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Uns gehört die Nacht

Jardine Libaire , Sophie Zeitz
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 25.07.2018
ISBN 9783257300727
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Uns gehört die Nacht“ von Jardine Libaire ist ein außergewöhnliches Buch. Es hat mich verwirrt, fasziniert, abgestoßen, verwundert, in Staunen versetzt, nachdenklich gemacht und noch vieles mehr. Es ist schwer zu beschreiben und daher auch schwer zu bewerten. Dennoch versuche ich hier, ein paar meiner Eindrücke aufzuschreiben.


Das Buch erzählt die Geschichte von Elise und Jamey. Sie ist unter den denkbar schlechtesten Voraussetzungen in einem gefährlichen, heruntergekommenen Viertel zwischen Armut, Drogen und Gewalt aufgewachsen, wo sie schon viel zu früh Erwachsen werden musste. Er ist unter den angeblich besten Voraussetzungen aufgewachsen, hineingeboren in eine reiche Familie, viel Geld, viele Ferienhäuser, viele Nannys, viele Bewunderer, viel von allem, aber wenig Liebe. Die findet er, als er in New Haven seine Nachbarin Elise kennenlernt, die so anders ist als all die Frauen, die ihn normalerweise umgarnen. Was er nicht weiß, ist, dass sie ihn will und auch bekommen wird, ganz gleich was seine Familie und Freunde, die Welt dazu sagt.


Der Erzählstil der Autorin ist anders und macht das Buch, meiner Meinung nach, zu etwas Außergewöhnlichem. Das Buch wird von einem allwissenden Erzähler erzählt, der jedoch nicht sein ganzes Wissen Preis gibt, nur Schnipsel, kleine Stücke, Ausschnitte des Lebens. Ich würde den Stil schon fast als nüchtern bezeichnen, wie einen Nachrichtenbericht, ohne Gefühle und Emotionen, eine simple Abfolge der Handlungen und Ereignisse. Gleichzeitig ist da die fast schon poetische Seite, wie man sie in Gedichten findet: Bilder, Vergleiche, Um- und Beschreibungen, Metaphern, alles wunderbar verpackt zu einem wahren Genuss an kreativen Satzfindungen.


„Ihre pockennarbige DNA, greift wie Blauschimmelkäse, ihre Traditionen wie die braun gewordenen Ränder einer aufgeschnittenen Birne.“


Das Buch ist, meiner Meinung nach, viel weniger ein Liebesroman als die Verknüpfung vieler kleiner Schicksale, Menschen und Geschichten einer aufmerksamen Beobachterin verwoben in einem Buch, das durch die Geschichte um Elise und Jamey zusammengehalten wird. Sie bilden den Rahmen, um den sich zahllose Menschen, Leben und Orte ranken. So erinnert mich das Buch ein wenig an eine literarische Form der „Humans of New York“. Es werden zahlreiche Menschen und Ausschnitte aus ihrem Leben beschrieben, obwohl sie mit der Geschichte nicht mehr zu tun haben, als dass sie auf der Straße an Elise vorbeilaufen oder Jamey im Park begegnen. 


Menschen aller Schichten, Klassen und Rassen finden ihren Weg in dieses Buch und das hat mich fasziniert. Diese kleinen Schnipsel aus unterschiedlichen Leben, die so authentisch und nah wirken, als würde man selbst über einen Markt laufen und sich überlegen, wie wer gerade lebt und wieso. 

Dennoch wurde es mir manchmal ein bisschen zu viel, da die Geschichte um Elise und Jamey in den Hintergrund zu rücken schien und ich gerne gewusst hätte, wie es denn weitergeht und wo das Ganze denn hinführt. Diese Frage ist mir allerdings bis zum Schluss geblieben, der merkwürdig offen bleibt, aber so zu diesem merkwürdigen Buch passt. Und merkwürdig meine ich in diesem Fall nicht negativ, sondern völlig wertungsfrei als Tatsache.


Dieses Buch hat sich für mich wie einer der spanischen Filme angefühlt, es lässt einen verwirrt und Stirn runzelnd zurück, es hallt nach, obwohl man gar nicht weiß warum und das beschäftigt einen noch Tagelang. Ich kann wirklich nicht sagen, was ich von dem Buch halten soll, da es mich so verwirrt und gleichzeitig irgendwie auch berührt hat. Es gab diesen Drang, weiterzulesen, mehr zu erfahren und sich gleichzeitig in dieser seltsamen Atmosphäre, die geschaffen wurde, dieser distanzierten Nähe, zu verlieren. 

Wer also mal etwas anderes lesen, sich in Worten verlieren und zum Nachdenken angeregt werden möchte, ist mit diesem Buch gut bedient. Wer eine herzerwärmende, dramatisch angehauchte Liebesgeschichte erwartet, die man mal schnell im Zug oder Wartezimmer verschlingen kann, dem rate ich eher von diesem Buch ab.

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24 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Himmelstochter

Lea Ringpfeil
E-Buch Text
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 29.06.2018
ISBN 9783522621670
Genre: Sonstiges

Rezension:


„Himmelstochter“ ist der Debütroman von Lea Ringpfeil und erzählt die Geschichte von Caitlyn, auch genannt Lyn. Sie lebt bei ihrem Vater, der nicht nur Alkoholiker ist, sondern sie auch verprügelt, seit die Mutter kurz nach ihrer Geburt gestorben ist. Lyns Leben wirkt bis dahin recht trostlos, dennoch schlägt sie sich durch, nicht zuletzt durch die beständige Aufmunterung durch ihren besten Freund Jonathan. Doch dann tritt plötzlich Aiden in ihr Leben, rettet sie aus mehreren Situationen und erzählt ihr eine haarstreubende Geschichte, über Dämonen und Banphrionsas. Sie soll angeblich die letzte Banphrionsa sein und die Welt vor den Dämonen retten. Von da an ist in Lyns Leben nichts mehr so, wie es einmal war.


Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Lyn erzählt, wodurch man gut ihre Reaktionen und Gedanken mit verfolgen kann. Es gibt einige witzige Passagen, da Lyn durchaus einen selbstkritischen Humor hat, der mir gut gefallen hat. Ansonsten ist der Schreibstil flüssig und gut zu lesen. 

Der einzige Punkt, der mir hier sauer aufgestoßen ist, ist die Tatsache, dass noch recht viele Fehler übrig geblieben sind. Es gibt noch einige Buchstabendreher oder -auslasser, fehlende oder doppelte Wörter, sodass ich manche Sätze zweimal lesen musste. Das mache ich der Autorin auch gar nicht zum Vorwurf, sollte aber vom Verlag nochmal nach korrigiert werden, um ein noch flüssigeres Lesen zu ermöglichen. Außerdem wären ein paar Absätze mehr nicht schlecht gewesen, da die Kapitel recht lang sind und es so schwer ist, mitten drin aufzuhören bzw. manchmal auch Zeitsprünge vorkommen, die durch die Formatierung nicht als solche zu erkennen sind.


Nun aber hin zum Positiven und das ist die Geschichte. Ich finde die Idee wirklich hervorragend und mal etwas anderes und auch die Reise nach Irland ist wunderbar. Das Land und die Stimmung dort wird gut beschrieben und man merkt, dass die Autorin selbst bereits viel Zeit dort verbracht hat. Lyn ist keine perfekte Heldin, was sie um so sympathischer macht und ich konnte ihre Verwirrung richtig spüren und miterleben, was mir gut gefallen hat. Auch Aidens Zwiespalt zwischen Pflicht und Liebe wird gut erkenntlich, obwohl er nur aus Lyns Sicht erzählt wird, weshalb ich das umso bemerkenswerter finde. 


Der Klappentext verrät allerdings bereits mehr als die Hälfte der Geschichte, da sich die erste Hälfte des Buches eher darauf konzentriert, wie Lyn von ihrer Vergangenheit und neuen Zukunft erfährt und darauf vorbereitet hat. Es hat mir gut gefallen, dass sich die Autorin dafür Zeit genommen hat, aber man sollte sich dessen bewusst sein. 


Das Ende hat mir ebenfalls gefallen, allerdings ist es sehr offen gehalten und am Ende wird auch nicht alles aufgelöst, weshalb ich doch sehr hoffe, dass es noch einen zweiten Band geben wird. Ich würde mich zumindest sehr darüber freuen, da mir das Buch vergnügliche Lesestunden und das Abtauchen in eine andere Realität ermöglicht hat.

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128 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

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VIP-Reihe / Idol – Gib mir die Welt

Kristen Callihan , Anika Klüver
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei LYX, 27.07.2018
ISBN 9783736306967
Genre: Liebesromane

Rezension:

In „Idol - Gib mir die Welt“ erzählt Kristen Callihan die Geschichte des Musikers Killian aus der Band Killing John und von Libby, die sich auf dem Land in North Carolina verkriecht. Dort begegnet  sie Killian, der im Suff sein Motorrad und ihren Garten zerstört hat. Wütend versucht sie ihn wegzujagen, was ihr nicht wirklich gelingt, da Killian, den sie nicht als den berühmten Rockstar erkennt, ihr neuer Nachbar ist. Langsam freunden sie sich an und schaffen es, sich mit der Musik gegenseitig aus ihren momentanen Löchern zu ziehen und den Schritt in eine neue Zukunft zu wagen, doch nicht alles, was glänzt, ist Gold…


Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen und vor allem die Dialoge sind wirklich toll und sehr häufig sprühen sie nur so vor Witz und auch mal Sarkasmus. Beschreibungen und Gefühle werden wunderbar ausformuliert und ich konnte die Liebe zur Musik förmlich durch die Seiten spüren. Das ganze Buch schien damit zu pulsieren und hat sogar in mir den Wunsch geweckt, mich mehr mit Musik zu beschäftigen, obwohl ich selbst völlig unmusikalisch bin. Man wird einfach mitgerissen, genau wie Libby, hinein in eine fremde Welt voller Trubel und Musik.

Unterstützt wird diese Empfindung auch dadurch, dass das Buch jeweils aus der Ich-Perspektive von Libby und Killian erzählt wird, sodass ich das Gefühl hatte, mitten im Geschehen dabei zu sein.


In dem Buch wird man auch, meiner Meinung nach, vergeblich nach den üblichen Klischees suchen. Ja, Killian ist ein Rockstar, ja, er hatte früher viele Frauen. Aber hier wird er nicht als der Bad Boy dargestellt, sondern beide Seiten beleuchtet, aufgezeigt, dass auch er nur von den Frauen benutzt worden ist. Ansonsten lernt man einen liebenswürdigen und gebrochenen Musiker kennen, der langsam wieder zu sich selbst und die Liebe findet.

Auch Libby ist nicht das typische Landei. Sie ist bodenständig, witzig und ehrlich. Ja, für sie ist das ganze Musikerleben neu und ja, sie war noch nie in Großstädten wie New York oder LA, aber sie macht kein Drama draus. Auch auf die üblichen Eifersuchts-Missverständnisse wartet man hier vergeblich, was mich sehr gefreut hat. 

Die Nebencharaktere, sprich die drei anderen Bandmitglieder Jax, Whip und Rye, sowie der Manager Scottie und die Pressesprecherin Brenna, wurden ebenfalls gut herausgearbeitet, haben alle ihre eigenen Liebenswürdigkeiten und Ecken und Kanten. Kurz, ich habe sie alle ins Herz geschlossen und gerne von ihren Höhen und Tiefen gelesen. Daher bin ich auch schon gespannt auf die anderen Bücher dieser Serie.


Dieses Buch hat mir wunderbare Lesestunden verschafft, mich an einem regnerischen Tag sehr gut abgelenkt und in eine andere Welt entführt. Wer also gerne eine gefühlvolle Liebesgeschichte lesen möchte, bei der sich die Personen weiterentwickeln und gegenseitig unterstützen, der ist mit diesem Buch gut beraten.

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51 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Für immer hält nicht nur bis morgen

Ricki Schultz , Frauke Meier
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.06.2018
ISBN 9783736304345
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Für immer hält nicht nur bis Morgen“, der Debütroman von Ricki Schultz, erzählt die Geschichte von Rachel, kurz Rae. Sie ist 34, geschieden, Lehrerin und angehende Autorin. Weil sie nicht zur Hochzeit ihrer Freundin Quinn gehen möchte, meint diese einen Partner für sie auftreiben zu müssen, damit die Hochzeit für ihre Freundin erträglich wird und sie endlich einsieht, dass nicht alle Männer schrecklich sind. Unterstützt wird sie von Valerie der dritten im Bunde. Gemeinsam versuchen sie für Rae einen Mann über die App Spark zu finden. Dabei hat Rae bereits ein Auge auf ihren Kollegen Nick geworfen, doch der ist ja angeblich vergeben…


Eine Beurteilung zu diesem Buch ist mir relativ schwer gefallen, da ich hin und her gerissen bin. Einerseits habe ich das Buch in einem Rutsch gelesen und mich auch gut unterhalten gefühlt, da es stellenweise recht lustig ist, vor allem dank Raes zynischer Kommentare und es bei den Gesprächen zwischen den Freundinnen auch tiefgründige Momente gab.


