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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

Gem Nation: Herz aus Diamant

Emma K. Sterlings
E-Buch Text: 335 Seiten
Erschienen bei BoD, 22.07.2018
ISBN B07FLVVHW6
Genre: Jugendbuch

Rezension:

So, es wird wieder Zeit, dass ich ehrlich über ein Buch bin. Vor allem über dieses hier, bei dem ich anfangs ziemlich skeptisch war, aber im Endeffekt hat es mich echt überrascht und ich bin sehr froh, dass ich es (zweimal) gelesen habe. Ich kann es nur zu meinen Jahreshighlights zählen, und wenn ihr weiter lest, dann erfahrt ihr wieso dem so ist.

Wir tauchen in die Welt von Gwyn ein: die Erde wird inzwischen von der Gem Nation, einer Edelstein Nation, bewohnt, die ihr Herz in der linken Hand tragen. Es gibt verschiedenen Edelsteine und Gwyn gehört den Diamanten an, die aus der Gesellschaft verstoßen wurden und seit je auf der Flucht sind. Ihr Stamm zieht von einem Ort zum anderen. Würde man sie finden, dann würde dies ihr Ende sein. Doch die Diamanten wurden nicht ohne Grund verbannt. Sie haben eine große Ähnlichkeit zu den Zirkonern, welche die Gem Men jagen, da ihre Herzen sehr wertvoll sind. Auch Gwyns Stamm muss sich vor ihnen hüten. Eines Tages kommt es dazu, dass der kleine Bruder ihrer besten Freundin nicht mehr ins Lager zurück kehrt und trotz des Verbots ihres Vaters, macht sie sich auf den Weg, um den Jungen zu finden. Aber sie hätte nicht ahnen können, was diese Entscheidung so mit sich bringt...

Ich fange einfach mal bei dem Cover an, welches mich zu Beginn ja nicht allzu sehr begeistern konnte, da es mich an diverse andere Bücher erinnert hat, aber inzwischen liebe ich es und finde es tatsächlich super schön. Auch, wenn es cool gewesen wäre, wenn das Cover geglitzert hätte. Aber man kann ja nicht alles haben.
Der Schreibstil von Emma K. Sterlings ist sehr flüssig und ich muss sagen, dass die Wortwahl einfach eine andere ist. Ihr Stil grenzt sich definitiv von dem anderer Jugendbuchautoren, weshalb ich ihn gerade so gut finde. Es ist einfach mal etwas anderes und etwas neues, was ich echt toll fand.
Die Welt, die von der Autorin geschaffen wurde ist auch einzigartig und hier muss ich echt loswerden wie glücklich ich darüber bin, dass die Information über die Edelsteinsteinvölker gesammelt kam. Denn wäre sie Stück für Stück gekommen, dann hätte es mich definitiv verwirrt. Aber hat es nicht. Irgendwann wusste ich dann welches Volk welche Eigenschaften hatte und wer, welcher Charakter war. Auch gut fand ich, dass der Leser am Ende nicht allzu viele offenen Fragen hat, aber man hat dennoch den Drang Band zwei zu lesen, der Epilog lässt einige Fragen offen. Lest selbst, um heraus zu finden, welche Fragen dies sind.
Der Handlungsstrang an sich hat mir auch sehr gut gefallen. Mir wurde allein schon wegen dem Schreibstil nie langweilig, aber auch die eigentliche Handlung lies es nie langweilig werden. Ich habe super gerne weiter gelesen und es war immer schwer, das Buch auf die Seite zu legen.
Die Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen, vor allem Caleb. Hach. Da kommt wieder das innere Fangirl zum Vorschein. Entschuldigt bitte. Auf jeden Fall hat mir Gwyn als Protagonistin einfach super gut gefallen und ich habe sehr gerne aus ihrer Sicht gelesen. Sie als Protagonistin hat auch diese Stärke herüber gebracht, die ich nur bewundern konnte.

Mein Fazit: lest es! Ich fand es richtig gut und es braucht tatsächlich immer einiges, bis es ein Buch auf meine Liste von Jahreshighlights schafft. Egal, ob alt oder jung: das Buch kann in meinen Augen jeder lesen.
Dieses Buch ist wirklich gemnial (hoffentlich habt ihr dieses Wortspiel verstanden) und bekommt von mir daher volle 5 von 5 Sternen. Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil, vor allem nach diesem ominösen Epilog, bei dem ich mich tatsächlich so einiges frage.

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296 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 53 Rezensionen

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One Small Thing – Eine fast perfekte Liebe

Erin Watt , Franzi Berg
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 04.09.2018
ISBN 9783492061292
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Protagonistin Beth ist hin und her gerissen: seit dem Tod ihrer Schwester Rachel sind ihre Eltern übervorsichtig und kontrollieren jeden ihrer Schritte. Beth fühlt sich gefangen und weiß nicht mehr, wem sie vertrauen kann, denn alle erwarten von ihr die trauernde Schwester, die nicht über den Tod ihrer Schwester hinweg kommt. Aber dabei sind es ihre Eltern, die nicht los lassen können und die Erinnerungen an ihre tote Tochter am Leben erhalten. Eines Abends schleicht sich Beth weg, um auf eine Party zu gehen, bei der sie ihre Unschuld an Chase verliert, in den sie sich dann auch Hals über Kopf verliebt. Als Chase dann an Beths Schule auftaucht, freut sie sich zuerst, bis sie heraus findet, dass Chase derjenige war, der ihre Schwester überfahren hat. Sie ist schockiert, aber an ihren Gefühlen ändert sich nichts. Chase kann seine Gefühle auch nicht länger verstecken, aber die Liebe zwischen den beiden kann nicht sein, denn immerhin ist er der Mörder ihrer Schwester. Als ihre Eltern Wind von der Sache bekommen, wird Beth noch genauer unter Beobachtung gestellt, aber ihre Gefühle werden dadurch nicht schwächer. Können sie und Chase einen Weg für ihre Liebe finden?

Klingt nach einem tragischen Roman und ich finde auch, dass der eigentliche Klappentext irreführend ist, da die beschriebene Handlung in den ersten drei Kapiteln vonstatten geht.
Ich bin voller Vorfreude in das Buch rein gegangen, da ich von allen Seiten nur positive Bewertungen gehört hatte und alle so von diesem Buch geschwärmt haben. Aber im Endeffekt bin ich froh, dass mir der Verlag das Buch als Rezensionsexemplar gestellt hat, denn wenn ich Geld für dieses Buch ausgegeben hätte, dann hätte mich das sehr geärgert. Um ehrlich zu sein, war es das schlechteste Buch, das ich dieses Jahr gelesen habe und ich wünschte, dass ich es nicht getan hätte, denn für mich war es verschwendete Zeit. Meine Wortwahl mag zwar etwas hart erscheinen, jedoch weiß ich einfach nicht wie ich meine Gefühle diesem Buch gegenüber anders ausdrücken soll.
Das Cover ist jedenfalls sehr schön und ein totaler Blickfänger. Der Schreibstil hat mir auch gut gefallen. Ich kenne ich schon von "Paper Princess", welches mir im übrigen sehr gut gefallen hat. Daher kam ich auch sehr schnell durch das Buch und konnte es in einem Tag beenden. Aber das war es auch schon mit den guten Dingen.
Der Klappentext ist irreführend, da er eher eine Handlung verspricht, als die, die der Leser letztendlich bekommt. Über die Handlung will ich hier auch nicht viel sagen, sondern nur, dass ich mich durchgehend aufgeregt habe. Wie kommt man auf so eine Idee? Vor allem haben mich die Charaktere sehr gestört. Ich habe mich wirklich gefragt, ob sie dumm sind. Die Protagonistin ist sowas von stur und was andere rebellisch nennen würden, ist in meinen Augen reine Dummheit. Sie kam mir eher wie eine dreizehnjährige vor und nicht wie eine siebzehnjährige. Sie hat sich andauernd gegen ihre Eltern aufgelehnt, was immer wieder dazu geführt hat, dass es ihr noch schlechter ging. Zwischendurch hat sich gebessert, aber die gute Beth hat immer wieder die gleichen Fehler gemacht. Vor allem fand ich es witzig, dass sie einfach nicht wusste, dass Chase der Mörder ihrer Schwester war. Ich meine, so was weiß man doch! Apropos Chase, er schien mir auch sehr merkwürdig und war ebenfalls nervig. Es ist schon ekelhaft, wenn man etwas mit der Schwester der Person hat, die man umgebracht hat. Vor allem, wenn es ein Unfall war. Ich habe mich gefragt, ob er denn keine Schuldgefühle oder ein Gewissen hat. Es wollte einfach nicht in meinen Kopf gehen. Von den Eltern und Beths bester Freundin möchte ich gar nicht erst anfangen.
Darf ich auch sagen wie sehr oberflächlich diese Geschichte gehalten wurde? Für mich war da keine Tiefe vorhanden und ich kann nicht einmal ansatzweise nachvollziehen, wie man solch ein Buch gut finden kann. Ich hätte es wirklich abbrechen sollen, aber ich hatte wirklich die Hoffnung, dass es besser werden würde. Was es vielleicht teilweise auch ist, aber direkt danach ging es wieder bergab.
Bezüglich des Endes möchte ich auch noch etwas loswerden: es war definitiv viel zu abrupt und sehr unrealistisch. Plötzlich war alles gut und alle waren im Lala-Land. Ja, genau. Im echten Leben ist das ja genau so. Probleme lösen sich plötzlich in Luft auf und man kommt von heute auf morgen über den Tod eines Menschen hinweg.

Ich würde jedem davon abraten dieses Buch zu lesen, außer man hat Lust auf eine oberflächliche, unrealistische Geschichte mit überaus nervigen Protagonisten. Von mir bekommt das Buch nur 1 von 5 Sternen, welcher für den Schreibstil und das Cover ist.

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288 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 84 Rezensionen

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Auf ewig mein

Eva Völler
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei ONE, 23.02.2018
ISBN 9783846600580
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Vorsicht: das ist ein zweiter Teil und die Rezension kann Spoiler zum ersten Teil enthalten. Weiterlesen auf eigene Gefahr. :)

Es geht weiter mit dem nächsten Abenteuer, welches die Zeitwächter hinter sich bringen müssen. Die Reise geht dieses Mal ins Jahr 1873, denn ein Fremder hat die Zeitmaschine gestohlen und um sie zurück zu bekommen müssen Anna und die anderen Zeitwächter im Jahr 1873 in 80 Tagen um die Welt reisen. Wenn das nur ein Zuckerschlecken wäre. Denn sie müssen in der 80 Tagen nicht nur um die Welt kommen, sondern auch Portale schließen, die die Zeit durcheinander bringen. Sollten sie die Aufgabe erfüllen, so bekommen sie die Zeitmaschine zurück, aber wenn sie scheitern, dann verliert Sebastiano sein Leben. Außerdem legt jemand den Zeitreisenden andauernd Steine in den Weg...

Wo soll ich nur anfangen? Vielleicht an der Stelle, dass ich wieder einmal begeistert von Eva Völlers Schreibstil bin? Oder generell von der Geschichte! Auch, wenn Band zwei einen Ticken schwächer war als der erste Teil.
Aber nun zum Inhalt. Ich muss sagen, dass ich es äußerst spannend fand, dass die Autorin die Idee des Romans von Jules Verne aufgegriffen hat und hier eingebaut hat. Dass das Buch auch mehrfach erwähnt wird, finde ich ebenfalls super, auch wenn ich anfangs erst gedacht hatte, dass es jetzt ein billige Kopie davon wird. Aber wenn man weiter liest, dann versteht man erst die Intrigen, die dahinter stecken. Vor allem fand ich, dass der zweite Teil einen guten Mittelteil für das große Finale geliefert hat. Übrigens waren die Parallelen zu Jules Vernes Roman auch raffiniert gestaltet. Wenn ihr wissen wollt, welche Parallelen ich meine, dann müsst ihr das leider selbst nachlesen. Das Buch hatte auch die langatmigen Stellen, die man in den meisten zweiten Teilen einer Trilogie findet, aber darüber konnte ich hinweg sehen, da die Spannung ansonsten immer gehalten wurde und man zitternd mit gefiebert hat. Ich wollte einfach nicht mehr aufhören zu lesen und musste zwischendurch das Buch immer wieder zuklappen, weil ich durch die Spannung so nervös war und den Inhalt verarbeiten musste.
Auch in diesem Teil hat man den unverwechselbaren Schreibstil von Eva Völler, den ich sehr gerne lese. Dieser motiviert einen auch schneller voran zu kommen, weil die Wortwahl einen mitreißt - und das obwohl sie so einfach gewählt wurde. Man hat auch gemerkt, dass sich die Autorin im Voraus über alles informiert hat und versucht hat alles so genau wie möglich zu beschreiben. Man konnte sich durchaus vorstellen im 19. Jahrhundert mit den Zeitwächtern zu reisen.
Apropos Zeitwächter: man hat wieder die Altbekannten Gesichter aus dem ersten Teil und es stößt auch ein neuer Charakter dazu, zu dem ich mich an dieser Stelle nicht weiter äußern möchte. Aber ich habe es genossen mit den Charakteren ein neues Abenteuer zu erleben, auch wenn mir Ole und Fatima dieses Mal ein bisschen auf die Nerven gegangen sind. Aber nur ein bisschen. Gern habe ich die beiden immer noch.
Das Cover passt wieder einmal perfekt zur Handlung und ich liebe es abgöttisch! Schaut euch einfach nur diese Details an! Einfach zum verlieben.

