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117 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 64 Rezensionen

jugendbuch, convention, liebe, nerd, ana und zak

Ana und Zak

Brian Katcher , Ute Mihr
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 07.04.2017
ISBN 9783423650250
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ana und ihr jüngerer Bruder Clayton nehmen an einer Quiz- Meisterschaft teil und vor allem Ana will nur eins: Gewinnen. Auch Zak muss notgedrungen und eher unfreiwillig mit zu der Quiz- Meisterschaft. Irgendwann reicht es Clayton und er möchte einfach nur Spaß haben. Er nimmt reiß aus, um sich auf der Science-Fiction-Comic-Convention, die in der Nähe stattfindet, zu amüsieren. Ana und Zak müssen Clayton unbedingt vor den Erwachsenen finden und begeben sich auf die Suche. Für alle wird es eine absolut verrückte Nacht.

Ich war absolut gespannt auf den Roman, da es eigentlich nicht mein Genre ist und sich die Geschichte sehr interessant angehört hat. Ich habe daher einen erfrischenden und einigermaßen klischeefreien Roman erwartet. Und tatsächlich entsprechen vor allem die Protagonisten nicht den typischen Figuren in Liebesromanen.

Besonders die beiden Hauptfiguren Ana und Zak haben es mir daher angetan. Beide könnten nicht verschiedener sein. Anna ist sehr zielstrebig und fokussiert. Zak dagegen ist absolut entspannt und lebt im Hier und Jetzt. Beide sind, auf die jeweils eigne Art und Weise, traurig und haben ihr Päckchen zu tragen. Sie sind typische Teenager und dann wieder doch nicht. Ana und Zak können sich vom ersten Moment an überhaupt nicht ausstehen und hegen gewisse Vorurteile gegenüber dem anderen. Die Kapitel werden abwechselt aus der Sich und der Ich- Perspektive von Ana und Zak geschildert, sodass man beide Figuren kennen lernen kann und etwas über die Ängste, Vorlieben etc. erfährt.

Ich war bis jetzt noch nie auf einer reinen Comic-Convention und kann daher nicht beurteilen, inwieweit der Autor die Convention realistisch beschreibt. Ich fand die Beschreibungen und das bunte Treiben jedoch absolut unterhaltsam. Dennoch hatte ich stellenweise das Gefühl, dass der Autor zu stark übertreibt und er die Convention dadurch ungewollt ins Lächerliche zieht.
Die Suche nach Clayton hat mich leider eher verwirrt als wirklich unterhalten. Ich war oft einfach nur verwirrt über den Verlauf der Suche und konnte vieles nicht nachvollziehen. Ich hatte einfach das Gefühl, dass der Autor die Suche zu oft aus den Augen verliert und sich viel mehr auf die Beschreibung der Convention fokussiert und vor allem witzige Situationen erschaffen wollte. In einem Moment betont Ana wie wichtig die Suche nach ihrem Bruder ist und im nächsten Moment macht sie etwas ganz Anderes und scheint Clayton vollkommen vergessen zu haben, um dann aber nach gefühlt fünf Minuten wieder zu sagen, dass sie unbedingt ihren Bruder suchen müssen.

Der Schreibstil harmoniert perfekt mit der Geschichte, denn er ist rasant und leicht. Die eher jugendliche gehaltene Sprache wirkt dabei weder übertrieben noch fehl am Platz. Brian Katcher weiß zu dem ganz genau, wann eine Situation eine ausführlichere Beschreibung benötigt und wann eher nicht.


Insgesamt hat mir der Roman recht gut gefallen und er besitzt definitiv Potenzial. Die Suche nach Anas Bruder hat mich jedoch auf oft verwirrt zurückgelassen, sodass ich mich nicht komplett auf die Geschichte einlassen konnte.

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369 Bibliotheken, 24 Leser, 2 Gruppen, 141 Rezensionen

weltraum, hexen, kai meyer, science fiction, raumschiff

Die Krone der Sterne

Kai Meyer , Jens Maria Weber
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 26.01.2017
ISBN 9783596035854
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Hexenorden und ihre Gottkaiserin beherrschen das galaktische Reich von Tiamande. In regelmäßigen Abständen sind die verschiedenen Planeten dazu verpflichtet, nach einer Strängen Auswahl, dem Hexenorden junge Mädchen als Bräute zu übergeben. Doch niemand weiß wirklich, was mit den jungen Bräuten geschieht. Inzia ist einer der erwählten Bräute, doch sie hat nicht vor sich dem Hexenorden zu ergeben und ersinnt so einen gefährlichen Plan mit ihrem geliebten Glanis aus. Und plötzlich befinden sich die beiden mit dem Kopfgeldjäger Kranit und der Alleshändlerin Shara Bitterstern in einem gefährlichen Abenteuer.


„Red Rising“ war mein erster erfolgreicher Einstieg in das Science-Fiction Genre und ließ mich das erste Mal eine gewisse Begeisterung für eben dieses Genre empfinden. Ich war daher umso gespannter auf Kai Meyers Werk in diesem Bereich, da er schon seit langem zu meinen Lieblingsautoren zählt.
Schnell bin ich in die wundervoll und komplexe galaktische Welt abgetaucht. Die Welt ist einfach grandios ausgearbeitet mit vielen Details, die einen jedoch nicht erschlagen. Zudem lässt der Autor einem Raum seine eigenen Gedanken und Vorstellungen zu entfalten. Es gelingt Kai Meyer die ganze Zeit über die Wage zwischen dem Freiraum für die Gedanken und den Details für das Verständnis der Geschichte ausgeglichen zu halten. Und es gibt in diesem Roman wirklich viel zu entdecken, denn der Schauplatz des Romans ist recht groß. Neben der grandiosen Welt erhalten natürlich noch politische Entscheidungen und Intrigen einen gewissen Platz in der Geschichte, sodass man einige Informationen über das Herrschaftssystem der Hexen und ihren Glauben erfährt. Aufgrund dessen wirkt die Welt, die Kai Meyer erschaffen hat, noch wesentlich plastischer.
Ich konnte auf jeder Seite und in jedem Satz förmlich die Leidenschaft des Autors für die Geschichte spüren und dass sie genau zum richtigen Zeitpunkt geschrieben wurde. Ich wurde von diesem Gefühl förmlich mitgerissen und konnte den Roman einfach nicht aus der Hand legen.

„Die Krone der Sterne“ kann nicht nur mit einer gut ausgearbeiteten Welt auftrumpfen, sondern auch mit einer spannenden Story und rasanten Szenen. Schon auf den ersten Seiten befindet man sich auf einer wahnwitzigen Flucht, die nicht spannender beschrieben werden könnte. Verrückte Manöver und Verfolgungsjagten muss man hier nicht lange suchen.

Auch die Figuren konnten mich vollkommen überzeugen, denn es gibt keine strahlenden Helden, die immer die richtigen Entscheidungen treffen und in jeder Situation besonnen reagieren. Oft treffen die Figuren egoistische und übereilte Entscheidungen, die auch des Öfteren dramatische Konsequenzen mit sich bringen. Die Charaktere überraschten mich jedoch auch das ein oder andere Mal mit selbstlosen Taten. Inzia ist eine starke Protagonistin und ich mochte sie schon nach wenigen Seiten. Sie ist dickköpfig und eigenwillig, voller Leidenschaft aber auch verletzlich. Sie manövriert sich oft in schwierigen Situationen, versucht sich jedoch immer selbst zu befreien und braucht keinen starken Beschützer.

Insgesamt stimmt für mich bei „Die Kronen der Sterne“ einfach alles, denn die komplexe Welt ist grandios ausgearbeitet, die Figuren sind für mich absolut überzeugend und die rasanten Szenen runden alles zu einem perfekten galaktischen Abenteuer ab.

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105 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

fantasy, elfen, der winterkaiser, katherine addison, intrigen

Der Winterkaiser

Katherine Addison , Petra Huber
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 13.10.2016
ISBN 9783596036189
Genre: Fantasy

Rezension:

Maia wurde von seinem Vater, dem Elfenkaiser, in eine kleine und abgelegene Provinz verbannt und führt ein Leben weitab vom königlichem Hof und deren Gebräuchen. Doch seine älteren Brüder als auch sein Vater sterben überraschend und so liegt das Schicksal des Landes fortan in Maias Händen. Maia findet sich eher schlecht als recht mit der neuen Situation zurecht und so wird jede Audienz ein Spitzroutenlauf für ihn.

