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Die tausend Teile meines Herzens

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 26.10.2018
ISBN 9783423740418
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auch auf dieses Hoover-Buch habe ich wie immer voller Vorfreude gewartet. Umso toller war es, als ich es dann als Rezensionsexemplar vom dtv-Verlag zugeschickt bekommen habe. An dieser Stelle auch nochmal ein riesen großes Dankeschön!

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mich, bis auf ein Zusatzband, noch keines der Bücher von Colleen Hoover enttäuscht hat und so war es auch bei “Die tausend Teile meines Herzens”. Allerdings ist dieses Buch kein typischer Hoover, im positiven Sinne. Dieses Mal ist die Geschichte etwas ernster und es geht nicht nur um eine bzw. zwei Personen, sondern um eine ganze Familie, was dem Ganzen nochmal eine extra Portion Gefühl und Dramatik verleiht.

Schon auf den ersten Seiten nimmt die Geschichte sehr an Fahrt auf, Colleen Hoover hält sich dieses Mal nicht mit viel Vorgeschichte auf, sondern kommt direkt zur Sache und es dauert nicht lange, bis man als Leser die Problematik in der Geschichte erkennt. Wobei es später noch dicker kommt als es im ersten Moment scheint, aber alles auf eine sehr nachvollziehbare Art und Weise. Dadurch, dass es um eine ganze Familie geht, gibt es einige Verstrickungen, Abgründe und dunkle Vergangenheiten, die man als Leser erlebt und die man erstmal verarbeiten muss.

Merit war mir von Anfang an sympatisch, auch wenn sie in ihrem Inneren ein sehr Unsicherer Mensch ist und sich manchmal wie ein Terrier gebärdet und lieber auf Angriff geht. Ab und an habe ich gedacht sie solle einfach lieber den Mund halten, was sie aber natürlich nicht getan hat. Die Sache mit ihrer Spontanität war einerseits nachvollziehbar, andererseits aber tatsächlich nervig, weil diese immer nur dann zur Sprache kam, wenn Merit etwas sehr dummes getan hat, bei dem klar war, dass sie es im Nachhinein bereuen wird. Allerdings kann ich im Nachhinein viel von dem, was sie von sich gegeben hat verstehen, denn wenn man erstmal gewisse Dinge aus der Vergangenheit kennt, wird alles ein bisschen logischer.
Für mich war sie eine sehr angenehme Protagonistin die ich noch ewig hätte begleiten können.

Sagan ist der Grund allen Übels, denn nicht nur, dass er verdammt gut aussieht und Merit bei seinem Anblick die Spucke wegbleibt, nein, er verwechselt sie auch noch mit ihrer Zwillingsschwester und küsst sie auf offener Straße als gäbe es kein Morgen mehr, was Merit verständlicher Weise ziemlich aus der Bahn wirft, denn wie kann es sein, dass ein so toller Typ sie so mir nichts dir nichts küsst? Natürlich zieht es ihr den Boden weg, als sie die Wahrheit erfährt.
Anfangs mochte ich Sagan nicht so wirklich, denn meiner Meinung nach hätte er die Situation direkt aufklären sollen. Auch im Nachhinein verstehe ich ihn nicht wirklich, aber gut, Menschen sind eben unterschiedlich, was Colleen Hoover auch sehr gut rausarbeitet. Im Laufe der Zeit wurde er mir zwar sympathischer, weil seine weiteren Taten diese eine überwiegen, aber trotzdem hatte er bei mir immer einen faden Beigeschmack, Wirklich schlau bin ich nicht aus ihm geworden, da er immer recht schemenhaft bleibt. Einerseits ist er zwar trotzdem ganz angenehm, andererseits wird er nicht zu meinem Lieblings-Hoover-Protagonisten werden, soviel steht fest.

Dann gibt es noch eine ganze Menge anderer Personen, die alle zu nennen würde hier den Rahmen sprengen, aber ich kann sagen, dass alle ihre Eigenheiten und Geheimnisse haben. Was am Ende so alles rauskommt, mein lieber Herr Gesangsverein! An für sich aber typisch Hoover. Jede Geschichte für sich wäre fast ein eigenes Buch wert und ich habe die Vermutung, dass es, zumindest über einen von ihnen, noch ein Buch geben wird.

Der Schreibstil ist typisch für Colleen Hoover flüssig und leicht zu lesen. Auch nach einem anstrengenden Arbeitstag kann man das Buch gut in die Hand nehmen und sich ganz einfach in der Geschichte verlieren. Ich persönlich mag den Schreibstil sehr gerne und werde wohl auch weiterhin jedes ihrer Bücher verschlingen.

Das Cover ist ebenfalls im gewohnten Stil der letzten Bücher und passt perfekt zum Titel, da man ein in tausend Teile zersplittertes Herz sieht. Auch in die Geschichte fügen sich Titel und Cover gut ein.


Fazit

Kein typischer Hoover, aber trotzdem absolut toll. Die Geschichte ist, vor allem durch die vielen Personen, sehr vielschichtig und es wird in keinster Weise langweilig.
Leider ist es auch dieses Mal wieder so wie bei jedem neuen Hoover: sehnsüchtig gewartet, in einem Rutsch verschlungen und jetzt muss man wieder so lange auf den neuen Hoover warten. Wobei man bei ihr ja echt sagen muss, dass verhältnismäßig oft Nachschub kommt.


Empfehlung

Wer CoHo liebt, der wird dieses Buch sowieso lesen. Allen anderen kann ich empfehlen damit anzufangen! Vor allem wer (Liebes-)Geschichten mit Tiefgang mag, der wird gerade bei diesem Buch voll auf seine Kosten kommen.

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Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick

Kelly Moran , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 19.09.2018
ISBN 9783499275388
Genre: Liebesromane

Rezension:

In der letzten Zeit war es mit dem Lesen und mir nicht ganz so einfach, da mich einfach nichts packen konnte. Allerdings wollte ich das auf Dauer nicht einfach so hinnehmen, weswegen ich nach einem Buch gesucht habe, welches locker leicht ist und eventuell sogar ein Thema hat, welches mich besonders interessiert. Da ich ein absoluter Tiernarr bin, musste ich “Redwood Love” direkt mitnehmen, als es mir in die Hände gefallen ist, denn es handelt sich nicht nur um die Geschichte eines Tierarztes, sondern der Klappentext verspricht auch noch eine sehr bodenständige Geschichte, da ich von den ganzen Bad Boys in der letzten Zeit auch etwas die Nase voll hatte. Am glechen Abend noch habe ich das Buch angefangen und es quasi von der ersten Seite an geliebt. In die Geschichte ist so viel Herzblut reingelegt, dass man es einfach lieben muss! Oftmals musste ich lauthals lachen, oftmals aber auch einfach nur fassungslos den Kopf schütteln, gerade wenn es um Averys Vergangenheit ging.

