Leserpreis 2018

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239 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Throne of Glass - Der verwundete Krieger

Sarah J. Maas , Michaela Link
Flexibler Einband: 832 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 21.09.2018
ISBN 9783423718073
Genre: Jugendbuch

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(259)

538 Bibliotheken, 24 Leser, 2 Gruppen, 175 Rezensionen

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Children of Blood and Bone – Goldener Zorn

Tomi Adeyemi , Andrea Fischer
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 27.06.2018
ISBN 9783841440297
Genre: Jugendbuch

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447 Bibliotheken, 16 Leser, 1 Gruppe, 83 Rezensionen

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Elian und Lira – Das wilde Herz der See

Alexandra Christo , Petra Koob-Pawis
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.07.2018
ISBN 9783423762205
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Da ich total auf Meerjungfrauen und andere Wasserwesen abfahre, konnte ich an diesem Buch nicht vorbei gehen. Gleich vorneweg, das Cover passt super zur Geschichte!

Es geht um die Sirene Lira, eine Prinzenmörderin, die sich jedes Jahr zu ihrem Geburtstag mit Hilfe ihres Gesangs das Herz eines Prinzen holt. Wortwörtlich, denn sie reißt es ihnen mit ihren Klauen aus der Brust.
Der männliche Gegenpart ist der Prinz Elian, der Erbe des Königreichs Midas, der eigentlich kein König, sondern lieber Pirat sein will. Ganz richtig gelesen, das Königreich Midas, in dem alles, angeblich auch das Blut der Königsfamilie, aus Gold ist. Elian macht sich mit einer scheinbar wild zusammengewürfelten Crew auf die Jagd nach Sirenen. Denn Sirenen sind gefährliche Monster, ohne Herz, ohne Seele, die die Menschen verführen und ihnen die Herzen herausreißen.
Ich habe die Leseprobe auf Amazon entdeckt und wollte danach unbedingt wissen, wie es weiter geht, da ich die Einführung in die Welt und die Vorstellung der beiden Protagonisten sehr spannend fand.

Am Anfang wurde ich auch nicht enttäuscht. Es ging spannend und interessant weiter, die Welt entstand immer lebhafter vor meinen Augen. Da das ganze im Deutschen den Untertitel Elian und Lira trägt, war klar, dass sich die beiden irgendwann begegnen und ineinander verlieben würden. Das ganze war sogar geschickt arrangiert, erinnerte ein wenig an die kleine Meerjungfrau, aber in einer ganz anderen Interpretation, was ich sehr sehr gut fand! Auch wie die Nixen in ihrem Wesen beschrieben wurden war mal etwas anderes und tat sehr gut!
Auch, wenn die Schreibweise manchmal etwas abgehackt wirkte, wurde die Atmosphäre im Laufe der Geschichte immer dichter und die Wortwahl der Autorin sicherer. Das hat mir sehr gut gefallen. Insgesamt überwiegen bei diesem Buch auch die positiven Aspekte. Gerade weil die Geschichte so neu und anders ist. Das Ende hat es mir leider etwas versaut. Dazu komme ich jetzt im Detail und will jeden, der jetzt weiterliest, vor Spoilern warnen. Ich kann nicht garantieren, dass ich komplett ohne auskomme.

ACHTUNG, SPOILER!

