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610 Bücher, 456 Rezensionen

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190 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

musik, italien, judenverfolgung, zweiter weltkrieg, thriller

Totenlied

Tess Gerritsen , Andreas Jäger
Flexibler Einband
Erschienen bei Limes, 25.07.2016
ISBN 9783809026709
Genre: Krimi und Thriller

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(82)

151 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 54 Rezensionen

berlin, thriller, vergewaltigung, neuntöter, sekte

Neuntöter

Ule Hansen , Susann Rehlein
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne, 29.02.2016
ISBN 9783453438040
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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(54)

79 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 36 Rezensionen

finnland, humor, tampere, wodka, sauna

Die spinnen, die Finnen

Dieter Hermann Schmitz
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 16.02.2011
ISBN 9783548282190
Genre: Romane

Rezension:

Die spinnen die Finnen
Herausgeber ist Ullstein Taschenbuch (16. Februar 2011) Und hat 368 Seiten.
Kurzinhalt: Niemand kann so gut schweigen wie die Finnen. Niemand kann mehr trinken. Niemand hat schrägere Metal-Bands. Und niemand sonst erträgt so viel Kälte und Dunkelheit. Ausgerechnet nach Finnland hat es die rheinische Frohnatur Hermann verschlagen. Selbst nach vielen Jahren ist er dort noch immer nicht richtig angekommen, obwohl er inzwischen eine finnische Frau und zwei Kinder hat. Doch nun macht er Nägel mit Köpfen: In einem Sieben-Punkte-Programm will er endlich zum echten Finnen werden.
Meine Meinung: ich hab mich ein wenig vom Buchtitel und vom Kurzinhalt verleiten lassen und wurde leider ein wenig enttäuscht. Es sind abgeschlossene Art Kapitel, wo das Leben als deutscher in Finnland ein wenig beschrieben wird. Aber für meine Begriffe, etwas spartanisch und auch nicht so richtig beschrieben. Auch der Humor finde ich, kommt etwas kurz. Und leider ist es keine sich fortlaufende Geschichte, die irgendwie weiterläuft und man sich ein wenig über die Familie kennen lernen kann, aber dies ist nicht so. Ich habe ab der Mitte des Buches enttäuscht aufgegeben, weil ich irgendwie nicht warm wurde mit dem Buch, schade. Also irgendwie nicht ganz schlecht, aber auch nicht ganz gut. Mich hat die Geschichte nicht erreicht.
Mein Fazit: Leider hat es meinen Humor nicht getroffen, schade. Ich vergebe 3 Sterne.

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(105)

176 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 89 Rezensionen

cornwall, weihnachten, thriller, stiefmutter, minen

Stiefkind

S. K. Tremayne , Susanne Wallbaum
Flexibler Einband
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.12.2016
ISBN 9783426516621
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Stiefkind
Herausgeber ist Knaur TB (1. Dezember 2016) und hat 400 spannende Seiten.
Kurzinhalt: Rachel hat es endlich gut getroffen. Nach langen Single-Jahren hat sie den Anwalt David Kerthen kennengelernt und zieht mit ihm in sein Herrenhaus auf den Klippen von Cornwall. Mit den besten Absichten, auch für Davids Sohn aus erster Ehe, den 9-jährigen Jamie, eine gute Mutter zu sein. Denn Davids erste Frau kam auf tragische Weise in einer der überfluteten Zinngruben an Cornwalls Küste ums Leben.
Doch Jamie verändert sich, scheint von düsteren Visionen geplagt - und platzt schließlich mit einem Satz heraus, den Rachel nicht mehr vergessen kann: „ An Weihnachten wirst du sterben ... und meine Mummy kommt zurück."
Meine Meinung: Es ist nichts, so, wie es scheint!
Einfach nur nervenaufreibend, dieses Buch. Ich muss unbedingt „ Eisige Schwestern“ noch lesen. Denn dieses Buch hier ist so toll geschrieben, da muss man einfach immer nur weiter blättern, weil man wissen möchte, wie es weitergeht. Dann der Schreibstil ist so einfach und perfekt, dass man ganz in die Psyche der Protagonisten hinein schauen kann. Auch die große Schrift und die Kapitellänge waren sehr gut. Gut, die Ausgangssituation ist einfach ein Klischee, arme, kleine Frau aus den armen London trifft reichen Geschäftsmann und sie verschlägt es auf ein großes Herrenhaus. Aber beide Protagonisten sind irgendwie in ihrer Vergangenheit gefangen und machen auch sehr viele Fehler. Und immer wieder die Frage,“ Warum soll Greta zu Weihnachten sterben?“ Und wer will ihr an den Kragen? Was mir ein wenig gefehlt hat, war am Ende, dass man hätte, die Auflösung noch ein wenig mehr erklären könnte. Aber sei es drum, ich habe auf alle Fragen eine Antwort bekommen und konnte das Buch beruhigt schließen.
Mein Fazit: Ein sehr guter Thriller, wo man nicht wusste, was ist Einbildung und was Realität! Ich vergebe 5 Sterne für einen Topthriller, denn ich unbedingt weiter empfehlen kann.

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(61)

112 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

thriller, schweden, psychothriller, spannung, caroline eriksson

Die Vermissten

Caroline Eriksson , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Penguin, 08.08.2016
ISBN 9783328100386
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Vermissten
Herausgeber ist • Penguin Verlag (8. August 2016) und hat 272 Seiten.
Kurzinhalt: Das grünschwarze Wasser leuchtet geheimnisvoll in der untergehenden Sommersonne. Der Abend könnte nicht schöner sein, als Greta, Alex und Tochter Smilla mit dem Boot zur kleinen Insel in der Mitte des Sees fahren. Greta bleibt am Ufer, während die anderen beiden neugierig auf Entdeckungstour gehen. Aber sie kommen nicht mehr zurück. Beunruhigt macht sich Greta auf die Suche – doch von Alex und Smilla fehlt jede Spur … In ihrer wachsenden Verzweiflung wendet sie sich an die Polizei. Schnell wird klar, dass Gretas eigene Geschichte ebenso große Rätsel aufwirft wie das Verschwinden ihrer Lieben. Und die Frage: Hat sie etwas damit zu tun?
Meine Meinung: Also, ich bin nicht enttäuscht worden. Ich war zwar mir immer nicht sicher, was von Greta die Einbildung ist oder was echt ist. Aber es ist nicht schlecht geschrieben, es erscheint am Ende alles logisch und es wirkt überhaupt nicht konstruiert. Denn das Ende ist ganz logisch erklärt und es gibt für alle offenen Fragen die passenden Antworten. Ich hatte beim Lesen auch mehrfach den Gänsehautfaktor, denn es ist so packend beschrieben, dass man immer wieder weiterlesen muss und richtig mit Greta mitfiebert. Auch gab es immer wieder neue unerwartete Wendungen, sodass man die Theorie, die man als Leser hatte, wieder verworfen hat und das macht einen guten Thriller aus. Es gibt noch einige in Kursivschrift gehaltene Kapitel , die in der Ichform die Gedanken von , ja von wem, denn das enthüllt sich erst zum Ende des Buches.
Mein Fazit: Einfach nur gut, düster, beklemmend und sehr spannend. Ein Thriller, den man gelesen haben muss, wenn man auf den Gänsehautfaktor steht. Ich will mehr von der Autorin. Ich vergeb 5 Sterne.

