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184 Bibliotheken, 19 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Die Krone der Dunkelheit

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2018
ISBN 9783492705264
Genre: Fantasy

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(70)

189 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

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Dreams of Gods and Monsters

Laini Taylor , Christine Strüh , Anna Julia Strüh
Flexibler Einband: 784 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.06.2016
ISBN 9783596033171
Genre: Jugendbuch

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(417)

892 Bibliotheken, 11 Leser, 5 Gruppen, 95 Rezensionen

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Days of Blood and Starlight

Laini Taylor , Christine Strüh , Anna Julia Strüh
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 26.09.2013
ISBN 9783841421371
Genre: Jugendbuch

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(344)

787 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

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Daughter Of Smoke And Bone

Laini Taylor , ,
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.07.2015
ISBN 9783596191987
Genre: Jugendbuch

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(110)

412 Bibliotheken, 46 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

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Das Gold der Krähen

Leigh Bardugo , Michelle Gyo
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Knaur, 03.09.2018
ISBN 9783426654491
Genre: Fantasy

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(124)

383 Bibliotheken, 24 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

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Throne of Glass – Die Sturmbezwingerin

Sarah J. Maas , Michaela Link
Flexibler Einband: 848 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 22.06.2018
ISBN 9783423717892
Genre: Jugendbuch

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(375)

845 Bibliotheken, 25 Leser, 0 Gruppen, 194 Rezensionen

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Palace of Glass - Die Wächterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 19.03.2018
ISBN 9783764531959
Genre: Fantasy

Rezension:

London in der Zukunft. Und in einer nicht mal allzu weit entfernten Zukunft. Berührungen sind strengstens verboten. Nur Familienmitglieder bilden eine Ausnahme. Der Grund für dieses Gesetz sind die sogenannten Magdalenen, Menschen mit einem „Gendefekt“. Sie können die Gedanken von anderen bei Berührung lesen, in sie eindringen, teilweise sogar verändern. Alle tragen Handschuhe, die Kleider sind geschlossen genäht und mit Knöpfen versehen. Fortpflanzung findet künstlich statt.

Rea ist solch eine Magdalena. Sie lebt mit ihrem Bruder Liam in einer kleinen Wohnung in London. Er weiß von ihrem Geheimnis, sonst niemand. Um ihre Hautgier zu stillen nimmt sie an illegalen Straßenkämpfen teil.

Deshalb wird Rea entdeckt und als persönliche Leibgarde für den Kronprinzen von England eingestellt. Sie bangt um ihr Geheimnis, denn würde man es herausfinden, würde man sie hinrichten. Doch am Hof scheint es nicht so perfekt zu sein, wie die königliche Familie es der Öffentlichkeit glauben lassen will. Jeder birgt sein eigenes Geheimnis.

 

Weiter möchte ich nicht erzählen, sondern den Leser selbst in die Welt und Reas Gedanken eintauchen lassen. Da ich bei der Leserunde teilgenommen habe, hatte ich viel Spaß beim Gedankenaustausch und Rätseln über die Geschichte. Hier nun meine Rezension.


Das Cover ist auch passend gestaltet, da es wirklich Bezug zu einem Thema im Buch nimmt, was man schon recht nah am Anfang erfährt. Nur der Untertitel will mir nicht so richtig in den Sinn...

 

Rea war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist eine Kämpferin, nicht nur im Ring. Ihre Gedanken waren fast immer nachvollziehbar. Manchmal war sie mir zu schwach, wo ich geglaubt hätte, sie würde etwas mehr Kraft zeigen. Aber alles in allem eine solide Protagonistin, mit nachvollziehbaren Emotionen und Handlungen Man erfährt im Verlauf der Geschichte auch immer mehr über ihre Hintergrundgeschichte. Mir hat auch sehr gut die ausgeprägte Verbindung zu ihrem Bruder Liam gefallen. Er taucht vielleicht nicht oft, spielt aber für Rea eine wichtige Rolle.  

