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133 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 62 Rezensionen

new york, familie, geschwister, usa, erbschaft

Das Nest

Cynthia D'Aprix Sweeney , Nicolai Schweder-Schreiner
Fester Einband: 410 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 02.12.2016
ISBN 9783608980004
Genre: Romane

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21 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

helen grace

D.I. Helen Grace - Letzter Schmerz

Matthew J. Arlidge , Karen Witthuhn
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 25.11.2016
ISBN 9783499290497
Genre: Krimi und Thriller

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1 Bibliothek, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Signs of You

Emily France
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Soho Teen, 19.07.2016
ISBN 9781616956578
Genre: Sonstiges

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(52)

222 Bibliotheken, 23 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

thriller, liebe, mord, vertrauen, roman

The Chemist – Die Spezialistin

Stephenie Meyer , Andrea Fischer , Marieke Heimburger
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 08.11.2016
ISBN 9783651025509
Genre: Krimi und Thriller

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(13)

32 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

bipolare störung, manisch depressiv, london, libellen im kopf, psychische störung

Libellen im Kopf

Gavin Extence , Alexandra Ernst
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Limes, 14.11.2016
ISBN 9783809026341
Genre: Romane

Rezension:

Verlagstext:

Das Leben hat seine Höhen und Tiefen. Die Kunst ist es, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Alles begann, wie es manchmal eben so ist, mit einem toten Mann. Er war ein Nachbar – niemand, den Abby gut kannte, dennoch: Einen Verstorbenen zu finden, wenn man sich nur gerade eine Dose Tomaten fürs Abendessen ausleihen möchte, ist doch ein bisschen schockierend. Oder sollte es jedenfalls sein. Zu ihrem eigenen Erstaunen ist Abby von dem Ereignis zunächst seltsam ungerührt, aber nach diesem Mittwochabend gerät das fragile Gleichgewicht ihres Lebens immer mehr ins Wanken, und Abby scheint nichts dagegen unternehmen zu können …

Mein Eindruck:

“Libellen im Kopf”, der Titel machte mich neugierig. Libellen, diese zarten anmutigen Flugwesen, die so wunderschön anzuschauen sind, aber auch recht kopflos werden können, wenn ihnen etwas im Weg ist. Abby, eine schöne junge Frau, zart und fragil, ist manisch depressiv. In ihrem Kopf sind die Libellen. Als Leser weiß man zwar schon im Vorfeld, dass sie unter einer Psychose leidet, doch wie sich diese in ihrem Alltag entwickelt bekommt man erst während des Lesens richtig zu spüren. Ich muss zugeben: Bevor ich den Roman las, konnte ich mir unter manisch nicht wirklich etwas vorstellen. Depressiv ja, manisch nein. Wie wirkt sich das Manisch auf den Menschen aus? Ich hatte keine Ahnung. Erst durch Abbys Geschichte hat mir der Autor diese psychische Erkrankung näher gebracht.

Den Einstieg in die Handlung war recht lustig muss ich sagen. Fast schäme ich mich für den Lachanfall, den mir die ersten Seiten bescherten. Aber Gavin Extence hat eine gute Portion Britischen Schwarzen Humor in diese ersten Seiten einrieseln lassen und so kam ich um dieses Gackern gar nicht herum. Da der Autor selber unter dieser Krankheit leidet, ist dieser Humor aber durchaus ok. Erst allmählich eröffnete sich mir als Leser die ganze Tragik um Abby und ihre Krankheit. Es beginnt schleichend. Durch den Fund des toten Nachbarn kommt in Abby wieder alles durcheinander. Sie schläft wenig, grübelt viel. Der Schlafmangel, das schwierige Verhältnis zu ihrem Vater, der Konsum von Partydrogen – alle dies zieht sie hinunter. Doch auf dieses Tief, doch es folgt auch ein Hoch. Sie ist überschwänglich, voller Datendrang, stürzt sich in die Arbeit. Die Talfahrt ist rapide und beängstigend.

Abby war mir zu diesem Zeitpunkt schon sehr nahe. Wie eine jüngere Freundin und ich stand ihrem Verhalten hilflos gegenüber. Wollte ihr so manches mal zurufen: bitte, bitte lass dir helfen! Dein Freund, deine Therapeuten, sie sind für die da! Doch es war natürlich kein herankommen mehr an sie. Nur sie selber konnte am Ende eine Entscheidung treffen. Es war die richtige Entscheidung. Wie und was sich da abgespielt hat, verrate ich aber nicht weiter!

Am Ende der Geschichte hat Gavin Extence noch einen sehr persönlichen Brief für seine Leser in das Buch gepackt. Darin erzählt er offen über seine manischen und depressiven Phasen. Wie sich dies auf ihn und auch auf das Leben ausgewirkt hat und immer wieder tut. Auch wenn Abby eine erfundene Person ist, ist in die Geschichte viel seines persönlichen Leidens eingeflossen.

Mein Eindruck:

Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt, das ist Abby. Mir hat der Roman die Krankheit Manisch Depressiv näher gebracht und lässt mich Menschen die darunter Leiden besser verstehen. Das Buch ist kein Ratgeber, dessen sollte man sich aber bewusst sein!

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135 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

endzeit, justin cronin, dystopie, vampire, fantasy

Die Spiegelstadt

Justin Cronin , Rainer Schmidt
Fester Einband: 992 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 31.10.2016
ISBN 9783442311804
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

So wie unzählige andere Passage-Leser, wartete ich nach Band 2 sehnsüchtig auf diesen Abschluss der Trilogie. Erst hatte ich ja die Befürchtung mich nicht mehr an die beteiligten Personen erinnern zu können. Immerhin ist es schon einige Jahre her, dass ich die beiden ersten Bücher gelesen hatte. Doch der Autor hat es mir einfacher gemacht.

Den Einstieg in das Buch fand ich persönlich zwar etwas zu lang. Er erinnert an eine Lesung aus einem Evangelium: … und zu jener Zeit trug sich zu …., so in etwa. Es sind Aufzeichnungen in der Zukunft. Aber danach hat mich die Begeisterung nicht mehr losgelassen. Die ersten Kapitel drehen sich um Amys Freunde, die Überlebenden aus Band 2. Man erfährt wie es ihnen ergangen ist und wie es ihnen zu jener Zeit geht. Als Leser hatte ich sie schon recht bald wieder klar in Erinnerung und scharte sie quasi um mich. Auch Fennings – alias Zero – Geschichte erfährt man. War er bisher immer nur der Böse, der Auslöser der Katastrophe, bekommt man nun ein genaues Bild von ihm. Beim Lesen seines Lebenslaufs war ich hin- und hergerissen zwischen Mitleid und Verachtung.

