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208 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 33 Rezensionen

magonia, magoni, mariadheadley, heynefliegt, jugenduch

Magonia

M. D. Headley , Julia Walther
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Heyne, 03.04.2017
ISBN 9783453270176
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Aza leidet unter einer nicht erforschten Lungenkrankheit und führt daher ein beschwerliches Leben. Als sie ein Schiff hoch oben in den Wolken sieht, denkt sie zunächst, dass es nur pure Einbildung ist. Das Schiff lässt sie jedoch einfach nicht los. Zusammen mit ihrem besten Freund Jason stellt sich Überlegungen an und forscht nach. Zwischen den beiden Freunden fängt es an immer mehr zu knistern und gerade, als die beiden ihren Gefühlen auf den Grundgehen wollen, verändert sich das Leben beider drastisch. Aza scheint zu ersticken, doch plötzlich befindet sie sich weit über den Wolken auf einem Schiff. In Magonia ist Aza endlich nicht mehr krank, sondern voller Leben und Magie. Wird Magonia ihre neue Heimat oder hängt ihr Herz stärker an der Erde?


Die Idee, die hinter dem Roman steckt, ist einfach grandios und absolut kreativ und daher war ich sehr auf die Umsetzung gespannt. Ein Land, das über den Wolken existiert und sich vor den Augen der Erdbewohner versteckt hält und ein Mädchen, dessen Lunge unbedingt die Luft über den Wolken benötigt um völlig frei und gesund zu sein.
Zu Beginn des Romans herrscht eine düstere Grundstimmung, denn Aza wartet jeden Tag auf ihren Tod, der aufgrund ihrer Krankheit unweigerlich kommen wird. Sie, ihr bester Freund Jason und auch ihre Familie versuchen täglich gegen die Angst vor dem Tod zu kämpfen und nicht die Hoffnung zu verlieren.

Aza ist eine Kämpferin und lässt sich einfach nicht unterkriegen. Sie liebt es sich unnützes Wissen anzueignen und kommt wie ein typischer Nerd rüber. Sie und Jason verbindet einfach ein ganz eigener Humor, so führen sie beispielsweise ein Wettkampf darüber, wer Pi am genausten bestimmen kann.

Der erste Teil konnte mich insgesamt wirklich Überzeugen und dann gibt es mitten im Buch einen Bruch, denn Aza verändert sich auf dem Schiff vollkommen und sie wirkte eher wie zwei verschiedene Figuren. Zuvor war sie klug, aufgeweckt und stellte Fragen. Auf dem Schiff nimmt sie jedoch sofort alles als gegeben hin und hinterfragt nur wenig. Hätte einer der magischen Wesen auf dem Schiff erzählt, dass die Welt doch eine Scheibe ist, Aza hätte es sofort ohne Beweise geglaubt. Sie nimmt ihrem Platz sofort auf dem Schiff ein und fängt viel zu schnell an die Erde und die Bewohner nicht mehr zu mögen, dabei lebte sie dort 16 Jahre lang und liebte ihre Familie und ihren besten Freund. Für sie ist die Erde auf einmal schon fast ihr Feind. Die neuen Gefühle von ihr kamen einfach viel zu plötzlich, sodass ich sie in keinster Weise nachvollziehen konnte.

Insgesamt konnte „Magonia“ meine hohen Erwartungen nicht erfüllen. Die Protagonistin macht ab der Mitte des Romans leider eine viel zu extreme Wendung durch, sodass sie einfach nicht mehr authentisch wirkt und die tolle Ideen des Romans in den Hintergrund treten.

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51 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

science fiction, thriller, scifi, dystopie, zukunft

Hagerstown

Edward Ashton , Kerstin Fricke
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 10.04.2017
ISBN 9783959670821
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Virusanschlag vernichtet fast die ganze Kleinstadt Hagerstown. Überall liegen Leichen. Durch den technischen Vorschritt befinden sich überall Kameras, sodass der grauenvolle Anschlag aufgezeichnet wird. Das Video geht sofort online und wird genauso schnell wieder gelöscht, denn keiner soll die Wahrheit erfahren und so wird die Stadt zu Sperrzone: Niemand darf rein und auch nicht wieder raus. Doch eine Überlebende schafft das Unmögliche… Es scheint, als ob das Land kurz vor einem Bürgerkrieg steht, da die Bevölkerung in zwei Lager aufgeteilt sind und das grausame Geschehen die Konflikte verstecken. So gibt es auf der einen Seite Menschen, die sich genetisch oder durch technische Implantate verändert haben und auf der anderen Seite Menschen, die sich nicht verändern lassen haben.


Ich kann gar nicht sagen warum, aber ich hatte zunächst mit einem ganz anderen Roman gerechnet und war recht überrascht, dass „Hagerstown“ doch relativ viele SiFi und dystopische Elemente enthält. Die Menschen können sich mittlerweile technische Implantate einsetzten lassen, sodass sie sich nach Belieben verändern und auch verbessern können. Zudem können die Wissenschaftler auch die Gene von Föten verändern, sodass sie Beispielsweise die positiven Eigenschaften von Tieren aufweisen können (wie. Z. B. einer Maus: schnell, flink, wendig). Diese Modifizierungen können sich aufgrund der hohen Kosten jedoch nur sehr Reiche Bürger erlauben, sodass die Schere zwischen Arm und Reich noch größer wird.

Vor allem die technischen Elemente haben mich zu Beginn des Romans deutlich gestört, denn der Autor setzt zu viel Wissen voraus und geht viel zu wenig auf die unterschiedlichen technischen Erfindungen ein. Neue Fahrgeräte oder auch das Computersystem wird nicht genau erklärt, sodass ich stellenweise einfach nichts verstanden habe oder es mir nicht richtig vorstellen konnte.
Nachdem ich diese Hürde vor allem im ersten Teil des Romans überwunden habe hat mich eine spannende, skurrile aber auch witzige und packende Story erwartet. Durch die Verfolgungsjagten und die Frage wer steht nun wirklich, auf welcher Seite baut der Autor eine konstante Spannung auf. Ich habe immer fieberhaft überlegt, wer ein Verräter sein kann und wer nicht und habe immer damit gerechnet, dass die Gruppe auffliegt. Das Ende ist absolut realistisch und ist kein „Alle werden glücklich bis sie alt werden“, sondern passt perfekt zu der düsteren Atmosphäre, denn wie soll eine kleine Gruppe ohne wirklichen Verlust aus einem Kampf gegen den übermächtigen Staat herausgehen?

Die Dialoge sind oft voller Sarkasmus, sodass ich trotzt des durchaus ernsten Themas oft schmunzeln musste und ich mich gut unterhalten gefühlt habe. Der Schreibstil des Autors ein klar und weder blumig noch verschnörkelt, da es zu dieser Story auch einfach nicht passen würde.

Nach kleinen Anfangsschwierigkeiten konnte mich „Hagerstown“ doch noch abholen. Die Geschichte ist voller Spannung und ich kam nicht umhin mitzufiebern. Die Story wirkt erschreckend realistisch.

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36 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

hexen, magie, frauen, gerechtigkeit, unkonventionell

Hexenherz - Eisiger Zorn

Monika Loerchner
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Acabus Verlag, 13.02.2017
ISBN 9783862824564
Genre: Fantasy

Rezension:

Im Jahre 1466 entdecken Frauen etwas Unfassbares: Jede Frau ist der Magie mächtig. 550 Jahre später wächst Helena in einer von Frauen beherrschten Welt auf. Durch tragische Ereignisse entscheidet sich Helena in die Dienste der Garde zu treten, um ihr Land und die Macht der Frauen zu schützen. Durch Intrigen fällt Helena jedoch in Ungnade und trifft das erste Mal auf Rebellen. Ist das System d er Frauen wirklich ohne Fehler?

Ich finde die Idee des Romans absolut interessant, denn die Frauen herrschen mit eiserner und auch brutaler Hand. Sie unterdrücken die männliche Bevölkerung und zeigen den Männern deutlich, dass sie den Frauen haushoch unterlegen sind. Frauen werden in „Hexenherz“ also nicht als zarte und gefühlvoll dargestellt, sondern als taff, rücksichtslos und brutal. Auch die Idee, dass die Magie der Frauen von ihrem Zyklus abhängig ist und sie daher einmal im Monat schutzlos sind, finde ich absolut grandios und gut umgesetzt, denn durch diese Informationen wirkt das Magiesystem absolut logisch und verständlich.

