern wegen Veruntreuung und Betrug im Gefängnis gelandet sind, möchte Alexandria ein neues Leben anfangen. Sie zieht in eine neue Stadt, geht aufs College, nimmt den Namen ihrer Mutter an und muss mit sehr viel weniger Geld auskommen als sie es gewohnt ist. Als Alex auf einer Party auf Tristan trifft, stellt dieser ihre Welt auf den Kopf. Denn er ist nicht nur ein eingebildeter Typ, der sich für ein Geschenk Gottes an die Frauen hält, sondern vor allem ist er auch genau der Typ Mann, von dem sie sich fernhalten sollte. Aber Tristan hat es sich zur Aufgabe gemacht, der undurchschaubaren Alexandria näher zu kommen. Und wie lange schafft sie es ihm so zu widerstehen?

Alexandria war ein Charakter, denn ich nicht so schnell durchschauen konnte. Durch ihre Erfahrungen war sie sehr in sich gekehrt und vorsichtig, was ich absolut verständlich fand. Dann war sie stark und selbstbewusst. Sie hat sich nicht unterkriegen lassen und das fand ich wirklich bemerkenswert. Aber auf der anderen Seite war sie auch schüchter und unsicher was sie selbst betraf. Sie konnte ausfallend und zickig sein. Sie hatte absolut kein Mitgefühl für andere, und hat oft nur an sich selber gedacht. Und das war einfach nur anstrengend und nervig. Genauso sehr hat es mich gestört, dass sie den Großteil des Buches unnahbar wirkte gegenüber Tristan, was sie nur noch anstrengender gemacht hat. Deswegen haben ich ziemlich gemischte Gefühle was sie als Protagonistin betrifft.

Ähnlich sieht es da bei Tristan aus. Ich habe mich wirklich auf ihn gefreut. Ich finde ja solche eingebildeten Kerle, die sich im Laufe des Buches verändern und auf das wichtige besinnen, oft am unterhaltsamsten. Und auch Tristan war für mich so ein Typ (nicht das ich auf eingebildete Kerle stehen würde). Und bis zu einem gewissen Grad hat er meine Erwartungen auch vollkommen erfüllt, ich war sogar zwischenzeitlich wirklich von ihm überrascht. Und ja, er ist sexy, was einen Teil seiner Anziehung ausmacht. Aber dann gab es auch wieder Stellen, da hat mich dieser Typ wirklich aufgeregt und ich hätte ihm am liebsten eine runtergehauen. Ich meine, ja natürlich gehören solche Stellen auf in ein Buch, gerade wenn der Charakter gerade erst dabei ist sich zu verändern. Aber bei Tristan war es irgendwie schlimmer, als bei vielen anderen Charakteren.

Jetzt komme ich zu einem Punkt, der mich bei diesem Buch wohl am allermeisten gestört hat. Ich gehöre eindeutig zu denen, für die die Chemie zwischen den Protagonisten wirklich zu spüren sein muss. Da hilft es auch nicht, irgendwelche Sexszenen zu schreiben um über einen Mangel dieser Chemie hinwegzutäuschen. Denn genau das war leider der Fall bei Alexandria & Tristan. Denn so toll die Charaktere auch für sich alleine sind (und das sind sie im Ganzen eigentlich), so spürt man zwischen ihnen einfach null Chemie. Und das überträgt sich auch auf den Leser. Ich habe das komplette Buch über, wirklich kaum eine Emotion oder auch nur den Hauch eines Gefühls wahrgenommen. Und in so einem Fall bringt auch die beste Geschichte nichts.

Ein Punkt den ich aber noch schnell erwähnen muss, sind die Sex and the City Anspielungen. Denn dieses Buch strotze geradezu davon. Und als ein Fan dieser Serie, fand ich es wirklich klasse, das gerade so ein Kerl wie Tristan, aus dieser Serie zitiert. Das war definitiv ein Highlight.

Alles in allem war Fair Game - Alexandira & Tristan für mich bei weitem das schwächste Buch der Reihe. Und wohl auch das schwächste von Monica Murphy ganz allgemein. Die Story kam leider etwas unausgegoren und zeitweilig zu schnell oder viel viel zu langsam daher. Dazu die nicht vorhandenen Gefühle. Ich muss einfach ganz klar sagen, ich war gelangweilt und habe (für meine Verhältnisse) wirklich ewig gebraucht um dieses Buch zu lesen. Wirklich schade...

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38 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Darker

E. L. James
E-Buch Text: 640 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 08.12.2017
ISBN 9783641229771
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich weiß, dass deutsche Buch erscheint erst Morgen, aber ich habe nicht so lange warten können und musste mir das englische kaufen und - natürlich - gleich lesen. Deswegen bezieht sich meine Rezension auch auf das englische Buch.

Aber die unterschiedlichen Sprachen ändern ja nichts an dem Inhalt. Denn der bleibt in beiden Sprachen gleich gut. Und ja, ich weiß, dass diese Bücher polarisieren. Nicht jeder mag sie, doch wer sie mag der ist ein treuer Fan. Ich gehöre definitiv in die Kategorie "treuer Fan". Denn ich liebe diese Bücher einfach und habe auf die zweite Geschichte aus Christians Sicht so hingefiebert. Und ich wurde definitiv nicht enttäuscht!

Nach dem großen Knall zwischen Ana und Christian, weiß Christian nicht weiter. So etwas wie für Ana hat er noch nie empfunden. Und auch wenn er sie zurück haben wollte, geht das überhaupt? Oder trennen die beiden doch zu viele Hindernisse? Und was passiert, wenn Ana doch zurück kommt, ist Christian dazu bereit Kompromisse einzugehen?

Wer Fifty Shades Darker bzw Shades of Grey - Gefährliche Liebe schon gelesen hat, der kennt auch schon die Story die dieses Buch zu bieten hat. Denn, ja, in den Grundzügen ist sie natürlich die selbe. Wie sollte das auch anders sein, immerhin ist es die selbe Geschichte, nur aus Christians Sicht. Aber genau diesen Punkt finde ich so unglaublich interessant. Ich bin ja sowieso ein großer Fan von Büchern, die aus beiden Sichten der Protagonisten geschrieben sind. Und diese Einsicht fehlte mir, bis jetzt, ja in den Büchern von EL James. Man bekommt eigentlich eben nur Anas Sicht auf die Dinge mit. Doch Darker beleuchtet endlich Christians Gedanken und Gefühle. Und das war wirklich großartig.

Und OMFG seine Gedanken und Gefühle haben es echt in sich. Es ist wirklich unglaublich, aber ich habe mich noch mehr in Christian verliebt, als ich es eh schon war. Es gab in diesem Buch Einblicke in Christians Vergangenheit, die mich wirklich fertig gemacht haben. Aber dadurch versteht man ihn einfach auch wieder besser. Endlich hat es bei einigen Szenen bei mir *klick* gemacht, und ich dachte mir so "Okay, jetzt kann ich viel besser verstehen warum Mr Grey so ist, wie er ist.", denn es hat seine Gründe. Aber vor allem war es so unglaublich toll mit anzusehen, wie er sich Ana öffnet und sich bewusste wird, dass er sie liebt. Ich habe eben so ganz typisch Frauen die Liebesgeschichte am am meisten gemocht.

Und auch Ana aus seiner Sicht zu sehen ist immer wieder interessant. Denn es gab einige Stellen, wo ich Ana - in "ihrem" Buch - verstehen konnte, warum sie genervt ist und ich Christians Reaktion absolut unangemessen fand. Jetzt wo ich weiß was dahinter steckt, ist sind diese Stellen noch einmal ganz anders. Und Ana kam in Darker auch wesentlich sexyer und selbstbewusster, was ich wirklich erfrischend fand, denn sonst wirklich sie immer so unglaublich unsicher. Was manchmal schon nerven kann.

Ganz eindeutig...Ich liebe Darker! Ich hatte, obwohl ich so lange auf dieses Buch gewartet habe, schon ein wenig Angst. Angst davor, dass das Buch eben doch nicht meinen Erwartungen entsprechen könnte. Aber mir wurde eigentlich ziemlich schnell klar, das meine Sorge unberechtigt war. Denn auch wenn die Geschichte nicht neu ist (natürlich gibt es einige neue Szenen, die in dem anderen Buch nicht vorkommen), war die Story aus Christians Sicht absolut mitreißend. Für mich ganz klar, für Fans ein Muss, für Liebhaber des Genres eine klare Leseempfehlung.

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323 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

paper passion, liebe, royal, love, familie

Paper Passion

Erin Watt , Franzi Berg
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.11.2017
ISBN 9783492061162
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Kaum zu glauben, aber mit Paper Passion schreibe ich auch schon die letzte Rezension für November. Und dann ist es auch noch eine Rezension, die mir eher schwer fällt. Denn ich habe mich so sehr auf dieses Buch gefreut, immerhin liebe ich die Geschichte rund um Ella und Reed, und hatte ziemlich hohe Erwartungen in dieses Buch. Aber wie das leider manchmal so ist, wurde ich dann doch etwas enttäuscht. Und glaubt mir Leute, ich wollte das Buch wirklich lieben, aber es ging einfach nicht.


