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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Bluescreen

J. K. Hilgenberg
Flexibler Einband: 348 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 11.10.2016
ISBN 9783738656787
Genre: Romane

Rezension:

Rückentext

Das Fernsehen ist eine Errungenschaft unserer Zeit, um die uns Jane Austen womöglich beneidet hätte. Doch ein Blick hinter die Mattscheibe offenbart Erstaunliches:
Die selbstbewusste junge Technikerin Elizabeth Bennet und der ebenso mürrische wie überhebliche Moderator Will Darcy haben mit ihren gut zweihundert Jahre alten Pendants nicht nur die Namen gemein. Wenn sie im Studio aufeinandertreffen, fliegen die Fetzen, und schon bald stehen die Vorurteile und die Missverständnisse denen aus dem frühen 19. Jahrhundert in nichts mehr nach.
Ein modernes Stolz & Vorurteil unter der Regie des ganz alltäglichen Wahnsinns voller Irrungen und Wirrungen!

Allgemeines zu Buch und Autor

J. K. Hilgenberg durchstreift seit 2007 die deutsche Medienlandschaft, immer mit einem Blick auf die Geschichten, die das Leben tagtäglich hinter den Kameras schreibt. „Bluescreen“ ist ihre erste Veröffentlichung. Hilgenberg lebt und arbeitet in München. (Quelle: Amazon.de)

Ich möchte mich zunächst einmal ganz herzlich bei der Autorin bedanken, dafür, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten habe, vor allem aber auch für die tolle Zusammenarbeit. Sie ist wirklich sehr nett und es hat und hat mir bei Fragen immer geholfen.

Nun zum Buch, dieses hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ich hatte zwar kurz bevor ich es gelesen habe dann doch noch ein bisschen Angst, es zu lesen, aber diese war völlig unbegründet und ich kann nun sagen, dass ich mich sehr gut unterhalten gefühlt habe, und zwar durchaus auch, weil ich das Original dazu kannte.

Kritische Auseinandersetzung

Die grundsätzliche Geschichte kannte ich natürlich schon aus dem Original von Jane Austen und ich hatte auch genau dies erwartet, dennoch schaffte es die Autorin, zu überraschen. Was mir besonders gut gefallen hat, war, dass die Autorin es so toll geschafft hat, diese alte und schon so oft erzählte Liebesgeschichte in unsere heutige Zeit einzufügen, aber so glaubhaft, als sei es eine eigene Geschichte. Es lohnt sich definitiv, dieses Buch zu lesen, vor allem auch, wenn man das Original schon gelesen hat, denn dadurch macht es einfach sehr viel Spaß, die Charaktere in „unserer Welt“ zu erleben.

Die Charaktere sind sehr gut umgesetzt, vor allem Elizabeth, ich denke, wenn sie tatsächlich zu dieser Zeit gelebt hätte, wäre sie vermutlich genau so gewesen. Vielleicht hätte sie sogar zu dieser Zeit besser gepasst, da Elizabeth ja auch schon im Original eine sehr moderne und fortschrittliche Frau ist. Hier denke ich, wird es auch für die Autorin einige Schwierigkeiten gegeben haben, da das Frauenbild zur damaligen Zeit ja noch ein völlig anderes ist, aber ich begeistert, wie sie es gelöst und umgesetzt hat. Mit Will Darcy hatte ich anfangs meine Probleme, ich fand ihn erst nicht ganz so gut umgesetzt, im Laufe des Buches wurde mir aber klar, dass er nur so hätte sein können und kann auch hier sagen, dass es mir gut gefallen hat. Auch die anderen altbekannten Charaktere erkennt man allesamt wieder und auch dieses sind sehr schön in die heutige Zeit übertragen worden. Vor allem Mrs. Bennet und Charles Bingley haben mir unglaublich gut gefallen, obwohl sie beide meiner Meinung nach am meisten von Original abweichen.

Der Schreibstil ist natürlich ganz anders als bei Jane Austen, ich finde aber, dass man das Buch sehr leicht und gut lesen kann, man ist von Anfang an in der Geschichte drin und auch hier denke ich, wenn man das Original kennt, will man von sich heraus schon wissen, wie die Autorin das ganze umgesetzt hat. Mir persönlich hat es auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und ich glaube, ich werde dieses Buch auch noch einmal lesen, einfach, weil es für mich eine der besten „Wiederbelebungen“ dieses Romans ist, die ich schon so oft gelesen habe. Es war das erste Mal, dass ich das Gefühl hatte, das jemand nicht nur auf der Erfolgswelle von Jane Austen weiterreiten wollte, sondern sich jemand wirklich Gedanken gemacht hat und etwas ganz eigenes erschaffen hat.

Fazit

Ich möchte euch allen dieses Buch weiterempfehlen, vor allem denjenigen, die auch das Original kennen. Habt keine Angst, versucht es, es ist wirklich toll! Und alle, die „Stolz und Vorurteil“ noch nicht gelesen haben, aber romantische Liebeskomödien mögen, die aber nicht kitschig sind, denen kann ich dieses Buch auch uneingeschränkt empfehlen. Ich bin wirklich begeistert!

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1.191 Bibliotheken, 21 Leser, 2 Gruppen, 231 Rezensionen

liebe, italien, tod, anne freytag, sommer

Mein bester letzter Sommer

Anne Freytag
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.03.2016
ISBN 9783453270121
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Allgemeines zu Buch und Autor

Anne Freytag, geboren 1982, hat International Management studiert und für eine Werbeagentur gearbeitet, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Die Autorin veröffentlichte bereits mehrere Romane für Erwachsene, unter anderem unter ihrem Pseudonym Ally Taylor. Mein bester letzter Sommer ist ihr erstes Jugendbuch. Anne Freytag liebt Musik, Serien sowie die Vorstellung, durch ihre Geschichten tausend und mehr Leben führen zu können.
In diesem Leben wohnt und arbeitet sie derzeit in München – wenn sie nicht gerade in ferne Länder und fremde Städte reist. Manchmal auch nur in Gedanken … (Quelle: Amazon.de)

Ich kann gar nicht schreiben, wie sehr mich dieses Buch berührt hat, ich finde es einfach unglaublich schön, traurig, ergreifend aber auch lebensbejahend und mutmachend. Wenn ihr nicht wisst, was ihr lesen sollt, lest dieses Buch. Und wenn ihr noch etliche Bücher lesen müsst, lest es trotzdem.

Kritische Auseinandersetzung

Die Perspektive dieses Buches, also die Ich-Perspektive aus der Sicht von der kranken, 17-jährigen Tessa, ist einfach wunderbar gewählt, besser hätte man es nicht machen können. Man lernt all ihre Gedanken kennen, man ist quasi „live“ bei allem dabei und erfährt im Grunde alles über sie. Ihre intimsten Gedanken teilt sie mit dem Leser, die schönen und manchmal vielleicht auch peinlichen, vor allem aber auch die traurigen, die, die von Angst nur so triefen, Angst vor dem Tod, Angst vor dem „danach“. Gerade das macht dieses Buch so berührend, es tut einem selbst ein kleines bisschen weh und ich kann gar nicht sagen, wie viele Tränen ich vergossen habe. Die Perspektive macht es natürlich leicht, sich in Tessa hineinzuversetzen und eine Beziehung zu ihr aufzubauen, was einen den „Schmerz“ noch stärker fühlen lässt. Doch auch der Schreibstil an sich ist sehr klar und gegliedert, man kann ihn gut und schnell lesen, wobei ich persönlich immer wieder Pausen machen musste, da es mir einfach so nahe ging. Zum Ende hin wird auch aus der Sicht von Oskar geschrieben, man hat so auch noch einmal seine Sicht auf die Dinge und erlebt die schrecklichsten Stellen eben nicht aus Tessas, sondern aus Oskars Sicht, was ich aber auch sehr gut gewählt finde.

Tessa war mir von Anfang an sympathisch, sie ist so ein starker Charakter, obwohl sie in einer Situation ist, in der man normalerweise sicher einfach nur schwach wäre und in der man sich vielleicht sogar verkriechen würde. Doch genau das tut Tessa nicht, sie will jede Minute ihres Lebens genießen, auch wenn sie weiß, dass sie eben nicht weiß, wann es zu Ende ist. Sie ist unglaublich mutig und hat doch so einen zarten, weichen Kern, man muss sie einfach toll finden. Doch gerade das macht es dann umso schwerer, weiterzulesen, denn der Titel lässt ja schon darauf schließen, was am Ende des Buches passieren wird. Dennoch will man wissen wie es weiter geht und was noch passiert, wie viel Tessa noch erleben darf und trotz dass man das Ende schon kennt, trifft es einen wie ein Stein, hart und schonungslos. Es zeigt auf, wie vergänglich wir doch alle sind.

Das Buch hat mir in einigen Dingen die Augen noch weiter geöffnet, beziehungsweise noch einmal aufgezeigt, was wahrscheinlich eigentlich jeder von uns weiß, wie kostbar unsere Zeit ist und das wir keine Sekunde davon verschwenden sollten. Das es sinnlos ist, seine Zeit mit streiten und diskutieren zu verbringen, wenn man doch verzeihen und einfach lieben kann. Es zeigt auf, was wirklich im Leben wichtig ist und ich glaube gerade deshalb tut es auch einfach so weh, wenn dann das unvermeidbare Ende eintritt.

Ich habe eigentlich nur eine Sache zu bemäkeln und selbst die ist eigentlich irgendwie logisch, die Beziehung von Tessa und Oskar geht mir doch etwas zu schnell, aber in Anbetracht der Tatsache, wie wenig Zeit Tessa noch hat und vor allem, dass sie weiß, wie knapp die Zeit bemessen ist, kann ich auch das verstehen und es könnte in einem Buch ja auch gar nicht anders sein.

Fazit

Tja, was soll ich noch schreiben. Ich kann euch dieses Buch nur empfehlen, lest es, bitte. Ihr werdet es mögen. Und schreibt mir doch, wie es euch gefallen hat. Ich bin einfach begeistert, sicher ist es nicht perfekt, aber was will man mehr, als aus einem Buch etwas lernen und für sein eigenes Leben mitnehmen?

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42 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

maja loewe, spannung, fantasy, iriden, fantasievoll

Die Augen des Iriden

Maja Loewe , Timo Kümmel
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 01.10.2015
ISBN 9783944544960
Genre: Fantasy

Rezension:

Allgemeines zu Buch und Autor

Die Autorin Maja Loewe schreibt seit ihrer frühsten Kindheit. Inspiriert wurde sie von ihrer Großmutter Pauline (Paulchen) Spencker, die in den 1920er Jahren in Osnabrück zusammen mit jungen Künstlern die Traumbude gründete, der auch der spätere Literaturnobelpreisträger Erich Maria Remarque angehörte. Den großen Wunsch Schriftstellerin zu werden, konnte Paulchen sich nicht erfüllen. Sie musste sieben Kinder durch den Krieg bringen. Als Frau blieb ihr in einer von Männer dominierten Welt die Tür zum Literaturbetrieb verschlossen. Dafür freuten sich die Kinder und Enkel über die vielen phantasievollen Gedichte und Geschichten. Auf wundersame Weise hat Paulchens Schriftstellerherz so Flügel bekommen und schaffte es 1987 dem Tod ein Schnippchen zu schlagen. Seitdem flattert es frei und munter umher… und manchmal setzt es sich auf die Schulter von Maja Loewe und flüstert ihr ein paar inspirierende Worte ins Ohr …
Zweimal gehörte Maja Loewe mit ihren Gedichten zu den Finalisten des Lübecker Literaturwettbewerbs, 2014 wurde sie Preisträgerin des Hildesheimer Lyrikwettbewerbs und gehörte zu den Topplatzierten des Lyrischen Lorbeer 2014. Ihre Gedichte veröffentlicht sie in Anthologien und Literaturzeitschriften. 2015 probierte sie sich mit einer Kurzgeschichte und gelangte mit „Das Glück ist ein Vogel“ in die Anthologie des MDR-Literaturpreises, in dem die 25 besten Geschichten zu finden sind.
Neben der Poesie und Kurzprosa widmete sich die Autorin die letzten Jahre einem Buchprojekt. Der All-Age-Mystery-Thriller „Die Augen des Iriden“ wurde 2014 Preisträger des Crowdfundingwettbewerbes Gedankenwildwuchs, einem Gemeinschaftsprojekt vom Papierverzierer Verlag und Luzifer Verlag. Der Roman erscheint im Sommer 2015 in der Dark Edition des Papierverzierer Verlags.
In ihrem zweiten Leben ist Maja Loewe eine wissenschaftliche Autorin mit Doppelnamen und arbeitet im Bildungsbereich. In Hannover hat sie sich mit Mann und Kindern ein kreatives Nest gebaut, liebt Kunst, Theater, Filme und gutes Essen. (Quelle: Amazon.de)

Mich konnte dieses Buch von Anfang an in seinen Bann ziehen und es hat mich unheimlich begeistert, was für eine Welt Maja Loewe hier erschaffen hat und das mitten in Deutschland. Es hat mich einfach mitgerissen und wenn ich ehrlich bin, überlege ich, ob es so etwas vielleicht wirklich geben könnte .

Kritische Auseinandersetzung

Wie ich bereits erwähnte, das Buch ist einfach unheimlich spannend und das schon gleich zu Beginn, es geht direkt los, man wird als Leser ins kalte Wasser geschubst. Maja Loewe hält die Spannungskurve ganz weit oben, nein, eigentlich gibt es nur eine Konstante, denn es ist durchweg spannend und man will einfach unbedingt wissen, worum es geht und was denn genau dahinter steckt. Man muss dazu wissen, dass am Anfang des Buches zwar ein paar Tage vergehen, die eigentliche Geschichte, oder besser, das Abenteuer, sich innerhalb von einigen Stunden abspielt. Somit kann es ja kaum Längen geben, was ich wirklich sehr gut gemacht finde. In der Art habe ich es bisher nur von Sebastian Fitzek gelesen und Maja Loewe hat das mindestens genauso gut hinbekommen.

