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76 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

liebe, vergangenheit, jugendbuch, geheimnis, und wenn die welt verbrennt

Und wenn die Welt verbrennt

Ulla Scheler , Diana Mantel
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Heyne, 18.09.2017
ISBN 9783453271425
Genre: Jugendbuch

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395 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 90 Rezensionen

fantasy, magie, liebe, worte, amy harmon

Bird and Sword

Amy Harmon , Corinna Wieja
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.10.2017
ISBN 9783736305489
Genre: Fantasy

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52 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

cyberpunk, erfinder, zeitenkollision, zukunft, armand baltazar

Timeless - Retter der verlorenen Zeit

Armand Baltazar , Tanja Ohlsen , Armand Baltazar
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei cbj, 23.10.2017
ISBN 9783570174470
Genre: Comics

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631 Bibliotheken, 56 Leser, 0 Gruppen, 92 Rezensionen

sebastian fitzek, thriller, flugangst, flugangst 7a, psychothriller

Flugangst 7A

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Droemer, 25.10.2017
ISBN 9783426199213
Genre: Krimi und Thriller

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434 Bibliotheken, 19 Leser, 0 Gruppen, 55 Rezensionen

jay kristoff, assassinen, nevernight, fantasy, mia corvere

Nevernight - Die Prüfung

Jay Kristoff , Kirsten Borchardt
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 24.08.2017
ISBN 9783596297573
Genre: Fantasy

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(162)

720 Bibliotheken, 38 Leser, 1 Gruppe, 82 Rezensionen

fantasy, leigh bardugo, das lied der krähen, krähen, grischa

Das Lied der Krähen

Leigh Bardugo , Michelle Gyo
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.10.2017
ISBN 9783426654439
Genre: Fantasy

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53 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

transgender, als ich amanda wurde, meredith russo, amanda, andrew

Als ich Amanda wurde

Meredith Russo , Barbara Lehnerer
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 08.09.2017
ISBN 9783423717496
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Titel: Als ich Amanda wurde
Autor: Meredith Russo
Verlag: dtv
Genre: Roman
ISBN: 978-3-423-71749-6
Seitenanzahl: 304
Preis: € 10,95 [D], € 11,30 [A]

Vor dem Buch
Vor dieser Rezension habe ich etwas Angst. Das Buch beschäftigt sich mit einem besonderem Thema, das leider zu selten aufgegriffen wird: Transgender. Angst habe ich davor, etwas falsch zu benennen; falsch zu sagen, da ich mich nicht wirklich mit den Begriffen auskenne. Auch kann ich mich mit Amanda nicht identifizieren und somit nicht sagen, ob Denk- und Handlungsweisen realistisch dargestellt wurden. Ich kann nur beurteilen, ob es sich authentisch anfühlt. Die Autorin des Buches ist jedoch selbst Transgender und man kann natürlich davon ausgehen, dass die Protagonistin und ihre Gedanken somit in der Hinsicht Transgender glaubhaft dargestellt wurden. Aber auch Russo geht nochmals darauf ein, dass jeder Mensch anders fühlt und somit nicht jeder Transgender wie Amanda denkt.


Klappentext
Über die erste Liebe und die Angst, nicht akzeptiert zu werden
Amanda Hardy hieß nicht immer Amanda. Früher war sie Andrew. Jetzt hat sie endlich die Operationen hinter sich und ist auch biologisch ein Mädchen. Bei ihrem Vater in Tennessee, wo niemand sie kennt, möchte sie ein neues Leben beginnen. Zunächst scheint das auch zu klappen: Plötzlich gibt es Freundinnen statt Mobbing und bewundernde Blicke von Klassenkameraden. Doch dann verliebt sich Amanda. So richtig. Mit Grant erlebt sie eine wunderschöne Zeit. Er vertraut ihr und eigentlich will Amanda auch ihm vertrauen und ihm von ihrem früheren Leben erzählen. Nur wie? Amanda setzt auf Zeit – ein gefährliches Spiel …

Quelle: dtv

Meine Meinung
Ich war auf Als ich Amanda wurde sehr gespannt, da das Buch ein Thema aufgreift, welches meines Wissens nach selten in Büchern behandelt wird. Auch dass es als Jugendbuch geschrieben wurde, finde ich wichtig. Denn in der Jugendphase versucht man herauszufinden, wer man ist und später sein möchte.

Als ich Amanda wurde hat mich oft fast zum Weinen gebracht. Amanda muss einen schweren Weg gehen, um zu dem Mädchen zu werden, was sie sein möchte. Sie wird von ihren Mitschülern aufs übelste gehänselt und gemobbt. Ihr Vater kommt nicht mit ihr zurecht und sie hat nur ihre Mutter, die zu ihr steht.

Doch dann bekommt sie eine neue Chance und kann ein neues Leben beginnen. Das Buch nimmt im Mittelteil den Verlauf eines normalen High School Buchs auf. Freundschaft, Liebe, erste Erfahrungen und das ganz normale Teenagerleben spielen eine wichtige Rolle. Bloß mit dem Unterschied, dass Amanda nun mal eine ganz besondere Vergangenheit hat, von der niemand weiß. Dass der Fokus nicht nur auf Amandas Entwicklung liegt, sondern auch auf ihrem Umfeld, finde ich sehr gut. Sie findet Freunde, die auch ihre kleinen Geheimnisse haben. Ihre Freundinnen habe auch ich schnell ins Herz geschlossen.

Und im Buch spielt ein gewisser Konflikt eine wichtige Rolle. Muss man die Vergangenheit preisgeben? Oder braucht niemand davon zu erfahren? Ich finde dieser Konflikt wurde sehr gut und glaubhaft dargestellt. Muss man jedes Geheimnis sofort miteinander teilen?

Aber auch die Entwicklungen, die die Charaktere durchgehen, sind bemerkenswert. Amanda steht immer mehr zu sich selbst. Sie muss viel durchstehen, aber man merkt schnell, dass sie ein sehr starkes Mädchen mit einem noch stärkeren Willen ist. Ihre Freunde und Familie lernen immer mehr dazu und sehen ein, dass Amanda perfekt ist, wenn sie so ist wie sie ist.

