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76 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Broken Love

L. J. Shen
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.03.2019
ISBN 9783736309388
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

„Für seelische Narben galt dasselbe wie für Lord Voldemort. Sie durften nicht beim Namen genannt werden.“

Jesses Seele hat tiefgreifende Narben erhalten und seitdem versteckt sie sich in ihrem Zimmer und schottet sich vor der Außenwelt ab. Ihre einzigen Freunde sind ihr alter Labrador Shadow und ihre noch ältere Nachbarin. Ansonsten lässt sie niemanden an sich heran, sie ist die Unberührbare. Doch plötzlich taucht Roman „Bane“ Protsenko stadtbekannter Gigolo, Surfer, Kiffer und allgemein gefürchteter Kerl in ihrem Leben auf und verschwindet einfach nicht wieder, ganz egal, wie oft sie ihn abweist. Langsam kriecht sie aus ihrem Schneckenhaus, während Bane bemerkt, dass er vielleicht dabei ist, nicht nur einen Deal zu verhauen, sondern auch sein Herz zu verlieren.


Da Bane schon im Vorgängerband der Reihe irgendwie mein Interesse geweckt hatte, war ich sehr gespannt auf diese Geschichte und sie hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Es wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Jesse und Bane erzählt, wodurch man Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt beider Protagonisten erhält, was ich hier sehr gut fand, da sich beide im Verlauf des Buches verändern und neue Seiten an sich entdecken. L. J. Shen beschreibt diese Veränderungen auf manchmal humorvolle, mal traurige Weise, die mich mitgerissen hat. Zudem haben mir die vielen fantasievollen Vergleiche sehr gut gefallen.


Das Thema der Geschichte ist schon härter Tobak und ich finde es sehr gut, dass und wie das Thema Vergewaltigung thematisiert wurde. Die Autorin zeigt die weitreichenden Auswirkungen des „Vorfalls“ auf und auch, dass man die Täter nicht davonkommen lassen sollte und es nie zu spät ist, sich zur Wehr zu setzen - eine, wie ich finde, sehr wichtige Botschaft.


Die Protagonisten waren mir von Anfang an ziemlich sympathisch. Bane war wider Erwarten nicht der fürchterliche Kotzbrocken, den ich erwartet hatte, sondern hat sich wirklich angestrengt und Jesse viel geholfen. Allerdings war er nicht immer ganz ehrlich, was ich ihm aber nicht allzu übel nehmen konnte, weil die Autorin seinen inneren Gefühlsaufruhr so gut beschrieben hat, dass er mir sogar leid tat. 

Jesse hat mich gleich mit ihrer Geschichte berührt, aber auch mit ihrer Stärke, die unter der Oberfläche brodelte und immer öfter hervorbrach. Dass ich die beiden ins Herz geschlossen habe, merke ich auch daran, dass es mir schwerfiel sie am Ende des Buches ziehen zu lassen und meine Gedanken noch immer um sie kreisen.


Das Thema der Geschichte geht einem wirklich zu Herzen und die Autorin hat sich dem auf gefühlvolle Weise angenommen, aber es wurde nie zu schwer oder deprimierend, da sie stets eine gewisse Leichtigkeit beibehalten hat, indem von den Unternehmungen der beiden erzählt wurde oder sie sich geniale, spritzige Dialoge lieferten. 

Einziges Manko war für mich die Vorhersehbarkeit der Geschichte, zumindest gab es für mich nur zwei kleinere Überraschungen, und dass die Mutter so eindimensional böse war. Wahrhaft eine richtige „Märchenmutter“. 


Alles in allem ist es jedoch ein wundervolles, berührendes Buch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat und auch nach dem Lesen noch beschäftigt hat. Daher Daumen hoch und fünf Sterne.


Vielen Dank an Netgalley und den LYX Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars, was jedoch keinen Einfluss auf meine Meinung hat.

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15 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Inmitten von Sternen und Dunkelheit

Chani Lynn Feener , Justine Kapeller
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 01.04.2019
ISBN 9783959673075
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„In Mitten von Sternen und Dunkelheit“ ist der erste Teil einer Science Fiction Reihe von Chani Lynn Feener. Delany, eine junge Amerikanerin, wird eines Nachts nach dem Feiern von Aliens entführt, weil diese sie mit ihrer Prinzessin verwechseln. Die hat sich nämlich aus dem Staub gemacht, damit sie nicht den schrecklichen Prinzen eines verfeindeten Planeten heiraten muss. Damit der zerbrechliche Frieden zwischen den beiden Völkern, der mit der Verlobung besiegelt worden war, gewahrt werden kann, wird Delany dazu gezwungen, sich als Lissa Olena auszugeben. Dazu muss sie nicht nur in die Rolle der unbeliebten Prinzessin schlüpfen, sondern auch alle Bewohner des Planeten täuschen sowie ihren Verlobten. Zum Glück hat sie wenigstens Ruckus, ihren gut aussehenden Bodyguard, der ihr immer zur Seite steht…


Das Buch wird aus der Sicht eines dritten Erzählers geschildert, der jedoch sein Augenmerk ausschließlich auf Delany richtet, sodass man nur Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelt erhält. Diese wurde gut nachvollziehbar geschildert und hat mir Delany gleich sympathisch gemacht. Sie ist verständlicherweise erst einmal völlig fertig mit der Welt, als sie sich praktisch als Gefangene von Aliens wiederfindet, mit denen sie noch nie etwas zu tun haben wollte. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen und akzeptiert ihre neue Rolle. Das hat mir gut gefallen, sie heult nicht ewig rum oder suhlt sich in Selbstmitleid, sondern schreitet zur Tat und geigt den Leuten auch mal ihre Meinung, ob das nun angebracht ist oder nicht.


Normalerweise bin ich eigentlich kein großer Fan von Science Fiction, aber die Inhaltsangabe und das Cover haben mich so angesprochen, dass ich diesem Buch eine Chance geben wollte. Und ich habe es nicht bereut, da es zum einen nicht zu „abgefahren“ ist und zum anderen eine wirklich schnelllebige Geschichte. Die Ereignisse folgen Schlag auf Schlag und es gibt eigentlich kaum eine ruhige Minute, sodass ich mich immer gefragt habe, was als Nächstes passieren wird. Dazwischen gab es durchaus fantasievolle Elemente, in denen Gebräuche, Gegenstände oder besondere Pflanzen des Planeten Xenith beschrieben wurden, was mir gut gefallen hat. 


Allerdings kam mir die schnelle Abfolge der Ereignisse stellenweise etwas abgehackt vor. Die Übergänge waren einfach nicht ganz rund oder fließend und manchmal für mich nicht ganz nachvollziehbar oder schlüssig, da der Sprung zwischen den Handlungen zu groß war. Beispielsweise von einer Kampfsituation direkt in eine eher romantische Situation zwischen Delany und Ruckus. Zack.


Anfangs hatte ich auch Probleme mich in der erschaffenen Welt zurecht zu finden. Zum einen fand ich es ziemlich schade, dass weder erklärt wird, in welchem Jahr die Geschichte spielt, noch warum sich die Aliens, die bis dato angeblich schon immer unter den Menschen gelebt hatten, plötzlich zu erkennen gaben. Laut Delany gibt es dafür keine Erklärung, es war halt so. Da hätte ich mir dann doch mehr gewünscht, weil mir eine solche Aussage einfach zu mager ist und mich mit tausend Fragezeichen zurücklässt.

Zum anderen hatte ich so meine Problemchen mit den zahlreichen Titeln und Namen. Es ist zwar wirklich kreativ, sich für jedes Amt einen Namen auszudenken, aber für meinen Geschmack waren es zu viele. Denn die Titel sind auch noch auf jedem Planeten anders. So heißt der König auf Xenith beispielsweise Basileus und auf dem anderen Planeten Rex. Genauso verhält es sich bei den Titeln des Prinzen/Prinzessin, den Soldaten, Kommandanten usw. Dabei fand ich es auch etwas unglücklich, dass der Titel für den Prinzen „Zane“ war, was für mich als Vorname abgespeichert ist und ich daher zu Beginn wirklich verwirrt war, zumal der Titel häufig wie ein Name verwendet wird.

Kurz, es hat eine Weile gedauert, bis ich mich zurechtgefunden habe.


Die Geschichte ist spannend, hat fantasievolle Elemente und romantische Momente, sowie interessante Charaktere, von denen es mir vor allem der Prinz angetan hat, der der vielschichtigste Charakter war. Da das Buch mit einem gewaltigen Cliffhanger endet, bin ich jetzt natürlich gespannt auf die Fortsetzung und hoffe, dass man vielleicht auch noch mehr über die Welt erfährt, in der die Geschichte spielt.


Vielen Dank an Netgalley und den Harper Collins Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars, was jedoch keinen Einfluss auf meine Meinung hat.

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45 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Falscher Ort, richtiges Date

Elle Casey , Julia Becker
Flexibler Einband: 429 Seiten
Erschienen bei Montlake Romance, 26.03.2019
ISBN 9782919806041
Genre: Romane

Rezension:

Im zweiten Band der Bourbon Street Boys erzählt Elle Casey die Geschichte von Jenny und Dev, die beide bereits im ersten Band vorgestellt wurden. Jenny, alleinerziehende Mutter von drei Kindern, freut sich, dass sie endlich mal ein Wochenende für sich hat, da ihr unzuverlässiger Ex ausnahmsweise auf ihre Kinder aufpasst. Doch anstatt ihren freien Abend in vollen Zügen zu genießen, wird sie von ihrer Schwester May um Hilfe und zum Lager der Bourbon Street Boys gebeten. Widerwillig macht sich Jenny auf den Weg und findet sich nur Minuten später mit Dev in einem Panikraum wieder. Obwohl sie stinkwütend auf ihn ist, kann sie nicht anders als beim Anblick seiner Grübchen dahinzuschmelzen…


Da mir der erste Band dieser Reihe so gut gefallen hatte, war ich sehr gespannt auf den zweiten Teil, zumal sich die Paarung ja schon in Teil eins abgezeichnet hatte.

Wie auch der erste Teil wird dieses Buch nur aus der Ich-Perspektive von Jenny erzählt, die auf sarkastische, selbstironische und humorvolle Weise von ihrem Leben als alleinerziehende Mutter berichtet und den vielen Hürden, die ihr im Weg stehen. Der Schreibstil ist dabei gewohnt locker und toll zu lesen und die Gedanken und Kommentare der Protagonistin haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht.


Anders als beim ersten Band steht hier jedoch hauptsächlich Jennys Leben im Mittelpunkt, die Bourbon Street Boys nehmen einen geringeren Teil ein und dadurch fehlt für mich auch irgendwie die Spannung. Es gibt keinen richtigen Kriminalfall und der, der am Anfang angedeutet wird, wird immer nur klein geredet und kaum angesprochen. Das fand ich etwas schade.

Gut gefallen hat mir jedoch, dass die Annäherung zwischen Jenny und Dev mehr Raum bekommen hat. Jennys Verwirrung über Devs Verhalten kommt sehr gut rüber und auch ich war so manches Mal verwirrt von ihm, weshalb ich mir da irgendwie am Schluss oder anderweitig eine Erklärung für sein Verhalten gewünscht hätte. Doch die bekam man leider nicht.

Insgesamt blieb mir Dev ein wenig zu blass. Mich hätte beispielsweise seine Vergangenheit mehr interessiert und wie er mit seinem aktuellen Leben und allem zurecht kommt.

