tschulixx

tschulixxs Bibliothek

382 Bücher, 129 Rezensionen

Zu tschulixxs Profil
Filtern nach
382 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(16)

33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

fürchte die nacht, klassenfahr, mord, jugendthriller, claudie puhlfürst

Fürchte die Nacht

Claudia Puhlfürst
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 16.02.2017
ISBN 9783649671275
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ein Thriller für Jugendliche ist finde ich immer was besonderes, denn wirklich viele gibt es nicht. Solche Bücher sind immer eine schmale Gratwanderung, denn es soll natürlich schon gruselig sein, muss sich aber trotzdem noch für Jugendliche eignen. 

Verrückte Dinge einfach machen ohne Nachzudenken? Sich einfach ins Abenteuer stürzen, obwohl man sich eingestehen muss wirklich Angst davor zu haben? Durch den Gruppenzwang machen junge Leute dann doch einfach mit. In diesem Buch endet genau das tödlich. Wer ist der Mörder? Und wie gehen die Jugendlichen mit diesem dramatischen Erlebnis um? Ich habe in dieses Buch hohe Erwartungen gesetzt, weil die Autorin wirklich gut sein soll. Irgendwie hat das ganze dann aber doch einen anderen Verlauf genommen...


1.Kriterium: Die Idee des Buches.

Die Idee des Buches passiert ja um ehrlich zu sein auf der Naivität der Jugendlichen. Während dem lesen ging es mir wie bei einem Horrorfilm, wenn die junge Frau dem Geräusch auf die Sprünge geht. "Geh nicht dort hin!" "Wieso bist du nur so dumm!" Klar, ich hätte damals in diesem Alter vielleicht auch mitgemacht: Und hier bin ich auch schon genau wo ich hin will. Die Idee des Buches finde ich direkt aus dem Leben gegriffen, denn solche Aktionen liefern die Jugendlichen. Vielleicht ist es gut, wenn sie vorher dieses Buch lesen, denn dann ist schon viel mehr Fantasie und Kopfkino im Spiel was alles passieren könnte und sie sagen eher nein zu solchen Dingen.

Grundsätzlich gefällt mir also das Thema des Buches sehr gut. Es wird auch nach diesem Mord auf die Psyche der Kinder eingegangen und wie sie nach so einem Erlebnis weiter leben und miteinander umgehen.

Hier gibt es einen ganzen Weltentaucher.



2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

Man erlebt mit den Jugendlichen diese Exkursion, und natürlich den Mord. Dieser Teil war sehr fesselnd, denn man erwartet einen grausamen Irren, der Nachts im Wald herumschleicht. Als es dann wieder nach Hause ging, hat sich die Spannung jedoch fast ganz verflüchtigt. Die Suche nach einem Mörder war nicht wirklich da, sondern wurde nur halbherzig immer wieder mal erwähnt. Es dreht sich alles nur mehr darum, wie die beiden Freundinnen mit diesem Mord umgehen. Das finde ich an sich noch sehr gut! Aber irgendwie war auch das nicht 100%ig. Ich habe mir mehr Gefühle, mehr miteinander, mehr Gedanken gewünscht. Die Geschichte schlich dann nur mehr dahin und mir hat die ernste Behandlung der Psyche der beiden immer mehr gefehlt. Die Angst, die sie verspüren hätten sollen war nicht wirklich greifbar! Auch die Vorstellung vom Mörder in der Nacht hab ich irgendwann verloren, weil das einfach gar nicht das Thema des Buches war...



3. Kriterium: Die Charaktere.

Die beiden Hauptcharaktere waren mir absolut unsympathisch. Ich kann nicht genau sagen woran es gelegen hat. Die beiden agierten nicht wirklich miteinander, sondern beschäftigten sich nur mit sich. So ging das immer weiter dahin, und musste mir dann eingestehen, dass es ein einzelner Hauptcharakter auch getan hätte. Auch waren keine wirklichen Charakterzüge erkennbar. Klar, die beiden leiden, aber es gibt trotzdem nicht nur schwarz und weiß. Die Charaktere konnten mich in diesem Buch nicht überzeugen.



4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 

Der Anfang des Buch war, wie oben schon erwähnt, wirklich spannend. Man erlebt mit ihnen dieses traumatische Erlebnis und ich konnte mich in diesem Moment sehr gut in die Schüler hineinversetzten. Das hat die Autorin wirklich sehr gut geschafft! Dann aber ließ es einfach nach. Natürlich ist die Psyche der Jugendlichen auch ein wichtiges Thema und sehr spannend, nur hat für mich auch da einfach viel zu viel gefehlt. Hier gibt es nur einen halben Weltentaucher.



5. Kriterium: Die Schreibweise.


Der Schreibstil der Autorin gefiel mir hier sehr gut, vor allem der Anfang. Hier war die Spannung wirklich greifbar. Das Buch ließ sich an sich sehr schnell und angenehm lesen. Die Seiten sind aus einem schönen dicken Papier und auch die Größe der Schrift ist für ein Jugendbuch sehr angemessen gewählt worden.


Das Buch bekommt von mir leider nur 2,5 von 5 Weltentauchern. Ich persönlich hätte beim schnellen Nachdenken gerne 3 Weltentaucher gegeben, weil es an sich ein gutes Jugendbuch ist, dass sicher junge Leser zum Nachdenken bringt. Ich persönlich wurde durch meine Erwartung des Buches sehr in dieser Rezension beeinflusst, weil ich mir ein bisschen mehr Grusel und Angst gewünscht hätte. Das wäre, auch wenn man nur die Psyche der Jugendlichen betrachtet, möglich gewesen....

  (5)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(28)

46 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

götter, griechische mythologie, #mythologie, verrat, isle of gods die kinder von atlantis

Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis

Alia Cruz
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 06.04.2017
ISBN 9783646603095
Genre: Fantasy

Rezension:

Dort oben, irgendwo muss es doch etwas geben. Nennen wir ihn Gott. Oder gibt es mehrere? Jede Kultur glaubt an ihre eigenen paar Götter und mit der Zeit sind viele von ihnen sicher in Vergessenheit geraten. Wie sowas halt mal passiert. "Isle of Gods" handelt genau davon: was passiert, wenn wir die Götter vergessen? Verschwinden sie? Leben sie weiter? Werden sie zu Stein? Ich hab mir eine spannende Geschichte wie Percy Jackson erwartet, wurde dann aber leider enttäuscht...

1.Kriterium: Die Idee des Buches.

Irgendwo auf dieser Welt gibt es die Insel der Götter. Darauf leben ganz normale Menschen und unter ihnen befinden sich die Kinder der Götter. Das Ziel der Menschen ist es, die Kinder der Götter mit dem besten Kämpfer zu vermählen und sie dann auf die Reise zu schicken, um die Götter am leben zu erhalten.

Die Götter brauchen dringend Hilfe! Ich finde diese Idee so schön, denn eigentlich ist es ja immer umgekehrt. Wir Menschen bitten die Götter um Rat, in der Vergangenheit sowie in der Gegenwart wird dies immer noch gemacht. Sie geben uns Zuversicht und lassen uns Hoffen. Heute würde sich aber niemand denken, dass sowohl auch die Götter uns kleine Menschen brauchen. Ich finde diesen großen Grundgedanken hinter der Geschichte sehr schön und auch zum Nachdenken. Denn die Autorin hat absolut recht: wenn wir nicht mehr an die Götter glauben, werden diese irgendwann einfach verschwinden. In unseren Köpfen und vielleicht auch ganz.



2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Isabel und Quinn erzählt. Man startet direkt in Isabels Leben hinein, in ihre kleinen Problemchen auf der Insel und wie sie herausfindet, was die Kämpfer alles durchmachen müssen. Ziemlich schnell lernt sie dann auch Quinn kennen. Gleich in den ersten 20 Seiten. Mir ging das zu rapide, denn ein paar Seiten danach ist sie schon unsterblich in ihn verliebt und würde ihr Leben für ihn opfern. Ich hab dann nochmal zurückgeblättert, ob ich nicht überlesen habe, dass da einige Zeit dazwischen vergangen ist, aber nein. Das waren glaub ich insgesamt 2 Tage und die beiden können nicht mehr ohne einander leben. Ja ich weiß, Liebe auf den ersten Blick, aber die beiden haben nur ein paar Wörter gewechselt. Ich weiß nicht. Einfach total unrealistisch.

Dann gibt es da noch die Tatsache, dass diese göttlichen Kinder bestimmte Fähigkeiten entwickeln, wenn sie erwachsen sind. Absolut spannend, denn man hat auch keine Ahnung wer die göttlichen Eltern von ihnen sind. Ich hab mir gedacht, dass das noch etwas hinausgezögert wird, aber auch hier: nein. Gleich nach der unsterblichen Liebe hat sie plötzlich ihre Fähigkeiten. Am nächsten Tag ist es schon so wie wenn sie die immer gehabt hätte. Und ein paar Seiten weiter wurden ihre Eltern enthüllt.

Diese beiden Handlungen sind finde ich zwei große Blöcke die die Geschichte ausmachen. Darauf hätte Spannung aufgebaut werden müssen. Wie sie ihre Fähigkeit erlernt und wie sie sich verliebt. Das wurde aber in den ersten 50 Seiten schon wieder abgehackt und ich war absolut enttäuscht. Ich hab das Buch ehrlich gesagt mal auf die Seite gelegt, weil es mich einfach nicht mehr gereizt hat. Klar, sie muss noch die Götter retten, aber das war so ein großes Ziel das der Weg dorthin unendlich schien. Ich habe erst Wochen später weitergelesen.

Das Buch hat mich bis zum Ende hin leider nicht mehr gefangen genommen, weswegen ich hier keinen Weltentaucher vergebe.



3. Kriterium: Die Charaktere.

Isabel und Quinn sind natürlich die beiden Protagonisten, dazu kommen noch ihre Geschwister die ebenfalls Kinder von Göttern sind. Isabel mochte ich am Anfang richtig gerne und auch Quinn. Die beiden waren mir sehr sympathisch und ich fand es gut, dass sie gewisse Dinge in Frage stellen. Dann lernten sie sich kennen und ihr ganzer Charakter der vorher leicht erkennbar war, war einfach weg. Da gabs nichts Spannendes mehr von den beiden zu erwarten. Auch nicht als Isabel und ihre Geschwister erfuhren wer ihre Eltern waren. Da erwartet man sich gewisse Charakterzüge, aber die kamen nicht.

Hin und wieder lernt man auch einige Götter kennen. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf den Griechischen, jedoch sind auch die anderen Kulturen vertreten. Wie zum Beispiel die Norwegischen und Italienischen. Die Autorin hat diese finde ich sehr schön dargestellt und ihnen Menschlichkeit eingehaucht.

Auch hier gibt es einen halben Weltentaucher, weil ich die Nebencharaktere gut fand.



4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 

Der Anfang des Buches war wirklich Top! Mehr als Top und ich hatte mich so auf den Rest gefreut. Die Idee der Geschichte gefiel mir und auch der Ort der Handlung. Aber wie gesagt: das Buch hätte so viel mehr hergegeben, aber das Potenzial wurde leider nicht ausgeschöpft.



5. Kriterium: Die Schreibweise.


Mir gefiel sehr gut, wie die Autorin geschrieben hat. Das Buch liest sich sehr schnell und leicht, was ich an den warmen Tagen draußen sehr genossen habe, bzw war ich dankbar, denn die langweiligen Passagen waren so viel schneller vorbei.

Hier gibt es einen ganzen Weltentaucher.



Leider kann ich dem Buch nur die Hälfte der Weltentaucher vergeben. Ich habe mir einfach so viel erwartet und war dann von der Schnelligkeit und der Einfachheit des Buches sehr enttäuscht. Das Cover ist jedoch wunderschön und ein absoluter Hingucker!

  (6)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(537)

832 Bibliotheken, 26 Leser, 0 Gruppen, 159 Rezensionen

paper prince, erin watt, liebe, royals, familie

Paper Prince

Erin Watt , Ulrike Brauns
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2017
ISBN 9783492060721
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Ich bekam ein Rezensionsexemplar vom Verlag!

Ich habe mir von "Paper Prince" wieder einen typischen Erotik Roman erwartet, mit oft nicht so schönen Ausdrücken, und dem gleichen Verlauf wie bei den anderen auch immer. Da ich "Paper Princess", den 1. Teil der Reihe, nicht gelesen habe, habe ich mich blind in das Geschehen hineingestürzt und ich war wirklich überrascht, dass es doch so anders ist.


Vorweg:

Ich habe im Internet schon einige Meinungen gelesen und viele Blogger finden das Buch zu Mainstream oder natürlich auch zu pervers. Ich kann die Mainstream Sache nachvollziehen. Klar ist es wieder NUR ein Erotikroman und klar ist er ähnlich wie andere, aber ich finde, dass er schon anders ist. Nicht extrem anders, aber doch mal was neues! Ich betone: Sex kommt da nicht wirklich vor! Das soll jetzt natürlich kein Spoiler sein, aber wer von dieser Reihe viel Sex erwartet ist hier falsch. Klar, die erotische Spannung ist da, keine Frage, aber wer Shades of Grey erwartet sollte davon die Finger lassen.

Jeder findet natürlich auch was anderes pervers, und der Bruder der Hauptfigur benutzt schon hin und wieder einige dieser Ausdrücke aber mal ehrlich: die kann man auf beiden Händen abzählen finde ich.

Natürlich akzeptiere ich jede Meinung! Ich möchte das nochmal ausdrücklich erwähnen, denn ich bin froh, dass wir alle einen eigenen Geschmack haben. ;) Aber hier geht es jetzt ja um meine Meinung. ;) Ich freue mich auch auf eure Kommentare und eure Sichtweise.

Eine reiche Familie, ein armes Mädchen, und viele Geheimnisse. Das macht die Kerngeschichte dieses Romans aus. Dazu kommt noch eine Brise Böse-Stiefmutter, ein Hauch von Ich-Bring-Dich-Um, und natürlich eine Liebe die noch wachsen muss. Ich fand das Buch wirklich spannend und fand es sehr abwechslungsreich von so jungen Protagonisten (um die 18) zu lesen.


1.Kriterium: Die Idee des Buches.

Das Buch beinhaltet natürlich eine Menge Herzschmerz gepaart mit etwas außergewöhnlichen Problemen, die anscheinend reiche Menschen so haben. Die Royals, eine Familie bestehend aus Vater und seinen 4 Söhnen, können noch eine Menge von Ella lernen. Das Buch handelt vom Schulleben das aus den Fugen gerät, einer geheimen Liebe, einen Baby das vielleicht oder auch doch nicht von einem der Royals stammt und war da nicht auch noch ein Toter. Es sind sehr viele Probleme die die Liebe zwischen Ella und Reed verhindern.

Mir gefällt dieses Gesamtgerüst des Buches sehr gut. Man wird neugierig gemacht und wird als Leser leider auch oft mit seinen Spekulationen alleine gelassen. Hier bekommt das Buch einen ganzen Weltentaucher.



2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.


Wie gesagt habe ich Band 1 der Reihe nicht gelesen und konnte mich eigentlich gar nicht beklagen. Ich fand mich sehr schnell zurecht, denn die Charaktere werden während der Handlung kurz und knackig nochmal erklärt. Falls jemand genauso ein Quereinsteiger ist wie ich, macht euch also da keine Gedanken. ;) Ich muss aber sagen, dass ich Band 1 sicher nicht lesen werde. Dieser hatte dann keinen Reiz mehr für mich.

Die Geschichte wird einmal aus Ellas Sicht und dann wieder aus Reeds Sicht erzählt. Dadurch bekam man einen schönen Einblick in ihre Liebesgeschichte.

Hin und wieder war bei der Geschichte dann aber doch die Luft draußen. Man beobachtet Reed wie er immer und immer wieder einen Fehler begeht und ich dachte mir mit der Zeit, irgendwie sollte er es jetzt aber schon mal kapiert haben. Zwischendurch waren auch etwas langatmige Passagen. Ich vergebe deswegen hier nur einen halben Weltentaucher.