Wenn man sich das Autorenprofil durchliest, bemerkt man, dass man viele Aspekte aus dem Leben der Autorin auch in Rae wiederfinden kann: Autorin, Lehrerin, Beaglebesitzerin. Das merkt man im Roman auch daran, dass diese Bereiche am meisten Authentizität ausstrahlen und mir besonders lebendig vorkamen. Der Kampf, eine Agentur zu finden, die pädagogischen Ansichten und die täglichen Freuden eines Hundebesitzers.


Verwundert hat mich allerdings, dass Rae als Lehrerin sehr häufig während des Unterrichts an ihrem Laptop sitzt und an ihrem Manuskript arbeitet. Das finde ich ja schon ein starkes Stück und ich frage mich, in welcher Schule so etwas wohl erlaubt ist bzw. sich die Eltern nicht gleich darüber mokieren, noch dazu wo sie auf einer Privatschule unterrichtet.


Außer dieser Sache gibt es noch andere Dinge, die mich gestört, verwundert oder genervt haben.

An den Schreibstil musste ich mich erst gewöhnen und manchmal war mir auch nicht ganz klar, ob sich Rae jetzt etwas gedacht oder es doch laut ausgesprochen hat und nur die Gänsefüßchen fehlten. Das war für mich teilweise nicht ganz eindeutig, weshalb ich mehrere Stellen zweimal lesen musste.


Die ganze Geschichte um James und Nick war stellenweise auch etwas seltsam. Warum ist James plötzlich von der Bildfläche verschwunden? Einerseits verstehe ich die Beweggründe der Autorin zu diesem Schritt, sie hat sie schließlich durch Rae erklären lassen, aber andererseits ist es doch recht unbefriedigend, wenn plötzlich eine Person, über die man vorher so einiges gelesen hat, spurlos aus dem Buch verschwindet. Ich hätte mir beispielsweise einen Epilog gut vorstellen können, bei dem sich die beiden zufällig treffen und Rae ihre Schlagfertigkeit an den Mann bringen kann.


Auch das Drama um Nick konnte ich nicht immer ganz nachvollziehen, genauso warum es zwischen den Freundinnen nach dem Junggesellinnenabschied so kriselt. Rae konnte doch für die unglücklichen Dinge gar nichts.


Da das Buch also seine guten und weniger guten Seiten hat, die sich die Waage halten, habe ich beschlossen, den Mittelweg von drei Sternen zu gehen.

Hinzufügen möchte ich noch, dass der Klappentext leider nicht ganz zutreffend ist und man auch keine witzigen Dates oder Nachrichten mit möglichen Kandidaten erwarten kann. Rae ist nämlich von der App-Sache nicht ganz so begeistert und die Dates werden später nicht weiter ausgeführt. Nichtsdestotrotz hat mich das Buch einige Stunden gut vom Alltag abgelenkt.

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68 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 54 Rezensionen

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Rich

Sarah Saxx
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 18.06.2018
ISBN 9783746099101
Genre: Romane

Rezension:

Nachdem ich bereits „Dirty“ von Sarah Saxx gelesen hatte, wo Rich vorgestellt wird, wollte ich natürlich wissen, wie es mit dem Chaoten, der noch nie in seinem Leben richtig gearbeitet hat, weitergeht.


Denn in „Rich“ geht es, wie der Titel schon verrät, um Rich, Kurzform für Richard. Richs Vater ist sehr reich und hält Rich bereits seit Jahren aus, ohne dass dieser einen Finger krümmt. Damit ist jetzt allerdings Schluss, denn sein Vater spricht ein Machtwort und zwingt ihn, in seiner Werbeagentur zu arbeiten. Nur widerwillig beginnt Rich sein neues Leben als Arbeiter, das jedoch eine unerwartete Wendung nimmt, als er die hübsche neue Assistentin Jazemine zur Seite gestellt bekommt.


Jazemine, auch Jazz genannt, bringt gemeinsam mit ihrem Freund Curtis Werbeagenturen zu Fall, damit ihr Freund sich deren Kunden einverleiben und seine Agentur vergrößern kann. Ihr nächstes und angeblich letztes Ziel ist H.R. Scull, die Agentur von Richs Vater. Jazz hofft, dass sie nach diesem Coup endlich die offene Beziehung mit Curtis führen kann, die sie sich bereits seit sechs Jahren wünscht. Dementsprechend entschlossen macht sie sich an die Arbeit, doch bereits beim Vorstellungsgespräch fliegen die Funken zwischen ihr und Rich und manchmal kommt doch alles anders, als man denkt…


Das Buch wird aus der dritten Perspektive erzählt und nimmt abwechselnd Rich und Jazemine in den Fokus, was immer mit „He“ oder „She“ gekennzeichnet ist. Das hat mir gut gefallen, da man auf diese Weise Einblicke in die Gedankengänge und Gefühlswelt von beiden erhält. Dabei ergänzen sich die Teile fantastisch, sodass nichts doppelt vorkommt und man schön durch die Geschichte geführt wird. Der Sprachstill ist flüßig und gut zu lesen, weshalb ich das Buch auch in einem Rutsch lesen konnte.


Rich, dem ich am Anfang den Vorurteilsstempel „verwöhntes Söhnchen“ aufgedrückt hatte, hat mich wirklich überrascht und ist mir recht schnell ans Herz gewachsen. Denn er hat auch eine ganze andere Seite als die des verwöhnten Womanizers. Er ist auch verletzlich, wird von Selbstzweifeln geplagt und will es allen nur recht machen. Außerdem kämpft er wie ein Löwe für das, was er wirklich will. 


Mit Jazz habe ich mich gerade am Anfang sehr schwer getan. Denn von Anfang an merkt man, dass in ihrer Beziehung mit Curtis so einiges im Argen liegt, aber dennoch redet sie sich ein, dass alles besser werden wird. Es gab mehrere Situationen, die wirklich fragwürdig waren und trotzdem hat sie ihm Chance um Chance gegeben. Irgendwie konnte ich das nicht so ganz nachvollziehen, vor allem weil diese Begebenheiten aus Jazz’ Sicht geschildert wurden und so deutlich wurde, dass sie eigentlich schon mitbekam, wie schief doch alles läuft. Mit der Zeit bzw. zunehmender Seitenzahl schien sie jedoch vernünftiger zu werden, sodass ich mich nicht mehr über ihr Verhalten geärgert, sondern mit ihr gelitten habe.


Toll fand ich auch, dass Richs Vater in das ganze Buch mit eingebunden war und eine Art Nebengeschichte in der Geschichte hatte. Das fand ich sehr schön und auch wie sie mit der Hauptgeschichte verknüpft war. 


Sehr gut gefallen hat mir auch, dass dieses Buch zeigt, dass man sich weiterentwickeln kann, wenn man an sich arbeitet und die richtigen Leute in seiner Umgebung hat. Es wird auch gezeigt, dass man sich seine Fehler eingestehen und daraus lernen kann. 


Klasse fand ich ebenfalls, dass auf Eifersuchtsdramen verzichtet und die Action bzw. Verwicklungen auf andere Weise erzeugt wurden als in Liebesromanen sonst üblich. Das gefällt mir sehr gut an dieser Reihe und verleiht ihr das besondere etwas.


Ein tolles Buch, dass mich erfolgreich einige Stunden vom Alltag abgelenkt und in die Welt von Jazz und Rich hat eintauchen lassen. Nun bin ich natürlich gespannt, wie es mit Thug weitergeht, denn der Arme ist nun der einzige Single des Männertrios.

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21 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

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Der letzte Liebesbrief

J. Vellguth
E-Buch Text
Erschienen bei null, 26.06.2018
ISBN B07F2FXLMJ
Genre: Romane

Rezension:

„Der letzte Liebesbrief“ von J. Vellguth erzählt die Geschichte von Nell und Sam. Nell hat beim Ausräumen einen alten Liebesbrief ihrer Tante gefunden, dessen Absender sie finden möchte, damit ihre Tante endlich glücklich werden kann. Das führt sie unverhofft zu einer aufregenden Schnitzeljagd und zu Sam, einem Fotografen und Familienmenschen. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach den Liebesbriefen und dem geheimnisvollen Absender Bärchen. Dabei erfahren sie nicht nur mehr über die Vergangenheit, sondern auch über sich selbst, ihre Gefühle und tief verborgenen Schmerzen und Sehnsüchte.


Nachdem ich den Klappentext des Buches gelesen hatte, wusste ich nicht so recht, was ich zu erwarten hatte, aber irgendwie war ich neugierig und lud mir daher das Buch runter. Ich habe es keine Sekunde bereut. Das Buch hat mich von der ersten Minute in Nells und Sams Welt entführt und mir wunderschöne Lesestunden beschert.


Die Geschichte wird aus der dritten Perspektive erzählt und nimmt abwechselnd Nell und Sam in den Fokus. Da nicht deutlich gekennzeichnet wird, aus wessen Sicht welcher Abschnitt erzählt wird, hat es manchmal kurz gedauert, bis ich gemerkt habe, wer gerade wieder „am Steuer“ saß. 

Die fließenden Wechsel haben mir allerdings sehr gut gefallen und sie waren auch so geschrieben, dass sie wie Zahnrädchen ineinander griffen und sich perfekt ergänzten. Dadurch hat man mehr über Nells Hintergründe erfahren, aber auch über die von Sam.


Beide Charaktere habe ich unheimlich ins Herz geschlossen, weil sie mal nicht den üblichen Romanklischees entsprechen. Sam ist kein Bad Boy, der nur auf das Eine aus ist. Nein, er ist ein sensibler Fotograf, der seine Muse und erste große Liebe verloren hat. Der seinem Traum nach seiner eigenen Familie hinterher jagt und dabei bereits selbst in einer großen chaotischen und liebevollen Familie lebt, für die er alles tun würde. Er scheint immer für Nell da zu sein und hat sich vorgenommen, ihr zu zeigen, wie wunderschön sie ist.


Denn Nell hat eine Narbe im Gesicht, die jeden abgeschreckt und ihr viel Leid beschert hat. Dennoch gibt sie sich nach außen selbstbewusst, obwohl sie innerlich von Selbstzweifeln geplagt wird und an ihrer scheinbaren „Hässlichkeit“ leidet, die es nicht erlaubt, dass sich Männer im Tageslicht mit ihr abgeben. Sie ist so voller Gefühle und Verletzlichkeit und das bringt die Autorin, meiner Meinung nach, unglaublich gut rüber. 


Ich konnte die Gefühle von beiden nachvollziehen, mit ihnen leiden und mir wünschen, dass alles für sie besser werden würde.

Obwohl Nell so ein schlimmes Schicksal hat, strahlt das Buch für mich Positivität aus. Es handelt von herzensguten Menschen und behandelt das Thema der inneren Schönheit auf wundervolle, zarte Weise. 


„Schönheit ist vergänglich. Aber nicht in dem Sinne, dass sie irgendwann faltig wird und schrumpelt, sondern in dem Sinne dass sich der Betrachter ändert und mit ihm sein Weltbild und was er als schön empfindet.“


Das führt mich auch zu einem weiteren Punkt, der mich sehr begeistert hat - der Schreibstil. Er ist flüssig zu lesen, aber mit vielen Details und wunderschönen Bildern und Adjektiven gespickt. Die verlassenen Orte, die die beiden aufsuchen, werden so toll und detailreich beschrieben, dass sie vor meinem Auge lebendig wurden. Nells Gefühle werden oft Farben oder andere Adjektive zugedacht, was ich einfach faszinierend und schön fand. Das hat dem Buch nochmal das gewisse Etwas verliehen und ich habe schon lange nicht mehr so viele Stellen markiert wie in diesem Buch.


Kurz gesagt, die Reise mit Nell und Sam hat mir sehr gut gefallen und ich wollte die beiden gar nicht gehen lassen, was mir immer verrät, dass es ein richtig gutes Buch war - für mich. Ich kann es nur empfehlen mit dem türkisen Schmetterling zu fliegen und sich auf diese herzerwärmende Reise zu begeben, bei der ich am Ende sogar das ein oder andere Tränchen vergossen habe.


