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(40)

112 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

schokolade, dystopie, liebe, mafia, zukunft

Bitterzart

Gabrielle Zevin
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 19.02.2015
ISBN 9783596190737
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(58)

151 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

mafia, mode, fantasy, jugendbuch, girl in black

Girl in Black

Mara Lang
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter Verlag , 15.08.2016
ISBN 9783764170639
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Natürlich wollte ich nach der Leseprobe sofort an der Leserunde zu "Girl in Black" teilnehmen, doch das Buch wurde meinen Erwartungen leider in keinster Weise gerecht.

Meine Meinung:
"Girl in Black" reizte mich vor allem wegen Lias Flucht vor der Mafia und ihrer besonderen Gabe, ein Seelenauge zu sein. Es beginnt auch wirklich aufregend und der Leser befindet sich unmittelbar im Fluchtgeschehen. Nachdem ich die ersten beiden Kapitel gelesen hatte, wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Danach nahm die Aufregung, Spannung und Neugierde jedoch rapide ab und wollte auch nicht mehr zu Tage treten.
In den ersten paar Tagen in Berlin lernt sie sofort die zwei wohl wichtigsten Menschen, Nevio (ihre große Liebe) und Mavie (ihre Seelenverwandte), für sich kennen und einer dieser Menschen hat auch noch Kontakte in die Modebranche - was für ein Zufall. (Die schlechten Dinge, die ihr dort widerfahren, scheinen eher als Ausgleich zu dieser absolut erfolgreichen und mit Glück und Zufall beschenkten Flucht zu stehen.) Die Einführung von Nevio und Mavie und die plötzliche Verbundenheit von Lia zu diesen geht so schnell vonstatten, dass ich kaum eine Chance hatte, die zwei selbst kennenzulernen. Überhaupt wird das Buch auf der Beziehungs- und Gefühlsebene sehr schnell erzählt und bietet dem Leser dadurch nicht die Möglichkeit, selbst eine Beziehung zu den Charakteren, nicht einmal zu Lia, aufzubauen. Wahrscheinlich ist dies auch ein Grund, weshalb die Figuren auf mich sehr flach wirkten, obwohl sie z.B. von ihrer Vergangenheit etc. erzählten.
Im ganzen Buch werden immer weitere Fragen aufgeworfen zu denen der Leser keine Antworten erhält. So ist die Funktion des Seelenauges für das Buch für mich noch immer ein Rätsel. Es wirkt, als hätte in die Geschichte ein wenig Fantasy gemusst und da wurde Lia einfach mal eine Gabe gegeben. Sonderlich wichtig ist diese für die Handlung allerdings nicht. Doch mir stellt sich noch immer die ein oder andere Frage: Wie entstehen Seelenaugen? Warum sind bloß Lia und ihre Mutter Seelenaugen und sonst kein anderer Mensch auf der Welt? Inwieweit wirkt sich diese Gabe aus und wo sind die Grenzen? Kann Lia jedes Gefühl in jemand anderes einpflanzen oder nur das, was sie selbst gerade fühlt? Und und und... Es ist sehr frustrierend, im Dunkeln stehen gelassen zu werden und diese Frustration zieht sich bis ans Ende des Buches und darüber hinaus. Die Gabe ändert sich auch mit der Zeit, der Grund für diese Änderung wird allerdings nicht ganz klar formuliert, sodass der Leser auch hier wieder vor einer leeren Wand steht.
Was ich zudem als sehr schade empfand und als Unvollständigkeit im Inhalt betrachten würde, ist die Präsenz der Mafia. In der Inhaltsangabe ist die Rede von der Flucht vor der Mafia. Diese Flucht passiert auch, doch danach hält sich die Mafia hauptsächlich im Hintergrund auf und meistens wird sie einfach ganz ausgeblendet. Bloß am Anfang und am Ende des Buches spielt diese eine Rolle. Das Hauptaugenmerkt liegt ganz klar auf der Verwirklichung von Lias Traum, Modedesignerin zu werden. Durch diesen Schwerpunkt, kommt das Gefühl auf, das Buch sollte eigentlich ausschließlich ein Jugendroman über Mode sein, doch um etwas Spannung miteinzubinden wurde die Mafia dazugedichtet. Sehr schade und mir hat es leider das ganze Buch verdorben.

Der Schreibstil:
Mara Lang schreibt sehr jugendlich, was gut zur Protagonistin passt und ihren Charakter widerspiegelt. Wenn jedoch die Fähigkeiten und Auswirkungen eines Seelenauges zur Sprache kamen, wurde es unverständlich und verschwommen. Eine richtige Erklärung kam nie zustande, sondern eher eine Beispielgebung, die den Leser in diesem Punkt trotzdem durch Milchglas schauen ließ.
Die kleinen, märchenhaften Texte vor einigen Kapiteln fand ich allerdings wirklich sehr schön und träumerisch. Sie hätten die Geschichte ruhig übernhemen können.

