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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

freundschaft, gemein, buch, los angeles, intrigen

Die Räuberbraut

Margaret Atwood
Flexibler Einband
Erschienen bei Fischer (TB.), Frankfurt, 01.03.1998
ISBN 9783596139019
Genre: Romane

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42 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

mord, 1843, toronto, alias grace, historischer roman

Alias Grace

Margaret Atwood , Brigitte Walitzek
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag Taschenbuch, 09.01.2009
ISBN 9783833305726
Genre: Romane

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kräuter, garten, sachbuch

Kräuter richtig anbauen

Andrea Heistinger , Verein ARCHE NOAH
Fester Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Löwenzahn Verlag, 10.05.2016
ISBN 9783706625968
Genre: Sachbücher

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11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

pferde, familie, hass, streit, freundschaft

Robin - Die Flucht

Rebecca Gablé
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Audible GmbH, 15.12.2016
ISBN B01MG12SJ8
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Das Lächeln der Fortuna“ ist ein wirklich tolles Buch, das ist hinlänglich bekannt. Was Audible mit diesem Hörspiel macht, hebt das Buch in eine andere Dimension. Staunend habe ich ein Buch gehört, das ich eigentlich schon längst kannte.

Die Geschichte ist in drei Teile aufgeteilt. „Robin - Die Flucht“ ist der erste, der die Jugend des Robert of Warringham erzählt, der nach dem schmachvollen Tod seines Vaters Land und Titel verloren hat. Man taucht ein in das finsterste Mittelalter.

Lautenklänge leiten die Kapitel ein, Pferdegetrappel, gelegentliches Wiehern, das Prasseln von Regen, Schritte, die auf Äste treten und in der Kapelle greinen Kleinkinder im Hintergrund, bevor die Messe anfängt. Hier hat man an alles gedacht, um das Geschehen atmosphärisch zu untermauern.

Unglaublich viele Sprecher verleihen den Figuren Leben und machen einen tollen Job, selbst wenn es zum großen Teil keine Profis sind. Einzig die Erzähler-Stimme fand ich ein wenig leidenschaftslos, was man aber gut tolerieren kann, ist alles andere doch absolut grandios.

Dieses Hörspiel ist ein wahres Erlebnis, eigentlich sogar aufregender, als das Buch zu lesen.
Eine Warnung sei angefügt: Wer damit anfängt, hängt am Haken und muss die anderen Teile auch noch haben.

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21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

gastarbeiter, militärdiktatur, österreich, poliitik, kommunismus

Makarionissi oder Die Insel der Seligen

Vea Kaiser
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 11.08.2016
ISBN 9783462049282
Genre: Romane

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Robin - Die Wende

Rebecca Gablé
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Erschienen bei Audible GmbH, 28.02.2017
ISBN B01M307TE8
Genre: Sonstiges

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192 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

krieg, slawen, heiler, könig, verrat

Das Haupt der Welt

Rebecca Gablé
Flexibler Einband: 960 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.08.2015
ISBN 9783404172009
Genre: Historische Romane

Rezension:

Im Jahr 929 wird der slawische Fürstensohn Tugomir von den Sachsen gefangen genommen und am Hof König Heinrichs als Geisel festgehalten. Dieses Buch erzählt seine Geschichte und auch die des jungen Prinzen Otto, der später Otto der Große genannt wird.
Es ist eine wilde und blutige Zeit. Während in Sachsen unterschiedlichste Fürsten um die Regentschaft ringen und Otto den Thron streitig machen wollen, kämpfen slawische Stämme um ihren Götterglauben, untereinander und auch gegen Sachsen, Ungarn und den Rest der Welt. Es gilt das Recht des Stärkeren. Wer die Schlacht gewinnt hat das Sagen.

Eindrucksvoll, mit vielen historischen Details gespickt, lässt Rebecca Gablé ein Stück Geschichte lebendig werden. Otto lernt man als jungen Mann kennen und sieht so sehr gut die Person hinter dem großen König, genauso wie seine Freunde, Familie und seine Widersacher.  
Ab und an ist man ein klein wenig verloren. Es ist schwer, den Überblick zu behalten zwischen den ganzen Fürsten, Königen und Allianzen, aber vielleicht macht auch das einen großen König groß.