Dafür erfährt man jedoch eine Menge aus dem Leben einer alleinerziehenden Mutter, was Jenny nicht müde wird ständig zu betonen. Am Anfang war mir ihr Gejammer diesbezüglich etwas zu viel, zumal es bei mir eher ankam, als hätte sie lieber keine Kinder, auch wenn sie das Gegenteil behauptet hat. Das änderte sich jedoch zum Glück im Verlauf des Buches und man merkte, dass sie für ihre Kinder alles tun würde. 

Vor allem einige Szenen mit den Kinder (speziell der beiden Jungs Sammy und Jacob) haben mich sehr berührt und gerührt, da die beiden richtige Kämpfer mit großem Herz sind und ich die mit ihnen verbundenen Themen auch sehr wichtig finde.


Das Buch lässt sich dank des tollen Schreibstils in einem Rutsch lesen, wartet aber nicht mit Spannung oder großen Dramen auf. Es ist mehr so eine Art Erzählung aus dem Leben einer Frau, bei der gerade alles drunter und drüber geht und die sich irgendwie durchwurschtelt. Dabei schwankt sie von Selbstmitleid zu Angst zu Eifersucht (auf ihre Schwester) zu Freude zu Liebe, kurz sie nimmt alles mal mit und stolpert irgendwie auf ihr Happy End zu. Anstatt Herzrasen hatte ich mehr dieses warme rosa Zuckerwatten-Gefühl beim Lesen, was auch eine nette Abwechslung war.

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187 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 57 Rezensionen

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Die letzte Königin - Das schlafende Feuer

Emily R. King , Beate Bauer
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei LYX, 28.02.2019
ISBN 9783736309128
Genre: Fantasy

Rezension:


Im Auftaktband ihrer Reihe um „Die letzte Königin“ entführt Emily R. King ihre Leser in das Land Tarachand, das vom Rajah Tarek regiert wird. Dieser hat sich seine hundertste und damit letzte Ehefrau ausgesucht. Seine Wahl fiel auf die achtzehnjährige Kalinda, die als Waise in einer Art Kloster großgezogen wurde und nun gegen die Kurtisanen des Rajah kämpfen muss, um ihren Platz als Rani des Rajahs zu behaupten. Von einem ruhigen, abgeschiedenen Ort in den Bergen in den menschenüberfüllten, von Intrigen durchzogenen Palast der Türkise zu ziehen, fällt Kali sehr schwer. Doch sie hat keine Zeit, ihrem Heimweh zu erliegen, da sie mehr Feinde hat, als sie zählen kann, immer wieder von merkwürdigen Fieberschüben gequält wird und sich auch noch Hals über Kopf in den Hauptmann Deven Naik verliebt hat. Eine Liebe, die verboten ist und sie beide den Kopf kosten könnte…


Das gesamte Buch wird aus der Ich-Perspektive von Kalinda erzählt, sodass man ihre Erlebnisse hautnah miterleben kann. Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön und hat mich gleich in die Geschichte gezogen, da sie vor allem Orte wunderbar und bildlich beschreiben kann, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Welt, die sie zeichnet, ist sehr interessant und erinnert ein wenig an den Orient mit Wüsten, Saris, prächtigen Farben und Turbanen. Wie sie diese Welt mit einer Religion um Götter und dazu noch Dämonen verflochten hat, hat mich wirklich fasziniert und begeistert.


Allerdings war es mir manchmal ein wenig zu viel des Guten, da so viele Namen, Götter und Geschichten vorkamen, die sich dann mal als wahr oder doch als unwahr erwiesen. Dadurch weiß ich jetzt immer noch nicht so recht, wie genau diese Welt und Religion eigentlich aussehen, wie die Götter das Handeln der Menschen beeinflussen. Greifen sie tatsächlich ein oder ist es eher nur ein Glaube? Wie entstand er? Wie sieht die Welt aus? Neben Tarachand scheint es noch andere Länder zu geben, aber wie das alles zusammenhängt wurde leider nicht erklärt. Hier hätte ich mir eine Karte dieser erdachten Welt gewünscht und vielleicht auch ein Register der Götter mit einer kurzen Erklärung zur Übersicht. Dadurch, dass für mich noch so viele Fragen offen sind, bin ich natürlich gespannt auf den zweiten Band und hoffe, dass man dort noch mehr Details über diese wirklich interessante Welt erfährt.


Der Plot an sich hat mir gut gefallen, die Geschichte schreitet recht schnell voran und es passiert immer etwas. Es gab keine größeren Längen, sondern immer neue Fragen, Erkenntnisse und Verschwörungen, sodass ich weiterlesen wollte, um zu erfahren wie es weitergeht.


Ein großes Manko waren für mich jedoch Emotionen und Leidenschaft. Beides habe ich einfach nicht spüren können. Kalindas Emotionen und Gedanken erfährt man teilweise, aber es fehlt immer irgendwie die Kraft oder eben Leidenschaft dahinter. Ohne etwas über die Geschichte zu verraten, ist es schwer, das näher zu erläutern, aber es gibt mehrere Szenen, in denen zwei der Charaktere überraschend aufeinander treffen und obwohl sie beispielsweise eine bewegte Vergangenheit haben, sich jahrelang nicht gesehen haben, unterhalten sie sich ganz normal und nichts deutet auf ihre Gefühle hin, es gibt keine Überraschung, keine Trauer, keine Bestürzung…nichts. Es geht nur um die Handlung und darum diese weiter voranzubringen. Dadurch wirkten diese Situationen auf mich etwas hölzern und auch bei mir konnten dementsprechend keine Gefühle aufkommen. 


Die Geschichte an sich, der Schreibstil und die erdachte Welt mit ihrer Magie und Intrigen, hat mich jedoch so fasziniert und in ihren Bann geschlagen, dass ich das Buch in einem Rutsch verschlungen habe und mich jetzt frage, wie es mit Kalinda und ihrer Gruppe weitergeht. Daher vergebe ich trotzdem vier Sterne und hoffe, dass im zweiten Teil mehr Emotionen zu finden sind. 


Vielen Dank an Netgalley und den LYX Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars, was jedoch keinen Einfluss auf meine Meinung hat.

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(42)

52 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

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Playing it cool (Hot Sydney Rugby Players 2)

Amy Andrews
E-Buch Text: 249 Seiten
Erschienen bei beHEARTBEAT by Bastei Entertainment, 28.02.2019
ISBN 9783732561780
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

In „Playing it cool“, dem zweiten Teil der Rugby-Serie von Amy Andrews, bekommt der Rugby-Spieler Dex mit, wie die etwas kurvigere Harper von ihrem Stiefbruder und nervigem Sportreporter Chuck wegen ihrer Figur niedergemacht wird. Da Dex es zum einen gerne etwas kurviger mag und zum anderen nicht ertragen kann, wie Chuck seine Stiefschwester runterputzt, bittet er diese um ein Date. Eigentlich geht Dex nicht auf Dates, weil Rugby für ihn an erster Stelle steht und dahinter lange nichts kommt. Eigentlich denkt Harper, dass Dex nur mit ihr ausgeht, um eine Wette zu gewinnen. Dennoch verabreden sie sich zu einem Date und haben wider Erwarten viel Spaß zusammen, sodass man sich doch genauso gut zu einem zweiten Date treffen könnte, allerdings unter der Bedingung, dass alles rein platonisch bleibt. Aber ob das klappt…


Die Geschichte wird wie der Vorgänger auch aus der dritten Perspektive erzählt, wobei Harper und Dex abwechselnd in den Blickpunkt gerückt werden. Mir gefällt diese Erzählweise und der lockere, schlichte Schreibstil sehr gut, weshalb ich das Buch auch in einem Rutsch lesen konnte. Die Gefühle und Beweggründe der beiden werden nachvollziehbar und schön geschildert, sodass ich mich in die beiden hineinversetzen konnte.


Im Vergleich zum ersten Band fällt der Plot an sich jedoch eher mager aus, was zum einen an der geringeren Seitenzahl liegen könnte und zum anderen daran, dass hier scheinbar der Fokus auf die Erotik gelegt wurde. Harper und Dex landen öfter im Bett, als dass sie sich tatsächlich miteinander unterhalten, was ich schade fand. Dadurch gab es keine wirklich witzigen Dialoge oder Wortgefechte und man erfuhr auch nicht sonderlich viel über die Protagonisten bzw. Ihre Vergangenheiten, die nur angedeutet wurden. 


Zu Beginn des Buches merkt man, dass die beiden auch noch andere Gemeinsamkeiten haben und was sie am anderen schätzen. Diese Szenen haben mir sehr gut gefallen, weil man spüren konnte, wie sich die beiden auch gedanklich annähern. Aber das verläuft sich dann immer mehr im „Rausch des Verlangens“. Auch verläuft sich der ursprüngliche Plan, Harpers Stiefbruder und Stiefmutter eins auszuwischen, weil sie sie ständig wegen ihrer Figur runtermachen, irgendwie im Sande. Ich hatte mir da irgendwie mehr witzige Situationen gewünscht oder vielleicht ein klärendes Streitgespräch, irgendetwas. Stattdessen wurde das Thema einfach fallen gelassen und es gibt auch keine richtige Auflösung.


Gut gefallen hat mir, dass hier im Gegensatz zum ersten Teil auch andere Mitglieder der Rugbymannschaft in die Geschichte mit einbezogen wurden und man so etwas von der Dynamik der Spieler mitbekommen hat.


Alles in allem ist es eine nette Geschichte für Zwischendurch, die aber gerne weniger Erotik und dafür mehr Tiefgang hätte haben können. Denn die Grundidee finde ich wirklich gut und das Lesen hat mir auch Spaß gemacht, aber das gewisse Etwas hat einfach gefehlt. 


Vielen Dank an Netgalley und den beHeartbeat Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars, was jedoch keinen Einfluss auf meine Meinung hat.

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(38)

48 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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Hades' Hangmen - Flame (Hades-Hangmen-Reihe 3)

Tillie Cole
E-Buch Text: 466 Seiten
Erschienen bei LYX.digital, 01.03.2019
ISBN 9783736309616
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Der dritte Teil der „Hades Hangmen“-Reihe von Tillie Cole rückt Flame und Maddie in den Mittelpunkt, die beide bereits seit Band eins Teil der Geschichte sind und zwischen denen von Anfang an eine Verbindung zu bestehen schien. Beide haben in ihrer Vergangenheit schreckliches durchgemacht, ihre Seelen und Herzen sind zerbrochen, ihr Vertrauen in sich und andere Menschen zerstört. Doch irgendetwas zieht Maddie zu dem schweigsamen Flame hin und irgendetwas an Maddie ist anders, denn sie kann etwas in Flame beruhigen. 


Die Geschichte um Maddie und Flame hat mich schon in den Vorgängerbänden, die man unbedingt vor diesem Buch lesen sollte, wenn man alles verstehen möchte, fasziniert. Daher war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Flame wurde immer als selbstzerstörerisch, schweigsam und nun blutrünstig dargestellt. Deswegen interessierte es mich sehr, zu erfahren, wie und warum er zu dem Menschen geworden ist, der er ist. Und ich muss sagen, dieses Buch hat alle Erwartungen übertroffen. Es hat mich einfach umgehauen und nicht mehr losgelassen, auch jetzt kreisen meine Gedanken immer noch um die beiden.


Tillie Cole besitzt dieses unglaubliche Talent die schrecklichsten und brutalsten Geschichten mit einer so gefühlvollen, zärtlichen Liebesgeschichte zu verweben, dass man nur staunen kann. Durch die Erzählweise in der Ich-Perspektive von Maddie und Flame (und dreimal Prophet Cain) erlebt man das Grauen und die Liebe hautnah mit und kann die verworrenen Gedankengänge fantastisch nachvollziehen. Die Erzählweise ist absolut authentisch und die Entwicklung der Liebesgeschichte einfach wundervoll und genau in der richtigen Geschwindigkeit. Mir standen mehrmals die Tränen in den Augen, manchmal vor Rührung und oft vor Trauer, was die beiden erlebt haben.


