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599 Bibliotheken, 18 Leser, 2 Gruppen, 24 Rezensionen

fantasy, bibliothek, bücher, die unsichtbare bibliothek, genevieve cogman

Die unsichtbare Bibliothek

Genevieve Cogman ,
Flexibler Einband: 426 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 10.12.2015
ISBN 9783404207862
Genre: Fantasy

Rezension:

Die unsichtbare Bibliothek ist ein Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Parallelwelten, doch nur ausgewählte Personen wissen etwas über die Existenz. Bibliothekare sammeln aus allen Welten die verschiedensten und wichtigsten Bücher der Parallelwelten um sie zu sichern oder um sie zu analysieren. Irene Winter ist eine eben dieser Bibliothekare. Der neuste Auftrag bringt Irene und ihren Gehilfen Kai in ein viktorianisches London. Dort sollen sie eine seltene Version der grimmschen Märchen ausfindig machen und zur unsichtbaren Bibliothek bringen. Doch schnell wird klar, dass Irene und Kai sich mitten in einem lebensgefährlichen Abenteuer befinden, denn auch andere begehren das Buch.


Ich habe schon einige durchwachsene Meinungen zu diesem Buch gehört und war daher etwas skeptisch, dennoch konnte ich als bekundende Bibliophile einfach keinem Roman aus dem Weg gehen, der sich mit der Liebe zu Büchern und Literatur beschäftigt und auch noch phantastische Elemente enthält.
Zum Glück konnte mich der Roman jedoch positiv überraschen. Die Welt ist einfach grandios und wunderbar ausgearbeitet. Die unsichtbare Bibliothek dient als Bindeglied zwischen den vielen Parallelwelten und nur Bibliothekare können diese mithilfe ihrer buchigen Magie betreten und dementsprechend auch verlassen. Durch Bücher erhalten Bibliothekare ihre Macht und können die Sprache wirken. Je mehr Bücher in einem Raum oder Umgebung sind, desto stärker ist die Magie. Die Autorin hält sich nicht viel mit Erklärungen auf, sodass man des Öfteren zum Nachdenken angeregt wird und den eigenen Gedanken Raum gegeben werden kann. Zusammen mit Irenes Lehrling Kai lernt man nach und nach die Strukturen der Bibliothek kennen.

Die Autorin greift des Öfteren auf Klischees zurück und baut jedoch auch geschickt eigene Ideen mit ein. Elfen, Drachen, Vampire oder auch Werwölfe bewohnen mehr oder weniger geheim die unterschiedlichen Parallelwelten und sind ein fester Teil der unterschiedlichen Gesellschaften. Drachen und Elfen sind dabei erbitterte Feinde, denn die Drachen bevorzugen die absolute Ordnung und die Elfen wünschen sich nichts sehnlicher, als die Welten ins Chaos zu stürzen.

Irenes forsche und zugleich einfühlsame Art hat mich oft zum Schmunzeln gebracht und ich finde ihren Humor einfach toll. Ich kam nicht umhin mit den beiden Protagonisten mitzufiebern, da es der Autorin perfekt gelingt, die rasanten Stellen zu beschreiben und Spannung zu erzeugen.

Auch der Schreibstil konnte mich überzeugen. Die Autorin schildert detailreich das Geschehen und greift des Öfteren auf verschachtelte Sätze zurück, so etwas mag man oder eben nicht. Ein kleiner Kritikpunkt habe ich dann doch noch. Die Sprache der Bibliothekare ist zur Kennzeichnung dick geschrieben und vor allem an Anfang bin ich über eben diese dick gedruckten Wörter oft gestolpert und musste das eine oder andere Mal die vorherigen Sätze erneut lesen.

Irene ist eine absolut sympathische Figur. Sie ist stark und selbstbewusst. In manchen Momenten zweifelt sie jedoch auch an sich selbst und trifft auch durchaus falsche Entscheidungen. Dies verleiht der Protagonisten einfach eine gewisse Tiefe und sie wirkt absolut realistisch und nicht flach. Ihr Lehrling Kai ist oft voller Übermut und Leidenschaft. Er will des Öfteren einfach aus dem Affekt handeln besinnt sich jedoch oft genug, sodass sie nicht noch stärker in ihr Verderben reinreiten.


Insgesamt konnte mich „Die unsichtbare Bibliothek“ positiv überraschen und ich bin froh, dass ich trotz der vielen negativen Meinungen den Roman gelesen habe. Die vielschichtige Welt konnte mich überzeugen und auch Irene war mir von Anfang ans sehr sympathisch.


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Die Legende von Richard und Kahlan 03

Terry Goodkind , Caspar Holz
Flexibler Einband: 620 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.12.2016
ISBN 9783734160349
Genre: Fantasy

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Magier: Die komplette Saga in einem Band (Die Magier-Serie 1)

Pierre Grimbert
E-Buch Text: 1.120 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 09.05.2016
ISBN 9783641181390
Genre: Sonstiges

Rezension:

Einst kamen die weisesten Männer und Frauen aller Nationen zusammen um ein geheimnisvolles Abenteuer zu unternehmen. Niemand weiß was während dieses Abenteuers passiert ist, da alle beteiligten geschworen haben Stillschweigen zu bewahren. Nur ihren Nachfahren sind sie bereit, kurz vor dem Tode, einige Informationen anzuvertrauen und so treffen sich die Nachfahren regelmäßig auf der geheimnisvollen Insel Ji. Doch nach und nach werden Anschläge auf die Nachkommen ausgeübt und viele sterben einen grauenvollen Tod. Schnell wird klar, dass die Morde etwas mit der geheimnisvollen Insel Ji zu tun haben.


Ich habe mir schon lange vorgenommen endlich etwas von Pierre Grimbert zu lesen und so hat sich der Sammelband einfach angeboten. Schnell gelang es dem Autor mich mit seiner groß angelegten und zu gleich detailreichen Welt zu begeistern. Die Welt besteht aus verschiedenen Ländern und jedes Land weist eine eigene Kultur auf, unterschiedliche Religionen und Sprachen.
Die Welt rund um das Abenteuer ist einfach perfekt und absolut authentisch aufgebaut und ich hatte großen Spaß eben diese zusammen mit den unterschiedlichen Figuren zu entdecken.