3. Kriterium: Die Charaktere.

Reed und Ella, die beiden Hauptcharaktere, mochte ich eigentlich von Anfang an. Wie die beiden miteinander umgehen, bzw. wie sie auf andere reagieren fand ich schön mit an zu sehen. Ella war mir jedoch hin und wieder nicht ganz realistisch. Da man ihre Gedanken so genau beobachten konnte, fand ich ihren Charakter teilweise fehlerhaft. Ella hat ihre Mutter verloren und ist seitdem auf sich gestellt. Sehr wenig Geld und oft kein Dach über den Kopf. Sie rennt deswegen, wenn es Probleme gibt, oft gleich davon. Das kann ich nachvollziehen, denn es hält sie ja nichts dort. Dann wohnt sie bei den Royals. Sie wird von Reed verletzt und rennt wieder weg. Okay, verstanden. Sie ist eine Person die sich nicht gern Konfrontationen stellt. Dann aber hilft sie jemanden in der Schule und behauptet sich vor den ganzen Schülern. So selbstbewusst und auch so stark. Ich konnte diese Entwicklung nicht ganz nachvollziehen.

Ich vergebe hier nur einen halben Weltentaucher.

4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 


Das Buch war absolut spannend! Klar, die paar etwas langweiligeren Passagen, aber sonst wirklich ein aufregendes Buch. Die Dinge passieren Schlag auf Schlag und mit vielen hätte ich nicht gerechnet. Außerdem ist da noch die Spannung zwischen Ella und Reed die sich immer weiter aufbaut und fast bis ins unermessliche steigt. Und gleichzeitig wartet man schon auf den nächsten Fehler. Ich habe das Buch in zwei Tagen gelesen.



5. Kriterium: Die Schreibweise.

Mir hat die Schreibweise sehr zugesagt. Schon ein paar nicht so schöne Ausdrücke sind gefallen, aber da hab ich einfach drüber weggesehen. Auch wurde dieses jugendliche Denken sehr schön eingefangen. Die Naivität und die Leichtigkeit der Charaktere wurde sehr gut dargestellt. Auch wenn deren Probleme eher etwas für Erwachsene sind, gefiel es mir wie die Autorinnen damit gespielt haben.

Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Weltentauchern. Die Meinungen dieser Reihe sind ja wirklich sehr gespalten und ich kann jede davon nachvollziehen. Mir gefällt sie sehr gut und ich würde mich auch sehr über eure Erfahrungen per Kommentar freuen! 

  (5)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(33)

49 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

natur, pflanzen, bäume, umwelt, biologie

Green net

Wilfried von Manstein , Sascha Morawetz
Fester Einband: 412 Seiten
Erschienen bei Moritz Boerner Verlag, 01.12.2016
ISBN 9783942498203
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Pflanzen und Tiere sind ein wichtiger Teil unserer Erde. Es ist wunderschön diese Vielfalt der Evolution zu betrachten. Vom einfachsten zum komplexesten Organismus, ist alles mit dabei. Wir Menschen sind am besten entwickelt, was uns eigentlich schlauer machen sollte, oder? Unser Körper ist in der Lage komplexer zu denken als jedes andere Tier und wir haben ein einzigartiges Gedächtnis. Ein Wunder der Natur! Leider benutzen wir unseren Verstand viel zu wenig! Wir zerstören diese schöne Vielfalt und wissen sie einfach nicht zu schätzen. "Pflanzen haben keine Gefühle!" "Tiere sind uns unterwürfig!" Wie grausam wir Menschen doch sind!!! Gott sei Dank gibt es auch genug Querdenker unter uns, die noch ihren Verstand verwenden und erkennen, wie schön und wie einzigartig jeder Organismus doch ist! Tierschützer, und viele Organisationen kämpfen gegen diese Missachtung der Natur.
Dieses Buch ist für mich ein gutes Beispiel dafür, wie man die Natur um uns herum sehen sollte. Dieses Jugendbuch kann Jugendlichen die Augen öffnen! Ich finde, es hat Potential dazu. Wir sehen die Welt mal aus der umgekehrten Perspektive und erfahren, wie uns Pflanzen sehen. Der Autor hat eine Welt kreiert, in der die Pflanzen lebendig werden und die Tiere sprechen können. Sie kämpfen für ihr Recht.

1.Kriterium: Die Idee des Buches.

Das Cover und der Klappentext des Buches haben mich sehr neugierig auf den Inhalt gemacht. Dieser Junge, der mit den Bäumen redet ist eine perfekte Hauptperson für dieses Buch. Man sieht hier wieder sehr gut, dass genau solche Menschen, die in gewisser Weise benachteiligt sind, oft diese einfachen Dinge besser schätzen können. Deswegen ist es finde ich schon einmal ein hervorragendes Jugendbuch.

Das Buch ist aber auch etwas verrückt, muss ich dazu sagen. Die Welt die der Autor geschaffen hat ist voll mit eigenartigen Dingen, die man sich vielleicht nicht sofort einwandfrei vorstellen kann. Kinder bzw. Jugendliche werden sich hierbei noch etwas leichter tun, denn ihre Fantasie lässt noch viel mehr zu als bei uns Erwachsenen. Ausnahmen natürlich ausgeschlossen. ;) Das Buch ist natürlich auch für Erwachsene geeignet, durch den realen Hintergrund der Geschichte.

Mir gefiel es sehr gut, wie die beide Fronten dargestellt werden. Dass es zum Beispiel auch auf der Seite der Natur einen "Bösewicht" gibt. Das hat das ganze etwas aufgelockert.

2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

Ich habe schnell in das Buch hineingefunden. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, sodass man es schnell mal auf die Seite legen kann. Dass das Buch 412 Seiten hat habe ich fast gar nicht gemerkt, denn ich wurde so in die Geschichte hineingezogen. Der Autor erzeugt mit seiner bildlichen Schreibweise für schöne Bilder, die wie ein Film ablaufen.

Ich ziehe hier jedoch einen halben Weltentaucher ab, weil für mich gewissen Entscheidungen und auch der Handlungsverlauf nicht immer schlüssig waren. Das hat mich dann doch etwas gestört, weil es mich aus den Lesefluss riss.

3. Kriterium: Die Charaktere.

In diesem Buch kommen sehr viele Charaktere vor. Zum Beispiel viele verschiedene Pflanzen mit ausgeklügelten Charakter. Das hört sich jetzt alles toll an, aber die Gefühle haben mir dabei einfach gefehlt. Das Gesprochene kam nicht 100% rüber und ich wusste nicht immer, warum diese Person / Pflanze jetzt so reagiert wie sie reagiert. Gerade bei so einem Thema wären finde ich sehr viele Gefühle zu wecken gewesen. Da hat sich der Autor aber eher auf die Handlung konzentriert. Deswegen gibt es bei mir hier nur einen halben Weltentaucher.

4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat.

Ich habe, wie schon erwähnt, sehr schnell in das Buch hineingefunden und bin auch rasend schnell vorangekommen. Die Spannung hat jedoch im Mittelteil finde ich sehr stark nachgelassen, was wahrscheinlich auch an den fehlenden Gefühlen und die mir nicht schlüssigen Entscheidungen gelegen hat.

5. Kriterium: Die Schreibweise.

Die Schreibweise des Autors ist sehr bildlich und genau auf den Punkt gebracht. Er verliert seine Story nie aus den Augen und ich als Leser habe gemerkt, dass er immer den roten Faden vor Augen hatte. Das fand ich sehr angenehm zu lesen.

Das Buch bekommt von mir 3,5 von 5 Weltentauchern. Ich hätte mir ehrlich gesagt etwas mehr erwartet, vorallem von den Gefühlen her. Trotzdem finde ich das Buch großartig und es ist auch für Erwachsene ein schönes Abenteuer. Wenn man sich auf die verrückten Ideen einlässt und in diese surreale Welt eintaucht, dann kommt man mit einem Lächeln wieder heraus.

  (5)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(25)

61 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

fantasy, steampunk, archäologie, ebook, wächter

Der Schatz der gläsernen Wächter

Dane Rahlmeyer
E-Buch Text: 438 Seiten
Erschienen bei null, 29.09.2011
ISBN B005R0S5WS
Genre: Fantasy

Rezension:


Ich finde den Titel des Buches wirklich interessant. Gläserne Wächter klingt sehr vielversprechend. Dieses Buch ist voll von Fantasie. Eine verschollene Insel? Eine neu erfundene Welt, die vom Autor so detailliert beschrieben wird, sodass sie einem sehr real vorkommt. Und was hat diese junge Archäologin Kriss damit zu tun? Ein kurzes Abenteuer, das aber sehr viel Spaß gemacht hat.


1.Kriterium: Die Idee des Buches.
Ich finde die Idee des Buches sehr gut. Als ich von diesen Palästen gelesen habe, dieser Welt mit der keiner gerechnet hat, war ich absolut von der Geschichte gefangen genommen. Dazu kommt das Abenteuer und die Rätsel und für so etwas bin ich immer zu haben. Die Inhaltsangabe beschreibt das Buch und seine Geheimnisse eigentlich schon ganz gut! ;)
 


2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.


Das Buch ist ein Abenteuerroman und liest sich auch absolut so. Spannende und rasante Passagen treffen auf detaillierte langsamere Teile. Im Buch kommen auch viele neue Wortschöpfungen vor, mit denen ich mich leider nicht so anfreunden konnte. Bestimmte Wesen die unseren echten Tieren ähneln wurden einfach anders benannt. Das hat für mich ein bisschen den Lesefluss gestört.


Die Kapiteln haben eine angenehme Länge und auch wenn man das Buch mal auf die Seite legt findet man schnell wieder hinein. Hin und wieder waren mir die Handlungen aber zu sprunghaft und ich konnte nicht ganz nachvollziehen, warum das ganze passiert.


 


3. Kriterium: Die Charaktere.


Ich fand die Charaktere zwischenzeitlich ansprechend, jedoch konnte ich mich nicht so mit ihnen anfreunden. Sie wirkten mir von zeit zu zeit zu naiv und irgendwie waren mir ihre Entscheidungen nicht immer schlüssig. Sie wirkten mir zu sprunghaft und ihre Handlungen waren oft nicht nachvollziehbar. Ich habe im Internet viele Meinungen gelesen, die genau das Gegenteil von den Charakteren sagen, aber hier sieht man gut, wie unterschiedlich solche Dinge aufgefasst werden. Die Charaktere fand ich zusammengefasst ok und vergebe hier einen halben Weltentaucher.


 


4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 


Das Buch war trotz seiner über 400 Seiten sehr kurzweilig. Es lies sich sehr schnell lesen und ich hab das Abenteuer sehr genossen. Spannend war es jedoch nicht immer. Es gab einige Passagen die sich etwas gezogen haben und am Anfang kam ich nur langsam in die Geschichte rein.


 


5. Kriterium: Die Schreibweise.


Mir gefiel die Schreibweise des Autors sehr gut. Er beschreibt seine neue Welt sehr detailliert und genau, sodass man sich alles gut vorstellen kann. Der Autor hat es aber gut getroffen und sich nicht darin verloren, sodass die Geschichte immer noch zügig weiterging.




Das Buch bekommt von mir 3,5 von 5 Weltentauchern. Die Geschichte war geheimnisvoll und hat mich doch sehr gefangen genommen. Ich hätte mir von den Charakteren nur etwas mehr gewünscht.

  (7)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(98)

195 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 83 Rezensionen

zeitreise, liebe, fantasy, forever 21, jugendbuch

Forever 21

Lilly Crow
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.03.2017
ISBN 9783846600443
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ein Zeitreiseroman ist finde ich schon immer was Feines. Gemischt mit einer Liebesgeschichte, und ein bisschen Fantasy kann eigentlich gar nichts mehr schiefgehen. Ava ist mit einem Fluch belegt, und muss Leuten helfen… Naja,…das war‘s dann aber auch schon..


Der Klappentext des Buches sowohl auch die Leseprobe waren sehr vielversprechend. Ich erwartete ein Abenteuer durch die Zeit, ein Liebesroman gemischt mit einer Menge fantastischer Ideen. Leider ist es so aber nicht gekommen. Die Autorin lässt den Leser ziemlich lange im Dunkeln sitzen. Warum sie jetzt eigentlich diese Gabe hat durch die Zeit zu reisen? Puh… Und so richtig erfährt man das auch irgendwie nie. Die Autorin hat sich nicht auf die Geschichte von Ava konzentriert, sondern eher auf die Geschichten der anderen Leute denen sie helfen soll. Grundsätzlich gefällt mir diese Idee auch sehr gut, es war aber nicht das was ich erwartet habe. Ich ziehe deswegen einen halben Weltentaucher ab.


Der Anfang der Geschichte ist schon sehr spannend aufgebaut und man wird als Leser gleich blind in die Geschichte geworfen. Das gefiel mir sehr gut und man kannte sich auch schnell aus. Sie ist zurückgereist in die Zeit und muss auf gewisse Hinweise achten und zwei Personen zusammenbringen. Sie ist sozusagen ein Hilfsmittel. Mir gefallen diese Sprünge, denn die Autorin hat es geschafft, dass man sich als Leser sehr in diese Zeit hineinfühlen kann. Sonst ist irgendwie immer alles gleich aufgebaut. Ava springt von Zeit zu Zeit. Sie trifft erneut auf Personen die sich als Liebende noch nicht gefunden haben und das Universum teilt ihr mit, was sie zu tun hat. Die Hinweise fand ich leider zu ähnlich und man hat gewusst, dass natürlich alle Geschichten gut ausgehen werden. Zwischendurch gab es kleine Hinweise auf Avas Hintergrundgeschichte, aber halt nicht in dem Ausmaß wie ich es mir gewünscht hätte. Die Idee hätte meiner Meinung nach viel mehr zu bieten gehabt. So las sich das Buch leider sehr oberflächlich und leicht dahin und mir fehlte einfach der Tiefgang. Auch hier bekommt das Buch nur einen halben Weltentaucher.


Die Charaktere im Buch wechseln natürlich öfters, nur Ava bleibt beständig. Ich mochte sie auf Anhieb. Sie ist eine sehr liebe Person und wirkt auch sehr selbstbewusst. Durch ihren Fluch ist sie auch sehr hilfsbereit und es ist wirklich schön zu beobachten, wie sich Liebende endlich finden. Auch die vielen Nebenpersonen die auftauchen haben etwas an sich, haben aber doch nur wenig Tiefgang. Ich hätte mir auch hier mehr gewünscht. Weniger Zeitreisen dafür mehr tiefgehende Charaktere. Ich ziehe hier einen halben Weltentaucher ab.


Spannung war zwischendurch schon vorhanden und es hat mich eigentlich auch ziemlich gepackt. Da das Buch relativ dünn ist, ließ es sich auch schnell lesen. Spannend war es meistens dann am Ende der kleinen Geschichten. Also immer wenn es sie ihre Aufgabe fast geschafft hat. Der Weg dort hin war sehr nett beschrieben, konnte mich aber leider nicht überzeugen. Es wirkte dadurch doch sehr langatmig und eher wie eine Aufzählung von einzelnen Storys. Es fehlte einfach der Tiefgang. Auch hier gibt es nur einen halben Weltentaucher.


Der Schreibstil der Autorin war angenehm und es ließ sich sehr schnell lesen. Mir kommt vor, dass der Anfang des Buches viel besser ausgearbeitet war und der Schreibstil dann von Kapitel zu Kapitel nachgelassen hat. Anfangs wurde die Umgebung noch sehr schön beschrieben, was mir dann am Ende gefehlt hat. Auch hier gibt es nur einen halben Weltentaucher.


Das Buch bekommt von mir 2,5 von 5 Weltentauchern. Die Idee hätte soviel mehr ermöglicht und ich war ehrlich gesagt enttäuscht, dass es das schon gewesen ist. Ava ist mit ihren 21 Jahren die perfekte Hauptperson für diesen Roman nur konnte sie auch mich nicht überzeugen. Es ist ein Zeitreiseroman der leider zu wünschen übrig lässt. Wer gerne kurze Geschichten hat, die man nebenbei lesen kann, ist hier richtig.