Der Prinz war mir zu Beginn zu gesichtslos. Ich weiß nicht, ob das Absicht der Autorin war. In der Mitte des Buches ändert sich das teilweise, aber auch hier weist der Charakter immer noch ein paar Schwächen auf.

Die Liebesgeschichte zwischen den beiden ging mir teilweise etwas zu schnell, war zu oberflächlich. Ich hoffe, das wird sich im zweiten und dritten Teil etwas zügeln und an Tiefe gewinnen.

Die Schwester des französischen Königs ist die Duchesse Ninon. Sie ist ein interessanter Charakter, der mir nicht von Anfang an sympathisch war, aber mehr und mehr an Sympathie meinerseits gewonnen hat.

Der weiße Ritter Blanc hat mir sehr gut gefallen. Manchmal war er etwas dick aufgetragen, aber alles in allem ein liebenswerter Charakter.

Zu König und Königin sag ich jetzt mal nichts, da soll sich der Leser selbst ein Urteil bilden :D

Und der männliche Leibgardist des Prinzen ist auch so ein Charakter… ich mochte ihn von Anfang an nicht. Alles sehr schwierige, zwielichtige Gestalten, jeder handelt nach seinen Beweggründen.

 

Die Atmosphäre im Buch ist gerade zu Beginn sehr drückend. Die moderne Welt mit den Glasbauten, der fortschrittlichen Technologie, den beinahe transparenten Vorhängen in den Wohnungen und den weißen, hochgeschlossenen Kleidungen mit den Kummerbünden, in denen man die Hände hinter den Rücken steckt. Denn weiß ist die Farbe der Reinheit und Unschuld und er weiß trägt, hat nichts zu verbergen. Ich mochte den Aufbau und die Stimmung sehr gerne, gerade die Architektur hat mir gut gefallen. Auch das Thema mit den Berührungen wog schwer. Wie soll man sich gegenseitig trösten, wenn man sich nicht mal umarmen darf? Selbst bei Familienmitgliedern ist man da eingeschränkt. Aber eine sehr gute Umsetzung.

Ach ja, auch die Namensgebungen und Bezeichnungen einiger Orte und Ereignissen haben mir gut gefallen. Man nimmt Bezug zur Antike. So gibt es zum Beispiel einen Ort namens Babylon. Man bezieht sich auch immer auf die Jungfrau Maria, weil sie das Vorbild an Unschuld und Reinheit ist. Ebenso wie einige Redenswendungen, die immer wieder auftauchen. Das fand ich wirklich passend und würde gerne mehr über die Welt der Magdalenen (von Maria Magdalena, nehm ich an) erfahren.

 

Der Schreibstil hat mich manchmal gefühlt im Stich gelassen. Erst mal liest er sich flüssig und leicht und ich mochte die Beschreibungen der einzelnen Materialien und Oberflächen. Die Autorin legt einen besonderen Wert darauf und gerade das mochte ich so, da es einen gesunden Ausgleich zu der Abstinenz menschlicher Berührungen bildet.

Allerdings hatte ich öfter das Gefühl, nicht zu wissen, wo ich mich gerade befinde. Habe ich den Raum bereits verlassen, oder stehe ich noch drin? Ist das Kleid schon ausgezogen oder erst die obersten Knöpfe offen? Gerade in den Kampfszenen war das sehr verwirrend und ich hatte Probleme, die einzelnen Bewegungen nachzuvollziehen. Es hat für mich an manchen Stellen auch nur noch wenig Sinn gemacht. Leider. Gerade zum Ende hin schwächelt er an immer mehr Stellen. Die Geschichte wirkt teilweise gepresst, nach dem Motto: Schnell, schnell, jetzt muss alles offenbart werden und abgehandelt werden. Dabei hätten ein paar Sätze mehr nicht weh getan. Und auch noch mal ein Blick über die Reihenfolge und Formulierung der Sätze.

Dafür haben mir wiederum einige Dialoge sehr sehr gut gefallen. Tiefgründung und vielschichtig mit einer versteckten Aussage. So was mag ich ja eh. Auch die Gedankenwelten der einzelnen Personen, in die Rea Stück für Stück taucht fand ich cool beschrieben, wie verschieden jeder in sich war.

