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23 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

science fiction, verlag arctis

Company Town - Niemand ist mehr sicher

Madeline Ashby , Kerstin Fricke
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Arctis Verlag, 13.01.2017
ISBN 9783038800002
Genre: Krimi und Thriller

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53 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

liebe, musik, verführen, gefühle, ring

Für Happy Ends gibt`s kein Rezept

Kristen Proby , Ralph Sander
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 09.01.2017
ISBN 9783956496332
Genre: Liebesromane

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134 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

drehbuch, joanne k. rowling, jugendbuch, urban fantasy, usa

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

Joanne K. Rowling , Anja Hansen-Schmidt
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.01.2017
ISBN 9783551556943
Genre: Jugendbuch

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46 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

wichtelwunsch

GötterFunke. Liebe mich nicht

Marah Woolf
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.02.2017
ISBN 9783791500294
Genre: Jugendbuch

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

amelia reyn, gold, liebe

Ain't all Silver: Herz aus Gold

Amelia Reyns
Buch: 250 Seiten
Erschienen bei Romance Edition, 17.06.2016
ISBN 9783903130012
Genre: Erotische Literatur

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201 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

liebe, colleen hoover, daniel und six, finding cinderella, teenage

Finding Cinderella

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.12.2016
ISBN 9783423717144
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Sie haben eine romantische Stunde im Dunkeln verbracht - Daniel und seine Cinderella. Er weiß nicht wer sie ist, aber seit sie gegangen ist, sucht er nach ihr. Letztendlich verliert er die Hoffnung und ist sich sicher, dass es die große Liebe eh nur im Märchen gibt. Doch dann trifft er auf Six und plötzlich ist alles anders...


Eigene Meinung

Derzeit werden die Abstände zwischen den Neuerscheinungen von Colleen Hoover immer kürzer, was mein Hoover-Herz natürlich freut.
„Finding Cinderella“ ist ein Spin-Off zu der „Hope“-Reihe, welche ich schon sehr gemocht habe.
Nach dem Prolog, welcher etwa ein Jahr vor dem restlichen Buch spielt, landet man direkt in der Geschichte, in der es sich eigentlich um Sky und Holder dreht.

Der Protagonist Daniel ist Holders bester Freund und eigentlich ein hoffnungsloser Fall was seine On/Off-Beziehung mit seiner Freundin Val angeht. Doch dann trifft Daniel zufällig auf Skys beste Freundin Six und nichts ist mehr so wie es zu sein scheint.
Die Lovestory der beiden ist sehr herzerwärmend und dabei sehr humorvoll und eigentlich einfach typisch Colleen Hoover.
Die Geschichte nimmt allerdings eine Wendung, mit der ich absolut nicht gerechnet habe, und geht noch etwas über die „Hope“-Bücher hinaus.
Auf jeden Fall sollte man aber die Geschichte von Sky und Holder kennen, da es sonst sein kann, dass man einige Zusammenhänge nicht versteht.

Die Schreibweise ist typisch Hoover und hat mich, wie immer, in ihren Bann gezogen, sodass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe, was bei 173 Seiten aber auch kein großes Problem ist.

Vom Cover und vom Rücken passt sich „Finding Cinderella“ perfekt an die „Hope“-Bücher an, sodass man direkt sehen kann, dass sie zusammen gehören, was mir persönlich sehr gut gefällt.

Da es sich hier um ein (dünnes) Spin-Off handelt und ich auch zu der „Hope“-Reihe nicht spoilern will, fällt diese Rezi für meine Verhältnisse etwas kurz aus. Allerdings könnte man das Buch auch mit drei Worten beschreiben: Musst du haben!


Fazit

Ein sehr gelungenes Spin-Off, das man einfach lesen muss, wenn man „Hope“ kennt. Es war für mich wie ein Wiedersehen mit alten Freunden und ich hoffe sehr, dass Frau Hoover nun öfter Spin-Offs heraus bringt, da ihre Charaktere einfach alle ans Herz gehen und man sie gerne wieder „trifft“.


Empfehlung

Jeder, der Hope gelesen und gemocht hat, der muss „Finding Cinderella“ lesen. 

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288 Bibliotheken, 13 Leser, 2 Gruppen, 36 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, hexenjäger, liebe, witch hunter

Witch Hunter - Herz aus Dunkelheit

Virginia Boecker , Alexandra Ernst
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 11.11.2016
ISBN 9783423761512
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Nachdem Elizabeth ihr Stigma an den tödlich verletzten John gegeben und ihm somit das Leben gerettet hat, ist sie selbst schwach und verwundbar. Doch Blackwell ist nach wie vor hinter ihr her und er wird keine Ruhe geben ehe er sie gefunden hat...


Eigene Meinung

Das Problem am vorablesen ist, dass man danach umso länger warten muss, bis der nächte Teil erscheint. So ging es mir bei „Witch Hunter“, dabei wollte ich doch unbedingt wissen wie es weiter geht.
Aber nun war es endlich soweit, nun konnte ich den zweiten und gleichzeitig auch finalen Teil von dieser genialen Dilogie lesen.

Trotz, dass ich knappe neun Monate auf die Fortsetzung warten musste, hatte ich keine Probleme in die Story rein zu kommen. Die Handlung schließt relativ nah an die von Teil eins an, warum ein kleiner Sprung gemacht wurde, das wird aber auch recht bald erklärt und passt zur Handlung.

Der Verlauf der Geschichte ist sehr unvorhersehbar und Elizabeth hat mich immer wieder überrascht, vor allem mit ihrer Sturheit, was aber keineswegs negativ ist, sofern man an ihre Vergangenheit denkt. Auch ihr leichter Größenwahnsinn macht sie zu etwas besonderem.
Es gibt immer wieder Wendungen, die man so nicht erwartet hat und man kann sich nie sicher sein, wer Freund und wer Feind ist. Dahingehend wurde ich in beide Richtungen überrascht, den Freund wird zu Feind und Feind wird zu Freund.

Auch die Liebe spielt wieder eine Rolle, auch wenn sie dieses Mal von Ereignissen überschattet und auf eine harte Probe gestellt wird.

Die Charaktere sind nach wie vor sehr überzeugend und bekommen alle ihren speziellen Stempel. Auch stoßen neue Charaktere hinzu und einer, mit dem ich persönlich gar nicht gerechnet habe: Malcom! Seine Entwicklung hat mir am meisten Spaß gemacht und ich muss sagen, dass ich ihn ins Herz geschlossen habe. Damit habe ich aber fast schon zu viel verraten, deswegen überlasse ich es euch herauszufinden warum ich ihn auf einmal so mag, denn in Teil 1 ist er ein ganz schöner -Kotzbrocken.

Trotz der Ernsthaftigkeit des Buches musste ich so manches mal lachen, woran sehr oft Skyler „Schuld“ war. Er hat sich zu einem meiner Lieblingscharaktere gemausert und ohne ihn wäre das Buch wirklich nicht dasselbe.

Das Ende des Buches ist sehr gut gewählt und überzeugend, auch wenn es leider nicht ohne den einen oder anderen Verlust ging. Einer davon hat mich sehr überrascht, aber so traurig es auch ist, so schlüssig ist es auch.

