sweety90

sweety90s Bibliothek

101 Bücher, 77 Rezensionen

Zu sweety90s Profil
Filtern nach
101 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(87)

367 Bibliotheken, 23 Leser, 1 Gruppe, 42 Rezensionen

fae, fantasy, liebe, fluch, frühlingshof

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.02.2017
ISBN 9783423761635
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(21)

126 Bibliotheken, 14 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

band 2, carcassonne, 2017, magie, fluch

Secret Fire - Die Entfesselten

C.J. Daugherty , Carina Rozenfeld , Peter Klöss
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 20.02.2017
ISBN 9783789133404
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Sacha wird durch einen uralten Fluch an seinem 18. Geburtstag sterben. Nur gemeinsam mit Taylor kann er den Fluch brechen. Doch können die beiden gegen so etwas machtvolles bestehen? Ein Wettlauf gegen die Zeit und schwarze Magie beginnt...


Eigene Meinung

Band eins dieser Dilogie habe ich vor einiger Zeit regelrecht verschlungen, dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen an den zweiten Teil, welcher gleichzeitig das Finale bildet.

Ich kam bereits nach einigen Seiten gut in die Geschichte zurück, was nicht zuletzt auch an kleinen Hilfestellungen gelegen hat, welche die Autorin sehr unauffällig eingebaut hat. Allerdings hat mir „Secret Fire – Die Entflammten“ auch so gut gefallen, dass mir vieles in Erinnerung geblieben ist.

Die Story nimmt schnell an Fahrt auf und schon bald wollte ich gar nicht mehr aufhören mit lesen. Auch auf das Böse muss man nicht lange warte und ich war sehr überrascht, wer sich dahinter verbirgt.
Zeitgleich läuft Taylor und Sacha die Zeit davon, denn bis zu seinem achtzehnten Geburtstag sind es nur noch wenige Tage.

Sacha und Taylor machen beide große Entwicklungen durch und sind mit immer mehr ans Herz gewachsen. Im Laufe der Geschichte müssen beide über sich hinaus wachsen.
Die Geschichte wird wieder Größenteils aus den Sichten der beiden erzählt, aber auch Louisa kommt dieses Mal nicht so kurz.
Wenn ich ehrlich bin, dann ist Louisa auch mein Lieblingscharakter. Ich mag sie und ihre Art sehr gerne. Sie hat zwar eine große Klappe und eine ziemlich harte Schale, aber für Menschen die ihr etwas bedeuten würde sie sterben. Hab ich schon erwähnt, dass ich diesen Hitzkopf mag?

Die Idee einen Dämon einzubauen und die Art und Weise wie die Autorin diesen rüberbringt, finde ich einfach nur toll. Nichts wirkt aufgesetzt und alles erscheint logisch. Lange habe ich mich gefragt, wie Taylor und Sasha das alles aufhalten wollen und ob alle überleben. Dazu werde ich jetzt natürlich nichts sagen ;-)

Den Schreibstil von C. J. Daugherty mag ich auch sehr gerne und sie konnte mich tief in die Geschichte hineinziehen. Sie verleiht ihren Charakteren das gewisse Etwas und zeichnet ihre Welt auf eine ganz besondere Art und Weise.

Das Cover von Teil 2 ist genauso schön wie das von Teil 1. Das Cover schimmert teilweise im Licht und verleiht ihm etwas Edles. Im Regal sehen beide Teile zusammen richtig toll aus.


Fazit

Spannend bis zur letzten Seite! Beide Teile von „Secret Fire“ sind einfach nur toll und man MUSS sie einfach gelesen haben. Volle 5 Sterne für diese gelungene Fortsetzung.


Empfehlung

Für Fans von Alchemie und Jugendfantasy ist dieser Zweiteiler genau das richtige. 

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(307)

645 Bibliotheken, 8 Leser, 3 Gruppen, 50 Rezensionen

jennifer l. armentrout, fantasy, liebe, alex, dämonen

Dämonentochter - Verbotener Kuss

Jennifer L. Armentrout , Barbara Röhl
Flexibler Einband: 430 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.03.2014
ISBN 9783570380437
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(107)

283 Bibliotheken, 30 Leser, 1 Gruppe, 87 Rezensionen

götter, griechische mythologie, marah woolf, götterfunke, jugendbuch

GötterFunke. Liebe mich nicht

Marah Woolf
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.02.2017
ISBN 9783791500294
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Einen entspannten Sommer mit ihren Freunden, dass wünscht sich Jess, als sie mit ihrer besten Freundin, deren Freund und ihrem besten Freund in ein Camp fährt. Womit sie am allerwenigsten gerechnet hat ist, sich in diesem Camp zu verlieben, doch genau das passiert, als die Cayden über den Weg läuft. Doch der ist nicht zufällig da. Das Camp bietet den Schauplatz für ein Spiel unter Göttern. Aber auch Götter können nicht alles vorhersehen und eine Gefahr lauert im dunklen.


Eigene Meinung

„Götterfunke – liebe mich nicht“ stand schon lange auf meiner Wunschliste und nun durfte ich es sogar vorab lesen.
Nachdem ich es nun beendet habe, kann ich es gar nicht abwarten, bis Teil 2 im September diesen Jahres erscheint.

Ich bin gut in das Geschehen hinein gekommen und schon im Prolog wird man mit der Übernatürlichkeit des Buches konfrontiert. Ich fand diesen Buchauftakt sehr spannend und er hat definitiv Lust gemacht auf den Rest des Buches.

Leider zog es sich dann Anfangs etwas, aber etwa nach einem Drittel wurde die Geschichte rund um Jess und Prometheus bzw. Cayden sehr interessant. Die Story schreitet schnell voran, auch wenn mich die Zickereien der Mädels untereinander manchmal ganz schön genervt haben. In Anbetracht der Situation in der sie stecken, ist es andererseits aber auch wieder nachvollziehbar, denn leider ist es viel zu oft so, dass ein Junge die tiefe Freundschaft zweier Mädchen zerrütten kann. Ob das Verhältnis zwischen den Mädels bis zum Ende so bleibt, das verrate ich euch nicht.

Die Protagonistin Jess ist mir sehr sympathisch, auch wenn sie mir manchmal einen Tick zu unsicher ist. Allerdings macht sie im Laufe des Buches eine angenehme Entwicklung durch und ich finde ihren Umgang mit der Existenz der Götter richtig gut. Ich habe keine Ahnung wie ich in ihrer Situation reagieren würde, wahrscheinlich würde ich mich selbst einweisen.

Cayden ist für mich anfangs sehr undurchsichtig gewesen, aber mit der Zeit hat sich immer mehr herauskristallisiert, dass er sich zu Jess hingezogen fühlt. Allerdings hat mich sein ständiges hin und her manchmal richtig genervt und ich hätte ihm gern eine geknallt.
Im Endeffekt passt aber alles ganz gut zusammen und vor allem seine Entwicklung in den nächsten Teilen interessiert mich sehr.

Erfrischend fand ich die „Aufzeichnungen des Hermes“ zwischen den Kapiteln. Der Götterbote berichtet in kurzen Sätzen nochmal seine Sicht der Geschehnisse und lockert das ganze so etwas auf. Amüsant ist es auf jeden Fall.

Interessant fand ich die Götter. Ich weiß, ein Buch mit Göttern als Protagonisten ist jetzt nicht unbedingt etwas neues, aber trotzdem mag ich die Idee und seien wir doch mal ehrlich, Götter sind definitiv besser als Vampire *lach*
Wir haben zwar damals auch griechischen Götter in der Schule behandelt, aber ich bin ehrlich, außer die geläufigen wie Zeus, Poseidon usw. kannte ich keine mehr. Dank „Götterfunke“ habe ich also sogar nochmal meine Erinnerung auffrischen können.