Avery und ihre autistische Tochter Hailey hatten es in der Vergangenheit nicht leicht, den ihr Ex-Ehemann wusste weder seine Frau und erst recht nicht seine Tochter zu schätzen. Da ich mich durch einen Bekannten schon mit dem Thema Autismus auseinander gesetzt habe, fand ich die “Darstellung” von Hailey sehr authentisch und auch den Umgang mit ihr gut beschrieben. Die Kleine ist mir im Laufe der Geschichte richtig ans Herz gewachsen und es hat mir selber das Herz aufgehen lassen, wie sie sich entwickelt hat.
Avery selber mochte ich auch von Beginn an relativ gern, aber im Laufe der Geschichte habe ich sie richtig lieb gewonnen. Sie wird relativ oft von ihrer. Vergangenheit eingeholt, was aber auch mehr als verständlich ist, andererseits wollte ich sie des öfteren einfach nur schütteln und ihr sagen, dass sie die Vergangenheit ruhen lassen soll, was aber einfach gesagt ist, als getan.
Ihre Entwicklung im Buch ist einfach toll und ich kann verstehen, warum die Bewohner von Redwood sie direkt so aufnehmen wie sie es eben tun.

Cade ist ein richtiger Sunnyboy. Da er ein absoluter Tiernarr ist und er fantastisch mit den Tieren (z.B. einem verwaisten Katzenbaby) umgeht, war er von der ersten Seite an mein Liebling, auch wenn er sich zuerst etwas mürrisch gibt. Ganz ehrlich, ich kann die Frauen fast verstehen, die ihre Tiere zu ihm bringen, weil diese “komisch schauen” oder “komisch gemauzt” haben. Seine ganze Art ist einfach nur bezaubernd, so wundert es nicht, dass ihm sein Ruf als Playboy vorauseilt.
Habe ich schon gesagt, dass seine Art bezaubernd ist? Viel mehr gibt es eigentlich gar nicht zu sagen, denn alles an ihm ist einfach perfekt, aber nicht zu perfekt, sodass es unrealistisch werden würde. Auch er hat seine schlechten Tage und das finde ich gut, denn das lässt ihn menschlich bleiben.

In diesem Band lernt man auch schon seine Brüder kennen, um die es in den anderen beiden Teilen gehen wird. Am meisten freue ich mich hier auf Teil 3, denn bei Drake bin ich besonders gespannt, wie es mit ihm weitergehen wird. Aber auch auf Flynn freue ich mich sehr, denn er ist, meiner Meinung nach, der lustigste der Brüder.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen und man fliegt nur so durch die Seiten. Sie nimmt den Leser so sehr gefangen, dass man alles um sich herum, besonders die Zeit, vergisst. Dabei ist sie gleichermaßen humorvoll wie Ernst und findet quasi für jede Situation die richtigen Worte.

Das Cover passt zum Titel und die Bilder zur Geschichte. Ich bin tatsächlich erst durch das Foto mit dem Hund auf dieses Buch aufmerksam geworden, da ich ja sowas in der Art gesucht habe. Für mich persönlich haben die Grafiker hier richtig gute Arbeit geleistet, denn bei mir hat das “ins Auge und damit in die Tasche springen” perfekt funktioniert und ich habe es keine Sekunde lang bereut.


Fazit

Ein absolut tolles und authentisches Buch. Mir fällt absolut nichts ein, was man bemängeln könnte. Ich freue mich schon auf viele weitere Bücher der Autorin und kann es kaum erwarten demnächst in die Geschichten von Flynn und Drake einzutauchen.


Empfehlung

Wer ein herzerwärmendes und humorvolles Buch sucht, der sollte unbedingt zu “Redwood Love” greifen, ganz besonders wenn man auch noch Tiere mag. Aber auch wenn man mit Tieren nicht viel anfangen kann, sollte man dieses Buch lesen, denn die Tiere spielen nur eine kleine Nebenrolle.
Kurzum: Dieses Buch sollte einfach jeder lesen, der New Adult mag.

Ganz klar 5 von 5 Sterne!

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Wicked - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit

Jennifer L. Armentrout , Michaela Link
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.09.2018
ISBN 9783453319769
Genre: Fantasy

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Gemina

Amie Kaufman , Jay Kristoff , Gerald Jung , Katharina Orgaß
Fester Einband: 672 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 21.09.2018
ISBN 9783423762328
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Da ich von “Illuminae” sehr begeistert war, konnte ich es kaum erwarten bis mit “Gemina” endlich Teil 2 der Reihe auf Deutsch erscheint. Dieser ist mir freundlicher Weise vom dtv-Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt worden.

Der Aufbau des Buches besteht, wie schon bei “Illuminae”, nur aus Akten wie Gesprächsprotokollen, Videomitschriften, Tagebucheinträgen und ähnlichem. Dadurch hat man viel Abwechslung beim lesen und bekommt einblicke in die Verschiedensten Vorgänge an Bord und was alles so parallel abläuft, wer in welche Falle läuft ect. Oft genug saß ich einfach da und dachte “Nein, tu das nicht”. Allerdings wurde ich auch desöfteren an der Nase herumgeführt und das Blatt wendete sich schneller als ich schauen konnte.
Und genau sowas macht mir Spaß beim lesen, wenn ich nicht vorhersehen kann was passiert und öfter überrascht werde und es trotzdem alles logisch bleibt. So ist es bei dieser Reihe und daher mag ich sie auch so sehr.

Ursprünglich dachte ich, dass es sich bei Gemina um eine komplett Autarke Geschichte handelt, da es um zwei ganz andere Personen geht. Allerdings greift die Handlung von “Illuminae” schon in die von “Gemina” über, daher sollte man unbedingt vorher “Illuminae” lesen. Theoretisch könnte man zwar beide Bücher unanhängig lesen, aber man würde gewissen Zusammenhänge nicht verstehen und zudem würde man sich für “Illuminae” spoilern.

In “Gemina” lernen wir Hanna Donelly, die Tochter des Kommandanten der Sprungstation Heimdall, und Nik Malikow, einen Kleinkriminellen, kennen. Beide könnten unterschiedlicher nicht sein, sie das reiche It-Girl und er der Drogendealer, welcher ihren Spaß in den Händen hält.
Hanna war mir am Anfang ziemlich suspekt, was aber auch daran liegt, dass ich im normalen Leben so verzogene Gören nicht mag. Allerdings hat sie mein Bild von ihr im Laufe des Buches um 180 Grad gedreht und ich war einfach nur noch beeindruckt, habe gehofft, gebangt und das Buch wütend zugeschlagen, wenn etwas schiefging.

Nik hingegen hatte ich direkt ins Herz geschlossen, obwohl ich nicht mal sagen kann woran genau das lag. Bei ihm war ich eher von seiner weichen Seite beeindruckt und gleichzeitig erschüttert von seiner Vergangenheit. Seine Passagen und die mit seiner Cousine haben mir persönlich am meisten Spaß gemacht. Aber auch hier habe ich eine Achterbahn der Gefühle durchlebt, wie selten bei einem Buch.