Tugomir bringt einem die Slawen näher, die auch in unterschiedlichste Stämme aufgeteilt sind und weit davon entfernt, eine Einheit zu bilden. Aber eins haben sie gemeinsam: Sie wollen nicht zum christlichen Glauben bekehrt werden. Sie haben viele Götter, glauben an Geister, halten auch Rituale ab, bei denen durchaus Menschen geopfert werden. Hier treffen zwei Welten aufeinander.
 
Dieses Buch ist, wie alle Bücher der Autorin, fesselnd und mitreißend. Vielleicht sind hier die politischen Zusammenhänge etwas präsenter als in anderen Büchern, dafür hat man nach dem Lesen aber auch das Gefühl, ein verzwicktes Stück Geschichte ein klein wenig verstanden zu haben. Ich habe jetzt Menschen vor Augen, die vorher nur hölzerne Gesichter in Geschichtsbüchern waren.
„Das Haupt der Welt“ ist der eindrucksvolle Beginn einer Saga. Ich bin jetzt drin in dem Thema und freue mich auf den zweiten Teil. 

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

dante, rother, vergil, historisch, fantasy

Der Weg nach Altamura

Stephan M. Rother
Flexibler Einband: 398 Seiten
Erschienen bei Zauberfeder Verlag, 15.12.2005
ISBN 9783938922026
Genre: Fantasy

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35 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

boxen, kalifornien, klassiker, armut, gegenwartsliteratur

Fat City

Leonard Gardner , Gregor Hens
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Blumenbar, 11.04.2017
ISBN 9783351050399
Genre: Romane

Rezension:

„Wenn jemand sagt, er geht jetzt nach FAT CITY, heißt das, er stürzt sich jetzt in das pralle Leben. Der Titel ist natürlich ironisch: FAT CITY ist das bekloppte Ziel, das niemand je erreichen wird.“ - Leonard Gardner

Stockton, Kalifornien in den 50ern. Billy Tully und Ernie Munger leben am unteren Rand der Gesellschaft, kommen so gerade über die Runden. Wenn es kneift, hilft ein kurzfristiger Erntejob. Das schnelle Geld, Ruhm und Ehre erreicht man durch Boxkämpfe, wenn man begabt ist und keine Scheu vor Schmerzen oder Verletzungen hat. Während Tully nach längerer Auszeit ein Comeback versucht, fällt Ernie als hoffnungsvolles neues Talent auf. Als Weißer ist man etwas Besonderes in der Szene.

Sehr atmosphärisch wird hier das Leben dieser beiden Männer geschildert. Tristesse und Ausweglosigkeit spricht aus jeder Zeile. Sie haben Träume, aber das Leben steht ihnen im Weg. Ein bisschen mehr Elan oder die richtige Frau, schon wäre alles anders. Aber wie soll man sich aufraffen, wenn man am Boden liegt? Nur wenige schaffen das. Tully hatte es geschafft, bis ihm der Alkohol dazwischen kam und ihn seine Frau verließ.
Ernie könnte es schaffen, aber Frau und Kind sind ein Klotz am Bein, oder vielleicht doch ein Anker?

„Fat City“ ist eine eindrucksvolle Milieustudie. Die plastische, authentische Sprache vermittelt Atmosphäre und Zeitkolorit. Man ist ganz nah dran und leidet mit diesen Männern, die in ihrer Situation gefangen sind. Sieht, wie sie sich selbst etwas vormachen, hoffen, aber dann doch wieder scheitern.
Genial sind die Dialoge, die auf nahezu absurde Weise zeigen, wie man aneinander vorbeireden kann und was für verhängnisvolle Folgen es haben kann, wenn ein Wort das andere gibt. Eigentlich heiratet Ernie nur aus Versehen.

Dieses Buch ist nicht einfach, das Lesen sehr bedrückend, aber es ist auch eine lohnenswerte Reise in ein Stückchen Amerika der 50er, das nicht so oft besucht wird und ein Blick in allzu menschliche Tragödien. Am Ende ist man mitgenommen, aber man nimmt auch etwas mit.