 

Das Buch endet nicht mit einem direkten Cliffhanger, aber es bleiben schon einige Fragen offen, sodass man motiviert ist, weiter zu lesen. Ich werde mir auf jeden Fall die Fortsetzungen beschaffen.

Alles in allem ein solides Buch, Stärken und Schwächen halten sich die Waage, sodass ich es durchaus empfehlen kann, wenn man sich für eine solche Geschichte interessiert. Würde hier gerne 3 1/2 Sterne vergeben, denn für ganze 4 reicht es leider nicht ganz.   

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1.091 Bibliotheken, 64 Leser, 1 Gruppe, 117 Rezensionen

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Das Reich der sieben Höfe - Sterne und Schwerter

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 752 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.03.2018
ISBN 9783423762069
Genre: Jugendbuch

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(783)

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Verliere mich. Nicht.

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.01.2018
ISBN 9783736305496
Genre: Liebesromane

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(1.051)

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Berühre mich. Nicht.

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.10.2017
ISBN 9783736305274
Genre: Liebesromane

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207 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Throne of Glass – Celaenas Geschichte Novellas 1-5

Sarah J. Maas , Ilse Layer
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 08.12.2017
ISBN 9783423717588
Genre: Jugendbuch

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(603)

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Godspeed - Die Reise beginnt

Beth Revis , Simone Wiemken
Buch: 448 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.09.2013
ISBN 9783841502513
Genre: Jugendbuch

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(1.051)

2.088 Bibliotheken, 67 Leser, 0 Gruppen, 368 Rezensionen

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Berühre mich. Nicht.

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.10.2017
ISBN 9783736305274
Genre: Liebesromane

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(870)

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Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 720 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 04.08.2017
ISBN 9783423761826
Genre: Jugendbuch

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(304)

585 Bibliotheken, 30 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

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Ein ganz neues Leben

Jojo Moyes , Karolina Fell
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 20.07.2017
ISBN 9783499291395
Genre: Romane

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Ein ganz neues Leben

Jojo Moyes , Karolina Fell
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 20.07.2017
ISBN 9783499291395
Genre: Romane

Rezension:  
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(953)

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Ein ganzes halbes Jahr

Jojo Moyes , Karolina Fell , any.way , Barbara Hanke
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.09.2015
ISBN 9783499266720
Genre: Romane

Rezension:

Louisa ist eine optimistische und fröhliche Person, die sich in ihrem kleinen Heimatstädtchen in England rundum glücklich fühlt. Bis sie ihren Job in dem kleinen Café verliert. Denn so gehen ihrer Familie wichtige Einnahmen verloren, auf die sie dringend angewiesen sind. Louisa ist positiv gestimmt, einen neuen Job zu finden, aber in der kleinen Stadt gibt es nicht viel und das, was zur Verfügung steht ist ungeeignet für Lou.
Und dann gibt es da diese neue Jobanzeige für sie als Pflegekraft in einem der besseren Viertel der Stadt. Sie soll als Tagespflege für den gelähmten Will arbeiten, ihn füttern, sich um ihn kümmern und für ihn da sein.
Das ist jedoch nicht so einfach, denn Will ist ein missgelaunter Charakter, der ihr das Leben mit fiesen Kommentaren schwer macht. Ab da beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie sich gegenseitig helfen und unterstützen und verändern.

So viel zum Inhalt, ich hoffe, ich habe nicht zu viel gesagt. Denn da ist noch so viel offen in dem Buch, so viel ungesagtes.

Eigentlich wollte ich dieses Buch nicht lesen. Ich wollte auch keine Rezension schreiben. Aber da sind ein paar Gedanken zu dem Buch, die ich irgendwie mitteilen will. Die kommen aber erst am Ende, so als halber Spoiler.


Der Schreibstil von Jojo Moyes hatte mich von Anfang an. Deswegen habe ich es gelesen. Er ist flüssig und irgendwie stilvoll und manchmal etwas verträumt. Er zieht einen in die Geschichte, als wäre es unbeabsichtigt.

