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90 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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Das Ende ist erst der Anfang

Chandler Baker , Gerda Bean , Vivien Heinz
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.07.2018
ISBN 9783522202480
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schwarz-Weiss-Haltung des Cover gefällt mir gut. Der Kontrast zwischen der oberen und unteren Buchhälfte ist sehr ansprechend und passt wunderbar zum Titel. Auch das balancierte Mädchen gefällt mir. Auch die zwei unterschiedlichen Titel-Schriftarten synergieren sehr gut.

Der Schreibstil war einfach und mitreißend geschrieben. Durch die Ich-Perspektive von Lake konnte ich mich sehr gut in sie hineinversetzen. Die Kapitelaufteilung mit der Zeitangabe in Hinblick auf Lakes Geburtstag hat mir gut gefallen.

Lake ist eigentlich ein ziemlich sympathisches Mädchen, dass zu einem großen Teil ein sehr glückliches Leben führt - bis zu diesem plötzlichen tragischen Ereignis, dass irgendwie nur noch Scherben zurücklässt. Ich fand hier Lakes Gefühle sehr gut nachvollziehbar. Ihr Verzweiflung konnte ich sehr gut nachempfinden. Im Laufe des Buches muss Lake sich sehr mit der Situation und ihrer bevorstehenden Entscheidung auseinandersetzen, was sie meiner Meinung nach sehr authentisch und nachvollziehbar gemacht hat. Ich fand ihre Entwicklung und ihren Charakterwachstum sehr spannend. Ringo fand ich auch eine sehr interessante Figur. Er ist sehr facettenreich und tiefgründig. Auch die restlichen Charaktere empfand ich eigentlich großteils sehr lebendig. Besonders hervorheben möchte ich hier irgendwie noch Lakes Bruder Matt. Lange dachte ich, dass er eigentlich nur eine Nebenrolle spielt und habe mich nicht so viel mit ihm beschäftigt. Aber schlussendlich habe ich auch ihn mit seiner Zerissenheit, Verletzlichkeit und Wegstoßerei in mein Herz geschlossen.

Die Grundidee der Geschichte fand ich sehr spannend. Den Wunsch einen Verstorbenen zurückholen zu können hegen wohl viele - in unserer Welt nur ein Traum, in Lakes aber Realität. Ich fand es hier die Thematik des Sterbens und Trauerns und schließlich auch des Weitermachens danach wunderbar dargestellt. Irgendwie war auch Behinderung und wie die Umwelt, aber auch damit umgehen kann oder eben nicht, sehr faszinierend. Matt hat hier im Buch eine wirklich spannende Entwicklung durchgemacht, die ich so zu Beginn eher nicht erwartet habe.

Zum Schluss möchte ich nicht zu viel sagen, schließlich wollt ihr ja sicher selbst herausfinden, wen Lake auferstehen ließ. Mir hat das Ende auf alle Fälle gut gefallen und ich fand es sehr passend. Es birgt nach wie vor eine gewisse Trauer, aber auch einen hoffnungsvollen Blick auf die Zukunft.

Fazit:
Berührende Geschichte mit spannender Thematik - von mir 5 von 5 Sternen ;)

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246 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

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Izara - Stille Wasser

Julia Dippel , Carolin Liepins
Flexibler Einband: 540 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 19.06.2018
ISBN 9783522506229
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover finde ich - wie schon bei Teil 1 - wieder sehr ansprechend. Der Hintergrund ist im Gegensatz zu Teil 1 hier ziemlich hell gestaltet, was mir gut gefällt. Mir gefällt auch der Kontrast zu Teil 1. Das Ornament finde ich wirklich schön eignearbeitet. Auch der Platz und der Stil des Titels gefallen mir. Was ich auch toll finde - beim Ebook merkt man es halt nicht wirklich, dass die beiden Cover perfekt nebeneinander passen und ein Gesamtbild ergeben.

Man könnte ja fälschlicherweise durch das helle Cover meinen, dass es in diesem Buch mit etwas mehr Licht und Sonnenschein mit den Charakteren weitergeht und diese nach den Ereignissen von Teil 2 eine kleine Verschnaufpause bekommen. Dies war aber leider nicht wirklich der Fall. Die Geschichte ging ziemlich rasant weiter und hatte einige ziemlich fiese Wendungen. Die Erklärungen und Beschreibungen zum hohen Rat und die ganze dafür erschaffene Welt haben mir wirklich sehr gut gefallen. Mit Action-Szenen wurde definitiv auch nicht gespart. Im Liebesparadies von Ari und Lucian ging es leider auch nicht wirklich ruhig zu. Trotzdem fand ich hatten die beiden auch wundervolle emotionale Szenen zusammen. Keine Ahnung wie die Autorin es geschafft hat, aber zu diesem ganzen Bündel hat sie es auch noch geschafft humorvolle Szenen einzubauen. Besonders die Szenen mit Bel entbehrten für mich oft eine gewisse Komik - auch wenn dabei doch stets eine unterschwellige Spannung mitspielte.

Die Charaktere haben sich in diesem Buch definitiv weiterentwickelt. Ari und Lucian mussten einiges dazulernen. Ich muss sagen, ich hatte es irgendwie nicht immer leicht mit den beiden in diesem Buch. Oft wollte ich einen der beiden ein wenig hauen. Aber ihr Verhalten machte im Anbetracht der schwierigen Situation im Nachhinein natürlich irgendwie Sinn. Die beiden sind daraus definitiv gestärkt herausgegangen. Auch die Nebencharaktere waren wieder sehr schön ausgearbeitet. die Vielfältigkeit der unterschiedlichsten Charaktertypen mochte ich sehr.

Der Schreibstil war wieder wunderbar zu lesen. Auch dieser Teil ist aus der Ich-Perskeptive von Ari geschrieben. Es gab aber auch ein paar Kapitel, die nicht aus ihrer Sicht geschrieben waren. Die Kapitelaufteilung im Allgemeinen hat mir gut gefallen. Viele Kapitel endet so spannend, dass ich nicht anders konnte als einfach weiterzulesen.

Auch am Schluss gibt es noch einmal ein sehr spannende Wendung und einen sehr großen Cliffhanger, der mich sehnsüchtig auf Band 3 warten lässt.

Fazit:
Gelungene Fortsetzung mit spannenden Wendungen und toller Charakterentwicklung - von mir 5 von 5 Sterne ;)

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

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Weltenbrand

Danara DeVries
Flexibler Einband: 424 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 24.08.2017
ISBN 9783744892339
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Das Cover gefällt mir eigentlich ganz gut. Die Farbgestaltung spricht mich an. Die Idee mit dem Schattenpärchen (ich nenn es jetzt einfach mal so) gefällt mir auch. Auch wenn es ein klein wenig irritierend ist am Anfang, dass beide lange Haare haben. Wenn man die Geschichte kennt, ist es aber halb so wild.

Der Schreibstil von Danara war einfach und flüssig zu lesen. Das Buch ist aus der Sicht des Erzählers geschrieben, wobei immer wieder auf die unterschiedlichen Perspektiven der Charaktere eingegangen wird.

Mit den Charakteren tat ich mich anfangs ein klein wenig schwer. Ich mochte Clairs Zwiespältigkeit zwischen ihrer starken Fassade und ihrem weichen Kern. Auch Daniel für sich war mir eigentlich ziemlich sympatisch. Aber die Beziehung der beiden zueinander blieb für mich leider ein wenig ein Rätsel. Es war für mich irgendwie nicht so nachvollziehbar, dass die Beiden sich so schnell Hals-über-Kopf ineinander verliebt haben. Irgendwie hätt ich mir hier einen langsamerern Verlauf in dieser Hinsicht gewünscht. Vielleicht konnte ich die Gefühle der beiden aber auch einfach nicht wirklich nachvollziehen. Von Sigrid war ich die meiste Zeit ziemlich genervt. Ihre Hintergrundgeschichte fand ich garnicht so schlecht, aber ihr Verhalten teilweise war wirklich unter jeder Gürtellinie. Lehmann und Tommy mochte ich dafür sehr. Es war schön zu sehen, wie sehr sie sich für ihre Kollegin einsetzen. Der böse Bruder von Daniel - Loke hat mir irgendwie ziemlich gut gefallen. Er war ein weundervoll vielseitiger Charakter - auch wenn man in diesem Band glaube ich nur Funken seines wahren Ichs erkennen konnte. Bei ihm bin ich auf alle Fälle sehr gespannt, wie es wohl weitergehen wird.

Die Grundidee der Geschichte (abgesehen von der Romanze, die ich ja leider nicht so ganz nachempfinden konnte) fand ich eigentlich ziemlich gut. Das Einbauen der nordischen Sagen hat mir wirklich gut gefallen. Teilweise hat für mich die Dynamik der Geschichte im Ganzen aber nicht so ganz gepasst. Manche Dinge gingen mir zu schnell, dafür gab es dann wieder Passagen, in denen wenig spannendes passierte und ich mich ein wenig durchkämpfen musste.

Das Ende des Buches ist ziemlich offen - vor allem in Hinsicht auf Loke. Ich bin also mal gespannt wie es im zweiten Band weitergehen wird.