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marionette, historisch, sieg, spiel, einsatz

Die Intrige von Venedig

Claire North , Stefan Kaminski
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Erschienen bei Bastei Lübbe, 21.10.2016
ISBN 9783838781730
Genre: Science-Fiction

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39 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

hummerfang, hummer, maine, insel, fluch

Die Hummerkönige

Alexi Zentner , Werner Löcher-Lawrence
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei btb, 09.05.2017
ISBN 9783442715442
Genre: Romane

Rezension:

Eigentlich fängt dieses Buch sehr hübsch an. Cordelia Kings erzählt von ihrer Kindheit.
Auf Loosewood Island, einer kleinen Insel zwischen Canada und Amerika, lebt man beschaulich vom Hummerfang seit Generationen. Die Familie Kings gibt den Ton an, seitdem vor 300 Jahren Brumfitt Kings als erster die Insel besiedelt hat. Er war ein Maler. Noch heute besuchen Touristen die Insel, um Brumfitts Motive aufzusuchen. Und es rankt sich ein Mythos um seine Familie. Brumfitt soll eine Frau aus dem Meer geheiratet haben, eine Selkie vielleicht. Sie wurde ihm vom Meer geschenkt, reicher Hummersegen dazu, aber dafür muss jeder in der Familie seinen ersten Sohn an das Meer abgeben. Bis heute verehren die Kings Brumfitts Werk, und glauben an diesen Fluch. Das einfache Leben der Hummerfänger auf einer entlegenen Insel, durchwoben mit alten Mythen, die möglicherweise wahr sein könnten und bis in die heutige Zeit wirken, wird hier glaubhaft angelegt und macht neugierig, auch wenn man zwischendrin meint, es ist jetzt mal gut. Man hat hinlänglich verstanden, dass Cordelia die Einzige in der Familie ist, die den Ruf des Meeres hört und in die Fußstapfen ihres Vaters treten kann.

Schwierig wurde dieses Buch für mich, als Cordelia erwachsen ist. Da ist ganz plötzlich die Romantik der harten Realität gewichen. Fischer vom Festland versuchen in Loosewoods Fanggründe vorzudringen, was die Insulaner unterbinden möchten. Da gilt dann schlicht das Recht des Stärkeren, man schlägt mal eben den Rädelsführer zusammen, lässt zur Not auch Waffen sprechen. Um Daddy zu zeigen, dass sie ihren Mann stehen kann, stürzt sich Cordelia unbeirrt in jede Gefahr und steckt tapfer Prügel ein. Man bewundert gemeinhin ihren Mut. Ich wundere mich über ihre Dummheit.

Es war zu erwarten, dass die kleine Cordelia einst Papas Erbe antreten wird und als Frau die Hummerfischer anführt. Dass sie dazu Rambomethoden anwenden muss, hatte ich nicht erwartet und fand es zunehmend lächerlich.
Um Brumfitts Erbe nicht zu vernachlässigen, haben dann noch auffallend viele harte Seeleute einen Hang zum Musischen. Daddy hat sich als Schauspieler versucht und rezitiert Shakespeare, die Schwägerin töpfert, will sich aber als Hummerfanggehilfe verdingen und Cordelia malt wird erwähnt. Eigentlich fischt sie nur hobbymäßig, was dann im weiteren Verlauf des Buches wohl vergessen wurde. Dafür kann sie aber bei jeder sich bietenden Gelegenheit alte Bilder Brumfitts mit der Gegenwart vergleichen.

Dieses Buch hat mich nach kürzester Zeit nur noch geärgert. Hier wird eine spannende Idee durch unausgegorene Figuren ruiniert, eine Handlung, die fesseln könnte, durch pseudomythische Schlenker zerrissen. Da steht man schon mal mit einer Schusswunde an Deck und bewundert Brumfitts Frau im Wasser. Das kann doch wohl nicht wahr sein.
Immerhin habe ich eine Insel ein wenig kennengelernt, von der ich noch nie gehört hatte. Das Ambiente ist plastisch beschrieben. Dafür gibt es einen zweiten Stern. Allerdings hätte ich wirklich lieber einen Reiseführer gelesen. 

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143 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 71 Rezensionen

historischer roman, ottonen, otto der große, adelheid von burgund, deutsche geschichte

Die fremde Königin

Rebecca Gablé , Jürgen Speh
Fester Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 27.04.2017
ISBN 9783431039771
Genre: Historische Romane

Rezension:

Dieses Buch setzt an 10 Jahre nach dem Vorgänger „Das Haupt der Welt“.
Es ist 951, König Ottos Herrschaft ist gesichert, Otto ist noch jung, aber trotzdem schon eine Legende. Der König, der keine Schlacht verliert, weil Gott mit ihm ist. Der erste König seit Karl dem Großen, der Völker vereint.
Dann schickt er den Panzerreiter Gaidemar aus, die italienische Königin Adelheid aus ihrer Gefangenschaft zu befreien. Die fremde Königin wird Ottos Frau.