Auch zig Nebencharaktere spielen teils eine größere und weitestgehend ziemlich undurchsichtige Rolle, sodass man sich in manchen Menschen richtig täuscht. Jeder einzelne ist sehr gut ausgearbeitet und bringt, egal wie klein die Rolle ist, seinen ganz eigenen Charakter mit.

Mir persönlich kommt “Gemina” allerdings brutaler vor, als es “Illuminae” war. Dies liegt allerdings überwiegend an der Grundidee der Geschichte, denn wenn sie nicht so wäre wie die Geschichte nun einmal ist, dann wäre sie doch recht unglaubwürdig. Wer das Buch liest, der wird wissen was ich meine.
Womit ich allerdings in keine Weise gerechnet habe, ist der Cliffhanger am Ende des Buches. Er ist nicht besonders groß, aber ich war schon etwas sprachlos, als es zu Ende war und ich noch so viele Fragen hatte, die nun bis Teil 3 warten müssen.

Wie eingangs schon erwähnt, ist der Schreibstil durch die vielen Akten sehr außergewöhnlich und manchmal auch anstrengend, aber es ist sehr abwechslungsreich und mir persönlich hat es sehr viel Spaß gemacht. Am wenigsten habe ich tatsächlich die Videoprotokolle gemocht, obwohl man hier viel von Außenstehenden Dritten erfährt was gerade an Bord passiert, ohne jede Gefühlswelt der Protagonisten.

Vom Cover unterscheidet es sich nur in der Farbe von “Illuminae”, ansonsten ist dieses Buch genauso außergewöhnlich gestaltet wie der Vorgänger.

Fazit

Ein toller zweiter Band, der seinem Vorgänger in nichts nachsteht. Zwar zieht die Gewalt etwas an, aber es lässt sich durchaus gut lesen. Ein wenig sollte man sich vielleicht für Raumschiffe interessieren, ist aber kein Muss. Ich freue mich wahnsinnig auf Teil drei, welcher dann vermutlich 2019 erscheinen wird.

Empfehlung

Für Leser die das Außergewöhnliche suchen, ist die Illuminae-Reihe genau das richtige. Allerdings sollte man, meiner Meinung nach, unbedingt mit Illuminae anfangen, auch wenn die Protagonisten andere sind.
Ganz klar 5 von 5 Sternen!





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Illuminae

Amie Kaufman , Jay Kristoff , Gerald Jung , Katharina Orgaß
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 13.10.2017
ISBN 9783423761833
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eigentlich bin ich nicht so der Freund von Science Fiction, aber bei “Illuminae” muss man da einfach eine Ausnahme machen.

Der Name ist bei diesem Buch Programm, denn “Die Illuminae-Akten” besteht wirklich rein aus Akten. Teilweise sind es Chatverläufe, teilweise niederschriften von Videomaterial, aufgezeichnete Sprachnachrichten etc, jeweils aber auch so aufgemacht, dass es wirklich aussieht wie eine Akte, ein Schriftstück, eine Mail, etc.

Dadurch hat man beim lesen auch sehr viel Abwechslung, da es immer wieder andere Schriftstücke sind, teilweise mit anderen Personen, die nicht die Protagonisten sind, aber trotzdem mit dem Verlauf der Geschichte etwas zu tun haben. Zugegebenermaßen ist es da manchmal nicht ganz so leicht den Überblick zu behalten wer wer ist, aber im Prinzip erschließt sich das immer wieder aus den einzelnen Dokumenten.  

Die Protagonisten Kady und Ezra waren mir beiden von Anfang an sehr sympathisch, wobei Kady mir etwas mehr ans Herz gewachsen ist als Ezra, was aber auch daran liegen könnte, dass man von Kady etwas mehr erfährt und ggf. auch an anderen Dingen, die hier jetzt aber spoilern würden ;-)

Bei beiden trifft die Aussage “Harte Schale - weicher Kern” sehr gut zu, den beide haben ihre Seiten, die sie vor dem anderen nicht so zeigen wollen. Bei Kady ist es ihre Verletzlichkeit und ihre Gefühle, bei Ezra ist es vor allem die Angst. Als Leser erfährt man hier doch mehr, als beide zeigen wollen, überwiegend aus anderen Protokollen, bei denen die beiden nicht miteinander kommunizieren.


Die Story nimmt im Laufe der Zeit sehr an Fahrt auf und die Seiten fliegen nur noch so dahin und man muss wissen wie es weitergeht. Auf der Klappe steht so schön “...und inständig hoffst, dass deine Lieblingsfiguren überleben. (Beth Revis)” und das stimmt haargenau. Dieses Bangen mit jeder Seite hat mich fast um den Verstand gebracht und ich gebe es zu, das ein oder andere Tränchen musste ich mir schön verdrücken. Ob aus Freude oder aus Trauer, das müsst ihr selber herausfinden.


Von der Thematik bleibt eigentlich kein Wunsch offen, denn es gibt nahezu alles, eine Lovestory, Dramatik, Intrigen, Computer die ein Eigenleben führen, Zombies, Weltraumgefechte, einfach nahezu alles was das Leserherz begehrt.


Zum Schreibstil kann man so kaum etwas sagen, da es sehr unterschiedlich ist. Mal ist es sehr angenehm geschrieben, mal ist es relativ anstrengend, da Passagen in Berichten durchgestrichen sind und durch andere ersetzt sind (was aber dem Bericht nachempfunden ist).

Lustig fand ich, dass sämtliche Schimpfwörter geschwärzt sind und es dem Leser überlasse ist sich da welche einzusetzen. Ich würde gerne mal wissen was andere da eingesetzt haben. Würde bestimmt interessant werden.


Anfangs habe ich auf dem Cover nur orangene Farben gesehen, im Nachhinein ist mir aber klar geworden, dass es sich dabei um Flammen / Wolken einer Explosion handelt, was wiederum gut zum Buch passt.

Der Schutzumschlag ist bis auf diese Wolken und den Titel nahezu durchsichtig, auf dem eigentlichen Einband sind nochmal Auszüge aus diversen Akten abgedruckt, was schon einen kleinen Einblick in das Buch gewährt.


Fazit:

Ein tolles Buch welches man sich zumindest mal anschauen sollte. Die Aufmachung mit den Akten ist zuerst gewöhnungsbedürftig, aber es liest sich sehr gut und vor allem Abwechslungsreich. Spannend bis zur letzten Seite, ich konnte es gegen Ende immer schwerer aus der Hand legen, weil ich doch wissen musste was passieren wird und wer letztendlich wirklich überlebt.

Ich vergebe hier volle 5 von 5 Lupen und freue mich auf die Fortsetzung, die sich aber um andere Protagonisten drehen wird.


Empfehlung:

Hier eine Empfehlung auszusprechen ist recht schwer, aber wer Lust hat mal etwas Neues auszuprobieren und dabei auf eine gute Ladung Spannung und auch ein wenig Liebe nicht verzichten mag, der sollte sich “Illuminae” mal genauer anschauen.


