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WEIBERWELTEN: Die Zukunft ist weiblich

Rainer Schorm , Jörg Weigand
E-Buch Text: 168 Seiten
Erschienen bei BookRix, 07.05.2018
ISBN 9783743867727
Genre: Sonstiges

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ANDERZEITEN: Erzählungen

Helmuth W. Mommers
E-Buch Text: 509 Seiten
Erschienen bei BookRix, 23.08.2018
ISBN 9783743878716
Genre: Sonstiges

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Das Alien tanzt Polka: Neue SF und Fantastik aus einem heiteren Universum

Ellen Norten
E-Buch Text: 266 Seiten
Erschienen bei BookRix, 31.08.2018
ISBN 9783743879577
Genre: Sonstiges

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INSPIRATION

Marianne Labisch , Andreas Schwietzke
Flexibler Einband: 382 Seiten
Erschienen bei p.machinery, 01.08.2018
ISBN 9783957651372
Genre: Science-Fiction

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Scherben

Michael Schmidt , Achim Hildebrand , Detlef Klewer , Nina Horvath
E-Buch Text: 259 Seiten
Erschienen bei null, 04.08.2018
ISBN B07G2693HF
Genre: Sonstiges

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Die Messias-Verschwörung

Stephan Naumann
Flexibler Einband: 162 Seiten
Erschienen bei p.machinery, 01.08.2017
ISBN 9783957650979
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Handlung:

Allie Sullivan, Archäologin, wird vom ihrem Chef nach Ohio geschickt, um dort Ausgrabungen zu leiten, die eine Sensation sein könnten. Es wurden Silbermünzen aus der Zeit Jesu und eine Tontafel gefunden, die darauf hinzuweisen scheinen, dass alte Indianerstämme schon Kontakte zum antiken Palästina unterhielten. In Ohio angekommen, trifft sie ihren alten Freund Phil, zu dem der Kontakt seit dem Umzug ihrer Eltern abgebrochen war.

Beide entflammen sofort für einander.

Ihre Kollegin freut sich über ihr Erscheinen, darf aber auf Weisung des Chefs nicht verraten, dass bereits drei Personen aus dem Ausgrabungsteam spurlos verschwunden sind. Sowohl Allie als auch ihre Kollegin sind ein wenig abergläubisch. Allie hat oft Träume, die anschließend wahr werden. Sie hatte vor ihrem Einsatz in Ohio einen Alptraum von einem bösen Dämon, der es auf sie abgesehen hat und fürchtet nun, auch dieser Traum könne Realität werden.

Mit Phil reist sie nach Kanada, um in alten Unterlagen nach einem bislang unbekannten Indianerstamm zu suchen und wird fündig. Weitere Erkenntnisse erhofft sie sich in Ägypten. Dort werden sie vom Mossad nach Jerusalem entführt.

Parallel erfährt der Leser, dass ein vermögender amerikanischer Prediger die Welt nach seinen eigenen, radikalen alttestamentarischen Vorstellungen umformen will und sich dabei einer alten Prophezeiung bedient, um die Voraussetzungen hierfür zu schaffen.

Allie bittet ihren Bruder Greg, der ebenfalls Archäologe ist, eine Schriftrolle zu finden und ihr deren Inhalt zu übermitteln.

Mehr möchte ich hier über die Handlung nicht verraten.



Was gefiel?

Das Thema ist eindeutig eines, das mich anspricht. Ich mag Romane, in denen es um Kirche, alte, unbekannte Geschichtsdetails geht und wenn dann die Protagonisten auch noch sympathisch sind, steht einer positiven Bewertung eigentlich nichts im Weg. Der Roman wurde überwiegend locker und gekonnt geschrieben.

Was missfiel?

Hier ist an erster Stelle anzuführen, dass der Autor wohl kein Freund der vollendeten Vergangenheit ist und dadurch an vielen Stellen im Buch eindeutig nicht die korrekte Zeit wählt.

Mir persönlich kamen einigen Dinge zu schnell. Der Autor erklärt mal kurz in ein, zwei Sätzen, warum jemand in den Freitod geht. Meiner Ansicht nach ist dieses Thema viel zu komplex und kompliziert, um einfach kurz abgehandelt zu werden. Dadurch wird die Handlung teilweise unglaubwürdig.



Meine Meinung:

Ich sehe Potenzial in diesem Autor und denke, wenn er seine Ungeduld endlich Ende unter seinen Text schreiben zu wollen, besiegt, sich tiefer in die Story fallen lässt und sich mehr Raum und Zeit nimmt. könnte er sehr gute Bücher verfassen. Ein Roman, besonders einer mit dieser Thematik braucht Raum. Nicht umsonst brauchte Umberto Eco für »Im Namen der Rose« fast 700 Seiten und Dan Brown für Illuminati sogar noch ein paar Seiten mehr. Wer versucht, solche Stoffe auf 160 Seiten einzustampfen, kann nur verlieren.

Stephan Naumann kann durchaus spannend schreiben und die erste Hälfte des Buches habe ich auch verschlungen, aber durch die Raffung kann er dann nicht gegen die großen Kollegen bestehen.

Ich gebe diesem Buch drei Sterne und hoffe, der Autor nimmt sich für den nächsten Roman mehr Zeit und gibt ihm den Raum, der ihm zusteht.

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Spliff 85555: EBERSBERG

Gerhard Schneider , Albertine Gaul , Galax Acheronian , Johann Seidl
Flexibler Einband: 364 Seiten
Erschienen bei p.machinery, 01.01.2018
ISBN 9783957651198
Genre: Science-Fiction

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Parasitengeflüster: Fiese SF-Storys

Marianne Labisch , Sven Klöpping
E-Buch Text: 255 Seiten
Erschienen bei BookRix, 19.10.2017
ISBN 9783743837003
Genre: Sonstiges

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Der letzte Turm vor dem Niemandsland

Michael Schmidt , Uwe Hermann , Andreas Fieberg , Susanne Schnitzler
Flexibler Einband: 282 Seiten
Erschienen bei p.machinery Michael Haitel, 31.08.2017
ISBN 9783957651044
Genre: Sonstiges

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krus, lun, meutere, piraten, schatzinsel, sf, stevenson

Luna incognita

Axel Kruse , Lothar Bauer
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Atlantis Verlag, 10.03.2017
ISBN 9783864024832
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Der junge Jim Hawkins betreibt zusammen mit seiner Mutter die Kneipe und Pension ›Admiral Benbow‹. Von dem kargen Gewinn, den die Wirtschaft abwirft, können sie mehr schlecht als recht auf Luna leben. Eines Tages erscheint Kapitän Billy Bones und nimmt ein Zimmer. Ein vierschrötiger Mann, der Unmengen von Alkohol vertilgt und ganz offensichtlich Seemannsgarn spinnt. Berichtet er doch von der ›Walross‹, einem der beiden Kriegsschiffe, die von Verrätern gelenkt wurden und somit für die Niederlage der Menschen sorgten. Fast noch schlimmer scheint Jim zu sein, dass sie im Krieg die Nichtmenschen unterstützten, obwohl doch jeder weiß, dass die allesamt dem Menschen in allen Belangen unterlegen sind. Jim hat zwar selbst noch nie einen Nichtmenschen persönlich kennengelernt, vertraut aber dem Allgemeinwissen. Um so erstaunter ist er, als der Kapitän die Dinge ganz anders darstellt. Jims ›heile Welt‹ scheint auf wackeligen Füßen zu stehen.
Bevor er von Kapitän Bones die ganze Geschichte erfahren kann, bekommt er Besuch von einem unangenehmen Zeitgenossen, den sie noch erfolgreich vertreiben können. Ein weiterer Gast taucht auf und verschwindet kurz darauf, ohne sich abgemeldet zu haben. In der folgenden Nacht dringen Mörder und Diebe ein, die den Kapitän und Jims Mutter ermorden.
Sie hofften Bones die Schatzkarte abnehmen zu können, auf der genau verzeichnet ist, wo der ursprüngliche Kapitän der Walross, Kapitän Flint, seine Reichtümer auf Luna Incognita versteckt hat. Diese Karte befindet sich allerdings in Jims Besitz.
Ganz auf sich alleine gestellt, mit vom Staat geschlossener Pension, hält Jim nichts mehr auf Luna. Er verrät seine Geschichte der heimlich angehimmelten Dr. Livesey und Mr. Trelawny. Die beiden unterstützen ihn in dem Vorhaben, den Schatz zu heben. Trelawny chartert ein Schiff und verpflichtet eine gemischte Mannschaft. Die Köchin ›die lange Johanna Silver‹ hilft ihnen mit ihren zahlreichen Kontakten und lässt sich selbst ebenfalls anheuern.
Auf der Fahrt zu Luna Incognito muss Jim seine Vorurteile begraben und freundet sich mit dem Mechaniker, einem Nichtmenschen, an.
Als der spurlos verschwindet, ahnt er, dass unter der Mannschaft Personen sind, die ihre ganz eigenen Pläne verfolgen.
Durch Zufall belauscht Jim eines Abends Pläne zur Meuterei.
Ob sie den Schatz finden und heben können, verrate ich nicht.