Rebecca Gablé weiß wie es geht. Sie kann Geschichten über Geschichte erzählen wie niemand sonst.
In ihren Büchern wird Geschichte lebendig.
Dabei sucht sie sich einen originellen Ansatz. Von Otto dem Großen hat man schon mal gehört, von seiner Frau Adelheid eher selten. Dabei war sie wohl eine Frau, die eine Geschichte wert ist, die auf weibliche Art Politik machte und stets an Ottos Seite war, sogar auf Feldzügen.
Mit Gaidemar fügt sich eine fiktive Figur ins Geschehen ein und holt die hehre Politik auf die Erde. Er ist ein Bastard ohne Geld und Adel, aber er ist ein Held, der alles gibt für seinen König, auch wenn es manchmal hart ist.

Gespickt mit vielen historischen Details, von denen selbst Kenner von Historienromanen noch nie gehört haben, erfährt man hier auf höchst spannende und unterhaltsame Art etwas über ein Stückchen Geschichte. Ich kenne jetzt Ottos umfangreiche Familie bis ins dritte Glied und wenn ich sage, ich kenne sie, dann meine ich das auch so. Hier sind die Figuren Menschen mit Fehlern, Tugenden und bisweilen verzwickten Familienverhältnissen, aber man erlebt sie hautnah.

Rebecca Gablé hat mit diesem Buch wieder einen Pageturner geschrieben, der neben actionreichem Geschehen auch Zeit für leisere Töne hat, Überraschungen an jeder Ecke liefert, bisweilen grausam und blutig ist, aber auch eine mitreißende Liebesgeschichte erzählt. Ich bin begeistert, bestens unterhalten und habe sogar noch etwas dazugelernt.


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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Solarian. Tage der Suche (Solarian-Saga 5)

Thariot
E-Buch Text
Erschienen bei null, 05.04.2017
ISBN B06Y3Q3HCT
Genre: Sonstiges

Rezension:

Solarian geht in die fünfte Runde und alle die meinen, sie wüssten langsam worum es geht, haben sich wieder mal gründlich getäuscht. Es wird mächtig außerirdisch, fast schon überirdisch.
Auch dieses Buch habe ich wieder gefressen. Inzwischen ist Solarian meine Lieblings-Thariot-Reihe.

Inhaltlich sollte man nicht zu viel verraten.  
Tara und ihr Team werden getrennt und mit nie geahnten Problemen konfrontiert.
Während die einen wahrhaft wundersame außerirdische Lebensformen kennenlernen, was natürlich nicht gefahrlos abgeht, kämpft der Rest erbittert ums Überleben.
Man lernt ein paar neue Charaktere kennen, die grandios zwiespältig sind. Da ist zum Beispiel Varian, der Psychopath, der sich aus wirklich kruden Gründen hilfreich gibt. Sehr spannend, ein Tanz auf dem Drahtseil.
Außerdem bekommen wir eine neue, höchst originelle Variante der Schöpfungsgeschichte serviert. Sie ist plausibel. Behaupte einer das Gegenteil.

Mit dem fünften Teil der Reihe macht Thariot deutlich ein neues Fass auf, vielleicht sogar mehrere. Ich bin sehr gespannt, wohin die Reise jetzt geht und warte mal wieder auf die Fortsetzung.


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usa, england

Ich bin niemand

Patrick Flanery , Reinhild Böhnke
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Blessing, 06.03.2017
ISBN 9783896675781
Genre: Romane

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33 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

london, teufel, geldheirat, dichter, forrest leo

Der Gentleman

Forrest Leo , Cornelius Reiber
Fester Einband: 296 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 11.04.2017
ISBN 9783351036737
Genre: Romane

Rezension:

„Ich hatte nie vor zu heiraten – vielmehr hatte ich vor, nie zu heiraten. Ich bin nicht für die Ehe geschaffen. Mein Geist ist nicht heiratsfähig, und ich komme aus keinem heiratsfähigen Stall. Meine Eltern starben an ihrem Hochzeitstag, falls Sie verstehen.“

