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53 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

gefängnis, gedächtnisverlust, dystopie, science fiction

Sapphique - Fliehen heißt leben

Catherine Fisher , Marianne Schmidt
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 18.05.2015
ISBN 9783734160424
Genre: Fantasy

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320 Bibliotheken, 15 Leser, 2 Gruppen, 70 Rezensionen

mars, dystopie, pierce brown, red rising, science fiction

Red Rising

Pierce Brown , Bernhard Kempen
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Heyne, 27.10.2014
ISBN 9783453269576
Genre: Science-Fiction

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(262)

777 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 59 Rezensionen

fantasy, liebe, winter, sommer, wettermagie

Der Winter erwacht

C.L. Wilson , Anita Nirschl
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.07.2015
ISBN 9783404208005
Genre: Fantasy

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

fink, fantasy

Imperium des Lichts

Torsten Fink
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.11.2015
ISBN 9783734160462
Genre: Fantasy

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56 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

fantasy, magie, drache, drachen, barde

Feuerstimmen

Christoph Hardebusch
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Piper, 17.03.2016
ISBN 9783492703734
Genre: Fantasy

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(1.208)

2.320 Bibliotheken, 59 Leser, 9 Gruppen, 301 Rezensionen

dystopie, fantasy, blut, silber, rot

Die rote Königin

Victoria Aveyard , Birgit Schmitz
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.05.2015
ISBN 9783551583260
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Die Farbe deines Blutes entscheidet in Mares Welt, wer man ist und welchen Platz man in der Gesellschaft einzunehmen hat. Mares Blut ist rot und so gehört sie zur Unterschicht, der es bestimmt ist der Silber-Elite des Landes zu dienen. Die Silber-Flute besitzt übernatürliche Kräfte, mit denen sie das Land führen und beherrschen können. Doch Ausnahmen bestätigen die Regel. Mare ergattert eine Arbeit in der Sommerresidenz des Königs und gerät dort in Gefahr und wie durch ein Wunder rettet sie sich mithilfe übernatürlicher Fähigkeiten. Um weitere Aufruhen im Königreich zu verhindert wird Mares fortan als verloren geglaubte Silberne vorgestellt. Um Mare besser unter Kontrolle zu haben, wird sie mit dem jüngsten Prinzen verlobt. Maren ist in einem goldenen Käfig gefangen, bei den Menschen, die sie eigentlich zutiefst verachtet. Doch ihre Position bietet Mare auch Vorteile, da sie ihre Position nutzen kann, um die Rebellion der Roten zu unterstützen und fördern. Aber es scheint so, als ob ihr Herz alles zunichte machen kann.

Der Roman war kurz nach Erscheinen in aller Munde und so waren meine Erwartungen relativ hoch. Ich habe einfach einen epischen und grandiosen High-Fantasy Roman erwartet, dem es gelingt, sich vom restlichen Jugendbuch-Genre abzuheben. Doch genau das gelingt dem Roman nicht, er reiht sich einfach bei den anderen so typischen Jugendromanen ein und wartet kaum mit eigenen Ideen auf. „Die rote Königin“ ist ein durchaus solider Jugendroman, der super zum Abschalten ist, aber leider einfach nicht mehr bieten kann.
Die Welt ist eine Mischung aus dystopischen und magischen Elementen. Insgesamt erfährt man jedoch leider recht wenig über die Welt und ihre Facetten, sodass sie auf mich recht oberflächlich und unausgereift wirkte. Auch wird das Gesellschaftssystem in gewisserweise nur angekratzt und man erhält nur genug Informationen, um der Geschichte folgen zu können.
Dabei setzt sich der Roman durchaus mit sehr relevanten Themen auseinander und das finde ich, grade für einen Jugendroman, absolut klasse, da es grade in diesem Bereich oft an Tiefe fehlt und oberflächliche Themen aller „Selection“ den Jugendfantasy-Bereich anführen. Vor allem Rassismus und Intoleranz spielen eine zentrale Rolle, da nur aufgrund der Farbe des Bluts entscheiden wird, ob du in den Augen der Gesellschaft etwas Wert bist und die Figuren praktisch nur als vollwertig anerkannt werden, wenn sie übernatürliche Kräfte (egal wie sinnvoll diese sind) besitzen.
Der Schreibstil der Autorin ist für einen Jugendroman typisch, sehr leicht, sodass die Seiten nur so dahinfliegen. Des Weiteren merkt man schnell, dass die Autorin kein Fan von ausschweifenden Erzählungen ist, sodass man oft nur wenige Details erhält. Die Geschichte wird aus Mares Perspektive geschildert, sodass man alle Abenteuer hautnah miterlebt und es der Autorin so gelingt, eine gewisse Spannung aufzubauen.

Auch mit der Protagonistin Mare bin ich einfach nicht wirklich warm geworden. Sie schmiedet einfach viel zu oft Pläne ohne Hand und Fuß, ohne eine wirkliche Planung und dennoch gelingen sie immer auf die ein oder andere Weise. Sie denkt oft viel zu wenig nach und erkennt Offensichtliches nicht. Sie will zu oft mit dem Kopf (und mit Anlauf) durch die Wand und des Öfteren lässt sie ihr Handeln durch kindische Gefühle beeinflussen. Sie wirkt insgesamt also viel zu naiv für ihre Lebensverhältnisse.
Insgesamt ist „Die rote Königin“ ein solider Jugendroman, der durchaus Potenzial besitzt. Das Thema hebt sich deutlich von dem üblichen Jugendfantasy-Genre ab. Aber grade die Figuren wirken extrem blass und wenig authentisch. Ich werde dem nächsten Teil definitiv eine Chance geben, in der Hoffnung, dass sich die Figuren weiterentwickeln und so mehr tiefe erhalten.

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

fantasy, teufel, gefährten, alexey pehov, philosophie

Schwarzer Dolch

Alexey Pehov , Christiane Pöhlmann
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2016
ISBN 9783492703963
Genre: Fantasy

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

fantasy, sebastien de castell, greatcoats, ritter, greatcoats deutsch 3

Greatcoats - Sturmbogen

Sebastien de Castell ,
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 05.10.2015
ISBN 9783492703239
Genre: Fantasy

Rezension:

Immer noch kämpfen die Greatcoats Falcio, Kest und Brasti für ihr Land und für eine bessere Zukunft. Doch die Kräfte und die Macht hungrigen Menschen, die das Land zerstören, sind gefährlich und unberechenbar. Es scheint so, als ob Tristia hoffnungslos verloren ist und die Greatcoats am Ende ihrer Kräfte und Möglichkeiten sind, denn wie sollen sie zu dritt das unvermeidliche verhindern. Ihre Freundschaft wird immer härter auf die Probe gestellt und es stellt sich die Frage, ob diese den Druck noch weiter aushalten kann.

Mich konnten schon die ersten Teile der Reihe restlos begeistern und umso gespannt war ich auf die Fortsetzung. Durch ein kurzes „Was bisher geschah“ konnte ich ohne Probleme wieder in die Geschichte rund um die Greatcoats einsteigen. Gekonnt verwebt er die Fäden aus den vorherigen Bänden und so gab es des Öfteren gewisse Aha-Momente. Oft haben mich einige Wendungen absolut überrascht, sodass ich nie genau sagen konnte, welche Wendung bzw. Ende die Geschichte in diesem Band nimmt. Aufgrund der überraschenden Wendungen gelingt es dem Autor eine konstante Spannung aufzubauen und ich konnte den Roman einfach nicht aus der Hand legen. Auch der sarkastische Schreibstil und die humorvollen Dialoge zwischen den Protagonisten konnten mich, so wie in den beiden vorherigen Bänden, restlos begeistern und trotz ernster Themen musste ich des Öfteren herzlich lachen.

