Leserpreis 2018

sursulapitschis Bibliothek

1.314 Bücher, 493 Rezensionen

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14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Ich, Eleanor Oliphant

Gail Honeyman , Alexandra Kranefeld , Laura Maire
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Lübbe Audio, 24.04.2017
ISBN 9783838784076
Genre: Romane

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(357)

717 Bibliotheken, 31 Leser, 6 Gruppen, 63 Rezensionen

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Der Ruf des Kuckucks

Robert Galbraith , Wulf Bergner , Christoph Göhler , Kristof Kurz
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 06.10.2014
ISBN 9783442383214
Genre: Krimi und Thriller

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181 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 90 Rezensionen

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Die Unsterblichen

Chloe Benjamin , Norbert Möllemann , Charlotte Breuer
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei btb, 29.10.2018
ISBN 9783442758197
Genre: Romane

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Ein einfaches Leben

Min Jin Lee , Susanne Höbel , Gabriele Blum
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Der Hörverlag, 24.09.2018
ISBN 9783844531107
Genre: Romane

Rezension:

Als Sunja in den 30er Jahren, frisch verheiratet, mit ihrem Mann von Korea nach Japan zieht, erhofft sie sich ein besseres Leben. In Korea war das Überleben mühevoll, ihre Kinder sollten es einmal besser haben.  


Schon bald muss sie feststellen, dass man als Koreaner in Japan ein Bürger zweiter Klasse ist. Auch hier ist sie nicht auf Rosen gebettet.
Fast 70 Jahre Familiengeschichte erzählt dieses wunderbare Buch, man begleitet vier Generationen durch schwierige Zeiten. 

Einfühlsam und plastisch erzählt Min Jin Lee von Frauen, die sich nicht unterkriegen lassen, von Korea und Japan im Wandel der Zeiten. In dieses Buch kann man sich fallen lassen und lauscht gebannt, auch wenn zwischendrin Tragisches geschieht.
Gabriele Blum liest großartig, man hängt an ihren Lippen.

Zum Ende hin, wenn man bei Sunjas Enkeln angelangt ist, wird die bis dahin fein gesponnene Geschichte etwas unübersichtlich. Vielleicht sind dann doch ein bisschen viele Menschen unterwegs.
Trotzdem ist es großes Kino, 17 Stunden Hörgenuss.

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23 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

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Abendrot

Kent Haruf , pociao
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 23.01.2019
ISBN 9783257070453
Genre: Romane

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11 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Blutschwur

Brian McClellan
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 17.10.2018
ISBN 9783959816687
Genre: Fantasy

Rezension:

Fantasy ist ein Genre mit unbegrenzten Möglichkeiten, aber wirklich Innovatives liest man da selten. Zumindest das ist mit diesem Buch geglückt. Hier wurde eine neue Welt geschaffen mit ganz eigener, nie dagewesener Magie.

In Adro gibt es Pulvermagie. Pulvermagier vermögen kilometerweit ihr Ziel zu treffen und können außerdem ihre Wahrnehmung ins Übermenschliche steigern, indem sie Schwarzpulver schnupfen. Ja, das macht süchtig, hilft aber ungemein, wenn man verletzt und schon halb tot, einen Kampf bestehen muss und davon gibt es so einige in Adopest, wo neuerdings Bürgerkrieg herrscht.
Tamas, der oberste Feldmarschall und Pulvermagier, hat mit einer Gruppe Rebellen das Königshaus gestürzt, weil der Herrscher des Landes das Volk knechtet. Er räumt gründlich auf, die Köpfe rollen. Letzte royale Anhänger setzen sich zur Wehr, das Volk ist befreit, aber Frieden herrscht noch lange nicht im Land.

Diese Wellt ist originell, leicht zu verstehen ist sie nicht. Neben den Pulvermagiern, den sogenannten Gezeichneten (wie sie gezeichnet sind, habe ich nicht verstanden) gibt es noch „Privilegierte“, altmodische Magier mit verschiedensten Fähigkeiten, und „Begabte“, die geringfügig magische Fähigkeiten haben. Die ersten hundert Seiten watet man im Blut und denkt: Warum, zur Grube, hat dieses Buch kein Glossar, wo man die ganzen neuen Begriffe und Funktionen nachschlagen kann? Dann gewöhnt man sich ein wenig daran. Fragen bleiben trotzdem.
Warum sind die Pulvermagier die Mächtigsten von allen, wenn sie im Kampf zwar unglaubliche Treffsicherheit haben, nach einem Schuss pro Waffe aber umständlich nachladen müssen? Viel mehr als drei Schuss pro Kampf schaffen sie selten. In der Zeit hat manch mäßig Privilegierter schon längst Feuerbälle ins Schlachtgetümmel geschmissen. Die neue, innovative Magie wirkt etwas hilflos.