Schnell wurde mir klar, dass es wirklich eine gute Entscheidung war den Sammelband zu wählen, da ich teilweise das Gefühl hatte, dass die Bücher einfach an unpassenden Momenten geendet haben und mich so komplett aus dem Lesefluss gerissen hätten.
Auch mit dem Spannungsaufbau hat Pierre Grimbert leider so seine Probleme. Vor allem in der ersten Hälfte des Romans passiert recht wenig. Eine kleine Gruppe der Nachkommen finden nach und nach zusammen um dem Feind gemeinsam entgegentreten zu können und dann wandern und wandern sie erst mal für eine lange Zeit. Danach passieren jedoch viele Dinge Schlag auf Schlag und mir persönlich dann schon wieder fast zu schnell. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass der Autor dies insgesamt besser auf die gesamte Geschichte verteilt hätte.

Des Weiteren hatte ich zudem so meine Probleme mit den Figuren, da sie auf mich zu klischeehaft wirkten. So wirkt Léti zunächst wie ein recht verwöhntes Mädchen, dass unbedingt ihren Willen durchsetzen möchte. Sie entdeckt jedoch die Kampfkunst für sich und ist, wie durch ein Wunder, natürlich ziemlich gut und erlernt das Kämpfen relativ schnell.
Auch Yan, der für Léti schwärmt, wirkte auf mich zu gewollt. Er wird als tollpatschiger Junge dargestellt und ist im Umgang mit anderen Menschen sehr unsicher. Zudem störte mich, dass der Autor sich am Anfang mit Yan etwas verzettelt hat. Es wird beschrieben, dass er für seine Ziehmutter sehr viel macht und unter anderem das Haus immer Top in Schuss hält. Im nächsten Satz wird Yan jedoch als absolut faul bezeichnet und das passt für mich einfach nicht zusammen.

Insgesamt konnte mich vor allem der Weltenbau von Pierre Grimbert begeistern und positiv überraschen. Leider konnte der Autor mit seinen Figuren nicht so glänzen. Zudem fehlte mir am Anfang des Romans die gewisse Spannung, die einem zum weiterlesen motiviert. 


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72 Bibliotheken, 18 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Die flammende Welt

Genevieve Cogman , André Taggeselle
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.03.2017
ISBN 9783404208449
Genre: Fantasy

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618 Bibliotheken, 20 Leser, 4 Gruppen, 55 Rezensionen

magie, throne of glass, fantasy, champion, fae

Throne of Glass - Kriegerin im Schatten

Sarah J. Maas ,
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.10.2015
ISBN 9783423716529
Genre: Jugendbuch

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141 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

thriller, horror, spiel, jeff menapace, spannung

Das Spiel - Opfer

Jeff Menapace , Sven-Eric Wehmeyer
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.07.2016
ISBN 9783453677074
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Am idyllischen Crescent Lake im amerikanischen Hinterland ist die Welt noch in Ordnung. Vor der Kulisse des malerischen Sees findet sich in wild-romantischer Umgebung eine Siedlung von Ferienhütten. Hier will die Familie Lambert ihr Wochenende verbringen: Mit Fischen, Barbecue und Freizeitspielen. Auch die beiden Fannelli-Brüder haben sich zum See aufgemacht. Auch sie möchten das Wochenende genießen. Auf ihre Art. Mit Spielen. Bösen Spielen. Und ihre Mitspieler haben sie schon auserkoren …“ Quelle: Random House

Es kommt nicht oft vor, dass ich beherzt zu einem Thriller oder ähnliches greife. Manchmal habe ich aber dann doch so Phasen, dass ich gerne etwas anderes lese als mein bevorzugtes Genre und so habe ich mich auf eine spannende und nerven zerreißende Geschichte gefreut, die voller Horror und schrecken ist. Die ersten Seiten zeigten mir jedoch schnell, dass das mit mir und dem Thriller nichts wird.
Mir wirkte alles einfach zu sehr konstruiert, wie eine der tausend mittelmäßigen Horrorfilme, bei denen man einfach sofort weiß was Sache ist und wie es ausgehen wird. Aufgrund dessen baute sich bei mir absolut keine Spannung auf und ich habe recht wenig mitgefiebert.
Insgesamt wirkte die Familie einfach zu sehr "typisch" amerikanisch, alles ist toll, alle lieben sich und natürlich muss der Kosename der Frau, der in gefühlt jedem zweiten Satz erwähnt werden muss, Baby sein. Das Buch trotz einfach nur so vor Klischees und kann einfach nicht mit eigenen Ideen auftrumpfen und befasst sich nur mit altbekanntem. Die Figuren als auch die Story blieb daher sehr flach und die brutalen Szenen wirkten daher oft unangebracht und aufgesetzt.

Alles in allem war mein Ausflug aus meiner Komfortzone leider kein Erfolg, da mir die Geschichte als auch die Figuren einfach zu stereotypisch und klischeehaft waren und ich so einfach nicht in die Geschichte finden konnte.


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189 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

fantasy, venedig, jugendroma, italien, murano

Herz aus Nacht und Scherben

Gesa Schwartz
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei cbt, 03.10.2016
ISBN 9783570164501
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Endlich kann Milou ihre Nonna in Venedig besuchen. Für Milou ist Venedig eine verzauberte Welt voller bunter Geschichten und Phantasien. Vom Flughafen aus läuft sie durch die verwinkelten und geheimnisvollen Gänge Venedigs. Doch im Nebel Venedigs wartet auch das Böse auf Milou und nur durch die Hilfe des mysteriösen Rabenwandlers Niv gelingt es Milou der Dunkelheit zu entkommen…
„Herz aus Nacht und Scherben“ ist ein atmosphärischer Roman, voller Träume und Phantasien. Es geht um die Fähigkeit, in einer viel zu rationalen Welt, die Träume und das Geschichten erzählen nicht zu verlernen und sich die kindliche Sichtweise zu bewahren. Es geht um den Kampf zwischen Gut und Böse, aber auch um den Kampf zwischen Rationalität und Träumerei. 
                                                                                             