Wie Amandas Leben zu Beginn aussieht, erfährt der Leser in einigen Kapiteln, die in der Vergangenheit spielen. Hier wird nichts beschönigt. Amanda hatte ein zuvor schweres Leben und musste viel durchmachen. Das waren die Stellen, bei denen mir das Lesen schwer fiel, da mir Amanda so Leid tat. Ich wollte ihre Klassenkameraden anschreien und Amanda trösten.

Durch diesen Punkt, das nichts beschönigt wurde, hat sich die Geschichte für mich sehr authentisch angefühlt. Ich kann nachvollziehen, dass Amandas Wunsch für die Eltern schwer zu verarbeiten ist. Aber ich konnte auch nachvollziehen, dass Amanda ein neues Leben beginnen möchte, dass sie sie selbst sein möchte.

Das Buch handelt davon, seinen Platz im Leben zu finden und der Mensch zu sein, der man sein möchte. Ob Frau oder Mann. Jeder möchte so akzeptiert werden, wie er ist und niemand hat zu bestimmen, wer du bist und wie du dich verhalten sollst. Man selbst muss sich wohl und glücklich fühlen. Und wie dein Leben aussieht, kannst nur du selbst bestimmen. Die Umsetzung des Themas hat mich sehr mitgenommen und bewegt. Ich kann mit gut vorstellen, dass Meredith Russo viel ihrer eigenen Vergangenheit in diesem Buch verarbeitet hat.

Das Buch hat nur knapp 300 Seiten, aber alles Wichtige wurde erwähnt und mir war kein Teil der Geschichte zu kurz. Der Schreibstil ist sehr flüssig, die Geschichte fesselnd und so hat man das Buch in kurzer Zeit gelesen. Doch auch wenn es so kurz ist, bleibt die Geschichte hängen, man wird das Buch nicht so schnell vergessen. Und vielleicht sehen manche Menschen ihre Mitmenschen mit anderen Augen.

Fazit
Als ich Amanda wurde ist ein Buch, das sich mit einer wichtigen Thematik beschäftigt. Das Buch kann dem Leser, er muss nicht Transgender sein, Mut machen. Leider gibt es noch viele Menschen, die andere verurteilen und das ist schade. Das Buch führt den Leser in die Gefühlswelt eines Transgenders ein und öffnet einem die Augen. Ich kann es wirklich nur empfehlen.
https://sternenbrise.wordpress.com/2017/10/18/rezension-als-ich-amanda-wurde-meredith-russo/

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Tags: freundschaf, highschoo, liebe, transgender   (4)
 

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240 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 97 Rezensionen

apollo, rick riordan, percy jackson, mythologie, götter

Die Abenteuer des Apollo - Das verborgene Orakel

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.08.2017
ISBN 9783551556882
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Titel: Die Abenteuer des Apollo – Das verborgene Orakel
Autor: Rick Riordan
Verlag: Carlsen
Genre: Fantasy
Seitenanzahl: 400
ISBN: 978-3-551-55688-2
Band 1 einer Reihe

Das Buch spielt nach „Percy Jackson“ und „Die Helden des Olymp“

Ich danke dem Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar!


Klappentext

Der Gott Apollo stürzt vom Himmel direkt in ein paar Mülltonnen – er ist bei Zeus in Ungnade gefallen und wurde zur Strafe seiner Unsterblichkeit beraubt! Prompt wird er auch noch überfallen, doch zum Glück springt ihm Meg zur Seite – frech, kampflustig, höchstens zwölf und zweifelsfrei eine Halbgöttin. Zusammen machen sie sich auf nach Camp Half-Blood, doch dort lauern weitere Gefahren. Und noch dazu funktioniert das Orakel von Delphi nicht mehr, denn es ist immer noch von Apollos altem Feind Python besetzt …

Meine Meinung


Endlich. Ich habe wieder einen Riordan gelesen und bereue nichts. Vor einigen Jahren habe ich Percy Jackson gelesen und mich sofort in diese Welt verliebt. Zum einem finde ich die griechische Mythologie einfach sehr spannend, zum anderen ist Rick Riordan ein grandioser Autor. Er schreibt seine Bücher mit so viel Witz und Humor, dass man beim Lesen einfach nur Spaß haben kann! Ich hatte aber einen Fehler gemacht. Ich habe Die Helden des Olymps nicht zuvor gelesen und mich so ein klein wenig gespoilert. Das macht mir aber nichts, jetzt habe ich erst recht Lust, die andere Reihe noch zu lesen!

Dieses mal erleben wir mit Apollo, dem selbstverliebten Sonnengott, und Gott der Künste, ach ja auch Gott des Bogenschießens (ich habe bestimmt etwas vergessen…) einige Abenteuer. Aber nun ist er kein Gott mehr… Zeus hat ihm seiner Kräfte beraubt und Apollo ist nun ein stinknormaler Mensch mit all seinen Pickeln und menschlichen Problemen. Das gefällt Apollo natürlich gar nicht. Und nun muss er auch noch Meg, einem Kind, dienen. Schlimmer. Geht’s. Nicht. Denn nun kann Apollo sterben und muss richtig aufpassen bei allem was er tut. Und er hat viel zu tun.

In den ersten Seiten des Buches passiert nicht allzu viel. Apollo und auch der Leser werden in die Welt der Halbgötter und in ihr Camp eingeführt. Wir lernen nochmal wichtige Charaktere kennen und erfahren, was denn in letzter Zeit so passiert ist. Und das ist nichts Gutes. Die Kommunikationsnetze sind defekt, ein paar Halbgötter sind verschwunden und Apollo wird schnell klar, dass er das alles wieder gerade biegen muss, um wieder ein Gott zu werden. Mist.


Ich mag diese Geschichte sehr. Es wird einfach so viel aus der Mythologie aufgegriffen und so cool in unsere Welt integriert. Ein Naturgott wird zum Beispiel zum Hippie. Außerdem singt Apollo Lieder wie YMCA und auch sonst werden alle technischen Neuheiten eingebaut. Ich meine, auch die Götter müssen mit der Zeit gehen und wollen nicht oldschool sein. Das Buch besteht quasi nur aus Humor, Ironie und Sarkasmus. Man kann es nur lieben!