Easton der Mittlere Spross der Royals und derjenige der überhall Chaos hinterlässt und in Schwierigkeiten gerät, sich in Kämpfe verwickeln lässt, mit jedem Mädchen schläft das nicht bei drei auf einem Baum ist und viel zu viel trinkt. Und jetzt wo seine ältesten Brüder auf dem College sind und seine jüngeren viel zu beschäftigt sind mit ihrer Freundin, ist niemand mehr da, der Easton etwas unter Kontrolle hält und sich mit ihm beschäftigt. Doch schon in der ersten Schulwoche trifft er auf Hartley, ein Mädchen, die eigentlich absolut nicht sein Typ ist und ihn doch irgendwie fasziniert. Jedoch lässt Hartley Easton einfach abblitzen. Aber so leicht lässt Easton nicht locker...


Okay, bevor ich lange um den heißen Brei herum rede, sage ich es euch lieber gleich: Ich kann Hartley nicht ausstehen. Und das hat ausnahmsweise einmal nichts damit zu tun, dass ich immer so ein etwas schwierigen Start mit Protagonistinnen habe. Sondern einfach wirklich damit, das sie ziemlich unausstehlich war. Natürlich hatte sie auch ein paar Momente, in der sie mir etwas sympathischer war. Aber den Großteil des Buches war Hartley einfach absolut unterkühlt und hat Sachen aufgebauscht, was wirklich unnötig war. Ganz klar, sie muss sich in Band 2 gehörig wandeln, damit ich mit ihr warm werde.


Und noch jemand, der sich verändern muss ist Easton. Das er ein schwieriger Charakter ist, dass war mir vorher schon klar. Immerhin hat er schon in den ersten Bücher ziemlich viel angestellt. Und auch in Paper Passion wird das nicht besser. Aber da das gesamte Buch aus seiner Sicht geschrieben wurde, bekommt man sehr viel mehr von seinen inneren Kämpfen mit. Denn auch wenn er viel Scheiße baut, Easton möchte eigentlich alles nur gut machen. Trotzdem muss er im nächsten Buch erwachsen werden, denn auf Dauer sind seine Eskapaden nicht zu ertragen.


Tja, und jetzt sollte normalerweise der Teil meiner Rezension kommen, in dem ich die Beziehung zwischen den Protagonisten etwas näher beschreibe. Und das würde ich auch wirklich gerne tun. Nur gab es leider keine Beziehung. Denn auch wenn Easton sich und Hartley gerne als "beste Freunde" bezeichnet, sind sie über weite Strecken des Buches weder befreundet, geschweige denn mehr. Und auch an Chemie zwischen den beiden Mangelt es. Da knistert einfach nichts zwischen den beiden. Nicht einmal bei dem einen Kuss den die beiden dann doch noch teilen.


Alles in allem habe ich mir wirklich wesentlich mehr von Paper Passion versprochen. Mir hat einfach der Humor, die Leichtigkeit, das Knistern und einfach das Royal-Gefühl in diesem Buch gefehlt. Die Geschichte zwischen Easton und Hartley bietet theoretisch so viel Stoff für eine gute Story. Deswegen, auch wenn ich momentan enttäuscht bin, setzte ich jetzt meine gesamte Hoffnung in Band 2 der Geschichte (oder 6, je nachdem). Denn gerade nach diesem wirklich üblem Cliffhanger, kann es doch nur besser werden!

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106 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 31 Rezensionen

sarah morgan, weihnachten, liebesroman, lichterzauber in manhattan, weihnachtsfest

Lichterzauber in Manhattan

Sarah Morgan
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 09.10.2017
ISBN 9783956496714
Genre: Liebesromane

Rezension:

Bald ist es schon wieder so weit - Gott, wie schnell die Zeit vergeht - bald fängt die Weihnachtszeit an. Eine Zeit voller Lichter, Musik, Schnee, Gebäck und guten Weihnachtsbüchern. Und, da ich schon jetzt ziemlich in Weihnachtsstimmung bin, habe ich mit Lichtzauber in Manhattan auch schon mein erstes Weihnachtsbuch gelesen. Und das war wirklich ein super Start in diese wunderschöne Zeit des Jahres.

Eva Jordan ist eine absolute Romantikerin und liebt alles was mit Weihnachten zu tun hat. Lucas Blade hingegen ist ein zynischer Thrillerautor, der dem Leben kaum etwas positives abgewinnen kann. Als Lucas Großmutter Eva dazu anheuert Lucas Wohnung während seiner Abwesenheit weihnachtlich zu dekorieren, macht diese sich voller Elan an die Arbeit. Allerdings hat sie nicht damit gerechnet, dass Lucas überhaupt nicht weggefahren ist, sondern nur gelogen hat und sie  dazu plötzlich auch noch als seine Muse dient. Und auch wenn die beiden sich in dieser Zeit näher kommen, kann es zwischen diesen zwei so unterschiedlichen Menschen überhaupt gut gehen? Oder steht Lucas Vergangenheit zwischen ihnen?

Auf dieses Buch der Reihe habe ich mich besonders gefreut. Denn Eva war mir schon in den ersten beiden Büchern unglaublich ans Herz gewachsen mit ihrer leichten und quirligen Art. Eva ist wirklich die Sorte Mensch, die man in seinem Freundeskreis haben möchte. Sie liebt ihre Familie und ihre Freunde über alles. Zwar ist sie manchmal etwas gutgläubig und naiv, aber das macht sie nicht weniger liebenswert. Im Gegenteil, für mich ist Eva die bisher beste Protagonistin von Sarah Morgan. 

Und nachdem in den ersten beiden Büchern schon jede Menge Anspielungen über den berühmten Thrillerautoren Lucas Blade gefallen sind, die mich absolut neugierig gemacht haben, haben wir ihn nun auch endlich persönlich kennengelernt. Und...wow...er hat mich echt umgehauen. Nicht weil er so ein Sonnenschein war oder weil er so absolut liebevoll mit Eva umgegangen ist (was er war, aber das war ein ziemlich langer Weg). Sondern eher, weil er so unglaublich viel durchgemacht hat - allein, ohne es jemand anderen zu erzählen - und zwar eine ziemlich pessimistische Sicht auf die Welt davongetragen hat, aber trotz seiner Angst gekämpft hat. Und gerade diese düsteren Protagonisten sind ja immer die, die am attraktivsten sind. Denn, haben wir nicht alle schon Mal davon geträumt, einen verletzten Mann zu retten?

Eva und Lucas sind wirklich so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Noch weiter voneinander entfernt hätte Sarah Morgan diese beiden Charaktere gar nicht anlegen können. Aber gerade das machte die Chemie zwischen den beiden so gut. Es gab unglaublich witziges Geplänkel (was ich so nie erwartet hätte von Lucas), süße Szenen und ja, auch sehr heiße Momente. Aber neben diesen ganzen Sachen, gab es vor allem eine unglaublich tiefe Verbindung zwischen den Protagonisten, die mich von diesem Buch überzeugt hat.

Ich liebe dieses Buch! Ja, ich glaube das fasst Lichterzauber in Manhattan ganz gut zusammen. Sarah Morgan schafft es einfach immer wieder gefühlvolle und zauberhafte Romanzen zu schreiben, die perfekt sind für ein paar Wohlfühlstunden. Wer also solche Bücher mag, dem kann ich die Bücher dieser Autorin nur ans Herz legen. ♥

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403 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 83 Rezensionen

coldworth city, mona kasten, fantasy, mutanten, roman

Coldworth City

Mona Kasten
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2017
ISBN 9783426520413
Genre: Fantasy

Rezension:

Nachdem ich Coldworth City  jetzt vor gut einer Woche beendet habe und die Geschichte etwas sacken lassen konnte, glaube ich, dass ich endlich die Rezension dazu schreiben kann. Denn dieses Buch war so anders als erwartet, ich brauchte wirklich erstmal etwas Zeit zum nachdenken.Wie ihr sicher wisst, bin ich schon seit Jahren ein Fan von Mona Kasten. Mit ihrer Schattentraum Reihe hat sie sich direkt in mein Herz geschrieben. Und auch ihr New Adult Reihe habe ich geliebt. Allerdings wusste ich nicht so recht, was ich von diesem neuen Buch erwarten sollte. Denn Mutanten sind nun doch etwas ganz anderes. Aber nach einigen kleineren Startschwierigkeiten konnte es mich zum Glück doch noch überzeugen.

In Coldworth City leben Menschen und Mutanten, Menschen mit besonderen Fähigkeiten, seit Jahren friedlich zusammen. So wird es zumindest nach außen hin dargestellt. Aber Mutanten wie Raven wissen es besser. Denn die Forschungsorganisation AID führt mit Erlaubnis der Regierung Experimente an Mutanten durch. Raven und ihr Bruder konnten vor drei Jahren aus dem Labor flüchten und leben seit dem unter falschen Namen. Bis auf einmal der mysteriöse Wade auftaucht und ihr das Angebot macht mit ihm zusammen zu arbeiten. Denn er ist Teil einer Untergrundorganisation, die gegen das AID vorgeht und die nach Verbündeten sucht. Doch ist es das Risiko überhaupt wert? Denn alles was Raven möchte, ist eigentlich nur ihren Bruder zu beschützen...

