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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die vermisste Freundin

Jahnke Olaf
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Größenwahn Verlag, 02.08.2018
ISBN 9783957712301
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:"Wir lagen vor Madagaskar und hatten die Pest an Bord" sicher gingen Roland Bernau genau diese Zeilen des alten Seemannsliedes durch den Kopf, als er den Auftrag erhielt, Martina, die vermisste Freundin einer Frauengruppe zu suchen, die sich auf Madagaskar ein Entwicklungshilfeprojekt ansehen wollte und von einem auf den anderen Tag verschwand.
Die Suche nach Martina gestaltet sich schwierig, niemand hat etwas gesehen und wie sich herausstellt sind die örtlichen Behörden mit einem anderen Fall mehr als ausgelastet. Eine verschwundene Touristin steht nicht sehr weit oben auf ihrer Prioritäten Liste.

Meine Meinung:
Ich weiß nicht, wem es noch so geht und er bei dem Wort Madagaskar sofort an die Pest denkt und daran das das Land ist, in das man hin gewünscht wird, wenn gesagt wird: Geh doch dahin wo der Pfeffer wächst. Das war es aber auch schon, mehr wusste ich nicht über das exotische Land, dank der akribischen Recherche Olaf Jahnkes bin ich allerdings mittlerweile etwas schlauer, ich weiß zum Beispiel das die Pest, obwohl eigentlich Weltweit ausgerottet, auf Madagaskar immer mal wieder ausbricht und auch warum. Da drehte sich mir doch der Magen um.
Aber zur Handlung, je länger Bernau die Frau auf Madagaskar suchte und je mehr er von Land und Leuten und den Entwicklungshilfeprojekten erfuhr desto unwahrscheinlicher wurde die Theorie das sich Martina einfach nur ein paar Tage Auszeit genommen hatte.
Bernau deckt immer mehr ungereimtheiten auf und kommt auf die Spur dubioser Machenschaften.
Das ist sehr spannend und dank der kurzen knappen Sätze fliegen die Seiten nur so dahin.
Mit Bernau hat Olaf Jahnke einen sehr sympathischen Ermittler geschaffen der sich nicht die Butter vom Brot nehmen lässt und sich durchaus zu behaupten weiß wenn ihm jemand dumm kommt und der immer zufällig Fälle übernimmt, die mehr sind als sie auf den ersten Blick scheinen, das macht sie so spannend, man weiß als Leser zu Beginn nie was genau einen erwartet, ich persönlich mag diesen Überraschungseffekt sehr.

Die vermisste Freundin bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung.

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Mord eines Anderen

Klaus Heimann
Flexibler Einband: 250 Seiten
Erschienen bei edition oberkassel, 15.11.2018
ISBN 9783958131545
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt: Sigi Siegbert erzählt in seiner Stammkneipe von einem Mord der sich 2010 ereignete, während sich das Ruhrgebiet auf zwei Großereignisse freut, der  Still-Leben Ruhrschnellweg und der Loveparade in Duisburg, wird der Geschäftsführer einer Essener Firma in seinem Büro ermordet.
Meine Meinung:
Ich mag das Konzept das Klaus Heimann verwendet, er lässt Sigi in der gemütlichen Kneipenatmosphäre erzählen, was passiert ist, wie die Ermittlungen verliefen, wie eins zum anderen führt und alle Spuren und Informationen Schlussendlich zum Mörder.
Sigi und sein Team hatten es diesmal mit einem kniffeligen Fall zu tun, die Spurenlage ist sehr dünn, es gibt kaum Verdächtige und wenn ist ihr Motiv so klar, das ich mir nicht vorstellen konnte den Mörder vor mir zu haben, ob ich recht hatte müsst ihr schon selber lesen.
Als Leser begleiten wir Sigi auf jedem Schritt, er lässt uns an jedem Ermittlungsschritt teilhaben, manchmal sogar gefühlt in Echtzeit, eine Fahrradfahrt, die ihn von zu Hause zum Tatort führte, war mir einen Ticken zu genau beschrieben, aber das nur am Rande, denn im Großen und Ganzen habe ich es sehr genossen die Ermittlungen so nah verfolgen zu können.
Natürlich kam auch Sigis Privatleben nicht zu kurz, seine Frau Lotte ist einfach herrlich, sie hat ihren Sigi fest im Griff und er hat gelernt was eine gute Ehe nach so langer Zeit ausmacht. Das müsst ihr lesen, ich habe doch tatsächlich die eine oder andere Situation wieder erkannt. 😊Diese kleine Anekdoten, lockern die Atmosphäre etwas auf und das tut dem Buch gut und macht das Lesevergnügen mit aus.
Sigis Teamkollege Erich hat sich zu seinem Besseren verändert, zwar guckt er immer noch jeder hübschen Frau nach und spart auch nicht mit doofen Kommentaren, aber er ist seßhaft geworden und steht kurz vor der Hochzeit mit der Kollegin Möhrchen, die ihm die Kommentare wohl auch noch abgewöhnen wird. Der Tonfall der Protagonisten ist flapsig, manchmal etwas zu flapsig für meinen Geschmack aber das Ende bzw. das was Sigi am Ende sagt ( das darf ich euch wieder nicht verraten) hat mich wirklich versöhnt.
Mord eines Anderen ist ein spannender Krimi mit echten Schmunzel und Gänsehauteffekten und bekommt von mir ein Lesempfehlung.

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71 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Erhebung

Stephen King , Bernhard Kleinschmidt
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.11.2018
ISBN 9783453272026
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt: Tag für Tag steigt Scott auf die Waage und täglich zeigt sie weniger an. Was normalerweise für die Meisten ein Grund zur Freude ist, ist für Scott erschreckend, denn er hat weder etwas an seiner Lebensweise geändert noch macht seine Kleidung oder das was er in den Händen hält einen Unterschied. Ob er nun nackt ist oder sich die Taschen mit Gewichten vollstopft, die Waage zeigt immer dasselbe und täglich weniger. Weder er noch ein befreundeter Arzt haben eine Erklärung dafür. Aber fast noch mehr als das Phänomen stören ihn die Hunde der neuen Nachbarinnen die fast täglich ihr Geschäft auf seinem Rasen verrichten und die Art wie die beiden Frauen darauf reagieren Das ist nun nicht viel mehr als der Klappentext verrät, aber die Geschichte wird auf gerade mal 144 Seiten erzählt, ruck zuck ist zu viel verraten.  Meine Meinung: Als ich mich das erste Mal mit dem Inhalt des Buches beschäftigte, kam mir natürlich der Gedanke: Das hatten wir doch schon mal, Billy Halleck der Anwalt aus Der Fluch, wurde ja auch immer dünner ohne zunächst eine Erklärung dafür zu haben, wer glaubt denn schon an Flüche?Aber der Meister, wäre nicht der Meister wäre diese Geschichte nicht völlig anders, es geht nicht um Rache oder Schuld, es geht um Toleranz und ein friedliches Miteinander um Freundschaft und vielleicht auch ein klein bisschen daraum sein Schicksal anzunehmen. Ich habe immer mehr das Gefühl, das es dem Autor in seinen Novellen mehr darum geht seinen Lesern eine Botschaft zu vermitteln als sie das Gruseln zu lehren, die übersinnlichen Phänomene sind eher schückendes Beiwerk und machen die Story natürlich ungleich spannender. Ich vergebe für Die Erhebung eine absolute Leseempfehlung.