Die Parallelwelt die Gesa Schwartz erschaffen hat, ist absolut facettenreich und strotzt nur so vor Phantasie und Träumen.
Gesas Schwartz Schreibstil kann ich nur als wundervoll bezeichnen. Es gelingt ihr einfach immer wieder ihre Geschichten atmosphärisch, detailreich zu schildern. Natürlich muss man diesen ausschweifenden Erzählstil mögen, da man sonst doch recht wenig Freude an Gesa Schwartz geschrieben Worten haben wird.                           
Durch die gelungenen Beschreibungen von Venedig konnte ich die magische Atmosphäre förmlich spüren und ich habe große Lust bekommen einmal nach Venedig zu reisen und selbst die magische und träumerische Stadt zu entdecken. Nach und nach wird man in die verschiedenen Welten eingeführt und dieses in einem perfekten Tempo und es gibt durchaus spannende und rasante Szenen, sodass die Geschichte nicht einfach nur so dahinplätschert. Doch grade zum Ende hin verliert sich die Spannung stark und ich hatte einfach das Gefühl, dass sich die Story insgesamt zu langsam entwickelt hat und erstmals nur geplant und geplant wird.

Milou war mir sofort sympathisch, da sie einfach absolut Bücher verrückt ist und das Träumen nicht verlernt hat. Sie kann mit der viel zu rationalen Welt nichts anfangen und liebt es daher Geschichte zu erzählen oder in ihre eigene Traumwelt abzutauchen.
Mit dem Rabenwandler Niv wurde ich jedoch einfach nicht warm. Mir fehlten die Ecken und Kanten und er wirkte leider recht blass auf mich. Man erfährt nur wenig über ihn und seinen Charakter. Er wirkte auf mich einfach zu gewollt mysteriös.

Alles in allem ist Herz aus Nacht und Scherben ein wundervoller träumerischer Roman mit viel Potenzial. Die Welt ist interessant und ideenreich gestaltet und die Protagonisten Milou muss man einfach mögen. Leider konnte die Autorin jedoch nicht bis zum Ende hin die Spannung halten, sodass die Geschichte zum Ende hin etwas zäh wurde. 

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41 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

adrian leschek, der herr des feuers, fantasy

Der Herr des Feuers

Adrian Leschek
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.02.2016
ISBN 9783734160264
Genre: Fantasy

Rezension:

Dolchs Orden befiehlt ihm eine Gruppe von Mönchen zu ermorden und natürlich gehorcht Dolch. So mach er sich auf dem Weg um seine Aufgabe zu erfüllen, da er an die Rechtmäßigkeit seiner Aufgaben glaubt. Doch die Gebote seines Glaubens ermöglichen ihm nicht seinen Auftrag komplett auszuführen und so überlebt ein verkrüppelter Mönch. Der überlebende Mönch wird zu einem großen Problem, da er geheime Informationen bezüglich der Ankunft des Feuers besitzt. Dolchs Glauben wird zutiefst erschüttert…

Die Geschichte rund um den Assassine Dolch ist voller Intrigen, politische Abwägungen und vor allem Religion spielt eine zentrale Rolle. Religion bestimmt das Denken und Handeln des Volkes und der Figuren. Der Roman zeigt auf, welche Macht Religion auf uns ausüben kann und wie die Menschen unter Kontrolle gehalten werde können, wenn dies von den Mächtigen erwünscht wird.
Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Perspektiven geschildert, sodass man ein umfassendes Bild der Welt und der verschiedenen Gefühle der gegnerischen Parteien erhalten kann.
So entdeckt man beispielsweise mit dem Barbaren Kelleron die fremde Welt, da er von außerhalb der Stadtmauern kommt. So muss er sich zunächst in der neuen Welt mit den Herrschaftsverhältnissen aber auch mit den Gebräuchen des Volkes warm werden, dies ermöglichte mir die Welt, die Figuren und auch die Stadt besser kennen zu lernen und mir so ein hervorragendes Bild zu machen.
Der Protagonist Dolch hat eine feste Weltanschauung, an der er nicht rütteln möchte. Doch sein neuester Auftrag wirft Fragen auf und so fängt er an seinen Glauben zu hinterfragen und beginnt, vielleicht zum ersten Mal, selbst zu denken und sich nicht alles vorschreiben zu lassen.
Baladus ist der Mönch, der körperlich stark eingeschränkt ist. Mir war er nach nur wenigen Seiten absolut unsympathisch und er ist einfach der typische böse und nervige, größenwahnsinnige Antagonist. Ich muss gestehen, dass ich ziemlich überrascht von der Wahl des Antagonisten war, da man bei einem Mönch zunächst nicht von einem durchtriebenen Menschen ausgeht, sondern sich eher einen gutmütigeren Mann darunter vorstellt.
Die Figuren wirkten alle zusammen etwas klischeehaft und hatten für mich einfach zu wenige Ecken und Kanten. Sie handeln alle recht vorhersehbar und so gab es keinerlei Überraschungen für mich. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass der Autor mehr auf die Figuren eingegangen wäre und sie noch stärker ausgearbeitet hätte. Zudem gelang es mir einfach nicht eine Beziehung zu den Charakteren aufzubauen, sodass ich auch aufgrund dessen nur wenig mitfiebern konnte.
Aufgrund der fehlenden Sympathie zu den Figuren gelang es dem Autor nicht so recht Spannung aufzubauen. Dabei konnte man wirklich Potenzial erkennen. So gelang es dem Autor durchaus zwischenzeitlich die inneren Konflikte der jeweiligen Figur authentisch und nachvollziehbar zu schildern.

Alles in allem hat der Roman durchaus Potenzial und vor allem die Auflösung der Konflikte hat mir gut gefallen. Auch die Welt ist gut und nachvollziehbar ausgearbeitet, sodass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Doch die Figuren wirken leider allesamt einfach zu 0-8-15 auf mich und ich konnte keinerlei Beziehung zu ihnen aufbauen.