  (9)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(123)

339 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 73 Rezensionen

jugendbuch, anna pfeffer, tod, freundschaft, familie

Für dich soll's tausend Tode regnen

Anna Pfeffer
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbj, 12.09.2016
ISBN 9783570171554
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Ein Jugendbuch wie ich es noch nicht gelesen habe. Es ist schon einige Zeit her, als ich das Buch las, habe aber leider erst jetzt die Zeit gefunden meine Meinung dazu zu schreiben. Das zeigt auch, wie stark das Buch an mir hängengeblieben ist und ich würde es auch sofort nochmal lesen, wenn meine Erinnerung danach nachlässt. Es hat mich unterhalten und mich zum lachen gebracht. Ein Buch mit einem Mädchen das ich auf Anhieb mochte... Außerdem ist "Für dich soll's tausend Tode regnen" von meinen Lieblingsautorinnen geschrieben und ich hatte hohe Erwartungen. Wie ihr sehen werdet,wurden meine Erwartungen sogar übertroffen.
 


1.Kriterium: Die Idee des Buches.


Emi und Erik. Ein Dreamteam oder eben auch nicht. Emi ist eigentlich ein ganz normales Mädchen das auch ihre Eigenarten hat. Ihre Eigenarten sind jedoch sehr ungewöhnlich. Sie hat ein Buch in dem sie skurrile Tode sammelt und denkt sich auch gerne Tode für andere Leute aus. Egal ob sie diese nur auf der Straße trifft oder in der Schule. Egal ob sie von einer Schlange gebissen werden und dann ganz ungünstig stürzen. Alles ist mit dabei. Aber keine Angst! Das Buch ist wirklich harmlos. Die Tode werden relativ humorvoll dargestellt und auch gefällt mir die Art wie die Autorinnen mit einem so ernsten Thema umgehen sehr gut. 


Dahinter ist natürlich auch eine Liebesgeschichte versteckt die wirklich süß ist und das ganze Buch nochmal spannend macht. Emi und Erik sind ein so unterschiedliches und doch sehr gleiches Team was die Geschichte nochmal sehr interessant macht. Für diese ungewöhnliche Idee und für dieses ungewöhnliche Mädchen Emi gibt es einen ganzen Weltentaucher von mir.






2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.


Der Leser bekommt einen sehr guten Einblick in Emis Gedanken. Man begleitet sie Schritt für Schritt, erlebt mit ihr ihre Fantasie die fantasiereicher nicht sein kann und begibt sich mit ihr in den Alltag. Das ganze Buch besteht eigentlich daraus, dass Emi und Erik sich gegenseitig Aufgaben geben. Und jeder ist so stur und eigensinnig, dass sie auch die verrücktesten Aufgaben erledigen nur um den anderen wieder eins reinzuwürgen. So begleitet man sie von einem zum anderen bis sich irgendwann daraus mehr ergibt. 


Ich hätte mir laut dem Klappentext ehrlich gesagt ein bisschen mehr Tode gewünscht. Anfangs waren es noch viele, aber mit der Zeit haben diese Ideen nachgelassen. Das fand ich schade, werde aber deswegen nichts abziehen.


Mir gefällt auch sehr gut, wie das Buch gestaltet wurde. Die Seiten sind mit einem schwarzen Rand umgeben und das erfreut sowohl mich als Leser und ganz sicher auch die Jugendlichen. Dadurch wird das ganze zu was neuem!






3. Kriterium: Die Charaktere.


Die wichtigsten Charaktere wären natürlich Emi und Erik. Emi mochte ich auf Anhieb, obwohl sie eigentlich genau das Gegenteil von mir ist. Sie trägt gern schwarze Sachen, hat lauter düstere Gedanken und faucht wenn es sein muss jeden an. Aber vielleicht ist genau das was sie für mich interessant macht. Auch diese Verrücktheit mit ihren Toden und ihren Gedanken. Durch Emi wird das Buch zu einem ganz neuen Jugendbuch, das sich von den anderen abhebt!


Und dann ist da noch Erik. Der coole von dem sich alle fern halten und die Mädchen ihn anschmachten. Ein bisschen wie Damon von Vampire Diaries nur ohne das Vampir Ding. Und wie wir alle wissen: auch solche Kerle haben einen weichen Kern.


An sich finde ich die Figuren sehr realistisch dargestellt. Sie verhalten sich wie andere Jugendliche auch in diesem Alter, abgesehen von den verrückten Aufgaben, wirken sie sehr authentisch. 






4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 


Ich fand das Buch spannend, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sie die verschiedenen Aufgaben lösen und wie sich die Beziehung zwischen den beiden entwickelt. 


Zwischendurch hat das aber ein bisschen nachgelassen. Ich kann gar nicht genau sagen, woran es gelegen hat, aber zwischenzeitlich hat einfach ein bisschen was gefehlt. Sorry, dass ich es nicht erklären kann. Ziehe deswegen einen halben Weltentaucher ab.






5. Kriterium: Die Schreibweise.


Ich habe schon viele Bücher der Autorinnen gelesen und kenne ihren Schreibstil schon sehr gut. Hier ist er finde ich sehr gut hervorgekommen, weil sie dieses Verrückte einfach sehr gut beschreiben können und so tolle Ideen haben. Es kommt immer wieder was neues was man so nicht erwartet hätte und die beiden haben eine tolle Fantasie. 


Das Buch ist auch sehr angenehm zu lesen und es geht alles flüssig dahin.


Das Buch hat fast die ganze Punktezahl erreicht und auch wirklich verdient. Es ist ein Jugendbuch das mal ganz anders ist und ich so noch nicht kannte. Die Schreibweise ist sehr ansprechend und zieht einen in die Geschichte hinein. Ich kann das Buch sehr empfehlen. Nicht nur Jugendliche werden ihre Freude daran haben!

  (11)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(11)

15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

uta reichardt, im wolfsland, 2017

Im Wolfsland

Uta Reichardt
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei fabulus Verlag, 03.02.2017
ISBN 9783944788487
Genre: Jugendbuch

Rezension:


„Im Wolfsland“ ist ein Jugendbuch das im Fabulus-Verlag erschienen ist. Es dreht sich alles um die 14-Jährige Lou, die auf Klassenfahrt geht und natürlich geht alles rund um sie herum schief. Als sie sich in den Wald flüchtet, trifft sie dort auf sehr unerwartete Personen. Da wäre zum Beispiel der rätselhafte Lupo… Was es mit den Wölfen auf sich hat? Naja, die sind auch dort. ;)


Das Buch ist für Leser zwischen 12 – 15 Jahren geschrieben worden. Ich hätte das Buch persönlich mit 12 oder 13 gelesen. Für mich wäre es ab 14 schon zu kindlich gewesen. Da ist aber jeder Jugendliche anders und ich bin persönlich auch kein so guter Richtwert glaube ich. Kinder die viel lesen, würden es so wie ich zwischen 12 und 13 lesen. Meine Meinung.
 


1.Kriterium: Die Idee des Buches.


Das Buch erzählt nicht nur die Geschichte der armen Lou, die sich in ihrer Klasse nicht wohl fühlt, sondern die Autorin geht auch etwas näher auf die Wölfe ein, die dort im Gebiet von Deutschland leben. Es gibt natürlich zwei Parteien, die einen mögen die Wölfe, die anderen wieder nicht. Dann kommt Lou ins Spiel und der Leser wird aus der Klasse gerissen und rein in den Wald.


Ich finde die Idee wirklich gut, weil es den Jugendlichen zeigen kann, wie wichtig und wie schön Tiere sind und das man sie unbedingt schützen soll. Das ganze zusammen mit alltäglichen Problemen die man so als Außenseiter in der Schule hat. Ich vergebe hierfür einen ganzen Weltentaucher.


 


2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.


Als ich mir so den Inhalt bzw. auch den Titel durchgelesen habe, habe ich ein bisschen was anderes erwartet. Um ehrlich zu sein hab ich mir ein bisschen Fantasie erwartet… Die Hälfte des Buches dreht sich dann doch aber allein um Lou und welche Probleme sie bei der Klassenfahrt hat. Diese Probleme führen dann dazu, dass sie rausgeschmissen wird und sie in den Wald flüchtet. Grundsätzlich ist dieser Anfang der Geschichte dann doch für die weitere Handlung des Buches wichtig, aber mir hätte es besser gefallen, wenn das kürzer gehalten wird.


In der zweiten Hälfte des Buches kommt die Geschichte mit den Wölfen und ich finde diese sehr schön ausgearbeitet. Die Leser können mit den Wölfen in ihre Welt eintauchen und die Sichtweisen der Personen kennenlernen.


Das Buch ist ein Hardcover und ich finde es wirklich sehr schön gestaltet. Die Augen treten an dem Cover hervor und sind aus einem speziellen glänzenden Material. Was mir nicht so gefällt sind dann die Buchseiten, wenn das Buch zu ist. Sie sind gelblich gefärbt worden. (innen sind sie weiß, keine Angst ;) ). Ich finde das leider nicht sehr ansprechend, weil die Farbe nicht mit dem schönen Cover harmoniert.


img_7957.png


3. Kriterium: Die Charaktere.


Die Jugendlichen werden in dem Buch finde ich sehr oberflächlich und typisch Kind dargestellt. Im Gegensatz zu Lou, die zwar auch noch ihre Macken hat, sie aber an sich etwas reifer wirkt. Das Buch hat sehr viele direkte Reden und die Charaktere sprechen eigentlich dauernd miteinander. Es gibt ganze Seiten voll mit Wortwechsel. Das finde ich an einem Jugendbuch sehr gut! Denn Jugendliche die nicht so gerne lesen werden damit ihre Freude haben.


Auch hier vergebe ich einen ganzen Weltentaucher, weil die Charaktere für ein Jugendbuch absolut in Ordnung sind.


 


4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 


Njein. Ich habe es oben schon angesprochen: die erste Hälfte war mir, obwohl viel passiert ist und viele Konflikte zwischen den Jugendlichen aufgetreten sind zu trocken. Mich hat die Geschichte zuerst gar nicht gepackt, weil es irgendwie die typische Geschichte ist. Ein Mädchen hat wieder mal Probleme. Ich ziehe deswegen einen halben Weltentaucher ab, weil ich finde, dass die Geschichte mehr Spannung auch am Anfang zugelassen hätte.


 


5. Kriterium: Die Schreibweise.
Es gibt im Buch sehr viele ausgearbeitete Gespräche. Sie reden seitenlang hin und her und ich finde das für ein Jugendbuch sehr gut. Auch gefällt mir die Schreibweise der Autorin. Sie geht auf gewisse wichtige Details ein, verliert sich aber auch nicht darin. Beispielsweise kurze Beschreibungen der Schauplätze, man hat aber trotztem einen guten Überblick. Auch die Überlegungen von Lou haben mir sehr gut gefallen. Sie wirkt durch ihre Gedankengänge sehr sympathisch und man muss sie einfach mögen.




Das Buch bekommt von mir fast alle Weltentaucher. Mir hat die Thematik sehr gut gefallen und auch wie die Autorin mit dem Thema Wölfe umgeht ist sehr lehrreich und informativ. Alles in allem ist es ein gutes Jugendbuch das ich persönlich für 12-14 Jährige empfehlen würde.

  (9)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(94)

200 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 82 Rezensionen

glühbirne, erfinder, stromkrieg, edison, thomas edison

Die letzten Tage der Nacht

Graham Moore , Kirsten Riesselmann
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.02.2017
ISBN 9783847906247
Genre: Historische Romane

Rezension:


Früher war es in der Nacht noch dunkel. Kerzen waren die einzige Möglichkeit den Tag noch länger genießen zu können. Für uns heutzutage überhaupt nicht mehr vorstellbar. Die Elektrizität bzw. die Glühbirne hat alles verändert. Die Nacht wird zum Tag und auch umgekehrt. Die Glühbirne ist etwas, was uns gar nicht mehr auffällt. Wir haben sehr viele von ihnen, aber wir wissen sie eigentlich nicht mehr zu schätzen. Elektrisches Licht ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Deswegen kennen glaube ich auch sehr wenige die wahre Geschichte hinter dieser Erfindung. Sie lief nicht so reibungslos wie man vielleicht denken mag. Der Autor Graham Moore hat viele Aufzeichnungen hergenommen und ein Buch auf wahren Begebenheiten geschrieben. Zusätzlich hat er noch ein paar erfundene Dinge bzw Halbwahrheiten eingefügt und entstanden ist das Buch " Die letzten Tage der Nacht".


1.Kriterium: Die Idee des Buches.


Das Buch ist mir sofort ins Auge gestochen: dieses wunderschöne Cover das schon so viel verspricht. Außerdem ist es ein Thema, über das ich nie wirklich nachgedacht habe, sich aber rausgestellt hat, dass es mich sehr interessiert. Damalige Wissenschaftler hatten es nicht leicht. Ich sag mal so: Einstein kennt ja jeder. Wir wissen wie er aussieht und was er ungefähr hervorgebracht hat. Wenigere wissen, dass Edison die Glühbirne erfunden hat und sich damals mit einigen anderen Personen wild gestritten hat. Ich hab mich sofort gefragt, warum wissen wir eigentlich so wenig über seine Geschichte. Warum lernt man nicht in der Schule, was für eine Erfindung sich dahinter verbirgt? Es ist mega spannend, denn wie wir wissen sind Wissenschaftler oft ein eigenes Völkchen. Und dieses Buch bringt es nur zu gut auf den Punkt, wie die Wissenschaftler damals getickt haben.


Die Idee, Edisons Geschichte aus der Form des Anwalts Paul zu erzählen finde ich deswegen auch großartig. So sieht man von außen, wie ihn andere Leute gesehen habe. Auch lernt man in diesem Buch sehr viel, auch wenn es nur wenige Fakten sind. 


Für die Idee bekommt das Buch einen ganzen Weltentaucher. Sowas hat in den Bücherregalen von uns allen noch gefehlt!






2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.


Die Geschichte wird aus der Sicht von Paul erzählt, der Anwalt der zwischen den verrückten Wissenschaftlern steht. Man blickt in seine Gedanken, lernt durch ihm neues kennen und kann sich auch einer kleinen Liebesgeschichte hingeben. Das Buch ist aber trotz des schon recht wissenschaftlichen Themas nicht kompliziert aufgebaut. Die Geschichte geht dahin und jeder von uns versteht die Dinge die geschrieben stehen, finde ich. Es war nicht so kompliziert und wenn mal gefachsimpelt wurde, ergab trotzdem alles einen Sinn.






3. Kriterium: Die Charaktere.


Ich fand Paul, also eigentlich die Hauptperson sofort sympathisch. Er ist weder abgehoben noch arrogant, sondern ein ganz normaler Anwalt der fast mit beiden Beinen im Leben steht. Er ist mutig und versucht das beste aus der Situation herauszuholen. Sehr schön zu beobachten fand ich die Konflikte die sich zwischen ihn und anderen Personen ergaben. Wenn er mit Edison sprach oder wenn auch mal Tesla dazukam. Paul hat finde ich eine besondere Art, sodass man ihn einfach mögen muss.


Im Hinterkopf hatte ich immer, dass das Buch auch verfilmt wird. In der Hauptrolle steht Eddie Redmayne. Er verkörpert Paul und ich finde, dass es keinen besseren Schauspieler für diese Rolle gibt. Wenn ich las, hatte ich Eddie genau vor Augen. Diese leichte Unsicherheit die ich auch bei Paul beobachtete. Also perfekte Wahl!


Jetzt möchte ich auch noch auf die Wissenschaftler eingehen. Da gab es ja dann doch einige. Interessant waren die versteckten Geheimnisse denen man als Leser nach und nach auf die Spur kam und der für mich vorher recht bemerkenswerte Edison wurde in ein anderes Licht getaucht...