Fazit:
Solider erster Band, mit schöner Grundidee - aber noch ausbaubar - ich gebe dem Buch 3 von 5 Sternen (für 4 hat es knapp nicht gereicht) ;)

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23 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Flucht

Jaden Quinn
E-Buch Text: 419 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 17.05.2018
ISBN 9783959623544
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Cover passt definitiv sehr gut in den Thrillerbereich. Es wirkt sehr düster und geheimnisvoll. Die Reagenzgläser im Vordergrund gefallen mir gut und passen definitiv zur Thematik der Geschichte. Die zwei Gestalten im Hintergrund sehe ich aber etwas zwiespältig. Das Geheimnisvolle daran gefällt mir, aber es ist fast etwas zu geheimnisvoll. Ich musste das Cover sehr lange anschauen, bis ich erkannt haben, dass hier 2 Gestalten abgebildet sind. Für mich sind die beiden etwas sehr dunkel gehalten und durch die interessante Beleuchtung der linken Gestalt wirklich sehr schwer zu erkennen. Was ich davon halten soll, dass Flucht durch den Reihentitel - Blake McLain unterbrochen ist, weiß ich nicht so genau. Es ist definitv mal etwas anderes, aber auf den ersten Blick, ist dadurch das Wort Flucht nicht so gut lesbar.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Was vielleicht nicht alle wissen, Jaden Quinn ist das Pseudonym für 2 Autorinnen, die gemeinsam diese Reihe schreiben / geschrieben haben. Eine schreibt Blakes und die andere Sams Sicht der Dinge. So war es natürlich spannend, wenn man die verschiedenen Perspektiven der beiden Brüder gelesen hat - wobei beide aus der dritten Person geschrieben sind. Sehr spannend fand ich es, dass die Geschichte gleich zu Beginn mit der abenteuerlichen Flucht der beiden beginnt, dann aber immer wieder einmal Zeitsprünge eingebaut wurden, wodurch man die Brüder über einen ziemlich langen Zeitraum auf ihrere Flucht begleiten kann. In dieser Zeit kann man sehr gut beim Erwachsenwerden und sich entwicklen der beiden teilhaben.

Die Hauptcharaktere dieser Geschichte sind die beiden McLain-Brüder. Zu Beginn des Buches ist Blake im Teenageralter und Sam noch ein Junge. Blake ist trotz seines Alters sehr verantwortungsbewusst und würde alles für seinen kleinen Bruder tun. Er hat viel durchgemacht in der Gefangenschaft von Owen Martin - was ihn sehr schnell erwachsen werden ließ. Nach dem Entkommen stellt er natürlich zunächst immer Sams Bedürfnisse in den Vordergrund. Erin lehrt hin hier aber einiges, wodurch er auch zumindest ein winzigkleines bisschen an sich selbst denkt. Sam hat noch nie die Welt außerhalb des Labors gesehen, wodurch für ihn die Welt da draussen zunächst sehr spannend ist. Ich fand es wunderbar, dass es dem kleinen Jungen gelungen ist, trotz allem, seine Heiterkeit und sein gutes Herz zu bewahren (teilweise hat er das sicher auch Blake zu verdanken). Auf alle Fälle beweist der kleine Junge schon früh seinen Mut und dass auch in ihm ein wahrer Kämpfer steckt. Es war sehr spannend v.a. seine Entwicklung im Laufe der Geschichte zu beobachten - schließlich wurde er im Laufe der Geschichte vom kleinen Jungen zu einem Mann. Dabei gibt es natürlich das eine oder andere einschneidende Erlebnis, was seine weitere Entwicklung prägten. Ich konnte Sam hier teilweise gut verstehen, teilweise wurde es mir aber auch zu viel mit ihm. Ich hoffe aber sehr, dass er sich im Folgeband zum guten weiterentwickeln wird. Erins Handlungspart in der Geschichte hat mir total gut gefallen. Ich mag ihren Charakter definitiv sehr gerne. Zuerst wirkt sie sehr mütterlich und sensibel, aber im Laufe der Zeit erkennt man wie tough sie wirklich ist und wie sehr sie für "ihre Jungs" kämpfen würde.
Auch die Einführung der anderen Nebencharaktere hat mir sehr gut gefallen. Es gab definitiv eine Vielzahl an unterschiedlichen Charakteren mit unterschiedlichen Meinungen. Mit Owen Martin und seinem Ziehsohn Jack bin ich allerdings nie so wirklich warm geworden. Die Autorinnen schrecken hier definitiv nicht vor Gewalt und Brutalität zurück.

Die Geschichte selbst fand ich auch ziemlich spannend. Bis zum Schluss bleibt es ein wenig ein Rätsel was Owen Martin in seinem geheimen Labor wirklich so alles treibt. Zwischendurch gibt es friedliche Szenen, in denen die Jungs einmal durchatmen können und oft glauben, nun endlich frei zu sein. Dann kommt es aber immer wieder zu actionreichen Szenen, in denen man erkennen muss, wie sehr ihnen ihre Verfolger doch stets im Nacken sind.

Das Ende dieses Bandes ist ziemlich fies. Man weiß so garnicht, wie es mit den beiden nun weitergehen wird. Trotzdem finde ich hat es irgendwie gepasst und biete eine spannende Ausgangslage für die Fortsetzung.



Fazit:
Spannende Geschichte mit toller Grundstimmung und einer sehr interessanten Charakterentwicklung - von mir 5 von 5 Sternen :)

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116 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Eine Krone aus Herz und Asche

Laura Labas , Anja Uhren
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag GmbH , 01.03.2018
ISBN 9783959912952
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Cover passt meiner Meinung nach sehr gut zu den Vorgängerbänden. Es wirkt ziemlich düster, gleichzeitig hat der Sonnenaufgang im Hintergrund aber etwas hoffnungsvolles. Mir gefällt auch das Schneemotiv sehr gut - passt sehr gut zum Setting des Bandes.

Der Schreibstil von Laura war wieder sehr schön. Ich tat mich zwar auch etwas schwer reinzukommen, da der letzte Band einfach schon ein Zeiterl her war. Dieser Band ist aus der Perspektive von vielen verschiedenen Charakteren geschrieben, aber einzig Alisons Sicht wird aus der Ich-Perspektive erzählt.

Alison findet sich nach dem Ende des letzten Bandes in einer ziemlich verzwickten Situation und es ist zunnächst ziemlich unklar wie sie da wieder rauskommen soll und ob sie Gareth jemals wiedersehen wird. Das erhoffte Aufeinandertreffen der Beiden ging mir dann aber etwas zu schnell und unspektakulär. Teilweise ging es mir hier auch einfach etwas zu schnell. Ich hätte mir mehr Bangen und Kämpfen um ein Wiedersehen erhofft. Es wirkte irgendwie zu einfach. Natürlich haben die Charaktere danach aber alle nochmal einiges durchzustehen. Schließlich hat sich durch die Handlungen in Band 2 so einiges verändert und neue Gegner erscheinen auf der Bildfläche. Der starke Zusammenhalt zwischen den Charakteren - besonders natürlich zwischen Aly und Gareth - hat mir dabei sehr gefallen. Die Beiden haben im Laufe der drei Bände definitiv eine sehr schöne Entwicklung durchgemacht. Alison kann nun über den Tellerrand ihrer Rache hinausblicken und endlich stark sein und gleichzeitig aber auch verletztlich und Gefühle zulassen. Auch Gareth schafft es seine Vergangenheit loszulassen und in die Zukunft zu blicken.
Auch die Entwicklung der anderen Charaktere hat mir sehr gefallen. Ich konnte ja mit Evan nicht immer ganz so viel anfangen. Aber ich finde auch er hat sich positiv verändert. Gefallen hat mir auch wie die Jäger sich entwickelt haben. Die Spannung zwischen Phi und Adam war auch amüsant - eigentlich gut geeigent für ein eigenes Buch.

Der Einstieg in die Geschichte viel mir, wie gesagt, etwas schwer. Der Handlungsbogen rund um Alsion und Gareth hat mir im Großen und Ganzen (wie gesagt bis auf das für mich zu rasche Wiederzueinanderfinden) gut gefallen. Man durfte in diesem Band nun auch endlich mehr von der Dämonenwelt erfahren. Zudem wurde die Hintergrundgeschichte der Dämonen noch einmal beleuchtet und alles ins rechte Licht gerrückt. Dieser Teil hat mir sehr gefallen, da man nun endlich alle Hintergründe etwas genauer erfahren hat und viele Sachen noch besser nachvollziehen konnte.
Im Laufe des Bandes gibt es eine schöne Variation an emotionalen, aber auch vielen actionreichen Szenen. Mir hat es gefallen, dass Alison und Gareth sich nun endlich ihre Liebe gestanden haben. Es war schön zu sehen, wie sie sich gegenseitig durch diese schwere Zeit helfen. Auch die Actionszenen haben mir gefallen. Es gab natürlich auch sehr traurige Szenen und man musste sich von dem einen oder anderen Charakter verabschieden. Hier ging es mir teilweise auch ein wenig zu schnell. Allerdings passt das auch irgendwie, weil im wahren Leben kommt der Tod eines geliebten Menschen ja auch oft viel zu schnell.