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(4)

9 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

angehörige, freunde, familie, pflege, operation

Ich war noch nicht dran

Winfried Weigelt
Fester Einband: 236 Seiten
Erschienen bei Persimplex Verlagsgruppe, 31.12.2015
ISBN 9783864401749
Genre: Biografien

Rezension:

Ich war noch nicht dran
Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und danke dem Persimplex Verlag für das leseexemplar.
Herausgeber ist Persimplex Verlag; Auflage: 1. (4. Januar 2016) und hat 236 Seiten.
Kurzinhalt: Himmel und Hölle, ich wollte doch noch nicht sterben. Stark wie ein Baum, ohne größere Blessuren war ich durch das Leben gekommen. Ich musste zwar Schläge und auch Schicksalsschläge einstecken, aber diese Sache hätte mich beinahe geschafft. Das warum ich, warum ich, warum ich, warum ausgerechnet ich, hat mich über Monate beschäftigt. Ich habe mich das 10 Mal, 100 Mal, ja 10.000 Mal gefragt. Doch es gab und gibt nur eine einzige Antwort: Ich war noch nicht an der Reihe. Mein Krankheitsbild hätte ausgereicht, mehrere Menschen gleichzeitig in den Tod zu schicken, nicht nur mich allein. Nach meiner Auffassung spielten Überforderung, Unachtsamkeit, falscher Stolz, Selbstüberschätzung, vielleicht auch die Gier nach Profit des auslösenden Krankenhauses bei der Verkettung von Komplikationen, die sich stark potenzierten und mich für 189 Tage am Stück an das Krankenbett fesselten, eine große Rolle. Die Statistik beinhaltet u. a. 14 Tage künstliches Koma, 14 Tage Krankenhaus-Keim MRSA (Staphylococcus aureus), knapp 9 Wochen in der Intensivstation, 5 Monate künstliche Ernährung, 1 Jahr künstlicher Ausgang, 36 Vollnarkosen, 3 Groß-Operationen, einige kleinere Eingriffe, Untersuchungen wie CT, MRT und was es noch so alles gibt, Bluttransfusionen, 500 verschiedene Spritzen ... … Nach weiteren Versuchen den Schaden zu beheben, also den Darm nähen, und weil er immer noch nicht dicht war, nochmals nähen, was diesem Krankenhaus aber auch nicht gelang, wurde ich dann sieben Minuten nach Zwölf, mehr tot als lebendig, von dem verursachenden Krankenhaus endlich in das Klinikum in Singen verlegt. Das war meine Rettung.
Meine Meinung: Ich hatte mich ein wenig verschätzt, ich hatte mir ein wenig mehr erwartet und vor allem, fehlte mir der persönliche Kontext. Sicherlich hat der Autor über seine Krankenhausodysee geschrieben, aber dies war sehr nüchtern. Mir fehlten einfach die Art Roman und nicht so die nackten Fakten, denn die waren auch mitunter sehr geballt. Und deswegen habe ich mich ein wenig schwer getan mit dem Buch. Es ist nicht schlecht geschrieben und auch die Sprüche und die Lebensweisheiten, die zum Einsatz kamen, waren passend und an den richtigen Stellen. Aber es wirkte schon an manchen Stellen zäh und langatmig. Aber ich wollte ja das Buch lesen, damit ich mal einen Bezug aus der Patientensicht lese, denn ich stehe auf der Schwesternseite und da war das Buch an manchen Stellen schon sehr aufschlußreich. Sehr oft sind die Arztbriefe abgedruckt, aber da brauch man schon eine Lupe, um alles bestens lesen zu können. Aber sie sind auch sehr aufschlußreich. Und am Ende wird das allgemeine Krankenhaussystem noch mal angesprochen, was ja auch im Argen ist und wo eigentlich viel passieren müsste. Aber dafür ist die Krankenhauslobby viel zu groß und es wird am falschen Ende gespart. Auf alle Fälle ein Buch, was sich jeder Arzt durchlesen müsste, denn dieser Patientenweg wäre vermeidbar gewesen.
Mein Fazit: Ich vergebe 4 gute Sterne, denn es ist ein gutes Buch, mir fehlten nur der persönliche Kontext und die vielen Arztbriefe sind sehr langatmig und deswegen wirkt das Buch sehr unpersönlich und irgendwie zäh. Aber ich kann das Buch jedem ans Herz legen, der krank ist und sich über das Gesundheitssystem ein wenig ärgern will!

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22 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Der Mann an der Reling

Barbara Brandt
E-Buch Text: 288 Seiten
Erschienen bei Amazon Publishing, 11.10.2016
ISBN 9781503995970
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der Mann an der Reling
Ich durfte im Rahmen einer Leserunde vorab lesen und danke dem Amazon Publishing für das Leseexemplar.
Herausgeber ist • Amazon Publishing (11. Oktober 2016) und hat 288 Seiten.
Kurzinhalt: In einem Seniorenheim in Frankreich erzählt Iris von den Tagen des französischen Sommers 1975, als sie auf einer Überfahrt von England nach Frankreich Robert Bowman kennen lernt. Tage später ist Robert schon Gast in Iris kleinem Landhotel in der Normandie. Und wieder später ist er ihr Geliebter. Vier Tage lang. Es ist eine leidenschaftliche Affäre vor der Kulisse des ländlichen Frankreich. Vier Tage voller Liebe und Lust – doch am Ende mit der schmerzlichen Entscheidung gegen ein gemeinsames Leben. Robert reist ab. Zehn Jahre später: Iris hält ein Foto in der Hand, das Sally, ihre verstorbene Zwillingsschwester, und Robert eindeutig als Liebespaar zeigt. Das Foto ist aber nur wenige Monate alt! Wie kann das sein?
Ist Robert in Iris Abwesenheit zurückgekommen? Die Antwort auf diese Fragen findet Iris, als sie ihre lang vermissten Tagebücher wiederfindet – in dem Nachlass ihrer Schwester. Iris will die Wahrheit wissen. Sie macht sich auf die Suche nach dem Mann an der Reling.
Meine Meinung: Ich bin ein wenig enttäuscht von dem Buch, denn es war für mich zwischendurch immer mal wieder sehr zäh zu lesen. Denn ich wusste nicht so richtig, wie ich das alles werten soll. Denn immer mal wieder hat Iris solche Geschichten erzählt, wie es hätte laufen können oder wie es dann doch läuft und damit habe ich mich persönlich sehr schwer getan. Auch Robert erzählt ja Iris viele Geschichten und der Leser weiß auch nicht, ob diese der Wahrheit entsprechen. . Der Schreibstil ist locker und man kann ihn sehr flüssig lesen. Was auch sehr schwierig einzuordnen war, ist dass Iris schon ein wenig alt ist, denn sie hat in der Geschichte viele Wiederholungen und das macht das Lesen sehr uninteressant. Was mich ein wenig versöhnt hat mit der Geschichte, ist, dass es zum Ende des Buches hin sehr interessant und spannend war. Es gab auch viele unerwartete Wendungen in der Story. Und das Ende hin hat mich sehr positiv überrascht. Alles in allem eine gute Geschichte, die mich aber leider nicht ganz erreicht hat.
Mein Fazit: Ich vergebe 3 gute Sterne. Kann das Buch auch nur bedingt weiter empfehlen, da es mir nicht so gut gefallen hat.