Ich fand die Charaktere sehr realistisch dargestellt und ich konnte mir vorstellen, dass alles genau so passiert ist, obwohl ich wusste das bestimmte Teile nur erfunden waren. Es wirkte sehr authentisch und glaubwürdig.






4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 


Ich finde, dass es anfangs etwas gedauert hat, bis ich richtig in die Geschichte reingefunden habe. Der Schreibstil war dann doch etwas anspruchsvoller als gedacht und es wird viel Information in die Seiten gelegt. Die Geschichte nahm dann langsam Fahrt auf und es hat mich dann nach den ersten 50 Seiten auch endlich richtig gepackt. Man verfolgt diesen Prozess, die Geheimnisse die Konflikte etc. Das alles macht das Buch fesselnd.


5. Kriterium: Die Schreibweise.


Wie schon erwähnt fand ich es anfangs etwas schwierig mich mit dem Schreibstil auseinander zu setzten. Es wird zwar die Geschichte doch sehr einfach erzählt, trotzdem war es ein bisschen gewöhnungsbedürftig. 


Das Buch hat die volle Punktezahl verdient, denn das Finale und die Aufdeckung der Geheimnisse hat mich dann zum Schluss noch einmal ordentlich gepackt. Ein Buch für Jedermann das wirklich Spaß gemacht hat und es sind auch einige wichtige Fakten hängen geblieben. Ich kann es sehr empfehlen!

  (7)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(8)

22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

tötet uns alle, dan wells, science-fiction, dystopie, partial-saga

Tötet uns alle

Dan Wells
Flexibler Einband: 1.552 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.07.2016
ISBN 9783492280792
Genre: Science-Fiction

Rezension:


Ich bin, was Dystopien anbelangt, immer sehr anspruchsvoll und skeptisch. Eine normale Geschichte ist für mich nichts, da muss schon viel viel mehr dahinterstecken. Und genau das ist der Grund, warum ich mich an Dan Wells gewandt habe. Seine Bücher versprechen sowohl Ratlosigkeit als auch Verrücktheit und viel Spannung! Dazu kommt noch dieses total absurde Zukunftsszenario. Eine Dystopie, die auch gleichzeitig ein Thriller ist. Absolut bemerkenswert und absolut und unglaublich gut! Die Menschen werden vernichtet von künstlichen Wesen? Laut Dan Wells schon!




1.Kriterium: Die Idee des Buches.


Die Idee hat mich sofort in ihren Bann gezogen, denn diese Dystopie verspricht viel Spannung und viel Neues. Neue Wesen auf der Erde und wir Menschen sind nur mehr eine Minderheit. In der Mitte des Geschehens eine 16 Jährige die mutig sein muss. Die Welt wird von Dan Wells ausführlich beschrieben, sodass man sich das Zukunftsszenario sehr gut vorstellen kann. Auch diese neuen Wesen treten in ein besonderes Licht, und man lernt diese genau kennen (ist ja in vielen Büchern so, dass neue Wesen eher unbekannt bleiben). Ich war begeistert!








2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.


Dieser Gesamtband beinhaltet alle drei Bände der Reihe. Die Bände sind natürlich mit eigenen Titelbildern voneinander getrennt . 


Das Buch ist dadurch sehr schwer: über 1000 Seiten. Ich hatte damit am Anfang überhaupt kein Problem und war froh, alle Bände gleich zusammen zu haben. Aber mit der Zeit wurde es etwas nervig. Es war dann doch zu dick, bzw viel zu schwer. Das Buch konnte ich nirgends mitnehmen, weil es viel zu unhandlich ist und meine Schultern schmerzen lässt. Gleichzeitig sind die Seiten so dünn, dass man die nächste Seite bereits sehen kann. Im Nachhinein hätte ich mich für die einzelnen Bände entschieden.


Mir gefällt der Aufbau der Reihe sehr gut. In Band 1 lernt man alles genau kennen und erfährt mehr über die Problematik. Das ganze ist verbunden mit einer tollen Protagonistin, die ich hervorragend finde, und spannenden Ereignissen. Band 2 und 3 sind tolle Fortsetzungen. Oft sind diese Fortsetzungen bei Dystopien nicht sehr gut und oft ist Band 3 nur mehr so dahin geschrieben (Beispiel Panem). Dan Wells hat es aber geschafft die Spannung bis zum dritten Band zu steigern! Jeder Band war besser als der vorherige und ich hab die Reihe verschlungen!






3. Kriterium: Die Charaktere.


Die Charaktere sind anspruchsvoll und auch liebevoll ausgearbeitet. Die Protagonistin ist mir ans Herz gewachsen und es hat Spaß gemacht sie in verschiedenen Situationen zu beobachten. Noch dazu kommen diese künstlich erschaffenen Menschen, diese neue Rasse, die immer wieder für Überraschungen gut ist. Der Autor hat sie sehr bildlich dargestellt, sodass man als Leser überhaupt kein Problem hat sie sich vorzustellen. Das ist ja oft nicht so einfach, wenn man unbekannte Wesen in Büchern vorfindet.




4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 


Wie oben schon erwähnt, steigert sich die Spannung innerhalb jedes Buches, sowohl auf die ganze Reihe gesehen wird es immer aufregender. Die Ereignisse überschlagen sich und man möchte gleich nach jedem Band mit dem nächsten starten.






5. Kriterium: Die Schreibweise.


Der Autor greift auch einige wissenschaftliche Fakten zurück, was mich begeistert hat. Die Bücher sind dadurch sehr komplex und auch sehr glaubwürdig aufgebaut. Die wissenschaftlichen Ausdrücke sind jedoch kein Problem, weil sie verständlich erklärt werden.
Das ist das zweite Buch, das ich von dem Autor gelesen habe, und ich wurde nicht enttäuscht! Die Reihe ist besonders ausgearbeitet und sein Schreibstil liest sich locker und leicht.






Das Buch, bzw die drei Bücher, bekommen von mir eine Gesamtbewertung von 5 von 5 Weltentauchern. Die Reihe hat mich fasziniert und der Autor ist in meiner "Lieblingsautorenliste" noch einige Plätze höher gerückt. Ich kann die Reihe sehr empfehlen!

  (7)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(75)

140 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 65 Rezensionen

science fiction, dan wells, bluescreen, zukunft, jugendbuch

Bluescreen

Dan Wells , Jürgen Langowski
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 04.10.2016
ISBN 9783492280211
Genre: Fantasy

Rezension:


"Bluescreen" ist das erste Buch, das ich von Dan Wells gelesen habe. Wir befinden uns hier in der Zukunft und jeder ist online. Zu jeder Stunde, Minute, Sekunde. Das Leben findet nicht mehr in der Wirklichkeit statt, sondern virtuell. Nur mehr das zählt und nur mehr das ist wichtig. Als wäre das nicht schon beängstigend genug für uns Leser, kommt auch noch eine eigenartige Droge ins Spiel. "Bluescreen" verspricht dir vieles...




1.Kriterium: Die Idee des Buches.


Ich war von dem Klappentext hin und weg. Ich liebe genau diese Art von Science Fiction: alles worüber sich die heutigen Menschen Sorgen machen tritt ein und wenn es zusätzlich auch noch so real wirkt, ist es perfekt. Der Autor hat die Zukunft finde ich sehr realistisch dargestellt und ist mit seiner Idee nicht über den Horizont hinausgeschossen sondern bewegt sich in einer noch annehmbaren Grenze. Sehr gefiel mir dann das Extreme in diesem Buch: diese Droge. Und natürlich viele Geheimnisse hinter dieser Droge: woher kommt sie, wie funktioniert sie. Zusammen mit der Protagonistin geht man diesen verschwörerischen Tatsachen nach...






2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.


Die Geschichte wird aus der Sicht von Marisa erzählt. Durch sie habe ich einen sehr guten Einblick bekommen, wie die Jugend im Jahr 2050 denkt. Es ist erschreckend und doch so vorstellbar, dass es bald einmal so sein wird.


Zusammen mit ihr gerät man als Leser dann auf die falschen Wege. Die Geschichte ist gut aufgebaut und man wird immer mehr in diese zukünftige Welt hineingezogen. Die Informationen die man bekommt sind nicht verwirrend, sondern man behält leicht den Überblick. Mit der Zeit wird die Geschichte dann auch bedrohlich. Ich bekam beim Lesen eine Gänsehaut und konnte mich gar nicht mehr von dem Buch losreißen. 






3. Kriterium: Die Charaktere.


Die vielen Nebencharaktere sind interessant und auch wichtig für die Geschichte. Zu ihnen baut man jedoch keine Verbindung auf. Das Hauptaugenmerk liegt auf Marisa. Sie ist in meinen Augen die perfekte Protagonistin. Ich habe mit ihr mitgezittert, mich gefürchtet und mit ihr gelitten. Sie wurde so klar dargestellt und ich hatte ein genaues Bild von ihr im Kopf. Sie ist schlau, gerissen und mutig und es machte Spaß mit ihr diesen Geheimnissen auf den Grund zu gehen.






4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 


Der Einstieg war noch nicht so spannend und ich hab das Buch in den ersten 100 Seiten ein paar Mal auf die Seite gelegt. Dann aber nahm die Story ihren Lauf und die Spannung steigerte sich bis zum Schluss. Ich ziehe einen halben Weltentaucher für den holprigen Einstieg ab.




5. Kriterium: Die Schreibweise.


Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen. Er beschreibt die Situationen und Personen sehr bildlich und man kann sich sehr gut hineindenken. Er versteht es auch Spannung aufzubauen und bedrohliche Dinge noch bedrohlicher wirken zu lassen.




Das Buch bekommt von mir fast die volle Punktezahl. Dan Wells ist einer meiner Lieblingsautoren geworden und ich hab mir gleich weitere Bücher von ihm gekauft. Wenn ihr auf der Suche nach Spannung seit und solche Science Fiction mögt, seit ihr hier genau richtig!

  (7)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(38)

48 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

dystopie, cecelia ahern, gebrandmarkt, fehlerhaft, hörbuch

Perfect – Willst du die perfekte Welt?

Cecelia Ahern , Anna Julia Strüh , Christine Strüh , Merete Brettschneider
Audio CD
Erschienen bei Argon, 17.11.2016
ISBN 9783839815205
Genre: Romane

Rezension:


"Perfect" ist der zweite Teil der Dystopie Reihe von Cecelia Ahern, aber ist das Buch bzw. das Hörbuch auch wirklich perfekt? Konnte es mich überzeugen? Teils teils. Ich war schon sehr auf die Fortsetzung gespannt, denn oft sind ja diese nicht mehr so gut wie der erste Band. Wurde aber nicht enttäuscht!!




1.Kriterium: Die Idee des Buches.


Die Idee der Reihe gefiel mir ja schon bei Band 1 sehr gut.  Hier nimmt das ganze dann noch mehr Gestalt an. Die Hauptprotagonistin nimmt den Kampf auf und versucht sich gegen die Regierung aufzulehnen und für ihre Rechte zu kämpfen. Sowas kennt man ja aus sehr vielen Büchern, hier jedoch ist etwas anders. Es hat etwas Bedrohliches, weil das Perfekt sein aus der realen Welt stammt. Dadurch wurde bei mir einige Male eine Gänsehaut ausgelöst. Da man dadurch noch mehr Einblicke in diese verrückte Welt bekommt, hat mich dieser Teil in dieser Hinsicht mehr überzeugt wie der erste Band.






2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.


Ich habe mit dem Hörbuch gleich nach Teil 1 gestartet und habe deswegen auch wieder sehr gut in die Geschichte hineingefunden. Wenn ihr euch beim hören mehr Zeit lässt und dazwischen mal Pause macht, ist es auf alle Fälle auch kein Problem. Die Autorin hat den Anfang des Buches sehr schön gestaltet, sodass man sich gleich wieder auskennt.


In diesem Band passierte auch viel mehr wie in Band 1. Band 1 fand ich ja anfangs eher fad und langweilig, weil alles so endlich lang hinausgezögert wurde. In diesem Hörbuch war es genau anders rum. Man startete gleich voll los und es passiert sehr vieles sehr schnell hintereinander. Die Autorin geht hier eine ganz andere Richtung was ich gut, sowie auch etwas schlecht finde, denn es passiert auf einmal viel zu viel. Alles Schlag auf Schlag hintereinander. Ich fand das Tempo da etwas zu schnell, denn so verlor die ganze Geschichte schöne Details.


Ich ziehe hier einen halben Weltentaucher ab, weil viele Details ausgefallen sind und alles so schnell abgehackt wurde.






3. Kriterium: Die Charaktere.


Celestine fand ich in Band 1 schon sehr schwierig und sie war mir nicht wirklich sympathisch. Ja, ich fand sie sogar unglaubwürdig. Sie war für mich anfangs so schüchtern und zurückhaltend und plötzlich war sie die mutigste Person überhaupt. In diesem Band ist das leider nicht anders. Sie ist eine Heldin. Und ich kann oft nicht so recht verstehen warum... Wirklich viel macht sie meiner Meinung ja nicht. Kurz gesagt: zu mutig und zu unrealistisch. Da sie die Hauptperson ist, ziehe ich hier einen Weltentaucher ab.


Die anderen wichtigen Charaktere, wie zum Beispiel Richter Crevan fand ich gut dargestellt. Ich hatte ein genaues Bild von ihm beim hören im Kopf und immer wenn er da war, bekam ich eine Gänsehaut. 






4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 


Ja, es hat mich gefesselt, weil immer was passiert ist, obwohl ich es zu viel fand. Die Spannung wurde deswegen immer aufrecht gehalten und hat bis zum Schluss nicht nachgelassen.


5. Kriterium: Die Schreibweise.


Mir gefiel auch hier wieder die Schreibweise der Autorin. Die Sprecherin hat ihre Geschichte wieder sehr gut rüber gebracht und ausdrucksstark erzählt. Sie macht wieder Unterschiede zwischen den Charakteren und brachte dramatische Momente richtig zur Geltung. Kann das Hörbuch dadurch sehr empfehlen!


Band 2 der Reihe bekommt von mir 4 Weltentaucher, weil mir die Geschichte sehr gut gefallen hat. Das Buch ist also gleich gut wie der erste was mich sehr gefreut hat, denn die Reihe hat dadurch nicht nachgelassen. Die Hauptprotagonisten hat mir jedoch immer noch nicht gefallen und ich fand sie echt unsympathisch. Die Idee und die Spannung haben das aber wieder gut gemacht. Die Sprecherin war klasse und ich kann das Hörbuch sehr empfehlen.

  (6)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(55)

73 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

flawed, perfektion, hörbuch, jugendbuch, dystopie

Flawed – Wie perfekt willst du sein?

Cecelia Ahern , Anna Julia Strüh , Christine Strüh , Merete Brettschneider
Audio CD
Erschienen bei Argon, 29.09.2016
ISBN 9783839815199
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Ich bekam ein Rezensionsexemplar vom Verlag.


Cecelia Ahern hat ja immer nur Liebesromane geschrieben. Als ich dann dieses Buch, bzw 
Hörbuch im Buchhandel sah, musste ich es unbedingt haben. Ich war wahnsinnig gespannt darauf, wie die Autorin dieses Genre schreibt und umsetzt. Deswegen war ich auch ehrlich gesagt ein bisschen skeptisch, weil ich es mir so gar nicht vorstellen konnte.
Ich bekam dann das Hörbuch zur Verfügung gestellt und schmökerte mich einige Wochen lang am abend durch diese neu erschaffene Welt. Meine Skepsis hat sich dann auch irgendwie bestätigt...




1.Kriterium: Die Idee des Buches.