„Der Winterkaiser“ war ein absoluter Coverkauf, denn ich liebe die Farbzusammenstellung des Covers einfach und das imposante Schloss passt einfach perfekt zu dem Elfenvolk. Doch auch der Klappentext hat sich interessant angehört und so bin ich doch mit relativ hohen Erwartungen an den Roman herangegangen.
Im Fokus der Geschichte steht Maia. Zusammen mit ihm entdeckt man das Leben am Hofe, die Aufgaben eines Kaisers aber auch die strenge Hofetikette und die vielen Intrigen. Ich fand es zu Anfang absolut faszinierend einmal mehr über den Hof, die Etikette und die alltäglichen Pflichten eines Elfenkaisers zu erfahren, da es in Fanatsyromanen oft eher um die Schlachten, Magie oder Heldentaten etc. geht. So sind die Elfen in diesem Roman absolut höflich und weisen die übliche Perfektion auf, die dem Volk zugesprochen wird. So sprechen die Elfen beispielsweise aus Höflichkeit nur in der Mehrzahl über sich, dies irritierte mich vor allem am Anfang stark und ich musste mich daran erst gewöhnen.
Die detailreiche Ausarbeitung des königlichen Hofes war irgendwann jedoch einfach zu viel des Guten und es baute sich einfach keinerlei Spannung auf, des Öfteren habe ich mich dabei ertappt, dass ich Seiten nur Überfolgen oder gar überblättert habe.

Auch mit dem Protagonisten hatte ich so meine Probleme. Maia ist einfach absolut widersprüchlich und dies nicht auf realistisch wirkende Art und Weise. Er wirkt oft, verständlicherweise, sehr unsicher in seiner neuen Position und bittet seine Berater öfter um Hilfe und orientiert sich an dem, was er am Hofe sieht und analysiert. So denkt er in einer Minute über seine Unwissenheit und über sein Verhalten nach und in der nächsten Minute ist er ein absolut selbstbewusster König, der weiß was er will und wie er handeln muss. Sein Verhalten passt daher einfach nicht zusammen und ließ mich leider allzu oft stutzen.

Der Roman strahlt eine eher ruhige Atmosphäre aus und auch der Schreibstil ist ruhig und ausschmückend, sodass man die Etikette und Rituale bis ins kleinste Detail versteht und erklärt bekommt. Erst im letzten vierte kommt leichte Spannung auf und die Geschichte nimmt durch einige Attentate etwas an Fahrt auf.


Leider konnte mich insgesamt nur das Cover von „Der Winterkaiser“ überzeugen. Der Roman war voller unnötiger Details, ohne Spannung und voller Widersprüche.

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43 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

berg, mut, freundschaft, hund, ziel

Die wirkliche Wahrheit

Dan Gemeinhart ,
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 02.10.2015
ISBN 9783551560155
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mark sollte eigentlich ein ganz normales Leben führen, denn er hat den besten Hundefreund der Welt Beau und auch seine beste Freundin Jessi steht ihm immer zur Seite. Er liebt es zu fotografieren, zu dichten und er liebt Berge. Doch Mark hat Krebs und ist schwer krank. Und so packt Mark alles zusammen und zieht zusammen mit Beau in die weite Welt, um den Gipfel von Mount Rainie zu erklimmen.

Eigentlich versuche ich Romanen, die sich mit dem Tod von Kindern oder auch mit einer schweren Krankheit auseinandersetzten, tunlichst aus dem Weg zu gehen. Wenn die Romane gut sind, reißen sie mich runter und trüben meine Stimmung und wenn die Geschichten zu den eher schlechteren zählen, sind sie oft einfach nicht authentisch. „Die wirkliche Wahrheit“ hebt sich deutlich von den restlichen Romanen ab und besitzt eine ganz eigene schon fast poetische Atmosphäre.
Allein die Kapitel Aufteilung hat mir wahnsinnig gefallen, denn die Kapitelüberschriften zeigen an, wie viel Meilen es noch zu Marks Ziel sind. Abwechselnd wird Marks Weg geschildert und wie es Jessi geht, die daheim geblieben ist und hinter Marks Vorhaben gekommen ist. So erhält man die Einsicht in Marks Gefühlswelt, warum er so handelt und was ihn bewegt aber auch die Sicht der anderen die Trauer und die Angst erhalten Raum und werden beleuchtet.
In nur wenigen Seiten gelingt es dem Autor so viel Inhalt, Wahrheit, wichtige Botschaften und auch Liebe zu verpacken. Der Roman zeigt, was Krebs mit einem machen kann, dass man aufgeben will und das Leid irgendwann nicht mehr ertragen kann. Der Roman zeigt jedoch auch eine gewisse Lebensfreude und der Weg oft das Ziel ist. Für mich war die Geschichte voller Emotionen, denn der Roman zeigt auf, wie sich die betroffenen Kinder aber auch die Eltern fühlen und was sie bewegt. Der Fokus des Romans liegt dabei auf dem, was schlussendlich wichtig ist: Liebe, Freundschaft, Vertrauen und Hoffnung.

Mit hat vor allem die Beziehung zwischen Mark und seinem absolut grandiosen Hundefreund Beau gefallen, denn der Autor fängt diese perfekt ein. Beide können sich blind vertrauen und bilden eine Einheit, lassen sich nie im Stich und zählen aufeinander. Aber auch die Freundschaft zwischen Mark und Jessie wirkt absolut echt. Sie ist mit sich im Zwiespalt, ob die den Erwachsenen nun die Wahrheit verraten soll oder doch zu ihrem besten Freund halten soll. Jessie versucht Mark zu verstehen und seine Wünsche zu respektieren.

Alles in allem konnte mich „Die wirkliche Wahrheit“ überzeugen. Auch, wenn Mark sich egoistisch verhalten kann, kann ich ihn absolut verstehen, denn manchmal kann man einfach nicht mehr. Ein atmosphärischer Roman voller Wahrheiten.

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78 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

vaelin al sorna, anthony ryan, rabenschatten, fantasy, kämpfe

Die Königin der Flammen

Anthony Ryan , Sara Riffel , Birgit Pfaffinger
Fester Einband: 879 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 14.10.2016
ISBN 9783608960198
Genre: Fantasy

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147 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

fantasy, bibliothekare, die maskierte stadt, die bibliothekare, venedig

Die maskierte Stadt

Genevieve Cogman , Dr. Arno Hoven
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 12.08.2016
ISBN 9783404208036
Genre: Fantasy

Rezension:

Irene Winter und ihr Assistent Kai haben einen neuen Fall von der unsichtbaren Bibliothek zugewiesen bekommen und so befinden sich die beiden auf einer zwielichtigen Auktion, um ein wichtiges und äußert seltenes Buch zu ersteigern. Nach der Auktion trennen sich Irene und Kai und es passiert das Undenkbare: Kai wird entführt. Irene macht sich auf, um eine Spur zu Kai zu finden und um ihn zu befreien. Ihre Suche führt sie in ein dunkles Venedig voller Chaos…

Das Abenteuer rund um Irene, Kai und Vale geht weiter und ich habe mich erneut in die faszinieren Welt der unsichtbaren Bibliothek entführen lassen. Der Kampf zwischen Elfen und Drachen, Chaos gegen Ordnung spitzt sich in diesem Band deutlich zu. Der Roman lässt sich weiterhin nur sehr schwer in ein bestimmtes Genre einordnen, da die unsichtbare Bibliothek eine perfekte Kombination aus phantastischen Elementen, Parallelwelten und auch Kriminalgeschichte ist. Die Welt erhält durch diese Mischung etwas ganz Eigenes und ist voller kreativen Ideen und interessanten Details. Ich hatte von der ersten bis zur letzten Seite einfach nie das Gefühl, dass die Autorin dem Schema F folgt. Es war nie genau klar, wie beispielsweise gefährliche Situationen ausgehen, wer hinter allem steck und vor allem warum.
Irenes Suche nach Kai ist absolut rasant und scheint zu nächst ausweglos, doch Irene ist durchaus kreativ und bereit alles zu Opfern, um ihren Freund Kai aus den Fängen des Gegners zu retten. Irenes kreativen Ideen und ihr Humor bringen einen einfach zum schmunzelten und auch zum mitfiebern.
In diesem Band spielt dabei die unsichtbare Bibliothek eine eher untergeordnete Rolle, da die Rettung von Kai kein Auftrag der Bibliothek ist und es viel mehr um die Elfen und Drachen geht. Aufgrund dessen lernt man die beiden Völker, ihre Politik, ihre Eigenschaften und ihre Art zu leben wesentlich besser kennen. Ich konnte so den Hass zwischen den beiden Wesen so deutlich besser verstehen und nachvollziehen.

Genevieve Cogmans Schreibstil ist detailreich und rasant zugleich. So gelingt es ihr perfekt das viktorianische London oder auch Venedig zu beschreiben, sodass ich mir die verschiedenen Parallelwelten perfekt vorstellen kann. Zugleich baut sie eine konstante Spannung auf und oft passieren die Ereignisse Schlag auf Schlag.

