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1.720 Bibliotheken, 23 Leser, 4 Gruppen, 131 Rezensionen

liebe, krebs, tod, leukämie, krankheit

Bevor ich sterbe

Jenny Downham , Astrid Arz
Flexibler Einband: 315 Seiten
Erschienen bei cbt, 08.06.2010
ISBN 9783570306741
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich fand's schrecklich.

Es ist ein Buch, dass ich hauptsächlich aufgrund der Personen gehasst habe. Tessa war einer der nervenauftreibendsten Protagonisten, von der ich bisher gelesen habe. Sie leidet schon viel zu jung an Krebs. Sie schreibt eine Liste, mit den Dingen, die sie noch machen möchte, bevor sie stirbt. Hört sich gar nicht mal so schlecht an. Wäre da nicht die Tatsache, dass sich Tessa unmöglich verhält. Zu ihrem Vater, ihrem Bruder, die sich so sehr um sie sorgen. Ihre Liste fand ich auch bescheuert. Sie begeht Diebstahl, rempelt Leute um, und ihr tut nichts leid. Wollte sogar wegen ihrer Krankheit verschont werden, als sie geschnappt wurde?! Sie erleidet ein schreckliches Schicksal, aber ich konnte kein Mitleid fühlen, was ziemlich fragwürdig ist, da ich sehr leicht emotional sein kann.

Andererseits könnte ich einfach ignorant sein, und kann mir selber nicht vorstellen, wie es ist, in einem sterbenden Körper zu sein. Den Gedanken haben, dass wenn du stirbst, alles rund um dich herum weitergeht. Unfairness und Wut. Aber ich hatte eine Toleranzgrenze, und diese wurde überschritten und machte es für mich eine Qual, wie schlimm sich Tessa gegenüber ihrer Umwelt benahm. Am Ende des Buches gesteht sie sich auch ein, dass sie ein Biest war, aber wirklich entschuldigen konnte ich's trotzdem nicht... Denn was sie alles tat...puh, als Vater wäre ich schon längst am Boden. Ich möchte trotz ihrer Krankheit kein Verständnis für ihre Aktionen zeigen - das kann jeder für sich selbst entscheiden. Was aber Fakt ist, ist, dass das Buch mich auf emotionaler Ebene nicht berühren konnte und ich keinen Spaß empfand, Bevor ich sterbe zu lesen.

Und der Schreibstil! Eieiei, komische Kombination. Manchmal gibt es diese schönen, poetischen Sätze, aber mit der Umgangssprache zusammen war's nicht gut. Überhaupt nicht gut. Sogar ziemlich schlimm. Die Formulierungen waren desöfteren sehr...seltsam. Besonders der Satz, in dem beschrieben wird, dass Zoey mit ihrer Pisse ein Loch in den Sand bohrt und verdampft, und dabei primitiv aussieht. Ja, diese Wörter wurden so benützt! ._.

Fazit
Ich gebe dem Buch 1,5 von 5 Monster, wegen dem lieben Vater, ihren Freund Adam und dem gut geschriebenen Ende. Abzug aufgrund der gewöhnungsbedürftigen Sätze, die sich fast über das ganze Buch zogen, die Aktionen von Zoey und der Protagonistin Tessa und, dass ich wegen diesen Dingen keinen Spaß am Lesen hatte und am liebsten abgebrochen hätte, wäre da nicht die Leserunde gewesen. Ich habe mit der Geschichte abgeschlossen und werde das Buch nicht noch einmal lesen. Nie.Im.Leben.

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(342)

767 Bibliotheken, 11 Leser, 6 Gruppen, 152 Rezensionen

san francisco, liebe, geister, geist, tod

In dieser ganz besonderen Nacht

Nicole C. Vosseler
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbj, 25.02.2013
ISBN 9783570155349
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Hm, meine Gedanken sind noch zwiegespalten, und es fällt mir schwer, das Buch gerecht zu bewerten. Es hat mich einfach nicht...packen können? Ich beginne zunächst mit dem Schreibstil. Ausführlich, detaillreich, ausschweifend, beschreibend und nicht mein Fall. Ich war gelangweilt von den Beschreibungen San Franciscos, und es war mir ein Ticken zu viel des Guten. Ich war sogar kurz vor der Versuchung, diese lang konstruierten Sätze auszulassen. Ich habe die Stadt schon selbst vor einem Jahr besucht, und fand sie wunderschön. Ich konnte viele Plätze wiedererkennen, die Amber, die Protagonistin der Geschichte, besucht hat. Man merkt, dass Frau Vosseler die Stadt wirklich liebt, nur waren es zu viele Detaills, die sie mit einbaute. Dadurch hat die Geschichte auf mich in die Länge gezogen gewirkt und die Spannung ist deshalb abhanden gekommen. Auf 576 Seiten ist vergleichsweise gar nicht so viel passiert, und hätte mir vielleicht minus 100 oder mehr Seiten besser gefallen.