Das Buch hat einen sehr tiefgehenden Hintergrund: Es geht um die wahren Werte, und was für die meisten Menschen am wichtigsten ist und was unter Perfektion verstanden wird. So wird ein hilfsbereiter Mensch schnell mal zum Verbrecher. Die Welt erscheint sinnlos und absolut fehl am Platz. Bestrafung für Fehlerhafte, nur die Perfekten sind gewünscht und angesehen. Einfach verrückt! Ich war von der Idee gleich sehr angetan, weil es ehrlich gesagt ja auch direkt aus unserer Lebensweise herausgerissen wurde. Keiner steht sich Fehler zu und jeder will perfekt aussehen, sich perfekt verhalten sich perfekt anpassen. Ich habe von dem Buch sehr viel Drama erwartet, ein Kampf gegen dieses System. Grundsätzlich hab ich es auch bekommen, aber die Autorin hat sich sehr auf die Liebesgeschichte konzentriert...






2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.
Der Anfang des Buches bzw. des Hörbuchs ist sehr schön formuliert. Man wird nicht direkt in diese fremde Welt geschmissen, sondern bekommt in den ersten Abschnitt schon sehr viel davon mit. Immer mehr und mehr Informationen, warum es so ist wie es ist, und was falsch und was richtig ist. Das gefiel mir richtig gut, denn oft wartet man ja schon sehr lange auf solch eine Vielfalt von Informationen.


Dann passiert es auch schon und die Protagonistin macht einen gravierenden Fehler. Durch diesen Fehler lernt man die wahren Gesichter einiger Charaktere kennen und auch Celestine tritt besser hervor.


Ich finde jedoch das sich der Teil, um ihren Fehler und bis sie dann verurteilt wird, echt zieht. Ich hab das Hörbuch immer abends gehört und es war schön der Stimme der Leserin zu zu hören, aber es war dann doch sehr langweilig. Vielleicht auch wegen den schnellen Informationen am Anfang. Das ist also sowohl positiv als auch negativ, denn es hat leider ein bisschen den Atem aus der Geschichte genommen... Es dauerte also ziemlich lange, bis die eigentliche Geschichte, also die eigentliche Herausforderung der Protagonistin beginnt.


Das Hauptaugenmerk der Autorin liegt eben nicht auf dieser verkehrten Welt, sondern richtet sich dann eher auf die Zwischenmenschlichen Beziehungen. Also die Auswirkungen die sich daraus ergeben. Grundsätzlich gefiel mir das richtig gut, aber ich hab mir leider ein bisschen mehr Action gewünscht.


Der zweite Teil des Hörbuchs war dann richtig spannend!


Ich ziehe wegen dieser langweiligen Passage, die doch sehr lange gedauert hat, einen halben Weltentaucher ab.






3. Kriterium: Die Charaktere.
Man bekommt einen guten Einblick, wie diese Menschen in dieser Welt denken und leben. Ganz sympathisch war mir Celestine aber nicht. Sie war mir hin und wieder viel zu mutig und schwankte mit ihrer Meinung viel zu stark. Klar, wenn man immer von außen beeinflusst wird, kann es schon dazu kommen, dass man hin und wieder mit seiner Meinung umhüpft. Aber mit ihrem Alter sollte sie nicht mehr SO beeinflussbar sein. Wenn ich mein ganzes Leben lang, so stark an diese Philosophie glaube, dann kann ich nicht von einem Tag auf den nächsten komplett anders denken. Ich verstehe es, wenn sie drüber nachdenkt, ob das ganze richtig ist oder nicht. Aber nicht so arg, und das machte sie für mich nicht ganz glaubhaft. Vielleicht bin ich da zu kritisch, aber für mich wirkte sich das ganze so aus.


Ansonsten treten natürlich noch einige andere Charaktere hervor. Einige Ausgestoßene und einige wichtige Fanatiker dieser neuen Welt. Die Sprecherin des Hörbuchs hat versucht, diese verschiedenen Personen mit ihrer Stimme darzustellen, und es ist ihr auch gelungen. Ihre "männliche Stimme" hat mir aber leider nicht so gut gefallen. Da bin ich persönlich immer ganz schwer zu überzeugen und es ist natürlich Geschmacksache. Ich ziehe deswegen auch keinen Weltentaucher ab, obwohl es mich ehrlich gesagt doch ein bisschen gestört hat.


Einen halben Weltentaucher ziehe ich ab, für Celestine.






4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 


Ich sag mal so: nach der Verurteilung hat mir das Buch besser gefallen, weil es dann auch viel spannender wurde. Alles davor hat sich, wie schon erwähnt sehr gezogen und wurde für mich persönlich viel zu genau ausgearbeitet. Ich habe deswegen oben schon einen Punkt abgezogen und werde es deswegen hier nicht mehr berücksichtigen.


Dann hat mich das Hörbuch wirklich gefesselt.


5. Kriterium: Die Schreibweise.
Ich habe schon einige Bücher von der Autorin gelesen und sie hat auch dieses Buch wirklich schön geschrieben. Sie hat sehr schöne Ausdrücke und verfasst wirklich einen sehr angenehm zu lesenden bzw. hörenden Text. Ich konnte mich ganz fallen lassen, konnte die Augen schließen und die Sprecherin entführte mich in diese Welt. Es war weder kompliziert noch wurde man mit sehr schnellen vielen Informationen überhäuft. Das ist für mich persönlich immer sehr schwierig bei Hörbüchern. Ich stell mir immer alles genau vor und wenn dann zu viel auf einmal kommt, werde ich herausgerissen.


Auch hat die Sprecherin eine sehr angenehme Stimme. Sie spricht Celestine sehr gut und macht auch einen Unterschied wenn Celestine denkt und spricht. Ihre Stimme klingt dort anders. In Gedanken klingt sie viel selbstbewusster und gesprochen dann viel zerbrechlicher. Das hat mir wahnsinnig gut gefallen und ich war begeistert.


Das Hörbuch bekommt von mir 4 Weltentaucher. Die Thematik hat mir gefallen und die Sprecherin war wirklich sehr gut bis auf die männliche Stimme, die mir persönlich halt nicht so gefallen hat. Ich kann es auf alle Fälle sehr empfehlen und hab mir dadurch auch gleich Band 2 angehört. ;)

  (5)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(7)

25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

thriller

dead.end.com

Alice Gabathuler
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Thienemann ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 15.07.2016
ISBN 9783522202282
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Ein Computerspiel das sowohl in der Realität als auch virtuell passiert. Während du spielst bist du gleichzeitig im Spiel! Während du vor deinem Computer sitzt und deine Figur durchs Spiel führst, werden in echt deine Mitspieler gefangen genommen. Du hast ein Leben. Wenn du stirbst, bist du tot und hast keine zweite Chance. Ein Spiel auf Zeit, ein Spiel um Geld und ein Spiel um die Zukunft....

1.Kriterium: Die Idee des Buches.

Das Buch hörte sich für mich an wie eine sehr gute Science Fiction Story. Stellte sich dann aber heraus als ein Thriller der unter die Haut geht. Man begleitet als Leser mehrere Personen bei ihrer neuen Spielerfahrung und verfolgt ihre Erfahrungen miteinander. Als Leser kennt man sich zuerst gar nicht so aus und ich hatte viele Bilder im Kopf. Was könnte alles noch passieren? Was ist hier eigentlich los? Es waren so viele Rätsel und ich wollte einfach wissen was hier abgeht. Die Vermischung mit der Realität und der virtuellen Welt wurde von der Autorin wirklich sehr gut und auch gruselig umgesetzt. Zusätzlich noch ein Spiel das in der Zukunft spielt. In einer Welt die komplett zerstört ist...



2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

Das Buch beginnt mit einem Interview, das nach dem Spiel geführt wird. Zwischendrin wird das immer wieder eingebaut. Dann steigt man als Leser ein in die Anfangsphase des Spiels. Wie die Computerspieler real in ein altes Areal gebracht werden, wo der Test des neuen Spiels starten soll. Dann wie sie eingesperrt werden und das Spiel beginnt. Man wechselt als Leser immer zwischen der Realität und der virtuellen Welt hin und her und verfolgt die eigenartigen Ereignisse in der Realität. Kommt euch alles sehr kompliziert vor? Ist es überhaupt nicht!

Jedes Kapitel ist mit einer Zeit und der Person gekennzeichnet, von der gerade berichtet wird. Das ist alles sehr unkompliziert geschrieben und man findet sich sehr gut in die Geschichte ein. Nochmal: überhaupt nicht kompliziert!



3. Kriterium: Die Charaktere.

Mit den Charakteren konnte ich keine richtige Bindung aufbauen. Das war wegen mehreren Gründen so: der Schreibstil der Autorin ließ es gar nicht zu, dass man jemanden gern oder weniger gern hat. Ihr Hauptaugenmerk lag auf der Handlung und den Problemen zwischen den Charakteren sowie auf den Hintergrund der Geschichte.

Und der zweite Grund ist, dass das Buch an sich finde ich sehr kurz ist und ruhig hätte länger sein können. Dadurch wird man genau dann wenn man mehr über die Charaktere erfährt aus dieser neuen Welt herausgerissen.

Ich fand das aber überhaupt nicht schlecht, denn mir gefiel genau das sehr gut. Die Charaktere waren eine Nebenhandlung, ich wollte mehr über das Spiel und die Hintergründe erfahren. Es gibt von mir deswegen hier einen ganzen Weltentaucher.



4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 

Absolut! Ich hab angefangen zu lesen und war dann in zwei Tagen mit dem Buch durch. Es hat mich beschäftigt, während ich nicht gelesen habe und das zeigt mir, wie sehr es mich gefesselt hat.

Die ständige Bedrohung und das Nichtwissen des Lesers machte das ganze sehr viel spannender. Jedoch das Ende war viel zu schnell und auch zu kurz. Ich ziehe deswegen auch einen halben Weltentaucher ab, weil es mich viel zu ruckartig herausgerissen hat.



5. Kriterium: Die Schreibweise.

Die Autorin hat die Jugendlichen bzw. die jungen Erwachsenen sehr gut getroffen. Wie sie sprechen, wie sie denken und wie sie miteinander umgehen war sehr realistisch und glaubhaft. Hatte deswegen das Gefühl, wie wenn es die Charaktere wirklich geben würde.

Auch liest sich das Buch sehr schnell. Ich flog über die Seiten.

Das Buch bekommt von mir 4,5 Weltentaucher, weil es mir wirklich gut gefallen hat. Es war ein kurzer Ausflug in eine Welt mit sehr viel Hintergrundgedanken. Jugendliche sind die Zukunft der Erde und das wissen die Erwachsenen nur zu genau...

Wie werden wir in der Zukunft leben? Wollt ihr das wissen? Dann holt euch gleich das Buch. ;)

  (7)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(11)

21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

humor, biographie, deutschland, südafrika, usa

Die Welt für Anfänger

Michael Mittermeier
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 30.09.2016
ISBN 9783462048179
Genre: Humor

Rezension:


Als ich das Buch gesehen habe und diesen Titel las, rechnete ich mit vielen Schmankerl und viel Witz über die Welt. Der Klappentext aber verrät, dass es sich um Mittermeier selbst handelt und wie er zu dem Komiker geworden ist, der er nun mal ist. Natürlich hat die Autobiografie Selbstironie und Humor, man darf hier aber keine weitere versteckte Bühnenshow erwarten!Weiterlesen ...


1.Kriterium: Die Idee des Buches.

Mittermeier erzählt aus seinem Leben, seine Anfänge als Komiker in anderen Ländern und welche komischen und peinlichen Dinge ihm hier und dort passiert sind. Als ich von seiner Biografie hörte, wollte ich sie unbedingt lesen, weil ich mir auch schon im Fernsehen gerne seine Auftritte ansehe. Da bin ich oft geteilter Meinung, denn unser Humor in Österreich ist finde ich fast ein komplett anderer wie in Deutschland. Ich denke hier zum Beispiel an: Niavarani. Spannend war es deswegen auch für mich und mir gefiel sein Humor im Buch um einiges besser wie in den Shows. Vieles war selbst ironisch und nur leicht von Humor angehaucht, sodass ich es sehr unterhaltsam fand.



2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

Mittermeier geht sehr chronologisch vor und man kann ihn wirklich auf seiner Reise durchs Leben begleiten. Er erzählt von Höhen und Tiefs und lässt dabei keine Peinlichkeiten aus. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und was man bei Biografien auch immer dazusagen muss: nein, es sind keine Bilder von ihm enthalten. Ein Schulfoto ganz am Ende, das wars dann auch schon. Es liest sich dadurch eher wie ein Roman als wie eine Biografie um ehrlich zu sein, da der Text sehr flüssig ist und man nicht mit Fakten überrollt wird.



3. Kriterium: Die Charaktere.

Natürlich dreht sich alles um Mittermeier und er hat sich in dem Buch wirklich sehr gut beschrieben. Es zeigt eine Seite in ihm die wir auf der Bühne nicht sehen können und zeigt wie er zu dem geworden ist, der er ist. Ich bewundere seinen Mut den er an den Tag gelegt hat und seine Motivation besser zu werden. 


4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 

Das Buch hat mich gefesselt, weil seine Erlebnisse gut erzählt waren und Lust auf mehr gemacht haben. Zwischendurch ging jedoch ein bisschen die Luft aus, weil sich alles wieder wiederholt hat. Neues Land, zwar neue Sitten, aber irgendwie doch das gleiche. Trotzdem war es aufregend seine Reisen zu verfolgen und ich ziehe deswegen nur einen halben Weltentaucher ab.


5. Kriterium: Die Schreibweise.

Ich fand das Buch wirklich sehr angenehm zu lesen, weil es flüssig geschrieben ist. Ich hatte immer seine eindringliche Stimme im Kopf die mit sprach und die komischen Passagen dadurch hervorhob. Nicht alles hat natürlich meinem Geschmack getroffen. Zwischendurch fand ich es zu langatmig erzählt und die Personen die er traf zu genau beschrieben. Dadurch hab ich das Buch auch öfters auf die Seite gelegt, weil mich diese Passagen echt gebremst haben. Ich ziehe deswegen einen halben Weltentaucher ab.

Das Buch bekommt von mir 4 Weltentaucher, weil es mir einen Einblick in das Leben von Mittermeier gegeben hat. Auch habe ich eine Biografie erwartet. Ich habe einige Rezensionen gelesen die enttäuscht vom Buch waren, weil sie halt eher eine Bühnenshow erwartet hatten als eine Biografie. Da sah die Bewertung um einiges schlechter aus. Wenn man mit den richtigen Erwartungen losstartet, ist man mit den eher ernsten Passagen zu frieden und freut sich über die kleinen Schmankerl.

  (10)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(165)

377 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 62 Rezensionen

cassandra clare, magisterium, magie, chaos, band 3

Magisterium - Der Schlüssel aus Bronze

Cassandra Clare , , Holly Black , Anne Brauner
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.10.2016
ISBN 9783846600283
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Band 1 der  Reihe war für mich ein kleines Abenteuer. Ein Jugendroman, der von 12-13 Jährigen handelt, die den Alltag überstehen müssen und sich auch gefährlichen Situationen ausgesetzt fühlen. Das alles in einer Magierschule die mal ganz anders ist. In diesem Band (Band 3) sind sie schon älter geworden und müssen sich neuen Herausforderungen stellen. Man durchlebt als Leser diese neue Welt mit seinen Eigenheiten und ich reise immer wieder gerne dorthin.


1.Kriterium: Die Idee des Buches.

Das dritte Schuljahr hat begonnen und man begleitet die alten Figuren, die ich schon lieb gewonnen habe, wieder ins Magisterium. Die Geschichte ist verwoben und es gibt noch viele Geheimnisse aufzudecken. Anfang stand ich der Reihe ein bisschen skeptisch gegenüber, weil solche „Magierschulen Ideen „oft sehr an Harry Potter erinnern. Auch hier habe ich einige Ähnlichkeiten gefunden, wie zum Beispiel der arme Junge der versucht Freunde zu finden und der eine gefährlich und geheime Vergangenheit hat. Dann aber wars schon anders. Es gibt unterschiedliche Wesen, die Magierschule ist im Untergrund und dann gibt es natürlich auch die Bösewichte. Sie nennen sich die Chaosbesessenen und gieren nach Blut und Fleisch. Könnte darin halt auch die Todesser sehen.