Insgesamt ist „Die maskierte Stadt“ eine absolut rasante und gelungene Fortsetzung. Der Autorin gelingt es eine ganz eigene und grandiose Atmosphäre aufzubauen.

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148 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

scifi, dystopie, pierce brown, krieg, red rising

Red Rising - Im Haus der Feinde

Pierce Brown , Bernhard Kempen
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.06.2016
ISBN 9783453534421
Genre: Science-Fiction

Rezension:


Darrow hat der Obersicht den Kampf angesagt und will die Herrschaft der Goldenen endgültig brechen. Dafür schließt Darrow sich dem Widerstand an und wird dafür selbst zu einem Goldenen. Er befindet sich mitten unter seinen Freunden und versucht das System von inneren heraus zu zerstören. Doch Darrow findet unter den Goldenen nicht nur Feinde, sondern auch Freunde und sogar Liebe. Dennoch wartet der Verrat überall…

Der erste Teil der Trilogie konnte mich absolut überzeugen und so war ich umso mehr gespannt, ob es dem Autor gelingt das hohe Level zu halten. Und wie Pierce Brown das Level halten kann! Der zweite Band war eine Achterbahn der Gefühle für mich und hat mich schon nach wenigen Seiten wieder mitgerissen.
In diesem Band nehmen vor allem die SiFi Elemente deutlich zu. Denn Weltenschlachten und das Reisen durch das Universum sind in diesem Band ein zentrales Thema und auch die Raumschiffe werden des Öfteren beschrieben. Dabei wird die Gewalt weder verherrlicht noch heruntergespielt. Pierce Brown schildert die Gewalt und den Tod viel mehr absolut authentisch und im richtigen Maße brutal, rücksichtslos und emotional.
Die Reise von Darrow und seinen Kumpanen ist voller Gefahr, Tod und Gewalt. Aber auch die politischen Intrigen enthalten weiter hin ihren Raum. So verrutscht Darrow mittlerweile einen Bürgerkrieg entstehen zu lassen. Und dabei funktionieren seine Pläne mal mehr oder weniger gut. Doch auch die Pläne seiner Gegner laufen nicht immer reibungslos ab, sodass ich mir nie wirklich sicher war, wer gerade die Oberhand hat und wer nicht. Durch die vielen Intrigen und Auseinandersetzung habe ich noch wesentlich mehr Informationen über das politische System oder die Machtverteilung erhalten. Die Ereignisse häufen sich oft und dies ist absolut positiv gemeint. Ich war so unter Spannung, dass ich einfach immer weiterlesen muss, um zu erfahren, wie es weitergeht und wie sich die Situationen entwickeln.

Manchmal wusste ich wirklich nicht, ob ich die Figuren jetzt Hassen oder doch Lieben soll. Jede Figur Besitz eine ganz eigene Rolle im großen Ganzen. Sie passen sich den Situationen an und verändern sich durch das Erlebte. Oft hätten sie, ehe sie dies alles durchlebt haben, anders verhalten und sich auch anders entschieden, dies macht die Figuren jedoch wesentlich authentischer und verleiht allen eine gewisse Mehrdimensionalität.

Insgesamt ist der zweite Band eine rasante Fortsetzung, die dem ersten Teil in nichts nachsteht. Die Geschichte ist voller überraschenden Wendungen und hat mich das ein oder andere Mal atemlos zurückgelassen. Die gut ausgearbeiteten Figuren und der packende Schreibstil rundet den Roman zu einem grandiosen Abenteuer ab.


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72 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

fantasy, intrige, zauberlehrling, schule, lunalogie

Die Dunkelmagierin

Arthur Philipp
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.02.2017
ISBN 9783734160790
Genre: Fantasy

Rezension:

Fejas schlägt sich eher schlecht als Recht durchs Leben. Durch puren Zufall gelangt Fejas in die Hände der grauen Magier. Sie stellen fest, dass sie eine außergewöhnlich große Kraft besitzt und so schließt sich Fejas den grauen Magiern an und wird an der Schule der Magier unterrichtet. Schnell wird sie zu einem Spielball der Mächtigen, denn manche Magier möchten den Orden wieder in seiner alten Macht erstrahlen lassen.

Schon die ersten Seiten deuten darauf hin, was man von dem Roman erwarten kann. Eine düstere Geschichte, voller Intrigen, Tod und auch Leid. Durch den Prolog erhält man einen guten Einblick in einen der zentralen Konflikte: Uhreinwohner gegen die Eroberer. Die Eroberer reißen alles an sich und zerstören und verändern die Magie des Landes. Mir hat vor allem dieser geschichtliche Einschub gefallen, da der Konflikt so wesentlich greifbarer wird und man eben nicht, wie so oft, mit: Der Konflikt herrscht schon seit ewigen Zeiten etc. abgespeist wird.
Nach dem Prolog hatte ich jedoch tatsächlich Einstiegsschwierigkeiten und bin einfach nicht so richtig in die Geschichte gekommen. Vor allem Meister Adach, ein Uhreinwohner, hat für mich alles etwas kompliziert. Er spricht von sich in der dritten Person und äußerst sich zudem des Öfteren einfach unverständlich, sodass ich die Sätze teilweise mehrmals lesen musste. So musste ich mich durch die ersten Seiten durchkämpfen. Zum Glück legte sich das nach und nach und ich kam immer besser in die Geschichte rein.
Zusammen mit der Protagonistin Fejas entdeckt man nach und nach wie die Magie funktioniert und was benötigt wird, um eben diese zu wirken. So gibt es verschiedenen Magierorden, wie z. B. der Dunkle oder auch des Feuers die sich gegenseitig Bekämpfen, um die größte Macht über das reich zu erhalten.
Und was wäre eine Magierschule ohne Konflikte und Konkurrenz unter den Schülern und Schülerinnen? Fejas hat es daher von Anfang an vor allem bei den Jungen nicht so leicht und muss sich oft behaupten und zu Wehr zu setzen. Ich wusste nie, was die Jungs planen und habe hinter jeder Ecke einen fiesen Streich von ihnen erwartet.

Das Geschehen wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert, sodass man als Leser oder Leserin immer bestens informiert ist und oft wesentlich mehr als die Gegenseite weiß. Aufgrund der verschiedenen Perspektiven erhält man Einsicht in die verschiedenen Motive und Beweggründe für die Intrigen und Konflikte.
Insgesamt ist der Schreibstil sehr flüssig und leicht zu lesen. Es gibt nur wenig unbekannte Wörter und wenn doch, werden diese schnell im Kontext geklärt oder durch die schulische Erziehung der Protagonistin sogar erklärt. Leider gelingt es dem Autor jedoch stellenweise nicht, die Gefühle der Figuren authentisch zu beschreiben, sodass Liebesbeziehungen oder gar Freundschaft etwas oberflächlich wirkten.

Zwischen Feja und mir herrschte eine gewisse Hassliebe. Zum einen mochte ich ihre widerspenstige und aufbrausende Art, denn sie kann recht gut auf sich allein aufpassen und benötigt keinen glorreichen Beschützer. Sie ist jedoch stellenweise einfach viel zu naiv und erkennt das Offensichtliche nicht. Manchmal hätte sie einfach nur Nachdenken müssen, um gefährlichen Situationen aus dem Weg zu gehen. So fällt sich bei den anderen Schülern immer auf die gleiche Masche rein und bringt dabei leider nicht nur sich in Gefahr.


Alles in allem ist „Die Dunkelmagierin“ trotz kleinen Schwächen ein gelungener Reihenauftakt. Vor allem Fejas Ausbildung fand ich absolut interessant und spannend. Ich bin daher gespannt, wie es mit den Konflikten zwischen den Bewohnern des Landes und auch der Orden weitergeht.

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26 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

flüchtling, flüchtlinge, ozean, australien, flüchtlingslager

Wenn nachts der Ozean erzählt

Zana Fraillon , Claudia Max
Fester Einband
Erschienen bei cbt, 27.02.2017
ISBN 9783570164761
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Subhi ist in einem Auffanglager geboren, denn seine Familie ist aus ihrem Land, vor Zerstörung und Terror geflohen. Er kennt nur diese Fleckchen Erde, dass durch unüberwindbare Zäune gesäumt ist. Und so träumt Subhi vom Nachtmeer, das ihm geheime Schätze und Geschichten bringt. Doch eines Tages gelingt es einem einsamen kleinen Mädchen eine Lücke im unüberwindbaren Zaun zu finden und Subhis Leben verändert sich ab da drastisch.