Ich habe ja schon erwähnt, dass ich Anfangs einige Probleme damit hatte, in die Geschichte zu kommen. Und das lag vor allem an Raven. Und das hatte ausnahmsweise Mal nichts damit zu tun, dass sie mir unsympathisch war, wie so viele anderen Protagonistinnen. Sondern eher damit, dass ich Raven nicht richtig einschätzen konnte. Denn sie ist ein ziemlich verschlossener Charakter (verständlich wenn man weiß was sie alles durchgemacht hat) und das macht es einfach unheimlich schwer, irgendeine Verbindung zu ihr aufzubauen. Raven kommt dadurch oft sehr hart und aggressiv rüber. Doch im Verlauf der Geschichte, lernt man noch eine andere Seite von ihr kennen. Eine Seite die sehr verletzlich und weich war. Diese Veränderung machte Raven zu einer so vielschichtigen Protagonistin, dass man nicht anders konnte, als sich irgendwie mit ihr verbunden zu fühlen und mit ihr mit zu kämpfen.

Und auch die beiden männlichen Protagonisten Wade und Knox haben mich wirklich überrascht.

Zum einen war da Ravens jüngerer Bruder Knox. Als Schwester und Tante haben solche Charaktere ja eh schon ein Stein im Brett. Ich empfinde ihnen gegenüber einfach immer diesen unglaublichen Wunsch nach Schutz (ähnlich wie Raven gegenüber Knox). Und Knox war auch einfach ein unglaublich toller Charakter. Auf der einen Seite niedlich naiv, wie es in diesem Alter einfach sein sollte. Auf der anderen Seite wesentlich erwachsener als er eigentlich sein sollte. Doch besonders was er am Ende des Buches gemacht hat, wie er mit Raven die Rollen getauscht hat, fand ich großartig. Für mich ist Knox einfach ein rund um toller Charakter.

Ähnlich wie Wade. Denn auch wenn Wade ein ziemlich einsilbiger und recht bedrohlich wirkender Mann ist, fand ich ihn großartig. Ich liebe ja eh solche Protagonisten die gegen den Strom schwimmen und ausnahmsweise einmal nicht dem normalen Bild des "perfekten männlichen Helden" entspricht. Und Wade war wirklich Meilenweit von diesem Idealbild entfernt (alleine schon sein Aussehen), aber dadurch näher dran als viele anderen.

Was die Story von Coldworth City angeht, wusste ich Anfangs wirklich nicht so recht was ich davon halten sollte. Denn eigentlich bin ich kein großer Fan von Mutantengeschichten ähnlich wie die X-Men Filme. Doch genau in diese Richtung geht nun Mal das Buch. Und auch wenn man einige Parallelen ziehen kann, ist die Story doch ganz anders. Für mich wesentlich spannender. Ich habe einfach mehr mitgefiebert als bei den Filmen. Für mich war es bei weitem überzeugender.

Doch so gut das Buch auch war, gibt es trotzdem etwas auszusetzen. Und das ist nicht nur der sehr holprige Start in die Geschichte. Sondern vor allem das viel zu abrupte Ende. Natürlich hätte das Ende nicht unnötig ausgedehnt werden müssen, aber ein wenig ausführlicher hätte es schon sein können. Mir fehlte einfach etwas handfesteres als dieses Ende, etwas was über Gewinnen/Verlieren über die AID angeht.

Trotzdem hat Coldworth City mich allem in allem von sich überzeugen können mit seiner (zwar nicht ganz neu erfundenen) Geschichte, dem spannenden und schnellen Schreibstil und den unglaublichen Protagonisten und Nebencharakteren. Ganz klar, Mona Kasten hat wieder Mal ein tolles Buch zu Papier gebracht.

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218 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

geneva lee, erotik, blanvalet, royal destiny, familie

Royal Destiny

Geneva Lee , Charlotte Seydel
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.08.2017
ISBN 9783734104763
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Ich weiß, dass die Meinungen zu dieser Buchreihe weit auseinander geht. Und auch ich selber war bei dieser Reihe eher geteilter Meinung. Einige Bücher haben mir wirklich gut gefallen, ich müsste sie zwar nicht noch einmal lesen, doch sie haben mir gefallen. Andere wieder gar nicht. Und da ich so jemand bin, der Reihen gerne komplett liest, musste ich natürlich auch noch den Abschluss Royal Destiny lesen. Tja, das hätte ich auch sein lassen können...


Das Happy End von Alexander & Clara und Belle & Smith scheint absolut perfekt zu sein. Sie haben ihre Liebe gefunden, sind glücklich. Doch so rosig wie alles scheint, ist es hinter den Kulissen dann doch nicht. Denn wie jedes Paar haben auch diese beiden so ihre Probleme, nur dass bei ihnen noch der Druck der Öffentlichkeit dazu kommt. Sind sie dem Druck und den Problemen gewachsen? Oder ist es eine unmögliche Zerreißprobe für ihre Liebe?


Zu den Charakteren, werde ich mich bei diesem Buch ausnahmsweise nicht einzeln äußern, denn das habe ich wohl in den Rezensionen zu den anderen Büchern der Reihe zur genüge getan. Allerdings komme ich natürlich nicht drum herum, etwas zu den beiden Paaren zu sagen.


Und das wären zum einen Alexander, der mittlerweile König ist, und Clara. Die beiden haben ja nun schon so einiges durchgemacht, und ich glaube ich habe selten ein Paar erlebt, dass so viele Höhen und Tiefen durchmachen musste. Das war auch einer der Gründe, weshalb ich mich so für sie gefreut habe, als sie endlich ihr Happy End bekommen haben. Doch jetzt ist alles doch nicht so Happy. Und das hat mich ehrlich gesagt etwas gestört. Denn die Probleme die die beiden haben, sind eigentlich ziemlich alltägliche Probleme, die aber auf ein "königliches" Niveau gehoben wurden. Also ziemlich aufgebauscht gewesen sind. Und nur Alexander und sein Verhalten war für mich irgendwie nachvollziehbar (und ja, ich hab auch eine kleine Schwäche für ihn). Clara ging mir leider nur auf die Nerven.


Und auch bei Belle und Smith war es nicht wirklich anders. Ich habe einfach ein Problem mit Protagonistinnen. Von Smith hat man dafür, für meinen Geschmack, leider viel zu wenig gesehen. Er war bis auf das Ende des Buches, mehr ein Nebencharakter. Auch wenn ich ganz allgemein die Probleme die diese beiden zu bewältigen hatten, interessanter und emotionaler fand. Aber sie waren leider nicht gut genug ausgebaut.


Das war auch ganz allgemein ein Problem von Royal Destiny, die Geschichte war nicht gut genug ausgebaut. Denn noch bevor das Buch überhaupt erschienen ist, wurde viel Werbung damit gemacht, dass man endlich mehr von Edward und David zu sehen bekommt. Tja, ganze zwei Kapitel hatten die beiden. Wo soll man denn da in ihre Geschichte eintauchen können?


Ganz klar, Royal Destiny ist für mich mit seiner unausgereiften Geschichte, seinen viel zu aufgebauschten Problemen und den eher unsympathischen Protagonistinnen, das schlechteste Buch der Reihe. Und lässt mich mit dem Gefühl zurück, froh zu sein, dass diese Reihe endlich abgeschlossen ist.

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252 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 101 Rezensionen

apollo, rick riordan, percy jackson, mythologie, götter

Die Abenteuer des Apollo - Das verborgene Orakel

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.08.2017
ISBN 9783551556882
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Okay, bevor jetzt irgendjemand meckert weil ich angeblich zu alt bin für die Bücher von Rick Riordan. Nein, dafür ist man einfach nie zu alt. Denn diese Bücher lese ich zwar schon seitdem ich 16 bin (und das ist jetzt schon ein ganzes Weilchen), aber sie haben mich einfach über die Jahre begleitet. und Die Abenteuer des Apollo - Das verborgene Orakel ist jetzt auch schon mein 13 Buch rund um Percy Jackson und seine Freunde. Doch leider muss ich gleich mal dazu sagen, dass mir einige der Bücher nicht so gut gefallen haben. Und Apollo ist so ein Zwischending.


Apollo, der Gott der Weissagungen, der Künste und des Bogenschießens, ist plötzlich kein Gott mehr. Denn er ist bei seinem Vater Zeus in Ungnade gefallen und wurde deswegen zu einem ganz normalen Sterblichen. Was absolut furchtbar ist. Und noch schlimmer, er steht ab jetzt im Dienst von Meg. Einem höchstens zwölfjährigen Mädchen und Halbgöttin. Und wie es nun mal so ist, ein Unglück kommt selten allein, denn schon bald warten auf Apollo und Meg eine ganze Reihe an gefährlichen Aufgaben...So weit so gut.


Apollo kennt man ja schon (wenn man mit den Werken von Rick Riordan vertraut ist) aus einer ganzen Reihe anderer Bücher. Und bis dahin war er mir auch nicht gerade der sympathischste aller olympischen Götter. Und das hat sich auch am Anfang des Buches nicht wirklich geändert. Denn Apollo ist (Gott hin oder her) ein ziemlich eingebildeter und selbstverliebter Gott bzw später Junge. Was wirklich ziemlich anstrengend ist. Doch ein Glück hat er noch mal die Kurve bekommen. Denn mit jeder weiteren Aufgabe, mit jeder neuen Herausforderung als ganz normaler Mensch, wächst Apollo und verändert sich. Er sieht ein, dass er in der Vergangenheit Fehler gemacht hat und sich die Welt nicht nur um ihn dreht (auch wenn er nichts dagegen hätte). Also, auch wenn er nicht mein liebster Protagonist aus dem Percy Jackson-Universum ist, ist Apollo doch ganz anders als gedacht.