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30 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

schottland, amerika, historisch, zeitreise

Outlander - Der Ruf der Trommel

Diana Gabaldon , Barbara Schnell
Flexibler Einband: 1.232 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2017
ISBN 9783426518267
Genre: Historische Romane

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(598)

1.090 Bibliotheken, 28 Leser, 5 Gruppen, 101 Rezensionen

fantasy, throne of glass, magie, assassinin, kampf

Throne of Glass - Die Erwählte

Sarah J. Maas ,
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.10.2015
ISBN 9783423716512
Genre: Jugendbuch

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(1.207)

2.067 Bibliotheken, 71 Leser, 8 Gruppen, 178 Rezensionen

london, magie, fantasy, krimi, geister

Die Flüsse von London

Ben Aaronovitch , Karlheinz Dürr
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.01.2012
ISBN 9783423213417
Genre: Fantasy

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85 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

fantasy, osten ard, high fantasy, tad williams, das herz der verlorenen dinge

Das Herz der verlorenen Dinge

Tad Williams , Cornelia Holfelder-von der Tann
Fester Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 11.03.2017
ISBN 9783608961447
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Krieg ist beendet und dennoch ziehen die Nornen weiter durch Osten Ard. Die Menschen beobachten dies kritisch und sie beschließen ihre Feinde aus ihrem Land zu vertreiben und endgültig zu vernichten. Zudem geht das Gerücht um, dass die Königin ihrer Feinde nicht, wie zuvor angenommen, wirklich tot ist, sondern in einem heilenden Schlaf gesunken ist.

Endlich geht das Abenteuer in der grandiosen und facettenreichen Welt Ostern Ards weiter. Das ständige flehen der großen Fangemeinde von Tad Williams konnte ihn tatsächlich (zum Glück) dazu bewegen noch weitere wundervolle Geschichten zu verfassen. Endlich kann ich mich also wieder in neuer Abenteuer stürzen und die komplexe Welt genießen.

Ohne viel Federlesen ist man sofort mitten im Geschehen und es fühlt sich so an, als ob man sich selbst zwischen den Kriegern befindet. Auch wenn der Kriegszug ein zentrales Thema ist, wird die Gewalt nicht verherrlicht oder gar glorifiziert. Viel mehr nähert sich Tad Williams dieser Thematik sehr bewusst und kritisch. Er schildert die Angst, die Nöte und die Sehnsucht der Soldaten authentisch und ich konnte die Ausgebranntheit und Leere der Figuren förmlich spüren.

Die Geschichte setzt sich aus drei Handlungssträngen zusammen, sodass man den Herzog Isgimnur von den Rimmersleuten und seine Soldaten oder auch die Nornen, wie beispielsweise den Großmeister Viyek kennen lernt. Dies ermöglichte mir, beide Seiten kennen und verstehen zu lernen. Oft konnte ich gar nicht genau sagen, wer mir jetzt wirklich sympathischer ist oder nicht. Tad Williams denkt nicht in schwarz-weiß und gestaltet seine Figuren absolut authentisch und mehrdimensional. Jede Seite und jeder Charakter hat Schwächen und Stärken und man kann die Beweggründe oft sehr gut nachvollziehen.

Ich war doch recht überrascht, als ich den Roman endlich in den Händen hielt, da er doch recht kurz ist und man von Tad Williams ein anderes Kaliber gewöhnt ist. Dennoch konnte er mich, schon ab der ersten Seite, mit seinem gewohnt bildhaften und ausschweifenden Erzählstil in seinen Bann ziehen und die Geschichte, als auch die Figuren, erhalten genug Raum um sich vollkommen entfalten zu können.

Das lange Warten hat sich gelohnt und Tad Williams konnte mich mit seiner facettenreichen Welt erneut begeistern. Seine Figuren wirken absolut authentisch und heben sich deutlich von „Einheitsbrei“ ab.

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59 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

elizabeth fremantle, england, im schatten der königin, intrigen, tudors

Im Schatten der Königin

Elizabeth Fremantle , Sabine Herting
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 09.05.2016
ISBN 9783570101780
Genre: Historische Romane

Rezension:

Es ist das Jahr 1554 in England Edward VI. stirbt und die sechzehnjährige Jane Grey wird zur Königin gekrönt. Doch die Herrschaft von Jane Grey hält nicht mal zwei Wochen an. Nach nur wenigen Tagen wird die junge Königin entmachtet und enthauptet. Zurückbleiben ihre jüngeren Schwestern Katherine und Mary. Auch in ihren Adern fließt königliches Blut und so stellt sich die Frage, wie und ob sie überleben werden…


Ich habe schon seit Ewigkeiten keinen historischen Roman mehr gelesen. Ich wollte aber unbedingt mal einen Tudor Roman lesen. Der Roman ist voller Intrigen, Verrat und Politik, also genau die Komponenten die man bei einem guten Tudor Roman erwartet. Natürlich wird auch auf den Kampf der verschiedenen Glaubensrichtungen in England eingegangen und so erhält auch „Bloody Mary“ einen zentralen Part im Roman. Es gelingt der Autorin die Welt authentisch einzufangen, sodass ich das Gefühl hatte, selbst mitten in den politischen Intrigen zu sein.

Das Geschehen wird aus insgesamt drei Perspektiven geschildert. Zum einen natürlich aus der Sicht der beiden Schwestern und aus der Sicht einer guten Freundin der Familie. Alle drei Frauen erleben eine schwierige Zeit und sind vielen politischen Gefahren ausgesetzt. Insgesamt liegt das Hauptaugenmerk auf den drei Figuren und wie sie versuchen ihren Alltag und ihr Leben in ständiger Angst zu leben, daher ist der Roman an sich eher ruhig aufgebaut und es folgt keine spannungsgeladene Szene auf die nächste und so gibt es stellenweise Textpassagen in den wenig passiert und einfach der Alltag der Protagonistinnen zentral ist.