Der Kampf gegen die böse Meereskönigin und die „bösen“ aufgestachelten Sirenen wirkte unübersichtlich und flach. Es gab keine wirklichen Konsequenzen und so böse die Meereskönigin auch beschrieben wurde, so böse hat sie nicht gehandelt. In entscheidenden Situationen hat sie Leute am Leben gelassen oder war zu nachsichtig. Worte und Taten haben sich widersprochen.
Dann der Einsatz von Ketos zweitem Auge, dass während des Kampfes in Liras Besitz gerät. Obwohl sie mehr als einmal die Chance hat, es zu benutzen und es an diesen Stellen auch sinnvoll wäre, verlässt sie sich auf ihre Sirenenkräfte. Entweder, sie vergisst das pulsierende Auge in ihrer Hand ständig oder weiß nicht, wie man es benutzt und seine Macht bändigt. Auf jeden Fall sehr unglaubwürdig. Ebenfalls unglaubwürdig ist Liras Schwäche, nachdem sie wieder eine Sirene ist. Als Mensch war sie weich und schwach, hat sich verändert, hat sich verliebt. Das prägt einen, klar, dass sie dann nicht mehr so skrupellos wie am Anfang ist. Dennoch wurde ihr diese Brutalität eingebläut, ihr jahrelang antrainiert. So ein Reflex verschwindet nicht nach ein paar Wochen an Land, selbst bei allen Gefühlen nicht. Wenn ihr Leben oder das ihrer Geliebten auf dem Spiel steht, würde sie doch alles daran setzen, es zu verteidigen? Lira wirkte in diesen Momenten auf mich leider viel zu schwach und nachgiebig.
Ein weiterer Punkt, der mir vorhin erst aufgefallen ist: Am Ende schließen Menschen und Sirenen Frieden und treiben Handel miteinander. Aber wie überleben die Sirenen, wenn sie keine Menschenherzen mehr rauben? Am Anfang wird beschrieben, dass Sirenen anders altern und ihr Leben und ihre Magie aus den Herzen nehmen. Was passiert jetzt mit den Sirenen, wenn sie keine Herzen mehr jagen?
Zudem finde ich schade, dass Lira genau wie ihre Mutter ebenfalls schwarze Tentakel bekommt, statt z.B. weiße Tentakel oder ihre schöne Schwanzflosse behält. Mit beiden Augen von Keto sollte sie dazu definitiv in der Lage sein, zumal sie ja auch zwischen Mensch- und Fischgestalt hin und her wechseln kann.
Mich hat auch sehr gestört, dass Lira sich im Endkampf sehr an den Prinzen geklammert hat und statt ihn zu verteidigen, Schutz bei ihm zu suchen. Das kann ich vielleicht auch falsch interpretiert haben, aber der Prinz war in ihrem Element und sie hatte die Macht, ihn zu beschützen. Wieso verkriecht sie sich dann bei ihm?

SPOILER ENDE!

Also alles in allem eine schöne, ganz anders aufgelegte Geschichte, mit vielen Details. Ich hätte mich auch sehr über eine Weltkarte gefreut, denn diese Welt klingt wirklich aufregend und spannend. Ich kann es jedem, der sich für Meerjungfrauen interessiert, nur ans Herz legen, es ist definitiv wert, gelesen zu werden.
Schwache vier Sterne wegen dem Ende.

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Tags: das wilde herz der see, meerjungfrauen, rezension, sirenen   (4)
 

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287 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 44 Rezensionen

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Palace of Fire - Die Kämpferin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 23.07.2018
ISBN 9783764531980
Genre: Fantasy

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33 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Fluchbrecher - Die Eisraben-Chroniken

Richard Schwartz
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2018
ISBN 9783492705196
Genre: Fantasy

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400 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 108 Rezensionen

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Palace of Silk - Die Verräterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 29.05.2018
ISBN 9783764531973
Genre: Fantasy

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(131)

332 Bibliotheken, 6 Leser, 3 Gruppen, 35 Rezensionen

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Zwischen den Welten - Dreams of Gods and Monsters

Laini Taylor
Fester Einband: 784 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 23.07.2015
ISBN 9783841422323
Genre: Jugendbuch

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656 Bibliotheken, 35 Leser, 0 Gruppen, 79 Rezensionen

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Die Krone der Dunkelheit

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2018
ISBN 9783492705264
Genre: Fantasy

Rezension:

Vor etwa einer Woche habe ich "Die Krone der Dunkelheit" beendet und bin dem Buch gegenüber etwas zwiegespalten.

Wir tauchen ein in die Welt der Fae, der Magie und der Menschen. Das Land ist durch eine fette schwarze Mauer getrennt, die von unsterblichen Wächtern bewacht wird. Die junge Prinzessin Freya macht sich auf die Suche nach ihrem verschollenen beziehungsweise angeblich verstorbenen Zwillingsbruder Talon, von dem sie als einzige glaubt, dass er noch am Leben ist. Gleichzeitig begleiten wir Ceylan, die als erste Frau unsterblicher Wächter an der Mauer im Niemandsland werden will.
Das ganze erinnert leider vom Konzept her etwas zu stark an Das Reich der Sieben Höfe. Da war Sarah J. Maas einfach schneller. Zudem kann man heutzutage niemandem vorwerfen, etwas abgeguckt zu haben - das Rad neu erfinden lässt sich schon lange nicht mehr.