Mein Fazit: Das Buch ist super und wenn ihr noch überlegt, ob ihr weiter lesen sollt, dann bin ich der Meinung, dass ihr das Überlegen sein lasst und zum Buch greift! Von mir bekommt "Auf ewig mein - Time School" von Eva Völler insgesamt 4 von 5 möglichen Sternen und ich freue mich schon sehr auf den finalen Band, auch wenn das bedeutet, dass eine geniale Trilogie wieder ihr Ende findet.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Big Mushy Happy Lump: A Sarah's Scribbles Collection

Sarah Andersen
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Andrews McMeel Publishing, 23.03.2017
ISBN 9781449479619
Genre: Sonstiges

Rezension:

This book is collection of Little comics by Sarah Andersen, which one can relate to. It was like she was writing down your own experience and also it was great reading it because you realise, that you're not the only one in this world who feels like this.
Besides the feeling of relating to the Little comics, I also had a feeling of joy while reading them. There were many parts where I had to take a picture of the page and send it to someone because I wanted to share those funny comics with others, so I could laugh with them.
I really went through the book very fast. I think it would take me about two hours if I read the whole book at once but I didn't to it because I wanted to have more of the book. Now, after having finished it, I really like going through it and just read a few comics, that I really liked.
Also, I recommend the book if you like to laugh and if you also do understand sarcasm.
I rate this book with 5 out of 5 stars, and I really want to read the other "Sarah's Scribbles" collections.

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246 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 17 Rezensionen

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Artemis Fowl - Der Comic

Eoin Colfer ,
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.09.2008
ISBN 9783551357793
Genre: Jugendbuch

Rezension:

In dem Buch geht es um den zwölfjährigen Artemis Fowl, der anders als seine Altersgenossen, lieber ein Gangster ist und regelmäßig Leute übers Ohr haut. Er macht sich auf den Weg, um an das Buch der Elfen zu kommen und findet mit diesem heraus, was kein Mensch jemals heraus gefunden hat. Darin steht, dass die Elfen, die tief unter der Erde leben, eine Goldschatz besitzen und diesen möchte er unbedingt haben, denn seine Familie steht finanziell nicht mehr so gut da. Vor allem nicht mehr, seit sein Vater spurlos verschwunden ist. Man geht zwar davon aus, dass dieser tot ist, aber Artemis glaubt nicht daran und deshalb braucht er das Gold. Mit einem raffinierten Plan möchte er den Elfen das Gold rauben. Diese glauben jedoch, dass Artemis besiegen können, aber sie wissen nicht, dass das Kind hochbegabt ist und zu vielen Dingen fähig ist...

Ich hatte noch nie etwas von diesem Buch gehört, bis es mir von jemandem empfohlen wurde. Ich wurde natürlich sofort neugierig und musste es lesen. Tja, was soll ich sagen: ich bin begeistert von der Geschichte. Sie ist einfach nur raffiniert und bringt einen ziemlich oft zum Lachen. Die Spannung ist an den richtigen Stellen vorhanden und wenn es dann vorbei ist, dann fragt man sich, wieso es so schnell ging.
Bei der Geschichte war ich schon von Anfang an neugierig, weil ich mich gefragt habe, ob ein zwölfjähriges Kind dermaßen raffiniert sein kann. Und es stimmt tatsächlich. Ich war immer wieder überrascht von den Wendungen, die das Buch genommen hat und konnte es teilweise kaum fassen. Die Welt, die der Autor sich ausgedacht hat, ist einfach genial! Man hat unglaubliche Beschreibungen der Umgebung und ich finde es echt super wie Eoin Colfer seine Charaktere gestaltet hat. Und ist es nicht genial, dass Elfen die neuste Technik benutzen und selbst auch total raffiniert sind? Das Buch hatte zwar ein paar Längen, aber diese haben mich nur dezent gestört, denn bei dem genialen Verlauf der Handlung kann ich über ein paar Längen hinweg sehen.
Apropos Charaktere. Diese waren definitiv sehr unterschiedlich und Artemis wächst dem Leser eigentlich sofort ans Herz, auch, wenn er etwas komisch ist. Auch die Polizisten der Elfen haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Allein die Vorstellung an sie, zaubert ein Grinsen auf mein Gesicht. Der Butler von Artemis hat mir übrigens am Besten gefallen und auch die Beziehung zwischen Artemis und seinem Butler. Wenn ich einen Favoriten auswählen müsste, dann wäre es definitiv der Butler.
Der Schreibstil war für mich gewöhnungsbedürftig, da aus der Erzählerperspektive geschrieben wird. Aber diese war anders im Vergleich zu anderen Erzählerperspektiven. Es hat mich einiges an Zeit gekostet mich daran zu gewöhnen, was hauptsächlich daran lag, dass ich unmittelbar davor ein Buch aus der Ich-Perspektive gelesen hatte.
Um zum Cover zu kommen: es ist nicht gerade das schönste, aber es passt perfekt zum Inhalt. Gerade auch, weil die Fabelwesen in der Geschichte nicht gerade als die schönsten beschrieben werden. Vor dem Lesen mochte ich es überhaupt nicht, aber jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, finde ich es super. Ein Buch muss ja nicht immer ein mega hübsches Cover haben, um genial zu sein.

Mein Fazit: Lest Artemis Fowl, wenn ihr es noch nicht getan habt. Es ist toll und ich kann es euch nur ans Herz legen.
Von mir bekommt das Buch insgesamt 4 von 5 Sternen und ich freue mich schon so sehr auf die Fortsetzungen, da ich sehr gespannt bin, wie das Abenteuer mit Artemis weiter geht.

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626 Bibliotheken, 17 Leser, 0 Gruppen, 263 Rezensionen

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Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick

Kelly Moran , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 19.09.2018
ISBN 9783499275388
Genre: Liebesromane

Rezension:

"Redwood Love - Es beginnt mit einem Blick" erzählt die Geschichte von Avery Stowe, die gerade erst ihre Scheidung hinter sich hat und deshalb mit ihrer siebenjährigen Tochter Hailey gezogen ist, und Cade O'Brien, der attraktive Tierarzt aus dem Ort, dessen Ruf gerade nicht das beste mit sich bringt. In Redwood angekommen, muss Avery sich erst einmal zurecht finden und da kommt ihr die Arbeit in der Tierarztpraxis der O'Grady Brüder - Cade, Flynn und Drake - gerade gelegen. Sie wird die neue Praxismanagerin und bringt Ordnung in die Praxis. Die Brüder finden das natürlich wunderbar, vor allem Cade, der sich langsam aber sich in die neue Praxismanagerin verliebt. Auch bei Avery scheinen die Funken zu fliegen, je näher sie Cade kennen lernt. Vor allem als sie sieht, dass er so gut mit ihrer autistischen Tochter umgeht, ist sie hin und weg. Aber will sie es wirklich? Eine neue Beziehung nach allem, was passiert ist? Cade ist sich sicher: er wird alles tun, um Avery für sich zu gewinnen...

Okay, meine Beschreibung klingt jetzt wie jeder 0815 New Adult Roman, aber das ist "Redwood Love - Es beginnt mit einem Blick" nicht. Denn Cade ist alles andere als der krasse Badboy mit schlimmer Vergangenheit und Avery hat auch nicht diese krass dunkle Vergangenheit. Sie hat lediglich eine Scheidung hinter sich, die nicht gerade das Gelbe vom Ei ist. Das Buch ist viel mehr eine süße Liebesgeschichte, die den Leser nur dahin schmelzen lässt.
Ich muss einfach bei den Charakteren anfangen. Diese sind alle so einzigartig und ich hab sie alle lieb, gerade weil sie so unterschiedlich sind. Man merkt, dass die Charaktere sorgfältig ausgearbeitet sind. Avery, die Protagonistin, die Angst vor einer neuen Beziehung hat, weil ihre letzte gerade nicht die beste war, wächst einem sofort ans Herz. Mir hat ihre Art gefallen. Stets vorsichtig und nicht allzu überstürzt. Ich konnte mich echt gut in sie hinein versetzen, da ihre Gefühle und Situation sehr gut beschrieben waren. Hailey, ihre siebenjährige Tochter, muss man einfach mögen. Ich hab am Anfang nicht wirklich verstanden wieso die Autorin wollte, dass sie autistisch ist, aber im Verlauf der Geschichte habe ich es immer mehr verstanden. Sie hat immer wieder kurze Auftritte, in denen sie kein Wort sagt, aber diese Szenen haben mein Herz zum Schmelzen gebracht. Ein "Awwww" und Quietschen konnte ich da nicht unterdrücken! Von Cade will ich gar nicht sprechen, denn dann muss ich ihn wieder anhimmeln. Ich hab erst gedacht, dass er dieser typische Charakter ist, der jede Frau v*g*lt und sich null interessiert, aber so ist er nicht. Dieser Charakter ist einfach so liebevoll, und total zum Verlieben. Falls irgendwelche Männer das hier lesen: lest das Buch und schaut euch die liebevollen Eigenschaften bei ihm ab. Gerade die Szenen, in denen er und Hailey zusammen waren, waren zum dahinschmelzen. Wieso können nicht alle Menschen (also wirklich alle Menschen, unabhängig vom Geschlecht) so liebevoll mit Kindern umgehen? Die anderen Charaktere, wie Drake und Flynn oder die Arbeitskollegen von Avery, sind mir auch total ans Herz gewachsen. Sie haben alle Charme. Ach ja, vor allem der gute Flynn hat es mir angetan.
Die Handlung war definitiv anders als ich erwartet habe. Ich habe diese 0815 Romanze ohne Tiefgang erwartet, aber dem war nicht so. Dieses Buch hat definitiv Tiefgang und es ist einfach so schön. Ich habe es super gerne gelesen und ungern weggelegt (okay, weggelegt habe ich es schon, weil ich schlafen musste, aber ich hoffe ich versteht, was ich meine). An dem einen Punkt hat sich das Buch etwas gezogen, weil nicht wirklich etwas passiert ist. Aber das waren höchstens 15 Seiten und das hat was zu bedeuten. Ich fand es echt toll wie die Autorin (trotz Erzählerperspektive) die Gefühle von Cade und Avery so gut rüber gebracht hat. Es war fast so als würde man aus der Ich-Perspektive lesen, nur dass man nicht auf das nächste Kapitel warten musste, um in den Kopf des anderen Protagonisten zu schauen. Den Schreibstil würde ich als schön, locker und leicht beschreiben.
Und wisst ihr was, dieses Ende war so verdammt schön, dass ich gar nicht mehr aufhören kann, mich zu freuen und zu lächeln. Das passiert selten bei Büchern und ich kann mir vorstellen, dass der ein oder andere beim Lesen Freudentränen vergossen hat. Denn dieses Ende ist total knuffig, dass ich am liebsten quietschen würde (kann ich aber nicht, weil ich im Moment keine Stimme habe).

Fazit: Dieses Buch hat mich sehr überrascht und ich kann es nur jedem weiter empfehlen, der Lust auf eine süße Liebesgeschichte hat und gerade in Stimmung ist, dahin zu schmelzen.
Disclaimer: Suchtgefahr! Es kann gut sein, dass ihr nicht aufhören wollt zu lesen.

Ich gebe "Redwood Love - Es beginnt mit einem Blick" insgesamt 4 von 5 Sternen und ich freue mich schon wahnsinnig auf die Fortsetzung, denn die Leseprobe in diesem Band hat in mir das Gefühl hervor gerufen, dass ich mehr lesen will. 

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81 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 33 Rezensionen

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Die Chroniken von Azuhr - Die Weiße Königin

Bernhard Hennen
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 26.09.2018
ISBN 9783596299997
Genre: Fantasy

Rezension:

Auch mit Band zwei entführt der Autor den Leser in eine geniale Welt, von der man einfach nicht mehr los kommen möchte. 
 