„Auf jeden Fall hast du mir erzählt, dass dir die größten und geheimnisvollsten Abenteuer der Vergangenheit dabei helfen, in die Gegenwart zurückzufinden, in der du die Geschichten von morgen schreibst, ohne jemals einen Stift in die Hand zu nehmen.“


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55 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

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League of Fairy Tales - Die letzte Erzählerin

Tina Köpke
E-Buch Text: 364 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 25.01.2018
ISBN 9783646300543
Genre: Fantasy

Rezension:

Gebrüder Grimm und der letzten Erzählerin. Als Erzählerin hat sie dafür zu sorgen, dass die Wesen, von denen man sonst nur in Geschichten ließt, nicht in die menschliche Welt kommen und Unheil anrichten. Genauso ist es aber auch ihre Aufgabe, die „Wesen“ vor den Menschen zu beschützen. Payton, die von den zwei Welten, ihrer Familie sowie ihrem Erbe nichts wusste, erfährt eines Tages davon und wird daraufhin in einen Strudel aus verblüffenden Ereignissen gezogen, bei denen sie von ihrem besten Freund Rufus und ihrem Mentor Eli unterstützt wird. Es gilt schließlich die Welten zu retten und einen Komplott aufzudecken.


Das Buch wird, wie es sich für Märchen gehört, aus der dritten Perspektive erzählt, wobei hauptsächlich Payton im Fokus steht, aber auch immer wieder mal Eli oder Rufus in den Mittelpunkt gerückt werden, sodass man in die Gefühlswelt aller drei Protagonisten Einblicke erhält. Für mich hätte es, glaube ich, ausgereicht nur Paytons Sicht der Dinge zu haben, da sie sowieso den größten Anteil hat und sich die Teile teilweise überschnitten haben, was ich als etwas unnötig empfunden habe. Auch lieferten Elis und Rufus Erzählabschnitte keine wirklich neuen Erkenntnisse, weshalb ich auch ohne sie ausgekommen wäre und dafür gerne mehr Tiefgang bei Payton gehabt hätte. Ihre Gefühle werden zwar immer wieder angesprochen, aber irgendwie hat mir immer etwas gefehlt. Das Augenmerk liegt definitiv auf der Handlung, was ja nichts Schlechtes ist, wenn man gerne Action mag und die gibt es reichlich. Payton stolpert von einer Katastrophe in die nächste und zu Beginn wirkt alles ein wenig zusammenhanglos und ich hatte Mühe den roten Faden zu erkennen. Der ist auch teilweise wirklich gut versteckt, aber da es mir viel Spaß gemacht hat, die „Anderswelt“ mit Payton zu erkunden, hat mich das nicht weiter gestört. Außerdem hat mich das Buch dadurch an ein Märchenbuch erinnert, das sich ja auch aus mehreren Geschichten zusammensetzt.


Als ich den Klappentext gelesen habe, erwartete ich, in dem Buch Rotkäppchen, Aschenputtel, Dornröschen, die böse Hexe usw. kennenzulernen. Viele dieser altbekannten Gebrüder Grimm Figuren trifft man allerdings nicht. Vielmehr begegnet man der Herzkönigin aus Alice im Wunderland, Meerjungfrauen, Elfen, Werwölfen, kurz allen möglichen Fabel- und Fantasiewesen, die man in der Literatur so finden kann. Die Idee, dass all diese Wesen wirklich in einer Parallelwelt existieren, finde ich sehr spannend und gut, aber ich konnte sie nicht ganz mit den Gebrüder Grimm und der Erklärung, dass diese mit ihren Märchen vor den Figuren warnen wollten, unter einen Hut bringen. Denn wie gesagt, kommen die meisten der Figuren gar nicht in den Märchen vor. Daher hätte man diese Idee vielleicht entweder ausweiten oder einschränken müssen, um das Ganze ein wenig stimmiger zu gestalten.


Das Buch hat mich aber gut unterhalten, ich konnte in eine magische Welt abtauchen. Es gab viel Action, Magie und auch einen Hauch Romantik, auch wenn dieser Erzählstrang recht vorhersehbar war. Das Ende hingegen entsprach sogar nicht dem Klischee und hat mir daher sehr gut gefallen. Toll fand ich auch, dass Payton nicht die typische „perfekte“ Heldin ist, sondern viele Fehler macht, ihren eigenen Weg geht und sich nicht für das große „Ganze“ gewinnen lässt, wie es normalerweise der Fall ist. Sie ist mit ihrer sturen, eigensinnigen Art eher eine Art Anti-Heldin, was ich eine tolle, innovative Idee fand und dem Buch das gewisse Extra verliehen hat. Daher vier Sterne von mir.

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Who is Hunter

Mia B. Meyers
E-Buch Text
Erschienen bei null, 07.04.2018
ISBN B07C1GJ8TS
Genre: Romane

Rezension:

„Who is Hunter?“ von Mia. B Meyers erzählt die Geschichte von Payton, die auf der Suche nach einem Partner fürs Leben ist und gleichzeitig versucht sich durch ihren Alltag als Grafikdesignerin zu kämpfen. Ihre Freundin Lauren meldet sie kurz entschlossen bei einer Dating-App an, wo sie neben zahlreichen seltsamen Vögeln auch den mysteriösen Hunter kennen lernt. Doch who is Hunter?


Dies ist das erste Buch, das ich von der Autorin lese, und ich muss sagen, es hat mich gleich von Anfang an begeistert. Mia B. Meyers schreibt auf wunderbar locker flockige Art und Weise, ohne große Schnörkel, dafür mit ganz viel Herz und noch viel mehr Witz und Sarkasmus. Sie erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Payton und das so humorvoll, dass ich beim Lesen fast ständig ein Schmunzeln im Gesicht und nicht selten laut aufgelacht habe.


Payton ist eine liebenswerte und schusselige Protagonistin, die kein Blatt vor den Mund nimmt, manchmal nicht ganz freiwillig, weil ihr Mund scheinbar schneller arbeitet als ihr Gehirn. Ihre selbstironische und sarkastische Art ist einfach herrlich und hat mich ungemein gut unterhalten.


Auch die Nebencharaktere, sprich ihre Freunde und Familie, sind ein chaotischer Haufen und passen gut in die Geschichte, da sie Payton perfekt ergänzen und die Geschichte treffend untermalen.

Wer Hunter ist, habe ich zwar recht schnell vermutet und am Ende auch richtig gelegen, aber das tut dem Lesevergnügen keinerlei Abbruch, da ich schließlich zum einen wissen wollte, ob ich recht behalte und wie sich alles auflöst. Außerdem hat es mir einfach so viel Spaß gemacht, Payton bei den Irrungen und Wirrungen des Online-Datings und ihres Alltags zu begleiten, dass es mir sogar relativ egal war, wohin die Geschichte führte.


Wer nach einer locker leichten, unterhaltsamen Lektüre sucht, die einen mehr als einmal zum Lachen bringt und einfach gute Laune macht, ist mit diesem Buch bestens beraten.

Payton ist mir wirklich ans Herz gewachsen und am Ende auch ihr männlicher Gegenpart, sodass ich mir sogar wünschen würde, dass es noch einen zweiten Teil nach dem Epilog gäbe. Die Geschichte ist wunderbar in sich abgeschlossen, aber ich könnte mir vorstellen, dass Payton auch in ihrer nächsten Lebensphase für einige Lacher gut wäre…nur so eine Idee/Wunsch… ;)

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449 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 183 Rezensionen

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Ohne ein einziges Wort

Rosie Walsh , Stefanie Retterbush
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 14.05.2018
ISBN 9783442487387
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Buch „Ohne ein einziges Wort“ von Rosie Walsh ist eines dieser Bücher, die mich mit ihrem hübschen Cover angelockt haben. Zuerst einmal mag ich blau und dann wirkte es so verträumt, spielerisch und romantisch. Daher war ich neugierig, was sich hinter diesem hübschen Cover verbirgt und kann zu Beginn schon mal sagen, dass die Vergissmeinnicht hervorragend zu der Geschichte passen, denn auch in dieser geht es um Vergessen und nicht vergessen werden und allem, was sich dazwischen an Dramatik ereignet.


Das Buch handelt von Sarah, die in Amerika lebt, aber auf Heimaturlaub in England ist. Dort lernt sie Eddie kennen, es macht sofort „klick“ und sie verbringen sieben wundervolle Tage miteinander. Dann geht Eddie in einen lang geplanten Urlaub und verspricht sich zu melden. Doch das tut er nicht. Sarah wartet tagelang vergeblich auf ein Lebenszeichen. Dass er sie nur ausgenutzt haben könnte, kommt nicht in Frage. Da war eine Verbindung zwischen ihnen, es war mehr als nur zwangloser Spaß. 

„Es war, als seien wir füreinander geschaffen, als seien wir von Geburt an füreinander bestimmt gewesen, und jemand hätte so lange geschubst und geschoben und geplant und gemauschelt, bis wir uns endlich vor sechs Tagen „zufällig“ begegneten.“

Ihm muss etwas zugestoßen sein, davon ist Sarah überzeugt und gibt alles, um herauszufinden, was passiert ist. Was sie schließlich herausfindet, verändert alles.


Die Geschichte ist in drei Teile gegliedert, wovon die ersten beiden aus der Ich-Perspektive von Sarah erzählt werden, der letzte von Eddie. Dazwischen sind immer wieder kleine Briefe eingestreut.

Der Sprachstil ist wunderbar blumig, mit vielen Vergleichen und Beschreibungen, die mich tief in die beschriebenen Landschaften und Geschehnisse haben eintauchen lassen. 

„Die Luft war dick wie geronnene Milch und schien sich an den Rändern zu kräuseln. Spannung lag darin. Wie ein Raubvogel, kurz bevor er niederstößt.“

Mich hat diese zum Teil poetisch anmutende Sprache fasziniert und die Vergleiche immer wieder begeistert. Allerdings sind manche Ereignisse auch zu detailliert beschrieben bzw. in die Länge gezogen worden. Gerade der erste Teil des Buches wurde mir irgendwann zu lang. Die Suche nach den Gründen für Eddies Schweigen wurde sehr lang ausgedehnt und dazwischen wurden immer wieder Rückblicke auf die gemeinsam erlebten Tage eingebaut, die sie in wunderbarer Harmonie und ohne Aufregung miteinander verbracht haben. Dadurch erfährt man zwar, warum Sarah und Eddie sich so gerne gemocht haben, aber es passiert nicht wirklich etwas. Irgendwann wurde es mir zu viel und ich dachte nur noch, wann gibt Sarah ihre Suche endlich auf? Wann passiert irgendetwas anderes? 

Und genau in dem Moment passierte etwas. Eine unerwartete Wendung, mit der ich absolut nicht gerechnet hatte. Allerdings hatte ich da schon fast fünfzig Prozent des Buches gelesen.


Diese Wendung ist jedoch eine der Besonderheiten des Buches für mich. Die Autorin spielt mit unseren Erwartungen, der Art, wie wir voreilig anhand kleiner Fitzelchen Schlüsse ziehen. Das hat mir sehr gut gefallen und mich auch überrascht, sowie dem Roman neuen Schwung gegeben und mich zum Weiterlesen motiviert.


Die Autorin nimmt sich viel Zeit für die Gefühle und Gedanken der Protagonisten, weshalb ich ihre Handlungen gut nachvollziehen, ihren Schmerz fühlen und hervorragend in die Thematik eintauchen konnte.

Die Thematik ist sehr traurig und aufwühlend, so wie das ganze Bauch. Die Protagonisten und auch die Nebencharaktere, die sehr liebenswürdig und sympathisch rüber kommen, haben alle ein mehr oder weniger großes Päckchen zu tragen und kämpfen mit ihren eigenen Dramen. So handelt das Buch vom Verlust geliebter Menschen, einem unerfüllten Kinderwunsch, innerer Zerrissenheit, Scheidung, Depressionen, Selbstmordversuchen und Mobbing. Bei letzterem hat mir gut gefallen, dass aufgezeigt wurde, wie lange solche Erlebnisse nachhallen können. Sarah und vor allem ihr bester Freund Tommy mussten in ihrer Kindheit und Jugend eine Menge über sich ergehen lassen und das wirkt nach, selbst jetzt, wo sie beide fast vierzig Jahre alt sind. Manche Dinge vergisst man eben nicht.

Die traurige Grundstimmung des Buches hat mich manchmal etwas runtergezogen, da für mich die leichten oder witzigen Momente gefehlt haben. Es wird eigentlich von einer traurigen Sache nach der anderen erzählt und Sarahs Gedanken sind ebenfalls häufig verzweifelt. Wer nach einem Stimmungsaufheller sucht, ist hier definitiv schlecht beraten.

