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6 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

hörbuch, bienen, roman, imkerei

Die Geschichte der Bienen

Maja Lunde , Ursel Allenstein , Bibiana Beglau , Markus Fennert
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Der Hörverlag, 20.03.2017
ISBN 9783844524963
Genre: Romane

Rezension:

In der Geschichte dreht sich alles um die Bienen, um die Menschen, welche mit sie erforschen und mit ihnen Arbeiten und das Überleben, wenn die Biene ausgestorben ist. Dann gibt es nämlich keine Blumenwiesen mehr, auch keine Artenvielfalt bei den Tieren und kaum noch Nahrung. Dies Szenarien sind alle unterschiedlich: William erforsch die Bienen, wie sie leben, und sucht nach einer Idee um sein Geschäft wieder anzukurbeln.   Nach sieben Töchtern setzt er all seine Zukunftshoffnung in seinen Sohn. Auch George setzt all seine Hoffnungen in seinen Sohn Tom. Doch der will von den Bienen und der Imkerei nichts wissen. George versucht mit allen Mitteln ihn umzustimmen, doch als die ersten Bienenvölker sterben beginnt für ihn der Kampf ums geschäftliche Überleben. Doch alle Mühen sind umsonst. Verbittert muss George aufgeben und hoffen, sich und seine Familie nicht ganz in den Ruin getrieben zu haben. Die bedeutungsvollste Sequenz davon war für mich Taos Geschichte.

Die Bienen sind ein wichtiger Bestandteil des Lebens. Ohne die Bienen wird das Leben für uns Menschen kaum möglich sein. Das ist in diesem Roman auf ganz eindringliche Weise durch Taos Geschichte dargestellt. Die Lebensmittel sind eingeschränkt. Die Menschen arbeiten um zu überleben. Alte gibt es kaum noch. Nur noch junge und gesunde Menschen erhalten das nötigste zum Überleben. Dies erkennt Tao allerdings erst, als sie sich auf die Suche nach ihrem Sohnes macht. Denn er wurde, nachdem er erkrankt ist, von den Behörden nach Peking gebracht. Als Tao in die Stadt kommt, sind dort kaum noch Menschen, nur noch halb verhungerte Jugendliche und Alte, die zum Sterben zurückgelassen wurden. Von ihrem Sohn aber keine Spur. Was ist ihm zugestoßen? Warum ist er von einem Moment auf den Nächsten so krank geworden? Diese Frage lässt Tao nicht los und sie beginnt in einer Bibliothek nach Antworten zu suchen. Und sie findet sie und erhält plötzlich das Wissen, wie man die Menschheit retten kann. Denn was ihrem Sohn passiert ist, erklärt die Vorkommnisse im Wald ihres Heimatdorfes ….

Die drei Erzählstränge sind sehr komplex und wechseln sich immer wieder ab. Als Zuhörer erfährt man einiges über Bienen, über ihr Wesen und über die Arbeit mit ihnen und natürlich welcher Lebensgrundlage wir Menschen uns selber berauben, wenn es die Bienen nicht mehr gibt. Der Roman schildert eindringlich was auf zukünftige Generationen zukommen wird, wenn es die summenden Honigsammler nicht mehr gibt. Der Autorin ist es ganz gut gelungen eine anschauliche Geschichte aus sachlichem Wissen und nachweisbaren Erkenntnissen zu kreieren.

Durch die drei unterschiedlichen Stimmen viel es auch mir als Zuhörer leicht, dieser doch recht verflochtenen Geschichte,  zu folgen. Die drei Handlungsstränge sind für sich schon sehr interessant und fügen sich, auch wenn sie durch die Zeit voneinander getrennt sind, gekonnt zusammen.

Das Cover minimalistisch einfach. Es braucht aber auch nicht mehr um die Kernaussage zu treffen!

Mein Fazit:

Ein lange nachhallender Roman, der dazu anregt sich mit dem Bienensterben und den Folgen auseinanderzusetzten. Er schreit geradezu nach einem Umdenken und Umschwenken, was den Umgang mit der Natur betrifft. Welche Auswirkungen Umweltgifte, Chemie und Pestizide auf das Leben und in diesem Fall auf die Bienen im Besonderen hat und mit welchen Konsequenzen die Menschheit früher oder später zu rechnen hat. Ja, es ist ein Roman, doch auch in Sachbüchern kann man es schon nachlesen und aufgeschnappt haben es sicherlich auch die meisten schon: “Stirbt die Bien aus, stirbt auch der Mensch!”. Es wird höchste Zeit umzudenken! Kein Sachbuch, aber ein wichtiges Buch – unbedingt lesen oder hören!

Einen Punkteabzug gibt es nur wegen der gekürzten Lesung, die Geschichte selber hat eine glatte 5 verdient!

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138 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

liebe, autor, verlag, lesereise, lyx

Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt

Kristina Günak
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 24.04.2017
ISBN 9783736304659
Genre: Liebesromane

Rezension:

Endlich wieder einmal ein netter Roman, der ohne die üblichen 08/15 Liebesromanzen Klischees auskommt. Endlich wieder einmal eine Geschichte, die neben einer guten Portion Humor und Situationskomik, auch ein ernsthaftes Thema anschneidet.

Bea Weidemann ist nicht nur PR-Referentin, sie ist auch keine Nein-Sagerin. Tritt jemand mit einer Bitte an sie heran oder fragt sie nach einem Gefallen, dann kann Bea einfach nicht Nein sagen. Egal wie stressig ihr eigenes Leben gerade ist, Bea hilft immer und überall. Ihre Familie und ihre Kollegen, denken sich vielleicht gar nichts böses dabei, irgendwann ist es wohl zur Selbstverständlichkeit für alle geworden und Bea kann auch nicht aus ihrer Haut. Erst Tim Bergmann, der ganz und gar nichts damit am Hut hat jedem alles Recht zu machen, begreift die junge Frau, dass man auch mal nur an sich denken soll und auch mal “nein” sagen darf.

Mir waren beide Protagonisten gleich sympathisch. Bea, die mit ihrem Perfektionismus und ihrem Hang jedem alles Recht machen zu wollen oder zu müssen, auf der einen Seite und Tim, der sein Herz auf der Zunge trägt und so manchen vor den Kopf stößt, könnten unterschiedlicher nicht sein. Aber gerade dieser Kontrast sorgt für den nötigen Wirbel und Witz in der Geschichte. So unterschiedlich die Beiden auch sind, so gut harmonierten diese Unterschiede auch. Es wäre doch langweilig, wenn gleich beim ersten Kennenlernen der Liebesblitz eingeschlagen hätte.  Sozialkritische Situationen kommen auch in der Handlung vor, spielen aber leider nur eine untergeordnete Rolle. Diese sorgten zwar dafür, dass der Roman kein oberflächlicher Liebesroman wurde, hätten aber durchaus noch etwas ausführlicher und intensivere Betrachtung verdient.