Aufgrund meines Studiums (Lehramt für sonderpädagogische Förderung mit dem Schwerpunkt Inklusion) setzte ich mich fast täglich mit dem Leid oder dem Leben von Menschen, die flüchten mussten auseinander. Ich war daher umso gespannter, ob es der Autorin gelingt mich bei diesem Thema abzuholen und es authentisch zu vermitteln, ohne etwas zu beschönigen oder kleinzureden. Doch schon nach wenigen Seiten war mir klar, dass die Autorin sich traut das problematische Thema erbarmungslos zu schildern und in eine zu tiefst traurige Geschichte einzubetten. Es gelingt ihr die Gewalt, den Hunger und auch die Angst die in einem „Auffanglager“ herrscht einzufangen und die Nöte der Menschen in Worte zu fassen. Subhi und die anderen geflüchteten Menschen leben in einer menschenunwürdigen Umgebung, voller Unterdrückung und Rassismus.

All diese Eindrücke werden aus der Perspektive von Subhi geschildert, sodass die Geschichte eine kindliche Klarheit erhält, die tief bewegend ist. Alles wirkt so verdammt realistisch, auch wenn der Roman fiktiv ist, spiegelt er die Realität wider. Subhi versucht halt in seinen Geschichten und Bildern zu finden, denn seine Mutter und auch seine Schwester scheinen selbst am Ende ihrer Kräfte zu sein. Er wirkt oft einfach noch so jung und gleichzeitig schon so schrecklich alt.

Die Freundschaft zwischen Subhi und dem kleinen Mädchen verleiht dem Buch eine gewisse Hoffnung. Ich denke, dass die Autorin damit die Brutalität und die ständige Traurigkeit abmildern wollte, denn so eine Freundschaft kann man nur in Büchern oder Filmen wiederfinden.

„Wenn nachts der Ozean erzählt“ ist eine realistisch und zu gleich tragische Geschichte, über das Leben als geflüchteter Mensch, voller Wahrheiten, Schmerz und auch Hoffnung.

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42 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

piraten, fantasy, biomanten, kriegerin, diebe

Empire of Storms - Pakt der Diebe

Jon Skovron , Michelle Gyo
Flexibler Einband: 688 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.02.2017
ISBN 9783453317857
Genre: Fantasy

Rezension:

Als kleines Mädchen muss Hope mitansehen, wie ihr ganzes Dorf durch das Wirken von Biomanten zerstört wird. Sie ist die einzige Überlebende. Durch Zufall wird sie in einem Kloster aufgenommen und wird dort von einem Kriegermönch in die Kunst des Kampfes unterwiesen. Doch nicht alle heißen es gut, dass eine Frau sich mit der Kampfkunst auseinandersetzt… Red zählt zu den besten Taschendieben in New Lavens. Doch das reicht ihm nicht, denn er will seine zu Hause vor dem Untergang bewahren… Das Schicksal bring die beiden auf überraschende Art und Weise zusammen und beide kämpfen für das Ziel die Ungerechtigkeit im Imperium endlich zu besiegen.

Wie so oft ist in „Empire of Storms“ der Kampf gegen die Unterdrückung und für die Freiheit eines jeden ein zentrales Grundthema, verfeinert mit dem Wunsch nach Rache und Vergeltung verschiedener Figuren. Die Grundthemen werden jedoch geschickt mit anderen Themen und witzigen Figuren verwoben, sodass der Roman etwas ganz Eigenes hat.
Biomanten des Imperiums versetzen das Land in Angst und Schrecken, da jeder für die grausamen und schmerzhaften Versuche ausgewählt werden könne, denn Biomanten sind dazu fähig Menschen und Tiere nach ihrem Willen zu verändern. Sie wollten die ultimativen Waffen entwickeln, um das Imperium zu schützen und so sehen sie die Opfer, derer die sie zur Entwicklung der Waffen benötigen, als absolut notwendig an.
Auch das Frauenbild spiel eine durchaus wichtige Rolle in dem Roman, so wird Hope gejagt und verachtet, da viele der Ansicht sind, dass Frauen nicht zum Kämpfen geeignet sind und sich lieber sicher und zu Hause beschäftigen sollen. Doch Hope als auch Red sehen dies anders. So betont Red beispielsweise in einer Szene, dass es absolut egal ist, wer oder was man ist und nur die Taten und das Können zählt. Der Autor bringt diese Themen absolut geschickt in die Geschichte ein, sodass man beim Lesen praktisch nebenbei zum Nachdenken angeregt wird und nicht mit der Moralkeule geschwungen wird. Im Vordergrund steht definitiv das bunte, gefährliche und auch amüsante Abenteuer der beiden.

Red ist voller taten Drang, oft ziemlich leichtsinnig und frech. Er war mir von vornherein sehr sympathisch und die Figur verleiht der Geschichte deutlich mehr Witz und Spannung. Er möchte etwas bewirken und die Welt bzw. das Leben der Leute, die er in sein Herz geschlossen hat, verbessern. Trotz dem Wunsch das Leben der anderen zu verbessern hat er auch durchaus verschlagene Seiten und nimmt es mit den Versprechen nicht immer so ernst.
Hope ist dagegen das komplette Gegenteil von Red. Sie ist äußert diszipliniert und für sie sind versprechen und Schwüre heilig. Ihr Leben bei den Mönchen und auch die Vergangenheit ihres Dorfes hat sie stark geprägt und sie weigert sich zunächst Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen.

Die Sprache der Figuren ist oft ordinär, dies passt aber perfekt zu der Geschichte, da sich diese zum Größtenteils in den schlechteren Gegenden des Imperiums abspielt. Eine blumige Wortwahl hätte daher zu der Geschichte von Red und Hope nicht gepasst. Durch recht kurze Kapitel gelingt es dem Autor konstant Spannung aufzubauen und eine gewisse Dynamik in die Geschichte zu bringen.

Insgesamt konnte mich „Empire of Storm“ absolut begeistern und ich freue mich schon auf die Fortsetzung, um mehr über die beiden Figuren zu erfahren. Vor allem Reds Art und Humor haben es mir angetan und ich musste ihn einfach in mein Herz schließen.


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91 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

spiegel des bösen, hass, hotel, jugendbuch, liebe

Spiegel des Bösen

Björn Springorum , Maximilian Meinzold
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Thienemann ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 16.02.2017
ISBN 9783522202305
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Sophie macht, gezwungenermaßen, mit ihren Eltern Urlaub in einer kleinen versteckten Ortschaft in einem großen und alten Hotel. Sie bereitet sich auf einen gähnend langweiligen vor, nichts ahnend, dass auf sie ihr größtes und gefährlichste Abenteuer wartet, denn in den Spiegeln des Hotels lauert das Böse.

Schon ab den ersten Seiten konnte ich die düstere Atmosphäre förmlich spüren. Ich konnte mir von Beginn an das Hotel bestens vorstellen und ich musste gleich an einen alten Horrorfilm denken, alles voller Nebel und die Farben scheinen immer mehr zu verblassen. Dem Autor gelingt es perfekt eine gewisse Grundspannung aufzubauen, sodass ich mich bei jeder Ecke, die Sophie passierte, gefragt habe, was sich dahinter versteckt oder was in den Spiegeln des Hotels lauert. Die kurzen Kapitel unterstützen dabei den Spannungsaufbau und der Autor kreiert so eine absolut rasante Geschichte. Des Weiteren erhält man nach und nach Einschübe aus der Vergangenheit und so erhält man immer mehr Anhaltspunkte für die Geschichte, sodass man die Entstehung des Bösen immer besser nachvollziehen kann und das Böse keine mysteriöse und unbekannte Komponente bleibt. Eine aussichtslose und abenteuerliche Liebesgeschichte rundet die Geschichte rund um das düstere Hotel perfekt ab und verleiht dem Roman etwas Schwermütiges.

Sophie hat mir als Protagonisten super gefallen und sie ist definitiv eine Sympathieträgerin. Ich hatte stellenweise jedoch das Gefühl, dass sie jünger als 16 ist. Ich kann aber leider auch keine konkreten Punkte nennen, warum dies so ist. Ihre Genervtheit von den Eltern und auch der Wunsch, die Ferien in einer Großstadt zu verbringen passt eigentlich perfekt zu ihrem Alter.
Auch die anderen Figuren sind liebevoll und mehr oder weniger sympathisch gestaltet, denn eine nervige Zicke darf hier natürlich nicht fehlen und so musste ich mich das ein oder andere Mal über Margarete aufregen. Zudem muss sich mit dem Bösen des Hotels auseinandersetzen, lässt dabei jedoch keine Gelegenheit dabei aus die anderen, vor allem Sophie, zu terrorisieren.

Insgesamt konnte mich „Spiegel des Bösen“ vor allem durch die düstere Atmosphäre begeistern und ich habe mich das ein oder andere Mal gegruselt. Eine Liebesgeschichte rundet die Geschichte perfekt ab und verleiht der Geschichte noch etwas Bittersüßes.