Die Spannung entsteht natürlich auch dadurch, dass immer wieder etwas passiert, dass es immer weiter geht und immer wieder eine Wendung kommt, mit der man natürlich nicht gerechnet hat. Teilweise wirkt es schon etwas konstruiert, aber ich schreibe es einfach mal dem Schicksal zu und wenn ich ehrlich bin, ohne solche Verstrickungen wäre es ja auch langweilig . Die Autorin bietet dem Leser ununterbrochene Unterhaltung, die den Leser mitnimmt, in einer andere Welt, wenn sie auch mitten in Deutschland, genauer: Berlin, liegt. Was ich ebenfalls sehr gut finde, ist, dass am Anfang jedes Abschnittes geschrieben steht, in welcher Stadt man sich gerade befindet, denn das vereinfacht es sehr stark, dem ganzen Geschehen zu folgen und da die Abschnitte immer wieder aus einer anderen Sicht geschrieben sind, fällt es auch leichter, zu wissen, wer denn da gerade gemeint ist.

Die Charaktere sind unheimlich gut ausgearbeitet, sie sind sehr sympathisch, trotzdem mit ihren eigenen Macken. Ich glaube jeder, wirklich jeder, wird hier Jemanden finden, mit der er sich identifizieren kann, wenn nicht sogar ein Stück von einem in jedem von ihnen steckt. Die Hauptfigur ist natürlich Henry von Irides, dennoch bleibt er nicht der einzige „Held“ dieser Geschichte. Die Rollen sind gut aufgeteilt und vor allem auch sehr authentisch, es gibt sehr liebenswerte, coole, sympathische, aber natürlich auch böse, unangenehme Charaktere.

Eigentlich ist dieses Buch ein Jugendbuch, doch ich finde,  dass jeder dieses Buch lesen kann (kann eigentlich immer jeder lesen, aber hier dürfte es auch einem Erwachsenen nicht zu langweilig werden). Wir haben hier Action, Fantasy, Liebe, Familiengeschichte und vieles mehr in einem Buch. Einfach eine super Mischung und auch hier wieder für jeden was dabei. Außerdem lernt man bei diesem Buch noch einiges, sei es über verschiedene Augenkrankheiten, über deutsche Geschichte, über Kunst, über Konzentrationslager und die NS-Zeit. Hier gibt es einfach mal einen Rundumschlag, der aber überhaupt nicht langweilig ist, sondern super verpackt wurde. Ich glaube, dass die Autorin wirklich viel Arbeit in die Recherche gesteckt hat.

Fazit

Ihr seht, ich bin wirklich begeistert von diesem Buch und so froh, dass ich bei der Blogtour teilnehmen darf. Schaut dort auf jeden Fall auch mal vorbei, ihr könnt das Buch sogar gewinnen . Im Moment gibt es das Ebook aber auch für 1,99 Euro. Ich kann euch nur raten, investiert die zwei Euro, ihr werdet es ganz sicher nicht bereuen, es ist wirklich ein großartiges Buch und ich bin sicher, es wird euch genauso gut unterhalten wie mich . Schreibt mir doch dann mal, wie es euch gefallen hat, solltet ihr es lesen .

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55 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

liebe, polen, liebesroman, bernsteintränen, bernstein

Bernsteintränen

Izabelle Jardin
Flexibler Einband: 386 Seiten
Erschienen bei Amazon Publishing, 17.11.2015
ISBN 9781503953895
Genre: Liebesromane

Rezension:

Allgemeines zu Buch und Autor

Ich habe dieses Buch im Rahmen einer Leserunde auf LovelyBooks gewonnen und bedanke mich hier nochmal ganz herzlich bei allen Beteiligten dafür :) .

Izabelle Jardin lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen in einem kleinen norddeutschen Dorf. Ursprünglich hat sie Sozial-und Politikwissenschaften studiert, heute schreibt sie viele romantische Bücher, die regelmäßig die besten Plätze der Amazon-Bestsellerlisten erreichen. “Snow Angel” konnte hier sofort die Top 20 erreichen, während “Remember” sogar auf Platz 2 der Kindle-Charts stieg.

“Bernsteintränen” ist nun das dritte Buch, welches ich von Izabelle Jardin lese und es hat mir grundsätzlich auch gut gefallen, doch leider konnte es mich nicht so fesseln wie “Remember” und “Snow Angel”. Warum? Dazu nun mehr.

Kritische Auseinandersetzung

Zunächst muss ich sagen, dass man dieses Buch auf keinen Fall mit “Remember” vergleichen sollte, denn das ist ein Fehler, den ich begannen habe. Obwohl es schon wirklich lange her ist, schwirrt mir dieses Buch immer noch im Kopf herum, denn es hat mich so unglaublich begeistert (hier noch mal ein ganz dickes Lob an die Autorin!),sodass es wirklich schwer war, nicht daran zu denken.

Auch in “Bernsteintränen” gibt es wieder eine sehr sympathische und authentische Protagonistin, die mit beiden Beinen im Leben steht und sich Knall auf Fall während einer Dienstreise in einen Tierarzt verliebt. Eigentlich ja nicht unbedingt so meins, doch so in etwa passierte es auch bereits in den anderen beiden Büchern von Izabelle Jardin und ich war darauf gefasst und es machte mir ehrlich gesagt auch überhaupt nichts aus. Im Gegenteil, hier ist es nicht so, dass direkt eine unsterbliche Liebe entsteht, nein, die beiden, Nikola und Marcin, müssen sich erst einmal antasten und das geht recht langsam voran, bis dann auch noch etwas passiert, dass ich nicht erwartet habe. Diese Liebesgeschichte ist definitiv etwas anders und das finde ich sehr erfrischend.

Sowohl die beiden Protagonisten, als auch sämtliche Nebencharaktere sind gewohnt beschrieben und geben dem Buch Leben. Ich liebe es, wie Izabelle Jardin ihre Figuren lebendig werden lässt und so, wie sie sie beschreibt, kann man sie sich toll vorstellen, egal ob es ein “sympathischer” Charakter ist oder ein Charakter, dem man auch im wahren Leben lieber nicht begegnen würde. Das mag ich sehr.

Die Idee hinter diesem Roman finde ich sehr interessant, generell lese ich gern Bücher, die sich auch mit wahren Begebenheiten der Vergangenheit beschäftigen und ich habe herausgefunden, dass Izabelle Jardin auch einiges aus ihrer eigenen Erfahrung bzw. aus der Erfahrungen ihr bekannter Personen hat einfließen lassen, was das Ganze im Nachhinein doch noch etwas bewegender gemacht hat.

Der Schreibstil ist auch hier wieder sehr gut, es lässt sich sehr flüssig lesen und ich mag es, dass die Autorin oft auch eine etwas “gehobenere” Sprache verwendet, das macht es nochmal zu einem besonderen Genuss, ihre Bücher zu lesen. Leider muss ich trotzdem sagen, dass mir dieses Buch etwas zu viele Längen hatte und ich mich oft selbst überreden musste, dieses Buch weiter zu lesen. Oft passierte einfach für mich zu wenig und wie ich bereits anfangs gestehe musste, ich habe es glaube ich auch zu oft mit “Remember” verglichen. Außer den vielen Längen war das Buch an einigen Stellen auch viel zu vorhersehbar und einige Begebenheiten lasen sich auch reichlich konstruiert, was mir auch nicht so gut gefallen hat.

Fazit

Ich kann dieses Buch durchaus weiterempfehlen, es war gewiss kein schlechtes Buch auch wenn mir nicht alles hundertprozentig gefallen hat, das kann ja durchaus bei jedem anders sein :) . Wenn ihr es auch gelesen habt, würde ich mich freuen, eure Meinung dazu zu lesen :) .

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420 Bibliotheken, 14 Leser, 2 Gruppen, 69 Rezensionen

paris, runa, hysterie, historischer roman, vera buck

Runa

Vera Buck
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Limes, 24.08.2015
ISBN 9783809026525
Genre: Historische Romane

Rezension:

Allgemeines zu Buch und Autor

Vera Buck wurde 1986 geboren und studierte in Hannover und auf Hawaii. Sie schrieb Texte für Zeitschriften, Radio und Fernsehen, ebenfalls Kurzgeschichten. Sie besuchte viele verschiedene Universitäten in ganz Europa, heute lebt und arbeitet sie aber in Zürich.

Ich möchte gleich zu Anfang sagen, dass mir dieses Buch leider nicht so gut gefallen hat. Das finde ich sehr schade, denn ich hatte nach dem Klappentext schon gedacht, dass das was für mich ist, bin aber enttäuscht worden. Vielleicht habe ich aber auch einfach etwas anderes erwartet.

Kritische Auseinandersetzung

Zunächst mal zum Hauptcharakter: Jori. Ich finde ihn leider überhaupt nicht “echt”, ich kann mich nicht in ihm wiederfinden und auf mich wirkt er sehr konstruiert. Seine ganze Hintergrundgeschichte wird immer mal wieder ein wenig erweitert, wie es eben gerade zum Text passt, was normalerweise auch toll ist, aber hier wirkt es eher, als wäre der Autorin beim Schreiben aufgefallen, dass das noch so oder so sein müsse. Ich bin mit ihm einfach nicht warm geworden, finde aber sehr gut, dass er eine große Entwicklung im Buch durchmacht, da er anfangs ja scheinbar noch Gefallen an den ekelhaften Experimenten und der Zur-Schau-Stellung der Frauen seitens seines Professors Charcot findet, nachher aber die Augen aufmacht und sieht, was da wirklich passiert.

Auch die anderen Charaktere dieses Buches finde ich irgendwie “seltsam”, es ist schwer einen Zugang zu ihnen zu finden und obwohl so viel beschrieben wird, worauf ich gleich noch eingehen werde, werden die Figuren überhaupt nicht gut beschrieben. Das klingt vielleicht albern, aber für mich fehlt ihnen die Wärme seitens des Schöpfers. Selbst die bösesten Charaktere von anderen Autoren haben das “gewisse Etwas”, man spürte, dass auch diese dem Autoren wichtig waren. Hier habe ich leider eher das Gefühl, dass sie einfach nur da sind weil man eben mehr Figuren braucht. Ich bin mir nicht sicher, ob das Sinn ergibt, aber so denke ich eben.

Den Schreibstil von Vera Buck finde ich auch sehr in die Länge gezogen, es war teilweise wirklich schwer, mal länger als 10 Minuten am Stück zu lesen. Es gibt viele Fachwörter, was ich aber gar nicht schlimm finde, denn daran merkt man, dass die Autorin sehr gut recherchiert hat, was ich an dieser Stelle wirklich loben muss, denn das war sicher nicht einfach. Dennoch sind viele Sätze mit einer Unmenge von Kommatas versehen, die einfach den Lesefluss stören. Einige Dinge, wie zum Beispiel die Folterungen an einigen Patienten werden äußerst genau beschrieben (was wegen mir nicht hätte sein müssen, teilweise war es wirklich nicht schön!), dafür werden andere Dinge für mich nur unzureichend beschrieben, wie zum Beispiel die Charaktere. Man hätte definitiv einiges weglassen können und die Frage wirft sich auf, ob künstlich Länge geschaffen werden sollte oder man glaubte, mehr Folter gleich mehr Leser.

Dennoch möchte ich nochmal sagen, dass ich die Grundidee des Buches gut fand, sonst hätte ich gar nicht angefangen es zu lesen und vielleicht werde ich es zu einem anderen Zeitpunkt nochmal lesen. Auch die große Arbeit an Recherche hat meinen vollsten Respekt verdient! Ich finde es wirklich schade, dass dieses Buch so auf mich wirkt und würde gern von euch wissen, ob ihr es gelesen habt und wenn ja, wie ihr es findet? Ich fühle mich schon etwas seltsam, da viele wirklich begeistert von diesem Buch sind, da kommt die Frage auf, ob ich vielleicht was anderes gelesen habe :D .

Fazit

Mir hat dieses Buch leider nicht so gut gefallen und ich weiß ehrlich gesagt nicht genau, an wen ich es weiterempfehlen könnte. Man sollte auf jeden Fall Interesse an Psychologie haben und auch Lust dazu haben, einige Fachwörter nachzuschlagen, um die Handlung zu verstehen. Doch das habee ich auch und mich konnte das Buch leider nicht überzeugen.

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168 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 42 Rezensionen

atlanta, polizei, thriller, frauen, shooter

Cop Town - Stadt der Angst

Karin Slaughter ,
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 09.11.2015
ISBN 9783764505516
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kritische Auseinandersetzung

Ich finde, das Besondere, dass, was dieses Buch ausmacht, sind die starken weiblichen Hauptcharaketere, Kate und Maggie. Beide haben es gewiss nicht leicht und müssen sich bei der Polizei von Atlanta ganz schön durchbeißen. Maggie ist schon länger Polizistin, wie auch ihr Bruder und ihr Onkel, doch ist es nicht so wie man vielleicht denken würde, dass ihr das den berufsalltag leichter machen würde, sondern eher im Gegenteil: Die Beiden schikanieren sie genauso, wie die anderen auch. Dabei ist Maggies Bruder noch rücksichtsvoller, doch die Beiden prägt auch ein vergangenes Ereignis, was ich an dieser Stelle aber nicht vorweg nehmen möchte. Kate begleiten wir von Anfang an beim Beginn ihrer “Karriere” bei der Polizei, sie hat also noch keine Erfahrung und muss schnell lernen, dass die ganze Sache nicht so einfach ist, wie sie es sich vielleicht vorgestellt hat.  Auch sie hat es nicht leicht, ihr Mann ist gerade erst verstorben und sie hat noch sehr daran zu knabbern, mal abgesehen davon, dass ihre Eltern ziemlich viel Geld haben und dass die anderen Polizistinnen etwas abneigt.

