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12 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

star trek, tng, masken, riker, abenteuer

Masken. Star Trek

John Vornholt
Sonstige Formate
Erschienen bei HEYNE WILHELM, 01.09.1997
ISBN 9783453044968
Genre: Sonstiges

Rezension:

Riker hat seine Pflichten vernachlässigt.
Der erste offizier der USS Enterprise hat zugelassen, dass sein Captain mit einem zwielichtigen Sonderbotschafter auf eine geologisch instabile Welt herabgebeamt wird, auf der ein primitiver Ableger der Menschheit lebt, dessen Mitglieder ihre Gesichter mit Masken verhüllen. Doch als ob dies nicht schon Risiko genug war, reißt nach einer besonders heftigen Eruption der Kontakt zu Captain Picard ab. Riker stellt sofort ein neues Außenteam unter eigenen Befehl zusammen, vertraut das Kommando einem blinden Mann an und macht sich auf die Suche nach seinem Vorgesetzen.
Auf der Planetenoberfläche gelingt es Riker, einen friedlichen Kontakt zu einem der Bewohner herzustellen, und nach einer Weile gelingt es ihnen sogar, den windigen Diplomaten Fento Lewis zu finden, der dem Außenteam angehörte. Doch der Botschafter bringt schlechte Nachrichten:
Captain Picard wurde zusammen mit Worf und Deanna Troi bei einem Überfall ermordet. Riker ist unter Zugzwang, zumal ein Schiff der Ferengi in den Orbit eingetreten ist und die ohnehin verfahrene Situation zusätzlich verschlimmert...
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Masken als handlungstragendes Element? Was sich im ersten Moment etwas befremdlich anhört, funktioniert beim Lesen erstaunlich gut. Vornholt kann nämlich nicht nur mit einem interessanten Planeten glänzen, der mal ganz konträr zu allem steht, was man so bisher bei Star Trek gesehen gesehen hat, sondern auch einen zum Nachdenken animierenden Roman über den Gebraquch von Masken verfasst.
Es wäre müßig, en detail auf all die Richtungen zu verweisen, die mit dieser Metapher angesprochen werden, doch Vornholts Beschreibungen reichen sogar soweit, dass er das Ablegen der Maske mit dem Öffnen eines BHs zu vergleichen. Das wirklich wunderbare daran ist eigentlich, dass dies funktioniert und glaubwürdig bleibt.
Der Roman ist dabei philosophisch, ohne esoterisch zu sein, komplex ohne kompliziert zu sein und bewahrt die Aura jener Fernsehserie um Picard, indem er auf die Zeit seines TV-Vorgängers Kirk referiert.
Kein Wunder also, dass dieser Roman es bis in die Bestsellerliste der New York Times geschafft hat.
Es ist daher recht schade, dass dieses Werk unter der Schwäche seines Autoren John Vornholts leidet, Figuren vernünftig darzustellen. Riker wirkt inkompetent, Data gefühlsduselig und der Bösewicht Lewis bestenfalls blass.
Da daneben auch noch einige inner Logiklücken klaffen, die Übersetzung in bewährter Heyne-Manier auf bekannte Termini verzichtet und das Ende etwas überstürzt daherkommt, werden viele positive Aspekte so schnell wieder revidiert, man zwar ohne Frage das große Potential erkennen kann, doch an der Umsetzung herumkritteln muss.
Dennoch ist es das beste Buch aus der Feder Vornholts, das bislang in deutscher Sprache erschienen ist und das Lesen definitiv wert.
Mehr Details, ausführlichere Beschreibungen und schräge Fotos gibt es wie immer auf meinem "Blog":http://trekromane.blogspot.com/2009/12/masken.html

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

science fiction, star trek (tos), hypnose, star trek tos, star trek

Meuterei auf der Enterprise. Star Trek

Robert E. Vardeman
Sonstige Formate
Erschienen bei HEYNE WILHELM, 01.10.1994
ISBN 9783453312951
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Crew der USS Enterprise wurde um ihres wohlverdienten Landurlaub beraubt und anstatt in den Raumdocks Überholungen über sich ergehen zu lassen, bricht das Schiff mit angezogener Handbremse zu einer diplomatischen Mission auf. Die ohnehin schlechte Stimmung erreicht einen Tiefpunkt, nachdem eine zufällig aufgefundene Schiffbrüchige pazifistische Neigungen innerhalb der Crew verstärkt. Captain Kirk verliert langsam die Kontrolle über seine Mannschaft und als er Gewalt anwenden will, um seine Freunde aus den Fängen einer unbekannten Zivilisation zu befreien, putscht sich die verführerische Fremde an die Macht und setzt Kirk auf einer fremden Welt aus. Doch diese Welt ist ein eigenständiger Organismus, der im Neuankömmling eine Art Virus sieht, den es auszumerzen gilt...