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21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

serientäter, niederlande, thriller, stichwunden, krimi

Tiefe Stiche

Simone van der Vlugt , Janine Malz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Diana, 09.05.2016
ISBN 9783453358737
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Tiefe Stiche
Herausgeber ist Diana Verlag (9. Mai 2016) und hat 336 Seiten, ich habe es als ebook gelesen.
Kurzinhalt: Die erste Frau wird auf dem Parkplatz eines Supermarkts niedergestochen. Die zweite in einem Wohngebiet. Kurz darauf wird eine Schwerverletzte auf einem Radweg mit knapper Not gerettet. Ganz Alkmaar steht unter Hochspannung: Wen wird es als Nächstes treffen? Kommissarin Lois Elzinga hat weder eine brauchbare Spur noch ein hilfreiches Täterprofil. Jemand scheint wahllos Frauen anzugreifen. Erst als der Täter wieder zuschlägt, begreift Lois, wie viel dieser Fall mit ihr selbst zu tun hat – und wie wenig Zeit ihr bleibt …
Meine Meinung: Ich habe mich mal wieder an die Autorin gewagt, nachdem ich schon vor langer Zeit mal das Klassentreffen gelesen habe. Und ich wurde wieder nicht enttäuscht, die Autorin ist vom Schreibstil sehr flüssig zu lesen und man ist sehr schnell in der Geschichte drin. Die Spannung bleibt eigentlich relativ konstant und es wird auch zum Ende hin kaum noch richtig spektakulär. Denn ungefähr ab dem zweiten Drittel weiss man, wer der Täter ist und man bekommt auch einiges vom Täter offenbart, aber man weiss bis zum Schluss nicht, warum er dies gemacht hat und ob er wirklich allein agiert. Die Kommissarin ist mir eigentlich sehr sympathisch und sie lernt ja auch ihren Vater wieder kennen, der sehr lange verschwunden war. Auch dies war eine sehr nette Abwechslung zur tristen Fallaufklärung. Was mir aufgefallen ist, das jetzt in vielen Büchern Autisten eine Rolle spielen, aber dies nur am Rande, ist mir nur grad sehr bewusst geworden. Ist das was neues? Keine Ahnung!
Jedenfalls habe ich das Buch sehr schnell gelesen, es ist jetzt nicht spektukulär, aber trotzdem ein spannender Krimi mit vielen sympathischen Protagonisten. Nicht schlecht!
Mein Fazit: Kein überwältigender, aber durchaus ein spannender Krimi für zwischendurch, wo es eigentlich mal nicht um die Brutalität und die Taten im Detail gingen, sondern eher um eine große Polizistenfamilie, die alles im Griff hat und wo viel Verständnis herrscht. Ich vergebe 5 Sterne!

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41 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

thriller, der proband, proband, guido kniesel, alkohol

Der Proband

Guido Kniesel
Flexibler Einband: 276 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 15.07.2016
ISBN 9781535287005
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Proband
Herausgeber ist CreateSpace Independent Publishing Platform (15. Juli 2016) und hat 274 Seiten.
Kurzinhalt:
Paul Amon ist am Ende angekommen. Er ist dorthin abgerutscht, wo man keinen Boden mehr unter den Füßen zu spüren glaubt. Seine Alkoholsucht hat ihn fest in ihrem erbarmungslosen Griff, er hat seine Familie und seine sozialen Verbindungen verloren. Als er eines Morgens, von Erinnerungslücken gequält, glaubt, am Vorabend ein junges Mädchen brutal vergewaltigt zu haben, wird ihm bewusst, dass er hoffnungslos verloren ist.
»Nehmen Sie Ihre Chance wahr, wir helfen Ihnen, Ihre Freiheit zurückzugewinnen!« - Eine Zeitungsannonce erscheint ihm wie ein letzter rettender Strohhalm, und er lässt sich auf ein Treffen mit der attraktiven Psychiaterin Dr. Ramona Gallio ein. Diese arbeitet zusammen mit einer Gruppe Berliner Hirnforscher an einer bahnbrechenden Suchttherapie und sucht im Rahmen einer Versuchsreihe nach einem Probanden.
Angesichts seiner ausweglosen Situation lässt sich Amon auf das vielversprechende Experiment ein. Die Folgen sind verblüffend. Sein Körper erneuert sich regelrecht, und er scheint tatsächlich seine alte Vitalität wiederzuerlangen. Doch die Schatten kriechen langsam wieder auf ihn zu. Und ihre Gestalten sind schrecklicher als alles, was Paul Amon je gesehen hat ...
Meine Meinung: Tja, die liebe Sucht. Und hier in dem Buch wird es richtig gut beschrieben, wie es einem Alkoholiker wirklich geht und warum er trinken muss. Und dann kommen die drei ambitionierten Wissenschaftler ins Spiel, die ein bahnbrechendes Mittel zur Suchtbekämpfung gefunden haben. Aber das Problem ist, dass sie es bis jetzt nur an Menschenaffen probiert haben und die haben extreme Nebenwirkungen. Jetzt heisst es, sie brauchen einen menschlichen Probanden, Amon. Aber er weiß nicht, auf was er sich einlässt. Am Anfang ist alles gut, es hilft auch alles, was die Mediziner vorhergesagt haben, das Problem ist, er bekommt Wahnvorstellungen, die richtig heimtückisch sind. Ein tolles, spannendes Buch, wo ich sehr emotional mitgegangen bin, so faszinierend war es. Das einzige, was ich ein wenig vermißt habe, waren die Erläuterungen, ich hätte gern ein wenig mehr über die Medizin erfahren. Gut recherchiert und auch ein Nervenkitzel produziert das Buch von der ersten bis zur letzten Seite, sehr bildlich beschrieben und ich habe mir sehr viele Gedanken nach dem Buch gemacht, wo unsere Medizin noch hinwandert und warum man so was machen muss.
Mein Fazit: Absolut lesenswert, ich vergebe 5 Sterne. Ein top Thriller, ich hoffe, ich bekomme mehr davon von dem Autor. Achso, nichts für schwache Nerven und es gibt mal ausnahmsweise kein HappyEnd.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

society, verschwörungen, bka, christentum, anschläge

Zorn und Gier

Roman Armin Rostock
Flexibler Einband: 548 Seiten
Erschienen bei TWENTYSIX, 12.10.2016
ISBN 9783740715588
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zorn und Gier
Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und danke dem Twentysix Verlag für das Leseexemplar.
Herausgeber ist TWENTYSIX; Auflage: 1 (12. Oktober 2016) und hat 548 Seiten.
Kurzinhalt: Bei der Eröffnung einer Großmoschee in Köln wird ein Muezzin während des Gebetsrufes von einem Scharfschützen erschossen. Da es direkt im Anschluss zu Ausschreitungen kommt, erhalten Hauptkommissar Sacher vom BKA und sein Team den Ermittlungsauftrag. Schnell wird klar, dass eine antiislamische Terrororganisation das Land bedroht. Doch mit jedem Hinweis, den die Ermittler finden, ergibt sich eine neue Ungereimtheit. Und so ermittelt das Team, ohne zu ahnen, dass es eine internationale Katastrophe auslösen könnte.
Meine Meinung: Am Anfang kam ich sehr gut in die Geschichte hinein, obwohl die Leseschrift sehr klein war und das Papier war nicht ganz so blütenweiß, deswegen habe ich mich ein wenig durch das Buch kämpfen müssen. Leider wurde mir immer mehr klar, dass die Geschichte nicht ganz das war, was ich erhofft hatte. Erschwert haben dies die vielen Schauplätze, die vielen Anschläge und auch Personen, die in der Geschichte Platz fanden. Ich habe mich dann bis zum Ende sehr durchgekämpft. Alles in allem aber ein sehr aktuelles, beängstigendes Buch, wo der Titel wirklich richtig passend erscheint. Heutzutage geht es nur noch um den Profit und die Gier von vielen Menschen, Bossen und Aktionären. Mich hat das Buch sehr bedrückt, da es doch wirklich die Realität widerspiegelt und man immer mehr ins Grübeln kommt. Sehr nachdenklich! Die Story wird in zwei Strängen erzählt, einmal von Seiten des Auftragskillers, der sehr organisiert vorgeht und aus der Perspektive der Ermittler. Das Ende war für mich nicht vorhersehbar und kam doch sehr überraschend.
Mein Fazit: Ich vergebe 4 gute Sterne für ein Buch am Puls der Zeit, wo Geld und Macht regiert und dies wird in einem sehr realistischen Stil herübergebracht. Es hat mich sehr nachdenklich gemacht und es ist wirklich beängstigend, welche Ausmaße diese Realität haben.