Dann sind da die Charaktere. Louisa war mir sofort sympathisch. Tollpatschig, Lebenslustig, immer gut drauf und total optimistisch eingestimmt. Sie lässt sich irgendwie nicht unterkriegen und versucht an allem etwas Gutes zu sehen.
Will ist am Anfang unglaublich pessimistisch und verbittert und trübsinnig... Aber man kann ihn ja verstehen. Man kann all seine Gedanken verstehen und seine Denkweise nachvollziehen. Ich mochte ihn unglaublich gerne. Er war witzig, sehr sarkastisch, gebildet, leidenschaftlich. Er mochte Musik und Filme (das einzige, was er noch wirklich tun konnte). Und ich mochte teilweise seine Art, wie er über das Leben nachgedacht hat. Ein schöner, tiefgründiger männlicher Protagonist.
Auch die anderen Figuren sind allesamt irgendwo sympathisch und nach und nach kann man nachvollziehen, warum sie so handeln, warum sie so geworden sind, wie sind. Ich konnte nicht alle leiden, muss ich gestehen. Wills Mutter zum Beispiel. Aber vor allem tat sie mir leid (ich weiß nicht, ob sie dieses Mitleid wollen würde). Auch sein Vater tat mir leid, aber ihn mochte ich mehr als die Mutter. Die Schwester war... furchtbar. Aber auch sie konnte man verstehen. Die Familie von Lou ist ein bunter Haufen. Den Vater fand ich zuweilen etwas sehr gemein zu Lou. Die Schwester... nun ja, sie war eben eine Schwester. Sie sieht ihre eigenen Vorteile, wenn Lou im Nachteil ist, aber sie steht Lou auch bei Seite und hilft ihr.
Nathan, den Pfleger von Will, mochte ich auch sehr gerne. Er wusste, wie ernst die Situation ist, weil er Tag für Tag mit solchen Menschen zu tun hatte. Und er war für Will ein guter Freund.

So, hier mein erstes Schlusswort, ich kann dieses Buch empfehlen. Man muss tatsächlich in der Stimmung dafür sein, das zu lesen (so empfinde ich es zumindest), aber es bringt einen zum Schmunzeln, hält Lacher bereit, unglaublich schöne Dialoge und bringt einen tatsächlich zum Nachdenken über das Leben an sich und wie man es ausnutzen sollte. Aber man braucht auch seine Taschentücher, wenn man es liest.

Und jetz ein kleiner Spoiler, oder einfach ein paar Gedanken, die ich loswerden möchte und ich weiß nicht, ob ich dabei etwas zu viel verrate. Als für alle, die das Buch (oder den Film) noch nicht gelesen haben, sollten jetzt hier aufhören.


Mir war das Ende tatsächlich etwas zu aprubt. Als Will nach seinen Eltern verlangt, fehlte mir etwas danach. Lou und Will verabschieden sich lange voneinander und sie weiß auch, dass sie ihn nicht mehr umstimmen kann. Aber dann kommt dieses trockene Kapitel mit dem Bericht und das fand ich einfach... unpassend. In dem Moment wollte ich das gar nicht lesen. Es ist wichtig, das streite ich nicht ab. Aber zwischen dem einen und dem anderen Moment fehlte mir eine Art Puffer.
Und dann das Ende in Paris. Dieser Brief, den Will Lou hinterlassen hat... sagt eigentlich alles aus. Denn ich glaube nicht, dass dieses Buch eine Liebesgeschichte ist - nicht wirklich. Es ist eine Geschichte über die junge Lou, die ihr Leben so hingenommen hat, wie es kam und nichts daran ändert, bis sie Will trifft. Er verändert alles, er verändert sie. Er zeigt ihr ihre Möglichkeiten und hilft ihr, sie umzusetzen. Er fordert sie und unterstützt sie, weil er sieht, was sie alles leisten kann. Er will nicht, dass sie ihr Leben wegwirft. Auch deswegen geht er. Er will ihr nicht im Weg stehen, will nicht, dass sie durch ihn ihr Leben verwirkt. Weil er alles hatte und dann nichts mehr weiß er, wie kostbar das Leben ist. Und deswegen lässt er sie ziehen. Und weil er selbst nicht mehr kann und am Ende ist, seine Zeit war schon an dem Moment rum, an dem der Motorradfahrer auf ihn zugerast kam. Ich kann ihn verstehen, wirklich. Und es ist eine beschissene Situation. Und ich weiß, dass es darum geht, dass Lou ihr Leben lebt.
Aber ich werde Will nicht verzeihen, dass er sie einfach so zurück lässt. Dass es so plötzlich kommt, dass er ihr keine Zeit gibt - auch wenn sie eigentlich ein ganzes halbes Jahr Zeit dafür hatte. Ich finde es unfair, dass er sie irgendwie so unglücklich zurück lässt, denn sie hat ihn geliebt, wie man nicht einfach so jemanden liebt. Aber ich verstehe auch, dass es für ihn unglaublich schwer gewesen sein muss zu gehen und sie zurück zu lassen. Das sind alles so Pros und Kontras, die mir durch den Kopf gehen. Ich weiß nicht, wie ich das sehen werde, wenn ich das Buch noch mal lese oder wie ihr das seht - ich diskutiere da gerne mit euch drüber.
(Aber ich habe mir schon Band 2 bestellt, weil ich Louisa nicht so alleine zurück lassen kann.)


