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12 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Für dich bis ans Ende der Welt

Kate Dakota
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Forever , 17.11.2017
ISBN 9783958189249
Genre: Romane

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15 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

Die schwarze Dame

Andreas Gruber
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.12.2017
ISBN 9783442480265
Genre: Krimi und Thriller

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44 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

archer, serie, band 7 der reihe die clifton-saga, barrington, fortstzun

Winter eines Lebens

Jeffrey Archer , Martin Ruf
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.12.2017
ISBN 9783453421776
Genre: Historische Romane

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101 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

thriller, harlan coben, mord, familie, coben

In ewiger Schuld

Harlan Coben , Gunnar Kwisinski
Flexibler Einband
Erschienen bei Goldmann, 21.08.2017
ISBN 9783442205196
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich habe bereits einige Thriller von Harlan Coben gelesen. Sehr oft verarbeitet der Autor dasselbe Grundthema, wie das Verschwinden einer Person oder dessen Tod.
Auch in seinem neuen Thriller "In ewiger Schuld" ist dieses Thema der rote Faden seiner Geschichte. Mit Maya, unserer Hauptprotagonistin, lernen wie eine äußert toughe Frau kennen, die als Kampfpilotin Einsätze in diversen Kriegsgebieten flog. Nach einem problematischen Einsatz, bei dem Zivilisten getötet wurden, wurde sie aus dem Militärdienst entlassen. Dieses Trauma verfolgt Maya als Albtraum noch immer jede Nacht. Seit ihrer Entlassung arbeitet sie als Fluglehrerin und kümmert sich um ihre 2-jährige Tochter Lily. Nach dem gewaltsamen Tod ihrer Schwester steht sie nun wiederum vor einem Grab, nämlich dem ihres Ehemannes Joe. Als sie ein paar Tage später die Aufnahmen ihrer Nanny-Cam ansieht, die sie von ihrer Freundin Eileen geschenkt bekommen hat, ist sie fassungslos. Sie sieht ihren toten Ehemann mit ihrer Tochter und dem Kindermädchen. Natürlich glaubt ihr niemand, als kurz darauf die Aufnahme verschwunden ist. Maya beginnt nachzuforschen und bemerkt sehr schnell, dass der Tod ihrer Schwester und ihres Mannes einige Gemeinsamkeiten aufweisen und Joe's reiche Familie involviert zu sein scheint....

Der Thriller beginnt nach einer kurzen Anlaufzeit rasant und lässt sich wunderbar schnell lesen, auch wenn er mich nicht gänzlich packen konnte. Eines von Cobens Markenzeichen ist die Raffinesse, wie er seine Figuren dargstellt. Man weiß nie, wen man vertrauen kann.
Als Leser verfolgt man Maya's Gedanken und Handlungen. Coben versteht es viele falsche Fährten auszulegen und überraschende Wendungen einzubauen.
Das Thema Waffen und Militär ist ein zentrales und ist typisch amerikanisch. Maya ist eine Waffennärrin und liebt es zu schießen. Ihre besten Freunde sind ebenfalls beim Militär, wie ihr bester Freund Shane. Obwohl er eine zentrale Figur im Buch spielt, fehlte es ihm an Tiefe. Im Gegensatz zu Shane hat der Autor Maya sehr gut charakterisiert. Wirklich sympathisch war sie mir jedoch nicht. Sie ist extrem stur und eine sehr gute Beobachterin. Sie verliert in Stresssituationen nicht den Kopf und bleibt ruhig. Beides Fähigkeiten, die sich sich durch ihren Beruf angeeignet hat. Ihre Bemühungen eine gute Mutter zu sein, ihre Weigerung in ihrem Zustand auf medizinische Hilfe zurückzugreifen und ihre wenig schmeichelhaften Ansichten über ihre angeheirateten Verwandten machen sie zu einer vielschichtigen Figur mit Ecken und Kanten.
Die immer wiederkehrende amerikanische Glorifizierung der Army und der selbstverständliche Besitz von Waffen, nervte mich jedoch sehr.

Das Ende war eine richtige Überraschung und ich bin mir noch immer nicht richtig sicher, ob ich es mochte oder nicht... Auf jeden Fall hält es für den Leser einige Überraschungen bereit.

Schreibstil:
Harlan Coben schreibt packend und der Thriller lässt sich richtig gut und flüssig lesen. Die zahlreichen Wendungen und falschen Fährten, die der Autor eingebaut hat, heben den "Miträtseleffekt". Zeitsprünge und Perspektivenwechsel erhöhen die Spannung.

Fazit:
Ein spannender und facettenreicher Thriller mit überraschenden Wendungen, bei dem man perfekt miträtseln kann. Einige kleine Schwachstellen und unrealistische Handlungen fallen passionierten Thrillerlesern jedoch ins Auge. Abgesehen von diesen kleinen Kritikpunkten lässt sich "In ewiger Schuld" aber sehr gut und schnell lesen.

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Tags: harlan coben, thriller, us army   (3)
 

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11 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

krimi, reihe, krimi-reihe, umweltschutz, schweiz-krimi

Mordsschnee

Marc Girardelli , Michaela Grünig
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 30.11.2017
ISBN 9783740802646
Genre: Krimi und Thriller

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74 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

weihnachten, cornwall, liebe, band 3, bäckerei

Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg

Jenny Colgan , Sonja Hagemann
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2017
ISBN 9783492311533
Genre: Liebesromane

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37 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

popcorn, filme, programmkino, glück, liebe

Glück schmeckt nach Popcorn

Marie Adams
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.11.2017
ISBN 9783734104947
Genre: Liebesromane

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

liebe, vergebung, heirat, ehe, christlicher roman

Weil du mir versprochen bist

Joanne Bischof , , ,
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Brunnen, 01.06.2015
ISBN 9783765520334
Genre: Romane

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

mord, liebe, krimi, glaube, familie

Das Café am Meer

Gayle Roper , Sabine Schweda , Dorothee Dziewas , Pam Ullman
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Brunnen, 31.05.2013
ISBN 9783765520105
Genre: Romane

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 6 Rezensionen

arbeitslager, nürnberg, ukraine, bombardierung, junges mädchen

Valentina

Fritz Stiegler
Fester Einband: 346 Seiten
Erschienen bei Brunnen, 06.02.2013
ISBN 9783765512377
Genre: Biografien

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

hoffnung, mut, brunnen, freundschaft, daniel

Daniel, mein jüdischer Bruder

Marianne J. Voelk
Fester Einband
Erschienen bei Brunnen, 15.01.2016
ISBN 9783765509476
Genre: Biografien