Axel Kruse hat so machen lustigen Einfall im Buch untergebracht, mit dem er »Die Schatzinsel«, die hier Pate stand, bereichert. Auch in diesem Roman regt er den Leser dazu an, über Fremdenhass nachzudenken und alte Vorurteile über Bord zu werfen. Zum Ende hin hatte er es dann so eilig, dass ich einen Stern abziehe. Das hätte für meinen Geschmack ausführlicher berichtet werden können. Trotzdem war es unterhaltsam dieses Buch zu lesen.

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Tags: krus, lun, meutere, piraten, schatzinsel, sf, stevenson   (7)
 

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kirkasant, krieg, monarchi, prinzregent, referendum, sf, terra, utopie

Kirkasant

Axel Kruse
E-Buch Text: 135 Seiten
Erschienen bei Atlantis Verlag Guido Latz, 15.06.2017
ISBN B071LS11D9
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Samuel Kors landet auf Kirkasant, um sein Raumschiff die ›Lahme Ente‹ von seinem alten Freund Manuel überholen zu lassen. Er war lange weg und hat von dem anstehenden Referendum, in dem die Bewohner des Planeten entscheiden sollen, ob sie zu Terra oder zum Königreich Deroila gehören möchten, nichts mitbekommen. Kirkasant wird von beiden beansprucht. Die Terraner, so fürchten viele, werden das Volk unterwerfen, notfalls mit Gewalt. Die veraltete Monarchie scheint wenig attraktiver.
Um alte Schulden begleichen und die Reparatur bezahlen zu können, lässt sich Samuel, den alle nur Sam nennen, von seiner Exfrau dazu breitschlagen, eine Reisegruppe für eine Rundreise zu übernehmen.
Auf dieser Reise geraten die Terraner und die Derolianer aneinander. Die Fronten scheinen verhärtet und je mehr Sam erfährt, desto angenehmer scheint die Monarchie zu werden. Es kommt zu einem Zwischenfall, der eine Notlandung zur Folge hat, bei der das Raumschiff so weit zerstört wird, dass es flugunfähig zurück gelassen werden muss. Die Reisegruppe muss ich durch den Urwald zur nächsten Ansiedlung kämpfen. Als sie dort ankommen, erfahren sie, dass …
Mehr verrate ich an dieser Stelle nicht.
Mir gefällt, wie Axel Kruse aktuelle Themen, wie ›Asyl‹, ›Referenden‹, ›den Umgang mit anderen Wesen‹ in die Zukunft verschiebt und Stellung bezieht.
Weniger gefällt mir persönlich, dass seine Romane eigentlich eher Novellen sind. Das Buch hätte mitsamt der angekündigten Fortsetzung ein Roman werden können. 

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Tags: axel krus, derolia, kirkasant, krieg, monarchi, prinzregent, referendum, sf, terra, utopie   (10)
 

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besuch, blackbox, corazon, gefahr, gefangene, kinder, kolonie, kolonisten, mission, norbert stöbe, roboter, sf, spannung, wandernde bäume

Kolonie

Norbert Stöbe
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.02.2017
ISBN 9783453318007
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Autor: Norbert Stöbbe
Titel: Kolonie
Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (13. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453318005
ISBN-13: 978-3453318007
Preis 9,99 € Taschenbuch
Preis 8,99 € E-Book

Der Planet Corazon wurde von den Menschen zur Kolonie gemacht. Seit dreißig Jahren befinden die Siedler sich dort. Die ursprünglichen Pläne sind gescheitert: Die Roboter rebellierten und distanzierten sich. Sie verfolgen ihre eigenen Ziele und bauen eine seltsame Stadt. Die Kinder mutierten und flößen ihnen Angst ein und wurden deshalb in einem ›Kindertrakt‹ festgesetzt. Die alten Gebäude sind reparaturbedürftig und die fremde Vegetation ist immer noch nicht richtig erforscht. Man gewinnt den Eindruck, die Kolonisten hätten sich mit ihrem Schicksal abgefunden. Keiner kommt mit neuen Ideen um die Ecke. Erst, als ein Kolonist vom anderen erschossen wird, kommt Bewegung in die Truppe. Sie merken erst jetzt, dass die Kinder nicht ansteckend sind, und nehmen sie folgerichtig in die Gemeinschaft auf. Bevor sie sich annähern können, beobachten sie, wie ein Raumschiff in der Roboterstadt landete und diese verwüstet.

Die Neuankömmlinge hielten die Roboterstadt für die weiterentwickelte Kolonie, erkennen den Irrtum, erklären die Maschinen für verrückt und zerstören einen Großteil von ihnen. Danach besuchen sie die Kolonisten und stellen Forderungen. Ein Kampf zeichnet sich ab. Es sieht ganz so aus, als sollten die Neuankömmlinge den Sieg davontragen, sind doch ihre Waffen weit ausgereifter. Aber dann bekommen die Siedler Hilfe von unerwarteter Seite.

Ich habe den Roman gerne gelesen und fand ihn auch auf eine ruhige Art spannend. Der Autor schreibt gekonnt. Die unterschiedlichen Charaktere sind einem schnell vertraut.
Ein paar Ungereimtheiten sorgen für einen Punkt Abzug.




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Tags: besuch, blackbox, corazon, gefahr, gefangene, kinder, kolonie, mission, roboter, sf, spannung, wandernde bäume   (12)
 

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Zwielicht 9

Michael Schmidt , Stefan E. Pfister , Julia Annina Jorges , Ellen Norten
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 18.11.2016
ISBN 9781539647485
Genre: Sonstiges

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Zwielicht Classic 10


E-Buch Text: 180 Seiten
Erschienen bei vss-verlag, 25.03.2016
ISBN B01DGJ2OKK
Genre: Sonstiges

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Zwielicht 8

Ken Liu , Daniel Huster , Erik Hauser , Regina Schleheck
Flexibler Einband: 410 Seiten
Erschienen bei Saphir im Stahl, 20.04.2016
ISBN 9783943948639
Genre: Sonstiges

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Das Alien tanzt Kasatschok: SF und Fantastik aus einem heiteren Universum

Ellen Norten
E-Buch Text: 258 Seiten
Erschienen bei BookRix, 05.06.2017
ISBN 9783743817494
Genre: Sonstiges

Rezension:

Bei Geschichtensammlungen hat jeder andere Vorlieben. Meine Highlights waren diese:

 

Uwe Voehl: Das Alphaweibchen

In einer Kühltruhe unterhalten sich Gliedmaßen und spekulieren, wer wohl als nächster die Truhe verlassen wird und was wohl mit denen passiert. Ein Teil, das nicht näher definiert wird, sinniert darüber nach, wie alles begann, fragt sich, warum er sich nicht wunderte, als seine ganze Familie nach und nach dezimiert wurde.

Erst als dieses Teil gekocht wird und kurz vor der Verspeisung per Gedanken mit dem Täter kommuniziert, bekommt der Leser Antworten auf seine Fragen.

Hat mir ganz gut gefallen, ganz besonders die Auflösung.

 

Nikolaj Kohler: Protoplasma mit Hut

Ein Alien hat offensichtlich zu viele alte Agentenfilme gesehen und möchte selbst einmal so etwas wir Marlow sein. Er trägt einen Hut, raucht in Papier eingewickelte Würstchen und wippt auf seinem Stuhl. Die Klientel lässt nicht lange auf sich warten. Männer mit ›Kopfstroh‹ geben ihm Rätsel auf und als tatsächlich eins dieser Männchen ›kaputt‹ geht, hat er einen Auftrag.

 

Die Story hat mir außerordentlich gut gefallen. Die Idee mit dem Privatdetektiv spielenden Alien an sich, fand ich schon gut, aber die Einfälle mit den Würstchen, dem Kopfstroh und dergleichen setzten der Idee dann noch die Krone auf.

 

Monika Niehaus: Ein halbes Dutzend Eier

Ein Raumschiff bekommt einen Auftrag. Eine Ladung Eier soll von A nach B geschifft werden. Auftraggeber ist Fat Suzy. Sie behält für sich, dass die Brutzeit fast abgelaufen ist.

 

Die Story fand ich auch ganz gut, Idee und Umsetzung sind gelungen und die Pointe auch.

 

Andreas Fieberg: Pfeiffkonzert

Ein Ehepaar besucht ein klassisches Konzert, bei dem der Neffe im Orchester sitzt. Keiner der Musiker hat ein Instrument dabei, dennoch erklingt Musik.

 

Auch eine ausgefallene Idee, solide umgesetzt.