Es bleibt trotzdem eine Leseempfehlung.

  (3)
Tags: einganzeshalbesjahr, jojomoyes, rezension   (3)
 

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370 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

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Endgame. Die Auserwählten

James Frey , Katrin Steigenberger
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 14.10.2016
ISBN 9783841504531
Genre: Jugendbuch

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(176)

357 Bibliotheken, 3 Leser, 4 Gruppen, 69 Rezensionen

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Spiegelkind

Alina Bronsky
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2012
ISBN 9783401067988
Genre: Jugendbuch

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(1.316)

2.591 Bibliotheken, 85 Leser, 3 Gruppen, 344 Rezensionen

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Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.02.2017
ISBN 9783423761635
Genre: Jugendbuch

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(475)

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Das Lied der Krähen

Leigh Bardugo , Michelle Gyo
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.10.2017
ISBN 9783426654439
Genre: Fantasy

Rezension:

Endlich bin ich auch mit diesem Buch durch. Es war ein langer Weg, ein regelrechter Kampf.
Ich hatte ganz andere Erwartungen an diese Geschichte, die leider nicht erfüllt wurden. Teilweise habe ich mich durch geschleppt und musste mich zwingen, weiter zu lesen.

Es geht um Kaz Brekker, der einen nahezu unmöglichen Einbruch in das schwer bewachteste Gefängnis dieser Welt plant. Man taucht ein in die Welt der Grischa und begibt sich mit seiner Mannschaft von insgesamt sechs Leuten auf die schwierige Mission. Dass man die Grischa-Reihe zuvor nicht gelesen hat, ist nicht weiter schlimm, zumindest habe ich es nicht so empfunden. Man braucht eine Weile, eh man in die ganzen Begriffe rein kommt, aber das geht recht einfach und die meisten Begriffe sind auch irgendwie selbsterklärend.
Die Atmosphäre wird super aufgebaut. Das dreckige Viertel auf der Insel, aus dem Kaz stammt, die Landschaft, die Orte… alles erhält seine eigene Lebendigkeit, sein eigenes Wesen. Das hat mir sehr gut gefallen. Auch später, als man mit der Gruppe durch eine Eislandschaft wandert, taucht man ein in diesen Ort der Stille und Kälte. Das Leben der Menschen ist eigentlich sehr gut ausgearbeitet und dadurch wird diese Welt lebendig. Man merkt schon, wie viel Arbeit und Liebe und Mühen Bardugo in das Worldbuilding gesteckt hat.