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

buch, psychothriller, kindesentführung, serienkiller, serienmörder

Die Poesie des Tötens

Andrea Fehringer , Thomas Köpf
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Pro-Talk , 15.11.2016
ISBN 9783939990277
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Poesie des Tötens
Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und danke Pro-Talk für das Leseexemplar.
Herausgeber ist Pro-Talk (15. November 2016) und hat 256 Seiten.
Kurzinhalt: Sieben Wochen - Vier Morde - Eine Biografie

Ein idyllischer Sommer in Wien: Zwischen italienischen Designermöbeln und geschmackvollen Kunstgegenständen genießt der erfolgreiche Ghostwriter Max West sein Leben mit Frau und Kind in vollen Zügen bis zu dem Tag, an dem 'Kleist' in ihr Leben tritt. Der grausam vorgehende Serienkiller entführt die gemeinsame Tochter und zwingt Max dazu, in nur sieben Wochen seine mörderische Biografie niederzuschreiben sieben Wochen, in denen er seine Tochter in den Händen eines Psychopathen weiß….
Meine Meinung: Eigentlich Psycho pur, aber leider haben mich die gelegentlichen Längen doch sehr gelangweilt. Da sich der Täter sozusagen immer in Szene gesetzt hat und dies war sehr öde. Aber ich konnte mich gut in Max und Livia hinein versetzen, da es mir sehr nahe ging. Aber ich konnte manchmal deren Verhalten leider nicht so richtig nachvollziehen. Aber ich war ja noch nie in so einer Situation, wer weiss, wie ich gehandelt hätte. Denn es ging ja um die kleine Tochter Ella, die ja in der Gewalt der beiden war. Es ist kein Buch für zarte Leser, denn es geht doch sehr ins Detail, was die Morde angeht. Und beim Lesen merkt man mal wieder, wie lang sieben Wochen sein können. Ich kann den Thriller nur jeden ans Herz legen, dieses Buch ist spannend und emotionsgeladen. Mir hat sehr gefallen in die Psyche von Christopher abzutauchen, auch wenn ich für ihn überhaupt keine Sympathie aufbringen konnte. Leider fand ich das Ende ein wenig zu unrealistisch, man hätte es auch ein wenig anders drehen können.
Mein Fazit: Ein toller Thriller, den ich nur manchmal etwas zu lange fand, wenn Christopher wieder mal so in seiner Phrase war und viel erzählt hat. Somit vergebe ich 5 Sterne .

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Steh ich jetzt unter Denkmalschutz? - Älterwerden ist nichts für Spaßbremsen

Sky du Mont
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 12.02.2016
ISBN 9783404608430
Genre: Sachbücher

Rezension:

Steh ich jetzt unter Denkmalschutz
Herausgeber ist Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch) (12. Februar 2016) und hat 176 Seiten.
Kurzinhalt: Nein, Älterwerden ist nichts für Spaßbremsen. Wer sich nicht über die eigenen Unzulänglichkeiten amüsieren kann, der ist sowieso verratzt. Was es im Dschungel der gut gemeinten Ratgeber endlich braucht, ist ein Buch, das die Wahrheit sagt und gleichzeitig amüsant ist. Eine kleine Philosophie für angehende Senioren. Ein Trost für alle, die auch vom Steh-
zum Sitzpinkler geworden sind oder sich schon fast dafür schämen, wenn sie mal einer Frau unter fünfzig hinterherschauen. In diesem Buch wird nicht ein Fünkchen Wahrheit
enthalten sein. Sondern ein ganzes Feuerwerk.
Meine Meinung: Ich finde den Schauspieler nicht schlecht, also musste ich mir doch glatt das Buch kaufen. Und ich habe es nicht bereut, es war sehr lustig, es machte einfach Spass, die Seiten umzublättern und einfach mit Sky über das Älter werden zu lesen. Ich musste oft schmunzeln und habe wiedermal gemerkt, es kann auch viel Spass machen, älter zu werden. Auch wenn Sky vielleicht noch andere Voraussetzungen hat, als manch anderer. Auch wenn jeder so seine Krankheiten und Zipperlein hat, und die manchmal ein wenig überspitzt dargestellt wurden, fand ich es sehr amüsant. Auch die kleinen Cartoons, die immer eingestreut wurden, haben mich zum Schmunzeln gebracht. Warum nur spricht er von sich als den „Richter“ und warum nennt er seine Frau Beate? Das konnte ich nicht so richtig nachvollziehen.
Mein Fazit: Ein humorvolles Buch über das Älterwerden, was man nicht so ernst nehmen sollte. Ich vergebe 4 Sterne, da es manchmal doch ein wenig überzogen und langatmig wirkte.

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65 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

internet, google, tobias mann, news-tsunami, kritik medienkritik

Hilfe, die Googles kommen!

Tobias Mann
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 12.04.2013
ISBN 9783548374536
Genre: Humor

Rezension:

Hilfe, die Googles kommen
Herausgeber ist Ullstein Taschenbuch (12. April 2013) und hat 272 Seiten.
Kurzinhalt: Macht Online-Shopping irre? Kann man den Sinn des Lebens googeln? Würde Jesus heutzutage die Bergpredigt twittern? Und warum taucht ein Shitstorm nie in der Wettervorhersage auf? Mit Witz und Tempo widmet sich Comedian Tobias Mann den unendlichen Weiten des World Wide Web - und schildert, wie uns Apple & Co. zur Evolution zwingen. Denn in der digitalen Welt muss man stets ein paar Pointen voraus sein. Und dafür ist Tobias Mann genau der richtige, ähm, Mann.
Meine Meinung: Sehr lustig mit den Beschreibungen, die auch auf mich zutrafen, auch wenn ich vieles nicht so gesehen habe oder noch sehe. Die kurzen Kapitel beschreiben den Umgang mit Konsolen, Smartphones etc,. die auch nachvollziehen konnte. Aber es war sehr spassig mit dem Autor, die ganzen Techniksachen mal mit anderen Augen zu sehen und die Comics auf den einzelnen Seiten haben mich sehr zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken gebracht. Heut ist doch alles schon Online und dies wird sehr gut herüber gebracht. Online ist überall, der digitale Spiegel ist schon auch ein wenig erschreckend.
Mein Fazit: Ein sehr humoriges Buch über das Online Leben, von dem wir immer mehr abhängig sind . Der Autor ist mir sehr sympathisch geworden. Ich vergebe 4 gute Sterne.

