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66 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

wikinger, historischer roman, haithabu, dänemark, schweden

Herrin des Nordens

Martha Sophie Marcus
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.01.2016
ISBN 9783442481064
Genre: Historische Romane

Rezension:

Handelsstadt Haithabu 1047: Die junge Ingunn schwärmt leidenschaftlich für den wenig älteren Torge, der aus England nach Dänemark gekommen ist. Hier beansprucht Torge eine Erbschaft, und hier bereitet er sich auf eine Zukunft als Krieger in Diensten des englischen Königs vor. Torges älterer Bruder Jon hingegen schätzt Verhandlungsgeschick mehr als Kriegslust. Um Torge zu beschützen, und obwohl er sich mittlerweile selbst in Ingunn verliebt hat, kehrt Jon jedoch mit seinem Bruder nach England zurück. Ingunn bleibt in ihrer geliebten Heimat. Und dann überfallen die Norweger Haithabu .

Das Cover: passt gut zur Geschichte, der obere Teil mit den Schiffen und dem dunkeln Himmel spiegelt das Geschehen im Ganzen Buch sehr gut wieder, und die Teilung des Covers durch den Seemannskonten finde ich sehr gut gelungen.

Die Handlung: Die Geschichte beginnt im Jahr 1044 und endet im Jahr 1006 in Haithabu, Dänemark. Im größten Teil des Buches begleitet man Ingunn. Aber ab und an erhalten wir auch einen Einblick in die Sicht von Jon. Das Leben zu dieser Zeit ist nicht einfach, denn verschiedene Könige kämpfen um Dänemark und Haithabu gerät oft ins Visier von Angriffen. Außerdem nimmt der Konflikt zwischen Christentum und den nordischen Göttern seinen lauf. Ingunn entwickelt sich zu einer starken Frau, die eine Rückschläge hinnehmen muss und alles versucht um sich, ihre Familie und ihr Stadt zu schützen.

Der Schreibstil: Ein toller Schreibstil, der es einfach macht sich in der Geschichte zurecht zu finden, außerdem merkt die Autorin am Ende des Buches auch an, dass sie drauf achtet, den Lesefluss durch alte Wörter nicht zu behindern um so dem Leser den Spaß am Lesen zu erhalten und auch das ist ihr sehr gut gelungen.

Fazit: Mit über 700 Seiten ist das Buch nicht gerade in ein paar Tagen gelesen. Trotzdem konnte es mich so packen, dass ich nich aufhören wollte zu lesen und ich habe es in wenigen Tagen verschlungen. Allerdings war es mir an manchen Stellen doch etwas  zu langatmig. Frau Marcus gelingt es mit Ingunn eine starke Protagonistin zu entwickeln, die sich nicht in irgendein Frauenbild drängen lässt, die weis was sie will und macht was sie will. Die Protagonistin hat mir sehr gut gefallen, aber auch die anderen Nebencharaktere waren sehr gut ausgearbeitet, so das es leicht viel sich in diese hinein zu versetzen. Aber nicht nur die auftretenden Personen, sondern auch der Hintergrund, das allgemeine Leben (Bräuche und auch die Anbetung der Nordischen Götter) zu dieser Zeit wird von der Autorin gut und authentisch gelungen.  Auch der geschichtliche Hintergrund, die Christianisierung, der Kampf der Könige und das Ende der Wikingerzeit haben mir im Zusammenhang mit dem Rest der Geschichte sehr gut gefallen. Martha Sophie Marcus hat es in meinen Augen geschafft eine authentische Story zu entwickeln. Für jemanden, der sein Wissen über die Wikinger und ihre Kultur erweitern möchte, oder allgemein gerne historische Romane liest, sollte sich dieses Buch mal genauer anschauen. Es lohnt sich wirklich. Ich vergebe 4 Sterne.

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

bier, familie, feuerweh, gerste, hamburg

Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot

Florian Herb
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 15.04.2016
ISBN 9783548287591
Genre: Humor

Rezension:

Das Cover: Frühlingshaft und mit der Frau im Dirndl und dem Bier sehr passend.

Die Handlung: Maria nimmt es dankend an, als die Landfrauen bei ihr in Hamburg auftauchen und möchten, dass sie mit ihnen nach Ried kommt um ihrem Vater mit der Brauerei zu helfen. In ihrer Ehe läuft es nicht rund und so packt sie ihre Sachen. In Ried versucht sie alles um die Brauerei und ihren Vater wieder auf Vordermann zu bringen, damit im nächsten Jahr das 700-jähre Dorfjubiläum auch mit dem hiesigen Bier gefeiert werden kann.

Der Schreibstil: Ein sehr lockerer Schreibstil, mit viel Humor und einfach zu lesen.

Das Fazit: Florian Herb hat eine humorvolle Geschichte rund um das Bierbrauen und die bayerische Dorfkultur geschaffen. Es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht das Buch zu lesen und alles rund um das Dorf Ried und seine Bewohner kennen zu lernen. Der Autor schafft es aktuelle Probleme in die Geschichte einzubauen, zum Beispiel werden die Flüchtlinge in die Gemeinschaft integriert oder eben auch das Intrigen gespannt werden um noch mehr Touristen für den kleinen Ort im Allgäu zu begeistern und so noch mehr Geld zu bekommen. Und auch der Klimawandel macht in dem Buch vor nichts Halt, erst kein Schnee, dann viel Regen und dann doch zu viel Schnee. Es ist wirklich alles dabei. Alles in allem ein wirklich tolles Buch, das mir gut gefallen hat und das ich jedem empfehlen kann der es gern etwas humorvoller mag oder/und die Kultur besser kennen lernen will und zusätzlich ein bisschen was über das Bierbrauen erfahren möchte.