Das sagt der berühmte Dichter Lionel Savage über sich selbst, der sich gezwungen sieht, zu heiraten, weil es 1850 in London keine standesgemäße Alternative gibt, seine finanziellen Probleme zu lösen. Leider löst diese Vernunftsehe bei Lionel eine Schreibblockade aus, die ihn zum Verzweifeln bringt. Sein Leben ist vorbei.
Unglaublich komisch wird hier eine Tragödie geschildert, die nahezu absurde Formen annimmt, als auch noch ein freundlicher Gentleman auftaucht, der behauptet, der Teufel zu sein, was nicht so bedrohlich wäre wie es klingt, und dem Lionel sein Leid klagt. Als kurz darauf seine Frau verschwindet, hat Lionel ein echtes Problem.

Dieses Buch verquickt genial und unterhaltsam unterschiedlichste klassische Elemente zu etwas Neuem, das fast wie eine moderne Faust-Kömödie in der viktorianischen Zeit wirkt. Faust meets Orpheus, bedient sich dabei an Ränkespielen in bester Shakespeare-Manier, spickt sie mit Moliere Figuren, die eigenartigen Dickens-Charme versprühen und so englisch sind, dass es fast staubt. Ein großer Spaß.
Cousin Hubert, der Herausgeber des Buches, wirft bei jeder Gelegenheit despektierliche Kommentare ein, was die Farce dann auf die Spitze treibt. Man kommt kaum zum Luftholen.
Bisweilen ist Lionel ein wenig zu weitschweifig, wenn auch trotzdem unterhaltsam.

„Der Gentleman“ ist ein wunderbar unterhaltsames Buch, sehr verrückt und auf moderne Art altmodisch-gediegen-britisch. Mir hat es gefallen.


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26 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

rumänien, nach ceaușescu, historisch, magisch, challenge: niveau 2015

Der Scheiterhaufen

György Dragomán ,
Fester Einband: 494 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 06.10.2015
ISBN 9783518424988
Genre: Romane

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4 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

hörbuch, fantasy

Der Engelsturm

Tad Williams , Verena C. Harksen , Andreas Fröhlich
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Der Hörverlag, 16.12.2013
ISBN 9783867179805
Genre: Fantasy

Rezension:

Das sind die richtig guten Bücher. Die, wo man am Ende tieftraurig ist, dass es vorbei ist. Dabei war es lang, sehr lang sogar und ich habe es nicht zum ersten Mal gehört.  

Im letzten Teil der Osten Ard Saga wird man gründlich fürs Durchhalten belohnt. Es gibt ein wirklich leidvolles Ringen um den Sieg über Ineluki. Herbe Verluste sind zu beklagen. Es sterben reichlich Helden. Man kann es kaum fassen.
Aber dann kommt es zum großen Showdown und einem Happy End, das sich gewaschen hat. Da bleiben weder Wünsche offen noch Augen trocken.

Auch nach satten 20 Jahren hat mich diese Saga wieder begeistert. Ich bin tief beeindruckt und freue mich, dass es tatsächlich bald eine Fortsetzung geben wird.
Ein großes Lob auch an Andreas Fröhlich, der das Hörbuch fantastisch liest. Für jeden der zahlreichen Protagonisten hat er eine eigene Stimme und jede ist glaubwürdig.
Diese Saga ist nach wie vor mein absolutes Fantasy-Highlight.

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Licht

Connie Willis
Flexibler Einband: 850 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 30.01.2017
ISBN 9783959811705
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Wer „Dunkelheit“ liebt, kommt an „Licht“ nicht vorbei, auch wenn es wirklich lange dauert, bis tatsächlich Erhellendes passiert.

Die ersten etwa 300 Seiten dieses Wälzers kommt man nicht so recht vom Fleck. Die drei Zeitreisenden sind 1941 in London gestrandet, mitten im Blitzkrieg, und alle Wege zurück in die Zukunft sind versperrt. Lange verfolgen sie Spuren anderer ihnen bekannter Historiker, die auch England im zweiten Weltkrieg bereist haben. Und auch wenn ich den humorvollen Erzählstil von Connie Willis wirklich liebe, hätte ich mir dort ein paar Straffungen gewünscht.