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19 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

2. weltkrieg, hotel-roman, schauspieler, geheimnis, kriegsdrama

Unvollendet

Christine Jaeggi
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Forever , 01.12.2017
ISBN 9783958189300
Genre: Romane

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26 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

verpflichtung, schicksal, liebe, familiengeschichte

Funkenflug

Izabelle Jardin
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 31.10.2017
ISBN 9781503946804
Genre: Historische Romane

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18 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

niederlande, doppelagent, agenten, seyß-inquart, spionage

Tod von oben

Jürgen Ehlers
Fester Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 17.10.2017
ISBN 9783744889841
Genre: Krimi und Thriller

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215 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 73 Rezensionen

liebe, lyrebird, castingshow, cecelia ahern, irland

So klingt dein Herz

Cecelia Ahern , Christine Strüh
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 24.08.2017
ISBN 9783810530271
Genre: Romane

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23 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

musik, generationen, paris, familie, von elise

Von Elise

Verena Maria Kalmann
E-Buch Text: 444 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 13.06.2017
ISBN 9781542096195
Genre: Historische Romane

Rezension:

Diesen wunderbaren Roman durfte ich wieder im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks lesen und ich freue mich sehr, dass ich die Möglichkeit hatte dieses Buch zu lesen, denn es gehört eindeutig zu meinen Highlights des Jahres.
Wie man aus dem Titel schon vermuten kann, spielt der Debütroman von Verena Maria Kalmann in der Welt der klassischen Musik. Einmal angefangen konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Man versinkt sofort in der Welt der Musik...

Über hundert Jahre spielt die Geschichte zweier Frauen, Großtante und Nichte, beides Musikerinnen. Die Erzählung aus der Gegenwart beginnt im Januar 2014. Die Geigerin Valerie Mollwitz steht vor den Scherben ihrer Beziehung, als sie ein interessantes Angebot aus Paris erhält. Sie soll als zweite Konzertmeisterin auf Probe in einem Orchester mitwirken. Nach dem Betrug ihres Freundes Adrian, sowie keinerlei weiteren Jobaussichten in München, nimmt sie das Angebot an. Valerie findet jedoch mit ihren unzureichenden Sprachkenntnissen sehr schwer Anschluss. Madam Prokova, die erste Konzertmeisterin, ist ein wahrer Drachen und der Leistungsdruck enorm. Ihre zur Verfügung gestellte Wohnung ist unzureichend geheizt und schmutzig. Valerie hat nur wenige Dinge aus München mitgenommen. Eines davon ist das Biedermeiersofa ihrer Urgroßtante Elise, das bei der Übersiedlung beschädigt wurde. Darin findet sie ihr altes Tagebuch, in dem Elise genau vor 100 Jahren angefangen hat über ihr Leben zu schreiben....
Im Jahr 1914 ist Elise gerade 21 Jahre alt und lebt mit ihren Eltern, ihrer älteren Schwester Marie, Bruder Max und ihrer jüngeren Schwester Lotte in Bonn und ist Pianistin. Als sie den Geiger Karl Lambrecht kennenlernt, ist es Liebe auf den ersten Blick. Beim gemeinsamen musizieren und ihrer Liebe zu Beethoven nähern sich die Beiden langsam an. bald sind die Beiden verlobt und die Hochzeit ist für den Herbst geplant. Doch nur wenige Monate später bricht der erste Weltkrieg aus und Karl muss an die Front.....

Die Geschichte wechselt stetig zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Musik, die Liebe und die Familie stehen dabei in beiden Zeitebenen im Mittelpunkt. Valerie lernt durch die Lektüre des Tagesbuches aus der Stärke ihrer Urgroßtante und beginnt sich ihren Problemen zu stellen. Der Blick hinter die Kulissen eines Orchesters, sowie eindeutiges Mobbing, werden sehr realitätsnah beschrieben. Aber nicht nur Valerie kämpft mit dem Leistungsdruck und ihrer Einsamkeit. Elise hat in der Vergangenheit viele Schicksalschläge zu verkraften. Die Not während des Krieges und der große Verlust fordern ihr sehr viel ab.
Mir passiert es selten, dass ich bei einem Buch weinen muss, im Gegesnatz zu Filmen, wo ich sehr nah am Wasser gebaut bin. Doch "Von Elise" konnte mich so berühren, dass ich nach einem bestimmten Abschnitt sehr stark mit den Tränen kämpfen musste....

Die beiden Handlungsstränge rund um Elise und Valerie sind perfekt miteinander verwoben und ergeben zum Ende hin ein perfektes, abergundetes Bild. Mich konnten beide Zeitebenen absolut überzeugem, was bei mir äußerst selten vorkommt, da der Vergangenheitsstrang zu 99% immer besser punktet. Es kommt selten vor, dass mich ein Autor/eine Autorin auf beiden Zeitebenen überzeugen kann. Verena Maria Kalmann ist dies bereits in ihrem Debütroman gelungen - bravo!

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist sehr emotional, bildreich und lässt sich wunderbar lesen. Das einzige kleine Manko, das mir aufgefallen ist, sind die manchmal etwas hölzernen Dialoge. Das ist aber Kritik auf hohem Niveau.
Die Musik bildet vom Anfang bis zum Ende den gemeinsamen roten Faden. Der Roman wird abwechselnd aus der Sicht von Valerie in der dritten Person, sowie aus der Sicht von Elise in Form von Tagebucheinträgen in der Ich-Form, erzählt.

Fazit:
Wie sich vom Titel und Cover bereits ableiten lässt, dreht sich hier viel um Musik. Aber auch für Leser, die Familiensagen und Romane auf zwei Zeitebenen lieben und nicht viel mit Musik zu tun haben, werden diesen Roman lieben! Verena Maria Kalmann ist ein bewegender Roman gelungen, der mir wunderbare und sehr emotionale Lesestunden bereitet hat. Dieser Roman gehört eindeutig zu meinen Lesehighlights des Jahres! Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!