Der Schreibstil von Virginia Boecker ist sehr angenehm und gut um sich darin zu verlieren. Ich habe so manches Mal beim Lesen die Zeit vergessen und hätte das Buch am liebsten gar nicht aus der Hand gelegt.

Das Cover ist an das vom ersten Teil angelehnt, wobei mir dieses sogar noch besser gefällt. Auch unter dem Schutzumschlag ist es mit einem reflektierenden Schwert auf der Klappe und einem ebensolchen Schriftzug auf dem Rücken, wunderschön gestaltet.


Fazit

Ein stimmiger Abschluss für eine wundervolle Dilogie. Alles ist stimmig und passt perfekt zueinander.
Für mich ist „Witch Hunter“ eines der großen Highlights in 2016 und ich hoffe, dass wir bald mehr von der Autorin zu lesen kriegen.


Empfehlung

Ich kann diese Reihe quasi jedem empfehlen, der gerne Jugendbücher liest und bei dem es auch mal etwas rauer zugehen darf.
Es ist so wundervoll gemacht und es wäre eine Schande diese Bücher nicht zu lesen. Es lohnt sich wirklich, vertraut mir.

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322 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

fantasy, hexen, liebe, magie, everflame

Everflame - Verräterliebe

Josephine Angelini
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Dressler, 24.10.2016
ISBN 9783791526324
Genre: Jugendbuch

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63 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

paige toon, rockstar, das wilde leben der jessie jefferson, jessie jefferson, los angeles

Das wilde Leben der Jessie Jefferson

Paige Toon , Gisela Schmitt
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 05.12.2016
ISBN 9783959670685
Genre: Liebesromane

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91 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 45 Rezensionen

helgoland, thriller, spannung, orkan, anna krüger

Hell-Go-Land

Tim Erzberg
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 22.08.2016
ISBN 9783959670463
Genre: Krimi und Thriller

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(63)

99 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 44 Rezensionen

paige toon, johnny jefferson, rockstar, erste liebe, das verrückte leben der jessie jefferson

Das verrückte Leben der Jessie Jefferson

Paige Toon , Gisela Schmitt , Vera Baschlakow
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 10.06.2016
ISBN 9783959670234
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Nach dem plötzlichem Tod ihrer Mutter fühlt die 15-jährige Jessie sich total allein gelassen. Nie hat sie von ihrer Mutter erfahren wer ihr leiblicher Vater ist. Doch nun bricht ihr Stiefvater das Schweigen und Jessie kann es kaum glauben: Ihr Vater ist der Rockstar Johnny Jefferson. Doch dieser weiß nichts von ihr. Wie wird er reagieren und will er überhaupt etwas von seiner Tochter wissen? Doch dann ist da auch noch Jack, der ihr den Besuch bei ihrem Vater etwas erträglicher machen. Doch was genau führt er im Schilde?


Eigene Meinung

Dieses Buch ist mein erstes von Paige Toon gewesen und es wird definitiv nicht mein letztes gewesen sein.

Die Geschichte beginnt mit der 15-jährigen Jessie, deren Leben nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter komplett aus den Fugen geraten ist. Sie ist aufmüpfig, selbstgerecht und ertränkt ihren Kummer in Alkohol und Partys.
Anfangs war sie mir sehr suspekt, da ich diese Art Mensch absolut nicht mag. Im Laufe der Geschichte hat sie sich aber sehr verändert, was mir gut gefallen hat, da es auch sehr authentisch rüber kam.
Ich glaube jeder kann sich vorstellen, was es mit einem 15-jährigen Mädchen macht, wenn sie von jetzt auf gleich ihren Halt verliert. Schön fand ich, wie sie nach und nach diesen Halt wiederfindet.

Neben Jessie gab es noch zahlreiche andere Charaktere:
Zum einen haben wir da Johnny Jefferson, ihren Vater. Er war mir eigentlich von Anfang an sympathisch und gar nicht so der harte Rocker wie ich am Anfang gedacht habe. Er geht in meinen Augen sehr gut mit der Situation um und war auch für die ein oder andere Überraschung gut.

Jessis Stiefvater Stu ist für mich der leidtragende der ganzen Geschichte. Er hat mir so leid getan und das ist etwas, was ich Jessie auch übel genommen habe. Allerdings kann ich verstehen, dass sie so hin und her gerissen war. Aber fair ihm gegenüber war es nicht.

Ein riesen großer Dorn im Auge ist mir Jack. Ich mag diesen Schnösel so gar nicht und ich frag mich wirklich was Jessie an ihm findet. Aber gut, sie ist 15 und in dem Alter war ich auch nicht unbedingt besser. Trotzdem, dieser … ist so ein Player und es kann mir keiner erzählen, dass er es ernst meint mit ihr! Vor allem hier bin ich gespannt wie es im nächsten Teil weitergeht.

Jessies Freunde daheim und in L.A. sind alle ganz ok, aber auch alle ziemlich oberflächlich. Die ein oder andere hat dann aber doch für eine Überraschung gesorgt, was mich sehr gefreut hat.

Am Anfang war das Buch etwas langatmig, aber es hat sich gelohnt durchzuhalten. Ab dem Zeitpunkt, an dem Jessie in L.A. ist, nimmt das Ganze auch etwas an Fahrt auf. Die Geschichte wird lockerer und bekommt auch mehr Witz. Hier hat es wirklich Spaß gemacht Jessies und Johnnys Entwicklung zu beobachten, mit allen Missverständnissen die es gibt. Manchmal waren die Gespräche der beiden ziemlich ernsthaft, was mir ebenfalls gut gefallen hat.
Was ich schade fand war, dass der Urlaub so übersprungen wurde. Hier hätte man meiner Meinung nach mehr draus machen können.
Zum Ende hin wurde es immer spannender und es gab noch die ein oder andere Überraschung.

Die Schreibweise der Autorin ist sehr angenehm zu lesen und passt zu der jugendlichen Protagonistin. Eigentlich ist dieses Buch perfekt um einfach mal abzuschalten und sich gedanklich in die Welt der Stars und Sternchen zu beamen.

Das Cover ist sommerlich gestaltet und passt in meinen Augen gut zu L.A., wo sich der Großteil der Geschichte abspielt.


Fazit

Auf jeden Fall hat Paige Toon hier einen tollen Grundstein für die Reihe gelegt. Ich bin gespannt, was Jessie noch so alles erwartet.
Ein tolles Sommerbuch um sich einfach mal weg zu träumen.


Empfehlung

Das perfekte Buch für alle, die ein amüsantes Sommerbuch suchen, bei dem es aber auch um ernstere Themen geht. 

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Wolfsträume

Bernhard Hennen
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Piper, 04.10.2016
ISBN 9783492703895
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt

Der Meister der Fantasy hat ein neues Meisterwerk geschaffen. Über die Jahre hat Bernhard Hennen einige Kurzgeschichten geschrieben, welche er in dieser Anthologie erstmals gesammelt veröffentlicht hat. Mit dabei sind zwei brandneue Kurzgeschichten, die keine Wünsche offen lassen.