Die drei Helden sind an einem Tiefpunkt und am Ende ihrer Kräfte, denn wie sollen es drei Freunde schaffen einen Bürgerkrieg zu verhindern? Zumal sie selbst mit ihren eigenen Problemen fertig werden müssen. Die Drei sind einfach nicht die typischen Helden, die nie an sich oder an ihrem Handeln zweifeln, vor allem Falcio hinterfragt sich immer wieder und steht oft vor einem moralischen Dilemma.
Die Zweifel und Probleme der Figuren wirken absolut echt und realistisch, oft konnte ich die Zerrissenheit der Charaktere förmlich spüren.
Die Freundschaft der Protagonisten ist in diesem Band ein noch zentraleres Thema. Es wird einfach deutlich wie viel Wert ein jeder für den Anderen besitzt und sie eigentlich nur zusammen stark sein können. Auch wenn Kest und Brasti Falcio dafür vergöttern, dass er an etwas glaubt und einfach nicht aufgibt, und alles für ihn tun würden, ist auch Falcio ohne die beiden absolut verloren.
Vor allem Falcio macht eine starke Charakterentwicklung durch, da er sich mit seiner Vergangenheit auseinandersetzten muss, um die Gegenwart zu bewältigen und des Öfteren musste ich mich fragen, ob Falcio nur so handelt, weil er des Lebens müde ist und vor langer Zeit schon aufgegeben hat.

Insgesamt ist „Sturmbogen“ eine gelungene Fortsetzung, denn die Figuren und die Beziehungen entwickeln sich weiter und verändern sich. Der sarkastische und humorvolle Schreibstil verleiht dem Roman die gewisse Würze. Die Reihe besitzt einfach etwas ganz besonders und mitreißendes.

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56 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

fantasy, das schwarze auge, dsa, aventurien, 1. band

Die Phileasson Saga - Nordwärts

Bernhard Hennen , Robert Corvus
Flexibler Einband: 494 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.04.2016
ISBN 9783453317512
Genre: Fantasy

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70 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

fantasy, insel, magie, kloster, freundschaft

Maresi

Maria Turtschaninoff , Hedwig Binder
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.05.2016
ISBN 9783453316997
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Frauen führen oft kein einfaches Leben und besitzen kaum Rechte in ihrer Welt. Doch es gibt eine Insel, auf der nur Frauen geduldet werden, dort können sie sich weiterbilden, die Mythen alter Göttinnen studieren und einfach frei sein. Auch Maresi lebt als Novizin auf dieser Insel und so brauch sie sich vor nichts zu fürchten. Doch eines Tages kommt eine neue Novizin auf die Insel, Jai. Sie strotzt nur so vor Dreck und scheint vollkommen am Ende zu sein. Sie sucht auf der Insel Schutz vor ihrem erbarmungslosen Vater, doch Jais Vater gibt nicht auf und folgt ihren Spuren. Die Frauen müssen über sich hinauswachsen, um sich und ihr Zuhause vor dem brutalen Mann zu schützen.

Ich war zunächst sehr skeptisch, da der Roman grade mal ca. 240 Seiten umfasst und ich eher eine Freundin von seiten starken Romanen bin. Ich habe einfach bei recht kurzen Romanen das Gefühl, dass nicht genug Platz ist, um Figuren authentisch zu skizzieren und auch die Handlung oft mit viel zu wenig Worten abgetan wird. Doch die wenigen Seiten von „Maresi- Das Lied der Insel“ haben es in sich und der Autorin ist es gelungen mich positiv zu überraschen. Vor allem Freundschaft und das Leben an sich steht im Fokus des Romans, sodass grade der Anfang sehr ruhig gehalten ist und man die Protagonistin Maresi und ihre Gedanken besser kennenlernen kann und erst zum Ende hin überhäufen sich die Ereignisse und die Geschichte nimmt rasant an Spannung zu.
Die Welt ist ein gelungener Mix aus historischen und fantastischen Elementen. Die Frauen führen auf der Insel ein einfaches aber glückliches Leben. Der Autorin gelingt es ausgesprochen gut, der Welt bzw. der Insel eine gewisse Tiefe zu verleihen und man erhält einige Informationen. Insgesamt wirkt die Geschichte wie eine Nebel umwobene Saga auf mich. Voller Geheimnisse und mystische Rituale wie z.B. den Mondscheintanz.
Grade die Rollenbilder, im Roman, wirkten jedoch sehr klischeehaft auf mich. So sind Männer die bösen und brutalen Figuren, die sich einfach alles nehmen und die Frauen werden eher friedvoll skizziert und können nur durch Zusammenhalt etc. gewinnen. Trotz dieses Kritikpunktes ist es der Autorin dennoch gelungen mich in den Bann zu ziehen.
Die Autorin beschreibt die Welt insgesamt sehr malerisch und durchaus detailliert, sodass ich mir die kleine verträumte Insel absolut gut vorstellen konnte. Der Schreibstil wirkte auf mich recht einfach aber eindringlich, sodass ich durch die Seiten nur so geflogen bin und ich viel zu schnell am Ende des Buches angelangt bin.
Maresi ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen und ich fand es interessant, sie in ihrem alltäglichen Leben zu begleiten. Vor allem durch ihre absolute Liebe zu Büchern musste ich sie einfach mögen. Sie wächst an ihren Aufgaben und macht eine durchaus realistische Charakterentwicklung durch, was mich bei der Kürze des Romans sehr verwundert hat.
Jedoch haben die Nebenfiguren in dem Roman kaum Platz und viele wirkten auf mich etwas farblos. Man sieht die Menschen einfach aus der Sicht von Maresi und sie legt in ihrer Chronik einfach wesentlich mehr Wert darauf das Geschehene zu schildern.

Der Autorin ist es gelungen mich mit nur wenigen Seiten vollkommen zu überzeugen und ich sollte vielleicht meine Vorurteile bezüglich dünnen Büchern überdenken. „Maresi- Das Lied der Insel“ ist weder oberflächlich noch eindimensional. Die Geschichte überzeugt mit einer tollen Protagonistin und einer grandiosen Atmosphäre.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Die Saat der Götter

Wolfgang Thon
Flexibler Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.02.2016
ISBN 9783734160370
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Ende naht und die prophezeite Verschmelzung rückt immer näher. Drachen, Götter und Dämonen fordern sich weiter hin gegenseitig heraus und der Konflikt zwischen den verschiedenen Parteien wächst immer mehr. Das Ende scheint bedrückend nahe. Die letzte Hoffnung ist die dritte Prophezeiung, doch noch immer konnte niemand die Prophezeiung entschlüsseln, bis Lay ihre Bedeutung entdeckt. Doch wird das Wissen reichen, um die Welt vor dem Untergang zu retten?

„Die Saat der Götter“ ist das Finale einer absolut mitreißenden und spannenden Trilogie und umso gespannter war ich auf das Finale. Leider hat mich der große Zeitsprung zum zweiten Band (ca. 20 Jahre) sehr verwirrt, sodass ich Grade zu Anfang große Probleme hatte, richtig in die Geschichte rein zu finden. Nichts hat im zweiten Teil darauf hingewiesen, dass es sich im dritten Teil um eine viel später eintreffende Geschichte handelt. Ich habe mich einfach auf ein imposantes und actionreiches Finale gefreut. Aufgrund dessen, dass die Geschichte jedoch 20 Jahre später spielt, mussten noch einige neue Figuren in das Geschehen eingeführt werden, sodass stellenweise nur wenig Spannung aufgebaut werden konnte und sich der Roman eher wie ein Auftaktband lesen lies. Des Weiteren wurden viele Handlungsstränge aus den Vorherigen beiden Bänden nicht wieder aufgegriffen und zu Ende geführt und so hatte ich grade zu Anfang viele Fragezeichen beim Lesen vor Augen. Die neuen Handlungsstränge und viele Wendungen brachten aber grade zur Mitte des Romans wieder etwas mehr Schwung in das Geschehen und der Roman konnte mich daher doch noch packen.

