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25 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

flüchtlinge, deutsche autoren, roman, politisches jugendbuch, syrien

Es war einmal Aleppo

Jennifer Benkau
Flexibler Einband: 510 Seiten
Erschienen bei ink rebels, 10.12.2016
ISBN 9783958692770
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erstmal muss ich sagen, dass mir das Cover im Vorhinein nicht ganz so gut gefallen hat - bzw. ich hab es glaub ich einfach nicht richtig verstanden. Denn jetzt nach dem Lesen finde ich es mehr als passend. Der Schmetterling hat mich zuerst ziemlich irritiert, aber jetzt nachdem ich den Zusammenhang mit der Geschichte kenne, finde ich ihn toll. Auch der Stacheldraht gefällt mir.

Ich muss dazusagen, dass ich dieses Buch schon mal nach blindem Vertrauen gekauft habe, weil ich Jennifer Benkau total vertraue und man von Anfang an gemerkt hat, wie sehr ihr diese Thematik am Herzen liegt. In diesem Buch geht es um Flüchtlinge. Aber auch um viel mehr. Es geht um Freundschaft, um Verständnis, um Neid, Hass, Rassismus, aber auch Liebe. Toll fand ich es, dass Jennifer hier nicht einfach irgendetwas erfindet - nein sie hat viel ehrenamtlich in ihrem Heimatort mitgeholfen. Für das Buch ist sie dann auch noch weitere Flüchtlingsunterkünfte abgefahren und hat sich mit Flüchtlingen unterhalten, sodass hier eine Geschichte entstanden ist, die aus vielen verschiedenen Erfahrungen zusammengeflossen ist, die  alle wirklich passiert sind - die schlechten wie auch die guten Dinge.

Dabei bedient sich Jennifer wiedereinmal ihres fesselnden Schreibstils, der einen in die Geschichte reinzieht und dazu führt, dass einen das Buch nicht mehr loslässt. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Toni geschrieben. Die Kapitellänge war sehr angenehm. Was ich auch total toll fand, waren die Zitate aus Medien, Textnachrichten, usw. die man bei einigen Kapitelanfängen vorfand und sehr gut zur Geschichte passten.

Toni ist am Anfang ziemlich überfordert mit der Situation. Aber zum Glück hat sie ihre beste Freundin Fee, die sie gleich mal in die Unterkunft mitnimmt, sodass Toni sich selbst ein Bild machen kann. Schon bald bildet sie sich ihre eigene Meinung. Nur blöd, dass ihre Eltern das Heim nicht ganz so rosig betrachten wie sie. Ich fand die Entwicklung von Toni in der Geschichte sehr spannend. Am Anfang war sie noch ein Mädchen, dass eher das glaubt, was man ihr sagt. Aber bald schon steht sie auf und wird zu einer ernstzunehmenden jungen Erwachsenen, die sich plötzlich für Politik interessiert und dabei keine vorgefertige Meinung zulässt.
Das hat sie zumTeil auch Shirvan zu verdanken, den sie im Camp kennenlernt. Sie verbringen viel Zeit zusammen und der Leser erfährt mit Toni gemeinsam Stück für Stück wie es dazukam, dass Shirvan jetzt hier ist und was alles auf dem Weg nach Deutschland passiert ist. Mir haben Shirvans Erzählungen sehr gefallen, auch wenn sie einem teilweise die Tränen in die Augen treiben. Zudem lernt man auch einiges nochmals aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Für mich waren auch ein paar spannende Details dabei, die ich so vorher nicht kannte.
Dann gibt es in diesem Buch auch noch viele sehr unterschiedliche Nebencharaktere, die alle ihren Zweck erfüllen. Wir lernen noch viele andere Flüchtlinge kennen, die teilweise auch sehr unterschiedlich sind. Im Laufe der Zeit beginnt man aber ihr Verhalten zu verstehen. Dann gibt es da natürlich noch Fee und weitere Helfer im Camp, die sich alle von vorne herein sicher sind, dass den Flüchtlingen geholfen werden muss. Als Leser wird man hierbei am Rande auch mit den bürokratischen Schwierigkeiten dieser Krise konfrontiert. Dann gibt es aber natürlich auch die Schattenseite an Charakteren - die schreit "Flüchtlinge raus". Am Anfang ist Tonis gesamte Familie nicht begeistert von der Situation. Vor allem Alex, Tonis Bruder, scheint sich auf den falschen Weg zu begeben. Besteht da noch Hoffnung? - Lest selbst.


Das Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Es ist definitv eine sehr vielfältige Geschichte. Es gibt sehr viele sehr traurige Szenen - v.a. wenn man etwas über die Vergangenheit der Flüchtlinge erfährt. Generell ist das Buch eine emotionale Achterbahnfahrt. Aber zum Glück gibt der Schluss auch Hoffnung. Diese kann man auch mitnehmen in den Alltag und hoffen, dass diese Menschen, die schreckliches erlebt haben und einfach fliehen mussten, hier bei uns im reichen Europa ein neues Zuhause finden und dafür eines Tages nicht mehr angegriffen werden.


Fazit:
Sehr emotionale Geschichte, die jeder lesen sollte - von mir klare 5 von 5 Sternen ;)

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

hexe, scheiterhaufen, intrigen, göttin gaia, hexenverbrennung

Magica

Saskia Stanner
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Eisermann Verlag, 12.12.2016
ISBN 9783946172611
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Cover ist ziemlich düster, aber passt irgendwie zu dieser Zeit. Das man das Gesicht von Kristy nicht sieht, finde ich auch ziemlich passend, da sie sich als Hexe ja bedeckt halten sollte.

Der Schreibstil war flüssig. Es stand immer dabei wann das ganze spielt, was recht hilfreich ist, da die Zeitabstände dazwischen ziemlich unterschiedlich sind. Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von Kristy geschrieben. Zwischendurch gibt es manchmal Rückblenden aus Jonathans Sicht sowie Tagebucheinträge von einem mysteriösen "M.".

Kristy ist eine Hexe. Aber keine ganz gewöhnliche. Denn sie hat stärkere Kräfte als die Meisten. Dafür muss sie aber auch Extrastunden mit Unterricht zubringen, was nicht immer leicht ist. Dann hat sie auch noch diese mysteriöse Vision und als dann Jonathan auftaucht, kann sie sich nur schwer von ihm fernhalten. Zuerst aus Neugier, was er wohl für ein Wesen ist und später aus einer unerklärlichen Anziehung.
Ich möchte jetzt natürlich nicht verraten, was Jonathan ist. Aber auf alle Fälle ist er älter als er ausschaut. Er hat also auch schon einiges hinter sich. Zu Errin ist er meist ziemlich nett und zuvorkommend. Seine ganze Familie ist auch ziemlich sympatisch und man gewinnt sie bald sehr lieb.

Ich muss sagen die Geschichte war ganz anders, wie ich erwartet habe. Vom Klappentext her, hätte ich eher gedacht, dass es sich mehr mit Errins Visionen beschäftigt und vielleicht sogar irgendwie Zeitreisen inkludiert sind. Es war dann aber alles ganz anders. Am Anfang war es ziemlich spannend Kristy kennenzulernen und zu erfahren wie das mit der Hexerei ungefähr abläuft. Dann ist natürlich auch noch Jonathans Geschichte ziemlich spannend. Irgendwo in der Mitte gibt es dann einen kleinen Durchhänger, wo für mich gefühlsmäßig ein wenig Routine eingetreten ist im Leben der Protagonisten. Am Schluss überschlagen sich die Ereignisse aber ziemlich und es wird sehr schnell sehr brutal, aber auch sehr emotional. Erst im Epilog versteht man, was es wirklich mit Errins Vision auf sich hatte und gewinnt wieder ein wenig Hoffnung. Gesamt gesehen ist der Schluss aber eher traurig (Zum Glück soll es eine Fortsetzung geben).

Fazit:
Die Geschichte war ganz anders als erwartet, aber trozdem ziemlich spannend - von mir 4 von 5 Sternen ;)

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Stand-In

Nike Mangold
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei epubli, 17.02.2017
ISBN 9783741893445
Genre: Romane

Rezension:

Also das Cover passt eigentlich ganz gut zur Geschichte. Dadurch das kein Gesicht vorhanden ist, könnte es sich um Joleen oder Patrizia handeln. Allerdings hab ich mir deren rotblonde Haare etwas anders vorgestellt.

Der Schreibstil von Frau Mangold war sehr angenehmen. Er ist einfach und flüssig zu lesen. Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Joleen und Patrizia erzählt.

Mit den Charakteren tat ich mich leider nicht so leicht. Irgendwie bin ich nicht wirklich mit den Hauptprotagonistinnen warm geworden. Joleen führt ihr bescheidenes Leben und beim Ausblick auf etwas anderes - scheinbar besseres - begibt sie sich auf einen ebenso nicht so einfachen Pfad. Was ich aber an ihr mochte, ist dass sie oft versucht für ihren kleinen Bruder da zu sein und sie versucht auch Patrizia, die manchmal irgendwie eine Freundin ist (und dann wieder nicht), zu helfen. Patrizia könnte alles im Leben haben, aber macht nicht wirklich was daraus. Von ihrer Familie fühlt sie sich ungeliebt und ungewollt und versucht durch einige Eskapaden Aufmerksamkeit zu erregen. Die Geschichte erstreckt sich über mehrere Jahre, in denen so einiges passiert. Dabei ist Patrizia mit ihren Gefühlen gegenüber Joleen sehr flatterhaft. Generell fehlt mir ein bisschen die Entwicklung der Beiden im Laufe der Zeit.
Patrizia zum Beispiel entwickelt sich nur langsam weiter und kann das Erwachsensein oft nicht wirklich akzeptieren. Sie trifft teilweise auch ziemlich dumme Entscheidungen, die verheerende Auswirkungen haben.
Magnus, Am Anfang der Geschichte der Verlobte von Patrizia, war leider auch nicht wirklich mein Fall.