Dieser erste Teil einer Trilogie endet zwar mit keinem großen Cliffhanger, aber trotzdem bin ich schon sehr gespannt, wie es im zweiten Teil weitergeht. Ich vermute, dass die Folgebände so richtig spannend werden. Das Potenzial dafür ist auf jeden Fall da.

Der Schreibstil von Marah Woolf ist sehr angenehm zu lesen. Ihr Satzbau ist nie zu lang und immer leicht verständlich. Auch die Länge der Kapitel ist passend, denn wir alle kennen es doch: Nur noch ein Kapitel lesen!

Der Schutzumschlag von „Götterfunke – liebe mich nicht“ ist ja schon wunderschön, aber auch drunter ist das Buch einfach der Hammer. Ich mag es ohne Umschlag fast lieber als mit.
Aber auch im inneren ist es richtig schön gestaltet.
Direkt auf der ersten Seite befindet sich eine Karte des Camps, welche ich aber eigentlich nicht gebraucht habe, da alles super beschrieben war.
Wer mit den ganzen Göttern durcheinander kommt, dem wird hinten im Buch durch einen Stammbaum und einem Glossar geholfen, was ich durchaus praktisch finde, vor allem den Stammbaum. Wenn ihr das Buch lest, dann wisst ihr wieso ;-) Aber auch ohne Stammbaum steigt man durch die Familienverhältnisse ganz gut durch.


Fazit

Ein toller Reihenauftakt der Lust auf mehr macht! Leider ist bis September noch etwas hin, aber in der Zeit gibt es ja noch ein paar andere Bücher von Marah Woolf, die man lesen kann.
Aufgrund des zähen Anfangs ziehe ich einen halben Stern ab und bin in freudiger Erwartung auf den zweiten Teil.


Empfehlung

Ich schätze dieses Buch kann man jedem empfehlen, der gerne Jugendfantasy mit einem Touch Romantik liest. Im Prinzip ist für jeden was dabei: Spannung, Liebe und Übernatürliches.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(213)

490 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

thriller, cody mcfadyen, smoky, cody, mcfadyen

Die Blutlinie

Cody McFadyen , Axel Merz
Flexibler Einband: 475 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 19.04.2013
ISBN 9783404169368
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(446)

1.164 Bibliotheken, 34 Leser, 2 Gruppen, 224 Rezensionen

dystopie, flawed, jugendbuch, cecelia ahern, fehlerhaft

Flawed – Wie perfekt willst du sein?

Cecelia Ahern , Anna Julia Strüh , Christine Strüh
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 29.09.2016
ISBN 9783841422354
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(533)

1.022 Bibliotheken, 24 Leser, 1 Gruppe, 132 Rezensionen

selection, liebe, kiera cass, königin, jugendbuch

Selection - Die Krone

Kiera Cass , Susann Friedrich , Marieke Heimburger
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.08.2016
ISBN 9783737354219
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(23)

40 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

dystopie, thriller, geheimnisse, science-fiction, weibliche protagonistin

Company Town - Niemand ist mehr sicher

Madeline Ashby , Kerstin Fricke
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Arctis Verlag, 13.01.2017
ISBN 9783038800002
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(50)

81 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

liebe, restaurant, musiker, humor, restauran

Für Happy Ends gibt`s kein Rezept

Kristen Proby , Ralph Sander
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 09.01.2017
ISBN 9783956496332
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt

Addie ist eine der Geschäftsführerinnen des Restaurants "Seduction". Für das nötige Ambiente benötigen sie noch einen Musiker für den Freitag- und Samstagabend.
Als sich der berühmte, ehemalige Rockstar Jake Knox auf ihre Anzeige meldet, staunen die Mädels nicht schlecht.
Dumm nur, dass Addie auf genau diesen Typ Mann steht. Ob das gut gehen kann?


Eigene Meinung

In der letzten Zeit habe ich des öfteren Lust zu einem leichteren Buch zu greifen, was auch der Grund war, warum ich mich für "Für Happy Ends gibt´s kein Rezept" entschieden habe.
Das Buch war so gut, dass ich es innerhalb von zwei Tagen durchgelesen habe!

Die Protagonistin Addie ist eine sehr selbstbewusste und starke Frau, die genau weiß was sie will. Allerdings hat sie nicht so sehr viel Glück mit Männern, denn sie steht eher auf den Typ Bad Boy und wurde daher schon oft verletzt.

Aber auch ihre Freundinnen Kat, Riley, Mia und Cami sind alles sehr unterschiedliche, aber starke Charaktere. Gemeinsam führen die fünf Frauen ein gut gehendes Restaurant in dem sich auch ein Großteil der Geschichte abspielt und einen tollen Hintergrund darstellt.

Der zweite Protagonist ist Jake. Er ist ein ehemaliger Rockstar, heute aber nur noch als Produzent tätig.
Da ihm das Spielen und Singen fehlt, bewirbt er sich kurzerhand auf eine offene Stelle im "Seduction" um an den Wochenenden seiner Leidenschaft nachzugehen.
Dass er dort aber auf Addie trifft, die eine ganz andere Leidenschaft in ihm wach ruft, damit hat er nicht gerechnet.
Ich habe Jake sehr gern gemocht, auch wenn er mir an einigen wenigen Stellen sogar etwas auf die Nerven gegangen ist. Was aber wahrscheinlich daran liegt, dass ich Selbstmitleid nicht ausstehen kann.

Erzählt wir das Ganze abwechselnd aus der Sicht von Addie und Jake, sodass man beide gut verstehen kann und immer genau weiß was im anderen vorgeht und wie schnell Missverständnisse entstehen können. Ich fand, dass das genau die richtige Form war um dem Leser die nötige Abwechslung und den nötigen Einblick zu bieten.

Die Geschichte rund um Addie und Jake ist einfach wunderschön und versehen mit so einigen Höhen und Tiefen, die alle gar nicht so sehr vorhersehbar waren.
Natürlich weiß man bei solchen Büchern oft wie sie Enden, aber der Weg dahin ist bei "Für Happy Ends gibt´s kein Rezept" alles andere, aber nicht langweilig.

Da die beiden Protagonisten von den angesprochenen vier Freundinnen von Addie und auch von diversen Freunden von Jake unterstützt werden, bekommt die Geschichte ihren ganz eigenen Touch und wirkt beinahe real.

Die Schreibweise der Autorin ist sehr angenehm und locker. Sie hat mich ziemlich oft zum lachen gebracht, was mir persönlich bei einem solchen Buch auch sehr wichtig ist.
Außerdem hat sie mich mit so mancher Wendung überrascht.
Bei Sexszenen hat sie nie übertrieben, dennoch konnte man die prickelnde Erotik förmlich spüren.

Im Laufe des Buches wird das "Thema" des nächsten Buches "Eine Prise Liebe", welches im Juli erscheinen soll, bereits angeschnitten und macht Lust auf mehr. Denn in dieser (vermutlich wieder in sich abgeschlossenen) Geschichte, geht es um zwei Charaktere, die wir auch in diesem Buch schon kennen lernen durften. Darauf bin ich sehr gespannt und meine Wunschliste ist um ein Buch reicher.