Markus Huschele führte in seinem „Gästeservicecenter“ – wie die Tourismuszentralen im Landkreis nun seit drei Wochen hießen, nachdem die beauftragte Image-Consulting-Group Branding Solutions aus Wernigerode den Begriff „Tourist“ zu nahe an „Terrorist“ sah – kundenorientierte Servicegespräche mit potentiellen Gästen. S. 84

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110 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

liebe, cornwall, sommer, england, familie

Sommer in St. Ives

Anne Sanders
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 24.05.2016
ISBN 9783764505462
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover: wunderschön, sommerlich und trotzdem schlicht.

Die Handlung: Wir begleiten Lola auf ihrem sechswöchigen Urlaub in St. Ives. Verzweiflung, Streit, Liebe, alles ist vertreten in ihrem Urlaub nicht zuletzt wegen ihrer Familie. Sie muss ihrer Mutter in den schwersten Stunden ihres Lebens beistehen, aber auch ihr eigenes Leben kommt nicht zu kurz. Sie lernt Chase kennen, von dem sie zu Beginn nicht wirklich weis, was sie eigentlich von ihm halten soll. Man erfährt aber auch den Hintergrund des Ganzen, mit Lolas Großmutter Elvira und Sam erfahren wir, was in der Vergangenheit schon in dem beschaulichen Fischerdorf in Cornwall passiert ist.

Der Schreibstil: Anne Sanders Schreibstil ist flüssig und macht immer Lust darauf das Buch weiterzulesen. Ein Zitat ist mir dabei besonders ins Auge gestochen

Die Sache mit den Bahnhöfen ist die, (…) : Sie können die schönsten Orte der Welt sein, wenn man auf jemanden wartet, nach dem man sich sehnt, und die scheußlichsten von allen, wenn man jemanden ziehen lassen muss, der einem wichtig ist.

Fazit: Ein toller Sommerroman, mit dem ich anfangs ein paar Schwierigkeiten hatte, die sich aber mit jeder gelesene Seite verflüchtigt haben. Lola ist eine unglaublich sympathische Protagonistin, die versucht ihrer Familie im Streit zusammen zu halten. Sie weis selbst noch nicht wirklich was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Auch Elvira, Lolas Großmutter finde ich sehr sympathisch, ist sie doch in ihrem Alter nochmal in ein komplett neues Leben eingetaucht. Ihre Vergangenheit ist wundervoll aber auch traurig und man ist froh, dass sie ihr Glück noch einmal gefunden hat. Durch Kapitel in der Vergangenheit erfahren wir die ganzen Geschichte von Elvira und warum sie sich jetzt in dem malerischen Küstenort St. Ives niederlassen möchte. Auch ich muss zugeben, dass ich mich auf Grund der Beschreibungen der Autorin ein bisschen in St. Ives verliebt habe. Obwohl es doch wieder eine typische Gegenwart- / Vergangenheitsgeschichte ist, konnte mich die Geschichte überzeugen, tolle Charaktere, zwei schöne Handlungsstränge, in denen die Liebe eine große Rolle spielt, aber auch die üblichen Familienprobleme nicht zu kurz kommen. Ein toller Roman um auf Balkonien oder am Strand den Sommer zu genießen und sich einfach weg zu träumen.

Ich gebe dem Buch 4 1/2 von 5 Sternen, da ich am Anfang ein paar Schwierigkeiten hatte, jetzt aber ab und an immer noch an Chase denken muss.

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86 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

entführung, thriller, mord, krimis, special agent

Ihr tötet mich nicht

Shannon Kirk , Verena Kilchling
Flexibler Einband: 349 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.04.2016
ISBN 9783442484331
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Cover: Eher unscheinbar, aber auf Grund der Farbgestaltung anziehend.

Die Handlung: Das Buch ist aus zwei Sichten erzählt. Zum einen haben wir dort Lisa, die uns über die Tage in der Gefangenschaft zählt und zum anderen erzählt uns Roger, wie sie den Entführern auf die Schliche kommen.  Lisa wird entführt weil sie schwanger ist, doch sie will das alles nicht hinnehmen. Mit ihrem messerscharfen Verstand und der Gabe ungewollte Emotionen nicht an sich heranzulassen, versucht sie sich aus der Gefangenschaft zu befreien. Währenddessen ist Special Agent Roger Lui auf der Suche nach dem Mädchen, was sich manchmal als sehr einfach und dann doch wieder als sehr kompliziert herausstellt.

Das Fazit: Ein Psychothriller, den ich so noch nicht gelesen habe und der auch zu 100 % in das Genre passt. Shannon Kirk erschafft Protagonisten, die etwas besonderes sind, auch wenn mir Lisa manchmal etwas überheblich und besserwisserisch vorkam, kann man sie trotzdem auf jeder einzelnen Seite nachvollziehen, wieso, weshalb und warum sie das ganze macht. Natürlich erzählt sie auch von ihrer Vergangenheit, damit wir sie besser verstehen und kennen lernen können. Am Ende des Buches bekommen wir dann noch einen Einblick in die Gegenwart, welcher sich für mich allerdings etwas gezogen hat, aber trotzdem auch notwendig gewesen ist um dem ganzen ein gutes Ende zu verleihen. Auch Special Agent Roger Liu erzählt dagegen von den Ermittlungen und der Suche nach dem Mädchen, auch von ihm erfahren wir viel aus der Vergangenheit um ihn besser kennenzulernen und um nachvollziehen zu können, warum er jetzt so handelt, wie er eben handelt. Die Abschnitte aus Sicht des Agent sind recht kurz gehalten, was der Geschichte durchaus gut getan hat.  Alles in allem ist es ein Psychothriller, der mich von der ersten Seite an begeistern konnte. Der Höhepunkt beginnt in etwa der Mitte des Buches, wobei mir dann erst nicht richtig schlüssig war, warum das zu dem Zeitpunkt schon kam und nicht erst kurz vor Schluss, so wie das meistens der Fall ist. Trotzdem konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen und hatte es dann an 2 Tagen durchgelesen, weil ich unbedingt wissen musste wie es zu Ende geht. Es ist definitiv nichts für schwache Nerven, denn so wollen weder Opfer noch Täter leiden. Ein Must-Read für alle Fans von Psychothrillern. 100% empfehlenswert!