Warum bloß ein Stern?
Die Mafia ist bloß ein Hintergrundrauschen und das Seelenauge eine unverständliche Nebenfunktion. Jedoch hatte ich mich auf genau diese zwei Aspekte gefreut, doch ich erhielt einen weitläufigen, langatmigen Einblick in die Modebranche. Auch das Umherirren meinerseits in dem Buch hat mir nicht sehr gut gefallen. Es ist schön, wenn ein paar Fragen offen bleiben (sonst würde die Spannung zunichte gemacht werden), aber hier waren es einfach zu viele. Ich fühlte mich in den ersten paar Kapiteln von dem Buch abgeholt, doch danach wurde ich an der nächsten mir unbekannten Ecke stehen gelassen. Die Spannung ging mir dadurch verloren und ich habe sie nicht wiederfinden können.
Den dargestellten Charakteren fehlte es mir zudem einfach an Tiefe und ich konnte weder mit der Protagonistin, noch mit dem Protagonisten eine Verbindung aufbauen.

Werde ich weiterlesen?
"Girl in Black" ist ein Einzelband. Wenn dies nicht der Fall wäre, würde ich die Folgebände nicht lesen wollen.

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Tags: berlin, design, mafia, mode   (4)
 

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(1.917)

3.316 Bibliotheken, 113 Leser, 8 Gruppen, 232 Rezensionen

liebe, opal, fantasy, lux, katy

Opal - Schattenglanz

Jennifer L. Armentrout , Anja Malich
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.04.2015
ISBN 9783551583338
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Bis ich "Opal" begann zu lesen, habe ich einige Zeit verstreichen lassen, da mich bereits die Vorbände nicht großartig begeistern konnten. Leider muss ich sagen, dass der dritte Band bisher der Schlechteste ist.

Meine Meinung:
In die Geschichte wird ganz gut eingeführt, denn es tauchen Erinnerungsansätze für den Leser zum vorigen Band auf, sodass man nicht ahnungslos von einer Seite zur nächsten blättert. Die Einführung geht allerdings sehr schleppend voran.
Was mich bereits nach wenigen Seiten sehr gestört hat, war die ständige Betonung von Daemons außergewöhnlicher Schönheit und Perfektion, die sich durch das gesamte Werk zieht. Da auf dies scheinbar sehr viel Bedeutung gelegt wurde, nahm es mir persönlich den Lesespaß und ich ertappte mich dabei, ab und an gedanklich abzudriften.
Schön ist, dass bei den Charakteren durchaus eine Entwicklung erkennbar ist. So war Katy für mich in den Vorbänden einfach ein überempfindliches, kleines Kind mit dem ich nicht warm werden konnte. Sie ist immer noch ein Kind und manchmal lugt auch das Kleinkind hervor (z.B., wenn sie mit dem Fuß aufstampfen möchte, weil ihr eine Situation nicht passt), doch wenigstens kann sie jetzt nachvollziehbare Handlungen und Argumente hervorbringen. Ein Argument wird jedoch leider bei jeder Auseinandersetzung verwendet. Immer und immer und immer wieder, was jedem Schlagabtausch exakt den gleichen Aufbau verleiht, mit unterscheidlichem Inhalt. Wer das Buch liest, muss sich also mit Wiederholungen und ein paar Widersprüchen in sich konfrontiert wissen.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist angenehm und einfach zu lesen. Nichts wird unverständlich ausgedrückt oder unnötig in die Länge gezogen. Rechtschreib- und Grammatikfehler ließen mich ein paar Mal stolpern, doch das kann auch daran liegen, dass ich dieses Buch als eBook gelesen habe.

Weshalb bloß 1 Stern?:
Ich gab dem Buch bloß einen Stern, da es für mich einer 400 Seiten langen Einführung mit anfänglichem Hauptteil gleich kommt. Der Leser weiß bereits sehr früh worum es in dem Buch hauptsächlich geht und worauf der Fokus liegt, aber das erfährt er bereits in der Inhaltsangabe. Nachdem das geklärt ist, passiert erst mal gar nichts mehr. In der Mitte des Buches geschah etwas Unerwartetes, was die Geschichte interessanter werden ließ, aber dieser Höhepunkt flaute schnell wieder ab und das Buch kehrte sozusagen zum Anfang zurück. Spannung ist bei mir kein einziges Mal aufgekommen und der Band ließe sich durchaus in ein paar Stichpunkten zusammenfassen.

Weiterlesen oder nicht?
Trotz meiner ganzen Kritik werde ich auch Band vier und fünf noch lesen. Die Idee von Aliens mit einer DNA aus Licht ist eine schöne Abwechslung zu den ganzen Vampiren, Werwölfen und Feen, die bereits zu viele Geschichten für sich eingenommen haben.
Wann ich allerdings weiterlesen werde, weiß ich noch nicht genau, denn die Neugierde auf die Fortsetzung ist nicht wirklich da.

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(6.632)

7.247 Bibliotheken, 17 Leser, 14 Gruppen, 113 Rezensionen

liebe, vampire, bella, vampir, edward

Bis(s) zum Morgengrauen

Stephenie Meyer , Karsten Kredel (Übers.)
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.01.2008
ISBN 9783551356901
Genre: Jugendbuch

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