Die Sprache ist gewohnt derb und absolut nicht blumig. Die Wortwahl passt daher perfekt zu der düsteren und kämpferischen Stimmung des Romans. Humorvolle Witze von einigen Figuren lockern das Geschehen etwas auf, sodass „Die Saat der Götter“ nicht zu düster wirkt.

Ich hatte große Schwierigkeiten mit den neuen Figuren warm zu werden, da sie auf mich einfach viel zu klischeehaft wirkten und dies war ich aus den vorherigen Bänden einfach nicht gewohnt. Die neuen Figuren wirkten insgesamt einfach zu gewollt stur und eigenwillige zu dem waren allesamt sehr verwöhnt und egoistisch, sodass ich mich einfach nicht mit ihnen identifizieren konnte. Die vorherigen Protagonisten spielen nur eine untergeordnete Rolle und grade zu Anfang stehen vor allem die neuen Figuren im Mittelpunkt.

Insgesamt war „Die Saat der Götter“ ein solider Abschluss, auch wenn ich mir zunächst etwas ganz anderes erhofft habe und ich einige Zeit benötigt habe, um in die Geschichte zu kommen. Der Roman hatte durchaus noch mehr Potenzial und der letzte Teil ist definitiv der schwächste Teil der Trilogie.

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(110)

182 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 81 Rezensionen

freundschaft, liebe, buchclub, bücher, liebesroman

Die Bücherfreundinnen

Jo Platt , Katharina Naumann , any.way , Barbara Hanke
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.05.2016
ISBN 9783499268861
Genre: Romane

Rezension:

Einmal im Monat treffen sich fünf beste Freundinnen um sich über Bücher austauschen und anregende Diskussionen zu führen. Doch eine Freundin fehlt, Lydia, fehlt, denn sie starb nach einem schweren Kampf an Krebs. Kurz nach ihrem Tod wird ihr Mann Jon in den Buchclub aufgenommen. Es fällt allen Freundinnen schwer, diesen Verlust zu verkraften. So findet Alice auch einfach keinen Mann und eine Katastrophe folgt der nächsten. 

Ich habe einen Roman voller Bücherliebe erwartet, sicherlich war mir klar, dass die Thematik eines Buchclubs nicht unbedingt ausreicht, um Spannung aufzubauen und noch andere Komponenten für eine tolle und interessante Story nötig sind. Doch leider ist der Roman „Die Bücherfreundinnen“ ein absolut typischer Frauenroman und dies ist einfach nicht mein Genre. Die Thematik Buch und der Austausch spielt eher eine untergeordnete Rolle und vor allem die Liebesprobleme der Protagonistinnen stehen im Vordergrund. Für mich war vor allem der Titel des Romans absolut verwirrend und irreführend. Des Weiteren war die Geschichte absolut vorhersehbar und schon nach ca. 10 Seiten war mir leider schon klar, wie der Roman ausgeht und wie sich die einzelnen Konflikte entwickeln werden. 

Der Schreibstil der Autorin ist absolut leicht und angenehm, sodass die Seiten, trotz eher mäßig spannender Geschichte, nur so dahin flogen. Leider wirkten die Dialoge, die Teilweise mehrere Seiten lang sind, jedoch grade zu Anfang auf mich viel zu gestellt und aufgesetzt und ich hatte wirklich Probleme wirklich in die Geschichte zu finden. 

Die Geschichte wird aus Alice Sicht geschildert und dennoch bleibt selbst sie einfach blass und viel zu stereotypisch. Insgesamt wirken die Figuren einfach zu klischeehaft und besitzen weder Ecken noch Kanten.

Insgesamt ist „Die Bücherfreundinnen“ ein netter Roman für zwischendurch und super zum schnell weg lesen. Man sollte sich jedoch im Klaren sein, dass Bücher nur eine sehr geringe Rolle einnehmen und es primär ein Frauenroman ist. 

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(95)

301 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 67 Rezensionen

fantasy, traumknüpfer, träume, jahreszeiten, traum

Die Traumknüpfer

Carolin Wahl
Flexibler Einband: 720 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.02.2016
ISBN 9783453316478
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Halbgöttin Udinaa versucht die Träume der Menschen zu beschützen, indem sie sich auf eine Insel zurückzieht. Doch ein machtgieriger Tyrann strebt nach der endgültigen Waffe, um über alles zu herrschen. Er hat es auf die Traumsplitter der Halbgöttin abgesehen. Die Traumsplitter sollen dem Träger ungeahnte Kräfte verleihen. Doch nicht alle Prinzen der Jahreszeitenländer sind bereit, dem Tyrannen die Welt kampflos zu überlassen und so beginnt ein erbitterter Kampf.

Ich war ziemlich gespannt auf den Roman, da es doch recht selten ist, dass eine Frau und zumal aus dem deutschsprachigen Raum ein High-Fantasy veröffentlicht. Vor allem die Welt konnte mich überzeugen, denn die Königreiche sind nach dem herrschenden Klima bzw. nach den Jahreszeiten benannt, also Sommer, Winter, Frühling und Herbst. Die jeweiligen Länder haben unterschiedlichen Kulturen, die an die verschiedenen Temperaturen etc., angepasst sind. Auch das Aussehen der verschiedenen Figuren und die Kleiderwahl (auch in der Farbe) entspricht den verschiedenen Temperaturen so sind die Menschen aus dem Winterkönigreich beispielsweise sehr hell und sie bevorzugen kühle Farbtöne wie z.B. blau.
Die magischen Elemente des Romans sind durchaus gelungen. Zusammen konnte ich mit dem Protagonisten nach und nach die Fähigkeiten und Macht der Träume erkunden, dabei gibt es unterschiedliche Begabungen wie z.B. Traumtrinker oder Seelensänger.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr ausschweifend und detailreich, sodass ich sehr viel Informationen über die Welt erhalten habe und mir alles einfach perfekt vorstellen konnte. Trotz der ca. 700 Seiten gelingt es der Autorin durch viele kleine Abenteuer eine gewisse Spannung zu erzeugen, dennoch wirken viele Situationen einfach zu vorhersehbar und ich wusste oft schon zu beginn, wie viele Situationen enden werden. Der Autorin gelingt es insgesamt eine gute Mischung zwischen ereignisreichen Situationen und ruhigen Momenten entstehen zu lassen. Doch gerade zum Ende hin verliert sie diese gekonnte Mischung und vieles passiert viel zu schnell, sodass alles sehr unglaubwürdig auf mich wirkte und mich das Ende wirklich enttäuscht hat.

Leider konnten mich die Figuren hingegen nicht überzeugen, da sie allesamt sehr klischeehaft auf mich wirkten und allesamt die typischen Helden sind, die sich von der breiten Masse der Helden nicht abheben können. Dabei haben die Protagonisten durchaus Potenzial und müssten einfach noch intensiver ausgearbeitet werden und nicht nur eine Seite der Medaille besitzen. So ist Naviia z.B. viel zu rachsüchtig bzw. wird der Charakter der Figur nur darüber definiert, sodass sie sehr eindimensional wirkt.
Auch der Aufbau der verschiedenen Liebesgeschichten konnte mich nicht überzeugen. Oft konnte ich nicht nachvollziehen, warum sich die jeweiligen Figuren Lieben, da es einfach keine ersichtlichen Gründe gab. Sie sahen sich, redeten ein bisschen und schwubs waren sie restlos voneinander überzeugt.

Alles in allem konnte mich vor allem die bunte und ideenreiche Welt des Romans überzeugen. Die Figuren waren hingegen leider eine Enttäuschung, da sie, zugunsten der Weltenbeschreibung, recht blass blieben und wenig authentisch wirkten.