Ich versuche mir stets selbst bei den schlimmsten Romanen noch etwas aus den Fingern zu saugen, was man dem Roman positives abringen könnte. Doch in diesem Fall rechtfertigen die wenigen positiven Aspekte, wie etwa der Auftritt eines Tellariten, die Erwähnung nicht.
Wo aber liegt denn das Problem? Nun, bei einem Roman, der auf einer Fernsehserie basiert, erwartet man schon, dass er sich an die Vorlage hält.
Das tut dieses Werk kaum. Schon allein wenn man sich vor Augen hält, dass in der Episode „Das Spinnennetz“ festgehalten wurde, dass es auf Sternenflottenschiffen keine aktenkundigen Fälle von Meuterei gab, nagt das am Thema des Buches, das gegenteiliges behauptet.
Daneben wird der Name Uhura falsch übersetzt oder ganze Spezies unterschlagen – ein eindrucksvolles Zeugnis dafür, dass sich der Autor nur mäßig mit der ursprünglichen beschäftigt hat.
Doch damit nicht genug! Der Aufbau des Romans folgt keinem schlüssigen Muster und bietet eine wirre Berg- und Talbahn, an deren Abschluss sich gleich zwei Enden bieten. Darüber hinaus werden olle Kamellen aus dem Urschleim der literarischen Überlieferungsgeschichte ohne viel Kreativität aufgenommen: Die Story kann man grob irgendwo zwischen Odysseus, Sankt Brendans und Heinrich Heine anlegen, ohne das die Qualität eines der Vorbilder auch nur ansatzweise erreicht wird.
Die altbekannten Figuren sind bestenfalls Karikaturen ihrer selbst mit einem Humorniveau auf Sat1-Wochenshow-Niveau. Vielleicht soll ja auch das Cover eine derartige Spaßeinlage bieten – mit dem Inhalt des Buches hat sie jedenfalls nichts zu tun.
Am allerschlimmsten ist jedoch die gruselige Übersetzung. Die treibt exotische Stilblüten wie „Er fühlte sich, als ob er gerade aus Unachtsamkeit seine Katze in Brand gesteckt hätte.“ (S. 40) und strotzt nur so vor grammatischen und orthografischen Fehlgriffen, die das Lesen zur Tortur machen.
Im großen und ganzen ähnelt der zweite Vardeman-Roman seinem Vorgänger „Das Klingon-Gambit“ in seiner Qualität so stark, dass kein Verlustgefühl entstehen will, wenn man sich vor Augen hält, dass Vardeman kein weiteres Star-Trek-Buch schrieb.

Mehr Details, ausführlichere Beschreibungen und schräge Fotos gibt es wie immer auf meinem "Blog":http://trekromane.blogspot.com/2009/12/meuterei-auf-der-enterprise.html

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

star trek, tng, kirk, science fiction, picard

Star Trek, Die Asche von Eden

William Shatner , Judith Reeves-Stevens , Garfield Reeves-Stevens
Flexibler Einband: 392 Seiten
Erschienen bei Heyne
ISBN 9783453161719
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Wer den Kinofilm "Treffen der Generationen" noch in Erinnerung haben wird, der weiß: Kirk ist tot!
Aber wie heißt es so schön?
"Le roi est mort, vive le roi!"
Kirks Mime William Shatner hat sich höchstpersönlich hingesetzt, um die Welt mit einem Roman aus seiner eigenen Feder zu beglücken. Die Story...
Ach, vergesst die Story! Sie ist von William Shatner himself! Da macht das nix, wenn sie weit hergeholt und nix anderes als zusammengestückelte Resteverwertung aus der Star-Trek-Grabbelkiste ist! Man muss sich das eher als psychologischen Blitzableiter für den Toupet tragenden Kanadier denken, der die Rolle zu dem gemacht hat, was sie heute ist.
Er spart deshalb auch weder mit Eigenlob, noch mit selbstverliebter Eigendarstellung - ein buchgewordener Egotripp, der nur mit eisernem Willen zu ertragen ist. Und als ob das nicht schon genug wäre, rangiert der Erzähllstil dieses Romans irgendwo zwischen Telegramm, Dick Tracy-Comics und Rilkes "Panther". Ergänzt wird dies noch durch ein paar grammatische und orthographische Fehler, eine ordentliche Prise Logiklöcher und eklatante Schwächen bei der Darstellung altbekannter Figuren wie Scotty, Spock oder Chekov.
Schließlich würzt der Autor das ganze noch kräftig mit mit der Privatfehde, die er seit Jahren mit dem Schauspielerkollegen George Takei führt, und erniedrigt dessen Figur Sulu wo er nur kann - schon ist der erste Roman aus seiner Feder fertig!
Eine echt peinliche Kiste!
Aber gibt es denn gar nichts positives über dieses Werk zu sagen?
Doch!
Shatner hat dennoch kein 08/15-Werk herausgegeben. Radikal räumt er mit dem Bild einer heilen Sternenflottenwelt auf, und zeigt, dass die Menschheit noch längst nicht all die Probleme überwunden hat, mit denen wir uns heute herumschlagen.
Erschreckend aktuell und manchmal vielleicht schroff stellt sich Shatner literarisch und fast schon so etwas wie einfühlsam dem Älterwerden, und oh Wunder! - er spricht sogar von Potenzproblemen! Kirk gerät damit auf so eine Art Zwischenebene inmitten von Überhöhung und trister Menschlichkeit und wenn man sich die Geschichte in ein "Shatnerversum", also eine alternative Zeitebene denkt, in der Shatner das Zentrum ist, um das sich die Galaxis dreht, dann kann man mit einer guten Prise Abstand und Humor das Buch auch mal lesen.
Aber mehr als einmal wird auch schon schwierig.
Selbst wenn man festhalten muss, dass dieser Roman nicht nachhaltig ist, markiert er nichtsdestotrotz den Anfang einer ganzen Reihe von Shatner-Werken, von denen dieses noch eines der lesenswertesten ist.