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66 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

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Nanos - Sie bestimmen, was du denkst

Timo Leibig
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 24.09.2018
ISBN 9783764531904
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

2028

Deutschland hat sich abgeschottet vom restlichen Europa, das an der Flüchtlingskrise zerbrochen ist, Nachrichten aus dem Rest der Welt kommen kaum oder gar nicht bei der Bevölkerung an. Im TV laufen in Dauerschleife Reden des Bundeskanzlers Johann Kehlis. Wer an ihm Kritik übt, wird denunziert und verhaftet.

Aber Kritik gibt es so gut wie nie, Kelis wird verehrt und die Menschen glauben alles was er propagiert. Nicht ganz freiwillig allerdings, denn im Trinkwasser und den Nahrungsmitteln sind Nanopartikel versteckt, die das Denken der Menschen beeinflussen. Es gibt aber auch Menschen, die gegen die Partikel von Beginn an Immun sind, oder im Laufe der Zeit eine Immunität entwickeln. Und diese Menschen formieren sich im Widerstand.

Als Malek, ein entflohener Häftling, dem Widerstand in die Hände fällt, schließt er sich ihnen zunächst nur an um ein Versprechen einzulösen, das er seinem Besten Freund gab.


Meine Meinung:

Ich liebe "was wäre wenn" Szenarien, wenn Schriftsteller damit spielen und Welten erschaffen die genauso existieren können, und die Welt die Timo Leibig erschaffen hat, liegt ja nun wirklich nicht weit von dem, was sein könnte, ein Diktator der das Volk unterdrückt und jeden aus dem Weg räumen lässt, der auch nur ansatzweise gegen ihn ist. Das sich Kehlis modernster Technik bedient, um seine Ziele durchzusetzen ist auch nicht abwegig, an Nanopartikeln die im Körper eines Menschen etwas bewirken, wird ja geforscht.

Aber auch ohne Nanoteilchen, wäre das Szenario erschreckend genug. Ein Alleinherrscher, der gegen alle Menschlichkeit seinen Willen durchsetzt und dem nur ein paar Widerstandskämpfer entgegenstehen, die mehr Enthusiasmus als Kampferfahrung aufzubieten haben und die einen Kriminellen als Unterstützung in ihren Reihen willkommen heißen, wenn auch erst nach langen Diskussionen untereinander, zeigt, wie verzweifelt die Situation eigentlich ist.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, er ist flüssig und verliert sich nicht in überflüssigen Beschreibungen und dennoch zeichnet Timo Leibig klare Bilder so das man alles vor Augen hat. Im Großen und Ganzen hat mir Nanos. Sie bestimmen was du denkst. Gut gefallen, etwas mehr über die Thematik der Nanoteilchen und ein weit weniger offenes Ende hätten mir zwar besser gefallen, aber ich kann trotzdem guten Gewissens eine Leseempfehlung aussprechen, denn es geht ja weiter und vielleicht werden dann alle Frage beantwortet.

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22 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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NSA - Nationales Sicherheits-Amt

Andreas Eschbach
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Lübbe Audio, 28.09.2018
ISBN B07GP93RC1
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt. Weimar 1942. Die Programmstrickerin Helene arbeitet beim NSA. Mit aller Hingabe viel Talent und Können entwickelt die junge Frau Komputerprogramme. Programme die ihr Kollege Lettke für seine eigenen, miesen Zwecke benutzt.


Meine Meinung:

NSA als ich den Titel und den Klappentext las, war meine Neugier schon geweckt. Was wäre gewesen hätten die Nazis tatsächlich schon Computer gehabt, Mobiltelefone und soziale Netzwerke und mit den Nazis natürlich auch schon alle andere Staaten.

Selbstverständlich noch nicht so ausgereift wie in der Gegenwart, aber völlig ausreichend um Regimegegner auszuspionieren und dann auszuschalten.

Ich konnte gar nicht so schnell lesen,wie mein Kopfkino lief, ich musste unbedingt wissen, wie sich Andreas Eschbach die Zeit mit den technischen Möglichkeiten vorstellte. Das Szenario, das der Autor entwickelt ist erschreckend, totale Überwachung, alles was jemals im Weltnetz (Internet) geschrieben wurde, wird archiviert und ist jederzeit abrufbar. Durch die Abschaffung des Bargelds, werden sogar alltägliche Einkäufe gespeichert und anhand der Durchschnittswerte eines Haushalts können die Behörden auf die zu versorgenden Personen schließen und sollten sie zu dem Verdacht kommen, das Regimegegner versteckt werden eingreifen.

Verschwörungstheoretiker sehen hier vielleicht nicht ganz zu unrecht Parallelen zur Gegenwart.

Eschbachs Protagonisten sind liebevoll und detailliert ausgearbeitet, auch wenn sein Focus mehr auf Helene zu liegen scheint als auf Lettke und alle anderen, Helene ist die heimliche Hauptfigur über sie erfahren wir am Meisten, ihr Leben, ihre Beziehungen zu den Regimetreuen Eltern, zu ihrem Onkel der der Regierung eher kritisch gegenübersteht und natürlich zu ihrer großen Liebe Arthur, beschreibt der Autor sehr authentisch. Ich mochte sie sehr. Ganz im Gegensatz zu dem kriminellen Eugen Lettke, der nach meinem Verständnis wonach die Nazis ihren Arierstempel vergaben nur äußerlich den Ansprüchen genügt, innerlich ist er ein Widerling, korrupt, feige, egoistisch, ein Vergewaltiger und Verräter,bei genauerem Nachdenken also doch genau das was die Nazis wollten. Mit Lettke hat Eschbach einen Charakter erschaffen über den ich mich wirklich aufregen konnte.

NSA ist nicht mein erstes Buch des Autors, ich mochte seinen Schreibstil schon immer und auch das er oft aktuelle Themen aufgreift, aber aus irgendeinem Grund hatte ich auch schon häufiger Schwierigkeiten mit dem wie er die Romane enden ließ, ich könnte da jetzt nicht den Finger drauflegen, es war immer nur ein Gefühl. Je näher ich dem Ende kam, desto unruhiger wurde ich also. Vielleicht könnt ihr euch meine Erleichterung vorstellen wenn ihr das Buch gelesen habt, ich liebe das Ende.

Noch kurz zum Cover, das mir auch sehr gut gefällt, es passt zum Buch und mit dem Auge im Mittelpunkt bringt es dem Betrachter das Thema schon sehr nah.


NSA NATIONALES SICHERTS-AMT bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung.