Die Sicht wird von Amber und Nathaniel abwechselnd beschrieben, wobei Ambers Part überwiegt. Die Protagonistin war schön ausgearbeitet. Ihre Beziehung zu ihrer verstorbenen Mutter und den kommenden Folgen wie Trauer, wirkten realistisch und emotional geschildert. Das Buch fängt mit einem sehr vielversprechenden 4-seitigen Prolog (die ersten Sätze sind unten angegeben) an, der einen guten Einstieg bildete und den Leser neugierig machte. Danach, in den nächsten 572 Seiten, ging es mit meiner Begeisterung leider nur mehr bergab.

_ Wenn man stirbt, so heißt es, zieht das ganze Leben an einem vorbei. Aber als ich starb, war es nur die Erinnerung an das letzte Jahr, die durch mich hindurchschoss. Zwölf Monate, die alles auf den Kopf stellten, was ich über das Leben und den Tod und die Dinge dazwischen zu wissen glaubte. Das Jahr, das kurz nach meinem sechzehnten Geburtstag im Dezember begann und an dessen Ende mein Herz aufhörte zu schlagen.
(Seite 7) _

Man begleitet Amber nach Kalifornien, wo sie zu ihrem Vater Ted zieht. Er war unheimlich fürsorglich, und sehr sympathisch. Er wirkt anfangs noch etwas unbeholfen, gibt sich aber sehr Mühe und will die Zeit, für die er nicht hinter Amber stehen konnte, nachholen. Amber geht auf eine neue Schule, und lebt sich generell in der neuen Stadt sehr langsam ein. Die Geschichte hat ein bisschen Fahrt aufgenommen, als sie die Gabe - Geister sehen zu können - erkennt. Ihre darauffolgenden Freunde: Matt, Shane, Abby & Holly frischten den Plot auf, und waren jeder für sich individuelle Persönlichkeiten, die ich sogar ins Herz schließen konnte. Nathaniel, ihre "ganz große Liebe", habe ich nicht so sehr lieben können. Wenn man sein gutes Aussehen mal wegnimmt, würde ich ihn ganz okay bezeichnen. Ich weiß immer noch nicht so recht, was ich von deren Beziehung halten soll und fieberte mit den beiden Turteltäubchen nicht mit.

Jedenfalls kommen wir mal zum "Höhepunkt". Wie auch im Titel festgehalten, geht es um die "ganz besondere Nacht", die auf mich nicht ganz so besonders wirkte. Eher lasch. Ich habe mir etwas Ausgefallerenes erwartet und dachte, es würde einen "Wow-Effekt" geben. Wie auch immer. Ich dachte, das Ende wird super. Wer das Buch gelesen hat, weiß was ich meine: Dieser letzte Satz vor dem dritten Abschnitt. Ich dachte: "Woah. Was wird denn da passieren?" Mein Hoffnungsschimmer wandelte sich in Entäuschung um. Es war zu Friede, Freude, Eierkuchen. Viel zu perfekt, kitschig und übertrieben. Dieses Ende ist der inbegriff von Happy End und wirkte sehr gekünstelt. Das kann wieder von Person zu Person anders empfunden werden, und konnte bei anderen Rezensionen lesen, dass sie vollkommen begeistert waren. Leider kann ich mich Ihnen nicht anschließen.

Facettenreiche und individuelle Charaktere, die man ins Herz schließen kann und eine realistische Protagonistin, die mit dem Tod der Mutter zu kämpfen hat und wieder den Zugang zum Leben findet. Leider übermannte mich die Langatmigkeit. Auf mich wirkte die Geschichte in die Länge gezogen - hauptsächlich wegen des ausführlichen Schreibstils, wobei dieser geschmackssache sein könnte. Eine Liebesgeschichte, mit der ich leider nicht mitfiebern konnte. Wenig Spannung und eine Storyline, die mich nicht unbedingt beigeistern konnte, aber auch nicht schlecht war. Erhoffte Twists haben mich leider enttäuscht, und das Ende ist zu perfekt und wirkte sehr künstlich. Frau Vosselers Werk empfand ich insgesamt ganz okay.

3 von 5 Monstern.