Am Anfang mochte ich die Idee sehr, war natürlich auch angesteckt und gehypt von all den Rezensionen und Kurzmeinungen. Dieses Buch war überall und man kam praktisch nicht dran vorbei. Den Anfang fand ich auch noch sehr gut, doch bereits nach ein paar Seiten, wenn es ans Eingemacht geht, Zweifle ich so ein bisschen an dem Verstand der beiden Ladys. Ohne nachzudenken stolpern beide in teilweise komische (Ceylan) und teilweise gefährliche (Freya) Situatinen, die beide hätten vermieden werden können, wenn die beiden mal etwas nachgedacht hätten. Da sie als so umanhängige Charaktere und starke Frauen dargestellt werden, war das also nicht gerade überzeugend. Das ganze ist aber noch zu verkraften, wenn man bedenkt, wie jung die beiden Frauen sind und zumindest die Prinzessin eher behütet aufgewachsen ist. Was mich viel frappierender gestört hat, war dieses Mal tatsächlich der Schreibstil. Ich weiß, dass Laura Kneidl das kann, sonst hätte ich mir das Buch nicht gekauft. Doch dieses Mal wirkte alles so gehetzt, alles ging so schnell voran, ich hatte nicht wirklich Zeit, in der Geschichte anzukommen. Das ist natürlich nur mein persönliches Empfinden, andere mögen das nicht so sehen. Für mich verlief vor allem gerade die Reise von Freye mit dem unsterblichen Wächter Larkin etwas zu glatt und schnell ab. Ich hatte kein Gefühl dafür, wie viel Zeit wirklich vergeht und wie viel Strecke sie zurück legen, weil alles so reibungslos ablief - auch wenn sie zwischendurch immer wieder mit Hürden zu kämpfen hatten, verlief alles so glatt.
Gerade auch wenn man sich Ceylans Geschichte anguckt, frage ich mich, wie viel Zeit bei Ceylan vergeht und wie viel bei der Prinzessin? Manchmal schienen nicht wirklich Tage zu verstreichen, doch die Prinzessin legte viel Strecke zurück. Wie geht das? Gerade weil das Buch so dick ist und gefühlt in der Mitte kaum was passiert.
Was ich hingegen sehr mochte, war die leise Entwicklung zwischen Freya und Larkin, die zarte Spannung, die zwischen ihnen entsteht. Es ist nicht wirklich vordergründig, aber gefühlt unglaublich wichtig für die beiden im Laufe der Zeit.
Wen ich auch sehr mochte war Kheeran, er war mir auf Grund seiner zurückhaltenden und nachdenklichen Art sehr Sympathisch. Aldreen war mir etwas zu aufdringlich, aber ich glaube, das ist einfach sein Charakter. 
Weylin war mir leider etwas zu stereotypisch mit seiner dunklen Art und seiner Einstellung. Das einzige, was ich an ihm mochte, ist seine Liebe zur Musik. Genauso wie mir Valeska und Elroy etwas zu stereotypisch erschienen. Wer weiß, was wir über sie noch in den beiden Folgebänden erfahren.

Für mich ein schnelles und kurzlebiges Leseerlebnis, leider ohne wirklich einen tiefen Eindruck zu hinterlassen. Dennoch bin ich gespannt, was Laura Kneidl aus der Geschichte noch macht.

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(414)

904 Bibliotheken, 10 Leser, 5 Gruppen, 95 Rezensionen

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Days of Blood and Starlight

Laini Taylor , Christine Strüh , Anna Julia Strüh
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 26.09.2013
ISBN 9783841421371
Genre: Jugendbuch

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(344)

809 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

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Daughter Of Smoke And Bone

Laini Taylor
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.07.2015
ISBN 9783596191987
Genre: Jugendbuch

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(192)

636 Bibliotheken, 45 Leser, 1 Gruppe, 75 Rezensionen

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Das Gold der Krähen

Leigh Bardugo , Michelle Gyo
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Knaur, 03.09.2018
ISBN 9783426654491
Genre: Fantasy

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(178)

495 Bibliotheken, 28 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

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Throne of Glass – Die Sturmbezwingerin