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194 Bibliotheken, 18 Leser, 1 Gruppe, 40 Rezensionen

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Der Outsider

Stephen King , Bernhard Kleinschmidt
Fester Einband: 752 Seiten
Erschienen bei Heyne, 27.08.2018
ISBN 9783453271845
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt: Terry Maitland hat etwas unfassbares getan, der beliebte Baseballtrainer, missbraucht und tötet einen 11-jährigen Jungen auf bestialische Weise. Zeugenaussagen und Spurenlage lassen keinen anderen Schluss zu, so das Detective Ralph Anderson ihn ohne vorige Vernehmung in aller Öffentlichkeit festnimmt. Doch Terry Maitland hat ein Hieb- und Stichfestes Alibi.

Meine Meinung:
Natürlich habe ich mich auf den neuen Roman Stephen Kings gefreut, auf zwei oder drei lange Lesenächte, in denen ich das Buch förmlich inhaliere.
Nur sind jetzt seit der Veröffentlichung mehr als zwei oder drei Nächte vergangen, ich habe tatsächlich viel länger gebraucht als gedacht um das Buch zu lesen. Woran lag es?
Die Frage ist schnell beantwortet. Am ersten Drittel des Buches. Der Outsider beginnt wie ein Kriminalroman, es gibt einen Mord, einen Verdächtigen und schnell steht fest, er war es, alle Zeugen sind glaubwürdig, wären da nicht auch Hinweise auf die Unschuld Terry Maitlands.
Das alles erzählt Stephen King wie immer in einer sehr bildhaften Sprache, ich liebe seine Art zu schreiben, nur ist in diesem Buch alles etwas behäbiger um nicht zu sagen zäh.
Warum ich es nicht abgebrochen habe? Auch diese Frage ist einfach zu beantworten. Stephen King hat es geschrieben, da kommt noch was.
Und so war es auch.
Nach den ersten 250 Seiten, läuft Stephen King zur Höchstform auf, er entwickelt ein kompliziertes Szenario, bei dem so manch anderer schnell seinen eigenen Faden verloren hätte, King nicht, er hält sie fest in der Hand und führt seine Leser zwar langsam aber nicht langweilig daran entlang zu einem Finale, das recht spannend und schlüssig ist.
Kings Protagonisten sind wie immer detailliert beschrieben, fast schon liebevoll. Sein Hauptprotagonist Detective Ralph Anderson, ist ein intelligenter sehr guter Polizist und trotzdem schiebt er alle Zweifel an Maitlands Schuld zunächst von sich, es kann nicht sein was nicht sein darf, aber es nagt an ihm und so macht er sich mithilfe von Terrys Anwalt, einem Privatdetektiv und der wunderbaren Hollie Gibney, die treuen King Fans aus Mr.Mercedes, Finderlohn und Mind Control bekannt ist auf die Suche nach dem wahren Täter. Ein Puzzleteil nach dem anderen fügen sie zusammen, um am Ende ein Bild zu haben, das alles Mögliche ausschließt und nur das Unmögliche übrig lässt, was es dann zu bekämpfen gibt.

Ich muss auf anderen Seiten Sterne vergeben und so werden da nur 4 statt 5 Sterne stehen, der Beginn war mir persönlich zu zäh, aber die 4 Sterne für die letzten zwei Drittel, leuchten dafür um so heller.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Vom Ende eines langen Sommers

Beate Teresa Hanika
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei btb, 03.09.2018
ISBN 9783442757077
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt: Die schwangere Mariella lebt als Bildhauerin in Amsterdam, als sie ein Paket aus Italien bekommt, bis zum Rand gefüllt mit den Tagebüchern ihrer kürzlich verstorbenen Adoptivmutter Franka, zu der sie immer ein eher unterkühltes Verhältnis hatte.

Meine Meinung:
Achtung kann Spoiler enthalten.

1944 verbringt die 17-jährige Franka den Sommer bei ihrer  Familie in einem kleinen, italienischen Dorf, in ihrem Haus sind deutsche Offiziere einquartiert, die Resistenza versteckt sich in den Bergen und Franka bringt mit nächtlichen Botengängen für den Widerstand nicht nur sich in Gefahr. Ihre Liebe zu einem der deutschen Offiziere macht ihr Leben zu dem nicht einfacher.

2003 Franka liegt im Sterben, gemeinsam mit Mariella verbringt sie den Sommer wieder auf dem Gut in Italien. Die starrköpfige Frau weigert sich ärztliche Hilfe anzunehmen und leidet mit stoischer Ruhe.
2004 Mariella lebt nach dem Tod ihrer Mutter wieder in Amsterdam, kurz vor der Geburt ihres Kindes liest sie die Tagebücher ihrer Mutter und beginnt ihr Verhalten zu verstehen.

Beate Teresa Hanika erzählt die Geschichte im Wechsel auf diesen 3 Zeitebenen. Je mehr ich von Franka erfuhr, desto mehr meinte ich ihr Verhalten zu verstehen, die Distanz, die sie zu ihrer Adoptivtochter aufgebaut hatte, schien mir ein Schutzwall zu sein, ein Schutzwall gegen die Angst einen geliebten Menschen zu verlieren und gegen die Angst das dieser Mensch an der Wahrheit zerbrechen würde.
Am Ende des Buches schien mir Franka allerdings nur Feige zu sein, diese starke Frau, die um jeden Preis ihre Familie schützte, die unverheiratet mit einem Adoptivkind im Arm zu ihrer Familie aus New York zurückkehrte, war zu feige ihrer Tochter die Liebe zu geben auf die sie ein Anrecht hatte. Ich kann das nicht verstehen, das lässt mich wirklich ratlos zurück.
Hier sind wir an dem Punkt, an dem ich mir wünschte, dieses Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen zu haben. Mich mit anderen Lesern auszutauschen und natürlich mit der Autorin.
Vom Ende eines langen Sommers kommt leichtfüßig daher, der Schreibstil ist locker, die Autorin schaffte es mir den italienischen Sommer zu vermitteln, den durchdringenden Duft Basilikums in der Sonne, den Staub auf dem Kirchenvorplatz der von spielenden Kindern aufgewirbelt wird.
Ich mag das Buch, ich mag die Protagonisten, auch wenn sie mit manchem Klischee behaftet sind, diese Klischees passen zur Geschichte und in die Zeit.
Vom Ende eines langen Sommers, ist eines dieser Bücher, die man in kürzester Zeit liest und während des Lesens denkt: Ja, nette Lektüre für zwischendurch, ein bisschen was fürs Herz, ein bisschen was zum Nachdenken. Und wenn man dann durch ist und eine Nacht darüber geschlafen hat, kommen die Gedanken.
Ich werde die weiteren Rezensionen zu diesem Buch auf jeden Fall im Auge behalten, vielleicht verstehe ich Franka eines Tages.
Solltet ihr dieses Buch lesen?
Auf jeden Fall.