In diesem Band erfährt man mehr über die Kaiserin Sasmira und startet nicht gleich in die Geschichte mit Milan, den man im ersten Teil schon lieben gelernt hat. Das hat bei mir zunächst zu Verwirrung geführt bis ich dann gelesen habe, dass es vor Sasmiras Thronerhebung war. Also eigentlich auch schon vor ihrer Geburt. Ich fand es echt super, dass der Autor diesen Part in der Geschichte erwähnt und man den Charakter auch näher kennen lernt. Damit versteht man auch die spätere Handlung einfach besser.

Das Wiedersehen mit Milan ist einfach genial und von da an hat man so viel Freude beim Lesen. Die Spannung hört nicht auf und reißt den Leser komplett mit. Es wird immer schwerer das Buch wegzulegen. Und mit schwer meine ich, dass man statt zu schlafen lieber lesen möchte und daher am nächsten Tag etwas zu müde ist, um aufzustehen, aber sich dennoch aus dem Bett quält, in der Vorfreude, dass man ja weiter lesen kann, wenn alles erledigt ist.

Nicht nur die Spannung an diesem Buch war genial, sondern auch wieder der unverwechselbare Schreibstil des Autors! Bei Band eins hatte ich ja meine Schwierigkeiten mit dem Stil, weil es mal etwas anderes war, aber inzwischen liebe ich ihn. Die Details und die genauen Beschreibungen. Man kann sich die Situationen einfach perfekt vorstellen und man liest einfach gerne weiter. Ich mag es sehr, dass es nicht so einfach gehalten wird. Die Sprache, die Hennen verwendet ist wunderbar. Wenn man es hören würde, wäre es vermutlich Musik in den Ohren, wenn man sich jetzt bei der ein oder anderen Stelle die Brutalität wegdenkt. Mir geht es hier um die Wortwahl.

Die Spannung hält sich zum Ende und lässt den Leser traurig zurück. Wieso? Weil es vorbei ist und der dritte Teil nicht draußen ist. Wisst ihr wie traurig das ist? Wenn man wieder warten muss. :( 
Ich hoffe so sehr, dass es nicht lange dauert bis dieser erscheint. Sonst muss ich weinen.

Fazit: "Die Chroniken von Azuhr - Die Weiße Königin" ist eine klare Leseempfehlung, wenn euch Band eins schon gut gefallen hat. Und wer die Bücher noch nicht kennt und diese Rezension trotzdem gelesen hat: Was macht ihr nur? Auf zur nächsten Buchhandlung und her mit den Büchern. Ich kann sie euch wirklich nur ans Herz legen und fiebere dem Erscheinungstermin von Band drei entgegen.

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35 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Traumtänzerin

Alicia Zett
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 17.08.2018
ISBN 9783752839593
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Traumtänzerin" ist das erste Buch von Alicia Zett und da es mich extrem angesprochen hat, musste ich es einfach lesen. Das Cover hat mich auch geködert, aber wer mich kennt, der weiß, dass ich schöne Buchcover liebe!

Zum Inhalt noch etwas genauer:
Die 18-jährige Charlie hat ein Geheimnis, dass sie lange für sich behält: sie ist lesbisch. Das kann sie aber nicht einmal ihren besten Freunden sagen, denn immerhin ist sie in Mia verliebt, die nebenbei ihre beste Freundin ist. Aber ihre Sexualität ist nicht das einzige, womit Charlie im Moment zu kämpfen hat. Denn das Abitur steht an und nebenbei ist ihr Verhältnis zu ihrem Vater nicht gerade das Beste, was vor allem daran liegt, dass er seine Probleme falsch verarbeitet. Nach einer Party kommt es dazu, dass Charlie sich ihrem anderen besten Freund Luke anvertraut, der schwul ist und sie in diesem Moment bestens versteht. Das Outing vor ihrer Mutter verläuft ebenfalls bestens, aber Charlie ahnt nicht, dass ihre Mutter es an ihren Vater weiter gibt, welcher nicht ganz so begeistert von der Sache ist. Durch die ganzen Gefühle für Mia und das andere Durcheinander, merkt Charlie gar nicht, dass es da noch eine andere Person gibt, die sehr starke Gefühle für sie empfindet...


Und mit diesem Buch befindet sich unter den ganzen Jugendbüchern eine weitere Geschichte, die die Liebe zwischen zwei Mädchen als Thema hat. Das Szenario kommt einem bekannt vor und scheint auf den ersten Blick nicht so originell, aber manchmal täuscht der erste Eindruck auch.
Ich fang dieses Mal bei dem Cover und der generellen Aufmachung des Buches an. Man hat die Silhouetten der zwei Mädchen, die miteinander tanzen und in diesen Silhouetten ein Stück Universum, denn die Sterne funkeln nur vor sich hin, wenn man einen genaueren Blick darauf wirft. Ich finde es wahnsinnig schön, da dieses Motiv echt toll ist und auch die restlichen Farben gut harmonieren. Eine weitere Sache, die genial ist, ist der Regenbogen auf dem Buchrücken. Dadurch erkennt man sofort, dass es ein LGBT Roman ist. Die Aufmachung im Buch selbst ist total süß, denn an das Ende eines Kapitels ist durch ein passendes Bildchen ergänzt, was die Freude beim Lesen größer macht.
So, und nun zum Eingemachten, dem Inhalt: die Idee, die Alicia Zett hatte, ist nicht wirklich originell, denn wie oft hatten wir schon eine Geschichte, in der der/die Protagonist/in in die/den beste/n Freund/in verliebt ist? Aber hier hatte man dennoch andere Aspekte, die dazu geführt haben, dass mir das Buch dennoch so gut gefallen hat. Man hat zum einen Charlies Sexualität und auf der andere Seite die komplizierte Beziehung zu ihrem Vater, die in meinen Augen sehr gut dargestellt ist, denn man hat auch den Aspekt mit der Mutter, die den Vater erträgt, damit ihre Kinder ein besseres Leben haben. Im Endeffekt ging es eher darum, dass Charlie lernt die Angst zu ihrem Vater zu überwinden und damit ihr Leben so zu leben, wie sie es möchte. Daher hat es mir super gut gefallen. Die Umsetzung der Geschichte ist der Autorin gut gelungen, auch, wenn es an manchen Stellen etwas holprig war. Die Wendungen kamen an den passenden Stellen und auch die Entwicklung der Liebesgeschichte in Bezug auf diese andere Person hat mir sehr gut gefallen.
Der Schreibstil ist locker und lässt sich sehr leicht lesen, nur fand ich, dass man schon gemerkt hat, dass es das erste Buch von Alicia Zett ist. Die Wortwahl war nicht in allen Fällen ideal, aber das kann ich der Autorin nicht verübeln, denn ich glaube kaum, dass ich selbst es da besser gemacht hätte. Ich schätze, dass es einfach Übung braucht, aber dennoch hat die Autorin ihren eigenen Stil gefunden, denn sie ist ihm über das ganze Buch über treu geblieben.
Die Charaktere, die Alicia gestaltet hat, wachsen dem Leser bis auf einige Ausnahmen ans Herz. Gerade Charlie ist eine sehr liebenswerte Protagonistin, in die man sich als Leser sehr gut hinein versetzen kann. Ich habe gerne aus ihrer Sicht gelesen und das Gefühl gehabt mit ihr zusammen die Geschichte zu erleben. Als Leser fiebert man mit ihr mit und fühlt auch die Dinge, die sie fühlt. So macht das Lesen am meisten Spaß! Luke, der beste Freund, der schwul ist (ja, ein Klischee) wächst einem sofort ans Herz. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht wirklich vorstellen, dass man ihn nicht gern hat. Über Mia sage ich kurz etwas: sie war ein Charakter, den ich nicht wirklich mochte. Charlies Vater mag man zwar auch nicht, aber er ist wirklich raffiniert gestaltet. Als Leser möchte man ihn verstehen lernen und die Beweggründe seines Handelns heraus finden, was man tatsächlich auch tut. Und die geheimnisvolle Fremde wächst dem Leser in meinen Augen ebenfalls ans Herz, auch wenn ich mich über so einige Sachen gewundert habe. Aber mehr sage ich euch nicht, denn sonst nehme ich euch ja vorweg, wer es denn sein könnte (auch, wenn mir das ziemlich schnell klar war).

Mein Fazit: Ich empfehle dieses Buch weiter, vor allem an jüngere Mädchen (und Jungs), die ebenfalls gerade mit ähnlichen Problemen kämpfen wie Charlie. Ich denke, dass es ihnen weiter helfen könnte. Aber ich empfehle es auch an alle anderen weiter, die Lust auf eine süße Liebesgeschichte haben!
Ich gebe "Traumtänzerin" von Alicia Zett insgesamt 3,5 von 5 Sternen, da es in meinen Augen ein echt gutes Buch ist, aber Luft nach oben ist noch und ich bin mir sicher, dass die Autorin diese Luft nutzen wird, wenn sie weitere Bücher schreibt.

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33 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Liebes Tagebuch: Hilfe, ich bin schwanger!

Audrey Harings
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Bumiller, Kerstin, u. Audrey Harings, 25.05.2018
ISBN 9783981990607
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Ein Kinderbuch, das mal ein anderes Thema behandelt. Man kennt es eigentlich, dass Protagonisten aus Kinderbüchern ein Abenteuer erleben, welches mit einer Lektion verbunden ist. Bei diesem Buch könnte man es Abenteuer nennen, jedoch finde ich eher, dass den Tatsachen ins Auge gesehen wird.
Es geht hier um die 13-jährige Jojo, die das Internet gerade neu für sich entdeckt. Auf Facebook macht sie Bekanntschaft mit einem Jungen und lügt diesen an, was ihr Alter angeht. Sie vertraut dem Fremden und es kommt zu einem Treffen, bei dem der Fremde ihr K.O.-Tropfen verabreicht und sie schließlich vergewaltigt. Jojo bekommt davon nichts mit, denn sie geht davon aus, dass sie einfach eingeschlafen ist. Doch dann macht ihr Körper Veränderungen durch und sie findet heraus, dass sie schwanger ist...

Ein ernstes Thema für ein Kinderbuch, das in meinen Augen sehr gut umgesetzt ist. Man hat die Sicht des jungen Mädchens in Tagebuchform und ich finde, dass man tatsächlich das Gefühl hat, das Tagebuch eines 13-jährigen Mädchens zu lesen. Ich habe es gerne gelesen. Nicht nur, weil der Stil schön und eine Abwechslung war, sondern auch wegen dem wichtigen Thema, das dieses Buch vermittelt. Es wird nichts schön geredet, sondern es folgen Tatsachen, die man Kindern  nicht so erzählt. Es ist ein Tabu-Thema. Und damit meine ich nicht nur die Schwangerschaft eines Teenagers, sondern die Vergewaltigung und die K.O.-Tropfen. Als Kinder wird uns nichts davon erzählt, wobei das gerade doch wichtig ist. Audrey Harings hat mit diesem Buch einen großen Schritt nach vorne gemacht, denn es ist ein Kinderbuch. Dadurch können Kinder selbst lernen, dass man im Internet keinem trauen sollte, da man schnell eine andere Identität annehmen kann und auch genauso schnell von der Bildfläche verschwinden kann. Dieser Aspekt wird in dem Buch auch sehr gut dargestellt, denn als Jojo ihren Freundinnen von der Bekanntschaft erzählen möchte, ist der Chat plötzlich verschwunden und sie hat Angst vor ihren Freundinnen als Lügnerin da zu stehen.
Die Reaktion der Mutter und der Großmutter, die mit im Haushalt wohnt fand ich super, denn sie haben sich sofort um Jojo gesorgt und auch eine Informationsveranstaltung für die anderen Schüler in die Wege geleitet, damit diese sicher sind. Aber an dieser Stelle frage ich mich: warum müssen die Schulen die Kinder über solche Themen unterrichten? Denn in einigen Fällen ist es bereits zu spät, da diese meist in der siebten oder achten Klasse statt finden. Heutzutage kommen aber auch schon die jüngsten Kinder in Verbindung mit dem Netz und sollte man nicht gerade diese schützen, in dem man die Eltern dazu auffordert ihre Kinder zu über diese Themen zu unterrichten.

Mein Fazit: das Buch hat mich zum Nachdenken angeregt und ich empfehle es jedem weiter. Egal, ob alt oder jung. Ich gebe 5 von 5 Sternen und hoffe, dass dieses Büchlein in die Welt getragen wird, damit gerade die jüngeren Generationen davon profitieren können.