Eigentlich muss man sagen, dass die Charaktere alle irgendwie zu falschen Entscheidungen neigen und sich nur langsam weiterentwickeln. Dem einen mag das gefallen, weil er z.B. Makel an Menschen schön findet (was ja manchmal auch wirklich so sein kann). Aber in diesem Fall, war mir das Ganze etwas zu übertrieben.

Die Geschichte selbst war trotzdem ziemlich unterhaltsam. Zwischendurch gibt es sogar einiges an Action. Die Beziehungen unter den Charakteren waren ziemlich verstrickt und erst gegen Ende zeichnet sich langsam doch noch irgendwie ein Happy-End ab.



Fazit:
Unterhaltsame Geschichte für zwischendurch, auch wenn ich nie wirklich mit den Charakteren warm wurde - daher von mir aufgerundete 4 Sterne.

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778 Bibliotheken, 12 Leser, 3 Gruppen, 36 Rezensionen

internat, night school, jugendbuch, allie, schule

Night School - Der den Zweifel sät

C. J. Daugherty , Peter Klöss , Axel Henrici
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.09.2015
ISBN 9783841503220
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich finde das Cover wieder total interessant. Es ist definitv mal etwas anderes und passt auch sehr gut zu Band 1.

Ich wurde sofort wieder in die Geschichte reingezogen. Der Schreibstil war sehr flüssig und es war sehr rasant. Auch dieser Band ist aus der Erzähler-Perspektive geschrieben. Die Kapitel sind ziemlich kurz und laden ein, sogleich weiterzulesen.

Allie hat nun das Geheimnis um die Night School ein wenig ergründet und soll nun auch selbst daran teilnehmen, was gar nicht immer einfach ist. Auch zwischen ihr und Carter kriselt es ziemlich. Man merkt, dass Allie noch viel über sich selbst und das Leben lernen muss. Dabei entwickelt sie sich aber auch stets weiter. Carter ist der totale Beschützertyp, aber auch total lieb (#teamcarter). Auch Sylvain ergattert sich nun wieder einen Platz in Allies Leben. Ich weiß nicht wirklich was ich von ihm halten soll und ich kann ihm, was im ersten Band geschehen ist - im Gegensatz zu Allie - noch nicht wirklich verzeihen. Dann gibt es da aber auch noch Allies zahlreiche Freunde, die alle durch ihre unterschiedlichen Charaktere unersätzlich sind. Jo, die ja in Band 1 ziemlich verrückt gespielt hat, freundet sich wieder mit Allie an und langsam aber sicher kann man die wirkliche, wahre Jo erahnen. Dann gibt es da auch noch die junge Zoe. Sie ist ein Wunderkind, aber hat auch ihre Probleme. Sie bringt einen auf alle Fälle oft zum Lachen.

Die Geschichte selbst war durchwegs sehr spannend. Das Liebesdreieck war halt nicht so meins, aber die Liebesgeschichte steht hier auch definitv nicht im Vordergrund. Die Szene mit dem Nachttennis fand ich urkomisch. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse nochmal total und es endet ziemlich traurig und brutal.


Fazit:
Tolle Fortsetzung - von mir 5 von 5 Sternen ;)

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235 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 43 Rezensionen

dystopie, jugendbuch, kristen simmons, ember, liebe

Gesetz der Rache

Kristen Simmons , Frauke Meier
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.10.2013
ISBN 9783492703055
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover finde ich passt eigentlich schon irgendwie zu Band 1. Interessant finde ich, dass hier ein blondes Mädchen abgebildet ist (auf dem Cover von Band 1 war es ein Braunhaariges). Es ist mir aber ein Rätsel, wieso die Farbe des Titels im Verlgeich zu Band 1 geändert wurde. Das schaut im Regal nicht wirklich toll aus.

Der Schreibstil war weiterhin sehr angenehem zu lesen. Auch in diesem Band sind die Kapitel für mich etwas zu lang. Es ist wieder aus der Ich-Perspektive von Ember geschrieben.

Ember entwickelt sich in diesem Band weiter. Sie überwindet allmählich die Geschehnisse aus Band 1. Zudem schafft sie es inzwischen auch Chase näher zu sein und ihre Bindung zueinander wird wieder stärker. Chase schafft es auch langsam sinern Gespenster der Vergangenheit zu trotzen und in die Zukunft zu sehen. Sean kämpft herzzerreißend darum Rebecca zurückzubekommen. Ich finde er ist wirklich ein richtig lieber Kerl. Er ist auch immer für seine Freunde da und steht für sie ein.
Rebecca hat in der Zwischenzeit einiges durchgemacht und wirkt gebrochen. Trotz allem merkt man gleich bei ihrem Wiedersehen, wie sehr sie Sean liebt.
In diesem Band tauch auch Tucker wieder auf. Zuerst war ich wie Ember sehr skeptisch, was er auf einmal bei den Rebellen will. Aber im Laufe der Geschichte zeigt er verschiedene Seiten von sich und man merkt, dass er nicht nur schlecht ist.

Die Geschichte geht in diesem Band spannend weiter. Es gibt jede Menge Action, aber auch viele Emotionen. Der Schluss enthält leider wieder einen Cliffhanger. Daher werde ich wohl Band 3 in Englisch ebenso lesen.

Fazit:
Gelungene Fortsetzung - von mir 5 von 5 Sternen ;)

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229 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 44 Rezensionen

märchen, aschenkindel, aschenputtel, prinz, liebe

Aschenkindel - Das wahre Märchen

Halo Summer
Flexibler Einband: 276 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 05.12.2016
ISBN 9783959671248
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Cover finde ich sehr ansprechend. Es wirkt sehr märchenhaft und das Kleid ist einfach nur ein Traum. Es lädt definitv zum Träumen ein.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er war modern, aber auch passend für ein Märchen, das aus der Ich-Perspektive von Aschenkindel geschrieben ist.

Aschenkindel hatte dabei viele Charakterzüge vom Original-Aschenputtel. Sie war gütig und fleißig. Aber sie war eigentlich auch irgendwie zufrieden mit ihrer Situation und was mich besonders erstaunt hat, sie hat ihre Stiefmutter und ihre Stiefschwestern sogar wirklich sehr geliebt - trotz allem was sie ihr zumuten. Aschenkindel gehörte in ihrer Kindheit zu den reichen Leuten, die auch im Palast verkehrte und nun nach dem Tod ihres Vaters führt sie ein ganz anderes Leben. Aber sie macht stets das Beste daraus. Nach der Begegnung im Wald ändert sich einiges für sie, denn sie bekommt diesen Fremden nicht mehr aus dem Kopf. Was ich auch lsutig fand, Aschenkindel hat die ganze Zeit über schon eine gute Fee, weil das in dieser Welt einfach dazu gehört. Aber sie hat leider eine nicht besonders begabte erwischt und so gehen ziemlich einige Sachen schief, was aber sehr erfrischend war. Trotz allem bemüht sich ihre Fee stets und will nur das Beste für sie.
Als Prinz gibt es da erstmal Wip. Er ist ziemlich lustig und einfach ein netter Kerl. Dann gibt es da aber auch noch Yspér. ein Charakter ist sehr vielseitig und man weiß oft nicht woran man an ihm ist.

Die Geschichte von Aschenputtel ist mir natürlich bekannt. Sie wurde hier aber wunderbar neu interpretiert. Es gab interessante Wendungen und auch sehr viel zu Lachen.


Fazit:
Humorvolle Märchenadaption - perfekt für zwischendurch. Von mir 5 von 5 Sternen ;)

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Ignite (Defy Trilogy, Book 2)

Sara B. Larson
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Scholastic Paperbacks, 24.11.2015
ISBN 9780545835633
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover finde ich sehr schön. Die Farbe ist sehr angenehm. Pfeil und Bogen passen defintiv gut zur Hauptprotagonistin Alexa.

Der Schreibstil war sehr angenehm. Man wird sogleich wieder in diese magische Welt gerissen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, wobei aus der Ich-Perspektive von Alexa erzählt wird.

Alexa hat am Ende des ersten Bandes eine sehr selbstlose, aber auch sehr traurige Entscheidung getroffen. Darunter leidet sie jetzt natürlich ziemlich, auch wenn sie sich nach außen hin nie etwas anmerken lassen würde. Trotz allem ist sie unglaublich stark. Man merkt auch, dass sie Damian über alles liebt. Ich finde es auch bewundernswert, wie sie mit ihren Narben der Vergangenheit umgeht.
Damian zeigt sich teilweise wieder von seiner alten Seite und setzt vor anderen eine Maske auf. Natürlich hat er es momentan auch nicht leicht. Trotz allem ist er ein starker und guter König.
Auch die anderen Charaktere aus Band 1 sind wieder mit dabei. Die Entwicklung von Ryan und Eljin hat mir gut gefallen. Ryan schafft es seine romantischen Gefühle gegenüber Alexa zurückzustellen und als Freund für sie da zu sein. Es war auch spannend mal eine andere Seite von Eljin kennenzulernen.