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(55)

92 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

david levithan, liebe, every day, englisch, jugendbuch

Every Day

David Levithan
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Random House Childrens Books, 28.08.2012
ISBN 9780307931887
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Empfehle ich das Buch? Vielleicht. Es ist auf jeden Fall wunderschön geschrieben, und zugleich sehr einfach, weshalb man keine Befürchtungen haben sollte, falls man noch ein Englisch-Amateur ist. Bezeichnen würde ich every day als eine ruhige Geschichte mit einer interessanten Idee und tollen Messages, unterstrichen mit poetischen Zügen, aber doch Ungereimtheiten, die ich nicht ignorieren konnte. 4 Sterne! :)
(Ganze Rezension: http://thebookm.blogspot.co.at/2013/01/rezension-every-day-englischsprachiges_12.html#more)

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(849)

1.747 Bibliotheken, 32 Leser, 12 Gruppen, 253 Rezensionen

liebe, dystopie, krankheit, zukunft, lena

Delirium

Lauren Oliver , Katharina Diestelmeier
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 26.10.2011
ISBN 9783551582324
Genre: Jugendbuch

Rezension:

3,5 von 5 Sternen; Fazit:
Empfehlen würde ich Delirium Leser, die eine ruhigere, aber schön und metapherreich geschriebene Dystopie mit einer einzigartigen und interessanten Idee lesen wollen. Wer viel Spannung sucht, Logik für den Kern des Systems, und einen actiongeladenen Plot, ist hier leider falsch dran. Alles in allem schenke ich Delirium solide 3,5 Monster. Ich finde, ich hätte diesmal einen Bogen um den Hype machen sollen, aber jetzt konnte ich mir endlich selber eine Meinung bilden.
(Ganze Rezension: http://thebookm.blogspot.co.at/2013/01/statement-rezension-delirium-lauren.html)

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(598)

1.310 Bibliotheken, 17 Leser, 6 Gruppen, 126 Rezensionen

flucht, thriller, liebe, jugendbuch, escape

Escape

Jennifer Rush , Ulrike Brauns
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Loewe, 16.01.2013
ISBN 9783785575161
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(38)

83 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

internat, jugendbuch, mord, liebe, familie

Night School - Du darfst keinem trauen

C. J. Daugherty
E-Buch Text: 464 Seiten
Erschienen bei Oetinger Verlag, 27.07.2012
ISBN B008RMDA3C
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Um alles zusammenzufassen: Pluspunkte gibt es bei Night School für den flüssigen Schreibstil, und den Lesepaß - denn einige Szenen konnten mich zum Kichern bringen. Der Trieb, das Buch zu lesen war auch vorhanden, wegen den vielen Fragen, von denen aber nur wenige aufgelöst worden sind. Abzug aufgrund fehlender Originalität, der Auflösung des Bösewichts und einige wirklich nicht-nachzuvollziehende Handlungen. Dazu hängt das Buch, zumindest mir, nach schon einem Tag nicht mehr im Kopf, und hat somit keine richtigen Spuren hinterlassen. Insgesamt ein durchschnittliches Buch in der Jugenbuch-Genre und nette, drei Sternchen von mir. ;)
(Ganze Rezension: http://thebookm.blogspot.co.at/2013/01/rezension-night-school-du-darfst-keinem.html)

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(40)

90 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 12 Rezensionen

zukunft, flucht, new world, prentisstown, jugendbuch

New World - Die Flucht

Patrick Ness , Petra Koob-Pawis
Fester Einband: 538 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 26.01.2009
ISBN 9783473352999
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wie funktioniert eine Welt, in der du die Gedanken aller Lebewesen hören kannst? Im Chaos.
Würde ich New World empfehlen? Vielleicht!
Erst einmal solltest du starke Nerven haben, denn an Brutalität wird trotz dem Genre Jugendbuch nicht gespart. Literweise Blut, Fleischwunden, unschuldige Opfer und gewalttätige Morde gibt es hier reichlich. Ich würde es jedenfalls keinem 12-Jährigen in die Hand drücken. Ich bin 15, auch nicht sehr sensibel, aber hier musste ich trotzdem nicht nur einmal kurz aufatmen. Auf keinen Fall falsch verstehen! Es war kein Hirnloses draufschlagen, auf alles was sich bewegt. Die Gewalt war nicht zu aufdringlich, es hat sich genau richtig angefühlt.
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Zweitens handelt es sich um einen sehr "eigenen" Schreibstil. Sehr viele Gedankengänge des Protagonisten Todd wiederholen sich, und prägen das ganze Buch. Damit sollte man klar kommen. Am Anfang wusste ich auch nicht so recht. Ich wollte sogar abbrechen, aber nach der Zeit habe ich mich an den Stil gewöhnt. Man muss ich darauf einlassen und sich Zeit nehmen. Ich empfand die wiederholenden Gedanken sogar als ehrlich, realistisch und der im Buch herrschenden Atmosphäre beitragend. Es gibt dem Buch den gewissen Touch von Originalität, aber dieser wird nicht jedem schmecken. (Zuerst die Leseprobe versuchen, oder die Taschenbuchausgabe kaufen.)
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Todd, der Protagonist, ist nicht perfekt. Er hat Fehler gemacht, aber er hat es auch bereut, konnte sich schuldig fühlen. Er ist ein Mensch, ein Junge. Im Gegenteil, mich würde es nerven, hätte er alles richtig gemacht, alles gewusst.
Manchee, Todds Hund auf seiner Reise, ist ein verdammt braver Hund, wie der Junge es beschreiben würde. Hier war ja eine Besonderheit, dass man die Gedanken des Hundes auch lesen konnte.
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Das Erste, was du herausfindest, wenn dein Hund sprechen lernt, ist, dass Hunde nicht viel zu sagen haben. (1ster Satz)
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Manchee konnte trotz weniger Worte, einen berühren und wohlmöglich dem kaltblütigsten Leser das Herz erwärmen.
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Der einzige Kritikpunkt gebührt den Antagonisten. Sie schienen durchwegs eintönig zu sein, kein Mitgefühl oder so etwas wie ein Gewissen zu haben. Ich meine, das jeder Mensch, sei es der verrückte Mörder im Knast, der kranke Pädophil , der kräftige Junge, der die Schwächeren mobbt - sie haben alle etwas, irgendetwas Gutes in sich. Im Buch waren die Gegenspieler aus purem bösen Blut, und das war ein wenig ärgerlich.
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Fazit
Die Flucht wird dem einen gefallen, der andere wird enttäuscht sein. Die näheren Gründe sind oben beschrieben. Mich konnte das Buch überzeugen - sie hat mich gepackt, hat mich an der langen Reise mit Todd teilhaben lassen. Patrick Ness hat eine originelle Dystopie gestaltet, die anders, ungewöhnlich ist. Das Buch endet mit einem sehr fiesen Cliffhanger, weshalb ich die Folgebänder auf jeden Fall nachkaufen werde!