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(344)

732 Bibliotheken, 11 Leser, 5 Gruppen, 185 Rezensionen

magersucht, schwestern, briefe, familie, lilly lindner

Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

Lilly Lindner
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 19.02.2015
ISBN 9783733500931
Genre: Jugendbuch

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(30)

118 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

fantasy, steampunk, windjäger, blanvalet, jim butcher

Windjäger

Jim Butcher , Andreas Helweg
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 14.03.2016
ISBN 9783734160004
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Welt ist von einem gefährlichen und vor allem tödlichen Nebel umzogen, sodass die Menschen dazu gezwungen sind in riesigen Türmen zu leben, die weit in die Wolken hineinreichen. Doch jeder Turm verfolgt seine eigenen Interessen und so greift der Turm Aurora den Turm Albion an. Ein Krieg bzw. ein erbitterter Kampf ist unausweichlich. Der Fürst von Albion ruft eine bunte Truppe zusammen und das Schicksal des Turms liegt auf den Schultern nur weniger Menschen und so wird die kleine Truppe, angeführt von Kapitän Grimm, mit seinem Luftschiff auf Reisen geschickt, um das unvermeidliche zu verhindern.

Ich war sehr gespannt auf das neue Werk von Jim Butcher, da ich schon einige Bücher von ihm gelesen habe und sie alle ausnahmslos gut fand.
Auch in „Windjäger“ gelingt es dem Autor seiner Welt etwas Neues und Kreatives zu verleihen. Seine Ideen heben sich deutlich von der breiten Masse ab. Ein tödlicher Nebel umhüllt die Welt, sodass die Menschen dazu gezwungen sind, sich in Türme zurückzuziehen, die auf gigantischen Bergen erbaut wurden, damit sie nicht mit dem Nebel in Verbindung kommen. Insgesamt ist das Setting also sehr dystopisch angehaucht. Auch die Tiere haben sich aufgrund des Nebels in monströse Wesen verwandelt, die absolut gefährlich sind für die Bevölkerung und ein jeder hat Angst vor diesen Kreaturen.
Aufgrund der vielen Menschen gibt er verschiedene Türme, die wie kleine Länder sind, denn jeder Turm hat seine eigene Regierung und strebt nach den Ressourcen der anderen Türme. So sind besonders die Kristalle von Bedeutung, da sie als Energiequelle dienen. So werden beispielsweise die Luftschiffe mit den Kristallen angetrieben, die zentral für den Schutz der Türme sind.
Als absolute Katzenliebhaberin hat es mir vor allem das Volk der Katzen angetan, da sie in „Windjäger“ eine eigene Kultur erhalten. So können Menschen die sprach der Katzen (Kätzisch) erlernen und so mit ihnen kommunizieren. Sie sind in der Welt von „Windjäger“ ein anerkanntes Volk und besitzen die gleiche Rechte. Es gibt Katzenherrscher und auch Prinzen. Die Ideen und die Umsetzung sind einfach perfekt und konnten mich restlos begeistern.
Der Schreibstil von Jim Butcher ist absolut bildhaft und sehr detailreich, sodass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Gekonnt spielt der Autor mit Informationen, so erhält man nur nach und nach neue Informationen und vieles bleibt offen. Des Öfteren weiß man nur so viel, dass man die verschiedenen Ereignisse soeben verstehen und nachvollziehen kann. So wird man zum Mitdenken angeregt und setzt sich viel intensiver mit der Geschichte auseinander. Der Roman besticht durch ruhige aber auch durch rasante Ereignisse, die nicht einfach wahllos aneinandergereiht sind.
Die Figuren wirkten allesamt sehr interessant und vielschichtig auf mich. Sie wachsen über sich hinaus, begehen Fehler und entwickeln sich weiter.
Der Kapitän Grimm ist der perfekte Anführer für sie kleine Gruppe, da er absolut aufrichtig ist und immer an seine Prinzipien festhält. Er versucht immer das richtig zu machen, auch wenn dies bedeutet, dass die Situation nicht gut für ihn ausgeht.
So wird der Kapitän noch von Folly begleitet, eine Ethikerin, die besondere Fähigkeiten besitzt. Aufgrund ihrer Fähigkeiten legt sie ein sehr verwirrendes Verhalten an den Tag. Trotz dessen ist sie mir schnell ans Herz gewachsen und ihr verwirrte Art lässt sie sogar recht liebenswürdig erschienen.
Auch Gwendolyn und Benedict begleiten die Gruppe. Beide entstammen einer sehr bedeutenden Familie, die die Kristalle für den Turm Albion züchten. Gwendolyn war mir von Anfang an sehr unsympathisch, da ich einfach nichts mit ihrer forschen und Teils arroganten Art anfangen konnte. Auch, wenn sie nur helfen will, verschlimmert sie mit ihrem Verhalten oft alles. Der Autor spielt bewusst mit den Charaktereigenschaften, da Gwendolyn oft von ihrem Cousin Benedict damit aufgezogen wird.
Ein anderes Mitglied der Truppe ist Bridget, die ihre Zeit lieber zu Hause verbringen würde, da sie nicht viel für andere Menschen übrig hat. Sie hat Angst vor der Welt und möchte in ihrer geschützten Umgebung bleiben. Doch sie wächst an ihren Aufgaben und verliert nach und nach ihre Ängste. Sie beherrscht fließend Kätzisch und der Kater Rowl ist ihr bester Freund. Rowl legt ein sehr selbstverliebtes Verhalten an den Tag und ist einfach typisch Katze. Er glaubt, dass er Bridget erzogen hat und sie ihm alle Wünsche erfüllen muss. Er ist der festen Überzeugung, dass er jede Situation lösen kann und Katzen einfach das beste Volk sind. Einfach typisch Katze. Dennoch ist er ein treuer Begleiter von Bridget und sie ist ihm sehr wichtig.

Alles in allem ist „Windjäger“ ein absolut mitreißender Auftakt und ich bin auf die Folgebände gespannt. Die kreativen Ideen und die Umsetzung konnten mich restlos begeistern. Zudem gelingt es dem Autor sich vom restlichen Genre deutlich abzuheben. Des Weiteren hat mir vor allem das Volk der Katzen den Roman zusätzlich versüßt.

(c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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(82)

176 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 42 Rezensionen

fantasy, erika johansen, die königin der schatten, krieg, königin

Die Königin der Schatten - Verflucht

Erika Johansen , Sabine Thiele
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Heyne, 16.05.2016
ISBN 9783453315877
Genre: Fantasy

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(11)

29 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

pehov, piper, fantasy

Donner

Alexey Pehov , Christiane Pöhlmann
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Piper, 13.04.2015
ISBN 9783492269858
Genre: Fantasy

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(14)

40 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

magie, liebe, kampf, verrat, dieb, high fantasy, die zerborstene klinge, assassin

Die zerborstene Klinge

Kelly McCullough , Frauke Meier
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 17.05.2013
ISBN 9783404207138
Genre: Fantasy

Rezension:

Aral zählte zu den legendären Klingen von Mamara, der in Namen seiner Göttin für Gerechtigkeit unter den Menschen sorgte. Aral und sein Schattenwesen Triss zählten zur Elite seines Ordens. Doch die Zeiten haben sich geändert und Aral verdingt sich durch Gaunerei sein Lebensunterhalt. Eines Abends sucht ihn eine rätselhafte Frau auf und beauftragt Aral mit einem gefährlichen Botendienst, denn er soll eine geheime Nachricht überbringen. Schnell stellt sich heraus, dass der Auftrag eine Täuschung ist, damit Aral eine verhängnisvolle Zusammenkunft verschiedene Menschen beobachtet, die nichts von Gerechtigkeit und Moral halten.