Dies war mein erster Roman von Kristina Günak und er hat mich doch überrascht. Ihr Schreibstil ist sehr unterhaltsam. Sie kombiniert einen leichte lockere Situationen mit Ernsthaften. Witz, Humor und harte Realitäten wechseln sich geschickt ab.

Mein Fazit: Ein Anti-Falten-Training für das Gesicht ist dieser Roman. So oft gelacht und gegrinst habe ich schon lange nicht mehr beim Lesen. Einfach herrlich, einfach nur mal ohne groß über gelesenes nachdenken zu müssen, einfach nur zum Entspannen schön

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8 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

serie, oslo, mord, norwegen, harry hole

The Thirst: Harry Hole 11

Jo Nesbø
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Harvill Secker, 20.04.2017
ISBN 9781911215295
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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69 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

london, 2. weltkrieg, krieg, roman, liebe

Die Liebe in diesen Zeiten

Chris Cleave , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 07.04.2017
ISBN 9783423261401
Genre: Romane

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(32)

74 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

thriller, schweden, texas, krimi, kristina ohlsson

Schwesterherz

Kristina Ohlsson , Susanne Dahmann
Flexibler Einband: 479 Seiten
Erschienen bei Limes, 10.04.2017
ISBN 9783809026631
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Endlich was neues von Kristina Ohlsson. Auf diese neue Serie freute ich mich wie blöde und konnte es gar nicht erwarten!

Der Klappentext gibt eigentlich schon einen guten Einblick, was einen als Leser in der Handlung erwartet. Bobby Tell hat Martin Benners Neugier also geweckt und er begibt sich auf Spurensuche. Martin Benner ist übrigens nicht Staatsanwalt, sondern nur Anwalt. Das sei nur mal so erwähnt. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Martin Benner. Er erzählt die Vorkommnisse einem Journalisten. Es ist also schon alles passiert. Der Roman ist in mehrere Teile aufgeteilt und am Anfang steht jeweils ein Dialog zwischen Benner und dem Journalisten. Diese Dialoge machen schon sehr neugierig auf die Handlung und man überlegt schon was sich während Martins Recherchen wohl zugetragen haben könnte.

Leider fand ich die Umsetzung alles andere als Gelungen. Die Handlung hatte spannende Ansätze, konnte mich aber nie wirklich überzeugen oder mit sich reißen. Mein größtes Problem stellte Martin Benner selber dar. Er ist für mich nur ein Trieb gesteuerter Narziss. Ist das  jetzt in Mode bei  Skandinavischen Autoren Ermittler mit besonders sexuellen Leidenschaften oder Vorlieben? Nicht, dass ich etwas gegen eine gute Prise Liebesleben in einem Thriller hätte. Bei dieser Erzählung fand ich es nur nervend.

Eine spannende Herangehensweise waren die Dialoge zwischen Benner und dem Journalisten zu Beginn der jeweiligen Teile. Es wurden Andeutungen gemacht, die einen Nervenkitzel vermuten ließen. Leider empfand ich eben diesen in den jeweiligen Abschnitten  überhaupt nicht oder nur mäßig. Zum Ende hin hatte man viele Informationen, hat aber nicht wirklich etwas erfahren. Kurz und gut  : zum Schluss ist man genau so schlau wie am Beginn, man weiß einfach gar nichts!

Mein Fazit:

Eine grandiose Enttäuschung für mich. Der Thriller kann bei weitem nicht mit den Büchern mithalten, welche die Autorin früher abgeliefert hat. Soll man sich als Leser, durch das nicht gegebene Ende, dann auch noch die Qual antun und den nächsten Band lesen? Diese Entscheidung muss wohl jeder für sich fällen. In der Hoffnung, dass die Autorin danach wieder zu ihren alten Stärken zurückfindet, setzte ich da mal aus!

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Eine englische Ehe

Claire Fuller , Susanne Höbel , Heikko Deutschmann , Leslie Malton
Audio CD
Erschienen bei OSTERWOLDaudio, 20.03.2017
ISBN 9783869523422
Genre: Romane

Rezension:

Ich muss gestehen ich kam nicht ganz leicht in die Geschichte hinein. Die Handlung ist in drei unterschiedlichen Erzählsträngen aufgeteilt. Einmal in Gil Colemans und seiner Töchter Gegenwart, dann die Briefe die Ingrid geschrieben hat und schließlich erzählt Ingrid auch noch ihre Geschichte vom Kennenlernen bis hin zur Ehe und dem Kinder kriegen. Dieser Erzählstrang bereitete mir echte Schwierigkeiten. Ich empfand die Zeitform als störend und konnte mich ganz schlecht darauf einlassen. Die Geschichte selber fand ich sehr schön, anspruchsvoll und nichts was man mal schnell nebenbei in sich aufnimmt.

Gil Coleman beschäftig sich gerade mit Büchern als er einen Blick aus dem Fenster wirft und auf der Straße seine Frau sieht, die zwölf Jahre zuvor spurlos verschwunden ist. Er folgt ihr um sie zur Rede zu stellen und verletzt sich dabei schwer. Seine zwei Töchter pflegen ihn dann zu Haus.  Während die ältere die Begegnung mit Ingrid keine Minute lang glaubt, klammert sich Flora daran fest und hofft auch ihre Mutter möge wieder aufgetaucht sein.

Durch die Briefe, die in der Zeit entstanden als Ingrid bereits Mutter war, und Ingrids Erzählung aus der Vergangenheit bekommt man allmählich ein gutes Bild von diesem  Beziehungs-, Ehe- und Familiendrama. Auch wenn mir die Zeitform in Ingrids Part nicht ganz zusagte, konnte ich mich mit jeder Minute besser in sie hineinversetzen und ihre Gefühlswelt verstehen. Sie erzählt die Jahre des Kennenlernens und Zusammenleben mit Gil. Es ist eine Zeit, als Frauen die Freiheit für sich beanspruchten zu studieren, fernab von Kind und Familie. Ingrid wollte beides, bekam aber nicht die Chance dafür. Für Gil gab sie ihre eigenen Träume auf, hatte schließlich zwei kleine Kinder zu versorgen, einen Ehemann der wenig zu Hause war und sie auch immer wieder betrog.

Als Zuhörer fragt man sich immer wieder, was ist mit Ingrid passiert. Ist sie tatsächlich verschwunden, weil sie nicht mehr weiterwusste. Was steckt dahinter? Die Auflösung ist gut und selbst erklärend, wenig tröstlich aber passend.