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

kosovo, familie, vater-sohn-beziehung, computerspiel, balkankrieg

Y

Jan Böttcher
Fester Einband: 255 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 12.02.2016
ISBN 9783351036409
Genre: Romane

Rezension:

„Ich versuche ständig, mit der Fremde warm zu werden. So wie ich nicht anders kann, als mit der Wärme zu fremdeln.“

In Deutschland lernen sie sich kennen. Im kriegszerstörten Kosovo können sie nicht zusammenbleiben. Nur ihrem Sohn gelingt es, die alten Grenzen hinter sich zu lassen. Jan Böttcher hat einen großen europäischen Roman geschrieben: die Geschichte einer ungleichen Liebe zwischen Nord und Süd, Heimat und Fremde, Schicksal und Selbstbestimmung.

Die Handlung: Im Großen und Ganzen geht es um Jakob Schütte, Arjeta Neziri und ihren Sohn Leka. Aber auch der Kosovokrieg spielt eine sehr wichtige Rolle. Nicht zu vergessen ist die vorhandene Gaming-Thematik, die das Thema des Kosovokrieges besser verbildlichen soll.

Der Schreibstil: Dadurch das es eben von einer 3. Person, in diesem Fall Benjis Vater erzählt wird, bekommt die Handlung meiner Meinung nach ein anderes Gesicht. Außerdem war es oft sehr verwirrend für mich und es fiel mir schwer konzentriert zu bleiben.

Fazit: Mir hat das Buch gar nicht zu gesagt, durch den verwirrenden Schreibstil beziehungsweise, dass in der Handlung immer hin und her gesprungen wurde, habe ich nie wirklich in die Geschichte gefunden. Das das Buch aus der Sicht eines 3. geschrieben wurde, aber dieser auch selbst immer wieder in der Geschichte auftaucht, da er selbst mit seinem Sohn in den Kosovo fliegt, fand ich auf der einen Seite ein gute Sache, auf der anderen Seite hat es mich aber nur noch mehr genervt.

Ich hatte mir unter dem Buch wirklich mehr eine Liebesgeschichte vorgestellt, die vor der Kulisse dieses Konfliktes statt findet, aber das Ganze blieb ziemlich schnell auf der Strecke. Außerdem waren die Charakter auch nicht wirklich sympathisch und man wusste gar nicht wer eigentlich der schlimmere von beiden ist. Einzig die beiden Jungs Leka und Benji konnten ein paar Pluspunkte sammeln.

Diese ganze Gamer-Thematik nimmt auch einen großen Teil des Buches ein, wo es mir dann sehr schwer fiel überhaupt bei der Sache zu bleiben und die Seiten nicht einfach zu lesen. Mich konnte das Buch leider von Anfang an nicht wirklich packen, weshalb ich es auch zu oft und zu lange vernachlässigt habe.

Ich vergebe hierfür 2 Sterne, wegen der unsympathischen Charaktere, die für mich verwirrenden Handlungsstränge und Zeitsprünge und der Gaming Aspekt wurde viel zu groß geschrieben. Trotz allem hat das Buch gute Ansätze, das mein Interesse für den Konflikt im Kosovo geweckt hat

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12 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

jasmina schreck, reise in den alltag, ein jahr in finnland, ein jahr in, reisebericht

Ein Jahr in Finnland

Jasmina Schreck
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Verlag Herder, 08.09.2015
ISBN 9783451067624
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ob bei Konzerten mit schreienden Männern oder während heimtückischer Giftgasanschläge, ausgelöst durch Birkenpollen – Finnland ist irgendwie anders. Ganz anders. Ganz, ganz anders. Und Jasmina Schreck befindet sich mittendrin. Erlebt merkwürdige Feste, merkwürdige Menschen, eine merkwürdige Sprache und verliebt sich in dieses merkwürdige Land.

Das Cover: Es spiegelt Finnland für mich perfekt wieder. Traumhafter Himmel, Schnee und Rentiere.

Die Handlung: Wir begleiten Jasmin Schreck ein Jahr lang durch Finnland. Sie lebt seit mittlerweile 8 Jahren in Oulu und bringt uns die finnische Kultur näher.

Fazit: Meine Meinung ist absolut zwei geteilt. Ich finde den Titel Ein Jahr in Finnland schonmal irgendwie nicht passend, da sie sich sowieso die meiste Zeit nur in Oulu aufhält und das für mich absolut nicht komplett Finnland widerspiegelt.

Vorne weg noch einmal, ich war selbst 4 Monate in Finnland, kann also auch einiges was in dem Buch geschrieben wird ganz gut beurteilen.

Beginnen wir also von vorne. Ich habe einen Haufen an Post-Its gebraucht, da ich alles, was ich selbst aus Finnland kenne erst einmal markiert habe. Ich musste oft schmunzeln, weil manche Sachen tatsächlich auch in anderen Städten/Regionen Finnlands genauso sind wie in Rovaniemi. Und hey, ich war froh, dass Rovaniemi in diesem Buch überhaupt 2 mal genannt wurde. Soweit so gut also. Dann folgte Seite 60, vorher ging es um Mücken, die in Finnland tatsächlich echt lästig sein können. Die Autorin schafft es auf einer kompletten Seite zu schreiben, wie sie vor den fiesen Viechern flüchtet und beschreibt es allen ernstes als würde sie von Personen verfolgt werden und wahrscheinlich gleich überfallen werden. Das war für mich dann schon zu viel des Guten.