Mit knapp 1000 Seiten ist auch dieser Band wieder sehr umfangreich ausgefallen. Zusammen mit Band 1 + 2 erreicht die Trilogie schon fast biblische Ausmaße. Aber es passt, ist die Handlung doch auch mit religiösen Aspekten ausgeschmückt. So sehe ich persönlich in Fenning/Zero Luzifer den Teufel. Oder die Zwölf, zwar entstanden durch Wissenschaft – Frankenstein lässt grüßen! - kennt man auch aus der Bibel. Sowohl Zero hat seine 12 wie auch Amy. Ein “Verräter” ist unter den 12en. Er schließt sich aber den Guten an, soviel sei verraten. Die Menschheit muss um das Überleben seiner Spezies kämpfen und noch einiges mehr.

Faszinierend dargestellt auch wie sich die Natur ihren Lebensraum wieder zurück erkämpft. Wie Häuserruinen von Pflanzen und Tieren in Beschlag genommen werden und dichte Wälder entstehen, dort wo einstmals Beton, Ziegel und Asphalt die Landschaft prägte.

Mein Fazit:

Auch mit diesem grandiosen Abschluss der Passage-Trilogie konnte mich der Autor wieder fesseln. Dieses Zusammenspiel aus Anti-Utopie mit Thriller-, Horror- und Romanelementen ist einfach nur lesenswert!

Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung für alle drei Bände

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(123)

273 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 99 Rezensionen

familie, tod, trauer, verlust, liebe

Und nebenan warten die Sterne

Lori Nelson Spielman , Andrea Fischer
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 29.09.2016
ISBN 9783810524713
Genre: Romane

Rezension:

Auf den neuen Roman von Lori Nelson Spielman freute ich mich schon den ganzen Sommer. Ihre beiden vorherigen Romane kannte ich bereits. Mir gefiel der Stiel und die Themen, welche sie so gefühlvoll in ihren Geschichten bearbeitete sprachen mich persönlich an. Daher waren die Erwartungen groß. Auch der Klappentext versprach Großes!

Nach dem Verlust der Schwester flüchtet Annie zu ihrer Tante auf eine abgelegene Insel. Sie ist gekränkt vom Verhalten ihrer Mutter. Doch diese ist gefangen in ihrer Trauer. Als Annie erfährt, dass auch die Mutter auf die Insel kommt, macht sie sich auf nach Paris. Dort ist sie das Kindermädchen von Olive. Sie schwärmt für deren Vater und findet in Nachbarsjungen Rory einen guten Freund.

Erika ist indes gefangen auf der Insel, denn es gibt keine Möglichkeit zurück auf das Festland zu kommen. Erstmals seit Jahren muss sie sich nun ihrer Vergangenheit stellen: ihren Gefühlen gegenüber ihrem Vater, ihrer Trauer um ihre tote Tochter und ihrer toten Mutter und ihren Ängsten auch ihr andere Tochter zu verlieren …..

Leider wurde ich maßlos enttäuscht. War ich zu Beginn noch Geduldig und guter Dinge, wurde ich im Laufe des Lesens immer frustrierter. Die Geschichte war verworren, die Charaktere kindisch und schmucklos. Die Grundidee der Trauerbewältigung und des “sich wiederfinden”, driftete ab in eine nicht nachvollziehbare Suche der toten Tochter. Erika und Annie waren kindisch, egoistisch und unreif. Auch wenn die Trauer spürbar, konnten mich die Beiden emotional nicht berühren. Irgendwann nahm die Geschichte eine Richtung auf, die zwar nett war, mich aber auch nicht packen konnte. Zu viel Kitsch, zu viel gewollte Harmonie.

Mein Fazit:

Schade um eine gute Idee! Leider habe ich nicht das bekommen, was ich mir vom Klappentext erwartet habe. Statt einer schönen Mutter-Tochter-Geschichte, bekam ich eine verworrene, teils schlecht umgesetzte Liebes-Kitsch-Beziehungsstory. Nur zwei Momente sprachen mich an, eine war zum Schmunzeln und eine war schön dargestellt. Eindeutig zu wenig um mich in Begeisterungsstürme ausbrechen zu lassen!

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

What Alice Knew

TA Cotterell
E-Buch Text: 384 Seiten
Erschienen bei Transworld Digital, 01.12.2016
ISBN 9781473542488
Genre: Sonstiges

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25 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

judentum, israel, familie, krieg, juden

Here I Am

Jonathan Safran Foer
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Hamish Hamilton, 06.09.2016
ISBN 9780241146187
Genre: Romane

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(72)

125 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 58 Rezensionen

selbstjustiz, london, krimi, henker, gericht

Wer Furcht sät

Tony Parsons
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 11.11.2016
ISBN 9783404174423
Genre: Krimi und Thriller

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

The Tenth Circle

Jodi Picoult
Flexibler Einband: 371 Seiten
Erschienen bei Hodder & Stoughton General Division, 20.03.2008
ISBN 9780340960561
Genre: Historische Romane

Rezension:


Mir ist es nicht immer leicht gefallen, dem Geschriebenen zu folgen. Das lag aber weniger an der Handlung, denn an dem amerikanischen Englisch. Jody Picoults Geschichten haben ja immer einen realen Hintergrund mit überraschenden Wendungen. So auch in diesem Roman.
 
Trixi, die Tochter von Daniel und Laura Stone. Sie ist vierzehn, beliebt in der Schule und über beide Ohren verliebt. Als Jason, der Junge, mit ihr Schluss macht ist sie am Boden zerstört. Ihre Eltern merken nichts davon. Für sie ist sie ein ganz normaler Teenager, der nicht jede Sorge mit den Eltern bespricht, mit ihrer Freundin abhängt oder sich einfach mal zurückzieht. Bis zu dem Tag, als Daniel Trixi im Bad findet und sie ihm erzählt, was in der Nacht im Haus ihrer Freundin passiert ist .....
 