Einzig der kleine Rudi, der Sohn ihrer Freundin Jo, sorgt in kurzen Momenten für einen Schmunzler, wie es Kinder eben oft tun.


Gut fand ich allerdings, wie aufopferungsvoll sich Sarahs Freunde um sie kümmern und sie ebenfalls versucht, für diese da zu sein. Man spürt die Freundschaft und Verbundenheit zwischen den Charakteren, was für mich eines der wenigen nicht-traurigen Dinge der Geschichte war und ein kleiner Lichtstreifen am Horizont.


Bei diesem Buch fällt es mir wirklich schwer, eine Bewertung in Form von Sternen/Punkten abzugeben. Denn manche Teile des Buches haben mir unglaublich gut gefallen und andere wieder nicht so sehr. An manchen Stellen hätte ich das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt, an anderen Stellen wiederum musste ich mich durchbeißen. Die Thematik des Buches, die eine ganz andere ist, als man anhand des Klappentextes vermuten könnte, hat mir gut gefallen und ich fand es schön, dass sie mal ganz anders aufgegriffen wurde, als ich es bisher gelesen habe. Auch die überraschenden Wendungen und der Sprachstil haben mir außerordentlich gut gefallen. Daher pendle ich zwischen drei und vier Sternen, entscheide mich letztendlich für vier Sterne, da mich das Buch im Nachhinein noch beschäftigt hat und die Charaktere so lebensnah sind. Alle haben Ecken und Kanten, Macken und Dellen und wurschteln sich irgendwie durchs Leben, was ich sehr sympathisch und eben realistisch fand.

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111 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 85 Rezensionen

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The Boxer

Piper Rayne , Dorothee Witzemann
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Forever , 08.06.2018
ISBN 9783958189553
Genre: Liebesromane

Rezension:

Nachdem mich der erste Band der Reihe „The Bartender“ sehr begeistert hatte, habe ich von diesem Buch natürlich viel erwartet und mich schon auf die drei Freundinnen, Thalia, Whitney und Lennon, gefreut. Die drei sind einfach ein tolles Trio und vor allem, wenn sie zusammen kommen, wird es immer lustig, nicht zuletzt wegen Lennons witziger Ideen und spritziger Art. 


Auch in diesem Band lässt es Lennon wieder krachen und hat für einige Schmunzler gesorgt. Sie ist allerdings nicht die Protagonistin des Buchs. Nein, das ist Thalia, die im ersten Band herausgefunden hatte, dass ihr Verlobter sie betrogen hat. (Es wäre ratsam zuerst den ersten Band zu lesen, auch wenn es nicht zwingend notwendig ist) Seitdem sind sechs Monate vergangen, in denen sich Thalia hat gehen lassen, sodass ihre Freundinnen sie nicht mehr wiederkennen und die Notbremse ziehen. Sie zerren Thal aus ihrem Trauerloch und hinein in einen illegalen Boxkampf. Dort lernt sie Lucas kennen, der so gar nicht ihrem Typ Mann entspricht, ihr aber völlig den Kopf verdreht.


Von da an entspinnt sich eine Liebesgeschichte zwischen den beiden, die von dem Autorenduo gewohnt locker flockig erzählt wird, sodass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe. Allerdings plätscherte die Geschichte dieses Mal irgendwie so vor sich hin und es kam keine richtige Spannung auf. Bzw. die Spannung bestand für mich eher darin, mich zu wundern, wann denn der „Haken“ kommt. Denn solche Geschichten haben doch immer einen dramatischen Haken/Wendepunkt, an dem die Liebe auf die Probe gestellt wird. Hier kam der erst kurz vor knapp und war dann schon so offensichtlich, dass mich der Verlauf der Geschichte nicht sonderlich überrascht hat.


Dennoch hatte ich Spaß beim Lesen der Geschichte. Es war schön, von Whitney und Colt zu lesen und zwischen Lucas und Thalia gab es auch einige romantische Stellen. Thalias Verwirrung, wie man denn einen One-Night-Stand anpackt und wie neue Beziehungen ablaufen, wurde humorvoll und schön beschrieben, sodass ich mir die arme, verwirrte Thalia sehr gut vorstellen konnte.

Auch Lucas ist ein sympathischer Protagonist, den ich gleich gern hatte und er bildet einen guten Gegenpol zu der Ordnungsfanatikerin und Planerin Thalia.


Es ist ein unterhaltsames, witziges Buch ohne große Aufregung für gemütliche, leichte Lesestunden. Es kommt nicht ganz an seinen Vorgänger ran, aber hat trotzdem viel Spaß beim Lesen gemacht. 

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Mercy Me: Frag nicht nach Schuld

Nina Kay
E-Buch Text: 385 Seiten
Erschienen bei Edel Elements, 05.04.2018
ISBN 9783962151201
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Mercy Me“ von Nina Kay erzählt von Joel und Fay. Joel wurde gerade aus dem Gefängnis entlassen und trifft in LA an einer Tankstelle auf Fay, die auf dem Heimweg von einem enttäuschenden Ausflug mit ihrem Vater ist. Er beschließt mit Fay in deren Heimatstadt Sacramento zu fahren. Schnell verlieren sich die beiden in einem Strudel aus Geschichten, Lügen, dem Kampf des Überlebens im täglichen Alltag und mit Dämonen aus der Vergangenheit. Ob sie sich gemeinsam aus diesem Leid bringenden Sog befreien können?


Als ich das Buch in die Hand nahm, bzw. auf meinen E-Book Reader lud, wusste ich nicht so recht, was mich erwarten würde, da die Inhaltsangabe bei mir eine Menge Fragen aufgeworfen und mich so erfolgreich neugierig auf das Buch gemacht hatte. Was ich dann vorgefunden habe, hat mich fasziniert, berührt und nachdenklich gestimmt.


Der Schreibstil von Nina Kay ist außergewöhnlich und entspricht nicht einem „typischen“ Jugend- oder Liebesroman. Es gibt viele Bilder, Metaphern, Sarkasmus und die Sprache ist schon fast poetisch. Zu Beginn fiel mir die Umstellung auf diese Schreibweise etwas schwer, aber als ich mich eingelesen hatte, verlor ich mich in den Worten und staunte immer wieder darüber, was man mit Worten zaubern kann.


Das Buch wird aus der dritten Perspektive erzählt und nimmt abwechselnd Fay und Joel in den Fokus, sodass man mehr über das Innenleben der beiden erfährt. Am Anfang wirkte es aufgrund dieser Erzählweise auf mich, als würde ich alles durch eine Glasscheibe beobachten und die Gefühle nur gedämpft bei mir ankommen. Das änderte sich aber mit jeder gelesenen Seite, bis ich gegen Ende den Schmerz der Protagonisten sehr stark spürte. Für mich passt das auch wunderbar zu der Geschichte, da sich Joel und Fay zu Beginn noch nicht kennen, sich viele Lügen erzählen und zwar eine starke Verbindung haben, aber nicht „richtig“ miteinander zu kommunizieren scheinen. Das ändert sich allmählich, wie auch meine Eindrücke des Buches. Dieses Zusammenspiel fand ich äußerst faszinierend und einfach nur toll!


Sehr gut gefallen hat mir auch, dass ich mir bis zum Schluss nicht sicher war, wie die Geschichte enden würde, da für mich der eher düstere Ton des Buches so überraschend war. Beide Protagonisten haben und hatten es nicht leicht im Leben, wovon man Stück für Stück erfährt und was, meiner Meinung nach, auch sehr authentisch und einfühlsam berichtet wird. Dennoch haben sie nie aufgegeben. Das ist für mich eine der unterschwelligen Botschaften des Buches - gib nicht auf, irgendwo gibt es einen Hoffnungsschimmer und auch wenn nicht alles perfekt wird, so kann es doch besser werden, wenn man sein Schicksal in die Hände nimmt und sich auch von anderen helfen lässt.


Dieses Buch hat mich mit seiner Sprache verzaubert und mit seiner Geschichte bewegt. Es ist kein Glitzerstaub, Feen, Jipiehyeah Buch, bei dem alles funkelt, jeder toll, gutaussehend und perfekt ist. Es ist eine Geschichte aus dem Leben, aus einem Leben von zwei jungen Menschen, bei denen nichts mehr funkelt oder glitzert, die sich aber genau danach sehnen. 

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81 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 55 Rezensionen

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Hidden Legacy - Das Erbe der Magie (Nevada-Baylor-Serie 1)

Ilona Andrews
E-Buch Text
Erschienen bei LYX.digital, 05.04.2018
ISBN 9783736308459
Genre: Sonstiges

Rezension:

Hidden Legacy ist das erste Buch, das ich von Illona Andrews gelesen habe und auch das erste Urban-Fantasy-Buch, das in meinen Händen gelandet ist. Und um schon mal eins vornweg zu nehmen: es hat mich vom Hocker gerissen!


Aber zuerst einmal zum Inhalt. Die Geschichte spielt in einem modernen Houston in einer Welt, in der 1863 das Osiris-Serum erfunden wurde, welches Magie in Menschen wecken kann. Daher tummeln sich in dieser Welt Personen mit unterschiedlichen magischen Begabungen. Nevada Baylor ist eine von ihnen. Sie kann Lügen erkennen und leitet mit und für ihre Familie eine kleine Detektei. Sie erhält den Auftrag Adam Pierce, einen sehr mächtigen Feuermagier, aufzuspüren und seiner Familie zu überführen. Ein Auftrag, der sie das Leben kosten könnte, sie in tiefe Abgründe blicken und unglaubliche Dinge erleben lässt. Dabei muss sie auch mit dem magischen Hochbegabten Mad Rogan zusammenarbeiten, dem nachgesagt wird ein kaltblütiger Mörder zu sein. Ob sie ihren Auftrag zu Ende bringen oder selbst Opfer der mächtigen Magier wird?


Das Buch wird aus der Sicht von Nevada erzählt und das auf fantastische Art und Weise. Ihr Sarkasmus ist genial und hat mich mehr als einmal zum Schmunzeln gebracht. Denn gerade bei Dialogen oder auch mal sehr angespannten Situationen, dürfen wir als Leser an ihren Gedanken Teil haben, was häufig für einen Lacher gut ist. Allerdings ist Nevada keine Witzfigur, ganz im Gegenteil ist sie eine junge Frau, die das Leben sehr ernst nimmt, sich aufopferungsvoll um ihre Familie kümmert und dabei kaum an sich denkt. Sie ist aber nicht verbiestert, sondern geht alles mit gesundem Menschenverstand und einer großen Portion Mut an. Mir war sie daher sehr sympathisch. 

Ihre Familie ist ein chaotischer Haufen, der einen sehr guten Zusammenhalt hat. Ihre Oma Frida ist einfach nur der Knaller und haut einen Hammerspruch nach dem nächsten raus, sodass sie mich eigentlich bei jedem Auftritt zum Lachen gebracht hat.

Mad Rogan ist eine vielschichtige Person, die im Verlauf der Geschichte verschiedene Facetten von sich zeigt, was mir sehr gut gefallen hat und er wurde mir auch immer sympathischer, sodass ich schon gespannt bin, wie es mit ihm und Nevada im zweiten Teil weitergeht. Denn so viel kann man ja verraten: zwischen den beiden knistert es ganz gewaltig. Was ich dabei besonders gut fand, war, dass das Knistern in Form von Gedanken und gelungenen Dialogen spürbar wurde und nicht durch irgendwelche Bettszenen.


Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gepackt und in die Welt des magischen Houston entführt, die von dem Autorenduo so detailliert und wunderbar beschrieben wurde, dass ich mir alles gut vorstellen konnte und die Stadt in meinem Kopf zum Leben erwachte.

An manchen Stellen war es mir etwas zu detailliert bzw. haben die verschiedenen Magiearten und ihre Vererbung, sowie die unterschiedlichen „Häuser“ mich manchmal etwas verwirrt. Das kann vielleicht daran liegen, dass ich keine große Leuchte in Physik war und daher meine Probleme mit der Unterscheidung von Telekinese, Telepathie, Kinetik usw. hatte. Das hat dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch getan, weil ich es mir immer irgendwie zusammengereimt oder einfach so akzeptiert habe.

Besonders gut gefallen hat mir, dass es keine reine Fantasy-Geschichte ist. Nein, es gibt auch viele Krimi-Anteile, was dem Buch den besonderen Kick verleiht. Man kann mit Nevada mitraten, Detektivarbeit machen und deckt den Fall Stück für Stück auf. Dabei ist alles logisch erklärt und nachvollziehbar, nichts wirkt an den Haaren herbeigezogen oder unglaubwürdig, was mir sehr gut gefallen hat. Die Geschichte wird zudem mit dem romantischen Knistern gewürzt und einer großen Portion Humor. Gerade dieser ist das Sahnehäubchen auf einer bereits tollen Geschichte. Denn die Grundstimmung des Buches ist eher düster, was aber durch die eingestreuten witzigen Szenen immer wieder aufgelockert wird.