Im Buch kann man wirklich gut nachvollziehen, wie so ein Arbeitstag bei der Polizei von Atlanta damals ausgesehen haben könnte und ich als Leserin hatte das Gefühl, wirklich dabei zu sein. Alles ist sehr genau beschrieben, anfangs dachte ich, etwas zu genau, doch ich glaube, dass ist es, was das Buch auch ausmacht, dass der Leser quasi mit “auf Streife” geht. Diese Atmosphäre finde ich einfach nur genial und bin wirklich begeistert, wie Karin Slaughter das geschafft hat.

Der Fall um den es geht, ist ebenfalls sehr interessant und spannend, da es um einen Polizistenmörder geht und der Leser ja mit den Polizisten “unterwegs” ist, also nie genau weiß, ob der Täter nicht vielleicht gerade auch “in der Nähe” ist. Das hat mir richtig gut gefallen und das Ende ist grandios, aber das werde ich natürlich jetzt ebenfalls nicht verraten ;) .

Karin Slaughters Schreibstil hatte mir ja bei “Pretty Girls” schon sehr gut gefallen und ich muss sagen, dem war auch bei “Cop Town” so. Es ist die ganze Zeit über spannend, es gibt keine Längen und sie schafft es, einen von Anfang an mitzureißen und nicht wieder loszulassen, bis man die letzte Seite umgeschlagen hat. Die Autorin holt den Leser von der ersten Seite ab und nimmt ihn mit auf die Reise durch ihren Thriller und das finde ich einfach absolut toll gemacht und ich weiß schon ganz sicher, dass dies nicht mein letztes Buch von Karin Slaughter gewesen sein wird!

Fazit

Ich kann dieses Buch nur empfehlen, an jeden, der gern Thriller liest, der ein Fan von Karin Slaughter ist oder auch an diejenigen, die sich vielleicht für die Unterdrückung von Frauen interessiert (ihr wisst wie ich das meine ;) ), denn das ist ein großes Thema in diesem Buch. Und ich glaube, dass dies nicht nur ein Problem der vergangenen Jahre ist, sondern auch heute immer noch in unserer Gesellschaft so passiert.

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78 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

izabelle jardin, snow angel, liebesroman, schnee, liebe

Snow Angel

Izabelle Jardin
E-Buch Text: 212 Seiten
Erschienen bei null, 12.05.2014
ISBN B00KBB4K86
Genre: Liebesromane

Rezension:

Allgemeines zu Buch und Autor

Izabelle Jardin lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen in einem kleinen norddeutschen Dorf. Ursprünglich hat sie Sozial-und Politikwissenschaften studiert, heute schreibt sie viele romantische Bücher, die regelmäßig die besten Plätze der Amazon-Bestsellerlisten erreichen. “Snow Angel” konnte hier sofort die Top 20 erreichen, während “Remember” sogar auf Platz 2 der Kindle-Charts stieg.

“Snow Angel” ist nun mein zweites Buch von Izabelle Jardin und es konnte mich genauso begeistern wie auch “Remember”. Eigentlich ist das überhaupt nicht mein Genre, aber die Autorin hat eine so wunderbare Art zu schreiben, dass es eine Leichtigkeit ist, ihre Bücher zu lesen und darin einzutauchen. Ich habe gerade mal 4 Stunden für dieses Buch gebraucht, weil es mich einfach gefesselt hat.

Kritische Auseinandersetzung

Was mir besonders gut an diesem Buch gefallen hat, war, dass es nicht nur einfach eine Liebesgeschichte war, sondern auch einige Krimi-Einschnitte hatte und wirklich spannend war. Man war von Anfang an Mitten im Geschehen und ich wusste schon nach den ersten Seiten, dass der Schreibstil hier genauso toll ist wie bei Remember.

Jardin hielt mich von Anfang an völlig bei diesem Buch, ich habe kaum etwas um mich mitbekommen. Die Figuren sind sehr gut beschrieben, liebevoll und so, dass man sie sich wunderbar vorstellen kann. Schön finde ich auch, dass man die Beiden im Laufe des Buches besser verstehen lernt und vor allem auch, dass sie eine Entwicklung durchmachen. Ich finde das immer sehr spannend zu lesen, wen Figuren sich auch weiterentwickeln.

Mir persönlich ging die Beziehung der beiden Protagonisten zwar etwas zu schnell, aber es ist ja auch ein Roman und da kann man sich durchaus auch mal innerhalb von 24 Stunden in einander verlieben. Doch trotz dieser Schnelligkeit wurde die Liebesgeschichte völlig authentisch dargestellt, was ich immer sehr wichtig finde, da ich allzu Kitschiges nicht gern lese.

Für mich hatte dieses Buch absolut keine Längen, es war durchweg spannend und fesselnd und ich wollte einfach wissen wie es weiter geht. auch dieser leichte Krimi-Aspekt hat sehr gut zur Geschichte gepasst und wurde ebenfalls gut eingeführt. Bei einem Liebesroman sicher keine Selbstverständlichkeit.

Das Einzige, was ich mich wirklich traurig gemacht hat, war, dass wir keinen Schnee haben :D . Während des Lesens hätte ich mir wirklich gewünscht, genau wie die Protagonisten in einer Hütte im Wald zu sein, eingeschneit, am warmen Kamin.. :D . Aber da kann ja die Autorin nichts für.

Fazit

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der gern Liebesromane liest, aber auch jedem, der vielleicht mal etwas Nettes für zwischendurch sucht, da man das Buch wirklich so weg lesen kann. Es hat Spaß gemacht und ich hatte ein paar schöne Stunden mit diesem Buch :) .

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426 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 113 Rezensionen

thriller, mord, folter, spannung, karin slaughter

Pretty Girls

Karin Slaughter , Fred Kinzel
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 07.12.2015
ISBN 9783959670074
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kritische Auseinandersetzung

Was mir besonders gut an diesem Buch gefallen hat und ich glaube, dass das für dieses Buch auch unheimlich wichtig war, waren die Charaktere. Claire und Lydia waren einfach toll und anders hätten sie auch nicht sein dürfen. Beide sind Antihelden, sie haben sowohl sehr gute Eigenschaften, dennoch haben beide keine blütenweiße Weste und durchaus eine nicht ganz so saubere Vergangenheit. Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich Lydia ein klein wenig lieber mochte, weil mir ihre rebellische und trotzdem so fürsorgliche Art gegenüber einer lang vermissten Schwester und vor allem auch gegenüber ihrer Tochter gefallen hat. Claire ist meiner Meinung nach etwas naiver, macht dafür aber auch die größere charakterliche Entwicklung innerhalb der Geschichte durch.

Die Geschichte des Buches an sich ist natürlich sehr verstörend und ich möchte vor allem nicht mit Claire tauschen. Dennoch ist das Verschwinden von Julia natürlich allen Familienmitgliedern schwer ans Herz gegangen und ich finde es gut, dass Karin Slaughter beschreibt, wie unterschiedlich alle damit umgehen. Dennoch kommt die Mutter der drei kaum im Buch vor, hat aber dennoch noch eine sehr wichtige Rolle, während der Vater immer wieder über “Briefe” an Julia vorkommt. Dies hat mir auch sehr gut gefallen, denn so hatte man nicht nur diese Dramatik des Thrillers, sondern zwischendurch ging einem das Buch über diese “Briefe” richtig ans Herz.

Das Thema des Buches, also das Verschwinden von Kindern und dann auch das Thema dieser “SNUFF”-Pornos, ist natürlich sehr aktuell, denn mal ehrlich, es verschwinden leider immer wieder Kinder und mit dieser “Porno-Sache” hat Karin Slaughter für mich wirklich die Grenze des Vorstellbaren erreicht und seit ich dieses Buch gelesen habe, hoffe ich inständig, dass das nur eine Legende ist und nicht die Wahrheit.

Den Schreibstil finde ich sehr gelungen, es gibt keine Längen und man ist von Anfang an mitten im Geschehen und es ist auch von Anfang an spannend und interessant. Ich konnte wirklich kaum aufhören, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht und das macht doch ein gutes Buch aus.

Fazit

“Pretty Girls” hat mir sehr gut gefallen und ich kann es allen empfehlen, die gern Thriller lesen, die aber auch ein wenig härtere Kost vertragen können, denn zwischendurch gibt es immer wieder Stellen, die doch etwas weitergehen als die meisten Thriller. Es lohnt sich auf jeden fall, dieses Buch zu lesen und ich glaube, ich werde mir auch noch das ein odere andere Buch von Karin Slaughter anschauen.

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42 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

thriller, spannend, häusliche gewalt, ehe, wo du auch bist

Wo du auch bist

Kerstin Bätz
E-Buch Text: 420 Seiten
Erschienen bei Amazon Publishing, 18.08.2015
ISBN 9781503949942
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Allgemeines zu Buch und Autor

Kerstin Bätz wohnt mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf im Taubertal. Sie leben in einem ehemaligen Pfarrhaus, welches viel Arbeit erfordert, außerdem arbeitet sie ehrenamtlich in der örtlichen Grundschule in der Nachmittagsbetreuung. Das Schreiben hat sie gemeinsam mit ihrem Mann entdeckt, “Wo du auch bist” ist ihr erster Roman. Wenn ihr noch mehr wissen wollt, schaut doch mal auf ihrer Website vorbei.

Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten und ich kann nur sagen, es ist einfach super! Ich habe mich teilweise an Stephen King erinnert gefühlt, es war einfach nur durchweg spannend.

Kritische Auseinandersetzung

Zunächst möchte ich sagen, dass dieses Buch einfach wundervolle Charaktere enthält. Und gerade die, die einem am Anfang seltsam vorkommen, wie zum Beispiel der Hausmeister, sind meiner Meinung nach am Ende die liebenswertesten. Sonja als Hauptfigur finde ich wirklich toll. Sie ist meiner Meinung nach eine Antiheldin, aber sehr liebevoll und genau ausgearbeitet und dargestellt und sie war mir gleich zu Beginn schon sympathisch. Doch diese Geschichte lebt vor allem durch sehr wichtige Nebenfiguren und das hat mir besonders gut gefallen. Wäre nur eine Figur nicht da, würde das Einfluss auf alles nehmen.

Das Buch ist ein Psychothriller und teilweise wollte ich mich wirklich am liebsten verstecken, so gruselig war es und ich liebe ja Thriller, bin also eigentlich einiges gewöhnt. Aber beim Lesen dieses Buches hatte ich das Gefühl, in meinem Kopf liefe ein Horrorfilm ab, so gebannt war ich von diesem Buch. Und das ohne blutig zu sein! Ich würde fast sagen, dass dieses Buch nichts für schwache Nerven ist.

Manche Stellen des Buches haben mich sehr an “Shining” von Stephen King erinnert, aber das fand ich gar nicht schlimm, da das ganze Drumherum eindeutig anders ist, doch Parallelen kann man schon viele feststellen. Ich denke, dass sich die Autorin hier ein bisschen hat inspirieren lassen.

Auch die Schreibweise von Kerstin Bätz hat mir sehr gut gefallen, man konnte es relativ schnell lesen und alles war gut verständlich. Und vor allem versteht sie es, Spannung aufzubauen und einem ordentlich Angst zu machen. Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch und habe es auch schon einigen weiterempfohlen, da es einfach super gut war. Fast würde ich sagen, dass dieses Buch mein Thriller-Highlight des Jahres war, vor allem, weil ich nicht damit gerechnet hätte, dass es mich so packen würde.

Fazit

Eine absolute Leseempfehlung von mir, wer gern Thriller mag und auch auch keinen Nervenzusammenbruch bekommt, wenn es mal ordentlich gruselig wird, der kann hier getrost zugreifen und wird nicht enttäuscht werden!

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264 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 60 Rezensionen

stephen king, krimi, thriller, finderlohn, mord

Finderlohn

Stephen King ,
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.09.2015
ISBN 9783453270091
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

https://tamysbuecherwelt.wordpress.com/2015/09/28/finderlohn-ein-weiteres-meisterwerk-des-kings/

Cover

Das Cover von Finderlohn finde ich einfach nur wunderschön. Es passt so gut zur Geschichte des Buches, da John Rothsteins Geschichten Morris Bellamy dazu verleiten, ihn selbst zu töten und es auch im Laufe der Geschichte zu weiteren blutrünstigen Taten kommt. Mittelpunkt all dieser schlimmen Dinge sind die Geschichten Rothsteins, er hat also im übertragenen Sinne mit Blut geschrieben. Passt meiner Meinung nach auch ziemlich gut zu Stephen King selbst ;) .

Allgemeines zu Buch und Autor

Auch wenn ich glaube, dass man zu Stephen King eigentlich nicht viel sagen muss, will ich es trotzdem tun. Er wurde 1947 in Maine, USA, geboren und lebt auch heute noch dort und in Florida, gemeinsam mit seiner Frau Tabitha. Sie haben 3 Kinder und auch schon einige Enkelkinder. Mittlerweile hat er über 400 Millionen Bücher verkauft, “Carrie” war sein erstes Buch, ads veröffentlicht wurde. Die Bücher sind in insgesamt 40 Sprachen übersetzt worden und er gehört zu den kommerziell erfolgreichsten Autoren unserer Zeit.