Die Geschichte setzt kurz nach Band 1 ein. Der kurze Palast-Alltag ist nur von kurzer Dauer, denn schon bald überschlagen sich die Ereignisse. Dabei scheint Alexa die Einzige zu sein, die wirklich merkt, was dahinter steckt. Teilweise waren ein paar Handlungsstränge etwas vorhersehbar. Aber trotz allem fühlt man mit den Charakteren mit und hofft, dass sie es schaffen alle Schwierigkeiten zu überwinden. Der Schluss endet mit einem Cliffhanger.

Fazit:
Gelungene Fortsetzung, wenn auch teilweise etwas vorhersehbar - von mir 4 von 5 Sternen ;)

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126 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 48 Rezensionen

fantasy, märchen, fluch, krieg, gift

The Sleeping Prince - Tödlicher Fluch

Melinda Salisbury , A. M. Grünewald
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei bloomoon, 15.02.2017
ISBN 9783845817941
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Also erstmal muss ich sagen, dass ich das Cover ziemlich spannend finde. Dadurch wurde ich auch überhaupt auf das Buch aufmerksam. Ich finde das Farbzusammenspiel ziemlich spannend. Leider ist am Cover nicht ersichtlich, dass es sich um einen zweiten Teil handelt, weswegen ich es nun auch ohne Band 1 gelesen habe.

Das hat grundsätzlich gut funktioniert. Denn in diesem Band beginnt die Geschichte mit Errin als Hauptprotagonistin und erst gegen Ende hin werden die Fäden von Band 1 wieder aufgenommen und die wichtigsten Details nochmal eingeworfen, sodass ich problemlos mitkam.

Der Schreibstil selbst war flüssig und angenehm. Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von Errin geschrieben.

Errin fand ich total toll. Sie ist ziemlich mutig und sie würde alles tun für die Menschen, die sie liebt. Zudem gibt sie niemals auf, egal wie ausweglos das Ganze scheint. Früher hatte sie ein ganz normales Leben als Lehrling eines Herbalisten. Aber leider konnte sie die Lehre dort nicht beenden. Jetzt lebt sie in einem zwielichten Dorf. Dann ist auch noch ihr Bruder verschwunden und ihrer Mutter geht es auch nicht gut. Als dann auch noch der schlafende Prinz erwacht und sie fliehen muss, überschlagen sich die Ereignisse und schon bald findet sich Errin umgeben von vielen Geheimnissen wieder.
Silas ist ein solches Geheimnis. Er ist am Anfang sehr geheimnisvoll und erst nach und findet man heraus, was so alles in ihm steckt und zu was er die Gifte benötigt. Er hat eine große Aufgabe im Leben und es ist nicht immer leicht für ihn dem gerecht zu werden, insbesondere wenn es dann noch um die Gefühle zwischen Errin und ihm geht.
Später taucht dann auch Twylla auf - die Hauptprotagonistin aus Band 1. Man erfährt dabei was mit ihr so ungefähr in Band 1 passiert ist. Auch sie beweist ihren Mut und ist eigentlich ganz sympatisch. Man merkt auch wie sehr sie Lief liebt. Aus Lief bin ich übrigens noch nicht ganz schlau geworden - lass mich da vom Dritten Band überraschen.

Die Geschichte ist von Anfang an durchwegs spannend und bleibt es auch bis zum Schluss. Im Verlauf des Buches werden viele Geheimnisse gelüftet, aber auch Schlachten geschlagen und Magie ausgeübt. Der Schluss war sehr spannend und hat einen ziemlich fiesen Cliffhanger, der einen ein wenig hoffnungslos zurücklässt.

Die Magie der Geschichte basiert im Prinzip auf Alchemie, was ich ziemlich spannend fand. Ebenso war es faszinierend, wie diese entstanden ist und welche Auswirkungen sie haben kann. 

Fazit:
Tolle Geschichte, durchwegs spannend, interessante Magie und spannende Charaktere - eine tolle Mischung - von mir 5 von 5 Sternen ;)

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11 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

gabibüttner, dystopie, diemachtdesclans, buchempfehlung, liebestod

LiebesTod: Die Macht der Clans II

Gabi Büttner
E-Buch Text: 234 Seiten
Erschienen bei null, 17.12.2016
ISBN B01N6IAE8W
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover wirkt sehr düster und passt daher gut zu dieser Dystopie. Ich bin mir nicht so sicher,wer der Mann mit der Kapuze ist. Das könnte Chris oder Daver sein. Aber der Mann wirkt auf alle Fälle ein wenig wie ein Rebell. Was mich aber stört, es passt sogarnicht zu meinem alten Cover vom ersten Band. Inzwischen hat nämlich der erste Band ein neues Gewand bekommen. Aber auch der neue erste Band und der zweite Band passen für mich nicht so wirklich zusammen, da sich die Schrift ziemlich verändert, was mich persönlich bei einer Reihe etwas stört.

Der Schreibstil hat mir hingegen sehr gut gefallen. Die Sprache ist sehr bildhaft und man kann sich alles gut vorstellen. Zudem war die Kapitelaufteilung total spannend. Das Buch ist aus der Sicht des Erzählers geschrieben, aber es wechseln sehr oft die Schauplätze und auch die Perspektive der Charaktere.

Gleich zu Anfang werden neue noch unbekannte Charaktere eingeführt, die einen sofort in den Bann ziehen und von denen man unbedingt erfahren will, wer sie sind. Ihr Identität war dann für mich eine ziemliche Überraschung.

Generell muss man sagen, dass ich diesen Band als einiges brutaler empfunden habe als den Vorgänger. Teilweise gab es Szenen, wo ich mir wie bei einem Horrorfilm gerne die Augen zugehalten hätte, was natürlich bei Bildern im Kopf wenig bringt^^. Frau Büttner schreckt definitv nicht vor Gewaltszenen zurück. Das Buch ist aber auch sehr emotional und man fühlt die ganze Zeit mit den Charakteren mit.

Die Charaktere haben es in diesem Buch nicht wirklich leicht. Sie stehen vor großen Herausforderungen und wachsen über sich hinaus. Larissa zeigt in diesem Band wie stark sie wirklich ist - und Mann, diese Frau hat Power. Chris ist auch in diesem Band sehr tapfer. Beide geben niemals auf und kämpfen für ihre Liebe und ihr Leben. In diesem Band lernen wir eine neue Seite an Dave kennen, was mir sehr gut gefallen hat und Dave nun zu einen meiner Lieblingscharaktere macht. Er hat defintiv ein riesengroßes Herz und würde für seine Freunde alles tun. Als Gegenpart zu den vielen guten Charakteren stellt uns die Autorin Anthony vor, der ein wirklich grausamer Mann ist. Es macht ihm eindeutig Spass Menschen zu quälen.

Die Geschichte ist auf alle Fälle ziemlich spannend und die vielen Handlungsstränge, die gleichzeitig passieren, werden sehr gekonnt kombiniert und erst am Schluss zusammengeführt. Apropo Schluss - da gibt es leider mal wieder einen ziemlich fiesen Cliffhanger, der einen nach dem nächsten Band lechzen lässt.


Fazit:
Gelungene Fortsetzung, die sehr spannend war - von mir 5 von 5 Sternen ;)

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

seelenwächter, die chroniken der seelenwächter, magie, coco, keira

Die Chroniken der Seelenwächter - Der Feind in mir

Nicole Böhm
E-Buch Text: 156 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 07.11.2016
ISBN 9783958342330
Genre: Fantasy

Rezension:

Also erstmal muss ich sagen, dass ich das Cover total cool finde. Ich weiß, da sind die Meinungen bei diesem Kerl ja ziemlich gespalten. Finde es aber gut, dass auch Anthony sein Cover bekommt. Und es passt wiedermal wie Faust aufs Auge.


Nicoles wundervoller Schreibstil zieht einen auch dieses Mal gleich wieder rein in die Welt der Seelenwächter, die sich inzwischen schon wie ein zweites Zuhause anfühlt.


Die Charaktere waren wirklich wieder toll in diesem Band. Was mir besonders gefällt, ist das selbt die Bösewichte wie Anthony und Coco sehr vielschichtig dargestellt werden und Nicole einen damit ziemlich verwirrt, da man mit den Bösen bald fast Mitleid hat und teilweise beginnt sie zu verstehen. Auch wenn gewisse Verhaltensweisen stets unverständlich und wirklich grausam sind. Dann gibt es in jedem Band auch noch diese kleinen Momente. Anna und Will stehen in diesem Band eher nicht im Vordergrund, aber trotzdem ist ihre Liebe oft präsent und zeigt sich gerade in kleinen Gesten.

Akil ist wie stets der Fels in der Brandung. Keira hat dieses Mal einen ziemlich großen Auftritt. Sie ist eine der Charaktere, die ich eigentlich garnicht so machte. Aber über die letzten Bände hat sie sich so toll entwickelt, sodass man sie nur noch mögen konnte. Sie hat in diesem Band wieder mal ihre Stärke gezeigt und ist ihre Bestimmung mehr als gerecht geworden. Jess handelt teilweise etwas naiv - aber das aus Liebe - was ich auch total nachvollziehen kann und in ihrer Situation vermuntlich genauso nicht besonders kluge Entscheidungen getroffen habe. Jaydee hat sich inzwischen leider ziemlich selbst verloren und es wird spannend wie es mit ihm in den nächsten Bänden weitergeht.


Die Geschichte setzt genau da an, wo der Vorgängerband aufgehört hat. Dessen Ende war ja gleich an mehreren Fronten sehr spannend und mit einigen Cliffhangern versehen. Gleich zu Beginn gibt es einiges an Action und ich für meinen Teil wusste bald nicht mehr, wie das mit Agash nun wirklich ist. Man merkt sehr gut, dass Nicole stets alle Fäden in ihrer Hand hält. Denn diese werden in diesem Band schön miteinanderverwoben und die Ereignisse am einen Ort, haben Einfluss an einem Anderen.