Sarah J. Maas , Michaela Link
Flexibler Einband: 848 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 22.06.2018
ISBN 9783423717892
Genre: Jugendbuch

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(432)

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Palace of Glass - Die Wächterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 19.03.2018
ISBN 9783764531959
Genre: Fantasy

Rezension:

London in der Zukunft. Und in einer nicht mal allzu weit entfernten Zukunft. Berührungen sind strengstens verboten. Nur Familienmitglieder bilden eine Ausnahme. Der Grund für dieses Gesetz sind die sogenannten Magdalenen, Menschen mit einem „Gendefekt“. Sie können die Gedanken von anderen bei Berührung lesen, in sie eindringen, teilweise sogar verändern. Alle tragen Handschuhe, die Kleider sind geschlossen genäht und mit Knöpfen versehen. Fortpflanzung findet künstlich statt.

Rea ist solch eine Magdalena. Sie lebt mit ihrem Bruder Liam in einer kleinen Wohnung in London. Er weiß von ihrem Geheimnis, sonst niemand. Um ihre Hautgier zu stillen nimmt sie an illegalen Straßenkämpfen teil.

Deshalb wird Rea entdeckt und als persönliche Leibgarde für den Kronprinzen von England eingestellt. Sie bangt um ihr Geheimnis, denn würde man es herausfinden, würde man sie hinrichten. Doch am Hof scheint es nicht so perfekt zu sein, wie die königliche Familie es der Öffentlichkeit glauben lassen will. Jeder birgt sein eigenes Geheimnis.

 

Weiter möchte ich nicht erzählen, sondern den Leser selbst in die Welt und Reas Gedanken eintauchen lassen. Da ich bei der Leserunde teilgenommen habe, hatte ich viel Spaß beim Gedankenaustausch und Rätseln über die Geschichte. Hier nun meine Rezension.


Das Cover ist auch passend gestaltet, da es wirklich Bezug zu einem Thema im Buch nimmt, was man schon recht nah am Anfang erfährt. Nur der Untertitel will mir nicht so richtig in den Sinn...

 

Rea war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist eine Kämpferin, nicht nur im Ring. Ihre Gedanken waren fast immer nachvollziehbar. Manchmal war sie mir zu schwach, wo ich geglaubt hätte, sie würde etwas mehr Kraft zeigen. Aber alles in allem eine solide Protagonistin, mit nachvollziehbaren Emotionen und Handlungen Man erfährt im Verlauf der Geschichte auch immer mehr über ihre Hintergrundgeschichte. Mir hat auch sehr gut die ausgeprägte Verbindung zu ihrem Bruder Liam gefallen. Er taucht vielleicht nicht oft, spielt aber für Rea eine wichtige Rolle.  

Der Prinz war mir zu Beginn zu gesichtslos. Ich weiß nicht, ob das Absicht der Autorin war. In der Mitte des Buches ändert sich das teilweise, aber auch hier weist der Charakter immer noch ein paar Schwächen auf.

Die Liebesgeschichte zwischen den beiden ging mir teilweise etwas zu schnell, war zu oberflächlich. Ich hoffe, das wird sich im zweiten und dritten Teil etwas zügeln und an Tiefe gewinnen.

Die Schwester des französischen Königs ist die Duchesse Ninon. Sie ist ein interessanter Charakter, der mir nicht von Anfang an sympathisch war, aber mehr und mehr an Sympathie meinerseits gewonnen hat.

Der weiße Ritter Blanc hat mir sehr gut gefallen. Manchmal war er etwas dick aufgetragen, aber alles in allem ein liebenswerter Charakter.

Zu König und Königin sag ich jetzt mal nichts, da soll sich der Leser selbst ein Urteil bilden :D

Und der männliche Leibgardist des Prinzen ist auch so ein Charakter… ich mochte ihn von Anfang an nicht. Alles sehr schwierige, zwielichtige Gestalten, jeder handelt nach seinen Beweggründen.