Nur mit Meg bin ich das gesamte Buch über nicht klar gekommen. Obwohl sie so jung ist, und Eigenarten hat die unglaublich nervig sind, konnte ich sie einfach nicht durchschauen. Und das hat mich wahnsinnig gemacht. Gerade zum Ende hin.


Doch zum Glück geht es ja nicht nur um die Charaktere, sondern vor allem wieder um ein spannendes Abenteuer rund um Götter, Titanen und jetzt noch ganz neue Widersacher. Und die haben es echt in sich. Die Geschichte von Die Abenteuer des Apollo spielen kurz nach den Geschehnissen aus Die Helden des Olymp und etwa parallel zu den Magnus Chase Geschichten. Man braucht also schon ein wenig Vorwissen, um einige Zusammenhänge zu verstehen. Doch hat man diese, ist die Story einfach unglaublich spannend. Also, naja, wenn sie dann ab der Hälfte des Buches erst ein mal an fahrt aufnimmt. Und besonders das Ende hat mich wirklich schockiert.


Alles in allem ist Die Abenteuer des Apollo - Das verborgene Orakel wohl keins von Rick Riordans besten Büchern. Aber trotz kleinerer Stolpersteine und einer sich sehr langsam entwickelnden Geschichte, bringt das Buch wie immer Spaß beim lesen und trumpft mit unvorhersehbaren Handlungen auf, die es in sich haben. Ganz klar, ein Muss für alle Riordan-Fans und eine Empfehlung an diejenigen die Bücher rund um griechische Mythologie mögen.

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72 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

one night, jodi ellen malpas, livy&miller, goldmann verlag, one night - das geheimnis

One Night - Das Geheimnis

Jodi Ellen Malpas , Nicole Hölsken
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.09.2017
ISBN 9783442486458
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

*Wer Band 1 der Reihe noch nicht gelesen haben sollte, sollte diese Rezension nicht weiter lesen, da sie möglicherweise Spoiler enthalten kann.*


Ich liebe Jodi Ellen Malpas schon seit sie mir einen der heißesten und verkorksten Protagonisten ever vorgestellt hat...Jesse Ward. Aber auch der fantastischer Schreibstil und ihre Art den Leser zu packen und vollkommen in die Geschichte zu fesseln, hat mich zu einem Fan von ihr gemacht. Genau deshalb habe ich mich auch so unglaublich auf ihre neue Reihe One Night gefreut. Doch nachdem ich vom ersten Buch ziemlich enttäuscht wurde, war ich etwas skeptisch was das zweite Buch angeht. Da ich jedoch so eine Leserin bin, die eine Reihe normalerweise beenden muss, egal wie schlecht ein Buch dabei war, musste ich einfach mit One Night - Das Geheimnis weiter machen. Und zu meinem Glück (und Erstaunen) wurde ich positiv überrascht was M und Livy angeht.

Nach dem dramatischen Ende des zweiten Buches, probiert Livy wieder in ihr altes Leben zurück zu finden. Ganz ohne Miller (Ich hoffe es ist in Ordnung wenn ich seinen Name ab jetzt ausschreibe). Denn dieser hat sie anscheinend einfach aufgegeben. Glaubt Livy zumindest. Miller gibt jedoch nicht so schnell auf, wenn er einmal etwas als Seins ansieht und kämpft weiter um Livy. Doch ist es für die beiden überhaupt möglich eine Beziehung zu führen oder sind zu viele gegen sie? Und was ist mit Millers Vergangenheit, kann er sich davon wirklich so leicht befreien wie er Livy glauben macht?

Meine neue Definition einer nervigen Protagonistin ist Olivia Taylor. Zumindest war das meine Meinung nachdem ich das erste Buch beendet habe. Denn dort hat Livy mich wirklich zur Weißglut getrieben mit ihrem unsagbar nervigen, kindischen und sprunghaften Verhalten. Da ich jedoch wusste was mich bei Livy im zweiten Band erwartet, habe ich mich innerlich schon mal darauf vorbereitet. Doch dann kam alles ganz anders als gedacht. Denn sie war plötzlich gar nicht mehr so nervig und sprunghaft...naja, nicht mehr ausschließlich zumindest...irgendwie ist sie in den wenigsten Wochen zwischen den Büchern Erwachsener geworden. Sie hat Miller nicht mehr alles durchgehen lassen und hat auch mal ihre eigene Meinung vertreten. Natürlich hatte sie noch so ihre Momente wo ich etwas genervt von ihr war. Aber das rührte dann meistens daher, dass ich in dieser Situation anders gehandelt hätte. Livy wird definitiv nicht mehr zu meinen liebsten Protagonistinnen zählen, jedoch komme ich mittlerweile sehr viel besser mit ihr aus, und das ist nach Die Bedingung schon ein großer Fortschritt.

Und auch Miller Hart ist mir um einiges sympathischer im zweiten Band. Was bei ihm wohl vor allem daran liegt, dass er nicht mehr ganz so mysteriös ist. Man erfährt einfach stückchenweise immer mehr über ihn, wodurch man sich ein klareres Bild machen kann. Und das ist gar nicht so schillernd und glänzend wie Miller einen immer glauben machen möchte. Denn hinter ihm steckt viel viel mehr und manches davon ist wirklich schockierend. Und auch wenn man immer noch nicht alles über ihn weiß, ist er mir sogar mit seinen Neurosen und seiner Zwangsstörung irgendwie ans Herz gewachsen (auch wenn er an meinen Jesse Ward nicht heranreicht).

Nur bei der Chemie zwischen den beiden, habe ich immer noch einige Probleme. Denn die ist nach wie vor nicht wirklich existent. Es gab mehrere Momente, wo ich einen Ansatz sehen konnte. Etwas was tiefer geht und mich auch in gewisser Weise berührt hat, doch das zog sich leider nicht durch das gesamte Buch. Nichtsdestotrotz sind Miller und Livy schon ziemlich heiß zusammen, nur die Funken die nur so über die Seiten fliegen fehlen mir noch. Aber was nicht ist, kann ja bekanntlich noch werden, nicht?

Alles in allem ist One Night - Das Geheimnis wesentlich besser als das erste Buch der Reihe. Besonders das Ende war absolut spannend und hat mich auf meinen Sitz gefesselt bis zur letzten Seite. Es war intensiv, spannend, herzzerreißend, wirklich ein gutes Buch von einer begnadeten Autorin. Ganz klar, ich muss auch noch das letzte Buch der Reihe lesen und das am besten sofort!

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199 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

jodi ellen malpas, one night, jodie ellen malpas, one-night, erotik

One Night - Die Bedingung

Jodi Ellen Malpas , Nicole Hölsken
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.08.2017
ISBN 9783442486441
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

One Night - Die Bedingung ist schon wieder so eine Rezension, bei der ich einfach nicht weiß, wie ich anfangen soll. Ich sitze jetzt bestimmt schon eine Stunde vor meinem Laptop und weiß einfach nicht was ich sagen soll. Ich bin ein wirklich großer Fan von Jodi Ellen Malpas, denn ihr ist mit ihrer lost in You Reihe vor ein paar Jahren etwas wundervolles gelungen. Eine Reihe die ich einfach immer wieder lese kann. Und genau so eine Reihe habe ich mir auch hier erhofft. Eine Reihe mit einem heißen Mann wie Jesse Ward aus Lost in You und einer fesselnden Geschichte. Doch leider ist das ganze nicht so geworden wie erhofft. Und genau das ist gerade mein Problem.


Die junge Livy arbeitet in einem Coffee-Shop, lebt bei ihrer Großmutter, führt ein ganz normales un ruhiges Leben. Und das ist auch genau das was sie möchte. Doch das ändert sich schlagartig, als der arrogante, mysteriöse und kühle M mit den perfekten Manieren vor ihr steht. Dieser Mann stellt ihr Leben komplett auf den Kopf. Alles was er möchte ist eine Nacht mit ihr, aber sehr schnell wird Livy klar, dass sie viel mehr von ihm möchte als vierundzwanzig Stunden. Auch wenn M viel mehr verbirgt, als sie je ahnte...


Argh, also wirklich, ich bin ja schon etwas nachsichtiger geworden was Protagonistinnen angeht, weil ich sonst womöglich an jeder etwas auszusetzen hätte. Doch Livy ist (egal nach welches Maßstäben) einfach nervig. Für ihre 24 Jahre ist sie absolut unreif und kindisch, fängt ständig unnötige Streits an die sie nach zwei Sekunden in der Nähe von M wieder vergisst. Sie hat absolut kein Rückrat. Sorry, aber sie ist wirklich eine Protagonistin, die mir mehr auf die Nerven ging als sie sollte und mit der ich mich auch nicht wirklich anfreunden konnte. Zum Ende hin wurde es zwar etwas besser, aber das kam wohl für das erste Buch etwas zu spät.


Und auch mit M (es ist komisch seinen Namen nicht auszuschreiben) hatte ich so meine Startschwierigkeiten. Denn auch wenn er schon alleine durch seinen "Namen" und sein Verhalten mysteriös sein sollte, kam mir sein ganzes Benehmen oft viel zu überzogen und gewollt vor. Und auch wenn er heiß ist - welcher Protagonist ist das heute nicht? Für mich war M einfach kein rundes Gesamtpaket. Auch sein Job konnte mich dann nicht mehr wirklich schockieren, da ich mit soetwas schon gerechnet habe. Aber auch er wurde zum Glück mit der Zeit besser. Es besteht also noch Hoffnung.