Dieser Band ist sehr actionreich und brutal und lässt dem Leser kaum Atempausen. Zwischendurch werden aber trotzdem kleine Gesten eingebaut und einiges an Fragen aufgeworfen, die hoffentlich bald beantwortet werden.


Fazit:

Wieder mal ein wirklich toller Band ;) - von mir 5 von 5 Sternen

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1.053 Bibliotheken, 22 Leser, 1 Gruppe, 139 Rezensionen

mondprinzessin, mond, ava reed, liebe, prinzessin

Mondprinzessin

Ava Reed
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 01.10.2016
ISBN 9783959913164
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Cover ist einfach nur genial. Es ist romantisch, fantastisch und irgendwie auch melancholisch. Tia und Lynn auf dem Mond sind wirklich süß.

Der Schreibstil von Ava ist wie immer wundervoll und man wird total in die Geschichte hineingezogen. Ich konnte das Buch garnicht mehr aus der Hand legen  und auch danach hat es lange nicht losgelassen. Jedes Kapitel beginnt mit einem herzzerreißenden Spruch. Es gibt Kapitel aus Lynns und Juris Sicht, aber auch ein paar aus der Sicht von einem bösen Unbekannten (die dann passenderweise keinen Spruch am Anfang haben).

Die Charaktere sind sehr vielfältig. Lynn hatte es nie leicht und kennt nur das Leben im Heim, da sie nie eine Familie hatte. Trotzdem ist sie sehr mutig und hat ein Herz aus Gold. Am Anfang ist es nicht leicht für sie, sich in an ihr neues Leben zu gewöhnen. Sie meistert aber alles stets sehr graziös.
Juri ist auch wirklich toll. Er versucht stets das Richtige zu tun und ist immer für Lynn da.
Dann gibt es da noch so viele andere Charaktere, die alle ihren Platz in diesem tollen Universum haben und von denen ich keinen missen möchte.

Die Geschichte selbst ist unglaublich spannend. Musste des Öfteren irgendwie an Sailor Moon denken (da Ava ja total darauf steht^^). Es gibt auch eine tolle Andeutung dazu im Buch. Zudem gibt es auch noch mehr witzige Andeutungen auf bekannte Filme oder Serien. Das Universum, das Ava hier erschaffen hat war wirklich sehr spannend. Die Idee mit den Tierbegleitern war auch total süß und man kann die kleine Tia, Lynns Begleiterin und eine Waschbärdame, einfach nur lieben.
Lynn wird im Laufe der Geschichte vor eine unmögliche Wahl gestellt, bei der es keine richtige Entscheidung geben kann. Das Ende des Buches war so unglaublich traurig und treibte mir ein paar Tränen in die Augen. Zudem hatte ich die ganze Zeit sogar ein trauriges Lied als Begleitmusik im Kopf. Ich glaub Begleitmusik hatte ich sonst noch nie keine automatisch dazu im Kopf. Liebe Ava, mein voller Resepkt für dieses Ende, das sicher auf zwiespältige Meinungen stößt und das einigen Mut erfordert, so auf dem Papier zu landen. Meine Meinung ist auch ziemlich zwiegespalten. Zum einen könnte ich die ganze Zeit nur WIESO? schreien, zum anderen finde ich es dann irgendwie doch sehr passend.

Gesamt gesehen war es eine Geschichte der ganz großen Gefühle - ich habe mit den Charakteren gelacht, geliebt und geweint.

Fazit:
Wundervolle Geschichte - von mir klare 5 von 5 Sternen

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46 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

liebe, bookshouse, lia haycraft, mond, magie

Mondschwinge - Die Nacht der Elemente 2

Lia Haycraft
Buch: 240 Seiten
Erschienen bei Bookshouse, 11.09.2015
ISBN 9789963530540
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Cover finde ich ziemlich schön und sinnlich. Mir gefällt es sogar noch etwas besser als das Cover des ersten Teils. Es wirkt ziemlich mysteriös, wobei ich sagen muss, dass die Haare irgendwie nicht wirklich zu Kasumi passen.

Der Schreibstil war sehr locker und flüssig. Am Anfang hat es etwas gedauert, bis ich gut reingekommen bin. Es ist zu sagen, dass dieser Teil keine Fortsetzung zum ersten Teil darstellt. Er spielt in den schon erwähnten Welten, aber 20 Jahre später. Gekonnt erfährt man aber in ein paar Textschnipseln, was so aus den Charakteren des ersten Bandes geworden ist.

Die Charaktere in diesem Band konnte mich leider nicht ganz von sich überzeugen. Irgendwie hatten sie für mich etwas zu wenig Ecken und Kanten und ich empfand sie als eher platt. Kasumi, die Hauptprotagonistin, führt eigentlich ein ziemlich normales Leben, bis da dieser Brief ihrer verschwundenen Großmutter auftaucht. Schon bald findet sie sich umgeben von Magie wieder und muss entscheiden, was sie zu tun bereit ist.
Ian ist ja schon aus dem ersten Band bekannt. In den letzten 20 Jahren ist auch bei ihm einiges passiert und er hat sie verändert. Beispielsweise hat er begonnen zu erkennen, wie Umbra in Wirklichkeit ist. Ja, Umbra ist auch wieder mit von der Partie. Sie ist immernoch so giftig wie eh und jeh und verbreitet ihren Hass. Als neue Charakterin, die ich eigentlich von allen am liebsten mochte, kommt Raja hinzu. Sie ist so jung und abenteuerlustig. Gleichzeitig hat sie mit ihrer Bestimmung zu kämpfen und versucht ihren Weg zum Glück zu finden.


Die Geschichte selbst, ist eigentlich gar nicht so schlecht. Der Anfang ist nicht ganz so spannend, aber es wird mit der Zeit immer spannender und ich hätte mit der Einführung der Mondschwinge so nicht gerechnet. Am Schluss gibt es dann einen Zeitsprung, was mir nicht so gut gefallen hat, da ich mir mehr Details dazu gewünscht hätte und man das Ganze ruhig noch etwas ausbauen hätte können.

Fazit:
Trotz etwas platten Charakteren, war es dann doch noch ziemlich spannend - von mir 4 von 5 Sternen.

  (4)
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108 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

love, erbe, spannend, jugendbuch, spannend;

Alera - Geliebter Feind

Cayla Kluver , Henriette Zeltner
Flexibler Einband: 555 Seiten
Erschienen bei Piper, 06.10.2011
ISBN 9783492268394
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Cover finde ich total schön. Die Schrift vom Titel in Kombination mit den Ornamenten ist total ansprechend.

Der Schreibstil war flüssig. Teilweise war es mehr wie in einem historischen als in einem reinen Fantasy-Roman. Hat aber sehr gut gepasst. Das Buch ist aus Aleras Sicht geschrieben und man sieht oft nur ihren Blickwinkel einer Situation.

Ich muss sagen, es ist schwer dieses Buch zu beurteilen. Beim Lesen des Klappentextes habe ich mir nämlich eigentlich etwas anderes erwartet. Ich habe mit einigem an Fantasy und auch einigem an Action gerechnet. Das gab es so leider nicht. Viel Fantastisches passiert in diesem Band nicht. Ja, es ist High Fantasy und spielt in einer anderen Welt. Die Welt erinnert aber stark an unsere Vergangheit. In Aleras Reich gibt es ein starkes Patriachat. Obwohl, sie Kronprinzessin ist, wird sie später einmal nicht regieren, sondern ihr Mann. Frauen dürfen z.B. auch keine Hosen tragen und man traut ihnen nicht wirklich zu, sich auch in Politik auszukennen. Daneben gibt es dann dieses total gegenteilige Nachbarreich, in dem Narian aufgewachsen ist. Dort führen Frauen die Geschäfte.Diesen Konflikt zu sehen war sehr spannend.

Leider gibt es aber, wie erwähnt nicht so viel Action. Es geht mehr um Alera und wie sie sich entscheiden soll in Hinblick auf ihr Herz und ihre Verantwortung als Kronprinzessin einen würdigen Königen zu ehelichen.

Die Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen. Alera hat stets ihren eigenen Kopf und versucht sich über die herrschenden Gesetze hinwegzusetzen und ihren eigenen Weg zu gehen. Man merkt, dass sie mal eine gute Königin wäre, wenn die Tradition sie nicht zu einem Schmuckstück des Königs degradieren würde. Ihre Faszination für Narian finde ich total nachvollziehbar. Er ist so anders, als die Männer von ihrem Reich. Denn er hört ihr wirklich zu und nimmt ihre Meinung ernst. Das ist ein ganz neues Gefühl für Alera.
Narian bleibt die ganze Zeit ziemlich geheimnisvoll und man erfährt nur wenig über seine Vergangenheit. Man merkt aber bald, dass er wohl eher kein Spion ist. Was ich ziemlich ungewöhnlich finde (zumindest ist mir das bsiher eher selten untergekommen) ist, dass Narian jünger als Aria ist. Sie bezeichnet ihn sogar einmal als Junge.
Dann gibt es da noch Steldor, den Aleras Vater sich als Aleras Zukünftigen wünscht. Man lernt ihn nur aus Aleras Sicht kennen, die ihn von Anfang an ablehnt. Er wirkt ziemlich arrogant und selbstverliebt. Im Laufe des Buches ändert er teilweise sein Verhalten. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das nur zur Show diente, oder er wirklich über sein Verhalten reflektiert hat. Am Schluss ähnelt er nämlich wieder mehr seinem alten Ich, wobei er auch noch schlimmer reagieren hätte können.
Lustig waren auch Aleras wechselnde Leibwächter, die alle sehr unterschiedlich sind. London zum Beispiel ist teilweise eine Vaterfigur für sie. Aber er hat Geheimnisse vor ihr und man wird nicht immer ganz schlau aus ihr. 