Jedes Mitglied der Mannschaft hat seinen eigenen Charakter, seine eigene Geschichte, seine eigene Vergangenheit.
Jedes Kapitel wird von einem anderen der sechs erzählt. Stück für Stück erfährt man mehr über die einzelnen Figuren, woher sie kommen, warum sie hier sind, wieso sie sich auf diese lebensgefährliche Mission einlassen. Dadurch, dass sie alle so verschieden sind und sich einige vor der Mission auch noch gar nicht kennen, entsteht eine eigene Gruppendynamik, die nicht immer reibungslos verläuft.
Am interessantesten fand ich Kaz und Inej. Kaz ist von innen her einfach so herrlich düster und kalt, aber teilweise auch noch immer nur ein Junge. Man muss bedenken, dass alle in der Gruppe noch recht jung sind. Keiner ist älter als 20, so wie ich das mitbekommen habe. Und Kaz Gedanken waren spannend, weil er immer kalkuliert und berechnet hat und sich vom Leben verarscht fühlte.
Mit Inejs Gedanken konnte ich mich am besten identifizieren. Von Anfang an ist mir ans Herz gewachsen. Ihre Unsicherheiten, ihre Fähigkeiten, ihr Denken, ihr Glaube. Da hab ich mich sehr wohl gefühlt.
Mit den anderen konnte ich nicht so richtig warm werden, worin wohl auch das Problem bestand, warum ich mit dem Buch so große Schwierigkeiten hatte.
Nina ging mir teilweise auf die Nerven, auch wenn sie eine spannende Geschichte zu erzählen hatte und ich gegen Ende hin besser mit ihr klar gekommen bin.
Dylan und Jasper hatten zwar immer interessante und teilweise lustige Gespräche, aber ich konnte mich überhaupt nicht in die Charaktere einfühlen. Von außen betrachtet (also aus der Sicht von Inej oder Kaz aus) waren sie angenehme Charaktere, aber keine, in deren Köpfe ich eintauchen wollte.
Und Matthias hat mich gemeinsam mit Nina manchmal angenervt. Sein Verhalten war nachvollziehbar, dennoch langweilten mich seine Gedanken. Er war teilweise so in Selbstmitleid und Selbsthass versunken - was auch durchaus verständlich war - und trotzdem hat der Charakter sich selbst eigentlich nur behindert. Ich weiß, solche muss es auch geben. Gegen Ende hin haben sich auch alle verändert. Aber dieser Perspektivenwechsel war teilweise ermüdend, weil ich die Gedanken der anderen nicht unbedingt mochte. Von mir aus hätte die Geschichte auch nur aus der Sicht von Kaz und Inej erzählt werden können, auch wenn die Gedanken und Handlungen der anderen sehr wichtig waren und man so auch die einzelnen Hintergründe erfahren hat.

Zum Schreibstil…. Es ist mir sehr schwer gefallen, da rein zu kommen. Oft bin ich auch „rausgeflogen“, konnte nicht richtig eintauchen und war ständig am überlegen, ob der Satz so Sinn macht. Gefühlt waren die Sätze zerpflückt, zerstückelt, falsch konstruiert… ich weiß nicht, ob es an der Übersetzung liegt, aber dieser Schreibstil war teilweise sehr anstrengend. Atmosphäre aufbauen kann Bardugo wirklich gut, auch die Dialoge sind gelungen. Man merkt auch, dass sie die einzelnen Szenen (gerade am Schluss) geplant angeht. Es gerät nichts durcheinander, wie ich schon bei anderen Autoren erlebt habe. In einem Kampf weiß man, wo Arme, Beine, Schwerter, Köpfe etc. sind. Trotzdem viel es mir nicht leicht, am Ball zu bleiben.

Am Ende stehe ich mit diesem Buch auf Kriegsfuß. Ehrlich gesagt kann ich den Hype darum nicht verstehen.
Ich mag teilweise die Charaktere, auch die Geschichte, die Welt, die Magie - das ganze Konzept. Aber der Schreibstil, der Aufbau und die Erzählweise waren mir stellenweise zu anstrengend. Ich werde Teil zwei auf jeden Fall lesen, weil mich jetzt doch interessiert, wie es weiter geht und ich Kaz und Inej wirklich mag und möchte wissen, wie die Entwicklung der Charaktere vorangeht, aber ich werde mir beim Lesen wieder Zeit lassen.