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Tags: erster weltkrieg, familiensaga, musik, paris, verena maria kalmann   (5)
 

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53 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

linda winterberg, liebesgeschichten, familiengeschchte, winterberg, eine bewegende geschichte

Unsere Tage am Ende des Sees

Linda Winterberg
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 06.11.2017
ISBN 9783746633541
Genre: Liebesromane

Rezension:

Hanna fällt in ein tiefes Loch nachdem ihr Mann Maurice vor ein paar Monaten tödlich verunglückt ist und nun Tochter Christina für ein Auslandsjahr in die USA geht. Das gemeinsame Haus in Hamburg steht zum Verkauf, da es für Hanna zu viele Erinnerungen birgt. Sie bringt auch die Kraft nicht auf, zurück in ihren Job zu gehen und überlegt, wie ihr zukünftiges Leben aussehen soll. Da erhält sie nach 25 Jahren eine Nachricht von ihrer Mutter auf ihrer Mailbox. Soll sie zurückrufen und sich bei ihr melden? Damals hat Hanna jeglichen Kontakt zu ihr abgebrochen. Ungern erinnert sie sich an ihre Jugendzeit zurück. Wie es zu diesem großen Bruch kommen konnte wird im zweiten Erzählstrang, der im Jahre 1990 spielt, erzählt.

"Unsere Tage am See" ist das erste Buch von Nicole Steyer, die hier unter ihrem Pseudonym Linda Winterberg schreibt, das in der Gegenwart spielt bzw. im Vergangenheitsstrang nur 25 Jahre zurück, in die Neunziger Jahre, geht. Die damals 16jährige Hanna erlebt zu dieser Zeit ihre erste große Liebe, die ihr Halt gibt. Ihre Mutter Gabi ist seit der Trennung von ihrem Vater in eine tiefe Depression verfallen und greift immer mehr zur Flasche. In der Folge verliert sie ihre Arbeit und gerät in eine teuflische Spirale, aus der sie sich nicht mehr befreien kann. Hanna ist vollkommen auf sich gestellt und trägt eine sehr schwere Last auf ihren Schultern. Als Tochter einer Alkoholikerin ist sie im kleinen Dorf schnell ausgegrenzt. Statt dem Teenager und der Mutter zu helfen, erleben die Beiden nur Gehässigkeiten. Bis auf ihre Nachbarin Erna, ihrem Onkel Max und ihrer großen Liebe Alex hat Hanna keinerlei Unterstützung....

Bei mir dauerte ein bisschen, bis ich richtig in die Geschichte hineinfinden konnte, doch dann ist man wirklich mitten drin. Anfangs erlebt man Hanna in der Gegenwart. Durch die Rückkehr ins kleine Dorf bei München Verfolgt der Leser die ersten zaghaften Annäherungsversuche. Beide versuchen ihre schwierige Mutter-Tochter Beziehung aufzuarbeiten. Immer wieder denkt Hanna auch an ihre verlorene Liebe von damals. In ihrer Einsamkeit beherrscht Alex noch immer ihre Gedanken, besonders seit sie wieder zurück in München in ihrem ehemaligen Elternhaus ist. Als sie im Briefkasten beim Bauwagen am See Briefe von Alex findet, die er ihre jahrelang geschrieben hat, hofft sie auf ein Wiedersehen...

Die Autorin hat eine sehr bewegende Geschichte geschrieben, die sich näher mit der Krankheit des Alkoholimus auseinandersetzt. Dabei erzählt Winterberg sehr offen und ohne Beschönigung über die Suchtkrankheit. Man spürt die Verzweiflung der jungen Hanna, die ihrer Mutter beisteht, zwischen den Zeilen. Immer wieder keimt Hoffnung auf, doch die Enttäuschung folgt schon kurz hinterher. Die ganze Verwantwortung liegt auf ihren jungen Schultern. Nur ihre junge Liebe zu Alex, den sie regelmäßig am nahegelegenen See trifft, ist ihr einziger Lichtblick und gibt ihr Kraft.

Die Charaktere sind sehr lebendig. Die Gefühlswelt von Hanna wird in beiden Handlungssträngen sehr realistisch dargestellt. Sowohl Gabi, als auch Hanna, stellen sich nicht ihren Problemen, sondern flüchten vor ihnen. Die Versuche, sich damit auseinanderzusetzen, scheitern. Das Lügengebäude wird immer höher und droht zusammenzubrechen.....
Auch die wenigen Nebencharaktere waren überzeugend dargestellt. Mit der liebenswürdigen, aber auch sehr neugierigen Nachbarin Erna, hat die Autorin einen zusätzlichen tollen Charakter erschaffen.

Den Schluss fand ich etwas abrupt und hier hätte ich mir gerne noch ein paar mehr Erklärungen gewünscht. Auf der anderen Seite kann man sich als Leser auch sehr in die Geschichte und die Emotionen hineinversetzen und kann seine eigenen Spekulationen über das Ende anstellen. Es ist kein vollständiges offenes Ende, sondern die Autorin lässt nur einen kleinen Teil unbeantwortet. Damit kann ich leben!

Schreibstil:
Linda Winterberg schreibt sehr flüssig und einnehmend. Die Autorin konnte mich mit ihrer emotionalen Erzählweise an die Seiten fesseln. Die Charaktere sind authentisch und wurden sehr realistisch dargestellt. Die beiden Erzählsträngefinden in der Folge perfekt zueinander.

Fazit:
Eine bittersüße und bewegende Geschichte um Problembewältigung, Sucht und eine schwierige Mutter-Tochter-Beziehung. Die angesprochene Liebesgeschichte bildet den roten Fanden im Buch, bleibt aber sehr im Hintergrund. Kein Heile-Welt-Roman, sondern mehr Drama mit einem Schuss Gefühl.

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Tags: alkoholismus, einsamkeit, erste liebe, gegenwartsliteratur, linda winterberg, problembewältigung   (6)
 

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81 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

liebe, familie, roman, goldmann, trauer

Ich lass dich nicht los

Madeleine Reiss , Karin Diemerling
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.07.2015
ISBN 9783442480982
Genre: Romane

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17 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

krimi, schweiz, christof gasser, journalistin, flugzeugabsturz

Schwarzbubenland

Christof Gasser
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 12.10.2017
ISBN 9783740801786
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bewertung: 4 1/2 Sterne

Dieses Jahr habe ich eine neue Liebe gefunden...und zwar die zu Schweizer Krimis. "Schwarzbubenland" ist der dritte Krimi dieses Jahr, der aus dem Nachbarland kommt und der zweite Roman des Autors nach "Solothurn streut Asche"