Dann, nach dem ab und an wieder schmunzeln angesagt war, auf Seite 90, war unserer Autorin im Bus auf dem Weg von Rovaniemi nach Levi. Schön und gut soweit aber dann:

„In Lappland herrscht keine Eile. Auch nicht beim Busfahren, und schon gar nicht beim Ansagen der folgenden Haltestellen. Als der Fahrer bei Norwegen angekommen ist, will er die Uhr sogar um eine Stunde zurückstellen, um noch mehr Zeit zu haben.“ S. 90

Mein erster Gedanke war: Welche Route fährt der Bus von Rovaniemi nach Levi, dass er bei Norwegen ankommt? Es kann natürlich sein, dass 2014 der direkte Weg noch nicht fertig war, aber das ist doch sehr unwahrscheinlich. Und ja, wenn man nach Norwegen fährt sollte man die Zeit umstellen. Das passiert im Bus heut zu tage teilweise sogar automatisch. Sollte das Ironie gewesen sein, ist das leider zumindest bei mir nicht angekommen.

Was mir außerdem nicht gefallen hat, war das sie das Buch geschrieben hat nachdem sie schon ein paar Jahre in Oulu gelebt hat. Anstatt uns zu erzählen wie es war, die finnische Sprache zu lernen, setzt sie gleich einen drauf und lernt Samisch. Warum? Das macht natürlich jeder, der nach Finnland auswandert. Natürlich ist es ihr Fachgebiet, genauso wie man hinnehmen muss, dass sie auf Heavy Metal, Pilze suchen und Wein herstellen steht. Aber mir haben einfach diese Probleme gefehlt, die man hat, wenn man in ein neues Land kommt. Sie zeigt zwar auch, dass die Finnen ein komisches Volk sind, ja das sind sie tatsächlich, aber es wurden einfach alle als total komisch hingestellt alle Nachbarn waren komisch, hatten irgendwelche Macken. Als wäre das in Deutschland nicht auch so. Außerdem finde ich den Klappentext auch nicht gerade super „merkwürdige Feste, merkwürdige Menschen, eine merkwürdige Sprache“ und überhaupt das ganze Land ist merkwürdig. Natürlich ist es anderes, die Finnen haben eine andere Kultur, die lachen bestimmt auch über die Feste die wir feiern. Finnland ist nicht merkwürdig. Finnland ist wunderschön. Mit all seinen Ecken und Kanten und vor allem der Natur, die meiner Meinung nach in dem Buch auch viel zu kurz kommt.

Alles in allem ist meine Meinung, dass ich schon froh bin, dass Buch gelesen zu haben, einfach nochmal eintauchen zu können in dieses Land. Allerdings fand ich die Umsetzung nur wenig gelungen. Gerade für Leute, die das Buch lesen ,weil sie gerne mal nach Finnland reisen und sich vorher davon ein Bild machen wollen finde ich es nicht wirklich gut. Ich hätte mir gewünscht, dass das Buch am Anfang des Aufenthaltes geschrieben wurde und nicht erst 8 Jahre später.

Weil es tatsächlich Stellen gibt, die ich so auch bestätigen kann, gibt es von mir für das Buch 3 Sterne.

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28 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

kanaren, reisebericht, ein jahr auf den kanaren, sehenswürdigkeiten, lisa gast

Ein Jahr auf den Kanaren

Lisa Gast
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Verlag Herder, 08.09.2015
ISBN 9783451067129
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die Kanaren – eine Welt der Gegensätze zwischen Bettenburgen und Höhlenbewohnern, Bungalowanlagen und alternativen Lebensgemeinschaften. Lisa Gast macht sich auf in die faszinierende Vielfalt der Kanarischen Inseln, erliegt deren vulkanischem Zauber, erkundet die Geheimnisse der Bevölkerung, stürzt sich mit dem Gleitschirm in den Himmel über Lanzarote und versucht, endlich richtig surfen zu lernen. Ein Jahr auf den Kanaren – nicht mal Fliegen ist schöner.

Das Cover: Macht definitiv Lust auf die Kanaren und spiegelt für mich die Kanaren auch perfekt wieder. Türkis blaues Wasser und teilweise schwarze Sandstrände.

Die Handlung: Wir begleiten Lisa Gast durch ihr Jahr auf den Kanaren. Sie bereist so gut wie alle Inseln der Gruppe und lässt uns an ihren Aktivitäten, aber auch ein bisschen an ihrem Privatleben teilhaben. Nach diesem einen Jahr kehrt sie dann aber erstmal wieder nach Deutschland zurück.

Fazit: Dieses Buch habe ich ausgesucht, weil ich selbst ein Fan der Kanaren bin, obwohl ich zugeben muss, dass ich bisher nur auf Fuerteventura und Los Lobos gewesen bin.

Lisa Gast nimmt uns mit auf ihre Reise auf die verschiedensten Inseln, wir starten in Teneriffa, sie ist aber auch oft auf Gran Canaria oder Lanzarote. Lanzarote hat sie als ihren Hauptwohnsitz in diesem einen Jahr ausgesucht. Sie beschreibt auch, welche Formulare man ausfüllen muss, um auf den Kanaren zu wohnen, sie nimmt uns mit zu den typischen Festen und sportlichen Aktivitäten, zeigt uns aber auch die Schönheit der Inseln in dem sie die Natur und andere Sehenswürdigkeiten möglichst genau beschreibt. Auch ihre persönlichen, teilweise auch negative, Ereignisse  beschreibst sie und somit wirkt das ganze Buch gleich sehr viel authentischer.