Der Leser erfährt die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Apollo. So haben wir genausten Einblick in all seine Gedanken. Und trotz seiner Selbstverliebtheit, seiner Eitelkeit, seinen Egoismus (und und und…) ist er mir ans Herz gewachsen. Er ist einfach ein sehr amüsanter Charakter und hat in den Jahrtausenden viel erlebt. Ich hatte so viel Spaß mit ihm und seine Veränderung während des Buches wurde einfach verdammt gut beschrieben. Ich meine, er hat es schon schwer. Plötzlich muss er ein ganz neues Leben leben und auch noch tödliche Aufgaben meistern. Etwas tut er mir ja Leid. Aber auch die anderen Charaktere mochte ich sehr. Alle haben etwas Besonderes an sich. Und Percy ist auch dabei!

Besonders gefielen mir die Wendungen und Überraschungen. Mit all den Geistern, Göttern und Wesen kenne ich mich nicht allzu gut aus und bin sowieso immer wieder verblüfft, was es da so gibt. Aber auch die Handlung konnte mich immer wieder überraschen und mit dem Ende hätte ich so niemals gerechnet.

Bei all den Begriffen kann man sehr schnell durcheinander kommen. Aus diesem Grund finde ich e super, dass es am Ende des Buches ein Glossar gibt. So kann man sich schnell nochmal schlau machen, wer Hades und was eine Dryade ist. Und wer war mit wem im welchen Verhältnis nochmal verwandt?

Fazit


Die Abenteuer des Apollo ist wieder ein sehr amüsantes und spannendes Buch von Rick Riordan. Und nicht nur Kinder werden mit dieser Geschichte Spaß haben. Ich kann es einfach nur jedem empfehlen!
https://sternenbrise.wordpress.com/2017/10/06/rezension-die-abenteuer-des-apollo-rick-riordan/

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Tags: götter, halbgötter, mythologie, percy jackson   (4)
 

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305 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

bibliomantik, kai meyer, bücher, fantasy, london

Die Spur der Bücher

Kai Meyer
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 24.08.2017
ISBN 9783841440051
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Titel: Die Spur der Bücher
Autor: Kai Meyer
Verlag: Fischer FJB
Seitenanzahl: 442
ISBN: 978-3-8414-4005-1
Preis: 19,99 € [D], 20,60 € [A]

Ich danke dem Fischer Verlag für das Rezensionsexemplar!

Klappentext

Ein magischer Detektivroman im viktorianischen London

Eine Stadt im Bann der Bücher. Mercy Amberdale ist in Buchläden und Antiquariaten aufgewachsen. Sie kennt den Zauber der Geschichten und besitzt das Talent der Bibliomantik. Für reiche Sammler besorgt sie die kostbarsten Titel, pirscht nachts durch Englands geheime Bibliotheken.
Doch dann folgt sie der Spur der Bücher zum Schauplatz eines rätselhaften Mordes: Ein Buchhändler ist inmitten seines Ladens verbrannt, ohne dass ein Stück Papier zu Schaden kam. Mercy gerät in ein Netz aus magischen Intrigen und dunklen Familiengeheimnissen, bis die Suche nach der Wahrheit sie zur Wurzel aller Bibliomantik führt.

Meine Meinung


Das ist meine erste Rezension nach drei Monaten und ich hoffe, dass ich schnell wieder rein komme. Es war schon eine lange Zeit und ich bin etwas aus der Übung.

Die Spur der Bücher ist die Vorgeschichte zur Die Seiten der Welt-Reihe von Kai Meyer. Diese Reihe habe ich damals sehr gerne gelesen und umso mehr habe ich mich auf Die Spur der Bücher gefreut.

Die Geschichte spielt im 19. Jahrhundert und ich finde, dass dieses Zeitalter gut dargestellt und in die Geschichte eingebaut wurde. Es wird über die Unterdrückung der Frauen und der „niederen Literatur“ gesprochen. Gereist wird per Kutsche und Nachrichten werden per Brief verschickt. Ich lese an sich nicht gerne historische Literatur, aber im Fantasybereich macht es mir oft doch Spaß. Und London ist sowieso eine meiner Lieblingsstädte.

Geschrieben ist das Buch mal nicht in der Ich-Perspektive, sondern der personalen Perspektive, was ich als erfrischend empfand. Dennoch ist mir die Ich-Perspektive lieber.

Zu Beginn kam ich sehr gut in die Geschichte rein und konnte mich sofort mit der Protagonistin Mercy anfreunden. Sie ist tough, frech und mir war sie sehr sympathisch. Das erste Kapitel war schon sehr spannend und dramatisch, was ich super fand. So wollte ich sofort weiterlesen, um zu erfahren, was danach passiert. Der Mittelteil hat mir auch sehr gut gefallen. Es werden weitere Charaktere eingeführt, die einem auf falsche Fährten führen. Bis zum Ende konnte ich nicht erahnen, wer der wirkliche Bösewicht ist und wie alle Fäden am Ende zusammen geknüpft werden. Ich wurde dank vieler Wendungen überrascht und das liebe ich! Da kann ich Kai Meyer nur loben. Er hat es wirklich geschafft, mich ungläubig da sitzen zu lassen. Und ich muss wieder betonen, wie gerne ich seine Bücher lese. Der Humor kommt nicht zu kurz und ich musste oft über Mercys schnippische Art lachen. Außerdem ist der Autor einfach sehr kreativ und kommt auf die abstrusesten Ideen.

Toll fand ich auch, dass die Geschichte nicht von einer Liebesgeschichte eingenommen wird. Diese spielt eher eine Nebenrolle, denn die Spannung und einige Rätsel stehen im Vordergrund. Es wird wirkliche Detektivarbeit geleistet, die durch eine überraschende, ich nenne es mal Vorkommnisse, gehindert wird.