Trixi ist für mich ein ganz normales Mädchen. Bis zu dem Tag, als sie von der Party der Freundin zurück kommt. Ihr ist das grausamste passiert, das einem Mädchen oder Frau passieren kann, sie wurde vergewaltigt. Fortan begleitet man Trixi als Leser durch qualvolle Zeiten. Von der Untersuchung, bis zum Gespräch mit dem Detektiv, vom Spießrutenlauf in der Schule, bis hin zu der Flucht nach Alaska. Scheint es am Anfang eine klare Sache zu sein, verstrickt sich Trixi aber immer mehr in Widersprüche. War es wirklich so, wie es das Mädchen schildert? Allmählich kommen immer neue schockierende Wahrheiten ans Licht. Wer ist nun der Schuldige? Hat das Mädchen aus Liebeskummer und Verzweiflung etwas ins Rollen gebracht, das sie nicht mehr stoppen kann? Die Wahrheit kommt nicht 100 Prozentig ans Licht, denn der Täter wird selbst Opfer und stirbt. Doch wer ist nun der Schuldige? Das klärt sich erst am Ende. Ein wirklich gut gemachter Roman mit überraschenden Wendungen und überzeugenden Protagonisten.

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

bridget jones, baby, schwangerschaft, humor, chaos

Bridget Jones's Baby: The Diaries (Bridget Jones's Diary)

Helen Fielding
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Jonathan Cape, 11.10.2016
ISBN 9781911214564
Genre: Liebesromane

Rezension:

Nach “Mad About the Boy” musste dieses Buch einfach kommen. Es fehlte da einfach etwas Entscheidendes zwischen Teil 2 und 3 der Bridget Jones Reihe. Mit diesem aktuellen Buch ist es der Autorin schon mal ein gutes Stückchen gelungen, die Lücke zwischen diesen beiden Teilen zu verkleinern.

Witzig und spritzig liest sich die Geschichte von Bridgets Schwangerschaft und dem ganzen Tohuwabohu, das diese begleitet. Wer der Vater ist, ist da nur eines der Übel. In amüsanten kurzweiligen Abschnitten begleitet man Bridget durch, wie immer, turbulente Zeiten. Vom besuch bei der Frauenärztin, über Schwangerschaftsgymnastik, bis hin zu Schwangerschaftsdemenz – es wird nie langweilig. Mal ist es etwas ernster, doch das Chaos lässt auch da nicht lange auf sich warten!

Mein Fazit:

Bridget Jones is back und bescherte mir ein schönes kurzweiliges Lesevergnügen! Wer sie noch nicht kennt, sollte bei Teil 1 und 2 anfangen und anschließend gleich zu Teil 4 übergehen und sich den 3 Teil für später aufbewahren.

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67 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

mord, norwegen, oslo, thriller, düstere atmosphäre

Federgrab

Samuel Bjørk , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 540 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.10.2016
ISBN 9783442205257
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Auf die Geschichte selber möchte ich an dieser Stelle gar nicht genau eingehen, denn der Klappentext sagt schon sehr viel darüber aus. Die Story ist in einem guten Tempo geschrieben und hat auch einiges an Spannung zu bieten. Da ich Band 1 der Serie auch kenne, bin ich auch mit den Hauptcharakteren – Munch, Mia Krüger und dem Rest des Teams – vertraut. Wie bei Skandinavischen Thrillern und Krimis ja schon fast normal, sind die Eigenartigkeiten der einzelnen Personen. Besonders Auffällig ist, dass sie alle ein meist psychisches Problem mit sich herumtragen. Auch Samuel Bjork macht da keine Ausnahme. Munch, ein grüblerischer Kettenraucher, der mit seiner privaten Situation teilweise überfordert ist oder Mia, die den tragischen Tod ihrer Zwillingsschwester nicht verkraftet und versucht sich mich Tabletten und Alkohol auf Linie zu halten sind anscheinend nicht genug. Diesmal kommt noch ein dritter Kollege hinzu und nimmt mit seinem übermäßigen Alkoholkonsum und seinem Privatleben Raum in der Handlung ein. Kurzfristig ist es durchaus lesbar, doch mit der Zeit nehmen diese “privaten Dinge” mir persönlich zu viel Raum auf Kosten der Spannung ein.

Gut versteht es der Autor mich als Leser in die Irre zu führen. Man denkt schon eine Vorahnung zu haben, wird aber dann doch eines Besseren belehrt. Richtig zufrieden mit dem Ende bin ich allerdings nicht. Mir fehlte irgendwie die Lösung. Auch nach Tagen des Grübelns, konnte ich keine Verbindung zum Prolog und dem was man darin las und dem Täter am Ende finden.

Das Cover ist nordisch kühl, aber gefällt mir sehr gut. Es ist im Stil ähnlich dem ersten Band “Engelskalt”. Persönlich finde ich das gut, es hat einen Wiedererkennungswert und macht es mir als Leser auch einfacher einen Zusammenhang zu finden.

Mein Eindruck:

Ein guter solider Thriller mit einigen Schwächen. Man sollte unbedingt Band 1 gelesen haben um sich mit den Hauptcharakteren Munch und Mia vertraut zu machen!

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Das geheime Leben der Bäume

Peter Wohlleben , Peter Wohlleben , Roman Roth
Audio CD
Erschienen bei Der Hörverlag, 17.10.2016
ISBN 9783844524772
Genre: Sachbücher

Rezension:

Als bekennender “Hug a tree” Fan, ist dieses Buch genau das Richtige für mich. Ich liebe Bäume, ich liebe den Wald. Da wollte ich natürlich wissen, was der Autor über das geheime Leben der Bäume zu berichten hat. Und das ist jede Menge!

Als Förster ist Herr Wohlleben natürlich für den Wald verantwortlich. Doch Herr Wohlleben tat noch mehr. Er beobachtete die Bäume, studierte sie regelrecht und kam dem Seelenleben der standhaften Waldbewohner auf die Spur. Dieses Entdecken und Wissen gibt er in dem Buch auf sehr einfache und verständliche Weise an uns Leser, oder in diesem Fall an mich als Zuhörer, weiter. Bäume sind Lebewesen mit einem Gedächtnis, mit Schmerzempfinden und einer sozialen Einstellung, die man so als Laie noch nicht kennt.

Interessant ist es zu erfahren, wie das Gedächtnis der Bäume funktioniert und wie sich dieses auf ihr Umfeld und ihr Wachstum auswirkt. Auch wie sich die verschiedenen Baumarten untereinander verhalten, wie sie ihren “Nachwuchs” ansiedeln und erziehen, auf dass sie irgendwann einmal ebenfalls zu Giganten der Wälder werden und vor allem wie das Leben in und unter den Bäumen funktioniert, brachte mir das Buch als nahe.