Eigene Meinung

Ich muss gestehen, dass ich erst seit kurzem ein Hennen-Fan bin. Seine große Elfen-Reihe habe ich noch vor mir, aber mittlerweile freue ich mich sehr darauf.
Normalerweise reizen mich Kurzgeschichten nicht so sehr, in diesem Fall aber hat ganz eindeutig der Autor die Sache entschieden. Und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht.

Die insgesamt elf Kurzgeschichten haben alle ihren ganz eigenen Charme. Die Auswahl reicht von gruseligem, über historisches bis hin zu futuristischem. Ganz besonders gefallen haben mir „Virus“ und „Wolfsträume“.
Besonders bei „Virus“ schafft Hennen es auf nicht einmal zwanzig Seiten eine tolle Atmosphäre der Zukunft darzustellen und dem Leser genau zu vermitteln wie er es sich vorstellt. Ein wenig abrupt ist das Ende zwar schon, aber die Idee ist richtig gut. Daraus würde sich sicher auch ein wahnsinnig tolles Buch machen lassen, da, zumindest in mir, ein Haufen Fragen geweckt wurden.

Bei „Wolfsträume“ habe ich den Fehler gemacht es vor dem Schlafen zu lesen. Da ich doch ein ziemlicher Schisser bin, war mir die Vorstellung von „einer krallengleichen Hand [die um] den Türrahmen [greift]“ (Zitat S. 116) nicht wirklich geheuer. Mir lief es vor allem in dieser Geschichte so manches Mal kalt den Rücken hinunter.

Aber auch die anderen Kurzgeschichten haben ihr besonderes Flair. Am erstaunlichsten finde ich, wie Hennen es in „Verwunschenes China“ auf zweieinhalb Seiten schafft dem Leser eine klare Botschaft zu vermitteln.

Seitdem ich das Buch „Wolfsträume“ gelesen habe, muss ich jedes Mal schmunzeln wenn ich Elstern bei uns sehe. Warum, das verrate ich hier nicht, dafür muss man das Buch schon selber lesen. Aber allein die Vorstellung, dass da etwas dran sein könnte ist mir unbehaglich, da wir echt viele Elstern hier haben.

Interessant ist auch das Vorwort, denn hier erzählt der Autor wie es überhaupt zu dem Buch und auch zu einzelnen Geschichten gekommen ist. Wer Bernhard Hennen einmal kennenlernen durfte, der wird mir zustimmen, dann man bei diesen Worten denkt er würde vor einem stehen und dem Leser alles erzählen. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll, aber er hat eine Art zu schreiben und zu sprechen, die einen alles um sich herum vergessen lässt. Und genau das schätze ich auch so an seinen Büchern. Man kann einfach mal abtauchen und die Welt Welt sein lassen. Gerade deswegen freue ich mich so sehr auf die Elfen.

Das Cover ist absolut genial gestaltet und passt auch wunderbar. Mit dem Geisterwolf ist es zwar etwas gruselig angehaucht, macht aber nicht von vorne herein schon Angst. Auf jeden Fall ist es ein Blickfang.


Fazit

Eine wirklich gelungene Mischung verschiedener Kurzgeschichten. Jede davon ist ein Kunstwerk für sich und es lohnt sich absolut jede einzelne zu lesen.


Empfehlung

Jeder der Lust auf einen richtig guten Mix aus verschiedenen Kurzgeschichten mit verschiedenen Längen hat, der sollte unbedingt zu „Wolfsträume“ greifen. Es lohnt sich wirklich. 

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

eifersucht, verrat, liebe, jugendbuch , spannung

Schrei

Eric Berg
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 26.08.2016
ISBN 9783841504425
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Lulu hat so gar keine Lust auf das neue Schuljahr am Internat, denn aus dem einstigen "Star" der Schule wurde ein Mobbingopfer. Außerdem geht ihr der besten Freund ihres Freundes nicht mehr aus dem Kopf und ihre beste Freundin fängt plötzlich an ziemlich schräge Bilder zu malen. Das Schuljahr hat noch nicht richtig angefangen und schon beginnt das große Chaos...


Eigene Meinung

Nachdem ich Eric Berg vor ein paar Jahren auf der Frankfurter Buchmesse kennenlernen durfte, bin ich ein großer Fan seiner Bücher geworden. Daher musste ich auch seinen Jugenthriller „Schrei“ lesen.
Besonders die seltsame Darstellung hat mich neugierig gemacht, da die komplette Geschichte aus vielen verschiedenen Sichten geschildert wird.
Als Leser weiß man anfangs gar nicht so recht woran man ist und wie sich alles zusammensetzt. Ich persönlich habe ein wenig gebraucht um mich an den Stil zu gewöhnen, aber als es dann soweit war, habe ich diese außergewöhnliche Art sehr genossen.

Das Hauptaugenmerk dieser Geschichte liegt auf Lulu, dem einst so angesehenen „Stargirl“ der Schule, die jedoch zu einem Mobbingopfer degradiert wurde. Ich persönlich fand sie ziemlich komisch, was aber wahrscheinlich darin liegt, dass ich mit dieser „Sorte Mensch“ nicht viel anfangen kann.

Immer wieder wird die Geschichte durch Erzählungen von Mitschülern „unterbrochen“. Durch deren Meinungen und Lästereien wird einiges angedeutet was im Laufe des Buches noch geschehen wird. Dadurch wird die Story an sich viel spannender und ich musste unbedingt wissen was nun wirklich passiert.

Eric Berg greift in diesem Buch sehr aktuelle Themen auf, denn Mobbing ist kein Kavaliersdelikt mehr. „Schrei“ ist zwar ursprünglich vor ein paar Jahren bereits erschienen, aber mittlerweile sind Mobbingattacken, gerade im Internet, so gravierend geworden, dass das Buch den Jugendlichen vielleicht vermitteln kann was sie da überhaupt anrichten. Ich könnte es mir sogar gut als Schullektüre für die siebte bis neunte Klasse vorstellen.

Sein Schreibstil ist sehr klar und aussagekräftig. Man merkt, dass er hier etwas zwischen den Zeilen vermitteln möchte, was mir persönlich sehr gefallen hat. Ich denke, dass auch Jugendliche hier keinerlei Probleme haben dürften und durch die kurzen Abschnitte ist es ebenfalls nochmal einfacher bzw. lockerer zu lesen.

Das erste was mir an diesem Buch aufgefallen ist, das war ganz klar das Cover mit diesem kurzen Titel. Es sticht auf jeden Fall sofort ins Auge und nistet sich direkt im Hinterkopf ein.


Fazit

Ein guter Jugendthriller der pädagogisch sogar wertvoll sein kann. Die Aufmachung ist etwas ungewöhnlich, aber keinesfalls hinderlich. Für mich ist dies mal wieder ein richtig gutes Buch von Eric Berg, welches sich dieses Mal an eine andere Generation richtet.


Empfehlung

Erwachsene sollten sich klar sein, dass es sich hierbei um einen Jugendthriller handelt! Wer nun keinen hochkomplizierten Fall erwartet, sondern einmal einen Thriller der etwas anderen Art lesen möchte, der ist hier genau richtig.
Für Jugendliche, die mit Thrillern anfangen oder aber auch bei denen Mobbing in der Schule ein Thema ist, die sollten ebenfalls zu diesem Buch greifen. 