Später wird es dann wirklich verzwickt. Es kommt uralte Magie ins Spiel, Götter werden beschworen, der Klerus ist alarmiert, der Kampf in Adopest wird zur Nebensache.

Dieses Buch ist ein Brocken in jeder Hinsicht. 770 Seiten hat dieser Schinken, der eine höchst komplexe Welt ausbreitet und wenig Hintergrundwissen liefert. Magisch ist es zweifelsohne, aber man sollte nicht allzu viel hinterfragen. Tatsächlich bleibt einem auch wenig Zeit dazu, kaum wundert man sich, steckt man schon mitten im nächsten Kampf. 


Wer Actionreiches mag, ist hier bestens aufgehoben. Hier fliegen die Fetzen und das Blut trieft. Männer mögen das, glaube ich, manche jedenfalls.
Für mich war es ganz sicher eine Erfahrung. 

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97 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Einmal Gilmore Girl, immer Gilmore Girl

Lauren Graham , Anna Julia Strüh , Christine Strüh
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 24.08.2017
ISBN 9783596299577
Genre: Biografien

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

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Frau im Dunkeln: Roman

Elena Ferrante
E-Buch Text: 188 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp Verlag, 11.02.2019
ISBN 9783518761144
Genre: Romane

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2 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Den Toten verpflichtet: Fiona Griffiths 1

Harry Bingham
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Audible Studios, 06.12.2018
ISBN B07KXQ3FWR
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Rowohlt Verlag bringt Harry Binghams Fiona-Reihe neu heraus und beginnt mit Teil 3, „Fiona – Als ich tot war“. Warum tun sie das, fragt man sich und kauft sich Teil 1, nachdem der dritte gut gefallen hat. Jetzt weiß ich es.

Im ersten Teil der Reihe ist Fiona noch deutlich in der Selbstfindungsphase. Mal taff, mal unsicher und irgendwie immer am Rand eines Nervenzusammenbruchs. Eine üble psychisch labile Vergangenheit wird immer wieder angedeutet, am Ende sogar aufgeklärt. Das tut uns leid für Fiona, aber es überschattet deutlich das Geschehen dieses Trillers. Ein Mord muss aufgeklärt werden. Eine Frau und ihre kleine Tochter wurden brutal zugerichtet aufgefunden. Hinweise führen ins Rotlichtmillieu.

Sehr offensichtlich hat der Autor hier versucht, eine möglichst originelle Polizistin zu erschaffen, was anerkennenswert ist. Dabei gelingt es ihm aber nicht, ihr ein Gesicht zu geben. Sie grübelt unentwegt über alles Mögliche nach, ihre Familie, Episoden aus ihrer Vergangenheit, gelegentlich sogar über den aktuellen Fall. Man sucht verzweifelt den roten Faden, während Fiona mit ihren Unzulänglichkeiten kokettiert und gar nicht oft genug betonen kann, dass sie nicht weinen kann.

Diesen arrogant kapriziösen Eindruck unterstreicht auch noch die Sprecherin des Hörbuchs, indem sie nahezu alles ganz besonders betont. Vielleicht hätte ich mich eher mit Fiona anfreunden können, wenn ich das Buch gelesen hätte.

Band 1 der Fiona Reihe stellt eine Polizistin vor, mit der man nicht so recht warm wird und klärt einen Mord auf, der grausam ist, aber nicht wirklich sensationell. Ich denke, ich habe jetzt genug von Fiona und werde die Reihe nicht weiter verfolgen. 

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175 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 62 Rezensionen

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Stella

Takis Würger
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 11.01.2019
ISBN 9783446259935
Genre: Romane

Rezension:

Na sowas, denkt man, wenn man „Der Club“ gelesen hat. Das zweite Buch von Takis Würger ist ein historischer Roman? Ganz was anderes? Kann er das?
Ja, kann er, sogar souverän und kunstvoll.