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191 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 6 Rezensionen

spannend, mord, schönling, cupido-morde, ausbruch

Argus

Jilliane Hoffman , Sophie Zeitz , Tanja Handels ,
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 27.03.2015
ISBN 9783499269141
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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(122)

199 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 89 Rezensionen

krimi, arne dahl, schweden, entführung, schwedenkrimi

Sieben minus eins

Arne Dahl , Kerstin Schöps
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2016
ISBN 9783492057707
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Sieben minus eins
Herausgeber ist Piper (1. September 2016) und hat 416 Seiten.
Kurzinhalt: Als er die Blutspuren in dem labyrinthischen Kellerverlies findet, ist sich Kriminalkommissar Sam Berger sicher: Das unerklärliche Verschwinden der jungen Frau steht mit früheren Fällen in Verbindung, es muss weitere Opfer desselben Täters geben. Nur fehlt von denen jede Spur. Mit seiner waghalsigen Theorie von einem Serientäter steht Sam Berger alleine da und gerät bald von mehreren Seiten unter Beschuss. Allan Gudmundsson, sein Chef, hat wenig Verständnis für Bergers riskante Alleingänge und droht, ihn zu feuern. Dann entdeckt Sam Berger Spuren. Spuren, die nur er lesen kann, gelegt von einem Menschen, der ihn allzu gut zu kennen scheint. Sie führen ihn zu einem verlassenen alten Bootshaus und von dort zu einer längst verloren geglaubten Erinnerung. Tief verborgen in Bergers Vergangenheit gibt es etwas, das ihn mit den brutalen Verbrechen verbindet. Etwas, das lange Zeit keine Bedeutung zu haben schien, und das der Täter jetzt mit gutem Grund ans Licht holt. „Sieben minus eins“ ist der Beginn einer neuen Krimiserie um das Ermittlerduo Sam Berger und Molly Blom – psychologisch raffiniert, voller abgründiger Wendungen und unerhört spannend.
Meine Meinung: Irgendwie habe ich mich wegen den vielen guten Rezensionen doch ein wenig verleiten lassen. Ich kannte Arne Dahl noch nicht und ich dachte, ja, die Leute finden ihn gut, les ich ihn doch mal. Leider ein wenig enttäuschend für mich, ich bin sehr schwer in die Geschichte hinein gekommen. Die Protagonisten waren für mich sehr unscheinbar und dadurch wenig sympathisch. Auch das Land Schweden blieb für mich sehr eintönig, da habe ich schon bessere Bücher gelesen, die das Land oder die Stadt besser beschreiben. Ich konnte mich nicht konzentrieren, ich habe sogar zwischendurch ein an anderes Buch gelesen und habe es dann noch mal versucht, nein, für mich ein Flop.
Mein Fazit: Ich habe mich mal wieder verleiten lassen von den vielen guten Rezensionen, die ich nicht teilen kann. Ich vergebe 2 Sterne, kein Hineinkommen in die Geschichte, auch nach Abbruch habe ich dem Buch noch eine Chance geben, aber nix. Schade!

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(134)

209 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 114 Rezensionen

dresden, krimi, 2. weltkrieg, serienmörder, krieg

Der Angstmann

Frank Goldammer
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.09.2016
ISBN 9783423261203
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Angstmann
Herausgeber ist dtv Verlagsgesellschaft (23. September 2016) und hat 336 Seiten.
Kurzinhalt: Fesselnder Kriminalroman aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs
Dresden, November 1944: Die Bevölkerung leidet unter den anhaltenden Kriegszuständen und den täglichen Entbehrungen. Flüchtlingsströme drängen in die Stadt. Bombenalarme gehören zum Alltag. Da wird Kriminalinspektor Max Heller zu einer grausam zugerichteten Frauenleiche geholt. Schnell geht das Gerücht um: Das war der Angstmann, der nachts durch die Gassen schleicht. Heller gibt nichts auf das Gerede. Inmitten der Wirren des letzten Kriegswinters macht er sich auf die Suche nach einem brutalen Frauenmörder. Nicht nur sein linientreuer Vorgesetzter Rudolf Klepp legt Heller dabei Hindernisse in den Weg. Als im Februar 1945 die Stadt in einem beispiellosen Bombenhagel dem Erdboden gleich gemacht wird, hält man auch den Mörder für tot. Doch der Angstmann kehrt zurück ...
Meine Meinung. Leider wurde ich als Leser nicht in den Bann der Geschichte gezogen, irgendwie hat es mich nicht erreicht. Ich hatte mir ein wenig mehr erhofft von der Stadt Dresden. Der Polizist Max ist eigentlich ein sehr sympathischer Typ mit einigen Ecken und Kanten. Und ich habe sehr viel von der düsteren Atmosphäre zur fast Nachkriegszeit mitbekommen. Der Fall um den Frauenmörder ist eigentlich auch sehr spannend, aber durch die sehr zähen Erzählstränge über Dresden und die damaligen Verhältnisse wirkt es sehr unübersichtlich und sehr ermüdend beim lesen. Nur weil ich Dresden kenne, fühlte ich mich sehr heimisch und auch die kleinen Dialektbrocken, die ein wenig eingeflochten waren, fand ich sehr passend.
Mein Fazit: Ein Krimi aus Dresden, der mich leider nicht erreichen konnte. Ich vergebe 3 Sterne, da ich mich doch stellenweise sehr durchgequält habe durch die Geschichte.

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thriller, wald, junggesellinnenabschied, ruth ware, mord

Im dunklen, dunklen Wald

Ruth Ware , Stefanie Ochel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.09.2016
ISBN 9783423261234
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Im dunklen, dunklen Wald
Herausgeber ist dtv Verlagsgesellschaft (23. September 2016) und hat 384 Seiten.
Kurzinhalt. Eine bizarre Junggesellinnenparty. Ein Spiel, das aus dem Ruder läuft.

Manche Partys sind gut, manche sind schlecht. Diese hier ist tödlich.
Als Nora, 26, eine Einladung zum Junggesellinnenabschied ihrer ehemals besten Freundin Clare bekommt, ist sie mehr als überrascht. Sie hat Clare seit zehn Jahren nicht gesehen. Seit dem Vorfall damals, den Nora nie ganz überwunden hat... Und jetzt aus heiterem Himmel diese Einladung. Ein idyllisches Wochenende in einem Haus tief in den winterlichen Wäldern Nordenglands ist geplant. Was kann es schon schaden? Nora gibt sich einen Ruck und fährt hin. Doch etwas geht schief. Grauenvoll schief.
Meine Meinung: Die Spannung ist von Anfang an gegeben und sie bleibt eigentlich das ganze Buch über stabil. Der Schreibstil ist leicht und die große Schrift des Buches ermöglicht ein sehr schnelles Lesen. Das einzige, was mich ein wenig gestört hat, war, dass ich die Protagonistin Nora sehr schlecht einschätzen konnte, da sie sehr wenig von sich preisgegeben hat, erst zum Ende des Buches hin, kam einiges ans Licht. Was die ganze Szenerei in dem Buch angeht, da war sich schon sehr düster und sehr real, aber ich hätte gern ein wenig mehr über die Darsteller gewusst, denn so blieben sie alles sehr unscheinbar für mich. Ab dem ersten Drittel des Buches wurde mir klar, dass Nora eine Amnesie hat und ich habe bis zum Schluss mitgerätselt, wer nun wirklich der Täter ist. Und das Ende hat mich doch auch sehr positiv überrascht.
Mein Fazit: Man hätte noch ein wenig mehr aus der Geschichte herausholen können, denn manchmal war das Buch ein wenig zu zäh. Aber alles in allem ein spannender Thriller, der auch sehr düster ist. Also, solche Schulfreunde möchte ich nicht haben. Ich vergebe 4 gute Sterne.