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(647)

1.289 Bibliotheken, 75 Leser, 4 Gruppen, 192 Rezensionen

thriller, psychothriller, sebastian fitzek, fitzek, das paket

Das Paket

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Droemer, 26.10.2016
ISBN 9783426199206
Genre: Krimi und Thriller

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66 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

4 sterne, gedächtnisverlust, mystery, jugendroman, schuld

Brennt die Schuld

Heidrun Wagner , Miri D'Oro
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Oetinger 34 ein Imprint von Verlag Friedrich Oetinger, 24.10.2016
ISBN 9783958820296
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Maya ist tot! Diese Erkenntnis trifft Zoe wie ein Schlag. Was ist passiert? Hat sie Schuld an dem Tod ihrer Zwillingsschwester? Nur langsam kann sich Zoe wieder erinnern, aber je mehr sie sich erinnert, desto verwirrender wird alles. Und wem kann sie vertrauen, wer spielt ihr etwas vor?


Eigene Meinung

Endlich konnte ich diese Reihe weiterlesen! Nachdem „Wenn du vergisst“ so mies geendet hat, habe ich „Brennt die Schuld“ sehnsüchtig entgegen gefiebert.

Dieser zweite Teil schließt fast genau da an, wo das vorherige Buch geendet hat. Was ich schade fand war, dass es keinerlei Rückblende gab, sodass ich mich doch manchmal ziemlich anstrengen musste um Zusammenhänge zu verstehen. Dabei ist es gar nicht so lange her, dass ich Teil 1 gelesen habe.
Eine kurze Gedankliche „Rückführung“ wäre toll gewesen, so habe ich mich zum Beispiel ständig gefragt woher Elias diese Kratzer im Gesicht hat, von denen öfter die Rede ist, bis es mir später dann wieder eingefallen ist.

In diesem Teil geht es, wie der Name schon sagt, um die Schuld. Zoe gibt sich selbst die Schuld am Tod ihrer Schwester, weiß aber nicht wie es dazu kam. Sie unternimmt recht viel um sich zu erinnern, was die Autorin meiner Meinung nach auch sehr gut rüber gebracht hat.
Viele kleine „Erinnerungsfetzen“ ergeben so langsam ein Bild, aber das Rätsel ist noch lange nicht gelöst. Manchmal wollte ich Zoe dafür schütteln, dass sie in jeden Hinweis ihre Schuld sieht. Dabei sieht man als Außenstehender, dass sie gar nicht schuld sein kann.
Aber ich vermute, dass es jedem so gehen würde, der sich in ihrer Situation befindet. Auf jeden Fall bin ich gespannt, wer im Endeffekt Schuld ist und wie sich alles zugetragen hat.

Ich hatte von vielen Seiten gehört, dass „Brennt die Schuld“ mit einem noch fieseren Cliffhanger endet als „Wenn du vergisst“. Diese Meinung kann ich nicht teilen, da ich dieses Ende vorausgesehen habe und ich schon vorher die gleiche Vermutung hatte wie unsere Protagonistin.

In diesem Band kommen neue Charaktere dazu, allen voran Kati und Max.
Kati ist die beste Freundin von Zoe und Maya gewesen und durch sie kam so manches ans Licht. Sie war mir von Anfang an sympathisch und ich habe die Stellen mit ihr gerne gelesen.
Ein anderes Kaliber ist da schon Max. Was ich von ihm halten soll weiß ich nicht so recht. Einerseits scheint er ganz nett zu sein, andererseits mag ich ihn irgendwie nicht. Wirklich begründen kann ich das nicht, es ist einfach so ein Gefühl.

Das faszinierendste an dieser Reihe sind aber nach wie vor die Zeichnungen. Auf jeder Seite finden sich passende Illustrationen und alle sind so genial gemacht. Für „richtige“ Zeichner mögen es vielleicht nur Skizzen sein, aber für mich unkreatives Etwas sind es einfach wahnsinnig tolle Bilder.
Ich möchte mir gar nicht ausmalen wie viel Zeit Miri D’Oro damit verbracht hat. Man spürt regelrecht, dass sie mit vollem Herzblut dabei war.
Und genau das ist es auch, was die Reihe so besonders macht. Ich glaube wenn die Bilder nicht wären, dann wäre es vielleicht nur halb so gut. Aber hier passt einfach alles zusammen und ist so stimmig zueinander, dass man es einfach lesen muss.

Jetzt heißt es leider wieder warten bis der nächste und finale Teil erscheint. „In deinem Herzen“ soll im Januar 2017 erscheinen, aber bis dahin ist es noch so lange :(

Hier die Reihe nochmal in der Übersicht:

Band 1: Wenn du vergisst (22. August 2016)
Band 2: Brennt die Schuld (24. Oktober 2016)
Band 3: In deinem Herz (Januar 2017)


Fazit

Eine gelungene Fortsetzung mit minimalen Schwächen. Es wäre schön gewesen eine kleine Rückblende zu haben, aber ansonsten ist es wirklich gelungen. Vor allem die Zeichnungen haben es mir nach wie vor angetan.


Empfehlung

Hier kann ich nur die gleiche Empfehlung aussprechen wie bei „Wenn du vergisst“:
Kurz und knapp: Jeder sollte diese Reihe lesen. Vor allem die, die auf undurchsichtige Geschichten stehen.

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35 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

levian, annika, erste liebe, meer, schule

Mittelmeersplitter

Theresa Sperling
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Lektora-Verlag, 27.09.2016
ISBN 9783954610792
Genre: Romane

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160 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

fantasy, venedig, jugendroma, italien, murano

Herz aus Nacht und Scherben

Gesa Schwartz
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei cbt, 03.10.2016
ISBN 9783570164501
Genre: Jugendbuch

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(65)

121 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 58 Rezensionen

bluescreen, science fiction, dan wells, jugendbuch, zukunft

Bluescreen

Dan Wells , Jürgen Langowski
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 04.10.2016
ISBN 9783492280211
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt

Stell dir eine Welt vor in der du 24 Stunden online bist, mit nichts als einem zusätzlichen Implantat im Kopf. Kein Handy, kein PC mehr, nichts, nur noch das Djinni. Doch was passiert wenn es jemand genau darauf abgesehen hat? Wer kann diese unsichtbare Bedrohung stoppen?


Eigene Meinung

Die Thematik der Online-Realität ist im Moment hochaktuell und daher wollte ich dieses Buch auch unbedingt lesen. In letzter Zeit findet man immer mehr solcher Bücher die, wie ich finde, gar nicht so unrealistisch sind.

Die Idee der Djinnis, die in den Kopf implantiert sind und mit denen man rund um die Uhr online ist, finde ich sehr interessant und ich könnte mir durchaus vorstellen, dass unsere Zukunft irgendwann mal so aussehen wird. Vor ein paar Jahren habe ich noch über selbstfahrende Autos in Büchern geschmunzelt, und was ist heute? Jetzt werden die Dinger tatsächlich in ein paar Jährchen Serienreif sein.