 

Die Atmosphäre im Buch ist gerade zu Beginn sehr drückend. Die moderne Welt mit den Glasbauten, der fortschrittlichen Technologie, den beinahe transparenten Vorhängen in den Wohnungen und den weißen, hochgeschlossenen Kleidungen mit den Kummerbünden, in denen man die Hände hinter den Rücken steckt. Denn weiß ist die Farbe der Reinheit und Unschuld und er weiß trägt, hat nichts zu verbergen. Ich mochte den Aufbau und die Stimmung sehr gerne, gerade die Architektur hat mir gut gefallen. Auch das Thema mit den Berührungen wog schwer. Wie soll man sich gegenseitig trösten, wenn man sich nicht mal umarmen darf? Selbst bei Familienmitgliedern ist man da eingeschränkt. Aber eine sehr gute Umsetzung.

Ach ja, auch die Namensgebungen und Bezeichnungen einiger Orte und Ereignissen haben mir gut gefallen. Man nimmt Bezug zur Antike. So gibt es zum Beispiel einen Ort namens Babylon. Man bezieht sich auch immer auf die Jungfrau Maria, weil sie das Vorbild an Unschuld und Reinheit ist. Ebenso wie einige Redenswendungen, die immer wieder auftauchen. Das fand ich wirklich passend und würde gerne mehr über die Welt der Magdalenen (von Maria Magdalena, nehm ich an) erfahren.

 

Der Schreibstil hat mich manchmal gefühlt im Stich gelassen. Erst mal liest er sich flüssig und leicht und ich mochte die Beschreibungen der einzelnen Materialien und Oberflächen. Die Autorin legt einen besonderen Wert darauf und gerade das mochte ich so, da es einen gesunden Ausgleich zu der Abstinenz menschlicher Berührungen bildet.

Allerdings hatte ich öfter das Gefühl, nicht zu wissen, wo ich mich gerade befinde. Habe ich den Raum bereits verlassen, oder stehe ich noch drin? Ist das Kleid schon ausgezogen oder erst die obersten Knöpfe offen? Gerade in den Kampfszenen war das sehr verwirrend und ich hatte Probleme, die einzelnen Bewegungen nachzuvollziehen. Es hat für mich an manchen Stellen auch nur noch wenig Sinn gemacht. Leider. Gerade zum Ende hin schwächelt er an immer mehr Stellen. Die Geschichte wirkt teilweise gepresst, nach dem Motto: Schnell, schnell, jetzt muss alles offenbart werden und abgehandelt werden. Dabei hätten ein paar Sätze mehr nicht weh getan. Und auch noch mal ein Blick über die Reihenfolge und Formulierung der Sätze.

Dafür haben mir wiederum einige Dialoge sehr sehr gut gefallen. Tiefgründung und vielschichtig mit einer versteckten Aussage. So was mag ich ja eh. Auch die Gedankenwelten der einzelnen Personen, in die Rea Stück für Stück taucht fand ich cool beschrieben, wie verschieden jeder in sich war.

 

Das Buch endet nicht mit einem direkten Cliffhanger, aber es bleiben schon einige Fragen offen, sodass man motiviert ist, weiter zu lesen. Ich werde mir auf jeden Fall die Fortsetzungen beschaffen.

Alles in allem ein solides Buch, Stärken und Schwächen halten sich die Waage, sodass ich es durchaus empfehlen kann, wenn man sich für eine solche Geschichte interessiert. Würde hier gerne 3 1/2 Sterne vergeben, denn für ganze 4 reicht es leider nicht ganz.   

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Das Reich der sieben Höfe - Sterne und Schwerter

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 752 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.03.2018
ISBN 9783423762069
Genre: Jugendbuch

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(885)

1.533 Bibliotheken, 35 Leser, 0 Gruppen, 271 Rezensionen

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Verliere mich. Nicht.

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.01.2018
ISBN 9783736305496
Genre: Liebesromane

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(1.170)

2.309 Bibliotheken, 70 Leser, 0 Gruppen, 390 Rezensionen

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Berühre mich. Nicht.

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.10.2017
ISBN 9783736305274
Genre: Liebesromane

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(110)

244 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Throne of Glass – Celaenas Geschichte Novellas 1-5

Sarah J. Maas , Ilse Layer
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 08.12.2017
ISBN 9783423717588
Genre: Jugendbuch

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(601)

1.295 Bibliotheken, 19 Leser, 4 Gruppen, 87 Rezensionen

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Godspeed - Die Reise beginnt

Beth Revis , Simone Wiemken
Buch: 448 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.09.2013
ISBN 9783841502513
Genre: Jugendbuch

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2.309 Bibliotheken, 70 Leser, 0 Gruppen, 390 Rezensionen

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Berühre mich. Nicht.