Der Autorin gelingt es, dass die Figuren allesamt realistisch wirken und die Beweggründe jeder Figur, als auch die Ängste, absolut nachvollziehbar sind. Da ich keine geübte Leserin in diesem Bereich bin und die englischen Verwandtschaftsverhältnisse recht kompliziert sind, hatte ich zunächst Angst, dass ich bei den Beziehungen den Überblick verliere. Der Autorin ist es jedoch perfekt gelungen die Blutsbande der verschiedenen Charaktere zu verdeutlichen, ohne sich dabei zu verzetteln. Auch wer Anspruch auf den Thron erhebt und warum verdeutlicht die Autorin gekonnt, sodass ich mich einfach in die Geschichte fallen lassen konnte ohne nervige Stolpersteine, über die ich lange Nachdenken musste.
Vor allem die beiden Schwestern Katherine und Mary waren mir von Beginn an sympathisch. Katherine ist eine sehr aufbrausende Figur, die voller Leidenschaft ist und sich dadurch oft in schwierigen Situationen bringt. Man wünscht sich einfach so sehr, dass für sie alles ein gutes Ende nimmt und sie ihr persönliches Happy End erhält. Mary wird oft unterschätzt, da sie einen Buckel hat und die Leute oft annehmen, dass auch ihr Geist nur eingeschränkt funktioniert, was natürlich nicht der Fall ist. Dadurch erhält Mary jedoch die Möglichkeit ihre Umgebung genau zu untersuchen und erfährt zudem so oft Geheimnisse ihrer Mitmenschen.

Insgesamt hat mich der Roman positiv überrascht und er eignet sich definitiv auch für Einsteiger, um in die Welten der Tudors zu versinken. Gekonnt vermittelt die Autorin eine packende und authentische Atmosphäre. 


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465 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 108 Rezensionen

märchen, winter, schnee, fantasy, katharina seck

Die silberne Königin

Katharina Seck
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.10.2016
ISBN 9783404208623
Genre: Fantasy

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221 Bibliotheken, 18 Leser, 1 Gruppe, 87 Rezensionen

alexander der große, fantasy, magie, makedonien, jugendbuch

Schattenkrone - Royal Blood

Eleanor Herman , Christine Strüh , Anna Julia Strüh
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 23.02.2017
ISBN 9783841422309
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Alex fühlt sich in seiner eignen Haut nicht wohl und wünscht sich nur eins: Endlich aus dem Schatten seines Vaters zu treten und sich zu beweisen. Er fühlt sich unter den vielen Leuten einsam und nur sein bester Freund Heph scheint zu ihm zu halten. Durch puren Zufall trifft er auf eine neue Verbündete Kat. Doch sie verfolgt eigene Pläne, von dem der Prinz noch nicht einmal etwas ahnt.


Ich war absolut gespannt auf den Roman, da sich alles in der Welt rund um Alexander den Großen abspielt und ich diese Idee als erfrischend neu empfand. Die Geschichte ist voller Intrigen und Machtspiele, was sich für diese Zeit auch einfach gehört. Die Welt wirkte auf mich authentisch und lebendig. Man merkt einfach, dass die Autorin vor allem eine Schriftstellerin aus dem historischen Bereich ist.
Zudem gelingt es ihr recht Geschickt, vor allem zum Ende hin, einige Fantasy Elemente mit einfließen zu lassen. Zusammen mit Kat und den anderen Figuren entdeckt man die unterschiedliche Magie der Welt, sodass man mit den magischen Elementen nicht überschüttet, sondern nach und nach herangeführt wird.

Ich hatte jedoch stellenweise einfach das Gefühl, dass sich die Autorin etwas übernommen hat. Es gibt in dem Roman insgesamt 5 Handlungsstränge und das ist für einen Roman mit recht großer Schrift und gerade mal knapp 600 Seiten einfach zu viel. Die Handlungen als auch die Charaktere erhalten so nicht genug Raum, um sich wirklich authentisch weiterzuentwickeln. Auch die Sprache wirkte auf mich einfach zu seicht und ich hatte das Gefühl, dass die Autorin Jugendlichen zu wenig zutraut.

Das größte Problem hatte ich jedoch mit den Figuren. Allesamt wirkten die Charaktere absolut naiv auf mich. Keine einzige Figur hat erst nachgedacht und dann gehandelt und das hat mich oft schier zur Verzweiflung getrieben. Auch die Konflikte zwischen den Protagonisten wirken zu gestellt und unrealistisch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich jemand so kindisch und unreif in dem Alter verhält. Aufgrund der negativen Punkte ist es mir überhaupt nicht gelungen eine richtige Beziehung zu den Figuren aufzubauen, sodass ich auch nicht richtig mitfiebern konnte. Erst zum Ende hin entwickelten sich die Figuren, sodass sie weniger naiv und unrealistisch wirkten. Sie fangen an erst nachzudenken und dann zu handeln, dies hat mir jedoch einfach zu lange gedauert.

Insgesamt steckt der Roman voller Potenzial, das leider nicht genutzt wurde. Die Welt und die Idee, die dahinter steht, ist wirklich toll und kreativ aber leider haben die Figuren mir den Lesespaß deutlich verdorben.

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61 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

dystopie, science fiction, fantasy

Sapphique - Fliehen heißt leben

Catherine Fisher , Marianne Schmidt
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 18.05.2015
ISBN 9783734160424
Genre: Fantasy

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(162)

368 Bibliotheken, 15 Leser, 2 Gruppen, 77 Rezensionen

mars, dystopie, pierce brown, red rising, science fiction

Red Rising

Pierce Brown , Bernhard Kempen
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Heyne, 27.10.2014
ISBN 9783453269576
Genre: Science-Fiction

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(303)

869 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 63 Rezensionen

fantasy, sommer, winter, liebe, wettermagie

Der Winter erwacht

C.L. Wilson , Anita Nirschl
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.07.2015
ISBN 9783404208005
Genre: Fantasy

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

fink, fantasy

Imperium des Lichts

Torsten Fink
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.11.2015
ISBN 9783734160462
Genre: Fantasy

Rezension:


Das Imperium des Lichts scheint unbesiegbar, denn es hat den Höhepunkt seiner Macht erreicht. Das Imperium wird jedoch von mächtigen Feinden beobachtet, die selbst die Macht ergreifen wollen. Zu diesem ungünstigen Zeitpunkt erkrankt der Kaiser und Erste Hüter des Lichts. Für die tödliche Krankheit gibt es ein Heilmittel, dies befindet sich jedoch in den Händen des ältesten und zugleich stärksten Feindes. So macht sich der junge Offizier Aureus Moris, mit einer ausgewählten Truppe auf den Weg, um über die Herausgabe des Heilmittels zu verhandeln. Eine gefährliche Reise beginnt…

Ich hatte recht hohe Erwartungen an den Roman, da ich schon einige Bücher von Torsten Fink gelesen habe und er mich immer begeistern konnte. Ich war also sehr gespannt auf sein neuestes Werk und auf die Ideen, die sich Torsten Fink mal wieder hat einfallen lassen.
Mir wurde jedoch schon nach den ersten Seiten klar, dass es mit mir und dem Buch nichts wird. Der Start war sehr holprig und mir ist es einfach nicht gelungen mich in der Story zurechtzufinden und bin mit der Geschichte und auch den Figuren einfach nicht warm geworden. Ich hatte einfach das Gefühl, dass die Truppe die ganze Zeit einfach nur marschieren und vor allem auf den ersten 200 Seiten einfach nichts anderes passiert. Zum Ende hin häuften sich jedoch die Ereignisse und es passiert sehr viel. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass der Autor die Ereignisse etwas besser aufteilt, sodass man sich nicht erst durch 200 Seiten kämpfen muss bis endlich etwas passiert.
 