Als Leser wird man zu Beginn des Buches direkt in ein Onlinespiel katapultiert, in dem der Spieler keine Figur mehr steuert, sondern die Figur selber ist. Erst einmal wusste ich selber gar nicht so recht was Sache ist, aber nach ein paar Seiten und nach dem Spiel hat sich das alles etwas gelichtet und ich habe mich in der Welt doch recht schnell zurecht gefunden.

Zwischenzeitlich hatte ich beim Lesen zwar ein kleines Tief, aber das schiebe ich mittlerweile eher auf meine Gefühlslage als auf das Buch.

Die Protagonistin Marisa war mir persönlich am Anfang etwas zu kompliziert, da sie einfach nie das gemacht hat was ich erwartet habe. Nachdem ich sie im Laufe des Buches aber immer mehr kennen gelernt habe, war sie mir dann doch sehr sympathisch. Besonders gut hat mir an ihr gefallen, dass sie einfach alles tut um ihre Freunde und ihre Familie zu beschützen.
Aber auch ihre Freunde, vor allem Bao, mochte ich sehr. Bao ist der einzige im Bunde der kein Djinni hat, aber irgendwie war er mir der Liebste. Er war von allen irgendwie der Bodenständigste, vielleicht war es aber auch nur so ein Gefühl, da er derjenige war mit dem ich mich als „Urzeitmensch ohne Djinni“ am ehesten identifizieren konnte.

Die Story ist unglaublich spannend und nimmt immer mehr an Fahrt auf, sodass es vor allem im letzten Drittel zu einem richtigen Showdown kommt. So wie alles aufgelöst wird war es für mich auch ziemlich schlüssig, auch wenn das Ende so einige Überraschungen parat hat.
An sich ist die Geschichte abgeschlossen, da es aber eine neue Serie von Dan Wells ist, bin ich sehr gespannt wie es mit Marisa und Co. weitergeht.

Was mir persönlich ein wenig zu übertrieben war ist, dass Marisa und ihre Freunde sich einfach überall einhacken ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Ich meine, wenn die Technologie sich so weiterentwickelt, dann werden sich auch Sicherheitssysteme weiterentwickeln. Aber gut, ich habe vom Hacken keine Ahnung, vielleicht ist es ja wirklich möglich dass man alles Mögliche hacken kann ohne erwischt zu werden.

Ich muss zugeben, dass dies mein erstes Buch von Dan Wells war, aber es wird definitiv nicht das letzte gewesen sein. Sein Schreibstil ist sehr angenehm und man kann sich in seiner Erzählung so richtig verlieren. Auch seine Beschreibungen sind sehr bildhaft und bringen dem Leser eine klare Vorstellung vor das innere Auge.

Das Cover ist dem Thema angepasst und fällt durch die leuchtende Platine zwar auf, ist aber auch nicht zu aufdringlich.


Fazit

Eine sehr realistische Zukunftsgeschichte mit Thrillercharakter die mir richtig gut gefallen hat. Ich will mehr davon!


Empfehlung

Jeder der auf spannende Zukunftsgeschichten steht oder diese mal ausprobieren möchte, der sollte zu „Bluescreen“ greifen. 

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(186)

415 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 87 Rezensionen

black blade, fantasy, monster, jennifer estep, magie

Black Blade - Die helle Flamme der Magie

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Piper, 04.10.2016
ISBN 9783492703574
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Dunkle Wolken ziehen auf in Cloudburst Falls, denn Victor Draconi plant einen Schlag gegen die Familien. Doch keiner weiß wann es soweit sein wird. Gemeinsam mit ihren Freunden versucht Lila seine Pläne zu durchkreuzen. Wird es ihnen gelingen oder sind sie alle dem Untergang geweiht?


Eigene Meinung

Mit „Black Blade – Die helle Flamme der Magie“ findet eine ganz tolle Reihe ihren Abschluss. Einerseits musste ich das Buch unbedingt haben, weil ich wieder in Lilas Welt eintauchen wollte, andererseits wusste ich aber auch, dass es nach diesem Buch dann vorbei sein wird mit der Reihe, was mich wirklich traurig macht.
Ich kann es gar nicht so richtig beschreiben, aber ich mag die Charaktere und die Welt in „Black Blade“ so sehr, dass es schon bei Teil zwei wie ein Wiedersehen mit guten alten Freunden war.

Jennifer Estep hat im finalen Teil der Reihe keine Wünsche offen gelassen. Stattdessen hat sie die beiden Vorgänger eher noch getoppt. „Die helle Flamme der Magie“ ist von Anfang an sehr sehr spannend und die Seiten fliegen nur so dahin. Ich habe mit Lila mitgefiebert wo es nur ging.

Die Charaktere haben sich im Vergleich zum Anfang weiterentwickelt und so manch einer hält eine größere Überraschung für den Leser bereit.
Mein Liebling aus dem ersten Teil war eindeutig Felix, der in Band zwei leider etwas nachgelassen hatte. In diesem Abschluss hat er ein wenig von seinem Witz zurück gewonnen, sodass ich die Passagen mit ihm wieder genießen konnte.

Doch Lila ist auf meiner Beliebtheitsskala an ihm vorbeigezogen und von dem aufsässigen Gör ist so gar nichts mehr zu spüren. Stattdessen opfert sie alles für die Menschen die sie liebt und begreift nun endlich dass nicht jeder ihr etwas Böses will. Ihr Einfallsreichtum hat mir jedes Mal wieder imponiert.

Die größten Antagonisten sind eindeutig Victor und Blake! Blake ist seinem Vater einfach nur hörig und denkt nicht für fünf Pfennig nach.
Victor ist einfach abscheulich und durchtrieben. Ohne ihn wäre das Buch zwar nicht dasselbe, aber ich hätte ihm so oft gerne die Augen ausgekratzt oder ihn angeschrien.

Dieser dritte Band ist um einiges düsterer als die zwei Bände zuvor, was aber auch mit der allgemeinen Situation zusammenhängt, die jeder verstehen wird, der Teil 1 und 2 gelesen hat. Dennoch hat Frau Estep hier alle Register gezogen und schreckt dieses Mal auch vor viel Blut nicht zurück. Dabei geht sie aber nie zu sehr ins Detail, aber was sie erwähnt, gepaart mit einer blühenden Fantasie, das reicht schon aus um den Magen rebellieren zu lassen und eine beklemmende Atmosphäre zu schaffen.

Alles in allem ist es ein grandioses Finale mit einem noch viel größeren Showdown. Ich habe bis zum Ende gebangt und gehofft, da ich nicht wusste was die Autorin mit Lila vor hatte. An dieser Stelle wird auch nicht zu viel verraten, lest es lieber selber ;)

Ich finde es sehr schade, dass wir Cloudburst Falls nun verlassen müssen, aber wer weiß, vielleicht werden wir ja irgendwann dorthin zurück kehren. Ich würde es mir wünschen.

Der Schreibstil ist gewohnt locker, aber sehr einnehmend. Ich habe beim lesen oft einfach alles um mich herum vergessen, was nicht zuletzt an der super aufgebauten Spannung lag. Ich mag ihren Stil sehr gerne und ich werde definitiv demnächst mit einer anderen Reihe von Jennifer Estep beginnen.