“Finderlohn” ist genau genommen der zweite Teil und ich muss gestehen, ich habe den ersten Teil, “Mr. Mercedes” noch nicht gelesen, was aber glaube ich gar nicht schlimm war, da zwar einige Charakteren erneut auftauchen und die Bücher auch den gleichen Anfang haben, die Geschichten an sich aber abgeschlossen sind. Ich werde aber den ersten Teil auf jeden Fall in nächster Zeit lesen.

Das Thema des Buches, also die Besessenheit von Menschen zu Literatur, finde ich sehr gut umgesetzt und auch die Idee dahinter ist alles andere als abwegig. Es geht hauptsächlich um Morris Bellamy, den Mörder von John Rothstein und ursprüngliche Dieb seiner Notizbücher und um Pete Saubers, der die gestohlenen Bücher findet und Gefahr läuft, genausp besessen zu werden, wie Bellamy. Doch was passiert, wenn Bellamy aus dem Gefängnis entlassen wird und heraus findet, das er bestohlen wurde, das müsst ihr schon selbst lesen :) .

Kritische Auseinandersetzung

Das Thema des Buches, also wie weit eine Besessenheit reichen kann, finde ich in “Finderlohn” absolut auf den Punkt gebracht und super umgesetzt, aber ich möchte da jetzt natürlich nicht zu viel verraten. Bei Stephen King ist es immer schwierig zu sagen, worum es geht, ohne zu viel vorwegzunehmen. Die Entwicklung von Pete und Morris finde ich aber sehr gut dargestellt, auch wenn wir Morris bereits bei einem seiner ersten Höhepunkte der Besessenheit kennen lernen, werden die Schritte dorthin in Rückblenden aber durchaus noch erklärt. Bei Pete hingegen sind wir von Anfang an Zuschauer. Doch es gilt zu bedenken, wie ihr nach der Lektüre von “Finderlohn” selbst wissen werdet, WARUM die beiden tun, was sie tun, denn die Beweggründe könnten unterschiedlicher nicht sein.

Ich muss trotzdem gestehen, dass ich mich auch in Morris Bellamy hinein versetzen konnte. Wer hat nicht schon mal eine Buchreihe gelesen, die nicht so ausgegangen ist, wie man gehofft hatte? Wer hat sich nicht schon mal gefragt, wie der Autor dies oder jenes einem bestimmten Charakter antun konnte? Ich kann mich davon nicht freisprechen. Dennoch denke ich, dass ich deshalb keinen Autoren umbringen werde :D . Ich will damit nur sagen, dass die Besessenheit von Morris nicht von irgendwoher kommt und auch nicht total abwegig ist, da es mit Sicherheit auch einigen von uns anderen Lesern mal so ergangen ist.

Auch Peter Saubers finde ich gut dargestellt und auch seine Verhaltensweisen kann ich gut nachvollziehen. Generell sind die Figuren alle sehr gut dargestellt und realistisch beschrieben, man hat fast ein bisschen das Gefühl, sie zu kennen. Das liegt natürlich zum großen Teil auch an der Schreibweise. Es gibt einen allwissenden Erzähler, doch in den Kapiteln ändern sich die Blickwinkel, mal “beobachten” wir also Pete, mal Morris und auch manchmal den pensionierten Detective Hodges oder Pete’s Schwester. Ich fand alle Charaktere sehr sympathisch und nachvollziehbar.

Die Geschichte ist spannend aufgebaut und am Ende kommt es zu einem großen Finale, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich muss trotzdem dazu sagen, dass es für mich zwischendurch mal ein paar Längen hatte, vielleicht war ich aber auch nur zu ungeduldig und mir ging es nicht schnell genug.

Fazit

“Finderlohn” ist ein großartiges Buch, das mich sehr gut unterhalten hat und es hat viel Spaß gemacht, es zu lesen. Es war spannend aber auch sehr interessant, da immer wieder Teile aus anderen großen literarischen Werken vorkommen. Ich mag so etwas. Ich freue mich schon auf den dritten Teil und hoffe, dass ich es bald schaffe, den ersten teil zu lesen, da ich darauf jetzt doch ziemlich neugierig geworden bin :) .

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(2.129)

3.189 Bibliotheken, 96 Leser, 4 Gruppen, 250 Rezensionen

liebe, hardin, anna todd, erotik, tessa

After truth

Anna Todd , Corinna Vierkant-Enßlin , Julia Walther
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.04.2015
ISBN 9783453491175
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Cover

Das Cover sieht im Grunde genauso aus wie das Cover von “After Passion”, nur ist die Leitfarbe diesmal grün. Mir gefällt das Cover immer noch gut, nur finde ich steht es in einem totalen Gegensatz zur Geschichte. Bei Tessa und Hardin geht es ununterbrochen drunter und drüber, doch das Cover ist schlicht und klar.

Allgemeines zu Buch und Autor

Die Autorin Anna Todd wurde durch die Plattform “Wattpad” entdeckt und erhielt auch so ihren Vertrag mit dem Autor. Sie lebt mit ihrem Mann in Austin, Texas. Bisher hat sie “nur” die After-Reihe veröffentlicht.

In “After truth” geht es genau wie in “After Passion” um Tessa und Hardin. Die Beziehung der beiden ist am Ende, nach dem Tessa so einiges am Ende des ersten Bandes herausgefunden hat. Sie will nicht mehr mit Hardin zusammen sein, doch dieser versucht natürlich eine ganze Menge, um Tessa zurück zu bekommen. Und was soll ich sagen, Tessa ist ein ziemlich leichtes Opfer :D .

Doch auch wenn es wieder ein großes Hin und Her zwischen “zusammen sein” und “nicht zusammen sein” gibt, konnte man trotzdem eine Weiterentwicklung der Beiden im Laufe des Buches beobachten.

Kritische Auseinandersetzung

Hauptthema ist wie bereits erwähnt, die Liebe zwischen Tessa und Hardin. Ich finde durchaus, dass man spürt, dass die Beiden sich tatsächlich lieben, aber ihre Art, das einander zu zeigen, wage ich mal als nicht unbedingt die richtige Art und Weise zu bezeichnen. Es geht immer nur Hin und Her, sie haben gerade wieder etwas zueinander gefunden, da passiert auch schon das nächste Missgeschick und alles steht wieder auf der Kippe. Und oft genug sind es die Zwei auch selbst schuld, da jeder versucht, den anderen dazu zu bringen, was der jeweils andere möchte. Hardin schreit Tessa dann an, um sie zu irgendwas zu überreden genau wie Tessa geht oder sich verschließt, um ihn wiederum zu “zwingen”, etwas zu tun. Er ist total eifersüchtig, regt sich aber gleichzeitig darüber auf, wenn Tessa eifersüchtig ist und umgekehrt. Ich muss ehrlich zugeben, im wirklichen Leben möchte ich keinen von den Beiden kennen.

Das Buch ist aus der Sicht von Tessa geschrieben, aber es gibt auch einige Kapitel aus der Sicht von Hardin. Das hat mir sehr gut gefallen, denn so konnte man auch Hardins Gedankengänge etwas besser nachvollziehen. Ich mag den Schreibstil von Anna Todd sehr, denn trotz das die Beiden manchmal etwas nervig sind, liest man doch immer weiter und man kann die Bücher bisher auch sehr schnell und flüssig lesen, trotz so vieler Seiten. Ich kann mich gut in Tessa und auch in Hardin hinein fühlen, was dazu führt, dass ich mich noch mehr darüber aufrege :D . Ich kann manchmal einfach nicht verstehen, warum die Beiden sind, wie sie sind, aber das macht die Reihe denke ich auch aus. Man fiebert mit, fühlt mit und hat trotzdem das Gefühl nicht zu verstehen, warum etwas passiert, wie es eben passiert. Langweilig finde ich die Bücher bisher nicht!

Grundsätzlich hat mir “After truth” gut gefallen, es war spannend, ich hatte es sehr schnell aus gelesen und ich finde es immer noch super, wie Anna Todd es schafft, einen so mit fiebern zu lassen. Als ich mir das erste Buch gekauft habe, hätte ich nie gedacht, dass mir das gefallen würde! Ich werde definitiv auch noch den dritten Band lesen, jetzt muss ich auch einfach wissen, wie es weiter geht, da der zweite Band sehr überraschend endet, aber das müsst ihr schon selber lesen :) .

Fazit

Auch den zweiten Teil der Reihe kann ich guten Gewissens weiterempfehlen, es hat Spaß gemacht ihn zu lesen und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Es ist eben keine “Heile Welt”-Liebesgeschichte, sondern eben ein großes Chaos, doch trotzdem kämpfen die beiden füreinander. Und nochmal: Ich mag die Schreibweise von Anna Todd sehr! :)

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Tags: after, anna, todd, truth   (4)
 

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

horror, tierversuche, katze, katzen, versuchslabor

Samtpfotes Brut

Yvonne Gees
E-Buch Text: 167 Seiten
Erschienen bei null, 25.08.2015
ISBN B0142JMSAO
Genre: Sonstiges

Rezension:

https://tamysbuecherwelt.wordpress.com/2015/09/26/mal-was-ganz-anderes-samtpfotes-brut/

Cover

Das Cover passt meiner Meinung nach wunderbar zum Buch. Samtpfote ist eine reinweiße Katze, dass sieht man ja auch auf dem Cover, doch wie man am Titel ja schon erahnen kann, geht es doch etwas blutrünstiger zu, weshalb ich die Andeutung von Blutrot an der Schnauze der Katze auf dem Cover sehr passend finde.

Allgemeines zu Buch und Autor

Yvonne Gees hat schon recht viele Bücher geschrieben und bewegt sich dabei hauptsächlich im Bereich von Dark Fantasy und Horror. “Samtpfotes Brut” gehört ebenfalls in den Bereich Horror und ist ihr neuestes Buch. Wenn ihr noch mehr über sie erfahren möchtet, empfehle ich euch einen Besuch auf ihrem Blog bzw. ihrer Autoren Seite.

“Samtpfotes Brut” handelt hauptsächlich von einer Familie, die Familie Holmer, die einen Hof besitzt, auf dem viele Tiere leben. Die Schwester von Andrea Holmer, die Frau des Hauses, ist Mitglied in einer Tierschutz-Vereinigung und bringt ihre geretteten Tiere häufig auf den Hof ihrer Schwester. So auch Samtpfote, eine hübsche weiße Katze, die sie aus einem Labor gerettet hat. Lisa Holmer, die Tochter des Hauses, verliebt sich augenblicklich in sie und möchte sie gern behalten. Und es ist nicht nur Samtpfote, die ein neues zu Hause findet, denn sie ist auch noch schwanger und es gilt, für die Katzenbabys ebenfalls ein gutes zu Hause zu finden.

Mit den Babys scheint jedoch etwas nicht zu stimmen, denn immer mehr der neuen Katzenbesitzer melden sich bei Familie Holmer, da sie ihre Katzen aufgrund von seltsamen Vorkommnissen abgegeben haben. Andrea Und ihre Schwester versuchen herauszufinden, warum und stoßen auf ein schreckliches Geheimnis.

Kritische Auseinandersetzung

Hauptsächlich geht in “Samtpfotes Brut” natürlich um die Katze selbst und ihren Nachwuchs. Das finde ich ziemlich gut gelöst, da Samtpfote nicht der Anführer eine meuchelnden Katzenschar ist, sondern tatsächlich einfach nur die Mutter. Ebenfalls gut finde ich, dass es nicht aus der Sicht der Katzen geschrieben ist, dass hatte ich nämlich zuerst erwartet, sondern aus der Sicht der Menschen, hauptsächlich aus der Sicht von Andrea und Lisa, aber auch aus der Sicht von einigen Nebenfiguren. Ich konnte mich in die Figuren sehr gut hineinfühlen und es wurde auf überflüssige Beschreibungen verzichtet, die Geschichte selbst steht im Vordergrund.

Das Buch gehört dem Genre Horror an und das definitiv zu recht, denn es schon ziemlich gruselig und ich bin ganz ehrlich froh, dass ich keine Katze habe :D . Es ist recht real geschrieben und das ist denke ich auch das Gruselige an dieser Geschichte, alles was passiert sind Dinge, die tatsächlich passieren könnten. Im Nachhinein kann ich nur sagen, dass ich mir so eine Geschichte auch durchaus von Stephen King hätte vorstellen können, zumindest vom Grundgedanken her, da er es sicher besser ungesetzt hätte.

So gut mir die Geschichte auch gefallen hat, muss ich sagen, dass mir der Schreibstil an manchen Stellen nicht so gut gefallen hat, da sehr viel wiederholt wurde, oft ganze Sätze. Ich persönlich mag es liebe einfach auf den Punkt gebracht ist und dann lese ich lieber ein etwas kürzeres Buch als ein Buch, dass durch Wiederholungen künstlich verlängert ist. Ich will der Autorin hier noch nicht mal Absicht unterstellen, beim Schreiben selbst fällt einem dass vielleicht auch einfach gar nicht so auf und ich mache das sicher manchmal auch. Lege ich aber das Augenmerk lediglich auf die Geschichte, die Idee dahinter und die Umsetzung habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und ab ca. der Mitte konnte ich das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen, da es einfach so spannend war. Und seien wir mal ehrlich, das ist schon wichtiger als ein paar wiederholte Sätze. Für mich zumindest :D . Aber ich möchte ja ehrlich sein, also muss das auch erwähnt werden.