Denn so zärtlich Tillie Cole die Begegnungen der beiden beschreibt, so brutal schreibt sie auch über die Vergangenheit. Mehrmals musste ich eine kurze Pause einlegen und kniff die Augen zusammen, weil mir eine Szene zu heftig war. In einem Film hätte ich an diesen Stellen wahrscheinlich die Augen zugekniffen und die Ohren zu gehalten. Bei einem Buch geht das nicht, also einmal schlucken, dann weiterlesen und sich in den Wirbelsturm aus Gefühlen ziehen lassen.


Im Gegensatz zu den Vorgängerbänden liegt bei diesem Buch das Augenmerk mehr auf Flames Vergangenheit, was ich passend und gut fand, weil Maddies Vergangenheit in der „Gemeinschaft“ ähnlich der von Mae und Lilah war und man diese grausigen Details bereits in Band eins und zwei erfuhr. Natürlich erfährt man auch mehr über Maddie, aber insgesamt übernimmt sie hier eher den stärkeren Part, da sie schon dabei ist zu heilen. Nun konzentriert sie sich darauf, Flame zu helfen und ihre Vorgehensweise dabei ist sehr einfühlsam.


Allen, die mit Gewaltdarstellungen umgehen können, kann ich dieses Buch nur ans Herz legen, weil es so eine bewegende Geschichte erzählt. Besonders gut hat mir gefallen, dass hier niemand dazu gezwungen wird, sich zu ändern. Natürlich entwickeln sich die Protagonisten miteinander weiter und verändern ihr Leben, aber sie akzeptieren sich auch so wie sie sind und versuchen, sich gegenseitig zu unterstützen und vor allem zu verstehen. Beide haben den tiefen Wunsch, dem anderen Gutes zu tun und das war herzerwärmend, genauso wie die Botschaft, dass auch zerbrochene Seelen wieder heilen können, langsam, aber sie können heilen. Ein absolut aufwühlendes und bewegendes Buch, eines, das mich definitiv noch lange beschäftigen wird.


Vielen Dank an Netgalley und den LYX Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars, was jedoch keinen Einfluss auf meine Meinung hat.


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(54)

78 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

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Sinful Empire

Meghan March , Anika Klüver
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei LYX, 28.02.2019
ISBN 9783736308244
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Der dritte Band der „Sinful Empire“-Trilogie von Meghan March knüpft direkt an das Ende des zweiten Bandes an. Das heißt, es wurde gerade erst auf Mount und Keira geschossen und sie müssen versuchen, sich irgendwie aus dieser misslichen Lage zu befreien. Dieses Erlebnis zeigt ihnen nicht nur, dass es jemand auf sie abgesehen hat, sondern macht auch beiden ihre Gefühle für den anderen bewusst, woraufhin sich so einiges ändert…


Wie auch schon die anderen Bände zuvor wird dieser wieder abwechselnd aus der Sicht von Keira und Mount erzählt. Dieses Mal ist das Verhältnis recht ausgewogen, wobei Mounts Teile sogar etwas überwiegen zu scheinen, da man noch mehr Einblicke in seine Vergangenheit erhält, was mir gut gefallen hat. Was mich jedoch etwas gestört hat, war die Länge der Kapitel. Häufig umfassten sie nur zwei bis sechs E-Book-Seiten und das Buch, welches ohnehin recht dünn ist, hat doch tatsächlich über fünfzig Kapitel. Durch die häufigen Wechsel kam mir das Ganze manchmal recht hektisch vor und ich konnte mich nie so ganz in die beiden hineinversetzen, weil die Situation schon vorüber war, bevor sie richtig begonnen hatte. Da wären mir weniger Perspektivwechsel und dafür mehr Tiefgang lieber gewesen.


Andererseits passen die Wechsel zum schnellen Voranschreiten der Geschichte, die dieses Mal ganz auf Action zu setzen scheint, denn es passiert ein Ereignis nach dem nächsten. Dadurch konnte ich das Buch gar nicht aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weiterging und die Autorin hat wirklich mit ein paar Überraschungen aufgewartet, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Sie ist auch nicht in die typischen Klischees verfallen, wie ich es einmal kurz angenommen habe, was ich wirklich toll fand.


Weiterhin machen Keira und Mount beide nochmal eine Entwicklung durch und finden sich in ihre neuen Rollen ein, als Königin und König des Schachbretts.

Dazu möchte ich auch anmerken, dass ich die Cover- und Buchtitelwahl dieser Reihe wirklich klasse finde, vor allem nachdem in diesem Buch auch noch der Schach-Vergleich erläutert wurde. Einfach toll und sehr stimmig!


Das Buch ist ein schöner und spannender Abschluss der Reihe, das mich wieder voll und ganz gepackt hat. Stellenweise war es mir etwas zu schnell und gegen Ende hätte ich mir noch die Auflösung der ein oder anderen Sache gewünscht, beispielsweise wie die Eltern auf Mount reagieren. 

Insgesamt ist es eine packende Buchreihe/Geschichte gewesen mit vielen unerwarteten Wendungen, starken Charakteren und einer faszinierenden, authentischen Hintergrundwelt.


Vielen Dank an Netgalley und den Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars, was jedoch keinen Einfluss auf meine Meinung hat.


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(126)

376 Bibliotheken, 21 Leser, 1 Gruppe, 103 Rezensionen

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Gold und Schatten

Kira Licht
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei ONE, 28.02.2019
ISBN 9783846600801
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Im ersten Band ihrer Dilogie „Gold und Schatten“ erzählt Kira Licht von Livia, einer sechzehnjährigen Diplomatentochter, die nicht nur neu in Paris ist, sondern plötzlich auch mit Pflanzen kommunizieren kann. Das verwirrt sie alles sehr und macht ihr ziemlich Angst. Als sie dann auch noch auf Maél trifft, einen siebzehnjährigen Schüler, den irgendein Geheimnis zu umgeben scheint und der ihr sofort den Kopf verdreht, ist das Chaos perfekt und ihre Welt steht Kopf.


Die Geschichte wird durchgehend aus der Ich-Perspektive von Livia erzählt, wodurch man wunderbare Einblicke in ihre Gefühlswelt erhält und quasi live miterlebt, wie sehr sie ihre neuen  Fähigkeiten, die häufigen Schulwechsel und natürlich Maél beschäftigen.

Der Schreibstil ist wirklich fantastisch und hat mich von Anfang an in Begeisterung versetzt. Die Sprache ist locker und leicht zu lesen und die Autorin verwendet so viele wunderschöne und auch amüsante Vergleiche, dass ich mir alles nicht nur bildlich vorstellen konnte, sondern auch noch häufig ein Schmunzeln auf den Lippen hatte. Die Dialoge sind frech, spritzig und witzig und haben mich mehr als einmal zum Lachen gebracht. 

Das soll nun aber nicht heißen, dass es sich hier um eine Komödie handelt. Nein, es ist wirklich ein wunderbares Urban-Fantasybuch, in dem eine fantastische, detailreiche und logische Götterwelt mitten in Paris geschaffen wurde. Die Erklärungen wirken alle authentisch und der Detailreichtum aus der griechischen Mythologie hat mich wirklich begeistert. Durch jahrelangen Lateinunterricht habe ich ein großes Faible für die griechische und römische Mythologie und fand es daher super, wie diese Geschichten neu aufbereitet und mit einem modernen Touch versehen wurden, ohne dass es gewollt oder übertrieben wurde. Nein, es passte einfach alles stimmig zusammen.


In diesem göttlichen Paris verfolgt man dann Maéls und Livias „Mission“ und erlebt mit, wie sie sich langsam annähern und umeinander tanzen. Dabei entdecken und erleben sie immer wieder Verwunderliches, weshalb ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte, weil ich wissen wollte, welche Überraschung wohl als nächstes auf die beiden wartet.


Ich muss sagen, mir war Maél auch wirklich sympathisch, da ich ihm den Bad Boy von Anfang an nicht so richtig abgekauft habe und man eigentlich recht deutlich spürt, wie es um seine Gefühle bestellt ist. Ich fand ihn einfach nur klasse, trotz seiner manchmal brummigen Art und abrupten Stimmungswechsel.

Mit Livia hatte ich ab und zu so meine Probleme, weil sie mir manchmal zu sehr Dramaqueen war und ihre Verhaltensweisen doch recht sprunghaft sind, von verängstigt und schüchtern bis hin zu riesengroßer Klappe war alles dabei. Ich schiebe das einfach mal auf das Verhalten Sechzehnjähriger, womit ich mich noch nie identifizieren konnte (ha, nicht einmal als ich selbst in dem Alter war, dumm gelaufen), und habe mich damit arrangiert, weil meine Faszination über die fantasievolle Erzählung und den Einfallsreichtum der Autorin überwogen hat.

Neben Livia und Maél gibt es noch einige Nebencharaktere, die genauso liebevoll ausgestaltet wurden, wie die beiden Protagonisten und maßgeblich zur Geschichte beitragen. Mir haben die Interaktionen zwischen Livia und ihren Freundinnen sehr gut gefallen, die so bodenständig und gleichzeitig völlig flippig sind. Und dazu noch der gestresste Hermes mit seiner Handyarmada oder der Quizkönig Ödipus…einfach genial!


Mir hat das Buch und der Ausflug in das göttliche Paris wirklich sehr gut gefallen und von Anfang an gefesselt. Es hat mich verzaubert und sehr gut unterhalten und jetzt bin ich schon sehr gespannt, wie es im zweiten Teil weitergeht und welche Götter noch so auftreten und ob sich ein gewisses Trio als die mythologischen Gestalten entpuppen, für die ich sie halte.


Vielen Dank an Netgalley und den Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars, was jedoch keinen Einfluss auf meine Meinung hat.

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(42)

56 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 42 Rezensionen

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Most Wanted Bastard (Most-Wanted-Reihe 1)

Annika Martin
E-Buch Text: 399 Seiten
Erschienen bei LYX.digital, 01.02.2019
ISBN 9783736308923
Genre: Liebesromane

Rezension:

In „Most Wanted Bastard“ erzählt Annika Martin, wie eine ältere Frau ihrem kleinen Malteser namens Smuckers ein milliardenschweres Unternehmen mit zahlreichen Unterfirmen vererbt. Da ein Hund nicht sprechen kann, soll seine Hundesitterin und vermeintliche Hundeflüsterin, Vicky, als Sprachrohr fungieren. Diese fällt bei der Testamentsverlesung aus allen Wolken, genauso wie Henry, der Sohn und eigentliche Erbe. Er ist entschlossen sein Unternehmen um jeden Preis zu verteidigen, was bedeutet, dass er Vicky irgendwie loswerden muss. Dazu ist ihm keine Methode zu schade. Vicky ist entschlossen, sich nicht mehr von reichen Machos herumschubsen zu lassen, was bedeutet, dass sie ihre Krallen ausfährt und kämpft. Doch vielleicht haben beide falsche Vorurteile dem anderen gegenüber?