Gelesen wurde der Hauptteil von Roman Roth. Seine Stimme war mir gleich sehr sympathisch und ich fühlte mich mit ihm als Sprecher richtig wohl. Es war wie ein langer, ausgiebiger, lehrreicher Spaziergang durch den Wald.

Auf der Bonus CD erzählt Peter Wohlleben selber seinen Lebensweg. Von seinem Wunsch Förster zu werden, dem harten Weg dorthin und die Steine die ihm während dessen und  immer mal wieder darauf gelegt wurden.

Mein Fazit:

Ein gelungenes (Hör)buch das mir “Das geheime Leben der Bäume” auf einfache und bildhafte Art gezeigt hat. Jedem zu empfehlen, der sich für die Natur interessiert und besonders in Bäumen nicht nur Holz zum Bauen und Heizen sieht!

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

frauen, buch, geheimnis, schwester

Das Geheimnis der Schwimmerin

Erika Swyler , Werner Löcher-Lawrence , Sascha Rotermund
Audio CD
Erschienen bei Random House Audio, 17.10.2016
ISBN 9783837136265
Genre: Romane

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(229)

426 Bibliotheken, 25 Leser, 0 Gruppen, 136 Rezensionen

thriller, cody mcfadyen, smoky barrett, die stille vor dem tod, mord

Die Stille vor dem Tod

Cody McFadyen , Axel Merz
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.09.2016
ISBN 9783785725665
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Cody Mcfadyens neuer Roman hat ja bisher nicht unbedingt durch sehr viele postive Rückmeldungen überzeugen können. Nun musste ich es erst recht lesen, denn ich überzeuge mich immer sehr gerne selber. Besonders, da ich ja schon einige Bücher von dem Autor und seiner Heldin Smoky Barrett gelesen habe und mir diese bisher immer ein spannendes Lesen beschert haben.

 
Der Anfang war auf jeden Fall Mcfadyen mäßig grausam und spannend gemacht. Als Leser fand man sich zusammen mit Smoky und ihrem Team gleich mitten in einem Gemetzel ungeahnten Ausmaßes. Wow, es kann nur spannend werden, waren meine Gedanken und ich konnte es gar nicht erwarten weiterzulesen. Tja was soll ich sagen, meine Begeisterung stürzte nach etwa 60 Seiten ab. Erst mal nur Etagenweise und langsam, doch um so mehr ich mich durch die Handlung quälte - ja quälte ist der richtige Ausdruck! - um so rasanter ging es Talwärts mit meinem "Lesevergnügen". Was hat sich der Autor nur dabei gedacht? Hat er überhaupt gedacht? Oder hat er möglicherweise nur die ersten zwei, drei Kapitel geschrieben und den Rest übernahmen andere? Möglich wäre es ja, hat sich die Veröffentlichung des Buches ja immer wieder verzögert.
 
Aber warum hat mir der Thriller nicht gefallen? Ganz einfach, er war einfach zu voll gepackt.  Zuviel Böses auf einen Haufen. Das Gemetzel am Beginn war nur der Anfang und reichte offenbar nicht aus um einen tollen Thriller daraus zu basteln. Nein, da mussten gleich vier! Psychopathen eingebaut werden, die ihre Opfer nicht nur quälten, sondern auch noch massenvernichtende Anschläge ausübten und pädophilie betrieben. Alles kam aus heiterem Himmel, ohne wirkliche Spannung aufzubauen.  Auch Smoky und ihr Team waren Wochenlang zu keiner Handlung fähig - unrealistisch, bei so viel negativ Geschehen. Und warum bitte wird in einem Thriller - Achtungs Spoiler! - über die Vorzüge von Muttermilch und Stillen geschrieben. Ne, ne, ne, das wahr tatsächlich nicht spannend und eines Cody Mcfadyen nicht würdig.
 
Ich hab mir den Thriller in der Bibliothek ausgeliehen. Zum Glück, denn Geld dafür auszugeben würde ich nicht empfehlen!
 

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(33)

60 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

australien, thriller, doppelgänger, verschwinden, teenager

Ihr letzter Sommer

Anna Snoekstra , Jan Schönherr
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 15.08.2016
ISBN 9783959670357
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ist es wirklich so einfach in die Rolle einer anderen Person zu schlüpfen? Eine Person, die verschwunden ist, die man aber nie kennen gelernt hat? Diese Frage stellte sich mir, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte. Es machte mich neugierig. Neugierig auf die Geschichte der echten und der falschen Rebecca Winter. Wie stellt sie das an? Man muss schon sehr gut darin sein, Menschen zu manipulieren um für jemand anderen gehalten zu werden.

Nachdem die junge Herumtreiberin gefasst wurde und von der Polizei zu ihrer Familie zurückgebracht wurde, ist sie tatsächlich von dieser als Rebecca aufgenommen worden. Sie lebt deren Leben. Trägt ihre Kleidung, trifft ihre alten Freunde, sitzt mit der Familie an einem Tisch und nichts wird von deren Seite hinterfragt. Den lästigen Polizisten, der nicht locker lassen will, wird sie nach ein paar Tagen auch los. Ihrem neuen Leben steht nichts mehr ihm Weg. Doch dann bekommt die Presse Wind von ihrer Rückkehr, auch in der Familie scheint nicht alles ganz rund zu laufen. Bald hat sie einen schlimmen Verdacht. Sie will Rebeccas Verschwinden aufdecken, denn das ist sie ihr schuldig. Doch sie will auch überleben …..

Der falschen Rebecca ist es wirklich leicht gefallen, den Menschen etwas vorzumachen. Darin hat sie Erfahrung, das kann sie ganz gut. Mir als Leserin blieb es trotzdem schleierhaft, dass sie so leicht in der Rolle der Rebecca akzeptiert wurde. Was verbergen die Eltern und die Brüder? Da stimmt doch etwas nicht. Alles wirkte recht oberflächlich, keiner aus ihrer Familie oder aus dem nähern Umfeld wollte wirklich genaueres über ihr Verschwinden wissen. Auch der zuständige Polizeibeamter, ließ sich recht schnell vertrösten. Sogar die angeordneten Untersuchungen meisterte sie spielendleicht. Hmhmhm, nicht alles ganz logisch aber ok.

Rebecca lernt man als Leser richtig gut kennen. Ihre Geschichte wird in immer wiederkehrenden Abschnitten erzählt. Sie ist präsent und ich fühlte mich mit ihr sehr verbunden. Ein typischer Teenager, der mit seinen Freunden rumhängt, arbeitet, aber auch in den Tag hinein lebt. Alles ganz harmlos und doch wieder nicht.