Heikko Deutschmann hat mich ja schon früher von seiner Qualität als Hörbuchsprecher überzeugt. Seine Art des Erzählens, dem Spielen mit den Tonlagen, das gefällt mir einfach und lässt mich in die Geschichte hineinfallen.

Leslie Malton hat auch eine sehr angenehme Stimmfarbe, ihre Art des Erzählens fand ich ab und an aber recht langweilig. Ich mag es, wenn man unterschiedliche Gemütslagen auch entsprechend heraushört. Da hat sie sich doch etwas zurückhaltender gegeben.

Mein Fazit:

Ein wirklich gelungener anspruchsvoller Roman, über eine Beziehung bzw. eine Ehe, die eigentlich sehr harmonisch ist. Es braucht nicht immer Brutalität um ein Drama auszulösen. Das ist in dieser Geschichte sehr gut dargestellt. Die Zeit in der sich die Beziehung abspielte, war eine Zeit in der man als Frau einen Ausweg aus einer Ehe mit Kindern kaum fand. Ingrid war als gefangen, ihre Ausweg aus der Beziehung war so wohl nicht gewollt, gibt dem Roman aber die passende Dramatik.

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102 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 57 Rezensionen

thriller, john katzenbach, cold cases, usa, krimi

Die Grausamen

John Katzenbach , Anke Kreutzer , Eberhard Kreutzer
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 03.04.2017
ISBN 9783426306031
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wieder einmal ein Buch, welches extrem spannend mit einem Prolog beginnt. Nur eine Unterhaltung, ängstlich, hektisch und das Tempo immer mehr steigend. Mutter und Vater, die auf ihr Kind warten, die Freunde anrufen, wo es den Nachmittag verbracht hat, dann der Notruf und das grausame Wissen, dass das Kind nicht mehr nach Hause kommt.

20 Jahre später werden Marta und Gabriel auf den Fall aufmerksam. Sie wurden von ihrem Chef – der sie früher oder später loswerden möchte, weil diese seine weiße Weste in Hinblick auf die Wahlen beschmutzen könnten – in eine eigens für sie geschaffene Abteilung degradiert. “Cold Case” wühlt in nicht gelösten alten Angelegenheiten. Sie stoßen dabei auf vier ungeklärte Mordfälle ehemaliger Kollegen, deren Aufklärungsrate vorbildlich war. Während einer Befragung hören die Beiden von Tessa und ihrem mysteriösen Verschwinden. Einer der früheren Beamten begeht Selbstmord. Nun ist den Ermittlern klar, dass die vier Morde irgendwie mit Tessas Falls zusammenhängen. Anstatt weiter ermitteln zu dürfen, verbietet ihnen ihr Vorgesetzter jedoch plötzlich in diesen alten Angelegenheiten zu stochern. Doch Gabriel und Marta geben nicht auf. Heimlich machen sie weiter und drehen nach und nach jeden Stein um, bis sie der ganzen Tragödie auf den Grund gehen…..

Vom Stil und von der Aufmachung her fand ich den Thriller richtig gut gemacht. Er ist in mehrere Teile jeweils mit Kapiteln unterteilt. Neben den Hauptermittlungen taucht man später auch in die Geschehnisse vor 20 Jahren ein und erfährt so, was sich damals zugetragen hat. Marta und Gabriel waren mir als Ermittler auch ganz sympathisch. Beide haben ihr Laster zu tragen und wirken dadurch sehr menschlich und authentisch.  Es gab einige Geschehnisse, die ich etwas zu dramatisch und überzogen fand. Besonders mit einem Doppelselbstmord und die Erklärung dafür, war mir am Ende zu unlogisch. Die Auflösung hatte gute Ansätze, wirkte zum Schluss hin aber auch recht überladen mit nicht vorhersehbaren Ereignissen. Diese sollten wohl noch für einen gewissen Thrill sorgen. 

Mein Fazit:

Mein erster Katzenbacher. Die Erwartungen waren groß, hatte ich doch schon viel positives von dem Autor gehört. Für mich war die Story eine recht solider Krimi, der meine Erwartungen weder übertroffen noch erfüllt hat! Die Handlung ist gut, die Ermittler speziell und deren Arbeit glaubhaft. Die Geschichte konnte mich auch in einem gewissen Maße überzeugen, fesseln konnte sie mich allerdings nicht übermäßig.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

hörbuch, marina heib, drei meter unter null, thriller, anna thalbach

Drei Meter unter Null

Marina Heib , Anna Thalbach
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Random House Audio, 06.03.2017
ISBN 9783837137736
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Der Einstieg in das Hörbuch viel mir leicht. Der Prolog erzählt aus der Kindheit der Protagonistin. Man merkt schon, dass sie es als Kind nicht leicht hatte mit ihren Altersgenossen und mit Erwachsenen, die nicht ihre Eltern waren. Sie hat Phantasie, andere Träume von der Zukunft als die anderen Kinder. Wurde dafür ausgelacht und getadelt. Nur Vater und Mutter, die unterstützten sie darin ihre kindlichen Fantastereien auszuleben.


Der Ton ändert sich dann rapide bereits in den ersten Kapiteln. Ich muss zugeben, dass mir diese Aggressivität und Wut überrumpelt hat. Anna Thalbach steigert sich mit vollem Einsatz in diese Gefühle hinein, dass ich erst mal nicht damit zurecht kam und mir nicht im klaren war, ob mir dieser Einsatz bis zum Ende gefallen wird. Ich hab dann erst mal nach CD 2 eine Pause in dem Hörbuch eingelegt und das Buch gelesen. Konnte mich danach aber sehr gut in Anna Thalbachs Interpretation einfühlen. Verstand die Geschichte und das Tempo, den Zorn und die Angriffslust der Ich-Erzählerin und konnte mich voll und ganz auf  Anna Thalbachs Darstellung einlassen.


Mein Fazit:


Ein düsterer, wütender, grandioser Thriller, der mir als Hörbuch erst nach dem zweiten Anlauf gefiel. Anna Thalbach ist als Sprecherin genial, doch war ich mit ihrer Lesart erst mal überfordert.

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28 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

thriller, flucht, cia, amoklauf, korruption

Sie werden dich finden

James Rayburn
E-Buch Text: 400 Seiten
Erschienen bei Tropen, 11.03.2017
ISBN 9783608100808
Genre: Sonstiges

Rezension:

Machtkämpfe und Intrigen, und eine junge Mutter, die darum kämpft wieder ein normales Leben leben zu können. Für sich und für ihre Tochter. Das ist die Handlung in wenigen Worten zusammengefasst. Eigentlich ein recht spannendes Thema also.