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85 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 69 Rezensionen

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Die Tote im Wannsee

Lutz Wilhelm Kellerhoff
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 10.08.2018
ISBN 9783550050640
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt: Als die Leiche einer jungen Frau im Wannsee gefunden wird, soll  Kriminalkommissar Heller den Fall schnell abschließen, ein Verdächtiger ist auch rasch gefunden: der Ehemann der Toten. Er gilt als gewalttätig und sein Alibi hält einer Überprüfung nicht stand.
Doch Heller lässt sich nicht davon abbringen sorgfältig zu ermitteln und damit seine Karriere aufs Spiel zu setzen, denn die Spuren führen ihn in höchste, politische Kreise.

Meine Meinung:
Bei meinen Überlegungen zu: Was lese ich als nächstes? Stieß ich eher zufällig auf die Tote im Wannsee. Momentan lese ich ganz gern Krimis und Romane die in der Nachkriegszeit spielen. Besonders neugierig hat mich hier allerdings der Autor gemacht, denn es handelt sich nicht um einen Autor, es sind drei. Ich konnte mir bei besten Willen nicht vorstellen, wie drei unterschiedliche Menschen ein Buch zusammen schreiben können und am Ende kommt eine harmonische Geschichte dabei heraus.
Es ist ihnen hervorragend gelungen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und hatte es in zwei Nächten durchgelesen. Sie haben Fiktion und wahre Begebenheiten zu einer absolut runden Story verbunden. Die Charaktere sind realistisch und ihrer Rolle angemessen dargestellt, natürlich ist Wolf Heller der absolute Sympathieträger, von dem möchte ich gern mehr lesen.
Sehr interessant war der Einblick in die Ermittlungsarbeiten der Polizei zur damaligen Zeit, die aus heutiger Sicht beschränkten Mitteln, machten es den Beamten nicht einfach. Ohne konkrete Beweise, Augenzeugen oder ein Geständnis kam so mancher Verdächtiger mit seiner Tat durch, der heute durch DNA-Analysen überführt werden könnte. Dementsprechend rau, teilweise brutal waren auch die Verhörmethoden, ein Pluspunkt für Heller, der keine körperliche Gewalt anwendet.

Die Zeit, in der das Buch spielt, ist mir nur aus Erzählungen bekannt und natürlich wusste ich von den teilweise gewalttätigen Demonstrationen der Studenten, die mit allen Mitteln versuchten ihre Ziele durchzusetzen und als friedlicher Protest gegen das Establishment keine Wirkung zeigte, zu Pflastersteinen und Molotowcocktails griffen. Auch diesen Aspekt der damaligen Zeit greift das Autorentrio auf. Die junge amerikanische Studentin Louise erlebt hautnah mit wie aus Make Love Not War, blutige Krawalle werden und das die Gleichberechtigung der Frauen, auch in einer Kommune oftmals an der Küchentür endet.

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70 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

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PUPPENMUTTER

Astrid Korten
E-Buch Text: 353 Seiten
Erschienen bei Selfpublisher, 03.09.2018
ISBN B07H3D52SD
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Tessa wird in ihrem Haus überfallen, die Einbrecher verlangen Geld, Geld von dem Tessa sicher ist das sie es nicht im Haus hat. Als Tessas Nichte die Einbrecher stört und die Polizei ruft, ergreifen sie die Flucht nicht ohne die Warnung das sie zurückkommen. Nach dem Überfall  kümmern sich ihr Schwager und ihre beste Freundin Amelia rührend um sie, nur Jules taucht nicht auf. Tessa ahnt nicht das der Albtraum soeben erst beginnt.

Meine Meinung:
Von Astrid Korten ist man so einiges gewöhnt, ihre Thriller sind verstörend und knallhart und so wusste ich schon das Puppenmutter mir wieder einige durch wachte Nächte bescheren wird.
Und so war es auch, mit jeder Seite grübelte ich mehr, wie sich die Geheimnisse um Tessa lösen würden und was es mit den Liebesbriefen auf sich hat, die zwar die Leser zu Gesicht bekommen, der Adressat allerdings nicht und die immer bedrohlicher werden und natürlich gilt es das Geheimnis der Insassin im Zelle 13 zu lösen.
Astrid Korten gewährt ihren Lesern einen tiefen Einblick in die Abgründe der menschlichen Seele. Ihre Protagonisten kommen ihren Lesern ganz nah, manchmal bedrohlich nah, es ist schwer zu beschreiben aber man verliert beim Lesen die Distanz und spürt die Bedrohung fast körperlich, das macht den unverwechselbaren Schreibstil der Autorin aus. Natürlich habe ich beim Lesen überlegt was hinter allem stecken könnte mit dem Ende habe ich allerdings nicht gerechnet, wiedereinmal schaffte es die Autorin mich zu überraschen.
Ich vergebe eine Leseempfehlung für den 13 Thriller aus der Feder Astrid Kortens.

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17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Rabenfrauen

Anja Jonuleit
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 31.08.2018
ISBN 9783423217538
Genre: Romane

Rezension:

Anna will im Moor den Platz aufsuchen an dem ihr Lebensgefährte ums Leben kam und trifft dabei auf Renate und Horst, die mit ihren Kindern seit kurzem in Grösitz leben. Als sie im Mailpostfach ihres Freundes Nachrichten findet die Manfred, Renate und Horst in Verbindung bringen ist ihre Neugier geweckt. Mit dem was sie herausfindet und wie es ihr Leben verändern wird, hätte sie allerdings nie gerechnet.
Das Leben der Freundinnen Christa und Ruth ist unbeschwert, 1959 stehen sie kurz vor dem Abitur aber gerade sind Sommerferien und wenn sie mit dem Kartoffelkäfer sammeln, mit dem sie sich etwas Geld verdienen für den Tag fertig sind, können sie ihr Leben genießen. Eines Tages schlägt eine christliche Gemeinde ihre Zelte am Fluss auf. Die Mädchen sind fasziniert von der Gemeinschaft, dem Zusammenhalt und vor allem von Erich, in den sich beide verlieben.

Meine Meinung:

Das Buch ist etwas schwierig zu lesen, da jedes Kapitel aus der Perspektive einer anderen Person geschrieben ist und die Erzählung in den Jahrzehnten wechselt.


Colonia Dignidad, als Kind hörte ich das erste Mal von der christlichen Gemeinschaft in der alle Mitglieder ihre Kraft und Fähigkeiten in den Dienst für andere stellten und in Chile den ärmsten zu Seite stünden. Und so war für mich, der Name der Sekte immer mit positiven Gedanken verbunden bis ich als Erwachsene die ersten Berichte hörte, das auch diese Sekte nicht besser ist als andere, im Gegenteil. Folter, Ausbeutung, Missbrauch und Demütigungen gehörten zum alltäglichen Leben der Opfer Paul Schäfers. Aus heutiger Sicht ist es kaum vorstellbar, dass sich intelligente Menschen so bedingungslos ausliefern, dass sie trotz offensichtlicher Anzeichen von Ausbeutung und Unterdrückung nicht bei der erstbesten Gelegenheit gehen oder wenn das offizielle verlassen der Sekte nicht mehr möglich ist, fliehen bevor es zu spät ist. Man muss sich also immer vor Augen halten wie es den Mensch damals, kurz nach dem Krieg ging, viele Menschen hatten ihre Heimat verloren waren an ihrem neuen Wohnort nicht willkommen, wussten nicht was sie ihren Kindern am nächsten Tag zu essen geben sollten. Paul Schäfer hatte also leichtes Spiel.
Eine Flucht war wohl nur möglich solange die Sekte in Deutschland war, in Chile war das Gelände stark bewacht und die Vernetzung Schäfers mit den dortigen Behörden und auch der deutschen Botschaft, einzigartig. Wem die Flucht gelang, der kam nicht weit, er wurde aufgegriffen und zurück gebracht.