Das Ende der Geschichte sehe ich irgendwie mit gemischten Gefühlen. Irgendwie ist es ein schöner Abschuss, gleichzeitig hätte ich mir für ein paar Charaktere aber noch etwas mehr Informationen gewünscht.

Fazit:
Gesamt gesehen, ist dieser Band definitiv ein schöner Abschluss. Teilweise hat für mich aber die Dynamik der Geschichte nich so ganz gepasst - manche Dinge waren für mich einfach zu schnell.
Der Mix aus Action, Emotionen und spannenden Hintergrundinfos hat mir aber sehr gut gefallen - daher gebe ich der Geschichte 4 von 5 Sternen ;)

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Die Macht der Clans: Band III

Gabi Büttner
E-Buch Text
Erschienen bei null, 30.05.2018
ISBN B07DFN6DVM
Genre: Fantasy

Rezension:


Gesamt wirkt dieses Cover ziemlich düster und dunkel, was aber eigentlich sehr gut zur Stimmung dieses Buches passt. Auch der Laser (ich nenn es mal zumindest so), der durch CLANS durchleuchtet, gefällt mir und passt gut zum Science-Fiction-Aspekt.

Der Schreibstil hat mir wieder gut gefallen. Auch dieser Band ist aus der Sicht des Erzählers geschrieben. Wie schon in der Vorgängerbänden wechselt es immer wieder zwischen den Sichten der unterschiedlichen Charaktere. Dies wurde in diesem Band wieder sehr gelungen umgesetzt. Es war sehr spannend zwischen den Charakteren und in diesem Teil dadurch auch sehr zwischen den verschiedenen Handlungssträngen zu wechseln. Zudem wurden etwaige Handlungssprünge dadurch sehr flüssig eingebaut.

Beim Anfangen mit dem Lesen dieses Bandes tat ich mich ein wenig schwer - da ich mich nicht mehr genau an alle Details des Vorgängers erinnern konnte. Bald war ich aber wieder von der Handlung gefangen. Larissa und Chris haben im zweiten Teil verdammt viel durchgemacht, was natürlich Narben hinterlassen hat. Trotzdem beweisen beide immer wieder eine unglaubliche Stärke. Es war teilweise herzzereißend ihre Gefühle nachzuempfinden. Auch Joshua ist im letzten Band mit den beiden geflohen. Er bleibt lange Zeit sehr mysteriös - schlussendlich gibt es hier aber auch einige Enthüllungen (teilweise habe ich sie geahnt). Besonders gefallen hat mir in diesem Band auch die Entwicklung von Dave. Er lernt endlich wieder, was es heißt zu lieben und wie so eine Beziehung sein kann - auch wenn mir hier ein paar Dinge nicht soo ganz gefallen haben (*vorwurfsvoll zur Autorin gucke*).

Die Handlung war anfangs sehr gespalten zwischen den Vorgängen in der Basis aus Daves Sicht und der Fluchtsituation rund um Chris und Larissa. Es gab hier einiges an Gefühlen, aber natürlich auch einiges an Action. Auch Zerro durfte man in diesem Buch näher kennenlernen. Es gab einige überraschende Wendungen, die ich so vielleicht nicht ganz kommen sah. Man muss dazusagen, dass die Autorin auch in diesem Band nicht vor Grausamkeit zurückschreckt und den Charakteren einiges zumutet. Batiste hatte hier natürlich auch wieder seine Finger im Spiel. Aber auch andere Beteiligte schreckten nicht vor brutalen Handlungen zurück.

Gegen Ende gibt es einen großen Showdown, bei dem bis zum Schluss unklar war, wie die Geschichte wohl ausgehen könnte. Es gab dann auch noch mal einige Enthüllungen, die ich nur teilweise kommen sah. Der Schluss war dann eigentlich ziemlich befriedigend, sodass ich die Charaktere fast alle guten Gewissens Ziehen lassen kann - einzig Daves weiteres Schicksal würde mich sehr interessieren (vielleicht lässt sich die Autorin hier ja zu einer Bonusgeschichte breit schlagen ^^).

Fazit:
Gelungener Abschluss mit tiefen Gefühlen und ohne Zurückschrecken vor Grausamkeit, zudem mit einigem an Action und spannenden Wendungen - von mir 5 von 5 Sternen :)

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 11 Rezensionen

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Fatebound (2). Tribunal der Elfen

Bjela Schwenk
E-Buch Text: 315 Seiten
Erschienen bei digi:tales, 15.04.2018
ISBN 9783401840468
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover passt sehr gut zum ersten Band. Wieder sind die Hauptcharaktere dargestellt. Es gefällt mir, dass nun auch "die Diebin" mitabgebildet ist. Auch die Umgebung passt sehr gut zur Geschichte, da die Freunde sich ja Richtung Elfenwälder bewegen.

Der Schreibstil war angenehm und flüssig. Auch dieser Band ist aus der Sicht des Erzählers geschrieben, wobei immer wieder auf die unterschiedlichen Sichtweisen der Charaktere eingegangen wird, wodurch man einen guten Einblick auch in parallele Handlungsstränge gewinnt.

Die Charaktere haben sich im Laufe der Geschichte sehr weiterentwickelt. So erkennt Kaya was und vor allem auch wen sie wirklich will und wo sie hin will. Auch Haku steht für seine Überzeugungen ein. In diesem Band ging es natürlich auch sehr um Elais, die sich ihrem Volk, das sie ja in Band 1 verstoßen hatte, stellen muss. Auch sie macht eine tolle Entwicklung durch und schafft es ihre Ängste zu überwinden und ihren Mut zu zeigen. Tkemen ist weiterhin der starke Anführer, der an seinen Grundprinzipien festhält. Besonders gefallen hat mir auch, dass die Diebin - Thea - sich geöffnet hat und endlich ein richtiger Teil der Truppe wurde.

Die Handlung führte die Freunde zuerst über Umwege in den Elfenwald. Die Beschreibung des Elfenwaldes aus der Sicht der Menschen hat mir hier sehr gefallen und ließ tolle Bilder in meinem Kopf entstehen. Auch danach ging es sehr bildhaft weiter. Es war eine tolle Mischung aus spannenden Dialogen, die die Beziehung zwischen den verschiedenen Völkern in ein ganz anderes Licht gerückt hat. Dann gab es aber auch wieder einiges an Action und Magie. Auch die Idee mit den Drachen hat mir sehr gefallen.

Gegen Ende gaben es dann nochmal einen richtigen Showdown. Leider hat mir der Schluss aber irgendwie nicht so wirklich gefallen. Ich wollte die Charaktere einfach noch nicht loslassen. Es hat mich auch etwas gestört, dass die Zukunft für sie doch etwas ungewiss ist. Aber vielleicht liest man ja nochmal etwas von ihnen.

Fazit:
Tolle Fortsetzung, starke Charakterentwicklung, Action, Magie, etc - von mir 4 von 5 Sternen :)

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(158)

244 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 127 Rezensionen

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Aura 1: Aura – Die Gabe

Clara Benedict , Eva Schöffmann-Davidov
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 12.03.2018
ISBN 9783522202411
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das neue Cover gefällt mir wirklich gut. Es ist ziemlich bunt, wirkt aber trotzdem harmonisch.  Auch das angedeutete Gesicht finde ich gut.

Der Schreibstil war einfach und flüssig. Für mich persönlich war die Sprache teilweise etwas zu kindisch, aber da die Leseempfehlug ja für 13Jährige ist, kann ich darüber hinwegsehen. Das Buch ist aus der  geschrieben.

Auch Hannah war mir teilweise leider etwas zu unreif. Sie ist ein liebes Mädchen, aber ihre Naivität hat mich gestört. Missfallen hat mir auch, dass sie Jan so schnell verfallen ist, ohne wirklich etwas über ihn zu wissen. Aber gut, schon klar, dass kann in der Pubertät schon mal vorkommen. Genauso kann es natürlich auch vorkommen, dass man in dieser Zeit ein paar falsche Entscheidungen trifft. Hannah trifft leider einige davon. Sie lässt sich dabei auch einfach sehr von Jan beeinflussen. Jan, war mir leider gar nicht so wirklich sympatisch. Gegen Ende hin mochte ich ihn dann auch garnicht mehr.
Gefallen haben mir aber die Nebencharaktere, die vielleicht in Zukunft noch eine größere Rolle spielen könnten.

Die Geschichte selbst hat eigentlich 2 Schwerpunkte. Der eine ist die Schwärmerei für Jan. Dieser hat mir leider nicht so wirklich gefallen. Der andere Schwerpunkt liegt auf der Gabe von Hannah. Nach und nach findet sie raus, was sie alles kann und wendet ihre Kräfte auch immer öfter an. Hier spielt ganz groß die Frage rein, was man nun tun darf, wenn man über gewisse Fähigkeiten verfügt und was moralisch verwerflich ist. Die Charaktere waren sich hierbei nicht immer einig. Leider war ich hier nicht wirklich auf der Seite von Hannah.