In diesem Krimi von Christof Gasser lernen wir eine neue Ermittlerin kennen: Cora Johannis. Sie ist freischaffende Journalistin und war jahrelang im Ausland in Kriegsgebieten eingesetzt. Zurück in Deutschland muss die alleinerziehende Mutter von zwei Kindern um jedes Projekt kämpfen. Eben erst wurde ein vielversprechender Auftrag an einen Konkurrenten vergeben. Da bekommt sie ein ganz spezielles Angebot von Daniel vom Staal. Die Ehefrau des ehemaligen Politikers ist seit fast zwölf Jahren spurlos verschwunden, der Fall von der Polizei ad acta gelegt. Zu schnell findet vom Staal, da seine Frau Elisabeth aus Russland stammt und er sie in einem bestimmten Etablissement kennengelernt hat. Alle waren davon überzeugt, dass sie nur sein Geld wollte. Doch vom Staal glaubt nicht an den Tod seiner Frau und behauptet, dass sie ihn nie freiwillig verlassen hätte. Er hat sogar einen zwingenden Beweis in der Hand, den er Cora zeigt und sie bittet nach Elisabeth zu suchen. Cora denkt nicht lange nach, denn sie muss schließlich ihre monatlichen Kosten abdecken und begibt sich nach Gilgenberg im Schwarzbubenland, das nahe der französischen Grenze und Basel liegt.
Die Ablehnung der Dorfbewohner ist vom ersten Moment an spürbar und Cora ist sich bald bewusst, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Als kurze Zeit später ein junges Mädchen tot aufgefunden wird, das sich mit Cora treffen wollte, ist sie absolut sicher in Gilgenberg richtig zu sein...

Der Krimi ist von Anfang an spannend und der Spannungsbogen bleibt auch bis zum dramatischen Finale gleichbleibend hoch. Diverse überraschende Wendungen lassen einem wunderbar miträtseln und trotzdem
tappt man bis zum Schluss im Dunkeln. Zusätzliche Spannung erhält der Krimi auch durch das Verhalten von Staatsanwalt und Polizei, die Cora's Hinweise nicht ernst nehmen und sie sogar teilweise bei den Ermittlungen behindern. Haben sie etwas zu verbergen?
Geschickt nimmt der Autor einige Themen auf, die dem Krimi weitere Anhaltspunkte geben und bei denen man überlegt, welche davon zu vom Staals Frau führen könnten...

Auch das Privatleben von Cora spielt eine große Rolle. Coras Exmann hat die gemeinsame 14-jährige Tochter Mila, die seit der Trennung bei ihm gewohnt hat, wegen eines Auslandsjahres in Argentinien bei Cora untergebracht. Neben den bereits erwachsenen Sohn Julian stellt Mila Coras Nervenkostüm gewaltig auf die Probe. Das Töchterchen befindet sich mitten in der Pubertät und hasst alles an ihrer Mutter. Während Julian mit seiner neuen Freundin aufkreuzt, die nicht viel jünger als seine Mutter ist, chattet Mila mit AustinXXX im Netz, der gerne freizügerige Fotos von ihr haben möchte. Diese Chat-Protokolle haben mich sofort in Angst und Schrecken versetzt und geben dem Krimi einen zusätzlichen Spannungseffekt. Da Cora sowohl ihren Beruf, als auch ihren Kindern gerecht werden will, ist ihr Tagesablauf ziemlich chaotisch. Hier hat der Autor die Empfindungen aus der Sicht einer Frau, eben von Cora, wirklich großartig wiedergegeben. Hut ab! Man spürt förmlich ihre innere Zerissenheit und jede Mutter, die "nebenbei" einem Job nachgeht, kennt diese Gefühle sehr gut.
Auch die Charaktere von Mila und Julian sind sehr authentisch und manchen von uns kommen wohl die einen oder anderen Szenen bekannt vor.
Auch die Gegend rund um das Schwarzbubenland und seine Bewohner hat der Autor perfekt eingefangen. Für mich ist Christof Gasser in die Liga meiner Krimi-Lieblingsautoren aufgestiegen. Selbstverständlich werde ich ab ein Auge auf alle seine neuen Bücher haben...

Schreibstil:
Christof Gassers Schreibstil ist rasant, ausdrucksstark und lässt sich sehr flüssig lesen. Die eingebauten Dialoge sind eindeutig die Stärke des Autors. Die regionalen Schweizer Ausdrücke passen perfekt in die Handlung und verbreiten den nötigen Lokalkolorit. Dazu tragen auch die bildhaften Landschaftsbeschreibungen bei.

Fazit:
Ein weiterer großartiger Schweizer Krimi aus der Feder von Christof Gasser. Spannende Handlung, interessante und authentische Charaktere und der genau dosierte Lokalkolorit machen dieses Buch zu einem Pageturner. Ich habe die Liebe zu Schweizer Krimis gefunden.

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Tags: christof gasser, krimi, regionalkrimi, schweiz   (4)
 

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133 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

rassismus, hebamme, gegenwartsliteratur, usa, diskriminierung

Kleine große Schritte

Jodi Picoult , Elfriede Peschel
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 02.10.2017
ISBN 9783570102374
Genre: Romane

Rezension:

Jodie Picoult gehört bereits seit Jahrzehnten zu meinen Lieblingsautorinnen. Ihre letzten Romane konnten mich allerdings nicht mehr ganz so überzeugen, wie etwa meine Lieblingsromane "19 Minuten" und "Beim Leben meiner Schwester".
Mit "Kleine große Schritte" hat fast zu ihrer alten Form zurückgefunden, auch wenn ich dafür keine 5, sondern 4 Sterne vergeben kann. Dafür hat mir doch noch einiges gefehlt...
Bei ihrem neuen Roman hat Picoult teilweise wieder zu altbewährtem gegriffen: Ein kontroverses Thema, das selten von anderen Autoren aufgegriffen wird. Teilweise deshalb, weil es hier um Rassismus in kleinen und großen Dosen geht und dieser doch immer wieder in Büchern verwendet wird. So haben wir diesmal also keine Thematik wie Organspende, Glasknochenkrankheit oder Amoklauf, sondern ein seit Ewigkeiten andauerndes Problem: Rassismus. Zu diesem Thema hatte ich dieses Jahr schon das Jugendbuch "The Hate U Give" gelesen, das aber nicht vergleichbar ist, weil es ein anderes Zielpublikum anspricht und auch die Sprache dementsprechend angepasst ist. Wer Jodie Picoult kennt, der weiß, dass sie sich gerne schwierigen Themen annimmt und diese aus verschiedenen Blickwinkel beschreibt. Auch diesmal legt die Autorin sehr viel Wert auf ihre Charakterbeschreibungen und lässt uns in die Köpfe ihrer sehr unterschiedlichen Figuren blicken.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Ruth, Kennedy und Turk in der Ich-Form erzählt. Zuerst begegnen wir Ruth Jefferson. Sie ist Mitte Vierzig, Witwe, Mutter eines 16-jährigen Sohnes und arbeitet als Hebamme und Säuglingsschwester. Sie liebt ihren Beruf, in dem sie auch sehr gut ist. Nicht umsonst ist sie die einzige farbige Schwester im Mercy West Haven Hospital. Bis zu ihrem Aufeinandertreffen mit dem Ehepaar Bauer hatte sie keine offensichtlichen Probleme wegen ihrer Hautfarbe. Doch die Bauers untersagen ihr deswegen jeglichen Kontakt zu ihrem Baby. Als der kleine Davis nach einem harmlosen Eingriff plötzlich Atemnot bekommt, ist Ruth die Einzige auf der Station, da ihre Kolleginnen zu einer Not-OP gerufen wurden. Soll sie sich der Anweisung beugen und sich wirklich von Davis fernhalten oder soll sie eingreifen? Ruth gerät in einen Gewissenskonflikt. Als das Baby stirbt, schiebt das Krankenhaus die alleinige Verantwortung auf Ruth, die des Mordes angeklagt wird.