Weiterhin mochte ich den Aspekt der Bibliomantik wieder sehr. Diese Art von Magie finde ich einfach wunderschön. Es wurden einige magische Objekte beschrieben, die ich auch gerne in meinem Leben hätte. Ich liebe die Welt der Bibliomantik und versinke gerne in ihr. Es ist bewundernswert, was die Bibliomantik alles erreichen kann. Man spürt die Leidenschaft durch die Seiten. Die Charaktere lieben Bücher! Sie verehren sie und dafür liebe ich diese Welt.

Doch ich war nicht nur begeistert. Ich empfand den letzten Teil des Buches als sehr langatmig und habe das Buch oft zur Seite gelegt. Ich mag keine Kampfszenen. Nun ja, sie müssen für mich kurz sein und die Geschichte irgendwie vorantreiben. Jedenfalls habe ich am Ende ein paar Seiten überblättert, da sie für die Geschichte an sich nicht wichtig waren. Es wurde nur ein Kampf beschrieben und ja, ich fand das langweilig. Viele mögen das natürlich.

Fazit

Die Spur der Bücher entführt den Leser wieder in die wundervolle Welt der Bibliomantik. Es wird spannend, magisch und überraschend. Wenn ihr Die Seiten der Welt mochtet, dann empfehle ich euch auch Die Spur der Bücher!

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Tags: bibliomantik, fantasy, magie, magisch   (4)
 

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242 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 52 Rezensionen

freundschaft, liebe, jugendbuch, meer, es ist gefährlich bei sturm zu schwimmen

Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen

Ulla Scheler
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.08.2016
ISBN 9783453270435
Genre: Jugendbuch

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163 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

london, sophie kinsella, liebe, landleben, frag nicht nach sonnenschein

Frag nicht nach Sonnenschein

Sophie Kinsella , Jörn Ingwersen
Flexibler Einband: 600 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.05.2017
ISBN 9783442485505
Genre: Liebesromane

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85 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

paris, marc levy, liebe, liebesroman, freundschaft

Er & Sie

Marc Levy , Amelie Thoma
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 22.05.2017
ISBN 9783764505943
Genre: Liebesromane

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19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Wir müssen über Kevin reden

Lionel Shriver , Christine Frick-Gerke , Gesine Strempel
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2017
ISBN 9783492310512
Genre: Romane

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898 Bibliotheken, 23 Leser, 1 Gruppe, 137 Rezensionen

dystopie, cecelia ahern, liebe, perfect, jugendbuch

Perfect – Willst du die perfekte Welt?

Cecelia Ahern , Christine Strüh , Christine Strüh
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 17.11.2016
ISBN 9783841422361
Genre: Jugendbuch

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456 Bibliotheken, 12 Leser, 2 Gruppen, 209 Rezensionen

thriller, london, ragdoll, serienmörder, mord

Ragdoll - Dein letzter Tag

Daniel Cole , Conny Lösch
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 27.03.2017
ISBN 9783548289199
Genre: Krimi und Thriller

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315 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 81 Rezensionen

freundschaft, blindheit, marci lyn curtis, liebe, musik

Alles, was ich sehe

Marci Lyn Curtis , Nadine Püschel
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 18.03.2016
ISBN 9783551560223
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Titel: Alles, was ich sehe
Autor: Marci Lyn Curtis
Verlag: Königskinder
Übersetzer: Nadine Püschel
Genre: Roman
Seitenanzahl: 428
Preis: € 18,99 [D], € 19,60 [A]
ISBN: 978-3-551-56022-3

Vor dem BuchNachdem ich Tommy Edison auf YouTube entdeckt habe und sehr, sehr viele seiner Videos geschaut habe, habe ich mich gefragt, wie es wäre, ein Buch aus der Sicht eines blinden Protagonisten zu lesen. Viele haben mir dann auf Twitter Bücher vorgeschlagen und ich habe mich als erstes für Alles, was ich sehe entschieden.

KlappentextMaggie hasst ihr neues Leben als Blinde. Sie will keine tapfere Kranke sein, und auf Unterricht von anderen Blinden kann sie gut verzichten. Nach einem missglückten Streich passiert es: Sie kann wieder sehen! Nur einen Ausschnitt der Welt, genauer: einen zehnjährigen Jungen namens Ben. Mit Hilfe des altklugen und hinreißenden Jungen scheint sie einen Teil ihres alten Lebens zurückzubekommen. Und Bens großer Bruder Mason ist Sänger in Maggies Lieblingsband. Und ziemlich attraktiv. Doch er lässt sie abblitzen, weil er denkt, dass Maggie ihre Blindheit vortäuscht – was ja irgendwie stimmt.
Dann kommt heraus, warum sie ausgerechnet Ben sehen kann.

Meine Meinung
Maggie ist erst seit ein paar Monaten blind, was natürlich einen großen Unterschied macht, als wenn man seit der Geburt blind ist. Maggie muss von einen auf den anderen Tag ihr ganzes Leben umkrempeln, alles neu lernen und irgendwie mit dem neuen Aspekt ihres Lebens zurechtkommen. Aber das fällt ihr schwer. Ich muss gestehen, dass ich längere Zeit von Maggie genervt war, da sie alles so pessimistisch sieht, oft trotzig ist und manchmal hätte ich ihr am liebsten ins Gesicht geschrien, dass sie endlich mal weiter machen soll, dass sie es wenigstens versuchen soll! Dann habe ich darüber nachgedacht, wie schwer es für sie sein muss, das Augenlicht verloren zu haben. Mit der Zeit lernt man sie auch besser kennen, man erfährt mehr Gründe, die einen verstehen lassen, wieso sie so ist, wie sie ist. Und dann ergibt auch ihr Verhalten mehr Sinn.

Faszinierend fand ich die Beschreibungen vom Geschehen, wenn sie gerade nicht bei Ben ist. Denn dann ist sie ja blind. Die Umgebung beschreibt sie dann durch Gerüche, Geräusche und dem, was sie spürt. Außerdem erfährt man auch etwas über Blindenstöcke, wie sie Computer und Handys nutzt und mehr Aspekten, die ihr das Leben erleichtern. Diese Informationen fand ich sehr interessant.

Und dann taucht Ben auf, der Sonnenschein des Buches. Er ist so ein goldiger Junge, der einen lächeln lässt. Ich habe ihn sofort in mein Herz geschlossen. Auch er hat eine Behinderung, geht damit aber ganz anders um als Maggie.