Fazit

Ich bin froh, dass Dani und ich uns für dieses Buch entschieden, denn wie gesagt, ich glaube nicht, dass ich es sonst gelesen hätte. Es war wirklich spannende Unterhaltung für zwischendurch, dass es ja relativ kurz war. Wer also Lust auf eine realitätsnahe, gruselige Geschichte für zwischendurch hat, dem kann ich “Samtpfötchens Brut” definitiv empfehlen :) Meine Erwartungen wurde weit übertroffen, aber ich hatte auch so gut wie gar keine, da ich das Buch eigentlich erstmal ziemlich albern fand.

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(95)

215 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 74 Rezensionen

liebe, teresa driscoll, brustkrebs, familie, krebs

Für alle Tage, die noch kommen

Teresa Driscoll ,
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.09.2015
ISBN 9783426653715
Genre: Romane

Rezension:

https://tamysbuecherwelt.wordpress.com/2015/09/13/die-liebe-einer-mutter-reicht-ueber-den-tod-hinaus/

Worum geht es?

Ich möchte euch vor eventuellen Spoilern warnen, lest diesen Abschnitt nur, wenn ihr euch nicht völlig überraschen lassen wollt.

Melissa ist gerade 25 Jahre alt geworden und soll an ihrem Geburtstag in eine Kanzlei kommen, dort wartet etwas Unerwartetes, ein Buch, dass ihre Mutter vor rund 17 Jahren geschrieben hat, kurz vor ihrem Tod.

Selbstverständlich wirft es Melissa erst einmal aus der Bahn, da sie kurz vorher auch den Heiratsantrag ihres Freundes Sam abgelehnt hat und nun ist sie noch verunsicherter. Das Buch löst viele Gefühle in ihr aus, denn Ihre Mutter Eleanor starb, ohne dass sie sich verabschieden konnte, obwohl es durchaus möglich gewesen wäre. Doch Eleanor entschied sich damals, ihrer kleinen Tochter nichts von ihrem Brustkrebs, der schnell streute, zu erzählen. Melissa versucht zunächst, sich allein mit dem Buch zu beschäftigen, doch schnell erzählt sie ihrem Freund Sam davon, der versucht, ihr bei der Trauerbewältigung zu helfen.

Melissas Vater Max leidet auch immer noch unter dem Tod seiner Frau, doch er versucht, neues Glück zu finden. Grundsätzlich haben die beiden ein gutes Verhältnis, doch gibt es auch bei ihnen viele unausgesprochene Dinge.

Melissa muss die Beziehung zu ihrem Freund retten, ihren Vater unterstützen, ihre Jobfrage klären und gleichzeitig die Trauer um ihre Mutter bearbeiten, bis sie auch noch auf ein möglicherweise schreckliches Geheimnis trifft.

Kritische Auseinandersetzung 

Das Buch ließ sich sehr flüssig und schnell lesen, ich mochte die Sprache sowie auch die Schreibweise der Autorin sehr gern. Es gab sehr viel wörtliche Rede, was ich persönlich sehr gut fand. Ich fand dies auch sehr gut gelöst, denn am Ende stand nicht immer “…sagte er” oder etwas in der Art, ich hoffe ihr wisst, was ich meine :D . Jede Figur hatte eine etwas andere Art zu “sprechen”, weswegen ich dabei nicht durcheinander kam.

Die Geschichte an sich war sehr schlüssig und mir gefiel auch die Auflösung am Ende sehr gut. Durch die Leserunde bei LovelyBooks hatte ich mir das Buch in 5 Leseabschnitte geteilt und ich konnte deutlich die Entwicklung der Hauptcharaktere Melissa nachvollziehen, denn ihre Monologe und auch die Dialoge mit ihr verändern sich deutlich, je besser sie versteht und je mehr sie ihre Trauer bewältigt. Das hat mir besonders gut gefallen!

Die Abschnitte von Eleanor und den Teilen ihres Buches waren sehr gut mit dem Rest der Geschichte verwoben, auch wenn sie nicht immer direkt gekennzeichnet waren, konnte man auch hier durch die Schreibweise merken, dass aus der Sicht von jemand anderem geschrieben wurde.

Das Buch enthielt sehr viele Rezepte, die Eleanor mit Melissa teilen wollte (diese leiten häufig auch die Teile aus dem Buch ein) und ich denke, ich werde das ein oder andere mal ausprobieren, da wirklich tolle Rezepte dabei waren, zum Beispiel Käsestangen oder Scones. Ich finde, diese Rezepte machen das Buch auch viel persönlicher und man hat wirklich das Gefühl, ein Buch zu lesen, dass eine Mutter an ihre erwachsene Tochter geschrieben hat.

Die Charaktere waren für mich sehr authentisch, Melissa ist mir letztendlich doch ans Herz gewachsen, obwohl sie mir anfangs nicht so sympathisch war. Man kann wirklich gut nachfühlen, was die Figuren durchgemacht haben müssen und an einigen Stellen kullerten schon ein paar Tränen ( :( ).

Fazit

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und somit auch meine erste Leserunde bei LovelyBooks. Ich muss sagen, dass mir das Einteilen in Leseabschnitte gut gefallen hat, da ich so doch mehr auf die Entwicklungen geachtet als ich es sonst tue. Ich glaube, ich werde jetzt öfter Leserunden mitmachen, schon allein deswegen.

Ich kann “Für alle Tage, die noch kommen” guten Gewissens weiterempfehlen, es ist wirklich ein sehr schönes, emotionales Buch, aber es gibt auch lustige und schöne Momente, also ein gutes Gleichgewicht. Wenn ihr also Lust auf so ein Buch habt, dann probiert es doch hiermit :) .

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220 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 68 Rezensionen

spannung, spannungsroman, familie, deadline, renee knight

Deadline

Renée Knight ,
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 27.07.2015
ISBN 9783442314065
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

https://tamysbuecherwelt.wordpress.com/2015/09/07/ein-psychologischer-spannungsroman-deadline/

Cover

Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist grundsätzlich schwarz/weiß gehalten, nur der Name der Autorin und das Genre sind in rot zu sehen. Auf Vorder- und Rückseite ist der Sand des Bildes plastisch dargestellt, es fühlt sich ein bisschen an wie sehr feines Schmirgelpapier. Das ist mal etwas ganz anderes, ich muss aber gestehen, dass es anfangs beim Lesen schon ein seltsames Gefühl war.

Hauptfiguren

Spannend an “Deadline” finde ich, dass das Buch aus der Sicht des “Opfers” des “Drohbuches” ( :D ) und auch aus der Sicht des “Täters” geschrieben ist. So kann man die Gedankengänge der beiden Protagonisten verstehen und dadurch, dass beide Seiten anfangs zeitlich versetzt sind, bekommt man auch einen Blick für die Vorgeschichte. Dazu aber gleich mehr.

Ich muss sagen, mir sind beide Protagonisten absolut unsympathisch, aber zum Ende, als sich die Geschichte auflöst, versteht man durchaus, wie zu dem geworden sind, was sie sind. Auch der Mann von Catherine ist nicht gerade ein netter Charakter, auch wenn man ihn durchaus auch verstehen kann. Im Grunde kann man sagen, das Buch hat hauptsächlich Charaktere, die viele “Fehler” haben, die aber für den Verlauf der Geschichte nicht schlecht sind.

Kritische Auseinandersetzung

Die ersten ca. 100 Seiten des Buches haben sich für mich sehr in die Länge gezogen, man hatte zwar beide Seiten, aber es gab nur häppchenweise Informationen ohne dass man aber wirklich sagen konnte, worum es denn nun genau ging und was eigentlich das Motiv war. Es war einfach schwer, sich einen Reim darauf zu machen, aber nachher löste sich ja dann doch alles auf und man hatte endlich die Informationen die man brauchte, um etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

Das ganze Buch besteht aus relativ kurzen Kapitel, die mich immer haben weiter lesen lassen, auch in der Zeit, wo mir das Buch eigentlich sehr langweilig vorgekommen ist. Dieses “Informationen zurückhalten” baut ja auch Spannung auf, da man unbedingt verstehen möchte (so ist es zumindest bei mir).

Der Schreibstil ist sehr flüssig, ich konnte das Buch gut und schnell lesen, nachdem ich mich über die besagten 100 Seiten gequält hatte. Von da an wurde es wirklich sehr interessant und spannend und man konnte mit allem etwas anfangen.

Es gibt einen allwissenden Erzähler, was mir ebenfalls gut gefällt, denn ich denke, wenn die Wechsel mit einem Ich-Erzähler erfolgt wären, hätte man durchaus durcheinander kommen können.

Die ganze Geschichte konnte mich wirklich überzeugen, besonders als es dann eine völlig unerwartete Wendung gab, die erschreckend und gleichzeitig eine tolle Auflösung war. Man kann auf jeden Fall sagen, dass bei diesem Buch nichts ist, wie es scheint.

Fazit

“Deadline” hat mir wirklich sehr gut gefallen, es war leicht zu lesen und sehr spannend und der ganze Plot war gut durchdacht. Wo jetzt der Unterschied von einem psychologischen Spannungsroman zu einem Thriller ist, kann ich leider nicht genau sagen, ich hoffe aber, dass es noch mehr Bücher zu diesem Genre geben wird und man so vielleicht mehr darüber erfährt. Ich kann “Deadline” durchaus jedem empfehlen, der gerne Thriller liest, aber auch Lesern, die vielleicht nicht so gern Thriller lesen, da überhaupt kein Blut fließt und es auch nicht angsteinflößend sondern eben einfach nur spannend ist.

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(41)

52 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

thriller, häusliche gewalt, jannes c. cramer, eifersucht, mord

(W)ehe du gehst

Jannes C. Cramer
E-Buch Text: 232 Seiten
Erschienen bei Romanfieber Verlag, 14.08.2015
ISBN B013YYKPW6
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

https://tamysbuecherwelt.wordpress.com/2015/09/02/wenn-eine-liebeshochzeit-zur-zwangsehe-wird/

Cover

Die obere Hälfte des Covers nimmt der Name des Buches und der Name des Autors ein, auf der unteren Hälfte sieht man einen Tisch oder ein Regal, auf dem ein zerbrochenes Hochzeitsfoto zu sehen ist, davor ein blutiges Messer. Mir gefällt das Cover sehr gut, es passt super zur Geschichte und ich finde die Farben in sich sehr stimmig.

Worum geht es?

Kira und Jonas Grunwald sind verheiratet, aber alles andere als glücklich, zumindest Kira ist es nicht. Jonas ist eifersüchtig, jähzornig, aggressiv und zögert auch nicht davor zurück, nicht nur Worte sprechen zu lassen. Sie versucht, ihm zu entkommen und vor ihm wegzulaufen, mit Hilfe ihrer Freundin Juliane, doch sie hat keine Ahnung, was sie damit lostritt.

Während Kira zunächst in Sicherheit ist, sind dafür viele andere Menschen in Gefahr, denn Jonas findet es natürlich nicht besonders schön, dass er nicht weiß, wo seine Frau ist. Er versucht alles, um seine Frau wieder an sich zu reißen und schreckt vor keiner Tat zurück, von der er glaubt, ihn ans Ziel führen zu können…

Auch die Polizei hat kaum eine Spur und eine spannende Jagd beginnt, um Jonas Grundwald dingfest zu machen und seine Frau und viele Andere vor ihm zu schützen, möglichst ohne weiteres Blutvergießen.

Kritische Auseinandersetzung

“(W)ehe du gehst” ist ein sehr spannender, kurzweiliger Thriller und mir fiel es sehr schwer, es aus der Hand zu legen, was ihr daran merkt, dass ich es so schnell gelesen habe. Es geht einfach direkt los, ohne allzu viel Vorkenntnisse, doch man kann sich im Laufe des Buches ein gutes Bild von den Protagonisten machen und auch von der Situation an sich. Auch wenn ich etwas traurig bin, dass es schon so schnell zu Ende war, muss ich sagen, dass ich lieber spannende 220 Seiten lese, die mich einfach packen, als 400 Seiten von denen 150 einfach langweilig sind und sich ziehen oder bei denen man das Gefühl hat, dass sie nur geschrieben wurden um das Buch künstlich dick werden zu lassen.

Es ist sehr spannend geschrieben, was mir besonders gut gefallen hat war, dass das Buch nicht direkt in Kapitel eingeteilt ist, sondern in 4 Teile und dann nochmal in Abschnitte zu verschiedenen Zeiten. Bedeutet: Ein Abschnitt fängt beispielsweise mit “22 Stunden vor der Tat” an oder mit der Tageszeit des jeweiligen Abschnittes. Das hat das Ganze für mich einfach sehr spannend werden lassen und war wie eine Art Countdown, der mich auch am Lesen gehalten hat. Jannes C. Cramer versteht sich scheinbar sehr gut darauf, dem Leser Krümel hinzuwerfen, die er dann begierig aufnimmt um unbedingt herauszufinden, was als nächstes passiert.

Jannes C. Cramer schreibt zudem sehr flüssig, ich konnte es gut und schnell lesen. Außerdem schreibt er nicht nur aus der Sicht eines Protagonisten, sondern beinahe jeder Abschnitt ist aus der Sicht einer anderen Charaktere geschrieben, womit manchmal sogar überrascht wird :) . Man sagt zwar, zu viele Köche würden den Brei verderben, doch hier hat mir das wirklich sehr gut gefallen und Charaktere, die man zunächst vielleicht eher als Nebencharaktere erwartet hätte, wurden so plötzlich zum Erzähler. Besonders schön finde ich, dass ich trotzdem immer wusste, wer gerade der Erzähler ist, denn bei manchen Büchern haben die Autoren dass nicht immer so gut hinbekommen, dass der Leser nicht völlig durcheinander kommt. Auch hier ein großes Lob an den Autoren, dass ist nicht selbstverständlich.