Das Buch wird jeweils aus der Ich-Perspektive von Vicky und Henry erzählt, wobei Vicky ganz klar den Löwenanteil hat und Henry nur ab und zu zu Wort kommt. Der Schreibstil ist locker und lässt sich flüssig lesen. Zudem ist er gespickt mit witzigen Vergleichen und leicht sarkastischen Anmerkungen, die mir beim Lesen viel Spaß gemacht haben. Doch trotz des unterliegenden Humors, der immer wieder zu Tage tritt, schlägt das Buch auch ernstere Töne an, wenn es um Vickys Vergangenheit geht. Diese zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und wird nach und nach aufgedeckt. Mir war zwar im Groben recht früh klar, worum es dabei geht, aber es hat mich dennoch die ganze Zeit interessiert zu erfahren, was nun wirklich passiert ist.


Zu Beginn wird hauptsächlich von dem Erbkonflikt erzählt und den verschiedenen Maßnahmen, die Henry und Vicky ergreifen, um ihre Standpunkte klar zu machen. Dabei gibt es die ein oder andere witzige Situation, die mich zum Lachen gebracht hat, und es fliegen auch ordentlich die Fetzen. Dann gibt es eine Art Cut und die Liebesgeschichte nimmt ihren Lauf, die gefühlvoll geschildert wird. Ich finde diese Zweiteilung des Romans ganz gut, weil man so sieht, wie sich Beziehungen verändern können, allerdings war mir der „Cut“, der als solcher natürlich nicht dargestellt ist, irgendwie zu abrupt. Im einen Moment fliegen noch die Fetzen und im anderen sprechen sie von Vertrauen und quasi unsterblicher Liebe. Das hätte ich mir irgendwie runder gewünscht. So konnte ich den plötzlichen Sinneswandel nicht so ganz nachvollziehen. Vor allem von Henrys Seite hätte ich mir da mehr gewünscht, weil man nicht erfährt, warum er denn seine Meinung ändert. Er hätte gerne öfters zu Wort kommen können.


Was ich leider immer noch nicht verstehe und so direkt mit dem Buch nichts zu tun hat, ist der Titel. Warum um Himmels willen von einem „Bastard“ gesprochen wird, erschließt sich mir nicht. Henry wird als begehrtester Junggeselle bezeichnet und beschrieben, aber nie als Bastard, weder im übertragen noch im wörtlichen Sinne. Gegen Ende bezeichnet ihn Vicky zwar manchmal scherzhaft als Mistkerl, aber selbst da habe ich es nicht so ganz verstanden. Denn eigentlich ist Henry hinter seiner knallharten Fassade ein lieber und fürsorglicher Mensch. Also ja, den Titel finde ich hier mal ziemlich merkwürdig.


Das Buch insgesamt hat mich jedoch gut unterhalten, an mehreren Stellen zum Lachen gebracht und mir schöne Lesestunden beschert. Es ist eine leichte Lektüre mit ernsteren Untertönen, liebenswerten Charakteren und authentischen Details bezüglich der jeweiligen Arbeit von Henry und Vicky.


Vielen Dank an Netgalley und den LXY Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars, was jedoch keinen Einfluss auf meine Meinung hat.

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

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Corporate Love - Bentley (Vested Interest 1)

Melanie Moreland
E-Buch Text: 326 Seiten
Erschienen bei LYX.digital, 01.02.2019
ISBN 9783736309630
Genre: Liebesromane

Rezension:

In der Serie „Corporate Love“ erzählt Melanie Moreland die Geschichte von drei Männern, die sich in ihrer Studienzeit kennengelernt haben und seitdem beste Freunde und Familie für einander sind. Gemeinsam sind sie auch Partner in einer sehr erfolgreichen Firma, die Bentley mit seinem Erbe gegründet hat. Bentley ist der Ernste der drei, ist immer bestens organisiert und kümmert sich fast ausschließlich um seine Firma. Doch im ersten Band der Serie lernt er die Studentin Emmy durch Zufall in einem Café kennen. Sie verzaubert ihn sofort mit ihrer ehrlichen und direkten Art und bringt Farbe und Schwung in sein tristes Leben. Bentley weiß, er möchte sie unbedingt in seinem Leben haben. Emmy ist jedoch erst skeptisch, denn sie führt ein ganz anderes Leben, hat im Gegensatz zu Bentley kaum Geld und fühlt sich daher seiner nicht würdig.


Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Bentley und Emmy erzählt, wobei der Großteil der Kapitel aus Bentleys Sicht erzählt werden. Manchmal hätte ich mir etwas mehr aus Emmys Sicht gewünscht, da ihre Gedanken und Gefühle dadurch etwas blass blieben. 

Der Schreibstil ist schlicht und gut zu lesen. 

Ein wenig hat mich gestört, dass sich die beiden am Anfang so lange gesiezt haben, obwohl sie sich schon vorgestellt hatten. Da ich generell das „Du“ bevorzuge, fand ich das ein wenig anstrengend. Aber Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden.


Mir hat sehr gut gefallen, wie die Entwicklung der Beziehung der beiden geschildert wurde und vor allem wie vernünftig die beiden sind. Einer bewahrt immer einen kühlen Kopf und ich fand es erfrischend mal ein Buch zu lesen, in dem es keine unnötigen Eifersuchtsdramen und der ähnlichen gab, sondern tatsächlich mal Protagonisten, die über ihre Probleme sprechen.


Stellenweise war es mir trotzdem etwas zu kitschig und ich hätte mir etwas mehr Gefühle gewünscht. Die Autorin konzentriert sich mehr auf die Handlung. Die beiden Protagonisten bekommen beide sehr rührende und bewegende Vergangenheiten verpasst, aber ich konnte nicht wirklich spüren, in wie weit diese Vergangenheiten sie beeinflusst haben. Es fühlte sich einfach immer so an, als ob noch etwas fehlen würde, so das letzte Fitzelchen, der Pepp.


Parallel zur Liebesgeschichte entwickelt sich noch eine Art Krimigeschichte, die sich um Bentleys Firma dreht und Drohbriefe, die er erhält. Leider war dieser Erzählstrang für mich recht vorhersehbar, weshalb das Buch für mich mit keinen Überraschungen aufwarten konnte.


Dennoch hat es Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen, eben weil die beiden Protagonisten so süß zu einander waren und mir auch die Nebenfiguren, Bentleys Freunde und Emmys Freundinnen, sehr sympathisch waren, die für ein paar witzige Wortgefechte gesorgt haben. Alles in allem ist es eine nette Geschichte für Zwischendurch, wenn man sich an einem verregneten Tag in eine Ecke verkrümeln und in das Leben anderer Leute entführen lassen möchte.


Vielen Dank an Netgalley und den LXY Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars, was jedoch keinen Einfluss auf meine Meinung hat.

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10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

GHETTO ENGEL

Jasmin Romana Welsch
E-Buch Text: 247 Seiten
Erschienen bei null, 14.02.2019
ISBN B07NS35KRV
Genre: Sonstiges

Rezension:

In „Ghetto Engel“ wird die Geschichte von Remo erzählt, seines Zeichens Straßenköter oder auch Ghetto Engel. Er lebt in einer Bruchbude, ist dem Tod fast wortwörtlich von der Schippe gesprungen, schlägt sich durchs Leben und gibt nie auf - egal, wie schlimm es kommt. Dabei wird er von seiner besten Freundin Claire unterstützt und trifft allerlei skurrile, witzige Menschen. 


„Ich bin kein illusionierter Vollidiot. Versagen ist durchaus eine Option, aufgeben nicht.“


Remo ist schon seit den „Teach me Love“-Büchern einer meiner liebsten „Buchpersonen“ und begeistert mich jedes Mal, wenn er irgendwo einen Gastauftritt hat. Daher habe ich mich riesig auf seine Geschichte gefreut, die man zwar aus den anderen Büchern schon ansatzweise kannte, aber natürlich nicht so ausführlich und mit dem Remo-typischen Humor. Denn sein Motto lautet immerhin „Humor ist das Gegengift zur Verzweiflung.“


Und das Gleichgewicht zwischen Humor und Verzweiflung, Freude und Traurigkeit, Gutherzigkeit und Entsetzen trifft Frau Welsch in diesem Buch einfach hervorragend. Man wird auf eine Gefühlsachterbahn gezogen, die einen aber nie in zu tiefe Abgründe stürzt, einfach weil Remo jeder Situation noch irgendetwas Witziges abgewinnen kann. Im Zweifelsfall fragt man sich eben,  ob Fische furzen.


Daher finde ich Remos Geschichte nicht nur lustig und wirklich unterhaltsam, sondern auch inspirierend und ermutigend. Sie zeigt, dass immer irgendwo ein Lichtlein scheint, egal wie dunkel es gerade ist, und man nicht den Kopf in den Sand stecken soll, es aber auch okay ist, das mal zu tun, solange man ihn wieder rauszieht.


Neben Remo, der das Buch selbstverständlich total gerockt bzw. getanzt hat, tauchen auch noch andere Charaktere aus, die ich in den anderen Büchern lieb gewonnen habe, was ich super fand. Es war toll, mehr über Vincent zu erfahren und die Dialoge der beiden sind einfach der Hammer :) 


Jetzt sitze ich hier, habe das Buch nach einem Lesemarathon quasi zum ersten Mal aus der Hand gelegt, Tränen der Rührung und Freude in den Augen, ein fettes Grinsen im Gesicht, viele Gedanken im Kopf und ein ganz beschwipstes Herz. Da kann man nur den Hut vor der Autorin ziehen, Beifall klatschen und sagen: klare Leseempfehlung und bitte noch viel mehr (Sek und Ivy fände ich zum Beispiel auch sehr interessant ;)

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58 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Victorian Rebels - Das Licht unserer Herzen

Kerrigan Byrne , Inka Marter
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei LYX, 31.01.2019
ISBN 9783736305632
Genre: Liebesromane

Rezension:

Im dritten Buch der „Victorian Rebels“ Reihe wird die Geschichte des Highlandteufels Liam und der Viscountess Blenchley erzählt. Letztere musste durch die Hände ihres Ehemannes und in einer Irrenanstalt Schreckliches erleiden. Mit Hilfe von Freunden konnte sie jedoch fliehen und möchte sich nun in den Highlands ein neues Leben als Philomena Lockhart, Gouvernante der Kinder des Highlandteufels, aufbauen. Der Highlandteufel, auch Laird Liam MacKenzie genannt, ist nach Jahren, die er im Krieg verbracht und in denen er im Auftrag des Königs gemordet hat, zu seinem Clan und zwei Kindern zurückgekehrt. Er trägt viele Sünden in sich und wird von noch mehr furchtbaren Erinnerungen gequält, genauso wie die neue Gouvernante, die einen seltsamen Reiz auf ihn ausübt. Doch sie verbirgt etwas und dann passieren auch noch merkwürdige Dinge auf seiner alten Burg…


„Liam war ein Held, der sich für die Sünden seiner Vergangenheit hasste, und sie (Mena) war eine Flüchtige mit einer geheimen Schande.“


Da mir das Vorgängerbuch dieser Reihe so gut gefallen hat, habe ich mich sehr gefreut auch dieses Buch lesen zu dürfen. Die Paarung Liam-Mena hatte sich nämlich dort schon gegen Ende angedeutet und ich war ganz gespannt darauf zu lesen, ob und wie Mena ihr Happy End findet. Denn sie hatte bereits im zweiten Teil aufgrund ihres schrecklichen Ehemannes und ihrer Lage mein Mitleid erregt. Dennoch kann dieses Buch, meiner Meinung nach, auch ohne Vorwissen aus den anderen beiden Büchern gelesen werden.