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Nur du und ich und über uns die Sterne

Nina Schiffer
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Forever, 06.04.2018
ISBN 9783958189607
Genre: Jugendbuch

Rezension:

In "Nur du und ich und über uns die Sterne" geht es um Mia, die seit einem Jahr mir Jonas zusammen ist, aber immer öfter merkt, dass sich ihre Gefühle bezüglich ihm verändert haben. Sie spielt immer wieder mit dem Gedanken die Beziehung zu beenden, tut es aber nicht, da sie denkt, dass es nur eine Phase ist, die gerade nicht so gut läuft. Aber als Luca mit ihren strahlend grünen Augen auftaucht, ist Mia hin und weg. Die neue Schülerin sorgt auch gleich bei der ersten Party für einen Skandal, denn sie küsst eine Klassenkameradin von Mia und wird somit zum Gesprächsthema Nummer eins. Während langsam Gras über die Sache wächst fühlt sich Mia immer mehr zu Luca hingezogen, aber da ist immer noch Jonas und eigentlich will Mia ihm nicht weh tun. Aber, was tun, wenn die Gefühle nun doch stärker werden?

Wer zueinander findet und wie Mia sich entscheidet kann man sich selbst schon denken, aber es lohnt sich trotzdem das Buch zu lesen. Denn in meinen Augen war es mehr als eine Liebesgeschichte. Hierzu muss auch gesagt sein, dass dieses Buch der spontanste Buchkauf war, den ich jemals hatte! Irgendwie hab ich es entdeckt und den Klappentext gelesen, und im nächsten Moment hatte ich es schon gekauft. Ich konnte es ehrlich gesagt auch nicht erwarten das Buch anzufangen, weil es mir dieses Genre in letzter Zeit sehr angetan hat. Ich wurde auch nicht enttäuscht, denn während dem Lesen wollte ich das Buch nicht weg legen, sondern immer weiter lesen. Die Seiten sind dahin geflogen und schon war ich am Ende angelangt. Es ist zwar von der Länge her ziemlich kurz, aber es ist für die zu erzählende Geschichte die perfekte Länge und das Preis-Leistungsverhältnis ist auch mehr als in Ordnung.
Die Storyline ist eigentlich nichts neues, denn man kennt die Bücher bereits in Mengen, in denen die Protagonisten ihren alten Freund für jemand anders verlässt, aber es kommt immer darauf an wie diese Geschichte verpackt ist. Mir hat diese Verpackung sehr gut gefallen, denn obwohl man als Leser vermuten konnte welchen Verlauf das Buch so haben würde, waren auch immer die Überraschungen parat, die mir sehr gut gefallen haben. Wie hier mit dem Thema Outing umgegangen wird, fand ich auch super. Es war sehr realistisch, dass nicht gleich alles akzeptiert wird und dass Lucas Kuss mit dem anderen Mädchen zum Skandal an der Schule wird. Denn seien wir mal ehrlich: es gibt immer noch sehr viele Menschen in unserer Gesellschaft, die der Meinung sind, dass gleichgeschlechtliche Liebe verboten gehört. Es war schön die Aspekte zu sehen, mit denen homosexuelle Personen zu kämpfen haben.
Apropos kämpfen: das tut die Protagonistin auch. Sie kämpft einerseits mit sich selbst und ihren Gefühlen und auf der anderen Seite ist es ihr Umfeld. Mia war mir von Anfang an sympathisch, da man sich sehr gut in sie hinein versetzen konnte und auch das Gefühl hatte sie zu sein. Ich habe mich auch gut mit ihr identifizieren können, weil es auch Momente gibt, in denen ich mich nicht getraut habe aufzustehen und etwas zu tun. Denn in dieser Situation befindet sich Mia, als einige Personen aus der Klasse auf Luca aufgrund ihrer Sexualität herum hacken. Ich fand, dass sie ihre einzigartigen Eigenschaften hatte, aber auch gleichzeitig einen Großteil unserer Gesellschaft repräsentiert hat, weil sie eben in manchen Situationen nur der stumme Betrachter ist und somit den Mobber unterstützt. Aber an ihr hat mir auch gefallen, dass sie die einzige war, die so offen auf Luca zugegangen. Und wenn ich schon mal bei Luca bin: ihre Stärke ist bewundernswert. Man denkt als Leser, dass sie einen harte Nuss ist, aber mit der Zeit findet man heraus, dass darunter auch nur ein weicher Kern steckt. So war es übrigens auch mit einer anderen Person, die in dem Buch auftaucht. Zuerst hat man eine schlechte Meinung über diese Person, aber das ändert sich auch mit der Zeit. Das zeigt uns wieder, dass man Menschen nicht nur nach einer Tat beurteilen sollte.
Die Nachrichten, die das Buch übermittelt sind in meinen Augen echt schön, aber im Fokus steht in meinen Augen, dass man nicht so schnell über jemanden urteilen sollte, vor allem, wenn man die Person nicht so gut kennt. Und natürlich auch der LGBT Faktor. Dass gleichgeschlechtliche Liebe genauso Liebe ist, wie ungleichgeschlechtliche Liebe. Und auch das Thema Mobbing wird angeschnitten. Dass man nicht stumm zusehen sollte, sondern auch selbst etwas dagegen unternehmen sollte, denn mit stumm anhören, hört es nicht auf.
Nina Schiffers Schreibstil war sehr angenehm zu lesen, jedoch muss ich sagen, dass man gemerkt hat, dass sie noch sehr jung ist. Gerade an der Wortwahl hat man es erkannt, aber das hat mich nicht weiter gestört, denn es war auch Vielfalt mit dabei.
Den Titel finde ich schön, da er zu der Geschichte passt. Zum Cover muss ich sagen, dass ich es schön finde die zwei Mädchen in ihrer Vertrautheit darauf zu sehen. Es ist mal etwas anderes als die Cover anderer Gay Romance Bücher, in denen es um Mädchen geht.
Und bevor ich es vergesse: die Widmung und der letzte Abschnitt waren einfach wunderschön! Vor allem finde ich die Verknüpfung des letzten Abschnitts mit dem Titel einfach super!

Mein Fazit: Das Buch ist definitiv gelungen und ich kann es nur empfehlen. Vor allem an Personen, denen "Den Mund voll ungesagter Dinge" von Anne Freytag auch gut gefallen hat. Und egal, ob jung oder alt - es ist auf jeden Fall eine Geschichte zum dahin schmelzen, die auch ihre ernsten Seiten hat.

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443 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 67 Rezensionen

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PS: Ich mag dich

Kasie West , Ann Lecker
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.07.2017
ISBN 9783551583666
Genre: Jugendbuch

Rezension:

In dem Buch geht es um Lily, die sich für ihr Leben gern mit Musik beschäftigt. Ihr Traum ist es bei dem Songschreibwettbewerb mitzumachen und zu gewinnen, aber wenn es doch nur so einfach wäre einen Song zu schreiben. Die besten Ideen kommen ihr normalerweise im Chemieunterricht, aber ihr Lehrer erfährt, dass sie lieber in ihrem Notizbuch herum kritzelt anstatt mit zu schreiben. Daher muss sie ihm nach jeder Stunde ihren Aufschrieb vorlegen. Deshalb kommt es dazu, dass sie eines Tages ihr Lieblingslied auf den Tisch kritzelt, denn ihre Chemie Notizen kommen nicht mehr in Frage. In der nächsten Chemie Stunde ist sie überrascht, denn jemand hat ihr geantwortet. Lily ist überrascht, denn sonst kennt nie jemand das Lied, geschweige denn die Band. Im Laufe der Zeit entwickelt sich eine kleine Brieffreundschaft - die zwei verstecken ihre Briefe immer unter dem Tisch für den anderen. Sie tauschen sich über alles aus: Musik, ihr Leben, Wünsche, Sorgen, einfach alles und so kommt es, dass Lily sich in den Unbekannten verliebt. Anfangs will sie nicht wissen wer der Unbekannte ist, doch irgendwann setzt sie alles dran den Unbekannten aus zu machen. Denn da gibt es jemanden, den sie sehr mag und sie wünscht sich, dass diese Person ihr geheimer Brieffreund ist. Aber als sie es endlich heraus findet, kommt alles anders als gedacht...

Eine süße und lockere Liebesgeschichte, die definitiv perfekt für zwischendurch ist, aber von der ich leider etwas enttäuscht war. Denn sobald die Charaktere vorgestellt wurden, hatte ich bereits eine Vermutung wer der geheime Brieffreund sein würde und als sich diese Vermutung bestätigt hat, war ich ehrlich gesagt enttäuscht. Denn dadurch war der komplette Überraschungseffekt verpufft. Aber die Nachricht, die das Buch vermittelt hat war in meinen Augen eine echt schöne. Und zwar basiert das ganze auf dem Grundgedanken, dass man jemanden nicht in eine Schublade schieben sollte, wenn man ihn noch nicht richtig kennt.
Aber nun wieder zu der Handlung. Es war einfach super süß wie Lily diese Brieffreundschaft mit dem Unbekannten geführt hat und es hat mich tatsächlich zum Schmunzeln gebracht. Mein Fangirl-Herz hat höher geschlagen, weil es einfach verdammt romantisch ist einen geheimen Brieffreund zu haben. (Ja, da spricht wieder die hoffnungsvolle Romantikerin aus mir, die ihre Book-Boyfriends am Liebsten im echten Leben hätte.) Irgendwie war es auch etwas schönes, dass der Fokus nicht nur auf der Liebesgeschichte lag, sondern auch auf den alltäglichen Problemen, mit denen die Protagonisten zu kämpfen hatten. Man hat einen Einblick in die Familien beider Protagonisten (also Lily und der anonyme Typ) bekommen und es war schön, dass die Familien nicht perfekt waren. Denn man hat es ja des Öfteren so, dass die Familie des einen Protagonisten perfekt wirkt und es dem Leser dann dadurch echt komisch vorkommt. Aber dem war hier nicht so. Jedoch muss ich kritisieren, dass es einige Stellen gab, die einfach unnötig war und das Buch in die Länge gezogen haben. Es sind 368 Seiten, die man sehr schnell durch hat, aber ich denke, dass man das Buch auch hätte etwas kürzer machen können.
Als Charakter wächst Lily dem Leser sofort ans Herz und man fängt auch gleichzeitig an mit ihr mit zu fühlen. Jedoch gab es gewisse Stellen, in denen Lily mit ihrer Reaktion in meinen Augen übertrieben hat. Das hat mich etwas gestört. Die anderen Charaktere werde ich nicht namentlich erwähnen, um Spoiler zu vermeiden, aber ein bisschen muss ich doch auf sie eingehen. Vor allem auf den anonymen Brieffreund. Dieser hat mir in der Rolle des anonymen Brieffreunds echt gut gefallen. Da hat man sich gleich gewünscht auch so einen Briefwechsel während der Schulzeit gehabt zu haben und so seine große Liebe zu finden.
Titel und Cover passen meiner Meinung nach auch sehr gut zum Buch. Vor allem der Titel wie er gestaltet ist passt perfekt zu dem Buch. Ich finde es immer super, wenn der Titel so in das Buch einbezogen ist und man auch nachvollziehen kann wieso dieser gewählt wurde. Die zwei Personen, die einander den Rücken zudrehen passen auch super dazu, denn das spiegelt irgendwie die Beziehung über die Briefe wieder.
Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass es eine gutes Buch war, jedoch richtet es sich eher an jüngere Leser und vielleicht auch Leser, die nicht so viel lesen? Ich hatte nämlich das Gefühl, dass mein jüngeres Ich dieses Buch viel mehr genossen hätte, weil ich damals noch nicht so viele Bücher gelesen hatte wie jetzt und mir bestimmte Dinge nicht übertrieben vorgekommen wären. Aber auch für einen Erwachsenen ist es keine schlechte Geschichte. Vor allem, wenn man Liebesgeschichten dieser Art mag.

Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sternen, da es für mich zwar eine tolle Geschichte für zwischendurch war, aber überragend war sie jetzt nicht wirklich.

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178 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

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Manche Tage muss man einfach zuckern

Tamara Mataya , Evelin Sudakowa-Blasberg
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.04.2017
ISBN 9783453421691
Genre: Liebesromane

Rezension:

In dem Buch geht es um Sarah, die mit ein paar Problemchen zu kämpfen hat. Auf der einen Seite ist sie auf Jobsuche und findet zwar einen Job, jedoch ist sie total unglücklich dort. Aber sie kann nicht aufhören, da sie auf das Geld angewiesen und muss sich so mit nervigen Chefs und gemeinen Arbeitskollegen herumschlagen. Auf der anderen Seite ist ihr Problem alles, was Beziehungen angeht. Am liebsten hätte sie eine Beziehung und sie hofft darauf ihren Mister Right auf der Plattform "Missed Connections" zu finden. Diese dient dazu alle zu helfen, die meinen ihren Traumpartner schon gesehen zu haben und nicht angesprochen zu haben. Täglich besucht Sarah diese Website und als sie dann tatsächlich ihre eigene Beschreibung ist die Freude groß, denn Sarah scheint schon zu ahnen wer dahinter steckt. Nämlich der einzige freundliche Arbeitskollege Blake, der leider viel zu selten da ist. Aber auf der andere Seite ist da noch Jack, der Zwillingsbruder ihres besten Freundes Pete. Für ihn empfindet Sarah auch Gefühle, was natürlich für Verwirrung sorgt...