Was mich allerdings ein bisschen gestört hat war, dass manche Erlebnisse zu abrupt geendet haben. Sie erzählt was und man denkt es geht weiter, aber sie ist dann im nächsten Absatz gleich wieder woanders. Am meisten ist mir das aufgefallen als sie über Fuerteventura geschrieben hat. Ich gebe zu, darauf habe ich mich am meisten gefreut. Sie beschreibt dann zum Beispiel, dass Leute ihr Sehenswürdigkeiten auf der Karte eingetragen haben, aber erzählt nicht  davon ob sie überhaupt da gewesen ist, oder ob es ihr gefallen oder nicht gefallen hat so wie bei den anderen Inseln.

Alles in allem hat mir das Buch aber sehr gut gefallen und es macht definitiv Lust sich selbst auf den Kanaren umzuschauen und all diese Schönheit für sich selbst zu entdecken. Vor allem die Lust endlich surfen zu lernen hat dieses Buch auf ein neues entfacht. Ich gebe diesem Buch aus der Reihe Ein Jahr in / Ein Jahr auf Reihe 4 von 5 Sterne.

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117 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 80 Rezensionen

paris, liebe, briefe, träume, tod

Die verlorenen Zeilen der Liebe

Astrid Korten
E-Buch Text: 198 Seiten
Erschienen bei Amazon Publishing, 01.03.2016
ISBN 9781477879542
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Cover:  Was soll ich sagen, es ist einfach wunderschön, die Farben passen toll zusammen es ist schlicht und passt mit dem Paar und dem Eifelwurm einfach perfekt zur Geschichte.

Die Handlung: Wir lernen im Großen und Ganzen Lilly, ihr Geschichte und ihr Geheimnisse kennen. Wir erleben mit ihr wie sie in Paris ihren Traummann kennenlernt und sie fast daran zerbricht, als er sie wieder verlässt.

Der Schreibstil: Astrid Korten schreibt tatsächlich wundervoll poetisch, findet für alles die richtigen Worte und es hat einfach alles zusammen gepasst, weshalb man das nur ca. 200 Seiten lange Buch schnell lesen konnte und es einem trotzdem immer wieder verzückt hat.

Das Fazit: Ich habe das Buch im Rahmen einer Blogtour gelesen, da ich es relativ spät erhalten habe, war ich froh, dass es nur so wenige Seiten hatte und ich habe es quasi wirklich inhaliert, wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, hätte ich es wohl nicht an 2 Abenden durchgelesen und ich bin durch das Buch gehetzt, was mir fast ein bisschen Leid getan hat, weil es einfach mehr Aufmerksamkeit verdient hat. Dieses Buch und dessen Inhalt ist einfach unglaublich, wie es im Klappentext steht voll Poesie und Liebe, so war es auch. Das Ende war tatsächlich verblüffend, sogar so sehr, dass ich es durch das schnelle Lesen gar nicht wirklich verstanden habe. Erst mit ein bisschen Abstand ist alles so klar geworden wie es sein sollte und es fällt einem schwer, den Inhalt es Buches wieder zu geben ohne zu viel zu verraten.

Alles in allem, bin ich froh, dass ich dieses Buch gelesen habe, denn es ist eine süße, kleine, aber auch wahnsinnig traurige Geschichte, die man als Liebesroman-Liebhaber einfach gelesen haben muss.

Ich ziehe aber leider einen halben Punkt bei der Bewertung ab, weil mich das Ende tatsächlich zu sehr verwirrt und verblüfft hat. Trotzdem ein Must-Read, vor allem, wenn man mehr Zeit dazu hat es zu lesen und es zu genießen.

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267 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 97 Rezensionen

cornwall, familie, liebe, england, eve chase

Black Rabbit Hall

Eve Chase , Carolin Müller
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 29.02.2016
ISBN 9783764505608
Genre: Romane

Rezension:

Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert …

Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt.

Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät …

Das Cover: Es setzt sich hier aus dem Schutzumschlag und dem Buchdeckel zusammen und es sieht einfach wundervoll aus mit der Schrift und dem Haus im Hintergrund

Die Handlung: In zwei Zeitsträngen wird hier die Geschichte von Amber Alton und Lorna Smith erzählt. Ambers Leben verändert sich von dem einen auf den anderen Moment schlagartig. Nichts ist mehr so wie es vorher war und sie muss als ältestes Kind für ihre anderen Geschwister da sein. Aber es passieren noch mehr Dinge, die Ambers Leben für immer verändern werden, welche nach und nach ans Licht kommen. Jahre später kommt Lorna dann mit ihrem Mann zu Black Rabbit  Hall, auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeit. Jon ist von dem Haus allerdings nicht überzeugt, während Lorna sich immer mehr in das Haus verliebt und sich selbst darin wiederfindet. Mit der Zeit kommen einige Geheimnisse ans Licht, dass das Leben von vielen Menschen verändern wird.

Fazit: Ein tolles Buch über Familiengeheimnisse, das am Ende zwei Generationen wieder zusammen führt. Sehr gut gefallen hat mir, dass man die beiden Zeitstränge durch die unterschiedliche Schriftart gut auseinanderhalten konnte und man so immer wusste, aus welchem Leben gerade erzählt wird. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig, so das ich das Buch in wenigen Tagen durchlesen konnte. Die Geschichte/Handlung hat mir sehr gut gefallen, da es für mich nicht direkt klar war, was passieren würde. Jede Protagonistin hatte mir ihren Problem zu kämpfen, die am Ende gut gelöst wurden. Das Ende war gut, es wurde, sagen wir mal fast alles aufgelöst, weil es doch noch eine Sache gibt, die mich brennend interessieren würde.