Der Schreibstil der Autorin fasziniert und begeistert mich einfach. Sie erzählt die Geschichte aus der Perspektive eines Dritten, wobei abwechselnd Liam und Mena ins Auge gefasst werden. Dabei werden Gefühle, Situationen und Landschaften so detailliert beschrieben, dass ich sie wunderbar nachvollziehen und vor meinem inneren Auge sehen konnte. Die Bilder und Vergleiche, die die Autorin verwendet, sind einfach klasse und haben mich immer wieder in Erstaunen versetzt. Mir gefällt diese blumige Sprache sehr gut, da sie wunderbar zu der Zeit passt, in der das Buch spielt. Das raue Schottland mit seinen Sitten und Bräuchen erwacht durch ihre Worte zum Leben und verzaubert. „Aber jetzt kletterten Wolken wie unaufhaltsame Eroberer an den Felsen hinauf und verbargen die Gipfel der Hebriden.“


Die Autorin scheut in keinem der Bücher davor zurück, Grausamkeiten genauso detailliert zu schildern, was aber nicht abstoßend ist, sondern einen tief im Herzen berührt und sofort mein Mitgefühl für Mena und Liam geweckt hat, der so Grausames erdulden musste, wie er selbst verübt hat. Mir hat sehr gut gefallen, wie sich die beiden langsam angenähert und sich dabei auch selbst verändert haben. Die schüchterne Mena ist mit jeder Seite weiter aus ihrem Schneckenhaus gekrochen und der verschlossene Laird hat sich mit jeder Seite etwas mehr geöffnet. Es war wirklich schön das miterleben zu dürfen.


Auch die Nebencharaktere, die Kinder und Jani, sind wunderbar ausgearbeitet, runden die Geschichte ab und sorgen für Auflockerungen. Dazwischen treibt noch ein Teufel sein Unwesen, der mit allerlei sagenumwobenen Geschichten und Bräuchen der Highlands einhergeht, von denen ich sehr gern gelesen habe. Es gibt unvorhergesehene Attentate und Verwicklungen, die für Spannung sorgen und sich parallel zur Liebesgeschichte abspielen.


An manchen Stellen wurde es mir trotz der tollen Beschreibungen etwas zu langatmig. Es wurde beispielsweise mehrmals wiederholt, welch grausame Taten Liam vollbracht hat und wie sehr ihn das belastet. Das fand ich beim ersten Mal sehr interessant und wichtig und hat mich auch berührt. Auch beim zweiten Mal fand ich es noch gut, aber alles dann alles nochmal und nochmal erklärt wurde, wurde es etwas langweilig, auch wenn immer wieder andere Worte dafür gefunden wurde. Das Gleiche gilt für Menas Probleme. Ein paar weniger Wiederholungen wären da, glaube ich, ganz gut gewesen. 


Alles in allem ist es ein tolles Buch, das mich in der Zeit zurück und nach Schottland hat reisen lassen, was ich wunderbar fand. Die Charaktere und ihre Gefühle werden toll beschrieben, ich konnte mitfühlen, leiden und mich mit ihnen freuen und habe das Buch regelrecht verschlungen. Eine Empfehlung für alle, die gerne gefühlvolle, aber auch stellenweise grausame, historische Liebesromane in einer blumigen Sprache lesen, denen ein Hauch Krimi anhaftet.


Vielen Dank an Netgalley und den LXY Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars, was jedoch keinen Einfluss auf meine Meinung hat.

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62 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

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Beautiful Danger - Vertrau mir nicht

Any Cherubim
E-Buch Text: 342 Seiten
Erschienen bei LYX.digital, 01.02.2019
ISBN 9783736309364
Genre: Liebesromane

Rezension:

In „Beautiful Danger“ von Any Cherubim treffen die schüchterne, streng katholisch erzogene Julia und der freche, starke Sträfling Levin/Six aufeinander. Julia hat die Kleinstadt, in der sie aufgewachsen ist, hinter sich gelassen, um in New York ihren Traum, Modedesignerin zu werden, zu verwirklichen. Dafür macht sie ein Praktikum und macht so Bekanntschaft mit dem Verbrecher Six, der für ihre Praktikumsstelle modeln soll. Er ist alles andere als begeistert von diesem Job, da er lieber wieder in sein Leben bei den SinDangers, einer berüchtigten Straßengang, zurückkehren möchte, als auf einem Laufsteg herumzustolzieren.


„Das Dunkle in mir lebte, hatte mich stark gemacht und mich vollkommen eingenommen. Da gab es keinen Platz für Reue, Buße und den ganzen Dreck.“ (Zitat von Levin/Six)


Dieses Buch ist für mich mal wieder einer der Fälle, wo Klappentext und Cover bei mir Assoziationen und Erwartungen hervorgerufen haben, die schlussendlich nicht so ganz dem Inhalt entsprachen. Nach lesen des Klappentextes hatte ich eher mit einer leicht humorvollen Geschichte gerechnet mit erotischen Stellen, da ja das „heiß“ extra betont wurde.

Nun, wer in diesem Buch auf Erotik hofft, ist damit eher falsch beraten, da es nur drei sinnliche Stellen gibt, die auch recht kurz gefasst sind. Mich hat das nicht gestört, ganz im Gegenteil war ich von dieser Entwicklung freudig überrascht. 

Weiterhin steht der Modelljob von Levin und seine diesbezügliche „Ausbildung“ nicht unbedingt im Vordergrund, sondern nimmt nur einen kleinen Teil des ganzen Buches ein. Das fand ich etwas schade, da ich mir eben ein paar witzige Szenen vorgestellt habe. 

Doch das hätte wahrscheinlich nicht zu dem eher düsteren Thema des Buches gepasst. Levins Seite der Geschichte spielt nämlich in der Unterwelt zwischen Verbrechern, FBI, Waffenhandel, Lügen, Loyalität und dem Kampf ums Überleben. Diese düstere Seite wird sehr gut geschildert und hat mich auch gleich gepackt, da sie für Spannung sorgt.

Im Kontrast dazu steht die eher rosa Zuckerwattewelt von Julia, die relativ naiv ist und bedingungslos an das Gute im Menschen glaubt. Als Levin in ihr Leben tritt, bringt er dieses ziemlich durcheinander. Denn plötzlich drehen Julias Hormone völlig durch und verwirren sie stark. Sie ist nämlich verlobt und hat mit ihrem Verlobten vereinbart mit dem Sex bis zur Ehe zu warten. Das war auch eine gute Idee, oder vielleicht doch nicht? Julias Gewissenskampf und Entwicklung zu einer eigenständigen und selbstbewussteren Persönlichkeit hat mir sehr gut gefallen und wurde toll geschildert. Schön fand ich auch, dass sie ihre gute Weltsicht trotz aller Schicksalsschläge nie verloren hat.


Diese zwei Erzählstränge haben immer wieder Berührungspunkte, wenn Julia und Levin aufeinander treffen und es funkt auch ab und zu, aber irgendwie hat mir der letzte Pepp gefehlt. 

Die Geschichte lässt sich gut lesen und unterhält, aber wird mich jetzt nicht länger beschäftigen oder hallt nach. Manche Situationen und auch Gefühle hätten detaillierter beschrieben werden können und gerade gegen Ende geht alles ziemlich schnell. Ich hatte einfach irgendwie das Gefühl, in die Mode- und Gangsterwelt immer nur mit dem großen Zeh einzutauchen, aber nie mit dem ganzen Fuß. 


Toll fand ich die Idee mit dem „Was wurde aus…“ am Ende des Buches, was so ähnlich war wie beim Abspann mancher Filme, wenn einem kurz erzählt wird, wie es mit den Figuren aus dem Film weitergeht. So etwas habe ich bei Büchern bisher noch nicht gelesen und fand es daher eine witzige Idee.


Alles in allem ist es eine unterhaltsame Lektüre, die ich in einem Rutsch gelesen habe und die mich ein paar Stunden gut unterhalten hat. Es gibt Spannung, unerwartete Verwicklungen, liebenswerte Haupt- und Nebencharaktere und die zarte Entwicklung einer süßen Liebesgeschichte.


Vielen Dank an Netgalley und den LXY Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars, was jedoch keinen Einfluss auf meine Meinung hat.

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332 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 97 Rezensionen

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All in - Zwei Versprechen

Emma Scott , Inka Marter
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei LYX, 31.01.2019
ISBN 9783736308350
Genre: Liebesromane

Rezension:

Im zweiten Band der „All In“ Diologie von Emma Scott müssen Jonahs Familie und Freunde lernen, mit seinem Tod klarzukommen, allen voran Kacey und Theo. Kacey wird alles zu viel und sie flüchtet nach New Orleans, wo sie ihre musikalische Karriere wieder aufnimmt und gleichzeitig ihre Trauer in Alkohol ertränkt. Theo bemüht sich unterdessen zu funktionieren und seine Trauer zu verdrängen, indem er sich für ein Studium, seine Arbeit und Familie abrackert. Ihm selbst hilft jedoch keiner und er wird immer mehr von Selbstzweifeln und Trauer von innen heraus zerfressen, bis er von Kaceys Problemen erfährt. Sofort lässt er alles stehen und liegen und eilt zu Hilfe, denn er möchte zumindest die Hälfte seines Versprechens an Jonah halten: er wird sich um Kacey kümmern. Ob er auch zu seiner Liebe zu ihr stehen kann, steht allerdings in den Sternen.


Nachdem mich der erste Band nicht sonderlich berühren konnte, war ich recht skeptisch, wie es in diesem Band wohl weitergehen würde, zumal sich der Verlauf dieser Geschichte bereits im ersten Teil angedeutet hatte. Und darin lag, denke ich, auch mein Problem mit dem ersten Teil: man spürte einfach irgendwie unterschwellig, dass eigentlich Kacey und Theo zusammengehören und daher fühlte sich die Liebe zwischen Jonah und Kacey für mich nie so richtig echt an.


In diesem Teil ist das jedoch anders, denn man spürt Theos Liebe von der ersten Seite an. Er hatte mich mit seiner unerschütterlichen Loyalität und Aufopferungsbereitschaft schon im ersten Teil fasziniert und hier hat er mein Herz sofort erobert. Bereits der Prolog ließ die Tränen bei mir nur so fließen und so ging es dann auch für viele Kapitel weiter. Theos Gedanken, Zweifel, Ängste und Sorgen wurden so gefühlvoll und authentisch geschildert, dass ich seinen Kummer richtig spüren konnte. Es hat mich berührt und selbst jetzt lässt mich die Geschichte noch nicht ganz los. Denn obwohl Theo scheinbar in allen Bereichen den Kürzeren gezogen hat und sich nun eher wie ein billiger Jonah-Ersatz fühlt, bleibt er nach außen hin stark und hilft allen, ohne an sich und seine Ziele zu denken. Da geht einem gleichzeitig das Herz auf und zieht sich vor Mitleid zusammen.


Auch mit Kacey bin ich in diesem Band warm geworden, da sie eine enorme Entwicklung durchmacht, wie ich finde, was mir sehr gut gefallen hat. Sie streift das unreife Gehabe ab und beginnt ein Leben als erwachsene, selbstbewusste junge Frau, die ihr Leben endlich auf die Reihe kriegen möchte. Das hat mir wirklich gut gefallen.


Weiterhin haben mich wieder die wunderbare Schreibweise und detaillierten Beschreibungen der Autorin fasziniert. Sie schafft es die künstlerischen Leidenschaften von Theo und Kacey so toll zu schildern, dass ich die Begeisterung spüren und alles vor mir sehen konnte. Ja, ich habe sogar ernsthaft über Tattoos nachgedacht, weil mich die Beschreibungen so fasziniert haben. Auch dass eins der Lieder, die Kacey geschrieben hat, in dem Buch veröffentlicht wurde, fand ich super. Auf so etwas hoffe ich in Musikerbüchern immer und selten wird es gemacht, hier schon, daher Daumen hoch! 