Ich glaube aber, dass sie gegen Ende erneut ihre Taten hinterfragt und erneut reflektiert. Die letzten Kapitel waren sehr aufschlussreich und enthielt auch einiges an Action. Der Schluss war dann ziemlich brutal und schließlich sehr offen. Man hat so wirklich gar keine Ahnung, wie es nun mit Hannah weitergehen wird.

Fazit:
Etwas viel Schwärmerei - in Anbetracht der Leseempfehlung aber okay - daher von mir 4 von 5 Sternen :)

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 18 Rezensionen

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Fatebound - Bund der Verstoßenen

Bjela Schwenk
E-Buch Text: 324 Seiten
Erschienen bei digi:tales, 15.12.2017
ISBN 9783401840147
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Cover gefällt mir gut. Es sind die vire Hauptcharaktere auf einem Hügel abgebildet. Der optimistiche Blick gegen Himmel gefällt mir besonders. Besonders toll finde ich auch die Charakterbilder von jedem einzelnen der vier am Anfang des Buches.

Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen. Das Buch ist aus der Perspektive des Erzählers geschrieben, wobei immer auf die unterschiedlichen Sichtweisen der Charaktere eingegangen wird. Das war am Anfang etwas verwirrend. Denn es war für mich irgendwie noch so garnicht klar, was diese unterschiedlichen Charaktere miteinander zu tun haben sollen. Ich finde das Zusammenführen dieser zukünftigen vier Freunde ist der Autorin wirklich gut gelungen. Es hat sich ein wenig so angefühlt, als ob es den vieren bestimmt war zueinander zu finden.

Gefallen hat mir auch die Vielfältigkeit der Charaktere. So haben alle vier ihren eigenen Kopf und ihre eigenen Besonderheiten -Kaya und Haku, die beide von einer auch ziemlich besonderen Insel stammen und eine Seelenverwandschaft zu einem Tier haben, Elais - die sich von ihrem Elfenvolk abgewendet hat um Magie zu erlernen und Tkemen - ein Krieger  mit einer komplizierten Vergangenheit. Auf den ersten Blick nicht wirklich ersichtlich, was sie alle verbindet. Wie sie trotzdem zusammenfinden und zu Wegefährten und Freunden werden, findet ihr am Besten selbst heraus.

Die Geschichte selbst war eine angenehme Mischung aus Action, Intrigen, Abenteuer, aber auch spannenden Dialogen. Das Ende war ziemlich offen und es war für mich noch ziemlich unklar wo genau die Geschichte mit den vieren hingehen wird. Dieser Band war hier wohl mehr ein Kennenlernen und Zusammenführen für die Abenteuer, die nun noch vor ihnen liegen.


Fazit:
Vielfältige Charaktere, spannende Dialoge, Abenteuer und Action - wer das sucht ist hier richtig. Da mir aber teilweise der rote Faden v.a. was die Zukunft angeht etwas zu dünn war - von mir 4 von 5 Sternen ;)

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289 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 81 Rezensionen

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Die Legende der vier Königreiche - Ungekrönt

Amy Tintera , Milena Schilasky
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 09.10.2017
ISBN 9783959671316
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Farbgestaltung des Covers gefällt mir gut. Es ist eigentlich ziemlich schlicht gehalten, wirkt aber trotzdem oder vielleicht aus gerade dewegen elegant. Auch die Kombination der unterschiedlichen Schriftarten finde ich gelungen.

Der Schreibstil hat mir auch gut gefallen. Es war einfach und flüssig geschrieben. Die Kapitellänge war angenehm. Es ist aus der Sicht des Erzählers geschrieben, wobei abwechselnd mehr auf die Sichtweise von Em und von Cas eingegangen wird.

Ich muss zugeben mit Em tat ich mich am Anfang etwas schwer. Sie war so eingenommen von ihren Rachegefühlen, da war irgendwie nur wenig Platz für etwas anderes. Im Laufe der Geschichte durfte ich aber auch andere Facetten von ihr kennenlernen. Natürlich hat sie auch mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen und hat es schwer sich einen Platz in der Welt zu erkämpfen - v.a. da alle immer ihre Schwester bewundert haben. So versucht sie nach außen hin stark zu sein und ihr Herz zu verbergen. Ich bin aber ziemlich froh, dass sie ihren wahren Kern dann doch noch gezeigt hat.
Cas war auch ein spannender Charakter, wird er doch von seinen Eltern auch nicht wirklich ernstgenommen. Aber auch er macht im Laufe der Geschichte eine Entwicklung durch und schafft es für seine eigene Meinung einzustehen.
Toll fand ich, dass die beiden es geschafft haben trotz der Umstände ihre Gefühle zu zeigen und ihre Handlungen dies auch gut wiedergespiegelt haben.

Die Geschichte um Em und Cas ist ziemlich kompliziert. Schließlich verbindet ihre beiden Königreiche nicht gerade Freundschaft. Zudem gibt es auf beiden Seiten viele Vorurteile. Auch mit Gewalt wird nicht wirklich gespart. Man merkt bei dem Buch stark, dass es als Reihe ausgelegt ist. Es war teilweise für mich wie ein zartes Befühlen der Geschichte, erste Annäherungen, aber noch gar keine Ahnung was unter der Oberfläche steckt und in welche Richtung das Ganze gehen könnte. Das Ende war dementsprechend offen gehalten.

Fazit:
Spannender Auftakt - aber ich kann noch so garnicht genau sagen wo die Geschichte hinführen wird - von mir 4 von 5 Sternen ;)

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Kyla - Kriegerin der grünen Wasser

Regina Raaf
Flexibler Einband: 364 Seiten
Erschienen bei TWENTYSIX, 05.12.2016
ISBN 9783740713898
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Das Cover gefällt mir eigentlich ziemlich gut, auch wenn Kyla hier schon als große Kriegerin dargestellt ist, obwohl sie eigentlich fast den Großteil des Buches noch ein Kind ist, wenn auch schon eine Kriegerin. Die Farbgestaltung gefällt mir auf alle Fälle und passt zum Setting der Geschichte.

Der Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen. Die Kapitel waren etwas lang, dafür gab es aber darin immer mal wieder größere Absätze. Die Geschichte ist aus der Sicht des Erzählers geschrieben, wobei meistens auf Kylas Sicht näher eingegangen wird.

Kyla ist definitiv etwas besonderes. Scheinbar ist sie allein im Wald aufgewachsen, bis sie hinter die undurchdringlichen Mauern kommt und dort mit Menschen - im Buch "Chyrrta" genannt- zusammenzuleben beginnt. Das hat mich ein wenig irritiert und ich kann mir dass nur schwer vorstellen, dass ein Kleinkind allein im Wald überlebt. V.a. hat sich Kyla auch selbst die Sprache der Menschen beigebracht, die sie manchmal beobachtet hat. Das alles ist ziemlich erstaunlich und ich konnte es teilweise nicht so wirklich glauben. Da es sich aber um ein Fantasy-Buch handelt, hab ich das mal einfach so hingenommen, dass Kyla nunmal so ist, wie sie ist. Obwohl ich mir dazu unbedingt eine Erklärung in den weiteren Bänden wünsche. Kylas Geschichte ist ziemlich interessant. Der Handlungsstrang rund um Olha und Zygal hat mir garnicht so schlecht gefallen. Auch wenn es die ganze Zeit ein großes Rätseln war und viele Fragen aufgeworfen wurden. Ich fand Olhas und Zygals Geschichte ziemlich bewegend und muss im Nachhinein sagen, dass ich die beiden definitiv mochte. Die anderen Charaktere mochte ich auch garnicht so ungerne. Quyntyr fand ich sympatisch, auch wenn er vielleicht etwas zu sehr auf die äußere Schönheit bedacht ist. Aber ich hoffe stark, dass er in dieser Hinsicht vielleicht noch etwas dazulernen wird. Die Herrscherin Paraila fand ich auch sehr interessant auch wenn ich mit ihren Handlungen oft so garnicht einverstanden war. Vor allem hat es mir nicht gefallen, wie leicht sie Kyla beeinflussen konnte. Ja, kein Wunder, Kyla war ja noch ein Kind zu der Zeit und diese sind nunmal leicht beeinflussbar. Aber da Kyla in sovielerlei Hinsicht etwas besonderes war, habe ich mir einfach auch erhofft, dass sie mit einer weiterentwickelten Fähigkeit, Dinge zu hinterfragen, ausgestattet ist. Aber auch hier erhoffe ich mir, dass Kyla vielleicht in Band 2 alles etwas mehr hinterfragt und beginnt ihren eigenen Weg zu gehen und unabhäniger wird. Auch der Handlungsstrang rund um Lanari hat mir gefallen. Es war defintiv mal erfrischend so etwas (das genauer auszuführen wäre leider ein Spoiler ^^) in einem Fantasybuch zu lesen.