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85 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

Bitter & Bad - Dunkle Legenden

Linea Harris
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2018
ISBN 9783492704373
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Achtung! Diese Rezension spoilert die Reihe “Bitter & Sweet”, welche unbedingt vorher gelesen werden sollte!



Wer die Reihe “Bitter & Sweet” gelesen hat, der wird sich vorstellen können, wie  sehr ich mich gefreut habe, als ich gesehen habe, dass es mit Jillian & Co weitergehen wird.

Ich habe die Vorgängerreihe schon geliebt (und zwischenzeitlich gehasst :’() und immer wieder mit dem Gedanken gespielt sie nochmal zu lesen, weil es einfach so toll ist. Nun kommt aber erstmal diese Folgereihe, welche hoffentlich mehr als drei Bände haben wird.


Seit der Winterfold Akademie sind zwar drei Jahre vergangen, aber Jillian, Ally usw. sind noch immer die alten wie aus Band drei von “Bitter & Sweet”. Es hat keine 10 Seiten gebraucht und ich war direkt wieder in der Welt rund um den Halbdämon gefangen.

Direkt zu Beginn steigt die Spannungskurve enorm und man wartet sofort wieder darauf, dass hinter der nächsten Ecke eine Gefahr oder eine böse Überraschung lauert. Spannungsmäßig ist “Bitter & Bad” eine reine Berg- und Talfahrt, wobei die Berge sehr überwiegen. Und ich gebe es zu, es gab auch wieder den ein oder anderen Moment, in dem ich das Buch am liebsten in die Ecke geklatscht hätte, weil mir vor allem etwas gegen Ende beinahe das Herz gebrochen hätte. Andererseits habe ich auch sehr gejubelt, denn ich hege seit Band eins eine gewisse Abneigung gegen eine Person aus der Truppe rund um Jillian, von der diesmal doch recht wenig zu lesen war (mit einer Fügung, die ich persönlich sehr gut fand).

Gemeinsam stehen sie jedoch einer großen Gefahr gegenüber, denn dieses Mal sind es nicht die Mairas, die die Welt und vor allem London bedrohen, sondern um einiges gefährlichere Wesen, die die Stadt ins reine Chaos stürzen. Vor ihnen sind nicht mal die Mitarbeiter der VO sicher...


Die Protagonisten sind, wie eingangs gesagt, fast noch genauso wie in Teil 3 der Vorgängerreihe.

Jillian ist noch immer die, die erst handelt und dann denkt, was ihr das ein oder andere Kopfschütteln von mir eingebracht hat. Aber anders wäre es einfach nicht Jill, wenn sie auf einmal komplett überlegt handeln würde.

Für das überlegen hat sie ihre Freunde, die ihr das ein oder andere mal den Hintern retten.

Vor allem über Cox habe ich mich sehr gefreut. Ich habe den kleinen Kobold schon lange ins Herz geschlossen, aber so viel “Aktionszeit” wie in diesem Band hatte er noch nie und ich möchte auch so einen Kobold. Er ist einfach nur Zucker, hat dabei aber den Mund und das Herz am rechten Fleck. In diesem Band erfährt man auch ein bisschen was über seine Vergangenheit, auch wenn noch immer einige Fragen offen bleiben.

Sehr überrascht war ich dagegen über Baal. Der olle Dämon kann sogar Vatergefühle zeigen und das nicht gerade wenig. Leider ist er so undurchsichtig wie ein schwarzes Stück Stoff, was es weder Jill noch dem Leser einfach macht hinter seine Fassade zu blicken. Das Highlight seines Auftrittes war jedoch der Epilog, der mich extrem neugierig macht auf Band 2. Hier habe ich auch schon meine Vermutung wie es weitergeht…

Ally, Chaz, Ryan, Don & Derek sind auch wieder mit von der Partie und stehen Jill in allen Lebenslagen zur Seite (der eine mehr, der andere weniger…).

Allerdings haben auch diese fünf Seiten gezeigt, die mich so doch etwas überrascht haben, aber nicht im negativen. Man merkt schon, dass auch sie älter geworden sind. Ok, außer bei Chaz, aber ich denke ihm sei das verziehen. Über ihn habe ich mich doch sehr amüsiert, aber wenn man sein Leben in der Finsternis der Unterwelt verbracht hat, dann muss man sich eben auch mal ein wenig benehmen wie ein Kind.


Gut finde ich auch, dass man aus dieser Fortsetzung eine neue Reihe gemacht hat, denn es ist ja schon etwas Zeit vergangen und zum “Schulbild” von Bitter & Sweet passt es nicht mehr wirklich. Da hat man sich wirklich Gedanken gemacht und dies auch gut umgesetzt.


Das Cover ist sehr an die der “Bitter & Sweet”-Reihe angepasst, wirkt aber trotz der Blumen auf dem Cover etwas düsterer, was meiner Meinung nach sehr gut zum Verlauf der Bände passt, denn diese Reihe ist im allgemeinen düster.


Der Schreibstil ist gewohnt gut zu lesen und sehr bildhaft. Linea Harris schafft es den Leser schon auf den ersten Seiten zu fesseln und ihn nahezu nicht mehr los zu lassen. Für mich ist sie, was das angeht, eine der besten Autorinnen die ich je gelesen habe. Ich hoffe sehr, dass man von ihr noch sehr viel mehr hören wird. Ich werde mich auf jeden Buch freuen!


Fazit:

Eine klasse Fortsetzung der “Bitter & Sweet” - Reihe, welche den Vorgängern in nichts nachsteht, sondern eher noch einen drauf setzt. Wie auch die Protagonisten reift die Geschichte und reißt den Leser nur so mit sich.

Im Nachhinein bleiben zwar noch ein paar Fragen offen, aber ich denke und hoffe, dass sich das im nächsten Band klären wird.

Da es aber genau eine Ungereimtheit gibt, welche ich mir nicht erklären kann und bei der ich nicht denke, dass sie noch aufgeklärt wird, ziehe ich eine halbe Lupe ab.

Sollte es sich in Teil 2 doch noch klären, werde ich auf 5 volle Lupen erhöhen :)


Empfehlung:

Für Fans der “Bitter & Sweet”-Reihe ein absolutes Muss!





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220 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 105 Rezensionen

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New York zu verschenken

Anna Pfeffer
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei cbj, 28.08.2017
ISBN 9783570173978
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auf der Suche nach einem kurzweiligen Buch für zwischendurch, bin ich auf “New York zu verschenken” von Anna Pfeffer gestoßen. Durch eine Freundin war mir das Autoren-Duo zwar bekannt, gelesen hatte ich von Ihnen aber noch nichts, daher kann ich keinen Vergleich zu ihren anderen Büchern ziehen.

Die Idee an sich fand ich sehr süß, wenn auch etwas kitschig. Allerdings habe ich ja auch nicht nach hochtrabender Unterhaltung gesucht, sondern nach etwas leichtem und das füllt das Buch ganz gut aus. Dadurch, dass es auch noch in reiner Chatform mit viel leerem Platz geschrieben ist, fliegen die Seiten nur so dahin.