Mir tat Ruth leid, aber ich konnte nicht immer ihre Gedanken nachvollziehen und auch keine wirkliche Nähe zu ihr aufbauen. Es blieb eine Distanz, dessen Ursprung ich nicht genau benennen kann. Ähnlich erging es mir bei Kennedy, ihre Pflichtverteidigerin. Diese ist eine priviligierte weiße Frau, die sich selbst nicht als rassistisch beschreibt. Durch diesen Fall erfährt sie allerdings einen Wandel, der auch bei ihr Umdenken hervorbringt. Doch auch bei ihr spürte ich eine Distanz beim Lesen. Einzig bei Turk konnte Picoult Emotionen bei mir hervorrufen. Normaler Weise versteht es die Autorin beide Seiten so darzustellen, dass man sich schwer auf nur eine Seite schlagen kann und sich in einer Zwickmühle befindet, da man beide Ansichten mehr oder weniger verstehen kann. Hier war das für mich kaum durchführbar. Den Schmerz, den Turk durch den Tod seines Sohnes erfährt, kann man irgednwie nachvollziehen, aber nicht wie er damit umging. Von seinen radikalen Ansichten war ich geschockt. Bei Turk konnte ich die meisten Emotionen freilassen, auch wenn es fast nur negative waren. Hier konnte mich die Autorin wirklich packen und die Darstellung des jungen Rechtsradikalen ist ihr sehr gut gelungen. Es gab auch interessante Einblicke in die rechtsradikale Szene. Interessant fand ich noch, dass Turk Bauer eine farbige Staatsanwältin zugesprochen bekam, was noch etwas mehr Pfeffer in die Geschichte bringt.

Mit viel Fingerspitzengefühl wird der Gerichtsprozess erzählt, der erst im letzten Drittel zu tragen kommt. Wie gewohnt steckt hier sehr viel Enthusiasmus drinnen und man verfolgt gebannt die verschiedenen Zeugenaussagen. Dieser Teil ist mit Abstand der Beste des Romans.

Auch wenn es für die Autorin laut ihrem Nachwort ihr wichtigstes Buch war, konnte es mich nicht gänzlich überzeugen. Picoult schreibt aus ihrer eigenen Sicht, wie sie im letzten Teil des Romans erklärt. In der Figur der Verteidierin Kennedy beschreibt sie eine weiße priviligierte Frau, wie sich selbst und erklärt, dass Rassismus in verschiedenen Bereichen gelebt werden kann. Manche davon sind uns Weißen gar nicht bewusst und dieser bereits in kleinen alltäglichen Dingen beginnt. Die Welt ist noch immer für Weiße "aufgebaut". Picoult versucht den Leser mit für uns unwesentlichen Dingen auf die Diskriminerung hinzuweisen: Wie viele Bilderbücher gibt es mit farbigen Kindern? Wo sind die Werbespots mit farbigen Frauen? Hier könnte man allerdings auch gleich hinzufügen, wo eigentlich die weiblichen Wesen mit normalen Körpermaßen sind.... Das ist zwar eine andere Geschichte - jedoch genauso eine Diskriminierung, finde ich.
Man sieht, man begegnet Ausgrenzung und Rassismus eigentlich jeden Tag auf unterschiedlichste Weise. Genau darauf geht die Autorin ein und nicht nur auf die rechtsradikalen Werte eines Turk Bauer, der einer farbigen Säuglingsschwester verbietet sein Baby anzufassen.
Das Ende hat mich ebenfalls nicht ganz zufrieden gestellt. Dazu kann ich aber nicht mehr sagen, da ich sonst spoilern würde...
Das hört sich jetzt alles eigentlich viel negativer an, als ich es empfunden habe, denn Picoult gehört weiterhin zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen. Vielleicht bin ich deswegen umso kritischer...?
Insgesamt hat mir der Roman nämlich sehr gut gefallen und Picoult hat es wieder geschafft, dass man sich auch nach dem Beenden des Buches noch weiter mit der Geschichte auseinandersetzt und diese einem nicht so schnell loslässt...

Fazit:
"Kleine große Schritte" ist ein weiterer Roman von Jodi Picoult, der unter die Haut geht und der sich mit unangenehmen Themen auseinandersetzt. Diesmal gelang es mir aber nicht ganz, ihren Figuren näher zu kommen. Ich hatte immer ein Gefühl von Distanz. Trotzdem bleibt der Roman auch noch Tage nach dem Beenden im Gedächtnis und regt zum Nachdenken an. Für Picoult Fans wie mich, aber auf jeden Fall ein Must-Read.