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Feuer und Feder

Kathy MacMillan , Julian Haefs , Carolin Liepins
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Julius Beltz GmbH & Co. KG, 03.04.2017
ISBN 9783407747969
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich habe das Buch gerade frisch gelesen und musste erst mal meine Gedanken sortieren.
Zuerst zu den Figuren:

Raisa erhält als Sklavin die Ehre, zur Tutorin auserwählt zu werden und die Hohe sowie die Niedere Schrift zu erlernen. Sie soll später den nächsten Prinzen unterrichten und ihm die Zeichen beibringen, damit er in Kontakt mit den Göttern treten kann. Nur die Königsfamilie kann die Hohe Schrift lesen und Schreiben, während die Schreiber und die Priester, Händler etc nur die Niedere Schrift beherrschen.
Gemeinsam mit dem jungen Prinzen Mati sitzt sie im Adytum und lernt zu Schreiben. Alles, was Raisa schreibt, wird anschließend verbrannt, weil es nur dem König gestattet ist, die Schrift zu bewahren.
Raisa muss viel nachholen, denn sie ist älter als normalerweise, als sie zur Tutorin auserwählt wird. Ihre Vorgängerin wurde hingerichtet, weil sie den Rebellen geholfen hat und Raisa muss jetzt ihren Platz einnehmen. Sie ist strebsam und fleißig und schafft es tatsächlich in kurzer Zeit alles zu lernen.
Raisa war mir am Anfang etwas zu gutgläubig und naiv, aber sie durchzieht im Laufe des Buches eine gute Wandlung. Sie steht immer zwischen den Stühlen und muss sich zwischen Pflicht und Gefühl entscheiden. Stets versucht sie, das Richtige zu tun, aber auch sie ist nicht völlig unfehlbar, was sie in meinen Augen noch sympathischer Gemacht hat.
Mati war mir für meinen Geschmack etwas zu gut. Er wollte nicht die gleichen Fehler machen wie sein Vater, wenn er einmal König ist und war immer freundlich und gutherzig (und manchmal auch etwas naiv). Aber auch er durchzieht eine interessante Wandlung. Im Herzen bleibt er aber immer der gutherzige, liebe, fürsorgliche Prinz. Und warum auch nicht? Warum sollte es in der heutigen Literatur nicht mehr die guten, scheinbar perfekten Prinzen geben. Es existieren auch solche Menschen und ich finde es auch gut, dass er das ganze Buch über seinen Charakter nicht verliert.
Wen ich besonders mochte war die Lehrerin der beiden: Layonea ist streng, aber gerecht. Für eine Sklavin hat sie eine sehr hohe Stelle bei Hofe und darf sogar bei den Ratsversammlungen anwesend sein und sie steht dem König sehr nahe. Ich mochte ihre strenge Art. Für Mati und Raisa war sie eine Freundin. Gerade Raisa hat sie oft getadelt, aber war auch sanft und verständnisvoll durch ihren Blick. Raisa hat ihr wirklich viel bedeutet.
Die anderen Figuren dürft ihr ruhig selbst entdecken (es sind einfach zu viele ;)).

Die Götter dieser Welt waren auch sehr interessant. Sie sind nie wirklich in Erscheinung getreten, waren aber immer anwesend. Ich hatte das Gefühl, dass sie für den Adel mittlerweile nur noch eine Ausrede waren, um das tun zu können, was sie wollten. Umgekehrt war es aber auch so, dass sich die wenigsten Götter wirklich für das Geschehen bei den Menschen zu interessieren schienen. Vor jedem Kapitel gab es einen kurzen Absatz, der das Geschehen bei den Göttern erzählte, was ich sehr gut fand. Zu Anfang war ich verwirrt von den Namen und musste vorne öfter nachschlagen.