Wie man lesen kann, hat mich dieses Buch wirklich begeistert und ich kann es kaum erwarten, die Folgebände zu lesen. Das Buch kann ich jedem, der gerne eine Mischung aus Fantasy und Krimi liest, bei dem die Funken sprühen und auch mal gelacht werden darf, nur empfehlen.

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autounfall, betrug, eroik, erotik, fantasie, katharina mün, katharina münz, liebe, mißverständnisse, thorsteinn vs. charlotte, wickinger, wikinger, zeitreise, zeitreisen

Aus der Zeit gefallen - Thórsteinn vs. Charlotte: Teil 1

Katharina Münz
E-Buch Text: 179 Seiten
Erschienen bei null, 17.06.2017
ISBN B0723HDRNR
Genre: Sonstiges

Rezension:

In dem ersten Buch der „Aus der Zeit gefallen“-Reihe um Charlotte und Thórsteinn fährt Charlotte, die gerade ihren Freund gemeinsam mit ihrer besten Freundin in flagranti erwischt hat, fast Thórsteinn über den Haufen. Dieser steht in einer verregneten Nacht mitten auf einer Brücke in Norddeutschland. Ehe sich Charlotte versieht, wird sie in einen ereignisreichen Strudel gerissen und stolpert von einer Verwirrung in die nächste. 


Die Geschichte um Charlotte und Thórsteinn ist eine Zeitreisegeschichte der besonderen Art, die ich so noch nicht gelesen habe. Denn hier begegnet man der nordeuropäischen Vergangenheit und nordischen Mythologie, was mal etwas ganz anderes ist, als die üblichen schottischen Geschichten. Ich selbst habe leider kein großes Wissen über diese Zeit und mich daher sehr gefreut, mehr darüber und das Leben der Leute damals zu erfahren. Denn auf mich wirken die geschichtlichen Details alle sehr authentisch, was durch die altertümliche Sprache in Thórsteinns Kapiteln unterstrichen wird. Trotz all der kleinen geschichtlichen Details hat man allerdings nicht das Gefühl, dass man eine Geschichtsstunde erteilt bekommt. Das Gegenteil ist der Fall. Diese Details sind so geschickt in die Geschichte eingeflochten, dass sie die Geschichte unterstützen, aber nicht dominieren. Denn vordergründig geht es allein um Charlotte und Thórsteinn, die sich im hier und jetzt in Deutschland befinden und versuchen, miteinander auszukommen, sowie Licht in das Chaos um sie herum zu bringen.


Charlotte und Thórsteinn erzählen die Geschichte abwechselnd aus der Ich-Perspektive, wobei Thórsteinn auch eine gedankliche Reise in seine Vergangenheit macht, sodass man mehr von seinen Hintergründen erfährt, was ich sehr spannend und auch traurig fand.


Der Schreibstil ist flüssig, humorvoll und mitreißend, sodass ich bereits mit der ersten Zeile in die Geschichte gesogen wurde und das Buch in einem Rutsch verschlungen habe. Beschreibungen alltäglicher Dinge, die für Thórsteinn unbekannt sind, sind so gut gelungen und kreativ, dass ich mein Schmunzeln gar nicht mehr aus dem Gesicht bekam. Auch die Dialoge zwischen Charlotte und ihren Mitmenschen, sowie ihre Gedanken dazu sind einfach nur herrlich.

Wie bereits im Klappentext angedeutet wird, gibt es einen fiesen Cliffhanger und ich werde mir jetzt gleich den zweiten Band vornehmen, da ich unbedingt wissen möchte, wie es mit den beiden weitergeht.


Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen und mich mit seinem lockeren Humor und den zahlreichen, authentischen Details nicht nur gut unterhalten, sondern auch noch neues Wissen vermittelt. Positiv hervorheben möchte ich auch noch die Erklärungen der nordischen Mythologie und alten Wörter, die dem Buch angehängt sind und zusätzliches Wissen vermitteln. Wer gerne humorvolle Bücher mit einer schnell voranschreitenden Handlung, sympathischen Charakteren und einem Schuss Liebe und Erotik, sowie Zeitreise-Elementen liest, der ist mit diesem Buch mehr als gut beraten. Mir hat das Buch jedenfalls sehr viel Spaß gemacht!

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Going for the Goal

Sara Rider , Peter Groth
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Forever , 11.05.2018
ISBN 9783958189638
Genre: Romane

Rezension:

In dem Buch „Going for the Goal“ von Sara Rider treffen der Eishockeyspieler, Nick, und die Sportagentin, Jillian, aufeinander. Nick ist als Rowdy der NHL bekannt, der sich ständig prügelt - auf und abseits des Spielfelds. Doch Eishockey ist sein Leben und da er in wenigen Jahren in Rente gehen wird, vorher aber noch den Stanley Cup gewinnen möchte, wendet er sich an Jillian - seine letzte Hoffnung, die ihn neun Jahre zuvor mit ihren ungewöhnlichen Strategien beeindruckt hat. Jillian erinnert sich noch gut an diese Begegnung, da sie seitdem immer wieder an Nick, zu dem sie sich hingezogen fühlt, gedacht hat. Daher und aus anderen Gründen weist sie ihn als Klienten ab und Nick muss alles geben, um sie zu überzeugen.


Die Geschichte der beiden wird locker flockig und humorvoll erzählt, so dass ich das Buch in einem Rutsch verschlungen habe. Zwischen Nick und Jillian fliegen die Funken und es hat mir viel Freude gemacht, ihre Entwicklung begleiten zu dürfen. Denn beide machen in dem Buch eine Entwicklung durch, was ich toll finde und sie war auch für mich gut nachvollziehbar. Vor allem Nick hat mich beeindruckt, da er sich für Jillian wirklich sehr verändert und nicht wie der typische Macho rüberkommt, für den man ihn am Anfang hält, sondern sich wirklich viele Gedanken macht und sich Mühe gibt. Er verhält sich ganz anders als die Klischee-Bad-Boys, was ich super fand. 

Sehr gut gefallen hat mir auch, dass die beiden häufig Probleme ansprechen und versuchen miteinander zu kommunizieren. Da habe ich beim Lesen mehrmals, freudig „Ja!“ gesagt, weil es keine seltsame Verwicklung gab…bis sie dann doch auftrat. Das hat meine Freude an dem Buch zuerst etwas getrübt, aber dann las ich weiter und die folgenden Verwicklungen und Erklärungen passten dann doch gut zusammen, so dass mich das eine Klischee nicht mehr allzu sehr gestört hat.


Die Nebencharaktere, allen voran Nicks Bruder Ben, sind sehr liebevoll ausgearbeitet und verleihen dem Buch nochmal mehr Lebendigkeit und ein wichtiges Nebenthemen, von dem ich sehr gut finde, dass es angesprochen wird!


Die Autorin hat, meiner Meinung nach, auch gut die Mischung zwischen der „Hauptgeschichte“ und den sportlichen Aspekten getroffen. Man merkte, dass sie sich mit Hockey und dem Drumherum auskennt, und wurde in die Welt der NHL entführt, ohne jedoch ständig von Spielzügen oder ähnlichem gelangweilt zu werden. Mir hat das gewählte Gleichgewicht sehr gut gefallen.


Seltsam finde ich, dass zuerst der dritte Band einer Serie auf Deutsch übersetzt wurde. Das liegt wahrscheinlich an dem Hockeyboom nach Olympia, jedenfalls bin ich jetzt neugierig auf die vorhergehenden Bände, da dort ein paar der Nebencharaktere, die mir gut gefallen haben, die Hauptrolle spielen.


Insgesamt ist es ein tolles, leichtes Buch für vergnügliche Lesestunden für alle, die gerne Liebesromane lesen, die in der Welt des Sportes spielen.

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52 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 45 Rezensionen

eltern, hoffnung, irland, liebe, liebesroman, neuanfang, pub, schicksalschlag, tod, trauer, trennung, vergangenheit, verlust, wales, wut

Der Pub der guten Hoffnung

Alexandra Zöbeli
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Forever , 08.06.2018
ISBN 9783958189591
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch „Der Pub der guten Hoffnung“ von Alexandra Zöbeli handelt von Sam und Hannah, deren Sohn Felix zwei Frauen und sich selbst bei einem Amoklauf getötet hat. Diese Tat erschüttert das Leben des Schweizer Ehepaares, wirft tausende Fragen auf und treibt sie in ihrer Verzweiflung auseinander. So geht Hannah in eine psychiatrische Klinik und Sam nach Wales. Dort lernt er die ebenfalls vom Schicksal gebeutelte Hope und deren Nichte und Neffe, Sian und Finn, kennen, sowie weitere freundliche Waliser. Bald steht er vor der Entscheidung - Pflichtgefühl oder Liebe?


Die Geschichte wird stets in der dritten Person erzählt, rückt aber immer wieder andere Charaktere in den Vordergrund. Während der ersten Hälfte des Buches erfährt man hauptsächlich aus dem Leben von Sam und teilweise auch von Hope. Später nimmt dann Hannahs Teil mehr zu. So wirkte das Buch auf mich fast wie zwei Bücher in einem - zuerst wurde Sams Trauerbewältigung und Weg in ein neues Leben beschrieben und später Hannahs Weg.


Die Autorin geht dabei einfühlsam auf die Gefühle der Protagonisten ein, so dass ich mich gut in sie und ihr Gefühlschaos hineinversetzen konnte. Selbst Hannahs Handlungen, die mir am Anfang irgendwie unsympathisch war, konnte ich gut nachvollziehen. Manchmal wirkten ihre Handlungen überzogen oder unverständlich, was aber völlig stimmig mit ihrem Charakter war und auch verständlich, wenn man bedenkt, was sie durchmachen musste. 

Sehr gut gefallen hat mir auch, dass die Autorin indirekt Kritik an der Presse und der ständigen Sensationsgier genommen hat. Es ist unglaublich, wie so etwas das Leben von Leuten zerstören kann.


In dem Buch gab es zwei oder drei Stellen, bei denen ich mir dachte, ach das ist jetzt aber ein schönes Ende, alles ist stimmig und passt. Allerdings war dann noch gar nicht das Ende, sondern die Geschichte ging weiter. Stellenweise fehlte daher für mich kurzzeitig die Spannung, vor allem nach der Hälfte des Buches konnte ich erahnen, wie das Buch enden würde, aber die Erzählung ist so schön geschrieben, dass ich trotzdem am Ball blieb und neugierig war, welche Wendung der Autorin wohl noch eingefallen ist.

Sam scheint die Tat und den Tod seines Sohnes mit Hilfe der richtigen Leute recht schnell zu verarbeiten, ob das im echten Leben auch so einfach geht, lasse ich mal dahin gestellt, aber es ist schön diese Hoffnung vermittelt zu bekommen, dass es immer bergauf gehen kann, wenn man sich Mühe gibt.


An dieser Stelle möchte ich noch anmerken, dass leider noch einige Zeiten- und Artikelfehler in dem Buch übrig geblieben sind. Ich bin bei solchen Dingen recht pingelig, aber in diesem Buch sind sie mir noch häufiger als in anderen Büchern aufgefallen. Es wäre daher wünschenswert, wenn man vielleicht noch einmal drüber lesen würde. 


Es hat Spaß gemacht, das Ehepaar Berger und die Leute, um den Pub der guten Hoffnung, ein Stück des Weges zu begleiten und ich konnte das Buch gut in einem Rutsch durchlesen. Irgendwie fühlte ich mich manchmal an Maeve Binchy erinnert, die auch gerne Menschen über längere Zeiträume begleitet und vom Schicksal neue Verbindungen knüpfen lässt. Es ist ein Buch für gemütliche Lesestunden, bei dem man mehr über Wales erfahren und mit den Protagonisten bei ihren großen und kleinen Problemen mitleiden kann.