Eigentlich habe ich nur einen Kritikpunkt, nämlich die sehr schnelle Entwicklung von Jonas Grunwald, die damit beginnt, seine Ehefrau zu misshandeln und schon nach ein paar Seiten habe wir es mehr oder weniger mit einem Serienmörder zu tun. Ich habe dies mit Jannes C. Cramer besprochen und er hat mir erklärt, dass diese schnelle Entwicklung daher kommt, dass er in die Enge getrieben wird, wie bei Tieren. Mir ging es zwar immer noch zu schnell, aber ich kann nun verstehen, warum er es so gemacht hat und ich denke, dass es auch zu einem hohen Anteil zu der Spannung beigetragen hat.

Fazit

Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen und ich bin froh, es gelesen zu haben, denn es ist ein wirklich spannender Thriller, der gut recherchiert ist und auch ein Grundthema hat, auf das man immer wieder mal aufmerksam machen sollte, denn solche Dinge passieren mitten unter uns.

Alles in allem also eine klare Leseempfehlung von mir :)

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835 Bibliotheken, 39 Leser, 1 Gruppe, 140 Rezensionen

thriller, mord, zug, alkoholismus, paula hawkins

The Girl on the Train

Paula Hawkins
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Doubleday, 29.01.2015
ISBN 9780857522313
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

https://tamysbuecherwelt.wordpress.com/2015/08/27/girl-on-the-train-in-einem-zug-durchgelesen-d/

Worum geht es?

Die Hauptprotagonistin ist Rachel, eine alkoholkranke, depressive Frau, die von ihrem Exmann für eine andere Fraue, Anna, verlassen wurde. Diese leben nun in dem Haus, dass Rachel ausgesucht hatte, das Leben, dass sie sich eigentlich immer gewünscht hatte.

Aufgrund ihrer Alkoholsucht hat Rachel auch ihren Job verloren, doch sie fährt trotzdem jeden morgen mit dem Zug nach London, mit dem sie sonst zur Arbeit fuhr und beobachtet die Menschen und Häuser, an denen sie vorbei fährt. Am liebsten beobachtet sie “Jess” und “Jason”, die in einem Haus leben, das nur ein paar Häuser weiter steht, als ihr altes Haus. Sie erfindet ein ganzes Leben für die beiden um sich so aus ihrem eigenen Leben heraus zu flüchten und ist sehr entsetzt, als ihre Träume für die Beiden plötzlich zusammen brechen.

Als sie erfährt, dass “Jess” verschwunden ist, will sie unbedingt helfen, doch die Polizei steht ihrer Aussage sehr skeptisch gegenüber und auch alle Anderen, über die sie versucht, Hilfe zu bekommen, glauben ihr nicht so richtig. Denn Arbeitslosigkeit und das Verlieren ihres Ehemannes sind nicht die einzige Probleme, mit denen Rachel sich das Leben recht schwer gemacht hat, auch dass sie oft lügt hat das Vertrauen zu vielen Menschen zerstört.  Sie verstrickt sich immer mehr in die Ermittlungen und kann einfach nicht mehr aufhören, bis die ganze Geschichte dann eine ungeahnte Wendung nimmt.

Kritische Auseinandersetzung

Was mir besonders an “Girl on the Train” gefallen hat, war die Anti-Heldin Rachel und auch alle anderen wichtigen Charaktere sind absolut keine Saubermänner mit einer weißen Weste. Es waren einfach wirkliche Menschen, mit ihren Problemen und Fehltritten und es war einfach mal was wirklich anderes.

Dann wird immer wieder aus einer anderen Sicht geschrieben, was zunächst verwirrend ist, aber ich hatte mich recht schnell hineingefunden und ab da war es einfach super. Durch dieses Wechseln musste man sich auch immer wieder Dinge zusammen reimen und am Ende bin ich trotzdem wahnsinnig überrascht gewesen, da ich damit einfach nicht gerechnet hatte, obwohl ich der Meinung war, es durchschaut zu haben. Für mich hat auch eben dieses Wechseln die Geschichte so spannend gemacht, da einer der Sichtweisen auch die des Opfers ist und man so langsam aber stetig immer mehr das Gefühl hatte, dahinter zu blicken.

Da hab ich auch schon das Nächste, das mir einfach super gefallen hat: Ich konnte versuchen, den Fall mit zu lösen. Es hat mir richtig viel Spaß gemacht, zu überlegen, was denn da nun passiert sein könnte und wer es denn war, aber Paula Hawkins hat einige Hinweise gestreut, die dann aber doch zu einem ganz anderen Ergebnis als meinem führten. Ich mag es, wenn man bei Büchern mitdenken kann und auch durchaus mitdenken MUSS, denn das macht es doch meistens sehr viel spannender.

Das Buch hat zwischendurch ein paar Längen, das muss man schon sagen, aber alles in allem war es für wirklich sehr spannend und ich hab es in zwei Tagen durchgelesen, da ich einfach unbedingt wissen wollte, was passiert ist. Es ist eben mitten aus dem Leben gegriffen, denn mal ehrlich, jeder, der mit Bus und Bahn unterwegs ist hat doch schon mal aus dem Fenster gesehen und sich gefragt, was hinter den Wänden der Häuser so vor sich geht. Und eben einfach auch die Charakteren, die eben alle nicht  perfekt sind, sondern eher weit davon entfernt, perfekt zu sein. Das macht es für mich zu so einem spannenden, lebensnahem Thriller. Wobei ich persönlich habe mich gefragt, ob es wirklich ein Thriller ist oder nicht eher ein Roman, aber da es als Thriller gekennzeichnet ist, will ich das einfach mal so übernehmen.

Fazit

Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und fand das Buch auch sehr spannend, es hat eine gute, lebensnahe Geschichte und tolle Charaktere, die eben nicht so sind, wie viele andere Protagonisten in Büchern. Einzig und allein das gekennzeichnete Genre löst bei mir leichte Zweifel aus, denn da bin ich mir einfach nicht so sicher Habt ihr das Buch schon gelesen? Wie seht ihr das?

Egal, ob es jetzt ein Thriller oder eben doch eher ein Roman ist, ich kann euch das Buch nur ans Herz legen und empfehlen, denn es war eben einfach wirklich sehr spannend und von der Schreibweise mal was ganz anderes. Wenn ihr es bereits gelesen habt, dann schreibt mir doch mal, wie es euch gefallen hat, das würde mich mal interessieren, die Meinungen gehen ja doch etwas auseinander.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

zentangle, jane marbaix

Zentangle®

Jane Marbaix
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Bassermann, 14.04.2015
ISBN 9783809434405
Genre: Sachbücher

Rezension:

https://tamysbuecherwelt.wordpress.com/2015/08/08/zentangle-oder-in-der-ruhe-liegt-die-kraft/

Worum geht es?

Das ist erst mal einfach: Es geht um Zentangle :D . Tja, da wisst ihr jetzt Bescheid, was? :D

Ich erzähl euch zunächst mal was zu Zentangle. Die Zeichentechnik “Zentangle” wurde von Maria Thomas und Rick Roberts erfunden. Sie leben in den USA und betreiben dort auch eine Schule für Zentangle, auch hier in Deutschland muss es wohl schon einige Lehrer für Zentangle geben, bei denen mal Kurse belegen kann. Maria ist Kalligraphin, Rick lebte 17 Jahre als Mönch. Rick hat sie beim Zeichnen beobachtet und dabei gesehen, wie Ruhig Maria wurde und sich auf die Muster und Formen konzentrierte. Dadurch entstand Zentangle. Die Quelle hierfür ist dieses Buch selbst, da die Enstehungsgeschichte kurz angerissen wird. Auch Jane Marbaix hat Zentangle von Rick und Maria gelernt.

Es gibt wirklich viele Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Ideen, was man alles mit Zentangle mal ausprobieren kann, am Ende gibt es sogar noch jede Menge Tangles (so werden die Muster genannt), alle wunderbar erklärt, so dass es wirklich jeder verstehen kann. Wer also noch nie getangled (? :D) hat, kann genauso etwas mit diesem Buch anfangen, wie jemand, der einfach nur neue Muster sucht oder eine gute Übersicht haben möchte.

Kritische Auseinandersetzung

Also mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen, ich habe schon etwas getangled, bevor ich das Buch hatte und konnte es auch schon ein bisschen, aber vieles was ich gesehen hatt, konnte ich einfach nicht nachzeichnen, mit Hilfe des Buches schaffe ich das aber nun. Übung macht wohl auch hier den Meister.

Das hier war mein erster Versuch, den ich MIT Buch gemacht habe, hier habe ich dann gleich die für mich schwierigen Tangles ausprobiert. Jetzt wollt ihr natürlich wissen welche :D . Das ganz Linke und das rechts unten. Und das rechts unten finde ich immer noch schwierig, aber es klappt schon besser.

Hier klappte es dann schon etwas besser und hier habe ich auch mit dem Bleistift schattiert. Das gehört auch zum Tangle, aber das habe ich erst durch das Buch gelernt.

Das gefällt mir auch sehr an Zentangle, man braucht nicht viel dafür. Tangles werden eigentlich auf 9 cm x 9 cm großen Quadraten gezeichnet, aus speziellem Zeichenpapier, aber ich habe zum Üben einfach ganz normale kleine Notizblätter genommen. Es gibt auch spezielle Stifte von Micron doch ich hab auch hier zum üben ganz normale Fineliner genommen. Ich denke aber, wenn man das richtig gut kann, dann sollte man sich vielleicht wirklich die richtigen Stifte dafür kaufen, da die weniger “ausbluten” sollen, denn das hat mir schon das ein oder andere Zentangle zerstört.

Diese Idee habe ich auch dem Buch entnommen, statt diese Quadrate zu machen, weinfach an einer Linie und in ihren Schnörkeln zu Zeichnen. Es gibt ganz tolle Bilder, wie Leute das an Buchstaben gemacht haben. Da kann man also wirklich noch experimentieren. Je länger man das macht, desto mehr wird einem wohl auch selbst dazu einfallen.

Diese Idee stammt ebenfalls aus dem Buch, man konnte die Eule super abpausen ( nein, ich hab sie nicht selbst gezeichnet :( ) und gestalten. Auch das gefällt mir an dem Buch so gut, zum Üben ist es wirklich sehr gut geeignet. Es gibt wirklich so viel zu lernen und auszuprobieren, da kann man sich ziemlich lange mit beschäftigen. Außerdem macht es süchtig.

Es gibt übrigens auch “von Zentangle inspirierte Kunst”, daran habe ich mich auch mal versucht.

Das ist, wenn man keine Vorgaben hat, sondern einfach mal drauf los zeichnet. Ihr seht, die Möglichkeiten sind wirklich vielseitig und für jeden ist mit Sicherheit etwas dabei. Ich kann es euch wirklich nur empfehlen, es macht Spaß, es beruhigt und man kann solche tollen Bilder erschaffen.

Fazit

Ich kann euch das Buch einfach nur empfehlen, wenn ihr Zentangle ausprobieren wollt oder eben auch, wenn ihr es schon könnt. Versucht es einfach mal, ihr werdet schon von ganz allein Gefallen an Zentangle finden, da bin ich mir relativ sicher :)

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liebe, ehe, duft, exfreund, frangipani

Das Gefühl, das man Liebe nennt

Julie Cohen , Ute Brammertz
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Diana, 15.06.2015
ISBN 9783453358386
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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474 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 139 Rezensionen

sophie kinsella, familie, schau mir in die augen audrey, sonnenbrille, audrey

Schau mir in die Augen, Audrey

Sophie Kinsella ,
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei cbj, 20.07.2015
ISBN 9783570171486
Genre: Jugendbuch

Rezension:

https://tamysbuecherwelt.wordpress.com/2015/07/27/rezension-zu-schau-mir-in-die-augen-audrey-von-sophie-kinsella-oder-auch-psychische-krankheiten-sind-krankheiten/

“Schau mir in die Augen, Audrey” ist das erste Jugendbuch von Sophie Kinsella und ich denke, wie bei so vielen anderen ihrer Werke, hat sie richtig gute Arbeit geleistet. Die Charakteren sind alle so liebevoll dargestellt und ich hatte sie von Anfang ins Herz geschlossen.

Durch die Erzählweise hat man das Gefühl, ein Teil der Familie zu sein und ich denke, dass jeder, egal in welchem Alter, der dieses Buch liest, jemanden seiner Familie darin wiedererkennen kann. Also ich schon, aber ich werde das natürlich jetzt nicht verraten :D .

Toll finde ich auch das Thema, das Kinsella gewählt hat. Depressionen und Panikattacken. Ich glaube, dass diese Themen eigentlich immer mehr in den Vordergrund rücken, aber viele sich nicht trauen oder aus irgendwelchen anderen Gründen diese Themen nicht aufgreifen. Ich persönlich kenne sehr viele Menschen, die genau unter diesen Krankheiten leiden und ja es sind Krankheiten, es hat nichts mit Anstellen oder faul sein zu tun! Mir ist das sehr wichtig, denn auch Krankheiten, die man nicht sehen kann, sind trotzdem Krankheiten. Wie ich schon erwähnte, leiden viele aus meinem Umfeld daran und einige aus meinem früheren Umfeld waren dem gegenüber sehr intolerant. Ihr dürft raten, warum sie nun nicht mehr zu meinem Umfeld gehören. Ich finde es sehr wichtig, dass die Leute auch für solche Themen sensibilisiert werden, und mit einem Jugendbuch setzt Kinsella schon sehr früh an, Toleranz dafür zu entwickeln. Schön ist auch, dass es nicht nur um den “kranken” Menschen geht, sondern auch gezeigt wird, wie die anderen der Familie auf diese Krankheit reagieren und wie sie auch ihr Leben verändert. Gemeinsam kann man aber auch das schaffen.