Das Setting der Geschichte hat mir gut gefallen und auch den Hintergrund der undurchdringlichen Mauer fand ich spannend. Die Mischung aus Wissenschaft und eher Mittelaltersetting war teilweise etwas irritierend. Aber vielleicht gibt es auch hier zu eine Erklärung in Band 2. Generell werden in diesem Band viele Fragen aufgeworfen und leider nur ein Bruchteil davon wurde für mich zufriedenstellend beantwortet. Ich erhoffe mir vom zweiten Band also so einiges. Die Mischung aus Alltäglichem und Action war für mich ausgewogen. Das Ende ist definitiv ziemlich offen gehalten und lässte viele offene Fäden übrig, die hoffentlich im Folgeband gekonnt weitergesponenn werden.

Fazit:
Spannende Geschichte mit vielen offenen Fragen - von mir 4 von 5 Sternen ;)

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

bookshouse, dystopie, forschung, kampf, liebe, liebesgeschichte, naturschutz, ökologie, paranormal, romance, spannung, thriller, widerstand, wüste, zukunft

Das Gamma-Lächeln

Dorothe Zürcher
Buch: 303 Seiten
Erschienen bei Bookshouse, 15.01.2018
ISBN 9789963538256
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Cover gefällt mir garnicht so schlecht. Die Farbgestaltung passt finde ich gut zum Teil der Geschichte, der im Ödland spielt. Der Chip auf der Stirn passt eigentlich gut zur Thematik, auch wenn der Veredler ja eigentlich im Nacken sitzen soll.

Der Schreibstil war flüssig und einfach zu lesen. Die Geschichte ist aus der Sicht der Erzählers geschrieben, dabei wird aber sehr stark auf die Sichtweise von Naidu eingegangen.

Womit wir leider zu meinem ersten Kritikpunkt kommen. Ich konnte Naidu leider so garnicht leiden. Generell habe ich die Charaktere dieser Geschichte leider nicht so sehr ins Herz schließen können. Teilweise konnte ich ihre Gefühle einfach nicht nachempfinden. Auch Naidus Sichtweise war teilweise für mich leider nicht so nachvollziehbar. Sie hat ständig vom System geschwärmt und darüber nachgedacht, was bei Unveredelten alles nicht richtig ist. Trotzdem hat sie sich in ein Rebellengebiet begeben. Ich wurde leider auch mit Eron nicht so wirklich warm und konnte nicht ganz nachvollziehen, was Naidu an ihm findet. Das ging mir da dann teilweise auch einfach zu schnell.

Generell muss ich sagen, dass ich die Grundidee der Geschichte mit der "Veredelung" gelungen finde. Leider hat mich die Umsetzung aber nicht so wirklich überzeugen können. Irgendwie habe ich die ganze Zeit auf mehr Informationen bezüglich des Hintergrundes und der genaueren Wirkungsweise des Veredlers gehofft. Am Ende des Buches gibt es eine Anmerkung, wo die Autorin ein Sachbuch anspricht, dass sich mit einer ähnlichen Thematik beschäftigt, soweit ich das verstanden habe. Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin hier vielleicht etwas mehr Erklärungen innerhalb der Geschichte einstreut.
Auch die enge Freundschaft zwischen Sendre und Naidu habe ich nicht so wirklich nachempfinden können. Generell ging mir auch dieser Teil etwas zu schnell. Ich konnte einfach nicht sehen, wie in dieser kurzen Zeit mit diesen wenigen Gesprächen zwischen den beiden, schon so eine tiefe Vertrautheit enstanden sein soll.
Die Geschichte war definitiv sehr dynamisch und alles passierte Schlag auf Schlag. Für mich war das leider manchmal etwas zu schnell. Allerdings hat mir der Teil im Ödland, insbesondere die Erklärungen zu den Rebellen, gefallen.
Gegen Ende gibt es einen ziemlichen Umbruch und Naidu ändert ihr Verhalten (für mich leider ziemlich plötzlich). Hier wurde nun zumindest annähernd erklärt, was es mit Naidus Albträumen auf sich hat. Leider endet die Geschichte, dann an diesem Punkt und viele Dinge bleiben offen.


Fazit:
Sehr dynamische Geschichte, gelungene Grundidee, aber für mich nicht immer nachvollziehbare Gefühle der Charakter - von mir daher nur 3 von 5 Sternen ;)

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Calypso (4). Hinter dem Horizont

Fabiola Nonn
E-Buch Text
Erschienen bei digi:tales, 01.11.2017
ISBN 9783401840222
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung:
Beim Cover hab ich irgendwie gemischte Gefühle. Es passt mal definitiv zu den anderen Teilen der Reihe. Auch die Einbringung der Farbe rot gefällt mir - passt vor allem auch gut zur Geschichte in diesem Band. Aber irgendwie gefällt mir die Körperhaltung des Mädchens so garnicht. Sie hätte irgendwie kämpferischer sein können.

Der Schreibstil war wieder angenehm und das Buch war flüssig zu lesen. Auch der Abschluss der Quadrologie ist aus der Ich-Perspektive von Noemi geschrieben.

Ich konnte Noemi in diesem Buch wieder ziemlich gut leiden. Sie hat ihren alten Starrsinn zurück und versucht alles um ihre Freunde, ihre Familie und schließlich alle zu retten. Das Einzige was ich leider nicht so ganz nachvollziehen konnte war ihre Beziehung zu Nicon. Nicon ist für mich schon ein sympatischer Kerl, aber irgendwie hatte ich manchmal das Gefühl irgendwas zwischen den Beiden verpasst zu haben - so als ob sie einige Schritte ausgelassen hätten. Von Jonaz hat man dafür in diesem Band fast nichts mehr gehört, leider. Dafür durfte man in diesem Band auch Nicons Vater kennenlernen, der mir auch ziemlich sympatisch war. Die Entwicklung von Kaylas Schwester hat mir auch total gut gefallen. Es gab generell ein paar Überraschungen bei den Charakterentwicklungen ;).

Die Geschichte selbst war ziemlich actiongeladen und es blieb oft nicht viel Zeit für Atempausen. Dieser Teil enthält ziemliche viele fantasievolle Teile und es wurde versucht ein Ende rund um die Geschichte von Calypso zu finden. Das Ende war ziemlich bombastisch - leider fand ich es ab und zu fast ein bisschen zu übertrieben. Auch hatte ich teilweise das Gefühl ein bisschen den roten Faden zu verlieren. Es haben sich verschiedene Handlungsteile aneinandergereiht und manchmal war es mir nicht ganz klar wie wir jetzt von der einen Situation in die andere geschlidert sind. Trotzdem fand ich den Schluss nicht so schlecht. Auch wenn ein kleiner Teil ein wenig offen geblieben ist zum selberweiterdenken.

Fazit:
Rundes Ende mit viel Action und Fantasie - von mir 4 von 5 Sternen ;)

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(11)

14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

Lichtgefährten: Verrat (Lichtgefährten Saga 2)

Patricia Vonier
E-Buch Text
Erschienen bei null, 18.11.2016
ISBN B01NA85L7Z
Genre: Sonstiges

Rezension:

Als erstes muss ich vorweg erwähnen, dass ich den ersten Teil vor etwas mehr als 3 Jahren gelesen habe und ich leider nicht der Typ Mensch bin, der sich nach 3 Jahren noch genau erinnern kann, was damals alles passiert ist. Also hab ich mich gleich mal auf ein paar Schwierigkeiten beim Reinlesen eingestellt. Aber seltsamerweise gab es eigentlich kaum welche, was mich total gefreut hat. Viele Dinge werden verspielt wiederholt, sodass ich mich sogleich wieder heimisch fühlte. Ich habe Teil 1 damals geliebt und auch Teil 2 habe ich in mein Herz geschlossen.

Die Zeichnung der Charaktere auf dem Cover gefallen mir gut - auch wenn ich finde, dass Sara darauf ziemlich jung aussieht. Das einzige was mir auf den ersten Blick anders erscheint zum Cover des ersten Teils ist die Farbe. Ich hätte mir hier vielleicht etwas mehr Dynamik gewünscht ( die Charaktere vielleicht in veränderter Position dargestellt).

Die Charaktere in diesem Buch waren mir so ziemlich alle sehr sympatisch:
 Sara, die immer versucht das Gute zu sehen und positiv zu denken und die gezeigt hat, dass auch eine wahre Kämpferin in ihr schlummert;
Nimroel, der soviele Facetten hat, dass ich sicher noch immer bei Weitem nicht alle kenne;
Kim, der ein solch beeindruckender König und Mensch ist;
Harold, der nicht nur eine Bücherratte, sondern auch noch ein super Ritter und zudem noch Romantiker ist;
Tristan, der manchmal pubertär rüber kommt, aber irgendwie auch immer gute Gründe für sein Verhalten hat;
und viele viele mehr.
Das Buch strotzt nur so vor Lebendigkeit der Charaktere. Vor allem die Vielfältigkeit hat mir gefallen.