2 von 5 Sternen.

Mehr Details, ausführlichere Beschreibungen und schräge Fotos gibt es wie immer auf meinem "Blog":http://trekromane.blogspot.com/2009/11/die-asche-voneden.html

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star trek, tos, klingonen

Das Klingon- Gambit. STAR TREK

Robert E. Vardeman
Sonstige Formate
Erschienen bei HEYNE WILHELM, 01.04.1997
ISBN 9783453309760
Genre: Sonstiges

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tng, star trek, deutsch, next generation, sci-fi

Das Herz des Teufels. STAR TREK.

Carmen Carter
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne
ISBN 9783453156685
Genre: Sonstiges

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chal, spectre, kirk, picard, gespenst

Star Trek, Das Gespenst

William Shatner
Flexibler Einband: 456 Seiten
Erschienen bei Heyne
ISBN 9783453179318
Genre: Fantasy

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star trek, star trek (tos), scotty, sf star trek, science-fiction

Star Trek, Das Drei-Minuten-Universum

Barbara Paul
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne, 01.11.1996
ISBN 9783453062320
Genre: Sonstiges

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star trek (tos), science fiction, star trek

Blutdurst. STAR TREK

J. M. Dillard
Sonstige Formate
Erschienen bei HEYNE WILHELM, 01.02.1997
ISBN 9783453058507
Genre: Sonstiges

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star trek (tos), science fiction, klingonen

Star Trek, Angriff auf Dekkanar

Peter Morwood
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne, 01.10.1997
ISBN 9783453077683
Genre: Science-Fiction

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tag der ehre, tng, worf, star trek tng, star trek

Star Trek. Next Generation (63). Altes Blut. Tag der Ehre 01.

Diane Carey
Flexibler Einband: 345 Seiten
Erschienen bei Heyne, 01.01.1999
ISBN 9783453156401
Genre: Science-Fiction

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

star trek (tos), star trek - tos, science fiction, star trek - classic

Die letzte Grenze. Star Trek

Diane Carey
Sonstige Formate
Erschienen bei HEYNE WILHELM, 01.09.1997
ISBN 9783453042995
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Die letzte Grenze" ist der dritte und letzte Band der Reihe "Die Anfänge", wobei die drei Bücher in keinem direkten Zusammenhang stehen. Gemein ist ihnen lediglich, dass sie Ereignisse schildern, die vor der Original-Fernsehserie stattgefunden haben.
In diesem konkreten Fall geht es um den Erzeuger Kirks, den einige vielleicht noch als der Anfangssequenz des elften Kinofilms kennen.
Er wird nämlich aus seinem Dienst gerissen, um an einer Mission der ganz besonderen Sorte zu partizipieren: Als erster Offizier soll er Captain April helfen, ein Kolonistenschiff voller Kinder zu retten, das in einem Ionensturm gefangen ist und von einem grausamen Strahlentod bedroht wird.
Doch diese Rettungsaktion liegt außerhalb der technischen Möglichkeiten der Zeit. Also muss April mit einem besonderen Trumpf aufwarten: Einem neuen Schiff, voller neuer technischer Wunder, mit dem eine neue Ära eingeleitet werden soll.
Aber Kirk senior sieht auch die Gefahren dieser zivilisatorischen Neuerungen, denn die hoch entwickelte Bewaffnung des Schiffes könnte auch missverstanden werden.
Und tatsächlich steht die Crew vor einem moralischen Dilemma, als sie durch eine Sabotageaktion romulanischer Agenten plötzlich inmitten des romulanischen Hoheitsgebietes stranden und einem Schlachtschiff gegenüberstehen. Kirk und April müssen ihre Standpunkte prüfen, um wieder in den Föderationsraum zurückzukehren, ihre Mission zu beenden und dem drohenden Krieg zwischen beiden Mächten Einhalt zu gebieten.