Ohne Vorwissen zu der Sekte und den Geschehnissen in Chile, überliest man vielleicht so manchen Hinweis auf das was innerhalb der Sekte geschieht, erst nach und nach wird Anja Jonuleit deutlicher und offenbart das wirkliche Grauen, ich hatte beim Lesen so manches Mal Tränen in den Augen. Rabenfrauen, ist ein erschütternder Roman ohne wirkliches Happy End, denn die Opfer Schäfers leiden immer noch.
Colonia Dignidad bedeutet übrigens Kolonie Würde, einen perfideren Namen hätte Schäfer sich nicht aussuchen können.
Rabenfrauen bekommt eine absolute und uneingeschränkte Leseempfehlung von mir.

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21 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Blutroter Stahl (Sword & Sorcery Anthologie)

Andre Skora , Michael Quay , Ingo Schulze
Flexibler Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Mantikore-Verlag, 09.07.2018
ISBN 9783961880461
Genre: Fantasy

Rezension:

Zum Inhalt verrate ich ein bisschen im Text, zu Kurzgeschichten ist das echt schwierig ohne allzu viel zu verraten.
Ich liebe Kurzgeschichten,ich mag keine elend langen Reihen oder Schlachtengetümmel das sich über mehrere Seiten hinzieht, was passt da besser als eine Anthologie?
Jetzt musste ich nur noch herausfinden was "Sword & Sorcery" genau heißt, ich hab doch keine Ahnung von den verschiedenen Fantasy Genres, und schon konnte es losgehen.

19 Geschichten
19 Autoren

 Es beginnt gleich düster und unheimlich mit "In den Wälders so still" von Christian Günther, dessen Held Gor gegen den Herrn des Waldes und seine bösen Wesen kämpft, sehr anschaulich und detailliert.

Anja Bagus lässt "Das letzte Lied" erklingen, eine Geschichte über Freundschaft, Lebensfreude und die Erfüllung einer Verpflichtung, koste es was es wolle.

Judith und Christian Vogt weihen uns in "Das Geheimnis des Stahls ein", wiederum eine sehr gut erzählte Geschichte, über die ich etwas länger nachdenken musste.

Thorsten Küper, "Finde Frieden unter den geborstenen Monden". Eine meiner Lieblingsgeschichten, toll erzählt, fantastische Idee gut umgesetzt, ein bisschen blutig, ein bisschen eklig und mit viel List und Tücke.

"Die Rosine im Kuchen" von B.C.Bolt, hier mochte ich sowohl den Schreibstil als auch die Geschichte, nur das Ende mochte ich nicht, aber es gibt schon eine Geschichte, weltberühmt, von meinem Lieblingsautor, das Ende mochte ich genauso wenig und der zählt zu den bestbezahlten Autoren überhaupt, das lässt für B.C.Bold ja hoffen, das es ihm irgendwann ebenso ergeht.

Marc Geiger führt  uns in "Die träumende Stadt"am ungewöhnlichen Schreibstil muss der Autor noch ein wenig feilen, ich habe verstanden was er damit ausdrücken will, aber er fließt ihm noch nicht so ganz flüssig aus der Feder.Wenn das aber mal richtig rund ist, können wir uns hoffentlich auf viele weitere Geschichten freuen.

Kay Noa " Treue" Die Geschichte hätte ich zu Beginn wegen der Art zu sprechen eines Protagonisten fast abgebrochen, falls es euch ebenso ergeht: Durchhalten, es lohnt sich, die Story hat mehr Tiefgang als erwartet und he nach dem wie man das Ende interpretiert auch viel Witz. 😉

Tom Daut: "Die letzte Schlacht". Ein weiterer Favorit meinerseits. Manchmal muss man als König große Opfer bringen um sein Volk vor unendlichem Leid zu bewahren.

"(K)ein Held für einen Tag" von Gloria H.Manderfeld, hier verrate ich gar nix zu der Geschichte, das müsst ihr selber lesen, sie war witzig und ein kleines bisschen gemein, ich liebe sie.

Daniel Isberner: "Die Rache", leider wieder die Art Ende die mir persönlich nicht so gut gefällt, als Beginn einer längeren Geschichte, wäre die Story ein toller Anfang gewesen.

Christel Sheja "Der Weg einer Königin" Wenn fast alles stimmt, Schreibstil, Wortwahl aber die Geschichte trotzdem nicht gefällt, finde ich das persönlich immer sehr schade und hoffe auf die Gelegenheit eine andere Geschichte zu einem anderen Thema lesen zu können.

"Wiedergeburt" von Florian Wehner, beim Titel war ich erst etwas skeptisch ob nun wieder so eine "Dreht sich im Kreis Story" kommt, gut das sich die Wiedergeburt auf die Wiedergeburt des Helden an sich bezog. Mir hat die Geschichte gut gefallen.

Mike Krzywik-Groß hat mit "Der Krähenkönig" eine fast perfekte Geschichte zu der Anthologie beigesteuert, das Happy End um jeden Preis hat für mich die Geschichte etwas kaputt gemacht.

"Blutstein" von Peter Hohmann, beweist wieder einmal das auch Unterhaltungsliteratur den Kopf fordern kann. Nein so war das jetzt nicht gemeint. Unterhaltungsliteratur fördert das Denken. So, liest sich das besser. Tolle Geschichte.

Torsten Exter " Die Welle der Meeresbiester" Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, ich konnte die die Örtlichkeiten und die Protagonisten fast vor mir sehen, das Leid der Einen und die Grausamkeiten der Anderen, waren so bildhaft beschrieben, das war schon Gänsehaut erzeugend.

Dominik Schmeller "Ein wahrer Waraeger" Diese Geschichte gehört meiner Meinung nach in ein komplettes Buch, als Leseprobe wäre sie toll, ein guter Appetithappen um dem Leser Lust auf mehr zu machen, aber nicht das was ich mir unter einer Kurzgeschichte vorstell. Boah wie erkläre ich jetzt was ich meine? Als wäre eine in sich abgeschlossene Szene aus einem Roman herausgenommen und als KG verwendet worden. Trifft es am Besten.