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(74)

189 Bibliotheken, 20 Leser, 1 Gruppe, 60 Rezensionen

smoke, london, rauch, fantasy, 19. jahrhundert

Smoke

Dan Vyleta , Katrin Segerer
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei carl's books, 13.03.2017
ISBN 9783570585689
Genre: Fantasy

Rezension:

Jede Lüge oder boshafter Gedanke werden durch Rauch, der dem Körper entweicht, sichtbar. Und so versucht die Elite der Gesellschaft ihr Kinder streng und möglichst sündenfrei zu erziehen. Die beiden Freunde Thomas und Charlie besuchen daher ein Eliteinernat. Im Internat herrschen harte und vor allem strenge Regeln. Doch was ist, wenn es Menschen gibt, denn es gelungen ist, die Regeln des Rauches außer Kraft zusetzten? Auf eben diese Fragen stoßen die beiden Freunde und machen sich auf, um Antworten zu finden. Dabei stoßen sie auf Intrigen, überraschende Freunde und auch auf Feinde.

Der Roman scheint momentan in aller Munde zu sein und die Meinungen gehen weit auseinander vom Jahreshighlight bis zum absoluten Flop ist alles dabei. Ich war daher recht gespannt, ob „Smoke“ mich überzeugen kann oder ich eher zu den Kritikerinnen zähle.
Der Roman setzt sich vor allem mit der Frage auseinander, ob Menschen ohne Schwächen wirklich noch menschlich sind und menschlich handeln könne oder eine gewisse Dunkelheit benötigt wird um Licht und Güte in die Welt zu bringen.
Von Anfang an hat mir die Idee gefallen, dass Sünden, Lügen oder auch Wut in Form von Rauch auftreten und so für jeden sichtbar wird. Die Idee ist einfach absolut kreativ und interessant und alles andere als 0-8-15. Dabei erhält man gerade zu Anfang nur recht wenig Informationen über den Rauch und zusammen mit den beiden Protagonisten Thomas und Charlie versucht man immer mehr über den Rauch und seine Beschaffenheit zu erfahren. Die Details bezüglich des Rauches oder auch der politischen Intrigen werden geschickt mit der Geschichte verwoben, sodass der Lesefluss nicht unterbrochen wird.
Insgesamt erschafft der Autor einen atmosphärischen Roman mit einer beklemmenden und düsteren Stimmung. Trotz der gelungenen Atmosphäre gelingt es dem Autor jedoch leider nicht die Spannung konstant zu halten. Vor allem zum Ende hin werden viele Situationen einfach zu stark ausgeschmückt und beschrieben. Das Ende ist für mich jedoch leider dennoch zu abrupt. Es bleiben einfach zu viele Fragen offen. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass ich noch mehr über den Rauch und dessen Beschaffenheit erfahre.

Jede Figur hat sympathische und unsympathische Charakterzüge, sodass es keinen richtigen Sympathieträger gab, dies hat mich jedoch keines falls gestört, da es einfach zu der Thematik passt. Fröhliche und nette Figuren hätten zu der düsteren und auch kritischen Geschichte einfach nicht gepasst.

Auch, wenn ich vor allem Probleme mit dem Ende des Romans hatte konnte mich der Rest positiv überraschen. Der Roman ist absolut atmosphärisch und kreativ.

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632 Bibliotheken, 18 Leser, 2 Gruppen, 26 Rezensionen

fantasy, bibliothek, bücher, die unsichtbare bibliothek, genevieve cogman

Die unsichtbare Bibliothek

Genevieve Cogman ,
Flexibler Einband: 426 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 10.12.2015
ISBN 9783404207862
Genre: Fantasy

Rezension:

Die unsichtbare Bibliothek ist ein Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Parallelwelten, doch nur ausgewählte Personen wissen etwas über die Existenz. Bibliothekare sammeln aus allen Welten die verschiedensten und wichtigsten Bücher der Parallelwelten um sie zu sichern oder um sie zu analysieren. Irene Winter ist eine eben dieser Bibliothekare. Der neuste Auftrag bringt Irene und ihren Gehilfen Kai in ein viktorianisches London. Dort sollen sie eine seltene Version der grimmschen Märchen ausfindig machen und zur unsichtbaren Bibliothek bringen. Doch schnell wird klar, dass Irene und Kai sich mitten in einem lebensgefährlichen Abenteuer befinden, denn auch andere begehren das Buch.


Ich habe schon einige durchwachsene Meinungen zu diesem Buch gehört und war daher etwas skeptisch, dennoch konnte ich als bekundende Bibliophile einfach keinem Roman aus dem Weg gehen, der sich mit der Liebe zu Büchern und Literatur beschäftigt und auch noch phantastische Elemente enthält.
Zum Glück konnte mich der Roman jedoch positiv überraschen. Die Welt ist einfach grandios und wunderbar ausgearbeitet. Die unsichtbare Bibliothek dient als Bindeglied zwischen den vielen Parallelwelten und nur Bibliothekare können diese mithilfe ihrer buchigen Magie betreten und dementsprechend auch verlassen. Durch Bücher erhalten Bibliothekare ihre Macht und können die Sprache wirken. Je mehr Bücher in einem Raum oder Umgebung sind, desto stärker ist die Magie. Die Autorin hält sich nicht viel mit Erklärungen auf, sodass man des Öfteren zum Nachdenken angeregt wird und den eigenen Gedanken Raum gegeben werden kann. Zusammen mit Irenes Lehrling Kai lernt man nach und nach die Strukturen der Bibliothek kennen.

Die Autorin greift des Öfteren auf Klischees zurück und baut jedoch auch geschickt eigene Ideen mit ein. Elfen, Drachen, Vampire oder auch Werwölfe bewohnen mehr oder weniger geheim die unterschiedlichen Parallelwelten und sind ein fester Teil der unterschiedlichen Gesellschaften. Drachen und Elfen sind dabei erbitterte Feinde, denn die Drachen bevorzugen die absolute Ordnung und die Elfen wünschen sich nichts sehnlicher, als die Welten ins Chaos zu stürzen.

Irenes forsche und zugleich einfühlsame Art hat mich oft zum Schmunzeln gebracht und ich finde ihren Humor einfach toll. Ich kam nicht umhin mit den beiden Protagonisten mitzufiebern, da es der Autorin perfekt gelingt, die rasanten Stellen zu beschreiben und Spannung zu erzeugen.

Auch der Schreibstil konnte mich überzeugen. Die Autorin schildert detailreich das Geschehen und greift des Öfteren auf verschachtelte Sätze zurück, so etwas mag man oder eben nicht. Ein kleiner Kritikpunkt habe ich dann doch noch. Die Sprache der Bibliothekare ist zur Kennzeichnung dick geschrieben und vor allem an Anfang bin ich über eben diese dick gedruckten Wörter oft gestolpert und musste das eine oder andere Mal die vorherigen Sätze erneut lesen.

Irene ist eine absolut sympathische Figur. Sie ist stark und selbstbewusst. In manchen Momenten zweifelt sie jedoch auch an sich selbst und trifft auch durchaus falsche Entscheidungen. Dies verleiht der Protagonisten einfach eine gewisse Tiefe und sie wirkt absolut realistisch und nicht flach. Ihr Lehrling Kai ist oft voller Übermut und Leidenschaft. Er will des Öfteren einfach aus dem Affekt handeln besinnt sich jedoch oft genug, sodass sie nicht noch stärker in ihr Verderben reinreiten.


Insgesamt konnte mich „Die unsichtbare Bibliothek“ positiv überraschen und ich bin froh, dass ich trotz der vielen negativen Meinungen den Roman gelesen habe. Die vielschichtige Welt konnte mich überzeugen und auch Irene war mir von Anfang ans sehr sympathisch.


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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Legende von Richard und Kahlan 03

Terry Goodkind , Caspar Holz
Flexibler Einband: 620 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.12.2016
ISBN 9783734160349
Genre: Fantasy

Rezension:

Richards und Kahlans Abenteuer geht weiter. Die Generäle führen ihre stetig wachsende Totenarmee aus den Dunkellanden ins D‘Haranischen Reich, um die Macht an sich zu reisen und endlich genug Macht zu besitzen um das Totenreich und das Reich der Lebenden endgültig zu vereinen. Richard und Kahlan sind nach wie vor mit der Essenz des Todes infiziert und sind daher geschwächt. Doch wie sollen sie die übermächtige Armee aufhalten…

Das Ende eines absolut grandiosen Zyklus rückt immer näher und so stelle sich eine gewisse Wehmut beim Lesen bei mir ein. Dennoch hoffe ich inständig, dass sie sich bei der Übersetzung des letzten Bandes deutlich weniger Zeit lassen, da das Ende einfach absolut dramatisch war.