„Denkst du denn nicht manchmal darüber nach, was du gern tun würdest, wenn du ohne Krücken laufen könntest?“ Seine Antwort kam wie aus der Pistole geschossen. „Nö. Wenn ich etwas Bestimmtes tun will, dann tu ich es.“ S. 157


Ben ist ein herzensguter Mensch, der für alle das nur das Beste will. Er möchte, dass es seinen Freunden und seiner Familie gut geht. Er hat viel durchgemacht, aber sieht immer das Gute im Menschen. Und er ist frech. Er hat mich oft zum Lachen gebracht und ich liebe die Dialoge zwischen Maggie und Ben. Der Humor fehlt in diesem Buch auf keinen Fall!

Maggie kann also Ben sehen und das ist natürlich irgendwie ein Wunder. Und dann trifft sie neben Ben noch jemanden, den Maggie sehr mag. Mason, Bens Bruder. Sie schwärmt für ihn, auch wenn er manchmal etwas fies ist. Er hat einen Grund dafür, mich hat es jedoch leicht genervt, dass Maggie dennoch ganz hin und weg war. Aber zum Glück nicht immer. Insgesamt mag ich die Charaktere des Buches sehr. Sie alle haben Tiefe, man erfährt etwas von ihrer Hintergrundgeschichte, die verdeutlicht, wieso sie sich auf jene Art verhalten. Aber auch die Nebencharaktere waren besonders. Wie Clarissa, eine Fast-Freundin von Maggie, die quasselt und so lebensfroh ist – trotz ihrer Blindheit! Ich mochte sie alle auf ihre Weise sehr.

Jetzt, wo sie etwas wieder sehen kann, werden die „blinden Zeiten“ natürlich noch schwieriger für sie und Maggie macht sich Gedanken, wieso sie plötzlich wieder sehen kann. Im Buch macht sie eine Entwicklung durch, die ich sehr spannend fand. Aber auch ich habe mir mehr Gedanken über die kleinen Dinge gemacht, die mich selbst auch erfreuen und die ich nicht missen möchte. Man lernt sie mehr zu schätzen.

„Ich vermisse diese Minuten in der Abenddämmerung, wo es nicht mehr Tag, aber auch noch nicht Nacht ist, als könnte man so ganz nebenbei etwas Außergewöhnliches vollbringen.“ (S. 157)

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, da er manchmal fast poetisch wirkte. Auch ist er sehr flüssig zu lesen und die Seiten fliegen nur so dahin. Das liegt auch daran, dass man nicht aufhören kann zu lesen. Die Geschichte ist so wundervoll, aber auch an manchen Stellen sehr herzzerreißend, bewegend und traurig. Das Buch hat so viele Emotionen in mir hervorgerufen! Maggie hat viele Ängste, was die Zukunft betrifft und man kann diese sehr spüren. Sie hat Freunde verloren und auch die Beziehung zu ihrer Familie hat sich verändert. Sie sieht alles nur noch negativ. Man leidet sehr mit Maggie und wünscht sich so sehr, dass es ihr besser geht. Ben gibt ihr natürlich neue Hoffnung, aber er zeigt ihr auch, dass es wichtigere Dinge im Leben gibt. Und man auch in schweren Zeiten weiter machen muss.

Das Ende hätte ich so niemals erwartet und ich musste tief durchatmen. Es wurde nochmals sehr spannend. Das Buch hat mich sehr mitgenommen und das auf positive Weise! Das schwierige Thema der Blindheit wurde auf schöne Weise umgesetzt und ich kann euch das Buch nur ans Herz legen.

Fazit Alles, was ich sehe hat mich zum Lachen und Weinen gebracht. Dieses Buch ist ganz besonders und ich kann nur eine klare Leseempfehlung aussprechen. Dieses Buch ist wunderschön, traurig, witzig und ganz besonders

https://sternenbrise.wordpress.com/2017/05/15/rezension-alles-was-ich-sehe-marci-lyn-curtis/

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Tags: blindheit, königskinder, roman   (3)
 

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43 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

jane auste, mr. knightley, emma

Emma

Jane Austen , Angelika Beck
Flexibler Einband: 570 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 10.04.2017
ISBN 9783458362708
Genre: Klassiker

Rezension:  
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59 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

der asteroid ist noch das kleinste problem, jugendbuch, asteroid, physik, romanze

Der Asteroid ist noch das kleinste Problem

Katie Kennedy , Julia Gehring
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Planet! ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 21.03.2017
ISBN 9783522505505
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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345 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 80 Rezensionen

magonia, jugendbuch, schiff, fantasy, vögel

Magonia

M. D. Headley , Julia Walther
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Heyne, 03.04.2017
ISBN 9783453270176
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Titel: Magonia
Autor: Maria D. Headley
Verlag: Heyne fliegt
Übersetzer: Julia Walther
Format: Hardcover
Seitenanzahl: 386 Seiten
Preis: [D] 16,99 €, [A] 17,50 €
Leseempfehlung: An 14 Jahren
Teil 1 von mindestens 2

Ich danke dem Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar!

Klappentext

Seit sie klein ist, leidet Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch oben in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft … Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen, aufregenden Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder zu Bewusstsein, dem Reich über den Wolken. Das erste Mal in ihrem Leben kann sie richtig atmen, sie fühlt sich stark wie nie zuvor und – sie ist magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen …

Meine MeinungWow. Das war meine erste Reaktion, als ich das Buch beendet habe. Noch nie habe ich ein ähnliches Buch gelesen. Aber fangen wir nochmal von vorne an. Ich glaube, ich habe schon einmal erwähnt, dass ich keine Bücher über kranke Menschen lesen kann (mag). Aber hier hat mich der Klappentext doch sehr neugierig gemacht. Und ja, das Cover ist einfach wunderschön! Also habe ich es doch angefragt und auch netterweise zugeschickt bekommen. Und da wusste ich noch nicht, was genau mich erwarten wird. Die ersten ca. 100 Seiten haben mich emotional sehr mitgenommen. Das sieht man auch ganz gut an meinen Klebezettelchen.