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(4.880)

7.541 Bibliotheken, 63 Leser, 34 Gruppen, 471 Rezensionen

liebe, zeitreise, zeitreisen, london, fantasy

Saphirblau

Kerstin Gier
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2010
ISBN 9783401063478
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Vorest will ich gleich sagen: Um EINIGES besser als Rubinrot. Es gibt von allem mehr als im vorherigen Teil: mehr Romanze, Personen, Spannung und Humor. Jedoch gab es eine Sache, die mich störte. Ich komm später wieder auf diesen Punkt, aber erst mal zum Allgemeinen.
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Rubinrot hat damit geendet, das Gideon Gwen küsste. Ich finde das kam so plötzlich irgendwie, weil ich nicht genug Anzeichen an Verliebtheit bei Gideon finden konnte, fand ich komisch, aber nicht sehr schlimm. Gwen, Gideon, Leslie, Raphael, Tante Maddy und Xemerius finde ich alle so interessant und sind zum Glück nicht, wie öfter bei vielen Büchern, in dem mehrere Charaktere auftauchen, verschwommen.
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Giers Schreibstil ist immer noch toll, humorvoll und macht die Geschichte zu einem Pageturner. Außerdem muss ich sagen, dass dieser Teil den Vorgänger in Sachen Humor noch einmal übertroffen hat. Besonders die Stelle mit "Cousine Sofa" fand ich so genial, ach Gott, ich grinse immer noch, wenn ich die Seite aufschlage.
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Und jetzt komme ich zu einem negativen Punkt: Für mich war alles so vorrausschaubar. Was es mit der Magie des Raben auf sich hatte, war mir schon im ersten Teil so ziemlich klar. Auch die Frage wer böse ist und schlechte Absichten hat - Lucy & Paul oder der Graf von Saint Germain - war mir und wahrscheinlich mehreren von Anfang an auch offensichtlich. Und schon wieder hat es so "plötzlich" aufgehört, wie bei Rubinrot. Wäre ziemlich nervig, hätte ich nicht schon den dritten Teil im Regal liegen.

4,5 von 5!

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(3.764)

5.968 Bibliotheken, 63 Leser, 38 Gruppen, 627 Rezensionen

liebe, zeitreise, london, zeitreisen, fantasy

Rubinrot

Kerstin Gier
Fester Einband: 345 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2009
ISBN 9783401063348
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auch ich konnte nicht mehr an die Edelstein-Trilogie vorbei und bin wahrscheinlich die letzte Buchbloggerin, die es noch nicht gelesen hatte. Aber weil der Kinofilm bald ansteht, wollte ich das schnell nachholen, ebenso weil es bei vielen hochgepriesen wird und ich mir dauernd die Frage stellte, was an dem Buch so genial ist. Wie erwartet, bei den vielen guten Rezensionen, war es ein gutes Buch.

Ich liebe den humorvollen und einfachen Schreibstil von Kerstin Gier und musste hier und da grinsen oder sogar kichern. Aber leider konnte ich aufgrund des Schreibstils die Gefahren, die Gwendolyn durchfährt, gar nicht ernst nehmen und man merkt richtig, dass es sich auch wirklich um ein Jugendbuch handelt.