Die falsche Rebecca fand ich sehr oberflächlich. Aber das ist sie auch, zumindest wenn sie von ihrem früheren Leben erzählt. Sie bleibt auch bis zum Ende hin Namenlos. Was es auch schwierig macht mit ihr „warm“ zu werden. Für mich war sie nur eine Person, die sich für jemand anders ausgibt, sich wenig um andere schert. Sie erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht.  Dadurch hat man als Leser zwar viel Raum für eigene Spekulationen, macht es aber nicht wirklich spannen. Auch blieben die anderen Charaktere dadurch recht durchsichtig.

Der Geschichte selber ist nicht schlecht. Spannend fand ich sie nicht wirklich. Auch psychologisch hat sie nicht wirklich Tiefe. Die Sprache ist locker und die Charaktere ziemlich jugendlich gehalten. Ein einfach zu lesender leichter Roman mit einigen Twist und einem doch überraschenden Ausgang.

Mein Fazit:

Nicht schlecht, aber auch nicht übertrieben überraschend. Einiges war nicht logisch und alles lief zu glatt für die falsche Rebecca, als dass ich es wirklich als spannend betrachten könnte. Eher etwas für jugendliche Leser.

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(288)

829 Bibliotheken, 26 Leser, 2 Gruppen, 177 Rezensionen

dystopie, jugendbuch, flawed, fehlerhaft, cecelia ahern

Flawed – Wie perfekt willst du sein?

Cecelia Ahern , Anna Julia Strüh , Christine Strüh
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 29.09.2016
ISBN 9783841422354
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cecelia Ahern ist bekannt für ihre gefühlvollen Romane, in denen sie eine ganz besondere Geschichte erzählt. Mit Büchern wie “P.S. Ich liebe dich”, “Hundert Namen” oder “Solange du mich siehst” hatte ich immer ein ganz inniges Verhältnis. Gespannt war ich daher auf ihre erste Dystopie. Wie auch in ihren bisherigen Büchern, erzählt die Autorin in diesem All-Age-Roman eine ganz besondere Geschichte, bzw. hat sie eine bestimmte Thematik aufgegriffen.

In dem Land indem Celestine ist Perfektion das um und auf. Schönheit, Erfolg, Beliebt sein, charakterliche Stärken,  mit diesen äußerlichen und innerlichen Erscheinungsbildern gehört man zu der Elite dieser Gesellschaft. Misserfolg oder charakterliche Schwächen sind fehlerhaft und werden bestraft. Als Zeichen für diese Unvollkommenheit bekommen die “Tätern” ein Brandzeichen gesetzt. Auf welche Stelle des Körpers hängt vom “Vergehen” ab. Celestine gehört zu den Perfekten. Sie ist perfekt und ihre Familie auch. Eines Tages kommt es zu einer seltsamen Situation zwischen Perfekten und Fehlerhaften. Celestine möchte schlichtend Eingreifen, doch ihre Entscheidung hat schwerwiegende Folgen. Das Mädchen gehört nicht mehr zu den Perfekten und muss sich nun als Fehlerhafte durch das Leben kämpfen ….

Thematisch fand ich die Geschichte echt gelungen. Wir leben schon in einer Welt, in der Herkunft, Erfolg, Aussehen und Charakterstärke eine große Rolle spielen. Andersdenken, Nächstenliebe, Misserfolg ist auch in unserer Gesellschaft nicht überall verbreitet. Verachtung und Hass gegenüber anderen auch in unserer Gesellschaft alltäglich. Wir sind zwar nicht in Fehlerhafte und Perfekte zugeordnet,  die Geschichte spiegelt aber sehr gut die Situationen, welche Menschen auch im realen Leben ausgesetzt sind.

Leider konnte mich Celestine als “Heldin” nicht wirklich überzeugen. Ihre Handlungen sind in meinen Augen nicht aus Nächstenliebe, oder weil sie tatsächlich das System hinterfragt, sondern aus eigennützigen Momenten. Folglich war es mir als Leser auch nicht verständlich, dass sie plötzlich als Testimonial für eine Gruppe steht, die gegen das System aufbegehren. Auch nicht wirklich heldenhaft allerdings, denn auch deren Beweggründe sind für mich doppelmoralisch. So nach dem Motto: Ich bin dagegen, aber ….

Neben der Oberflächlichkeit der Haupt- und Nebenprotagonisten, fehlte mir auch dieses Gefühlvolle, Zwischenmenschliche, moralisch einwandfreie menschliche. Tiefe Emotionen waren nicht wirklich spürbar, heldenhafte Außenseite nur im Ansatz, doch ohne große Präsenz. Sprachlich ist die Geschichte einfach gehalten, sodass sie auch für junge Leser gut geeignet ist.

Das Cover ist wirklich sehr schön und passt dem Genre.

Mein Fazit:

Schade um eine wirklich gute Idee. Thematisch hat der Roman einiges zu bieten. Leider konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen. Zu wenig echtes Heldentum und zu wenig echte positive menschliche Entwicklungen.

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202 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 99 Rezensionen

thriller, wald, junggesellinnenabschied, mord, ruth ware

Im dunklen, dunklen Wald

Ruth Ware , Stefanie Ochel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.09.2016
ISBN 9783423261234
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In einem dunklen dunklen Wald, steht ein dunkles dunkles Haus ….

Gänsehaut pur war da schon ein Gedanke, der mir durch den Kopf schwirrte, als ich dieses Gedicht auf der ersten Seite las. Es erinnert mich an gruselige Abende aus meiner Jugend, als man es sich zu Pyjama-Partys traf und uns schaurige Geschichten erzählten. Auch der Beginn war richtig klasse und spannend. Da rennt die Ich-Erzählerin durch den düsteren Wald. Man kann ihr Herz richtig laut klopfen hören. Ihre Schweißperlen und die Angst im Gesicht sieht man deutlich vor sich. Klasse, welch ein Anfang! In letzter Zeit hatte ich doch einige Romane aus dem Genre, die anfangs nur langatmig und spannungsarm waren. Endlich wieder mal, ein Thriller, wo mir gleich zu beginn das Herz klopft. Dachte ich. Leider hat sich die Geschichte dann doch abgeflaut. Erst zum Ende hin kam dann doch noch Spannung auf. Die gruseligen Momente blieben aber aus, dazu war die Handlung dann doch zu vorhersehbar.