Für wen sich Sarah letztendlich entscheidet, ob es tatsächlich Blake ist, der ihr auf "Missed Connections" geschrieben hat und wie es mit ihrem Job weiter geht, müsst ihr schon selbst nachlesen.
Ich kann euch nur sagen, dass euch das Buch sehr gut gefallen wird, wenn ihr kitschige und nicht allzu anspruchsvolle Liebesgeschichten mögt. Und mit nicht allzu anspruchsvoller Geschichte meine ich, dass einige Dinge vorhersehbar sind. Zumindest waren sie das für mich.
Ich habe mich irgendwie auf das Buch gefreut, da ich total auf dem Liebesgeschichten Trip war und da ich sehr viele positiven Rezensionen gelesen hatte, waren meine Erwartungen ziemlich hoch. Im Nachhinein wäre es schlauer von mir gewesen die Rezensionen erst nach dem Lesen des Buches zu lesen, denn dadurch wurde ich ein bisschen enttäuscht. Man hat ein gutes Maß an Drama, was mir aber irgendwann zu viel wurde. Ich kam zwar sehr gut voran, aber hatte keinerlei Interesse mehr an der Geschichte, weil ich mehr oder weniger ab der ersten Seite schon wusste mit wem Sarah zusammen kommen würde und wer der heimlich Verehrer auf "Missed Connections" ist. Für mich hat einfach die nötige Spannung gefehlt und das Ungewisse, in das man sich stürzt. Trotzdem hatte ich das Gefühl an manchen Stellen dahin zu schmelzen, weil es schnulzig und schön war. Wer Kitsch und Schnulze mag: für den ist gut gesorgt.
Der Schreibstil war flüssig zu lesen und auch gut für zwischendurch. Perfekt zum Abschalten, was es mir ermöglicht hat das Buch zu jeder Uhrzeit zu lesen. Er hat mir einfach echt gut gefallen und ich habe das Buch, trotz den Sachen, die mich genervt haben, gern gelesen.
Nun zu den Charakteren: bei Sarah bin ich zwiegespalten. Auf der einen Seite war sie super sympathisch und man hat gerne aus ihrer Sicht gelesen. Aber auf der anderen Seite hat sie mich dermaßen gestört. Vor allem was ihren Job angeht. Mir ist schon bewusst, dass sie das Geld braucht und nicht einfach so kündigen kann, aber dann sollte sie sich auch nicht beschweren, denn immerhin hat sie sich den Job selbst ausgesucht. Es hat mich wahnsinnig gestört. Auch gestört hat mich, dass sie ihre Gefühle in Bezug auf diesen einen Charakter einfach nicht wahr haben wollte. Generell war sie in meinen Augen eine Protagonistin, die sich viel zu sehr beschwert hat und das hat mich aufgeregt. Dagegen waren Pete und Jack mir viel sympathischer. Ich hätte mir gewünscht, dass sie öfter aufgetaucht wären, denn die Stellen mit ihnen hatten einfach eine Leichtigkeit und waren auch teilweise zum dahinschmelzen. Am Liebsten hätte ich ein komplettes Buch über sie gelesen.
Den Titel finde ich übrigens sehr passend, da man den Titel theoretisch wörtlich auf das Buch beziehen kann. Denn ein bisschen Zucker hätte in Sarahs Leben nicht geschadet. Das Cover hat mich übrigens auch sehr angesprochen, da dieser Lettering Stil für mich super ansprechend ist und es einfach schön fürs Auge ist. Ich finde, dass man das Cover einfach sehr gerne betrachtet.

Von mir bekommt "Manche Tage muss man einfach zuckern" von Tamara Mataya insgesamt 3 von 5 Sternen, da es in meinen Augen nur durchschnittlich war und ich mir mehr erhofft hätte.

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

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Zweimal Sommer zum Verlieben

Aimee Friedman , Catrin Frischer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbt, 29.05.2018
ISBN 9783570165119
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Zweimal Sommer zum Verlieben" ist eine lockere und leichte Sommerlektüre, die den Leser in das Leben der 15-jährigen Summer Everett entführt. Anders wie bei jedem anderen Buch, gibt es hier nicht nur einen Handlungsstrang, sondern gleich zwei. Und zwar bekommt Summer kurz vor ihrem Abflug nach Frankreich einen Anruf von ihrem Vater. In der einen Version ignoriert sie den Anruf und fliegt in die Provence, um ihren Sommer in dort zu verbringen. Schnell merkt sie, dass nicht alles ist wie sie erwartet hat. Denn ihr Vater ist gar nicht da und stattdessen ist da dieses Mädchen, welches äußerst unfreundlich zu Summer ist und sich gemeinsam mit ihrer Mutter sehr merkwürdig verhält. Aber was wäre ein Sommer in Frankreich, ohne sich zu verlieben? Summer verfällt dem süßen Jacques und es scheint ein wunderbarer Sommer zu werden - nur ahnt Summer nichts von dem Geheimnis, welches ihre Familie umgibt. In der zweiten Version geht Summer ans Telefon und erfährt, dass sie nicht nach Frankreich kommen kann, weil ihr Vater nicht da ist (diese Nachricht hat sie bei der ersten Version verpasst). Stattdessen bleibt sie zu Hause und macht einen Fotografie Kurs, in dem auch ihr Schwarm Hugh ist. Sie erlebt einen schönen Sommer zu Hause und kommt durch den Kurs auch Hugh immer näher, aber das Familiengeheimnis bleibt ihr nicht erspart...

Beginnen tut das Buch mit einem Prolog, der für beide Versionen der Geschichte verwendet wird und so ist es auch mit dem Epilog. Ich hatte zu Beginn des Lesens den Klappentext wieder vergessen und war anfangs verwirrt, dass man als Leser immer wieder zwischen den zwei Versionen hin und her springt, aber nach kurzer Zeit habe ich mich daran gewöhnt. Die Idee zwei Versionen einer Geschichte zu haben ist nicht wirklich neu, aber in dieser Ausführung kannte ich sie noch nicht. Wer "Die drei ??? und du" kennt, der weiß, dass man da als Leser die nächsten Schritte 'entscheiden' kann und anfangs wurde ich ein klein wenig daran erinnert. Aber ich fand die Idee super und die Umsetzung ist der Autorin echt gelungen. Ich hatte wirklich nicht das Gefühl, dass irgendwas jetzt nicht stimmt. Vor allem beim Epilog. Da dachte ich zuerst, dass es eher in Richtung der einen Version sein muss (also die, die Summer dann wirklich erlebt hat). Aber dem ist nicht so. Der Epilog passt zu beiden Versionen und ich denke, dass hier dem Leser überlassen ist, welche der Versionen einem besser gefallen hat und diese ist dann sozusagen wirklich geschehen.
Summer ist eine äußerst sympathische Protagonistin, die einem schnell ans Herz wächst und man sieht förmlich wie sie im Laufe der Geschichte eine Entwicklung durch macht. Von Gewohnheiten zu neuen Sachen, würde ich es nennen. Anfangs traut sie sich nicht aus alten Verhaltensmustern heraus zu kommen, weil es ja in ihrer bequemen Zone liegt, aber am Ende traut sie sich viel mehr. Diese Entwicklung hat mir echt gut gefallen, da sie als Charakter gewachsen und erwachsener geworden ist. Vor allem auch, was das Familiengeheimnis betrifft.
Der Schreibstil der Autorin ließ sich sehr flüssig lesen und es gab nicht wirklich Stellen, die sich gezogen haben. So wie man es von einer lockeren Sommerlektüre erwartet.
Generell muss ich zu der Handlung sagen, dass sie für mich ein bisschen vorhersehbar war. Das sogenannte Geheimnis schien für mich von Anfang an total klar zu sein, aber für die Protagonistin war es das nicht. Aber ich schätze, dass es eher daher kommt, dass ich schon sehr viel gelesen habe und immer voraus denke - ich überlege mir, was passieren könnte, bzw. in dem Fall: was verheimlicht wird und wieso sich die Charaktere so merkwürdig verhalten.
Aber im Großen und Ganzen hat mir das Buch echt gut gefallen. Ich hatte Spaß beim Lesen und war irgendwie traurig darüber, dass ich das Buch so schnell durch hatte. Jedoch war die Länge auch angemessen, denn wäre es länger gewesen, hätte es sich irgendwann vielleicht gezogen.

Von mir bekommt "Zweimal Sommer zum Verlieben" von Aimee Friedman  insgesamt 4 von 5 möglichen Sternen.

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684 Bibliotheken, 20 Leser, 1 Gruppe, 134 Rezensionen

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Der Schwarze Thron - Die Schwestern

Kendare Blake , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 09.05.2017
ISBN 9783764531447
Genre: Fantasy

Rezension:

In "Der Schwarze Thron - Die Schwestern" geht es um die Drillinge Katharine, Mirabella und Arsinoe, deren Schicksal es vorgesehen hat, dass sie sich gegenseitig umbringen bis nur eine übrig bleibt und die neue Königin der Insel bleibt. Daher wurden sie, wie auch schon ihre vorfahren, bereits in jungem Alter getrennt und sind mit Familien aufgewachsen, die ihre magischen Fähigkeiten teilen. Während Mirabella als Elementwandlerin aufgeht hat Arsinoe Probleme als Naturbegabte und Katharine als Giftmischertin, denn bei den zwei scheint die magische Gabe nicht so ausgeprägt zu sein wie bei ihrer Schwester Mirabella. Bei der Erwachsenenzeremonie müssen die drei ihre Kräfte zur Schau stellen. Mirabella ist sich sicher, dass sie gut ankommen wird, aber Arsinoe und Katharine haben ihre Zweifel. Sie wollen niemanden enttäuschen und schließlich will jede weiter leben. Aber was, wenn es jemanden gibt, der sich einmischen will, so dass die stärkste Königin gewinnt und das ohne, dass diese ihre Schwestern tötet? Und wird die Gabe von Arsinoe und Katharine doch noch erwachen?

Diese Zusammenfassung klingt jetzt nicht so prickelnd, aber ich wusste jetzt einfach nicht wie ich genauer auf den Inhalt eingehen sollte ohne zu spoilern. Aber bei mir hat es ausgereicht zu wissen, dass es um die Drillinge geht, die dazu bestimmt sind einander zu töten. Das war mal etwas Neues und ich muss sagen, dass ich nach dem Lesen noch begeisterter bin als zuvor!
Der Schreibstil der Autorin war für mich sehr angenehm zu lesen, auch wenn ich anfangs nicht so gut herein gekommen bin. Einerseits liest man aus der Erzähler-Perspektive und auf der anderen Seite fand ich, dass man nicht immer eine einfach Wortwahl hatte. Da ich unmittelbar vor dem Buch ein typisches Jugendbuch gelesen hatte war es definitiv ein Umschwung, aber gerade dieser Schreibstil macht es möglich, dass Personen verschiedener Altersgruppen dieses Buch lesen würden. Also nicht nur Jugendlich, sondern tatsächlich auch Erwachsene. Die Voraussetzung ist natürlich, dass man das Genre Fantasy mag.
Die Geschichte fand ich auch echt super. Anfangs dachte ich noch, dass es eine typische "Kampf-um-die-Macht-und-den-Thron"-Geschichte wird, aber damit lag ich tatsächlich falsch. Es ist mal anders verpackt und macht das ganze viel spannender. Ich konnte das Buch bis zum Schluss nicht richtig einschätzen. Man spekuliert und spekuliert und am Ende liegt man doch falsch. Aber mit einer Sache hatte ich Recht, und zwar mit einer Sache, die mit Arsinoe zu tun hatte. Mehr sage ich dazu jetzt nicht, aber irgendwie hat es mich gefreut wenigstens diesen kleinen Anhaltspunkt zu haben. Auf jeden Fall hatte ich Mühe das Buch wegzulegen, weil ich einfach wissen wollte, was als nächstes passiert! Jetzt kann ich auch den Hype in den USA absolut nachvollziehen! Dadurch, dass auch die Perspektiven wechseln, hatte man einen Einblick in das Leben der drei Mädchen. Zwischendurch habe ich mich immer gefragt, für wen ich mich entscheiden würde und anfangs konnte ich das gar nicht. Aber jetzt nach dem Lesen wären es Arsinoe und Katharine. Mirabella war mir ab einer bestimmten Stelle sehr unsympathisch und es war diejenige, mit der ich mich am Wenigstens anfreunden konnte. Die meiste Zeit hat sie mich nur noch genervt. Stattdessen wollte ich immer wissen wie es jetzt mir Arsinoe und Katharine weiter geht. Die zwei hatten definitiv interessantere Persönlichkeiten für mich. Aber entscheiden könnte ich mich nicht.
Mein Fazit: Lest das Buch, wenn ihr Lust auf Spannung und Fantasy habt. Aber Vorsicht: es endet mit einem Cliffhanger, aber Band zwei ist zum Glück schon draußen. Auf Band drei müssen wir leider noch warten.