Zunächst lernt man die Protagonistin Helena in jungen Jahren kennen und erlebt mit ihr zusammen ein zentrales Erlebnis, das sie für immer verändert und ihre Entscheidungen nachhaltig prägt. Helena ist nicht unbedingt eine Sympathieträgerin und ich hätte ihr oft gerne einfach den Hals umgedreht. Sie glaubt einfach felsenfest an das politische System. Dadurch wirkt ihre Figur jedoch wesentlich authentischer, denn sie zweifelt nicht schon sofort nach gefühlt drei Seiten an ihrer Regierung, der sie zuvor mit Herzblut gefolgt ist. Erst nach und nach schleichen sich Zweifel ein und es ist ein langwieriger Prozess.

Insgesamt konnte mich „Hexenherz“ überzeugen, denn die Idee, die hinter der Geschichte steckt, ist absolut kreativ und hebt sich deutlich ab und auch die Figuren wirkten sehr realistisch auf mich.

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191 Bibliotheken, 22 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

fantasy, penhaligon, kendare blake, giftmischer, drei schwestern

Der Schwarze Thron - Die Schwestern

Kendare Blake , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 09.05.2017
ISBN 9783764531447
Genre: Fantasy

Rezension:

Den Drillingstöchtern der Königin ist es vorherbestimmt sich bis aufs Blut zu bekriegen, denn nur eine der drei Schwestern kann den Thron des Inselreichs Fennbirn besteigen und über die Insel herrschen. Die drei Schwestern Mirabella, Katharine und Arsinoe besitzen jeweils unterschiedliche magische Talente, die sie ihrem Kampf um den Thron einsetzten können. Am sechzehnte Geburtstag der drei Schwestern beginnt der Kampf um Leben und Tod.


Der kurze Klappentext verspricht eine aufregende Geschichte mit starken Protagonistinnen, denn die Welt der drei Schwestern ist gnadenlos. Mit hat vor allem die Idee gefallen, dass jede Schwester eine besondere Gabe besitzt, denn so ist eine der Schwestern immun gegen Gift, eine andere kann wiederum auf verschiedene Elemente Einfluss nehmen und die letzte Schwester ist eine Naturbegabte.

Über das ganze Buch hinweg hatte ich im Hinterkopf, dass nur eine der Schwestern überleben wird und so stellt man sich natürlich durchaus die Frage, welche Figur man bevorzugt und welche nicht. Die Kapitel wechseln sich immer zwischen den drei Geschwistern ab, sodass man die Möglichkeit erhält jede potenzielle Königin richtig kennen zu lernen, zu sehen, wo sie aufgewachsen sind, was sie für Talente (oder auch keine) besitzen, was ihnen während dessen Passiert ist und welche Freunde und Feinde sie auf ihren unterschiedlichen Wegen begleitet haben. Dabei wird nicht nur der Fokus auf die drei Protagonistinnen gelegt, sondern auch die Perspektive von Nebenfiguren eingenommen, sodass man wirklich ein umfassendes Bild der Schwestern erhält. Alle könnten nicht unterschiedlicher sein und doch ähneln sie sich in gewisser Art und Weise.

Aufgrund der ausführlichen Beschreibung die verschiedenen Lebensverhältnisse der drei Mädchen baute sich die Spannung leider zunächst eher schleppend auf. Die Autorin hält sich zu oft mit Beschreibung der Umstände auf, sodass sie keinen Spannungsbogen einbauen kann, der die Geschichte richtig voranbringt. Erst zum Ende hin nimmt der Roman richtig an Fahrt auf und bietet mir, dass, was mir der Klappentext verspricht ein tragischer und rücksichtsloser Kampf um Leben und Tod.

Insgesamt bietet die Geschichte mir, trotz kleinen Längen, alles was das mein Herz bei Büchern höher schlagen lässt: Intrigen, starke Figuren und ein Hauch von Magie. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil!

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51 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

roman, fantasy

Die Schule der Nacht

Ann A. McDonald , Christoph Göhler
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 22.05.2017
ISBN 9783764531775
Genre: Romane

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40 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

dsa, phileasso, elfen, trolle, beor

Die Phileasson-Saga - Himmelsturm

Bernhard Hennen , Robert Corvus
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.08.2016
ISBN 9783453317529
Genre: Fantasy

Rezension:


Zwei rivalisierende Kapitäne Foggwolf und Beorn der Blender starten in ein gefährliches und aufregendes Abenteuer. Eine Wettfahrt zwischen den beiden soll entscheiden, wer der beste Kapitän ist und den Titel König der Meere tragen darf. Doch eine einfache Wettfahrt wäre natürlich zu einfach und so müssen die beiden in achtzig Wochen den Kontinent Aventurien umrunden und dabei zwölf riskante und absolut gefährliche Aufgaben lösen. Die zweite Aufgabe führt die Rivalen in das ewige Eis des Nordens, denn dort steht der Himmelsturm, dessen Geheimnisse von den beiden Kapitänen endlich gelüftet werden sollen.


Der zweite Roman der Reihe entführt mich ein kaltes und magisches Abenteuer. Dem Autorenduo gelingt es geschickt die kalte und unnachgiebige Atmosphäre des eisigen Nordens einzufangen, sodass ich die Kälte förmlich spüren konnte. Der Himmelsturm wird von vielen Sagen und Geschichte umrankt, sodass die Geschichte von Anfang an auch eine gewisse mythische Atmosphäre ausstrahlt.
Der zweite Band hat mir schon nach den ersten zehn Seiten deutlich besser gefalle, da der Prolog absolut spannend ist und nicht voller sinnloser Gewalt, wie im ersten Band, ist. Vor allem die absolut unnötige Gewalt hat mich im ersten Band sehr gestört. Zudem wirkt der zweite Band wesentlich harmonischer als der erste, sodass ich mich deutlich besser auf die Geschichte einlassen konnte.

Ich stelle mir den Himmelsturm, eine Stadt, die von mächtigen Elfen erbaut wurde, absolut eindrucksvoll und überwältigend vor. Die Ankunft der beiden Kapitäne war mir daher deutlich zu schlicht. Beide schienen zunächst nicht sehr beeindruckt und ich habe leider auch keine wirkliche Beschreibung des Turms erhalten. Erst nach und nach beschreibend die beiden Autoren das innere des Turmes, sodass ich wenigstens einen kleinen Einblick von der Pracht des Gebäudes erhalten habe.
Schnell wird klar, dass der Turm voller dunkler Magie ist und an jeder Ecke dunkle Gefahren lauern können, sodass eine gewisse Grundspannung aufgebaut wurde und ich mich praktisch bei jedem nächsten Schritt der Figuren gefragt habe, was für eine dunkle Überraschung nun auf sie warten wird.

Der zweite Band wird wesentlich ausgeglichener erzählt, denn beide Gegner erhalten fast gleich viel Raum, um ihre unterschiedlichen Abenteuer zu erleben. Dadurch wirkten die beiden Protagonisten wesentlich authentischer und man kann sich von beiden ein noch genaueres Bild machen. Überraschender Weise konnte vor allem Beorn der Blender einige Pluspunkte bei mir sammeln, da er in diesem Band, wesentlich facettenreicher wirkt und er vor allem für seine Leute einsteht und auf eine gewisse Art und Weise beschützt.

Insgesamt ist „Himmelstürme“ eine gelungene Fortsetzung und hat mir noch besser als der erste Band gefallen. Die Figuren wirken weniger eindimensional und weisen mehr Ecken und Kanten auf. Zudem hat mich der düstere Himmelsturm fasziniert, auch wenn ich mir eine deutlichere Beschreibung des düsteren Schauplatzes gewünscht hätte.


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187 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 60 Rezensionen

fantasy, elfen, elfensteine, dämonen, shannara

Die Shannara-Chroniken - Elfensteine

Terry Brooks , Mechtild Sandberg-Ciletti
Flexibler Einband: 736 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.02.2016
ISBN 9783734161049
Genre: Fantasy

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93 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

science fiction, blake crouch, chicago, parallelwelten, zeitenläufer

Dark Matter. Der Zeitenläufer

Blake Crouch , Klaus Berr
Flexibler Einband: 408 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 27.03.2017
ISBN 9783442205127
Genre: Romane

Rezension:

Jason Dessen wird auf dem Weg nach Hause hinterrücks überfallen und bewusstlos geschlagen. Als er wieder erwacht, begrüßt ihn ein fremder Mann mit überschwänglichen Worten. Denn Jason Dessen befindet sich in einer Parallelwelt. Dort ist er ein gefeierter Wissenschaftler ohne Familie. Plötzlich hat er die Wahl zwischen verschiedenen Leben: Möchte er lieber ein berühmter Wissenschaftler sein oder doch lieber der liebende Familienvater? Eine gefährliche Reise durch Zeit und Raum beginnt.