In Nora konnte ich mich als Leser ganz gut hineinversetzten. Obwohl ich nicht wirklich verstand, warum sie überhaupt zu diesem Junggesellinnenabschied ging. Zehn Jahre hatte sie keinen Kontakt mehr zur Braut und zur Hochzeit war sie auch nicht eingeladen. Sie ist eine richtige Einzelgängerin. Warum also tut sie sich das an? Ein Charakter den man als Leser echt analysiert, deren Beweggründe man nicht versteht, der man aber doch nur das Beste wünscht. Der Junggesellinnenabschied langweilig, nicht nur auf dem Papier. Zum Gähnen, wie Nina, eine der Geladenen es formuliert hat. Clare, die Braut – oberflächlich, falsch bis auf die Knochen.  Nora erzählt über ihr inniges Verhältnis und ihre angeblich ach so dicke Freundschaft. Sie hat es schon als Kind geschafft schwächer mit ihrem falschen Charme für sich einzunehmen. Das nutzt sie auch ohne mit der Wimper zu zucken aus. Ihre Brautjungfer stellt sie auch als Erwachsene noch auf einen Thron, umkreist sie wie die Motte das Licht. Nina, mit ihren bissigen Kommentaren, sorgte für Abwechslung, in dem doch recht langweiligen Junggesellinnenabschied.

Die Geschichte wird, wie bereits oben erwähnt, von Nora aus der Ich-Perspektive erzählt. Man erfährt als Leser genau, was sich während des Wochenendes in dem abgelegenen Haus abspielte. Man hat als Leser ausreichend Gelegenheit, über die einzelnen Charakter nachzudenken und sich ein Bild zu machen. Spannend war die Party bei weitem nicht. Abwechslung und interessant sind aber die Kapitel in denen Nora bereits durch den Wald gelaufen ist. Die Party ist sozusagen ein Rückblick. Das Ende war gut, doch fand ich es etwas zu schnell herbeigeführt.

Das Cover passt zum Titel. Es vermittelt etwas gruseliges, genauso wie das Gedicht.

Im dunklen dunklen Wald ist der erste Roman von Ruth Ware.

Mein Fazit:

Der Beginn war wirklich große Klasse. Eigentlich der Grund, wieso ich das Buch gerne lesen wollte. Die Anfangsspannung ebbte leider bald ab, war mir der Junggesellinnenabend doch zu langweilig und langatmig. Zum Ende hin wurde die Geschichte dann aber wieder ganz gut. Für mich kein Thriller im klassischen Stil, aber ein guter erster Spannungsroman der Autorin.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Süßer leben ohne Zucker

Charlotte Debeugny , Delphine Soucail
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.07.2016
ISBN 9783453603868
Genre: Sachbücher

Rezension:  
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305 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 156 Rezensionen

thriller, psychothriller, hamburg, melanie raabe, entführung

Die Wahrheit

Melanie Raabe
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei btb, 29.08.2016
ISBN 9783442754922
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wie fühlt man sich, wenn man sieben Jahre im Ungewissen lebt? Sieben Jahre voller Hoffnung, bis man dann an dem Punkt angekommen ist, an dem man der Wahrheit ins Augen schauen muss und einen Schlussstrich ziehen muss um einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen? Und was passiert mit einem, wenn man ganz unerwartet die Nachricht bekommt, dass der vermisste Mann gefunden wurde und bald zurück kommt? Und wie geht man damit um, wenn der Mann, der da aus dem Flugzeug steigt, ein vollkommen Fremder ist?

In Sarah konnte ich mich, ob dieser Fragen, sehr gut hineinfühlen. Seit ihr Mann Philipp sieben Jahre vorher während einer Geschäftsreise in Südamerika spurlos verschwand, meistert sie ihr Leben und das ihres Sohnes alleine. Sieben Jahre hofft sie täglich auf ein Lebenszeichen ihres Mannes, sieben Jahre lässt sie keinen anderen Mann an sich heran. Einen Tag bevor Sarah Phillip offiziell für tot erklären lässt, bekommt sie dann den Anruf auf den sie so lange voller Hoffnung gewartet hat. Phillip wurde gefunden, er lebt und kommt zurück nach Hause.

Doch der Mann, welcher einige Tage später aus dem Flugzeug steigt ist nicht ihr Mann. Das ist nicht Phillip! Wer ist dieser Mann und was will er von Sarah? Will er an das Vermögen ihres Mannes oder welchen perfiden Plan verfolgt er? Er weiß etwas über Sarah, etwas das sie vor vielen vielen Jahren getan hat, dass ihr und ihrem Sohn sehr schaden kann.

Ein grandioses Leseerlebnis lieferte mir "Die Wahrheit" von Melanie Raabe. Ihr Schreib- und Erzählstil ist literarisch anspruchsvoll, ihre Charaktere gut durchdacht und lebensecht. Der Roman kommt mit wenigen Protagonisten aus, punktet auch mit seinen detailliert gut dargestellten Schauplätzen. Gleich zu Beginn hat mich die Geschichte fasziniert. Der mystische Moment der Sonnenfinsternis, wenn das Singen der Vögel plötzlich verstummt, war regelrecht spürbar.

Aus abwechselnden Perspektiven erlebt man als Leser die Geschehnisse aus Sarahs Sicht und in kürzeren Abschnitten jene des Fremden. Es ist ein grandioses Verwirrspiel dem man sich als Leser nicht entziehen kann. Wer ist der Fremder und was will er? Welche Rolle spielt Philipps väterlicher Freund bei dem Ganzen? Und was hat Sarah getan und vor allem, woher weiß der Fremde soviel über Sarah? Die Wogen gehen hoch und die Emotionen steigern sich stetig. Als Leser war ich oftmals gefesselt und konnte mich nicht  mehr aufhören zu lesen. Ein spannungsgeladener Moment löst den anderen ab. Als Leser tappt man lange im Dunkeln. Die Lösung?  Ein Knaller!

Mein Fazit:

Kein Thriller im klassischen Stil, eher ein psychologischer Spannungsroman in meinen Augen. Aber grandios gemacht! Literarisch ein Genuss zu lesen. Raten, grübeln, mitfiebern bis zum verhältnismäßig schlechten Ende. Also für mich.  Zu romantisch und “Hach ja, wie schön!” Aber ok, ist ja Geschmackssache. Nichts desto trotz lieferte mir "Die Wahrheit" einen fantastischen Lesegenuss. Gerne in Zukunft mehr von Melanie Raabe!