Der Schluss des Buches kommt ziemlich abrupt und lässt Alera in einer ziemlich hoffnungslosen Situation zurück. Also werde ich natürlich Band 2 lesen.

Fazit:
Etwas ganz anderes als ich erwartet hatte, aber trotzdem gut - von mir 4 von 5 Sternen.

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(52)

143 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

magie, fantasy, freundschaft, susan dennard, schwestern der wahrheit

Schwestern der Wahrheit

Susan Dennard , Vanessa Lamatsch
Fester Einband: 530 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 22.08.2016
ISBN 9783764531348
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Cover finde ich garnicht so schlecht. Es ist eher in Weißtöenen gehalten, wodurch die Mädchen und der Klecks in der Mitte mit dem Schiff hervorstechen. Im Inneren des Buches wartet eine liebevoll gestaltete Karte, die ich sehr ansprechend fand.

Den Schreibstil fand ich auch gut. Das Buch ist aus der Sicht des Erzählers geschrieben, der abwechselnd aus den unterschiedlichen Perspektiven der Hauptcharaktere erzählt. Am Anfang fiel es mir etwas schwer in die Geschichte reinzukommen, da einem einige Hintergrundinformationen fehlen und man mittem im Geschehen landet. Im Laufe des Buches bekommt man dafür ein paar Hintergrundinformationen, wobei für mich trotzdem einige Sachen offenblieben. Hoffentlich werden diese Informationslücken im Folgeband gefüllt.

Die Charaktere in diesem Buch sind sehr unterschiedlich. Zum einem gibt es da die Strangschwestern Safiya und Iseult, die nicht nur äußerlich wie Tag und Nacht sind. Trotzdem haben beide ein gutes Herz und sind immer füreinander da. Safiya handelt oft ziemlich impulsiv und bringt sich dadurch öfters in Schwierigkeiten. Zudem ist sie eine Adelige, auch wenn sie eigentlich nur ein normales Leben mit Iseult führen möchte. Im Laufe der Geschichte lernt sie aber einiges dazu und lernt ihre Macht zu nützen.
 Iseult ist eher zurückhaltend. Sie hat es nicht leicht, da sie eine Nomatsi ist und allein durch diese Tatsache oft auf Ablehnung stoßt. Zudem wurde sie von ihrem Stamm verstoßen, da sie nicht alle Kräfte einer Strangmagi anwenden kann. Trotz allem ist sie sehr stark und gibt niemals auf.
Prinz Merik versucht alles um Nahrung für sein Volk aufzutreiben. Sein Strangbruder Kullen, der einen tollen Humor hat, ist dabei meist an seiner Seite. Leider ist seine Schwester dabei keine Hilfe, im Gegenteil. Merik hat sehr viele Facetten. Im einem Moment kann einen zum Lachen bringen und im nächsten Moment ist man ein klein wenig erschüttert über seine Brutalität (selbst wenn sie ein wenig berechtigt ist).
Dann gibt es da auch noch Aeduan, den Blutmönch, der eigentlich einer der Bösen der Geschichte sein soll. Ich fand ihn aber irgendwie trotzdem toll und ich glaube in ihm steckt noch viel mehr als man auf den ersten Blick ahnt.

Schon der Anfang der Geschichte ist sehr actionreich und sobald man sich ein wenig zurechgefunden hat, kann man die Spannung der Geschichte auch genießen. Es bleibt durchwegs spannend und bald knistert es auch zwischen den Charakteren. Zudem wird eine alte Legende offenbart, die etwas mit Safiya und Iseult zu tun haben soll.

Auch der Schluss ist sehr rasant. Am Ende bleibt man etwas traurig zurück, da leider nicht alles optimal gelaufen ist und man nicht weiß, wie die Charaktere je wieder zueinander finden sollen.

Fazit:
Gesamt ein toller Auftakt, etwas mehr Hintergrundinformation am Anfang wäre aber hilfreich gewesen - von mir 4 von 5 Sternen ;)

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(4)

12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Witches - Hexenzirkel

Pia Hepke
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Eisermann Verlag, 01.11.2016
ISBN 9783946342854
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Cover hat mir gut gefallen. Die Farbe finde ich sehr ansprechend. Zudem wirkt Kira auf dem Bild wirklich ein wenig gehetzt und verfolgt. Auf der Rückseite ist ein Feuersalamander dargestellt - die Inspiration für Sergé. Man merkt eigentlich garnicht, dass es sich um ein Premade-Cover handelt. Denn Pia hat diese Geschichte zu dem Cover geschrieben. Innen wurde nicht die Standardschriftart verwendet, sondern eine andere, die leider nicht so ganz mein Fall war und mich etwas im Lesefluss gestört hat.

Pias Schreibstil ist dabei wieder einmal schön flüssig. Im Prolog wird man von Sergé (aus der Ich-Perspektive) in die Geschichte eingeführt, wodurch man sich gleich gut zurechtfinden kann. Dann folgen Kapitel mit passendenen Titeln aus der Sicht des Erzählers, wobei auch stets auf die Gefühle der Charaktere eingegangen wird. Im Epilog kommt dann nocheinmal Sergé (wieder aus der Ich-Perspektive) zu Wort und verabschiedet sich bei den Lesern.

Die Hauptcharakterin der Geschichte ist Kira. Im Grunde genommen mochte ich sie schon, aber ihre Naivität und Kindlichkeit war für mich manchmal etwas unverständlich. Sie wirkte auf mich nicht wirklich wie eine Siebzehnjährige, sondern deutlich jünger. In ihrer Vergangenheit hat sie schon einiges durchgemacht, wodurch sie einen harten Kern um sich herum aufgebaut hat und eigentlich nur wenige Personen an sich ran lässt. Auch ihr Vertrauter - der Feuersalamander Sergé - brauchte einige Zeit, bis Kira ihm vertraute. Sergé ist ziemlich cool und bringt einen öfters zum Lachen. Er ist ganz anders als andere Vertraute und tut nicht immer was Kira von ihm verlangt. Trotzdem hat er stets nur das Beste für Kira im Sinn.
Dann taucht im Laufe der Geschichte auch noch Sira auf. Ohne jetzt zuviel zu sagen: Kiras und meine Meinung über sie waren ziemlich unterschiedlich.

Die Geschichte geht gleich rasant los und Kira plant bald ihre Flucht vor den fünf Hexen. Man erfahrt dabei einiges über die Hexenwelt und die Vergangenheit von Kira. Die Idee, dass die Schnapszahlen eine besondere Bedeutung haben fand ich dabei ziemlich lustig. Teilweise wurde die Geschichte dann aber doch ziemlich vorhersehbar und man ahnte bald wie es weitergehen wird. Der Schluss hält dann aber doch noch ein paar Überraschungen bereit, die schon etwas eigenwillig sind (lest am besten selbst).

Gesamt gesehen kamen mir leider einige Dinge etwas zu kurz und ein paar Seiten mehr hätten dem Buch nicht geschadet. Ich finde die Beziehung zwischen Sergé und Kira hätte noch etwas mehr Tiefgang gebrauchen können und auch über das Geistelement (dessen wahre Macht ja erst zum Schluss offenbart wird) hätte ich gerne noch mehr gelesen.


Fazit:
Magische Geschichte für zwischendurch - wenn auch mit einer etwas naiven Hauptprotagonistin und etwas wenig Tiefgang - von mir trotzdem 4 von 5 Sternen ;)

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(28)

40 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

seelenwächter, nicole böhm, jaydee, entfessle den jäger, chroniken der seelenwächter

Die Chroniken der Seelenwächter - Entfessle den Jäger

Nicole Böhm
E-Buch Text: 153 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 14.09.2016
ISBN 9783958342248
Genre: Fantasy

Rezension:

Auf diesem Cover ist Lijila zu sehen. Man sieht auch die vier Elemente, die alle sehr gekonnt in Szene gesetzt wurden. Weiters finde ich auch die Augen sehr faszinierend und bringt einen zum Rätseln, was es wohl mit den Blutstränen auf sich hat.

Nicoles Schreibstil ist einfach toll. Stets fühlt man sich mittendrin und wird einfach mitgerissen in einen Strudel an Action und Emotionen.

Die Charaktere entwickeln sich auch stets weiter. Jess und Jaydee, die nun miteinander verbunden sind, erleben schreckliches. Trotzdem schaffen sie es bisher, nicht ganz daran zu zerbrechen. Für Jaydee ist es besonders schwer, denn der Jäger gewinnt die Überhand. Kann ihre Liebe das schaffen?

Auch Akil hat es nicht leicht, da er sich große Sorgen um die zwei macht.  Will schafft es dabei nach wie vor cool zu wirken, aber Akil lässt seinen Gefühl freien Lauf, was ich sehr spannend fand. Zudem muss er sich ein weiteres Mal mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen. Denn die Münzen von Agash tauchen wieder auf. Zudem werden auch hier eine Dinge aufgedeckt und man erkennt wie alles in Zusammenhang steht.