Aral ist der typische Antiheld, der aufgrund widriger Umstände zu einem Leben im dunklen verdammt ist. Durch die kreativen Ideen des Autors erhält der Roman jedoch das gewisse Etwas und hebt sich so von dem durchschnitt Assassinenroman deutlich ab. Kelly McCullough verwebt gekonnt fantastische Elemente in die Geschichte. Arals Gefährte Triss ist ein Schattenwesen, ein Finsterling, der, wie der Name schon verrät, mit dem Schatten des Gefährten verbunden ist. Die beiden sind auf Leben und Tod miteinander verbunden, können also ohne den jeweils anderen nicht mehr Leben. Die Verbindung ermöglicht es ihnen, Magie in unterschiedlicher Form zu wirken. So sind nicht alle Schattenwesen bzw. Gefährten gleich und es gibt unterschiedliche Gattungen und Fähigkeiten. Mir hat die Idee einfach super gefallen und auch die Umsetzung ist dem Autor absolut gelungen.

Der Erzählstil von Kelly McCulloughist sehr detailliert und er schmückt viele Szenen aus, da ich ein Fan von ausschweifenden Beschreibungen etc. bin, war ich schon ab der ersten Seite begeistert. Kampfszenen werden dagegen eher wenig detailliert beschrieben und stehen auch nicht im Vordergrund, sondern eher die strategischen Überlegungen wie und wann die beste Zeit zum Handeln ist. Durch überraschende Wendungen baut der Autor gekonnt Spannung auf und auch die Atmosphäre in dem Roman hat mich mitgerissen, denn sie war düster, stellenweise aber auch voller Hoffnung.

Der Titel „Die zerborstene Klinge“ passt perfekt zum Protagonisten Aral, denn er selbst ist zerbrochen und versucht seine Gedanken und Sehnsüchte in Alkohol zu ertränken. Jedoch ist es Aral wichtig, dass er wenigstens ein Teil seiner moralischen Vorsätze nicht vollkommen verliert und so nimmt er z.B. keine Auftragsmorde für Geld an. Triss und Aral haben mich das eine oder andere Mal herzhaft zum Lachen gebracht, da sie sich gegenseitig mit spitzen Kommentaren bombardieren. Jeder hat seinen eigenen Kopf, doch schlussendlich ziehen sie immer am gleichen Strang. Die beiden nehmen sehr viel Platz in der Geschichte ein, sodass nur noch wenig Raum für die Nebenfiguren bleibt und sie so stellenweise etwas blass und flach rüberkommen.

Insgesamt konnte mich „Die zerborstene Klinge“ positiv überraschen, da sich der Roman durch die kreativen Ideen deutlich von anderen Assassinenromanen unterscheidet. Zudem sind mir Triss und Aral sehr ans Herz gewachsen und ich bin auf das nächste Abenteuer der beiden sehr gespannt.

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königin, fantasy, erika johansen, die königin der schatten, dystopie

Die Königin der Schatten

Erika Johansen , Kathrin Wolf
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Heyne, 15.06.2015
ISBN 9783453315860
Genre: Fantasy

Rezension:

Kelsea lebt bis zu ihrem neunzehnten Lebensjahr mit ihren Pflegeeltern zusammen in einer abgelegenen Hütte tief im Wald. Doch nun soll sie den Thron des Königreichs Tearling besteigen und über das Land herrschen und so wird Kelsea von den Leibwachen ihrer verstorbenen Mutter zum Königshof eskortiert. Doch nicht alle Menschen sind davon begeistert, dass die junge Kelsea fortan das Land regiert und so ist die Reise zum Thron absolut gefährlich und auch vom Nachbarland Mortmesne wird Kelsea bedroht. Das Land ist in einem absolut katastrophalen Zustand und jeder misstraut jedem.


Ich war zunächst skeptisch, ob ich den Roman wirklich lesen möchte, da ich oft von gehypten Büchern oft enttäuscht werde und sie meinen Ansprüchen nicht standhalten. Ich erwarte von einem Roman einfach mehr als nur eine nette Geschichte. Mittlerweile bin ich absolut froh, dass ich dem Roman eine Chance gegeben habe.
Ich habe zunächst einen typischen Fantasyroman erwarte und wurde schnell eines Besseren belehrt. Die Welt aus „Die Königin der Schatten“ ist eher eine dystopische, mit zunächst eher wenigen fantastischen Elementen. Vor 300 Jahren fand die große Überfahrt statt. Die Menschen sind mithilfe eines Schiffs von Amerika nach Tearling (und Nachbarländer) umgesiedelt. Dadurch haben die Menschen vieles verloren wie z.B. das Wissen über die Technik, dies hat mich absolut irritiert, da die Menschen nach 300 Jahren immer noch wie im Mittelalter leben und sich nicht weiterentwickelt haben. So ist das Wissen über die vergangene Technik bzw. zu was die Menschen damals imstande waren durchaus vorhanden. So träumt die Bücher verrückte Kelsea z.B. vom Bau einer Druckerpresse. Es gibt zwar nur noch wenige Bücher, aber ich denke nicht, dass nur Romane die Überfahrt überlebt haben. Ich fand es jedoch absolut amüsant, dass Harry Potter oder der Hobbit Relikte einer alten Kultur sind und die Autorin so einen Bezug zu unserer heutigen realen Zeit einbaut.
Der Schreibstil von Erika Johansen ist leicht und flockig, sodass man nur so durch die Seiten fliegen kann. Es gelingt ihr zudem eine wirklich tolle Atmosphäre zu erschaffen, voller Geheimnisse und Spannung. Der Fokus der Geschichte liegt eindeutig bei den Charakteren, sodass vor allem Kelsea sehr detailliert beschrieben wird. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass die Autorin noch etwas mehr auf die Welt des Romans eingeht.

Mir hat es vor allem gut gefallen, dass keine absolut tragische und kitschige Liebesgeschichte vorhanden ist und sich wirklich auf die Geschichte und auf die Figuren fokussiert wird. Insgesamt wirkten die Figuren auf mich authentisch und interessant. Die Pflegeeltern wollten Kelsea zu einer denkenden und nicht oberflächlichen Königin erziehen, sodass sie in ihrer Jugend viel lernen musste und sich stark mit der Geschichte ihres Landes auseinandersetzten musste. Ich fand es jedoch etwas befremdlich, dass Kelsea fernab von anderen Menschen aufwächst, denn wie soll die dadurch eine gewisse Menschenkenntnis erwerben oder Bezug zu ihrem Volk aufzubauen. Sicher, ich verstehe, dass sie aufgrund der Gefahren unentdeckt bleiben musste, doch sie ging mir nach Jahren der Einsamkeit einfach etwas zu offen mit den Gardisten um. Des Weiteren betont Kelsea immer, dass sie nicht oberflächlich sein möchte und beurteilt dennoch Menschen viel zu oft nach ihrem Aussehen und auch die Autorin wird grade am Anfang nicht müde zu betonen, dass Kelsea nicht dem gängigen Schönheitsideal entspricht. Ich fand es einfach nervig und unangebracht, denn Schönheit ist immer subjektiv und warum muss das Aussehen einer Protagonistin immer so oft erwähnt werden. Zum Glück legt sich dies grade zum Ende des Romans, sodass ihr Aussehen nicht mehr so stark im Vordergrund steht. Abgesehen von diesen Kritikpunkten mochte ich Kelsea wirklich gerne, da sie von vorneherein absolut willensstark ist. Sie sagt, was sie denkt und handelt auch dem entsprechend.