Spionage und Geheimagenten sind an und für sich doch immer für spannende Unterhaltung gut. Auch dieser Thriller begann spannend. Die Handlung bot einen guten Einblick in die korrupte Welt der Politik und Spionage. Und der Hauptteil war noch dazu bildhaft in einem Land angesiedelt, wo andere Urlaub machen. Die Abwechselnden perspektiven, der verschiedenen Charaktere waren interessant. Man kann sich schon gut vorstellen, wie man in solchen Organisationen vorgeht, wie korrupt und verlogen so manche Person ist nur um möglichst das Beste herauszuholen. Das fand ich schon sehr gut und realistisch dargestellt.

Das Cover zeigt eine trügerische Idylle und das ist es auch, denn auch im Paradies lauern die Gefahren.

Mein Fazit:

Ein guter und solider Roman, der einiges an Spannung und Abwechslungsreiche Szenarien bietet. Richtig vom Hocker gerissen und atemlos hinterlassen hat mich der Thriller allerdings nicht.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

cherringham, britisch, whodunit, reihe, lübbe

Cherringham - Folge 1 & 2

Matthew Costello , Neil Richards , Sabine Schilasky , Sabina Godec
Audio CD
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.03.2017
ISBN 9783785753569
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Krimiunterhaltung in guter Brit-Manier bietet dieses Hörbuch mit zwei Folgen Mörderjagd in Cherringham. Sarah und Jack sind keine gewöhnlichen Ermittler. Sie ist Maklerin und er ist ein zugereister Amerikaner, ehemals Detectiv in New York. Angesiedelt sind die Fälle in einem beschaulichen Städtchen in einem idyllischen Landstrich irgendwo in der Englischen Provinz. Jeder kennt jeden, die Bewohner sind besonders Zugereisten gegenüber zurückhaltend und mundfaul. Besonders wenn der Jemand auch noch ein Ami ist. 

Im ersten Fall ist das Opfer eine Freundin von Sarah. Die örtliche Polizei geht von Selbstmord aus. Doch Sarah möchte das nicht glauben. Als sie Jack kennen lernt und auch er seine Bedenken was den Tod der jungen Frau betrifft, tut sich das Paar zusammen und startet seine eigenen Ermittlungen.

Im zweiten Fall werden die Beiden von einer Bekannten Sarahs angeheuert. Auch in diesem Fall scheint es ein tragisches Unglück gewesen zu sein, doch vieles spricht dagegen. Wer ist Schuld am Tod des Hausherrn? Sind es tatsächlich die Kinder, die hinter ihrem Erbe her sind? Sarahs und Jacks Spürsinn ist geweckt und sie machen sich auf die Suche der Wahrheit.

Sabine Godec fand ich als Sprecherin für diesen Krimi ideal besetzt. Ihre Interpretation der “feinen englischen Art” ist gut gelungen, die Charaktere eindeutig unterscheidbar durch ihre wechselnde Tonlage. Ihrer Stimme zu lauschen war einfach ein Genuss! Sehr passend fand ich auch musikalische Untermalung zwischendurch. Die Musik rundet diesen Krimi wunder ab.

Das Cover ist auch auf diese Art von Krimi zugeschnitten. Die Mischung mit dieser seltsam lichten orangenen Himmelsfärbung und dem satten Grün, lässt schon vermuten, dass in diesem Ort nicht alles harmonisch zugeht. Etwas liegt in der Luft.

Mein Fazit:

Es braucht nicht immer blutrünstig zu sein. Cherringham ist gute klassische Krimiunterhaltung mit einem sympathischen Ermittlerteam. Einiges erscheint zwar nicht ganz logisch, doch ist die Handlung perfekt zum Mit-Raten.

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170 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 80 Rezensionen

entführung, thriller, baby, lügen, kindesentführung

The Couple Next Door

Shari Lapena , Rainer Schumacher
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.03.2017
ISBN 9783785725856
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Baby Clair verschwindet mitten in der Nacht spurlos aus ihrem Kinderbettchen, während die Eltern bei den Nachbarn feiern – ein Albtraum beginnt. Wie konnte das passieren fragt man sich da, wenn doch das Babyfon läuft und alle halbe Stunde nach dem Kind geschaut wird?

Die Verzweiflung der Eltern und die Ermittlungen sind sehr glaubhaft dargestellt und sorgen auch für Spannung und ein beklemmendes Gefühl in der Magengegend. Dreht sich die Handlung um Kinder lässt das wohl niemanden kalt. Verdächtige gibt es im Laufe der Handlung einige, angefangen bei der Mutter. Die Ermittler graben besonders in ihrer Vergangenheit weil sie unter einer Postnatalen Depression leidet. Später rückte dann der Ehemann in den Fokus. Eine überraschende Wendung ergibt sich an dieser Stelle. Leider erfährt wird aber auch ein Teil der Auflösung an dieser Stelle schon angedeutet. Die Beweggründe sind zwar noch nicht ersichtlich, mehr als Fragen zu diesen hatte ich als Leser aber nicht mehr. Die Spannung war weg, ich erhoffte mir nur noch Antworten. Die bekommt man dann auch am Ende. An dieser Stelle hätte es dann auch gereicht wie ich finde. Die Autorin wollte aber noch mehr und musste dem dann noch eines drauf setzten. Diese Abschluss hat dem Ganzen zwar noch mal einen Kick verpasst, hätte aber nicht sein müssen. Im Gegenteil, ich fand es übertrieben und konnte mich dafür gar nicht erwärmen!

Den Schreibstil fand ich ganz gut, mit so vielen unsympathischen Charakteren hatte ich allerdings nicht gerechnet. Da war einmal Anne, die durch ihre Depression schon einen schwierigen Charakter verkörpert. Marco ihr Mann, dem ich seine abgöttische Liebe zu ihr und dem Baby einfach nicht glauben wollte. Dann noch die Nachbarin! Schrecklich einfach, und mit so einer Person sollte die depressive Anne irgendwann einmal beste Freundin gewesen sein? Kann ich nicht glauben! Der Stiefvater – einfach nur ekelhaft, überheblich und selbstverliebt. Und Annes Mutter? Da fehlen mir irgendwie die Worte! Bleiben eigentlich nur noch das Baby und die Ermittler, allen voran Detectiv Rasbach. Er verkörperte den strengen aber gerechten Ermittler sehr glaubhaft.

Mein Fazit:

Ein Roman der spannend anfängt. Leider wurde viel Potenzial unnötig verschossen. Auch wenn eine Wendung die nächste ablöst konnte mich die Geschichte am Ende nicht wirklich begeistern. Wirklich schade, hat total gut angefangen!