Gut finde ich ebenfalls, dass gezeigt wird, dass man nicht immer nur selbst für psychische Krankheiten verantwortlich ist, sondern das andere auch einen Teil dazu beitragen, mit ihrem Verhalten. Hier komme ich auch schon zu meinem einzigen Kritikpunkt: Die große Frage, was Audrey denn nun passiert ist, bleibt offen. Das finde ich einerseits irgendwie gut und interessant, da ihr ja so Alles passiert sein könnte und der Leser seine eigene Erfahrung und Fantasie mit einbringen kann. Andererseits würde ich, neugierig wie ich nunmal bin :D , gerne die Antwort kennen.

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197 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

thriller, gefängnis, michael robotham, gefängnisausbruch, um leben und tod

Um Leben und Tod

Michael Robotham , Kristian Lutze
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.07.2015
ISBN 9783442482818
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

https://tamysbuecherwelt.wordpress.com/2015/07/24/rezension-zu-um-leben-und-tod-von-michael-robotham-oder-wieso-hat-er-das-getan/

Cover

Das Cover ist, wie bei fast allen von Michael Robotham’s Bücher, hauptsächlich in schwarz und weiß gehalten, man sieht eine lange Straße und einen Mann der auf ihr läuft, scheinbar auf der Flucht. Dieses Cover passt einfach perfekt zur Geschichte des Buches und ist meiner Meinung nach wunderbar gewählt. Es hilft auch dabei, sich einige Dinge in diesem Buch besser vorstellen zu können, ohne jedoch die eigene Fantasie einzuschränken.

Worum geht es?

Dieser Teil kann kleinere Spoiler enthalten, wenn ihr euch also völlig überraschen lassen wollt, lest bitte erst ab “Kritische Auseinandersetzung weiter. Da das Buch das Wissen des Lesers immer weiter aufbaut, kann ich Spoiler leider nicht verhindern.

Audie Palmer sitzt im Gefängnis, 10 Jahre schon. Für einen bewaffneten Raubüberfall, bei dem vier Menschen sterben mussten und die nicht geringe Summe von sieben Millionen Dollar verschwand. Spurlos. Am nächsten Tag soll er entlassen werden, doch Audie bricht aus, um ein Leben zu retten.

Er hatte keine leichte Zeit im Gefängnis, wurde schikaniert und man hat mehr als einmal versucht, ihn zu töten. Alle schieben es darauf, dass die verschiedenen Täter wissen wollten, wo das Geld versteckt ist, doch ist das wirklich der Wahre Grund?

Nachdem Audie entkommen ist, sind alle hinter ihm her und er wird gesucht. Doch er schafft es immer wieder, nicht gefunden zu werden, auch mit einer ordentlichen Portion Glück in seinem Becken voller Pech. Auf wundersame Weise wird auch sein Knastkumpel Moss freigelassen um ihn zu suchen, wo er doch eigentlich lebenslänglich im Gefängnis bleiben muss. Ganz schnell ist klar, dass hier etwas nicht stimmt. Wer hat dazu die Macht? Und wen will Audie eigentlich retten? Eine Flucht mit vielen Hindernissen und guten wie schlechten Bekanntschaften beginnt, doch trotzdem rennt Audie geradewegs auf sein Verderben zu.

Kritische Auseinandersetzung

Naja, was soll ich sagen. Es ist von Michael Robotham und es ist einfach ein grandioses Buch. Vielleicht sogar eines seiner besten Bücher, auch wenn ich etwas enttäuscht bin, dass Joe O’Loughlin und Vincent Ruiz keine Rolle spielen und ich mich so auf die Beiden gefreut hatte. Aber ich muss zugeben, dass auch dieser Fakt das Lesen für mich so spannend gemacht hat, da ich die ganze Zeit gewartet habe, ob die beiden Männer aus Großbritannien noch auftauchen würden.

“Um Leben und Tod” spielt diesmal in Amerika, doch auch hier ist es Robotham wunderbar gelungen, ein Bild  von Texas zu kreieren, in das man sich einfügen konnte.

Ich finde es toll, das der Leser eigentlich mit kaum Informationen auf diese Reise mit Audie losgeschickt wird und man nach und nach die Informationen sammeln und einordnen muss um daraus schlau zu werden. Die Charaktere sind liebevoll gestaltet und so kommt es, dass man mit Mördern sympathisiert. Mir hat auch sehr gut gefallen, dass nicht nur aus Audie’s Sicht geschrieben wurde, sondern auch aus Moss’ Sicht, aus der Sicht der sehr sympathischen FBI-Agentin Furness und noch vielen weiteren Charakteren. Der Leser hat so die Möglichkeit, die Sichtweisen verschiedener Figuren kennen zu lernen und ich finde es immer wieder toll, wie so die Nähe und Sympathie zu einigen Figuren aufgebaut wird und man gleichzeitig andere unsympathisch findet. Die Figuren sind alles in allem einfach sehr menschlich dargestellt, sehr realistisch.

Der Spannungsbogen ist meiner Meinung nach von Anfang ganz weit oben und dort bleibt er auch das ganze Buch über, da es einfach die ganze Zeit spannend ist. Es gibt zwar auch viele Rückblicke, aber ich finde, sie machen die ganze Geschichte erst interessant, da man sich ein Bild von Audie macht und auch einige Dinge erst dadurch versteht.

Besonders gut hat mir persönlich auch gefallen, dass Audie nicht unverschämt viel Glück hatte und es somit nicht zu weit hergeholt war. Er hatte zwar oft Glück, aber passieren auch einige Dinge, die der Leser so mit Sicherheit nicht erwartet hätte und ganz bestimmt kein Glück sind. Die Geschichte ist einfach zu keiner Zeit vorhersehbar und auch als langsam Licht ins Dunkel dringt, passieren noch Dinge, mit denen man nicht gerechnet hat.

Fazit

Ich persönlich finde, dass man dieses Buch gelesen haben sollte. Es ist so ein toller Thriller, aber ohne übermäßig viel Blutvergießen, weil der Autor denkt, dass die Leser das wollen. DAS ist ein Thriller den Leser wollen, ein Buch, dass man von Anfang bis Ende durchlesen will, bei dem man sich nicht traut, aufzuhören aus Angst, etwas zu verpassen. Die gesamte Zeit ist man gefesselt und vertieft und fragt sich, warum Audie das nur getan hat, einen Tag vor seiner Entlassung zu fliehen. Man fühlt mit, zeitweise habe ich sogar vor Aufregung gezittert, so hat mich das Buch gepackt.

Und auch nur, weil “Um Leben und Tod” so gut ist, bin ich gewillt, Michael Robotham zu verzeihen, Das Joe O’Loughlin und Vincent Ruiz nicht vorkommen :D . Nein im Ernst, dass hat mich schon etwas traurig gemacht.

 

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376 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 91 Rezensionen

bücher, buchhandlung, liebe, adoption, roman

Die Widerspenstigkeit des Glücks

Gabrielle Zevin , Renate Orth-Guttmann
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Diana, 11.05.2015
ISBN 9783453358621
Genre: Romane

Rezension:

https://tamysbuecherwelt.wordpress.com/2015/07/17/rezension-zu-die-widerspenstigkeit-des-gluecks-von-gabrielle-zevin/

Cover

Das Cover hat mich direkt angesprochen. Der Hintergrund ist blau mit türkisen Querstreifen, am unteren Rand sieht rundherum viele Bücher, von denen jedes einen Namen oder den Namen eines Autor trägt und jeder wird ein paar davon kennen. Durch den Leuchtturm, den man rechts oben findet, habe ich mich direkt an Urlaub erinnert und es passt natürlich auch zum Buch, da A. J. Fikry auf einer Insel lebt. Und von den Büchern am unteren Rand fühlt sich wahrscheinlich jeder Bücherliebhaber angesprochen :D .

Worum geht es?

Dieser Teil kann Spoiler enthalten, wenn ich euch völlig überraschen lassen wollt, lest bitte erst ab “Kritische Auseinandersetzung” weiter.

A. J. Fikry betreibt eine kleine Buchhandlung auf der Insel Alice, die er mit seiner Frau Nic gekauft und aufgebaut hat. Nic ist jedoch beim einem Autounfall gestorben und seit dem ist sein Leben nicht mehr so, wie es mal war. Er ist launisch und ein Miesepeter, was Amelia Loman, eine Verlagsvertreterin, bei ihrem ersten Besuch in “Island Books”, der Buchhandlung von A. J., auch zu spüren bekommt. Trotzdem kommt es, dass die beiden einander nicht vergessen können. Und dann wird auch noch ein wertvolles Buch von A.J. gestohlen. Doch genau dieser Diebstahl wird A.J.’s Leben verändern, denn Maya, eine zweijährige Weise, wird von ihrer Mutter in A.J.’s Laden abgesetzt, bevor sie sich umbringt.

Erst möchte A.J. sie in Obhut geben, doch er bringt es nicht übers Herz und Maya bleibt bei ihm. Auch Amelia Loman findet wieder den Weg in seinen Laden und er verliebt sich in sie. Maya bekommt so einen wunderbaren Vater und eine Mutter, bis eine schreckliche Diagnose gestellt wird.

Kritische Auseinandersetzung

Zunächst muss ich sagen, dass mir der Aufbau des Romans wunderbar gefallen hat. Am Anfang eines jeden Kapitels gibt A.J. eine Empfehlung für eine Kurzgeschichte an Maya und auch wenn ich nicht alle kannte, hat mich dass dazu angeregt, sie zu googlen. Das hat mir sehr gut gefallen und ich habe ganz nebenbei auch noch ein paar ältere Kurzgeschichten kennen gelernt, die ich sonst vielleicht nie gelesen hätte. Ich muss aber dazu sagen, dass sie mich anfangs auch sehr irritiert haben, da ich immer versucht, einen Zusammenhang mit der Kurzgeschichte und dem Kapitel zu finden, was mir persönlich aber nicht immer gelang. Nach und nach findet man diesen dann aber doch.

Hinzukommt, dass es in diesem Buch natürlich um viele Bücher geht, da der Hauptort eine Buchhandlung ist, was mir als Buchliebhaber natürlich auch gut gefallen hat und man konnte sich selbst an manchen Stellen daran erinnern, als man das Buch selbst gelesen hat ( ich hoffe ihr versteht was ich meine :D ).

Die Figuren finde ich auch sehr schön gestaltet, man kann eine deutliche Entwicklung bei A.J. sehen, wie er von einem Miesepeter zu einem liebevollen Vater wird und auch von vielen anderen Bewohnern der Stadt gemocht wird. Bei Maya kann man noch eine viel größere Entwicklung nachvollziehen, da sie am Anfang zwei Jahre alt ist und man sie begleitet, wie sie in das Alter für den Kindergarten, für die Grundschule usw. kommt.

Was mir ebenfalls gut gefallen hat, war, dass einige Kapitel auch aus der Sichtweise anderer Figuren geschrieben sind. Man hat zwar durchgehend einen allwissenden Erzähler, aber es stehen immer wieder verschiedene Figuren im Focus. Ganz besonders hat mir das Kapitel gefallen, dass aus der Sicht der zweijährigen Maya geschrieben wurde, da mich das an die Kinder im Kindergarten erinnert hat, wenn diese verträumt durch die Gruppe laufen.

Auch die Geschichte an sich hat mir sehr gut gefallen, was alles passiert und wie am Ende alles zusammenkommt und aufgeschlüsselt wird, aber das werde ich jetzt hier natürlich nicht genauer besprechen.

Fazit

“Die Widerspenstigkeit des Glücks” ist einer toller Roman, der sehr gefühlvoll ist und alles über Trauer, Humor, Verzweiflung und jede Menge Liebe enthält. Ich habe gelacht und ich habe auch ein paar Tränchen verdrückt, aber ich kann das Buch wirklich weiterempfehlen.

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80 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

liebe, izabelle jardin, remember, erotik, amnesie

Remember

Izabelle Jardin
E-Buch Text: 434 Seiten
Erschienen bei null, 24.09.2014
ISBN B00NVZ1LXG
Genre: Romane

Rezension:

https://tamysbuecherwelt.wordpress.com/2015/07/14/rezension-zu-remeber-von-izabelle-jardin/

Worum geht es?

Hier sind Spoiler enthalten! Wenn ihr euch überraschen lassen wollt, lest bitte erst bei “Kritische Auseinandersetzung” weiter.

Leah ist eine junge Frau, die dank eines Erbes von ihrem Vater einen kleinen Laden für Segelbedarf, gemeinsam mit ihrer Freundin Mette, auf einer Insel führt. Sie sieht Connor das erste Mal am Hafen, als eine Frau auf dem Weg zu seinem Boot ist und es ist eigentlich augenblicklich um sie Geschehen, da sie schon seine Bewegungen verzaubern. Und um dem ganzen die Krone aufzusetzen, kommt er auch noch in ihren Laden, um etwas zu bestellen. Es kommt wie es kommen muss, ein Date, ein Kuss und Leah steht vor der Entscheidung, ob sie sich ihm ganz hingeben will oder nicht. Sie erfährt, dass Connor eine reiche Belgierin heiraten soll und läuft vor ihm weg, denn Leah ist keine Frau für eine Nacht. über die Wintermonate arbeiten Leah und Mette im Teekontor von Leah’s Mutter und auch hier trifft sie wieder auf Connor und kann diesmal nicht widerstehen, trotz dass sie mittlerweile um ein Familiengeheimnis weiß, dass sie aber noch nicht lüften konnte.