Ein Must-Read für alle die historische, aber auch Gegenwartsromane und Bücher über Familiengeheimnisse mögen

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321 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 61 Rezensionen

zypern, geheimnis, familie, liebe, lucinda riley

Helenas Geheimnis

Lucinda Riley , Ursula Wulfekamp
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 29.02.2016
ISBN 9783442484058
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover: Ist es nicht einfach wunderschön? Es passt hier auch alles wieder gut zusammen und es ist eine Augenweide.

Die Handlung: Diesmal entführt Lucinda Riley uns nach Zypern, diesmal sogar in die Vergangenheit und in die Zukunft, zumindest, wenn man das Buch zum jetzigen Zeitpunkt liest. Alex, der Sohn von Helena kommt im Juli 2016 zurück nach Pandora und findet dort sein eigenes Tagebuch, dass er vor 10 Jahren geführt hat, als sie dort den Sommer verbracht haben. Dann startet die Geschichte die sich im Sommer 2006 zugetragen hat und das Leben der Anwesenden verändern sollte. Zum Schluss befinden wir uns dann wieder im Juli 2016 und Alex erzählt die Geschichte zu Ende.

Der Schreibstil: Wie immer konnte mich der flüssige Schreibstil auch diese Mal wieder überzeugen und ich habe das Buch in wenigen Tagen verschlungen. In den Tagebucheinträgen hat mir der Schreibstil von Lucinda Riley besonders gut gefallen, denn es ist ihr gelungen, den Tagebuch-Schreibstil eines 13 Jährigem Jungen gut rüberzubringen.

Das Fazit: Mir hat das neue Buch von Lucinda Riley sehr gut gefallen. Die Kulisse war mal wieder wunderbar ausgewählt und führt den Leser wieder einmal an einen besonderen Ort. Außerdem hat mir gut gefallen, dass es diesmal nicht all zu weit in die Vergangenheit zurück ging und die Gegenwart/Zukunft nur einen kleinen Teil des Buches eingenommen hat. Die Aufteilung der Kapitel war auch etwas anders, man bekommt Einsicht in Gedanken von einigen Personen die an der Geschichte beteiligt sind und durch die Tagebucheinträge von Alex kann man seinen Gedankengang sehr gut nachvollziehen. Mir hat außerdem gut gefallen, dass es eben diesmal auch zum größten Teil von einem 13-Jährigem und später dann 23-Jährigem erzählt wurde, was durchaus mal was anderes war, aber der Magie, die die Bücher von Lucinda Riley verströmen, keinen Abbruch getan hat.

Alles in allem kann ich sagen: Wieder ein wunderschönes Buch von Lucinda Riley, vor toller Kulisse und mit toller Geschichte. Es ist zwar anders als die bisherigen Bücher, aber trotzdem 100% lesenswert. An alle Fans: Kauft euch dieses Buch so schnell wie möglich und lest es! Ihr werdet es nicht bereuen.


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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

feuerland, 19. jahrhundert, indianer, indios, liebe

Der Ruf des Sturmvogels

Rebecca Maly
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.07.2013
ISBN 9783453409682
Genre: Historische Romane

Rezension:

1859. Nach dem Tod ihres Vaters stehen die Schwestern Stella und Claire völlig mittellos da. Ihr Onkel Longacre arrangiert für Claire eine Ehe mit dem wohlhabenden Schafzüchter Shawn Fergusson im weit entfernten Chile. Doch die fromme Claire wehrt sich innerlich gegen die Ehe, während Stella sich nichts sehnlicher wünscht, als zu heiraten. Als die Schwestern auf der entlegenen Farm ankommen, fühlt Stella sich wie magisch von Shawn angezogen. Doch das Leben in dem fremden Land ist hart, und Stella hat ihrer Schwester versprochen, ihr zur Seite zu stehen. Sie muss sich entscheiden zwischen ihrer Pflicht und der Liebe …

Das Cover: Ist es nicht einfach der Hammer? Die Farben und die Landschaft, einfach himmlisch.

Die Handlung: Wir begleiten die Schwestern bei ihrer Reise in ihr neues Zuhause. während Stella sich sofort in das Land verliebt, steht Claire dem Ganzen skeptischer gegenüber. Was nicht zuletzt damit zu tun hat, dass ihre Hochzeit mit einem Unbekannten bevorsteht. Stella verliebt sich nicht nur in das neue Land, sondern auch in ihren zukünftigen Schwager, was zu einigen Problemen führt. Außerdem lernen wir im Laufe der Geschichte Constantin, einen Forscher aus England kennen, der auf der Farm überwintert und die Eingeborenen unter die Lupe nehmen will. Zwei von ihnen nehmen einen großen Teil in der Geschichte ein, Navarino und Naviol. Mit ihnen erleben wir, wie schwer es für die Indios ist, mit dem weißen Menschen zusammen zu leben und überhaupt zu überleben.

Der Schreibstil: Rebecca Maly hat einen sehr angenehmen Schreibstil, mit dem es einfach gelingt in die Geschichte einzutauchen. Auch ihre Beschreibungen führen dazu, dass man das Gefühl hat, mitten in der Geschichte zu sein.