"Die Nadel" von Mario Steinmetz, dieser Autor war unter anderen natürlich, der Grund warum ich diese Anthologie lesen wollte. Bisher war alles was ich von Mario Steinmetz gelesen hatte, weit ab von Schwertkämpfen (Die Totes Land - Trilogie, die hoffentlich bald einen 4. Band bekommt, ist einer meiner Horrorfavoriten) Und er hat mich nicht enttäuscht, eine ausgefeilte, absolut logische und sehr spannende Geschichte.

"Tulmirs Dämonen" von Jörg Benne, hat mich zutiefst traurig zurück gelassen und doch war sie eine der besten Geschichten der Anthologie, sie regt zum Nachdenken an über die Sinnlosigkeit des Krieges. Diese Geschichte könnte stellvertretend für alle Kriege dieser Welt stehen, in jedem wurde und wird unehrenhaft gekämpft. Und nach jedem Krieg werden die Soldaten allein gelassen, mit dem was sie erlebt haben und mit ihren Taten.

Und zu guter letzt Karl-Heinz Zapf "Im bleichen Licht des Mondes" Diese Geschichte pieckt ein wenig, mir persönlich fehlt ein wenig Information zu den Protagonisten, wo kommen sie her, wo gehen sie hin, das wie und warum sie handeln wie sie handeln. Aber wie bei allen Geschichten in dieser Anthologie, überzeugten mich Schreibstil und Wortwahl.

So ihr Lieben, das waren sie, die 19 Geschichten von 19 Autoren, von denen ich bei keinem sagen muss, den brauch ich nicht noch mal lesen. Ich vergebe für Blutroter Stahl eine absolute Leseempfehlung.

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Alte Feinde

Petra Ivanov
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Unionsverlag, 27.08.2018
ISBN 9783293005372
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt: Nach einem Mord mit einer Waffe aus dem amerikanischen Bürgerkrieg, reist die Schweizer Staatsanwältin Regina Flint in die USA, um dort Hinweisen nachzugehen. Gleichzeitig hofft sie, näheres zum Verbleib Bruno Cavallis zu erfahren, der  in einem Cherokee Reservat in einer Mordserie, ermittelt und untergetaucht zu sein scheint.

Meine Meinung:
Zunächst einmal:Alte Feinde ist der 8. Band einer Reihe um Bruno Cavalli und Regina Flint. Normalerweise würde ich jedem raten mit dem 1. Band zu beginnen, aber das ist hier  wirklich nicht nötig, die Autorin Petra Ivanov hat es tatsächlich geschafft, alle notwendigen Informationen in die aktuelle Geschichte einzustreuen die der Leser braucht um sich zurechtzufinden und um eine ausreichende Vorstellung der Charaktere zu bekommen.
 Petra Ivanov hat die einzelnen Taten geschickt miteinander verbunden, so das weder die Ermittler noch die Leser direkt auf die Zusammenhänge aufmerksam wurden, nach und verbinden sich die einzelnen Fäden zu einem stimmigen Gesamtbild, hier passt wieder das Bild des gern bemühten Puzzle, das mit jedem Puzzleteilchen mehr von seinem Geheimnis preisgibt.
Sehr interessant waren die Rückblicke, die von der Mordwaffe erzählten, wie sie während des amerikanischen Bürgerkriegs in die Hände der verschieden Menschen gelangte und die gleichzeitig vom Schrecken des Krieges und den grauenhaften Zuständen in den Gefangenenlager erzählen. Durch das Buch hatte ich einen Anreiz bekommen mich etwas näher mit dem Bürgerkrieg zu befassen und erfahren das die Rolle des Henry Wirtz, der als Kriegsverbrecher hingerichtet wurde noch immer kontrovers diskutiert wird.
Die Hauptprotagonisten Regina Flint und Bruno Cavalli, lernt man auch in dem 8. Band der Reihe gut genug kennen um sich ein Bild machen zu können, besonders Cavalli, der in dem Reservat in dem er den Indian-Killer stellen soll, aufwuchs ist sehr bildhaft beschrieben, naturverbunden und zerrissen zwischen dem Wunsch in der Wildnis der Smoky Mountains zu leben oder bei seiner schweizer Familie bestehend aus Regina und seinen Kindern Chris und Lily. Ich vermute mal das diese innere Zerissenheit in den Vorgängerbänden noch mehr zum tragen kommt.
Petra Ivanov verzichtet auf unnötige Gewalt, es gibt keine grauenhaften, blutigen Tatortbeschreibungen, die dem Leser den Magen umdrehen, sie bleibt recht nah an der Realität die zwar grausam und brutal ist, aber sicher viel weniger ekelerregend als ein großer Teil der Krimis und Thriller heutzutage vermuten lässt.
Ich vergebe für Alte Feinde, eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

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15 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

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Die Hilfskräfte - Die wahren Herren des Dungeons

Stefan Cernohuby , T.S. Orgel , A. S. Bottlinger ,
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 31.03.2018
ISBN 9783958693548
Genre: Sonstiges

Rezension:

Jeder von uns hat schon  von Helden und Heldinnen gehört die Abenteuer bestehen und mit unermesslichem Reichtum, Ruhm, Ehre und manchmal mit der Prinzessin belohnt werden. Ihre Geschichten werden nachts am Lagerfeuer oder in der Taverne von Generation zu Generation weitergegeben, diese Geschichten sind es oft die, den Funken Abenteuerlust entzünden den es braucht um die Zuhörer selbst zu Helden werden zu lassen und die dann ausziehen um für Ruhm, Ehre, unermesslichen Reichtum und die Prinzessin gegen Monster, Magier und Drachen zu kämpfen, damit auch ihre Geschichte am Lagerfeuer und in den Tavernen......
Moment, das wiederholt sich ja alles. Und genau das ist der springende Punkt. Immer wieder werden Drachen getötet, Fallen ausgelegt, mal stirbt ein Monster mal ein Held, eine Mauer stürzt ein, ein magischer Trank wird getrunken und wer putzt und baut und füllt alles wieder auf? Genau die Hilfskräfte. Ohne die läuft nämlich nichts in so einem Dungeon, innerhalb kürzester Zeit wäre jeder Schritt des Helden ein Tritt in Drachenscheiße, wenn die niemand wegräumen würde.
In diesem Buch kommen die zu Ehren die es auch wirklich verdient haben.

Die Hilfskräfte
 Die wahren Herren des Dungeon

In 14 Geschichten entführen uns die Autoren hinter die Kulissen eines Dungeons in die Wartungsgänge und in die Hölle der Bürokratie. Normalerweise gibt es in Anthologien immer mindestens eine Geschichte die mir nicht so gut gefiel, hier nicht, hier liebe ich jede einzelne ( die eine mehr die andere weniger, aber ich liebe sie alle.
Ich kannte nicht alle Autoren die in dieser Anthologie vertreten sind und manche nur dem Namen nach, aber hier zeigt sich wieder einmal der Vorteil von Kurzgeschichten, die sind wie Speed Dating, innerhalb kürzester Zeit bekommt man einen Eindruck und der kann entscheidend für das weitere Leben sein, bei Kurzgeschichten ist er vielleicht entscheidend für den nächsten Buchkauf.