Von mir bekommt das Buch insgesamt 4 von 5 möglichen Sternen und ich bin echt gespannt, was der zweite Teil so mit sich bringt, denn nach diesem Cliffhanger muss man es auf jeden Fall wissen!

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508 Bibliotheken, 29 Leser, 2 Gruppen, 171 Rezensionen

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Children of Blood and Bone – Goldener Zorn

Tomi Adeyemi , Andrea Fischer
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 27.06.2018
ISBN 9783841440297
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auf das Buch habe ich mich schon lange gefreut - vor allem, nachdem es so angepriesen wurde! Das heißt ich konnte es kaum erwarten das Buch zu lesen, aber jetzt im Endeffekt muss ich zugeben, dass das Buch doch nicht sooooo toll ist wie alle sagen. Ich finde es gut, aber als All-Age-Bestseller würde ich das Buch nicht bezeichnen. Dafür gibt es weitaus bessere Bücher.

Da man am Anfang direkt in die Geschichte hinein geworfen wird, hatte ich so einige Probleme damit klar zu kommen. (Nicht mal bei Seite 100 war ich so weit ohne hin und her blättern klar zu kommen!) Es sind so viele Begriffe und das zeigt schon die Komplexität der Welt, die von Tomi Adeyemi geschaffen wurde. Das gibt definitiv einen Pluspunkt, denn er mag ich zwar nicht so gut zurecht kommen, aber später finde ich es dann immerzu genial, wenn eine Geschichte eine komplexere Welt hat. Aber doof war trotzdem, dass ich so schwer rein gekommen bin.

Was mir auch gut gefallen hat, waren die afrikanischen Elemente, die hier verknüpft wurden. Zusammen mit den magischen Elementen ist eine wirklich tolle Welt. Da will man als Fantasy Fan einfach weiter lesen. Mal abgesehen von der Welt hat man aber die anderen typischen Fantasy-Elemente. Die Protagonistin, die auserwählt wird, die Liebesgeschichte und den Plottwist am Ende, damit man als Leser ja gezwungen ist weiter zu lesen. 

Zur Handlung muss ich sagen, dass diese sehr schnell voran geschritten ist. Bereits in den ersten 100 Seiten passiert so viel, dass man als Leser kaum mitkommt. Man kommt eigentlich nicht wirklich zu den gediegenen Passagen, in denen man entspannen kann. Immer passiert etwas und vor allem Dinge, mit denen man nicht wirklich gerechnet hätte. Auf der einen Seite finde ich es gut, aber auf der anderen Seite finde ich es dann doch zu viel.
Was mich aber am meisten gestört hat war die Sache mit der Romanze. Ich habe das Gefühl, dass es inzwischen in allen Jugendbüchern ein Muss ist. Egal ob Fantasy oder Sci-Fi oder oder oder… Die Romanze zwischen Zélie und Inan war für ab der Stelle klar, ab der sie sich gehasst haben und die Sache mit Tzain und Amari war vorhersehbar. An sich mag ich Liebesgeschichten, aber diese nehmen in Folgebänden meist zu viel Raum in Anspruch und dann liest man gefühlt keinen Fantasyroman mehr. Ich hoffe sehr, dass im nächsten Teil der Fokus auf dem Fantasy Aspekt bleiben wird.

Apropos zweiter Teil: Band eins endet in einem Cliffhanger und was für ein Cliffhanger das ist. Der Plottwist am Ende ist definitiv gelungen und ich hätte das alles wirklich nicht erwartet. 

Im Großen und Ganzen würde ich das Buch dennoch weiter empfehlen, gerade weil der Fantasy Aspekt und die Welt mir sehr gut gefallen hat. Es waren nur einzelne Details, die wirklich gestört haben.
Daher gebe ich 3,5 von 5 Sternen und weil man auf Lovelybooks leider keine halben Sterne vergeben kann, bekommt das Buch von mir 3 Sterne.

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72 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Ein Sommer auf gut Glück

Morgan Matson , Franka Reinhart
Flexibler Einband: 688 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.04.2018
ISBN 9783570403570
Genre: Jugendbuch

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15 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

Die Botanicas

Dana Menzel , Julia Fraczek
Fester Einband: 99 Seiten
Erschienen bei Lychatz Verlag, 21.02.2018
ISBN 9783942929554
Genre: Kinderbuch

Rezension:

"Die Botanicas - Waldgeflüster" ist der erste Teil einer Kinderbuchreihe, in dem es die Freundinnen Ida, Isabella, Trixie, Litchi und Chitchi geht. Die Mädchen sind beste Freundinnen und haben eine enge Verbundenheit zur Natur. Eines Abends, auf einem ihrer Ausflüge, machen die Mädchen eine große Entdeckung: Pflanzen können sprechen! Das ist natürlich ein Erlebnis, welches die Mädchen nie wieder vergessen werden. Und schon bald machen die Pflanzen Gebrauch von der Tatsache, dass die fünf Freundinnen ihr Geheimnis kennen, denn sie brauchen die Hilfe der Mädchen. Im Wald ist nämlich ein Umweltverschmutzer unterwegs, weshalb der komplette Wald und die darin lebenden Pflanzen in Gefahr sind. Werden Ida, Isabella, Trixie, Litchi und Chitchi es schaffen den Übeltäter aufzuhalten?

Ich war echt gespannt auf dieses Buch, da Julia Fraczek ebenfalls eine Buchbloggerin ist und ich gerne die Bücher anderer Buchblogger lese.
Zu aller erst möchte ich über die Aufmachung des Buchs sprechen. Das Cover ist recht simpel gestaltet und es gefällt mir sehr. Ich finde es auch toll, dass man die Freundinnen von hinten sieht, weil ich ein großer Fan davon bin. Schön ist auch, dass die Mauer, auf der die Mädchen sitzen, auch auf der Rückseite zu sehen ist. Wenn man das Buch also aufklappen würde, dann hätte man ein ganzes Bild. Zudem gibt es auf Seite drei noch eine kleine Zeichnung der Mädchen, die übrigens die gleiche ist wie auf den dazugehörigen Lesezeichen. Dadurch kann sich der Leser ein Bild der Mädchen von vorne machen, was ich echt super finde!
Zum Inhalt muss ich sagen, dass mir die Idee echt gut gefallen hat! Mir ist bisher kein Buch über den Weg gelaufen, in dem Pflanzen sprechen konnten. Es waren immer nur Tiere und die sprechenden Pflanzen sind definitiv etwas Neues! Mir hat auch gut gefallen, dass die Autorinnen gut recherchiert und die Namen und Beschreibungen der Pflanzen richtig waren. Was ich jedoch kritisieren muss ist die Umsetzung des ganzen. Die Ansätze sind echt gelungen, jedoch hat mir persönlich eine genauere Ausführung gefehlt. Es ging mir alles viel zu schnell und ich muss sagen, dass 99 Seiten leider zu wenig sind. Ich war echt schnell durch, aber hatte im Nachhinein das Gefühl, dass es etwas unrealistisch war, dass alles so perfekt gelaufen ist. Wären da mehr Seiten gewesen, hätte man als Leser die Freundinnen besser kennen lernen können und hätte auch mehr Zeit die Spannung aufzubauen.
Aber was gut gelungen ist, ist auf jeden Fall die Message hinter dem Buch. Ich finde es sehr wichtig, dass Kinder bereits früh lernen, was Umweltschutz ist und wie sehr sie den Pflanzen schaden, wenn sie mal eine Plastikverpackung oder auch jegliche andere Art von Müll in den Wald werfen.
Eine weitere Sache, die ich gut fand, war die Tatsache, dass es kaum aufgefallen ist, dass das Buch von zwei Autorinnen geschrieben wurde.
Bei den Charakteren ist mir etwas aufgefallen, und zwar die Tatsache, dass ihre Beschreibungen immer direkt hinter einander zu lesen sind. Ich hätte es besser gefunden, wenn dies etwas mehr über das ganze Buch verteilt gewesen wäre. Eine andere Sache, die ich hier anmerken möchte ist eine Sache zu Ida. Sie wird als ruhig, schüchtern und als der Fels in der Brandung beschrieben. Aber auf der anderen Seite ist diejenige, die bei der Mission gleich mit dabei ist, Klassensprecherin ist und zudem noch gerne redet. Das hat für mich nicht ganz zusammengepasst und ich schätze mal, dass das daran liegt, dass das Buch von zwei Autorinnen geschrieben wurde. Was mir an den Charakteren jedoch gut gefallen hat war die Tatsache, dass sie so verschieden sind und dennoch Gemeinsamkeiten haben. Was mich aber irritiert hat waren die Namen Litchi und Chitchi. Bei Litchi musste ich die ganze Zeit an eine Litschi denken und bei Chitchi an diese Spielzeug Hunde aus meiner Kindheit, die "Chi-Chi-Love" hießen.
Im Großen und Ganzen denke ich, dass es der Zielgruppe gefallen könnte und ich bin mal gespannt wie es mit den Botanicas weiter geht, denn "Waldgeflüster" ist ja nur Band eins.

Ich gebe "Die Botanicas - Waldgeflüster" insgesamt 3 von 5 Sternen und freue mich schon mehr von den beiden Autorinnen zu lesen.

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843 Bibliotheken, 19 Leser, 1 Gruppe, 133 Rezensionen

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Die Stille meiner Worte

Ava Reed , Alexander Kopainski
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter Verlag, 09.03.2018
ISBN 9783764170790
Genre: Jugendbuch

Rezension:

In "Die Stille meiner Worte" geht es um die siebzehnjährige Hannah, die seit dem Tod ihr Zwillingsschwester Izzy ihre Worte verloren hat. Sie spricht mit keinem. Weder mit ihren Eltern noch mit dem Kater Mo. Hannah konnte ihre Schwester noch nicht los lassen, weshalb sie ihr Briefe schreibt. Aber diese Briefe sind besonders, denn sobald sie diese geschrieben hat, verbrennt Hannah diese, bis nichts als Asche übrig ist. Damit will sie die Briefe an Izzy senden. Doch eines Tages, als es ihnen zu viel wird, schicken Hannahs Eltern sie nach Sankt Anna. Dieser Ort soll ihr helfen alles zu verarbeiten und wieder zurück ins Leben zu finden. Vor Beginn des Schuljahres fahren die Schüler von Sankt Anna immer in ein Camp, um sich näher kennen zu lernen und dort trifft Hannah auf Levi. Levi, der sein letztes Jahr in Sankt Anna verbringt und traurig darüber ist, da es die letzten Jahre zu seinem zu Hause geworden ist. Levi sieht etwas in Hannah und will alles über sie wissen. Ob er ihr helfen kann, wieder zurück ins Leben zu finden?


"Die Stille meiner Worte" war das erste Buch von Ava Reed, welches ich gelesen habe und ich muss sagen, dass ich am Ende traurig, berührt und überwältigt war. Überwältigt von diesen wunderbaren Worten, die in so eine tolle Geschichte verpackt sind! Das Buch war eher ein Spontan-Kauf und der Hauptgrund war das Cover und der Name der Autorin. Ava Reed war für mich vor dem Buch immer eine tolle Buchbloggerin, die auch einige Bücher geschrieben hat, von denen ich keines gelesen hatte. Aber jetzt, wo ich das Buch gelesen habe, ist sie auch eine wundervolle Autorin, von der ich definitiv mehr lesen muss! Denn dieser Schreibstil hat mich von Anfang bis Ende an das Buch gefesselt, auch, wenn ich anfangs nicht erwartet hätte, dass die Geschichte so sehr in die Tiefe gehen würde.
Die Idee, dass eine Schwester den Tod der anderen Schwester nicht ganz verarbeitet hat ist keineswegs neu und dennoch hat die Autorin es geschafft eine so einzigartige und herzberührende Geschichte auf die Beine zu stellen. Ich habe mich ganz mitreißen lassen und am Ende hatte ich tatsächlich Tränen in den Augen, was äußerst selten bei mir vor kommt. Ich war selbst überrascht. Direkt nachdem ich das Buch beendet hatte, saß ich nur da - unfähig etwas zu tun. Denn ich musste erst einmal verarbeiten, dass ich gerade dieses Buch fertig gelesen hatte.
Nicht nur die Geschichte an sich hat mir gut gefallen, sondern auch die Aufmachung des ganzen Buchs. Zwischendurch hat man immer wieder die Briefe, die Hannah an ihre Schwester Izzy schreibt und sie sind einfach so schön und berühren einen direkt! Ich habe mir viele Stellen markiert und ein Großteil sind kleine Passagen aus diesen Briefen. An dieser Stelle möchte ich euch einige Zitate nennen, die ich markiert habe:

"Ach, Izzy. Du hast gesagt, ich wäre der Vogel und du der Fisch. Aber jetzt bin ich es, die nicht mit dir fliegen kann. Jetzt bin ich der Fisch, der nicht schwimmt, und der Vogel, der nicht fliegt. Ich bin kaputt ohne dich." (S.98)

"Du hast mir mal gesagt, nach Regen folgt immer Sonnenschein. Aber was mache ich, wenn der Regen nicht aufhört? Oh, ich weiß, was du sagen würdest: Dann stell dich gefälligst rein! Tanzen kannst du überall." (S.179)

"Wenn du noch hier wärst, wäre der Tag heller, das Gras grüner, das Glück größer. Alles wäre besser." (S.205)

"Ich habe ihre Stimme gehört. Nicht nur diesen Schrei. Sie war da." (S.278)


An dieser Stelle sollte ich vielleicht auch erwähnen, dass das Buch aus zwei Sichten geschrieben ist. Auf der einen Seite hat man Hannah und auf der anderen Seite Levi. Beide haben ihre Päckchen, die sie mit sich tragen und ich finde, dass beide auf ihre Art und Weise wunderbar sind. Man kann sich super in die Figuren hinein versetzen, aber an dieser Stelle muss ich sagen, dass die beiden zwar tolle Charaktere sind, aber mein Lieblingscharakter ist immer noch Kater Mo! Dieser Kater hat es mir echt angetan und wer das Buch gelesen hat, wird verstehen wieso.
Mehr möchte ich an dieser Stelle auch nicht zum Buch sagen, denn ich bin der festen Überzeugung, dass es jeder selbst lesen sollte und diese wunderschöne Welt zu erleben.