Ich fand die Idee trotzdem anders und aufregend! Ich wollte nur mal kurz zeigen, dass es natürlich Ähnlichkeiten gibt, die mich aber nicht weiter gestört haben. Es ist kein Abklatsch sondern eigenständig mit vielen neuen Details die mich in diese neue Fantasy Welt entführt haben. Die Reihe ist wirklich auf einer sehr guten Idee aufgebaut mit vielen Geheimnissen!

 

2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.
Ich hatte eine kleine Pause zwischen dem zweiten und dem dritten Band und muss gestehen, dass ich mich nicht mehr so an die Geschehnisse erinnern konnte. Band drei war diesbezüglich gut vorbereitet. Es gab einige Rückblenden auf die vorherigen Teile, weswegen ich mich schnell wieder eingefunden habe. Band 3 ist aber trotzdem nur zu genießen, wenn man die vorherigen kennt, da es doch viele Anspielungen gibt die man sonst nicht verstehen würde.

Das Buch hat mich wieder mit offenen Armen empfangen. Es geht zuerst wieder locker und auch sehr unterhaltsam dahin und man begibt sich langsam auf den großen Höhepunkt des Buches zu.

Der Leser kann sich also wieder auf die üblichen guten Seite der Reihe freuen: Spannung, Humor und auch etwas Dramatik.

 

3. Kriterium: Die Charaktere.

Ich habe die Hauptcharaktere schon in Band 1 lieb gewonnen und hier sind sie mir wirklich ans Herz gewachsen. Die Hauptfigur Call hat alles was man braucht um eine gute Geschichte daraus zu machen. Man leidet mit ihm mit, kann sich mit ihm freuen und man würde ihm liebend gerne helfen.

Leider wie auch schon in den vorherigen Teilen finde ich die Jugendlichen viel zu erwachsen dargestellt. Das ist ja leider in vielen Jugendbüchern der Fall und hier auch. Sie verhalten sich in gewisser Weise ihrem Alter entsprechend, wie zum Beispiel wenn sie sich unterhalten, ihre Handlungen sind dann aber wieder zu mutig meiner Meinung nach. Ich ziehe deswegen einen halben Weltentaucher ab, weil ich es ein bisschen schade finde. Man hätte die Figuren einfach ein bisschen älter machen können…

Dieser Band hat sich sehr auf die Charaktere gestützt. Man lernt sie besser kennen und kann sich dadurch besser in sie hineinversetzten.

 

4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 

Die Autorinnen haben es finde ich sehr gut geschafft, die Spannung aufzubauen und die wichtigen Ereignisse sehr gut in Szene zu setzten. Zwischendurch fand ich das Buch aber etwas schleppend, da nicht so viel passiert ist und nur in kurzen Kapiteln zusammengefasst wurde was in der dazwischenliegenden Zeit passiert ist. Ich habe dann auch kurze Zeit nicht weitergelesen, weil es mich nicht gepackt hat. Der Anfang war jedoch gut und nach dem kurzen Teil in der Mitte war das Buch wieder voll spannend und es hat mich in der Handlung wieder mitgerissen. Ich muss jedoch erwähnen, dass die vorherigen Teile mehr Action enthielten und dieser etwas ruhiger ausgefallen ist und sich mehr auf die Charaktere konzentriert hat. Grundsätzlich fand ich das sehr gut, mir hat jedoch das Tüpfelchen auf dem i gefehlt…

Ich möchte einen halben Weltentaucher dafür abziehe.

 

5. Kriterium: Die Schreibweise.

Die Autorinnen verwenden eine sehr bildliche Sprache. Sie beschreiben ihre Umgebung bis ins kleinste Detail, sodass man einen genauen Überblick hat. Sie beschreiben die Berge, die Höhlen mit ihren Kristallen und die Wesen mit ihren Stacheln und Farben. Hier ist Moos, hier ein loser Stein und dort ein violetter Kristall. Das Buch ist deswegen wieder einmal wie erwartete: ein Kopfkino! Man könnte glauben, dass das Buch etwas eigen zu lesen ist, eben wegen dieser genauen Beschreibungen. Aber es ist genau das Gegenteil. Man schwimmt über den Text sozusagen hinweg und kann sich wirklich treiben lassen. Ihre Schreibweise ist sehr leicht und locker und ich mag es sehr gerne in diese Welt einzutauchen.

Band 3 ist ausgelesen und endet mit einem gemeinem Cliffhanger. Ach, es ist zum durchdrehen! Sie haben das Ende wirklich sehr spannend gestaltet und am liebsten würde ich gleich in den nächsten Teil eintauchen, aber dieser lässt noch etwas auf sich warte…

Für alle Fantasy Fans die auch gerne Jugendbücher lesen (man darf nicht vergessen, dass die Hauptcharaktere etwas jung sind. In Band 3 circa 14-15) ist das Buch absolut unterhaltsam und lesenswert!

  (13)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(13)

19 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

veränderung, dudelsack, anfang, zollstock, selbstlüge

Das Jahr, als ich anfing, Dudelsack zu spielen

Tanja Köhler
Flexibler Einband
Erschienen bei Murmann Publishers, 01.05.2016
ISBN 9783867745529
Genre: Sachbücher

Rezension:


Jeder von uns hat einen Dudelsack im Leben. Manche vielleicht sogar mehrere. Für Tanja Köhler war der Dudelsack eine Veränderung im Leben. Er steht für einen Prozess, für ein Ziel, das man erreichen möchte. Veränderungen sind immer eine Überwindung, denn viele wollen es gar nicht, bzw haben nicht den Mut dazu.Tanja erzählt ihre eigene Geschichte, wie sie sich entschlossen hatte etwas zu ändern. Es ist emotional und absolut packend!


1.Kriterium: Die Idee des Buches.


Der Dudelsack steht für viele Dinge im Leben. Jeder hat seine eigenen Wünsche und Träume und will diese erreichen. Manche wollen abnehmen, andere wollen ehrgeiziger werden andere vielleicht aktiver im Leben stehen. Tanja Köhler benutzt den Dudelsack als Metapher für viele Ziele und Wünsche und versucht dem Leser zu erklären, wie man diese erreichen kann, bzw wie man in die richtige Richtung losstartet.

Ich hab schon oft gehört: Menschen in diesem Alter verändern sich nicht mehr. In diesem Buch wird beschrieben, wie man es auch noch im mittleren Alter schaffen kann sich zu verändern. Natürlich ist das mit viel Arbeit verbunden.

Ich finde die Idee des Buches und auch die Metapher wirklich treffend und mir hat es sehr gut gefallen!

 

2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.


Das Buch ist eine Sammlung von Situationen und Momenten, die viele sicher aus ihrem eigenen Leben kennen. Beispiele aus dem privaten sowie beruflichen Leben. Tanja erzählt ihre eigene Geschichte und ist dabei wie jeder andere Mensch. Sieht nicht von oben herab sondern man tretet ihr im Buch auf gleicher Augenhöhe gegenüber. Das machte sie sehr sympathisch und sie konnte mich dadurch noch mehr in ihrer Geschichte mitreißen. Tanja erzählt von ihrem Dudelsack und siehe da: ihr Dudelsack ist wirklich ein Dudelsack! Man lernt gleichzeitig viel über dieses Instrument kennen und ich habe großen Respekt davor, wenn man sich mit diesem Instrument auseinandersetzt. Man spürt ihren Willen zu lernen und ihren Willen etwas zu verändern und das sprang direkt auf mich als Leser über.

 

3. Kriterium: Hilft das Buch helfen?


Wichtige Tipps begleiten die Erzählung und machen mir als Leser Mut. Ich habe auch einige Dinge, die ich im Leben noch lernen möchte und hab jetzt schon das Gefühl, dass ich es vielleicht nie machen werde. Ich werde es immer weiter hinausschieben. Dieses Buch hat mir gezeigt, dass ich meine Träume anpacken soll. Sofort!

Ich kann also sagen: ja! Das Buch hilft!

 

 

4. Kriterium: Ob mich das Buch gefesselt hat? 

Absolut. Es ist eine Erzählung die Emotionen in mir geweckt hat. Es berührte mich tief im Herzen und hat mich auch zum lachen gebracht. Ich kann es nur so beschreiben: es ist ein kleines Abenteuer mit der Autorin und man kann mit ihr einen Teil ihres Lebens gehen. Das hat mich wirklich gefesselt und ich war froh, das Buch gelesen zu haben.

 

 

5. Kriterium: Die Schreibweise.


Tanjas Schreibstil ist sehr weich und fließend und überhaupt nicht aufdringlich. Die Tipps sind gut verpackt und kommen eher so nebenbei, sodass ich während dem lesen inne hielt und nochmals darüber nachgedacht habe. Es liest sich wirklich sehr schnell, weil es sehr packend interessant und auch spannend ist.



Das Buch hat die volle Punktezahl verdient. Es hat einen schönen Platz in meinem Regal bekommen und ich werde es auch meinen Freunden weiterempfehlen. Jeder hat einen Dudelsack und jeder kann diesen Dudelsack auch bezwingen. Ich habe Mut geschöpft.

Liebe Tanja: mein Dudelsack wartet schon viel zu lange auf meinem Laptop. Mein Dudelsack steht für eine Buchidee die geschrieben gehört.

  (15)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1)

1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Spirituelle Impulse zum Glücklichsein

Daniela Jost
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Via Nova, 02.05.2016
ISBN 9783866163621
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ich bekam das Buch als Rezensionsexemplar!

Das Buch ist ein kleiner Lehrmeister für den Alltag. Wie man im Alltag die Augen öffnen sollte, da man diese leider oft für viele Sachen verschlossen hält. Die Autorin versucht ganz unbeschwert ihre Geschichte zu erzählen und entlockte mir so einige Lacher und auch einige Tränen...

1.Kriterium: Die Idee des Buches.

Das Leben hält für uns kleine Wunder bereit und die Autorin versucht durch ihre eigenen Erlebnisse, das dem Leser klar zu machen. Sie erzählt ihre eigene Geschichte und versucht die Spiritualität dem Leser näher zu bringen. Und vergesst eure ganzen Vorurteile gegenüber Spiritualität, denn die haben in diesem Buch keinen Platz. Die Autorin geht mit diesem Wort ganz anders um und möchte dem Leser ihre eigenen kleinen Wunder zeigen. Haltet die Augen offen!

2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

Spiritualität. Wenn man schnell hinsieht, könnte man meinen, dass es ein Esoterik Buch ist, das versucht einem zu erklären, wie man am besten Glücklich ist. Doch Daniela ist nicht diesen esoterischen Weg gegangen, sondern sie versteht viel mehr unter Spiritualität. Es kann viel mehr sein, was ich während dem lesen gemerkt habe. Kein Hokuspokus sondern nur der Glaube einer Frau an sich selbst. Die Autorin erzählt ihre Lebensgeschichte mit allen Aspekten. Von Karriere bis Kinder bis über die Ehe. Sie hat eine sehr unterhaltsame Herangehensweise und erzählt über ihre negativen sowie positiven Erfahrungen.

Das Buch ließ sich wirklich sehr schnell lesen, denn es ist sehr angenehm aufgebaut. Ich hab es während den Zugfahrten verschlungen und war sehr darin versunken.

3. Kriterium: Hilft das Buch helfen?

Das Buch macht auf jeden Fall Mut und zeigt einem, wie man alles schaffen kann, wenn man nur an sich selbst glaubt.
Die Autorin hat einige sehr gute Sätze/Impulse in ihrem Buch gesammelt, die die Wahrheit sprechen. Und selbst denkt man vorher nie richtig darüber nach. Ein Beispiel: "Ein Problem ist FÜR Dich da... nicht gegen Dich ... sonst wäre es ja ein Kontrablem"

Absolut richtig! Man braucht nur die richtige Auffassung, dann kann man das Problem für sich arbeiten lassen. Die Autorin hat einige solcher Sätze, die mir ein bisschen die Augen geöffnet haben, und ich werde diese auf alle Fälle mitnehmen.

4. Kriterium: Ob mich das Buch gefesselt hat?

Ja, das hat es. Die Geschichte von Daniela Jost hat mich mitgenommen auf ihren Hoch und Tiefs. In Sachen Kinder, Ehe und Karriere. Alles muss unter einem Hut und das ist ja oft nicht so leicht. Man darf nie den Glauben an sich selbst verlieren, was Daniela in ihrem Buch sehr gut dargestellt hat. Das wirkt sehr motivierend. Und mitten drin die Spiritualität. Kein Hokuspokus sondern wie sie im Alltag wirkt.

5. Kriterium: Die Schreibweise.

Der Schreibstil der Autorin war sehr erfrischend und die Sätze haben eine gewisse Leichtigkeit. Die Autorin bringt die Erzählungen sehr amüsant und unterhaltsam rüber und hat mich dadurch auch inspiriert. Sie hat mich mit ihrem Stil gepackt und mich mit auf eine Reise durch ihr Leben genommen. Impuls für Impuls...

Das Buch hat alle Weltentaucher verdient. Es war spannend zu lesen und ich habe mir einige Impulse für mich selbst mitgenommen. Es sind so Aussagen, die sehr viel Wahrheit enthalten, auf die man aber selbst nicht wirklich vorher denkt. Diese kleinen Weisheiten habe ich mitgenommen.

  (9)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(3)

3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Und täglich grüßt dein Lebenstraum

Emanuel Koch
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Patmos Verlag, 17.02.2015
ISBN 9783843605830
Genre: Sachbücher

Rezension:


Das Buch soll dem Leser helfen, sich seinen Ängsten, die er sich vielleicht oft selbst nicht eingestehen will, zu stellen und neuen Mut zu schöpfen und Dinge zu schaffen, die man vorher für unmöglich hielt. Ein Lebenstraum hat jeder von uns. Er schwebt in unseren Köpfen und wir wissen oft nicht, wie wir ihn wahr machen können. Emanuel Koch probiert diese Blockaden mit seinem Buch zu lösen...

1.Kriterium: Die Idee des Buches.



Ich muss ehrlich sagen, dass mir der Buchtitel nicht wirklich zugesagt hat. Darin liegt irgenwie ein großes Versprechen und ich hätte auch mit einem ganz anderen Inhalt gerechnet. Der Klappentext hat dann schon mehr vom Buchthema geliefert und es gefiel mir schon besser. Es geht um seine Ängst und wie man damit klar kommt und Mut schöpft. Ich könnte selbst eine große Portion Mut gebrauchen und ich finde die Herangehensweise des Autors sehr ansprechend. Die Tipps wirken nicht abgehoben sondern sind auch umsetzbar. Wirklich interessant geschrieben.



2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.


Der Autor versucht den Leser aus seiner Routine herauszulocken und sich seinen Ängsten zu stellen. Seine Methode ist in 5 Schritten aufgebaut, die der Leser nacheinander abhacken kann. Diese Art gefällt mir sehr gut, denn so ist das Buch in sich nochmal gegliedert und es liest sich nicht wie ein Roman sondern ist schon eher wie ein "Sachbuch" aufgebaut. Zum Beispiel Schritt 1 und die darunter liegenden Aufgaben. Das hat mir sehr gefallen und ich vergebe hier einen ganzen Weltentaucher.



3. Kriterium: Hilft das Buch helfen?



Das Buch soll dem Leser helfen, seine Ängst zu überwinden und mutig zu werden. Und zwar muss man seine Ängst akzeptieren und seine Emotionen zulassen. Das ist ein langer Prozess, und das Buch hat viele Tipps die einem bei diesem Prozess helfen können. Wenn man also dafür bereit ist dafür zu arbeiten und seine Emotionen zuzulassen, ist das Buch ein guter Partner...