Danach wird man allerdings gründlich fürs Durchhalten belohnt. Der bislang eher kryptische Handlungsstrang 1944 bekommt ganz unerwartete Bedeutung. Es kommen auch noch ein paar neue hinzu, die erhellend und überraschend sind.
Dieses Buch fesselt und bietet ein Wechselbad der Gefühle. Unglaublich. Plötzlich stirbt der Falsche und man kann es kaum fassen. Kurz drauf wird es rührend und gleichzeitig gibt es was zu lachen. Großartig.

Langsam ahnt man dann die Ursache der vermeintlichen Katastrophe. Haben die zeitreisenden Historiker die Geschichte verändert?
Kleine Begebenheiten können ungeahnte Folgen haben. Das ist das zentrale Thema dieses Buches, das unglaublich schlüssig erklärt, warum Alf und Binnie Hodbin die Welt gerettet und den zweiten Weltkrieg gewonnen haben, obwohl es nie allgemein bekannt wurde. Helden des Kriegs sind nicht immer die, die in den Geschichtsbüchern auftauchen.

Auch dieses Buch hat mich wieder gefesselt, amüsiert und beeindruckt. Man lebt in dieser Zeit, erfährt das Kriegsgeschehen aus Sicht der kleinen Leute und wird gleichzeitig verstrickt in ein Zeitreiseabenteuer, das einen ganz eigenen Charme hat, weit weg von gängiger Science Fiction. Hier geht es sehr englisch zu und Liebe zu Briten und britischem Humor ist auf jeder Seite zu spüren.
Jedem anderen hätte ich für gelegentliche Längen einen Stern abgezogen. Bei Connie Willis geht das nicht. So grandiose Bücher können gar nicht lang genug sein.


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15 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

beirut, rabih alameddine, libanon, frauen in libano

Eine überflüssige Frau

Rabih Alameddine , Marion Hertle
Fester Einband: 470 Seiten
Erschienen bei Louisoder, 24.02.2016
ISBN 9783944153308
Genre: Romane

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29 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

berlin, krimi, berli, mordkommission, debüt

Die letzte Farbe des Todes

Philipp Reinartz
Flexibler Einband
Erschienen bei Goldmann, 20.03.2017
ISBN 9783442486274
Genre: Krimi und Thriller

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

juden, ursula krechel, emigrante, nationalsozialismu, chin

Shanghai fern von wo

Ursula Krechel
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei btb, 09.11.2010
ISBN 9783442740611
Genre: Romane

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

familiengeschichte

Die Rübenkönigin

Louise Erdrich , Helga Pfetsch
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 07.04.2014
ISBN 9783746630120
Genre: Romane

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

totengräbersohn, vrmächtnis, intrige, hexe, fantasy-saga

Der Totengräbersohn: Buch 1

Sam Feuerbach
E-Buch Text
Erschienen bei null, 19.03.2017
ISBN B06XR6Q7GH
Genre: Sonstiges

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66 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 12 Rezensionen

syrien, flucht, krieg, leid, flüchtlinge

Gott ist nicht schüchtern

Olga Grjasnowa
Fester Einband: 309 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 17.03.2017
ISBN 9783351036652
Genre: Romane

Rezension:

Schon länger fragt man sich, was bloß los ist in Syrien, liest Berichte, sieht Dokumentationen und kann es sich trotzdem nicht wirklich vorstellen.
Dieses Buch schafft da Abhilfe. Mit der Schauspielerin Amal und dem Arzt Hammoudi, deren Leben hier abwechselnd beleuchtet wird, ist man hautnah dabei.

Hammoudi hat gerade sein Medizinstudium in Paris beendet und sieht einer hoffnungsvollen Zukunft entgegen. Er muss nur kurz zu Hause in Syrien seinen Pass verlängern lassen, dann ist alles bereit. Als man ihn nicht wieder ausreisen lässt, ist es aus mit seinem selbstbestimmten Leben. Regierung, Polizei, seine Familie oder auch befreundete Freiheitskämpfer, alle wissen genau, was Hammoudi zu tun hat, nur leider gefällt ihm nichts davon.
Amal hat ihr erstes großes Engagement als Schauspielerin in Damaskus ergattern können. Es geht ihr gut, ihre Eltern sind wohlhabend. Sie meint, sie hätte alles Recht der Welt, öffentlich gegen das Assad-Regime zu protestieren, muss aber feststellen, dass das eine naive Vorstellung war. Plötzlich fühlt sie sich verfolgt.