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thriller, künstliche intelligenz, technik, mirror, manipulation

Mirror

Karl Olsberg
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 15.08.2016
ISBN 9783746632346
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mirror
Herausgeber ist Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (15. August 2016) und hat 400 beängstigende Seiten.
Kurzinhalt: Dein Mirror kennt dich besser als du selbst.

Er tut alles, um dich glücklich zu machen.

Ob du willst oder nicht.
Wie digitale Spiegelbilder wissen Mirrors stets, was ihre Besitzer wollen, fühlen, brauchen. Sie steuern subtil das Verhalten der Menschen und sorgen dafür, dass jeder sich wohlfühlt. Als die Journalistin Freya bemerkt, dass sich ihr Mirror merkwürdig verhält, beginnt sie sich zu fragen, welche Macht diese Geräte haben. Dann lernt sie den autistischen Andy kennen und entdeckt, dass sich die Mirrors immer mehr in das Leben ihrer Besitzer einmischen – auch gegen deren Willen.
Als sie mit ihrem Wissen an die Öffentlichkeit geht, hat das unabsehbare Folgen …
Meine Meinung: Ich kenne ja schon alle Bücher von Karl Olsberg und ich wurde diesmal auch nicht enttäuscht, ich hatte das Buch an einem Wochenende durch. Der Schreibstil war wieder sehr leichtflüssig und man las sehr schnell. Das einzige, diesmal bin ich mit der Schreibschrift nicht klar gekommen, dazu noch so ein komisches Papier, das hat mir das Lesen ein wenig schwerer gemacht. Aber die Spannung war von Anfang da und sie riss nicht ab bis zum Ende, das eigentlich sehr offen war, genau wie meine Gedanken, denn die Thematik war schon sehr beängstigend, denn wenn ich daran denek, dass fast alle Menschen auf der Welt schon nur noch mit ihren Handys zu sehen sind, was sollen dann erst diese Mirrows anstellen. Denn heutzutage wird ja auch schon alles vernetzt und alles wird öffentlich gemacht. Und dann die Vorstellung, dass sich die Hersteller dann noch nicht mal einen Kopf machen, was mit diesen Teilen passieren kann. Und auch dass ein Mensch gestorben ist in dem Buch, nur durch die Technik, das macht schon Angst. Bei mir ist ein regelrechtes Kopfkino eingetreten und ich denke immer noch über das Buch nach.
Mein Fazit: Ein spannendes Buch über neue Technik, die gar nicht mehr so weit entfernt ist von unserer Realität. Und es mach Angst, was alles so passieren kann. Ich vergebe 5 tolle Sterne. Ich empfehle dieses Buch allen, die auch ihre Sorgen mit der neuesten Technik haben, die nicht alles für das beste halten, nur weil alle es auf einmal besitzen.

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36 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

tanja voosen, spurensuche in der vergangenheit, winterflüstern, liebesgeschichte, jugendliche

Winterflüstern

Tanja Voosen
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 01.12.2016
ISBN 9783646602739
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Winterflüstern
Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und danke dem Impress Verlag für das Leseexemplar.
Herausgeber ist Impress (1. Dezember 2016) und hat 305 Seiten.
Kurzinhalt: Auch wenn Kasie mit Nachnamen Clark heißt und gerne Nerd-Brillen trägt, ist sie von einem Dasein als Supergirl noch meilenweit entfernt. Stattdessen hilft sie Menschen auf eine andere Weise: Sie sammelt Lebensgeschichten und bietet im Gegenzug ihren Rat an. Dabei bräuchte sie eigentlich selbst einen, als sie plötzlich in eine neue Stadt ziehen und bei der Familie ihrer Cousinen Lucy und Taylor wohnen muss. Schon bei ihrer Ankunft dort wird ihr die tragischste Lebensgeschichte ihrer Sammlung erzählt – von Constantin, dem seltsam anziehenden Jungen, der am Bahnhof sitzt und auf einen Zug wartet, den er nicht bezahlen kann. Aber auch guter Rat ist teuer…
Meine Meinung: Auch wenn ich dem Teenageralter schon ein wenig entwachsen bin, bin ich durch dieses Buch wieder richtig dorthin versetzt worden. Ein anrührendes, emotionales Buch über die Liebe, aber auch die Beziehung zu den Eltern und viele Gefühle. Der Schreibstil ist amüsant, locker und sehr nett geschrieben. Ich fand das Buch so smart, dass ich mir die anderen Bände auch gleich noch bestellt habe, bin gespannt, wie sie so sind. Auch das Thema Demenz wird mit behandelt, was ich ganz toll fand, auch weil es nicht so überhand genommen hat, sondern mehr im Hintergrund blieb.
Mein Fazit: Eine nette Liebesgeschichte, die einhergeht mit einem traurigen Thema, aber man kann es immer lesen, nicht nur im Winter. Ich vergebe 5 Sterne.

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thriller, trauma, mord, psychothriller; spannung, entführung

Blut will Blut

André Kussmaul
E-Buch Text
Erschienen bei Fahrenheitbooks, 01.12.2016
ISBN 9783492982733
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Blut will Blut
Ich durfte das Buch im Rahmen einer Lesrunde lesen und danke dem Fahrenheitbooks für das Leseexemplar.
Herausgeber ist Fahrenheitbooks; Auflage: 1 (1. Dezember 2016) und hat 221 Seiten.
Kurzinhalt: Es ist eisig kalt und der erste Schnee bedeckt den Boden im Berliner Tiergarten. Hannah bemerkt die Leiche zunächst gar nicht, doch als sie sie entdeckt, durchzuckt sie ein Schauer: Der Tote ist ein alter Bekannter, mit dem sie eine schreckliche Tat verbindet. Nur wenige Augenblicke später ist der leblose Körper aus dem Park verschwunden. Hat sich Hannah geirrt oder spielt jemand ein perfides Spiel mit ihr? All die Jahre fühlte sie sich mitschuldig, denn sie ist überzeugt, dass sie das abscheuliche Verbrechen hätte verhindern können. Die Schuld lässt sie nicht los und schon bald holt sie das Grauen der Vergangenheit ein …
Meine Meinung: Am Anfang hatte ich in den ersten Kapiteln so meine Probleme, da es zu viele Personen waren, die da auf mich einströmten, aber dann hatte ich mich an den Schreibstil und die Geschichte so gewöhnt, dass ich immer weiter lesen wollte. Es wurde richtig spannend. Es ist definitiv nichts für schwache Nerven. Am besten hat mir Hannah gefallen, ich weiss auch nicht, ich konnte es zwar nicht immer nachvollziehen, welche Dinge sie tat oder unterlassen hat, aber trotzdem war es im Ende doch immer schlüssig und wieder nachvollziehbar. Als Psychologin hat sie selbst am besten Erfahrung mit ihrer Vergangenheit, die durch das Buch immer mehr an Präsenz gewinnt und immer wieder hochkocht, je mehr sie dem Täter auf der Spur ist. Am meisten hat mich verstört, dass ihr scheinbar keiner von den Frauen, mit denen sie damals gefangen war , glauben wollte, auch ihre Mutter nicht. Ich kann das richtig nachvollziehen, denn es ist ein Teufelskreis, aber es muss schlimm für die Betroffenen sein, wenn man die Wahrheit sagt und keiner glaubt einen. Hannah zweifelt auch sehr an sich selbst und denkt schon an Paranoia und Schizophrenie. Dies wird vom Autor sehr glaubhaft beschrieben, so dass man richtig mitleidet und bis zum Ende habe ich gedacht, dass Hannah doch etwas damit zu tun hat. Es werden in der Geschichte auch immer neue falsche Fährten gelegt, sei es nur durch eine kleine Randnotiz oder einer kurzen Zwischensequenz. Und dadurch wird dieser Thriller so spannend. Denn das Ende ist so fulminant und auch anders, als man gedacht hat, obwohl ich den Täter schon mal im Visier hatte, aber der Autor mich wieder in eine andere Richtung geschickt hatte.
Mein Fazit: Ein durchdachter, sehr emotionalspannender Thriller, den ich gar nicht mehr aus der Hand legen wollte, die Seiten flogen nur so dahin. Ich vergebe 5 Sterne, das Buch muss man gelesen haben. Es geht um Freundschaft bis hin zu Hass, aber auch um Schuld und die eventuelle Sühne. Einfach nur perfekt!