4. Kriterium: Ob mich das Buch gefesselt hat? 


Das Buch ist sehr dünn und ich hätte noch länger darin lesen könne. Die Beispiele sind sowohl mutig als auch aus dem Leben gegriffen. Mutig deswegen, weil sie auch von den Ängsten des Autors handeln. Man bekommt hier also kein Buch, dass von irgendwoher Tipps gibt, sondern der Autor hat diese Beispiele und Tipps aus dem eigenen Leben gegriffen. Er erzählt von sich und seiner Familie und von seinen Ängsten. Dadurch war das Buch für mich auch sehr fesselnd, weil man auch den Weg des Autors mitverfolgen kann.



5. Kriterium: Die Schreibweise.


Das Buch ließ sich für mich sehr schnell lesen, denn es ist flüssig und verständlich geschrieben. Es enthält viele Tipps und Vorschläge die man auch aufs eigene Leben anwenden kann. Es ist auch ein Arbeitsbuch. Man kann aktiv mitarbeiten und versuchen die genannten Beispiele auf sein eigenes Leben umzuwandeln und dadurch zu lernen.


Das Buch war sehr interessant zu lesen. Ich habe mir einige Tipps mitgenommen und werde wieder einmal im Buch blättern.

  (7)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1)

1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Bau Dir Deine Zukunft

Silvia Ziolkowski
Fester Einband
Erschienen bei Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, 12.09.2016
ISBN 9783658126711
Genre: Sachbücher

Rezension:


Ich bekam ein Rezensionsexemplar vom Verlag!
Ich muss ehrlich sagen, dass ich von mir selbst aus nie auf dieses Buch gekommen wäre. Keine Ahnung warum… fühl ich mich zu jung für so ein Buch? Oder vielleicht finde ich es noch nicht notwendig? Kann gut sein, dass es sowas gewesen ist. Ich bin aber sehr froh, auf dieses Buch durch die Aktion gestoßen zu sein. Ich bin nicht zu jung, und sollte mir jetzt schon über meine Visionen im klaren sein. Das Buch ist daher sowohl für Erwachsene in meinem Alter sowie für ältere Erwachsenen gemacht.


1.Kriterium: Die Idee des Buches.



Das Thema ist ja finde ich nicht so einfach. Ich hab in der Buchhandlung etliche Bücher gesehen die meinen, dass man selbst für seine Zukunft verantwortlich ist. Und jedes verspricht, dass es funktioniert. Ich stehe solcher Art von Büchern sehr skeptisch gegenüber, weswegen ich mich bis jetzt auch davon fern gehalten habe. Natürlich ist es auch bei diesem Buch schwierig zu sagen, ob es jemanden helfen wird. Das muss dann jeder selbst für sich herausfinden. Aber ich fand einfach den Ansatz des Buches schon so spannend und wollte es einfach lesen! Das Buch beinhaltet mehrere Interviews mit Personen, die in ihrem Leben gewisse Dinge erreicht haben. Beruflicher Erfolg und dadurch Glück. Das Buch versucht einem nicht Weisheit für Weisheit einzureden sondern erleuchtet den Erfolg von vielen Seiten.  Das wird durch die Interviews und die vielen dazugehörigen Tipps sehr interessant!

Mit dem Interviews ist das eine wirklich tolle Herangehensweise und ich bin begeistert! Die Erfolge dieser Personen motivieren, und die dazugehörigen wissenden Worte der Autorin haben mich überzeugt.

 

2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

Es geht um Talente und Fähigkeiten. Es geht darum diese zu erkennen und sie einzusetzen. Gleichzeitig geht es darum dem Leser Mut zu machen und ihn aufzufordern, seine Pläne in die Tat umzusetzen.

Die Kapitel sind rund um die Interviews aufgebaut. Das Buch wirkt dadurch sehr rund und ausgeglichen, wenn ihr versteht was ich meine. Es liest sich sehr angenehm und auch hat mich die Qualität des Buches sehr überzeugt. Es ist ein wunderschön ausgearbeitet Hardcover Buch. Die Schrift hat eine angenehme Größe und die Kapitel werden gut gegliedert. Ich habe einige Unibücher von diesem Verlag und war deshalb sehr begeistert so ein anderes Buch vom Verlag kennen zu lernen. Hatte deswegen auch hohe Erwartungen und diese wurden auch erfüllt!

 

3. Kriterium: Hilft das Buch helfen?

Das Buch hilft auf alle Fälle Mut zu fassen und sich selbst einen kleinen Schups zu geben. Die Autorin beschreibt schön, wie man seine Ziele schaffen kann und stellt in den Interviews wirklich sehr gute Fragen. Ein Beispiel: „Was war und ist Ihre stärkste Ressource, auf die Sie sich jederzeit verlassen können?“ Dadurch bekommt man einen sehr guten Einblick, was diese Personen angetrieben hat. Zusammen mit den Tipps der Autorin ist das Buch wirklich hilfreich. Ich persönlich versuche mehr auf meine Talente zu achten und meine Schwächen zu akzeptieren.

 

4. Kriterium: Ob mich das Buch gefesselt hat? 
Ja. Ich kann sagen, dass mich das Buch wirklich gefesselt hat. Die Ansichten der Autorin sowie der verschiedenen Personen, ihr Lebensweg, ihre Motivation, und das Engagement haben mich wirklich gefesselt. Es ist kein typisches Buch, dass einen zeigt, was man nicht alles besser machen kann, sondern es zeigt einen, wie man viel schaffen kann, ohne perfekt zu sein.
 

5. Kriterium: Die Schreibweise.

Ich mochte den Schreibstil der Autorin wirklich wahnsinnig gerne. Es ließ sich sehr flüssig lesen und vor allem beinhaltet das Buch wirklich viel Wissen und nützliche Tipps für den Alltag. Oder auch Übungen. Es ist gut gegliedert, sodass man Schritt für Schritt vorankommt.


Das Buch bekommt von mir natürlich alle Weltentaucher. Es ist kein typisches „Selbsthilfebuch“ das einen versucht einzuflößen, wie man es machen soll, sondern es zeigt einem Wege auf, wie manche es geschafft haben und wie wir es auch schaffen könnten. Es ist ein Buch für Jedermann. Ob kleine oder große Ziele. Das Buch war für mich einfach wirklich spannend zu lesen!

  (5)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1)

1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Verhandlungstango

Claudia Kimich
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Beck, C H, 01.09.2015
ISBN 9783406681103
Genre: Sonstiges

Rezension:


Die Verhandlung wird in diesem Buch als Tanz dargestellt. Ein Tanz zwischen den Personen, wobei es aber um wichtige Themen geht. Die Autorin beleuchtet diesen Vorgang mit allen Mitteln. Angefangen vom richtigen Auftreten bis hin zum „wie spreche ich richtig mit meinem Gegenüber“. Es ist ein Buch, das jeden Berufstätigen helfen kann, denn das richtige Verhalten bei Gehaltsverhandlungen etc. sind nun mal ausschlaggebend.


1.Kriterium: Die Idee des Buches.


Verhandlungen sind ja meiner Meinung nach nicht einfach. Gut, es gibt einige Personen, denen das einfach im Blut liegt, und die einfach ein so sicheres Auftreten haben, sodass sie fast immer ihren Willen bekommen. Aber was machen die Leute, die sich schwer damit tun? Richtig! Es gehört geübt bis man selbstbewusst mit dem Tango startet. Ich finde den Vergleich der Autorin, Verhandlung ist ein Tanz, wirklich sehr treffend. Je weiter man im Buch ist, desto mehr versteht man, warum das so passen ist. Auf jeden Fall kann man auch speziell als Frau die Führung übernehmen!

Mir gefällt die Idee des Buches wirklich sehr gut, weil man das Wissen sehr vielseitig einsetzen kann. Ich persönlich habe mir viel davon mitgenommen, obwohl ich als Studentin nicht viel zu verhandeln habe. Gehe aber gern auf Flohmärkte. ;) Das Buch ist deswegen auch für den privaten Gebrauch sehr hilfreich. Beispielsweise: wie kommuniziert man mit dem Partner und mit den Kindern.

 

2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

Im Buch bekommt man eine Schritt für Schritt Anleitung, wie man bei Verhandlungen vorgehen muss. Die kann man wirklich genau so abarbeiten. Natürlich muss man dabei auch an gewisse Regeln denken, die meiner Meinung nach gar nicht so leicht umsetzbar sind, wenn man nicht viel Übung darin hat. Aber es ist machbar und wenn man genug Zeit und Engagement mitbringt, ist es auf alle Fälle schaffbar!

Ich finde, dass das Buch sehr angenehm aufgebaut ist, da es auch durch die Gestaltung gelockert wird. Es gibt ein paar Zeichnungen, sowie werden Tabellen und wichtige Inhalte sind angenehm hervorgehoben.

 

3. Kriterium: Hilft das Buch helfen?

Ich persönlich stufe mich als sehr schlechte Kommunikations-Partnerin ein. Für Small Talk bin ich ungeeignet und am Flohmarkt würde ich mich am liebsten verkriechen. Ich kann nicht verhandeln!

Ich bin deswegen irgendwie ein sehr gutes Beispiel dafür, ob mir das Buch geholfen hat und ich muss sagen, dass ich sicherer auftrete. Ich konnte mich wirklich an die Übungen halten und hab es auch wirklich selbst probiert. Für mich persönlich habe ich einfach den Flohmarkt ausgesucht, denn als Studentin konnte ich noch nicht mit meinen Mitarbeitern quatschen. ;) Es ist eine Überwindung gewesen, aber ich fühle mich schon viel sicherer.

 

4. Kriterium: Ob mich das Buch gefesselt hat? 

Das Buch beinhaltet wirklich sehr viele Tipps und Beispiele und man kann es deswegen auch sehr schnell lesen. Das ist aber auch nicht wirklich der Sinn der Sache. Wenn man nach dem bzw auch während dem lesen nicht bereit ist, selbst damit zu arbeiten, kann man es gleich lassen.

„Gefesselt“ ist für dieses Buch nicht das richtige Wort. Es hat mich eher sehr neugierig gemacht. Die Autorin hat es geschafft, mich als Leser zu motivieren.
 

5. Kriterium: Die Schreibweise.

Ich habe mir im Internet einige Meinungen von anderen Lesern durchgesehen und hab da oft das gleiche gesehen: es ist ein Buch, das einfach Mut macht. Und das stimmt. Man liest, wie man mit gewissen Situationen am besten umgeht und zack….man möchte es gleich am liebsten selbst umsetzten. Für mich war dieses Zack oft da, aber am abend halt doch schwer umsetzbar. ;)

Die Schreibweise der Autorin finde ich sehr leicht. Ich konnte wirklich schnell lesen und hab mir die wichtigsten Tipps raus geschrieben. Je nachdem wie jemand am besten lernt, kann man natürlich auch im Buch arbeiten oder das Buch immer wieder hernehmen. Für mich war es daher ein Arbeitsbuch!

Der Inhalt ist qualitativ sehr hochwertig!


Das Buch hilft wirklich helfen! Auch wenn man gar keine Erfahrung mit Verhandlungen hat, bzw ganz schlecht darin ist, kann einem das Buch den Schups in die richtige Richtung geben.

  (5)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(12)

14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

kreativität, phantasie, selbstbewusstsein, quergedach, aufgabe

Kreativ auf Knopfdruck

Nils Bäumer
Flexibler Einband: 216 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 08.04.2016
ISBN 9783839122631
Genre: Sachbücher

Rezension:

Auch heute gibt es natürlich wieder eine Rezension zu dem Buch.  Ich persönlich würde mich als sehr kreativ einstufen und war deswegen noch neugieriger auf das Buch, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es mich noch bereichern kann. Ob es mir geholfen hat, noch kreativer zu werden, könnt ihr in der anschließenden Rezension lesen.


„Kreativität“, findet Nils Bäumer „kann man lernen!“. Ich muss ihm da zustimmen. Natürlich kann man es lernen seine Ideen zuzulassen und nicht nur mit einem Tunnelblick durchs Leben zu gehen. Ja, ich stimme zu, dass Kreativität in einem gewissen Maß lernbar ist.



1.Kriterium: Die Idee des Buches.



Ich hab es in meiner Einleitung schon angesprochen: Kreativität ist meiner Meinung nach, nur bis zu einem gewissen Maß lernbar. Ich stand dem Buch deswegen etwas kritisch gegenüber. Menschen können lernen kreativer zu sein. Aber wahre Kreativität ist meiner Meinung nach so viel mehr. Vielleicht schütteln jetzt einige von euch den Kopf und finden meine Meinung nicht gut. Natürlich muss ein Mathematiker in gewisser Weise kreativ sein um die Probleme zu lösen die ihm unterkommen. Fast jeder muss in seinem Beruf ein Problemlöser sein. Meiner Meinung nach und auch der Meinung von Nils Bäumer nach, ist das natürlich“ Kreativität“ die eingesetzt werden muss. Stimme ich auch zu! Aber für mich ist es so viel mehr.


Wahre Kreativität, wie George R. R. Martin oder Joanne K. Rowling sie hat oder wie Michelangelo sie hatte, kann nicht gelernt werden. Natürlich kann jeder hergehen und ein magisches Buch über einen Jungen schreiben und kreativ sein, aber nicht in diesem Ausmaß.


Ich hoffe, ich hab euch jetzt nicht gleich mit meiner Meinung verschreckt. Das Buch ist eine wirklich gute Idee und kann sicher den Leuten helfen, die sich schwer tun ihren Gedanken laufen zu lassen, das ist klar! Das möchte ich auch klar stellen! Ich habe mir einige Dinge mitgenommen und sie auch in meiner Freizeit umgesetzt. Ich glaube, jeder kann etwas mit diesem Buch anfangen. Unser Ideenmuskel ist leider ein bisschen eingerostet….


2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.


Das Buch besteht aus Überkapiteln die dann in einzelne Unterkapitel gegliedert sind. Es gibt viele Überschriften und hervorgehobene Passagen, sodass das Lesen spannender gemacht wird. Jedes Kapitel endet mit einem bestimmten Satz, der für mich so etwas wie ein roter Faden durch das Buch darstellte. Das Format des Buches ist etwas anders als die üblichen Bücher und ich musste mich erst daran gewöhnen. Es lag leider nicht so gut in der Hand.


Zusätzlich kommen noch einige Übungsteile hinzu, die man als Leser direkt im Buch erledigen kann. Es ist Platz für die eigenen Worte und natürlich die eigene Kreativität! ;)


3. Kriterium: Hilft das Buch helfen?


Für Menschen, die von sich selbst sagen, dass sie kreativer werden möchten oder vielleicht überhaupt nicht kreativ sind, kann dieses Buch glaube ich auf alle Fälle helfen. Es ist ein guter Ratgeber und zeigt einem einen verrückten sowie kreativen Weg auf, um das Ziel zu schaffen. Man lernt sozusagen nach Einheiten und soll sich auch wirklich Zeit lassen und die einzelnen Übungen umsetzten. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Kreativität steigern wird!


Ich persönlich habe natürlich auch einige Dinge mitgenommen, aber sicher nicht so viel wie Personen die sagen, dass sie gar nicht Kreativ sind. Ich war sogar sehr überrascht, dass ich viele dieser Dinge selbst schon mache. Wie zum Beispiel am abend: ich liege im Bett und stell mir meine eigenen Welten vor, in denen ich alles sein kann was ich will. Hab ich als kleines Kind immer gemacht als ich nicht schlafen konnte. Jetzt geht es einfach nicht mehr ohne!


Auch er rät dazu, sich hinzusetzten, die Augen zu schließen und sich einfach mal irgendetwas vorstellen. Im kleinsten Detail! Die Übung ist sehr schön und ich kann euch versprechen, dass ihr dadurch kreativer werdet! ;) Los! Versucht es gleich einmal! Seit ein Weltentaucher! ;)


4. Kriterium: Ob mich das Buch gefesselt hat? 


Jein. Ich habe einige Übungen gemacht, viele aber auch ausgelassen, weil ich sie selbst als nicht nötig fand. Wie zum Beispiel das oben genannte „Augen schließen – und in andere Welten tauchen“. Die Theorie über die Kreativität fand ich jedoch sehr interessant und ich kann mich jetzt, einige Zeit danach, noch sehr gut daran erinnern. ;) Das Buch blieb mir also in gewisser Weise hängen.