 

Ellen Norten: Sum Sum Sum

Stefan Topel tanzt gerne und macht eine seltsame Entdeckung.

Gefiel mir auch gut – mal eine ganz andere Idee. (Und auch hier sind die Aliens mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen.)

 

Michael Schmidt: Galactic Pot Healer

Eine weitere Story um den Galactic Pot Healer, in der Sabber, Rumpel Stiel und der goldene Reiter mitspielen.

 

Bei Michael sind die Namen teilweise lustiger als die Story selbst, aber langweilig sind die Geschichten nie.

 

Michael J. Awe: AL

Ein Mann hat ein Heft abonniert, das komischerweise sehr oft genau die Themen behandelt, um die seine Gedanken gerade kreisen. Weil er in letzter Zeit nur noch selten dazu kam, das Heft auch zu lesen, meint seine Frau, er könne ebenso gut kündigen.

 

Die Idee gefiel mir, der Stil war auch gut, nur die Auflösung mutete seltsam an, aber das könnte gewollt sein …

 

Paul Sanker: Uups

Hendrik der Antiheld hat Probleme mit dem Geld, die reiche Mutter lässt das kalt. Ein Flüchtlingsstrom von Zwergen, Gnomen, Hexen und so weiter hält das Land in Atem.

Hendrik wird es nie schaffen, sein Leben in den Griff zu bekommen. (Mal abgesehen davon, dass er eigentlich schon längst tot ist.)

Die Idee mit den seltsamen Flüchtlingen fand ich nett und auch dass die Zwerge alte (Film-)Schinken lieben.

 

Angela Stoll: Überraschung für Berta

Berta bekommt von ihrem Ex ein Geburtstagsgeschenk.

 

Ralf Boldt: Beobachter

Ein Außerirdischer sitzt auf der Erde, um die Gewohnheiten dort zu beobachten. Langsam aber sicher werden ihm die Menschen immer sympathischer.

Die Story gefiel mir wieder ganz gut. Ralf hat das schön langsam und logisch aufgebaut.

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Tags: aliens, ellen norten, kurzgeschichte, musik, p.machinery, sf, spaß, tanz, unterhaltung   (9)
 

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krimi

Ein Pfau am Nil: Ein Cosy-Krimi (Die Pfau-Reihe 2)

Tedine Sanss
E-Buch Text: 172 Seiten
Erschienen bei O'Connell Press, 15.07.2016
ISBN 9783945227527
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zuerst einmal vielen Dank an Susanne O'Connell, die mir vorab ein Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte und ein noch dickeres Danke dafür, dass dieser Roman veröffentlicht wurde, obwohl die Autorin zwischenzeitlich verstarb.

O'Leary wird mit Danny zu Ausgrabungen gerufen, weil es ganz so aussieht, als sei der Fluch der Pharaonen kein Märchen. Es ist zu mehreren seltsamen Todesfällen gekommen und es verschwinden Artefakte.
Danny, dessen Magen Reisen mit Schiffen und Wüstenschiffen nicht sonderlich gut verträgt, ist erst einmal froh, an der Ausgrabungsstelle angekommen zu sein. Professor Slocum ist der Leiter der Ausgrabung, der Auftraggeber O'Learys. Sein Sohn war ebenfalls erkrankt und wurde vorsichtshalber zur Genesung heim nach Großbritannien geschickt. Er kehrte geheilt mit einem Studienkollegen zurück. Dieser Studienkollege scheint dem Ermittler nicht unbekannt zu sein.
Neben diesen drei Personen sind der amerikanische Geldgeber, ein Arzt, ein Archivar und der Vorarbeiter der einheimischen Helfer ebenso von Belang wie eine Journalistin aus Australien, die mit ihrem Fotografen anreist.
Es kommt trotz O'Learys Anwesenheit zu weiteren Todesfällen und es verschwinden auch weitere Gegenstände. Skorpione und tödliche Giftschlangen tauchen ebenso auf, wie geisterhafte Erscheinungen. Ein Abgesandter der ägyptischen Regierung, der bedeutende Funde für heimische Museen sicherstellen soll, scheint auch ein zwielichtiger Charakter zu sein.
Dann erkrankt der Pfau auch noch selbst und beichtet Danny, dass es sehr schwer werden wird, den Täter zu überführen. Danny tappt im Dunkeln und ist über O'Learys Verschwiegenheit nicht gerade erbaut.

Tedine Sanss führt viele Verdächtige ein und den Leser an der Nase herum.
Es hat mir Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen. Die einzelnen Figuren waren wie gewohnt gut herausgearbeitet und das ganze Setting, kombiniert mit den geschichtlichen Fakten, kam gut an.
Einiges, was in Band 1 nur angedeutet wurde, kam hier offener zum Tragen.

Ich kann dieses Buch guten Gewissens empfehlen und vergebe 5 Sterne.

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Tags: krimi   (1)
 

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Hauptsache gesund!: Science-Fiction-Geschichten zum MediKonOne 2016

Ralf Boldt
Flexibler Einband: 392 Seiten
Erschienen bei p.machinery Michael Haitel, 29.02.2016
ISBN 9783957650573
Genre: Sonstiges

Rezension:



Lucie Fickel: Health
Sandra Maßen telefoniert mit ihrer Mutter und erzählt ihr, dass sie sich seit einigen Tagen nicht gut fühlt. Ein Onlineunternehmen namens health.org hat Blut- und Urinproben angefordert und nach der Diagnose Medikamente geschickt. Es wird allerdings nicht besser. Die Diagnose wird variiert. Statt einer Blasenentzündung sei Migräne auch möglich.

Lucie Fickel schafft es, mit wenig Text eine neue Welt zu kreieren. Diese könnte eine mögliche Weiterentwicklung der jetzigen sein. Die Unmenschlichkeit nimmt eben so weiter zu, wie die Menschen sich nicht mehr für einander interessieren. Ärzte aus Fleisch und Blut kann ein Normalverdiener sich genauso wenig leisten wie Krankenhäuser. Man verlässt sich auf Onlinedienste.
Hat mir wegen der ungewöhnlichen Monologart und von der Idee her sehr gut gefallen.

Ralf Boldt: Hautpsache gesund
Ein Mann fühlt sich nicht ganz wohl, eine Grippe scheint im Anmarsch zu sein, aber sein Health-Button zeigt bedenkenloses Grün! Also muss alles in Ordnung sein. Einen schlimmen Moment muss er in der U-Bahn über sich ergehen lassen, als er niesen muss. Er befürchtet, einer seiner Mitreisenden könne auf die Idee kommen, die Gesundheitspolizei zu rufen, um die Prämie von 500 Euro einzustreichen, die bei der Ergreifung freilaufender Kranker gezahlt wird.

Ralf Boldt fasst kurz zusammen, wie es zu den weitreichenden Veränderungen kam, und wie sie sich auswirken. Dann wird der Mann zu einem geheimen Treffen gerufen. Scheinbar hat sich im Untergrund eine Art Widerstand gebildet.
Gekonnt, mit einem Augenzwinkern vorgetragen. Und überhaupt nicht abwegig. Warten wir, wie lange es noch dauert, bis die Krankenkassen verfügen, dass übermäßiger Genuss von Süßigkeiten, Alkohol oder Nikotin geahndet werden muss.

Thomas Kowa: Wer beamen kann, ist klar im Vorteil
Ein Mensch hat im Kasino auf Warubia ein paar Jetons gewonnen und gönnt sich einen Abend in der Bar Space Intruder, wo sich schnell Inner- und Außerirdische um ihn scharen. Er wird regelrecht ausgenommen, findet aber dennoch Zeit, dem Leser das Leben in der Zukunft zu beschreiben. Eines der Wesen, die sich von ihm freihalten lassen, gönnt sich einen Leckerbissen, der für sein Konto zu teuer ist. Die planetaren Müllmänner kommen, um den Menschen zu entsorgen.

Sehr lustige Geschichte, die durch lustige Ideen genauso punkten kann, wie mit lustigen Wortkreationen. Sehr lesenswert!

Brigitte Sieger: Bille-2A
Bille, ein siebenjähriges Mädchen, klagt über Kopfschmerzen. Als die nach einigen Tagen nicht nachlassen, kommt sie ins Krankenhaus, wo ein Hirntumor diagnostiziert wird. Sie berichtet ihrem Tagebuch, dass sie glaubt, ein Tumormonster im Kopf zu haben, das die Ärzte mit Strahlenkanonen bekämpfen wollen. Jedoch hält ihre Mutter von Strahlentherapien nicht viel. Ihr Bruder glaubt, man würde sie austauschen.

Was sich in der Zusammenfassung vielleicht etwas schräg liest, ist absolut wunderbar geschrieben. Brigitte Sieger schafft es, sowohl dem kleinen Mädchen Leben einzuhauchen, als auch die emotionslosen Patientenakteneinträge glaubhaft darzustellen. Sehr gelungenes Debüt!