Die Story plätschert relativ flott vor sich hin, gewinnt aber absolut nicht an Tiefe, sondern dümpelt immer nur an der Oberfläche, da man auch nicht weiß was in den Charakteren wirklich vorgeht, sondern nur weiß, was sie im Chat erzählen und wie wir ja alle wissen, entspricht das meisten nicht den Tatsachen.

Leider wird man dadurch mit den Charakteren auch nicht wirklich warm. Zwar war mir Olivia um einiges sympathischer als Anton, aber auch an sie kam ich nicht wirklich ran. Mit ihrer Art im Chat kam ich relativ gut klar, sie wirkte auf mich trotz allem sehr authentisch. Bei Anton sieht das ganze schon ganz anders aus. Er ist einfach nur extrem großkotzig und frei nach dem Motto “Große Klappe - nichts dahinter”.

Dennoch habe ich mich während dem lesen gut unterhalten gefühlt, auch wenn das Buch an einem Nachmittag durchgelesen war.

Ich muss aber sagen, dass “New York zu verschenken” nicht den großen Wunsch in mir geweckt hat, noch weitere Bücher der Autorinnen zu lesen. Vielleicht läuft mir irgendwann mal ein Buch der beiden über den Weg,  welches mich. Dann doch noch umstimmt, aber aktuell besteht kein Bedarf.


Die Aufmachung des Buches schreit schon fast “Kitsch”, denn es ist knallrosa mit kleineren New York Bildchen drauf. So fällt es in der Menge an Büchern aber auf jeden Fall auf, was verkaufsmäßig nicht schlecht sein dürfte und im Prinzip passt es ja auch sehr gut zum Buch.


Fazit:

Ein kurzweiliger Chat-Roman für zwischendurch. Mich hat es zwar gut unterhalten, trotzdem gab es doch einige Punkte die mich gestört haben, daher vergebe ich hier nur 3 von 5 Sternen.


Empfehlung:

Wenn man keine tiefere Geschichte erwartet und einfach mal abschalten will, dann ist das Buch eine ganz gute Wahl. Allerdings muss man mit den Charakteren zurecht kommen, aber das ist ja sowieso immer eine Geschmackssache.


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123 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Die 100 - Rebellion

Kass Morgan , Michael Pfingstl , Lars Zwickies
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.08.2017
ISBN 9783453271401
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nachdem ich bereits die letzten drei Bände von „Die 100“ quasi verschlungen habe musste ich Band 4 auch unbedingt lesen. Dieser wurde mir freundlicher Weise von der Verlagsgruppe Randomhouse als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt – hier auch nochmal ein herzliches Dankeschön!

Auch wenn Band 3 für mich schon etwas her war, habe ich direkt wieder in die Geschichte rein gefunden. Anfangs musste ich zwar nochmal sortieren wer nun wer ist, aber nach den ersten Kapiteln ging das auch wieder sehr gut.

Die recht kurzen Kapitel sind sehr angenehm und die ständig wechselnde Sichtweise lockert alles etwas auf. Zudem ist man so gleichzeitig an mehreren Schauplätzen, was gerade in diesem Teil einen besonderen Reiz ausmacht.

Dafür, dass dieser vierte Band ursprünglich nicht geplant war, fügt er sich doch recht gut an die Vorgängerbände an. Im Prinzip könnte man die Geschichte noch weiter verfolgen, allerdings sollten dann schon neue Elemente einfließen. Ganz ausschließen, dass da irgendwann nochmal etwas nachkommt, kann ich nach dem Ende nicht.

Die Story an sich ist sehr spannend geschrieben und hat wieder einmal nicht vorhersehbare Wendungen. Was mir an diesen Büchern so gefällt ist, dass man am Anfang zwar die Richtung kennt, in die es vermutlich gehen wird, aber der Weg dorthin ist immer wieder voller Überraschungen. Viel mehr möchte ich gar nicht verraten, nur dass ich mir doch das ein oder andere Tränchen im Laufe der gesamten Reihe verdrücken musste.

Der Schreibstil von Kass Morgan ist sehr angenehm zu lesen und locker leicht für zwischendurch. Dadurch, dass vor jedem Kapitel steht um wen es gerade geht, ist auch der Wechsel der Sichten sehr angenehm.

Das Cover kommt ähnlich wie die letzten drei Bände daher und passt gut in die Reihe. Die abgebildeten Menschen habe mich in keinster Weise in meiner Vorstellung beeinflusst.

Fazit

Mit „Die 100 – Rebellion“ hat diese Reihe einen sehr würdigen Abschluss gefunden. Auch nach einer längeren Pause findet man schnell wieder in die Geschichte. In punkto Spannung steht Band 4 seinen Vorgängern in nichts nach.

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10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Bird and Sword

Amy Harmon
E-Buch Text: 401 Seiten
Erschienen bei LYX.digital, 26.10.2017
ISBN 9783736306103
Genre: Fantasy

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(544)

1.097 Bibliotheken, 25 Leser, 3 Gruppen, 218 Rezensionen

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Scythe – Die Hüter des Todes

Neal Shusterman , Pauline Kurbasik , Kristian Lutze
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 21.09.2017
ISBN 9783737355063
Genre: Jugendbuch

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(682)

1.276 Bibliotheken, 48 Leser, 1 Gruppe, 195 Rezensionen

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Flugangst 7A

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Droemer, 25.10.2017
ISBN 9783426199213
Genre: Krimi und Thriller

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191 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 67 Rezensionen

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Love is War - Verlangen

R. K. Lilley , Sonja Häußler
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 19.06.2017
ISBN 9783453580558
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Mir hat „Love ist War“ vom Klappentext her richtig gut gefallen, zumal ich aktuell sehr gerne Bücher dieses Genre lese.

Es geht hier um die Flugbegleiterin Scarlett, welche auf einem alltäglichen Flug ihren Ex-Geliebten Dante wiedertrifft, welcher nicht zufällig im Flieger sitzt.
Mit dieser Szene steigt das Buch in die Geschichte ein und die Protagonistin Scarlett gibt von Anfang an alles. Schon auf den ersten Seiten hat sie mich extrem genervt. Ihre ganze Art war kaum zum aushalten, vor allem ihre Zickigkeit war nicht nachvollziehbar.
Leider konnte ich ihr so gar nichts abgewinnen, denn auf der einen Seite hasst sie Dante, auf der anderen will sie auf der Stelle mit ihm in die Kiste. Dieses ganze hin und her zieht sich durch das ganze Buch und nervt irgendwann einfach nur noch.

Interessant waren lediglich die Rückblenden, bei denen man erstmal erleben konnte wie es früher zwischen Dante und Scarlett war. Diese Szenen haben mir wirklich durch das Buch geholfen, sonst hätte ich es abgebrochen. Allerdings erfährt man nicht so wirklich was zwischen ihnen vorgefallen ist, dass sie sich heute so hassen.