Die Handlungsstränge des vorherigen Bandes werden nahtlos aufgegriffen, sodass ich doch recht froh war, dass ich den vorherigen Band noch gut in Erinnerung hatte. Das Geschehen wird wie gewohnt vor allem aus Richards Sicht geschildert, aber auch aus der Sicht von Kahlan oder der Antagonisten. Aufgrund dessen erhält man wie gewohnt einen recht guten Überblick über die verschiedenen Parteien und über die Konflikte.

Typisch für Terry Goodkind wird das Geschehen ausschweifen beschrieben und auch das ein oder andere Mal altbekanntes wiederholt, sodass sich die Handlung oft etwas in die Länge zieht. Mir macht das absolut nichts aus und ich liebe seinen Schreibstil einfach.

Ich habe schon zuvor erwähnt, dass das Ende absolut dramatisch und rasant war. Terry Goodkind traut sich endlich etwas, sodass sie Geschichte weniger vorhersehbar ist. Ich muss gestehen, dass ich von dem Ende wirklich geschockt war und ich es auch nicht unbedingt so vorausgesehen habe. Taschentücher solltet ihr definitiv bereithalten!

Insgesamt konnte mich Terry Goodkind erneut begeistern und ich warte voller Sehnsucht auf den letzten Teil einer grandiosen Reihe, die mich und meine Lesegewohnheit stark beeinflusst hat. Durch das Ende sitze ich schon fast auf heißen Kohlen und hoffe daher auf eine schnelle Übersetzung.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Magier: Die komplette Saga in einem Band (Die Magier-Serie 1)

Pierre Grimbert
E-Buch Text: 1.120 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 09.05.2016
ISBN 9783641181390
Genre: Sonstiges

Rezension:

Einst kamen die weisesten Männer und Frauen aller Nationen zusammen um ein geheimnisvolles Abenteuer zu unternehmen. Niemand weiß was während dieses Abenteuers passiert ist, da alle beteiligten geschworen haben Stillschweigen zu bewahren. Nur ihren Nachfahren sind sie bereit, kurz vor dem Tode, einige Informationen anzuvertrauen und so treffen sich die Nachfahren regelmäßig auf der geheimnisvollen Insel Ji. Doch nach und nach werden Anschläge auf die Nachkommen ausgeübt und viele sterben einen grauenvollen Tod. Schnell wird klar, dass die Morde etwas mit der geheimnisvollen Insel Ji zu tun haben.


Ich habe mir schon lange vorgenommen endlich etwas von Pierre Grimbert zu lesen und so hat sich der Sammelband einfach angeboten. Schnell gelang es dem Autor mich mit seiner groß angelegten und zu gleich detailreichen Welt zu begeistern. Die Welt besteht aus verschiedenen Ländern und jedes Land weist eine eigene Kultur auf, unterschiedliche Religionen und Sprachen.
Die Welt rund um das Abenteuer ist einfach perfekt und absolut authentisch aufgebaut und ich hatte großen Spaß eben diese zusammen mit den unterschiedlichen Figuren zu entdecken.

Schnell wurde mir klar, dass es wirklich eine gute Entscheidung war den Sammelband zu wählen, da ich teilweise das Gefühl hatte, dass die Bücher einfach an unpassenden Momenten geendet haben und mich so komplett aus dem Lesefluss gerissen hätten.
Auch mit dem Spannungsaufbau hat Pierre Grimbert leider so seine Probleme. Vor allem in der ersten Hälfte des Romans passiert recht wenig. Eine kleine Gruppe der Nachkommen finden nach und nach zusammen um dem Feind gemeinsam entgegentreten zu können und dann wandern und wandern sie erst mal für eine lange Zeit. Danach passieren jedoch viele Dinge Schlag auf Schlag und mir persönlich dann schon wieder fast zu schnell. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass der Autor dies insgesamt besser auf die gesamte Geschichte verteilt hätte.

Des Weiteren hatte ich zudem so meine Probleme mit den Figuren, da sie auf mich zu klischeehaft wirkten. So wirkt Léti zunächst wie ein recht verwöhntes Mädchen, dass unbedingt ihren Willen durchsetzen möchte. Sie entdeckt jedoch die Kampfkunst für sich und ist, wie durch ein Wunder, natürlich ziemlich gut und erlernt das Kämpfen relativ schnell.
Auch Yan, der für Léti schwärmt, wirkte auf mich zu gewollt. Er wird als tollpatschiger Junge dargestellt und ist im Umgang mit anderen Menschen sehr unsicher. Zudem störte mich, dass der Autor sich am Anfang mit Yan etwas verzettelt hat. Es wird beschrieben, dass er für seine Ziehmutter sehr viel macht und unter anderem das Haus immer Top in Schuss hält. Im nächsten Satz wird Yan jedoch als absolut faul bezeichnet und das passt für mich einfach nicht zusammen.

Insgesamt konnte mich vor allem der Weltenbau von Pierre Grimbert begeistern und positiv überraschen. Leider konnte der Autor mit seinen Figuren nicht so glänzen. Zudem fehlte mir am Anfang des Romans die gewisse Spannung, die einem zum weiterlesen motiviert. 


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93 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

drachen, bibliothek, elfen, bücher, fantasie

Die flammende Welt

Genevieve Cogman , André Taggeselle
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.03.2017
ISBN 9783404208449
Genre: Fantasy

Rezension:

Irene und Kai befinden sich auf ihrem nächsten Abenteuer und wie so oft lauern die Gefahren für die beiden Überall. Nachdem Irene und Kai erfolgreich ein Buch für die unsichtbare Bibliothek sichern können werden sie verfolgt und sie wollen sich in die Bibliothek retten. Es passiert jedoch das undenkbare: Der Rückweg zur Bibliothek ist versperrt. Ist dies nur ein gefährlicher Zufall oder steckt noch mehr dahinter?

Ich habe mich auf das neuste Abenteuer von Irene und ihren beiden Freunden Kai und Vale sehr gefreut. Nach dem vorherigen Band musste ich einfach unbedingt wissen, wie es mit Irene weitergeht und ob sie noch eine Chance von der Bibliothek erhält. Leider wurden die vorherigen Geschehnisse und die daraus resultierenden Entscheidungen und Ergebnis nur mit wenigen Nebensätze abgehandelt. Ich hätte es wesentlich besser gefunden, wenn die einzelnen Bände noch stärker verbunden wären, sodass dadurch ein großes Ganzes entsteht.

Im vorherigen Band hat man vor allem etwas über die Drachen und Elfen erfahren. In „Die flammende Welt“ steht vor allem die unsichtbare Bibliothek und ihr Erzfeind Albrecht. Man erhält immerhin einen recht kleinen Einblick in die Hierarchie und Abläufe der Bibliothek. Auch nach dem dritten Band bin ich mir immer noch nicht sicher, ob die unsichtbare Bibliothek mag oder nicht. Die Bibliothek ist weder gut noch böse und gerade das gefällt mir. Mir gefällt es, dass die Autorin sich hier weigert strikte Grenzen zu ziehen und nicht alles in schwarz oder weiß einordnet.

Der dritte Band steht den vorherigen Bänden bezüglich Spannung in nichts nach. Vor allem das Ende war absolut rasant und gewaltig. Doch war ich nicht mit allen Aspekten zufrieden. Viele Sachen wurden zuvor in der Geschichte aufgebauscht, zum Ende hin wurden die Aspekte jedoch nur mit wenigen Sätzen abgehandelt. Durch Morddrohungen gegen Kai und Irene und auch konkrete Mordversuche bringt die Autorin immer wieder Spannung in die Geschichte und ich habe mich immer öfter gefragt, ob hinter dieser oder jener Ecke ein neuer Anschlag auf die tapferen Freunde wartet.

Die Figuren gefallen mir nach wie vor sehr gut. Sie handeln oft unvorhersehbar und die ein oder andere Figur hätte ich einfach ganz anders eingeschätzt.
In diesem Teil erhält man zudem wesentlich mehr Information über den Todfeind der Bibliothek: Albrecht. Es wird gelüftet, warum er so handelt und welche Ziele er teilweise verfolgt Er erhält eine Geschichte und auch eine Vergangenheit, sodass er nicht mehr wie der typische Klischeeantagonist wirkt. Mir hat vor allem die fehlende Liebesstory in den vorherigen Bänden gefallen. Der Roman benötigt einfach keine Liebesgeschichte, um aufregender oder spannender zu sein. Deswegen haben mich grade gewisse Andeutungen zwischen zwei Figuren absolut nicht gefallen und ich hatte große Angst, zum Glück doch unbegründet, dass wieder eine absolut nervige Liebesgeschichte in den Vordergrund rückt.