Ich mochte die Protagonisten sehr, sie waren witzig und hatten Charakter. Sie waren nicht eintönig und haben nicht nur positive Eigenschaften, was sie menschlich machten.

Zur Handlung: Sie ist ist weder episch noch herausragend genial, jedenfalls der erste Teil, sie ist - finde ich - nicht so besonders. Aber viele sagen, dass der erste Teil der schwächste ist, also mal schauen, wohin sie sich entwickelt.

Worüber ich mich auch nicht gefreut hat ist, das es nicht in sich abgeschlossen ist und auf einmal aufgehört hat, da wo es spannend wurde. Das fand ich merkwürdig. Jedenfalls ist es insgesamt ein Buch, das ich aufgrund der Charaktere und des Schreibstils gerne gelesen habe.

Originalität: 3,5/5
Sprache: humorvoll, einfach
Charaktere: 5/5
Lesespaß: 5/5

Rubinrot ist ein Jugendbuch, das einen zum Schmunzeln bringt, sehr schnell gelesen hat und mit einem leichten Gefühl zurücklässt. Wer jedoch auf ernste Spannung steht, ist hier falsch dran. Eine Empfehlung von mir für Liebhaber von humorvollen Schreibstilen und witzigen Charakteren, wobei meine Empfehlung gar nicht nötig ist, bei den hundert anderen .

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(687)

1.344 Bibliotheken, 12 Leser, 20 Gruppen, 160 Rezensionen

mafia, sizilien, liebe, fantasy, arkadien

Arkadien erwacht

Kai Meyer
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 12.10.2009
ISBN 9783551582010
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kai Meyers Werk, "Arkadien erwacht", beginnt mit einem zähen Einstieg. Ich habe es gerne, wenn es schon nach dem ersten oder zweiten Kapitel klick macht, leider war es hier nicht der Fall. Ich habe sogar "Arkadien erwacht" nach den ersten Kapiteln für ein paar Tage weggelegt, ein anderes Buch aufgeschlagen und dann wieder zugegriffen. Das Buch hat mich dann doch noch nach einem Zeitpunkt gepackt und dann war ich auch richtig drinnen. Die Protagonisten waren interessant, habe ich jedoch nicht vollkommen in mein Herz schließen können. Mit Rosa, einem 17-jährigem Mädchen - rebellisch, selbstbewusst, kompliziert, misstrauisch -, konnte ich zunächst nichts anfangen, aber nach und nach wurde sie mir sympathischer. Alessandro - gutaussehend, fürsorglich, geheimnisvoll - ist ein ganz interessanter Charakter. "Arkadien erwacht" ist eine Mischung aus Liebesgeschichte, Krimi und eine Prise Fantasy. Also alles was mein Herz begehrt, wobei mich aber trotzdem die Geschichte nicht sehr überzeugt hat. Ich kann es nicht in Worten erklären, aber irgendetwas hat mir gefehlt. Was es genau ist, weiß ich nicht. Denn dieses fehlende Stück, hat dazu geführt, dass mich das Buch nicht sehr bewegt hat, und es mir so ziemlich egal ist, ob ich die darauffolgenden Teile lese oder nicht. Vielleicht hat es mir nicht so gut gefallen, weil mir der Beginn alles versaut hat oder weil ich einen komischen Geschmack habe oder weil ich nicht ganz dicht im Kopf bin. Alles in allem, ist es für mich ein Buch, dass ich gerne gelesen habe (vom zähen Anfang abgesehen), aber keine große Wirkung hinterlassen hat. Dieses Gefühl von ichwillunbedingtweiterlesen und ichliebediesesbuch und ichbinsoglücklichdassichdiesesbuchlesendurfte war leider nicht vorhanden.

Originalität: 3,5/5
Sprache: alltagsprache, bildhaft
Charaktere: 3,5/5
Lesespaß: 3,5/5

Fazit:
Nachdem man mit dem zähen Beginn durch ist, wird man mit einer spannenden Krimigeschichte belohnt. Geschmäcker sind ja verschieden. Ich persönlich, habe es nicht geliebt - Ich habe es nur gemocht, mehr aber auch nicht. Lieber selber lesen, dieses Buch hat nämlich viele Liebhalber. Ich gehöre leider nicht dazu.

Insgesamte Bewertung : 3,5 :)

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(335)

793 Bibliotheken, 9 Leser, 7 Gruppen, 141 Rezensionen

liebe, krieg, loduun, außerirdische, dystopie

Sternenschimmer

Kim Winter , Maria-Franziska Löhr
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Planet Girl, 15.07.2011
ISBN 9783522502788
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(1.025)

1.809 Bibliotheken, 13 Leser, 14 Gruppen, 265 Rezensionen

liebe, götter, halbgötter, griechische mythologie, fantasy

Göttlich verdammt

Josephine Angelini , Simone Wiemken
Fester Einband: 494 Seiten
Erschienen bei Dressler, 01.05.2011
ISBN 9783791526256
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Göttlich verdammt ist eine nette Geschichte für Zwischendurch, nichts Überragendes. Gefühle in mir ausgelöst hat es nicht. Es gab Stellen, in denen ich kichern musste, aber nicht so viele, dass ich es als ein sehr lustiges Buch beschreiben würde. Es war nicht allzu witzig, nicht allzu spannend, nicht allzu originell, nicht allzu gut geschrieben - es konnte mich in allen Kategorien nicht komplett überzeugen.