Andrea Thamm: Der Hygieneunfall
Ava, die Architektin, die der Stadt eine Kuppel beschert hat, träumt vom Schwimmen und wird von ihrem Bett geweckt, das eine Kontaminierung mit Schweiß meldet und sofortige Gegenmaßnahmen empfiehlt. Während sie sich von Licht reinigen und desinfizieren lässt, grübelt sie weiter über ihren Traum nach, erinnert sich an das Leben vor der Kuppel. Als Regen noch ungehindert auf den Boden traf, die Flüsse und Seen noch nicht trockengelegt waren. Sie kehrt in Gedanken in eine Zeit zurück, in der sie im Regen tanzte. Nach der Dusche ruft sie sich zur Vernunft. Immerhin weiß jedes Kind, dass Wasser Keime trägt, Keime, die der Ursprung für Krankheiten sind. Im Ministerium kommt es zu einem Zwischenfall, der einen Minister sein Amt kostet: Er schwitzt! Wahrscheinlich hat er es mit den Antitranspirationsimpfungen nicht so genau genommen.
Um sich abzulenken, fährt sie mit dem Fahrstuhl in den obersten Stock, wo sie direkt die Kuppel berühren kann und entdeckt dort ein winziges Leck, das keinen Alarm auslöst, obwohl es das müsste. Irritiert und in Gedanken immer noch beim schwitzenden Minister und ihrem Traum, vergisst sie, selbst Alarm auszulösen.

Andrea Thamm führt uns in eine Welt, die sie gut beschreibt. Sie lässt uns an Avas Gedanken, ihrer Entwicklung teilhaben. Routiniert geschrieben, gefiel mir gut.

Dirk Alt: Flucht aus der Plastikwelt
Martin, achtzehn Jahre alt, möchte seinem Leben ein Ende bereiten. Dafür gibt es in Zeiten der Überbevölkerung Institute. Dort muss er sich durch einen Haufen Formulare arbeiten, seinen Wunsch begründen, ein Rücktrittsgespräch absolvieren und dann kann er sich die Art und Weise, wie er aus dieser Welt scheiden möchte, aussuchen. Es gibt viele verschiedene Varianten, bei denen auch mal etwas schief gehen kann.

Routiniert erzählt und im Wesentlichen ein Gegenpunkt zu der immer wieder aktuellen Diskussion um Sterbehilfe.

Friedhelm Rudolph: Faluso, o Faluso
Die Menschen existieren in einer anderen Form. Statt in einem Körper haust der Geist nun in einem Konteiner. Er wird von allerlei Androiden umsorgt.
Eines dieser Wesen erbittet sich einen Finger, damit er dieses Popeln einmal ausprobieren kann. Der Medroid bemüht sich, ihm stattdessen einen Faluso anzudrehen.

Die Idee fand ich interessant und der Text ist unterhaltsam geschrieben, nur zum Schluss hin, hätte es eine Windung weniger sein dürfen.

Gard Spirlin: Juvenil Forte
Odysseus Ryder, ein Kurier im All, erhält einen Brief von seinem Vater, der in einem Seniorendomizil auf dem Mars lebt. Er möge ihn doch mal besuchen kommen. Mit seiner Freundin, die gerne eine festere Verbindung eingehen würde, nimmt er die Einladung an und ist überrascht, als er seinen Vater in einem sehr viel besseren Zustand vorfindet, als er ihn in Erinnerung hat. Juvenil Forte, ein neues Medikament, ist dafür verantwortlich.

Unterhaltsame Geschichte, gut geschrieben, gefiel mir bis jetzt am Besten.
Selbst bei der Namensvergabe merkt man diesem Autor an, dass er sich Gedanken macht.

Frank Lauenroth: Tubes Inc.
Vor Gericht soll darüber entschieden werden, ob es sich bei Michael Johnsons Verschwinden lediglich um einen Unfall oder um vorsätzlichen Mord handelt.
Der Staatsanwalt will beweisen, dass die Firma, die mittlerweile fast ein Transportmonopol besitzt, unzuverlässig arbeitet. Der Geschäftsführer von Tubes Inc., John-Louis Bredshore, wird von der Richterin gezwungen, bei einem vor Ort Termin in seinem Unternehmen, den Transportvorgang zu demonstrieren. Beiläufig erwähnt er dabei, dass seine Transporte weit über den bloßen Transport hinausgehen, auf jeder Reise, behauptet er, wird der Mensch optimiert, Krankheiten geheilt. Obwohl diese Nachricht eine Sensation ist, wird der Prozess am nächsten Tag fortgeführt.

Spannend, unterhaltsam, gekonnt. Gefiel mir sehr gut, selbst der kleine eingebaute Gag.

Julia Aninna Jorges: Schneewittchen erwacht
Eine Frau kommt in einer ungewohnten Umgebung zu sich und fragt sich, was geschehen ist. Sie erinnert sich, gestern mit ihrem Sohn ein Eis gegessen zu haben und sie erinnert sich an die Diagnose Krebs. Brustkrebs, der trotz Mammografie zu spät erkannt wurde und gestreut hat. In der Brust kann das Geschwür operativ entfernt werden, im Hirn jedoch nicht. Es bleibt lediglich die palliative Behandlung.
Sie liegt unter Glas und eine Apparatur spendet minimales Licht. Sie fragt sich, wo sie ist und was geschehen ist.

Die Geschichte liest sich gut und besitzt eine gewisse Art Spannung.

Angela Stoll: Androidenerwachen
Esra ein kleiner behinderter Junge wird von seinem Pflegeandroiden Xe liebevoll gepflegt. Die Mutter des Jungen muss extrem viel arbeiten, weil sie den Jungen bekam, obwohl abzusehen war, dass er mit einer Behinderung zur Welt kommen würde. Nach der Arbeit trinkt sie und wartet darauf, dass der Junge endlich stirbt. Den direkten Kontakt zu ihm hat sie längst abgebrochen.
Esra hat den letzten Wunsch, noch einmal ins Freie zu gelangen. Da die Menschen keine Kranken mehr unter sich dulden, stellt diese Bitte eine Herausforderung für Xe dar, die er überwindet, indem er den Wunsch nachts erfüllt. Dann ist die Wahrscheinlichkeit auf Menschen zu treffen sehr gering.

Das Thema, besonders die gezogene Quintessenz, ist nicht neu, aber unterhaltsam geschrieben.

Ellen Norten: Das Puppenhaus
Zwei Astronauten überlegen sich, wo sie ihren Kurzurlaub verbringen wollen.
Einen von ihnen interessiert ›Puppenhaus‹, eine Art Märchenpark für Kinder und Erwachsene, aber der andere weiß zu berichten, was sich dort zugetragen hat.

Ellen Norten weitet das Thema Gesundheit auf Genmanipulationen aus und das recht unterhaltsam und fantasievoll.

Enzo Asui: Zwei Leben
Ein Mann geht zum Amt, um sich neue Nieren zu besorgen. Ein neuer Arzt empfängt ihn.

Interessant anders, die Geschichte. Kurz und knackig. Gefiel mir gut.

Götz Markgraf: Vom Fax gezeichnet
Arthur steigt aus dem Fax und niest. Im Zeitalter, indem Krankheiten als besiegt gelten, sehr ungewöhnlich. Aber wenigstens erfährt er so, dass es immer noch Ärzte gibt, und sucht einen auf. Der schreibt ihn krank und beide vergessen die Angelegenheit. Arthurs Lebensgefährtin kann mit einem Kranken nichts anfangen und quartiert sich vorübergehend woanders ein.
Als Arthur kurz darauf erneut erkrankt, verlässt sie ihn. Die Sprechstundenhilfe des Arztes kümmert sich sehr nett um den Kranken.
Es kommt zu weiteren Krankheiten und zu einer überraschenden Auflösung.

Diese Geschichte gehört mit zu meinen Favoriten. Der Autor geht das Thema anders an, als die meisten seiner Kollegen. Daneben blitzt Humor durch und der Stil ist überaus gekonnt.

Paul Sanker: Vertreibung aus dem Paradies
Die Geschichte spielt in den USA von 2112. Der Leser erfährt durch Rückblicke, dass eine Seuche die Rinder- und Schweineherden auf Erden vernichtet hat.
Ein schlauer Wissenschaftler züchtete daraufhin einen gigantischen Thunfisch, der für die Ernährung der Weltbevölkerung herhalten sollte.
Parallel dazu wurde von den obersten Behörden die Züchtung menschlicher Ersatzteile verboten. Da immer mehr Menschen an Krankheiten leiden, die unter anderem vom vermeintlichen Wunderfisch übertragen wurden, sucht der Chef von Global Transplant einen anderen Weg finden, um an die heißbegehrten Organe zu gelangen.
Da ergibt es sich gut, dass er von einer Parallelwelt erfährt, die die Schweizer bei ihren Versuchen im CERN entdeckt haben.