Insgesamt ist „Die flammende Welt“ trotz ein oder zwei Kritikpunkten eine gelungene Fortsetzung. Die Geschichte ist absolut rasant, atmosphärisch und strotzt nur so vor kreativen Ideen.

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657 Bibliotheken, 21 Leser, 4 Gruppen, 58 Rezensionen

magie, fantasy, throne of glass, champion, fae

Throne of Glass - Kriegerin im Schatten

Sarah J. Maas ,
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.10.2015
ISBN 9783423716529
Genre: Jugendbuch

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143 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

thriller, horror, spiel, jeff menapace, spannung

Das Spiel - Opfer

Jeff Menapace , Sven-Eric Wehmeyer
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.07.2016
ISBN 9783453677074
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Am idyllischen Crescent Lake im amerikanischen Hinterland ist die Welt noch in Ordnung. Vor der Kulisse des malerischen Sees findet sich in wild-romantischer Umgebung eine Siedlung von Ferienhütten. Hier will die Familie Lambert ihr Wochenende verbringen: Mit Fischen, Barbecue und Freizeitspielen. Auch die beiden Fannelli-Brüder haben sich zum See aufgemacht. Auch sie möchten das Wochenende genießen. Auf ihre Art. Mit Spielen. Bösen Spielen. Und ihre Mitspieler haben sie schon auserkoren …“ Quelle: Random House

Es kommt nicht oft vor, dass ich beherzt zu einem Thriller oder ähnliches greife. Manchmal habe ich aber dann doch so Phasen, dass ich gerne etwas anderes lese als mein bevorzugtes Genre und so habe ich mich auf eine spannende und nerven zerreißende Geschichte gefreut, die voller Horror und schrecken ist. Die ersten Seiten zeigten mir jedoch schnell, dass das mit mir und dem Thriller nichts wird.
Mir wirkte alles einfach zu sehr konstruiert, wie eine der tausend mittelmäßigen Horrorfilme, bei denen man einfach sofort weiß was Sache ist und wie es ausgehen wird. Aufgrund dessen baute sich bei mir absolut keine Spannung auf und ich habe recht wenig mitgefiebert.
Insgesamt wirkte die Familie einfach zu sehr "typisch" amerikanisch, alles ist toll, alle lieben sich und natürlich muss der Kosename der Frau, der in gefühlt jedem zweiten Satz erwähnt werden muss, Baby sein. Das Buch trotz einfach nur so vor Klischees und kann einfach nicht mit eigenen Ideen auftrumpfen und befasst sich nur mit altbekanntem. Die Figuren als auch die Story blieb daher sehr flach und die brutalen Szenen wirkten daher oft unangebracht und aufgesetzt.

Alles in allem war mein Ausflug aus meiner Komfortzone leider kein Erfolg, da mir die Geschichte als auch die Figuren einfach zu stereotypisch und klischeehaft waren und ich so einfach nicht in die Geschichte finden konnte.


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201 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, venedig, jugendroma, italien

Herz aus Nacht und Scherben

Gesa Schwartz
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei cbt, 03.10.2016
ISBN 9783570164501
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Endlich kann Milou ihre Nonna in Venedig besuchen. Für Milou ist Venedig eine verzauberte Welt voller bunter Geschichten und Phantasien. Vom Flughafen aus läuft sie durch die verwinkelten und geheimnisvollen Gänge Venedigs. Doch im Nebel Venedigs wartet auch das Böse auf Milou und nur durch die Hilfe des mysteriösen Rabenwandlers Niv gelingt es Milou der Dunkelheit zu entkommen…
„Herz aus Nacht und Scherben“ ist ein atmosphärischer Roman, voller Träume und Phantasien. Es geht um die Fähigkeit, in einer viel zu rationalen Welt, die Träume und das Geschichten erzählen nicht zu verlernen und sich die kindliche Sichtweise zu bewahren. Es geht um den Kampf zwischen Gut und Böse, aber auch um den Kampf zwischen Rationalität und Träumerei. 
                                                                                             
Die Parallelwelt die Gesa Schwartz erschaffen hat, ist absolut facettenreich und strotzt nur so vor Phantasie und Träumen.
Gesas Schwartz Schreibstil kann ich nur als wundervoll bezeichnen. Es gelingt ihr einfach immer wieder ihre Geschichten atmosphärisch, detailreich zu schildern. Natürlich muss man diesen ausschweifenden Erzählstil mögen, da man sonst doch recht wenig Freude an Gesa Schwartz geschrieben Worten haben wird.                           
Durch die gelungenen Beschreibungen von Venedig konnte ich die magische Atmosphäre förmlich spüren und ich habe große Lust bekommen einmal nach Venedig zu reisen und selbst die magische und träumerische Stadt zu entdecken. Nach und nach wird man in die verschiedenen Welten eingeführt und dieses in einem perfekten Tempo und es gibt durchaus spannende und rasante Szenen, sodass die Geschichte nicht einfach nur so dahinplätschert. Doch grade zum Ende hin verliert sich die Spannung stark und ich hatte einfach das Gefühl, dass sich die Story insgesamt zu langsam entwickelt hat und erstmals nur geplant und geplant wird.

Milou war mir sofort sympathisch, da sie einfach absolut Bücher verrückt ist und das Träumen nicht verlernt hat. Sie kann mit der viel zu rationalen Welt nichts anfangen und liebt es daher Geschichte zu erzählen oder in ihre eigene Traumwelt abzutauchen.
Mit dem Rabenwandler Niv wurde ich jedoch einfach nicht warm. Mir fehlten die Ecken und Kanten und er wirkte leider recht blass auf mich. Man erfährt nur wenig über ihn und seinen Charakter. Er wirkte auf mich einfach zu gewollt mysteriös.

Alles in allem ist Herz aus Nacht und Scherben ein wundervoller träumerischer Roman mit viel Potenzial. Die Welt ist interessant und ideenreich gestaltet und die Protagonisten Milou muss man einfach mögen. Leider konnte die Autorin jedoch nicht bis zum Ende hin die Spannung halten, sodass die Geschichte zum Ende hin etwas zäh wurde. 

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43 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

adrian leschek, der herr des feuers, fantasy

Der Herr des Feuers

Adrian Leschek
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.02.2016
ISBN 9783734160264
Genre: Fantasy

Rezension:

Dolchs Orden befiehlt ihm eine Gruppe von Mönchen zu ermorden und natürlich gehorcht Dolch. So mach er sich auf dem Weg um seine Aufgabe zu erfüllen, da er an die Rechtmäßigkeit seiner Aufgaben glaubt. Doch die Gebote seines Glaubens ermöglichen ihm nicht seinen Auftrag komplett auszuführen und so überlebt ein verkrüppelter Mönch. Der überlebende Mönch wird zu einem großen Problem, da er geheime Informationen bezüglich der Ankunft des Feuers besitzt. Dolchs Glauben wird zutiefst erschüttert…

Die Geschichte rund um den Assassine Dolch ist voller Intrigen, politische Abwägungen und vor allem Religion spielt eine zentrale Rolle. Religion bestimmt das Denken und Handeln des Volkes und der Figuren. Der Roman zeigt auf, welche Macht Religion auf uns ausüben kann und wie die Menschen unter Kontrolle gehalten werde können, wenn dies von den Mächtigen erwünscht wird.
Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Perspektiven geschildert, sodass man ein umfassendes Bild der Welt und der verschiedenen Gefühle der gegnerischen Parteien erhalten kann.
So entdeckt man beispielsweise mit dem Barbaren Kelleron die fremde Welt, da er von außerhalb der Stadtmauern kommt. So muss er sich zunächst in der neuen Welt mit den Herrschaftsverhältnissen aber auch mit den Gebräuchen des Volkes warm werden, dies ermöglichte mir die Welt, die Figuren und auch die Stadt besser kennen zu lernen und mir so ein hervorragendes Bild zu machen.
Der Protagonist Dolch hat eine feste Weltanschauung, an der er nicht rütteln möchte. Doch sein neuester Auftrag wirft Fragen auf und so fängt er an seinen Glauben zu hinterfragen und beginnt, vielleicht zum ersten Mal, selbst zu denken und sich nicht alles vorschreiben zu lassen.
Baladus ist der Mönch, der körperlich stark eingeschränkt ist. Mir war er nach nur wenigen Seiten absolut unsympathisch und er ist einfach der typische böse und nervige, größenwahnsinnige Antagonist. Ich muss gestehen, dass ich ziemlich überrascht von der Wahl des Antagonisten war, da man bei einem Mönch zunächst nicht von einem durchtriebenen Menschen ausgeht, sondern sich eher einen gutmütigeren Mann darunter vorstellt.
Die Figuren wirkten alle zusammen etwas klischeehaft und hatten für mich einfach zu wenige Ecken und Kanten. Sie handeln alle recht vorhersehbar und so gab es keinerlei Überraschungen für mich. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass der Autor mehr auf die Figuren eingegangen wäre und sie noch stärker ausgearbeitet hätte. Zudem gelang es mir einfach nicht eine Beziehung zu den Charakteren aufzubauen, sodass ich auch aufgrund dessen nur wenig mitfiebern konnte.
Aufgrund der fehlenden Sympathie zu den Figuren gelang es dem Autor nicht so recht Spannung aufzubauen. Dabei konnte man wirklich Potenzial erkennen. So gelang es dem Autor durchaus zwischenzeitlich die inneren Konflikte der jeweiligen Figur authentisch und nachvollziehbar zu schildern.