Scarlett ging mir, wie ja bereits schon mehrfach erwähnt, so ziemlich auf den Zeiger. Dante konnte mich mit seiner charmanten Art zwar etwas um den Finger wickeln, aber er ist bei weitem kein „Lieblingsprotagonist“.

Im Grunde besteht das Buch aus drei Themen: Hass – Sex – Vergangenheit. Immer wieder und wieder und wieder. Wirklich begeistern konnte mich das Buch nicht.

Der Schreibstil der Autorin an sich ist zwar angenehm und evtl. werde ich mich auch noch an einem anderen Buch von ihr versuchen, aber mit „Love is War“ wird es für mich definitiv nicht weiter gehen, auch wenn zum Ende hin noch sehr viele Fragen offen bleiben, sodass man Teil zwei eigentlich lesen muss.

Das Cover ist einfach genial und animiert auf jeden Fall zum Kauf, vor allem weil ausnahmsweise mal kein Pärchen zu sehen ist.


Fazit

Für mich gibt es in diesem Buch eindeutig zu viel Hass und zu viele Wiederholungen zwischen Hass und purem Verlangen. Ich lese eigentlich ganz gerne Bücher mit Erotikanteil, aber es sollte schon eine Story dahinter stehen.


Empfehlung

Puh, dieses Buch zu empfehlen ist für mich ziemlich schwer. Ich sag mal so: Wen meine Rezension neugierig macht, der sollte sich das Buch kaufen.

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92 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Libellen im Kopf

Gavin Extence , Alexandra Ernst
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Limes, 14.11.2016
ISBN 9783809026341
Genre: Romane

Rezension:

Gavin Extences erster Roman „Das unerhörte Leben des Alex Woods“ hat in mir damals eine Achterbahn der Gefühle ausgelöst. Ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Somit ist es nur logisch, dass ich auch seinen zweiten Roman „Libellen im Kopf“ unbedingt haben musste. Wie ich es erwartet habe, wurde ich auch dieses Mal nicht enttäuscht.

In „Libellen im Kopf“ beschreibt der Autor dieses Mal das Leben mit einer bipolaren Störung. Hierzu sollte man wissen, dass der Autor ebenfalls unter einer solchen leidet und das Ganze dadurch nur noch intensiver wird.

Wir lernen Abby als „ganz normale“ junge Frau kennen. Doch dann findet sie ihren Nachbarn tot in seiner Wohnung, was ein Auslöser für ihre psychische Erkrankung zu sein scheint. Im Laufe der Geschichte erfährt man aber noch so einiges mehr über ihr Krankheitsbild.
Gavin Extence versteht es dem Leser auf einfühlsame und durchaus auch humorvolle Weise zu vermitteln, wie es Menschen mit einer bipolaren Störung geht und was genau es damit überhaupt auf sich hat.

Abby ist für mich eine sehr starke und tolle Protagonistin. Dadurch, dass der Autor sie sehr detailreich „gezeichnet“ hat und durch die Ich-Form fühlt man dieses Buch regelrecht.
Ich habe sie sehr gerne auf ihrem Weg begleitet und bin mit ihr durch viele Höhen und Tiefen gegangen.

Zum Inhalt möchte ich nichts weiter verraten, denn der kleinste Spoiler könnte hier die Lesefreude trüben. Man muss die Geschichte einfach selber erleben und sich darauf einlassen.

Die Schreibweise von Gavin Extence ist gewöhnt mitreißend und atemberaubend. Er versteht es seine Leser zu fesseln und ihnen bestimmte Themen näher zu bringen.

Das Cover ist ähnlich wie das von „Das unerhörte Leben des Alex Woods“ und braucht gar nicht mehr an Aufmachung. Das Durcheinander der aufgepeitschten See trifft es schon ziemlich gut.


Fazit

Wieder einmal ein gelungener Roman von Gavin Extence, welcher diesmal auch biografische Inhalte enthält. Mich hat es sehr mitgerissen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Es ist wundervoll und aufwühlend zugleich.


Empfehlung

Wer nach einem Roman, mit einem ernsterem Thema sucht, der liegt bei „Libellen im Kopf“ richtig. 

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276 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 66 Rezensionen

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Das Frostmädchen

Stefanie Lasthaus
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.11.2016
ISBN 9783453317291
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Cover und der Klappentext von „Das Frostmädchen“ haben mich fast sofort in ihren Bann gezogen und für mich stand ziemlich schnell fest, dass ich dieses Buch lesen muss.
Gesagt, getan, denn „Das Frostmädchen“ ist recht schnell bei mir eingezogen.

Leider folgte dann auch bald die Ernüchterung, denn nach einem tollen Start verlor die ganze Geschichte ziemlich schnell an Geschwindigkeit und alles drehte sich irgendwie nur noch im Kreis.
Die Spannung ging dadurch leider fast gänzlich verloren und die Handlung wurde sehr seicht.

Zu den Hauptcharakteren Lauri und Neve habe ich leider keinerlei Draht gefunden und beide gingen mir schon nach kurzer Zeit ziemlich auf die Nerven.
Vor allem Neve konnte mit ihrer Art bei mir so gar nicht punkten und ich habe einfach nur immer wieder über sie den Kopf geschüttelt.

Nachdem ich das Buch beim ersten Mal lesen abgebrochen habe, habe ich es sogar noch ein zweites Mal versucht, denn manchmal passt die Stimmung einfach nicht. Doch auch beim zweiten Mal habe ich ziemlich schnell gemerkt, dass dieses Buch einfach nicht meine Erwartungen erfüllen kann, weswegen ich es nun auch ein zweites Mal abgebrochen habe.

Die Schreibweise der Autorin ist ganz ok, auch wenn das alles durch die Handlung einen ziemlich negativen Touch bekommen hat. Ihre Beschreibungen der Landschaft sind wirklich toll und ich hatte ein klares Bild vor Augen, leider fehlte aber einfach die Handlung.

Die Grundidee war gut und man hätte durchaus etwas daraus machen können, was der Autorin aber leider nicht gelungen ist. Schade eigentlich.

Das einzige wundervolle an diesem Buch ist wirklich das Cover. Es ist sehr vielversprechend und toll gestaltet.


Fazit:

Ich hatte mir von diesem Buch viel mehr erhofft, da Cover und Klappentext eine richtig gute Geschichte versprechen. Leider konnte die Autorin dieses Versprechen nicht halten.


Empfehlung

Leider kann ich das Buch nicht weiterempfehlen. 

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852 Bibliotheken, 17 Leser, 4 Gruppen, 157 Rezensionen

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Rat der Neun - Gezeichnet

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis , Michaela Link
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei cbj, 17.01.2017
ISBN 9783570164983
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Nachdem ich „Die Bestimmung“ quasi verschlungen habe, habe ich nun auf das neue Buch von Veronica Roth hingefiebert. Ich wusste, dass „Rat der Neun“ etwas ganz anderes sein würde, als „Die Bestimmung“ und war dementsprechend auch darauf vorbereitet.