Obwohl Paul Sanker hier eine ungewöhnliche Art der Erzählung wählt, nimmt er den Leser mit. Er rechnet mit vielen Wirtschaftszweigen, Profiteuren und Politikern ab. Er tut dies auf eine Art, die dem Leser nicht vorgibt, was er zu denken hat. Hat mir sehr gut gefallen und ich bin mir fast sicher, er hat sogar eine Begründung parat, warum in den USA mit Euro bezahlt wird.

Michael Schmidt: Der optimierte Mann
Michael Schmidt erklärt dem Leser, dass die Geschlechterrollen sich verschieben, und beschreibt die Realität so:
Der Unterschied zwischen Mann und Frau verschwimmt. Der Mann wird femininer, die Frau maskuliner und die Kinder entscheiden, was läuft.

Hier musste ich zum ersten Mal lachen. Die Geschichte ist relativ kurz, deshalb gehe ich hier nicht weiter auf die Handlung ein. Mir hat sie sehr gefallen. Ich wusste nicht, dass der Autor so lustig sein kann, und würde es begrüßen, weitere lustige Storys von ihm zu lesen.

Claudia Plachetka: Zu zweit, eins
Nach dem dritten Weltkrieg leben nur noch in Europa einige Menschen, der Rest der Erde ist verseucht.
Die Nachkommen der Überlebenden haben den Menschen optimiert, indem sie alle Embryonen mit Medikamenten von Empfindungen befreien. Jeder Mensch kann nur einen einzigen anderen lieben, es gibt keine sexuelle Lust mehr. Geburten werden künstlich herbeigeführt. Die Gesellschaft ist zwar immer noch in unterschiedliche Schichten aufgeteilt, aber es herrscht kein Neid. Alle verdienen gleich viel.
Allerdings gibt es einige wenige Menschen, die durch ein Versehen diese Impfung nicht empfingen. Diese tun sich zusammen und wollen das herrschende System abschaffen, notfalls mit Gewalt.

Ein aktuelles Thema unterhaltend aufbereitet.

Andreas Witte: Die Ehemaligen
Nach einem Krieg, der durch die Einwanderung vieler Flüchtlinge unvermeidbar wurde, hat sich Europa in zwei Zonen aufgeteilt. Viele Menschen sind diesem Krieg zum Opfer gefallen, weshalb die Gesetze für Bestattungen geändert wurden.

Obwohl der Autor teilweise interessante Ideen hat, überzeugt mich diese Geschichte nicht. Der Kriegsgrund und seine Folgen wirken auf mich einfach zu sehr an den Haaren herbeigezogen.

Johann Seidl: Tausche den Tod
Ein Raumschiff nähert sich der Erde. Es sendet Nachrichten, zu deren Entschlüsselung biopolare Personen herangezogen werden. Der Ich-Erzähler ist auf einer Spur.

Eine der besseren Geschichten in dieser Sammlung. Der Autor versteht es, den Leser in seine Entschlüsselung einzubeziehen.

Achim Stößer: Nebenwirkung
Die Geschichte geht irgendwo in der Vergangenheit los. Ein kleiner Junge hat sich das Lesen beigebracht und vertreibt sich damit viel lieber die Zeit, als mit der Arbeit, zu der sein Vater ihn auffordert. Er wird krank und erinnert sich an eine Geschichte, in der ein Kranker, dadurch geheilt werden konnte, dass eine Jungfrau sich für ihn opferte.
Ein kleines Mädchen sieht ein UFO und rennt davon.
Ein Mann bekommt in der Klinik mehrere Stents.
Diese drei Settings werden durch Ufos miteinander verbunden.

Achim Stößer liefert für meinen Geschmack eine der besten Geschichten in diesem Band. Sie zeichnet sich durch verschiedene Ebenen aus, die er geschickt miteinander verwoben hat. Außerdem funkt sein Humor mit durch. Hat mich sehr gut unterhalten.

Simon Schneider: Spiel nicht Gott – Sei Gott
Ein Ehepaar in ferner Zukunft hat sich entschieden Kinder zu bekommen und sitzt nun in einem Raum der Firma ›New Human Company‹, um die Details durchzugehen. Zuerst wird der Mann davon überrascht, dass seine Frau sich offensichtlich weit intensiver mit dem Thema beschäftigt hat, als ihm bewusst war. Aber schon nach relativ kurzer Zeit ist auch sie überfordert.

Die Geschichte gehört für mich zu den Besseren.

Meiner Meinung nach wäre das Buch wesentlich besser geworden, wenn man ein engmaschigeres Sieb verwendet hätte. Allerdings verstehe ich den Herausgeber gut, wenn er neuen Autoren eine Chance geben möchte.
Unter diesem Gesichtspunkt will ich nicht zu hart sein und vergebe vier von fünf Punkten.
Persönlich finde ich, viele der Geschichten wären weit besser davon gekommen, wenn sie intensiver überarbeitet worden wären.
Die Menge der sehr kurzen Geschichten war mir zu viel.
Wenn eine Story sehr kurz ist, muss sie für mich auch sehr gut sein.

Das Titelbild stammt von Lothar Bauer und gefällt mir sehr gut.

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Tags: kurzgeschichten, medizin, ralf boldt, sf, zukunft   (5)
 

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Stausbergs Geschichten

Peter Kiefer
Flexibler Einband: 136 Seiten
Erschienen bei p.machinery Michael Haitel, 28.01.2016
ISBN 9783957650566
Genre: Sonstiges

Rezension:

Peter Kiefer präsentiert uns eine Sammlung von Kurzgeschichten, auf die ich hier im Einzelnen nur kurz eingehe:

Frau Spatz

Ein junger Künstler verliebt sich in Frau Spatz, die in seinem Stammcafé bedient, doch sie scheint unnahbar zu sein. Er traut sich nicht, ihr seine Liebe zu gestehen, macht stattdessen lieber aus den Croissants, die er bei ihr kauft, kleine Kunstwerke, wie zum Beispiel Krabben. Als er endlich wagt, sie anzusprechen, verschwindet sie kurz darauf.

Er widmet sich seiner Kunst und macht Karriere. In einem Interview erwähnt er Frau Spatz. Der Journalist macht sie daraufhin ausfindig. Es kommt zu einem Treffen.


Heidelbeerkönigin

Elisa wird zur Heidelbeerkönigin gekürt. Wenzel gefällt die Frau so gut, dass er nach dem Fest nach ihr sucht und sie auch ausfindig macht. Sie macht ihn mit der weißen Heidelbeere bekannt, die danach scheinbar weltweit ihren Siegeszug antritt.


Zwischenwelt

Eine Frau wird für Studienzwecke zum Mann geschminkt und gekleidet und dann in ein Fußballstadion geschickt. Eine ganz neue Erfahrung für sie. Am Ende des Experimentes muss sie die Frage beantworten, ob Fußball einem sexuellen Code folgt.


Stern 89 oder vor dem Spiel ist nach der Torte

Dank der Ungeschicklichkeit einer Serviererin lernt Meerwarth eine Frau kennen, mit der er sich über Hockey und Rugby austauscht.


Eiszeit

Ein Mann und eine Frau in der Warteschlange am Flughafenterminal. Er erzählt vom irischen Immobilienmarkt, der Pinguinära und sonstigen Ereignissen.


Stausbergs Geschichten

Ein Autor von Heftchenromanen oder hard boiled Detektivgeschichten berichtet aus der Kommunalpolitik und zieht immer wieder Parallelen zu seinen Romanen.


Eingriff

Es geht um einen Unterhosenkauf.


Heißluftpudding oder wie das Vergessen die Erinnerung weckt

Ein Mann kommt mit einem neu erworbenen Fernsehgerät nach Hause, nimmt das Gerät mit in den Keller und ward nicht wieder gesehen …


Kleine Fluchten

Wir lernen Alberta kennen und ihre Männerbekanntschaften. Werden Zeuge, wie sie Zander kennenlernt und sich die zuerst vielversprechende Beziehung auseinander entwickelt.


Frauentag

Ein Mann sitzt beim Zahnarzt und gibt sich seinen Fantasien über die Sprechstundenhilfe, eine junge Inderin, hin. Danach macht er einen Termin bei seiner HNO-Ärztin und kommt zu einer verblüffenden Schlussfolgerung.


Ich habe die Geschichten nur kurz angerissen, um nicht zu viel zu verraten.

Humorvolle Geschichten zu verfassen, ist nicht einfach, denn der Humor muss den Leser erreichen. Es gibt ›Haudraufcomedians‹ die nicht mein Fall sind, deren Witz wird in aller Regel von jedem verstanden. Das ist hier nicht der Fall. Peter Kiefer scheint einen ganz eigenen Sinn für Humor zu haben, der sicher sein Publikum findet. Bei mir kam er nicht an. Dieser Autor verwendet scheinbar grundsätzlich keine Anführungszeichen, die mir dann auch fehlten. Dabei ist es nicht so, dass der Leser nicht wüsste, wann der Autor seine Protagonisten sprechen ließe, aber mir persönlich erleichtern sie das Lesen.