Die Aufmachung und der Titel haben mich zuerst an etwas anderes als eine Liebesgeschichte denken lassen, da es dafür nicht das typische Cover ist. Dennoch gefällt es mir sehr gut, nur lassen sich für mich dadurch keine Rückschlüsse auf das eigentliche Thema ziehen. Ich hätte hier zum Beispiel zuerst an einen Koch und nicht an einen Rockstar gedacht.


Fazit

Ein wunderschönes Buch mit zwei starken Charakteren! Macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Ich werde gleich mal nach anderen Büchern der Autorin stöbern gehen, der nächste Teil dieser Reihe steht schon auf der Wunschliste.


Empfehlung

Wer gerne Liebesgeschichte mit einer leichten Portion Erotik liest, der sollte "Für Happy Ends gibt´s kein Rezept" unbedingt lesen.  

  (4)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(109)

319 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

zauberer, harry potter, phantastische tierwesen, newt, tierwesen

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind: Das Originaldrehbuch

J.K. Rowling , Anja Hansen-Schmidt
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 14.01.2017
ISBN 9783551556943
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(22)

30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

amelia reyn, gold, liebe

Ain't all Silver: Herz aus Gold

Amelia Reyns
Buch: 250 Seiten
Erschienen bei Romance Edition, 17.06.2016
ISBN 9783903130012
Genre: Erotische Literatur

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(106)

256 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

colleen hoover, liebe, finding cinderella, daniel und six, heyne

Finding Cinderella

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.12.2016
ISBN 9783423717144
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Sie haben eine romantische Stunde im Dunkeln verbracht - Daniel und seine Cinderella. Er weiß nicht wer sie ist, aber seit sie gegangen ist, sucht er nach ihr. Letztendlich verliert er die Hoffnung und ist sich sicher, dass es die große Liebe eh nur im Märchen gibt. Doch dann trifft er auf Six und plötzlich ist alles anders...


Eigene Meinung

Derzeit werden die Abstände zwischen den Neuerscheinungen von Colleen Hoover immer kürzer, was mein Hoover-Herz natürlich freut.
„Finding Cinderella“ ist ein Spin-Off zu der „Hope“-Reihe, welche ich schon sehr gemocht habe.
Nach dem Prolog, welcher etwa ein Jahr vor dem restlichen Buch spielt, landet man direkt in der Geschichte, in der es sich eigentlich um Sky und Holder dreht.

Der Protagonist Daniel ist Holders bester Freund und eigentlich ein hoffnungsloser Fall was seine On/Off-Beziehung mit seiner Freundin Val angeht. Doch dann trifft Daniel zufällig auf Skys beste Freundin Six und nichts ist mehr so wie es zu sein scheint.
Die Lovestory der beiden ist sehr herzerwärmend und dabei sehr humorvoll und eigentlich einfach typisch Colleen Hoover.
Die Geschichte nimmt allerdings eine Wendung, mit der ich absolut nicht gerechnet habe, und geht noch etwas über die „Hope“-Bücher hinaus.
Auf jeden Fall sollte man aber die Geschichte von Sky und Holder kennen, da es sonst sein kann, dass man einige Zusammenhänge nicht versteht.

Die Schreibweise ist typisch Hoover und hat mich, wie immer, in ihren Bann gezogen, sodass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe, was bei 173 Seiten aber auch kein großes Problem ist.

Vom Cover und vom Rücken passt sich „Finding Cinderella“ perfekt an die „Hope“-Bücher an, sodass man direkt sehen kann, dass sie zusammen gehören, was mir persönlich sehr gut gefällt.

Da es sich hier um ein (dünnes) Spin-Off handelt und ich auch zu der „Hope“-Reihe nicht spoilern will, fällt diese Rezi für meine Verhältnisse etwas kurz aus. Allerdings könnte man das Buch auch mit drei Worten beschreiben: Musst du haben!


Fazit

Ein sehr gelungenes Spin-Off, das man einfach lesen muss, wenn man „Hope“ kennt. Es war für mich wie ein Wiedersehen mit alten Freunden und ich hoffe sehr, dass Frau Hoover nun öfter Spin-Offs heraus bringt, da ihre Charaktere einfach alle ans Herz gehen und man sie gerne wieder „trifft“.


Empfehlung

Jeder, der Hope gelesen und gemocht hat, der muss „Finding Cinderella“ lesen. 

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(100)

343 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 49 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, liebe, magie, hexenjäger

Witch Hunter - Herz aus Dunkelheit

Virginia Boecker , Alexandra Ernst
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 11.11.2016
ISBN 9783423761512
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Nachdem Elizabeth ihr Stigma an den tödlich verletzten John gegeben und ihm somit das Leben gerettet hat, ist sie selbst schwach und verwundbar. Doch Blackwell ist nach wie vor hinter ihr her und er wird keine Ruhe geben ehe er sie gefunden hat...


Eigene Meinung

Das Problem am vorablesen ist, dass man danach umso länger warten muss, bis der nächte Teil erscheint. So ging es mir bei „Witch Hunter“, dabei wollte ich doch unbedingt wissen wie es weiter geht.
Aber nun war es endlich soweit, nun konnte ich den zweiten und gleichzeitig auch finalen Teil von dieser genialen Dilogie lesen.

Trotz, dass ich knappe neun Monate auf die Fortsetzung warten musste, hatte ich keine Probleme in die Story rein zu kommen. Die Handlung schließt relativ nah an die von Teil eins an, warum ein kleiner Sprung gemacht wurde, das wird aber auch recht bald erklärt und passt zur Handlung.

Der Verlauf der Geschichte ist sehr unvorhersehbar und Elizabeth hat mich immer wieder überrascht, vor allem mit ihrer Sturheit, was aber keineswegs negativ ist, sofern man an ihre Vergangenheit denkt. Auch ihr leichter Größenwahnsinn macht sie zu etwas besonderem.
Es gibt immer wieder Wendungen, die man so nicht erwartet hat und man kann sich nie sicher sein, wer Freund und wer Feind ist. Dahingehend wurde ich in beide Richtungen überrascht, den Freund wird zu Feind und Feind wird zu Freund.

Auch die Liebe spielt wieder eine Rolle, auch wenn sie dieses Mal von Ereignissen überschattet und auf eine harte Probe gestellt wird.

Die Charaktere sind nach wie vor sehr überzeugend und bekommen alle ihren speziellen Stempel. Auch stoßen neue Charaktere hinzu und einer, mit dem ich persönlich gar nicht gerechnet habe: Malcom! Seine Entwicklung hat mir am meisten Spaß gemacht und ich muss sagen, dass ich ihn ins Herz geschlossen habe. Damit habe ich aber fast schon zu viel verraten, deswegen überlasse ich es euch herauszufinden warum ich ihn auf einmal so mag, denn in Teil 1 ist er ein ganz schöner -Kotzbrocken.

Trotz der Ernsthaftigkeit des Buches musste ich so manches mal lachen, woran sehr oft Skyler „Schuld“ war. Er hat sich zu einem meiner Lieblingscharaktere gemausert und ohne ihn wäre das Buch wirklich nicht dasselbe.

Das Ende des Buches ist sehr gut gewählt und überzeugend, auch wenn es leider nicht ohne den einen oder anderen Verlust ging. Einer davon hat mich sehr überrascht, aber so traurig es auch ist, so schlüssig ist es auch.

Der Schreibstil von Virginia Boecker ist sehr angenehm und gut um sich darin zu verlieren. Ich habe so manches Mal beim Lesen die Zeit vergessen und hätte das Buch am liebsten gar nicht aus der Hand gelegt.