Fazit: Ich mag ja historische Romane und wenn die dann auch noch an einem entlegenen Ort spielen um so besser. Der Ruf des Sturmvogels ist ein Roman, der sowohl traditionell ist aber auch etwas modernes an sich hat. Mir hat es sehr gefallen, dass man Einblicke in das Leben der Indios bekommen hat und dort eben auch nicht nur die schönen Dinge des Lebens. Die Geschichte an sich, hat mir gut gefallen, da sie nicht zu übertrieben und für mich sehr realitätsnah rüber gebracht wurde. Gestört hat mich etwas Stellas Schwester Claire, die sich zwar damit abgefunden hat, dass sie nun Shawn heiraten muss und ihr nichts anderes übrig bleibt und man kann durchaus verstehen, dass sie dann etwas zurückhalten ist, aber irgendwie bin ich mit ihr einfach nicht wirklich warm geworden. Vor allem als sie ihre Schwester dann unbedingt loswerden wollte, obwohl es für sie gar keinen wirklich Grund gab und sie sich doch vorher geschworen haben immer Seite an Seite zu stehen.

Alles in allem ein wirklich toller Roman, der mir sehr gut gefallen hat und den ich am Schluss gar nicht mehr zur Seite legen wollte. Von mir gibt es 4 1/2 von 5 Sterne für Der Ruf des Sturmvogels.

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(493)

908 Bibliotheken, 30 Leser, 1 Gruppe, 115 Rezensionen

thriller, sebastian fitzek, entführung, berlin, spannung

Das Joshua-Profil

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.10.2015
ISBN 9783785725450
Genre: Krimi und Thriller

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54 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

alaska, stalker, hundeschlitten, kalt, trauer

Küss mich unterm Nordlicht

Joanna Wolfe
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbt, 09.11.2015
ISBN 9783570310045
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Seit dem Tod ihrer Mutter betreibt die achtzehnjährige Jenny mit ihrem Vater eine Lodge in Alaska und hilft bei der Husky-Zucht. Sie will unbedingt in die Fußstapfen ihrer Mutter treten und an dem legendären Iditarod-Hundeschlittenrennen teilnehmen. Gemeinsam mit dem gleichaltrigen Mike, der in der Lodge zu Gast ist, unternimmt sie Touren durch Schnee und Eis, aber sie geraten in große Gefahr, als sie militanten Umweltschützern in die Quere kommen ...

Das Cover: Ein tolles Cover, das zur winterlichen Liebesgeschichte passt, ein paar Nordlichter wären aber auch nicht schlecht gewesen.

Die Handlung: Hier gefiel mir sehr gut, dass sie nicht gleich von Anfang an übereinander hergefallen sind, es hat sich nach und nach aufgebaut und das hat mir richtig gut gefallen. Vor allem Mike hat mir in dieser Situation sehr gut gefallen, da er sich auch wirklich über diese Beziehung gemacht hat. Mit ca. 200 Seiten im E-Book ist die Geschichte auch sehr kurzweilig, hat mir gut gefallen, obwohl das Ende dann zu schnell kam, ich hätte es mir durchaus ein bisschen spannender vorgestellt. Trotz allem war es ein tolles Jugendbuch, mit super Kulisse. Was mir da allerdings nicht so gut gefallen hat, war das das Nordlicht fast immer in allen Farben des Regenbogens aufgetaucht ist. Nach meinen Erfahrung in Lappland ist da eher nicht so oft der Fall, aber vielleicht ist das in Alaska ja anders.

Der Schreibstil: War sehr angenehm, allerdings fand ich manche Beschreibung etwas überflüssig. Trotz allem sehr verspielt, aber auch realitätsnah.

Fazit: Ein toller Jugendroman, der langsam Fahrt aufnimmt und am Ende dann in einem Feuerwerk endet.

4 von 5 Sterne

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(740)

1.249 Bibliotheken, 35 Leser, 0 Gruppen, 248 Rezensionen

erotik, geneva lee, liebe, royal passion, royal

Royal Passion

Geneva Lee , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.01.2016
ISBN 9783734102837
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Der Einstieg: Gelungener Einstieg, direkt auf den Punkt gebracht, Leser möchte wissen wer der Unbekannte ist und will mehr über die Geschichte erfahren.

Das Cover: Schlicht gehalten mit Ornamenten und Krone, passt sehr gut zur Geschichte und sieht auch sehr royal aus.

Die Handlung: Puhh…ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht was ich davon halten soll. Ich glaub es war seit langer Zeit mal wieder ein Buch, dass ich innerhalb von 3 Tagen gelesen habe, weil ich einfach wissen musste wie es weiter geht. Gleichzeitig kam mir die Geschichte aber auch wieder so bekannt vor, dass ich mir ab und zu einfach nur die Hand vor den Kopf schlagen musste. Die ganze Geschichte ist wirklich leichte Kost, für die man nicht viel nachdenken braucht und im Großen und Ganzen geht es auch wirklich immer nur um Sex, ehrlich gesagt weiß ich nicht was überhaupt neben her so passiert ist, außer ein paar Mal Zickenkrieg und wie Clara versucht sich gegen die königliche Familie durchzusetzen. Wie das halt immer so ist. Alles war so oberflächlich, ich konnte kaum einen Protagonisten richtig kennen lernen, und trotzdem betrat ich quasi immer wieder einen Sog, der mich dazu brachte immer weiter zu lesen. Und ganz ehrlich, ich bin schon gespannt auf den nächsten Teil, wie sich die Protagonisten entwickeln, wie sich die Geschichte entwickelt.

Der Schreibstil: War sehr einfach gehalten, aber trotzdem flüssig. Es gab oft Wiederholungen und es war auch wie oben schon erwähnt doch recht oberflächlich gehalten.