Zum Schluss noch ein Zitat aus dem Buch, das dessen Botschaft sehr gut vermittelt, wie ich finde:


„Das Leben hält oftmals für uns nicht das bereit, was wir von ihm erwarten. Aber wenn wir genügsam und geduldig sind, versuchen zu verstehen und offen sind für Neues, dann überrascht es uns mit seiner unglaublichen Schönheit.“

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

china, depression, farbe, farbeaufbeton, farben, freundschaft, frust, hongkong, hong kong, kindsheitserlebnisverarbeitung, lebensinn, möchtegernschriftsteller, reise, reisende, selbstfindung

Farbe auf Beton

Christina Fuchs
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Astikos Verlag, 16.02.2018
ISBN 9783946196228
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch „Farbe auf Beton“ von Christina Fuchs hat mein Interesse gleich mit dem farbenfrohen Buchcover und ungewöhnlichen Titel geweckt, unter dem ich mir so gar nichts vorstellen konnte. Ein Blick auf den Klappentext verriet mir, dass es auf eine Reise nach China gehen soll. Ich reise gerne und war noch nie in Asien, also war ich gleich Feuer und Flamme. Was mich dann erwartet hat, war so viel mehr als eine Reisegeschichte durch China.


Christina Fuchs nimmt den Leser gemeinsam mit Elisa und Noah, die sich, ohne sich zu kennen, im Internet zu einer gemeinsamen Chinareise verabredet haben, auf eine Reise durch China. Sie beschreibt Land und Sitten dabei so anschaulich, dass mir mein Kopfkino die wunderbarsten Bilder eines fremden Landes und Kultur lieferte. Ich konnte die schwüle Luft HongKongs fast im Gesicht spüren, die Menschenmassen vor mir sehen, die schmutzigen Hostels, die bunten Früchte, Flüsse, Hügel und noch vieles mehr. Die Reise der beiden hat meine Reiselust wieder vollends aufleben lassen und jetzt kribbelt es mich in den Füßen.


Aber das Buch erzählt nicht nur von der Reise durch China, nein, man erfährt auch Häppchenweise von Elisas und Noahs Vergangenheit. Denn sie spielen ein Spiel: Geschichte für Geschichte. So erfährt man Stück für Stück die wahren Gründe für ihre Reise und warum sie sich so verhalten, wie sie sich verhalten. Diese Geschichten sind mit der eigentlichen Reise verwoben, wie zwei Bänder, die zu einer Kordel gedreht werden und verbinden sich am Ende zu einem schillernden Strang.


Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen, ihre Handlungen nachvollziehen und am Ende ergab sich ein Bild, das absolut stimmig war. Die Beschreibungen sind detailreich, ohne überladen zu sein, und so fantasievoll, ja schon fast poetisch. Elisa hat einen Hang zu Farben, sie verbindet Eindrücke und Gefühle mit Farben und das auf so schöne Art und Weise, dass ich gar nicht genug davon lesen konnte. Es war wirklich eine Freude diese Ausführungen zu lesen.


„{Sie hatte ihn} damals für maigrün gehalten {}. Unentschlossen wie der Frühling mit Haut so dünn wie Gras.“


Auf ihrer Reise lernen Elisa und Noah auch andere Reisende kennen, die ebenso faszinierende Geschichten zu erzählen haben, den beiden neue Denkanstöße geben und sie Neues lehren:


„Vielleicht würdest du dich abenteuerlustiger fühlen, wenn du die Augen schließt. Mach sie einfach zu, atme tief ein und aus, vertraue auf deinen Körper und darauf, dass deine Füße den richtigen Weg finden. Und dann lauf los.“


Das Buch hat mich wirklich von den Füßen gerissen und auf eine wunderbare, emotionale Reise genommen. Ich habe noch kein Buch wie dieses gelesen, es ist kein Liebesroman und keine gewöhnliche Reisegeschichte - es ist inspirierend, berührend und regt zum Nachdenken an.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Basterds: Rockstar sucht Nanny

Nicky Barnes
Flexibler Einband: 260 Seiten
Erschienen bei Hawkify Books, 01.03.2018
ISBN 9783947288328
Genre: Romane

Rezension:

In „Basterds: Rockstar sucht Nanny“ trifft der Rockstar Blaine Cooper auf das Arbeitstier Evelyn. Blaine erfüllt so ziemlich jedes Rockerklischee, das man sich denken kann - viele Frauen und Alkohol, keine Verantwortung, dafür nur auf der Suche nach Spaß, ein Motorrad. Allerdings holt ihn der Spaß irgendwann ein und er sieht sich plötzlich mit einem Baby konfrontiert. Die kleine Emma wird ihm als seine Tochter vorgestellt und einfach in die Hände gedrückt. So hatte er das nicht geplant! Eine Lösung muss her und die präsentiert sich in der Gestalt der schnell eingestellten Nanny Evelyn. Evelyn hat drei Jahre ihres Lebens praktisch Tag und Nacht für ihren Chef geackert, der sie nun wegen eines einzigen Fehlers rauswirft. Ihre einzige Chance auf Arbeit ist momentan dieser Nannyjob, den sie höchst widerwillig antritt. Sie verliebt sich jedoch schnell in Baby, Emma, ganz im Gegensatz zu deren Vater, was zu einigen Konflikten führt.


Die Geschichte ist zwar gespickt mit einigen Klischees, aber sehr humorvoll geschrieben, so dass ich einige Male lachen konnte. Die Gedanken der beiden Protagonisten, die abwechselnd in den Fokus gerückt werden, werden gut beschrieben und dargelegt, so dass ich mich gut in ihre Beweggründe hineinversetzen konnte. Bei Blaine fiel mir das gegen Ende ein wenig schwer, da mir sein Handeln ein bisschen zu widersprüchlich war (er ist wütend, dass ihm sein Manager zur Adoption rät, aber will gleichzeitig nichts mit seiner Tochter zu tun haben). Die Freunde der beiden tragen wesentlich zur Geschichte bei und haben mir viel Spaß gemacht, da sie Blaine und Evelyn gut Kontra gegeben haben. 


Der Schreibstil war locker und leicht zu lesen, so dass ich das Buch innerhalb weniger Stunden in einem Rutsch verschlungen haben.


Das Ende kam für mich ein wenig zu schnell bzw. zu abrupt und ein paar Dinge blieben, meiner Meinung nach, offen. Ich hätte mir gewünscht, dass Evelyn und Blaine noch ein klärendes Gespräch miteinander führen. Auch wäre es bestimmt witzig gewesen, davon zu lesen, wie Blaine sich mit seiner Tochter arrangiert.


Alles in allem ist es ein unterhaltsames, leichtes Lesevergnügen. Ich wusste von Anfang an, wie die Geschichte enden würde und es gab ein paar Klischees, aber all das tat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch, da das Buch gut geschrieben und humorvoll ist. Ich konnte es zumindest nicht aus der Hand legen, bis ich es zu Ende gelesen hatte.


Am Rande möchte ich noch kurz erwähnen, dass ich das Cover große Klasse finde und das auch ursprünglich mein Interesse geweckt hat.

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25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

charmant, liebe, liebesroman, witzig

The Wedding Project

Johanna Danninger , Greta Milán
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Montlake Romance, 13.03.2018
ISBN 9782919800278
Genre: Romane

Rezension:

In dem Buch „The Wedding Project“, das von dem Autorenduo Johanna Danninger und Greta Milán geschrieben wurde, geht es um eine gleichnamige Fernsehsendung. Für diese Sendung werden zwei Paare miteinander verheiratet, ohne sich vorher jemals getroffen zu haben. So treffen Claire und Jonathan, genannt John, aufeinander, heiraten und müssen fortan zwei Monate wie ein echtes Ehepaar in einem Haus leben, wenn sie die Gage erhalten und am Schluss sogar die Sendung gewinnen möchten.


Ganz den gängigen Klischees entsprechend, trifft ein reicher, gut aussehender Mann, der eine dominante, wenig liebevolle Familie hat, und der nicht weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll, auf eine arme, chaotische Kirchenmaus, die sich für jemand anderen aufopfert und der das Wasser bis zum Hals steht. Für sie ist die Sendung das Mittel, um dieser Lage zu entkommen, für ihn eine Wette mit dem besten Kumpel und eine Rebellion gegen die strenge Familie. 

Eine solche Zusammenstellung kenne ich aus mehreren Romanen dieses Genres, aber das hat mich kein bisschen gestört, da die Autorinnen mit so viel Witz schreiben, dass ich, vor allem während der ersten Hälfte des Buches, ständig lachend vor dem Buch saß. Es hat mir einfach gute Laune und wunderbare Lesestunden beschert.


Die Dialoge zwischen Claire und John sind genial und ihre sarkastischen Kommentare zu der Sendung fantastisch. Auch die kleinen Interviews, die immer wieder kurz zwischen die Kapitel geschoben wurden, fand ich eine witzige Ergänzung.


Das Buch rückt abwechselnd Claire und Jonathan in den Fokus des Geschehens, wobei jedoch immer von einem außenstehenden Erzähler berichtet wird. Ich konnte mich dennoch sehr gut in beide und ihre Gedanken hineinversetzen und ihre Handlungsweisen nachvollziehen. Sie waren nicht überzogen (außer vielleicht gegen Ende) und glaubhaft. Beide Charaktere waren mir auch sympathisch und ich hätte sehr gerne noch mehr von ihnen gelesen, was für mich immer ein gutes Zeichen für ein Buch ist.


Sehr schön fand ich auch, wie sich die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt hat und dass es keine ausführlichen Sexszenen gab. Das Knistern kam auch ohne fantastisch durch die Seiten und hat genau meinen Geschmack getroffen. Es wurde zudem ein Spannungsbogen aufgebaut, der zum Finale hinführte und auch nur Häppchenweise etwas über die Hintergründe der beiden erzählt. Dadurch konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch durchgelesen.


„The Wedding Project“ ist ein leichtes, sehr lustiges Buch für entspannte, vergnügliche Lesestunden und wer Ablenkung braucht, dem kann ich es nur empfehlen.

Ich werde auf jeden Fall meine Augen offen halten, ob es einen zweiten Teil geben wird, wie es der Epilog andeutet.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Tausche Cupcake gegen Milliardär: Liebesroman Komödie (Sweets for my Hips 1) (German Edition)

Ava Jordan
E-Buch Text: 254 Seiten
Erschienen bei Verlag avajordan, 22.01.2018
ISBN B078PH4YKG
Genre: Romane

Rezension:


Elise ist begeisterte Bäckerin, Teilhaberin eines Cupcake-Cafés und Mutter eines kleinen Jungen. Alles scheint gut zu laufen, ihr Café kommt in Boston super an und sie liebt ihren Sohn über alles. Doch dann trifft sie ein Schlag nach dem anderen: ihr Geschäftspartner und bester Freund Damien zieht sich aus dem Café zurück und will seinen Anteil ausbezahlt bekommen. Die Mall, in der sich ihr Café befindet, soll einem schmucken Wohnkomplex weichen. Dazu verdreht ihr noch der  Verursacher ihres letzten Problems, der Milliardär Leo, den Kopf. 

Ein Kampf um ihr Café, die Liebe und ihr Mutterdasein entbrennt.


Der Roman wird jeweils aus der Sicht von Elise und Leo erzählt, was ich sehr schön fand, da man so in die Köpfe beider Protagonisten blicken kann und ein besseres Gesamtbild erhält. Wirklich toll fand ich auch, dass die Autorin bei Elise im Präsens geschrieben hat und bei Leo im Präteritum. Zugegeben, ich habe das nicht sofort bemerkt, aber als ich es bemerkte, fand ich es eine tolle Idee, da sich auf diese Weise die Teile der beiden auch noch stilistisch unterscheiden.


Mir hat sehr gut gefallen, wie Elises Probleme und Gedanken dargestellt wurden. Vor allem ihre innere Zerrissenheit, zwischen ihrem Wunsch mehr Zeit mit ihrem Sohn zu verbringen, aber auch ihr Café weiterzuführen, kommt sehr gut rüber. 

Auch Leos Gefühle fand ich schön beschrieben und nachvollziehbar. Ich fand es gut, dass bei ihm keine typischen, machomäßigen Milliardärs-Klischees aufgetischt wurden. Stattdessen war er sensibel und unsicher, was ihn sehr sympathisch gemacht hat.


Stellenweise konnte ich manche Entscheidungen von Elise nicht ganz nachvollziehen und ihre Einstellung gegenüber Geld erschien mir etwas überzogen, auch wenn sie ihr von klein auf eingetrichtert wurde. Für mich hätte es auch gerne ein Missverständnis zwischen Leo und Elise weniger geben können, vor allem das letzte war für mich ein bisschen überzogen.

Auch fand ich es schade, dass immer wieder beiläufig Probleme von Leos Schwester Ann angesprochen werden, aber nicht näher darauf eingegangen wird, warum sie sich so verhält, ob es noch tiefer gehende Probleme, als die mit dem Vater, gibt.