Optisch passt das Cover hervorragend zu den beiden Vorgängern. Dass ich die weißen Cover liebe brauche ich, glaube ich, nicht mehr zu erwähnen, denn jeder der meine Rezensionen öfter liest, wird es vermutlich nicht mehr hören können lach.


Fazit

Der grandiose Abschluss einer noch viel grandioseren Reihe! Atemberaubend spannend bis zur letzten Seite. Ein großes Dankeschön an Jennifer Estep, dass sie uns auf diese wundervolle Reise mitgenommen hat.


Empfehlung

Wer eine spannende Fantasygeschichte mit typvollen Charakteren, Monstern und einer einmaligen Atmosphäre sucht, der muss die „Black Blade“-Reihe unbedingt lesen!

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(128)

347 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

thriller, hamburg, darknet, anonym, ursula poznanski

Anonym

Ursula Poznanski , Arno Strobel
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 21.09.2016
ISBN 9783805250856
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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(74)

126 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

animox, das heulen der wölfe, gestaltwandler, tiere, kinderbuch

Animox - Das Heulen der Wölfe

Aimée Carter , Maren Illinger , Frauke Schneider
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.08.2016
ISBN 9783789146237
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt

Simon kann mit Tieren sprechen, was ihm zu einem ziemlichen Außenseiter macht. Als dann auch noch ein Adler auftaucht und ihn vor einer großen Gefahr warnt, befürchtet er ganz verrückt zu werden. Doch dann wird seine Mutter von einem Haufen Ratten entführt und vor Simon öffnet sich ein großes Geheimnis: Er ist ein Animox!. Zu welchem Tier wird er sich verwandeln können? Und viel wichtiger, wird er seine Mutter retten können? Schon bald schlittert Simon in einen Krieg der Tierwandler hinein und wird seinen Ausgang mit beeinflussen.


Eigene Meinung

Endlich wieder eine Geschichte in der es um Gestaltenwandler geht. Wer meinen Blog schon etwas länger verfolgt, der wird wissen, dass ich solche Storys liebe.
Bei Animox habe ich dieses Mal aber tatsächlich etwas länger überlegt, da ich mir nicht sicher war ob sich das Buch nicht doch an viel jüngere Leser richtet. Dennoch habe ich mich irgendwann dazu entschlossen es zu lesen und was soll ich sagen: ich liebe es! Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es an einem Nachmittag durchgelesen.

Simon ist der Protagonist in diesem Buch und wahrlich ein Außenseiter. Er kann mit Tieren sprechen, was von seinen Mitschülern natürlich alles andere als freundlich aufgenommen wird. Mir hat es gut gefallen, dass er sich nicht hat beirren lassen und trotzdem mit den Tieren gesprochen hat.
Oftmals waren seine Entscheidungen zwar etwas trotzig und als erwachsene konnte ich es nicht zu 100% verstehen, aber wenn man sich in das Alter des Protagonisten hinein versetzt, dann sind diese Reaktionen ganz gut verständlich und machen das Ganze dann auch wieder authentischer.

Auch andere Charaktere wie sein Onkel Darryl oder seine Mitschüler Bryan Barker sind sehr gut „gemalt“. Darryl ist der typische fürsorgliche Onkel, auch wenn er einige Geheimnisse hat, die ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten möchte.
Bryan Barker ist der allgegenwertige Tyrann an Simons Schule und sein Feind Nummer eins. Er ist es, der Bryan vor allem zum Außenseiter macht.

Die Entwicklung der Geschichte ist recht rasant, aber noch in einem angenehmen Tempo. Auch für mich als Leser gab es einige Überraschungen, mit denen ich so nicht gerechnet hatte. Oftmals wusste ich selber nicht wem man nun trauen kann und wem nicht, auch wenn ich von Anfang an meine Favoriten hatte, die sich dann später, glücklicher Weise auch als die Guten herausgestellt haben.
Mir hat es auf jeden Fall Spaß gemacht die Geschichte mit Simon zu erleben und ich freue mich schon auf Teil 2.

Der Schreibstil ist sehr einfach, aber auch ziemlich rasant. Man merkt schon, dass alles eigentlich für jüngere Leser ausgerichtet ist, angefangen schon bei der Schriftgröße. Trotzdem kann man auch als „älterer“ Leser durchaus seinen Spaß mit „Animox“ haben.

Das Cover ist ansprechend gestaltet und durch den Wolfskopf sieht man direkt, dass es irgendwie um Tiere geht, was sicherlich vor allem bei jungen Lesern gut ankommt. Auch die Farbe ist etwas außergewöhnlich, was das Buch gleich nochmal interessanter macht. Auf jeden Fall ein Hingucker.


Fazit

Ein absolut tolles Buch! Man muss sich zwar klar darüber sein, dass es eigentlich für etwas jüngere Leser bestimmt ist, aber wenn man das schafft, dann hat man mit „Animox – Das Heulen der Wölfe“ ein richtig gutes Gestaltenwandler-Buch in der Hand.
„Animox – Das Auge der Schlage“ wird im Frühjahr 2017 erscheinen.


Empfehlung

Jeder, der Gestaltenwandler mag, der sollte sich dieses Buch kaufen. Es lohnt sich wirklich. 

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

jugendbuch

Mädchen mit Geheimnissen

Simmone Howell , Annette von der Weppen
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.09.2016
ISBN 9783551583390
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Sky liebt die Musik schon ihr Leben lang. Geprägt durch den Plattenladen ihres Vaters liebt sie vor allem Musik auf Vinyl. Ihre Familie ist etwas ganz besonderes. Gemeinsam mit ihrer Freundin Nancy bricht Sky ein wenig aus diesem Leben aus, bis Luke in ihr Leben tritt. Plötzlich tauchen überall Bilder eines mysteriösen Mädchens auf und Sky beginnt Nachforschungen über sie anzustellen. In diesem Sommer wird ihr Leben ganz schön auf den Kopf gestellt.


Eigene Meinung

Als ich den Klappentext von „Mädchen mit Geheimnissen“ gelesen habe war mir klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Es hat einfach alles was ein gutes Buch ausmacht: Ein Geheimnis das gelöst werden will, eine Liebesgeschichte und dieses „besondere Etwas“ in Form einer seltsamen Familie.

Eigentlich scheint alles perfekt, doch leider hatte ich mir mehr erhofft.
Die Protagonistin Sky wohnt gemeinsam mit ihrem Vater und ihrem Bruder Gully über dem familiären Musikladen, seit ihre Mutter die Familie verlassen hat um Karriere zu machen. Ihr Vater ist ein heimlicher Alkoholiker, welcher in jeder Art von neuer Technik eine Gefahr sieht. In seinem Laden gibt es nur Schallplatten zu kaufen und auch Computer und ähnliches sind ihm ein Graus.
Skys einziger Ausweg aus diesem Leben ist ihre Freundin Nancy.