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616 Bibliotheken, 40 Leser, 1 Gruppe, 97 Rezensionen

harry potter, magie, hogwarts, theaterstück, zauberei

Harry Potter and the Cursed Child

Joanne K. Rowling , Jack Thorne , John Tiffany
Fester Einband: 330 Seiten
Erschienen bei Little, Brown, 31.07.2016
ISBN 9780751565355
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:

THE EIGHTH STORY NINETEEN YEARS LATER ……

It was always difficult beeing Harry Potter and it isn’t much easier now that he is an overworked employee of the Ministry of Magic, a husband, and father of three school-age children.

While Harry grapples with a past that refuses to stay where it belongs, his youngest son Albus must struggle with the weight of a family legacy he never wanted. As past and present fuse ominously, both father and son learn the uncomfortable truth: sometimes, darkness comes from unexpected places.

Based on an original new story by J.K. Rowling, John Tiffany and Jack Thorne, Harry Potter and the Cursed Child is a new play by Jack Thorne. It is the eightth Harry Potter story and the first to be officially presented on stage. This Special Rehearsal Edition of the script brings the continued journey of Harry Potter and his friends and family to readers everywhere, immediatly following the play’s world premiere in London’s West End on 30 July 2016.

Mein Eindruck:

Erst mal ein Geständnis meinerseits: ich habe kein einziges Harry Potter Buch gelesen! Aber meine drei Mädels. Sie waren begeistert von dem Zauberlehrling und erzählten mir alles über ihn, seine Freunde, seine Feinde und was sich so abspielte in den Büchern. Auch die Filme sah ich mir mit den dreien an. Harry Potter ist mir also durchaus bekannt, aber vertraut wie echte Fans bin ich natürlich nicht mit ihm. Vielleicht ist das für dieses Buch, das ja ein Theaterstück ist, gar nicht so schlecht. Denn echte Harry Potter Fans teilt dieses Buch ja in zwei Lager. Die Begeisterten und die Endtäuschten. Man darf aber nicht vergessen, dass es ein Theaterstück ist und auch genau so niedergeschrieben wurde. Und das fand ich sehr gut gemacht. Vor jeder Szene erhält man einen Überblick was sich auf der Bühne abspielt. Im Anschluss die Dialoge. Ich finde diese Art, ein Buch zu präsentieren, sehr phantasieanregend. Denn man hat die Bühne vor Augen und malt sich alles Gelesene selber aus. Von Vorteil ist es natürlich wenn man die Charakter und die Harry Potter Geschichte in etwa kennt. So wie ich. Ich kenne sie in etwa. Und so bin ich auch nicht endtäuscht von dem Buch. Denn als nur wenig Kenner von Harry Potter bin ich nicht so voller Erwartungen und kann nachsichtig sein mit so mancher Szene, die vielleicht in den früheren Bänden ganz anders erschien.

Mein Fazit:

Mir hat es Spaß gemacht das Harry Potter Theaterstück im englischen Original zu lesen. Das Englisch ist gut verständliches British English. Es kommen kaum Wörter vor, welche man nicht kennt wenn über gute Englisch Kenntnisse verfügt.

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92 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

elefanten, trauer, liebe, spiritualität, familie

Die Spuren meiner Mutter

Jodi Picoult , Elfriede Peschel
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 29.08.2016
ISBN 9783570102367
Genre: Romane

Rezension:

Jodi Picoult gehört für mich zu den Autorinnen die mich immer wieder überraschen mit ihrer Art einer Geschichte eine Wendung zu geben, mit der man absolut nicht gerechnet hat. Obwohl, eigentlich sollte es mir ja inzwischen klar sein, dass ihre Geschichten immer eine Wendung intus haben, die einen total überraschen. So auch in "Die Spuren meiner Mutter".

Jenna Metcalf wächst, nach dem spurlosen Verschwinden ihrer Mutter Alice, bei ihrer Großmutter auf. Jahrelang sucht sie verzweifelt mit Hilfe des Internets nach ihr, doch die Spuren bleiben kalt. Bis das Mädchen eines Tages auf Serenity Jones trifft. Das Medium war viele Jahre sehr erfolgreich mit ihren Weissagungen und hat vielen Verzweifelten geholfen, geliebte verschwundene Menschen wieder zu finden. Als ihr ein folgenschwerer Fehler unterläuft, verliert sie ihre Gabe und schlägt sich seitdem mehr schlecht als recht mit ihren Vorhersagen durchs Leben. Doch Jenna ist überzeugt, dass nur sie ihr helfen kann, ihre Mutter Alice aufzuspüren. Auch Vergil Stanhope, einen alkoholabhängiger abgewrakter Privatdetektiv und ehemaliger Polizist, der damals den Unfall im Elefantenschutzgebiet bearbeitet hat, bittet Jenna um Hilfe. Zusammen macht sich das ungleiche Trio auf die Suche nach Alice  und deckt unglaubliches auf ....

In abwechslungsreichen unterschiedlichen Sichtweisen erzählen Jenna, Serenity und Vergil über das Geschehen. Auch Alice kommt zu Wort. Als Leser erfährt man sehr viel über ihre Arbeit mit den Elefanten, über ihre Zeit in Afrika und über das Zusammenleben mit ihrem Vater und den Geschehnissen im Elefantenschutzgebiet. Aber vor allem erfährt man sehr viel über die grauen Kolosse: ihr  gesellschaftlichen Zusammenleben,  ihr Verhalten als Mütter und ihr Umgang mit Trauer. Diese Aufzeichnungen sind teils sehr wissenschaftlich, doch auch lehrreich. In zwei Tagen Lesezeit, erfuhr ich mehr über das soziale Leben dieser Dickhäuter, als in den vergangenen 46 Jahren

Jennas, Serenitys und Vergils Verhältnis zueinander ist nicht immer leicht. Jenna ist eine taffe, manchmal vorlaute, aber sehr intelligente 13-jährige, die sowohl Serenity als auch Vergil ab und zu überfordert. Vergil kann mit Serenity nichts anfangen, denn er glaubt nicht an Übersinnliches und für Serenity ist Vergil einfach nur ein starrköpfiger Kerl, dessen beste Freunde Jack und Daniels heißen. Spritzige, witzige Wortgefechte sorgen für lustige Momente. Die Auflösung kommt ziemlich am Schluss und ist einfach nur meisterhaft.

Das Cover ist wunderschön und passt auch perfekt zur Geschichte.

Mein Fazit:

Jodi Picoult ist eine Meisterin darin Hinweise in ihren Geschichten zu verstecken. Man registriert gewisse Details, doch der Sinn darin eröffnet sich erst später. Zumindest geht es mir so, plötzlich fällt es mir wie Schuppen von den Augen. Einfach nur klasse und ein schönes Leseerlebnis!