Alles in allem hat „Die Königin der Schatten“ durchaus kleine Schwächen, da mir vor allem Informationen zu der Welt gefehlt haben. Zudem fand ich es grade am Anfang sehr nervig, dass das Aussehen der Protagonisten eine so große Rolle gespielt hat. Dennoch mochte ich vor allem die junge Königin und ich fand es absolut interessant, wie sie ihren Weg geht. Auch die magischen Aspekte, die nach und nach aufgetreten sind, fand ich absolut gelungen.

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Blitz

Alexey Pehov , Christiane Pöhlmann
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 08.12.2014
ISBN 9783492269841
Genre: Fantasy

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fantasy, trilogie, geschlechterkampf, assassinen-trilogie, assassine

Der Tänzer der Schatten

David Dalglish , Wolfgang Thon
Flexibler Einband: 542 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.07.2014
ISBN 9783442383221
Genre: Fantasy

Rezension:

Thren Felhorn zählt zu den gefährlichsten und gefürchteten Männern des Landes, denn in seiner Jugend war er der berüchtigte und beste Assassine. Mittlerweile vereint er alle Diebesgilden und Auftragsmörder unter sich, sodass er eine unglaubliche Macht besitzt. Doch seine Macht wird von den adligen und reichen Kaufleuten der Stadt nicht toleriert und so entbrennt ein erbarmungsloser Krieg zwischen den beiden Parteien. Die Familie von Felhorn wird zur Zielscheibe des Krieges und er will seine Söhne zu erbarmungslosen Assassinen ausbilden lassen. Doch nach und nach bezweifelt Aaron, der jüngste Sohn, ob er diesen Weg wirklich einschlagen möchte.

„Der Tänzer der Schatten“ ist ein typischer Auftaktband und dies ist nicht negativ gemeint. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert, sodass ich Einblick in die verschiedenen Beweggründe beider Parteien erhalten habe. Der Konflikt bauscht sich, im Laufe der Geschichte, immer weiter auf die Gegner treiben sich gegenseitig an, noch schlimmere Taten zu vollbringen, sodass es dem Autor gelingt, eine konstante Spannung zu erzeugen. Die Geschichte strotzt nur so vor Intrigen und Gewalt. Des Weiteren wurde schnell klar, dass der Autor definitiv kein Problem damit hat, seine Figuren sterben zu lassen und so gehen manch brenzlige Situationen für nicht alle Figuren unbedingt gut aus.
Ich habe zunächst mit deutlich mehr Fantasyelementen gerechnet, doch das Hauptaugenmerk liegt bei Aaron und wie er sich weiterentwickelt. Auch nach Beendigung des Romans, bin ich mir nicht sicher, ob der Autor im weiteren Verlauf der Reihe noch Fantasyelemente einbaut oder ob es weiterhin Primär nur um Assassine gehen wird.

Vor allem Kampfszenen beschreibt der Autor sehr detailliert und blutig. Er verniedlicht das Gewerbe der Assassine nicht und benutz des Öfteren eher grobe und ordinäre Ausdrücke. All diese Punkte passen jedoch perfekt zu einem Assassinenroman, da ich die Geschichte nicht ernst nehmen könnte, wenn die Sprache viel zu blumig oder hochgestochen wäre, da dies zu so einer dunklen Thematik einfach nicht passt. Insgesamt entwickelt sich die Geschichte zunächst eher langsam und stellenweise zieht sie sich etwas. Im Roman ist jedoch ein Zeitsprung von 5 Jahren vorhanden, sodass wird die Ausbildung von Aaron zu einem erbarmungslosen Assassinen nicht hautnah miterleben und nur wenig Informationen erhalten. Jedoch grade zum Ende hin nimmt die Geschichte rasant an Spannung zu, da sich viele Konflikte zu spitzen und die Intrigen mehr oder weniger erste Früchte tragen.

Der Autor versucht jeder Figur eine Geschichte zu geben, dies gelingt ihm jedoch nicht bei jeder Figur. Grade bei einigen männlichen Autoren habe ich oft das Gefühl, dass es ihnen einfach nicht gelingt, Frauen mehrdimensional darzustellen und ihnen so Leben einzuhauchen. David Dalglish gelingt es nämlich deutlich besser die männlichen Figuren authentisch dazustellen.
Aaran wird von seinem Vater zu einem blutrünstigen Mörder erzogen. Er wird jedoch immer öfter von Zweifeln geplagt und er wünscht sich ein anderes Leben. Stellenweise fand ich Aaron wirklich gruselig, da er mit 8 bzw. 13 zu absolut grausigen Taten fähig ist und die eiskalt durchzieht. Auch wenn er an seinem Leben zweifelt, führt er noch immer grausame Dinge und befehle seines Vaters aus. Ich habe mich des Öfteren gefragt, wann er diese Leben nicht mehr erträgt und daraus ausbricht. Ich empfand Aaron oft viel zu erwachsen für sein Alter und ich musste mir immer in Erinnerung rufen, dass er erst 13 ist. Ich hätte es besser gefunden, wenn er noch mehr kindliche Züge hätte, da seine Figur dadurch wesentlich authentischer wirken würde.

Alles in allem hat „Der Tänzer der Schatten“ potenzial. Dem Autor gelingt es eine düstere Atmosphäre zu erschaffen, die definit nichts für zartbesaitete ist. Die Figuren sind jedoch noch ausbaufähig und ich hoffe, dass es dem Autor in den weiteren Bänden gelingt, den Charakteren etwas mehr Leben einzuhauchen.

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fantasy, anthony ryan, rabenschatten, vaelin al sorna, kletta-cotta

Der Herr des Turms

Anthony Ryan , ,
Fester Einband: 859 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 11.01.2016
ISBN 9783608960181
Genre: Fantasy

Rezension:


Vaelin ist aus seiner Gefangenschaft entkommen, doch seine Erinnerungen an den unbarmherzigen Krieg von König Janus verfolgen ihn. So nimmt sich Vaelin vor niemanden mehr zu töten, da schon zu viele ihr Leben lassen mussten. Doch nach wie vor trachten die Feinde nach seinem Leben und so scheint er nirgends wirklich sicher zu sein. Vom neuen König wird er zum Turmherrn der Nordlande ernannt und so hofft Vaelin dort, fern von allen Intrigen, endlich Ruhe und Frieden zu finden. Doch schnell wird den Feinden des Landes klar, dass der neue König so viel schwächer als der alte ist und die Feinde schmieden Bündnisse, um die Königslande endgültig zu besiegen. Wird Vaelin einschreiten und zum Schwert greifen, auch wenn er dies als unerträglich empfindet, um sein Königreich zu retten?


Schon der erste Teil „Das Lied des Blutes“ konnte mich absolut überzeugen und daher war ich umso gespannter, wie der Autor die Geschichte rund im Vaelin weiterführt, da ich absolut keine Idee hatte, wie man die Geschichte sinnvoll weiterführen kann. Zum Glück scheint der Autor Anthony Ryan wesentlich kreativer als ich zu sein, sodass mich auch der zweite Band absolut begeistern konnte. Trotz der vielen Figuren und der doch recht komplexen Geschichte hatte ich keinerlei Einstiegsschwierigkeiten und so flogen die Seiten (leider) nur so dahin.
Auch im zweiten Teil dreht sich alles um die verschiedenen Glaubensrichtungen und die dadurch entstehenden Konflikte, denn grade die Figuren in diesem Roman handeln blind und ihr handeln wird nur durch religiösen Eifer bestimmt. So wenden sich jedoch auch Figuren aufgrund der früheren Ereignisse von ihrer Religion ab und weigern sich dem Paradigma der Kirche zu folgen.
Gekonnt gelingt es dem Autor die Waage zwischen brutalen Kämpfen und gefühlvollen Szenen zu halten. So ist die Geschichte voller Intrigen, aussichtslosen Kämpfen, Brutalität aber auch voller Hoffnung, Zuversicht, Freundschaft und Liebe.
Aufgrund der Gegebenheit, dass Vaelin nach Norden zu seinen Türmen reist, habe ich noch mehr über das Land und die verschiedenen Bewohner erfahren und so durfte ich neue Kulturen und Angewohnheiten des Volkes entdecken.