Von der Lost in You Reihe bin ich es gewohnt, dass Jodi eine absolut explosive Chemie zwischen den Protagonisten kreiert, etwas was die Seiten zum brennen bringt. Doch auch diese hat mir hier eindeutig gefehlt. Die ganze Spannung zwischen Livy und M war leider nur halbgar und für mich nach dem Motto "Ich weiß gerade nicht was ich schreiben soll, also lass ich sie Sex haben" geschrieben. Mir fehlte einfach der Funkenflug.


Alles in allem war der Auftakt der One Night Reihe von Jodi Ellen Maplas eher eine durchwachsene Geschichte, die mich über lange Strecken des Buches nicht wirklich gefesselt hat. Die Idee war theoretisch wirklich gut und ich habe mich auch absolut davon angesprochen gefühlt, doch an der Umsetzung mangelte es leider. Allerdings wurde das Buch im Verlaufe des Buches besser, sodass ich ich wirklich Hoffnung für den zweiten Teil habe. Denn die Reihe beenden werde ich auf jeden Fall.

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322 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 70 Rezensionen

deadly ever after, serienkiller, liebe, sexy crime, crime

Deadly Ever After

Jennifer L. Armentrout , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2017
ISBN 9783492311731
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Endlich komme ich mal wieder dazu, eine Rezension zu schreiben. In den letzten Tagen hatte ich einfach zu viel Stress. Doch auch das hat mich nicht davon abgehalten, zu lesen. Denn Deadly Ever After von Jennifer L. Armentrout konnte ich einfach nicht lange ungelesen liegen lass. Nicht wenn eine meiner liebsten Autorinnen gleich zwei Genres verbindet die ich liebe. Thriller und New-Adult. Und obwohl ich anfangs nicht richtig wusste, wie sich diese Mischung machen würde, bin ich jetzt nachdem ich das Buch beendet habe, restlos begeistert.

Vor fast genau zehn Jahren hat Sasha den wohl schlimmsten Horror überlebt, den eine Person nur durchmachen kann. Und noch dazu war sie die einzige die es überlebt hat. Um mit dem erlebten umzugehen, hat sie all ihre Verbindungen zu ihrem früheren Leben gekappt und ist aus ihrer Heimatstadt geflohen. Nun, Jahre später, kommt sie wieder zurück um ihrer Mutter mit der Familienpension zu helfen. Doch Sashas Rückkehr bringt sowohl gute als auch schlimme Erinnerungen wieder zum Vorschein. Mithilfe ihrer früheren Liebe Cole setzt Sasha alles daran, das Schreckliche zu verarbeiten um in die Zukunft zu blicken. Doch das gestaltet sich schwerer als gedacht...

Normalerweise ist es nicht wirklich schwer, eine Protagonistin in einem New-Adult Roman zu beschreiben, da viele einfach sehr ähnlich aufgebaut werden. Doch da in Deadly Ever After Thriller-Elemente eine große Rolle spielen, ist es hier etwas schwerer wie ich finde. Auf der einen Seite ist Sasha die wohl stärkste Protagonistin, die mir seit einer ganzen Weile über den Weg (oder die Seite) gelaufen ist. Denn wer soetwas überlebt hat, und daran nicht vollkommen kaputt gegangen ist und noch dazu den Mut findet sich zu verlieben, ist stark. Anders kann man es gar nicht ausdrücken. Auf der anderen Seite ist sie absolut verängstigt und auch irgendwie gebrochen. Aber wer könnte ihr das in solch einer Situation schon verdenken? Doch nicht nur diese beiden Seiten machen Sasha zu so einer großartigen Protagonistin, denn ich liebe einfach ihren Weg. Man erlebt als Leser zusammen mit ihr eine wahnsinnige Reise, sieht sie wachsen und heilen, vom Anfang des Buches bis zur letzten Seite. Und genau solche Verwandlungen zu beobachten liebe ich in Büchern.

Und...OMFG...ich liebe Cole! Ja ich liebe ihn, er ist einfach unglaublich. Auch bei ihm bekommt man die Verwandlung mit, wenn auch weniger offensichtlich wie bei Sasha. Denn als die beiden sich das erste mal getrennt haben, war er noch ein junger Mann. Jetzt ist er ein richtiger Mann (und wenn ich richtiger Mann sage, dann mein ich das auch). Er ist FBI-Agent und setzt alles daran wieder eine feste Größe in ihrem Leben zu werden, auch wenn er sie dafür etwas in die richtige Richtung schupsen muss. Aber genau das liebe ich einfach so an ihm. Er weiß was er will, und nichts ist heißer, als wenn ein Mann weiß was er will und alles daran setzt es zu bekommen. Und dazu macht er auch noch alles menschenmögliche um Sasha zu beschützen und zu unterstützen. Ja, Cole ist wirklich perfekt.

Auch wenn ich Anfangs wirklich nicht wusste, wie die Mischung aus Thriller und New-Adult wohl werden würde, bin ich im nachnein wirklich überwältigt. Denn Deadly Ever After bietet einfach die genau richtige Mischung aus heißen (so richtig "verdammt ich brauche eine kalte Dusche"-heiß) Szenen, zuckersüßen Momenten und nervenaufreibenden Überraschungen. Es war toll diese knisternde Chemie zwischen Cole und Sasha verfolgen zu können und gleichzeitig sich auf das Spiel einlassen zu können "wer gehört zu den Guten und wer zu den Bösen" und nebenbei einfach mitzufiebern, was als nächstes passieren wird. Ganz klar, dieses Buch ist mit seiner Mischung eine absolute Leseempfehlung für euch.

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

greenwater hill, herz, liebe, kindergarten, geheimnis

Harte Schale, weiches Herz

Sarah Saxx
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 13.09.2017
ISBN 9783744894838
Genre: Romane

Rezension:

Es gibt ja immer mal wieder Reihen, bei denen ich wie ein Hund mit einem Knochen bin. Einmal angefangen zu lesen, muss ich sie einfach alle lesen, bis zum bitteren Ende. Auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, dass Sarah jemals ein Buch der Greenwater Hill Reihe nicht perfekt kreiert. Denn auch wenn ich natürlich meinen Favoriten aus dieser Reihe habe, kann ich wirklich behaupten, dass ich jeder Rückkehr in das malerische Städtchen Greenwater Hill entgegenfiebere und mich jedes Mal aufs neue verliebe. Und so war es auch wieder bei Harte Schale, weiches Herz.

Als Maya Hunter in den den Semesterferien in einer kleinen Pizzeria kellnert, trifft sie auf Ryan Hawthorne. Und zwischen ihnen fliegen sofort die Funken. Und auch wenn beiden bewusst ist, dass sie nur diese eine Nacht gemeinsam haben, beschließen sie das beste aus ihr zu machen. Jetzt, vier Jahre später, hätte Maya mit allem gerechnet, außer damit, dass Ryan nach all den Jahren plötzlich wieder vor ihr steht. Doch er ist nicht mehr der selbe charmante Typ wie früher, irgendetwas hat sich verändert. Kann es so überhaupt wieder zwischen den beiden funktionieren oder trägt Ryan einfach zu viel Ballast mit sich herum?

Maya Hunter ist schon aus den vorangegangenen Büchern bekannt, als eine quirlige und wie ein Wasserfall redende junge Frau, die absolut loyal hinter ihren Liebsten steht. Und genau so war sie auch in diesem Buch. Naja, auch wenn ihre schnelle und sehr viel redende Art etwas gewöhnungsbedürftig war, denn...verdammt...mir ist noch keine Protagonistin begegnet, die so viel so schnell redet. Das war mal was neues. Aber auf die Dauer auch nichts schlechtes. Denn ihr Art ganz allgemein war einfach unglaublich liebenswert. Maya ist ganz klar das nette Mädchen von nebenan, bei der man gar nicht anders kann, als sie ins Herz zu schließen.

Ganz anders als Ryan. Also nicht der Punkt mit den ins Herz schließen (denn das ging ganz leicht), sondern eher das "wie ein Wasserfall quatschen". Denn Ryan ist eher der wortkarge Typ, der nur was sagt, wenn es wirklich notwendig ist. Und seine weiche Seite die man im Verlauf der Geschichte kennenlernt (ich sag euch nicht was, aber freut euch einfach auf diesen Mann), macht ihn nur noch besser. Also ja, ich bin ein wenig verknallt. Anders ging es einfach nicht. Mit seiner Vergangenheit - die mich wirklich umgehauen hat - und seiner ganzen Art hat er ziemlich schnell Pluspunkte gesammelt. Und ist nach meinem Liebling der Reihe Dean, ganz klar auf Platz 2 der heißen Greenwater Hill Männer geklettert.

Und auch die Chemie zwischen Maya und Dean war wieder wirklich spürbar. Das die beiden sind wie gegensätzliche Magnete, macht die Sache zwischen ihnen nur noch besser. Also ja, die Funken sind von der ersten Seite an nur so geflogen. Und das muss ich bei einem Buch immer wirklich spüren, um es gut zu finden. Denn nichts ist schlimmer als ein "Liebespaar" mit einer Chemie wie zwischen zwei Toastscheiben.