Der Schreibstil von Torsten Fink konnte mich hingegen wieder begeistern. Es gelingt ihm einfach perfekt die düstere und teils hoffnungslose Atmosphäre der Gruppe einzufangen und auch die Angst, die sie ständig begleitet wirkt schon förmlich greifbar.

Ich liebe Figuren, die Ecken und Kanten haben und der Autor oder die Autorin nicht in schwarz-weiß denken. Ich kann mit zu perfekten Figuren einfach nichts anfangen. Auch, wenn die Figuren die Torsten Fink in diesem Roman erschaffen hat, genau dem entspricht, was ich so mag, gelingt es mir einfach nicht eine Beziehung aufzubauen. Tatsächlich kann ich dies noch nicht mal genau begründen und das hat mich bis zur letzten Seite einfach fürchterlich aufgeregt. Es gab für mich einfach keinen Sympathieträger, sodass ich richtig mitfiebern konnte und auch wollte.

Insgesamt war ich leider von der Story als auch von den Figuren enttäuscht. Ich konnte einfach nicht richtig in die düstere Welt eintauchen und mir hat einfach der gewisse Funke gefehlt.

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59 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

fantasy, magie, drache, drachen, barde

Feuerstimmen

Christoph Hardebusch
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Piper, 17.03.2016
ISBN 9783492703734
Genre: Fantasy

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2.570 Bibliotheken, 65 Leser, 9 Gruppen, 326 Rezensionen

fantasy, dystopie, blut, rot, silber

Die rote Königin

Victoria Aveyard , Birgit Schmitz
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.05.2015
ISBN 9783551583260
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Die Farbe deines Blutes entscheidet in Mares Welt, wer man ist und welchen Platz man in der Gesellschaft einzunehmen hat. Mares Blut ist rot und so gehört sie zur Unterschicht, der es bestimmt ist der Silber-Elite des Landes zu dienen. Die Silber-Flute besitzt übernatürliche Kräfte, mit denen sie das Land führen und beherrschen können. Doch Ausnahmen bestätigen die Regel. Mare ergattert eine Arbeit in der Sommerresidenz des Königs und gerät dort in Gefahr und wie durch ein Wunder rettet sie sich mithilfe übernatürlicher Fähigkeiten. Um weitere Aufruhen im Königreich zu verhindert wird Mares fortan als verloren geglaubte Silberne vorgestellt. Um Mare besser unter Kontrolle zu haben, wird sie mit dem jüngsten Prinzen verlobt. Maren ist in einem goldenen Käfig gefangen, bei den Menschen, die sie eigentlich zutiefst verachtet. Doch ihre Position bietet Mare auch Vorteile, da sie ihre Position nutzen kann, um die Rebellion der Roten zu unterstützen und fördern. Aber es scheint so, als ob ihr Herz alles zunichte machen kann.

Der Roman war kurz nach Erscheinen in aller Munde und so waren meine Erwartungen relativ hoch. Ich habe einfach einen epischen und grandiosen High-Fantasy Roman erwartet, dem es gelingt, sich vom restlichen Jugendbuch-Genre abzuheben. Doch genau das gelingt dem Roman nicht, er reiht sich einfach bei den anderen so typischen Jugendromanen ein und wartet kaum mit eigenen Ideen auf. „Die rote Königin“ ist ein durchaus solider Jugendroman, der super zum Abschalten ist, aber leider einfach nicht mehr bieten kann.
Die Welt ist eine Mischung aus dystopischen und magischen Elementen. Insgesamt erfährt man jedoch leider recht wenig über die Welt und ihre Facetten, sodass sie auf mich recht oberflächlich und unausgereift wirkte. Auch wird das Gesellschaftssystem in gewisserweise nur angekratzt und man erhält nur genug Informationen, um der Geschichte folgen zu können.
Dabei setzt sich der Roman durchaus mit sehr relevanten Themen auseinander und das finde ich, grade für einen Jugendroman, absolut klasse, da es grade in diesem Bereich oft an Tiefe fehlt und oberflächliche Themen aller „Selection“ den Jugendfantasy-Bereich anführen. Vor allem Rassismus und Intoleranz spielen eine zentrale Rolle, da nur aufgrund der Farbe des Bluts entscheiden wird, ob du in den Augen der Gesellschaft etwas Wert bist und die Figuren praktisch nur als vollwertig anerkannt werden, wenn sie übernatürliche Kräfte (egal wie sinnvoll diese sind) besitzen.
Der Schreibstil der Autorin ist für einen Jugendroman typisch, sehr leicht, sodass die Seiten nur so dahinfliegen. Des Weiteren merkt man schnell, dass die Autorin kein Fan von ausschweifenden Erzählungen ist, sodass man oft nur wenige Details erhält. Die Geschichte wird aus Mares Perspektive geschildert, sodass man alle Abenteuer hautnah miterlebt und es der Autorin so gelingt, eine gewisse Spannung aufzubauen.