Derweil wird auch einiges aus Anthonys Vergangenheit aufgedeckt und man versteht langsam ein wenig, wieso er zu so einem Mistkerl wurde.

Keira, die im letzten Band vor Cocos Füßen gelandet ist, muss auch erstmal versuchen mit dieser Situation umzugehen. Vor allem, welche Entscheidung soll Sie treffen? Dabei verlässt sie sich auf ihr Bauchgefühl, dass sie inzwischen entwickelt hat und das hoffentlich richtig ist.

In diesem Band kommen auch wieder ein paar neue Charaktere hinzu, von denen wir in Zukunft sicher noch mehr erfahren dürfen.

In diesem Band gibt es eine Fülle an Hintergrundinformationen und einige tragische Jess-Jaydee-Szenen.

Der Schluss ist wieder mal super spannend und Nicole beendet das Buch natürlich leider in einem der spannendsten Momente, wodurch man natürlich sehnsüchtig auf den Folgeband wartet.


Fazit:
Mal wieder ein toller Band mit vielen Facetten - 5 von 5 Sternen von mir ;)

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(681)

1.279 Bibliotheken, 17 Leser, 4 Gruppen, 136 Rezensionen

wolf, rotkäppchen, märchen, cyborg, cinder

Wie Blut so rot

Marissa Meyer , Astrid Becker
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.01.2014
ISBN 9783551582874
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover finde ich sehr schön und es passt gut zum Vorgänger. Es sind lauter kleine rot-glitzernde Wölfe darauf (auch wenn ich beim ersten Blick immer an Bären denke ^^) abgebildet.

Der Schreibstil ist wirklich toll. Das Buch ist in 4 Teile gegliedert, die alle mit einem passenden Zitat aus Rotkäpchen beginnen. Es ist aus der Sicht des Erzählers geschrieben und ist sehr gefühlvoll.

Die Charaktere fand ich alle sehr sympatisch. Scarlett ist ganz anders als Cinder, aber auch toll. Sie ist ziemlich stur und weiß genau was sie will und setzt das dann auch durch.
Wolf ist einem zu Anfang ein ziemlich Rätsel, aber im Laufe der Geschichte lernt man auch ihn zu lieben.
Cinder mag ich nach wie vor total gerne und ich finde, sie macht in diesem Band eine ziemliche Entwicklung durch. Iko ist auch wieder da. Sie ist einfach herzallerliebst und bringt einen öfters zum Schmunzeln.
Kai ist auch weiterhin toll, auch wenn er es momentan ganz und garnicht leicht hat.
Als neue Figur wird auch noch Throne eingeführt, der einen auch oft zum Lachen bringt und mit seiner Loyalität und Herzenswärme überrascht.

Die Geschichte um Scarlett war sehr spannend insziniert und man erfährt so einige Geheimnisse der Lunarier, die sicher noch Konsequenzen für die Folgebände haben. Auch der Erzählstrang um Cinder geht weiter und schlussendlich werden Scarletts und Cinders Erzählstränge gekonnt verknüpft.

Das Buch war durchwegs spannend und hat wieder einen Cliffhanger, der die Geschichte von Rapunzel einläutet.

Fazit:
Tolle Fortsetzung mit ausgeprägten Charakteren und schönem Märchenaspekt - von mir 5 von 5 Sternen.

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(158)

364 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 76 Rezensionen

fantasy, elfen, gestaltwandler, halbelfe, fluch

Divinitas

Asuka Lionera
Flexibler Einband: 348 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 30.11.2015
ISBN 9783959910224
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Cover finde ich sehr toll. Im Hintergrund das Mädchen und davor der Wolf passen gut zusammen. Das Leuchten des Titels finde ich auch sehr ansprechend.

Der Schreibstil war flüssig und leicht lesbar. Es ist auch der Ich-Perspektive geschrieben - manchmal aus Vaans Sicht, aber die meiste Zeit aus Fyes Sicht - und in 2 Teile gegliedert.

Fye ist mir eigentlich schon ziemlich sympatisch gewesen. Sie hat lange alleine gelebt und ist durch ihr Halbelfendasein eine ziemliche Außenseiterin. Ihr Hin und Her mit Vaan und Gylbert war für mich nicht immer ganz nachvollziehbar und vor allem, dass sie Gylbert so schnell vertraut hat, war mir etwas schleierhaft. Im zweiten Teil dürfen wir dann noch eine etwas andere Fye kennenlernen, die in starkem Kontrast zu der Fye aus Teil 1 steht. Sie entwickelt sich defintiv weiter und konnte mich schlussendlich für sich gewinnen. Manchmal wirkt sie aber etwas naiv oder jugendlich, was nicht zu ihrem schon langen Halbelfenleben passt.

Vaan fand ich total toll und sehr liebenswert. Er ist ein Prinz und verlfucht. Gleichzeitig gibt es da diese mysteriöse Verbindung zwischen Fye und ihm. Seine Figur war wirklich toll ausgearbeitet.

Auch die Nebencharaktere waren sehr passend - von Vaans Mutter über Gylbert und auch Vaans Schwester Giselle.

Gesamt gesehen fand ich die Geschichte sehr spannend. Am Anfang kann man schön gemütlich Fye etwas kennenlernen, aber dann wird es auch schon ziemlich actionreich. Zwischendurch, wo Fye sich lange Zeit nicht sicher war, was sie wirklich will, war es etwas anstrengend. Es gab dann auch einige holprige Stellen, die mich etwas aus dem Lesefluss schmissen. Der Übergang zu Teil 2 viel einem nicht so leicht, da es einen Zeitsprung von 2 Monaten gab und man ersteinmal herausfinden musste, was alles passiert ist.

Die Fantasyelemente fand ich sehr passend. Es gab Elfen und Halbelfen, die über unterschiedliche magische Kräfte verfügen. Dann gab es natürlich auch noch Vaans Fluch, der mit einer spannenden Ursprungsgeschichte einhergeht.

Der Schluss war nochmal sehr spannend und sehr traurig und hat mir leider nicht ganz so gut gefallen. 

Fazit:
Tolles Buch mit ein paar Stolpersteinen, das einem trotz allem vergnügliche Lesestunden bereitet - von mir 4 von 5 Sternen.

  (2)
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(132)

295 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 90 Rezensionen

dämonen, fantasy, rache, blut, kampf

Ein Käfig aus Rache und Blut

Laura Labas , Anja Uhren
Flexibler Einband: 332 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.08.2016
ISBN 9783959912914
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Cover finde ich sehr schön. Es wirkt sehr mysteriös. Alison wirkt wirklich sehr kampflustig und sich nach Rache sehnend. Auch den Umriss einer Person im Hintergrund finde ich sehr spannend.

Der Schreibstil von Laura reißt einen von Beginn an gleich mit und man tut sich schwer das Buch wieder aus der Hand zu legen. Es ist flüssig geschrieben und Laura schreckt auch nicht vor Gewaltszenen zurück. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Alison geschrieben. Zwischendurch gibt es aber auch Kapitel aus der Sicht des Erzählers, die sich dann um einen anderen Charakter der Geschichte drehen.

Die Charaktere der Geschichte waren sehr vielschichtig. Zuerst lernen wir Alison kennen und erfahren bald, wieso sie zu so einer Kämpferin wurde und den einzigen Sinn in ihrem Leben in Rache sieht. Sie ist sehr stark und stur und gibt trotz allem niemals auf. Ihre Rache ist ihr sehr wichtig, aber ich glaube, langsam erkennt sie, dass es da draußen vielleicht noch etwas anderes gibt.
Dann gibt es da natürlich auch noch die Dämonen. Am Anfang dachte ich da genau wie Alison, nämlich Dämon ist gleich böse. Aber nach dem Kennenlernen mit einigen Exemplaren, glaube ich kann man das wirklich nicht so pauschal sagen. Ja, viele sind grausam und ja, wie die meisten die Menschen behandeln ist definitiv nicht okay. Aber man erkennt, dass es da auch andere Dämonen gibt (eigentlich ja so ähnlich wie bei den Menschen, wo auch nicht alle gut bzw. böse sind). Ascia ist von Anfang an sehr geheimnisvoll. Bis zum Schluss bleibt er mit teilweise ein Rätsel, aber was er von sich preisgibt, gefällt mir und lässt mich daran glauben, dass er in Wahrheit ein Guter ist.
Gareth hingegen lässt sich sehr schwer einschätzen. Ich hatte das Gefühl, dass in seiner Vergangenheit irgendetwas passiert sein muss, dass ihn jetzt nach wie vor starkt beeinflusst. Er ist teilweise sehr hart zu Alison, andererseits, beginnt auch er die Menschen nicht nur als schlecht anzusehen.
Noah war mal wirklich ein ziemlich sympatischer Dämon. Er ist irgendwie so ein Kumpeltyp, der einen öfters zum Schmunzeln bringt.
Evan, ein anderer Jäger, war mir am Anfang so garnicht sympatisch. Aber auch er zeigt, wie viel in ihm steckt und dass er sehr stark sein kann.
Dann gibt es da noch viele weitere Nebencharaktere, die alle sehr unterschiedlich, aber irgendwie genau passend zur Geschichte sind.


Die Geschichte selbst ist ziemlich rasant. Mit Gewalt wird definitiv nicht gespart. Gleichzeitig werden sehr viele Fragen aufgeworfen, die einen sehnsüchtig auf Band 2 (der voraussichtlich im Februar 2017 erscheint) warten lässt. Zwischendurch gibt es aber auch interessante Gespräche und Alison und Gareth brachten mich mit ihrer Zankerei öfters zum schmunzeln.
Das ganze Buch ist durchwegs spannend und wirkt nie eintönig oder langatmig.