Genauso toll waren auch die Beschreibungen von New Orleans, das mit seiner Voodoogeschichte und Farbenpracht vor meinen Augen richtig Gestalt angenommen und mich begeistert hat. In letzter Zeit habe ich zufälligerweise einige Bücher mit New Orleans als Schauplatz gelesen, doch keines hat es geschafft, mir die Stadt so nahe zu bringen wie dieses.


Der einzige Wermutstropfen des Buches war für mich die kleine Nebengeschichte/Drama im dritten und letzten Teil des Buches, die für mich irgendwie erzwungen und zu schnell abgehandelt wirkte. Auch den Sinn dahinter konnte ich nicht ganz so verstehen, was ich etwas schade finde.


Nichtsdestotrotz hat mich dieses Buch wirklich begeistert und beschäftigt mich auch jetzt nach dem Lesen noch. Es ist gefühlvoll geschrieben, zieht einen direkt in die Geschichte und entführt einen an andere Orte und zeigt auf glaubwürdige Weise wie unterschiedlich Menschen mit einem schweren Verlust umgehen und ihre Trauer überwinden. Trauer und Liebe, Schmerz und Freude waren sich in diesem Buch nie fern und gerade diese Mischung hat es in meinen Augen zu etwas ganz Besonderem gemacht.


„Wenn kleine Hoffnungsschimmer auftauchen, muss man an ihnen festhalten. Ihnen zulächeln. Was soll das Ganze sonst?“


Vielen Dank an Netgalley und den LXY Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars, was jedoch keinen Einfluss auf meine Meinung hat.

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51 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Purple Rain: Der Feind in meinem Herzen

Sylvie Grohne
Flexibler Einband: 578 Seiten
Erschienen bei Independently published, 27.11.2018
ISBN 9781790435555
Genre: Fantasy

Rezension:

In „Purple Rain“ erzählt Sylvie Grohne eine Vampirgeschichte der besonderen Art. Das tödliche Virus „Purple Rain“ hat die Menschheit dezimiert und die Welt zerstört, wie wir sie kennen. Allein dem Blut der Vampire ist das Überleben einiger Menschen zu verdanken, die dafür nun wie Sklaven gehalten werden. Die Männer müssen hart schuften und die Frauen werden meist in Bordellen oder Zuchtstationen untergebracht. Um diesem Schicksal zu entkommen, hat sich die sechzehnjährige River jahrelang als Junge verkleidet. Doch plötzlich gerät ihr ohnehin schon grausames Leben völlig aus den Fugen und sie findet sich als Blutspenderin des Vampirs Devon wieder. Die Überzeugungen beider geraten schwer ins Wanken, als ihre Herzen das Ruder an sich reißen.


Dies ist das erste Buch der Autorin, das ich lese. Hier hat mich tatsächlich das wunderschöne Cover angelockt, das ich zufällig beim Stöbern der KU-Titel gesehen habe. Neugierig klickte ich es an und da die Inhaltsangabe interessant klang, las ich das Buch. Und ich bin sehr froh darüber!


Die Geschichte wird aus den Ich-Perspektiven von Devon und River/Alisha erzählt, wobei beide in etwa gleich große Erzählanteile haben. Diese sind deutlich gekennzeichnet und sogar mit einer passenden Grafik versehen, was ich wirklich hübsch fand. Durch die Ich-Perspektive kann man direkt in die Köpfe der beiden sehen und, dank des tollen Schreibstils der Autorin, auch in ihre Herzen. Die Gefühle der beiden werden wirklich hervorragend geschildert und ich konnte ihre Zerrissenheit und Verwirrungen und Liebe richtig fühlen.

Dadurch hat mich das Buch sofort gepackt und nicht mehr losgelassen.


Die erschaffene Welt und die Idee des Virus und der Vampire fand ich genial und habe ich so noch nicht gelesen. Daher hat es umso mehr Freude gemacht sie zu erkunden. Auch hat mir gut gefallen, dass nicht nur die hässlichen Seiten der Vampire aufgezeigt wurden, sondern auch die der Menschen. Es gibt kein richtiges Gut und Böse, die Grenzen sind fließend, weshalb alles sehr glaubhaft wirkt. Die gefühlvoll und authentisch erzählte Liebesgeschichte, sowie die sympathischen Protagonisten haben das Lesevergnügen komplett gemacht und mich wirklich gut unterhalten.


Gelesen mit KU.

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115 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 67 Rezensionen

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Sinful Queen

Meghan March , Anika Klüver
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei LYX, 31.01.2019
ISBN 9783736308206
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Im zweiten Teil der Sinful Empire Reihe „Sinful Queen“ geht die Geschichte von Keira, die sich zur Begleichung ihrer Schulden Mount mit ihrem Körper hingibt, weiter. Beide merken so langsam, dass das, was ursprünglich als kalter Geschäftsdeal begann, vielleicht auch etwas anderes sein oder werden könnte. Doch beide sind stur und verstricken sich in einem erotischen Machtkampf der Extraklasse.

„Keiner von uns ist bereit nachzugeben. Wenn ich es tue, wird sie das ausnutzen, und wenn sie es tut, werde ich das erst recht ausnutzen.“


Nachdem mich der erste Teil nicht sonderlich vom Hocker gerissen hat, war ich gespannt, wie es in diesem Teil weitergehen würde. Und ich muss sagen, hier wurde ich von der ersten Seite an in die Geschichte gesogen und habe sie in einem Rutsch gelesen, weil ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.


In diesem Buch sind die Erzählanteile von Mount und Keira sehr ausgewogen, wodurch man endlich mehr über Mount erfährt, was ich fantastisch finde. Er hat so viele Facetten und es hat unglaublich Spaß gemacht, diese kennenzulernen. Besonders sein Gefühlskonflikt und offenkundige Verwirrung wurden so gut dargestellt, dass mir der Gute richtig ans Herz gewachsen ist. Und naja gleich das erste Kapitel hat schwer an meinem Herz gezerrt, da sich die Autorin nicht scheut Grausamkeiten auch als solche darzustellen. Sie zeigt Mount wie er ist - seine guten und bösen Seiten.


„Ich bin kein guter Mann. Meine Seele ist schwarz. Mein Herz ist aus Stein. Mein Ruf ist keine Legende und kein Mythos, sondern eine Ansammlung von Tatsachen.“


„Keira Kilgore ist das Gegenteil. Sie ist rein. Unschuldig. Verflucht naiv. Sie denkt immer noch, dass sich alle an die Regeln halten und ein gutes Urteilsvermögen letztendlich zum Erfolg führt.“


Auch Keira habe ich in diesem Buch lieb gewonnen. Im ersten Teil fand ich sie noch etwas zu zickig und ihr Verhalten erinnerte mich öfters eher an ein trotziges Kindergartenkind. Hier lernt man ihre verletzliche Seite kennen, aber auch ihre professionelle und vernünftige. Das hat mir sehr gut gefallen.


Toll fand ich auch, wie die Whiskeyherstellung und Keiras Passion für ihre Brennerei in dem Buch geschildert wurden. Es gibt genügend Details, um eine authentische Atmosphäre und Situationen zu schaffen, aber nicht zu viele, als dass man sich langweilen würde. Wirklich toll.


Dieser Band hat mir viel besser gefallen als der erste und mich wirklich gut unterhalten. Neben prickelnder Erotik werden nun auch Gefühle geschildert und die Protagonisten bekommen mehr Substanz, werden mehrdimensionaler, sowie auch ihre Beziehung. Nach dem fiesen Cliffhanger kann ich es jetzt kaum erwarten den dritten Teil zu lesen.


Vielen Dank an Netgalley und den LXY Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars, was jedoch keinen Einfluss auf meine Meinung hat.

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(122)

314 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 95 Rezensionen

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Golden Dynasty - Größer als Verlangen

Jennifer L. Armentrout , Sabine Schilasky
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.02.2019
ISBN 9783956498688
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Im ersten Band der Golden Dynasty Reihe um die de Vincent Brüder erzählt Jennifer Armentrout die Geschichte des jüngsten de Vincent Bruders, Lucian, der auch den Spitznamen Lucifer trägt. Er interessiert sich hauptsächlich dafür, wie er die nächste Frau ins Bett bekommt, seine Kunst und seine Zwillingsschwester Maddie, die nach zehn Jahren plötzlich wieder aufgetaucht ist: verwirrt, unfähig sich zu bewegen oder zu kommunizieren. Daher stellen die de Vincents eine Pflegekraft für sie ein: Julia. Die ruhige, aus bürgerlichem Hause stammende, passionierte Krankenschwester ist leicht überfordert von dem Reichtum, merkwürdigen Ereignissen, den gutaussehenden Brüdern und insbesondere Lucian. Zwischen den beiden funkt es gewaltig, doch kann sie das zulassen?

„Ich mag all meine zerbrochenen Scherben und Teile. Sie machen mich zu dem, der ich bin. Sie machen mich echt. Die Frage ist, kannst du damit umgehen?“ (Lucian zu Julia)


Dies ist das erste Buch der Autorin, das ich lese. Bisher habe ich viel Gutes über sie gehört, weshalb ich sehr gespannt auf dieses Buch war. Aufgrund des Klappentextes war ich mir nicht ganz sicher, was mich erwarten würde und kann das Buch auch jetzt noch nicht richtig einordnen. Es hat gruselige Elemente: Geister, Flüche, knarzende alte Gemäuer. 

Es gibt Krimi-Elemente: ein Mordfall, ein seltsames Verschwinden und Auftauchen und so einiges Mehr.

Es gibt reichlich erotische Momente, die mir ehrlich gesagt manchmal etwas zu viel waren. Meistens kamen sie an Stellen, die ich richtig spannend fand und an denen ich unbedingt mehr erfahren wollte, was dann durch eine erotische Szene hinausgezögert und gedämpft wurde. Das fand ich ein bisschen schade. Zumal diese Szenen jetzt nichts unbedingt Neues waren, weshalb in diesem Fall weniger vielleicht mehr gewesen wäre.


Die Geschichte wird aus der Perspektive eines dritten Erzählers geschildert, der abwechselnd Lucian und Julia aufs Korn nimmt und das sehr ausgewogen. Beide haben in etwa gleich viele Erzählteile, wodurch man in ihre Gedanken und Gefühle schauen kann. 

Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und die Beschreibungen haben mich sofort in die Geschichte gesogen. Ich konnte mir alles wunderbar vorstellen und es fühlte sich an, als wäre ich mitten drin dabei. Die düstere und leicht gruselige Atmosphäre, die die Autorin mit ihren Worten erschafft, kommt wunderbar rüber und hat mich von Anfang an gefesselt. Und es gab einige Vergleiche und Bilder, die ich einfach fantastisch fand, wie beispielsweise: „sie {war} so nervös {} wie eine langschwänzige Katze in einem Zimmer voller Schaukelstühle.“


Dabei möchte ich noch anmerken, wie passend ich sowohl das Buchcover als auch das Buchdesign an sich finde, die beide den Inhalt wunderbar untermalen. Normalerweise ist mir das nicht so wichtig, aber hier ist es mir sehr positiv aufgefallen.


Julia und Lucian waren mir recht sympathisch, vor allem Julia, die so normal rüber kommt und sich aufopferungsvoll ihrem Beruf widmet. Auch mit Lucian bin ich immer wärmer geworden, je mehr man über ihn erfuhr und hinter seine Fassade blicken durfte.