Das Cover ist an das vom ersten Teil angelehnt, wobei mir dieses sogar noch besser gefällt. Auch unter dem Schutzumschlag ist es mit einem reflektierenden Schwert auf der Klappe und einem ebensolchen Schriftzug auf dem Rücken, wunderschön gestaltet.


Fazit

Ein stimmiger Abschluss für eine wundervolle Dilogie. Alles ist stimmig und passt perfekt zueinander.
Für mich ist „Witch Hunter“ eines der großen Highlights in 2016 und ich hoffe, dass wir bald mehr von der Autorin zu lesen kriegen.


Empfehlung

Ich kann diese Reihe quasi jedem empfehlen, der gerne Jugendbücher liest und bei dem es auch mal etwas rauer zugehen darf.
Es ist so wundervoll gemacht und es wäre eine Schande diese Bücher nicht zu lesen. Es lohnt sich wirklich, vertraut mir.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(119)

360 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 55 Rezensionen

hexen, fantasy, liebe, magie, kampf

Everflame - Verräterliebe

Josephine Angelini
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Dressler, 24.10.2016
ISBN 9783791526324
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Nach einer erbitterten Schlacht wurden Lily und ihr Zirkel von den Bienenwirkern davongetragen. Vor den Mauern einer Stadt kommen die Freunde wieder zu sich und können ihren Augen nicht trauen - hier leben Wirker und Menschen nebeneinander. Aber nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint, das muss auch der Zirkel bald feststellen. Wer ist hier Freund und wer ist Feind?


Eigene Meinung

Endlich ist es da - das große Finale der Everflame-Reihe! Ich war richtig gespannt was die Autorin noch so mit Lily und Lilian vor hat und ich wurde nicht enttäuscht.

Dieser dritte Teil beginnt direkt da wo der zweite Teil geendet hatte. Ich hatte hier leichte Probleme wieder in das Geschehen rein zu kommen, allerdings ist es auch ein Jahr her, dass ich Teil zwei gelesen habe, sodass ich nicht mehr alle Details im Kopf hatte. Allerdings hätte ich mir hier kleine "Gedächtnisstützen" gewünscht.
Nach etwa 100 Seiten hatte ich mich aber wieder eingefunden und ab da ging es dann auch Schlag auf Schlag.

Die Welt, die Josephine Angelini bis jetzt geschaffen hat, wird in "Verräterliebe" noch weiter ausgebaut, sodass wir die Stadt Bower City kennen lernen und mit ihr auch ihre Bewohner.
In dieser Stadt ist nichts so wie es scheint, was die Autorin nach und nach enthüllt, bis es schließlich in einem großen Knall endet.

Lily und ihr Zirkel haben sich im Laufe der letzten beiden Bücher stark verändert und auch dieses Mal wird ihnen einiges abverlangt, denn sie haben einen schwerer Verlust zu beklagen, der vor allem Lily sehr hart trifft.

Lily war mir im ersten Teil ziemlich sympathisch, aber dies hat etwas gelitten, da sie sich sehr verändert hat. Allerdings kann ich ihr das nicht übelnehmen, wenn man bedenkt was sie durchgemacht hat.
Trotz allem trifft sie im meinen Augen immer die richtigen Entscheidungen, auch wenn sie sich dabei sehr von ihren Gefühlen leiten lässt.

Im Laufe der Geschichte gibt es eine Wendung, mit der ich so gar nicht gerechnet habe, die aber gut zu diesem Finale passt und auch einen entscheidenden Teil dazu beiträgt.

Am Ende geht dann alles ziemlich schnell und ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin noch ein wenig mehr Zeit verstreichen lässt und erzählt was aus Lily und den anderen geworden ist. Ich will hier nicht zu viel verraten, aber ich frage mich schon, wie es nun mit Salem und auch mit den Wirkern weiter geht.

Den Epilog fand ich zum einen nicht schlecht, aber auch nicht unbedingt notwendig, denn im Prinzip wirft er für mich mehr Fragen auf, als er beantwortet.

Die Schreibweise war, wie schon in den letzten beiden Teilen, sehr angenehm. Die Autorin versteht es eine gewissen Spannung hinein zu bringen, ohne sich dabei zu überschlagen oder sich aus der Ruhe bringen zu lassen.

Optisch passt sich das Cover von "Verräterliebe" perfekt dem der beiden Vorgänger auf und nebeneinander sind die drei Bücher ein echter Blickfang.


Fazit

Ein tolles Finale für eine geniale Reihe. So ein Ende habe ich mir vorgestellt und ich wurde nicht enttäuscht, auch wenn ich gerne noch ein paar mehr "Endinformationen" gehabt hätte...
Da dies meine erste Reihe von Josephine Angelini gewesen ist, wird die nächste nicht lange auf sich warten lassen. Teil 1 liegt schon bereit.


Empfehlung

Natürlich ist dieses Buch für Fans der Reihe ein Muss.
Wer auf gut durchdachte Welten und starke Charaktere steht, der sollte sich unbedingt die "Everflame"-Reihe zur Brust nehmen. 

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(42)

72 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

paige toon, das wilde leben der jessie jefferson, jessie jefferson, rockstar, los angeles

Das wilde Leben der Jessie Jefferson

Paige Toon , Gisela Schmitt
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 05.12.2016
ISBN 9783959670685
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt

Eigentlich wollte Jessie erstmal noch ihr normales Leben genießen, in dem so gut wie niemand weiß, dass sie die Tochter von Mega-Rockstar Johnny Jefferson ist, doch plötzlich tauchen Bilder von ihr auf und sie wird von Paparazzi nahezu belagert. Doch zum Glück hat Jessie Freunde auf die sie zählen kann und denen der ganze Rummel auch nichts ausmacht. Allen voran ist Tom, in den Jessie schon lange heimlich verliebt ist. Aber auch Jack geht ihr nicht aus dem Kopf. Was hält das Leben als Tochter eines Superstars noch so für Jessie bereit?


Eigene Meinung

Nachdem mir der erste Teil so wahnsinnig gut gefallen hat, musste ich unbedingt den zweiten Teil von „Jessie Jefferson“ lesen.

Es ist zwar noch nicht lange her, dass ich den Vorgänger gelesen habe, aber die kleinen, unauffälligen Rückblenden fand ich trotzdem klasse. Dementsprechend kam ich auch wieder sehr gut in die Geschichte rein und schon nach wenigen Seiten hatte Paige Toon mich erneut gefangen.
Die Story schließt nahezu nahtlos an den ersten Band an, allerdings macht der Prolog das Ganze nochmal etwas spannender.

Die Charaktere sind genau die gleichen wie in Teil eins, allerdings kamen einige mir erwachsener vor. Auch Johnny scheint etwas lockerer geworden zu sein, was mir sehr gut gefallen hat. Er ist einer meiner Lieblingscharaktere und ich habe mir eben auch den ersten Teil seiner Geschichte bestellt („Du bist mein Stern“).
Wer bei mir in diesem Band deutliche Sympathiepunkte gesammelt hat, ist Jack. Im ersten Teil habe ich ihm nicht so wirklich über den Weg getraut, aber mittlerweile mag ich ihn ganz gern. Ich hoffe nur, dass er so bleibt.
Wer mir auf die Nerven ging war Tom. Auch wenn ich damit wohl eine Ausnahme bin, aber sein Getue und Gejammer ging für mich gar nicht. Die Punkte, die Jack bei mir gewonnen hat, die hat er ganz klar verloren.
Die Protagonistin Jessie hat sich in meinen Augen ebenfalls weiterentwickelt, auch wenn ihre pubertierende, trotzige Art öfter mal durchkommt, was durchaus authentisch ist, schließlich ist sie erst sechzehn.