Es ist immer wieder erstaunlich mit wie wenigen Worten manche Autoren auskommen um ihren Charakteren Leben einzuhauchen, sie so zu beschreiben das man sie vor sich sieht. Fräulein Edeltraut Krallengrün aus der Feder von Rebekka Pax ist ein gutes Beispiel, vor meinem geistigen Auge hatte ich immer Madame Mim, sollte ich mich total irren bitte ich um Entschuldigung.

Für Rollenspieler bietet das Buch sicherlich den einen oder anderen neuen Blick auf einen Dungeon, für Laien die absolut keine Ahnung was da so passiert, so wie mich, ist der Blick hinter die Kulissen sicher hilfreich und vielleicht lebensrettend. (Oder auch nicht, wer weiß das schon)

Ich vergebe eine absolute Leseempfehlung. Die Hilfskräfte machen einfach Spaß.

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4 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Die Herren von Nebelheim

Susanne Pavlovic
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 01.08.2018
ISBN 9783958693494
Genre: Fantasy

Rezension:

Ausnahmsweise bekommt ihr, statt einer eigenen kurzen Inhaltsangabe, den Klappentext, ich würde mich in der Geschichte verlieren und erst am Ende wieder herausfinden und dann bräuchtet ihr das Buch nicht mehr zu lesen, das wäre ja schade:

Diesen Krieg gewinnt Krona Karagin nicht mit dem Schwert. Und sie gewinnt ihn nicht alleine ...

Die neue Königin von Abrantes empfängt hohen Besuch. Noch während bei Hof die letzten Vorbereitungen laufen, herrscht in den Tiefen unter der Goldenen Burg ein Kampf ums Überleben. Doch Monster in der Tiefe sind nicht das einzige Problem: Ein Zauberspiegel schickt Heermeisterin Krona Karagin und Wolfram den Spielmann in ein fernes Land, das von Hungersnöten, Seuchen und Kriegswirren gezeichnet ist. Ihre Aufgabe: rechtzeitig den Heimweg finden und Ereignisse in der Zukunft verhindern, die in der Vergangenheit längst geschehen sind.

"Die Herren von Nebelheim" ist Herzblutvergießen für Fortgeschrittene.


Meine Meinung:
Ich wusste ich würde dieses Buch lieben aber ich bin nicht der Typ für "Ach und "OH" und "Schmelz" und bei dem Satz "Herzblutvergießen für Fortgeschrittene" bin ich ein klein wenig zusammen gezuckt, aber wirklich nur kurz, denn hey es sind Krona und der Spielmann und Susanne Pavlovich hat es geschrieben.
Die Autorin verlangt ihren Lesern einiges ab, die Geschichte ist nicht mal kurz nebenbei gelesen, kaum lässt die Konzentration aus welchem Grund auch immer kurz nach, hat man vielleicht eine entscheidende Stelle überlesen und blättert noch mal zurück. Wer auch immer behauptet das Fantasy seichte Lesekost ist, irrt hier gewaltig. Wie in allen Geschichten aus Abrantes hat die Autorin auch hier wieder die perfekte Mischung aus Anspruch und Humor gefunden.
Susanne Pavlovich wartet ihn ihrem Buch Die Herren von Nebelheim mit vielen Wendungen und Rätseln auf, die sich aber zum Ende alle auflösen, im Gesamtbild der Geschichte passt jedes noch so kleine Teilchen zu den anderen.
Zu den Protagonisten, sie sind wie sie sind, so wie wir sie in den vorigen Büchern kennengelernt haben. Stark, verletzlich, liebevoll, gnadenlos, unabhängig,loyal. Um die Bindung der einzelnen Personen untereinander richtig zu verstehen muss man sie kennen. Ihr solltet sowieso alle Bücher aus Abrantes lesen. Auch um das Ende des Buches zu verstehen, die Beweggründe warum Krona und der Spielmann Wolfram handeln wie sie es tun, wenn mir fast die Tränen kommen, legt ihr euch besser Taschentücher bereit.

Die Herren von Nebelheim, bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung
und damit es euch leichter fällt die vorigen Bücher aus Abrantes zu finden liste ich die mal auf.

Das Spielmannslied: Der erste Abrantes Roman
Der Sternenritter: Der zweite Abrantes Roman

Drei Lieder für die Königstochter. Ein Spielmann Abenteuer in Abrantes

Feuerjäger 1: Die Rückkehr der Kriegerin
Feuerjäger 2: Herz aus Stein
Feuerjäger 3: Das Schwert der Königin

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Shamrock Alley - In den Gassen von New York

Ronald Malfi , Raimund Gerstäcker
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Luzifer-Verlag, 28.02.2018
ISBN 9783958352735
Genre: Krimi und Thriller

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86 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

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Vergessene Seelen

Frank Goldammer
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 22.06.2018
ISBN 9783423262019
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt: Drei Jahre nach Kriegsende liegt Dresden noch in Trümmern,die Menschen hungern und nichts ist vor Plünderern sicher, weder das Gemüse in den Gärten noch die Kabel in ausgebombten Häusern. Jeder versucht so gut es geht zu überleben und sich mit den politischen Gegebenheiten zu arrangieren, sei es aus der Notwendigkeit wie Kriminalkommissar Max Heller oder sein Sohn Klaus aus tiefster Überzeugung. Vor dem Hintergrund der Neuordnung des Landes spielt Frank Goldammers neuster Fall. Ein toter Junge wird auf einer Baustelle gefunden. War es Mord ein Unfall oder sogar Selbstmord? Als Max zu ermitteln beginnt stößt er auf eine Mauer des Schweigens.
Nach §2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diesen Beitrag als Werbung
Meine Meinung: Nachkriegsromane gibt es viele, die meisten die ich bisher kannte spielten allerdings in Westdeutschland, sie erzählten vom Wiederaufbau, von der Hilfe der Alliierten, von Hoffnung und der Aussicht auf eine bessere Zukunft. Selten werden die Schwierigkeiten der Menschen beschrieben, ihre Ängste und  ihre Traumata. Zupacken,weiterleben, Happy End war meist der rote Faden in den Romanen.
In den Büchern Goldammers ist das anders. Zupacken und weiterleben, das tun auch die Menschen in seinen Geschichten nur wird dem Leser schnell klar das am Ende nicht unbedingt ein Happy End steht, mit nur einem falschen Wort, einer falschen Tat kann man ins Visier der sowjetischen Besatzer geraten und dann Gnade einem Gott. Diese Stimmung hat Frank Goldammer perfekt eingefangen.
Er wertet nicht er erzählt wie es wohl gewesen ist, dies gelingt ihm besonders durch die Person Max Hellers, der sich raushalten will aus der Politik, wie er es schon immer getan hat.
Für mich ist Vergessene Seelen nur am Rande ein Kriminalroman, sicher der Fall ist Interessant und ich war gespannt auf die Auflösung, aber das drumherum hat mich mehr fasziniert. Ich mochte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich möchte auf jeden Fall noch mehr von Max Heller und seiner Familie lesen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.