Die Idee mit den Dämonen fand ich super. Am Anfang hat es mich kurz mal irgendwie an "Die Dämonenfängerin" erinnert, aber es ist definitv neu umgesetzt. Beispielsweise gibt es hier 2 verschiedenen Hauptgruppen von Dämonen, die über unterschiedliche Fähigkeiten verfügen. Ziemlich am Anfang des Buches wird die Geschichte der Dämonen erzählt, die wirklich ein Highlight ist und sicher in den Folgebänden noch eine Rolle spielen wird.
Es gibt in diesem Buch aber nicht nur Dämonen und Menschen, man lernt auch noch andere Wesen kennen (welche lest ihr am besten selbst ^^).
Allgemein merkt man das Laura hier eine sehr komplexe Welt erschaffen hat, in der es definitiv noch viel zu entdecken gibt.

Fazit:
Rasant, brutal, komplex - durchwegs spannend - viele Geheimnisse - gesamt einfach ein toller Auftakt, daher von mir 5 von 5 Sternen

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(5)

8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Die Magier

Pierre Grimbert , Sonja Finck
Flexibler Einband: 1.120 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.05.2016
ISBN 9783453534285
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Schrift des Titels auf dem Cover gefällt mir gut. Der Rest ist nicht so ganz meins. Im Hintergrund sieh man so eine Art Vulkan, was ich nicht so ganz mit der Geschichte in Verbindung gebracht gätte. Der Magier und das Symbol hinter dem Titel passen dafür eigentlich ganz gut. Das Symbol bringe ich mit der Suche nach Geheimnissen in Verbindung.

Der Schreibstil war flüssig, aber am Anfang viel es mir schwer in das Buch reinzukommen. Es ist aus der Sicht des Erzählers geschrieben, wobei immer auch die Innenwelt eines Charakters mitbeleuchtet wird. Das Buch ist in die Einzelbände unterteilt. Diese sind manchmal nochmal in Unterteile gegliedert. Die Unterteile wiederum enthalten keine Kapitel. Zwischendurch gibt es aber Absätze.
Das Buch hat ziemlich viele Seiten, was bei 4 Einzelbänden natürlich ziemlich verständlich ist. Irgendwie hätt ich mir aber fast mehr Seiten gewünscht, dafür mit etwas größerer Schrift.

Der Autor erschafft in diesem Buch wirklich eine eigene Welt, die ihren eigenen Gesetzen folgt. Diese Welt ist sehr komplex. Beispielsweise gab es eine andere Zeitrechnung, was nicht ganz mein war, denn selbst wenn man sich im Kopf ausrechnet, wie lang ein "Dekant" (Zehntel eines Tages) ist, hat man doch nicht wirklich ein Gefühl dafür.
Zudem gibt es in dem Buch sehr viele verschiedenen Länder, die im Laufe der Geschichte besucht werden. Das war manchmal etwas verwirrend. Hierzu wäre eine Karte zur Orientierung schön gewesen.
Trotzdem ist es ziemlich faszinierend. Denn jedes Land hat seine eigene Kultur, beispielsweise gibt es in einem Land ein Matriachat, während es in einem anderen Land "unhöflich" ist, Frauen in die Politik miteinzubinden. In jedem Land gibt es auch andere Waffen und andere Kleidung.
Dann gibt es da natürlich auch noch die fantastischen Elemente, die erst nach und nach aufgedeckt werden. 

Die Charaktere waren ziemlich vielfältig. Jeder war wirklich einzigartig. Zudem haben sich alle im Laufe der Geschichte enorm weiterentwickelt und sind reifer geworden. Da gibt es beispielsweise Léti, die am Anfang noch ziemlich unsicher ist, aber im Laufe der Zeit zu einer Kriegerin wird. Yan legt auch bald seine Unsicherheit ab. Am Anfang sieht man ihn nur als einen Fischer, aber im Laufe der Zeit erkennt man wie klug er ist und was in ihm steckt. Corenn, Létis Tante, ist auch ziemlich klug und redegewand. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der Gruppe und weiß oft, was zu tun ist. Grigán ist es nicht gewohnt für andere verantwortlich zu sein. Jahrelang musste er nur auf sich achten. Er ist ein Krieger und oft sehr mürrisch, aber auch er hat ein gutes Herz.
Dann gibt es da noch Bowaq, der mich total oft zum Lachen brachte. Er kommt aus dem Land, in dem ziemlich viele Sachen "unhöflich" sind. Er ist ein Riese und sein Herz ist definitv auch riesig.
Schließlich stoßt auch noch Rey zu der Gruppe. Für ihn ist es teilweise neu, das Richtige zu tun, aber auch er wird ein  treuer Freund. Zudem ist Rey stets gutgelaunt und bringt einen mit seinem Sarkasmus öfters zum Lachen.
Lana ist eine Priesterin. Sie ist teilweise sehr weich, aber auch sie beweist ihre Stärke.
Dann gibt es da natürlich auch noch die Antagonisten, die auch alle sehr vielfältig sind.


Der Beginn der Geschichte, war zwar bald ziemlich actionreich, trotzdem konnte es mich am Anfang nicht wirklich mitreißen und ich legte es nach ein paar Seiten wieder aus der Hand. Ab der Mitte war es dann aber doch ziemlich spannend und wurde interessanter. Etwas gestört hat mich, dass Dinge oft wiederholt werden - was bei Einzelbänden ja vorkommen kann, aber es wurde teilweise auch einiges innerhalb eines Bandes erneut ezählt.
Ab der Mitte hatte ich auch das Gefühl, langsam einen besseren Zugang zu den Charakteren zu haben und habe mit ihnen gelacht und geweint.

Die fantastischen Elemente waren teilweise sehr spannend. Da es teilweise um Dämonen und Götter und damit verbunden Glaube und menschlicher Wille ging, war es zwischendurch ziemlich philosophisch und es wurde viel diskutiert.

Gegen Ende des Buches nimmt die Geschichte dann richtig Fahrt auf und die Geschehnisse reihen sich rasant aneinander. Das Ende hat mich nicht ganz befriedigt, da für mich doch eine wichtige Frage offen blieb (wie ich inzwischen entdeckt habe, gibt es wohl eine weitere Reihe, wo es um die Kinder dieser Erben geht und wo sicherlich weitere Fragen geklärt werden).

Fazit:
Komplexe Geschichte, ziemlich philosophisch, aber schließlich auch noch spannend - von mir 4 von 5 Sternen.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

liebe, benedicts, gabe, familie, afghanistan

Summer Shadows (FINDING SKY)

Joss Stirling
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei OUP Oxford, 07.07.2016
ISBN 9780192746009
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover finde ich total passend und es reiht sich wunderbar in die Vorgängerbände ein. Am Bild schaut der Titel orange aus, in Wahrheit ist er aber goldig und auch die Sonne ist goldig und das Cover glitzert total schön.

Der Schreibstil von Joss gefällt mir total gut. Er ist so schön locker, aber auch flüssig und gefühlvoll. Dieser Band ist aus der Sicht von Summer geschrieben. Die Kapitel haben eine angenehme Länge.

Summer war mir gleich total sympatisch. Sie hat tolle Fähigkeiten und auch wenn sie es niemandem zeigt, hat sie es zuhause nicht leicht. Sie ist eine sehr starke Figur und hat einen wundervollen Humor, der mich oft schmunzeln lies.
Hal ist auch etwas ganz besonderes. Er ist gegenüber seiner Familie sehr loyal und entwickelt sich im Laufe der Geschichte enorm weiter.
Vincent war für mich schon immer einer meiner Lieblinge der Benedict-Familie und es war toll ihn in diesem Band nocheinmal von einer ganz anderen Seite kennenzulernen.

Allgemein ist dieser Band für mich einer der actionreichsten und definitiv sehr spannend. Auch der große Showdon am Schluss hat mir sehr gut gefallen, vor allem da  eigentlich alle Charaktere des Savant-Universums der bisherigen Bände wieder vorkommen.

Das Ende war für mich dann ziemlich melancholisch und es war schwer nach diesen 6 Büchern, den Charakteren Lebwohl zu sagen.

Allgemein finde ich die Idee der Seelenverwandschaft mit den unterschiedlichen Fähigkeiten in Kombination mit den Kriminalaspekten total stimmig und ziemlich einzigartig.

Fazit:
Gelungener Abschluss einer tollen Reihe, die mich noch lange nicht loslassen wird. Von mir klare 5 von 5 Sternen.

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

elemente, magie, mond, fantasy, nacht

Mondtochter - Die Nacht der Elemente 1

Lia Haycraft
E-Buch Text: 267 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 16.11.2014
ISBN 9789963526130
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover finde ich eigentlich ganz schön. Auch wenn ich mir Lucija etwas anders vorgestellt habe und ich nicht sicher bin, was genau das Schwarze darstellen sollen. Es ist auf jeden Fall ziemlich geheimnisvoll und auch die Schrift finde ich passend.

Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm und flüssig zu lesen. Es ist aus der Sicht des Erzählers geschrieben, wobei immer wieder aus anderen Perspektiven beschrieben wird. Dadurch konnte man sich gut in die Figuren hineinversetzen.