Von mir bekommt das Buch volle 5 von 5 Sternen und bisher ist es auf Platz eins meiner Jahreshighlights 2018! Ich freu mich schon sehr mehr von der Autorin zu lesen.

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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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Mia 11: Mia und der Jette-Jammer

Susanne Fülscher , Dagmar Henze
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.03.2018
ISBN 9783551650764
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Normalerweise würde ich jetzt mit dem Inhalt anfangen, aber ich finde, dass der Klappentext genug aussagt. Wenn man mich genauer fragt, dann eventuell etwas zu viel. Da wurde einem definitiv etwas vorweg genommen, aber das ist nicht so tragisch, denn wie jeder Mia-Band bringt auch dieser so einige Überraschungen mit sich. 
Jedenfalls habe ich mich direkt in das Buch gestürzt, als es bei mir ankam, denn ich konnte es kaum erwarten zu erfahren, welches Abenteuer Mia und ihre Freundinnen dieses Mal erleben würden. Auch mit meinen inzwischen 19 Jahren freue ich mich immer aufs neue in die Welt von Mia eintauchen zu dürfen und daran wird sich wahrscheinlich auch nicht so viel ändern. 
Das Buch lässt sich super flüssig und man findet die typischen Mia-Wörter "mega-giga-irre" und "gi-ga-genial" wieder. Ich muss sagen, dass ich während dem Lesen einer Freundin fast mit "Das ist ja mega-giga-irre" geantwortet hätte. Ich glaube, dass sie das wahrscheinlich nicht verstanden hätte. Aber was ich jetzt damit sagen möchte: dieser Band reißt den Leser genauso mit wie die vorherigen, wenn nicht, dann sogar etwas mehr. Denn ich habe mit Mia mitgefühlt, als sie erfahren hat, dass ihre beste Freundin Jette weg zieht. Es hat mich auf jeden Fall sehr traurig gemacht, denn es war undenkbar für mich, dass Mias beste Freundin Jette auf einmal weg zieht! Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es allen Mia-Fans das Herz gebrochen hat. Aber Mia und ihre Freundinnen wären nicht Mia und ihre Freundinnen, wenn ihnen nicht etwas einfallen würde. Ich fand es echt mutig von den Mädchen, dass sie sich alleine (und ohne ihren Eltern etwas zu sagen) so weit trauen. Man fiebert definitiv mit und hofft natürlich auch, dass alles gut geht. Fernweh ist auch vorprogrammiert. Vor allem, wenn das Wetter in dem Buch um einiges besser ist als das Wetter bei sich und außerdem war da noch die Sache mit dem Strand. 
Im Großen und Ganzen bringt das Buch gute Laune und Fernweh ins Leben. Ich konnte tatsächlich über die Tatsache hinweg sehen, dass ich gerade eine schwere Klausur geschrieben hatte! Und hab ich schon gesagt wie sehr ich schmunzeln musste und mir gewünscht habe wieder ein Kind zu sein?! 
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, vor allem für Mia- Fans. Wer Mia noch nicht kennt, sollte auf jeden Fall mal rein lesen, denn ich kann sagen, dass ihr etwas ganz tolles verpasst! 

Von mir bekommt der elfte Mia-Band auf jeden Fall volle 5 von 5 Sternen und ich freue mich schon jetzt auf Band 12!

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221 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 103 Rezensionen

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Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow

Rainbow Rowell , Brigitte Jakobeit
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 04.08.2017
ISBN 9783423640329
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Simon Snow ist der mächtigste Zauberer, den die Welt der Magie je hervorgebracht hat. Wäre da nur nicht die Tatsache, dass Simon völlig unfähig ist, seine magischen Kräfte zu steuern. Aber dafür ist ja Watford da, das Zaubererinternat. Für Simons Zimmergenossen Baz – Vampir aus angesehener Familie und Simon in freundlichem Hass zugetan – ist er, der Auserwählte, eine wahre Fehlbesetzung. Am liebsten würde Baz den Magie sprühenden Simon mit seinen spitzen Zähnen ein für alle Mal erledigen. Doch dazu kommt es nicht, vorerst zumindest. Denn die verfeindeten Jungs tun sich zusammen, um gemeinsam mit ihrer blitzgescheiten Schulkameradin Penelope den Mord an Baz' Mutter aufzuklären. Für Simon beginnt eine Achterbahn der Gefühle. Und die Welt der Zauberer steht fortan nicht nur in Liebesdingen kopf.

Meine Meinung

Ich lasse mal mein übliches "genauer auf den Inhalt eingehen" weg, da ich finde, dass der Klappentext bereits genug aussagt. Aber zwischendurch werde ich einige Aspekte aus dem Inhalt aufgreifen. Auf jeden Fall schleiche ich schon seit einiger Zeit um die Bücher von Rainbow Rowell herum und als ich es dann bei meinem letzten Ausflug in die Bibliothek gesehen habe musste ich es einfach mitnehmen. Es hat sich heraus gestellt, dass es sich gelohnt hat und ich bin zu dem Fazit gekommen, dass ich mehr von der Autorin lesen muss! Den Schreibstil fand ich echt super - nicht zu schwer und auch nicht zu einfach, genau richtig für mich würde ich sagen. Aber ich muss sagen, dass es mich manchmal irritiert hat, dass aus so vielen Sichten geschrieben wurde, vor allem weil es gegen Ende hin immer mehr wurden. Gut fand ich aber, dass die Kapitel nicht so lang waren, denn das kann ich nicht wirklich leiden, denn dann bekommt das "Ich lese nur noch ein Kapitel" ein ganz anderes Ausmaß.
Auf jeden Fall wollte ich das Buch einerseits wegen dem Schreibstil, aber andererseits auch wegen der Handlung nicht aus der Hand legen. Die Geschichte hat mich packen können und ich musste wissen wie es weiter geht. Ich wollte einfach wissen wie Simon und Baz vorgehen um den Mord an Baz' Mutter aufzuklären. Das tolle an dem ganzen aber war, dass es nicht nur diesen einen Handlungsstrang gab, es war eher der rote Faden, der irgendwie dazu geführt hat, dass die anderen Dinge passieren bzw. dass gewisse Geheimnisse gelüftet werden. Als Leser spekuliert man natürlich die ganze Zeit, was passieren kann und letztendlich kommt es doch anders. Das Ende hat mich echt überrascht und ich muss sagen, dass ich diese Wendung echt nicht erwartet hätte und gerade diese Unvorhersehbarkeit hat das Buch für mich so toll gemacht. Ich finde es nämlich echt langweilig, wenn man im Voraus schon alles erahnen kann. Dann macht das Lesen einfach keinen Spaß mehr, aber als ich dieses Buch zugeklappt habe musste ich erst mal tief durchatmen, weil es mich echt mitgenommen hat. Dennoch hatte das Buch seine Längen und für mich teils unnötige Passagen, die ab und zu das Lesen erschwert haben. Aber darüber kann ich dank dem Rest hinweg sehen.
Die Charaktere haben mir echt gut gefallen, vor allem, weil sie anfangs anders scheinen. Man denkt man wüsste alles über sie, aber dann kommt doch etwas ans Licht, was sie dann in ein anderes Licht wirft. Vor allem bei Baz war das der Fall. Und darf ich sagen, dass ich Simon und Baz von Seite eins an geshippt habe? Ich habe echt auf den Moment gewartet, in dem sie endlich mal ihre Zuneigung zueinander zeigen. Irgendwie war es ja auch cool, dass die Beziehung zwischen den beiden einfach mal da war. Es wurde kein Drama drum gemacht, dass die beiden Jungs sind und der Fokus ist auf der Fantasy Geschichte geblieben, was ich super fand. Denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass solche eine Beziehung in Büchern den Rest verdrängt und dadurch die eigentliche Geschichte verloren geht. Da können wir froh sein, dass Rainbow Rowell es besser gemacht hat!

Bewertung

Mein Fazit ist: ich muss als nächstes "Fangirl" lesen, denn es hängt ja mit "Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow" zusammen! Auf jeden Fall bekommt das Buch von mir insgesamt 4 von 5 möglichen Sternen.

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(203)

380 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

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A Court of Thorns and Roses

Sarah J. Maas
Flexibler Einband: 419 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury UK, 05.05.2015
ISBN 9781408857861
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Where do I start? Maybe with the fact that I was stupid not reading this book for so long. I've wanted to read it since it came out in 2015 but for some reasons I didn't do it. And after the book made it to my shelf it took me half a year to start it and then another four months to read it. I know, four months is a very long time but I needed this time as English isn't my mother tong and the language in 'A Court of Thorns and Roses' isn't that easy as it is in other books.
What I can say is that I adored this book! Everyone needs to read it even they haven't so because in my eyes Sarah J. Maas is a queen of writing. Her style of writing is amazing and you just can't put the book away even if you want to. Reading in English makes me tired fast because I need to concentrate more than while reading German books. But with this book I wanted to read on even though I was tired. I needed to froce myself to stop reading because other wise I would have been exhausted after reading the book.
But if I'm honest the beginning of the book didn't catch me right away. Some parts weren't that ineresting but the further I kept reading the better the book got. Especially the last pages killed me. Even though you didn't have a huge cliffhanger like other books, I was 100% sure that I needed to read on. I was happy that I already had bought book two before finishing book one.
Coming to the characters: at first I didn't like Feyre that much but it changed throughout the book. I finally liked her and now - after having read the book - she's an amazing character to me. She's such a strong character and went through so many things. Tamlin also is really cute. All the Things he kept doing for Feyre melted my heart more and more and towards the ending I had fallen for him, even though I had been spoilered about certain things - especially certain things about Rhysand. Talking About Rhysand. He seemed really weird to me. Like really weird. I actually couldn't understande him. In the beginning I didn't like him at all but then I started liking him more - but not more than Tamlin.
And another thing: I didn't expect things to come the way they did. Like suddenly everything took a turn and I was left with my mouth open. That's what I love the most About reading a book. If it leaves me with my mouth open, it's a really good one!

All in all I can say that 'A Court of Thorns and Roses' is amazing and if you haven't read it yet, you just have to do it! I'm rating it with 4 out of 5 stars.

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(1.303)

2.362 Bibliotheken, 93 Leser, 0 Gruppen, 429 Rezensionen

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Save Me

Mona Kasten
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei LYX, 23.02.2018
ISBN 9783736305564
Genre: Liebesromane

Rezension:

Im neuen Roman von Mona Kasten geht es um Ruby Bell, die Dank eines Stipendium auf das Maxton Hall College gehen darf, auf dem eigentlich nur die Kinder reicher Geschäftsleute sind. Ruby dagegen stammt aus einer sehr bodenstämmigen Familie, weshalb sie die Schule und ihr Privatleben strikt trennt. In der Schule will sie auf keinen Fall auffallen, denn sie möchte ihren Abschluss machen, um nach Oxford gehen zu können, was ihr größter Traum ist. Doch in ihrem letzten Schuljahr kommt so einiges anders als gedacht: Ruby wird Zeuge einer bestimmten Sache, die sie hätte nicht sehen dürfen und das resultiert darin, dass sie James Beaufort an der Backe hat. James, dessen Familie das Unternehmen Beaufort gehört, welches im ganzen Land bekannt ist. Aber die Aufmerksamkeit von James bedeutet auch, dass nun die ganze Schule sie zu kennen scheint und ehe sie sich versieht, verliebt sie sich auch schon in James - was nebenbei gemerkt das letzte ist, was sie eigentlich wollte. Aber die Welt der Reichen ist gar nicht so schön und toll wie sie auf den ersten Blick scheint und vor allem bringt sie so einige Probleme mit sich...