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96 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

drachen, bibliothek, elfen, bücher, fantasie

Die flammende Welt

Genevieve Cogman , André Taggeselle
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.03.2017
ISBN 9783404208449
Genre: Fantasy

Rezension:

"Die flammende Welt" ist der dritte Band einer Serie um die Bibliothekarin Irene und ihren Gehilfen Kai. Leider war dies weder aus dem Cover, noch aus der Leseprobe ersichtlich. Da mir beides gefiel, war meine Neugierde für dieses Genre geweckt.

Der Einstieg beginnt mit einer Reihe Verbote, die recht unterhaltsam sind, aber auch einen Ansatz Realität vermitteln. So beschreibt die Autorin darin unterschiedliche Welten in denen unterschiedliche Mächte auf die Bewohner wirken. In Welten mit hoher Chaosdichte wird den Bibliothekaren der Zutritt untersagt bzw. nicht empfohlen dorthin zu reisen - vergleichbar mit einer Reisewarnung. Die Bibliothekare sammeln in diesen Parallelwelten seltene Bücher, eigentlich stehlen sie sie, und bringen diese dann zurück in die Bibliothek. Dies ist soweit alles leicht verständlich, auch wenn man die Vorgänger Bände nicht kennt. Die Bibliothekare sind Menschen, die "die Sprache" als eine Art Waffe oder Schutz einsetzten können um sich aus brenzligen Situationen zu retten. "Die Sprache" blieb mir aber fremd. Sie war nicht wirklich originell - kein Kauderwelsch oder irgendwelche lateinische Wörter; simple Sätze, als ob man einem begriffsstutzigen Individuum etwas erklären würde. Das fand ich doch etwas befremdend und endtäuschend. Da hatte ich doch etwas Ausgefallenes erwartet.

Die Geschichte selber ist, abgesehen von ein paar spannenden Szenen, doch recht simpel gehalten. Als Spannungsbremse empfand ich auch die immer wiederkehrenden Gedankengänge Irenes. Das hat mir die Freude so mancher wirklich guter Szene genommen. Und da ist auch noch mein größte Problem, das ich mit der Erzählung habe. Sie ist zu einseitig nur auf Irene abgestimmt. Ich mag das nicht besonders, muss ich zugeben. Da gibt es so viele andere Beteiligte, z. B. Vale, der Londoner Detektiv; Sighn, der Diener des Drachenkönigs; Silver, der Elfenprinz; und noch einige mehr. Sie wurden immer nur namentlich erwähnt oder man bekam sie nur zu Gesicht, wenn auch Irene in der Szene war. Ausnahme war nur ein kurzes Kapitel, in dem der Silver, der Elfenprinz und Vale, der Detektiv aufeinander trafen. Leider war diese Abweichung aber nur von kurzer Dauer und wiederholte sich dann auch nicht.

Von der Idee her ist die Serie "Die Bibliothekare" wirklich gut. Man findet sich in Welten wieder, die sich in vergangenen Epochen unserer Welt befinden. Magische Wesen, Bösewichte, bekannte politische Ereignisse, historisch bekannte Namen, Namen aus bekannten Büchern, man findet alles in dieser Erzählung, doch die Umsetzung gefiel mir nicht wirklich. Die ganze Geschichte baut nur auf Irene auf. Sie ist die unangefochtene Heldin darin. Was ist mit den anderen Bibliothekaren? Sie dürfen ebenso nur auftreten und zu Wort kommen, wenn auch Irene auf den Seiten zu finden ist. Wie schon erwähnt, finde ich dies für meinen Geschmack zu eintönig und einseitig. Gefallen haben mir jedoch der Humor und die mitunter spitzzüngigen Dialoge.

Das Cover selber gefällt mir hingegen sehr gut. Es passt zu der Geschichte und es passt zum Genre.

Mein Fazit:

Mich konnte "Die flammende Welt" nicht so überzeugen, wie ich mir das durch die Leseprobe erhofft hatte. Die Sprache ist recht einfach, zu den vielen Personen bekommt man durch die einseitige Erzählung allerdings wenig bis kaum ein Bild. Ich denke nicht, das es daran liegt, dass ich die Vorgänger nicht kenne. Die Erzählart wird auch bei den vorangegangen Bände nicht anders sein.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

liebe, hörbuch, alter, kein kitsch, liebe im alter

Und jetzt lass uns tanzen

Karine Lambert , Pauline Kurbasik , Iris Berben
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Random House Audio, 06.03.2017
ISBN 9783837138290
Genre: Romane

Rezension:

Marguerite und Marcell sind beide verwitwet. Während Marcell seine große Liebe geheiratet hat und wundervolle Jahre mit seiner verstorbenen Frau verbringen durfte, hatte es Marguerite mitunter schwer. Sie hat ihren Mann auf wunsch ihres Vaters geheiratet, Liebe war es nie. Sie hat sich immer gefügt und nach den Regeln der Gesellschaft, in der sich ihr Mann bewegte, gehalten. Dessen Tod war für Marguerite fast wie eine Befreiung. Endlich keine Konzerte und Schlossbesichtigungen, endlich konnte sie tun, was sie schon immer tun wollte. Bei einem Kuraufenthalt lernt sie schließlich Marcell kennen. Er ist von Marguerite hingerissen und umwirbt sie mit seinem Charme und seiner Lebensfreude. Doch Marguerits Sohn steht dem Glück im Weg. Er ist von den „Eskapaden“ seiner Mutter in ihrem Allter alles andere als erfreut und setzt alles daran sie wieder zu der gehorsamen Frau zu formen, die er kannte.

Eine wirklich nette Geschichte, die zeigt, dass man auch im fortgeschrittenen Altern eine besondere Liebe finden kann. Es hat mich sehr berührt die beiden alten Leutchen in ihrem Leben und ihrer Liebe zu begleiten. Marguerite blühte regelrecht auf und Marcell hat auch seine Lebensfreude durch sie wiedergefunden. Was mich etwas störte war wie Marguerite mit ihren 78 Jahren dargestellt war. Obwohl sie nie schwer arbeiten musste, gesund und agil war, kam sie als gebrechliche alte Frau rüber. Vielleicht lag das aber auch an ihrer Unterwürfigkeit und Bevormundung, die sie in ihren Ehejahren erlebt hat und die von ihrem Sohn fortgesetzt wird.

Iris Berben als Sprecherin fand ich recht gelungen. Sie hat eine angenehme Stimme, der man gerne zuhört. Auch ändert sie ihre Stimmlage in den Dialogen und gibt so jedem Charakter seine eigene Note.