Die Geschichte selbst war auch sehr schön. Ich mag es wie die Autorin, Alltag, Fantasy, Politik und Religion in einem Buch verknüpft. Das war wirklich ziemlich genial. Das Buch war gespickt von wunderbaren Dialogen. Der Schreibstil hat mir hier wirklich gefallen. Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von Sara geschrieben - was mir im Prinzip gut gefallen hat. Damit der Leser nun aber auch alles mitbekommt, was vor sich geht, war Sara bei so ziemlich allem dabei - das war mir teilweise etwas zu viel -bzw. war es für mich nicht ganz glaubwürdig, dass sie wirklich immer genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist um alles Wichtige mitzubekommen. Ihre Gespräche mit Nimroel haben das Ganze aber wieder schnell vergessen lassen. Es war sehr amüsant, wie die beiden miteinander umgegangen sind. Beim letzten Band habe ich es gelobt, dass es hier ausnahmsweise mal um die Liebe in Form der Freundschaft geht. Nun scheint es mir aber, dass auch die Liebe zwischen Mann und Frau bald eine größere Rolle spielen könnte. Ich weiß noch so garnicht was ich davon halten soll. Es hat mich auch irgendwie gestört, dass Saras Mann die ganze Geschichte über nie da war. Er wurde ab und zu in einem Nebensatz erwähnt. Ich hätte mir hier mehr Präsenz von ihm gewünscht, sodass die Liebe zwischen den beiden auch nicht in Vergessenheit gerät.
Spannend war es auch, dass es soviele Geheimnisse gegeben hat. Nimi und Kim versuchen ständig sich gegenseitig zu beschützen und Schlechtes voneinander fernzuhalten. Ich hoffe sie arbeiten in Zukunft etwas aneinander und es gibt ein paar weniger Geheimnisse.
Immerwieder gab es auch ein wenig Action, v.a. der Schluss war sehr actionreich. Am Ende gab es leider ziemlich viele offene Fragen. Daher hoffe ich sehr, dass Band 3 bald erscheint.

Fazit:
Eine tolle, wunderbar vielschichtige Geschichte mit wundervoll lebendigen Charakteren - von mir 5 von 5 Sternen ;)

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(24)

45 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Die Braut

Claudia Rinke
Flexibler Einband: 198 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 16.01.2018
ISBN 9783522505901
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover finde ich total spannend und weist schon auf das Thema des Buches hin. Die Farbgestaltung in den Blautönen gefällt mir gut.


Der Schreibstil war ziemlich jugendlich, was gut zu der 15jährigen Hauptprotagonistin gepasst hat. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Anna geschrieben und in unterschiedliche Abschnitte gegliedert, die mit Titeln eingeleitet werden, die auch im Ebook liebevoll designt wurden.


Anna ist ein Teenager. Sie macht nach dem Tod ihres Vaters eine harte Zeit durch. Ihre Mutter ist selbst auch in ihrer Trauer gefangen und so fühlt sie sich ziemlich alleingelassen. Im Klappentext steht ja, dass ihre Mutter immer an ihr rumnörgelt. Anna sagt auch oft, dass das so kommen wird, wenn sie zusammen sind, usw. Aber so richtige Nörgeleien kamen im Buch selbst gar nicht so sehr vor. Annas Mutter war dann natürlich aber schon kritisch, als Anna begann sich zu verändern. Durch ihre Einsamkeit ist sie bald sehr empfänglich für die fürsorglichen Nachrichten von Abu Salman aus Syrien und beginnt bald sich in ihn zu verlieben. Das mag einem ein wenig schnell und voreilig vorkommen, aber in Anbetracht dessen, dass Anna 15 ist, kann ich das schon irgendwie nachvollziehen. Das ist einfach ein schwieriges Alter, in dem man schnell glaubt jemanden zu lieben. Bald schon versucht sie alles, um Abu Salman zu gefallen und seine Bestätigung zu bekommen. Sie findet durch ihn Halt und Geborgenheit. Schließlich ist sie sogar bereit nach Syrien zu reisen. Dort ist dann nur alles anders als sie es sich vorgestellt hat.
Abu Salman war ein spannender Charakter, vor allem der Zwiespalt zwischen seiner Onlinepersönlichkeit und seinem echten Ich. Wobei ich teilweise Annas Nachrichten auch anders gesehen habe als sie. Sie mögen vielleicht liebevoll wirken, aber zwischen den Zeilen konnte man auch herauslesen, dass er gerne die Kontrolle hat. Leider ist das Anna aber erst zu spät aufgefallen.

Gefallen hat mir auch Annas Freundin Kayla und ihre Familie. Sie sind auch Muslime, aber eine ganz andere Sorte als die IS-Leute.  Sie sind modern und offen eingestellt und zeigen, dass eben nun mal Muslim nicht gleich fanatischer Terrorist ist.

Die Geschichte selbst hat mir gut gefallen. Es war spannend zu verfolgen wie Anna immer mehr in die Sache reingezogen wird. Teilweise hatte ich das Bedürfnis, sie von diesem Mist abzubringen und zu warnen, Abu Salman und seine Nachrichten etwas mehr zu hinterfragen. Aber oft ist es halt so, dass man oft nur das Gute sieht, vor allem wenn man einsam ist und geliebt werden will. Die Handlung in Syrien hat mich auch sehr berührt. Das Schlimme daran ist ja, dass es keine reine Fiktion ist. Die Autorin hat ziemlich viel Rescherche betrieben, um eine möglichst realitätsgetreue Geschichte zu schreiben - und diese war wirklich sehr berrührend und nicht beschönigend. Vor allem wurden eben auch ziemlich nachvollziehbar gezeigt, wie leicht Jugendlich auf solche "Seelenfänger" reinfallen können.

Fazit:
Berührende, aber auch beängstigende Geschichte, die zum Nachdenken anregt - von mir 5 von 5 Sternen ;)

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410 Bibliotheken, 7 Leser, 3 Gruppen, 20 Rezensionen

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Als Hitler das rosa Kaninchen stahl

Judith Kerr , Annemarie Böll
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 01.02.1997
ISBN 9783473580033
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover ist ziemlich gelb und bis auf die Uhr wenig geschmückt. Dass das Wort "rosa" im Titel rosa gedruckt wurde gefällt mir sehr.

Der Schreibstil flüssig und einfach zu lesen. Das Buch war aus der Perspektive des Erzählers geschrieben, wobei meist mehr auf die Sicht von Anna eingegangen wurde. Die Kapitellänge war sehr ansprechend.

Anna war ein symptatisches kleines Mädchen, das mit widrigen Umständen gut zurecht zu kommen scheint. Durch die Flucht ihrere Familie aus Deutschland muss sie sich schon früh an unterschiedliche Umgebungen anpassen - was ihr eigentlich auch ziemlich gut gelungen ist. Zudem wirkt sie manchmal sehr reif für ihr Alter. Auch die Nebencharaktere waren sehr ansprechend.

Die Geschichte selbst war ziemlich spannend zu verfolgen. Annas Familie flieht vor den Nazis. Zuerst einmal in die Schweiz, später nach Frankreich. Es was spannend die Familie bei der Adaoption an die unterschiedlichen Begebenheiten zu beobachten. Zudem zeigt die Geschichte auch die Schwierigkeiten einer solchen Flucht auf.

Fazit:
Spannende Geschichte über die Flucht einer Familie  - von mir 4 von 5 Sternen ;)

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

der junge auf dem berg, john boyne, the boy at the top of the mountain

The Boy at the Top of the Mountain

John Boyne
Fester Einband
Erschienen bei Henry Holt & Company, 01.01.1772
ISBN B01NAO2WA3
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover zeigt einen Jungen, umgeben von einer Berglandschaft. Zudem sieht man Flieger am Himmel fliegen. Gesamt ist das Cover eher graublau gehalten. Der Titel ist in Metalloptik gestaltet. Mir perönlich gefällt das Cover gut. Es wirkt zwar etwas trist, aber es passt gut zu der Geschichte.

Das Buch ist aus der Sicht des Erzählers geschrieben, wobei der Fokus meist auf der Sicht von Pierrot liegt. Der Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen. Die Geschichte ist in unterschiedliche Teile eingeteilt - passend zu den verschiedenen Jahreszahlen.

Pierrot war zu Anfang des Buches ein lieber Junge, der seine Familie und seinen Hund liebt und den Nachbarsjungen Anshel als Freund hat. Er wurde des öfteren gehänselt und nimmt sich diese Begebenheiten sehr zu Herzen. Umso erschreckender war für mich, wie er sich im Laufe der Geschichte entwickelt hat. Er wird aufbrausend und beginnt selbst Leute ungerecht zu behandeln. Zudem tut er Dinge, die unglaublich grausame Folgen haben. Die Nebencharaktere haben mir gut gefallen. Anshel war ein lieber Freund. Auch die Schwestern des Waisenhauses waren liebevoll. Die Bewohner des Berghofs waren sehr gut ausgearbeitet. Pierrots Tante Beatrix hat das Herz definitv am richtigen Fleck. Auch der Chaffeuer Ernst war ein guter Kerl. Die Köchin Emma mit ihrem losen Mundwerk und ihrem großen Mut hat mir auch gut gefallen.