Die Story nimmt einen recht angenehmen Verlauf, auch wenn es etwas schwächer ist als der erste Teil. Mit vielem habe ich zwar gerechnet, aber einiges kam auch überraschend. Was für mich nicht überraschend kam und was ich gar nicht so schlimm fand, das war das Ende. Man hat damit rechnen können und für mich war es das einzig logische. Ich will hier nicht zu viel schreiben, aber ich weiß, dass einige da ganz anderer Meinung sind. Wenn ihr wissen wollt worum es geht, dann müsst ihr das Buch schon lesen ;-)

Was mich ein ganz klein wenig genervt hat und wofür es von mir auch einen halben Stern Abzug gibt, das ist die Übersetzung und das Korrektorat. Normalerweise überlese ich sowas, aber ab und zu waren Sätze komisch übersetzt. Ein kleines Beispiel von S. 250: „„Jä, antwortete er kurz und schaltete den Motor aus.“.
Das größte „Ärgernis“ waren die fehlenden Trennstriche. Eigentlich juckt mich sowas nicht, wenn es mal vorkommt, aber hier war es doch sehr oft. Ich kann nicht mal genau sagen wieso, aber das hat den Lesefluss doch etwas gestört.

Die Schreibweise von Paige Toon ist nach wie vor auf eine angenehme Art einnehmend und man kann richtig schön in ihren Büchern versinken. Deswegen wird die „Jessie Jefferson“-Reihe auch nicht das einzige sein, was ich von ihr lesen werde.

Das Cover ist an das des ersten Bandes angepasst und strahlt für mich etwas sommerlich leichtes aus, so wie dieses Buch auch ist.


Fazit

Etwas schwächer als der erste Teil, aber trotzdem sehr lesenswert. Ich ziehe für das schwächere und Übersetzung/Korrektorat einen halben Stern ab, sodass wir bei viereinhalb Sternen landen, die dieses Buch auch mehr als verdient hat.
Ich freue mich schon sehr auf den dritten Teil, welcher im Mai erscheinen wird.


Empfehlung

Für jeden, der gerne Young Adult liest ist dieses Buch genau das richtige. Ich kann es mir auch gut für Leser ab 15 Jahren vorstellen. 

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(63)

92 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 46 Rezensionen

helgoland, thriller, spannung, orkan, anna krüger

Hell-Go-Land

Tim Erzberg
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 22.08.2016
ISBN 9783959670463
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(62)

107 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 44 Rezensionen

paige toon, johnny jefferson, rockstar, erste liebe, das verrückte leben der jessie jefferson

Das verrückte Leben der Jessie Jefferson

Paige Toon , Gisela Schmitt , Vera Baschlakow
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 10.06.2016
ISBN 9783959670234
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Nach dem plötzlichem Tod ihrer Mutter fühlt die 15-jährige Jessie sich total allein gelassen. Nie hat sie von ihrer Mutter erfahren wer ihr leiblicher Vater ist. Doch nun bricht ihr Stiefvater das Schweigen und Jessie kann es kaum glauben: Ihr Vater ist der Rockstar Johnny Jefferson. Doch dieser weiß nichts von ihr. Wie wird er reagieren und will er überhaupt etwas von seiner Tochter wissen? Doch dann ist da auch noch Jack, der ihr den Besuch bei ihrem Vater etwas erträglicher machen. Doch was genau führt er im Schilde?


Eigene Meinung

Dieses Buch ist mein erstes von Paige Toon gewesen und es wird definitiv nicht mein letztes gewesen sein.

Die Geschichte beginnt mit der 15-jährigen Jessie, deren Leben nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter komplett aus den Fugen geraten ist. Sie ist aufmüpfig, selbstgerecht und ertränkt ihren Kummer in Alkohol und Partys.
Anfangs war sie mir sehr suspekt, da ich diese Art Mensch absolut nicht mag. Im Laufe der Geschichte hat sie sich aber sehr verändert, was mir gut gefallen hat, da es auch sehr authentisch rüber kam.
Ich glaube jeder kann sich vorstellen, was es mit einem 15-jährigen Mädchen macht, wenn sie von jetzt auf gleich ihren Halt verliert. Schön fand ich, wie sie nach und nach diesen Halt wiederfindet.

Neben Jessie gab es noch zahlreiche andere Charaktere:
Zum einen haben wir da Johnny Jefferson, ihren Vater. Er war mir eigentlich von Anfang an sympathisch und gar nicht so der harte Rocker wie ich am Anfang gedacht habe. Er geht in meinen Augen sehr gut mit der Situation um und war auch für die ein oder andere Überraschung gut.

Jessis Stiefvater Stu ist für mich der leidtragende der ganzen Geschichte. Er hat mir so leid getan und das ist etwas, was ich Jessie auch übel genommen habe. Allerdings kann ich verstehen, dass sie so hin und her gerissen war. Aber fair ihm gegenüber war es nicht.

Ein riesen großer Dorn im Auge ist mir Jack. Ich mag diesen Schnösel so gar nicht und ich frag mich wirklich was Jessie an ihm findet. Aber gut, sie ist 15 und in dem Alter war ich auch nicht unbedingt besser. Trotzdem, dieser … ist so ein Player und es kann mir keiner erzählen, dass er es ernst meint mit ihr! Vor allem hier bin ich gespannt wie es im nächsten Teil weitergeht.

Jessies Freunde daheim und in L.A. sind alle ganz ok, aber auch alle ziemlich oberflächlich. Die ein oder andere hat dann aber doch für eine Überraschung gesorgt, was mich sehr gefreut hat.

Am Anfang war das Buch etwas langatmig, aber es hat sich gelohnt durchzuhalten. Ab dem Zeitpunkt, an dem Jessie in L.A. ist, nimmt das Ganze auch etwas an Fahrt auf. Die Geschichte wird lockerer und bekommt auch mehr Witz. Hier hat es wirklich Spaß gemacht Jessies und Johnnys Entwicklung zu beobachten, mit allen Missverständnissen die es gibt. Manchmal waren die Gespräche der beiden ziemlich ernsthaft, was mir ebenfalls gut gefallen hat.
Was ich schade fand war, dass der Urlaub so übersprungen wurde. Hier hätte man meiner Meinung nach mehr draus machen können.
Zum Ende hin wurde es immer spannender und es gab noch die ein oder andere Überraschung.

Die Schreibweise der Autorin ist sehr angenehm zu lesen und passt zu der jugendlichen Protagonistin. Eigentlich ist dieses Buch perfekt um einfach mal abzuschalten und sich gedanklich in die Welt der Stars und Sternchen zu beamen.

Das Cover ist sommerlich gestaltet und passt in meinen Augen gut zu L.A., wo sich der Großteil der Geschichte abspielt.


Fazit

Auf jeden Fall hat Paige Toon hier einen tollen Grundstein für die Reihe gelegt. Ich bin gespannt, was Jessie noch so alles erwartet.
Ein tolles Sommerbuch um sich einfach mal weg zu träumen.


Empfehlung

Das perfekte Buch für alle, die ein amüsantes Sommerbuch suchen, bei dem es aber auch um ernstere Themen geht. 

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(9)

22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Wolfsträume

Bernhard Hennen
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Piper, 04.10.2016
ISBN 9783492703895
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt

Der Meister der Fantasy hat ein neues Meisterwerk geschaffen. Über die Jahre hat Bernhard Hennen einige Kurzgeschichten geschrieben, welche er in dieser Anthologie erstmals gesammelt veröffentlicht hat. Mit dabei sind zwei brandneue Kurzgeschichten, die keine Wünsche offen lassen.