Fazit: Wer auf Bücher wie Shades of Grey oder die After-Reihe steht ist hier definitiv richtig. Ich hätte mir durchaus mehr tiefe gewünscht, aber auch so war es ein gutes Buch für zwischen durch, dass mich recht schnell in seinen Bann ziehen konnte. Ich bin gespannt auf den nächsten Band! Alles in allem vergebe ich hier 4 von 5 Sternen, da mich auch die Verbindung/Ähnlichkeit zu anderen Bücher etwas genervt hat.

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337 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 103 Rezensionen

thriller, mord, folter, spannung, karin slaughter

Pretty Girls

Karin Slaughter , Fred Kinzel
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 07.12.2015
ISBN 9783959670074
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Einstieg: Der Prolog war sehr spannend und macht definitiv Lust auf mehr!

Das Cover: Es zeigt zwei Silhouetten von Frauen und in den zwei Silhouetten kann man das Gesicht eines Mannes sehen. Es ist sehr schlicht, aber trotzdem sehr aussagekräftig.

Die Handlung: Die Geschichte hat 2 Handlungsstränge, die zwischendurch von Notizbuch Einträgen vom Vater des verschwunden Mädchens unterbrochen wird. Diese Notizen sind in Form von Briefen an Julia geschrieben, die am Anfang erzählen wie es zu der Entführung kommen konnte und man erste hinweise auf den Täter bekommt. Desweiteren gibt es wie schon erwähnt zwei Handlungsstränge die die aktuelle Geschichte erzählen. Der eine erzählt die Geschichte von Claire und der andere die von Lydia, sie sind teilweise von einander unabhängig aber zwischendurch auch immer wieder direkt miteinander verbunden.

Die weitere Handlung ist sehr komplex, nach und nach bekommt man einen guten Einblick was bisher geschehen war. Was passiert wenn man denkt jemanden bis auf die letzte Information zu kennen und dann herausfinden muss, dass es doch nicht so ist? Man nicht weiß wem man vertrauen kann und wem nicht?

Das Ende kam für mich dann doch ein bisschen plötzlich, aber man bekommt eine gute Zusammenfassung mit allem was später noch passiert ist. Somit bin ich also mit der Handlung komplett zufrieden und das Thema an sich ist für mich auch mal etwas anderes gewesen.

Der Schreibstil: Der Schreibstil war für mich sehr angenehm. Durch die 3 verschiedenen Einblicke konnte man gut mal eine Pause zwischendurch machen, was aber auf Grund der Spannung nicht sehr einfach war. Man war immer direkt im Geschehen mit drin und die ein oder andere Szene wurde sehr bildhaft dargestellt und ist nicht gerade etwas für schwache Nerven.

Fazit: Das war das erste Buch, dass ich von Karin Slaughter gelesen habe und alles in allem kann ich sagen, dass es mich wirklich überzeugt hat. Es war von Anfang an spannend und durch die Perspektivwechsel war man immer im Geschehen dabei. Auch die Notizbuch Einträge des Vaters brauchten die ganze Geschichte noch mal näher an den Leser. Allerdings sind manche Beschreibungen nichts für schwache Nerven. Mich konnte es trotzdem 100%-ig mitreißen!

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253 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

harry potter, hogwarts, magie, feuerkelch, trimagisches turnier

Harry Potter and the Goblet of Fire

Joanne K. Rowling
Flexibler Einband: 636 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury Publishing Plc, 01.11.2005
ISBN 9780747582380
Genre: Fantasy

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968 Bibliotheken, 21 Leser, 6 Gruppen, 163 Rezensionen

liebe, außenseiter, mobbing, jugendbuch, erste liebe

Eleanor & Park

Rainbow Rowell , Brigitte Jakobeit
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 02.02.2015
ISBN 9783446247406
Genre: Jugendbuch

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1.296 Bibliotheken, 34 Leser, 15 Gruppen, 47 Rezensionen

fantasy, westeros, krieg, das lied von eis und feuer, george r. r. martin

Sturm der Schwerter

George R. R. Martin , Andreas Helweg
Flexibler Einband: 720 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.10.2011
ISBN 9783442268467
Genre: Fantasy

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715 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 131 Rezensionen

thriller, horror, sebastian fitzek, fitzek, max rhode

Die Blutschule

Max Rhode ,
Flexibler Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 08.10.2015
ISBN 9783404172672
Genre: Krimi und Thriller

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795 Bibliotheken, 17 Leser, 3 Gruppen, 35 Rezensionen

horror, stephen king, tod, friedhof, katze

Friedhof der Kuscheltiere

Stephen King , Christel Wiemken
Flexibler Einband: 606 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.02.2011
ISBN 9783453435797
Genre: Krimi und Thriller

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(9.305)

11.275 Bibliotheken, 172 Leser, 6 Gruppen, 840 Rezensionen

liebe, sterbehilfe, behinderung, jojo moyes, unfall

Ein ganzes halbes Jahr

Jojo Moyes , Karolina Fell
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 21.03.2013
ISBN 9783499267031
Genre: Romane

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(153)

363 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

schweden, krimi, hacker, familiengeheimnis, mord

Verblendung

Stieg Larsson , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Heyne, 20.07.2015
ISBN 9783453438200
Genre: Krimi und Thriller

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70 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

serienmörder, berlin, nationalsozialismus, frauen, nsdap

Germania

Harald Gilbers
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.11.2013
ISBN 9783426513705
Genre: Krimi und Thriller

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ddr, flucht, liebe, sturmrose, schiff

Die Sturmrose

Corina Bomann
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 06.03.2015
ISBN 9783548286686
Genre: Romane

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(122)

224 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

england, historischer roman, waringham, tudor, bloody mary

Der dunkle Thron

Rebecca Gablé
Flexibler Einband: 1.008 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.08.2013
ISBN 9783404168439
Genre: Historische Romane

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