Erzählt Vaelin im ersten Teil vor allem seine Geschichte dem Chronisten Vernies. Spielt der „Der Herr des Turmes“ nur in der Gegenwart und so wird z.B. Vernies auch Teil der Geschichte und trägt etwas zum Verlauf dieser bei. Insgesamt spürt man einfach auf jeder Seite des Romans die Leidenschaft des Autors für das Geschichtenerzählen. Die Story ist absolut gut durchdacht und mit interessanten Details geschmückt, ohne dabei überfüllt zu wirken. Die Welt als auch die Figuren hinterlassen einen authentisch und vollkommen real wirkenden Eindruck.
Wie schon zuvor im ersten Teil konnten mich auch hier die Figuren absolut überzeugen und ich bin nach wie vor überrascht, wie gut es Anthony Ryan gelungen ist, trotz der viel Zahl an Figuren, jedem Charakter etwas Eigenes zu verleihen.
Die Protagonisten befinden sich oftmals nicht am gleichen Ort, sodass es eine Vielzahl von Erzählsträngen gibt. So muss jede Figur andere Abenteuer durchleben und gegen andere Schwierigkeiten ankämpfen, dies ermöglicht dem Autor eine konstante Spannung zu halten, da es immer verschiedene Situationen gibt, die zum Mitfiebern anregen. Jeder Charakter ist voller ambivalenten Gefühlen, sie zweifeln an ihren Entscheidungen und müssen auch des Öfteren Fehlentscheidungen bereuen. Sie sind jedoch auch voller Hoffnung und voller Sehnsucht, sodass sie oft im Widerstreit mit sich sind.
Des Weiteren gefällt mir an dem Roman so gut, dass die Protagonistinnen nicht einfach nur schön und sonst einfach nur schrecklich naiv sind und immer auf den Prinzen in weißer Rüstung warten müssen. Jede weibliche Figur ist auf ihrer Art und Weise stark und keinesfalls abhängig. So besitzt die Prinzessin Lyrna einen absolut scharfen Verstand und setzt sich wesentlich mehr für ihr Land, als ihr Bruder, der König, ein. Sie ist bereit Risiken einzugehen und muss schreckliche Qualen durchleben, doch es gelingt ihr, sich immer wieder mit neuen Situationen abzufinden und das Beste daraus zu machen. So wird in diesem Band auch einige neue Figuren eingeführt wie z.B. Reva eine junge Frau, die in ihrem Leben schon viel zu viel durchgemacht hat und durch ihre Erziehung zu einer absolut religiösen Fanatikerin wurde, schnell wird klar, nur sie selbst kann sich aus den Fängern ihrer Vergangenheit befreien.
Grade im ersten Teil des Romans wird deutlich, das Vaelin einfach nur noch leer ist und er nicht mehr so weitermachen kann. Er hat keine Kraft mehr und in gewisser Weise auch keine Hoffnung. Er möchte kein gefürchteter Held sein und muss aufgrund der Ereignisse doch wieder zu einem werden. Ich konnte seinen Widerstreit absolut verstehen und nachvollziehen, sodass ich mit ihm mit gelitten habe und immer und immer wieder gehofft habe, dass er seine Ruhe finden kann und darf.

Alles in allem steht „Der Herr des Turmes“ dem ersten Teil in nichts nach. Selten konnten mich die Figuren so berühren und überzeugen und umso mehr freue ich mich auf den nächsten Teil, in der Hoffnung, dass Vaelin sich endlich selbst findet. 


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zwerge, orks, ork, krieg, dunkelheit

Orks vs. Zwerge - Fluch der Dunkelheit

T.S. Orgel
Flexibler Einband: 550 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.11.2013
ISBN 9783453314382
Genre: Fantasy

Rezension:


Der Krieg zwischen den verschiedenen Völkern zieht über das Land und hinterlässt nur Zerstörung und Tod. Die große Zwergstadt Derok konnte dem Ansturm der Orkkrieger nicht standhalten und ist gefallen. Doch die Zwerge wollen sich noch nicht geschlagen geben und kämpfen erbittert weiter. Doch die Schamninnen der Orks kündigen noch eine weitere Bedrohung an, denn ein Sturm der Finsternis soll heraufziehen, der das Ende für alle bedeuten soll. Und so machen sich die Orkkrieger auf den Weg, um diesen aufzuhalten und treffen dabei auf unerwartete Unterstützung.

Der zweite Band der „Orks vs. Zwerge“ Trilogie knüpft fast nahtlos an den ersten Teil an und so konnte ich mich mit den restlichen Überlebenden aus dem ersten Band in neue und spannende Abenteuer stürzen.
Auch wenn in „Fluch der Dunkelheit“ durchaus einige Kampfszenen vorhanden sind. Spielt die Schlacht zwischen den Zwergen und den Orks als solches eine eher untergeordnete Rolle, da der nahende Weltuntergang bevorsteht und die Völker somit fast gezwungen werden zusammenzuarbeiten. Dadurch, dass der Krieg also eine weniger zentrale Rolle erhält, habe ich in diesem Roman noch einen wesentlich besseren Einblick in die verschiedenen Kulturen der Orks und der Zwerge erhalten und ich muss wirklich sagen, mir sind die Orks wesentlich sympathischer als die Zwerge und dies verwundert mich ungemein. Grade Orks werden in vielen Roman als eher unsympathische und unangenehme Zeitgenossen dargestellt. Aufgrund der nahenden Bedrohungen und der Bedeutsamkeit der Schamaninnen für den Rettungsversuch erhält man einige Informationen über den Schamanismus der Orks, dies hat mir absolut gut gefallen, da dies sonst oft nur ein Randthema ist und mit nur wenigen Worten abgehandelt wird. T.S. Orgel gelingt es dadurch dem Volk der Orks eine gewisse Tiefe zu verleihen und so verlieren sie etwas von ihrer rauen Grobheit.

Nach wie vor gelingt es dem Autorenduo eine absolut düstere Atmosphäre zu erschaffen, sodass der Untergang der Welt und die Bedrohlichkeit vollkommen authentisch rüberkommen. Die beiden Autoren haben ein absolutes Gespür dafür, wann ein Perspektivwechsel oder gar ein Cliffhanger nötig ist, um konstante Spannung aufzubauenden, sodass man einfach weiterlesen muss. Wie schon zu vor, im ersten Teil, ist die Sprache und auch die Dialoge an die jeweiligen Völker angepasst und jedes Volk besitzt gewisse Eigenheiten.

Mir hat es einfach unglaublichen Spaß gemacht Kenda, den Ork und Glond, den Zwerg weiterhin zu begleiten um mit zu erleben, wie sie an den Aufgaben wachsen und sich weiterentwickeln.
So führt Kenda beispielsweise einen wirklich bunten Haufen an und kann sich grade zu Anfang absolut nicht durchsetzen. Doch er wächst nach und nach in seine neue Rolle rein und ist sich seiner Verantwortung immer mehr bewusst.
Glond ist absolut kein typischer Zwerg, denn er hält nichts von unnötiger Brutalität und ist immer drauf bedacht, Konflikte ohne Gewalt und mit Worten zu lösen. Ich hatte jedoch oft das Gefühl, das er sich zu oft selbst im Weg steht und durch die Abenteuer erst deutlich selbstbewusster wird.