Das Cover gefällt mir besonders gut. Es springt gleich ins Auge. Dieser Seiltanz macht den Eindruck, dass für die beiden Personen alles leicht und spielerisch ist. Während  der Geschichte zeigt sich aber, dass die beiden alten Herrschaften einige Hürden zu nehmen hatten. Sie tanzen zwar nie, doch ist “das Leben genießen” ja auch eine Art von Tanz.

Mein Fazit:

Das Ende kam für mich viel zu schnell. Plötzlich findet man sich 10 Jahre später im Leben von Marguerite und Marcell. Das hat mich doch etwas überrumpelt, da die Geschichte ja doch recht kurz ist. Aber die Vorstellung ist doch schön, dass man auch im fortgeschrittenen Lebensalter noch eine große Liebe finden und vor allem Selbstbestimmt leben kann!

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

liebe, tod, krankheit, liebesroman, liebesdrama

Love Story

Erich Segal , Isabella Nadolny , Mark Waschke
Audio CD
Erschienen bei Argon, 23.03.2017
ISBN 9783839815281
Genre: Romane

Rezension:


Den Film "Love Story" hab ich vor vielen Jahren bereits gesehen und er blieb mir bis heute in schöner Erinnerung. Auf das Hörbuch war ich daher besonders gespannt.

Die Geschichte beginnt traurig mit dem Ende und wird aus der Sicht des tief erschütterten Oliver erzählt. Man taucht gleich ein in ihr Geplänkel. Wie Jenny und er sich kennengelernt haben. Wie Jenny ihm mit ihrer frechen aber liebevollen Art den Kopf verdreht hat. Einfach nur süß! Beide so unterschiedlich in ihrer Wesen und Herkunft. Jenny temperamentvoll, familienbezogen, aus der Amerikanischen Mittelschicht. Oliver, Sohn aus reichem Haus, will sich von seinem dominanten Vater lösen und auf eigenen Beinen stehen. Um mit seiner großen Liebe zusammen zu sein bricht er schließlich mit seinem Vater, denn dieser ist gegen die Verbindung. Oliver ist daraufhin ein mittelloser Student und Jenny muss für ihren Unterhalt aufkommen. Sie heiraten und sind glücklich und zufrieden mit dem was sie haben und meistern auch die ein oder andere Beziehungskrisen. Als Oliver beruflich Fuß fasst, schlägt das Schicksal erbarmungslos zu ....

Mark Waschke erzählt die Love Story mit sehr viel Gefühl und Einfühlungsvermögen. Was sehr gut zum Großteil der Handlung passt. Trotzdem fehlte mir etwas Temperament, gerade wenn Jenny ins Spiel kam oder Olivers Vater. Da hätte ich mir etwas mehr Einsatz vom Sprecher gewünscht. Vielleicht hatte ich aber auch zu sehr die Bilder aus dem Film vor meinen Augen um mich von dem Gehörten richtig einnehmen zu lassen.

Mein Fazit:

Eine sehr berührende Liebesgeschichte. Auch wenn mir das Hörbuch gut gefallen hat muss ich doch sagen - und sowas passiert mir eher selten -, dass mir der Film besser gefallen hat. Die Liebe der Beiden zueinander konnte ich mir zwar mir bildlich gut vorstellen, ihre Beziehung war intensiv spürbar, jedoch fehlte mir das gewisse Etwas, vielleicht die wunderschöne musikalische Untermalung wie im Film.

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27 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

nachkriegszeit, erster weltkrieg, kriegstraumata, heyne verlag, hunger

Heldenflucht

Jan Kilman
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.03.2017
ISBN 9783453438378
Genre: Historische Romane

Rezension:

Der erste Weltkrieg – die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts – kostete fast 17 Millionen Menschenleben. Unfassbar! Und tragisch auch die Einzelschicksale, der Soldaten als auch der Zivilbevölkerung und der Daheimgebliebenen. In Heldenflucht  bekommen diese Schicksale Namen und Gesichter.

Eigentlich sollte der Roman ein Krimi sein. Auch beginnt er wie ein Krimi, spannend und beängstigend. Doch die Handlung ist viel komplexer. Sie umfasst zahlreiche Charaktere, die alle gut dargestellt sind und die man auch gut auseinanderhalten kann. Die Psyche und die physische Auswirkung des Krieges auf alle Beteiligte ist sehr glaubhaft dargestellt und gut nachzuvollziehen. Jede einzelne Person wirkt sehr realistisch. Jeder Charakter ist in irgendeiner Form Opfer durch die Auswirkungen des Krieges. Da sind die Männer, die in den Krieg zogen freiwillig und aus Überzeugung und als Häufchen Elend, mit den unterschiedlichsten psychischen Problemen zurück kamen oder den Tod fanden. Da sind die Frauen, die ihre gefallen Männer und Söhne betrauern. So manche entwickelt in ihrer Trauer und Not einen Hass der sich nicht an den Feind richtet. Da ist der Hunger und die Verzweiflung, die so manchen in den Wahnsinn oder zu verzweifelten Taten antreibt. Die Situationen sind düster und bedrückend. Nur wenige Momente gaukeln ein normales Leben vor.

Ein weiterer bedrückender Aspekt der Geschichte sind die Feldpostbriefe der Soldaten an ihre Lieben zu Hause. Alle so voller Hoffnung und dem Glauben, dass sie sich bald wieder sehen werden. Am Ende jedes Briefes eine Fußnote mit der bitteren Wahrheit. Die Brief sind alle echten Feldpostbriefen nachempfunden und für die Geschichte entsprechend umgearbeitet, richten sie sich doch alle an Bewohner des kleinen Eifelortes.

Welche Auswirkungen der Krieg, insbesondere die Erlebnisse der Soldaten, hatte, erschließt sich nach und nach. Man hat als Leser zwar irgendwann eine Ahnung, die Erkenntnis ist aber erschütternd.

Mein Fazit:

Ein sehr bedrückender Roman mit sehr lebensechten Personen. Die Stimmung ist düster, der Jahreszeit und der Schreckenszeit angepasst. Eine Erzählung, die einen nicht so einfach loslässt.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Das alte Böse

Nicholas Searle , Jan Schönherr
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Holtzbrink Buchverlage, 24.03.2017
ISBN 9783463406671
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ja, ja, auch Gauner werden einmal alt. Auch Roy ist mit seinen 84 Jahren nicht mehr der Jüngste. Kann, oder will es aber einfach nicht lassen. Er erhofft sich, über einsame ältere Damen, leicht an ihr Erspartes zu kommen. Doch er ist auch wählerisch. Nicht jede der Verabredungen entspricht seinem Stil. Doch dann trifft er auf Betty. Sie ist genau die Art Frau, die ihm zusagt. Sie sieht gut aus, achtet auf ihr Äußeres, ist naiv und liebenswert. Uns sie hat Geld! Geld, dass sich der gute Roy gerne unter den Nagel reißen möchte.