Die Geschichte selbst war ziemlich erschreckend. Sie hat gezeigt, wie leicht es für jemanden sein kann, falsche Ideale aus falschen Gründen als die eigenen anzunemen. Es wurde gezeigt, wie ein netter kleiner Junge unter dem falschen Einfluss zu einem grausamenen Jugendlichen heranwachsen kann, dem teilweise vielleicht wirklich nicht mal bewusst war, was er da tat. Leider hat er auf die falschen Leute gehört und falsche Vorbilder gehabt. Es war eine wirklich tragische, aber auch nachdenklich stimmende Geschichte.

Das Ende des Buches hat mir eigentlich gut gefallen. Es bildet definitiv einen schönen Abschluss.


Fazit:
Bewegende Geschichte, die zum Nachdenken anregt - von mir 5 von 5 Sternen ;)

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47 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

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The New Dark - Dunkle Welt (Dark-Times-Trilogie 1)

Lorraine Thomson
E-Buch Text: 272 Seiten
Erschienen bei beBEYOND by Bastei Entertainment, 01.11.2017
ISBN 9783732534135
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover wirkt für mich auf den ersten Blick düster. Hinter dem geheimnisvollen Symbol flackert aber so etwas wie Hoffnung auf. Der pinke Titel hebt sich definitv vom dunklen Hintergrund ab.

Der Schreibstil war eigentlich ganz okay. Die Kapitellänge war allgemein. Es gab 2 Handlungsstränge einen rund um Sorrel und einen rund um Daniel, die in diesem Band noch nicht wirklich zusammengeführt wurden. Das Buch ist aus der Sicht des Erzählers geschrieben, wobei beim jeweiligen Handlungsstrang auf die Protagonisten eingegangen wird.

Sorrel ist für mich ein schwieriger Charakter. Auf der anderen Seite ist sie mutig, gibt aber auch oft ihrer Angst nach. Ab und zu ist sie clever, aber oft ist sie auch ziemlich naiv.  David blieb mir teilweise leider auch etwas zu blass. Ich hätte mir mehr Szenen mit Sorrel zusammen gewünscht um die Verbindung der beiden besser verstehen zu können. Mein Lieblingscharakter war definitiv Einstein (doch mal ein super lustiger Name). Er ist ein Mutant, aber eben nicht wie die Mutanten von denen Sorrel gehört hat. Irgendwie wirkt er auf mich wie der Klügste von den Charakteren. Aus Niven, Yolanda und co. bin ich leider auch noch nicht ganz schlau geworden. Ihre Absichten klingen eigentlich nicht so schlecht, aber ihr Motiv liegt noch im Dunkeln.

Die Geschichte beginnt mit einem Überfall auf Sorrels Heimatdorf. Plötzlich steht sie ganz alleine vor den Überresten ihres Zuhause und macht sich verzweifelt auf die Suche nach ihrer angeblichen Liebe David und ihren kleinen Bruder Eli. Bis dahin noch nicht wirklich überraschend, denn soviel verrät der Klappentext ja schon. Nun bekommt es Sorrel erstmal mit den Freien zu tun. Diese leben wie in einer Sekte. Zu diesem Zeitpunkt, hatte ich leider oft den Eindruck, dass Sorrel ihr eigentliches Ziel etwas aus den Augen verliert. Sie war mir nicht verbissen genug. Auch David hat es inzwischen nicht leicht und muss sich in sein neues Schicksal einfinden. Im weiteren Verlauf verlagert sich die Geschichte zum Ort Dinwal - einer Stadt, in der Mutanten und Menschen leben - aber wohl auch einiges schief zu gehen scheint. Hier wird nun langsam Niven eingeführt und seine Absichten zumindest annähernd erklärt. Bald darauf endet das Buch leider auch schon - was ich leider so gar nicht verstanden habe. Zuerst geht es um Sorrels Suche nach ihren Freunden, dann um eine Sekte und schließlich um ein ziemlich neues Theme rund um Niven. Das hat mich leider etwas verwirrt. Zudem habe ich nicht wirklich einen roten Faden in der Geschichte gefunden. Es wirkt alles irgendwie zusammengewürfelt. Zudem werden die losen Fäden von Sorrels und Davids Handlung leider nicht miteinander verwoben. Dadurch wirkt das ganze Buch so unaufgelöst. Es handelt sich hierbei um den ersten Teil einer Triologie - aber ich finde trotzdem, dass dieses Buch zumindest einen annähernden Schluss verdient hätte.


Fazit:
Ich finde die Idee mit den Mutanten und der dystopischen Welt, hatte wirklich Potential - die Umsetzung hat mich aber leider nicht so wirklich überzeugt - es war zu wirr und fadenlos - daher von mir nur 3 von 5 Sternen ;)

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14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Anshar (Gesamtausgabe) (German Edition)

Britta Strauß
E-Buch Text: 724 Seiten
Erschienen bei null, 07.08.2015
ISBN B013M7PDOU
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover finde ich gesamt gesehen okay. Der Planet unten spiegelt sehr gut den Sci-Fi-Teil wieder und das küssende Pärchen oben illustriert gut den Liebesgeschichtenteil.

Der Schreibstil war flüssig zu lesen. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von den unterschiedlichen Charakteren geschrieben (großteils Lillyan und Anshar), was durch den Namen am Anfang jedes Kapitels gekennzeichnet ist.

Anshar hat eine lange Geschichte, die ihm eine gewisse Melancholie verleiht. Trotzdem konnte ich mich eigentlich ziemlich gut mit ihm identifizieren. Lillyan mochte ich eigentlich auch. Sie ist stark und mutig. Einzig und allein habe ich nicht ganz verstanden, wieso die beiden nun plötzlich sooo verliebt ineinander sind. Ja, ein altes mysteriöses Wesen ist sicher faszinierend, aber verliebt man sich allein deswegen schon unsterblich in es? Dafür haben mir die Nebencharaktere gefallen. Anshars Bruder und die beiden Esoterik-Damen waren wirklich erfrischend.  Auch der Böswicht der Geschichte - Nakamori, hat mir gefallen. Man konnte sehr gut nachvollziehen, wieso sie tut, was sie tut- wenn es teilweise auch etwas extrem war.

Der Anfang der Geschichte hat mir gut gefallen. Man findet gemeinsam mit Lillyan heraus, dass sie einen mysteriösen Beschützer hat. Nun beginnt eine tolle Aufdeckung von innovativen Geheimnissen.
Der Mittelteil hat sich dann für mich leider etwas gezogen. Von mir aus hätte die Reise von den beiden etwas kürzer erzählt werden können.
Nakamori brachte dann wieder etwas Action in die Geschichte. Sie tut wirklich schreckliches, was auch ziemlich große Auswirkungen hat.
Das Ende war dann eigentlich ziemlich abgeschlossen, aber hinterlässt mich auch mit einem interessierten Blick auf die Zukunft der beiden.


Fazit:
Die Geheimnisse und Ideen der Autorin haben mir gefallen, der Anfang der Liebesgeschichte konnte mich leider nicht so wirklich überzeugen, gesamt gesehen hat mich das Buch aber unterhalten - von mir 4 von 5 Sternen ;)

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968 Bibliotheken, 17 Leser, 5 Gruppen, 64 Rezensionen

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Ewiglich die Sehnsucht

Brodi Ashton , , ,
Buch: 384 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.11.2013
ISBN 9783841502742
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover gefällt mir gut. Der Granatapfel ist sehr ansprechend und auch die Platzierung des Gesichtes sagt mir zu. Auch die Farbgestaltung spricht mich an.

Der Schreibstil war einfach und flüssig zu lesen. Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von Arya geschrieben. Es wird immer wieder zwischen dem Jetzt am Buchanfang und der Zeit ein Jahr davor hin und her gesprungen

Ich muss ehrlich sagen, dass ich vor dem Lesen Angst hatte, dass ich den Falschen in diesem Liebesdreieck mögen würde. Tatsächlich mochte ich Cole auch wirklich nicht so wenig, aber ich hab ihn noch nicht ganz durchschaut. Jack war hingegen ein netter Kerl mit dem Herzen am rechten Fleck. Arya war mir sympatisch. Sie hat einen starken Willen und ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Sie ist mutig, aber auch flexibel.

Die Geschichte selbst konnte mich durch den Aufbau mit den Rückblicken gut überzeugen. Ich wollte unbedingt wissen, wieso Arya diese Entscheidung getroffen hat. Die Anlehnung an die griechische Mythologie hat mir auch gefallen.

Das Ende ist ziemlich offen gehalten und enthält einen Cliffhanger. Daher werde ich wohl weiterlesen müssen ;).

Fazit:
Solide Geschichte mit Emotionen, aber auch Action - von mir 4 von 5 Sternen ;)

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47 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Dying Rose - Rosalia & the Beast

Laura Winter
E-Buch Text: 406 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 06.03.2017
ISBN B06XGG5L9J
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die goldenen Rosenornamente in den Ecken des Covers gefallen mir. Auch die Rose im "o" des Titels spricht mich an. Auch die Darstellung von Rosalia finde ich nicht so schlecht, auch wenn ich sie mir anders vorgestellt habe.

Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Es war sehr gefühlvoll geschrieben und ich konnte mich bald gut in die Charaktere hineinversetzen. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Vincent und Rosalia geschrieben, was durch den jeweiligen Namen umgeben von Ornamenten am Kapitelanfang angezeigt wird.

Rosalia mochte ich gleich zu Anfang sehr gerne. Sie ist sehr herzlos und würde alles für Ihre Familie tun. Ihr Mut war beeindruckend. Vincent hat mir auch total gut gefallen. Er weiß noch nicht genau wie er mit Rosalia in seinem Haus umgehen soll. Ich habe aber bald gemerkt, dass er ein großes Herz hat und einer von den Guten ist (das wahre Biest dieser Geschichte ist leider jemand anderes). Die Geschichte wie Vincent zum vermeintlichen "Biest" wurde, war sehr berührend.

Gesamt gesehen hat mir die Anlehnung an "Die Schöne und das Biest" gut gefallen. Das ist meine erste nichtmagische Märchenadaption glaube ich. Aber wirkliche Magie brauchte das Buch auch garnicht um mich in den Bann zu ziehen. Es wird alles sehr emotionsgeladen geschildert, wodurch ich bald nur noch so an den Seiten klebte.

Fazit:
Tolle Geschichte mit vielen Emotionen - von mir 5 von 5 Sternen ;)

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

If I Should Die: Number 3 in series (Die for Me)

Amy Plum
E-Buch Text: 416 Seiten
Erschienen bei Atom, 01.05.2013
ISBN 9780748128679
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das Cover gefällt mir gut und passt definitiv gut zum Vorgängerband. Die Farbgestaltung ist ansprechend und die Darstellung des Eiffelturms passt sehr gut. Auch die Ornamente gefallen mir.

Der Schreibstil war wieder sehr angenehm. Auch dieser Teil wurde aus der Ich-Perspektive von Kate geschrieben.

Kate bewies in diesem Band wieder einmal ihre Stärke. Nach dem Ende des letzten Bandes schien alles verloren, doch sie gab nie auf und versuchte weiterzukämpfen.  Vincent wirkte daneben manchmal fast etwas blass. Trotzdem konnte man die Liebe zwischen den beiden nachempfinden. Auch die Nebencharaktere waren wieder sehr ansprechend. Jules Zerissenheit fand ich sehr berührend. Auch die Einführung von Bran fand ich gelungen.

Die Geschichte selbst war leider teilweise etwas vorhersehbar. Beispielsweise war die Identität des Champions keine wirkliche Überraschung.Trotzdem gab es ein paar unerwartete Wendungen. Es gab emotionale Szenen, Abenteuerszenen und Actionszenen - gesamt gesehen war es eine tolle Mischung. Das Ende passt meiner Meinung nach gut zu dieser Reihe und bildet einen schönen - wenn auch teilweise traurigen - Abschluss.

Fazit:
Gelungener Triologieabschluss, wenn auch teilweise etwas vorhersehbar - von mir 4 von 5 Sternen ;)

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Jealousy

Lili St. Crow
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Quercus Publishing Plc, 29.07.2010
ISBN 9781849161299
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das Cover finde ich nicht so schlecht, aber es hat mich auch nicht wirklich überzeugt. Das es metallic ist, gefällt mir aber ziemlich gut.

Die ersten beiden Teile habe ich auf Deutsch gelesen und bin nun gezwungener Weise auf Englisch umgestiegen, da es im Moment nicht so aussieht, als ob die restlichen Teile noch übersetzt werden. Zudem war es schon länger her, dass ich die ersten beiden Teile gelesen habe. Daher fiel es mir nicht so leicht in die Geschichte reinzufinden. Der Schreibstil ist grundsätzlich einfach. Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von Dru geschrieben.

Ich hatte lange Zeit damit zu tun, mich in der Geschichte zu orientieren und zu erinnern, was nochmal bisher alles so geschehen ist. Ich wusste nur noch, dass Christophe, trotz seiner eher seltenen Auftritte, einer meiner Lieblinge ist. Dru mochte ich natürlich auch. Nur Graves war mir nicht so sympatisch.

In diesem Teil landet Dru nun endlich in der richtigen Schule und muss lernen sich dort zurechtzufinden. Zudem schwebt noch immer die drohende Gefahr eines weiteren Angriffs über ihr. Auch mit Anna muss sie sich auseinandersetzen. Anna war wirklich ein ziemliches Miststück, mit dem ich so garnicht warm geworden bin.

Gesamt hat mich dieser Teil leider nicht so wirklich überzeugt und die Begeisterung, die ich bei den Vorgängern empfand, hat sich leider nicht so wirklich eingestellt. Da ich mir die beiden letzten Teile aber sowieso schon mitbestellt habe, werde ich diese natürlich auch noch lesen.


Fazit:
Leider konnte mich dieser Teil nicht so wirklich überzeugen - 3 von 5 Sternen von mir ;)

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Der Himmel in deinen Worten

Brigid Kemmerer , Henriette Zeltner
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 13.11.2017
ISBN 9783959671644
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Farbgestaltung des Covers gefällt mir gut. Die beiden Gestalten, die beide auf ihrer Seite des Baumes ein wenig einsam wirken, finde ich sehr ansprechend.

Ich war dem Schreibstil schon nach dem ersten Kapitel ziemlich verfallen. Ich mochte es sehr, wie es die Autorin schafft, dass die beschriebenen Bilder in meinem Kopf lebendig wurden. Wunderbar fand ich es auch, wie sie es geschafft hat, den Charakteren Leben einzuhauchen. Die Geschiche ist abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Juliet und Declan geschrieben. Besonders gefallen hat mir, dass fast jedes Kapitel mit einer Nachricht vom jeweils anderen begonnen hat.

Juliet war mir gleich sympatisch. Ich konnte ihren Schmerz sehr gut nachempfinden. Sie ist verzweifelt über den Tod ihrer Mutter und weiß nicht, wie ihr Leben nun weitergehen soll. Am meisten gefallen hat mir aber Declan. Er hat mich total umgehauen. Er war so zwiegespalten. Ich hatte den Eindruck, dass er eigentlich total gerne einer von den Guten wäre. Aber die Welt hat ihm einen Stempel aufgedruckt und es ist nunmal verdammt schwer gut zu sein, wenn einen alle für böse und einen Loser halten. Sein großes Herz, dass er so gut vor der Welt versteckt, hat mir sehr gefallen. Seine Zwiegespaltenheit gegenüber Juliet war auch faszinierend. Er hat im Laufe der Geschichte wirklich viele Facetten gezeigt.

Die Geschichte selbst war sehr berrührend. Im Laufe der Geschichte versteht man erst wie die Charaktere in ihre jeweilige Lage gekommen sind. Es war teilweise wunderbar philosophisch über das Bild, das wir von uns selbst, in der Welt hinterlassen und welchen Teil unserer selbst wir wem zeigen. Das Buch beinhaltet auch die Ermahnung, dass wir Leute nicht zu früh beurteilen sollten. Denn wir sehen immer nur einen Teil von der Person, wir kratzen nur an der Oberfläche. Hier hat mich zum Beispiel Declans Stiefvater sehr überrascht. Ich mochte ihn zu Anfang garnicht. Aber auch er hat irgendwann eine ganz andere Seite gezeigt, wodurch Sympathie für ihn in mir wach wurde.

Das Ende des Buches hat mir gut gefallen und ich kann die Charaktere mit gutem Gewissen ziehen lassen.

Fazit:
Berührende und philosophische Geschichte - von mir 5 von 5 Sternen ;)

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Izara - Das ewige Feuer

Julia Dippel
Flexibler Einband: 540 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 25.10.2017
ISBN 9783522506038
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover gefällt mir sehr gut, was für mich auch einer der Gründe war, das Buch zu lesen. Das Ornament, dass sich über die ganze Länge der Vorderseite schlingt, ist sehr schön.

Der Schreibstil war überraschend gut und ich wurde sehr schnell in die Geschichte reingezogen. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Ari geschrieben.

Ich muss sagen, dass mich die Geschichte sehr überrascht hat. Hab mir von dem Klappentext her ein mittelprächtiges Buch vorgestellt, wurde aber bald ziemlich in die Geschichte reingezogen. Es passiert so einiges. Es war eine wunderbare Mischung aus actionreichen Szenen, spannenden Dialogen und innovativen Ideen. Mir hat wirklich gut gefallen, was die Autorin sich hier ausgedacht hat. Es wurde hier eine wunderbare Welt geschaffen, in der ich mich wunderbar verlieren konnte.

Auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Ari wird plötzlich in eine vollkommen fremde Welt geschmissen. Ich finde, sie hat sich dabei ziemlich gut geschlagen. Lucian mochte ich auch total gerne. Er war wunderbar mysteriös, knallhart, sanft und mutig. Zudem hat er schlussendlich so einiges für Ari riskiert.

Im Laufe der Geschichte werden einige Geheimnisse gelüftet, die mich sehnsüchtig auf Band 2 warten lassen.

Fazit:
Eine tolle Mischung aus Magie, Action und Gefühlen - von mir 5 von 5 Sternen ;)

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