Auch mit der Protagonistin Mare bin ich einfach nicht wirklich warm geworden. Sie schmiedet einfach viel zu oft Pläne ohne Hand und Fuß, ohne eine wirkliche Planung und dennoch gelingen sie immer auf die ein oder andere Weise. Sie denkt oft viel zu wenig nach und erkennt Offensichtliches nicht. Sie will zu oft mit dem Kopf (und mit Anlauf) durch die Wand und des Öfteren lässt sie ihr Handeln durch kindische Gefühle beeinflussen. Sie wirkt insgesamt also viel zu naiv für ihre Lebensverhältnisse.
Insgesamt ist „Die rote Königin“ ein solider Jugendroman, der durchaus Potenzial besitzt. Das Thema hebt sich deutlich von dem üblichen Jugendfantasy-Genre ab. Aber grade die Figuren wirken extrem blass und wenig authentisch. Ich werde dem nächsten Teil definitiv eine Chance geben, in der Hoffnung, dass sich die Figuren weiterentwickeln und so mehr tiefe erhalten.

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fantasy, teufel, gefährten, alexey pehov, philosophie

Schwarzer Dolch

Alexey Pehov , Christiane Pöhlmann
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2016
ISBN 9783492703963
Genre: Fantasy

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32 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

fantasy, sebastien de castell, greatcoats, ritter, greatcoats deutsch 3

Greatcoats - Sturmbogen

Sebastien de Castell ,
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 05.10.2015
ISBN 9783492703239
Genre: Fantasy

Rezension:

Immer noch kämpfen die Greatcoats Falcio, Kest und Brasti für ihr Land und für eine bessere Zukunft. Doch die Kräfte und die Macht hungrigen Menschen, die das Land zerstören, sind gefährlich und unberechenbar. Es scheint so, als ob Tristia hoffnungslos verloren ist und die Greatcoats am Ende ihrer Kräfte und Möglichkeiten sind, denn wie sollen sie zu dritt das unvermeidliche verhindern. Ihre Freundschaft wird immer härter auf die Probe gestellt und es stellt sich die Frage, ob diese den Druck noch weiter aushalten kann.

Mich konnten schon die ersten Teile der Reihe restlos begeistern und umso gespannt war ich auf die Fortsetzung. Durch ein kurzes „Was bisher geschah“ konnte ich ohne Probleme wieder in die Geschichte rund um die Greatcoats einsteigen. Gekonnt verwebt er die Fäden aus den vorherigen Bänden und so gab es des Öfteren gewisse Aha-Momente. Oft haben mich einige Wendungen absolut überrascht, sodass ich nie genau sagen konnte, welche Wendung bzw. Ende die Geschichte in diesem Band nimmt. Aufgrund der überraschenden Wendungen gelingt es dem Autor eine konstante Spannung aufzubauen und ich konnte den Roman einfach nicht aus der Hand legen. Auch der sarkastische Schreibstil und die humorvollen Dialoge zwischen den Protagonisten konnten mich, so wie in den beiden vorherigen Bänden, restlos begeistern und trotz ernster Themen musste ich des Öfteren herzlich lachen.

Die drei Helden sind an einem Tiefpunkt und am Ende ihrer Kräfte, denn wie sollen es drei Freunde schaffen einen Bürgerkrieg zu verhindern? Zumal sie selbst mit ihren eigenen Problemen fertig werden müssen. Die Drei sind einfach nicht die typischen Helden, die nie an sich oder an ihrem Handeln zweifeln, vor allem Falcio hinterfragt sich immer wieder und steht oft vor einem moralischen Dilemma.
Die Zweifel und Probleme der Figuren wirken absolut echt und realistisch, oft konnte ich die Zerrissenheit der Charaktere förmlich spüren.
Die Freundschaft der Protagonisten ist in diesem Band ein noch zentraleres Thema. Es wird einfach deutlich wie viel Wert ein jeder für den Anderen besitzt und sie eigentlich nur zusammen stark sein können. Auch wenn Kest und Brasti Falcio dafür vergöttern, dass er an etwas glaubt und einfach nicht aufgibt, und alles für ihn tun würden, ist auch Falcio ohne die beiden absolut verloren.
Vor allem Falcio macht eine starke Charakterentwicklung durch, da er sich mit seiner Vergangenheit auseinandersetzten muss, um die Gegenwart zu bewältigen und des Öfteren musste ich mich fragen, ob Falcio nur so handelt, weil er des Lebens müde ist und vor langer Zeit schon aufgegeben hat.

Insgesamt ist „Sturmbogen“ eine gelungene Fortsetzung, denn die Figuren und die Beziehungen entwickeln sich weiter und verändern sich. Der sarkastische und humorvolle Schreibstil verleiht dem Roman die gewisse Würze. Die Reihe besitzt einfach etwas ganz besonders und mitreißendes.

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74 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

fantasy, bernhard hennen, dsa, aventurien, das schwarze auge

Die Phileasson Saga - Nordwärts

Bernhard Hennen , Robert Corvus
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.04.2016
ISBN 9783453317512
Genre: Fantasy

Rezension:

Zwei realisierende Kapitäne Foggwolf und Beorn der Blender starten in ein gefährliches und aufregendes Abenteuer. Eine Wettfahrt zwischen den beiden soll entscheiden, wer der beste Kapitän ist und den Titel König der Meere tragen darf. Doch eine einfache Wettfahrt wäre natürlich zu einfach und so müssen die beiden in achtzig Wochen den Kontinent Aventurien umrunden und dabei zwölf riskante und absolut gefährliche Aufgaben lösen. Ein gefährlicher Wettlauf beginnt…

Ich muss gestehen, dass ich weder das Rollenspiel gespielt habe auf dem die Geschichte des Romans beruht und zudem noch nie etwas von dem Spiel gehört habe, sodass ich absolut unbefangen an die Geschichte heran gegangen bin. Ich wollte mir einfach die Wartezeit bis zum neuen Elfenroman verkürzen.