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westerwald, koblenz, entführung, psycho, serienmörder

Der Schacht

Volker Dützer
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei KBV, 10.10.2016
ISBN 9783954413164
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Schacht
Ich durfte das Buch im Rahmen einer leserunde lesen und danke dem KBV Verlag für das Leseexemplar.
Herausgeber ist • KBV; Auflage: 1 (10. Oktober 2016) und hat 380 Seiten.
Kurzinhalt:
Helen Stein trifft in der ländlichen Abgeschiedenheit auf ihren Albtraum. Starker Auftakt einer packenden Serie.

Drei Tage und drei Nächte war die Koblenzer LKA-Profilerin Helen Stein in der Gewalt eines Serienmörders, der bereits ein Dutzend junger Frauen ermordet hat. Sie erwacht nackt und hilflos auf dem Parkplatz einer Autobahnraststätte. An die Zeit ihres Martyriums fehlt ihr jede Erinnerung.
Ihr Vorgesetzter verordnet ihr eine Auszeit in einer kleinen Polizeiinspektion im Westerwald. Doch nur wenige Stunden nach ihrer Ankunft wird sie bereits mit einer Mädchenleiche konfrontiert. Schnell wird klar, dass der Killer ihr gefolgt ist und nun ein perfides Spiel mit ihr treibt.
Ihre einzige Hilfe scheint der Dorfpolizist Funke zu sein, der sich nach dem Verschwinden seiner Tochter langsam zu Tode säuft. Das ungleiche Paar nimmt den scheinbar aussichtslosen Kampf gegen einen skrupellosen Gegner auf, der ihm stets einen Schritt voraus zu sein scheint.
Meine Meinung: Man ist gleich auf den ersten Seiten mitten im Geschehen drin und die beiden Ermittler Helen und ihr neuer Chef Funke sind ein tolles Team. Obwohl ich sagen muss, dass mittlerweile jeder Polizist immer ein Laster hat, entweder ein Problem mit Drogen aller Art oder ein zerrüttetes Elternhaus oder ein Trauma, diese Dinge sind jetzt in allen Krimis weit verbreitet. Und dies ist in dem Buch so, aber diesmal sind die beiden Ermittler durchaus sympathisch und auch originell. Es ist in dem Buch genau beschrieben, wie man sich fühlt, wenn man bei einem Psychologen war, ob man sich dann bestimmte Dinge einbildet oder ob sie wahr sind. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und die Spannung hält sich bis zum Schluss. Auch wenn ich schon ein wenig eher wusste, wer der Täter ist, war es doch unterhaltsam, wie die beiden auf den Täter schlissen und in welchem Finale dies endet. Auch die Kapitel waren angenehm kurz und die Seiten flogen nur so dahin.
Mein Fazit: Ein kurzweiliger, spannender Krimi, den es sich gelohnt hat, zu lesen. Ich vergebe 5 Sterne, ich fand es auch interessant, wie der Autor mich immer wieder auf eine andere Fährte gebracht hat, die ich dann wieder verwerfen musste. Ich hoffe auf neue Abenteuer mit dem tollen Ermittlerduo.

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14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

berlin, eheseminar, skandal, die kanzlerin, steuerhinterziehung

Die Kanzlerin

Linda Behringer
Flexibler Einband: 172 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 22.11.2016
ISBN 9783741253751
Genre: Comics

Rezension:

Die Kanzlerin
Ich durfte das Buch vorablesen und danke dem Books on Demand Verlag für das Leseexemplar.
Herausgeber ist : Books on Demand; Auflage: 2 (22. November 2016) und hat 172 Seiten.
Kurzinhalt: Die Kanzlerin wird verdächtigt, einen großen Steuerbetrug begangen zu haben. Es ist die Skandalgeschichte des Jahres. Doch ist Angelika Mörkel wirklich so abgebrüht? Während die Staatsanwaltschaft ermittelt, beginnt eine mediale Hetzjagd. Die Kanzlerin taucht in einer Kreuzberger WG unter, damit ihr nicht wieder die Hand ausrutscht. Dort lebt sie inmitten der jungen Leute und erkennt, wer sie einst war und wie die Politik sie verändert hat. Sie schließt neue Freundschaften, gewinnt das Herz des griesgrämigen Nachbarn, doch muss sie auch eine Liebe loslassen. Und dann wäre da noch der Road Trip einmal quer durch Deutschland, um sich an denen zu rächen, die der Kanzlerin ans Bein gepinkelt haben. Rache ist süß, und sogar auf YouTube!
Meine Meinung: Schmunzeln kann man schon bei dem Buch, obwohl es manchmal auch ein wenig weit hergeholt scheint. Aber die gesamten 172 Seiten lesen sich humorig locker. Obwohl man sich gar nichtvorstellen kann, dass eine Kanzlerin wirklich so sein kann oder soll? Jedenfalls ist es echt nett. Die Politik wird halt gehörig auf die Schippe genommen, aber dies sollte man ja auch nicht zu ernst nehmen. Die Protagonisten sind alles samt sehr gut beschrieben, auch wenn sie mir nicht alle sympathisch sind. Der Nachbar Grisegram war mir noch am sympathischsten.
Mein Fazit: Locker, leichter Schreibstil, sehr witzig und kurzweilig. Wer die Politik nicht zu ernst nimmt, ist mit diesem Buch gut beraten. Ich vergebe 4 Sterne, weil es nicht immer meinen Humor getroffen hat und weil manches weit hergeholt war.