Ich hätte allerdings gerne noch etwas mehr über ihre Vergangenheiten erfahren, die beide nur so angeschnitten wurden, dass man eigentlich mehr erfahren wollte, aber es kam nicht mehr. Es wird mehrmals erwähnt, dass Lucian schlimme Dinge gemacht hat, aber was genau, kommt nie zur Sprache, sodass man sich das als Leser letzten Endes selbst überlegen muss. Auch werden am Ende nicht alle Rätsel hundertprozentig geklärt, was ich etwas Schade fand. Vielleicht passiert das im zweiten Teil.


Bis auf diese kleinen Abstriche hat mir die Geschichte wirklich Spaß gemacht und konnte mich gut unterhalten. Die Autorin hat eine faszinierende, düstere Welt voller Intrigen und Geheimnisse gesponnen und ich freue mich schon darauf, im nächsten Band weitere aufzudecken und mehr über die Brüder zu erfahren.


Vielen Dank an Netgalley und den Harper Collins Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars, was jedoch keinen Einfluss auf meine Meinung hat.

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Catching Up: Einmal ist nicht genug

Mia B. Meyers
E-Buch Text: 284 Seiten
Erschienen bei null, 06.01.2019
ISBN B07M7924CG
Genre: Humor

Rezension:


„Catching up“ erzählt die Geschichte von Mckenna, die gerade ihre langjährige und einzige Beziehung beendet hat. Eigentlich möchte sie sich jetzt erst einmal nur auf sich konzentrieren. Doch ihre beiden besten Freundinnen sind der Meinung, dass sie sich in ihrem Leben bisher nicht genug ausgetobt hat und das jetzt nachholen sollte. Daher erstellen sie eine besondere To-Do-Liste, die McKenna in mehr als nur eine peinliche Situation bringt. Als dann auch noch Blake in ihr Leben tritt und ihr den Kopf verdreht, ist das Chaos perfekt.


Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Kenna und Blake erzählt, wobei Kenna eindeutig den Löwenanteil hat. Der Schreibstil ist locker leicht und wunderbar zu lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, was vor allem auch am Humor lag. 


Kenna stolpert von einem Fettnäpfchen ins nächste, die Dialoge sind wirklich witzig und die Situationskomik einfach herrlich. Ich hatte sehr viel zu lachen und habe mich bestens amüsiert.

Der Tiefgang hat mir etwas gefehlt, da beide Protagonisten doch recht blass bleiben. Ich hätte mir etwas mehr über ihre gegenseitigen Gefühle gewünscht sowie Hintergrundwissen zu ihrer jeweiligen Vergangenheit, die sie zu den Menschen gemacht hat, die sie jetzt sind. Vor allem Blake, den ich klasse finde, weil er auch zu seinen Schwächen steht (ich sag nur raue Schale und super weicher Kern), kommt mir etwas zu kurz.


Wer sich einfach gut unterhalten möchte und auch gerne mal was zum Lachen hat, der ist mit diesem Buch bestens beraten. Humor ist natürlich Geschmackssache, aber meinen Geschmack hat Meyers mit diesem Buch getroffen und ich hatte viel Spaß mit dieser Geschichte.

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Unperfekte Chemie

Mary Frame
E-Buch Text: 245 Seiten
Erschienen bei Mary Frame, 12.09.2018
ISBN 9781547549535
Genre: Humor

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New York Bastard (German Edition)

Jane Christo
E-Buch Text: 335 Seiten
Erschienen bei Heartbeat Books, 01.09.2018
ISBN B07H1W7VCF
Genre: Liebesromane

Rezension:

In „New York Bastard“ erzählt Jane Christo die Geschichte von Mason, dem illegitimen Sohn des New Yorker Mafiabosses Landon Knight. Aufgrund seiner Herkunft werden ihm von der restlichen Famiglia, die auf ihre strengen Sitten pocht, zahlreiche Steine und Aufgaben in den Weg gelegt, um seinen Aufstieg als Landons Nachfolger zu erschweren. Eine dieser Aufgaben lautet, die investigative Journalistin Madison zum Schweigen zu bringen. Diese prangert die Mafia und ihre politischen Kontakte öffentlich in der Times an und ist somit zu einem Dorn im Auge geworden. Doch weder Mason noch Madison lassen sich von irgendjemandem etwas vorschreiben und schon bald prallen zwei Welten aufeinander - allerdings nicht so wie ursprünglich von allen vorgesehen.


Das Buch wird dieses Mal nur aus der Ich-Perspektive erzählt, wobei abwechselnd Maddie und Mason zu Wort kommen. Und Mann, ist es genial geschrieben! Ich konnte es kaum aus den Händen legen und bin erneut ganz in die Welt der New Yorker Famiglia und ihrer Freunde eingetaucht. Die Gefühle und Gedanken von sowohl Mason als auch Maddie werden so pointiert, authentisch und gefühlvoll beschrieben, dass ich alles nachvollziehen und mit ihnen leiden/freuen/usw. konnte. Vor allem mit Maddie konnte ich mich gut identifizieren, denn ja alte Demütigungen und vergangener Schmerz können sehr lange nachhallen und einen langfristig beeinflussen. Daher vielen Dank, dass dieses Thema hier zur Sprache kam!


Wie in jedem von Jane Christos Mafiaromanen gab es natürlich auch jede Menge Action und Spannung und auch Brutalität, aber immer in einem ausgewogenen Rahmen und ich war wieder einmal fasziniert von all den Waffenkenntnissen und dem Detailreichtum. Einfach toll!

Dabei wird es jedoch nie zu düster, denn dazwischen tummeln sich zahlreiche witzige Momente, sarkastische und humorvolle Dialoge, die mir stets ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert haben. 

Dazu gesellte sich dann noch ein hübscher Schuss Erotik und Romantik vom Feinsten, denn Maddie und Mason sind einfach so toll zusammen! Ich fand es zudem fantastisch, wie die inneren Konflikte der beiden bezüglich ihrer verschiedenen gesellschaftlichen Ansichten aufgezeigt wurden. Der Gangster gegen die Verfechterin des Bösen. Ihre Dialoge sind einfach genial und zeigen so ganz nebenbei mehr als nur einen Missstand der Politik und aktuellen Gesellschaft auf, was ich super fand.


Und dann all die Nebenfiguren, hach…wen kann man da nicht mögen? Einer ist toller als der andere, es gibt ein Wiedersehen mit Skyler und Summer und Dana und Landon und…ja ich war im Glück.


Wie ihr seht, gehen mir bald die Adjektive und Superlative aus, aber dieses Buch hat sie alle verdient und mich restlos begeistert. Für mich eine klare Leseempfehlung.


Aber bitte, bitte, es geht doch jetzt noch weiter, oder? Dana hätte doch auch ihr eigenes Buch verdient, oder nicht? Jedes Mal, wenn sie auf der Bildfläche erschien, hat sie die Szene dominiert und ich mich vor Lachen gekringelt. Ich meine ihr Gespräch mit Cesare und Jake…omg. Und Skyler und Julin? Und Mason und Maddie und…? Pretty Please, Smilie mit großen Glubschaugen und flehenden Händen (falls es so eins gibt).

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Summer Night’s Dream

Jane Christo
E-Buch Text
Erschienen bei Heartbeat Books, 23.04.2018
ISBN B07CMG6HJC
Genre: Liebesromane

Rezension:

In „Summer Night’s Dream“ erzählt Jane Christo die Geschichte von Summer, die mit ihrer Schwester Dana als einzige einen Mordanschlag auf ihre Familie überlebt hat. Gemeinsam haben sie sich durchs Leben geschlagen. Summer führt jetzt bei Tag ein Cafe und Dana studiert, bei Nacht machen sie Jagd auf New Yorks Mafia, die ihre Familie auf dem Gewissen hat. Um der tödlichen Summer Einhalt zu gebieten, wird Valerian, ein berüchtigter Auftragskiller, angeheuert. Doch der verfolgt seine eigenen Rachepläne. Im „Summer Night’s Dream“, ihrem Cafe, treffen sie aufeinander und es fliegen die Fetzen und Funken.


Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Summer erzählt und aus einer dritten Perspektive wird über Valerian geschrieben und einige Kapitel über den FBI-Agenten Jasper. In so manchen Büchern hatte ich bisher meine Probleme mit Perspektivwechseln dieser Art, aber auch schon wie bei der Prinzessin von New York und Queen von Manhattan gelingen Jane Christo diese Wechsel hervorragend und beeinträchtigen den Lesefluss überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil, mir haben die Wechsel sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, das Buch so spannend aufgebaut, dass ich es in einem Rutsch verschlungen habe.


Es ist einfach fantastisch, wie die Autorin Stimmungen, Situationen und Orte beschreibt. Ich kann mir alles ganz genau vorstellen und dank der humorvollen Schreibweise lese ich diese Beschreibungen auch sehr gern, wo ich mich bei anderen manchmal langweile. Hier kommt definitiv keine Langweile auf. Außerdem gibt es so einige schrullige Nebenfiguren, die dem Buch den besonderen Pepp verleihen und die düstere Mafiastimmung auflockern. Einfach herrlich!


Weiterhin gab es so einige interessante Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet hätte und die mich wirklich verblüfft haben. Die Liebesgeschichte wird nicht übermäßig ausführlich geschildert, die Action und Spannung stehen eher im Vordergrund, aber ich fand diese Verteilung wirklich gut und wie beide Erzählstränge miteinander verflochten sind.


Summer und Valerian, aber auch ihre Schwester Dana und andere Figuren sind mir wirklich ans Herz gewachsen und ich freue mich schon auf den nächsten Band über Mason, der mir in diesem Buch schon gefallen hat. Mehr über Summer und Valerian wäre natürlich auch super, da ich denke, dass die beiden noch einen weiten und interessanten Weg vor sich haben.

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Die Queen von Manhattan

Jane Christo
E-Buch Text: 268 Seiten
Erschienen bei Heartbeat Books, 25.01.2017
ISBN B01MYCFO3U
Genre: Liebesromane

Rezension:

Nachdem mir „Die Prinzessin von New York“ so gut gefallen hat, musste ich gleich den zweiten Teil „Die Queen von Manhattan“ lesen. Meine Erwartungen waren vielleicht etwas zu hoch, aber da der erste Teil so gut war, erwartete ich auch ähnliches vom zweiten Teil. 


Dieser setzt knapp zwei Jahre nach dem ersten Buch an. Die italienische Mafia hat mittlerweile herausgefunden, wer sie lahmgelegt hat und sind hinter Skyler her. Andrej, Julins Onkel, will sie ebenfalls aus dem Verkehr ziehen, damit Julin wieder in die Geschäfte der russischen Mafia einsteigt und sein Nachfolger wird. So entwickeln die Mafiabosse einen Plan, um Julin und Skyler voneinander zu trennen und sie für ihre Zwecke zu missbrauchen. Ob Skyler und Julin einander wieder finden werden?


Die Geschichte an sich war spannend, es gab einige Verwicklungen und man konnte sich nie sicher sein, wer nun auf welcher Seite stand.

Anders als im ersten Band wird dieses Buch nicht nur aus der Sicht von Skyler und Julin erzählt, sondern auch aus Matteos und Claires Sicht. Das hat mir an dem Buch nicht so gefallen. Mir waren die ständigen Perspektivenwechsel einfach zu viel. Häufig überschnitten sich die Zeitpunkte der verschiedenen Erzählteile und waren nicht ganz in chronologischer Reihenfolge, sodass ich mir mehrmals Gedanken machen musste, wann was passiert ist. 