Eigene Meinung

Ich muss gestehen, dass ich erst seit kurzem ein Hennen-Fan bin. Seine große Elfen-Reihe habe ich noch vor mir, aber mittlerweile freue ich mich sehr darauf.
Normalerweise reizen mich Kurzgeschichten nicht so sehr, in diesem Fall aber hat ganz eindeutig der Autor die Sache entschieden. Und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht.

Die insgesamt elf Kurzgeschichten haben alle ihren ganz eigenen Charme. Die Auswahl reicht von gruseligem, über historisches bis hin zu futuristischem. Ganz besonders gefallen haben mir „Virus“ und „Wolfsträume“.
Besonders bei „Virus“ schafft Hennen es auf nicht einmal zwanzig Seiten eine tolle Atmosphäre der Zukunft darzustellen und dem Leser genau zu vermitteln wie er es sich vorstellt. Ein wenig abrupt ist das Ende zwar schon, aber die Idee ist richtig gut. Daraus würde sich sicher auch ein wahnsinnig tolles Buch machen lassen, da, zumindest in mir, ein Haufen Fragen geweckt wurden.

Bei „Wolfsträume“ habe ich den Fehler gemacht es vor dem Schlafen zu lesen. Da ich doch ein ziemlicher Schisser bin, war mir die Vorstellung von „einer krallengleichen Hand [die um] den Türrahmen [greift]“ (Zitat S. 116) nicht wirklich geheuer. Mir lief es vor allem in dieser Geschichte so manches Mal kalt den Rücken hinunter.

Aber auch die anderen Kurzgeschichten haben ihr besonderes Flair. Am erstaunlichsten finde ich, wie Hennen es in „Verwunschenes China“ auf zweieinhalb Seiten schafft dem Leser eine klare Botschaft zu vermitteln.

Seitdem ich das Buch „Wolfsträume“ gelesen habe, muss ich jedes Mal schmunzeln wenn ich Elstern bei uns sehe. Warum, das verrate ich hier nicht, dafür muss man das Buch schon selber lesen. Aber allein die Vorstellung, dass da etwas dran sein könnte ist mir unbehaglich, da wir echt viele Elstern hier haben.

Interessant ist auch das Vorwort, denn hier erzählt der Autor wie es überhaupt zu dem Buch und auch zu einzelnen Geschichten gekommen ist. Wer Bernhard Hennen einmal kennenlernen durfte, der wird mir zustimmen, dann man bei diesen Worten denkt er würde vor einem stehen und dem Leser alles erzählen. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll, aber er hat eine Art zu schreiben und zu sprechen, die einen alles um sich herum vergessen lässt. Und genau das schätze ich auch so an seinen Büchern. Man kann einfach mal abtauchen und die Welt Welt sein lassen. Gerade deswegen freue ich mich so sehr auf die Elfen.

Das Cover ist absolut genial gestaltet und passt auch wunderbar. Mit dem Geisterwolf ist es zwar etwas gruselig angehaucht, macht aber nicht von vorne herein schon Angst. Auf jeden Fall ist es ein Blickfang.


Fazit

Eine wirklich gelungene Mischung verschiedener Kurzgeschichten. Jede davon ist ein Kunstwerk für sich und es lohnt sich absolut jede einzelne zu lesen.


Empfehlung

Jeder der Lust auf einen richtig guten Mix aus verschiedenen Kurzgeschichten mit verschiedenen Längen hat, der sollte unbedingt zu „Wolfsträume“ greifen. Es lohnt sich wirklich. 

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(16)

25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

eifersucht, verrat, liebe, jugendbuch , spannung

Schrei

Eric Berg
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 26.08.2016
ISBN 9783841504425
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Lulu hat so gar keine Lust auf das neue Schuljahr am Internat, denn aus dem einstigen "Star" der Schule wurde ein Mobbingopfer. Außerdem geht ihr der besten Freund ihres Freundes nicht mehr aus dem Kopf und ihre beste Freundin fängt plötzlich an ziemlich schräge Bilder zu malen. Das Schuljahr hat noch nicht richtig angefangen und schon beginnt das große Chaos...


Eigene Meinung

Nachdem ich Eric Berg vor ein paar Jahren auf der Frankfurter Buchmesse kennenlernen durfte, bin ich ein großer Fan seiner Bücher geworden. Daher musste ich auch seinen Jugenthriller „Schrei“ lesen.
Besonders die seltsame Darstellung hat mich neugierig gemacht, da die komplette Geschichte aus vielen verschiedenen Sichten geschildert wird.
Als Leser weiß man anfangs gar nicht so recht woran man ist und wie sich alles zusammensetzt. Ich persönlich habe ein wenig gebraucht um mich an den Stil zu gewöhnen, aber als es dann soweit war, habe ich diese außergewöhnliche Art sehr genossen.

Das Hauptaugenmerk dieser Geschichte liegt auf Lulu, dem einst so angesehenen „Stargirl“ der Schule, die jedoch zu einem Mobbingopfer degradiert wurde. Ich persönlich fand sie ziemlich komisch, was aber wahrscheinlich darin liegt, dass ich mit dieser „Sorte Mensch“ nicht viel anfangen kann.

Immer wieder wird die Geschichte durch Erzählungen von Mitschülern „unterbrochen“. Durch deren Meinungen und Lästereien wird einiges angedeutet was im Laufe des Buches noch geschehen wird. Dadurch wird die Story an sich viel spannender und ich musste unbedingt wissen was nun wirklich passiert.

Eric Berg greift in diesem Buch sehr aktuelle Themen auf, denn Mobbing ist kein Kavaliersdelikt mehr. „Schrei“ ist zwar ursprünglich vor ein paar Jahren bereits erschienen, aber mittlerweile sind Mobbingattacken, gerade im Internet, so gravierend geworden, dass das Buch den Jugendlichen vielleicht vermitteln kann was sie da überhaupt anrichten. Ich könnte es mir sogar gut als Schullektüre für die siebte bis neunte Klasse vorstellen.

Sein Schreibstil ist sehr klar und aussagekräftig. Man merkt, dass er hier etwas zwischen den Zeilen vermitteln möchte, was mir persönlich sehr gefallen hat. Ich denke, dass auch Jugendliche hier keinerlei Probleme haben dürften und durch die kurzen Abschnitte ist es ebenfalls nochmal einfacher bzw. lockerer zu lesen.

Das erste was mir an diesem Buch aufgefallen ist, das war ganz klar das Cover mit diesem kurzen Titel. Es sticht auf jeden Fall sofort ins Auge und nistet sich direkt im Hinterkopf ein.


Fazit

Ein guter Jugendthriller der pädagogisch sogar wertvoll sein kann. Die Aufmachung ist etwas ungewöhnlich, aber keinesfalls hinderlich. Für mich ist dies mal wieder ein richtig gutes Buch von Eric Berg, welches sich dieses Mal an eine andere Generation richtet.


Empfehlung

Erwachsene sollten sich klar sein, dass es sich hierbei um einen Jugendthriller handelt! Wer nun keinen hochkomplizierten Fall erwartet, sondern einmal einen Thriller der etwas anderen Art lesen möchte, der ist hier genau richtig.
Für Jugendliche, die mit Thrillern anfangen oder aber auch bei denen Mobbing in der Schule ein Thema ist, die sollten ebenfalls zu diesem Buch greifen. 