Ausgerechnet 1942 beschließt der Schweizer Friedrich, in Berlin Kunst zu studieren. Krieg ist überall, es wird schon nicht so schlimm sein bei den Nazis.
Er lernt Kristin kennen, die blond, zauberhaft, kapriziös und vielseitig begabt ist und ihm zeigt, wie Liebe geht. Und der smarte Tristan kann sogar französischen Käse auftreiben, obwohl Lebensmittelknappheit herrscht. Als Schweizer, mit finanziellem Polster, kann man es aushalten im Nazideutschland, bis dann doch die Fassade bröckelt.

In recht kurzen Kapitel liest man hier eine tragische Geschichte, die immer wieder unterbrochen wird durch Auszüge aus Gerichtsprotokollen und höchst aufschlussreiche Meldungen des Tages.
„September 1942 Wolfgang Schäuble wird geboren… Im Berliner Olympiastadion verliert die deutsche Fußballnationalmannschaft zwei zu drei gegen Schweden…Die SS deportiert tausende Menschen aus dem Ghetto von Litzmannstadt in das Vernichtungslager Chelmo; in den Zügen reisen viele Kinder. Auf dem Europäischen Jugendkongress in Wien sagt der Wiener NSDAP-Gauleiter Baldur von Schirach: „Europa ist ein heiliges Wahrzeichen der Menschheit.“…“

Dieses Buch spielt mit einer wahren Geschichte. Stella Goldschlag gab es wirklich und sie war eine so erfolgreiche Denunziantin, dass sie sogar einen Wikipediaeintrag bekommen hat:

„Stella Goldschlag (* 10. Juli 1922[1] in Berlin; † 1994 in Freiburg im Breisgau)[2][3] war eine jüdische Gestapo-Kollaborateurin, die während des Zweiten Weltkriegs als sogenannte „Greiferin“ untergetauchte Juden (sie wurden „U-Boote“ genannt) in Berlin aufspürte und sie denunzierte.“

Takis Würger gelingt hier ein Kunststück. Er macht eine Frau lebendig, die als Ungeheuer in die Geschichte einging und zeigt, dass sie ein Mensch war, der Gründe hatte, Unmenschliches zu tun. Außerdem beleuchtet er eindrucksvoll einen Aspekt der Naziherrschaft, der eher unbekannt ist. Es haben tatsächlich Juden Juden aufgespürt, um ihre eigene Haut zu retten. Kann man sie dafür verurteilen?

„Stella“ ist ein fein geschriebenes Buch und erzählt eine tragische Liebesgeschichte, ein tiefschwarzes Kapitel deutscher Geschichte und die Geschichte einer unglücklichen Frau.
„Für meinen Urgroßvater Willi Waga, der 1941 während der Aktion T4 vergast wurde“ lautet die Widmung. Vermutlich gibt es sogar noch eine Geschichte hinter der Geschichte, die einen gruseln lässt. Da wünscht man sich ein klein wenig ein aufschlussreiches Nachwort, auch wenn das Buch ansonsten keine Wünsche offen lässt. Chapeau.

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62 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 9 Rezensionen

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Lincoln im Bardo

George Saunders , Frank Heibert
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Luchterhand, 14.05.2018
ISBN 9783630875521
Genre: Romane

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64 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

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Black Hand

Stephan Talty , Jan Schönherr
Flexibler Einband: 318 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 12.11.2018
ISBN 9783518469248
Genre: Sachbücher

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94 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 46 Rezensionen

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Der Platz an der Sonne

Christian Torkler
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 02.09.2018
ISBN 9783608962901
Genre: Romane

Rezension:

Bei diesem Buch muss man sich zunächst mal an den sehr derben Erzählstil gewöhnen. Hier erzählt Josua Brenner, ein junger Mann, wie ihm der Schnabel gewachsen ist und da packt sich schon mal jemand auf die Fresse und son Sch…. Literarische Feinkost ist das nicht.

Die Idee hat was. Nach dem dritten Weltkrieg ist Deutschland zersplittert in viele kleine Staaten, die alle am Ende sind und dazu noch von einer korrupten raffgierigen Regierung heruntergewirtschaftet werden. Brenner ist jung und möchte etwas aufbauen, aber seine Pläne, eine eigene Bar zu eröffnen, scheitern fast an irrwitzigen bürokratischen Hürden.

In Afrika ist die Welt in Ordnung, das ist das Ziel aller Wünsche. Menschenmassen aus ganz Europa wollen ins gelobte Land.