Das ist allerdings Meckern auf hohem Niveau und hat der Geschichte keinen Abbruch getan. Es ist eine unterhaltsame Geschichte, die man gemütlich auf dem Sofa lesen kann. Am besten hat man noch einen Cupcake in der Nähe, denn spätestens, wenn Elises herrliche Kreationen beschrieben werden, läuft einem das Wasser im Mund zusammen :)

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26 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Ein Schotte für die Zukunft (Liebesroman) (Eine Hochzeit in den Highlands-Reihe 4)

Katherine Collins
E-Buch Text: 268 Seiten
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 01.03.2018
ISBN 9783960873310
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Buch „ein Schotte für die Zukunft“ ist der vierte Band der Buchreihe „Eine Hochzeit in den Highlands“ der Autorin Katherine Collins. Das Buch handelt von Vanessa und Ian. Vanessa hat Depressionen und mit ihrem Leben abgeschlossen. Sie möchte nicht mehr Tag für Tag im endlos scheinenden Schwarz ihrer Existenz verbringen und stattdessen das Ende suchen. Keine Gedanken mehr, keine Menschenmassen mehr, keine Sorgen mehr, keine Zukunft mehr.

Doch im Leben kommt es immer anders als man denkt und so wird ihr Selbstmordversuch von Ian verhindert. Der Schotte hat Probleme mit einer übermächtigen Mutter und möchte ihr unbedingt eins auswischen, wozu ihm die verwirrte Vanessa das rechte Mittel zum Zweck ist. Für beide beginnt nun eine spannende Charade in den Fängen von Ians Familie und Vanessas Depressionen.


Vanessa erzählt die Geschichte in diesem Buch aus ihrer Perspektive. Dadurch bekommt man sehr gute Einblicke in ihr Gefühlsleben und ihr Denken. Meiner Meinung nach hat die Autorin das Innenleben einer depressiven Person ziemlich treffend beschrieben. Es werden die üblichen Symptome aufgezählt, aber so nett verpackt, dass ich sie nicht als Klischee empfand, sondern als Teil von Vanessas aktueller Situation, was mir gut gefallen hat.

Mit Ian hingegen bin ich am Anfang nicht so warm geworden, da er Vanessas Situation einfach für seine Zwecke missbraucht hat, ohne sie ernst zu nehmen. Ihre Depressionen hat er ebenfalls bagatellisiert, was ich aber gut fand, da so aufgezeigt wurde, wie die Mehrheit der Menschen beim Thema Depression denkt und wie sich das wiederum auf die betreffende Person auswirkt.

Ich hätte es schön gefunden, ab und zu auch etwas aus der Sicht von Ian zu lesen, da ich sein Handeln nicht immer ganz nachvollziehen konnte. Vor allem wann und warum er plötzlich seine Haltung gegenüber Vanessa ändert, hätte mich doch sehr interessiert.


Ein Problem hatte ich mit den Nebencharakteren, die für mich alle recht farblos blieben. Das liegt wahrscheinlich daran, dass es der vierte Band einer Reihe ist und die anderen Personen bereits in den vorherigen Büchern beschrieben wurden. Da dies das erste Buch war, das ich aus dieser Reihe gelesen habe, kannte ich die Personen natürlich nicht. Das hat das Lesen doch stellenweise erschwert, zumal keine richtige Vorstellung erfolgte und ich mir dann mit Hilfe der Klappentexte der anderen Bücher zusammengereimt habe, wer wer ist. Ich brauchte einige Zeit, um zu kapieren, dass Carolina gleich Liny ist. Da stand ich wohl auf dem Schlauch, aber ich dachte lange, es würde sich um zwei Personen handeln. Ups. Weiterhin taucht beispielsweise plötzlich eine Sina auf, die ein Gespräch mit Vanessa führt, welches sie sehr aufwühlt. Weder Sina noch der Inhalt dieses Gesprächs werden thematisiert, was mich ziemlich verwirrt hat. 


Damit wären wir auch bei dem größten Manko, das ich für mich in diesem Buch sehe. Es war häufig etwas verwirrend für mich. Zum einen liegt es daran, dass bei Gruppensituationen nicht geschrieben wird, wer etwas sagt, so dass man teuflisch aufpassen muss, um auch mitzukommen. Ich finde es normalerweise gut, wenn nicht ständig da steht „sie sagte, er antwortete“ usw., aber hier wäre es manchmal von Vorteil gewesen. Zudem sollten dringend Absätze mit einem Zeilenabstand eingefügt werden. Es ist doch sehr verwirrend, wenn sich die Charaktere in der einen Zeile gerade noch unterhalten und über ein Nickerchen reden und in der nächsten Zeile begrüßen sie sich mit einem „Guten Morgen“ im Bett. Es hat mich oft aus dem Leserhythmus geworfen, dass es keine gekennzeichneten Zeitsprünge, in Form von einer Leerzeile, gab. So musste ich viele Passagen mehrmals lesen, um zu kapieren, was passiert war. Ich würde mir also eine deutlichere Formatierung wünschen.


Alles in allem hat mir das Buch allerdings gut gefallen. Es ist eine nette Geschichte und ich finde es gut, dass das Thema Depressionen aufgegriffen wird, dass ja leider viel zu häufig ein Tabuthema ist oder von den Umstehenden als nicht so schlimm heruntergespielt wird. Man hätte es zwar noch tiefer bearbeiten und mehr darauf eingehen können (vor allem zum Ende hin), aber da es sich um eine eher humorvolle Liebesgeschichte handelt, wäre das wahrscheinlich auch zu viel verlangt. So ist es ein schönes Buch, das man gemütlich auf dem Sofa oder im Zug lesen kann. 

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69 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 55 Rezensionen

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Bright Side: Ein Moment für immer

Kim Holden
E-Buch Text: 475 Seiten
Erschienen bei beHEARTBEAT by Bastei Entertainment, 01.03.2018
ISBN 9783732543274
Genre: Sonstiges

Rezension:

Nachdem ich den Klappentext und die Leseprobe (Kapitel 1+2) gelesen hatte, nahm ich an, dass ich es hier mit einem lockeren Liebesroman zu tun hätte, bei dem sich der beste Freund in die beste Freundin verliebt und sie ihre Gefühle füreinander irgendwie entwirren müssen, während sie sich durchs College schlagen.

Oh Mann, lag ich falsch! Dieses Buch ist so viel mehr als ein Liebesroman und die Geschichte so viel mehr, als man denkt. Daher werde ich hier auch nichts über den Inhalt schreiben, da ich finde, dass es eine der Besonderheiten dieses Buches ist. Man weiß lange nicht, wohin das Ganze führt, nur hier und da sind ein paar Andeutungen eingestreut und stattdessen wird man einfach in die Welt der Kate Sedgwick, genannt Bright Side, gesogen.


Kate, von ihrem besten Freund Gus liebevoll Bright Side genannt, ist wohl einer der lebensfrohsten und positivsten Menschen, von denen ich je gelesen oder gehört habe. Ihr Spitzname passt wie die Faust aufs Auge. 

„Sie ist ein verdammter Sonnenstrahl. Sie sieht nicht nur die heitere Seite des Lebens…sie lebt dort.“

Sie erzählt den Großteil des Buches und ihre lockere, witzige, sarkastische Art sowie ihre alles überstrahlende Positivität haben mich von der ersten Seite an gepackt und nicht mehr losgelassen. Diese Freude sprang sofort über und ich hatte immer ein Lächeln auf dem Gesicht, wenn ich wieder mit Kate durch Grant, ihren College-Ort, laufen und neue Menschen kennenlernen durfte. Sie hilft anderen bedingungslos und dabei aus sich herauszukommen. Eigentlich wünscht man sich gleich, man würde auch im echten Leben so jemanden wie Kate kennen. 

Dann wird mehr und mehr von ihren Hintergründen offenbart und ich musste immer wieder zum Taschentuch greifen. Das war auch mit zunehmender Seitenzahl mein einziges „Problem“ mit dem Buch - mir standen so oft die Tränen in den Augen, dass ich die Buchstaben doppelt gesehen habe und kaum noch entziffern konnte, was ich eigentlich lesen wollte. Dieses Buch geht so zu Herzen und hat mich tief berührt. Selbst jetzt, da ich es zu Ende gelesen habe, wandern meine Gedanken immer wieder zu dem Buch und das liegt nicht nur daran, dass meine Augen immer noch leicht geschwollen sind. 


Das Buch wird, wie bereits geschrieben, aus der Sicht von Kate erzählt, stellenweise aber auch von Keller, einem Jungen, der aufs gleiche College geht wie Kate.

Sie erzählen jeweils aus der Ich-Perspektive, so dass ich mich in jeden ihrer Gedanke und ihre Gefühle hineinversetzen konnte. 

Die Autorin bedankt sich in der Danksagung bei ihrem Neffen, dass er ihr die Jugendkultur wieder etwas näher gebracht. Das müssen die beiden gut gemacht haben, denn die Sprache, die die Autorin für Kate verwendet, ist einfach hervorragend und so authentisch. Kate spricht und denkt, wie man es von Menschen ihres Alters gewohnt ist und verwendet eine Menge lustiger Schimpfwörter, Redewendungen usw. Es ist einfach fantastisch das zu lesen und war auch einer der Hauptgründe, warum mich das Buch gleich gepackt hat.


Die Autorin ist eine hervorragende Beobachterin und teilt uns ihre Beobachtungen und viele Weisheiten durch Kate mit, was ich einfach wundervoll fand. Das Buch hat Tiefgang, handelt von Freundschaft und Liebe und zeigt, dass man, selbst wenn man von einem Schicksalsschlag nach dem anderen getroffen wird, dennoch positiv durch die Welt gehen und das Gute in den Menschen sehen kann. Einfach fantastisch. 

Das Buch hat mich mitgerissen in einen Strudel aus Emotionen, aus dem ich immer noch nicht ganz aufgetaucht bin und den ich wahrscheinlich auch noch ein paar Tage verarbeiten muss.


Zum Abschluss noch ein Rat von Kate, den sie mit jeder Faser ihres Seins befolgt: „Nur lass nicht die Gegenwart für das Unbekannte der Zukunft im Stich.“

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166 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

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Der Himmel in deinen Worten

Brigid Kemmerer , Henriette Zeltner
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 13.11.2017
ISBN 9783959671644
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buch „Der Himmel in deinen Worten“ von Brigid Kemmerer erzählt die Geschichte von Juliet und Declan. Juliet hat ihre Mutter wegen eines Autounfalls verloren und besucht nun alle paar Tage das Grab ihrer Mutter, wo sie ihr einen Brief hinterlässt. Damit setzt sie eine liebgewonnene Tradition der beiden fort und fühlt sich ihrer Mutter näher. Eines Tages findet Declan bei seinen Sozialstunden auf dem Friedhof einen dieser Briefe und antwortet darauf. So entspinnt sich ein Briefverkehr zwischen den beiden, in dessen Verlauf sie ihre tiefsten Geheimnisse austauschen, ohne zu wissen, dass sie sich eigentlich auch im realen Leben kennen.


Das Buch wird abwechselnd von Juliet und Declan erzählt, die auf den ersten Blick eigentlich nicht gegensätzlicher sein könnten, aber von Trauer vereint werden. Die Kapitel werden jeweils mit einem Brief des anderen eingeleitet, sprich wenn man einen Abschnitt aus Juliets Sicht liest, geht dem ein Brief von Declan voran und umgekehrt. Das hat mir sehr gut gefallen, da man so gleich miterleben konnte, was der Brief beim Empfänger auslöst und bewirkt. 

Dieser Austausch geschriebener Worte ist für mich eines der Highlights des Buches. Man erfährt dabei nicht nur mehr über die Hintergründe der Protagonisten, sondern es werden auch tiefgründigere Themen angesprochen.


„Glaubst du an Schicksal? Manchmal möchte ich es. Ich möchte glauben, dass wir alle einen vorbestimmten Weg in Richtung…irgendwas gehen und unsere Wege sich aus gutem Grund kreuzen.“ (Juliet)

„Ich glaube an Schicksal, aber ich glaube genauso daran, dass jeder einen freien Willen hat. Das heißt, es gibt zwar einen Weg, aber wir haben die Freiheit davon abzuweichen.“ (Declan)


Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, es gibt keine zu langen Sätze und alles wird detailliert, aber nicht zu detailliert beschrieben. Tatsächlich werden Handlungen und vor allem Gefühle so gut herausgearbeitet und beschrieben, dass ich mich in die Charaktere hineinversetzen konnte und mir mehr als nur einmal Tränen in den Augen standen, weil ich so mitgelitten habe.