Am Anfang hatte ich ziemliche Probleme die ganzen Charaktere auseinander zu halten und mich an die Welt innerhalb des Buches zu gewöhnen. Es gibt sehr viele verschiedene Charaktere mit teils komplizierten Namen und stellenweise noch komplizierteren Lebensgaben. Hier alles und jeden auseinander zu halten und richtig zuzuordnen, dazu gehört schon eine ordentliche Portion Mühe und Konzentration, denn es ist wirklich komplex. Zwar gibt es hinten im Buch einen Glossar, aber ich hatte auch keine Lust, beim lesen immer wieder hin und her zu blättern.

Grob gesagt gibt es neun verschiedene Planeten mit verschiedenen Arten Menschen mit verschiedenen Gaben. Natürlich sind sich hier alle untereinander nicht besonders grün. An sich ist die Idee wirklich cool, aber die Umsetzung passte nicht so ganz bzw. war es ziemlich kompliziert gestaltet.
Zwischendurch gab es schon ziemliche Längen und im Nachhinein muss ich sagen, dass 100 Seiten weniger dem Buch schon ganz gut getan hätten.

Im Großen und Ganzen geht es um Cyra und Akos, aus deren sich auch abwechselnd erzählt wird. Dabei wird bei Cyra in der Ich-Form erzählt und bei Akos in der dritten Person.
Mit Cyra bin ich irgendwie nicht so ganz warm geworden. Zwar wandelt sie sich im Laufe der Geschichte recht stark, aber so richtig überzeugen und für sich gewinnen konnte sie mich nicht.

Akos hingegen mochte ich schon ganz gerne, da er nicht so übertrieben dargestellt wird und ein wenig authentischer wirkt als Cyra.
In Kombination ergeben Cyra und Akos ein gutes Protagonisten-Gespann, welches aber keinesfalls langweilig ist, denn Friede Freude Eierkuchen ist anders. Aber Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an.

Was ich an Veronica Roth mag sind ihre, teilweise nicht vorhersehbaren, Wendungen. Damit hat sie mich bei „Die Bestimmung“ schon immer dran gekriegt und bei „Rat der Neun“ ist ihr das wieder gelungen.

Die Aufmachung des Buches ist interessant, auch wenn man vom Cover her absolut nicht auf den Inhalt schließen kann. Trotzdem macht es neugierig. Natürlich steht der Name Veronica Roth bei vielen Lesern mittlerweile für sich.

Den Schreibstil von Veronica Roth mag ich sehr gerne. Einerseits ist er gut zu lesen, aber auch nicht zu locker leicht. Ihre Beschreibungen sind ziemlich bildhaft, auch wenn sie es in „Rat der Neun“ fast ein wenig übertrieben hat, mit den vielen vielen Elementen der von ihr geschaffenen Welt.


Fazit

„Rat der Neun“ ist etwas ganz anderes als „Die Bestimmung“, dem sollte man sich vor dem Lesen auf jeden Fall bewusst sein, sonst wird man ziemlich enttäuscht sein. Die Welt ist sehr komplex und einfach mal so locker runterlesen ist nicht. Man muss sich ziemlich mit dem geschriebenen beschäftigen, um überhaupt erst einmal durchzublicken.


Empfehlung

Science Fiction – Fans kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten. Fans von „Die Bestimmung“ sollten sich bitte erst mit dem Thema des Buches auseinandersetze und ggf. die Leseprobe lesen. 

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516 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 72 Rezensionen

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Pearl - Liebe macht sterblich

Julie Heiland
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 24.05.2017
ISBN 9783841440174
Genre: Jugendbuch

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(126)

237 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 43 Rezensionen

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Weiß wie Schnee, Rot wie Blut, Grün vor Neid

Gabriella Engelmann
Flexibler Einband: 261 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.06.2010
ISBN 9783401064888
Genre: Jugendbuch

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(257)

417 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 167 Rezensionen

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Die Wellington-Saga - Versuchung

Nacho Figueras , Jessica Whitman , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.05.2017
ISBN 9783734103728
Genre: Liebesromane

Rezension:

Da ich Pferde sehr gerne mag und auch sehr gerne Romace-Bücher lese, war es für mich ein leichtes mich für „Die Wellington-Saga“ zu entscheiden.

Ich habe ziemlich schnell in die Geschichte rein gefunden, welche zuerst einmal auf zwei Teilen besteht: dem Leben von Georgia, einer jungen Tierärztin und dem von Alejandro, einem erfolgreichen Polo-Spieler.
Anfangs ist nicht so recht klar was die beiden letztendlich miteinander verbinden wird, doch es kommt recht schnell Licht ins Dunkel.

Georgia war mir von Anfang an sehr sympathisch. Ihre Ansichten gegenüber dem ganzen Prunk haben mir sehr gut gefallen und auch in vielen anderen Dingen konnte ich mich recht gut in sie hineinversetzen. Leider ist sie andererseits auch ziemlich duckhaft und lässt meiner Meinung nach viel zu viel mit sich machen. Ein klein wenig mehr Selbstvertrauen hätte ihr nicht geschadet.
Absolut genial ist auch ihr schwuler Freund Billy. Er ist absolut klischeehaft, aber dabei trotzdem ein Unikat und so genial. Er hat mich des Öfteren zum Lachen gebracht und hat das ganze manchmal etwas aufgelockert.

Bei Alejandro war ich mir Anfangs nicht so sicher, was ich von ihm halten soll. Einerseits hat mich seine Art fasziniert, andererseits hatte er aber auch etwas Unberechenbares an sich. So richtig kann ich es gar nicht in Worte fassen. Natürlich ist er der typsiche Bad Boy, aber da ist noch etwas anderes. Durch seine Tochter gewinnt er für mich an Tiefe. Er hat viel Verantwortung zu tragen und hat es auch mit seinem Polo-Team nicht gerade leicht.

Mit manchen Nebencharakteren konnte ich nicht so viel anfangen und ich bin sehr gespannt, ob es mit denen noch etwas auf sich haben wird, was ihnen eine Daseinsberechtigung gibt.

Der Schreibstil in diesem Buch ist sehr angenehm und locker leicht. Es macht Spaß sich durch die Seiten ziehen zu lassen. Auch die Pferde kommen hier nicht zu kurz, was mir gut gefallen hat, denn wenn ich mir ein Buch über Polospieler kaufe, dann gehören für mich auch die Pferde dazu.

Erotikszenen gibt es in diesem Buch selbstverständlich auch, allerdings stehen sie nicht im Vordergrund. Es gibt also tatsächlich noch Erotikbücher mit einer Handlung. Manchmal hatte ich da meine echten Zweifel….

Das Cover ist schlicht gehalten und in dem „Wappen“ wird schon angedeutet, dass es in irgendeiner Weise mit Pferden zu tun hat. Gepaart mit dem Untertitel finde ich, kann man sich auch ohne den Klappentext schon ein ganz gutes Bild vom Buch machen.

Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil, welcher wahrscheinlich schon ziemlich bald bei mir einziehen wird.