Soweit das Thema, das originell und ungewöhnlich ist. Allerdings hat man es nach etwa 100 von knapp 600 Seiten verstanden und dann birgt das Geschehen keine Überraschungen mehr. Es ist furchtbar in Deutschland und zwar lange und ausführlich. Die Flucht nach Afrika bietet alle Gefahren, die man von aktuellen Fluchtgeschichten über das Mittelmeer kennt, Schlepperbanden, Abzocker, Fußmärsche, Internierungen, unsichere überfüllte Boote. Dass die Reise in die falsche Richtung geht, macht daraus keine neue Geschichte. Auch die Personenzeichnung ist dürftig, kaum eine Figur hat Tiefe, sie kommen und gehen und sind eigentlich austauschbar.

Man kann dieses Buch gut lesen, zwischenzeitlich fesselt es sogar, aber unterm Strich ist es zu lang und die gute Idee allein macht noch kein gutes Buch.

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Justizpalast

Petra Morsbach
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Penguin, 08.10.2018
ISBN 9783328103790
Genre: Romane

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62 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

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Fiona: Den Toten verpflichtet

Harry Bingham , Kristof Kurz
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 26.06.2018
ISBN 9783499291357
Genre: Krimi und Thriller

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Sturmwelle

Stephan M. Rother
Flexibler Einband: 540 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 17.09.2012
ISBN 9783442377589
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Dieses Buch ist eine Überraschung. Hinter diesem harmlosen Cover verbirgt sich Unglaubliches, im wahrsten Sinne des Wortes.
Es geht um Rungholt, das Atlantis der Nordsee, die sagenhafte untergegangene Stadt, die eine Legende ist. Oder gab es sie wirklich?

Natürlich gab es sie und Ole Rasmussen ist der Erbe, der jetzt nur noch über die Hallig Horn gebietet, das letzte Fleckchen Erde, das von dem einstigen Imperium noch existiert, das aber ein seltsam aus der Zeit gefallener Ort ist.

Erst meint man, man hat es mit einem mysteriösen Kriminalfall zu tun. Wie kann ein ganzer Arbeitstrupp im Watt vor Hallig Horn ertrinken? Deutsche und dänische Behörden werden eingeschaltet. Das Ermittlerteam stößt aber bald schon an seine Grenzen. Irgendwas geht nicht mit rechten Dingen zu.

Sehr geschickt wird hier ein Geheimnis aus alter Zeit mit einer modernen Geschichte verknüpft. Es wird höchst mysteriös und gruselig. Geister sind im Spiel, ein uralter Fluch, eine Familiengeschichte und sogar eine Liebe über alle Zeiten hinweg. Und auch wenn es zwischendrin schon mal reichlich abenteuerlich wird, ist die Geschichte unglaublich spannend.

„Sturmwelle“ ist ein sehr ungewöhnlicher Mysterythriller, toll erzählt, actionreich und voller Überraschungen, in einer fiktiven Welt, die einem absolut realistisch vorkommt. Warum sich ein so geheimnisvolles Buch hinter einem so nichtssagenden Cover versteckt, bleibt ein Rätsel.
Guckt einfach nicht hin und lest es.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Kleines Land

Gaël Faye , Brigitte Große , Andrea Alvermann
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2019
ISBN 9783492314053
Genre: Romane

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Erste Hilfe

Mariana Leky
Flexibler Einband: 188 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 02.01.2006
ISBN 9783499240775
Genre: Romane

Rezension:

„Was man von hier aus sehen kann“ ist ein grandioses Buch. Grund genug, sich auch andere Bücher der Autorin näher anzusehen. Das hat sich wohl auch ihr Verlag gedacht und bringt jetzt alle ihre Bücher neu heraus.
„Erste Hilfe“ scheint ihr erster Roman zu sein, ist 2004 erschienen und zeigt, dass sie in den letzten 13 Jahren viel gelernt hat.

Hier geht es um eine sehr ungewöhnliche WG. Die Erzählerin und ihr Exfreund nehmen eine Freundin unter ihre Fittiche, die meint, verrückt zu werden, dabei haben sie selbst ihr Leben nicht ganz im Griff.

Das ist eine hübsche Idee, die viele kluge Gedanken zum Thema „Wer bin ich und wer möchte ich sein?“ anbietet. Tatsächlich ist die Geschichte sehr anrührend, wenn auch die Protagonisten bisweilen etwas naiv wirken. Sie sind alle etwas zu gut, um wahr zu sein.

Der Erzählstil ist durchaus originell, arbeitet aber mit vielen langen Sätzen und Wiederholungen.