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.10.2017
ISBN 9783736305274
Genre: Liebesromane

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1.706 Bibliotheken, 77 Leser, 1 Gruppe, 208 Rezensionen

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Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 720 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 04.08.2017
ISBN 9783423761826
Genre: Jugendbuch

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Ein ganz neues Leben

Jojo Moyes , Karolina Fell
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 20.07.2017
ISBN 9783499291395
Genre: Liebesromane

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Ein ganz neues Leben

Jojo Moyes , Karolina Fell
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 20.07.2017
ISBN 9783499291395
Genre: Liebesromane

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(987)

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Ein ganzes halbes Jahr

Jojo Moyes , Karolina Fell , any.way , Barbara Hanke
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.09.2015
ISBN 9783499266720
Genre: Liebesromane

Rezension:

Louisa ist eine optimistische und fröhliche Person, die sich in ihrem kleinen Heimatstädtchen in England rundum glücklich fühlt. Bis sie ihren Job in dem kleinen Café verliert. Denn so gehen ihrer Familie wichtige Einnahmen verloren, auf die sie dringend angewiesen sind. Louisa ist positiv gestimmt, einen neuen Job zu finden, aber in der kleinen Stadt gibt es nicht viel und das, was zur Verfügung steht ist ungeeignet für Lou.
Und dann gibt es da diese neue Jobanzeige für sie als Pflegekraft in einem der besseren Viertel der Stadt. Sie soll als Tagespflege für den gelähmten Will arbeiten, ihn füttern, sich um ihn kümmern und für ihn da sein.
Das ist jedoch nicht so einfach, denn Will ist ein missgelaunter Charakter, der ihr das Leben mit fiesen Kommentaren schwer macht. Ab da beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie sich gegenseitig helfen und unterstützen und verändern.

So viel zum Inhalt, ich hoffe, ich habe nicht zu viel gesagt. Denn da ist noch so viel offen in dem Buch, so viel ungesagtes.

Eigentlich wollte ich dieses Buch nicht lesen. Ich wollte auch keine Rezension schreiben. Aber da sind ein paar Gedanken zu dem Buch, die ich irgendwie mitteilen will. Die kommen aber erst am Ende, so als halber Spoiler.


Der Schreibstil von Jojo Moyes hatte mich von Anfang an. Deswegen habe ich es gelesen. Er ist flüssig und irgendwie stilvoll und manchmal etwas verträumt. Er zieht einen in die Geschichte, als wäre es unbeabsichtigt.

Dann sind da die Charaktere. Louisa war mir sofort sympathisch. Tollpatschig, Lebenslustig, immer gut drauf und total optimistisch eingestimmt. Sie lässt sich irgendwie nicht unterkriegen und versucht an allem etwas Gutes zu sehen.
Will ist am Anfang unglaublich pessimistisch und verbittert und trübsinnig... Aber man kann ihn ja verstehen. Man kann all seine Gedanken verstehen und seine Denkweise nachvollziehen. Ich mochte ihn unglaublich gerne. Er war witzig, sehr sarkastisch, gebildet, leidenschaftlich. Er mochte Musik und Filme (das einzige, was er noch wirklich tun konnte). Und ich mochte teilweise seine Art, wie er über das Leben nachgedacht hat. Ein schöner, tiefgründiger männlicher Protagonist.
Auch die anderen Figuren sind allesamt irgendwo sympathisch und nach und nach kann man nachvollziehen, warum sie so handeln, warum sie so geworden sind, wie sind. Ich konnte nicht alle leiden, muss ich gestehen. Wills Mutter zum Beispiel. Aber vor allem tat sie mir leid (ich weiß nicht, ob sie dieses Mitleid wollen würde). Auch sein Vater tat mir leid, aber ihn mochte ich mehr als die Mutter. Die Schwester war... furchtbar. Aber auch sie konnte man verstehen. Die Familie von Lou ist ein bunter Haufen. Den Vater fand ich zuweilen etwas sehr gemein zu Lou. Die Schwester... nun ja, sie war eben eine Schwester. Sie sieht ihre eigenen Vorteile, wenn Lou im Nachteil ist, aber sie steht Lou auch bei Seite und hilft ihr.
Nathan, den Pfleger von Will, mochte ich auch sehr gerne. Er wusste, wie ernst die Situation ist, weil er Tag für Tag mit solchen Menschen zu tun hatte. Und er war für Will ein guter Freund.