In diesem Teil steht noch Azas Krankheit im Vordergrund. Aza kann sehr schlecht atmen. Und kein Arzt kann genau sagen, woran es liegt. Sie haben ihr kein langes Leben prognostiziert, die Krankheit nach ihr benannt. Der erste Teil ist somit eher düster angehaucht, aber wird aufgeheitert durch Azas Gedanken. Wir leiden mit ihrer Familie und wir fahren mit ihr ins Krankenhaus. Aza kommt so gut, wie es geht, mit ihrer Krankheit zurecht. Ich liebe ihre Art und Humor. Sie ist anders und das mag ich. Ihr bester Freund Jason ist das auch. Das Buch ist aus ihren beiden Sichten, jeweils aus der Ich-Perspektive, geschrieben. Er ist ein Nerd, liebt Pi, Mythen und kennt sich sehr gut mit dem Internet aus. Und er hat ein Krokodilskostüm, was echt cool ist. Er steht ihr zur Seite. Immer. Beide Figuren sind mir sehr sympathisch und ich habe sie gleich in mein Herz geschlossen.

„Abgesehen davon bin ich Aza-die-Freak-Show. Ich bin die Weltausstellung, die Expo.“ S. 14.
Aber dann sieht Aza ein Schiff im Himmel, hört jemanden ihren Namen rufen. Und alle denken, es läge an ihren Medikamenten, sie halluziniere. Jason erzählt ihr dann vom dem Mythos von Magonia. Und dort findet sie sich plötzlich wieder. Sehr interessant fand ich, wie sich ihr Charakter dort verändert. Sie nimmt ihre wahre Gestalt an, ist in ihrer wirklichen Welt, sie kann atmen! Aber fühlt sich auch dort als Außenseiter, vermisst ihre Familie und Jason.

Und dann beginnt der fantastische Teil im Buch. Ich habe noch nie etwas ähnliches gelesen. Ich war überwältigt von diesem Weltenaufbau. Wolkenschiffe, Gewitterhaie, wunderbare Herzensvögel. Besonders die Sturmwale haben mir es angetan. Schiffe und Städte in den Wolken. Habt ihr zuvor jemals von so etwas gehört? Ich nicht. Aber mir gefällt es richtig gut. Ich liebe diese Welt! Sie ist so besonders.

„Das ist nur Himmel. Ein riesiger Himmel. Und er ist voller Schiffe.“ S. 131
Leider hatte ich zunächst etwas Probleme mit dem Fantasy-Part. Die Welt ist so fantastisch und magisch, ich habe mir aber schwer getan, mir das alles genau vorzustellen. Auch habe ich die Magie nicht ganz verstanden. Sie ist so außergewöhnlich, dass ich mir ein paar nähere Beschreibungen gewünscht hätte. Manchmal war ich etwas verwirrt, da die Wesen so unterschiedlich sind und nicht ganz genau beschrieben wurden. Der Schreibstil ist wirklich gut zu lesen, hätte aber etwas meiner Meinung nach etwas bildlicher sein können. Gerne hätte ich auch mehr über Magonia, der Gesellschaft und den Zusammenhängen erfahren. Mit den Charakteren auf dem Schiff konnte ich nicht so viel anfangen, wie mit Aza und Jason. Aber es gibt ja noch einen zweiten Teil und hoffentlich wird dort näher darauf eingegangen.

„Ich versuche, die Puzzleteile dazu zu bringen, einen Sinn zu ergeben.“ S. 99
Die Geschichte ist wirklich spannend. Denn die Himmelbewohner haben einen Plan. Und brauchen Aza, um ihn auszuführen. Nur sie kann alle retten. Sie hat die größte Mach. Es passieren auch Dinge, mit denen ich so nicht gerechnet hatte. Ich wurde überrascht.
Ich musste weinen und lachen. Das Buch ist voller Emotionen und Magie. Besonders der Anfang und das Ende haben mich sehr mitgenommen. Ich freue mich jedenfalls auf den zweiten Teil und hoffe, dass dort dann alles einen Sinn macht. Denn einige Fragen bleiben offen.

Ich denke jedenfalls, dass nicht jeder dieses Buch mögen wird. Es ist wirklich sehr außergewöhnlich. Magonia ist etwas verrückt, ganz anders, als die meisten Fantasywelten, über die ich gelesen habe. Aber ich mochte es.

Fazit
Magonia ist ein ganz wunderbares Buch mit einem fantastischen Weltenbau. Es ist voller Magie und einfach außergewöhnlich. Es hat mich mit einer sehr originellen Idee und wunderbaren Charakteren überzeugt und verzaubert. Manchmal hatte ich jedoch Probleme, mir alles genau vorzustellen.


https://sternenbrise.wordpress.com/2017/04/19/rezension-magonia-maria-d-headley/

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Tags: fantasy, magie, magisch, magoni   (4)
 

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japan, mord, geständnisse, schule, schuld

Geständnisse

Kanae Minato , Sabine Lohmann
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 27.03.2017
ISBN 9783570102909
Genre: Krimi und Thriller

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magie, spiel, caraval, fantasy, liebe

Caraval

Stephanie Garber , Diana Bürgel
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 20.03.2017
ISBN 9783492704168
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Titel: Caraval
Autor: Stephanie Garber
Verlag: ivi
Seitenanzahl: 401
ISBN: 978-3-492-70416-8


Klappentext
Scarlett lebt in der Obhut ihres gewalttätigen Vaters auf einer abgeschiedenen Insel. Sie sehnt sich danach, die Heimat zu verlassen und an dem legendären Spiel Caraval teilzunehmen, das die magische Erfüllung von Wünschen, Abenteuer und Freiheit verspricht. Als Scarlett vor ihrem Vater flieht und Caraval zum ersten Mal betritt, fühlt sie sich am Ziel ihrer Träume. Doch etwas Dunkles und Geheimnisvolles umgibt das verzauberte Spiel. Ist Caraval wirklich das, was Scarlett sich erhofft hat? Plötzlich befindet sie sich mitten in einer Welt, in der es um Leben und Tod geht.