Roy ist nicht wirklich ein liebenswerter älterer Herr. Äußerlich mimt er den Gentleman, doch innerlich ist er durch und durch verdorben. Nicht wirklich böse, so scheint es zumindest anfangs, aber ein Gauner ganz und gar. Er nistest sich bei Betty ein und lässt sich von hinten bis vorne von ihr bedienen. Wie sie sich das so einfach gefallen lassen kann! Unfassbar und unverständlich für mich als Leserin. Doch hört man allmählich auch heraus, dass Betty selber etwas im Schilde führt. Etwas das mit Roy zu tun hat. Doch was es ist, kommt erst allmählich zum Vorschein. Und das ist das spannende an der Geschichte!

Roys Untaten kommen in Rückblicken ans Licht. Nach und nach erfährt man wen er betrogen oder hintergangen hat, ebenso das Wie und Warum. Zeitlich durchlebt man seine Missetaten von der frühen Vergangenheit bis in seine Jugend. Seine Gaunereien scheinen erst mal schlimm, aber nicht bösartig. Erst die Vorkommnisse in Roys Jugend zeigen sein Böses ich. Ab hier hat man dann als Leser dann auch eine erste Ahnung, wie Bettys Plan in die Geschichte passt.

Ich fand diese Rückblicke genial, ebenso die Auflösung! Roys Leben steht zwar im Mittelpunkt der Handlung und Betty’s bleibt außen vor, wieso dem so ist, eröffnet sich aber dann auch. Das Ende: originell, gerecht, schonungslos.

Mein Fazit:

Die Geschichte, der Schreibstil und die Art der Erzählung haben mir wirklich gut gefallen. Es war interessant und auch spannend. Spannend für einen Roman, als Thriller im herkömmlichen Sinn würde ich ihn aber nicht einstufen.

“Das alte Böse” ist der Debütroman von Nicholas Searle. Die Filmrechte sind auch schon vergeben. Ich kann mir die Handlung als spannende Verfilmung gut vorstellen. Auf jeden Fall würde ich mir den Film ansehen wollen!

Als Roman würde ich vier Sterne vergeben, als Thriller leider nur drei.

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64 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

spanking, thriller, schweden, journalist, demut

Demut

Mats Olsson , Leena Flegler
Flexibler Einband: 736 Seiten
Erschienen bei btb, 27.02.2017
ISBN 9783442714643
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Man rechnet ja bei Thrillern mit viel, aber mit dem was ich hier erwartet hat, hab ich tatsächlich so nicht daran gedacht. Der Klappentext lässt dies nicht erahnen, nach dem ersten Kapitel stellte sich da bei mir dann die Frage ein “Was geht denn hier ab?”.

Harry Svennson mag es gerne dominant zu sein und verabredet sich gerne mit Frauen, die sich gerne bestrafen lassen. Auch die Mordopfer wurden auf eine ganz bestimmt Art und Weise bestraft, die Harry nur allzu vertraut ist. Die Polizei tappt im Dunkeln. Ein weiterer Mord passiert, Harry kennt das Opfer. Und nun meldet sich auch noch der Mörder bei ihm und droht ihm sein Wissen der Polizei weiterzugeben. Das darf nicht passieren, denn niemand darf von Harrys speziellen sexuellen Praktiken erfahren. Dann meldet sich auch noch ein pensionierter Journalist bei Harry und erzählt ihm von lange zurückliegenden ähnlichen Fällen. Zusammen machen sie sich auf die Jagd nach dem Mörder, denn eines ist klar: er wird nicht aufhören Frauen zu bestrafen …..

Normalerweise habe ich mit dicken Büchern kein Problem, doch die 700 Seiten dieses Schmökers warn manchmal recht mühsam zu bewältigen. Zu ausschweifend und dominierend waren mir diese Sado/Maso Vorlieben. Zu viele Wiederholungen zogen die Geschichte unnötig in die Länge bevor wieder mal etwas spannendes passierte. Es zieht sich über Monate dahin, ohne dass wirklich was passiert. Auch Harry lebt erst mal wieder nur sein Leben, bis er wirklich mit Nachforschungen anfängt ist ein halbes Jahr vorüber. Spannend wurde es immer wenn der Mörder zu Wort kam. Richtig Tempo bekam die Geschichte aber erst ab der Hälfte der Seitenanzahl.

Mein Fazit:

Ein recht langgezogener Thriller mit einer Thematik die mal etwas Anderes ist. Ein Ermittler der nicht den üblichen Konventionen entspricht, der alles tut um seine Geheimnisse zu wahren und trotzdem einen recht netten Eindruck auf mich hinterlassen hat. Auch die anderen Charaktere sind gut durchdacht und man kann sich gut in sie hineinversetzten. Die ausschweifende Länge, nahmen mir allerdings doch etwas von meinen üblichen Thrillerfeelings. 500 Seiten hätten es auch getan, früher loslegen mit den Recherchen nach dem Mörder hätten nicht geschadet.

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336 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 115 Rezensionen

cornwall, familie, eve chase, england, liebe

Black Rabbit Hall

Eve Chase , Carolin Müller
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 29.02.2016
ISBN 9783764505608
Genre: Romane

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(115)

215 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 87 Rezensionen

thriller, san francisco, misshandlung, roman, doppelmord

Boy in the Park – Wem kannst du trauen?

A. J. Grayson , Karl-Heinz Ebnet
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 01.08.2016
ISBN 9783426305713
Genre: Krimi und Thriller

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110 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 54 Rezensionen

tod, trauer, verlust, roman, 70er jahre

Ein fauler Gott

Stephan Lohse
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 06.03.2017
ISBN 9783518425879
Genre: Romane

Rezension:

So tragisch traurig die Geschichte ist, ist es doch auch schön in eine Zeit zurückversetzt zu werden, in der man selber seine Kindheit durchlebt hat. Stephan Lose schafft dies mit Leichtigkeit, in einfachen Worten, aus der Sicht eines 11-jährigen.