Leider konnte ich auch nicht ganz nachvollziehen, warum die Geschichte über Matteo und Claire überhaupt erzählt wurde. Ich denke, als eigenständiges Buch hätte ihre Geschichte bestimmt toll werden können, wenn man sie ein bisschen mehr ausschmückt und in die Tiefe geht. Denn diese hat mir hier gefehlt. Die beiden verlieben sich unbändig ineinander, aber irgendwie erfährt man nicht warum - nur wegen dem guten Aussehen? Auch verstehe ich nicht, was die Geschichten um Matteo und seinen Bikerclub zu dem Buch beitragen, außer die Seiten zu füllen. Mit der großen Gesamtgeschichte hat es nämlich nichts zu tun. Mir kam es daher eher so vor, als wären Matteo und Claire in das Buch eingebaut worden, um für mehr Seiten zu sorgen und für erotische Szenen in der ersten Hälfte des Buches. Skyler und Julin sind in dieser Zeit nämlich getrennt, sodass es ansonsten kein „heißes Knistern“ gegeben hätte, weswegen nun Claire und Matteo hinzugezogen worden. Manchmal ist weniger mehr und daher hätte ich mir gewünscht, dass die Claire und Matteo Geschichte nicht Teil dieses Buches wäre und man stattdessen eher den Fokus auf Skyler und Julin gelegt hätte.

Wie geht es Skyler mit Julins Entführung? Welche Gefühle hat sie?

Anders als im ersten Band bekam man, meiner Meinung nach, nur wenige Einblicke in ihr Gefühlsleben. Sie arbeitete eher wie ein Roboter und eine Actionheldin - es folgte Aktion auf Aktion, es gab mehrere gedankliche Ausflüge in die Vergangenheit, aber ihre Gefühle wurden nur selten und wenn dann kurz angesprochen. Das hat mir irgendwie gefehlt.


Am Ende sind auch noch einige Fragen offen geblieben, weshalb ich hoffe, dass es einen dritten Teil geben wird, an dem die losen Enden verknüpft werden. Skyler und Julin sind mir in beiden Büchern ans Herz gewachsen und wenn sie zusammen arbeiten, hat das seine ganz eigene Magie. Ich hoffe, dass diese in einem dritten Buch wieder voll zur Geltung kommen kann.


Dieser zweite Band hat mich nicht komplett vom Hocker gehauen, was vielleicht auch an zu hohen Erwartungen lag. Nichts desto trotz habe ich ihn innerhalb kürzester Zeit verschlungen und konnte mich, nachdem ich mich mit den Matteo/Claire-Teilen arrangiert hatte, in der Geschichte verlieren. Wer den ersten Band gelesen hat, empfehle ich den zweiten Teil auf jeden Fall, denn man möchte schließlich wissen, wie es mit Skyler und Julin weitergeht und das Buch ist super geschrieben, da besteht kein Zweifel

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155 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Die Prinzessin von New York

Jane Christo
E-Buch Text: 230 Seiten
Erschienen bei Heartbeat Books, 31.01.2016
ISBN B01BCM9BZY
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Prinzessin von New York von Jane Christo erzählt von Skyler, der Tochter eines italienischen Mafiabosses aus New York, und von Julin, einem russischen Mafiaboss, der sein Unwesen in Los Angeles treibt. Dorthin hat es Skyler verschlagen. Sie möchte dort vor ihrem Vater und der italienischen Mafia abtauchen, studieren und Vergeltung für ihre ermordeten Brüder und Mutter einfordern - bei Julin. Auch Julin möchte sich rächen - an Skyler und ihrem Vater. Keiner kennt die Hintergründe des anderen und schon bald tanzen sie umeinander und kommen sich näher, als geplant…


Das Cover und die vielen positiven Rezensionen haben mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Obwohl ich eigentlich nicht so die Krimi/Thriller-Leserin bin, hörte sich das Buch so interessant an, dass ich es mir über KU runtergeladen habe. Und was soll ich sagen? Das war eine super Entscheidung!


Das Buch wird abwechselnd aus Skylers und Julins Sicht erzählt. Skylers Teil wird dabei aus der Ich-Perspektive und im Präsens erzählt. Julins Teil aus der eines dritten Beobachters und in der Vergangenheit. Diese Erzählunterschiede haben mir sehr gut gefallen, da ich so immer wusste, wer gerade im Fokus stand. Der Autorin ist es zudem bei beiden Erzählweisen gelungen, Gefühle zu transportieren, sowie Orte, Handlungen und Stimmungen treffend zu beschreiben, sodass mein Kopfkino bestens funktioniert hat.


Besonders Skyler fand ich sehr gut beschrieben und ausgearbeitet. Ihre inneren Verwirrungen und Gefühle, sowie Erlebnisse wurden so gut dargestellt, dass ich mit ihr mitfühlen konnte. Ich konnte sie richtig vor mir sehen, wie sie sich plötzlich mit einer Freundin konfrontiert sah und nicht wusste, was sie nun tun sollte, da sie noch nie eine Freundin gehabt hatte. Ihre Entwicklung im Buch fand ich auch sehr schön, man konnte sie dabei begleiten, wie sie sich ein neues Leben aufzubauen versuchte und nie aufgegeben hat. Manche ihrer Handlungsweisen fand ich nicht ganz nachvollziehbar, wie zum Beispiel, dass sie Julin von Anfang völlig unterschätzt hat und sich auch nie gefragt hat, warum er sie auf der Party angesprochen hat. Aber vielleicht lässt sich das auch auf ihre Verwirrung und den Rausch der neuen Freiheit zurückführen.


Julin wurde mir gerade zum Ende des Buches hin immer sympathischer. Von ihm hat man allerdings nicht ganz so viel erfahren, wie von Skyler. Seine Teile waren bedeutend kürzer und seltener, dennoch konnte man einen guten Eindruck von ihm gewinnen und ich bin gespannt, wie er sich im zweiten Teil entwickelt. Vielleicht lernt man dann noch mehr Facetten von ihm kennen.


Die Geschichte hat einen guten Spannungsbogen, der mich von der ersten Seite an das Buch gefesselt hat, sodass ich es förmlich inhaliert habe. Es gibt viele interessante Verwicklungen und Hintergrundgeschichten, die erst nach und nach aufgedeckt werden und sich zu einem logischen Gesamtpuzzle verbinden. 


„Die Prinzessin von New York“ ist eine wunderbare Mischung aus Spannung und prickelnder, heißer Liebe. Ein Buch, das ich nicht mehr aus der Hand legen konnte und mir bereits Teil zwei runtergeladen haben. Die Figuren des Buches (Skyler, Julin, Matteo) sind mir schließlich ans Herz gewachsen und ich freue mich, nochmal mit ihnen in den Untergrund Amerikas abzutauchen.

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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3 Lilien - Das dritte Buch des Blutadels

Rose Snow
Flexibler Einband: 345 Seiten
Erschienen bei Independently published, 15.12.2017
ISBN 9781973554653
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nun habe ich auch schon das dritte Buch des Blutadels verschlungen, da mich die Geschichte einfach nicht losgelassen hat. Und ich denke, das ist schon Bewertung genug: ich habe alle drei Bücher innerhalb kürzester Zeit gelesen und konnte sie kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen musste, wie es weiter geht und endet. Und jetzt bin ich traurig, dass es vorbei ist und ich mich von Lorelai und Vitus und allen anderen verabschieden muss. Es hat so viel Spaß gemacht mit der bunten Truppe!


Zum Inhalt: Lorelai und Vitus versuchen alles, um Sophie und Vincent aus ihrer misslichen Lage zu befreien und Sophies Leben zu retten. Dafür arbeiten sie eng zusammen und kommen sich immer näher. Es knistert wieder gewaltig zwischen den beiden, was Lorelai noch mehr durcheinander bringt, da sie weiß, dass sie Marcus wird heiraten müssen. Mit diesem laufen noch die Verhandlungen, doch er scheint sehr entschlossen, seinen Willen zu bekommen. 


Auch dieses Buch ist spannend und packend bis zum Ende. Ich dachte mir zwar, dass es irgendwie gut enden wird, aber es bleibt ja immer die Frage, wie sich alles auflösen wird. Wer ist der Serienmörder? Warum hat er überhaupt gemordet? Wird Lorelai wirklich heiraten? Wird Sophie sterben? Und so weiter und so fort.

Die Bücher haben mich wirklich in ihren Bann gezogen.


Das Ende, die Auflösung und wie alle Fäden miteinander verknüpft wurden, hat mir sehr gut gefallen. Es war alles logisch und nachvollziehbar und einige Überraschungen dabei, sodass ich mir am Ende nicht dachte: wusste ich es doch, sondern mich gefreut habe, dass ich es eben nicht gewusst habe. 


Ich kann die Trilogie wirklich nur empfehlen, mir hat sie wunderbare Lesestunden bereitet und ermöglicht, in eine andere Welt abzutauchen, obwohl die Geschichte in „unserer“ Welt spielt.

Vielen Dank für dieses tolle Werk und ich freue mich schon auf die nächsten Geschichten!

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112 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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3 Lilien - Das zweite Buch des Blutadels

Rose Snow
Flexibler Einband: 289 Seiten
Erschienen bei Independently published, 03.12.2017
ISBN 9781973452195
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Im zweiten Buch des Blutadels muss Lorelai nun bei ihrer genetischen Familie, den von Rabenaus, einziehen, während Vitus zu ihrer Familie zieht. Als wäre das nicht schon schlimm genug, ist Lorelai plötzlich eine begehrte Drittgeborene und muss sich mit den Avancen zahlreicher Dunkler herumschlagen, allen voran denen des Fürstensohnes Marcus. Zudem passieren weitere Morde und die Mitglieder des Blutadels geraten immer mehr in Aufruhr.


Auch der zweite Band wird aus Lorelais Sicht erzählt, sodass ich mich gut in ihre Lage hineinversetzen konnte und ich mir ihr Gefühlschaos gut vorstellen konnte. Ich habe mit ihr gelitten, dass sie plötzlich ihre warmherzige Familie gegen die vermeintlich düsteren von Rabenaus eintauschen musste. Manchmal hätte ich es interessant gefunden, auch Vitus Perspektive zu haben, dem es sicherlich ähnlich erging. 

Und da bin ich auch schon bei einem Punkt der Geschichte, der mich sehr begeistert hat: auch wenn sie von Hell und Dunkel handelt, gibt es hier kein schwarz weiß. Die von Rabenaus werden zwar aus Lorelais Sicht als kalt und gefühllos dargestellt, aber dadurch, dass man immer wieder die Beziehung von Vitus zu den von Rabenaus mitbekommt, merkt man, dass dem nicht so ist. Außerdem fällt es ihm ebenfalls schwer sich in seiner genetischen Familie einzufinden. Das hat mir gut gefallen. Im Allgemeinen finde ich die Situation, die ich mir nur als sehr schwer für alle Beteiligten vorstellen kann, wirklich gut und gefühlvoll beschrieben. Jeder geht anders mit der Situation um, aber im Grunde sind sie alle erst einmal unglücklich.


Die neu eingeführten Charaktere, sprich die Familie von Rabenau, habe ich auch gleich ins Herz geschlossen, trotz ihrer Unzulänglichkeiten oder vielleicht gerade deswegen. Harriet, die Oma, ist natürlich der absolute Knaller und zu einem meiner Lieblinge geworden. Was für eine coole Oma!

Der Handlungsstrang um Vincent und Sophie war für mich zwar recht vorhersehbar (bereits seit Band 1), aber das tat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch, da ich trotzdem mit ihnen und Lorelai mitgelitten habe.


Mit den neuen Morden nimmt die Geschichte auch schon fast krimiartige Züge an und es macht mir Spaß, mitzuraten, wer wohl der oder die Täter sein könnten. Bis jetzt habe ich noch keinen Verdächtigen und bin daher gespannt, wie in Band drei alles aufgelöst werden wird.

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