Meine Meinung
Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut! Die Bewertungen auf Goodreads sind so gut, der Klappentext klingt spannend und das Setting soll vor Magie sprießen! Also habe ich sofort das Lesen angefangen, als ich das Buch in der Hand hatte und wurde dann leider leicht enttäuscht.

Der Beginn des Buches hat mir sehr gut gefallen. Es werden Briefe eingebaut, die etwas auf die Geschichte einstimmen. Die Protagonistin Scarlett und ihre Schwester Tella wollen unbedingt Caraval live sehen. Was genau Caraval ist, wird nicht sofort erklärt. Ich dachte, es sei eine Art Zirkus, da viel von Magie und Darstellern gesprochen wird, aber dem ist nicht so. Es ist ein Spiel und wenn man teilnimmt, muss man einige Rätsel lösen, um zu gewinnen. In diesem Falle einen Wunsch. Die Schwestern wollten so gerne teilnehmen, denn sie haben kein einfaches Leben. Die Mutter ist verschwunden und der Vater ist ein schrecklicher Mensch, der seine Töchter schlägt. Da ist es verständlich, dass die Mädchen verschwinden wollen. Und dann haben sie die Chance, nehmen noch Julian mit und können an Caraval teilnehmen. Und ab dieser Stelle ging es für mich bergab.

Zuvor mochte ich Scarlett und Tella sehr. Sie tun für einander alles, die Geschwisterliebe ist wirklich zu spüren. Ich fand es schön zu lesen, wie sie sich füreinander einsetzen und sich helfen wollen. Doch in Caraval geht es mir zu weit. Ich meine Scarlett wurde so oft gesagt, dass es „nur ein Spiel ist“ und sie nimmt das natürlich nicht ernst und macht sich solche Sorgen. Und das ziemlich oft. Aber da ist ja noch Julian… Entweder macht Scarlett sich Sorgen oder macht sich Gedanken über Justin, der kein bisschen sympathisch ist, aber ja doch so gut aussieht. Auch ihre Handlungen waren für mich nicht immer nachvollziehbar, sie vertraut Menschen, denen ich nicht mehr trauen würde, nachdem sie bestimmte Dinge gesagt und getan haben.

Caraval an sich hat mir gut gefallen, aber ich habe es viel magischer erwartet und ich dachte nun mal, es sei ein Zirkus. An sich ist es nur eine Stadt mit Häusern, einem Fluss und Geschäften. Magie ist vorhanden und wenn sie genutzt wird, ist es auch ganz cool, aber mir fehlte der „Wow“-Effekt meiner Meinung nach. Ich hatte einfach auf mehr Magie gehofft.

Die Geschichte an sich fand ich spannend und gut. Es gab viele Überraschungen und Wendungen und meine Vorahnungen hatten sich nicht bestätigt. Das hatte mir auch gut gefallen, mit vielem hatte ich so nicht gerechnet. Eine Geschichte muss mich überraschen können und das tat sie.

Leider wurde mir Scarlett von Seite zu Seite immer unsympathischer und ich fand sie ab der Mitte des Buches einfach nur noch nervig. Irgendwann meinte sie, man verliebe sich nicht in jemanden, den man erst kennen gelernt hat. Da musste ich lachen. Denn genau das hat sie auch gemacht und auch noch in einen solchen Unsympath, für den sie plötzlich alles tun würde. Am Ende fällt es ihr so schwer, eine bestimmte Entscheidung zu treffen und das hat mich sehr geschockt. Nein, Scarlett mag ich wirklich nicht.

Ich muss sagen, dass die Geschichte an sich wirklich viel Potenzial hat und viele Fäden am Ende zusammengeführt werden und alles erst dann einen Sinn ergibt. Diese Überraschungseffekte, die auch etwas verwirrend sind, haben mir gut gefallen. Dieses „ist es wirklich nur ein Spiel oder passiert das wirklich, Realität oder Fantasie/Illusion?“ mag ich ja in Büchern sehr. Jedoch hat mir die Umsetzung nicht so gut gefallen. Ich bin mit den Charakteren nicht warm geworden, sie haben so oft ihr Verhalten geändert und man wusste nie, was ihre Absichten sind und zu wem sie jetzt stehen. Das kann eine Geschichte natürlich spannend machen, aber ich fand das ganze hin und her nervig.

Insgesamt vergebe ich eine Leseempfehlung. Der Schreibstil ist wirklich gut, hat mir sehr gut gefallen und das Buch lässt sich schnell und flüssig lesen. An sich ist das Setting ja auch schön, es gibt magische Momente, die Geschichte hält Überraschungen parat und es passieren Dinge, die man nicht erwartet. Bloß hatte ich Probleme mit den Charakteren und mit manchen Handlungen (ich schiele zu Scarlett und ihren Männerproblemen). Und ich fragte mich einfach, da muss doch mehr kommen? Dennoch habe ich das Buch beendet, da es eine schöne Geschichte ist für Zwischendurch. Ich wurde nur einfach nicht begeistert. Ich habe etwas anderes erwartet und es ist ja nicht schlimm, wenn es anders kommt, aber dieses Andere hat mir nicht ganz so gut gefallen.

Das Buch hat soo viele gute Bewertungen, ich bin mit meinen 3 Sternen eine große Ausnahme :D. Ich weiß noch nicht, ob ich die Reihe weiter lesen werde. Aber das Ende macht schon sehr neugierig…

Fazit
Caraval hat ein schönes Setting, aber einige nervige Protagonisten. Ich habe einfach mehr erwartet. Mehr Magie und mehr Zauber. Es ist eine schöne Geschichte über Familie, Loyalität und Zusammenhalt, aber der „Wow“-Effekt fehlte mir.

https://sternenbrise.wordpress.com/2017/04/02/rezension-caraval-stephanie-garber/

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thriller, sebastian fitzek, achtnacht, berlin, fitzek

AchtNacht

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 14.03.2017
ISBN 9783426521083
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Titel: AchtNacht
Autor: Sebastian Fitzek
Verlag: Knaur
Genre: Thriller
Seitenanzahl: 408
Preis: € 12,99 [D]. € 13,40 [A]
ISBN: 978-3-426-52108-3

Ich danke dem Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar!