Mein persönlicher Eindruck ist, dass der Autor in seinen Geschichten den Alltag verarbeitet. So hatte ich zum Beispiel bei ›Eiszeit‹ das Gefühl, der Autor sei im vergangenen Lufthansa Streikjahr viel auf Flughäfen gewesen und habe sich in den langen Warteschlangen zu dieser Geschichte inspirieren lassen.

Und bei ›Eingriff‹ hatte ich einen älteren Herren vor Augen, der mit der Produktvielfalt regelrecht überfordert ist.

›Heißluftpudding …‹ kam bei mir als Kritik auf übermäßigen TV Konsum an.

Als ich dann bei ›Stausbergs Geschichten‹ endlich dachte, hier käme eine Geschichte mit Handlung, war es leider nur der Heftchenromanautor, der mich kurzzeitig fesselte.

Es gibt Geschichten, die man öfter lesen muss, damit man hinter den Sinn kommt, aber auch zu dieser Gattung scheint dieser Band nicht zu gehören.

Mein persönlicher Eindruck ist, dass Herr Kiefer und ich schlicht einen unterschiedlichen Sinn für Humor haben.

Der Fairness halber muss ich allerdings auch sagen, dass der Autor sein Handwerk versteht, sogar so gut, dass man ihm den Heftchenromanautoren ohne Weiteres abkauft, obwohl er vom restlichen Stil sehr abweicht.



Ich gebe diesem Band zwei von fünf Punkten.

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arndt waßmann, böse kreaturen, fremde welten, götter, p.machinery.

In des Greifen Schatten

Arndt Waßmann
E-Buch Text: 152 Seiten
Erschienen bei BookRix, 08.01.2016
ISBN 9783739624310
Genre: Fantasy

Rezension:

In des Greifen Schatten

König Nerdan ist träge geworden und hat immer mehr seiner Aufgaben an Sarrik übertragen. Selbst das Lesen der Gesetze, die er erlässt, scheint ihm überflüssig. Sarrik schielt allerdings nach der Macht und hat sich mit den haarigen Wesen, Årrx genannt, verbündet. Mit letzter Not gelingt es Nerdan, aus dem Schloss zu entkommen, als die Revolte losbricht.
Auf der Flucht steht er der jungen Novizin des Hethena-Tempels, Isilda, bei und erfährt von ihr, dass er beim Volk längst nicht so beliebt ist, wie Sarrik ihn glauben machte. Gemeinsam gelingt ihnen die Flucht aus Nerwik, der Hauptstadt des Landes.

Bernhild, eine Priesterin des Hethena-Tempels, wird mit drei Novizinnen auf die Reise geschickt. Sie soll einen Spährenriss verhindern, der allerlei bösen Kreaturen den Weg in diese Welt eröffnen würde.

Laridas Kroning, ein Kaufmann, mit Gütern unterwegs, trifft auf eine Frau, die von seltsamen schattenhaften Wesen überfallen wurde. Er hilft ihr und bringt sie in die nächste Schenke.

Arndt Waßmann beginnt diese Geschichte sehr stimmungsvoll und intensiv. Man wird gut ins Geschehen gezogen und erfährt, in welcher Beziehung die Personen untereinander stehen. Selbst die Lethargie des Königs versteht der Leser anhand der Erklärungen. Der Autor braucht seine Welt nicht großartig beschreiben, man sieht sie trotzdem vor Augen. Ich denke, er hätte aus dieser Geschichte sogar einen Roman machen können. Verschiedene Charaktere, unterschiedliche Welten mit vielen Wesen und Handlung hätte er genug gehabt. Der eine und der andere Strang hätte für meinen Geschmack gerne weiter ausgebaut werden dürfen. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass er nach ungefähr drei Vierteln plötzlich schnell fertig werden wollte. Es entsteht zwar nicht der Eindruck, dass sich alles von alleine fügt, aber für mich hätte er die ursprüngliche Geschwindigkeit beibehalten dürfen.

Die letzte Hoffnung

König Lagar, Herrscher über Lassarien, sieht sich gezwungen, das Horn der Tamaris zu blasen und so die Wassergöttin um Hilfe anzuflehen. Die drei bislang zerstrittenen Völker aus dem Süden haben sich zusammengetan, Lassarien zu vernichten. Mordend und brandschatzend ziehen sie bereits durchs Land. Die Göttin erscheint, bietet ihre Hilfe an, fordert allerdings das Leben seiner beiden Kinder. Der König, der seine Frau schon vor langer Zeit verlor, überlegt, ob es noch eine andere Möglichkeit geben könnte.

Diese Geschichte erscheint mir wie ein Grundgerüst und weist Löcher auf.
Was die Südländer davon haben, Lassariens Bewohner zu ermorden, wird mit keiner Silbe erwähnt. Der Vater, der die Wahl hat, entweder seine Kinder oder sein Volk zu retten, bleibt blass. Die beiden Kinder, die scheinbar nur darauf gewartet haben, sich opfern zu dürfen, überzeugen mich nicht wirklich.
Die Göttin, die nicht so grausam ist, wie sie scheint, würde ich auch ins Reich der Märchen verbannen.

Der Sturm

Prinz Mustafa wurde von Königin Lasgerd abgewiesen und macht sich mit seiner Schiffsflotte auf den Weg, ihr Volk büßen zu lassen. Er ist ein grausamer Herrscher und ebenso grausam soll seine Rache sein.
Er gerät ohne Vorwarnung in einen Sturm und danach ist nichts mehr, wie es vorher war.

Bis auf das Ende, das mich überraschte, konnte mich an dieser Geschichte nichts begeistern. Zu viel Schwarz-Weiß-Malerei, die auch von dem Ende nicht wettgemacht wird.

Der Stern des Königs

Ein Gedicht, in dem es wieder um einen König geht, dem die Wassergeister seine Liebsten entreißen wollen.
Mit Lyrik hatte ich nicht in diesem Band gerechnet und bin nicht Fachmann genug, um ein Urteil darüber zu fällen.


Der Stein von Amtarim

König Mirsan ist so wütend auf seine Schwester Miranna, dass er den Magier Thurius bittet, das Band, mit dem der Zauberer sie vor langer Zeit verband, zu lösen. Der Magier warnt ihn, dieser Akt sei zwar möglich, aber mit Risiken verbunden. Der Hass hat Mirsan so verblendet, dass ihm egal ist, wenn er selbst bei diesem Vorgang umkommt, solange seine Schwester nur das gleiche Schicksal teilt. Der Magier bittet ihn, in einen Kreis zu treten …

Mirsan findet sich völlig nackt im Schneetreiben wieder. Er weiß weder, wo er sich befindet, noch wie er herkam. Alles, was er weiß, ist, er darf nicht rasten, sonst wird er erfrieren. Dennoch bricht er irgendwann bewusstlos zusammen.

Er wacht in einer Hütte auf, und wird dort von einer jungen Stickerin, Sirma gepflegt. Sie sorgt für eine warme Hütte und gibt ihm alte Kleidung ihres Vaters. Einzig mit Essen kann sie nicht dienen. Die Vorräte sind fast zu Ende. Der frühe Schnee-Einbruch hat ihre Eltern scheinbar auf dem Rückweg vom Proviantholen überrascht. Sirma rechnet nicht vor dem Frühjahr mit ihrer Rückkehr.
Mirsan wurde von seinen Eltern, die vor etlichen Jahren starben, in der Jagd ausgebildet und kann für genug Proviant sorgen. Nach anfänglichen Streitereien verstehen Sirma und Mirsan sich prächtig. Durch ihre Fragen beginnt er, den Hass auf seine Schwester zu hinterfragen. Sirma hat für etliche Punkte, die er für bloße Schikane hielt, vernünftige Gründe zu bieten. Nach und nach erscheint es ihm ratsam, ein Gespräch mit Miranna zu führen, bevor er sie tötet.

Er kommt dahinter, dass Sirma die Tochter von Edelleuten ist, die er vom Hof verbannte. Beide zusammen müssen Årrx bekämpfen und brechen zu guter Letzt gemeinsam in die Nordprovinz auf, um Miranna zu besuchen. Dort werden sie schon von deren Truppen empfangen.