Klingt wie der typische New Adult Roman und ist auch so einer, ABER Mona Kasten schafft es, dass einem beim Lesen überhaupt nicht langweilig wird. Eher möchte man das Buch nicht mehr weglegen und durchgehend weiter lesen, auch wenn man gerade nicht wirklich die Zeit dafür hat.
"Save Me" ist das erste Buch von Mona Kasten, welches ich gelesen habe und ich muss sagen, dass mich ihr Schreibstil sehr begeistern konnte. Ich war zunächst sehr skeptisch, da der Klappentext die typische New Adult Geschichte verspricht, die man schon in anderen unzähligen Versionen kennt. Ich hatte mich mental darauf eingestellt zu wissen, was in dem Roman passieren wird, aber ich lag nicht ganz richtig. Denn für mich (und ich schätze auch für viele anderen da draußen) gab es so einige Überraschungen - vor allem, was den Schluss betrifft.
Da dies der erste Band einer Trilogie ist, ist in der ersten Hälfte nicht viel passiert. Die Handlung plätscherte eher dahin, was mich aber nicht sonderlich gestört hat. Denn ich habe das Buch zum Entspannen und abschalten gelesen und durch die plätschernde Handlung und die recht einfach Wortwahl ist es mit gelungen mein Umfeld und andere Gedanken auszublenden. An dieser Stelle ein Fun Fact: ich hätte fast meine Zughaltestelle verpasst, weil ich so vertieft ins Lesen war! Auch, wenn das nicht so prickelnd klingt, gibt es von mir einen Pluspunkt dafür. Denn immerhin ist einer der Gründe, weshalb ich lese genau dieser: Ich kann aus der Realität in eine fiktionale Welt flüchten.
Ab der Hälfte nimmt die Handlung an fahrt auf und ich wollte das Buch am Liebsten gar nicht mehr weglegen. Vor allem der Höhepunkt am Ende lässt die Seiten nur so dahin fliegen, bis man bemerkt, dass man am Ende angelangt ist. Ich war jedenfalls sprachlos und dachte mir, dass dies nicht das Ende sein kann. War es aber und in diesem Moment traf mich auch die Erkenntnis, dass es noch etwas dauert bis Band zwei erscheint. Also solltet ihr das Buch noch nicht gelesen haben: lasst euch Zeit, denn der Cliffhanger ist echt mies.
Und zum Schluss möchte ich mich noch kurz zu den Charakteren äußern. Hierbei werde ich nur auf die Protagonisten Ruby und James eingehen. Die anderen Charaktere möchte ich euch nicht vorweg nehmen. Aber, was ich zu den anderen Charakteren sagen kann: Rubys Familie und Freundin Lin habe ich natürlich sofort ins Herz geschlossen. Bei James Schwester und seinen Freunden habe ich etwas Zeit gebraucht, um sie zu mögen, jedoch mag ich nicht alle seine Freunde. Es gibt diesen einen Charakter, den ich gar nicht mag.
Ruby ist eine super tolle Protagonistin und ich finde es echt toll, dass sie so organisiert und ehrgeizig ist. Letzteres finde ich bezogen auf ihren Traum echt genial. In einigen Charakterzügen habe ich mich selbst wieder erkannt, was natürlich perfekt ist. Denn es gibt in meinen Augen keinen besseren Buchcharakter als den, mit dem man sich identifizieren kann. Auf jeden Fall mochte ich Ruby von Anfang an. Zwischendurch gab es einige Situationen, in denen ich ihre Denkweise/Handlung nicht wirklich nachvollziehen konnte, aber ich finde auch, dass das dazu gehört. Tja, und der gute James. was soll ich zu ihm sagen? Vielleicht, dass ich ihn anfangs überhaupt nicht leiden konnte, dann plötzlich doch und dann wieder nicht? Und letztendlich, als ich dachte, dass er super toll ist und der Bookish Boyfriend, tut er diese eine Sache. Das Fazit ist: ich mag ihn im Moment nicht und ich denke, dass mir da einige zustimmen werden.
So, aber nun zum Großen und Ganzen: das Buch ist echt super, vor allem etwas für Zwischendurch, wenn man mal schnell ein Buch lesen möchte und trotzdem etwas Handlung möchte. Ich kann es an alle New-Adult und Mona Kasten Fans weiter empfehlen.

Von mir bekommt das Buch volle 5 von 5 Sternen (das hätte ich echt nie im Leben gedacht!!) und ich bin echt gespannt, was der zweite und der dritte Band so mit sich bringen.

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(24)

42 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Gregs Tagebuch 12 - Und tschüss!

Jeff Kinney , Dietmar Schmidt
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Baumhaus, 14.11.2017
ISBN 9783833936562
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Da ich Gregs Tagebuch schon immer gerne gelesen habe, musste ich jetzt auch den zwölften Band lesen. Ich gehöre mit meinen 19 Jahren definitiv nicht mehr zu der Zielgruppe, dennoch war es mal wieder schön in Gregs Welt einzutauchen. Diesmal fliegt Familie Heffley in den Urlaub, weshalb das Chaos schon einmal vorprogrammiert ist. An dieser Stelle muss ich auch ein großes Lob an den Autor loswerden, der selbst nach elf Büchern noch ein zwölftes geschrieben hat und dennoch immer wieder neue Sachen einbringt. Mir wären nach fünf Teilen wahrscheinlich die Ideen ausgegangen.
In diesem Band ist mir jedoch aufgefallen, dass Greg sich etwas weiter entwickelt. Das kindliche ist noch dabei, aber ich finde, dass man auch merkt, dass es so langsam weiter geht. Mehr in Richtung Pubertät - vor allem, wenn ich an die Stellen denke, in denen Greg über Rodrick spricht.
Apropos Charaktere: ich fand, dass in diesem Band nicht so viel auf die anderen Charaktere eingegangen wurde wie in den Bänden zuvor. Außerdem war es mal schön nur Greg und seine Familie zu erleben. Ohne die ganzen Klassenkameraden und Freunde von Greg.
Im Großen und Ganzen hat mich dieser Band nicht enttäuscht - außer, dass ich gemerkt habe, dass ich langsam zu alt werde (aber ich werde trotzdem nicht aufhören die Bücher zu lesen, weil sie so eine Leichtigkeit mit sich bringen). Falls ihr ein Kind zu Hause habt, dann dreht diesem auf jeden Fall Gregs Tagebuch an, denn für Kinder - vor allem Jungen - ist diese Buchreihe wunderbar.

Von mir bekommt das Buch 4 von 5 möglichen Sternen und ich finde es ist ein Muss für jeden, der Gregs Tagebuch liebt!

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94 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 16 Rezensionen

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Das Tagebuch der Anne Frank

Ari Folman , Anne Frank , David Polonsky , Mirjam Pressler
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 05.10.2017
ISBN 9783103972535
Genre: Comics

Rezension:

Nachdem bekannt wurde, dass "Das Tagebuch der Anne Frank" als Graphic Diary rauskommen würde, war ich sofort Ohr und wusste, dass ich lesen würde. Ich habe den Originaltext nicht gelesen, da ich mich unwohl fühle, dass Tagebuch einer fremden Person zu lesen. Denn ich würde auch nicht wollen, dass jemand in 100 Jahren mein Tagebuch liest. Aber jetzt, wo ich die Graphic Diary gelesen habe, bin ich neugierig geworden und ich werde wohl über meinen Schatten springen müssen und zum Originaltext greifen.
Aber nun zu der Graphic Diary. Es ist ja eine Mischung aus Graphic Novel und dem Originaltext und gerade diese Mischung macht dieses Buch besonders. Ich hatte Spaß beim Lesen, weil die Illustrationen einfach genial sind. Am liebsten würde ich ja ein Bild hinzufügen, in dem man diese sieht, aber leider darf ich das nicht. Ich kann euch nur empfehlen in der Buchhandlung mal einen Blick rein zu werfen.
Die Gefühle, die Anne Frank mit ihren Worten ausdrückt werden in meinen Augen perfekt illustriert und auch, wenn man fiktive Dialoge hat: man kann sich sehr gut in die Situation der Familie und vor allem in Franks Gefühlswelt hinein versetzen. Das hat mir besonders gut gefallen.
Was ich auch super fand, war, dass am Ende ein kleiner Text ist, der erklärt was nach dem Ende des Tagebuchs passiert ist und wie es eben zur Veröffentlichung kam. Das Nachwort von Ari Folman hat mir auch sehr gut gefallen.
Ich muss auch sagen, dass mich das Buch traurig gemacht hat. Es hat mir wieder vor Augen geführt wie schrecklich das Dritte Reich und der danach folgende Zweite Weltkrieg einfach war und wie viele Menschen deshalb ihr Leben lassen mussten.

Von mir bekommt das Buch volle 5 von 5 Sternen und ich kann es wirklich jedem einzelnen von euch ans Herz legen.

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60 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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THE AMATEURS - Wenn drei sich streiten

Sara Shepard , Ursula Held
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbt, 11.12.2017
ISBN 9783570311318
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nach dem Cliffhanger konnte ich es kaum erwarten weiter zu lesen, jedoch muss ich sagen, dass mich dieser Teil sehr enttäuscht hat. Aber zunächst etwas zum Inhalt:
Am Ende des ersten Bands finden Aerin, Seneca und Maddox heraus, dass sie nicht den richtigen Täter aufgedeckt haben - denn dieser war dieser war die ganze Zeit unter ihnen. Jedoch wissen die Freunde nicht einmal ob "Brett" sein richtiger Name ist und wo er sich gerade befindet. Denn Brett ist untergetaucht und hat schon seine nächsten Pläne. Dafür lockt er Aerin, Seneca und Maddox mit einem neuen Fall an, denn er möchte ein kleines Spiel mit ihnen spielen. Seneca und ihre Freunde wissen, dass es gefährlich ist, aber sie wissen auch, dass es ihre einzige Chance ist Brett überhaupt dran zu kriegen. Also machen sie sich auf dem Weg, aber dabei ahnen sie nicht, was Brett alles geplant hat...

Ich habe mich so gefreut, dass ich endlich das Buch lesen kann, aber schon in den ersten 50 Seiten zieht sich die Handlung nur so dahin und ehrlich gesagt wusste ich schon worauf das ganze hinaus laufen wird. Denn aus dem ersten Teil weiß man bereits wer Bretts nächstes Opfer sein wird und es ist klar, dass Aerin, Seneca und Maddox es nicht wissen können, aber dennoch finde ich, dass man die Handlung hätte anders gestalten können. Sonderlich spannend war es auch nicht, weil es sich so sehr gezogen hat. Tja, und auf den letzten zehn Seiten hat sich die Handlung abgespielt, die dann anregen soll den dritten Teil zu lesen. Ich muss tatsächlich sagen, dass Band eins um Längen besser war, da dieser nicht so vorhersehbar wie Band zwei war. Was mich auch gestört hat war die Tatsache, dass mir Dinge aufgefallen sind, die den Protagonisten erst 20 Seiten später aufgefallen sind.
Wenn ich schon einmal bei den Protagonisten bin: neben Aerin, Seneca, Maddox und Brett ist auch noch Maddox' Schwester Madison dabei, die man bereits aus dem ersten Band kennt. Außerdem ist da noch ein Wiedersehen mit einem anderen Charakter aus Band eins und darüber habe ich mich echt gefreut. Was mich gestört hat, waren die Beziehungen in dem Buch. Es ist tatsächlich deprimierend, wenn man sich als Leser darüber aufregen muss, dass Seneca und Maddox es nicht schaffen ihren Mund aufzumachen. Außerdem habe ich mich auch gefragt wieso die Seneca, Aerin, Maddox und Madison teilweise so schlecht durchdachte Aktionen durchführen. Jemand mit einem gesunden Menschenverstand würde noch einmal mehrmals darüber nachdenken, aber gut, so eine Person würde es auch nicht mit einem Serienmörder aufnehmen wollen.
Im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass dieser Band schlecht war. Vor allem im Vergleich zum ersten Teil oder zu den anderen Büchern von Sara Shepard. Der Cliffhanger am Ende hat den Band nicht viel besser gemacht.

Von mir bekommt das Buch insgesamt 2 von 5 Sternen und auch, wenn ich gerne wissen möchte wie es weiter geht, weiß ich noch nicht, ob ich weiter lesen möchte.

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