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352 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 105 Rezensionen

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The Girl Before

JP Delaney , Karin Dufner
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Penguin, 25.04.2017
ISBN 9783328100997
Genre: Krimi und Thriller

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

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Änderungsschneiderei Los Milagros

María Cecilia Barbetta
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.10.2010
ISBN 9783596182855
Genre: Romane

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 4 Gruppen, 3 Rezensionen

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Labyrinth des Zorns

Christian v. Ditfurth , Christian Ditfurth
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 17.04.2009
ISBN 9783462040869
Genre: Krimi und Thriller

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

afrika, gerechtigkeit, gesetz, kenia, krimi, massai, mollel, selbstjustiz

Hell's Gate - Mord in Kenia

Richard Crompton ,
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 19.06.2015
ISBN 9783423260626
Genre: Krimi und Thriller

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65 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

barker, bekenntnisse eines (pornographen-)leichentuchs, blutes, buch, bücher des blutes, clive, das, des, dritte, horror, kurzgeschichten, menschliche überreste, phantastik, rohkopf rex, sündenböcke

Das dritte Buch des Blutes

Clive Barker , Peter Kobbe
Flexibler Einband: 316 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.02.2006
ISBN 9783426629222
Genre: Krimi und Thriller

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

brasilien, drogen, geld, immigration, krimi, leibwächter, macht, mord, new york, new_york, rache, usa

Todesspiel

R Scott Reiss , Norbert Möllemann , Charlotte Breuer
Flexibler Einband: 397 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 02.04.2009
ISBN 9783548269634
Genre: Krimi und Thriller

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147 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Die Menschen, die es nicht verdienen

Michael Hjorth , Hans Rosenfeldt , Ursel Allenstein
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.09.2016
ISBN 9783499271083
Genre: Krimi und Thriller

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21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Post für den Mörder

Thomas Chatwin
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 26.06.2018
ISBN 9783499274459
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt: An Cornwalls Küste im beschaulichen Städtchen Fowey ( Das sprechen die Einheimischen Foy aus, an der falschen Aussprache erkennen sie Touristen) lebt Daphne Penrose gemeinsam mit ihrem Mann Francis. Daphne trägt die Post aus, Francis arbeitet für die Hafenbehörde. 
Sie führen ein ruhiges, ereignisloses Leben, so wie man sich das Leben der englischen Mittelschicht eben vorstellt, bis zu der Nacht in der Daphne von Schlaflosigkeit geplagt, beobachtet wie jemand etwas von einem Boot aus ins Wasser wirft und Francis kurze Zeit später eine Leiche aus dem Fluss zieht. Es ist der bekannte Reeder Edward Hammet. Als dann auch noch die Malerin Sandra McKallen verschwindet, beginnt Daphne auf eigene Faust zu ermitteln.


Meine Meinung: Cosy Crime, Kuschelkrimis, Häkelkrimis. Es gibt einige Worte um dieses Art Krimis zu beschreiben, ob Post für den Mörder unbedingt dazu gehört vermag ich gar nicht zu sagen, die Morde sind schon ziemlich brutal, aber der Rest des Buches ist trotz aller Spannung fast schon heimelig, ein Wohlfühlkrimi, ein anderes Wort fällt mir dazu nicht ein. Ich habe mich in Daphnes und Francis Gesellschaft wohl gefühlt, sie sind nett, freundlich und hilfsbereit.
Im Zuge ihrer Ermittlungen müssen sie feststellen, das sie ihre Nachbarn nicht so gut kennen wie sie bisher vermuteten, viele von ihnen verbergen etwas und Daphne und Francis müssen erst so manches Geheimnis lösen um dem Mörder auf die Spur zu kommen.
Thomas Chatwin hat einen sehr leichten Schreibstil,seine Beschreibungen der Landschaft Cornwalls weckt Sehnsüchte dieses herrliche Fleckchen Erde aufzusuchen und seine Bewohner kennen zulernen, dabei verliert er aber nie die Hauptstory aus den Augen und er fügt am Ende alle Puzzelteile zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen.
Ich hoffe auf weitere spannende Kriminalfälle mit Daphne und Francis, im doch nicht ganz so beschaulichen Fowey.

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Wem Ehre gebührt

Rainer Kottke
Flexibler Einband: 248 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 20.04.2018
ISBN 9783752816358
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Jan Buskohl, seines Zeichens Privatdetektiv, ist gerade in Frankreich unterwegs um den Schwiegersohn Siefkens aufzuspüren und ihn dazu zu bringen keine weiteren pikanten Fotos von Siefkens verstorbener Tochter ins Netz zu stellen. Nachdem Jan den Aufenthaltsort des Schwiegersohns herausgefunden hat, erfährt er das auch dieser mittlerweile verstorben ist.Währenddessen wird in Jans Heimatstadt Leer, der berühmte Krimiautor Nikisch kurz vor Beginn einer Lesung im Modehaus Göttberg, mit einer Torte beworfen, die Täterin kann unerkannt entkommen.
Nun hat Jan zwei Fälle zu klären, denn es tauchen immer wieder pikante Fotos auf und die Identität der Tortenwerferin ist zu ermitteln.

Meine Meinung:
Wem Ehre gebührt ist der zweite Band rund um Jan, seine Freundin Constanze und natürlich nicht zu vergessen Constanzes Vater den Kaufhauschef Hundertmark, man kann das Buch aber sehr gut lesen und verstehen ohne das erste zu kennen.
Rainer Kottke lässt seinen Protagonisten Jan in zwei Fällen ermitteln, die verschiedener nicht sein können. Da ist zu einem die üble Verletzung der Privatsphäre einer mittlerweile verstorben durch das verbreiten pornografischer Bilder im Internet und zum anderen der eher trivial erscheinende Tortenwurf, der auf den ersten Blick nur amüsant erscheint.
Allerdings entwickeln sich beide Fälle vollkommen anders als erwartet. Rainer Kottke lässt nichts aus, Intrigen,Mord, Missbrauch, Betrug all dies kommt zum Tragen. Aber wer jetzt denkt, das ist zuviel, der irrt. Die verschiedenen Handlungsstränge sind außerordentlich geschickt miteinander verknüpft.
Rainer Kottkes Schreibstil ist seit seinem letzten Buch ausgefeilter geworden ohne das er an Leichtigkeit verloren hat. ( Könnte ich das besser in Worte fassen, würde ich Bücher schreiben.Ich hoffe ihr versteht auch so was ich meine).
Geblieben sind die sehr sympathischen Protagonisten, sie agieren realistisch, keine Superheldenallüren und keine Depressionen, sie sind einfach nur menschlich.
Natürlich gibt es auch Bösewichte und die haben es in sich, den einen oder anderen hoffe ich in einem weiteren Fall für Jan wieder zutreffen und dann dabei zu sein wie Jan ihn zur Strecke bringt. Wer das ist, verrate ich natürlich nicht, da müsst ihr das Buch schon selber lesen.
Von mir gibt es auf jeden Fall eine absolute Leseempfehlung.

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