Miranna ahnt, dass der Stein von Amtarim nun eine Entscheidung verlangt.
Wie Magier Thurius offenbart, kann es wohl nur einen Herrscher über das Land geben und der Trick, den Ihre Eltern angewandt hatten, das Land mit Nord- und Südprovinzen auf beide Kinder aufzuteilen, sei nun hinfällig.
So begeben sich Miranna, Mirsan und Sirma in die Höhle, um die Entscheidung des Steines zu empfangen. Einer von beiden wird sterben müssen, wenn das Ungleichgewicht, das sich durch Erdbeben, die in immer schnellerer Abfolge das Land erschüttern, äußert, behoben werden soll.

Es kommt anders, als man denken mag.

Diese Geschichte gefiel mir wieder sehr gut. Auch wenn ich das Ende so niemals erwartet hätte. (Ich hoffe, ich habe es nicht missdeutet.)

Die zwei Seiten der Wahrheit

Valius und Rimbold sind zwei Magiestudenten, die sich in der Fähigkeit üben, in den Geist der Gefangenen zu blicken. Anhand ihrer Recherchen werden die Häftlinge verurteilt oder freigelassen.
Valius glaubt beim aktuellen Fall an einen Gewohnheitsdieb, er immer weiter stehlen wird, wenn man ihn lässt. Rimbold dringt als Erster in den Geist des Häftlings ein und sieht einen kleinen Jungen, der seiner Mutter mit einem großen Blumenstrauß eine große Freude macht. Valius spürt dieser Spur nach und entdeckt: Der Strauß war geklaut. Aber das überzeugt Rimbold nicht.
Er spürt nach weiteren Erinnerungen und sieht den Verdächtigen in einer Hütte mit seiner Frau, die ihm für ihr Kind dankt.

Der Ansatz der Geschichte gefällt mir, weil es in aller Regel eben viel mehr grau als schwarz und weiß gibt, allerdings bleibt der Autor dann doch wieder in vorgefertigten Bahnen. Eine differenzierte Herangehensweise hätte mir besser gefallen.

Das blaue Licht

Johanna marschiert durch das Schneetreiben auf das verblassende Licht des Berges zu. Das Licht behütet den Ort, sorgt für gute Ernten, hält Kriege fern und scheint über allem zu wachen. Doch es verblasst. Die Bewohner wissen nicht, was zu tun ist. Nur Johanna wacht eines Morgens auf und weiß, sie muss zur Quelle des Lichtes. Was sie dort zu tun hat, ahnt sie nicht. Keiner von denen, die zum Licht gingen, kam je zurück.
Die Geschichte ist nicht schlecht erzählt. Aber die Story reißt mich nicht wirklich mit.

Keiner von den Guten

Die siebzehnjährige Johanna sitzt im Kerker und wird angeklagt, sich der Hexerei schuldig gemacht zu haben. Erek, der Sohn des Grafen von Bilstein scheint ihr wohlgesonnen. Er kommt in ihren Kerker und erklärt ihr, dass ihr Todesurteil schon gesprochen ist. Er rät ihr, die Vergehen zuzugeben, um die Qual zu verringern. Er ist es satt, dass die Inquisitoren sein Volk immer weiter dezimieren, und möchten dem sich gegenseitig Beschuldigen ein Ende bereiten. Außerdem verspricht er ihr Vergünstigungen, wenn sie sich ihm freiwillig hingibt. Sie weiß, dass sie ihm angekettet, wie sie ist, unterlegen ist, dennoch bittet sie ihn, sich nicht zu nehmen, wonach ihm gelüstet. Wider Erwarten zieht er sich zurück. Allerdings nicht, ohne ihr zu versichern, dass er keiner von den Guten ist.

Johanna zweifelt an seinen Worten, als er ihr die Möglichkeit zur Flucht bietet, die sie selbstverständlich ergreift. Als sie erschöpft eine Rast einlegt, kommt Erek ihr erneut zu Hilfe. Er bringt ihr Kleider uns Schuhwerk. So ausgerüstet, sagt er, hätte sie eine reelle Chance, dem obersten Inquisitor, der bereits Jagd auf sie macht, wie auf ein Wild, zu entkommen.

Eine der besseren Geschichten des Bandes, die wieder mit einem überraschenden Ende punkten kann.

Fazit:

Eine durchaus unterhaltende Geschichtensammlung, in der mir persönlich die längeren Storys besser gefielen.
Ich vergebe 3 von 5 Punkten.

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Tags: arndt waßmann, böse kreaturen, fremde welten, götter, p.machinery., spährenriss   (6)
 

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"fantasy":w=1,"anthologie":w=1,"sciencefiction":w=1,"musi":w=1

Nebelmelodie: Inspiration PelleK

Tedine Sanss , Marie Haberland
E-Buch Text: 452 Seiten
Erschienen bei BookRix, 19.02.2016
ISBN 9783739638478
Genre: Science-Fiction

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Leuchtende Weihnachten 3: ... weiser die Federn nie schrieben


E-Buch Text: 88 Seiten
Erschienen bei Edition Paashaas Verlag, 03.11.2015
ISBN 9783945725429
Genre: Sonstiges

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liebe, machandel verlag, steampun, tedine sanss, zeppelin

Mathildes Geschenk

Tedine Sanss
E-Buch Text: 68 Seiten
Erschienen bei Machandel Verlag, 18.10.2015
ISBN 9783939727934
Genre: Sonstiges

Rezension:

Eine Steampunk Geschichte

Tedine Sanss versteht es meisterhaft uns in die Steampunk-Ära zu entführten.
Es geht um Mathilde, eine junge Frau, die aus der ihr zugedachten Rolle ausbricht und sich lieber mit Motoren und Generatoren als mit Stickseide und Wolle beschäftigt. Ihre Mutter starb im Kindbett und weder Groß- noch Stiefmutter konnte den Verlust ausgleichen. Für sie ist das Kind hässlich und ungehorsam. Nur gut, dass Mathilde per Zufall von ihrer Patin, Isabeau Harden, erfährt. Die beiden lernen sich am Grab der Mutter kennen und Isabeau hilft Mathilde dabei, zu einer selbstbewussten Frau heranzuwachsen.

Als die Großmutter jedoch droht, sie zu verheiraten, nimmt sie Reißaus und landet im Fuhrpark des Herren Konrad von Schwabeck, der die meiste Zeit auf
Reisen ist. Die bärbeißige Haushälterin, die gar nichts von Frauen hält, die meinen ausgetretene Pfade verlassen zu müssen, gibt ihr die ausgeschriebene Anstellung als Fuhrparkleiter, Chauffeur und Mechaniker gegen Kost und Logis.
Als Mathilde, von der Haushälterin als Mann ausgegeben, Herrn von Schwabeck persönlich kennenlernt, sind die beiden sich gleich sympathisch.

Mehr möchte ich vom Inhalt nicht verraten. Nur, dass die Geschichte grob an dem Märchen ›Die Nymphe des Brunnens‹ von Johann Karl August Musäus angelehnt ist. Allerdings ohne jegliche Zauberei und gute Geister.

Die Autorin findet exakt den richtigen Ton, uns in eine fiktive Vergangenheit zu versetzen. So wie sie die Steampunk-Epoche zeichnet, findet man sich sofort in ihr zurecht. Einige Frauen weigern sich, die ihr zugedachten Rollen zu bekleiden und wir Leser, männliche wie weibliche, bringen ihnen nicht nur Verständnis, sondern auch Sympathie entgegen. Böse Hexen besitzen spitze Zungen statt der üblichen Zauberstäbe. Stiefschwestern zeichnen sich durch Dummheit aus und von Schwiegermüttern will ich lieber erst gar nicht sprechen.

Mir gefällt der Stil, die Geschichte und das Ende, obwohl, und das ist mein einziger Kritikpunkt, ich persönlich mich frage, ob Mathilde mit dem konfliktscheuen Mann (meine ganz persönliche Sicht, die sicher nicht jeder teilt) die richtige Wahl trifft.
Aber um den Männergeschmack geht es nicht, und solange Mathilde und Konrad miteinander glücklich sind, will ich nicht unken.

Ich vergebe die volle Punktzahl.

Das Cover gefällt mir übrigens auch sehr gut.

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Tags: dampfdroschke, liebe, machandel verlag, steampun, tedine sanss, zeppelin   (6)
 

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fantasy, geister, grusel, horror, kinder, magie, märchen, phantastik, ratten, rattenfänger, sage, steampun, steampunk, western, zerstören

Rattensang

Felix Woitkowski
Flexibler Einband: 140 Seiten
Erschienen bei p.machinery Michael Haitel, 19.08.2015
ISBN 9783942533928
Genre: Sonstiges

Rezension:

In Teil eins gibt es den einsamen Helden, der allerdings nur mit einer Mundharmonika bewaffnet durch die Lande zieht.
Er findet die Quäker, die Hilfe dabei benötigen, sich von einer Rattenplage zu befreien. Diese Ratten vernichten die Ernte, fressen das Vieh auf den Weiden und arbeiten sich nachts durch das Holz der Hütten, um an die Menschen zu gelangen. Kein Wunder haben die friedfertigen, gottesgläubigen Siedler Angst um ihr Leben.
Aber es gibt auch noch einen seltsamen Erfinder, X nennt er sich, der von einem Rinderbaron engagiert wurde. Auch er soll die Rattenplage bekämpfen.
Der eine baut absonderliche Maschinen, der andere ist auf der Suche nach einer ganz besonderen Melodie. Nach anfänglicher Zusammenarbeit gehen die beiden getrennte Wege.