Aller Umstände zum trotz, verlieben die beiden sich immer mehr in einander und eine wundervolle Beziehung entsteht zwischen den Beiden. Doch auch hier wartet wieder ein schwerer Schicksalsschlag, kurz vor der angesetzten Hochzeit, die mit dem 11. September 2011 zu tun hat. Doch durch das Band der Liebe, dass sie immer verbindet, können die beiden auch diese Situation durchleben und wieder zu einander finden.

Kritische Auseinandersetzung

Ich möchte damit anfangen, in was für einem wundervollen Stil Izabelle Jardin schreibt. Man liest alles wunderbar flüssig. Die Gefühle der Protagonisten sind einfühlsam beschrieben, so das man alles mitfühlen kann. Auch beschreibt sie die Umwelt sehr genau, so dass man sich alles vorstellen kann, aber trotzdem auch seine eigene Phantasie nutzt. Während der Zeit, die Leah auf der Insel ist, habe ich mich wie im Urlaub gefühlt, als wenn ich selbst dort am Hafen entlang spazieren würde und das Salzige in der Luft riechen und schmecken könnte. Die ganze Zeit über ist man ganz nah an der Geschichte dran und ich denke, dass man das Buch auch deswegen relativ schnell liest (also ich zumindest :D ).

Leah als Protagonistin gefällt mir unglaublich gut, da sie eine starke Persönlichkeit ist. Ich hatte anfangs etwas Angst, dass sich alles so entwickeln würde, wie es zur Zeit häufig in erotischen Büchern passiert, aber nein, Leah unterwirft sich nicht und ändert sich auch nicht, um Connor zu gefallen, sondern beide lieben einander, so wie sie sind.

Auch die erotischen Textpassagen fand ich hier sehr gelungen. Sie waren nicht ordinär und auch nicht zu häufig, es war einfach nur Liebe, die zwischen den beiden geschah und das hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, da sich “Remember” nicht einreiht, sondern in diesem Fall wirklich für sich steht.

Das es in “Remember” wenn man es genau nimmt, zwei Plots gibt, hat mir zunächst nicht so gefallen, aber ich glaube mittlerweile, dass gerade das etwas ist, dass “Remember” von den meisten anderen Liebesromanen unterscheidet und es eben nicht nur darum geht, wie lange es dauert, bis die Protagonisten zusammen sind, sondern eben auch behandelt wird, was passiert, wenn Schwierigkeiten auftreten.

Fazit

“Remember” ist für mich eine schöne Liebesgeschichte, die aber auch einmal etwas tiefer und vor allem dem Leser auch unter die Haut geht. Ich persönlich kann das Buch ohne Bedenken weiterempfehlen, auch an die Leser, die vielleicht sagen, dass sie “Kitsch” nicht gern lesen, denn “Remember” ist alles andere als “kitschig”. Es sind glaubhafte Hauptcharaktere, die alle liebevoll beschrieben sind und eine “Seele” haben. Und vor allem geht es auch nicht die ganze Zeit darum, wie toll alles ist, sondern um Schwierigkeiten, die gelöst werden müssen. Das zusammen mit Humor, Liebe und auch Ängsten, machen dieses Buch für mich zu einem Buch, dass man sich auf jeden Fall mal ansehen sollte.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

wuli highlights, thriller

Zu wenig Zeit zum Sterben

Steve Cavanagh , Fred Kinzel
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.05.2015
ISBN 9783734100253
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

https://tamysbuecherwelt.wordpress.com/2015/07/13/rezension-zu-zu-wenig-zeit-zum-sterben-von-steve-cavanagh/

Cover

Oben auf dem Cover erkennt man einen Mann, der vermutlich ein Sakko trägt, auch sieht man weiter unten ebenfalls einen Mann im Anzug, der auf ein meiner Meinung nach Gerichtsgebäude zu rennt. Ich finde, dass das Cover wunderbar zum Buch passt, da die meiste Zeit über das Geschehen im Gerichtsgebäude spielt und das Sakko eine tragende Rolle in der Geschichte hat.

Worum geht es?

Strafverteidiger Eddie Flynn hat vor einem Jahr einen Schicksalsschlag erlebt, den er nicht überwinden konnte, ohne zu Alkohol zu greifen, der ihm aber auch nicht half. Seine Frau trennte sich von ihm und seine geliebte Tochter Amy darf er auch nicht mehr so oft sehen. Er wollte nie wieder einen Mandanten verteidigen, doch der Kopf der russischen Mafia von New York, nimmt sich, was er braucht und will.  Eddie wird gezwungen den Fall zu übernehmen, da sie drohen, sonst seine Tochter zu töten, die sie bereits entführt haben. Die Russen beobachten ihn mehr oder weniger die ganze Zeit und Eddie muss versuchen, sich und seine Tochter zu retten, in dem er sein ganzes Geschick, dass er in einem anderen, früheren Teil seines Leben erlernt hat, anwendet. Auch alte Freunde müssen rekrutiert werden, um die Russen hinters Licht zu führen und einen möglichst glimpflichen Ausgang der Sache herbeizuführen.

Kritische Auseinandersetzung

Ich muss zunächst einmal sagen, dass ich von diesem Buch absolut begeistert bin! Es hat mich von Anfang an gefesselt und ich habe richtig mitgefiebert, als wäre ich selbst Eddie und müsse meine Tochter retten.

Anfangs war ich etwas skeptisch, da ich noch nie von Steve Cavanagh gehört hatte (was wohl daran liegt, dass es sein erstes Buch ist :D ), doch er schreibt wirklich sehr anschaulich, ohne zu viele Details zu erwähnen, die eigentlich nicht so wichtig sind. Dadurch war es einfach, sich alles wie einen Film vorzustellen und man konnte trotzdem auch ein wenig seiner eigenen Fantasie einfließen lassen. Das Buch beginnt mitten im Geschehen und Hintergrundinformationen erhält man erst nach und nach, was ich persönlich sehr gelungen finde, da man so Eddie als Hauptcharaktere und Erzähler sehr gut kennen lernen kann, ohne direkt alles über ihn und seine Geschichte zu wissen. Dies steigert ebenfalls die Spannung, die der Autor sehr gut zu erzeugen weiß.

Steve Cavanagh ist Anwalt, ich denke das dies dazu führt, dass die rechtlichen Schritte und generell alles rechtliche und gesetzliche, mit dem Eddie zu tun bekommt, sehr gut erklärt sind, was mir aber ebenfalls sehr gut gefällt, da man so ganz nebenbei auch noch etwas lernt. Der Schreibstil hat mich etwas an Michael Robotham erinnert, aber das kann ja nie verkehrt sein :-P.

Was mir auch gut gefällt, ist, dass es nicht allzu viele wichtigen Figuren gibt, man behält wunderbar den Überblick und weiß immer genau, wer gemeint ist.

Trotzdem muss ich sagen, dass mir auch etwas nicht ganz so gut gefallen hat, nämlich das unverschämte Glück, dass Eddie teilweise hat. Manche Dinge (ich will nichts verraten) nehmen eine so gute Wendung, dass es mir fast etwas unglaubwürdig scheint. Aber auch das finde ich nicht ganz so tragisch, das es ja sonst sehr spannend geschrieben ist und man trotzdem mitfiebert und sich freut, wenn es etwas gut geklappt hat.

Fazit

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der gerne einen guten Thriller liest und sich von der Spannung mitreißen lassen will. Es ist sein erstes Werk, doch ich denke, dass ich mir ein weiteres Buch durchaus angucken würde, da Steve Cavanagh mich wirklich überzeugt hat. Also, schaut es euch ruhig mal an, ich denke nicht, dass das ein Fehler ist.

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4.312 Bibliotheken, 68 Leser, 5 Gruppen, 545 Rezensionen

liebe, erotik, anna todd, after passion, hardin

After passion

Anna Todd , Corinna Vierkant-Enßlin , Julia Walther
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.02.2015
ISBN 9783453491168
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

www.tamysbuecherwelt.wordpress.com

Cover

Das Cover ist sehr schlicht und elegant gehalten, mattschwarz mit einer glänzenden schwarzen Prägung. Nur “passion” ist farbig, in diesem Falle pink. Dies ist bei allen Teilen der “After-Reihe” so, nur die Farbe ändert sich. Mir persönlich gefällt dies sehr gut, da ich finde, dass die Bücher so sehr schick aussehen, auch im Bücherregal.

Worum geht es?

Die beiden Protagonisten sind Tessa Young und Hardin Scott. Sie ist eine strebsame, ehrgeizige junge Frau, die allerdings sehr unter der Fuchtel ihrer Mutter steht, während Hardin ein rebellischer Punk ist, der viele Probleme mit seinem Vater und dessen neuer Frau, sowie ihrem Sohn hat.

Die beiden lernen sich kennen und Tessa fühlt sich von Anfang an zu ihm hingezogen, auch wenn sie sich dies zunächst nicht eingesteht und obwohl sie eigentlich einen Freund hat und Hardin überhaupt nicht ihr Typ ist. Das ganze Buch über gibt es einen Hin und Her zwischen Streit, Liebe und Sex und beide verändern sich scheinbar sehr unter dem Einfluss des Anderen.

Kritische Auseinandersetzung

Zunächst muss ich gestehen, dass dieses Buch eigentlich überhaupt kein Buch ist, das ich normalerweise kaufen würde, doch in diversen Foren und Gruppen wird sehr oft über die Reihe diskutiert, weswegen für mich klar war, dass ich zumindest den ersten Teil lesen wollte.

Und ich muss sagen, dass es mir im Grunde ganz gut gefallen hat. Von Anfang an war ich mitten im Geschehen und Tessa gefällt mir persönlich als Protagonistin sehr gut, da sie im Gegensatz zu anderen Hauptcharakteren, in gewissen anderen erotischen Romanen, nicht ganz so unterwürfig ist und Hardin auch gerne mal ihre Meinung mehr als deutlich sagt.

Dadurch, dass die beiden häufig streiten und es immer Hin und Her zwischen sämtlichen Gefühlen geht, wurde es mir nie langweilig und ich wollte nach jeder Seite wissen, wie es weiter geht. Auch die viele wörtliche Rede trägt dazu bei, dass sich das Buch gut lesen lässt. Trotz der relativ “seichten” Geschichte finde ich beide Hauptcharaktere sehr interessant gestaltet, vor allem auch durch ihre Vergangenheit und durch die Entwicklung, die im Laufe des Buches stattfindet.

Fazit

Ich bin im Nachhinein froh, das Buch gelesen zu haben. Es hat mich gut unterhalten und ich denke, dass ich auch die anderen Teile lesen werde. Das Buch ist keines, bei dem ich sagen würde, dass man es gelesen haben MUSS, dennoch lohnt es sich, es mal genauer anzuschauen und ich denke, jemand der gerne komplizierte Liebesgeschichten liest, kommt hier voll auf seine kosten. Ich kann aber auch gut die Meinung vieler verstehen, dass das Hin und Her zwischen den Beiden nervig sein kann, denn man fiebert schon oft mit und ich war auch oft verständnislos für das Verhalten der Beiden.

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118 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 16 Rezensionen

carly phillips, dare to love, liebe, erotik, halbgeschwister

Dare to Love - Wer nicht wagt, der liebt nicht

Carly Phillips , Ursula C. Sturm
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.05.2015
ISBN 9783453418424
Genre: Liebesromane

Rezension:

www.tamysbuecherwelt.wordpress.com

Worum geht es?

Riley Taylor und Ian Dare haben beide schwere Schicksalsschläge in ihrer Kindheit/Jugend erleiden müssen, weshalb es ihnen schwerfällt, Vertrauen zu anderen Menschen aufzubauen. Riley versucht es, mit einem starken Drang nach Unabhängigkeit zu kompensieren, Ian mit Kontrolle über alles und jeden. Die Beiden lernen sich bei der Geburtstagsfeier von Ian’s Vater kennen und fühlen sich augenblicklich zueinander hingezogen, doch Riley’s bester Freund ist Alex Dare, der Halbbruder und Rivale von Ian. Die beiden versuchen, trotz ihrer Vergangenheit und allen anderen Hindernissen, einen Weg zueinander und miteinander zu finden und werden dabei auch durch ihre Charakterzüge immer wieder auf die Probe gestellt.

Kritische Auseinandersetzung

Mir hat das Buch im Grunde gut gefallen und ich habe es innerhalb eines Tages ausgelesen. Die beiden Protagonisten haben mich sehr angesprochen und ich fand schön, dass es aus der Sicht von beiden geschrieben ist, auch wenn die Sichtwechsel nicht immer direkt ganz klar sind. Dies hat die Geschichte spannend zu lesen gemacht und man konnte Riley wie auch Ian gut kennen lernen.

Ich mag die Schreibweise von Carly Phillips sehr gerne, man kann der Geschichte wunderbar folgen und ich hatte nicht das Gefühl, dass es sich irgendwo in die Länge zog.

Was mir persönlich nicht so gut gefallen hat, waren die vielen und meist auch langen und sehr ausführlichen Passagen, in denen die Beiden Sex hatten. Ein bisschen Erotik ist völlig okay und lese ich auch manchmal, aber hier war es oft bis ins kleinste Detail genaustems beschrieben und für meinen Geschmack einfach ein bisschen zu viel. Wer das natürlich gern liest, kommt hier voll auf seine Kosten. 

Fazit

Im Grunde hat mir das Buch recht gut gefallen, sonst hätte ich es nicht so schnell zu Ende gelesen. Die Geschichte ist interessant und spannend und handelt von mir sehr sympathischen Protagonisten. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne Liebesgeschichten und auch Familiendramen, so wie auch erotische Literatur liest, denn davon bietet “Wer nicht wagt, der liebt nicht” so einiges.

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