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english books

My Husband's Wife

Jane Corry
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Penguin, 25.08.2016
ISBN 9780241256480
Genre: Sonstiges

Rezension:

My Husband’s Wife – Die Frau meines Mannes , na wenn das kein verwirrender Titel ist. Doch er passt zu der Geschichte, auch wenn das erst im zweiten Teil der Handlung offenbart wird. Es handelt sich bei dem Roman um eine psychologisch sehr gut ausgefeilte Geschichte, in der vor allem die beiden Hauptfiguren Lily und Carla richtig gut ausgearbeitet und dargestellt sind.

Der Prolog, ein Gedankengang eines Sterbenden, gefolgt von einer Schlagzeile. Der erste Teil der Geschichte beginnt 15 Jahre davor. Lily, frisch verheiratet und junge Anwältin, bekommt ihren ersten großen Fall übertragen. Joe Thomas, der inhaftierte Mörder, erinnert sie im Wesen an ihren verstorbenen Adoptivbruder und sie setzt alles daran seine Unschuld zu beweisen. Zeitgleich tritt Carla, ein 8-jähriges Nachbarkind, in ihr Leben. Sie und ihr Mann Ed , ein angehender Künstler, kümmern sich oft am Wochenende um sie, wenn ihre schöne Mutter Franceska arbeiten muss. Carla ist Ed’s Inspiration und das Mädchen fühlt sich im Haushalt des Ehepaars sichtlich wohl. Denn sie hat keine Freunde. In der Schule wird sie verhöhnt und gemieden. Als Lily den Fall gewinnt macht sie eine verstörende Entdeckung, und Carla verschwindet mit ihrer Mutter spurlos. Fünfzehn Jahre später, Lily ist inzwischen eine erfolgreiche Anwältin, Ed hat sich als Galeriebesitzer selbständig gemacht und die beiden sind Eltern eines Autistischen Sohnes, steht plötzlich Carla vor ihrer Tür. Und auch Joe Thomas erscheint wieder im Leben von Lily, den sie gehofft hatte nie wieder zu sehen …..

Was wäre geschehen wenn? Was wäre anders gelaufen wenn? Hätte ich doch dieses nicht getan und mich doch für jenes entschieden! Manchmal trifft man im Leben Entscheidungen, die im besten Fall nur falsch waren, im Schlechtesten verheerende Auswirkungen auf sich und andere. haben So ergeht es in meinen Augen Lily als auch Carla. Lily möchte als Anwältin immer das Richtige tun, ohne zu wissen, dass es einmal das Falsche sein wird. Sie möchte als Ehefrau das Richtige tun, ohne zu wissen, dass ihre Eifersucht vielleicht alles kaputt machen kann. Sie möchte einfach nur den Menschen helfen und für ihre Familie das Richtige tun.

Auch Carla möchte nur das Richtige tun. Als Kind wünscht sie sich nichts sehnlicher, als mit den Kindern in der Schule befreundet zu sein. Doch niemand mag sie. Ihre Mutter Franceska ist arm, und kann dem Mädchen außer ihrer grenzenlosen Mutterliebe nicht wirklich viel bieten. Doch Carla hat auch andere Wünsche, materielle Wünsche. Sie schreckt nicht davor zurück sich dieses auch zu nehmen. Sie nimmt aber nur von jenen, die sie verletzt haben und , so denkt sie, dass daran nichts falsch ist dies zu tun.

Ein wirklich spannender psychologischen Roman, der vor allem durch  Lily und Carla überzeugt. Ihre  Verhaltensmuster sind sehr gut ausgearbeitet. Zusammen mit überraschenden und auch weniger überraschenden Wendungen hat man am Ende ein gutes lesenswertes Drama.

Mein Fazit:

Eine wirklich gelungene Mischung aus Drama und Spannung. Auch als Nicht-Nativ-Speaker konnte ich der Handlung gut folgen, denn der Roman ist in einem wirklich schönen und gut verständlichen Englisch geschrieben. A verry nice and easy reading!

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294 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 94 Rezensionen

frankreich, schwestern, resistance, zweiter weltkrieg, krieg

Die Nachtigall

Kristin Hannah , Karolina Fell
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 19.09.2016
ISBN 9783352008856
Genre: Romane

Rezension:

Mein letztes Buch der Autorin liegt schon Ewigkeiten zurück, in einer Zeit als Liebesromane noch zu meinen bevorzugten Genres gehörten. Irgendwann war mir das zu viel an Liebe und Romantik. Neugierig auf diesen Roman hat mich dann das wunderschöne Cover zusammen mit der Leseprobe und dem Klappentext gemacht. Und was soll ich sagen – ich wurde nicht endtäuscht! Klar, es ist auch eine Liebesgeschichte in die Handlung eingebaut, doch steht sie nicht im Fokus. Vielmehr ist es die tragische Geschichte der zwei Schwestern, die unterschiedlich in ihrem Charakter sind, am Ende aber doch beide Mut in einer Zeit beweisen, als man am besten Unsichtbar war und Gehorchen oberstes Gebot.

Selten hat mich ein Buch emotional so mitgenommen wie dieses. Die dramatische Geschichte um die zwei Schwestern, die im besetzten Frankreich den Nazis trotzen und Menschen helfen ist so großartig dargestellt. Der Stil der Autorin liefert so klare Bilder der einzelnen Szenen, sie setzten sich im Kopf regelrecht fest, sorgen für Gänsehaut und Entsetzten. Der Taschentuchverbrauch stieg enorm in die Höhe. Und auch jetzt, Tage nach dem Ende der Geschichte, lässt sie mich nicht los. So soll ein Buch sein – nachhallen und immer wieder durch den Kopf geistern!

Das es auch in Frankreich Verfolgung und Mord durch die Nazis gab, war mir durchaus bekannt, welche Rolle das Vichy Regime spielte wusste ich bisher nicht. Die Autorin hat bezüglich der historischen Gegebenheiten sehr gut recherchiert und dies in die Geschichte eingebaut.

Das Cover sehe ich mir immer noch sehr gerne an. Die Nachtigall, durch die die Pariser Szene schimmert und die sich auf dem groben weißen Einband schemenhaft fortsetzt. Wirklich gelungen!

Mein Fazit:

Ein Roman, wie ich ihn schon lange nicht mehr gelesen habe. Drama, reale unfassbar tragische traurige Realitäten und glaubhafte Charaktere. Ganz große klasse!

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