In dem Roman „Dark Matter“ gelingt es Physikern endlich das Geheimnis rund um Parallelwelten zu lüften. Doch es kommt, wie es kommen muss das Reisen zwischen den Welten läuft nicht ganz unproblematisch ab und birgt einige Gefahren. So muss ich gleich zu Anfang den Titel kritisieren, da mich der Untertitel „Der Zeitenläufer“ absolut irritiert hat, da es definitiv nicht um Zeitreisen geht.
Für mich hörte sich Parallelwelten absolut spannend an und auch die vielen positiven Meinungen zu dem Roman machten mich neugieriger. Natürlich kommt so ein Roman nicht ohne philosophische Fragen daher und so wird sich in „Dark Matter“ vor allem mit der Frage beschäftigt: Was wäre, wenn? Die Story verdeutlicht, dass jede Entscheidung dein zukünftiges Leben beeinflusst und man sich dies immer bewusst sein sollte.
Gekonnt flechtet der Autor die Erklärungen für das Zeitreisen in die Story ein und verbindet sie mit spannenden Szenen, sodass die Erklärungen nie trocken oder langweilig wirkten. Vor allem zur Mitte des Romans hin nimmt die Geschichte deutlich an Spannung zu. Zum Ende hin wirkte alles auf mich jedoch zu gewollt und gestellt. Die Wendungen waren für mich zu oft vorhersehbar, sodass zum Ende hin für mich die Spannung deutlich abgeflacht ist.

Die Sprache und auch die Geschehnisse wirkten auf mich zum größtenteils wie ein Drehbuch, denn der Schreibstil ist kurz und prägnant und viel zu oft standen lange Dialogen im Vordergrund. Des Weiteren sind actionreiche Szenen zentral in dem Roman, sodass die Figuren zu wenig Raum erhielten sich vollkommen entfalten zu können.

Obwohl der Roman aus der Ich- Perspektive des Protagonisten Jason geschildert wird, konnte ich keine richtige Beziehung zu ihm aufbauen, da ich viel zu oft das Gefühl hatte, dass beispielsweise seine Emotionen nur Mittel zum Zweck waren, um bestimmte Situationen und Konflikte entstehen zu lassen.

Insgesamt konnte mich „Dark Matter“ gut unterhalten. Die Schilderungen der Reisen zwischen den Welten und auch die wissenschaftlichen Aspekte fand ich absolut interessant und gut umgesetzt. Leider hat mich aber vor allem das Ende enttäuscht, da mir zum Schluss einfach alles zu aufgesetzt und gewollt wirkte. Auch die Figuren waren mir leider etwas zu blass und ich konnte keine richtige Beziehung zu ihnen aufbauen.

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54 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 9 Rezensionen

fantasy, high fantasy, waffen der wahrhei, fantas, mehrteiler

Die Brücke der Gezeiten - Die Waffen der Wahrheit

David Hair ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.10.2015
ISBN 9783734160585
Genre: Fantasy

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12 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Die Feuer von Anasoma

Mitchell Hogan
E-Buch Text: 721 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 13.03.2017
ISBN 9783641197773
Genre: Sonstiges

Rezension:


Caldans Eltern starben unter grausamen und mysteriösen Umständen. Aufgrund seines Talentes und seines aufgeweckten Charakters wird er in einem Kloster aufgenommen. Im Kloster werden die Grundlagen der Arkanen Magie gelehrt und schnell wird klar, dass Caldan großes Potenzial hat. Zwischen den Schülern des Klosters herrscht ein starker Konkurrenzkampf. Caladan lässt sich zu einer Prügelei provozieren, bei dem er einen Mitschüler schwer verletzt und als Konsequenz dessen, wird Caldan aus dem Kloster hinausgeworfen. Fort an muss er sich mit nur wenigen Münzen selbst und vollkommen allein durch das Leben schlagen. Für Caldan beginnt ein langer Weg, der voller magischeren Geheimnisse ist.


Wie es so oft bei mir der Fall ist, bin ich zunächst durch das wunderschöne Cover auf den Roman aufmerksam geworden. Für mich wirkt das Cover einfach absolut harmonisch. Wie es aber leider so oft der Fall ist, greift das Cover jedoch nicht unbedingt die Story des Romans auf. Der Fokus des Romans liegt vor allem auf Caldan und seinen Werdegang und wie er sich nach und nach entwickelt. Trotz der Tatsache, dass er eher unter schlechten Bedingungen aufwächst entwickeln sich seine magischen Talente prächtig. So erfühlt Caldan vor allem zu Beginn die typischen Klischees eines Helden und ich befürchtete schon, dass er weiterhin recht klischeehaft wird. Im Laufe des Romans gewinnt er jedoch deutlich an Ecken und Kanten dazu, sodass er doch nicht unbedingt dem Bild eines strahlenden Helden entspricht. So verdeutlicht die Prügelei zwischen Caldan und seinen Mitschülern perfekt, wie aufbrausend und leicht zu provozieren er ist. Auch wirkt er des Öfteren absolut selbstverliebt und dann aber auch wieder total verunsichert. All diese Faktoren runden seine Figur zu einem authentischen Charakter ab.
Die Magierwelt fand ich durchaus interessant. Mithilfe von verschiedenen Materialien können Begabte unterschiedliche Magie wirken und nicht jedes Material ist für jede Art von Zauber unbedingt geeignet. Ich hatte aber leider al zu oft das Gefühl, dass ich die magische Welt nicht richtig greifen konnte, da man nur sehr spärlich Informationen erhalten hat und mir diese auch oft einfach zu wenig waren. Viele Fragen, die schon zu Anfang aufkamen stehen auch nach der letzten Seite immer noch unbeantwortet im Raum. Da es sich bei diesem Roman um eine Trilogie handelt, kann ich durchaus verstehen, dass nicht alle Fragen sofort beantwortet werden können aber ein oder zwei zentrale Antworten hätte ich dann schon noch gerne, sodass ich das Magiersystem noch besser verstehen kann.
Das Setting der Geschichte konnte mich hingegen wieder begeistern. Ich finde es einfach grandios, wie der Autor vor allem die verruchten Viertel und die zwielichtigen Spiele beschreibt. Er schafft es einfach eine absolut authentische und mitreißende Atmosphäre zu erschaffen.

Vor allem zum Ende hin nimmt der Roman deutlich an Fahrt auf. Die rasanten Situationen sind mit jedoch stellenweise einfach zu wenig ausgearbeitet und viele Entscheidungen oder Situationen wirken auf mich etwas überstürzt.

Insgesamt besitzt „Die Feuer von Anasoma" großes Potenzial. Nach kleinen Startschwierigkeiten konnte ich mich mit dem Protagonisten super anfreunden, da er, wie ich zunächst erwartet habe, nicht dem gängigen Klischee eines glänzenden Helden entspricht. Caldan hat Ecken und Kanten, die mal mehr oder weniger sympathisch wirken. Ich hoffe, dass der Autor im zweiten Band deutlich mehr auf die magischen Aspekte eingeht, da sie mit im ersten Band leider noch nicht gut genug ausgearbeitet sind.


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12 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

Moonatics

Arne Ahlert
E-Buch Text: 577 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 14.11.2016
ISBN 9783641197186
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Darian erbt überraschender Weise ein kleines Vermögen und so kann er ganz entspannt Urlaub machen. Die Welt ist kein sicherer Ort mehr, da Kriege, Gewalt und Naturkatastrophe die Erde fast täglich heimsuchen und so vieles zerstört ist. Daher muss Darian nicht lange überlegen und sein nächster Urlaub führt ihn zum Mond. Doch auch auf dem Mond ist nicht immer alles friedlich und so erlebt Darian nicht nur wilde Partys, sondern auch gefährliche Abenteuer.

Ich finde die Idee des Romans, denn Mond aus der Sicht eines Touristen zu erkunden, sehr interessant, da man relativ viele Möglichkeiten hat eine interessante Story zu erschaffen. Durch das moderne Hotel und die Reise zum Mond enthält der Roman SiFi Elemente aber auch dystopische, da die Welt durch Naturkatastrophen und Kriege kurz vor dem Ende steht.
Schnell hatte ich jedoch einfach das Gefühl, dass sich der Autor zu sehr mit unwichtigen Sachen beschäftigt und es dadurch keinen wirklichen roten Faden gibt. Ich wusste oft einfach nicht, worauf die Ereignisse abzielen. Zu Beginn wird vor allem der Alltag als Tourist auf dem Mond beschrieben, dies fand ich zunächst auch super interessant. Die Beschreibungen wurden mir aber irgendwann zu viel, da sich diese fast bis zum Ende finden lassen. Oft hatte ich dadurch einfach das Gefühl, dass ich einen Reisebericht lese bei dem der Tourist seine kleinen und größeren Abenteuer in seinem Urlaub erzählt. Aufgrund des Reiseberichtcharakters hat sich einfach keine Spannung aufgebaut und ich konnte nicht mitfiebern. Auch nach Beendigung des Romans weiß ich immer noch nicht ganz genau, was mir der Autor sagen will, obwohl in dem Roman durchaus einige sozialkritische Aspekte aufgegriffen werden.