Alles in allem ist Harte Schale, weiches Herz wieder ein absolut gelungener Roman von Sarah Saxx, und setzte die Erfolgsstory der Greenwater Hill Reihe nahtlos fort. Mir seiner leichten und lockeren Schreibweise, seiner wunderschönen und tiefgreifenden Story und der zauberhaften Liebesgeschichte zwischen zwei Protagonisten die nicht unterschiedlicher hätten sein können, ist dieses Buch eine absolute Leseempfehlung von mir. 

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(25)

44 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

dark escort, freundschaft, e. l. todd, familie, dark escort: rhett

Dark Escort: Rhett

E.L. Todd
E-Buch Text: 306 Seiten
Erschienen bei beHEARTBEAT by Bastei Entertainment, 09.12.2016
ISBN 9783732532797
Genre: Erotische Literatur

Rezension:  
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113 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

liebe, wellington, polo, pferde, nacho figueras

Die Wellington-Saga - Verlangen

Nacho Figueras , Jessica Whitman , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.09.2017
ISBN 9783734103742
Genre: Liebesromane

Rezension:

Oh man, das ist schon wieder eine dieser Rezensionen die ich seit Tagen vor mir herschiebe, weil ich einfach nicht weiß, was ich schreiben soll. Mir haben die ersten beiden Teile der Wellington Saga wirklich gefallen. Weswegen ich mich natürlich umso mehr auf das letzte Buch der Reihe und Antonias Geschichte gefreut habe. Doch ich muss leider gleich zu beginn dieser Rezension sagen, dass ich enttäuscht bin von der Geschichte...

Antonia Black hat als uneheliche Tochter des verstorbenen Familienoberhauptes kein leichten Stand in der Del Campo Familie. Besonders mit Carlos Witwe Pilar hat sie so ihre Probleme. Doch auch wenn sie auf der Del Campo Hazienda arbeitet, von ihren Brüdern akzeptiert doch nicht in die Familie integriert, ist sie nicht ganz allein. Ihr Arbeitskollege und bester Freund Enzo ist immer an ihrer Seite. Langsam wird beiden jedoch klar, dass zwischen ihnen wesentlich mehr ist, als nur eine gute Freundschaft. Doch kann das zwischen den beiden funktionieren, wenn plötzlich auch noch Antonias Vergangenheit vor der Tür steht?

Nachdem man in den vorhergehenden Büchern nur wenig von Noni erfahren hat, war ich wirklich ziemlich gespannt auf ihre Geschichte. Doch irgendwie war Antonia ganz anderes als erwartet. Ich habe mir immer eine unabhängige, starke Frau in ihr vorgestellt. Doch leider war das irgendwie nicht wirklich der Fall. Ihr Verhalten und ihre Entscheidungen gingen mir über lange Strecken der Geschichte einfach nur auf die Nerven. Und auch wenn ich sie irgendwie, aber wirklich nur irgendwie, verstehen konnte, heißt das noch lange nicht, dass sie so handeln musst und darf. Denn schlussendlich, hat Enzo darunter leiden müssen. Und das tat mir wirklich weh...

...denn Enzo ist einfach toll! Er war ein starker Charakter und stand den Del Campo Männern in nichts nach. Ja, er ist natürlich unheimlich sexy (wie könnte es auch anders sein), aber vor allem ist er ein gestandener Mann und kein Milchbubi wie so viele andere Protagonisten. Er hat mit seinen über 30 Lebensjahren schon so einiges mitgemacht und spielt einfach keine Spielchen mehr. Und genau deswegen fand ich das Verhalten von Noni ihm gegenüber auch nicht so toll. Denn sie spielte in gewisser Weise Spielchen. Und solche Frauen gehen gar nicht.

Natürlich ist das kein Grund, das die Chemie zwischen den beiden nicht stimmt. Denn das hat sie. Auch wenn die beiden nicht ganz so gut harmoniert haben wie die anderen Paare der Reihe, ist der Funken trotzdem übergesprungen. Und mehr habe ich in dieser Geschichte gar nicht mehr verlangt.

Trotzdem hat mir (neben Nonis Verhlaten) noch etwas in der Story gefehlt. Ich kann gar nicht so genau sagen was es war. Ganz klar fehlte mir natürlich die Liebesgeschichte zwischen Noni und Enzo, denn bis auf die ersten und die letzte 50 Seiten, war da nicht viel von Liebe in der Geschichte. Nonis Vergangenheit hat mir einfach einen viel zu großen Teil des Buches beansprucht. Aber selbst das war nicht das schlimmste. Ich kann wirklich nicht sagen was es war. Es war einfach so ein Gefühlt, welches mir beim lesen gefehlt hat.

Alles in allem machen genau diese negativen Punkte und das fehlende Gefühl Die Wellington Saga - Verlangen zum schwächsten Buch der Reihe. Denn obwohl es sich gut und schnell lesen lässt, kommt es einfach bei weiten nicht an die anderen Bücher heran. Trotzdem kann ich euch die Reihe nur ans Herz legen, denn es sind locker leichte Bücher für zwischendurch. Mit viel Liebe zum Polo und einer extra Portion Erotik.

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(70)

188 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

roadtrip, glücksspuren im sand, rachel bateman, tod, glücksspurenimsand

Glücksspuren im Sand

Rachel Bateman , Ute Brammertz , Steffi Korda
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Heyne, 26.06.2017
ISBN 9783453271494
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Manchmal fühle ich mich ja schon zu alt, um solche Bücher zu lesen. Doch manche Bücher, naja eigentlich ziemlich viele, sprechen mich einfach trotzdem noch an. Und genauso war es mit diesem Buch. Und eigentlich hatte ich mir Glücksspuren im Sand schon im Sommer vorgenommen, doch leider bin ich nicht dazu gekommen, es zu lesen. Doch glaubt mir, dieses Buch wäre die perfekte Sommerlektüre gewesen. Aber die Geschichte ist noch so viel mehr, weswegen ihr diese Geschichte einfach immer lesen könnte. Und das kann ich euch schon jetzt einfach nur empfehlen!

Anna und Storm waren schon immer mehr als Schwestern. Eher beste Freundinnen. Sie haben Jahrelang alles miteinander geteilt. Und noch heute sind die beiden sehr eng miteinander verbunden. Doch als Storm am Tag ihres Abschlusses bei einem Autounfall stirbt, steht Annas Welt auf einmal still. Bis zu dem Tag, als sie eine Bucketliste in Annas Zimmer findet. Eine Liste, auf der 15 Dinge stehen, die Storm im Sommer machen wollte, bevor es für sie aufs College gegangen wäre. Und Anna ist schnell klar, dass sie diese Liste abarbeiten muss. Zusammen mit Storms besten Freund und ihrem Kindheitsfreund Cameron macht sie sich auf dem Weg, alle Punkte auf der Liste abzuhaken...

Anna war eine ganz besondere Protagonistin. Anfangs war ich mir nicht so recht sicher, was ich von ihr halten sollte. Sie kam irgendwie so ein wenig zickig rüber. Doch das hat sich ziemlich schnell wieder geändert. Denn so wie die Autorin die Geschichte erzählt hat, konnte man einfach gar nicht anders, als mit Anna mitzufühlen. Der Weg wie sie über den Tod ihrer Schwester hinweggekommen ist (auch wenn sowas wohl nie ganz verwunden werden kann) und sich dabei selber gefunden hat, war einfach großartig. Sie war trotz ihres jungen Alters eine der stärksten Protagonistinnen die mir je begegnet ist.

Und auch ihre Beziehungen waren etwas ziemlich einzigartiges. Zum einen mit ihrer Tante Morgan und mit ihrer besten Freundin. Doch von Anna und Cameron konnte ich ehrlich gesagt gar nicht genug bekommen. Denn die beiden hat etwas ganz besonderes verbunden nach dem Tod von Storm. Wohl auch schon davor, aber das haben sie selber nicht gemerkt. Alles was die beiden Anfangs gemacht haben, war um sich Storm näher zu zu fühlen. Doch relativ schnell ist etwas sehr viel tieferes zwischen den beiden entstanden. Und genau das wurde einfach großartig beschrieben. Und da ich eh ein Fan von 'Von Freunden zu Geliebten'-Storys bin, hatte diese Geschichte schon von Anfang an einen guten Start bei mir.

Glücksspuren im Sand war ein wirklich gut geschriebenes Buch (und ich kann vollkommen verstehen, warum das Buch verfilmt werden soll), wo die Seiten nur so dahin geflogen sind. Und dabei hat es mich zum lachen, schmunzeln, verlieben und, ja, auch ein wenig zum weinen gebracht. Also die gesamte Palette an Emotionen hervorgerufen. Und das kann nur ein wirklich gut geschriebenes Buch, wie ich finde. Besonders das Ende hat mich kalt erwischt. Natürlich habe ich irgendwie geahnt, dass da noch etwas kommen muss, doch damit habe ich dann doch irgendwie nicht gerechnet. Aber ich glaube, was anderes hätte ich bei diesem Buch gar nicht erwarten dürfen.