Neben den Protagonisten mit ihren Ecken und Kanten gibt es auch noch einige Nebencharaktere, die ebenfalls sehr schön beschrieben wurden, so dass ich sie mir alle vorstellen und ihre Taten nachvollziehen konnten. So gibt es die jeweils besten Freunde der beiden, die mit ihnen durch dick und dünn gehen, der eine ruhig und dunkel, die andere hell und fröhlicher, aber auch Lehrer, die sie unterstützen und wahre Pädagogen zu sein scheinen, die man ja leider sonst nur selten erlebt. 

Die Autorin hält sich auch nicht an Klischees, was herrlich erfrischend ist. Stattdessen werden Dinge auf ihre ganz eigene Art aufgelöst, was mir beim Lesen große Freude bereitet hat. Einzig mit dem Ende hatte ich stellenweise ein paar Problemchen, aber da es mich sehr zum Nachdenken über das Buch angeregt hat, werte ich das als positiv.


Ich habe schon lange nicht mehr, so viel über ein Buch nachgedacht, aber bei diesem schwirrten mir einfach unzählige Gedanken im Kopf herum. Denn es war nicht nur die tragische Geschichte der beiden berührend, sondern auch die Themen, die im Laufe des Buches angesprochen und thematisiert wurden. Allen voran Vorurteile und wie Leute aufgrund eines Ereignisses in eine Schublade gesteckt werden, aus der man nicht wieder so schnell entkommen kann. 


Das Buch hat mich gefesselt, zu Tränen gerührt und zum Nachdenken gebracht. Ich wollte Juliet und Declan eigentlich kaum gehen lassen und hatte nach dem Lesen des Buches das Gefühl, es gleich wieder lesen zu müssen, nur um noch ein wenig mehr Zeit in dem Buch verbringen zu können. Daher bekommt es von mir auch fünf Sterne.

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81 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 73 Rezensionen

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Hot Cop (Compromise me 2)

Samanthe Beck
E-Buch Text
Erschienen bei LYX.digital, 01.03.2018
ISBN 9783736307285
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Buch „Hot Cop“ handelt von Lauralie und Booker. Sie begegnen sich, als Lauralie 16 ist und auf einer Silvester-Strandparty versucht, so richtig die Sau rauszulassen und einen viel älteren Kerl zu verführen. Booker bringt sie in seinem Amt als Polizist nach Hause. Zwischen den beiden funkt es, doch Booker gehorcht seiner Vernunft und sagt, dass sie sich in zehn Jahren noch einmal unterhalten werden. So weit der Prolog. 10 Jahre später hat Lauralie etwas aus sich gemacht, eine Bäckerei namens Babycakes aufgebaut und feiert wieder Silvester - dieses Mal mit Booker, der sein Versprechen einhält. Kurz darauf brennt ihre Bäckerei ab, was Lauri in Geldnot bringt, aus der ihr Booker helfen möchte. Gezwungenermaßen schlägt er den Deal 6 Dates für 6000$ vor.


Auch wenn mich das Cover des Buches nicht wirklich angesprochen hatte, so tat es doch der Klappentext und die Leseprobe. Der Prolog versprach eine knisternde Beziehung und eine ergreifende Geschichte, da Lauri eine ziemlich verkorkste Mutter hat. Diese Hoffnung erfüllte sich nicht ganz und nach dem Prolog fiel es mir auch recht schwer in die Geschichte zu finden. Das kann auch damit zu tun haben, dass gefühlt die Hälfte des Buches aus ausführlichen und detailliert beschriebenen Sexszenen besteht. Der Titel “Hot Cop“ hätte mich wohl auf diese Tatsache aufmerksam machen sollen, aber irgendwie hatte ich diesen Hinweis übersehen. Nun kann ich sagen, dass der Titel hier wirklich Programm ist! 


Lauralie hat dank ihrer vernachlässigenden und erpresserischen Mutter eine wenig liebevolle Kindheit verbracht und um ihr Herz große Mauern errichtet. Ihr Motto ist: „Bewache dein Herz. Wenn du Menschen hereinlässt, verwüsten sie es wie ein billiges Motelzimmer.“ Das sollte eigentlich guten Stoff für eine tiefgründige Geschichte geben, aber leider werden Lauris Gefühle nicht sehr tief gehend ausgeleuchtet. Man erfährt nur wiederholt, dass sie kein Vertrauen hat, sich für ihre Mutter und ihre eigenen Handlungen schämt und sich nicht binden möchte. Auf der anderen Seite steht Booker, der seine “Lolita“ unbedingt für sich gewinnen möchte, ihr allerdings nichts von seinen Gefühlen erzählt aus Angst, sie damit zu verjagen, und so immer verzweifelter wird, weil sein Plan irgendwie nicht so ganz klappt.

Kurz gesagt, kam es mir die meiste Zeit über so vor, als ob die beiden Protagonisten in diesem Buch dauerhaft unglücklich wären. Selbst in den Sexszenen war, meiner Meinung nach, keine große Liebe sichtbar, sondern nur gegenseitiges Begehren. Dennoch verlieben sich die beiden heftig ineinander, wie es dazu kommt oder wie diese tiefen Gefühle aussehen wird leider nicht beschrieben.  

Das Ganze hat leider dafür gesorgt, dass ich mich beim Lesen der Seiten mehr und mehr deprimiert gefühlt habe. Ein Hoffnungsschimmer und Positivität haben mir definitiv gefehlt. Von Liebesromanen erwarte ich eigentlich, dass ich sie mit einem Schmunzeln oder auch mal einer Träne im Auge lesen und mit einem warmen Gefühl im Bauch zur Seite legen kann. Hier war das leider nicht der Fall.

Der Schreibstil ist recht flüßig, schnörkellos und gut zu lesen. Allerdings schien mir die Übersetzung stellenweise ein wenig hakelig bzw. die Wortwahl an manchen Stellen unglücklich/zu wörtlich zu sein. “Zieh den Knoten aus deiner Unterhose“ ist beispielsweise keine mir bekannte Redewendung, die man in einem Gespräch über einen Kneipenbesuch mit seinem zukünftigen Schwager verwendet, erinnert aber stark an die englische Redewendung “don’t get your panties in a knot“, was eine völlig andere Bedeutung hat.


Insgesamt konnte mich das Buch also nicht so ganz überzeugen, der Funke ist leider nicht übergesprungen. Da ich das Buch jedoch in einem Rutsch durchlesen konnte und mir die Nebencharaktere, sowie manche Szenen (z.B. Begegnung mit Bookers Mutter in Bademantel und Handschellen) ganz gut gefallen haben, vergebe ich noch drei knappe Sterne.

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651 Bibliotheken, 19 Leser, 2 Gruppen, 180 Rezensionen

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Fire & Frost - Vom Eis berührt

Elly Blake , Yvonne Hergane
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 14.02.2018
ISBN 9783473401574
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Fire & Frost ist eines dieser Bücher, die mein Interesse sofort mit dem Cover geweckt haben. Die  Grafik und Farben sind einfach wunderschön, so dass ich unbedingt wissen wollte, was sich dahinter verbirgt.

Gleich im ersten Kapitel wird klar, dass das Cover nicht nur hübsch aussieht, sondern auch perfekt zu dem Buch passt. Denn es handelt von Firebloods, Menschen, die Feuer beherrschen können, und Frostbloods, Menschen, denen das Eis gehorcht. Beide Farben, rot und blau, sind auch auf dem Cover zu sehen. Ruby ist eine Fireblood und erzählt ihre Geschichte in diesem Buch. Sie ist eine der einzigen überlebenden Firebloods in einem Land, das von Eis und einem grausamen König regiert wird. Sie wird gnadenlos verfolgt und verhaftet, nur um dann ausgerechnet von dem Frostblood Arcus gerettet zu werden. Arcus hat Großes mit Ruby vor, während sie zuerst nur versucht ihren Kopf aus er Schlinge zu ziehen und ihre Kräfte kontrollieren zu lernen.


Im Verlauf des Buches muss Ruby viele Prüfungen bestehen und erlebt noch viel mehr Dinge, die von grausam zu wunderschön reichen. Denn trotz all der Kämpfe und des Leids kommt auch die Romantik und Liebe nicht zu kurz. Ihre Erlebnisse werden dabei so lebendig geschildert, dass ich viel Freude daran hatte, sie zu verfolgen. Gefühle und Orte sowie Handlungen werden detailliert beschrieben, so dass ich mir alles gut vorstellen und mich in Ruby hineinversetzen konnte. Es gibt aber auch nicht so viele Details, dass einem langweilig werden könnte und man gerne Seiten überspringen möchte. Ganz im Gegenteil hat die Autorin, meiner Meinung nach, das perfekte Gleichgewicht getroffen und mir so vergnügliche Lesestunden bereitet.


Einige Ereignisse und Ideen sind nicht neu und habe ich schön öfters in anderen Fantasy-Büchern so gelesen - eine Auserwählte, die alle retten muss, Sklavenkämpfe, ein wahnsinniger König. Allerdings kann das Rad ja auch nicht ständig neu erfunden werden und da das Buch fesselnd geschrieben war, konnte ich darüber hinwegsehen, dass ich manche Dinge in ähnlicher Form schon mal gelesen hatte. Sie wurden in diesem Buch auf eigene Art verpackt und mit neuen Ideen gewürzt, so dass eine interessante und vor allem spannende Mischung entstand. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe die Seiten förmlich verschlungen.


Alles in allem hat mir das Buch also sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den zweiten Band, denn Ruby und Arcus sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich möchte gerne wissen, wie es mit den beiden weitergehen wird. Vielleicht wird es im zweiten Band überraschendere Wendungen geben, so dass ich dann fünf Sterne vergeben kann. 


Zum Abschluss noch ein Zitat aus dem Buch, das Rubys inneren Kampf gut zeigt und, meiner Meinung nach, einfach zeitlos schön ist: „Wo Dunkelheit ist, da ist auch immer Licht. Vielleicht nur ein winziges Fünkchen, aber es ist da. Folg ihm und du wirst deinen Weg aus der Dunkelheit hinausfinden.“

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Ich wünsche mir einen Highlander (Highland-Sehnsucht 1)

Jessi Gage
E-Buch Text: 341 Seiten
Erschienen bei Jessi Gage Romance Author, 25.01.2018
ISBN 9781941239247
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Buch „Ich wünsch mir einen Highlander“ ist der erste Teil einer Serie, kann aber als alleinstehendes Buch gelesen werden. Mich hat sofort das Cover fasziniert. Die hübsche Landschaft im Hintergrund und das funkelnde Kästchen im Vordergrund. Es wirkte magisch, dramatisch und wunderschön. Und genauso war dann auch das Buch!


Aber erst einmal zum Inhalt: Melanie ist schwanger, allein, Fan von Liebesromanen und lebt in den USA. Sie arbeitet in einem Museum, wo ihr ein seltsames Kästchen in die Hände fällt. Sie wünscht sich, von einem Highlander im Sturm erobert zu werden und kurz darauf findet sie sich auf einem Schlachtfeld im mittelalterlichen Schottland wieder. Darcy, ein riesiger Highlander, mit noch größerem Herz nimmt sich ihrer an.


Das ist nur mal eine grobe Zusammenfassung der ersten Seiten, denn das tolle an dem Buch ist, dass so viele Dinge passieren, dass man sie gar nicht zusammenfassen kann, ohne etwas zu verraten. Man wird mit Melanie zusammen recht schnell mitten in das mittelalterliche Schottland geworfen und erlebt mit ihr und Darcy zahlreiche Abenteuer. Sie stolpern von einer Sache in die nächste und die Geschichte schreitet so schnell voran, dass keine Langweile aufkommt und ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Trotz der Schnelligkeit werden die Situationen ausführlich und schön beschrieben, so dass man sich alles vorstellen und in die jeweiligen Charaktere hineinversetzen kann. Diese haben auch alle ihre Ecken und Kanten, sind eben normale Menschen und keine Superhelden. Es gibt nicht nur schwarz-weiß, sondern auch grau wie im echten Leben, was ich einfach super fand. 


Der Autorin ist es, meiner Meinung nach, wunderbar gelungen, die Balance zwischen Spannung und Romantik zu finden, wobei auch der Humor nicht zu kurz kommt. Das Setting im Mittelalter wird ebenfalls toll beschrieben und in der Sprache deutlich. Ich bin immer noch begeistert von den kreativen Vergleichen wie beispielsweise „wenn {er} an ihr klebte wie die Wolle am Schaf“ oder „dem sie so weit vertraute, wie sie einen Baumstamm werfen konnte“.


Wie man diesen Worten entnehmen kann, bin ich wirklich begeistert von dem Buch, das mir vergnügliche Lesestunden bereitet und mich gut unterhalten hat. Ich kann es Freunden von Zeitreisen, dem Mittelalter und Romantik nur empfehlen.

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