Der Schreibstil passt perfekt zur Geschichte, da er klar und wenig verschnörkelt ist. Es gibt nur wenig unbekannte und technische Begriffe. Die wenig unbekannten Wörter werden genauestens erklärt, sodass man alles super verstehen kann.

Obwohl die Story aus Darians Sicht geschildert wird und es sein „Reisetagebuch“ ist, konnte ich leider keine Beziehung zu ihm aufbauen. Selbst nachdem ich den Roman beendet habe konnte ich nicht wirklich sagen, wer die Figur Darian eigentlich wirklich ist und welche Aspekte oder Eigenschaften ihn ausmachen.

Insgesamt hat mich "Moonatics" absolut enttäuscht. Die Grundidee hatte durchaus Potenzial und man hätte einiges aus der Geschichte herausholen können. Der Protagonist wirke auf mich bis zuletzt wie ein fremder Zimmernachbar.

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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

nebelmacher, bernhard trecksel, assassinen, fantasy, nebelgänger

Nebelgänger

Bernhard Trecksel
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.09.2016
ISBN 9783734160691
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Titanen gewinnen immer mehr an Macht und sie wollen nur eins: Wieder herrschen und die Welt vernichten. Nur Catchs besondere Fähigkeit, den Körper und die Seele zu vernichten ängstigt die Titanen und so lastet das Schicksal der Welt auf seinen Schultern. Die Titanen Planen die Zerstörung der Welt jedoch schon lange und so bleibt Clach nichts anderes übrig, als sich mit seinen Feinden gegen die Titanen zu verbünden.

Ich habe den ersten Teil vor genau einem Jahr gelesen, dieser konnte mich positiv überraschen und so wollte ich auch unbedingt die Fortsetzung lesen. Aufgrund des Abstandes zum ersten Roman der Reihe benötigte ich erst einige Zeit, um mich in der Geschichte wieder zurechtzufinden. Nachdem ich diese Hürde jedoch überwunden hatte, wartete auf mich ein atmosphärisches Lesevergnügen.
Erneut erschafft Bernhard Trecksel eine düstere Atmosphäre. Sonnenschein und Frieden sucht man in diesem Roman vergebens. Mord, Folter und auch kleine Gemetzel stehen auf der Tagesordnung und sind definitiv nicht für schwache Nerven geeignet.
Zusammen mit den Figuren entdeckt man Geheimgänge, den Nebel und allerlei düstere Orte. Stellenweise hat mir die Verbindung zwischen den vielen verschiedenen Settings gefehlt und ich konnte die Orte nicht zu einer großen Welt verbinden. Die Orte ergeben einfach kein großes Ganzes und es bleibt alles etwas nebelig. Zum Glück störte dieser Kritikpunkt beim Verfolgen der düsteren Abenteuer von Catchs überraschend wenig, da diese oft rasant und spannend geschildert werden und man sofort in einen gewissen Sog gezogen wird.
Nach wie vor spart der Autor extrem mit den Informationen und ich musste mir oft das ein oder andere selbst zusammenreimen. Den Roman kann man daher nicht einfach mal so eben weglesen, denn die Geschichte braucht Zeit, um sich wirklich entfalten zu können. Die fehlenden Informationen lassen die Story jedoch stellenweise einfach etwas zu schwammig und nicht greifbar wirken. Man erfährt schlussendlich nur die Informationen, die sich auch die Figuren mühevoll erarbeiten, sodass ich über die neusten Entdeckungen oder Schlussfolgerungen der Figuren sehnlichst entgegen gefiebert habe.

Auch der Schreibstil des Autors ist, wie im ersten Band, anspruchsvoll und der Stil besitzt eine gewisse Eigenheit, sodass sich der Autor von der Masse abhebt. Gekonnt fängt der Autor die düstere und dramatische Atmosphäre auf und schildert detailverliebt das Geschehen.

Nach wie vor herrscht eine gewisse Distanz zu den Figuren, dennoch konnte ich mich im zweiten Band wesentlich besser in die Figuren hineinversetzten. Alle beteiligten hadern mit den Ereignissen und deren Folgen aus dem ersten Band und wirken dadurch deutlich authentischer. Jede Figur besitzt gute aber auch verachtenswerte Seiten, sodass sie nicht wie stereotypische Bösewichte oder Helden wirken und man sich manchmal gar nicht so sicher ist, wer denn jetzt eigentlich der Böse und wer der Gute ist.
Vor allem Catch erhält durch das Hadern mit seiner neuen Situation neue Facetten und wirkt dadurch wesentlich authentischer und weniger distanziert. Obwohl er ein erbarmungsloser Auftragsmörder ist, besitzt er eine gewisse Klasse und Prinzipien, die ich einfach nur toll und faszinierend finde.


Trotz kleinen Schwächen, wie beispielsweise die unpräzise Welt und die vielen offenen Fragen, konnte mich Bernhard Trecksel überzeugen. Die Figuren haben eine deutliche Veränderung durchgemacht und wirken dadurch wesentlich authentischer. Ich bin daher auf den letzten Band der Trilogie sehr gespannt!


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57 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

medici, florenz, geld, politische intrige, intrigen

Medici - Die Macht des Geldes

Matteo Strukul , Christine Heinzius , Ingrid Exo
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.03.2017
ISBN 9783442486625
Genre: Historische Romane

Rezension:

Wir schreiben das Jahr 1429 in Florenz. Die Familie Medici hat sich bereits einen Namen gemacht und es wimmelt nur so vor Feinden. Als das Familienoberhaupt Giovanni de‘ Medici stirbt sehen seine Feinde endlich eine Chance die Macht der Familie an sich zu reißen. Cosimo und Lorenzo, die Söhne des verstorbenen Oberhauptes, müssen fortan das Netzwerk der Familie leiten, das Geld verwalten und sich gegenüber den Feinden der Familie behaupten.

„Medici - Die Macht des Geldes“ ist voller Intrigen, Macht, Gewalt und Sex. Genau diese Themen habe ich auch bei einem Roman über einer der mächtigsten Familien Italiens erwartet. Aufgrund vorheriger Rezensionen war mir klar, dass es sich bei diesem Roman nicht unbedingt um historisch fundierte Geschichte handelt und der Autor eher auf die künstlerische Freiheit zurückgreift.

Man begleitet die beiden Brüder bei ihrem Kampf gegen die Feinde der Familie und den Versuch die Familie in einem noch stärkeren Glanz erstrahlen zu lassen. Der Roman hat durchaus Potenzial. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, wirkt dabei jedoch nicht zu salopp oder unpassend. Die doch recht kurzen Kapitel haben mir einzeln betrachtet daher durchaus zugesagt. Doch leider gelingt es dem Autor nicht, die vielen Kapitel zu einem großen ganzen Zusammenzufügen. Auch die großen Zeitsprünge zwischen den einzelnen Kapiteln, erleichtern es dem Autor nicht einen roten Faden in die Geschichte zu bringen. Zeitweise empfand ich den Roman eher als eine Kurzgeschichtensammlung.

Aufgrund der Unterteilung des Romans erhalten die Figuren keinen Raum sich wirklich zu entfalten und so ist es mir nicht gelungen eine Beziehung zu ihnen aufzubauen, dies hatte zur Folge, dass ich weder mitgefiebert habe und mich der Verlauf der Geschichte nicht fesseln konnte. Insgesamt wirkte die Figuren daher eher flach und ich konnte die Entscheidungen oft nicht nachvollziehen.

Insgesamt konnte mich „Medici - Die Macht des Geldes“ nicht überzeugen. Die Figuren wirken auf mich zu farblos und zu oft hatte ich das Gefühl, dass sich der Autor in der Geschichte verliert und seinen roten Faden aus dem Auge verloren hat. Die Kapitel bilden keine harmonische Story.

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38 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

high fantasy, elfen, hennen, buchreihe

Elfenmacht

Bernhard Hennen
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Heyne, 20.03.2017
ISBN 9783453268913
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Kampf um Albenmark beginnt, denn die Drachen, Zwerge und Elfen sind stärker verfeindet als je zuvor. Es beginnen dunkle Zeiten. Nadalee ist spurlos verschwunden und so machen sich ihre beiden Kinder Emerelle und Meliander auf die Suche nach ihrer Mutter. Beide ahnen nicht, dass sie die Suche für immer verändern wird und sie das Schicksal ihres Landes beeinflussen können.