Dieses Buch ist so viel und noch mehr. Eine herzerwärmend schöne und gleichzeitig herzzerreißende Geschichte über beste Freunde, Geschwister, die bessere Hälfte. Und auch wenn ich wegen ganz kleiner Schnitzer dem Buch keine 5 Sterne geben kann, ist sie absolut lesenswert. Ich kann sie euch also wirklich nur empfehlen. ♥

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99 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

liebe, familie, seri, beautiful, kinder

Beautiful Funeral

Jamie McGuire , Henriette Zeltner
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.08.2017
ISBN 9783492310673
Genre: Liebesromane

Rezension:

Früher war ich mal ein riesiger Fan von Jamie McGuire und den Maddox Brüdern, doch irgendwann ab Buch drei oder vier, habe ich wirklich die Hoffnung in diese Reihe verloren. Ich kam einfach nicht mehr klar mit ihrem Schreibstil und den überdramatisch aufgebauschten Geschichten der Brüder. Doch da ich eher dieser Typ bin 'Einmal angefangen muss ich den Rest auch noch lesen', habe ich mich auch noch durch die anderen Bücher gequält. Deswegen musste ich auch einfach Beautiful Funeral lesen. Und ich bin wirklich überrascht, denn es war gut. Immer noch nicht so gut, wie die ersten Bücher der Reihe, doch besser als erwartet.

Zum Inhalt kann und will ich nicht viel sagen. Denn zum einem MUSS man die anderen Bücher der Reihe vorher gelesen haben, einfach um die Zusammenhänge zu verstehen. Und ich möchte nicht unnötig spoilern. Und zum Anderen habe ich das Gefühl, dass ich genau das machen würde, egal was ich zum Inhalt schreibe, da einfach so viele Fäden in dieser Story zusammen treffen. Nur so viel: Elf Jahre sind seit dem letzten Buch vergangen. Die fünf Brüder haben mittlerweile alle ihre eigenen Familien und Kinder. Sie leben (meist) glücklich. Doch ahnen sie nichts davon, dass es jede Menge Geheimnisse zwischen ihnen gibt. Und diese werden nun alle aufgedeckt...

In Beautiful Funeral kommt dieses Mal jeder zu Wort. Und mit jeder, meine ich auch wirklich jeder. Wo die anderen Bücher bisher ausschließlich aus der Sicht der Protagonistinnen geschrieben waren, kommen diesmal auch die Maddox Brüder zu Wort. Und das ist eine echt angenehme Abwechslung. Denn da die Geschehnisse der Story recht dramatisch waren (was man ja schon anhand des Titels vermutet), bekommt man so einen viel tieferen Einblick in die Familie. Und das hat mir wirklich gefallen, den das war einer der Punkte, der mir bis jetzt in den vorhergehenden Büchern oft gefehlt hat, da ich mit den Protagonistinnen selbst nicht so gut klar kam.

Und von dieser Sorte gab es auch diesmal wieder einige. Allen voran Cami. Gott, dieses Weib ist wirklich so schrecklich und hat sich über all die Jahre die in den Büchern vergehen nicht geändert. Sie ist immer noch absolut selbstsüchtig und unsympathisch. Einfach schrecklich. Sie stellt selbst Ellie (die für mich eine der schlimmsten weiblichen Heldinnen ever war) in den Schatten. Und das will schon was heißen. Aber Ellie hat sich im Gegensatz zu Cami geändert. Ist wesentlich ruhiger und freundlicher geworden.

Nur die Maddox Jungs sind immer noch die Maddox Jungs. Starrköpfige, launische, sympathische, liebenswerte Männer, die den Schutz ihrer Liebsten über alles stellen. Diese fünf (naja, eher sechs) Männer werde ich wirklich vermissen, denn sie sind mir, im Gegensatz zu den meisten ihrer Pendants, ans Herz gewachsen.

In den vorhergehenden Büchern der Reihe, gab es immer wieder Berührungspunkte. Ein Brand, ein Beruf, ein Geheimnis. Das diese Fäden nun in diesem letzten Buch endlich zusammengefunden haben und alle Geheimnisse gelüftet wurden, fand ich großartig. Die Geschichte ist endlich in sich abgeschlossen. Doch so toll ich das auch fand, hatte ich auch einiges an der Art wie Jamie McGuire die Sache gelöst hat, auszusetzen. Denn die Story war einfach überdramatisch und einige Dinge wurden unnötig aufgebauscht (denn...verdammt...war diese zweite Sache wirklich nötig?!). Das war einfach für ein Buch mit knapp 380 Seiten zu viel des Guten. Und auch einige Reaktionen der Familie Maddox konnte ich nicht verstehen. Natürlich, bis zu einem gewissen Punkt konnte ich das, aber eben nicht alles. Und das was mich am meisten an Beautiful Funeral gestört hat, war das Ende. Denn, bitte, was soll das für ein Ende gewesen sein? Das ging einfach gar nicht.

Alles in allem ist das (vorerst) letzte Buch der Maddox Brüder Reihe von Jamie McGuire eine sehr durchwachsene Sache. Es war auf der einen Seite wesentlich besser als ich gedacht habe, und die Grundidee der Verknüpfung der einzelnen Handlungen war definitiv gut. Dennoch war die Story auf der anderen Seite, zu viel und nicht ganz ausgegoren. Mir fehlte einfach etwas. Deswegen war es zwar ein guter Schluss, doch leider auch nicht mehr. Was ich als ehemaliger Fan...und leider bleibt es wohl bei ehemaliger Fan...von Jamie McGuire, sehr schade finde. Trotzdem gibt es einen kleinen Maddox Brüder Bonus. ;)

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70 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

montana, mord, liebe, jennifer ryan, ranch

Montana Dreams - So ungezähmt wie das Land

Jennifer Ryan , Michaela Grünberg
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 07.11.2016
ISBN 9783956496233
Genre: Romane

Rezension:

Da es ja langweilig ist, eine Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen, ist So ungezähmt wie das Land nicht mein erstes Buch der Montana Dreams Reihe. Sondern schon mein zweites. Und vom zweiten Buch der Reihe So wild wie das Leben war ich wirklich begeistert. Denn es war eine tolle Mischung aus Liebesgeschichte und Krimi. Deswegen bin ich mit ziemlichen Erwartungen an dieses erste Buch gegangen. Doch irgendwie wurde ich dadurch leider nur enttäuscht.

Gabe Bowden, ehemaliger Rodeo-Reiter, wollte immer nur drei Dinge in seinem Leben. Seine eigene Ranch, eine Frau und Kinder. Doch womit er am wenigsten gerechnet hätte ist, eine halb erfrorene Frau am Straßenrand zu finden, die seine Welt auf den Kopf stellt. Ella Wolf, reiche Erbin des Wolf-Imperiums, hat gerade erst miterlebt, wie ihr eigener Onkel ihre Zwillingsschwester erschossen hat. Als sie herausfindet, dass ihre Schwester vor kurzem auf dem Familienbesitz in Montana war, flieht sie dorthin, denn sie weiß, dass sie die nächste auf der Liste ihres Onkels ist. Gabe hilft ihr dabei, Beweise für die Machenschaften ihres Onkels zu finden. Und während sie dem Feind immer näher kommen, kommen auch sie sich näher...

Ella Wolf war endlich mal wieder eine Protagonistin, die mir nicht die ganze Zeit auf die Nerven gegangen ist. Sie ist stark, leidenschaftlich, mitfühlend, klug eine Kämpferin und noch so vieles mehr, was ihre Umwelt nicht einmal ahnt. Die Bindung zu ihrer Schwester - die in dem Buch eine große Rolle spielt - war etwas ganz Besonderes. Ich fand es toll, dass sie trotz allem was ihr passiert ist, sich nicht hat unterkriegen lassen. Sie hat gekämpft um ihre Schwester (und auch Gabe) zu rächen. Es ist wirklich schockierend, wie sehr ich sie mochte. Es war einfach so leicht, eine Verbindung zu ihr aufzubauen.

Ja verdammt, ich steh auf Cowboys! Es gibt so viele Bad Boys und Rockstars in diesem New-Adult Universum. Doch für meinem Geschmack, kommen Cowboys viel zu kurz. Und dabei ist gerade diese Spezies Mann heiß, oder nicht? Deswegen freue ich mich immer wieder, wenn mir ein waschechter Cowboy begegnet. Und so einer ist Gabe definitiv. Er hat einfach die richtigen Werte. Er ist...ganz klar...heiß. Aber er arbeitet auch hart, ob nun auf seiner Ranch mit den Tieren oder an den Dingen die er möchte. Hat einen ganz besonderen Charme und einen extremen Beschützerinstinkt. All das macht ihn zu einem tollen männlichen Helden der Geschichte und zusätzlich zu einem Mann, dem ich endlich mal wieder abkaufe, dass es so einen in der Realität auch geben könnte.

Die Beziehung zwischen Gabe und Ella war ganz okay. Und es bricht mir wirklich das Herz das zu sagen, aber mehr als okay war sie wirklich nicht. Ganz klar, man konnte die Verbindung zwischen den beiden spüren und ich habe ihnen auch ihre Liebe abgekauft. Doch die Chemie war einfach nicht vorhanden. Und die intimeren Szenen haben mich (was wirklich schrecklich ist) eher zum lachen gebracht, als das sie Funken gesprüht haben. Was wirklich absolut schade ist.