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(789)

1.468 Bibliotheken, 16 Leser, 20 Gruppen, 157 Rezensionen

fantasy, dämonen, schattenjäger, liebe, vampire

Chroniken der Unterwelt - City of Bones

Cassandra Clare , Franca Fritz (Übers.) , Heinrich Koop (Übers.)
Fester Einband: 502 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2008
ISBN 9783401061320
Genre: Fantasy

Rezension:

Ein weiteres Buch, das ich aufgrund der Verfilmung, die 2013(habe ich gehört) kommt, lese, aber auch, weil sehr viele begeisterte Personen die Chroniken der Unterwelt empfehlen. Und ja, ich muss sagen, es ist aus gutem Grund beliebt und mutierte ebenso schnell zu einem Fan.
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Nach schon ein paar Seiten wurde man in die Geschichte hineingezogen und konnte nicht mehr fliehen. Das Buch ist ein einigermaßen dicker Wälzer mit seinen 512 Seiten, doch mir kam es nicht zu viel vor und hatte das Ding in kurzer Zeit fertig gelesen. In der Geschichte passiert ständig etwas, sodass es spanned bleibt und man immer weiter lesen will.
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Der Schreibstil ist einfach und konnte somit flüssig gelesen werden, ohne dabei auf viele Fremdwörter zu stoßen. Es wird aus der Sicht eines auktorialen Erzähler geschildert.

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Die Charaktere waren greifbar, jeder hatte eine Persönlichkeit mit Makeln und wirkten nicht unnatürlich oder fiktional. Wobei die Selbstverliebtheit von Jace an Unwirklichkeit grenzt. Die sarkastischen Gespräche zwischen den Protagonisten fand ich göttlich, und musste oft schmunzeln, man kann sich also auf viele Grinser gefasst machen. Jace' und Clarys Unterhaltungen fand ich übrigenst am besten.
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Ich habe ein weiteres Lieblingsbuch gefunden yaay. Aufgrund der spannenden Handlung, den interessanten Charakteren und den witzigen Dialogen hat mich das Buch gepackt. Und auf alle Fälle kaufe ich mir die nächsten Teile, wenn mein Geldbeutel wieder etwas zunimmt.
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Fazit:
City of Bones ist ein toller Auftakt einer hoffentlich guten Buchreihe. Die spannende Handlung, die interessanten Persönlichkeiten und die göttlich witzigen Dialoge haben mein Herz erobert und entwickelten sich zu einer meiner Lieblingsbücher. Pflichbuch für Liebhaber der Fantasy-Genre.

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(16)

31 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Das Bootshaus

Patrick McGinley
Flexibler Einband: 211 Seiten
Erschienen bei script5, 01.09.2009
ISBN 9783839001134
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Bootshaus ist einer meiner ersten und wahrscheinlich auch mein letzter Thriller. Wie gesagt, bin ich kein Thriller-Fan, doch das Cover hat mich leider dazu gebracht, es zu kaufen. Das Buch sollte anfangs als Drehbuch für einen Film fungieren, endete aber letztendlich als Buch. Ich denke, er hätte es beim Drehbuch belassen sollen. Charaktere und die Handlung selber haben mich nicht überzeugt. Ich habe die Protagonistin Alma weder gehasst noch gemocht, sie ist ein Charakter der mir verschwommen und blass erschien, was sehr bizarr ist, da die Geschichte in der Ich-Perspektive verfasst ist. Die anderen Charaktere waren mir ebenso fremd, ich konnte mit keinem mitfühlen oder trauern. Nun zur Handlung. Vieles war nicht neu, zum Beispiel das verstorbene Mädchen, das Rache nehmen wollte, ein Dorf, das ein Geheimnis umgibt, Glühwürmchen, die Namen in der Luft schreiben. Es gab ungefähr nur 2,3 Stellen, die mir wirklich spannend erschienen. Vielleicht bin ich nicht für das Buch oder überhaupt Thriller gemacht, Geschmäcker sind ja verschieden. Oder das Bootshaus ist wirklich nicht besonders toll. Einen Eindruck hinterlassen, hat es bei mir leider nicht.

Fazit:
Meiner Meinung nach ein durchschnittliches Buch, das nach dem Lesen keinen großen Eindruck hinterlässt. Muss man nicht gelesen haben!

2 von 5 Sternen !