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(790)

1.477 Bibliotheken, 63 Leser, 4 Gruppen, 242 Rezensionen

thriller, psychothriller, sebastian fitzek, fitzek, das paket

Das Paket

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Droemer, 26.10.2016
ISBN 9783426199206
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(50)

71 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

4 sterne, gedächtnisverlust, mystery, jugendroman, schuld

Brennt die Schuld

Heidrun Wagner , Miri D'Oro
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Oetinger 34 ein Imprint von Verlag Friedrich Oetinger, 24.10.2016
ISBN 9783958820296
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Maya ist tot! Diese Erkenntnis trifft Zoe wie ein Schlag. Was ist passiert? Hat sie Schuld an dem Tod ihrer Zwillingsschwester? Nur langsam kann sich Zoe wieder erinnern, aber je mehr sie sich erinnert, desto verwirrender wird alles. Und wem kann sie vertrauen, wer spielt ihr etwas vor?


Eigene Meinung

Endlich konnte ich diese Reihe weiterlesen! Nachdem „Wenn du vergisst“ so mies geendet hat, habe ich „Brennt die Schuld“ sehnsüchtig entgegen gefiebert.

Dieser zweite Teil schließt fast genau da an, wo das vorherige Buch geendet hat. Was ich schade fand war, dass es keinerlei Rückblende gab, sodass ich mich doch manchmal ziemlich anstrengen musste um Zusammenhänge zu verstehen. Dabei ist es gar nicht so lange her, dass ich Teil 1 gelesen habe.
Eine kurze Gedankliche „Rückführung“ wäre toll gewesen, so habe ich mich zum Beispiel ständig gefragt woher Elias diese Kratzer im Gesicht hat, von denen öfter die Rede ist, bis es mir später dann wieder eingefallen ist.

In diesem Teil geht es, wie der Name schon sagt, um die Schuld. Zoe gibt sich selbst die Schuld am Tod ihrer Schwester, weiß aber nicht wie es dazu kam. Sie unternimmt recht viel um sich zu erinnern, was die Autorin meiner Meinung nach auch sehr gut rüber gebracht hat.
Viele kleine „Erinnerungsfetzen“ ergeben so langsam ein Bild, aber das Rätsel ist noch lange nicht gelöst. Manchmal wollte ich Zoe dafür schütteln, dass sie in jeden Hinweis ihre Schuld sieht. Dabei sieht man als Außenstehender, dass sie gar nicht schuld sein kann.
Aber ich vermute, dass es jedem so gehen würde, der sich in ihrer Situation befindet. Auf jeden Fall bin ich gespannt, wer im Endeffekt Schuld ist und wie sich alles zugetragen hat.

Ich hatte von vielen Seiten gehört, dass „Brennt die Schuld“ mit einem noch fieseren Cliffhanger endet als „Wenn du vergisst“. Diese Meinung kann ich nicht teilen, da ich dieses Ende vorausgesehen habe und ich schon vorher die gleiche Vermutung hatte wie unsere Protagonistin.

In diesem Band kommen neue Charaktere dazu, allen voran Kati und Max.
Kati ist die beste Freundin von Zoe und Maya gewesen und durch sie kam so manches ans Licht. Sie war mir von Anfang an sympathisch und ich habe die Stellen mit ihr gerne gelesen.
Ein anderes Kaliber ist da schon Max. Was ich von ihm halten soll weiß ich nicht so recht. Einerseits scheint er ganz nett zu sein, andererseits mag ich ihn irgendwie nicht. Wirklich begründen kann ich das nicht, es ist einfach so ein Gefühl.

Das faszinierendste an dieser Reihe sind aber nach wie vor die Zeichnungen. Auf jeder Seite finden sich passende Illustrationen und alle sind so genial gemacht. Für „richtige“ Zeichner mögen es vielleicht nur Skizzen sein, aber für mich unkreatives Etwas sind es einfach wahnsinnig tolle Bilder.
Ich möchte mir gar nicht ausmalen wie viel Zeit Miri D’Oro damit verbracht hat. Man spürt regelrecht, dass sie mit vollem Herzblut dabei war.
Und genau das ist es auch, was die Reihe so besonders macht. Ich glaube wenn die Bilder nicht wären, dann wäre es vielleicht nur halb so gut. Aber hier passt einfach alles zusammen und ist so stimmig zueinander, dass man es einfach lesen muss.

Jetzt heißt es leider wieder warten bis der nächste und finale Teil erscheint. „In deinem Herzen“ soll im Januar 2017 erscheinen, aber bis dahin ist es noch so lange :(

Hier die Reihe nochmal in der Übersicht:

Band 1: Wenn du vergisst (22. August 2016)
Band 2: Brennt die Schuld (24. Oktober 2016)
Band 3: In deinem Herz (Januar 2017)


Fazit

Eine gelungene Fortsetzung mit minimalen Schwächen. Es wäre schön gewesen eine kleine Rückblende zu haben, aber ansonsten ist es wirklich gelungen. Vor allem die Zeichnungen haben es mir nach wie vor angetan.


Empfehlung

Hier kann ich nur die gleiche Empfehlung aussprechen wie bei „Wenn du vergisst“:
Kurz und knapp: Jeder sollte diese Reihe lesen. Vor allem die, die auf undurchsichtige Geschichten stehen.

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(27)

37 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

erste liebe, jugendbuch, annika, meer, levian

Mittelmeersplitter

Theresa Sperling
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Lektora-Verlag, 27.09.2016
ISBN 9783954610792
Genre: Romane

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(33)

174 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

fantasy, venedig, jugendroma, italien, murano

Herz aus Nacht und Scherben

Gesa Schwartz
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei cbt, 03.10.2016
ISBN 9783570164501
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(71)

128 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 62 Rezensionen

bluescreen, science fiction, dan wells, jugendbuch, zukunft

Bluescreen

Dan Wells , Jürgen Langowski
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 04.10.2016
ISBN 9783492280211
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt

Stell dir eine Welt vor in der du 24 Stunden online bist, mit nichts als einem zusätzlichen Implantat im Kopf. Kein Handy, kein PC mehr, nichts, nur noch das Djinni. Doch was passiert wenn es jemand genau darauf abgesehen hat? Wer kann diese unsichtbare Bedrohung stoppen?


Eigene Meinung

Die Thematik der Online-Realität ist im Moment hochaktuell und daher wollte ich dieses Buch auch unbedingt lesen. In letzter Zeit findet man immer mehr solcher Bücher die, wie ich finde, gar nicht so unrealistisch sind.

Die Idee der Djinnis, die in den Kopf implantiert sind und mit denen man rund um die Uhr online ist, finde ich sehr interessant und ich könnte mir durchaus vorstellen, dass unsere Zukunft irgendwann mal so aussehen wird. Vor ein paar Jahren habe ich noch über selbstfahrende Autos in Büchern geschmunzelt, und was ist heute? Jetzt werden die Dinger tatsächlich in ein paar Jährchen Serienreif sein.

Als Leser wird man zu Beginn des Buches direkt in ein Onlinespiel katapultiert, in dem der Spieler keine Figur mehr steuert, sondern die Figur selber ist. Erst einmal wusste ich selber gar nicht so recht was Sache ist, aber nach ein paar Seiten und nach dem Spiel hat sich das alles etwas gelichtet und ich habe mich in der Welt doch recht schnell zurecht gefunden.

Zwischenzeitlich hatte ich beim Lesen zwar ein kleines Tief, aber das schiebe ich mittlerweile eher auf meine Gefühlslage als auf das Buch.