Der Tod reißt eine Lücke in das Leben jeden Menschen. Auch bei Ben und seiner Mutter Ruth ist es nicht anders. Während Ben auf kindlich unbeschwerte Art um den kleinen Bruder trauert, ist Ruth gefangen in einer tiefen depressiven Trauer, welche sie immer mehr und mehr hinunterzieht. Ben findet Ablenkung durch seinen Freund Christophe und erhält liebevolles Verständnis von einem großväterlichen Nachbarn. Ruth hingegen zieht sich zurück, ist allein mit ihrer Trauer, findet keinen Weg aus dieser schmerzlichen Schwärze. Bens Umgang mit seiner Trauer ist mitunter recht amüsant zu lesen, kindlich unbeschwert eben. Fernab von Handy, PC und Internet erlebt man mit ihm eine fast unbeschwerte Kindheit. Ruth täglicher Kampf mit sich ist bedrückend, sie zieht sich zurück, stellt Ben gegenüber eine Unbeschwertheit zu Tage, ganz der erwachsenen Meinung dem Kind ihre Trauer nicht zeigen zu dürfen. Die Abwertsspirale, welche sie umgibt, ist bedrückend greifbar. Ein hoch und tief der Gefühlswelt umgibt sie.

Der Titel passt gut zur Geschichte. Gott doch einfach faul gewesen sein. Für Ben steht das fest, denn wie sonst wäre es möglich, dass er Jonas in so jungen Jahren aus dem Leben gerissen hat. Für solche Gedanken muss man kein Atheist sein. Auch Menschen, die gläubig sind, und einen tragischen Todesfall durchleben wird es ähnlich in ihren Grübeleien ergehen.

Was hat das Coverbild mit dem Titel zu tun? Nun mit dem Titel direkt vielleicht nicht, doch die Rakete findet auch in der Geschichte ihren Platz.

Mein Fazit:

Ein tröstliches Buch der Trauer. Dem Autor ist der Umgang mit ihr und all den verschiedenen Facetten gut gelungen diese zu durchleuchten. Besonders Ben mit seiner kindlichen Art die Dinge zu sehen fand ich sehr tröstlich. Ben zeigt, dass man auch in der größten Trauer lachen und Freude am Leben haben darf. Ein schönes Debüt, dass man nicht in einem durchlesen kann, denn man hat immer mal wieder Momente in denen man verweilen und pausieren muss.

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64 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

fähre, nordsee, mord, krimi, ostfriesland

Dünentod

Sven Koch
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.05.2014
ISBN 9783426514412
Genre: Krimi und Thriller

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster

Susann Pásztor , Heikko Deutschmann
Audio CD
Erschienen bei Argon, 23.02.2017
ISBN 9783839815335
Genre: Romane

Rezension:

Leben und Sterben. Irgendwie begleiten mich diese zwei Themen im Moment durch meine Buchwahl. Auch in “Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster” geht es um das Sterben. Jetzt möchte man meinen es ist nur zum Weinen, doch dem ist nicht so. Das Buch bietet auch lustige Momente, teils gewollt, teils allein durch die Protagonisten verursacht. Besonders Fred ist so ein Charakter über den man einfach auch mal schmunzeln muss. Liebenswert naiv gibt er der Geschichte eine besondere Note.

Fred und Phil tauschen sich abwechselnd in den Kapiteln ab. Karlas Gedanken sind in kurzen Abschnitten eingebaut. Man lernt die einzelnen Charaktere gut kennen und schließt jeden einzelnen ins Herz. Schön fand ich auch, wie die sich anfangs fremden Menschen zusammenwachsen und Karla auf ihrem letzten Weg begleiten.

Heikko Deutschmann fand ich als Sprecher ganz toll. Seine Darstellungen dieses sensiblen Themas, der Gespräche und der mitunter lustigen Geräusche war einfach nur klasse!

Mein Fazit:

Eine traurige Geschichte, ja, denn wie das Ende sein wird ist klar. Doch ist sie auch voller Humor und Leben. Ein Buch, das noch lange nachwirkt. Absolut empfehlenswert!

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23 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

Sie kam aus Mariupol

Natascha Wodin
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Rowohlt , 17.02.2017
ISBN 9783498073893
Genre: Biografien

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Du fehlst mir, du fehlst mir!

Peter Pohl , Kinna Gieth , Birgitta Kicherer
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 13.01.2017
ISBN 9783423626439
Genre: Jugendbuch

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

hörbuch, random house, sachbuch, jan becker

Du kannst schaffen, was du willst

Jan Becker , Jan Becker
Audio CD
Erschienen bei Random House Audio, 27.02.2017
ISBN 9783837139129
Genre: Sachbücher

Rezension:

Früher brachte ich Hypnose immer mit Veranstaltungen in Verbindung bei denen Leute dazu gebracht werden Dinge zu tun, lustige Dinge hauptsächlich, die sie nie sonst niemals tun würden. Die Zuschauer haben was zu lachen und der zur Hypnose “Auserwählte” kann sich danach an nichts mehr erinnern. Mittlerweile bin ich in meinem Wissen schon etwas weiter und weis, dass man Hypnose vor allem für therapeutische Zwecke einsetzt. Gerade in der heutigen Zeit ist es doch so, dass fast jeder Mensch mal einen Schub bekommt, indem ihm Ängste oder Stress oder was weis ich zu schaffen machen. Ich klopfe mir in Situationen die mir Stress oder Angst verursachen auf das Brustbein. Jetzt bin ich auf Jan Beckers Hörbuch über Selbsthypnose gestolpert und finde es richtig klasse!

Ohne Erwartungen habe ich mich auf dieses Experiment eingelassen. Denn das war es für mich – ein Experiment. Schon seine Stimme allein hat mich fasziniert zuhören lassen. Er spricht in einer so angenehmen beruhigenden Tonlage, dass man gar nicht anders kann als zuhören und mitmachen. Die Übungen sind ganz einfach. Herr Becker gibt für die verschiedensten Lebenssituationen Tipps und erklärt die entsprechende Selbsthypnose dafür. Egal ob es kalte Hände sind – mein größtes Problem zum Beispiel, oder Ängste, Stress, Liebeskummer,  Abgeschlagenheit, Antriebslosigkeit und vieles mehr, Herr Becker hat die passende Übung zur Selbsthypnose. Die Übungen sind für den Alltag, im Beruf/Schule und beim Sport gleichermaßen einsetzbar. Herr Becker bringt einen mit seinen Techniken in eine angenehme Entspannung, gibt Tipps für die gezielte Fragestellung zu dem Problem, gegen welches man durch die Selbsthypnose angehen möchte und wie man diese gewinnbringend in den verschiedensten Lebenslagen einsetzt.

Mein Fazit:

Mein Problem war, dass ich Hörbücher gerne beim Autofahren laufen habe. Dieses Hörbuch ist dazu definitiv nicht geeignet! Auch wenn ich nur mal reinhören wollte, schaffte es der Autor mich durch seine Stimme tiefenentspannt zu machen. Keine Sorge, nichts passiert! Die restlichen Kapitel ging ich dann ganz entspannt zu Hause zusammen mit dem Autor durch und bin absolut begeistert! Absolut zu empfehlen!

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