Leider fehlt der ganzen Story ein wenig die Spannung. Es passiert zwar relativ viel, aber nichts was einen mitreißt. Das hat mir doch sehr gefehlt, da die Handlung einfach vor sich hin dümpelt ohne an Tiefe zu gewinnen. Es war zwar ganz nett zu lesen, aber es war nicht so, dass ich absolut nicht aufhören konnte und unbedingt wissen musste wie es weiter geht.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen und gut verständlich, dennoch fehlt es ihr an Spannung. Auch die Charaktere an sich blieben für mich sehr flach und ich hatte nicht das Gefühl diese Personen zu „kennen“.

Das Cover ist passend zum Musikladen, um den es oftmals geht, mit einem Türschild gestaltet, was durchaus passt. Trotzdem würde es mich im Laden nicht unbedingt neugierig machen. Wenn man das Mädchen von der Rückseite mit nach vorne nehmen würde, dann wäre es, für mich, schon ansprechender.

Nichts desto trotz ist es ein Buch das sich angenehm lesen lässt und bei dem man vielleicht auch nicht so konzentriert sein muss. Es ist etwas für den „leichten Bücherhunger“, da es auch schnell durchgelesen ist.


Fazit

Ein gutes Buch für zwischendurch, auch wenn ich mir etwas mehr erhofft hatte. Trotzdem ist es, alles in allem, ein sehr angenehmes Buch mit speziellen Charakteren.


Empfehlung

Wer ein Buch sucht, das er einfach mal so zwischendurch in der Bahn lesen kann und bei dem es auch nicht unbedingt schlimm ist, wenn man sich mal nicht so konzentrieren kann, der ist bei „Mädchen mit Geheimnissen“ genau richtig. 

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567 Bibliotheken, 27 Leser, 0 Gruppen, 150 Rezensionen

nina mackay, plötzlich banshee, banshee, fantasy, feen

Plötzlich Banshee

Nina MacKay
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2016
ISBN 9783492703932
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Was würdest du tun, wenn du sehen könntest wann jeder Mensch in deiner Umgebung stirbt? Die Todesfee Alana kann all dies sehen und versucht die Leute vor ihrem Tod zu schützen. Nicht selten passieren ihr dabei Missgeschicke, denn als Todesfee zieht sie das Pech magisch an. Nach einem ihrer "Aufträge" steht aber auf einmal die Polizei vor ihrer Tür und verdächtigt Alana etwas mit einem Verbrechen zu tun zu haben. Sie muss herausfinden was wirklich passiert ist, auch wenn sie dafür die Hilfe eines unsympathischen Detective braucht. Das Chaos scheint vorprogrammiert zu sein...


Eigene Meinung

„Plötzlich Banshee“ hat mich vom ersten Moment angesprochen, als ich den Klappentext gelesen hatte. Es ist genau so ein Buch wie ich es mag, mit ordentlich Witz und einen spannenden Story.
Glücklicher Weise wurde ich hier auch nicht enttäuscht, denn „Plötzlich Banshee“ ist einfach genial.

Die Protagonistin Alana ist, ohne es zu wissen, eine irische Todesfee. Seit sie denken kann sieht sie rote Zahlen über den Köpfen der Menschen, welche angeben wie lange der betreffende Mensch noch zu leben hat. Alana hat es sich zur Aufgabe gemacht die Menschen vor ihrem Tod zu retten. Allerdings stolpert sie dabei immer wieder in die kuriosesten Situationen. Das Glück ist ihr nicht gerade hold, was sie leider auch auf ihre Umwelt überträgt.
Ihre Art hat mir richtig gut gefallen, auch wenn es ab und an ein wenig zu übertrieben war. Ein bisschen weniger „Nilpferdkacke“ und „Detective Sockenschuss“ hätten es auch getan. Aber ansonsten war es sehr angenehm sie zu begleiten und sie ist definitiv immer wieder für eine Überraschung gut.

Auch die übrigen Charaktere wie Clay oder Trinity haben mir sehr gut gefallen. Das Gesamtpaket stimmte hier ganz einfach, auch wenn Clay mir zwischendurch auf wenig auf den Senkel ging, auch wenn seine Entscheidungen nachvollziehbar waren.

Detective Dylan Shane, auch besser bekannt als „Detective Sockenschuss“, ist ebenfalls einer der Hauptcharaktere und mein Lieblingscharakter. Er war für mich am authentischsten, und definitiv einer der „normalen“.
Zwar war alles zwischen ihm und Alana sehr vorhersehbar und es ging auch ziemlich schnell, aber alles in allem passte das zum Gesamtkonzept. Ziemlich seltsam fand ich jedoch seinen kleinen Bruder, auch wenn der nur eine kleine Nebenrolle spielt.

Die Schreibweise der Autorin hat mir sehr gut gefallen, da sie einen ganz lockeren Stil hat, welcher sich leicht lesen lässt und gut verständlich ist. Schon nach ein paar Seiten hatte sie mich in ihren Bann gezogen. Was mir auch sehr gut gefallen hat ist, dass ab und an auch aus anderen Sichten, wie der von Clay und Dylan erzählt wird. So lernt man die anderen Charaktere, ihre Gedanken und Gefühle ebenfalls besser kennen.

Das Cover ist absolut passend zum Titel bzw. zum Buch. Die farbigen Blumen um den Totenkopf herum machen auf jeden Fall neugierig. In einer Buchhandlung sticht es so auf jeden Fall ins Auge.


Fazit

Ein witziges Buch, welches man aber auf keinen Fall zu ernst nehmen sollte. Man muss quirlige Charaktere mögen, ansonsten hat man hier keinen Spaß.
Für mich war das Buch ein kleines Highlight. Einen halben Stern Abzug gibt es jedoch für so kleine Nervereien wie „Nilpferdkacke“ und „Detective Sockenschuss“, denn irgendwann hat das selbst mich genervt.


Empfehlung

Wer eine witzige, aber trotzdem spannende Story, mit einem Hang zum übernatürlichen, haben möchte, der ist bei „Plötzlich Banshee“ genau richtig. 

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tokio, abschied, japan, jugendbuch, umzug

Sieben Nächte in Tokio

Cecilia Vinesse , Stephanie Singh
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 26.08.2016
ISBN 9783423761499
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

In einer Woche muss Sophia ihr Leben in Tokio zurücklassen und sich ein neues in den USA aufbauen. Gemeinsam mit ihren Freunden will sie die letzten Tage noch genießen, doch ausgerechnet Jamie Forster-Collins kommt in dieser Woche zurück in die Stadt. Er war ihre erste heimliche Liebe und hat er, bevor er auf ein Internat verschwand, das Herz gebrochen. Sophia will alles, nur nicht die letzten Tage mit Jamie verbringen. Doch wie so oft kommt es anders als erhofft...


Eigene Meinung

Ich habe mich für „Sieben Nächte in Tokio“ entschieden, da der Klappentext mitten aus dem Leben gegriffen zu sein scheint. Vor der Kulisse Tokios ist das Ganze dann nochmal etwas spannender, da ich fremde Kulturen mag und wenn Bücher gut recherchiert sind, dann erst recht. Aber natürlich kann ich nicht sagen ob es in Tokio nun genau so ist, wie es Cecilia Vinesse beschreibt, denn ich selber war noch nie da. Aber so wie sie s ausführt habe ich es mir in etwa vorgestellt.