Jetzt zum Erzähltempo und Schreibstil.
Zu Beginn wird Raisa einer Prüfung unterzogen, um als Tutorin auserwählt zu werden. Ich fand es schade, dass diese Prüfung nicht näher beschrieben wird, auch wenn Raisa sich kaum daran erinnern kann und alles verschwommen ist. Hätte die Autorin ein paar mehr Hinweise gestreut, wäre es noch geheimnisvoller gewesen. Später wird das ganze zwar aufgeklärt, aber ich fand es wirklich schade, da so im Ungewissen gelassen worden zu sein.
Die Liebesgeschichte ging mir etwas zu schnell. Es fühlte sich an, als ob sich die Autorin kaum Zeit genommen hätte. Die Liebe und Leidenschaft raste in meinen Augen nur so dahin. Zugegeben, Raisa und Mati kannten sich schon länger und hatten viel miteinander zu tun, während sie Schreiben lernten. Raisa als Sklavin hätte auch nie den ersten Schritt gewagt. Aber trotzdem ging das alles zu plötzlich in meinen Augen. Auch wenn mehrere Monate und Wochen verstreichen kam es mir beim Lesen nicht so vor. Vielleicht würde ich es beim zweiten Mal lesen anders empfinden, aber ein paar Seiten hätten dem Buch in der Hinsicht nicht geschadet.
Im Verlauf des Buches bessert sich das das ganze und die Handlung verdichtet sich, vielleicht auch, weil der Zeitraum, in dem die einzelnen Geschehnisse spielen, kürzer ist.
Der Schreibstil ist solide und zieht sich durch das ganze Buch. Man merkt, dass sich Kathy MacMillan Mühe mit diesem Buch gegeben hat und genau wusste, wann sie was zu sagen hat und wann nicht (oder sie hatte eine wirklich gute Lektorin :D) Sie schwafelt nicht herum oder lässt wichtige Dinge aus, sondern bringt präzise auf den Punkt, was wichtig ist. Gerade ab der zweiten Hälfte verbessert sich alles und das ganze Buch wird spannend (so ging es mir). Auch die Beschreibungen der Zeichen und der Ausführung der Schrift waren sehr gut geschrieben und haben mir mit am Besten gefallen. Davon hätte es ruhig mehr geben können (ich steh auf sowas).  Die Autorin schreckt auch nicht vor Brutalität oder Gewalt zurück. Ja, das ganze ist ein Jugendbuch, aber man darf auch nicht vergessen, dass die Geschichte in einer Welt spielt, in der Sklaven völlig normal sind und das zu verschönern wäre unrealistisch.  Ich finde, sie hat die Brücke gut hingekriegt und ich würde auch weitere Bücher von Kathy MacMillan lesen.

Die endgültige Bewertung ist schwierig. Ich hätte ihr vielleicht 3,5 Sterne gegeben, wenn das hier möglich wäre, wegen des schwieriges Anfangs, in dem sie durch die Geschichte „rennt“. (Ich hatte wirklich Angst, dass das die ganze Zeit so bleibt.) Aber da der Schreibstil so gut ist und sie wirklich viel Herzblut gesteckt hat, werden es 4 Sterne. Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen.

Danke noch mal für das Exemplar aus der Verlosung!

P.S.: Nach dem Lovely Books meine Rezension gelöscht hatte, nach dem ich fertig war, durfte ich noch mal alles tippen, weil in der Zwischenablage nur noch der Name der Autorin zu finden war! Ich ärgere mich eigentlich gerade über mich selbst, weil mir das nun schon zum zweite Mal passierte! Dabei wollte ich doch nur die Bewertung des Buches ändern und klickte auf die Sterne: Schwupps, bin ich auf einer Seite gelandet, die ich nicht wollte und mein Text war weg! Ich habe versucht, den Text so gut es ging zu rekonstruieren, aber so gut klappt das ja selten :D

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Die Dämonenfängerin - Engelsfeuer

Jana Oliver , Maria Poets
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 26.03.2015
ISBN 9783596198085
Genre: Jugendbuch

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Die Dämonenfängerin - Höllenflüstern

Jana Oliver , Maria Poets
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.10.2014
ISBN 9783596188611
Genre: Jugendbuch

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Die Dämonenfängerin - Seelenraub

Jana Oliver , Maria Poets
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.10.2013
ISBN 9783596188604
Genre: Jugendbuch

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