Mich haben die Romane rund um das Elfenuniversum eine lange Zeit begleitet und ich war daher umso gespannt auf Bernhard Hennes neustes Werk. „Elfenmacht“ ist Anfang und Ende zu gleich, sodass der Roman eine ganz besondere Rolle zwischen dem Drachenelfen Zyklus und den anderen Elfen Romanen einnimmt. Die Ära der Drachenelfen ist beendet und eine neue Zeit bricht für Albenmark an. „Elfenmacht“ ist das Bindeglied zwischen den verschiedenen Zyklen.
Das Hauptaugenmerk liegt vor allem auf den drei unterschiedlichen Geschwistern, sodass es nur recht wenig verschiedene Perspektiven gibt. Die wenigen Perspektiven waren zunächst etwas ungewohnt für mich, da es in den anderen Romanen immer eine Vielzahl von unterschiedlichen Perspektiven gibt. Dennoch konnte ich schnell wieder in die Welt der Elfen eintauchen und zusammen mit den Geschwistern neue magische Plätze in Albenmark erkunden.

Der Schreibstil von Bernhard Hennen ist mal wieder grandios. Ich liebe einfach seine detailreichen und bildhaften Beschreibungen, sodass ich mir einfach immer alles perfekt vorstellen kann.
Emerelle und Meliander befinden sich gerade zu Anfang immer in Schwierigkeiten, sodass es einfach nie langweilig wird und sich eine konstante Spannung aufbaut. Das Ende hielt noch die ein oder andere Überraschung für mich parat, die ich einfach so nicht erwartet hätte (auch, wenn mal wieder einige Fragen offen bleiben).

Die Geschwister waren allesamt wenig durchschaubar und ich war des Öfteren von ihren Entscheidungen überrascht. Auch, wenn ich die Figuren anders eingeschätzt habe wirken alle Entscheidungen durchaus realistisch und nicht aufgesetzt. Teilweise wirken die Geschwister absolut kindisch. Aber genau das sind die, einsame Kinder die sich nicht mehr als ausgestoßene fühlen wollen und sich nach Liebe sehnen. Dabei geht jedes Geschwisterkind ganz anders mit seinen Sehnsüchten und Ängsten um, sodass sie alle drei sehr individuell sind.
Da ich alle Elfen-Romane gelesen habe fand ich es unglaublich spannend zu beobachten, wie Emerelle früher war und welche Situationen und Gegebenheiten sie geprägt und verändert haben. Ich kann so im Nachhinein einige Entscheidungen von ihr wesentlich besser verstehen.


Erneut ist es Bernhard Hennen gelungen mich absolut zu begeistern. „Elfenmacht“ konnte mir vor allem Emerelle deutlich näherbringen. Viel zu schnell hatte ich den Roman durch. Das Ende ist wie so oft recht offen gehalten, sodass ich auf eine Fortsetzung hoffe und entgegenfiebere!


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249 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 38 Rezensionen

magie, london, fantasy, diebin, weltenwandler

Vier Farben der Magie

V. E. Schwab , Petra Huber
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 27.04.2017
ISBN 9783596296323
Genre: Fantasy

Rezension:

Kell ist einer der wenigen, die die Gabe besitzen und zwischen den verschiedenen Welten wandeln können. Jede der vier Welten besitzt ein individuelles London. Das rote London ist Kells Heimat und voller Magie, im grauen London sucht man Magie vergebens, im weißen London ist die Magie absolut gefährlich und das schwarze London wurde auf Grund der gefährlichen Magie von den anderen Städten isoliert. Kells Aufgabe ist es Botschaften für den König des roten Londons zu überbringen, sodass die verschiedenen Londons ständig in Kontakt stehen können. Bei seinen Aufträgen nimmt Kell des Öfteren Artikel aus der anderen Welt mit, doch dies ist strengstens verboten! Es kommt, wie es kommen muss. Kell gelangt durch seine Schmuggelei an ein magisches und gefährliches Artefakt. Schnell sind ihm Feinde dicht auf den Versen, denn sie wollen das Artefakt unbedingt in ihren Händen haben. Auf seiner rasanten Flucht trifft Kell auf Lila, die unbedingt ein Abenteuer erleben möchte.


Ich habe schon einiges von dem Roman gehört und ich war daher ziemlich gespannt auf die Geschichte rund um Kell. Ich und gehpyte Bücher passen leider nicht allzu oft zusammen, da sie meinen hohen Erwartungen oft nicht gerecht werden können.
Bei „Die vier Farben der Magie“ war es jedoch, zum Glück, ganz anders. Schon aber der ersten Seite konnte mich das Buch abholen und mich in eine absolut interessante und kreative Welt entführen. Die Idee, mit den verschiedenen Londons, hat mir einfach auf Anhieb gefallen. Durch Kells Auftrag als Botschafter erhält man zum Beginn des Romans die Möglichkeit jede Parallelwelt besser kennen zu lernen. Sie werden einem nach und nach vorgestellt, sodass man nicht mit Informationen überhäuft wird. Jedes London ist einfach perfekt ausgearbeitet und in sich stimmig. Jede Stadt weist spezielle Eigenheiten auf und sehen sich, wie ich zuerst vermutet habe, nicht unbedingt ähnlich.
Auch die magischen Artefakte, die eine zentrale Rolle in der Geschichte spielen, sind interessant und Abwechslungsreich gestaltet. Vor allem Kells Mantel hat es mir angetan. Der Mantel besitzt gefühlt unendlich verschiedenen Seiten, sodass Kell einfach immer perfekt angezogen ist und viele Taschen hat, um die unterschiedlichsten Gegenstände zu verstecken. Gerade die Taschen sind vor allem beim Schmuggeln sehr praktisch.

Der Schreibstil der Autorin ist rasant aber gleichzeitig auch detailreich. V. E. Schwab verliert dabei nie ihren Fokus oder schweift nicht unnötig ab. Zudem sucht man hier eine kitschige Wortwahl oder Situationen vergeblich, was mir besonders gut gefällt.

Auch die Figuren konnten mich absolut begeistern. Kell besitzt einfach so viele verschiedenen Facetten. Er handelt oft falsch und trifft nicht immer die besten Entscheidungen. Er ist auch nicht der perfekte Held, der nie besiegt wird. Kell ist oft einfach herrlich unvernünftig, aber er sorgt sich zugleich sehr um seine Freunde und würde alles für sie tun. Er tritt für andere ein und würde dafür viel opfern.
Lila sprüht nur so vor Leben und sie hat es sich in den Kopf gesetzt eine gefährliche Piratin zu werden, sodass sie endlich Abenteuer erleben kann. Sie ist einfach taff und trotz ihres schwierigen Lebens, lässt sie sich einfach nicht unterkriegen und verstellt sich nie.

Insgesamt hat mich „Die vier Farben der Magie“ absolut begeistert. Meine Erwartungen wurden tatsächlich übertroffen, denn hier stimmt für mich einfach alles. Eine toll kreative Welt, facettenreiche Figuren, eine rasante Flucht. Ich fiebere dem zweiten Teil schon sehnsüchtig entgegen.



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30 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Seelenspalter

Ju Honisch
Flexibler Einband: 816 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2017
ISBN 9783426518441
Genre: Fantasy

Rezension:


Im Achten Reich herrscht ewig Krieg und es scheint so, als ob sich ein Jeder einmischt. Jeder möchte die endgültige Macht erhalten und so werden oft harte Mittel eingesetzt. Neben den offensichtlichen politischen Gegner scheint sich aber auch ein geheimer Orden einzumischen. Maleni und zugleich auch Taryah, ist eine Assassine. Sie wurde von eben diesem Orden ausgebildet. Seitdem führt sie ohne jedes Wenn und Aber ihre Aufträge aus. Doch sind die Seelen in dem Körper wirklich Freunde oder doch eher erbitterte Feindinnen?

Ich bin eigentlich immer auf der Suche nach neuen Autorinnen oder Autoren aus dem deutschsprachigen Raum und war daher sehr gespannt auf „Seelenspalter“. Schon die ersten Seiten zeigen, dass der Roman voller rasanter Abenteuer, Gewalt und Gefahr ist.
So gibt es keine große Einleitung und man befindet sich direkt mitten in einem gefährlichen Auftrag von Maleni/ Taryah, denn die beiden sind im Auftrag ihres Ordens unterwegs.
Ich konnte von Beginn an den Orden nicht in eine Sparte einordnen und kam nicht um hin mich ständig zu fragen, welche Absichten der Orden verfolgt und ob er eher gut oder böse ist. Auch Maleni weiß viel zu wenig über den Orden, obwohl sie dort aufgewachsen ist, denn die Anführer hüten ihre Geheimnisse und versuchen alle wichtigen Informationen zu verschleiern. Nach und nach beschleichen jedoch auch Maleni gewisse Zweifel und so konnte ich mir zusammen mit der Protagonistin Gedanken bezüglich der Absichten machen. Die Autorin lässt einem genug Raum zum Spekulieren. Man wird angeregt nachzudenken und eigene Theorien zu ersinnen und dennoch erhält man genügend Informationen über die Welt, sodass man sich alles bestens vorstellen und verstehen kann.