Sehr eindrucksvoll landet man hier mitten im syrischen Alltag, kurz bevor der Bürgerkrieg das Leben bestimmte. Man lernt junge Leute kennen, deren Träume und Ziele sich nicht sehr von unseren unterscheiden, die aber bisweilen mit nahezu irrwitzigen Restriktionen zu kämpfen haben. Nicht nur Familienzugehörigkeit oder Traditionen setzen Grenzen, auch ein falsches Wort am falschen Ort kann einem das Leben kosten. Spitzel des Regimes sind überall, muslimische Fundamentalisten halten auch Ausschau nach Ungläubigen, einfachste Anliegen sind nur mit Schmiergeldern zu erreichen.
Schon an dieser Stelle ist man schockiert und hat fast Angst vor dem Weiterlesen. Aber dann landet man mitten im Krieg.

Dieses Buch zeigt, wie Menschen gezwungen werden können, ihr Land zu verlassen, obwohl sie das niemals wollten. Es ist ein erschütternd aufschlussreicher Beitrag zur aktuellen Flüchtlingssituation und zur Lage in Syrien.
Olga Grjasnowas Sprache ist von geradezu kunstvoller Schlichtheit. Es liest sich leicht, ist trotzdem sehr plastisch und zieht einen schnell hinein in eine Tragödie, die noch immer Menschen täglich erleben.
„Gott ist nicht schüchtern“ ist ein großartiges Zeitzeugnis, das wenig Hoffnung macht, aber dennoch jeder lesen sollte.

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30 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

tochter, geheimnis, familie, entführung, as

Good as Gone

Amy Gentry , Astrid Arz , Anna Thalbach , Nellie Thalbach
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Der Hörverlag, 27.02.2017
ISBN 9783844525403
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich bin sehr erstaunt, dass mir dieser Thriller wirklich gut gefallen hat, habe ich doch inzwischen einige sehr kritische Rezensionen gesehen. Ich hatte mit dem Schlimmsten gerechnet, musste aber feststellen, es ist eben einfach nicht so einfach und das gefällt mir sehr.

Julie ist 13 Jahre alt, als sie aus ihrem Elternhaus entführt wird. Mit 21 kehrt sie zurück. So sieht es aus, ihre Familie kann es kaum fassen. Aber dann stellen sich Zweifel ein. Ist diese junge Frau wirklich Julie? Da gibt es eine Band, deren Sängerin Gretchen heißt und die Julie unglaublich ähnlich sieht. 

An dieser Stelle wird die Geschichte kompliziert. In Rückblenden erfährt man ein wenig über Gretchens Leben und dann geht es weiter zurück und weiter und weiter. Sie hatte viele Namen und viele Leben und keins davon war ein Zuckerschlecken.
Es ist verzwickt, sich immer wieder in neuen Lebensstationen dieser Frau zurechtzufinden. Die Namen wechseln, die Liebhaber, Berufe, sogar die Eltern. Ganz allmählich blickt man in ein tragisches, wechselvolles Leben, ist erschüttert, was einem Mädchen alles widerfahren kann und fragt sich, genau wie Julies Eltern, ist sie nun Julie oder nicht?

Amy Gentry erzählt die Geschichte einer Tragödie, die nicht nur einem Mädchen widerfährt. Auch ihre Familie kämpft mit Problemen, die sich niemand wünscht.
Es ist fesselnd und sehr schön erzählt. Man schwankt beim Lesen zwischen Entsetzen und Bewunderung. Der Aufbau dieses Buches in ungewöhnlich und genial, fordert den Leser, lässt ihn aber auch ständig rätseln. Immer tiefer rutscht man hinein in das Drama und kann kaum glauben, was man da erfährt.
Am Ende moralisiert das Buch dann für meinen Geschmack etwas zu viel, was den tollen Gesamteindruck ein klein wenig abmildert. Ein Leseerlebnis ist es trotzdem.

Das Hörbuch liest Anna Thalbach mit ihrer Tochter Nellie, die beide die Geschichte wunderbar interpretieren, auch wenn es anfangs etwas gehetzt wirkt. Aber der Wechsel zwischen der Mutter- und der Tochterstimme passt wunderbar zu diesem Buch.
Ein toller Thriller, ungewöhnlich, verwirrend und tragisch.

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