5. Kriterium: Die Schreibweise.


Der Autor ist ein Vortragsredner, und das hat man auch stark im Buch gemerkt. Es gab einzelne Passagen, die auf die Bühne gehörten, mich aber im Buch etwas störten. Der Autor versucht zu motivieren und die Leute anzuspornen etwas zu tun. Mich hat das im Buch leider nicht so angesprochen. Auch wurden viele Teile wiederholt. Natürlich, so bleiben sie den Leuten mehr im Gedächtnis, aber auch das hat mich nicht so angesprochen.


Schnell gesagt: man muss sich dem Buch etwas anpassen. Mir hat der Schreibstil des Autors leider nicht so gefallen. Ist natürlich Geschmackssache. Ich ziehe deswegen keinen Weltentaucher ab. Aber trotzdem nur ein halber, weil ich die Wiederholungen unangenehm fand.



Das Buch bekommt von mir fast die volle Punktzahl. Ich bin mir sicher, dass das Buch vielen Menschen helfen wird, ihren Ideenmuskel anzukurbeln. Es ist halt eher für Leute gemacht, die fast bis gar nicht kreativ sind, natürlich können aber auch kreative ihre Tipps mitnehmen.

  (5)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1)

1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Innerlich frei

Ulrike Scheuermann
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Knaur MensSana Taschenbuch, 02.11.2016
ISBN 9783426877425
Genre: Sachbücher

Rezension:

Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, denn es hat mich sofort angesprochen. Es ist ein Buch für Jedermann mit vielen Tipps und Anleitungen zum anwenden. Es wird aufgezeigt, wie wir mit unserer „nicht so guten Seite“, die Autorin bezeichnet sie als unperfekte Seite, umgehen können und wie sie unser ganzes Leben besser macht. Man muss sie nicht verstecken, sondern kann aus ihr lernen…


1.Kriterium: Die Idee des Buches.

Man darf sich bei diesem Buch auf keinen Fall denken: „nicht noch so ein Selbsthilfebuch“, denn dann ist man viel zu verschlossen. Na klar, es ist noch ein Selbsthilfebuch, aber es ist ein Selbsthilfebuch das wirklich hilft! Die Autorin hat sich mit der nicht so tollen Seite von jedem Menschen beschäftigt und versucht den Leser zu übermitteln, wie man damit umgehen kann. Die Autorin wirkt beim Lesen sehr sympathisch und engagiert, was mich beim sehr beeinflusst hat.

Das Buch kann einem helfen glücklicher zu werden. Man darf natürlich auch keine Wunder nach dem lesen erwarten, sondern muss an sich arbeiten. Dieses Buch kann eine sehr gute Stütze in diesem Prozess sein.

 

2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

Das Buch enthält viele praktischen Beispiele, die jeder von uns nachvollziehen kann, bzw. sogar selbst von sich aus kennt. Oft findet man in Büchern ja Hilfestellungen, mit denen man überhaupt nichts anfangen kann, die auch oft gar nicht umsetzbar sind oder man einfach nicht tun will. Hier ist das nicht so. Das Buch zeigt wirklich tolle Tipps an, die jeder von uns machen kann und auch sollte. Ich habe einige davon in den letzten Tagen selbst probiert und gehe jetzt mit meiner ungeliebten Seite viel besser um.

Die Autorin hat es geschafft, ihre Theorien mit vielen eigenen Beispielen aus ihrem Leben zu verfeinern. Das sprach mich als Leser sehr an, und hat mir auch in gewisser Weise die Augen geöffnet. Ich sage nur: ich habe erst danach gemerkt, wie stark unser persönliches Glück von anderen Menschen abhängig gemacht wird. Irgenwie ist man sich dessen nie so bewusst…

Das Buch liegt wirklich sehr gut in der Hand. Der Umschlag ist griffig und das Cover wirklich wunderschön. Auch hat das Buch eine angenehme Dicke, wodurch ich es gerne zur Hand genommen habe. Auch innen ist es sehr schön gestaltet und der Leser kann sich auf bunte Seiten freuen. Wichtige Dinge werden farbig hervorgehoben und haben für mich das Buch noch sympathischer gemacht.

 

3. Kriterium: Hilft das Buch helfen?

Mir hat das Buch in gewisser Weise geholfen, denn es hat mir die Augen geöffnet und mir verdeutlicht, wie ich mit mir selbst besser umgehen kann. Das Buch hat, wie es im Klappentext schon verspricht, Tiefgang und eine gewisse Intensität. Grundsätzlich finde ich, dass wir alle wissen, was uns glücklich macht und was unglücklich, wir denken einfach nie wirklich in dieser Intensität darüber nach, wie uns das Buch diese Dinge offen legt.
 

4. Kriterium: Ob mich das Buch gefesselt hat? 

Ja, das hat es. Es hat mich mit diesen liebevollen bunten Kapiteln gelockt und auch die schöne Bearbeitung des ganzen Textes hat mich neugierig auf das gemacht, was noch alles kommt. Es hat einfach Spaß gemacht darin zu schmökern. Das Buch verspricht nicht zu viel und kann das „innerlich frei“ umsetzten und den Leser viel neues beibringen. Es hat mich gefesselt, weil es so viele neue Informationen gegeben hat und die Beispiele der Autorin wirklich interessant zu lesen waren.

 

5. Kriterium: Die Schreibweise.

Mir gefiel sie richtig gut. Es ist ein Buch für jeden und wirklich jeder kann glaube ich mit ihrer Schreibweise etwas anfangen. Sie bringt viel Wissen in anspruchsvollen aber auch in gewisser Weise leichten Sätzen wieder, sodass das Buch eher wie ein Roman zu lesen ist.


Das Buch bekommt von mir auf alle Fälle die komplette Punktzahl. Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen und auch etwas dabei zu lernen. Ich habe einiges daraus mitgenommen und werde versuchen die Dinge auch anzuwenden.

  (5)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(19)

52 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

mord, jugendthriller, ballett, internat, rügen

Schwanentod

Corina Bomann
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 20.07.2016
ISBN 9783649616832
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Ich bekam ein Rezensionsexemplar vom Verlag!

Ich habe noch nie einen Jugendthriller gelesen und war deswegen umso neugieriger. Ich war wirklich überrascht, wie gut die Autorin die Handlung umsetzt und auch etwas brutaler vorgeht als ich erwatet habe. Es wird nicht extra ein Blatt vor den Mund genommen, sondern sie sagt wie es ist. Natürlich in einen gewissen Rahmen. Dem Mörder auf der Spur...


1.Kriterium: Die Idee des Buches.

Es geht um Ballett. Damit kann ich eigentlich gar nichts anfangen, bis auf das, dass ich den Film "Black Swan" gesehen habe. Und man muss sich auch gar nicht damit auskennen. Es spielt zwar in dieser Welt, der Leser wird aber sehr sanft dorthin geführt und es kommen keine Fachbegriffe oder so vor. Dann dieser mysteriöse Tod. Er ist grausam und die Leiche ist teilweise zerstückelt und entstellt. Durch die bildliche Sprache der Autorin wirkt alles sehr real und wie zum anfassen. Ich wollte unbedingt wissen, wer der Mörder ist und welche Geschichte da dahintersteckt.



2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

Ich habe erst nachdem ich dieses Buch gelesen hatte erfahren, dass es bereits einen ersten Teil gibt. Es ist also überhaupt kein Problem, erst hier einzusteigen.
Das Buch ist ein wirklich guter Thriller, man darf aber trotzdem nicht vergessen, dass es für Jugendliche geschrieben wurde. Es ist sanfter, und nicht gar so bedrohlich wie viele Thriller für Erwachsene. Ich lese meistens richtig arge, und war hiervon richtig angenehm überrascht. Es ist nicht immer viel Blut notwendig, um den richtigen Gruseleffekt hinzubekommen. Man muss also nicht in dem Alter 14-17 sein, um das Buch zu mögen. Erwachsene die jedoch sehr hohe Ansprüche haben und gerne richtig komplizierte Thriller lesen, ist hier jedoch falsch. Für mich war es eine angenehme Abwechslung! Die Autorin hat die Handlung schön aufgebaut und es gibt einige Rückblenden, die die Geschichte teils komplizierter und teils verständlicher gemacht haben.  Das Buch war auch sehr rätselhaft aufgebaut und ich hatte keine Ahnung, wie es ausgehen würde.



3. Kriterium: Die Charaktere.

Die Charaktere finde ich sehr treffend gewählt, denn zum Beispiel Clara wirkt wirklich wie eine 17 Jährige. Oft wirken Jugendliche in Büchern älter, sowie auch jünger. Hier hat sich die Autorin jedoch viel Mühe gegeben und ihr Alter hervorragend getroffen. Eine gewissen Naivität sowie Klugheit bringt Clara mit, was sie sehr real wirken lässt.


4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 
Die Autorin hat das Buch noch spannender gemacht, indem sie Kapitel aus der Sicht des Mörders geschrieben hat. Man kann sich in seine Situation hineinfühlen und alles aus seiner Sicht betrachten. Das war teilweise auch sehr gruselig und erschreckend. Ich wusste bis zum Schluss nicht, wer der Mörder ist, was ich extra nochmals erwähnen muss! Das Buch ist gar nicht vorhersehbar und wenn, brachte es mich nur auf die falsche Fährte.


5. Kriterium: Die Schreibweise.

Mir gefiel die Art, wie das Buch geschrieben ist, sehr gut. Die Autorin versteht sich darin Spannung aufzubauen und den Leser in das Buch hineinzuziehen. Die Gespräche unter den Charakteren sind realistisch und nachvollziehbar. Wie halt Jugendliche in diesem Alter sprechen. Es ließ sich ein guter Lesefluss aufbauen, und die Sätze sind sehr hochwertig.


Ich fand das Buch wirklich sehr gut und es hat alle Punkte verdient! Es ist ein Buch für Jugendliche, dass sollte hier nicht vergessen werden, obwohl Erwachsene es genauso lesen können. Ich kann es wirklich sehr empfehlen. 

  (14)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(321)

698 Bibliotheken, 19 Leser, 0 Gruppen, 182 Rezensionen

nina mackay, plötzlich banshee, banshee, fantasy, feen

Plötzlich Banshee

Nina MacKay
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2016
ISBN 9783492703932
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Stellt euch vor, ihr könntet ober den Köpfen aller Menschen sehen, wie lange diese noch zu Leben haben. Es wäre erschreckend, es würde mich verrückt machen und ich würde niemanden mehr in die Augen sehen können. In diesem Buch gibt es genau so jemanden, und dieser jemand hat auch einen ganz speziellen Beruf.
Für mich gibt es in diesem Buch viele Kritikpunkte und ich hab mir wirklich mehr erwartet. Ich fand es teilweise sehr oberflächlich und unlogisch...





1.Kriterium: Die Idee des Buches.

Normalerweise lese ich keine Bücher über Feen, weil mich die Thematik und die Umsetzung meistens nicht interessiert und nicht gefällt. In diesem Buch hat mich jedoch die irische Mythologie gelockt. Ich habe noch kein Buch über diese Banshee gelesen und war deswegen umso neugieriger. Auch spielt die Idee in der realen Welt, und nicht wie erwartet in einer Fantasie Welt von mit Glitzer und Bling Bling. Die Idee hat mir auf den Klappentext schon so zugesagt, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. 

Alana, die Todesfee, hat eine spezielle Gabe. Sie sieht, wann Menschen sterben werden. Das kann natürlich Fluch, sowie Segen zugleich sein.

Für die Idee bekommt das Buch von mir eine ganze Weltentaucher, weil sie mich überzeugt hat. 





2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

Mir hat es gut gefallen, dass man einfach in die Handlung hinein geschmissen wird. Es gab am Anfang nicht wirklich viele Erklärungen, sondern man startete direkt mit der Geschichte los. Alles Wichtige erklärt das ich dann im Laufe der Zeit, was mich auch zum weiterlesen angeregt hat.
Der Anfang des Buches hat mir also noch recht gut gefallen, denn man lernt Alana, ihren Verehrer den Polizisten und die anderen Charaktere einmal etwas kennen. Doch dann wird das Buch sehr schnell vorhersehbar. Grundsätzlich stört mich sowas meistens nicht, weil es ja immer noch anders kommen kann als erwartet. Hier fand ich es jedoch hin und wieder nervig, weil alles genauso eingetroffen ist wie erwartet. Bis auf diese paar Male hat es mich jedoch nicht weiter gestört, könnte aber verstehen, wenn andere deswegen das Buch auf die Seite legen.  



3. Kriterium: Die Charaktere.
Die Charaktere fand ich die in diesem Buch leider nicht gut umgesetzt. Ich brauche Charaktere, mit denen ich mich identifizieren kann, oder die mir mindestens manchmal sympathisch sind. Hier gab es das leider nicht. Hab mich auch gefragt, ob das vielleicht daran lag, dass ich zu alt bin für das Buch? Die Charaktere haben zwar ein Alter, das mir sehr zugesprochen hat, sie benahmen sich aber wie Jugendliche frisch in der Pubertät. Noch dazu kam, dass ich den Beruf den sie ausübten nicht verstehen konnte. Es passte einfach nicht zusammen. Alana ist eine Detektivin, bringt aber zusammengefasst nichts auf die Reihe. Sie ist tollpatschig und solle dadurch glaube ich süß wirken. Naja, für mich wars halt nicht so. Dann gibt es auch noch den Polizisten der einfach auf sie steht. Einfach so! Ich hab noch nicht ganz überrissen, warum er jetzt so auf sie abfährt, denn wie Liebe kommt es mir auch nicht vor. Es gibt Kapitel, in denen man in seine Sichtweise tauchen kann und man gesehen hat, wie er empfindet. Für mich wars einfach unlogisch. 

Die Charaktere waren mir überhaupt nicht sympathisch und wirkst du eher oberflächlich. Es spielten gewisse Dinge eine Rolle, die ich nicht in diesem Zusammenhang nachvollziehen konnte sie passt mir einfach nicht ins Buch rein. Ich konnte in diesem Buch einfach nichts mit den Charakteren anfangen. Sie wirkte für mich überhaupt nicht real vor, obwohl es in der realen Welt spielt. 





4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 


Das Buch war zwischendurch wirklich spannend und konnte mich auch fesseln, obwohl ich so viele Kritikpunkte habe. Vor allem weil wenn es wieder mit der Handlung etwas voranging. Mit der Zeit trat aber leider die Gabe von Alana in den Hintergrund und ich hätte mir mehr Fantasie gewünscht. Die Liebesgeschichte war da eigentlich das Hauptaugenmerk der Autorin. Das fand ich dann etwas schade. 




5. Kriterium: Die Schreibweise.

Man darf nicht vergessen, dass es ein Jugendbuch ist und die Autorin ihre Schreibweise auch darauf angepasst hat. Das Buch liest sich sehr schnell, einfach und die Sätze sind ziemlich kurz und man braucht auch nicht wirklich viel nachdenken. Zwischendurch hätte ich mir anspruchsvollere Gespräche zwischen den Charakteren gewünscht, zum Beispiel auch mit den Nebencharakteren, die meiner Meinung nach stärker in den Vordergrund gehört hätten. Ansonsten ist das Buch eigentlich wirklich schön zu lesen und ich konnte meine Gedanken auch abschalten.

Hier vergebe ich einen Weltentaucher, weil es mir trotzdem gut gefallen hat und ich einfach mal ins Buch abtauchen konnte.


Obwohl ich den Humor im Buch nicht verstanden habe und ich trotzdem einige Kritikpunkte habe, hat es mir doch recht gut gefallen. Klar, ich habe es oft auf die Seite gelegt, weil mich die Charaktere etwas nervten, aber ich fand es trotzdem lesenswert. Es ist halt wirklich eher eine Liebesgeschichte angehaucht mit Fantasie. Ich hätte es mir umgekehrt gewünscht.

  (14)
Tags:  
 
382 Ergebnisse