Durch Rückblenden erhält man ein relativ umfassendes Bild von Malenis Ausbildung, sodass man verstehen kann, warum sie zu dieser Figur wurde und sich so verhält. Zudem erhält man durch die Rückblenden auch einige Informationen über die Seelen und wie es zwei Seelen gelingt einen Körper zu bewohnen. Insgesamt ist die Idee nicht neu aber wirklich gut umgesetzt. Man bekommt nach und nach eine Erklärung für das „Seelenspalten“ geliefert und man muss es nicht einfach als eine gegebene Tatsache akzeptieren.

Der Autorin gelingt es eine gewisse Grundspannung aufzubauen und hat mir jedoch auch gleichzeitig die Möglichkeit gegeben zwischen rasanten Situationen Luft zu holen. Aufgrund dessen wirkt die Geschichte trotz der konstanten Spannung nicht gehetzt.

Mir hat vor allem die Protagonistin Maleni gefallen, denn Ju Honisch schildert den Zwiespalt der Figur und das Hadern mit unterschiedlichen Entscheidung einfach sehr realistisch. Durch die zuvor erwähnten Rückblicke konnte ich die Entscheidung einfach immer recht gut nachvollziehen und verstehen.
Die anderen Figuren wirkten für mich aber leider etwas flach und ich hatte das Gefühl, dass sich die Autorin zu sehr auf die Protagonisten fixiert, sodass die Nebenfiguren kaum Platz erhalten haben. Oft waren für mich die Gefühle der Charaktere nicht nachvollziehbar oder sogar übertrieben.

Insgesamt konnte mich „Seelenspalter“ auf ganzer Linie überzeugen, auch wenn ich ein paar Probleme mit den Nebenfiguren hatte. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung (jedoch mit anderen Figuren). Die Protagonistin und die Welt sind gut ausgearbeitet und haben einen ganz eigenen Charme.


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513 Bibliotheken, 23 Leser, 1 Gruppe, 40 Rezensionen

amy ewing, liebe, das juwel, dystopie, fantasy

Das Juwel – Der Schwarze Schlüssel

Amy Ewing , Andrea Fischer
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 27.04.2017
ISBN 9783841440198
Genre: Jugendbuch

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81 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 33 Rezensionen

aliens, science fiction, young adult, jugendbuch, außerirdische

Guides - Die erste Stunde

Robison Wells
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 10.04.2017
ISBN 9783959670937
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Endlich ist es passiert! Ein gigantisches UFO ist auf der Erde gelandet und die Welt befindet sich im Ausnahmezustand. Alice Vater arbeitet für die NASA und muss daher Abruf bereit sein. Kurzerhand schickt er Alice in ein nahelegendes Internat. Alle warten gespannt darauf, dass die Aliens ihr Raumschiff verlassen und ihre Absichten verraten.

Robison Wells erschafft mit „Guides“ eine Geschichte voller Gefahren, Rätseln, Freundschaft und Angst. Es gelingt ihm einfach perfekt all diese Gefühle authentisch rüber zu bringen. Der Roman wirkt schon ab den ersten Seiten verdammt realistisch und ich hatte das Gefühl, dass der Absturz, das Warten und das Bangen sich in der Realität durchaus so abspielen könnte.
Gekonnt spielt der Autor mit gängigen Klischees bezüglich Alien und baut eigene Ideen ein. Wer kleine grüne Männchen sucht, ist hier fehl am Platz. Doch auch die Bevölkerung im Roman erwartet zunächst kleine grüne Männchen, die aus dem Raumschiff steigen. Dabei erhalten die Aliens einen gewissen Raum im Roman, sodass sie ihre eigene Geschichte erzählen können und dadurch wenig stereotypisch wirken.
Der Roman steckt voller überraschender Wendungen und ist absolut rasant erzählt. Oft konnte ich kaum Luft holen, bevor die nächste spannende Szene beginnt. Ich hätte mir daher einige Seiten mehr gewünscht, um einfach zwischen den actionreichen Stellen Luft holen zu können und gewisse Entscheidungen und Begebenheiten sacken zu lassen.
Die Sprache ist jugendlich und vor allem witzig gehalten. Die Dialoge zwischen die Figuren sind mir stellenweise jedoch zu gewollt lustig und wirken daher das ein oder andere Mal sehr gestellt.

Die Figuren im Roman haben mich des Öfteren zum Schmunzeln gebracht. Sie wirken einfach wir typische Teenager aus reichem Hause und dann wieder doch nicht. Für sie spielt Geld keine Rolle, denn es ist in Massen da. Alle sind sich ihrer hohen gesellschaftlichen Stellung bewusst.
Die Freundschaften vor allem zwischen Alice und den Mädchen im Internat ging mir jedoch deutlich zu schnell. Nach gefühlt drei Sätzen finden sich alle super toll. Auch eine kleine Liebesgeschichte darf in einem Jugendroman nicht fehlen. Zum Glück wird diese jedoch nur dezent angedeutet und nicht unnötig aufgebauscht, sodass die Aliens dennoch im Fokus sind.

Insgesamt konnte mich „Guides“, trotz kleiner Schwächen, überzeugen. Die rasante Geschichte rund um Aliens ist voller Spannung und überraschende Wendungen. Ein paar Seiten mehr hätte dem Roman jedoch gut getan.

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143 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 89 Rezensionen

jugendbuch, convention, liebe, nerd, ana und zak

Ana und Zak

Brian Katcher , Ute Mihr
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 07.04.2017
ISBN 9783423650250
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ana und ihr jüngerer Bruder Clayton nehmen an einer Quiz- Meisterschaft teil und vor allem Ana will nur eins: Gewinnen. Auch Zak muss notgedrungen und eher unfreiwillig mit zu der Quiz- Meisterschaft. Irgendwann reicht es Clayton und er möchte einfach nur Spaß haben. Er nimmt reiß aus, um sich auf der Science-Fiction-Comic-Convention, die in der Nähe stattfindet, zu amüsieren. Ana und Zak müssen Clayton unbedingt vor den Erwachsenen finden und begeben sich auf die Suche. Für alle wird es eine absolut verrückte Nacht.

Ich war absolut gespannt auf den Roman, da es eigentlich nicht mein Genre ist und sich die Geschichte sehr interessant angehört hat. Ich habe daher einen erfrischenden und einigermaßen klischeefreien Roman erwartet. Und tatsächlich entsprechen vor allem die Protagonisten nicht den typischen Figuren in Liebesromanen.

Besonders die beiden Hauptfiguren Ana und Zak haben es mir daher angetan. Beide könnten nicht verschiedener sein. Anna ist sehr zielstrebig und fokussiert. Zak dagegen ist absolut entspannt und lebt im Hier und Jetzt. Beide sind, auf die jeweils eigne Art und Weise, traurig und haben ihr Päckchen zu tragen. Sie sind typische Teenager und dann wieder doch nicht. Ana und Zak können sich vom ersten Moment an überhaupt nicht ausstehen und hegen gewisse Vorurteile gegenüber dem anderen. Die Kapitel werden abwechselt aus der Sich und der Ich- Perspektive von Ana und Zak geschildert, sodass man beide Figuren kennen lernen kann und etwas über die Ängste, Vorlieben etc. erfährt.

Ich war bis jetzt noch nie auf einer reinen Comic-Convention und kann daher nicht beurteilen, inwieweit der Autor die Convention realistisch beschreibt. Ich fand die Beschreibungen und das bunte Treiben jedoch absolut unterhaltsam. Dennoch hatte ich stellenweise das Gefühl, dass der Autor zu stark übertreibt und er die Convention dadurch ungewollt ins Lächerliche zieht.
Die Suche nach Clayton hat mich leider eher verwirrt als wirklich unterhalten. Ich war oft einfach nur verwirrt über den Verlauf der Suche und konnte vieles nicht nachvollziehen. Ich hatte einfach das Gefühl, dass der Autor die Suche zu oft aus den Augen verliert und sich viel mehr auf die Beschreibung der Convention fokussiert und vor allem witzige Situationen erschaffen wollte. In einem Moment betont Ana wie wichtig die Suche nach ihrem Bruder ist und im nächsten Moment macht sie etwas ganz Anderes und scheint Clayton vollkommen vergessen zu haben, um dann aber nach gefühlt fünf Minuten wieder zu sagen, dass sie unbedingt ihren Bruder suchen müssen.

Der Schreibstil harmoniert perfekt mit der Geschichte, denn er ist rasant und leicht. Die eher jugendliche gehaltene Sprache wirkt dabei weder übertrieben noch fehl am Platz. Brian Katcher weiß zu dem ganz genau, wann eine Situation eine ausführlichere Beschreibung benötigt und wann eher nicht.