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63 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

thriller, anders, anita terpstra, entführt, vermisst

Anders

Anita Terpstra
E-Buch Text: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 15.08.2016
ISBN 9783641171520
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Anders
Herausgeber ist • Blanvalet Taschenbuch Verlag (15. August 2016) und hat 384 Seiten.
Kurzinhalt:

Alma Meester, ihr Mann Linc und die beiden Kinder Iris und Sander sind eine ganz normale, glückliche Familie. Bis zu dem Tag, als der elfjährige Sander zusammen mit einem Freund während eines Ferienlagers spurlos verschwindet. Der andere Junge wird kurz darauf tot aufgefunden, doch Sander bleibt wie vom Erdboden verschluckt. Sechs Jahre später meldet sich ein junger Mann bei einer deutschen Polizeistation. Er sei der verschwundene Sander Meester. Die Familie ist überglücklich, doch nach und nach kommen der Mutter Zweifel. Ist der Junge wirklich ihr Sohn? Und was ist in der Nacht damals tatsächlich passiert?
Meine Meinung: Jaja, wieder einmal die Familie, in dem Buch geht es um Vertrauen und viele Heimlichkeiten, die einem dann zum Verhängnis werden. Am Anfang war es ein wenig schwierig für mich, in das Buch hinein zu kommen, denn es waren so viele Personen und Namen im Spiel, dass ich echt viel überlegen musste. Aber dann war ich so in dem Geschehen drin, dass es mir nichts mehr ausgemacht hat. Das Buch fängt eigentlich ganz seicht an und man denkt, ja eine Geschichte um ein verschwundenes Kind, aber wie die Story dann weiter geht, so habe ich das noch nicht gelesen. Vor allen Dingen, weil man bis zum Schluss nicht ahnt, wer nun Sander wirklich ist, was er damit bezweckt und wer den echten Sander umgebracht hat. Es ist eigentlich bis zum Ende eine düstere Vorahnung zu spüren, dass irgendetwas passieren wird, bevor es zum Showdown am Ende kommt. Denn jeder in der Familie und auch im Bekanntenkreis hat seine Heimlichkeiten und seine Dinge, die er vergessen oder vertuschen will. Und dies ist so brilliant umgesetzt, dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen mag. Auch wenn ich mit den Personen nicht viel anfangen konnte, denn mir war keiner von den Protagonisten irgendwie sympathisch, denn die Mutter Alma, da konnte ich ihre Handlungen und Denkweisen manchmal nicht nachvollziehen, dann Sander, von dem immer eine unterschwellige Bedrohung ausging oder auch Iris, die Schwester, die immer Andeutungen macht, aber auch nie etwas konkret benannte.
Mein Fazit: Ein tolles, einfühlsames Buch, sehr spannend und sehr gut beschrieben, in welcher Zwickmühle man sich befindet, wenn man auf einmal nach einer Gefangenschaft wieder zu Hause lebt, was dies alles mit sich bringt. Ich vergebe 5 tolle Sterne!

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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

behinderung, freundschaft, inklusion, rollstuhl, kindheit

Schwer behindert / leicht bekloppt

Bernd Mann
Fester Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Münsterverlag, 04.10.2016
ISBN 9783905896619
Genre: Romane

Rezension:

Schwer behindert/leicht bekloppt
Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und danke dem Münsterverlag für das Leseexemplar.
Herausgeber ist Münsterverlag; Auflage: 1 (4. Oktober 2016) und hat 194 Seiten.
Kurzinhalt: «Schwer behindert / Leicht bekloppt» ist die wahre Geschichte einer unglaublichen Freundschaft. Christian ist schwerstkörperbehindert. Bernd ist sein Betreuer, Pfleger und Freund. Aber ganz normal ist er nicht. Manche finden sogar, er sei bekloppt. Wie kann man nur ein halbes Leben lang freiwillig einen Behinderten betreuen? Bernd Mann kann.
Die Story umfasst die letzten 25 Jahre einer sehr ungewöhnlichen Freundschaft. Ihr Beispiel zeigt, wie Nicht-Behinderte und Behinderte gemeinsam am Leben teilhaben können, respektive zusammen leben müssten. Fast eine soziale Utopie. Und doch möglich. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Verantwortung und Herz. Christian und Bernd sind wirklich beste Freunde. Unglaublicher geht´s nicht.

Meine Meinung: Der Autor hat seine eigene Geschichte niedergeschrieben und dass merkt man auch. Es ist sehr authentisch und wirkt trotzdem humorvoll und eher nüchtern. Das bezieht sich darauf, dass es kaum Gespräche in dem Buch gibt, sondern es wird meist nur erzählt. Trotzdem bekommt man einen Einblick in die Schwierigkeiten, die ein Mensch bekommen kann, wenn er an einer Krankheit oder einen Unfall erkrankt. Eins hat das Buch aber bewiesen, man kann viel bewegen, wenn man an etwas glaubt, wenn man stark und trotzdem eigenwillig ist. Auch der Weg, den der Autor gegangen ist, ist nicht immer leicht gewesen, aber er wusste ja immer, um was er kämpft und was für ihn Freundschaft bedeutet. Auch die vielen reisen, die die beiden unternehmen, werden sehr toll beschrieben und welche Hindernisse einen in den Weg gelegt werden, die man eigentlich nur dann wirklich bemerkt, wenn man mal eine Handicap hat.
Ich finde, dieses Buch tut einiges zur Aufklärung und Inklusion, die leider in noch nicht allen köpfen drin ist. Es kann Mut machen und auch mal die anderes Seite kennenlernen, nämlich die von Leuten mit Handicap, die leider meist immer noch am Rande der Gesellschaft stehen.
Mein Fazit: Ein tolles Buch mit vielen Auf und Abs des Lebens, wenn man Menschen betreut. Ich vergebe 5 Sterne, das einzige, was mir ein wenig gefehlt, waren so Gespräche, denn es war meist nur eine Erzählung, aber super geschrieben.

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101 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 60 Rezensionen

friedhof, krimi, georgien, gesine cordes, findelkind

Fuchskind

Annette Wieners
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 17.06.2016
ISBN 9783548612515
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Fuchskind
Herausgeber ist List Taschenbuch (17. Juni 2016) und hat 352 unterhaltsame Seiten.
Kurzinhalt: An einem Herbsttag hört Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes hinter einem Grab plötzlich Babygeschrei. Sie gerät in Panik, denn sie fühlt sich an den Tag erinnert, an dem ihr Sohn zehn Jahre zuvor durch Giftpflanzen ums Leben kam. Doch der Säugling, den sie auf dem Friedhof entdeckt, ist unversehrt. Von den Eltern aber weit und breit keine Spur. Als wäre das nicht genug, wird auch noch eine Frauenleiche gefunden. Und Gesines Exmann steht plötzlich vor ihr. Hat er etwas mit der Toten zu tun? Gesine kommt der Wahrheit näher, als ihr lieb ist ....
Meine Meinung: Auch, wenn ich den ersten Teil um die ehemalige Polizistin Gesine noch nicht gelesen habe, war ich von dem nächsten Teil richtig begeistert. Und ich hab gemerkt, man muss das Vorband nicht gelesen haben, denn es werden kaum irgendwelche Fragen aufgeworfen, die man nicht beantworten kann.
Diese Geschichte ist die von Gesine und der Polizistin Marina, die mir auch sehr sympathisch, die beiden freunden sich immer mehr an. Und Gesine vermisst stellenweise immer wieder ihre alte Arbeit und sie möchte gern wissen, wie es mit dem Findelkind weitergeht. Was ich sehr gut fand, es wurde eigentlich vieles bedient in dem Buch von Trauer, über Liebe, zu Hass, aber auch viele Geheimnisse.
Im Buch sind einzelne Pflanzen nochmal vorgestellt, es ging um die Giftigkeit und ich habe es mir durchgelesen und vieles wusste ich noch gar nicht. Ich weiss zwar nicht, in welchen Zusammenhang die Pflanzen zu dem Fall passen, aber ich fand es informativ. Ist mal was anderes.
Mein Fazit: Ich werde jetzt Kaninchenherz auch lesen, denn Fuchskind war sehr unterhaltsam, sehr humorig und der Kriminalfall war auch sehr präsent, auch mit einem schwierigen Thema. Ich vergebe 5 Sterne.

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