Fazit

Ein tolles Buch, bei dem es einen Bad Boy gibt, bei dem das gevögel aber nicht im Vordergrund steht. Wer Pferde und vielleicht sogar Polo mag, dem wird das Buch doppelt Spaß machen. Endlich mal ein Buch mit Erotikelementen, bei dem es auch eine Handlung gibt.


Empfehlung

Wer ein gutes (Erotik-) Buch mit tatsächlicher Handlung sucht, der ist hier genau richtig. Allerdings sollte man, wie bereits erwähnt, auch Pferde mögen, da die nunmal auch mit im Vordergrund stehen.  

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Wellington-Saga - Versuchung

Nacho Figueras , Jessica Whitman , Veronika Dünninger , Elmar Börger
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Random House Audio, 15.05.2017
ISBN 9783837139150
Genre: Romane

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(19)

34 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Falsche Haut

Leon Sachs
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 17.03.2016
ISBN 9783954517732
Genre: Krimi und Thriller

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

britischer humor, england, harpercollins, hunde, hundeservice, hundesitting, leinen los, liebe, liebesroman, mtb, roman, romantik, tiergeschichte

Leinen los - Ein Jahr voller Hundeglück

Cressida McLaughlin , Dr. Holger Hanowell
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 06.02.2017
ISBN 9783956496080
Genre: Liebesromane

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(992)

1.955 Bibliotheken, 40 Leser, 1 Gruppe, 234 Rezensionen

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Trust Again

Mona Kasten
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei LYX, 13.01.2017
ISBN 9783736302495
Genre: Liebesromane

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(65)

120 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

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Don't Kiss Ray

Susanne Mischke
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 07.04.2017
ISBN 9783423740265
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Gemeinsam mit ihren Freunden fährt Jill zu ihrem allerersten Festival. Alles steht im Zeichen von Musik und Party. Kurz nach ihrer Ankunft wird Jill auserkohren um für die gesamte Meute Essen zu besorgen. Aus diesem Umstand heraus lernt sie Ray kennen und sofort passt die Chemie zwischen ihnen, denn Jill hat nicht die leiseste Ahnung wer Ray ist.
Erst bei seinem Konzert fällt es ihr wie Schuppen von den Augen, doch da ist es bereits zu spät. Ein Fan hat sie und Ray miteinander fotografiert und augenblicklich beginnt eine regelrechte Hetzjagd auf sie, denn weibliche Fans können richtig eklig sein.
Trotz allem kann sie Ray nicht vergessen. Ob es ihm genauso geht? Hat ihre Liebe trotz der eifersüchtigen, und zu allem bereiten Fans, eine Zukunft?


Eigene Meinung

In der letzten Zeit lese ich vermehrt Bücher für jüngere Zielgruppen. Das liegt wahrscheinlich vor allem daran, dass ich den Kopf mit anderen Dingen zu voll habe.
Jedenfalls habe ich mich genau aus diesem Grund für "Dont kiss Ray" entschieden.
Der Klappentext klingt nach einer locker leichten Geschichte bei der man einfach mal abschalten kann.

Das Buch hat seine Wirkung nicht verfehlt, abschalten konnte ich wirklich. Es ist nicht sehr anspruchsvoll, das muss ich dazu sagen, aber um sich berieseln zu lassen ist es genau das richtige.

Anfangs fand ich die ganze Geschichte auf dem Festival noch sehr süß, aber sobald raus kam, dass Ray ein aufgehender Stern im Musikbusiness ist, da hörte der Spaß dann doch auf.

Gut fand ich hier, dass die Themen Mobbing und Internet-Hetze sehr gut aufgegriffen wurden. In unserem Zeitalter sind diese Themen leider an der Tagesordnung und viele Unterschätzen einfach, was so eine Hetze im Internet mit einem Menschen machen kann.
Auch wie diese Hetze in diesem Fall statt findet fand ich richtig krass. Zumal ich mir gut vorstellen kann, dass dies genau so passieren könnte, wenn ein fremdes und "normales" Mädchen auf einmal die Angebetete eines Teenieschwarms ist.

Was mir jedoch nicht so gut gefallen hat, das waren Rays Reaktionen. Um ehrlich zu sein ging er mir manchmal ganz schön auf den Nerv. Klar, er steckt in einer Zwickmühle, aber trotzdem. Und dass Jill ihm dann auch noch hinterherläuft wie so ein kleiner Dackel, naja, darüber lässt sich streiten...

Das Ende fand ich dann doch sehr überraschend und ich weiß nicht. Ob die Autorin nicht einfach nur Probleme hatte "das Ruder rumzureißen". So wirklich gefällt es mir nicht, aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache.

Wie schon angedeutet ist Jill mir persönlich als Charakter einfach zu naiv und Ray viel zu hörig. Ich hätte mir gewünscht, dass sie mehr Stärke zeigt, auch gegen die Angriffe ihr gegenüber. Irgendwie vermittelt mir ihr Charakter den Eindruck, als wäre man gegen Mobbing und Hetze im Internet machtlos. Natürlich soll das kein Lehrbuch sein, aber ich schätze schon, dass man der Zielgruppe hätte vermitteln können, dass man sich wehren kann.

Die Nebencharaktere sind alle recht unscheinbar, die einzige, die etwas mehr Tiefe hat ist Fabienne. Anfangs konnte ich sie nicht wirklich leiden, aber im Laufe des Buches ist sie mir dann doch noch sympathisch geworden.

Der Schreibstil ist schön locker leicht und lässt sich gut zwischendurch lesen. Ab und an hatte das Buch mal seine Längen, aber es hielt sich in Grenzen.

Das Cover ist schön verspielt, so wie es auch der Klappentext von der Geschichte verspricht. Für mich persönlich passt das Zusammenspiel gut und es macht auf jeden Fall neugierig was sich hinter dem Buchdeckel verbirgt.


Fazit

Ein locker-leichtes Buch für Zwischendurch. Die Themen Mobbing und Internet-Hetze sind gut angeschnitten, aber leider fehlt mir hier der Aspekt, dass man sich dagegen wehren kann.
Die Charaktere und das Ende sind für mich stellenweise nicht stimmig, sodass ich hier leider ein wenig was bei der Bewertung abziehen muss.


Empfehlung

Ich würde das Buch Lesern ab 12 empfehlen, die auch gerade so in die Star-Schwärm-Phase kommen. Aber auch ältere Leser können durchaus ihren Spaß mit diesem Buch haben.


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(1.712)

3.287 Bibliotheken, 69 Leser, 1 Gruppe, 479 Rezensionen

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Begin Again

Mona Kasten
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei LYX, 14.10.2016
ISBN 9783736302471
Genre: Liebesromane

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(1.273)

2.229 Bibliotheken, 24 Leser, 1 Gruppe, 191 Rezensionen

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Wait for You

Jennifer L. Armentrout ,
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 10.03.2014
ISBN 9783492304566
Genre: Erotische Literatur

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