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(4.343)

6.740 Bibliotheken, 83 Leser, 39 Gruppen, 467 Rezensionen

panem, liebe, dystopie, katniss, krieg

Die Tribute von Panem - Flammender Zorn

Suzanne Collins , Sylke Hachmeister , Peter Klöss , Hanna Hörl
Fester Einband: 431 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 20.01.2011
ISBN 9783789132209
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mein erster Gedanke nachdem ich das Buch fertig gelesen habe? Es war: "Uff! Das wars. Es ist zu Ende". Dieses Buch bleibt jedem im Gedächtnis. Auch Tage danach, vielleicht auch Wochen. Letzteres war bei mir der Fall. Bei Mockingjay muss sich jeder eine eigene Meinung bilden, hier gibt es Rezensionen von großartig zu mittelmäßig zu enttäuschend. Was bei mir zutrifft werde ich in den nächsten Sätzen erläutern. Eindeutig hebt sich dieser Teil von den anderen ab.
#
Katniss habe ich immer mit den Wörtern "willensstark", "geschickt", "tempramentvoll" und "mitfühlend/gefühlvoll" in Verbindung gebracht. In diesem Teil wirkte sie gegenteilig, sie war nur mehr "schwach". Katniss ist im dritten Teil meistens völlig resigniert, aber ich fand es vollkommen in Ordnung, denn es kam realistisch rüber. Nach dieses brutalen Spielen, den Tod ihrer Freunde und letztendlich der Zerstörung ihrer Heimat muss man das Mädchen, das in Flammen steht doch verstehen. Wie konnte man da noch stark sein? Ich hätte schon spätestens jetzt die Hoffnung aufgegeben, geschweige schon mitten in den Hungerspielen in dem ersten Teil, aber sie hatte noch ein klitzekleines bisschen Hoffnung in sich. Manche fanden ihre Veränderung nervig. Ich fand es vollkommen nachvollziehbar.
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Ich könnte noch über die anderen Protagonisten und Nebenrollen sprechen, jedoch würde dies mindestens drei Stunden dauern. Ich sage mal eins: Es hat sich JEDER verändert.
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Einige Tode der Charaktere, deren Namen ich nicht erwähne, waren mitfühlend und brachten mich dazu, viele Tränen zu vergießen. Schon lange habe ich nicht wegen eines Buches geweint. Manchmal kamen mir deren Tode unnötig vor. Doch es war nötig. Auch nahestehende Menschen verlieren wir im Krieg. Es musste sein.
#
Teil drei besticht durch Realität. Ich hab alles nachvollziehen können, und fühlte mich jedoch durchgehend bedrückt. Ich verstehe, warum viele diesen Teil nicht mögen. Es war vollkommen anders. Nichts, worüber man lachen konnte, nichts, worüber man glücklich hätte sein können, so als würde man die Gefühle, die Katniss hat, selber fühlen. Ein Mädchen, das viel durchlebt hat, schreckliche Sachen. Faszinierend was da Collins erschaffen hat. Aber genau darum geht es in Büchern, sie sollen dich berühren und Gefühle in dir auslösen. Einen kleinen Abzug gibt es jedoch für den nicht so großen LeseSpaß, wie bei den Vorgängern.
#
Fazit
Ich persönlich fand Mockingjay sehr gut, es hat mich berührt und zum Nachdenken angeregt. Die Panem Trilogie lies mich Katniss' schrecklichste Zeit miterleben. Panem lies mich an den spannenden Hungerspielen teilnehmen. Panem lies mich die Charaktere lieben und verstorbenen nachtrauern. Panem lies mich eine grausame, zukünftige Welt kennenlernen. Und das wichtigste: Panem hat mich wieder zum Lesen gebracht. Dieses Buch hat mich sehr geprägt. Ich werde die Tribute von Panem wohl bis ich alt und grau werde, in Erinnerung tragen. Danke Suzanne Collins, für diese tolle Geschichte!

4,5 von 5

  (9)
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(3.189)