Insgesamt hat mir der Roman recht gut gefallen und er besitzt definitiv Potenzial. Die Suche nach Anas Bruder hat mich jedoch auf oft verwirrt zurückgelassen, sodass ich mich nicht komplett auf die Geschichte einlassen konnte.

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386 Bibliotheken, 22 Leser, 2 Gruppen, 146 Rezensionen

weltraum, hexen, kai meyer, raumschiff, science fiction

Die Krone der Sterne

Kai Meyer , Jens Maria Weber
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 26.01.2017
ISBN 9783596035854
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Hexenorden und ihre Gottkaiserin beherrschen das galaktische Reich von Tiamande. In regelmäßigen Abständen sind die verschiedenen Planeten dazu verpflichtet, nach einer Strängen Auswahl, dem Hexenorden junge Mädchen als Bräute zu übergeben. Doch niemand weiß wirklich, was mit den jungen Bräuten geschieht. Inzia ist einer der erwählten Bräute, doch sie hat nicht vor sich dem Hexenorden zu ergeben und ersinnt so einen gefährlichen Plan mit ihrem geliebten Glanis aus. Und plötzlich befinden sich die beiden mit dem Kopfgeldjäger Kranit und der Alleshändlerin Shara Bitterstern in einem gefährlichen Abenteuer.


„Red Rising“ war mein erster erfolgreicher Einstieg in das Science-Fiction Genre und ließ mich das erste Mal eine gewisse Begeisterung für eben dieses Genre empfinden. Ich war daher umso gespannter auf Kai Meyers Werk in diesem Bereich, da er schon seit langem zu meinen Lieblingsautoren zählt.
Schnell bin ich in die wundervoll und komplexe galaktische Welt abgetaucht. Die Welt ist einfach grandios ausgearbeitet mit vielen Details, die einen jedoch nicht erschlagen. Zudem lässt der Autor einem Raum seine eigenen Gedanken und Vorstellungen zu entfalten. Es gelingt Kai Meyer die ganze Zeit über die Wage zwischen dem Freiraum für die Gedanken und den Details für das Verständnis der Geschichte ausgeglichen zu halten. Und es gibt in diesem Roman wirklich viel zu entdecken, denn der Schauplatz des Romans ist recht groß. Neben der grandiosen Welt erhalten natürlich noch politische Entscheidungen und Intrigen einen gewissen Platz in der Geschichte, sodass man einige Informationen über das Herrschaftssystem der Hexen und ihren Glauben erfährt. Aufgrund dessen wirkt die Welt, die Kai Meyer erschaffen hat, noch wesentlich plastischer.
Ich konnte auf jeder Seite und in jedem Satz förmlich die Leidenschaft des Autors für die Geschichte spüren und dass sie genau zum richtigen Zeitpunkt geschrieben wurde. Ich wurde von diesem Gefühl förmlich mitgerissen und konnte den Roman einfach nicht aus der Hand legen.

„Die Krone der Sterne“ kann nicht nur mit einer gut ausgearbeiteten Welt auftrumpfen, sondern auch mit einer spannenden Story und rasanten Szenen. Schon auf den ersten Seiten befindet man sich auf einer wahnwitzigen Flucht, die nicht spannender beschrieben werden könnte. Verrückte Manöver und Verfolgungsjagten muss man hier nicht lange suchen.

Auch die Figuren konnten mich vollkommen überzeugen, denn es gibt keine strahlenden Helden, die immer die richtigen Entscheidungen treffen und in jeder Situation besonnen reagieren. Oft treffen die Figuren egoistische und übereilte Entscheidungen, die auch des Öfteren dramatische Konsequenzen mit sich bringen. Die Charaktere überraschten mich jedoch auch das ein oder andere Mal mit selbstlosen Taten. Inzia ist eine starke Protagonistin und ich mochte sie schon nach wenigen Seiten. Sie ist dickköpfig und eigenwillig, voller Leidenschaft aber auch verletzlich. Sie manövriert sich oft in schwierigen Situationen, versucht sich jedoch immer selbst zu befreien und braucht keinen starken Beschützer.

Insgesamt stimmt für mich bei „Die Kronen der Sterne“ einfach alles, denn die komplexe Welt ist grandios ausgearbeitet, die Figuren sind für mich absolut überzeugend und die rasanten Szenen runden alles zu einem perfekten galaktischen Abenteuer ab.

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106 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

fantasy, elfen, der winterkaiser, katherine addison, intrigen

Der Winterkaiser

Katherine Addison , Petra Huber
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 13.10.2016
ISBN 9783596036189
Genre: Fantasy

Rezension:

Maia wurde von seinem Vater, dem Elfenkaiser, in eine kleine und abgelegene Provinz verbannt und führt ein Leben weitab vom königlichem Hof und deren Gebräuchen. Doch seine älteren Brüder als auch sein Vater sterben überraschend und so liegt das Schicksal des Landes fortan in Maias Händen. Maia findet sich eher schlecht als recht mit der neuen Situation zurecht und so wird jede Audienz ein Spitzroutenlauf für ihn.

„Der Winterkaiser“ war ein absoluter Coverkauf, denn ich liebe die Farbzusammenstellung des Covers einfach und das imposante Schloss passt einfach perfekt zu dem Elfenvolk. Doch auch der Klappentext hat sich interessant angehört und so bin ich doch mit relativ hohen Erwartungen an den Roman herangegangen.
Im Fokus der Geschichte steht Maia. Zusammen mit ihm entdeckt man das Leben am Hofe, die Aufgaben eines Kaisers aber auch die strenge Hofetikette und die vielen Intrigen. Ich fand es zu Anfang absolut faszinierend einmal mehr über den Hof, die Etikette und die alltäglichen Pflichten eines Elfenkaisers zu erfahren, da es in Fanatsyromanen oft eher um die Schlachten, Magie oder Heldentaten etc. geht. So sind die Elfen in diesem Roman absolut höflich und weisen die übliche Perfektion auf, die dem Volk zugesprochen wird. So sprechen die Elfen beispielsweise aus Höflichkeit nur in der Mehrzahl über sich, dies irritierte mich vor allem am Anfang stark und ich musste mich daran erst gewöhnen.
Die detailreiche Ausarbeitung des königlichen Hofes war irgendwann jedoch einfach zu viel des Guten und es baute sich einfach keinerlei Spannung auf, des Öfteren habe ich mich dabei ertappt, dass ich Seiten nur Überfolgen oder gar überblättert habe.

Auch mit dem Protagonisten hatte ich so meine Probleme. Maia ist einfach absolut widersprüchlich und dies nicht auf realistisch wirkende Art und Weise. Er wirkt oft, verständlicherweise, sehr unsicher in seiner neuen Position und bittet seine Berater öfter um Hilfe und orientiert sich an dem, was er am Hofe sieht und analysiert. So denkt er in einer Minute über seine Unwissenheit und über sein Verhalten nach und in der nächsten Minute ist er ein absolut selbstbewusster König, der weiß was er will und wie er handeln muss. Sein Verhalten passt daher einfach nicht zusammen und ließ mich leider allzu oft stutzen.

Der Roman strahlt eine eher ruhige Atmosphäre aus und auch der Schreibstil ist ruhig und ausschmückend, sodass man die Etikette und Rituale bis ins kleinste Detail versteht und erklärt bekommt. Erst im letzten vierte kommt leichte Spannung auf und die Geschichte nimmt durch einige Attentate etwas an Fahrt auf.


Leider konnte mich insgesamt nur das Cover von „Der Winterkaiser“ überzeugen. Der Roman war voller unnötiger Details, ohne Spannung und voller Widersprüche.

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45 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

berg, mut, freundschaft, hund, ziel

Die wirkliche Wahrheit

Dan Gemeinhart ,
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 02.10.2015
ISBN 9783551560155
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mark sollte eigentlich ein ganz normales Leben führen, denn er hat den besten Hundefreund der Welt Beau und auch seine beste Freundin Jessi steht ihm immer zur Seite. Er liebt es zu fotografieren, zu dichten und er liebt Berge. Doch Mark hat Krebs und ist schwer krank. Und so packt Mark alles zusammen und zieht zusammen mit Beau in die weite Welt, um den Gipfel von Mount Rainie zu erklimmen.