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Tags: gegenwartsliteratur, gerichtsverhandllung, jodie picoult, rassismus, rechtsradikalismus   (5)
 

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15 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

familiengeheimnis, malaysia, historischer roman, tara haigh, kolonialzeit

Das weiße Blut der Erde

Tara Haigh
E-Buch Text
Erschienen bei Tinte & Feder, 10.10.2017
ISBN 9781542098496
Genre: Sonstiges

Rezension:

Wer gerne Landscape Romane mit historischen Hintergrund liest, ist bei "Das weiße Gold der Erde" richtig.
Der Roman liest sich leicht und beschreibt das heutige Malaysia in der Zeit unter der britischen Krone, denn wir begeben uns im Jahre 1898 nach Südostasien.
Doch zuvor bleiben wir noch in Hamburg. Hier lernen wir Ella Kaltenbach kennen, die in Großbritannien ihre Ausbildung als Krankenschwester abgeschlossen hat. Sie ist somit eine der wenigen Frauen im Kaiserreich mit einer anerkannten Berufsausbildung. Nur ihr Hang zur Homöopathie wird in Hamburg noch nicht so gerne gesehen, trotzdem bietet man ihr eine Beförderung an. Das Glück scheint ihr hold, denn Rudolf von Stetten, ein Mann aus einer befreundeten angesehenen Hamburger Familie macht ihr den Hof. Doch plötzlich stirbt Ellas Adoptivvater und hinterlässt ihr Hinweise zu ihrem leiblichen Vater, der aus Malaysia stammen soll. Auch die anonymen monatlichen Zahlungen aus Singapur weisen nach Südostasien. Ella unternimmt etwas für diese Zeit sehr Unübliches und begibt sich auf die Reise ins damals britische Malaya, um Nachforschungen über ihren leiblichen Vater anzustellen. Gemeinsam mit Rudolf von Stetten nimmt sie die Schiffsreise auf sich, um die Hintergründe ihrer Geburt zu erfahren. Der plötzliche mysteriöse Tod ihres Begleiters bringt Ella jedoch bald in Schwierigkeiten. Als sie die Kautschukplantage erreicht, die angeblich ihr Vater leiten soll, gibt sie sich als Holländerin aus und versucht sich mit der kunstliebenden Tochter des Hauses anzufreunden. So findet sie bald Anschluss bei den Fosters, gerät aber bald zwischen die Fronten der britischen Plantagenbesitzer und den Einheimischen.
Die Schiffsbekanntschaft mit dem Geschäftsmann Otto Ludwig wird Ella hingegen noch sehr hilfreich sein....

Dies ist nicht mein erster Roman der Autorin. Deswegen war ich schon sehr gespannt, wie Tara Haigh das Familiengeheimnis rund um die Adoption von Ella lüften wird.
Auch bei "Das weiße Blut der Erde" konnte sie mich mit ihren Einblicken in das damalige Malaysia, das den Briten unterstellt ist, überzeugen. Der malaiische Widerstand gerät mit Amal, einen Plantagenarbeiter und baldigen Love Interest von Ella, in den Fokus. Hier wird aufgezeigt, wie manche britische Kolonialherren ihre Macht willkürlich gegenüber dem Volk ausüben.

Die Liebesgeschichte steht diesmal nicht so sehr im Vordergrund, wie im letzten Roman, was ich äußerst positiv finde. Auch die Charaktere sind sehr lebendig und vielschichtig dargestellt. Ich konnte mir alle Figuren sehr lebhaft vorstellen, egal ob sympathisch oder nicht. Dabei betreibt die Autorin keine schwarz-weiß Malerei, sondern gibt allen Charakteren individuelle Eigenheiten.
Ella ist eine sehr mutige und kluge Frau, die ihre Pläne konsequent verfolgt. Dabei steht sie zu ihren eigenen Prinzipien und kommt dabei auch öfters einigen Briten in die Quere. Sie ist hilfsbereit, aber auch manchmal etwas naiv. Besonders in Hinsicht auf Rudolf von Stetten, als auch auf der Plantage der Fosters...
Ob eine junge unverheiratete Frau in männlicher Begleitung zu dieser Zeit ohne Skandal eine Schiffsreise in ein fernes Land unternehmen konnte, sei dahingestellt.....

Die Landschaft wurde von der Autorin sehr farbenfroh und exotisch beschrieben. Die atmosphärischen Erzählungen, wie zum Beispiel die Flucht durch den Dschungel oder einfach die Beschreibung des Stadtlebens, lassen Bilder im Kopf entstehen. Die Gewinnung des Kautschuks, das dem Roman den Titel gibt, wird genauso erklärt, wie das Schattentheater, das Ella besucht. Diese sehr interessanten Aspekte werten den Roman auf.

Die Spekulationen rund um das Familiengeheimnis bleiben bis zum Ende hin spannend. Einiges ist vorhersehbar, andere Entwicklungen hingegen überraschen und lassen den Spannungsbogen erhalten.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Tara Heigh, die auch als Tessa Henning heitere Frauenromane schreibt, ist sehr leicht. Dabei aber auch sehr bildhaft, emotional und einnehmend. Die bildhaften Beschreibungen der exotischen Insel sind gelungen und auch die Charaktere sind sehr vielschicht ausgearbeitet. Die Autorin hat auch historisch gut recherchiert.
Die Kapitel sind eher kurz gehalten und so hat man das Gefühl schnell voranzukommen.

Fazit:
Ein atmosphärischer Love and Landscape Roman mit historischen Hintergrund, der einen Einblick in die exotische Welt des unter britischer Kolonialherrschaft stehenden Malaysias wiedergibt. Wer sich einmal an einem historischen Roman mit exotischen Hintergrund versuchen will, der ist hier richtig!. Für Einsteiger in dieses Genre kann ich "Das weiße Gück der Erde" wirklich empfehlen.

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Tags: britische kolonialherrschaft, familiengeheimnis, historischer roman, kautschukgewinnung, landscape roman, malaysia, tara haigh   (7)
 

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53 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

thriller, london, leserunde, drogensucht, albträume

Nach dem Schweigen

Christine Drews
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 25.08.2017
ISBN 9783404175215
Genre: Krimi und Thriller

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weihnachten, liebe, waisenkind, familie, vergangenheit

Der Weihnachtswald

Angelika Schwarzhuber
Flexibler Einband
Erschienen bei Blanvalet, 18.09.2017
ISBN 9783734101366
Genre: Romane

Rezension:

Bewertung: 4 1/2 Sterne

Eva Lankers, eine junge und ehrgeizige Anwältin, fährt jährlich zu Weihnachten zu ihrer Großmutter Anna nach München. Diese lebt in einer alten Villa mit großem Garten, die seit Generationen im Familienbesitz ist. Dort ist Eva aufgewachsen, nachdem ihre Eltern verunglückt sind und sich ihre Großmutter ihrer angenommen hat. Deren Angewohnheit zu den Feiertagen dem Waisenhaus eine großzügige Spende zukommen zu lassen und ein Waisenkind am Heiligen Abend einzuladen, findet sie ebenso unerträglich, wie Weihnachten und Kinder im Allgemeinen.
Doch einmal im Jahr nimmt sie den Weg auf sich und feiert das Weihnachtsfest zusammen mit ihrer Großmutter, obwohl Eva am liebsten auch während der Feiertage durcharbeiten würde, was sie auch von ihren Mitarbeitern verlangt. Deshalb begleitet sie auch ihre Sekretärin Sandra auf dem Weg nach München. Als sie dort ankommt muss Eva feststellen, dass es um die alte Villa nicht sehr gut steht und ihre Großmutter hoch verschuldet ist. Sie berechnet bereits in Gedanken, wie viel sie aus dem Haus und Grundstück herausschlagen kann, als sie erfährt, dass der Sohn von Haushälterin Margret und ihre einstige Jugendliebe Philipp, einen Teil des Grundstückes gemietet hat und darauf Christbäume pflanzt....einen kleinen Weihhnachtswald...
Antonie, das Waisenkind, das dieses Jahr von Anna Koffler zum Weihnachtsfest eingeladen wurde, fällt durch ihr Stottern auf. Immer wieder wird von zukünftigen Pflegeeltern abgelehnt, sobald sie zu sprechen beginnt. Auch die Kinder im Waisenhaus hänseln sie deswegen. Die sehr schüchterne Antonie spürt auch sofort Evas Abneigung und flüchtet während eines Schneesturmes aus dem Haus. Sie will lieber zurück ins Waisenhaus, als bei dieser herzlosen Frau zu bleiben. Eva und Philipp machen sich auf die Suche nach dem Mädchen und geraten unversehens in die Vergangenheit....

Eigentlich wollte ich nur kurz in die Geschichte reinlesen und ein anderes Buch zuerst beenden, doch ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Wer nach einer wunderschönen und märchenhaften Weihnachtsgeschichte sucht, dem kann ich "Der Weihnachtswald" wirklich empfehlen. Hier stimmt einfach alles: Das Gefühl und die festliche Stimmung, die für einen Weihnachtsroman das A und O sind. Und trotzdem steht hier, wie so oft üblich, keine Liebesgeschichte im Fokus. Es geht vielmehr um Familie, Zusammenhalt und das Schicksal. Auch das Märchenhafte kommt nicht zu kurz, denn Angelika Schwarzhuber hat noch einen ganz besonderen Effekt eingebaut....

Dass Eva eine nicht gerade herzliche und sympathische Zeitgenossin ist, liest sich bereits aus den obigen Zeilen. Auf die karrieresüchtige und kühle Frau warten einige Aufgaben, die sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht vorgestellt hat. Sie macht eine spürbare Wandlung durch, wobei Eva allerdings auch nicht zum Gutmenschen mutiert, sondern glaubwürdig bleibt.
Mit Antonie hatte ich hingegen fast die ganzen vierhundert Seiten lang Mitleid. Das arme Kind erfährt so viel Ablehnung, dass es sogar beim Lesen schmerzt.
Anna hinterlässt beim Leser zwiespältige Gefühle....warum das so ist, kann ich leider nicht erklären ohne zu spoilern...
Die Autorin hat mich mit ihrem Weihnachtsroman überzeugt, so dass ich mir bereits einen weiteren Roman von ihr gekauft habe.

Schreibstil:
Sowohl die Charaktere, als auch die Orte wurden so lebendig beschrieben, dass man tief in die Geschichte eintaucht. Der Schreibstil ist locker und leicht, wie es für eine Weihnachtsgeschichte gehört, bei der man sich einfach nur zurücklehnen will und den Charme der Weihnachtszeit genießen möchte. Auch die Emotionen kommen dabei nicht zu kurz, wobei es nie kitschig wird.

Am Ende des Buches gibt es noch ein paar leckere Keksrezepte, die nach einem Aufruf der Oberhofener Lokalzeitung an ihre Leser, zur Verfügung gestellt wurden.

Fazit:
Wer nach einer wunderschönen Geschichte sucht, um sich auf die Weihnachtszeit einzustimmen, dem kann ich diesen märchenhaften Roman empfehlen. Er erwärmt das Herz an kalten Tagen und erzählt eine etwas andere Weihnachtsgeschichte. Von mir gibt es deswegen 4 1/2 Sterne und eine Leseempfehlung!

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Tags: angelika schwarzhuber, gegenwartsliteratur, weihnachtsroman, zeitreise   (4)
 

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erfahrungsbericht, max schimke, biografie, 2.weltkrieg, zweiter weltkrieg

Freund unter Feinden

Werner Schimke
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Brunnen, 14.09.2017
ISBN 9783765509841
Genre: Biografien

Rezension:

Dieser Roman basiert auf die Tagebucheinträge und Feldpostbriefe von Max Schimke, dessen Sohn Werner seine Gedanken und Informationen zusammengesammelt und in Buchform veröffentlicht hat.
Nach dem Tod meiner Mutter im Sommer haben meine Geschwiester und ich Briefe meines im Krieg verschollenen Onkels gefunden, die uns unsere Mutter nie gezeigt hat. Deshalb war ich besonders an diesem Büchlein interessiert.
Leider konnte es meine Erwartungen nicht erfüllen. Ich hatte das Gefühl hier reine Aufzählungen zu lesen, denen es noch dazu an Emotionen fehlte. Sicherlich ist es sehr schwer über die Ereignisse im Krieg zu sprechen und alle, die noch Eltern oder Großeltern haben, die im Zweiten Weltrkieg waren wissen, dass viele einfach gar nicht davon erzählen wollen. Trotzdem enthielten die wenigen Feldpostbriefe und Karten meines Onkel in den wenigen Zeilen mehr Emotionen, als dieses Buch.