4.966 Bibliotheken, 51 Leser, 36 Gruppen, 426 Rezensionen

liebe, panem, katniss, peeta, hungerspiele

Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe

Suzanne Collins , Sylke Hachmeister , Peter Klöss , Hanna Hörl
Fester Einband: 430 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 01.01.2010
ISBN 9783789132193
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Catching Fire" ist auf alle Fälle ein würdiger Nachfolger und der zweite Band der Trilogie. Man sieht eine Veränderung in den Protagonisten, doch sie sind immer noch dieselben, liebenswerten Personen. Auch sind neue Charaktere (Finnick <3) vorgekommen, die ich schnell in mein Herz schloss. Collins schreibt immer noch mit ihrem bildhaften und flüssigen Stil. In diesem Teil spielt die Handlung größtenteils in der Arena. Wer denkt, "Gefährliche Liebe" wäre genau dasselbe wie "Tödliche Spiele", täuscht sich. Der zweite Band erzählt eine andere Geschichte, auch wenn manche Leute behaupten es wären der Autorin die Ideen ausgegangen. Überzeugt Euch selber. Suzanne's Einfallsreichtum ist nicht kleiner geworden. Überhaupt nicht. Besonders gefallen hat mir das Prinzip der Arena - wer es gelesen hat, versteht mich. Man merkt auch, dass es vorwärts zum Ende hin geht und mich überhäuft sogar langsam das Gefühl der Leere, da nur mehr ein Buch vor mir steht. Für die, die noch nicht diesen Teil gelesen haben, lest es! Ihr werdet wie beim ersten Band auch begeistert zurückgelassen trotz kleinem Cliffhangers.
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Fazit:
/Catching Fire ist ein spannender und würdiger Nachfolger! Collins erschafft eine spannende, zukünftige Welt, die so dermaßen interessant ist, das man nicht aufhören kann zu lesen! /

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Tags: dystopie, jugendbuch   (2)
 

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3.679 Bibliotheken, 34 Leser, 37 Gruppen, 542 Rezensionen

liebe, panem, hungerspiele, katniss, peeta

Tödliche Spiele

Suzanne Collins , Sylke Hachmeister , Peter Klöss ,
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 17.07.2009
ISBN 9783789132186
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Aufgrund des großen Hypes, bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Dieses Buch ist ein ganz besonderes Buch für mich, denn es hat mich zum Lesen gebracht. Ganz ehrlich ? Ich dachte nicht, dass mir dieses Buch gefallen würde. Der Inhalt hat mich anfangs nicht sehr angesprochen, doch das hat sich geändert. Nun, was hat mir gefallen ? Die Geschichte habe ich so spannend gefunden. Sie erzählt von einer perversen Gesellschaft, in der wir uns wiederfinden können, von der Ungerechtigkeit, in der die Reichen die Macht über die Armen haben, was auch heute der Fall ist, eine Welt, in der Schönheit eine große Rolle spielt, welches auch bereits so ist und mehr. Die Protagonisten habe ich nach der ersten Hälfte in mein Herz geschlossen. Besonders Katnisses Persönlichkeit hat es mir angetan.
Dieses Buch kann ich nur herzlichst empfehlen. Ich war ein Nichtleser im Allgemeinem, eine Desinteressierte dieses Buches. Gebt dem Buch einen Versuch, ihr werdet sicherlich nicht enttäuscht ! :)
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Fazit: Eine Geschichte mit starken Charakteren, einer sehr spannenden Handlung und einer guten Moral. Sie zeigt eine zukünftige Welt, die sich durchaus so entwickeln könnte. Ein sehr großer Lesetipp, auch wenn der Inhalt nicht überzeugend klingt, das war auch bei mir der Fall.

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1.371 Bibliotheken, 11 Leser, 15 Gruppen, 310 Rezensionen

dystopie, liebe, fraktionen, zukunft, ferox

Die Bestimmung

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbt, 19.03.2012
ISBN 9783570161319
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buch erzählt von einer zukünftigen Welt, in der man die Gesellschaft in 5 Schubladen stecken kann. Die Geschichte hat einige Pluspunkte, aber jedoch auch negative Punkte. Der Charakter Four, in den ich mich selber verschaut habe, das Gefühl das Buch nicht aus der Hand zu kriegen, weil sie so spannend ist, die Idee mit den Fraktionen und der Stil, in dem die Geschichte geschrieben ist, haben mir wirklich gefallen. Fragwürdig fand ich jedoch Beatrice und die Gewalt. Ich konnte Beatrices Entscheidungen und Taten nicht nachvollziehen, noch größer, da sie als Altruan aufgewachsen ist. Sie ist zwar eine Unbestimmte, jedoch habe ich ihre Gedanken öfters nicht verstehen können. Nun zur Gewalt. Ich habe mit Gewalt normalerweise kein Problem. Sie macht Geschichten spannender, nur haben mir die Gründe für das Eindreschen gefehlt. Die Gewalt kam mir sinnlos und dumm vor, anders als in Panem. Schlecht würde ich das Buch auf keinen Fall bezeichnen! "Die Bestimmung" ist sehr sehr spannend, jedoch bekommt man keine wirkliche Moral von dem Buch. Und genau die Botschaft, die es vermitteln will, macht ein wirklich gutes Buch aus.
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Fazit: Sehr spannendes Jugendbuch mit origineller Handlung, jedoch gibt es teilweise nicht nachvollziehende Ereignisse bzw Aktionen. Nichtsdestotrotz eine gelungene Geschichte, die sich unter den zahlreichen Dystopien abhebt. Eine Leseempfehlung!
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4,5 von 5 Sternen !

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Tags: dystopie, jugendbuch, science-fiction   (3)
 
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