Klappentext
Es ist der 8. 8., acht Uhr acht. Sie haben 80 Millionen Feinde. Werden Sie die AchtNacht überleben? Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie. Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen. In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen. Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei. Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten – und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt. Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst. Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief. Und Ihr Name wurde gezogen!

Meine Meinung
Ein neues Buch von einem meiner Lieblingsautoren Sebastian Fitzek. Da war die Freude natürlich riesig! Nachdem ich von Das Paket so begeistert war habe ich mich auch sehr auf AchtNacht gefreut. Als ich den Klappentext gelesen habe, musste ich an die Purge Filme denken, die ich sehr liebe. Ich finde die Idee einfach sehr spannend.

Die Geschichte beginnt sozusagen mit dem Ende der AchtNacht. Wir erfahren in etwa, was passiert ist und werden so in die Thematik eingeführt. Im Gegensatz zu seinen anderen Büchern ist die Idee hinter AchtNacht zunächst sehr abwegig. Es könnte natürlich so eine Todeslotterie aufgestellt werden, ist meiner Meinung nach aber eher auszuschließen. Sich jedoch darüber Gedanken zu machen, was passieren würde, wenn es diese Lotterie gäbe, ist eine tolle und sehr spannende Idee.

Fitzek schafft es, dieses Massenexperiment sehr real und echt darzustellen. Man fiebert und leidet mit den Charakteren mit und ist immer wieder geschockt, wenn etwas Schlimmes passiert. Das Interessante ist, dass die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt wird. Dadurch hat man beim Lesen einen großen Überblick, weiß manchmal mehr als die anderen und ist immer live dabei. Dennoch wird man überrascht. Sehr oft. Das liebe ich an Fitzeks Büchern, ich bin mit meinen Vermutungen nie richtig, werde immer in die Irre geführt. Am Ende kommt der Showdown und ich bin immer wieder überrascht, wie der Autor das nun wieder geschafft hat. Fitzek ist wirklich „der Meister des Wahns“. Auch wenn das Thema so, ich sage mal, unrealistisch für einen normalen Thriller ist, kam es glaubhaft herrüber. Denn Fitzek hat alles mit eingeplant und einen Plot erschaffen, der das Unmögliche möglich macht. Für mich hat am Ende alles einen Sinn ergeben. Und man denkt sich nur „Wow!“.

Im Buch versuchen wir mit dem Todeskandidaten die Nacht zu überleben. Ihr denkt euch, „ja verstecke dich doch einfach!“? Das geht nicht, denn das wäre doch zu langweilig. Also geschehen noch viele andere Dinge, mit denen man nicht rechnet. Neben der Hauptstory mit der AchtNacht wurde auch eine Nebengeschichte eingebaut, die auch eine tragende Rolle spielt. Es gibt sehr viele Charaktere, die große Teile zum Geschehen beitragen dieses damit wenden. Es werden Elemente eingebaut, die das Geschehen noch spannender machen. Das Buch steckt voller Action, Drama, Grusel und Schockmomenten. Ich konnte es wirklich nicht aus der Hand legen, die Spannung war zu groß. Am jedem Ende eines Kapitels gibt es einen Cliffhanger, also muss man einfach weiter lesen. Man ist sich sicher, was als nächstes passiert, aber dann kommt es ganz anders.

Die Idee hinter dem Buch ist ziemlich verrückt, aber wenn man sich mal mehr Gedanken darüber macht und mitten im Buch steckt, merkt man, das so etwas schon möglich wäre. Im Internet findet man so viele Hasskommentare, die meist etwas mit Lynchjustiz und Rache zu tun haben. Im Internet tun sich viele zusammen, die wollen, dass einem Straftäter etwas Schreckliches passiert. Wäre dies möglich, würden sie sich dann immer noch trauen? Das Thema der Fakesnews ist auch präsent. Wie schnell wird eine Nachricht geteilt, ohne sich Gedanken darüber zu machen, was sie ausrichtet. In AchtNacht wird dies hinterfragt und thematisiert.

Wie ich mitbekommen habe, fanden einige Leser das Thema zu unrealistisch und sie konnten nicht viel damit anfangen. Ich jedoch fand es klasse, spannend und mal anders. Es ist ein Gedankenexperiment, vieles bleibt offen und man kann auch einiges anzweifeln. Wie schon oben erwähnt, denke ich nicht, dass jeweils etwas in dieser Richtung passieren wird. Und wenn, würde Polizei etc. sehr schnell einschreiten. Dies war auch im Buch der Fall, aus diesem Grund hat Fitzek ja noch eine kleine Nebengeschichte eingebaut. Man darf das Buch nicht zu ernst nehmen, es dient der Unterhaltung, auch wenn es gesellschaftskritisch ist.
Mich konnte Fitzek wirklich überzeugen und nach Die Therapie ist es nun mein Lieblingsbuch von ihm.

Ich habe schon so oft erwähnt, wie gut Fitzek schreibt. Seine Bücher ziehen den Leser wirklich in den Bann. Ich kann euch nur empfehlen, mal eines seiner Bücher zu lesen, wenn ihr Thriller liebt.

Fazit
AchtNacht ist anders, aber so gut! Fitzek konnte mich wieder mit seinem Buch überzeugen. Es ist ein absoluter Pageturner, der mit Spannung und Überraschungen punktet. Mich hat das Buch begeistert.

https://sternenbrise.wordpress.com/2017/03/24/rezension-achtnacht-sebastian-fitzek/

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Tags: achtnacht, fitzek, spannun, thriller   (4)
 

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salzburg, thriller, krimi, mord, entführung

Schatten

Ursula Poznanski
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 10.03.2017
ISBN 9783805250634
Genre: Krimi und Thriller

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meer, fünf am meer, hamptons, liebe, emma sternberg

Fünf am Meer

Emma Sternberg
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.05.2016
ISBN 9783453421639
Genre: Liebesromane

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rechtsmedizin, michael tsokos, irrtümer, rechtsmediziner, suizid

Sind Tote immer leichenblass?

Michael Tsokos , Christoph Kellner
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Droemer, 04.10.2016
ISBN 9783426277003
Genre: Sachbücher

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