Insgesamt erinnerte mich die Geschichte relativ schnell an die Story von “ 80 Tage um die Welt“, da die beiden konkurrierende Drachenschiffs Kapitäne in einer vorgegebener Zeit das Land umreisen müssen und sie natürlich versuchen sich das Leben gegenseitig schwer zu machen. Ich habe mich daher auf einen spannenden Abenteuerroman gefreut. Die recht lange Einleitung dämpfe leider zunächst meine Begeisterung, diese spielt ungefähr 10 Jahre vor dem eigentlichen Abenteuer. Die Einleitung war sehr ausgeschmückt und absolut brutal und manchmal empfand ich die Brutalität einfach als unangebracht, da es der Geschichte einfach nichts gegeben hat. Bis zur letzten Seite war mir nicht klar, warum es den Prolog gab und ich bin gespannt, ob die Folgebände etwas Licht ins Dunkle bringen. Nachdem ich den Prolog jedoch erfolgreich gemeistert hatte, ging es endlich mit dem Abenteuer los. Das Wettrennen und die Aufgaben gingen Stellenweise absolut knapp aus, sodass ich nicht umhin kam mitzufiebern und für meinen bevorzugten Kapitän zu hoffen. Nach wie vor spielt der Tod und die Gewalt eine wichtige Rolle, doch diese scheint mir nicht, wie zuvor im Prolog, einfach unnötig, da sie die Geschichte in gewisser Weise weiter bringt.

Die Welt rund um das Abenteuer ist bis ins kleinste Detail absolut gut und authentisch aufgebaut und so wurde sich beispielsweise auch Gedanken zu den verschiedenen Sprachen gemacht und haben bestimmte Regeln wie z.B., dass es im thorwalschen Sprache keine Höflichkeitsanrede wie „Sie“ gibt. Oft wirkt die Sprache der Figuren recht derb, dies passt jedoch einfach perfekt zu dem rauen Umgangston auf hoher See.

Mich hat bei den Protagonisten vor allem gestört, dass schnell klar war welcher Kapitän der Böse und welcher Kapitän der Gute sein soll, sodass man nicht um hin kommt Foggwolf zu mögen und Beorn hingegen eher weniger. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass ich mir grade zu anfange einfach selbst ein Bild von den beiden machen kann. Dennoch haben die Figuren durchaus auch Ecken und Kanten, sodass sie authentischer wirken und ich nicht immer einschätzen konnte wie sie sich in manchen Situationen verhalten werden.

Insgesamt konnte mich „Nordwärts“ super unterhalten, dafür musste ich mich jedoch leider erst durch den zähen und brutalen Prolog durchquälen. Die restliche Geschichte war jedoch ein spannender Abenteuerroman, der Lust auf mehr macht.

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79 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

fantasy, insel, maresi, kloster, überfall

Maresi

Maria Turtschaninoff , Hedwig Binder
Flexibler Einband: 310 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.05.2016
ISBN 9783453316997
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Frauen führen oft kein einfaches Leben und besitzen kaum Rechte in ihrer Welt. Doch es gibt eine Insel, auf der nur Frauen geduldet werden, dort können sie sich weiterbilden, die Mythen alter Göttinnen studieren und einfach frei sein. Auch Maresi lebt als Novizin auf dieser Insel und so brauch sie sich vor nichts zu fürchten. Doch eines Tages kommt eine neue Novizin auf die Insel, Jai. Sie strotzt nur so vor Dreck und scheint vollkommen am Ende zu sein. Sie sucht auf der Insel Schutz vor ihrem erbarmungslosen Vater, doch Jais Vater gibt nicht auf und folgt ihren Spuren. Die Frauen müssen über sich hinauswachsen, um sich und ihr Zuhause vor dem brutalen Mann zu schützen.

Ich war zunächst sehr skeptisch, da der Roman grade mal ca. 240 Seiten umfasst und ich eher eine Freundin von seiten starken Romanen bin. Ich habe einfach bei recht kurzen Romanen das Gefühl, dass nicht genug Platz ist, um Figuren authentisch zu skizzieren und auch die Handlung oft mit viel zu wenig Worten abgetan wird. Doch die wenigen Seiten von „Maresi- Das Lied der Insel“ haben es in sich und der Autorin ist es gelungen mich positiv zu überraschen. Vor allem Freundschaft und das Leben an sich steht im Fokus des Romans, sodass grade der Anfang sehr ruhig gehalten ist und man die Protagonistin Maresi und ihre Gedanken besser kennenlernen kann und erst zum Ende hin überhäufen sich die Ereignisse und die Geschichte nimmt rasant an Spannung zu.
Die Welt ist ein gelungener Mix aus historischen und fantastischen Elementen. Die Frauen führen auf der Insel ein einfaches aber glückliches Leben. Der Autorin gelingt es ausgesprochen gut, der Welt bzw. der Insel eine gewisse Tiefe zu verleihen und man erhält einige Informationen. Insgesamt wirkt die Geschichte wie eine Nebel umwobene Saga auf mich. Voller Geheimnisse und mystische Rituale wie z.B. den Mondscheintanz.
Grade die Rollenbilder, im Roman, wirkten jedoch sehr klischeehaft auf mich. So sind Männer die bösen und brutalen Figuren, die sich einfach alles nehmen und die Frauen werden eher friedvoll skizziert und können nur durch Zusammenhalt etc. gewinnen. Trotz dieses Kritikpunktes ist es der Autorin dennoch gelungen mich in den Bann zu ziehen.
Die Autorin beschreibt die Welt insgesamt sehr malerisch und durchaus detailliert, sodass ich mir die kleine verträumte Insel absolut gut vorstellen konnte. Der Schreibstil wirkte auf mich recht einfach aber eindringlich, sodass ich durch die Seiten nur so geflogen bin und ich viel zu schnell am Ende des Buches angelangt bin.
Maresi ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen und ich fand es interessant, sie in ihrem alltäglichen Leben zu begleiten. Vor allem durch ihre absolute Liebe zu Büchern musste ich sie einfach mögen. Sie wächst an ihren Aufgaben und macht eine durchaus realistische Charakterentwicklung durch, was mich bei der Kürze des Romans sehr verwundert hat.
Jedoch haben die Nebenfiguren in dem Roman kaum Platz und viele wirkten auf mich etwas farblos. Man sieht die Menschen einfach aus der Sicht von Maresi und sie legt in ihrer Chronik einfach wesentlich mehr Wert darauf das Geschehene zu schildern.

Der Autorin ist es gelungen mich mit nur wenigen Seiten vollkommen zu überzeugen und ich sollte vielleicht meine Vorurteile bezüglich dünnen Büchern überdenken. „Maresi- Das Lied der Insel“ ist weder oberflächlich noch eindimensional. Die Geschichte überzeugt mit einer tollen Protagonistin und einer grandiosen Atmosphäre.

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