Und auch die Geschichte war leider sehr durchwachsen. Der Anfang war wirklich unglaublich gut und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich einfach wissen wollte und musste, wie es weiter geht und was wirklich hinter Ellas Familie steckt. Doch irgendwann wurde die Story eher durchschnittlich. Und auch ganz allgemein haben irgendwann die Krimi-Elemente überhand genommen. Es kam mir Stellenweise einfach so vor, als wäre es keine Liebesgeschichte mehr, da diese so in den Hintergrund gedrängt wurde. Nur das Ende, konnte diese Mängel noch einmal etwas herausreißen. Aber es steckte definitiv mehr Potenzial in dieser Story.

Alles in allem war Montana Dreams - So ungezähmt wie das Land eine gute Geschichte für zwischendurch. Die noch einiges an Potenzial zu bieten hatte, welches nicht voll ausgeschöpft wurde. So konnte das erste Buch der Reihe, eindeutig auch nicht Band 2 von seinem bisherigen Thron schupsen. Mal sehen ob die letzten beiden Bücher das noch schaffen.

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88 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

erotik, intrigen, sehnsucht, hass, familie

Love is War - Sehnsucht

R. K. Lilley , Sonja Rebernik-Heidegger
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.08.2017
ISBN 9783453580565
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Ich habe das erste Buch der Love is War Reihe wirklich gemocht, doch es hat mich einfach mit zu vielen Fragen zurück gelassen, sodass ich das zweite Buch einfach gleich lesen musste. Und endlich...endlich...bekommt man die Antworten, auf die man im ersten Buch so sehnsüchtig gewartet hat. Und ich kann euch schon so viel sagen, hinter der Geschichte von Dante und Scarlett steckt so viel mehr, als man je für möglich gehalten hätte!

Hinweis: Wenn ihr das erste Buch noch nicht gelesen habt, solltet ihr dies nachholen, bevor ihr meine Rezension lest, da diese Spoiler enthalten kann.

Love is War - Sehnsucht beginnt fast unmittelbar an dem Punkt, an dem das erste Buch aufgehört hat. Scarlett ist am Boden zerstört, denn schon wieder hat sie sich das Herz von Dante brechen lassen. Dabei hat sie sich selber vor so vielen Jahren geschworen, dass ihr das nie wieder passieren wird. Doch als Dantes Halbbruder Bastian in Scarletts Leben tritt, stellt er alles was sie zu glauben dachte, auf den Kopf. Doch kann es wirklich sein, das hinter Dantes Verhalten mehr steckt, als der Wunsch sie zu verletzten. Und können die beiden wirklich eine gemeinsames Leben führen, wenn erst einmal alle Geheimnisse offenbart wurden. Oder ist es dafür schon längst zu spät?

Scarlett ist wirklich eine ganz außergewöhnliche Protagonistin. Normalerweise habe ich wirklich große Probleme mit den weiblichen Heldinnen. Und so war es im ersten Buch auch mit Scarlett. Ich habe sie nicht richtig Verstanden, konnte ihr Verhalten nicht richtig einordnen. Doch das hat sich im zweiten Buch schlagartig geändert. Sie hat sich nicht in sich zurückgezogen, als ihr das Herz gebrochen wurde. Als sie Geheimnisse und Intrigen aufgedeckt hat, ist sie nicht zusammen gebrochen. Sie stand immer aufrecht und hat alles ertragen. Und auch wenn sie die Person, die sie am meisten liebt, mit sich hat bluten lassen, war ihre Reaktion und ihr Verhalten, vollkommen verständlich, wenn man erst einmal hinter ihre Fassade geschaut und man ihre gesamte Geschichte erfahren hat. Denn sie ist wortwörtlich durch die Hölle gegangen. Doch sie ist dadurch nur stärker geworden. Und genau das habe ich an ihr lieben gelernt. Denn was ist schon besser, als eine Protagonistin, die stark und mutig ist?!

Und dann ist da natürlich wieder Dante. Ihn konnte ich im ersten Buch einfach nicht wirklich einschätzen. Klar, er war heiß. Doch er war auch distanziert und sehr geheimnisvoll. Doch auch das hat sich im Verlauf des zweiten Buches geändert. Denn...verdammt...er hat genauso viel durchgemacht wie Scarlett. Hat sie verletzt und beschützt, und das könnte man ihm wirklich übel nehmen. Doch irgendwie geht das nicht, denn er hatte seine Gründe. Er beschützt einfach die Menschen die er liebt. Und er liebt niemanden mehr als Scarlett. Und ja, er ist ein Arschloch gewesen, doch er ist trotz allem, der perfekte Protagonist. Also gebt ihm erst Mal eine richtige Chance, bevor ihr ihn zu schnell verurteilt.

Die Beziehung zwischen Dante und Scarlett hat sich in Love is War - Sehnsucht ziemlich verändert. Im ersten Buch bestand sie vor allem aus Hass und Hass-Liebe. Natürlich war die Chemie zwischen ihnen prickelnd und ziemlich leicht entflammbar. Und diese Chemie besteht auch weiterhin. Doch es kam etwas weicheres in ihre Beziehung hinzu. Etwas vertrautes, süßes. Und diese ganz neue Mischung, macht das ganze noch um so vieles schöner. Denn endlich konnten einige Verletzungen heilen. Hach, es war so wunderschön, das kann ich gar nicht richtig in Worte fassen.

Alles in allem, ist Love is War - Sehnsucht noch einmal um einiges besser, als der erste Band. Denn endlich bekommt man die Antworten, auf die man so lange gewartet hat. Allem voran: Warum haben sich die beiden getrennt? Und ich kann euch sagen, darauf kommt ihr nie. Doch das macht die Story nur um so mitreißender. Denn dieses Buch reißt euch auseinander, und setzt endlich alles wieder so zusammen wie es sein sollte. Es macht einen ganz. Und alleine deswegen, solltet ihr diesen Büchern eine Chance geben!

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167 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

erotik, liebe, heyne verlag, hass, r.k.lilley

Love is War - Verlangen

R. K. Lilley , Sonja Häußler
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 19.06.2017
ISBN 9783453580558
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Love is War - Verlangen stand eine ganze Weile ungelesen bei mir, und ich musste mich regelrecht zwingen, dieses Buch zu lesen. Denn obwohl mich der Klappentext und die Autorin - von der ich bis jetzt nur gutes gehört hatte - absolut neugierig gemacht haben, haben mir die vielen negativen Bewertungen, besonders in meinem Freundeskreis, etwas skeptisch gemacht. Und nachdem ich das erste Buch nun selber gelesen habe, weiß ich, was andere daran gestört hat. Denn diese Protagonisten machen es einem nicht ganz leicht. Doch die Geschichte selber, ist um so vieles besser, als ich erwartet hätte.

Scarlett und Dante haben eine ziemlich turbulente Vergangenheit. Sie waren seit ihrer Kindheit die besten Freunde, und die erste und einzige Liebe füreinander. Doch dann ist etwas schreckliches passiert. Was, das erfährt man nicht genau. Doch diese Geschehnisse haben eine tiefe Kluft zwischen ihnen verursacht. Eine so tiefe, das sie vor fünf Jahren, getrennte Wege gegangen sind. Doch nun tritt Dante wieder in Scarletts Leben, und alles wird noch komplizierter, als es ohnehin schon war...

Bei Scarlett trat wieder einmal dieses typische Phänomen auf. Ich konnte sie auf den Tod nicht ausstehen. Ganz im Gegenteil. Ich habe sie am Anfang des Buches, richtig gehend gehasst. Mir ist schon lange (wenn überhaupt jemals) keine weibliche Protagonistin mehr so sehr auf die Nerven gegangen. Am liebsten hätte ich ihr wirklich eine gescheuert. Doch irgendwann gab es einen Wendepunkt, ich kann keinen genauen Punkt im Buch sagen, doch es wurde einfach immer besser. Ich habe mehr und mehr verstanden, was Scarlett antreibt. Scarlett ist nicht auf den Mund gefallen und manchmal ziemlich grob. Doch sie ist ebenfalls stark und tough, etwas was man im ersten Moment gar nicht richtig wahr nimmt. Hinter ihrer Fassade steckt auf jeden Fall noch einiges, was man im ersten Band der Dilogie, noch nicht erfahren hat. Und ich bin gespannt, das herauszufinden.

Und Dante? Ja, auch er ist anfangs ziemlich geheimnisvoll. Klar, er ist heiß und kein auch ein ziemliches Arschloch sein. Aber auch hinter seiner Fassade verbirgt sich wesentlich mehr, als man im ersten Moment denkt. Doch ihn selber, kann ich aus dem ersten Buch alleine, nicht wirklich einschätzen. Dafür verbirgt er einfach noch zu viel. Un dich hoffe, das sich das mit dem zweiten Band bessert.

Die Beziehung zwischen Dante und Scarlett ist wirklich etwas einzigartiges. Denn diese Zwei, hassen sich aus tiefstem Herzen. Doch genauso sehr lieben sie sich. Diese 'love-hate'-Beziehung war wirklich großartig. So etwas habe ich noch nie gelesen. Die Chemie zwischen den beiden hat zu hundert Prozent gestimmt, und hat die Seiten nur so brennen lassen. Verdammt, es war sexy, sinnlich, hasserfüllt und einfach nur heiß.

Dieses erste Buch der Love is War Reihe, war wirklich eine Achterbahnfahrt der Gefühle und hat mich mit vielen Fragen zurückgelassen. Besonders diese eine beschäftigt mich: Warum haben die beiden sich getrennt? Und alleine um das herauszufinden, muss ich das zweite Buch lesen!

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