Alles in allem hat der Roman durchaus Potenzial und vor allem die Auflösung der Konflikte hat mir gut gefallen. Auch die Welt ist gut und nachvollziehbar ausgearbeitet, sodass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Doch die Figuren wirken leider allesamt einfach zu 0-8-15 auf mich und ich konnte keinerlei Beziehung zu ihnen aufbauen.

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38 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

zeitreise, schottland, amerika, historisch, outlander-saga

Outlander - Der Ruf der Trommel

Diana Gabaldon , Barbara Schnell
Flexibler Einband: 1.232 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2017
ISBN 9783426518267
Genre: Historische Romane

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1.160 Bibliotheken, 35 Leser, 5 Gruppen, 106 Rezensionen

fantasy, throne of glass, magie, kampf, champion

Throne of Glass - Die Erwählte

Sarah J. Maas ,
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.10.2015
ISBN 9783423716512
Genre: Jugendbuch

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2.089 Bibliotheken, 72 Leser, 8 Gruppen, 181 Rezensionen

london, magie, fantasy, krimi, geister

Die Flüsse von London

Ben Aaronovitch , Karlheinz Dürr
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.01.2012
ISBN 9783423213417
Genre: Fantasy

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117 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 73 Rezensionen

osten ard, fantasy, tad williams, high fantasy, das herz der verlorenen dinge

Das Herz der verlorenen Dinge

Tad Williams , Cornelia Holfelder-von der Tann
Fester Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 11.03.2017
ISBN 9783608961447
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Krieg ist beendet und dennoch ziehen die Nornen weiter durch Osten Ard. Die Menschen beobachten dies kritisch und sie beschließen ihre Feinde aus ihrem Land zu vertreiben und endgültig zu vernichten. Zudem geht das Gerücht um, dass die Königin ihrer Feinde nicht, wie zuvor angenommen, wirklich tot ist, sondern in einem heilenden Schlaf gesunken ist.

Endlich geht das Abenteuer in der grandiosen und facettenreichen Welt Ostern Ards weiter. Das ständige flehen der großen Fangemeinde von Tad Williams konnte ihn tatsächlich (zum Glück) dazu bewegen noch weitere wundervolle Geschichten zu verfassen. Endlich kann ich mich also wieder in neuer Abenteuer stürzen und die komplexe Welt genießen.

Ohne viel Federlesen ist man sofort mitten im Geschehen und es fühlt sich so an, als ob man sich selbst zwischen den Kriegern befindet. Auch wenn der Kriegszug ein zentrales Thema ist, wird die Gewalt nicht verherrlicht oder gar glorifiziert. Viel mehr nähert sich Tad Williams dieser Thematik sehr bewusst und kritisch. Er schildert die Angst, die Nöte und die Sehnsucht der Soldaten authentisch und ich konnte die Ausgebranntheit und Leere der Figuren förmlich spüren.

Die Geschichte setzt sich aus drei Handlungssträngen zusammen, sodass man den Herzog Isgimnur von den Rimmersleuten und seine Soldaten oder auch die Nornen, wie beispielsweise den Großmeister Viyek kennen lernt. Dies ermöglichte mir, beide Seiten kennen und verstehen zu lernen. Oft konnte ich gar nicht genau sagen, wer mir jetzt wirklich sympathischer ist oder nicht. Tad Williams denkt nicht in schwarz-weiß und gestaltet seine Figuren absolut authentisch und mehrdimensional. Jede Seite und jeder Charakter hat Schwächen und Stärken und man kann die Beweggründe oft sehr gut nachvollziehen.

Ich war doch recht überrascht, als ich den Roman endlich in den Händen hielt, da er doch recht kurz ist und man von Tad Williams ein anderes Kaliber gewöhnt ist. Dennoch konnte er mich, schon ab der ersten Seite, mit seinem gewohnt bildhaften und ausschweifenden Erzählstil in seinen Bann ziehen und die Geschichte, als auch die Figuren, erhalten genug Raum um sich vollkommen entfalten zu können.

Das lange Warten hat sich gelohnt und Tad Williams konnte mich mit seiner facettenreichen Welt erneut begeistern. Seine Figuren wirken absolut authentisch und heben sich deutlich von „Einheitsbrei“ ab.

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59 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

elizabeth fremantle, england, im schatten der königin, intrigen, tudors

Im Schatten der Königin

Elizabeth Fremantle , Sabine Herting
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 09.05.2016
ISBN 9783570101780
Genre: Historische Romane

Rezension:

Es ist das Jahr 1554 in England Edward VI. stirbt und die sechzehnjährige Jane Grey wird zur Königin gekrönt. Doch die Herrschaft von Jane Grey hält nicht mal zwei Wochen an. Nach nur wenigen Tagen wird die junge Königin entmachtet und enthauptet. Zurückbleiben ihre jüngeren Schwestern Katherine und Mary. Auch in ihren Adern fließt königliches Blut und so stellt sich die Frage, wie und ob sie überleben werden…


Ich habe schon seit Ewigkeiten keinen historischen Roman mehr gelesen. Ich wollte aber unbedingt mal einen Tudor Roman lesen. Der Roman ist voller Intrigen, Verrat und Politik, also genau die Komponenten die man bei einem guten Tudor Roman erwartet. Natürlich wird auch auf den Kampf der verschiedenen Glaubensrichtungen in England eingegangen und so erhält auch „Bloody Mary“ einen zentralen Part im Roman. Es gelingt der Autorin die Welt authentisch einzufangen, sodass ich das Gefühl hatte, selbst mitten in den politischen Intrigen zu sein.

Das Geschehen wird aus insgesamt drei Perspektiven geschildert. Zum einen natürlich aus der Sicht der beiden Schwestern und aus der Sicht einer guten Freundin der Familie. Alle drei Frauen erleben eine schwierige Zeit und sind vielen politischen Gefahren ausgesetzt. Insgesamt liegt das Hauptaugenmerk auf den drei Figuren und wie sie versuchen ihren Alltag und ihr Leben in ständiger Angst zu leben, daher ist der Roman an sich eher ruhig aufgebaut und es folgt keine spannungsgeladene Szene auf die nächste und so gibt es stellenweise Textpassagen in den wenig passiert und einfach der Alltag der Protagonistinnen zentral ist.

Der Autorin gelingt es, dass die Figuren allesamt realistisch wirken und die Beweggründe jeder Figur, als auch die Ängste, absolut nachvollziehbar sind. Da ich keine geübte Leserin in diesem Bereich bin und die englischen Verwandtschaftsverhältnisse recht kompliziert sind, hatte ich zunächst Angst, dass ich bei den Beziehungen den Überblick verliere. Der Autorin ist es jedoch perfekt gelungen die Blutsbande der verschiedenen Charaktere zu verdeutlichen, ohne sich dabei zu verzetteln. Auch wer Anspruch auf den Thron erhebt und warum verdeutlicht die Autorin gekonnt, sodass ich mich einfach in die Geschichte fallen lassen konnte ohne nervige Stolpersteine, über die ich lange Nachdenken musste.
Vor allem die beiden Schwestern Katherine und Mary waren mir von Beginn an sympathisch. Katherine ist eine sehr aufbrausende Figur, die voller Leidenschaft ist und sich dadurch oft in schwierigen Situationen bringt. Man wünscht sich einfach so sehr, dass für sie alles ein gutes Ende nimmt und sie ihr persönliches Happy End erhält. Mary wird oft unterschätzt, da sie einen Buckel hat und die Leute oft annehmen, dass auch ihr Geist nur eingeschränkt funktioniert, was natürlich nicht der Fall ist. Dadurch erhält Mary jedoch die Möglichkeit ihre Umgebung genau zu untersuchen und erfährt zudem so oft Geheimnisse ihrer Mitmenschen.

Insgesamt hat mich der Roman positiv überrascht und er eignet sich definitiv auch für Einsteiger, um in die Welten der Tudors zu versinken. Gekonnt vermittelt die Autorin eine packende und authentische Atmosphäre. 


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