Sophia ist ein „Wanderkind“. Durch die Arbeit ihrer Mutter musste sie sich schon öfter ein neues Leben aufbauen und auch jetzt steht wieder ein solcher Wechsel an, denn schon in 6 Tagen und 20 Stunden geht ihr Flieger Richtung USA. Die Gefühle, die sich aufgrund dessen in Sophia abspielen konnte ich sehr gut nachvollziehen. Die letzten Tage mit ihren Freunden und überhaupt in ihrer gewohnten Umgebung sind für sie etwas ganz besonderes. Umso erstaunlicher ist, was in diesen letzten Tagen so alles passiert.
Vor allem das Auftauchen von Jamie Forster-Collins wirft Sophia Leben etwas aus der Bahn, denn bevor er auf ein Internat gegangen ist, hat er ihr das Herz gebrochen.
Das Verhalten der beiden zueinander war sehr gut nachvollziehbar und es hat mir Spaß gemacht die Entwicklung von Sophia und Jamie mitzuerleben.

Jamie ist ein typischer junger Mann der zu sehr von seinen Eltern unter Druck gesetzt wurde und alles daran gesetzt hat zurück nach Tokio zu kommen. Seine und Sophias Beziehung zueinander ist etwas kompliziert, aber so richtig aufgegeben hat er nie.
Ich mochte seine Einstellung sehr und er hat mir das ein oder andere Schmunzeln und Lächeln ins Gesicht gezaubert. Für mich ist er DER Charakter in der Geschichte.

Aber auch Sophias beste Freunde Mika und David haben ihren ganz eigenen Charme. Bei David wusste ich nie so richtig woran Sophia bei ihm ist. Aber im Laufe des Buches hat er mich doch ziemlich überrascht.
Mika ist so ein typisches Japan-Mädchen wie ich es mir vorstelle – flippig, immer gut drauf und für jeden Spaß zu haben.
Ohne die beiden wäre das Buch deutlich langweiliger gewesen.

Die Geschichte ist durch einen Countdown aufgeteilt, sodass man immer genau weiß wie viel Zeit Sophia noch bleibt. Der Ausgang ist zwar ziemlich vorhersehbar, aber wenn ich so ein Buch lese, dann darf es das auch sein.
Im Mittelpunkt dieser Geschichte stehen eher die Freundschaft, das Vergeben und die Botschaft, dass jeder eine zweite Chance verdient hat, was mir persönlich sehr gut gefällt.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen und das Buch liest sich dadurch auch gut weg. Es entsteht zwar keine große Spannung, aber trotzdem wollte ich immer wissen wie es nun mit den vieren weiter geht. Wenn man Zeit hat, dann lässt sich das Buch locker an einem Nachmittag lesen.

Das Cover ist sehr schön gestaltet mit den bunten Lichtern im Hintergrund, die vermutlich Tokio darstellen sollen, so wie es auch im Buch beschrieben wird. Das Mädchen passt perfekt und alles in allem ist es auf jeden Fall ein Blickfang.


Fazit

Ein richtig tolles Buch über Freundschaften und die 2. Chance. Mir hat es sehr gut gefallen und ich habe absolut nichts auszusetzen. Ein wunderschönes Buch, wenn man einfach mal alles um sich herum vergessen will.


Empfehlung

Empfehlen kann ich „Sieben Nächte in Tokio“ eigentlich jedem, der etwas Schönes und leichtes sucht. 

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fantasy, magie, krieg, heyne, intrigen

Die Blausteinkriege - Das Erbe von Berun

T.S. Orgel
Flexibler Einband: 600 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.10.2015
ISBN 9783453316881
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt

Nach dem Tod des Kaisers steht das Kaiserreich Berun kurz vor dem Untergang, denn der Erbe des Kaisers hat nichts außer ein ausgelassenes Leben im Sinn. Durch diese Schwächung von innen heraus ist Berun ein begehrtes Land für Mächte von außerhalb. Aber auch innerhalb des Landes brodelt es. Drei Menschen, sind mit dem Schicksal von Berun unwiderruflich verbunden. Können sie das Kaiserreich retten?


Eigene Meinung

Nachdem ich so viel Gutes über dieses Buch gelesen habe, musste ich mich letztendlich selber davon überzeugen. Von den beiden Autoren hatte ich bis dato noch nichts gelesen, aber ich denke, dass hier in der nächsten Zeit noch weitere Bücher einziehen werden.

Direkt zu Beginn gerät man in eine spannende (und auch blutige) Szene, die einen kleinen Vorgeschmack auf den Rest des Buches gibt.
Bereits nach wenigen Seiten konnten die Autoren mich mitreißen und es fiel schwer mit dem lesen aufzuhören. Anfangs waren die vielen Charaktere zwar etwas verwirrend, aber nach und nach habe ich mich dran gewöhnt und konnte die einzelnen dann auch voneinander unterscheiden.
Was das lesen nicht ganz so leicht macht sind die vielen kurzen Kapitel und somit das ständige Springen zwischen einzelnen Handlungssträngen.
Auch sollte gesagt sein, dass dieses Buch nichts für Leser mit einem schwachen Magen ist, da es durchaus sehr blutig zur Sache geht.

Die Charaktere sind gut durchdacht und jeder hat so seine Eigenheiten, die man mögen kann oder eben nicht. „Leider“ sind es auch sehr viele, allerdings hilft hier das Namensregister am Ende des Buches. Ohne dieses wäre ich wohl vollkommen verloren gewesen. Aber irgendwann brauchte ich dann nicht mehr bzw. nur noch selten nach hinten zu blättern.
Einige Charaktere mochte ich direkt von Anfang an, mit anderen musste ich erst warm werden und bei wiederum einigen konnte ich einfach keine Sympathie finden, was von den Autoren aber wohl auch eher nicht gewollt war. Man konnte nicht immer direkt feststellen wer auf wessen Seite stand, was mir persönlich aber sehr gut gefallen hat, denn so kann man seine ganz eigenen Vermutungen anstellen.

Die Thematik der Blausteine fand ich sehr interessant und vor allem gut durchdacht. Für mich gab es keinerlei Logikfehler und alles hat gepasst.
Auch so an sich konnte ich für mich in dem ganzen politischen System keinerlei Unlogik feststellen, was dem Buch auf jeden Fall einen dicken Pluspunkt bringt.

Der Schreibstil der Autoren ist einfach genial. Alles liest sich sehr flüssig und durch kleine Details hat man immer ein gutes Bild vor Augen. Dass die Geschichte von zwei Autoren geschrieben wurde merkt man überhaupt nicht. Hier merkt man, dass es sich wirklich um Profis handelt die sich schon lange kennen (sind ja auch Brüder ;)).

Das Cover ist relativ typisch für High Fantasy und sehr ansprechend gestaltet. Auf jeden Fall springt es direkt ins Auge und macht neugierig um was es geht.


Fazit

Ein toller Auftakt zu einem neuen Epos. Ich bin schon sehr auf Teil 2 gespannt, welcher im Oktober bei Heyne erscheinen wird. Alles ist passend, von den Details der Umgebung, über die Charaktere bis hin zum Blaustein und dem politischem System. Einfach genial!


Empfehlung

Freunde von High Fantasy kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten.

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