„Ich überlege, ob es reicht, wenn Sylvester und ich in der Nähe bleiben, oder ob es an der Zeit ist, etwas zu unternehmen und Beziehungen spielen zu lassen, weil sich das Psychische ohne Unternehmungen ausbreitet, bis alles um einen herum nur noch aus Psychischen besteht, das alles andere als abklingt.“

Solche Sätze sind witzig, natürlich, aber auf Dauer wird man sie ein wenig leid.

„Erste Hilfe“ ist ein hübsches Buch mit einer hübschen Idee, der Erzählstil ist besonders, aber noch ausbaufähig. Das hat die Autorin getan, das wissen wir.
Nach dem Lesen denkt man, das war verrückt, witzig und rührend, aber auch ein klein wenig nervig.


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14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Inside AFD

Franziska Schreiber
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Europa Verlag, 03.08.2018
ISBN 9783958902039
Genre: Biografien

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8 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Natur aus den Fugen?

Atlant Bieri
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Orell Füssli Verlag, 21.09.2018
ISBN 9783280056806
Genre: Sachbücher

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Das Mädchen, das Perlen lächelte

Clemantine Wamariya , Ulrike Strerath-Bolz
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Droemer, 02.11.2018
ISBN 9783426277270
Genre: Biografien

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Der Fremde am Strand

Lisa Jewell , Carola Fischer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Limes, 26.03.2018
ISBN 9783809026808
Genre: Romane

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46 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

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Alle, außer mir

Francesca Melandri , Esther Hansen
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Wagenbach, K, 21.06.2018
ISBN 9783803132963
Genre: Romane

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13 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Und es schmilzt

Lize Spit , Helga van Beuningen
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 24.10.2018
ISBN 9783596298372
Genre: Romane

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28 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Ich, Ophelia

Lisa Klein , Klaudia Ruschkowski
Flexibler Einband: 367 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 12.11.2018
ISBN 9783458363767
Genre: Romane

Rezension:

Das beste an diesem Buch ist die Idee. Wer könnte sie gewesen sein, die verhuschte Ophelia, die durch Shakespeares Hamlet geistert? Hier bekommt sie ein Gesicht und eine Geschichte.

Ophelia ist Hofdame am dänischen Hof, es ist 1601, als Prinz Hamlet ein Auge auf sie wirft und das Schicksal seinen Lauf nimmt. Sie ist klug und schlagfertig, eine Leseratte, die weiblichen Tugenden, die das Hofzeremoniell fordert, liegen ihr nicht. Lieber stöbert sie in einer Enzyklopädie über Pflanzenheilkunde. Hamlet verschlägt ihr allerdings die Sprache. Sobald er auftaucht, wird sie zum stammelnden Mäuschen.

Die Idee ist gut, die Umsetzung leider etwas flach geraten. Anfangs rast die Handlung dahin, Ereignisse überstürzen sich und nehmen keine Rücksicht auf Logik. Königin Gertrud sieht der kleinen Ophelia einmal kurz in die Augen, schon zieht sie in den Palast ein. Hamlet sehen und lieben ist eins. Hier muss man die Dinge nehmen, wie sie sind, für Entwicklungen ist keine Zeit.
Dafür bricht das actionreiche Drama etwa 100 Seiten vor Schluss einfach ab und man bedenkt ausführlich die Vor-und Nachteile des Klosterlebens.

Auch der Erzählstil ist denkbar schlicht, hat aber immer wieder Ausreißer der schwülstigen Art bis hin zu glücklos poetischen Versuchen:

„ Die Schreie hallten von den Mauern wider, als würde eine Horde von Dämonen aus dem Stein kreischen.“
"Ich stelle fest, dass Schreiben für mich ist, als würde ich Blutegel an meinen Geist legen, die seine Traurigkeit heilen und ihm die Säfte entziehen, die mir den Verstand vernebeln."
"Wie der bleiche Mond schwinde ich dahin, müde, den Kummer der Welt mitanzusehen, und nehme wieder zu, trage die Last des Lebens."

Dieses Buch kann man an jeder beliebigen Stelle aufschlagen und man findet Ersprießliches. Die Dialoge zwischen Ophelia und Hamlet plänkeln von Plattitüde zu Plattitüde. Man könnte es komisch finden, wäre es nicht so traurig.

Ich fand das Lesen dieses Buches zu großen Teilen qualvoll. Es gibt einen Stern für die gute Idee und noch einen für den spannenden Mittelteil, aber mehr kann ich dem Werk nicht abgewinnen.
Der Rest ist Schweigen. 

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