Lucija war mir sympatisch. Sie hat zwar einige Freundinnen und auch eine beste Freundin Elin, trotzdem ist sie irgendwie eher eine Einzelgängerin, was vielleicht daran liegen kann, dass sie mit Krähen sprechen kann. Dies macht sie zu etwas ganz besonderem. Aber wie sich bald herausstellt ist sie auch noch aus einem anderen Grund besonders - denn sie ist eine Mondtochter. Dadurch kann sie sich ab ihrem 19. Geburtstag in ihr Element verwandeln und muss der Menschenwelt den Rücken kehren, den die Sonne wird sie schwächen. Lucija nimmt all diese Informationen ziemlich gelassen auf und findet sich bald in dieser fremden Welt zurecht. Natürlich fällt es ihr aber schwer sich von ihrem alten Leben, in dem sie Schmuckdesignerin war und auch noch in einer Band spielte, zu verabschieden und sich von ihren Lieben zu trennen.
Sander ist definitiv ein Beschützertyp. Er hat in der Vergangenheit schon einige Schicksalschläge hinter sich, weswegen er eigentlich gut auf sein Herz aufpasst. Trotzdem hat es ihm Lucija von Anfang an angetan. Er lebt mit anderen Aranti in einer Villa seiner Familie. Sie wollen neuen Mondkindern helfen, sich in dieser magischen Welt zurechtzufinden.
Elin ist meistens gut gelaunt und eine gute Freundin. Sie ist sehr unbeschwert und definitv kein Kind von Traurigkeit. Anders als Lucija flirtet sie auch gerne und verliebt sich gerne.
Die anderen Nebencharaktere blieben leider etwas blass.
Die "Bösewichtin" der Geschichte war Umbra, die ziemlich geheimnisvoll blieb und deren Beweggründe lange im Dunkeln blieben.

Die Grundidee des Buches war für mich neu und ziemlich faszinierend. Die Einbeziehung des Mondes, der an sich schon faszinierend ist, fand ich sehr schön. Auch die Einbindung der Elemente fand ich passend. Dabei hätte ich mir aber etwas mehr Hintergrund gewünscht, wieso jemand ein bestimmtes Element erhält. Auch über die andere Welt hat man nur wenig erfahren.

Die Liebesgeschichte fand ich nicht so schlecht, auch wenn alles ziemlich schnell ging.

Am Anfang wird man langsam in diese magische Welt eingeführt und dann geht es plötzlich Schlag auf Schlag und wird sehr actionreich. Den Schluss fand ich dann leider ein wenig gehetzt.


Fazit:
Interessante Grundidee, auch wenn ich mir teilweise mehr Informationen gewünscht hätte. Tolle Hauptcharaktere, aber teilweise blasse Nebencharaktere. Gesamt gesehen aber definitiv unterhaltsam - von mir 4 von 5 Sternen.

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9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

drachen, romanze, liebesroman, erotik, a dragon's soul

A Dragon's Soul (Dragon Chronicles 2)

Solvig Schneeberg
E-Buch Text: 161 Seiten
Erschienen bei null, 13.08.2016
ISBN B01KEGLWFG
Genre: Sonstiges

Rezension:

Auch dieses Cover finde ich sehr ansprechend. Die Berge passen sehr gut zum Setting dieses Bandes.

Auch der Schreibstil hat mir in diesem Buch wieder sehr gut gefallen. Es ist wieder aus der Sicht des Erzählers geschrieben und es wird abwechselnd die Sicht der unterschiedlichen Charaktere beleuchtet. Da dies oft mit er und sie geschieht, braucht es manchmal ein paar Sätze bis man weiß, um wen es gerade geht, da es inzwischen doch einige Charaktere sind. Dies war ein klein wenig störend im Lesefluss.

Die Charaktere waren mir auch hier wieder sehr sympatisch. Raven und Elion sind toll zusammen und sie haben sich stark weiterentwickelt und sind inzwischen ein eingespieltes Team. Zane ist auch ein Superkerl, auch wenn er momentan ein ziemliches Stimmungstief hat und dadurch manchmal etwas anstrengend ist. Sky fand ich auch toll. Sie ist irgendwie ganz anders als Raven, aber irgendwie haben sie auch viel gemeinsam (z.b. haben sie beiden einen männlichen besten Freund). Aber Sky ist trotzdem eine ziemliche Einzelkämpferin und die Liebe ist für sie ein unbekanntes Terrain.

Die Geschichte setzt einige Zeit nach Band 1 ein und man muss sich erstmal mit den Veränderungen, die in der Zwischenzeit passiert sind, zurechtfinden. Gleichzeitig wird Sky als neue Hauptfigur eingeführt. Auch in diesem Band werden einige Geheimnisse gelüftet und durch Sky kommen nochmal ein paar ganz neue Fantasyaspekte hinzu. Auch dieser Band ist sehr spannend und enthält emotionale und actionreiche Szenen, die sich perfekt ergänzen.

Am Schluss werden ziemlich viele Fragen aufgeworfen, die einem natürlich große Sehnsucht nach dem Folgeband machen, der hoffentlich bald erscheint.

Fazit:
Gelungene Fortsetzung, wenn auch etwas holpriger als der Vorgänger - von mir 4 von 5 Sternen.

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(29)

43 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

seelenwächter, magie, folter, jaydee, urban fantasy

Die Chroniken der Seelenwächter - Im Wandel

Nicole Böhm
E-Buch Text: 152 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 10.08.2016
ISBN 9783958342163
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Cover finde ich wieder total toll und schön feurig. Es passt irgendwie sehr gut zu diesem Teil.

Der Schreibstil von Nicole ist einfach toll. Man kommt jedes Mal wieder durch die kleine Rückschau am Anfang wunderbar rein und ich habe stets dass Gefühl mittendrin zu sein. Man ist einfach hautnah an den Charakteren dran. Zeitweise habe ich auch fast das Gefühl mir eine Serie anzuschauen, der einfach immer mehr verfällt.

Dabei liebt man natürlich auch die Charaktere immer mehr. Jess und Jaydee haben es in diesem Teil gar nicht leicht und müssen sehr unter Anthony leiden. Trotzdem bewiesen sie wie stark sie sind und wie wichtig sie einander sind. Auch Akil bekommt in diesem Band wieder etwas mehr "Sendezeit". Nach wie vor leidet er unter dem Armband und ist auf der Suche nach Hilfe. Dabei wird Dr. Bishop eingeführt, denn ich bisher nur schwer einschätzen kann, denn er gibt sich sehr geheimnisvoll. Auch Anthony finde ich war gut dargestellt, er ist einfach ein typischer Bösewicht, denn man einfach nur hassen kann^^.
Kendra konnte ich bisher nicht so wirklich leiden, aber langsam wird auch sie mir sympatischer und ich beginne zu verstehen, wieso sie sich manchmal so zickig verhält.
Keira fand ich in diesem Teil auch grandios. Sie hat viele actionreiche Szenen und man erkennt bald, dass sie eine gute Ergänzung zu den Seelenwächtern ist, da sie einfach einen anderen Blickwinkel hat. Zudem weiß sie nun sehr genau, was sie will.

Generell ist dieser Band sehr actionreich. Die Flucht vor dem FBI war sehr spannend und mitreißend. Nebenbei war es aber auch sehr emotional. Dann gab es wieder Szenen mit einiger Gewalt. Schließlich wurden auch noch ein paar Geheimnisse ergründet.

Der Schluss war auch sehr spannend, hat aber einen ziemlich fiesen Cliffhanger.

Fazit:
Perfekte Mischung aus unterschiedlichen Szenen- von mir 5 von 5 Sternen.

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gestaltwandler, drachen, akademie, wesen, vampir

A Dragon's Love

Solvig Schneeberg
Flexibler Einband: 268 Seiten
Erschienen bei epubli, 02.07.2016
ISBN 9783741829055
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover besteht eigentlich nur aus Flammen, was natürlich zum Drachenthema passt. Auch die Schrift des Titels finde ich sehr ansprechend.

Der Schreibstil hat mir total gut gefallen und man fühlt sich, als ob man mittendrin war. Das Buch ist aus der Sicht des Erzählers geschrieben, der aber oft aus der Perspektive der Charaktere erzählt (mit sie und er), wodurch man sich mit ihnen noch stärker verbunden fühlt.

Die Charaktere fand ich sympatisch. Raven kann man am Anfang relativ gut in ihrer noch "unmagischen" Realität kennenlernen. Sie ist eine ziemliche Kämpferin und hat ein großes Herz. Sie wird ziemlich plötzlich in eine ihr bisher unbekannte Welt hineingezogen und erfährt bald einiges über ihre eigene Vergangenheit. Dabei muss sie auch noch damit klarkommen, dass Chris - ihre bester Freund - sie belogen hat. Trotzdem meistert sie alles graziös und kommt mit allen Neuigkeiten, mit denen sie konfrontiert wird, relativ gut klar.

Chris ist trotz allem ein guter Freund für sie, auch wenn er manchmal sehr stur sein kann. Ich bin gespannt wie es in Zukunft für ihn weitergeht.

Dann gibt es da noch Elion,der ein wahrer Engel ist. Am Anfang wird man nicht ganz schlau aus ihm. Aber als er sich dann langsam öffnet, erkennt man seine wahre Größe und wer er wirklich im Innersten ist.

Die Geschichte selbst fand ich sehr spannend. Es werden viele verschiedene Wesen eingeführt, die gekonnt miteinander verknüpft werden. Gleichzeitig werden sehr viele Geheimnisse offenbart und dazwischen gibt es auch noch einiges an Action.

Der Schluss war ziemlich tragisch und lässt einen etwas traurig, aber euch mit ein paar Funken Hoffnung zurück.

Fazit:
Gelungener Auftakt mit tollen Fantasyelementen und sympatischen Charakteren. Von mir 5 von 5 Sternen.

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