Alles in allem konnte mich auch der zweite Teil der „Orks vs. Zwerge“ Trilogie überzeugen. Die Figuren sind allesamt gut ausgearbeitet und die witzigen Dialoge haben mich oft zum Lachen gebracht. Wer sich also für Orks oder auch Zwerge interessiert, die nicht einfach nur oberflächliche Randfiguren spielen, sollte sich die Reihe definitiv einmal genauer ansehen.

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Die Legende von Richard und Kahlan - Im Reich der Jäger

Terry Goodkind ,
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 14.03.2016
ISBN 9783734160332
Genre: Fantasy

Rezension:

Richard und Kalahn schweben aufgrund ihres letzten dramatischen Kampf immer noch in Lebensgefahr, denn sie wurden mit der Essenz des Todes infiziert. Und als ob dies nicht genug wäre, muss Richard auch noch eine teuflische Verschwörung aufdecken, denn hinter den Mauern weit im Norden versammelt sich eine grauenvolle Armee. Doch Richard muss alleine in diesen gefährlichen Kampf ziehen, denn seine Freunde sind in die Klauen des Gegners geraten. Nur mit Hilfe einer jungen Heilerin versucht er das unmögliche: den Kampf zu gewinnen.

Terry Goodkind begleitet mich schon über einen längeren Zeitraum und sein erster Roman „Das erste gesetzt der Magie“ hat maßgeblich dazu beigetragen, dass das Fantasygenre zu meinen absoluten Lieblingen zählt. Ich habe daher den Erscheinungstermin von „Im Reich der Jäger“ sehnlichst erwartet, denn mit der Übersetzung hat sich der Verlag eindeutig sehr viel Zeit gelassen. Es ist schon einige Zeit her, dass ich von Vorgänger „Die Legende von Richard und Kahlan - Dunkles Omen“ gelesen habe, daher hatte ich bedenken, dass ich mich in der Geschichte von “In Reich der Jäger“ sofort zurechtfinde. Zum Glück waren meine Sorgen unbegründet und schon nach wenigen Seiten hat mich die Geschichte rund um Richard und Kahlan in den Bann gezogen. Ich fühle mich einfach immer absolut geborgen, wenn ich einen neuen Goodkind lese, da ich einfach so vieler Erinnerungen mit den Protagonisten und mit den Romanen verbinde.
Schnell habe ich festgestellt, dass sich dieser Roman stark von den anderen Werken des Autors abhebt, denn die Handlungen im Roman sind überraschend wenig und tatsächlich liegt der Fokus der Geschichte auf nur wenigen Situationen. Trotz dessen gelingt es Terry Goodkind Spannung aufzubauen und eine absolut düstere Atmosphäre zu erschaffen. Vor allem seine Idee, Untote mit in die Geschichte einzubetten und ihnen eine Art Kultur zu geben hat mir sehr gut gefallen und es hat etwas frischen Wind in Richards Abenteurer gebracht.Da nur wenig geschieht gibt es für den Autor überraschend wenige Perspektivwechsel und man erlebt das Abenteuer vor allem aus der Sicht von Richard. Es wäre einfach kein Roman von Terry Goodkind, wenn Richard nicht über wichtige Dinge philosophieren würde, um so den Lesern und Leserinnen zum Nachdenken anzuregen. Oft schweift Richard dabei aus und man muss diesen sehr ausschweifenden Erzählstil mögen, da man sonst eher unglücklich mit den Werken von Terry Goodkind wird, denn genau das macht den Autor aus, einen absolut bildhaften, detaillierten und ausschweifenden Erzählstil. Die Sätze absolut verschachtelt, sodass die Teilweise mehrere Zeilen lang sind. Stellenweise war ich jedoch leicht irritiert, da Richard teilweise, für ihn unpassende, Wörter in dem Mund nimmt und sogar recht ordinär Flucht, dies hat er in den vorherigen Bänden nie getan und es passt auch einfach nicht zu ihm.
Richard war schon immer ein Held, der gerne Nachgedacht hat und dann erst handelt. Auch in diesem Roman kommt wieder seine besonnende und doch kämpferische Art hervor. Er zweifelt an sich und ist sich durchaus bewusst, dass er auch Fehler macht und kann diese auch einsehen. Nicht umsonst zählt er zu meinen absoluten Lieblingshelden.

Alles in allem konnte mich Terry Goodkind mal wieder vollkommen überzeugen. Auch wenn ich gestehen muss, dass ich nicht unbedingt objektiv bin, da Terry Goodkind einfach ein wichtiger Autor für mich ist, der mich mit seinen Büchern schon lange begleitet. 

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41 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

Falling Kingdoms - Lodernde Macht

Morgan Rhodes , ,
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.02.2016
ISBN 9783442483419
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Intrigen des jungen Rebellen Jonas und der Prinzessin Cleo sind zunächst fehlgeschlagen, sodass die Rebellenbewegung auf nur wenige Menschen geschrumpft ist, da die anderen entweder tot oder im Gefängnis von Tyrannen Gaius sind. Auch, wenn für Cleo zunächst alles hoffnungslos erscheint, gibt sie nicht auf und versucht alles Erdenkliche, um Gaisus vom Thron zu stoßen. Doch auch der blutrünstige König Gaisus schmiedet Pläne und er ist bereit vieles zu opfern, um die mach über die übernatürlichen Kräfte zu erhalten.


Wie leider, viel zu oft, musste ich viel zu lange auf die Fortsetzung warten und es ist schon einige Zeit vergangen, seit ich die beiden anderen Bände gelesen habe. Ich hatte jedoch keine Probleme in die Geschichte zu finden und die Intrigen und Machtspiele der verschiedenen Protagonisten zu verstehen und nachzuvollziehen. Nach wie vor schmiedet jede Figur eigene Pläne, um an dem längeren Hebel zu sein und sich eine bessere Ausgangsposition zu verschaffen. Jedoch wird nicht immer gleich deutlich, auf wessen Seite die unterschiedlichen Figuren stehen und so ergeben sich teilweise überraschende Bündnisse. Ich musste mich des Öfteren fragen, was für ein Spiel die Figuren spielen und auf welcher Seite sie wirklich sind. Oft haben mich die verschiedenen Allianzen zwischen den Charakteren wirklich überrascht. Aufgrund dieses Unwissens gelingt es der Autorin eine konstante Spannung zu erschaffen, sodass die Seiten nur so dahin geflogen sind.
Die phantastischen Elemente nehmen immer mehr Raum in der Geschichte ein und man erhält in diesem Band auch noch deutlich mehr Infos, sodass die magischen Elemente, die Essenz, sich besser in die Geschichte einfügt und viel authentischer wirkt.

Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt leicht, auch wenn sie nicht vor blutigen Szenen zurückschreckt. Wie schon im Vorgängerband wird das Geschehen aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten wie z.B. Jonas geschildert, sodass man bei den verschiedenen Intrigen und Gegenbewegungen immer mit dabei ist und so einen guten Überblick über die gesamte Situation in dem Roman erhält. Die Figuren wachsen an ihren Aufgaben und verändern sich auch dementsprechend. Cleo gleicht kaum noch der zuvor sehr verwöhnten Prinzessin und wählt jeden Schritt mit bedacht, auch wenn sie stellenweise etwas zu übermütig wird. Nach wie vor ist Jonas das schwarze Schaf der Geschichte für mich, egal was und wie er Dinge anpackt, es geht immer alles schief und oft müssen deswegen geliebte Menschen von Jonas sterben oder schwere Zeiten durchmachen. Gekonnt webt die Autorin neue Figuren in die Geschichte ein, sodass neue unbekannte Komponenten mit einfließen und die Geschichte noch weniger vorhersehbar wird.


Insgesamt konnte mich auch der dritte Teil der „Falling Kingdoms“ Reihe begeistern. Der Roman lässt sich aufgrund des leichten Schreibstils und der nicht allzu komplizierten Handlung super schnell weg lesen und ist daher toll zum Abschalten. 

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