Die Protagonistin Marisa war mir persönlich am Anfang etwas zu kompliziert, da sie einfach nie das gemacht hat was ich erwartet habe. Nachdem ich sie im Laufe des Buches aber immer mehr kennen gelernt habe, war sie mir dann doch sehr sympathisch. Besonders gut hat mir an ihr gefallen, dass sie einfach alles tut um ihre Freunde und ihre Familie zu beschützen.
Aber auch ihre Freunde, vor allem Bao, mochte ich sehr. Bao ist der einzige im Bunde der kein Djinni hat, aber irgendwie war er mir der Liebste. Er war von allen irgendwie der Bodenständigste, vielleicht war es aber auch nur so ein Gefühl, da er derjenige war mit dem ich mich als „Urzeitmensch ohne Djinni“ am ehesten identifizieren konnte.

Die Story ist unglaublich spannend und nimmt immer mehr an Fahrt auf, sodass es vor allem im letzten Drittel zu einem richtigen Showdown kommt. So wie alles aufgelöst wird war es für mich auch ziemlich schlüssig, auch wenn das Ende so einige Überraschungen parat hat.
An sich ist die Geschichte abgeschlossen, da es aber eine neue Serie von Dan Wells ist, bin ich sehr gespannt wie es mit Marisa und Co. weitergeht.

Was mir persönlich ein wenig zu übertrieben war ist, dass Marisa und ihre Freunde sich einfach überall einhacken ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Ich meine, wenn die Technologie sich so weiterentwickelt, dann werden sich auch Sicherheitssysteme weiterentwickeln. Aber gut, ich habe vom Hacken keine Ahnung, vielleicht ist es ja wirklich möglich dass man alles Mögliche hacken kann ohne erwischt zu werden.

Ich muss zugeben, dass dies mein erstes Buch von Dan Wells war, aber es wird definitiv nicht das letzte gewesen sein. Sein Schreibstil ist sehr angenehm und man kann sich in seiner Erzählung so richtig verlieren. Auch seine Beschreibungen sind sehr bildhaft und bringen dem Leser eine klare Vorstellung vor das innere Auge.

Das Cover ist dem Thema angepasst und fällt durch die leuchtende Platine zwar auf, ist aber auch nicht zu aufdringlich.


Fazit

Eine sehr realistische Zukunftsgeschichte mit Thrillercharakter die mir richtig gut gefallen hat. Ich will mehr davon!


Empfehlung

Jeder der auf spannende Zukunftsgeschichten steht oder diese mal ausprobieren möchte, der sollte zu „Bluescreen“ greifen. 

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(210)

461 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 95 Rezensionen

black blade, fantasy, magie, jennifer estep, monster

Black Blade - Die helle Flamme der Magie

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Piper, 04.10.2016
ISBN 9783492703574
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Dunkle Wolken ziehen auf in Cloudburst Falls, denn Victor Draconi plant einen Schlag gegen die Familien. Doch keiner weiß wann es soweit sein wird. Gemeinsam mit ihren Freunden versucht Lila seine Pläne zu durchkreuzen. Wird es ihnen gelingen oder sind sie alle dem Untergang geweiht?


Eigene Meinung

Mit „Black Blade – Die helle Flamme der Magie“ findet eine ganz tolle Reihe ihren Abschluss. Einerseits musste ich das Buch unbedingt haben, weil ich wieder in Lilas Welt eintauchen wollte, andererseits wusste ich aber auch, dass es nach diesem Buch dann vorbei sein wird mit der Reihe, was mich wirklich traurig macht.
Ich kann es gar nicht so richtig beschreiben, aber ich mag die Charaktere und die Welt in „Black Blade“ so sehr, dass es schon bei Teil zwei wie ein Wiedersehen mit guten alten Freunden war.

Jennifer Estep hat im finalen Teil der Reihe keine Wünsche offen gelassen. Stattdessen hat sie die beiden Vorgänger eher noch getoppt. „Die helle Flamme der Magie“ ist von Anfang an sehr sehr spannend und die Seiten fliegen nur so dahin. Ich habe mit Lila mitgefiebert wo es nur ging.

Die Charaktere haben sich im Vergleich zum Anfang weiterentwickelt und so manch einer hält eine größere Überraschung für den Leser bereit.
Mein Liebling aus dem ersten Teil war eindeutig Felix, der in Band zwei leider etwas nachgelassen hatte. In diesem Abschluss hat er ein wenig von seinem Witz zurück gewonnen, sodass ich die Passagen mit ihm wieder genießen konnte.

Doch Lila ist auf meiner Beliebtheitsskala an ihm vorbeigezogen und von dem aufsässigen Gör ist so gar nichts mehr zu spüren. Stattdessen opfert sie alles für die Menschen die sie liebt und begreift nun endlich dass nicht jeder ihr etwas Böses will. Ihr Einfallsreichtum hat mir jedes Mal wieder imponiert.

Die größten Antagonisten sind eindeutig Victor und Blake! Blake ist seinem Vater einfach nur hörig und denkt nicht für fünf Pfennig nach.
Victor ist einfach abscheulich und durchtrieben. Ohne ihn wäre das Buch zwar nicht dasselbe, aber ich hätte ihm so oft gerne die Augen ausgekratzt oder ihn angeschrien.

Dieser dritte Band ist um einiges düsterer als die zwei Bände zuvor, was aber auch mit der allgemeinen Situation zusammenhängt, die jeder verstehen wird, der Teil 1 und 2 gelesen hat. Dennoch hat Frau Estep hier alle Register gezogen und schreckt dieses Mal auch vor viel Blut nicht zurück. Dabei geht sie aber nie zu sehr ins Detail, aber was sie erwähnt, gepaart mit einer blühenden Fantasie, das reicht schon aus um den Magen rebellieren zu lassen und eine beklemmende Atmosphäre zu schaffen.

Alles in allem ist es ein grandioses Finale mit einem noch viel größeren Showdown. Ich habe bis zum Ende gebangt und gehofft, da ich nicht wusste was die Autorin mit Lila vor hatte. An dieser Stelle wird auch nicht zu viel verraten, lest es lieber selber ;)

Ich finde es sehr schade, dass wir Cloudburst Falls nun verlassen müssen, aber wer weiß, vielleicht werden wir ja irgendwann dorthin zurück kehren. Ich würde es mir wünschen.

Der Schreibstil ist gewohnt locker, aber sehr einnehmend. Ich habe beim lesen oft einfach alles um mich herum vergessen, was nicht zuletzt an der super aufgebauten Spannung lag. Ich mag ihren Stil sehr gerne und ich werde definitiv demnächst mit einer anderen Reihe von Jennifer Estep beginnen.

Optisch passt das Cover hervorragend zu den beiden Vorgängern. Dass ich die weißen Cover liebe brauche ich, glaube ich, nicht mehr zu erwähnen, denn jeder der meine Rezensionen öfter liest, wird es vermutlich nicht mehr hören können *lach*.


Fazit

Der grandiose Abschluss einer noch viel grandioseren Reihe! Atemberaubend spannend bis zur letzten Seite. Ein großes Dankeschön an Jennifer Estep, dass sie uns auf diese wundervolle Reise mitgenommen hat.


Empfehlung

Wer eine spannende Fantasygeschichte mit typvollen Charakteren, Monstern und einer einmaligen Atmosphäre sucht, der muss die „Black Blade“-Reihe unbedingt lesen!

  (2)
Tags:  
 
101 Ergebnisse