Eigentlich versuche ich Romanen, die sich mit dem Tod von Kindern oder auch mit einer schweren Krankheit auseinandersetzten, tunlichst aus dem Weg zu gehen. Wenn die Romane gut sind, reißen sie mich runter und trüben meine Stimmung und wenn die Geschichten zu den eher schlechteren zählen, sind sie oft einfach nicht authentisch. „Die wirkliche Wahrheit“ hebt sich deutlich von den restlichen Romanen ab und besitzt eine ganz eigene schon fast poetische Atmosphäre.
Allein die Kapitel Aufteilung hat mir wahnsinnig gefallen, denn die Kapitelüberschriften zeigen an, wie viel Meilen es noch zu Marks Ziel sind. Abwechselnd wird Marks Weg geschildert und wie es Jessi geht, die daheim geblieben ist und hinter Marks Vorhaben gekommen ist. So erhält man die Einsicht in Marks Gefühlswelt, warum er so handelt und was ihn bewegt aber auch die Sicht der anderen die Trauer und die Angst erhalten Raum und werden beleuchtet.
In nur wenigen Seiten gelingt es dem Autor so viel Inhalt, Wahrheit, wichtige Botschaften und auch Liebe zu verpacken. Der Roman zeigt, was Krebs mit einem machen kann, dass man aufgeben will und das Leid irgendwann nicht mehr ertragen kann. Der Roman zeigt jedoch auch eine gewisse Lebensfreude und der Weg oft das Ziel ist. Für mich war die Geschichte voller Emotionen, denn der Roman zeigt auf, wie sich die betroffenen Kinder aber auch die Eltern fühlen und was sie bewegt. Der Fokus des Romans liegt dabei auf dem, was schlussendlich wichtig ist: Liebe, Freundschaft, Vertrauen und Hoffnung.

Mit hat vor allem die Beziehung zwischen Mark und seinem absolut grandiosen Hundefreund Beau gefallen, denn der Autor fängt diese perfekt ein. Beide können sich blind vertrauen und bilden eine Einheit, lassen sich nie im Stich und zählen aufeinander. Aber auch die Freundschaft zwischen Mark und Jessie wirkt absolut echt. Sie ist mit sich im Zwiespalt, ob die den Erwachsenen nun die Wahrheit verraten soll oder doch zu ihrem besten Freund halten soll. Jessie versucht Mark zu verstehen und seine Wünsche zu respektieren.

Alles in allem konnte mich „Die wirkliche Wahrheit“ überzeugen. Auch, wenn Mark sich egoistisch verhalten kann, kann ich ihn absolut verstehen, denn manchmal kann man einfach nicht mehr. Ein atmosphärischer Roman voller Wahrheiten.

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83 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

vaelin al sorna, anthony ryan, rabenschatten, fantasy, kämpfe

Die Königin der Flammen

Anthony Ryan , Sara Riffel , Birgit Pfaffinger
Fester Einband: 879 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 20.05.2017
ISBN 9783608960198
Genre: Fantasy

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152 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

fantasy, bibliothekare, die maskierte stadt, die bibliothekare, venedig

Die maskierte Stadt

Genevieve Cogman , Dr. Arno Hoven
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 12.08.2016
ISBN 9783404208036
Genre: Fantasy

Rezension:

Irene Winter und ihr Assistent Kai haben einen neuen Fall von der unsichtbaren Bibliothek zugewiesen bekommen und so befinden sich die beiden auf einer zwielichtigen Auktion, um ein wichtiges und äußert seltenes Buch zu ersteigern. Nach der Auktion trennen sich Irene und Kai und es passiert das Undenkbare: Kai wird entführt. Irene macht sich auf, um eine Spur zu Kai zu finden und um ihn zu befreien. Ihre Suche führt sie in ein dunkles Venedig voller Chaos…

Das Abenteuer rund um Irene, Kai und Vale geht weiter und ich habe mich erneut in die faszinieren Welt der unsichtbaren Bibliothek entführen lassen. Der Kampf zwischen Elfen und Drachen, Chaos gegen Ordnung spitzt sich in diesem Band deutlich zu. Der Roman lässt sich weiterhin nur sehr schwer in ein bestimmtes Genre einordnen, da die unsichtbare Bibliothek eine perfekte Kombination aus phantastischen Elementen, Parallelwelten und auch Kriminalgeschichte ist. Die Welt erhält durch diese Mischung etwas ganz Eigenes und ist voller kreativen Ideen und interessanten Details. Ich hatte von der ersten bis zur letzten Seite einfach nie das Gefühl, dass die Autorin dem Schema F folgt. Es war nie genau klar, wie beispielsweise gefährliche Situationen ausgehen, wer hinter allem steck und vor allem warum.
Irenes Suche nach Kai ist absolut rasant und scheint zu nächst ausweglos, doch Irene ist durchaus kreativ und bereit alles zu Opfern, um ihren Freund Kai aus den Fängen des Gegners zu retten. Irenes kreativen Ideen und ihr Humor bringen einen einfach zum schmunzelten und auch zum mitfiebern.
In diesem Band spielt dabei die unsichtbare Bibliothek eine eher untergeordnete Rolle, da die Rettung von Kai kein Auftrag der Bibliothek ist und es viel mehr um die Elfen und Drachen geht. Aufgrund dessen lernt man die beiden Völker, ihre Politik, ihre Eigenschaften und ihre Art zu leben wesentlich besser kennen. Ich konnte so den Hass zwischen den beiden Wesen so deutlich besser verstehen und nachvollziehen.

Genevieve Cogmans Schreibstil ist detailreich und rasant zugleich. So gelingt es ihr perfekt das viktorianische London oder auch Venedig zu beschreiben, sodass ich mir die verschiedenen Parallelwelten perfekt vorstellen kann. Zugleich baut sie eine konstante Spannung auf und oft passieren die Ereignisse Schlag auf Schlag.

Insgesamt ist „Die maskierte Stadt“ eine absolut rasante und gelungene Fortsetzung. Der Autorin gelingt es eine ganz eigene und grandiose Atmosphäre aufzubauen.

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153 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

scifi, dystopie, pierce brown, krieg, red rising

Red Rising - Im Haus der Feinde

Pierce Brown , Bernhard Kempen
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.06.2016
ISBN 9783453534421
Genre: Science-Fiction

Rezension:


Darrow hat der Obersicht den Kampf angesagt und will die Herrschaft der Goldenen endgültig brechen. Dafür schließt Darrow sich dem Widerstand an und wird dafür selbst zu einem Goldenen. Er befindet sich mitten unter seinen Freunden und versucht das System von inneren heraus zu zerstören. Doch Darrow findet unter den Goldenen nicht nur Feinde, sondern auch Freunde und sogar Liebe. Dennoch wartet der Verrat überall…

Der erste Teil der Trilogie konnte mich absolut überzeugen und so war ich umso mehr gespannt, ob es dem Autor gelingt das hohe Level zu halten. Und wie Pierce Brown das Level halten kann! Der zweite Band war eine Achterbahn der Gefühle für mich und hat mich schon nach wenigen Seiten wieder mitgerissen.
In diesem Band nehmen vor allem die SiFi Elemente deutlich zu. Denn Weltenschlachten und das Reisen durch das Universum sind in diesem Band ein zentrales Thema und auch die Raumschiffe werden des Öfteren beschrieben. Dabei wird die Gewalt weder verherrlicht noch heruntergespielt. Pierce Brown schildert die Gewalt und den Tod viel mehr absolut authentisch und im richtigen Maße brutal, rücksichtslos und emotional.
Die Reise von Darrow und seinen Kumpanen ist voller Gefahr, Tod und Gewalt. Aber auch die politischen Intrigen enthalten weiter hin ihren Raum. So verrutscht Darrow mittlerweile einen Bürgerkrieg entstehen zu lassen. Und dabei funktionieren seine Pläne mal mehr oder weniger gut. Doch auch die Pläne seiner Gegner laufen nicht immer reibungslos ab, sodass ich mir nie wirklich sicher war, wer gerade die Oberhand hat und wer nicht. Durch die vielen Intrigen und Auseinandersetzung habe ich noch wesentlich mehr Informationen über das politische System oder die Machtverteilung erhalten. Die Ereignisse häufen sich oft und dies ist absolut positiv gemeint. Ich war so unter Spannung, dass ich einfach immer weiterlesen muss, um zu erfahren, wie es weitergeht und wie sich die Situationen entwickeln.

Manchmal wusste ich wirklich nicht, ob ich die Figuren jetzt Hassen oder doch Lieben soll. Jede Figur Besitz eine ganz eigene Rolle im großen Ganzen. Sie passen sich den Situationen an und verändern sich durch das Erlebte. Oft hätten sie, ehe sie dies alles durchlebt haben, anders verhalten und sich auch anders entschieden, dies macht die Figuren jedoch wesentlich authentischer und verleiht allen eine gewisse Mehrdimensionalität.

Insgesamt ist der zweite Band eine rasante Fortsetzung, die dem ersten Teil in nichts nachsteht. Die Geschichte ist voller überraschenden Wendungen und hat mich das ein oder andere Mal atemlos zurückgelassen. Die gut ausgearbeiteten Figuren und der packende Schreibstil rundet den Roman zu einem grandiosen Abenteuer ab.


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