So, hier mein erstes Schlusswort, ich kann dieses Buch empfehlen. Man muss tatsächlich in der Stimmung dafür sein, das zu lesen (so empfinde ich es zumindest), aber es bringt einen zum Schmunzeln, hält Lacher bereit, unglaublich schöne Dialoge und bringt einen tatsächlich zum Nachdenken über das Leben an sich und wie man es ausnutzen sollte. Aber man braucht auch seine Taschentücher, wenn man es liest.

Und jetz ein kleiner Spoiler, oder einfach ein paar Gedanken, die ich loswerden möchte und ich weiß nicht, ob ich dabei etwas zu viel verrate. Als für alle, die das Buch (oder den Film) noch nicht gelesen haben, sollten jetzt hier aufhören.


Mir war das Ende tatsächlich etwas zu aprubt. Als Will nach seinen Eltern verlangt, fehlte mir etwas danach. Lou und Will verabschieden sich lange voneinander und sie weiß auch, dass sie ihn nicht mehr umstimmen kann. Aber dann kommt dieses trockene Kapitel mit dem Bericht und das fand ich einfach... unpassend. In dem Moment wollte ich das gar nicht lesen. Es ist wichtig, das streite ich nicht ab. Aber zwischen dem einen und dem anderen Moment fehlte mir eine Art Puffer.
Und dann das Ende in Paris. Dieser Brief, den Will Lou hinterlassen hat... sagt eigentlich alles aus. Denn ich glaube nicht, dass dieses Buch eine Liebesgeschichte ist - nicht wirklich. Es ist eine Geschichte über die junge Lou, die ihr Leben so hingenommen hat, wie es kam und nichts daran ändert, bis sie Will trifft. Er verändert alles, er verändert sie. Er zeigt ihr ihre Möglichkeiten und hilft ihr, sie umzusetzen. Er fordert sie und unterstützt sie, weil er sieht, was sie alles leisten kann. Er will nicht, dass sie ihr Leben wegwirft. Auch deswegen geht er. Er will ihr nicht im Weg stehen, will nicht, dass sie durch ihn ihr Leben verwirkt. Weil er alles hatte und dann nichts mehr weiß er, wie kostbar das Leben ist. Und deswegen lässt er sie ziehen. Und weil er selbst nicht mehr kann und am Ende ist, seine Zeit war schon an dem Moment rum, an dem der Motorradfahrer auf ihn zugerast kam. Ich kann ihn verstehen, wirklich. Und es ist eine beschissene Situation. Und ich weiß, dass es darum geht, dass Lou ihr Leben lebt.
Aber ich werde Will nicht verzeihen, dass er sie einfach so zurück lässt. Dass es so plötzlich kommt, dass er ihr keine Zeit gibt - auch wenn sie eigentlich ein ganzes halbes Jahr Zeit dafür hatte. Ich finde es unfair, dass er sie irgendwie so unglücklich zurück lässt, denn sie hat ihn geliebt, wie man nicht einfach so jemanden liebt. Aber ich verstehe auch, dass es für ihn unglaublich schwer gewesen sein muss zu gehen und sie zurück zu lassen. Das sind alles so Pros und Kontras, die mir durch den Kopf gehen. Ich weiß nicht, wie ich das sehen werde, wenn ich das Buch noch mal lese oder wie ihr das seht - ich diskutiere da gerne mit euch drüber.
(Aber ich habe mir schon Band 2 bestellt, weil ich Louisa nicht so alleine zurück lassen kann.)


Es bleibt trotzdem eine Leseempfehlung.

  (3)
Tags: einganzeshalbesjahr, jojomoyes, rezension   (3)
 

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Endgame. Die Auserwählten

James Frey , Katrin Steigenberger
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 14.10.2016
ISBN 9783841504531
Genre: Jugendbuch

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Spiegelkind

Alina Bronsky
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2012
ISBN 9783401067988
Genre: Jugendbuch

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