Der Berliner Max Schimke wird als 20-jähriger zur Wehrmacht eingezogen. Zuvor erlebt er noch die Reichskristallnacht hautnah mit, als er auf dem Weg zu seinem jüdischen Schneider ist, den er bezahlen möchte. Dieser wird von den SA-Männer auf die Straße gezerrt, brutal zusammengeschlagen und sein Geschäft zerstört. Hilflos sieht Schimke zu und schämt sich lange Zeit, dass er nicht eingegriffen hat. Diese Erzählung und jene, als er den besagten Schneider am Bahnhof wiedertrifft, wo die jüdischen Gefangen in Viehwaggons abtransportiert werden, sind die einzigen Stellen, die mich etwas berühren konnten.
Der Schreibstil ist sehr sachlich und einfach. Oft hatte ich das Gefühl gar keinen Kriegsbericht zu lesen, denn die Schrecken des Krieges sind einfach ausgeklammert. Es sind viel mehr Aufzählungen wohin die Kompanie als nächstes unterwegs ist und welche Aufgaben ihnen zuteil wird. Ebenfalls wurde das Thema Judenverfolgung und Konzentrationslager, bis auf das kurze Zusammentreffen mit dem ehemaligen Schneider, überhaupt nie erwähnt. Etwas befremdlich fand ich die immer wiederkehrenden Hinweise, wie freundlich die Menschen die deutschen Soldaten begrüßen.
Viele Fotos sind auf diesen knappen 122 Seiten zu finden, die die Erzählung etwas persönlicher machen.
Eines kann man auf jeden Fall sagen: Max Schimke hatte unheimliches Glück! Auf den Weg nach Russsland, wo so viele Soldaten starben, wurde er abgezogen und in das ehemalige Jugoslawien versetzt. Die Kämpfe gegen die Partisanen waren sicher auch alles andere als einfach, aber der Kältetod wartete dort sicher nicht.
Mir steht es eigentlich nicht zu hier zu kritisieren, denn es ist eine wahre Geschichte und normaler Weise verteile ich bei Biografien und Erfahrungsberichte keine Sternchen, aber die sehr einfache und emotionslose Schreibweise konnte mich nicht wirklich berühren und überzeugen. Ich hatte mir von diesem Buch einfach mehr erwartet....

Fazit:
Obwohl wir hier einen Erfahrungsbericht aus dem Zweiten Weltkrieg haben, fehlten mir gänzlich die Emotionen. Die Schrecken des Krieges werden ausgeklammert, die Judenverfolgung kaum erwähnt und obwohl Max Schimke wirklich sehr viel Glück bei seinen Einsätzen hatte, hätte ich mir doch etwas mehr "Gefühle" erhofft. Ich würde diesen Erfahrungsbericht eher Einsteiger empfehlen, die noch keine Lektüre zum Zweiten Weltkrieg gelesen haben...

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Tags: biografie, erfahrungsbericht, max schimke, zweiter weltkrieg   (4)
 

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krimi, berlin, ddr, russland, stasi

Stimme der Toten

Elisabeth Herrmann
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 14.08.2017
ISBN 9783442313914
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Von Elisabeth Herrmann kenne ich bereits den Jugendthriller "Schattengrund", der mich absolut begeistern konnte, obwohl mir sonst Thriller für Jugendliche zu harmlos sind. Dieser war großartig! Gelesen habe ich außerdem noch die beiden Krimis der "Sanela Beara" Reihe ("Das Dorf der Mörder" und "Der Schneegänger"), einen weiteren Jugendthriller ("Seefeuer"), de rmir nicht so gut gefiel und "Versunkene Gräber" aus der Joachim Vernau Reihe - also bereits jede Menge! Ich denke ich kenne kaum eine Autorin oder einen Autor, der so unterschiedliche Themen hat und bei dem man nicht sofort am Schreibstil erkennt, wer dieses Buch geschrieben hat. Jeder Krimi ist anders!

Den ersten Band um Tatortreinigerin Judith Kepler ("Zeugin der Toten") habe ich leider nicht gelesen, aber nachdem ich bereits in die Leseprobe (Prolog) reingeschnuppert hatte, musste ich mir den Krimi in der Bücherei reservieren lassen.
Dieser Prolog führt den Leser 6 Jahre zurück und offenbart einen kleinen Einblick in Judiths Vergangenheit. Danach geht es zurück in die Gegenwart. Judith, die als Cleanerin arbeitet, wird zu einem Toten in der CHL Bank gerufen. Dieser ist von der Galerie gestürzt und alles deutet auf Selbstmord hin. Beim Reinigen findet Judith jedoch einen blutigen Fingerabdruck im Waschraum und meldet dies der Polizei. Ab diesen Zeitpunkt gerät Judiths Leben aus dem Fugen.....

Mit "Stimme der Toten" hat die Autorin einen vielschichtigen Krimi geschrieben, der auch als Wirtschafts- oder Agentenkrimi durchgehen könnte. Neben der Cyberkriminalität werden auch die Themen Stasivergangenheit und Rechtsradikalismus angesprochen. Somit haben wir es mit mehreren Handlungssträngen zu tun, die einiges an Konzentration erfordern! Perfekt hat die Autorin diese verknüpft, was sicher keine leichte Aufgabe war. In allen davon verstrickt sich Judith Kepler, die eigentlich nichts anderes möchte, als so wenig wie möglich aufzufallen. Denn bald weiß sie nicht mehr, wer hier Freund und wer Feind ist...

Die Charaktere sind facettenreich, eben Menschen mit Ecken und Kanten. Richtig sympathisch ist mir irgendwie keiner, nicht einmal Judith selbst. Dazu ist sie zu eigenwillig und ruppig. Denn Judith ist gezeichnet durch ihre Vergangenheit. Nach dem Fall der Mauer und dem Tod des Vaters, der ein erfolgreicher Agent der DDR war, wurde sie ins Heim gesteckt. Ihr Name wurde in Judith Kepler umgeändert. Noch heute versucht sie ihr Leben zu leben und kommt aus ihrer Negativspirale nicht wirklich heraus. Denn noch immer rätselt sie, was damals genau geschehen ist. Alte Seilschaften, Erpressungen, Verschwörungen und eine Portion Cyberkriminalität sorgen für Spannung. Trotz der vielen Perspektiven-, Zeit- und Handlungswechsel hat die Autorin einen komplexen und packenden Thriller im Agentenmilieu mit einiger Portion Sozialkritik abgeliefert.

Schreibstil:
Elisabeth Herrmann schreibt flüssig und ansprechend. Die Autorin hat viele Dialoge eingebaut, die die Handlung auflockern. Obwohl man sich bei ihrem aktuellen Buch doch etwas mehr konzentrieren muss, kann man dem Inhalt leicht folgen. Die Charaktere sind facettenreich. Die Atmosphäre ist düster und bedrückt.

Fazit:
Ein vielschichter Krimi, der mehr wie ein Spionage- und Wirtschaftskrimi daherkommt. Viele Themen wie Cyberkriminalität, der kalte Krieg, Stasivergangenheit und Rechtsradikalismus werden in doch einigen Handlungssträngen verarbeitet und verlangen etwas Konzentration. Aktuell und spannend....

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Tags: cyberkriminalität, elisabeth herrmann, krimi, rassismus, stasivergangenheit, tatortreiniger, wirtschaftskrimi   (7)
 
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