Ich will an dieser Stelle nicht zu viel verraten, aber wer seine Märchen und Sagen kennt, kann erraten, wer den Sieg davon trägt.

Der erste Teil überzeugte mich nicht so recht. Die Sprache erschien mir überzogen, ich fragte mich, warum normale Ratten nicht ausreichten, und wozu x herhalten sollte. Wenn es dabei geblieben wäre, hätte ich wahrscheinlich keine gute Rezension verfasst. Aber der Autor hängt Teil 2 an.

In diesem Teil kassiert der Retter den Lohn. Den gleichen, den auch der Mann in Hameln bekam. Er nimmt die Kinder und begibt sich mit ihnen auf die Reise.
Durch seine Melodie vergessen die Kinder die Strapazen und den Hunger. Einzig Marie, die dem Mann freiwillig folgt, wird nicht durch die Musik gefangen genommen. Ihr muss er erst beibringen, sich darauf einzulassen. Am Ziel angekommen, müssen die Kinder in einem Bergwerk arbeiten. Ein Indianer hält sowohl den Mann als auch die Kinder gefangen und macht Marie zu seiner Gehilfin. Sie übernimmt die Aufgaben, die er ihr zuweist.

Auch hier möchte ich nicht zu viel vorwegnehmen. Für mich persönlich macht die ganze Geschichte erst mit Teil 2 Sinn. Obwohl viele Fäden, die die Geschichten dann letztendlich interessant machen, schon in Teil 1 gewoben wurden. In meinen Augen spricht der Autor viele aktuelle Themen kritisch an.
Er zeigt Außenseiter, eine Gemeinschaft friedliebender Vertriebener, Einzelgänger, verkappte Genies und lässt uns an ihrem Empfinden teilhaben.
Wobei dieser Part noch ausführlicher hätte behandelt werden dürfen und wohl der ursprünglich angedachten Länge geschuldet ist.
Er stellt die Frage, ob nicht gerne mal von gläubigen Menschen, der Glaube so zurechtgebogen wird, wie es ihnen passt. Und er deutet die Macht der Musik an, die hier missbraucht wird. Außerdem gewährt er Einblicke in die Entstehungsgeschichte, wie sie unter den Hopi Indianern gelehrt wird.
Da ich das Glück habe, in der Leserunde bei Lovelybooks dabei zu sein, werde ich erfahren, was der Autor selbst sich dabei gedacht. Welche Geschichten X, den Indianer und den Namenlosen verbinden.
Alles in allem ein recht gelungener Mix aus Western, Steampunk und Fantasy.
Vier Sterne von mir.

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agatha christi, diener, hercule poirot, krim, krimi, landadel, landhauskrimi, miss marple, mörder, mystik, roman, spannung, spurensuche, verdächtige

Ein Pfau im Park

Tedine Sanss
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei O'Connell Press, 02.07.2015
ISBN 9783945227169
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Titel: Ein Pfau im Park
Autor: Tedine Sanss
Hardcover 216 Seite
(erscheint am 02.07.2015)
ISBN: 978-3-945227-14-5
Preis: 11,90 €
E-Book
ISBN: 978-3-945277-15-2
Preis: 2,99 €

Tedine Sanss führt uns zurück in das Jahr 1922. Wir begleiten den privaten Ermittler Cristóbal O'Leary und seinen Butler, Fahrer und Sekretär in einer Person, Daniel Ffordes, auf das Landgut von Colonel Warren Banks. Erst vor Kurzem erwarb der Colonel diesen Besitz mit einem Vermögen, das er in Indien auf unbekannte Weise erlangte. Der Gastgeber lud eine illustre Runde ein, um eine Sammlung von Edelsteinen zur Begutachtung zu präsentieren:
Professor Basil Figgs, Bischof Jeremiah Cassock, der indische Prinz Quasim, und die Journalistin und Reisebuchautorin Genevere Huntington treffen kurz nach O'Leary und Ffordes ein. Nachdem Butler Brown, Diener Fathoms,, Zimmermädchen Doreen und eine alte, seltsam schweigsame Inderin alle Gäste untergebracht haben, trifft man sich auf der Terrasse zum Tee. Das Glanzstück der Sammlung, ›Das Auge der Göttin‹ ein großer Saphir fasziniert alle Betrachter und scheint niedere Instinkte freizusetzen.

O'Leary wurde eingeladen, weil die Polizei den Colonel vor dem Meisterdieb Rhosyn warnte, der unlängst ganz in der Nähe gesehen wurde.
Gleich in der ersten Nacht stirbt der Hausherr und O'Leary wird von dem Dorfpolizisten, dessen Vorgesetzter in Urlaub ist, um Unterstützung gebeten. Nachdem ein Arzt den Leichnam seziert hat, steht fest, Banks starb keines natürlichen Todes.
Während der Ermittlungen wird so mancher Gast enttarnt und auch die Dienerschaft ist nicht, was sie vorgibt, zu sein.
In guter alter Agatha Christie Manier lässt die Autorin den Leser bald diesen, bald jenen Akteur verdächtigen. (Ich persönlich machte der Tradition ›Mörder ist, wer am unwahrscheinlichsten erscheint‹ folgend, selbst vor dem Polizisten nicht halt.)
Allerdings wird es den wenigsten Lesern gelingen, die Bösewichter alle zu durchschauen. Denn es finden sich in dieser Runde Personen, die vorgeben jemand anderer zu sein, Kunstdiebe und Mörder.
Sämtliche Charaktere erkennt der Leser schon an der Sprache. Der eine stottert, der andere spricht nur unvollständige Sätze, andere schwafeln.
Man hat diese glanzvolle Runde förmlich vor Augen:
Die Reisebuch-Autorin, die amourösen Abenteuern nicht abgeneigt ist, den Bischof, der den weltlichen Genüssen, insbesondere dem Portwein, etwas zu sehr gewogen ist, den indischen Prinzen, der nicht nur durch sein Äußeres auffällt und der trocken-langweilige Professor. O'Leary, der durch Kajal, extravagante Kleidung und hohe Absätze ebenso besticht wie durch seinen klaren Geist, nicht zu vergessen.
Die Geschichte wird mit viel Humor von Daniel Ffordes erzählt, der mit einem Augenzwinkern alle kleinen Schwächen aufdeckt, ohne dabei je böse zu werden.
Am Ende werden alle Bösewichte gestellt, der Gerechtigkeit Geltung verschafft und der Leser mit einer mystischen Wendung überrascht.

Nicht alle Probleme werden auf die herkömmliche Art, im Sinne der Gesetzgebung, gelöst. Allerdings stimmt der Leser dem Ermittler in jeder dieser moralischen Entscheidungen zu, was eine Kunst für sich darstellt.

Obwohl dieser Roman eindeutig ein Krimi ist, finde ich die Sortierung unter ›Thriller‹ nicht ganz passend. Der Roman ist spannend geschrieben, aber er unterhält mehr, als ein Pageturner zu sein.
Die Leser, die Miss Marple oder Hercule Poirot mögen, werden auch an O'Leary ihren Spaß haben.

Ich mochte Agatha Christie und finde, Tedine Sanss ist eine würdige Erbin.
Mir persönlich hätte es besser gefallen, wenn die Autorin mich früher auf die mystische Schiene geleitet hätte. Prinzipiell gefällt es mir gut, wenn Krimi und Fantastik miteinander verwoben werden. Diese Entwicklung, besonders wenn sie zum Ende hin erfolgt, könnte allerdings von Kritikern auch für eine ›Deus ex Machina‹, eine unerwartete Person oder Begebenheit, die die Lösung bringt, gehalten werden.
Diese Kritiker sollten bitte nicht vergessen, dass ›Ein Pfau im Park‹ ein Debüt Roman ist.
Ich bin fest davon überzeugt, dass die mystische Ader im Nachfolger, den ich mir wünsche, weit früher auftauchen wird.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es jedem empfehlen, der die alten Krimis liebt, die ohne die aktuell angesagte, sehr ins Detail gehende, Gewalt auskommen.

Dieses Debüt bekommt von mir die volle Punktzahl.
Ich bin gespannt, wo es diesen Ermittler noch hinführen wird.
In einen Zug? Auf ein Schiff? Bei dieser Autorin könnte ich mir O'Leary sogar auf dem Mond vorstellen.

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Tags: diener, krimi, landadel, mörder, mystik, spannung, spurensuche, verdächtige   (8)
 
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