Auf geschickte Weise verflechtet die verdiente Star-Trek-Buchautorin Diane Carey gleich mehrere Informationssplitter und Nebensatzausführungen aus alten Star-Trek-Episoden zu einer schlüssigen und spannenden Geschichte, die zwar nicht so verschachtelt daherkommt, wie noch im Vorgängerroman "Fremde vom Himmel", aber mit lebendig wirkenden Überraschungen aufwarten kann.
Auch die Atmosphäre einer jungen Föderation, die sich ihre technischen Errungenschaften erst noch erarbeiten muss, ist glänzend und vor allem glaubwürdig eingefangen und die vielen Zusatzinformationen, die der Leser erhält, können selbst den bestinformiertesten Trekkie noch hinter dem Ofen hervorlocken. Was heißt USS oder NCC? Wie lautet der Mädchenname Sarah Aprils? Wie kam die Enterprise zu ihrem Namen?

Doch der Roman hat auch seine Schattenseiten. Logiklöcher so groß wie Traktorreifen klaffen in der Handlung. Der Verräter Woods ist zum Schluss plötzlich keiner mehr, das Aussehen der Romulaner ist der Sternenflotte plötzlich doch schon bekannt und überhaupt klingen die Romulaner kaum wie Außerirdische.
Das abgekaute Motiv armer, unschuldiger Kinder, die unbedingt gerettet werden müssen und vor allem das hyperkitschige Ende, dessen Moral die Autorin dem Leser in ihrem Epilog auch noch ein zweites Mal unter die Nase reiben muss, enttäuschen auf ganzer Linie, da die Story viel mehr Potential bot, als Carey nutzen konnte.
Doch das größte Problem liegt im Zusammenspiel mit dem offiziellen Kanon; also der Zeitlinie, die in den Filmen und den einzelnen Serien gezeichnet wurde.
Denn die Verfasserin benutzt völlig falsche Daten, nach denen Kirk bereits fast 100 war, als er das Kommando über die Enterprise übernahm.
Doch darüber kann man hinwegsehen, denn das eigentlich traurige ist der Bluff Kirks, der eigentliche Höhepunkt des Romans.
Dort wird nämlich erklärt, warum die Cousins der Vulkanier plötzlich Tarntechnologie erfinden und warum sie diese im Föderationsraum testen. Die Erklärung ist richtig gut recherchiert und klasse mit den spärlichen Informationen in Verbindung gebracht.
Doof nur, dass eine einzige Szene in der bislang letzten Star-Trek-Fernsehserie dieses Konstrukt Careys wie ein Kartenhaus einstürzen läßt. In der Episode "Das Minenfeld" wird gezeigt, wie sich ein Schiff der Romulaner tarnt und enttarnt, was bedeutet, dass diese Technologie der Spezies längst bekannt war und eine Entwicklungshilfe durch Papa Kirk wie im Buch beschrieben gar nicht nötig war.

Diese Entwicklung ist schade, denn auch wenn Carey für die damalige Zeit eine tolle Idee hatte, ist sie längst überholt. Star Trek Fans, die nicht so sehr auf solche Details achten werden an dieser Erklärung hingegen auch nicht viel Freude haben, denn diese Informationen sind viel zu spezifisch für einen Leser, der sich nur oberflächlich mit der Materie auskennt, und somit verpufft der große Clou des Buches völlig.
Somit bleibt nur die spannende Geschichte, die vielen Informationen und ein Kirk, über den noch nicht soviel bekannt ist. Unter diesem Gesichtspunkt kann man das Buch natürlich lesen, aber einen Platz unter den wirklich guten Werken der Star-Trek-Franchise verdient es nicht mehr.

Mehr Details, ausführlichere Beschreibungen und schräge Fotos gibt es wie immer auf meinem "Blog":http://trekromane.blogspot.com/2009/11/die-anfange-03-die-letzte-grenze.html

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37 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

star trek, tng, romulaner, picard, crusher

Star Trek - The Next Generation 1

Michael Jan Friedman , Stephanie Pannen (Übers.)
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 01.09.2009
ISBN 9783941248618
Genre: Science-Fiction

Rezension:

"Der Tod im Winter" bricht endlich das jahrelange Schweigen um die Besatzung der Enterprise, die nach dem letzten Kinofilm auseinandergeht. Data ist tot, Crusher im medizinischen Corps der Sternenflotte und Riker bricht mit seiner Frau Deanna Troi zu neuen, eigenen Abenteuern auf. Doch bevor Riker sich mit seiner Titan zu seiner ersten Mission auf Romulus begibt, ist Picard erst einmal dran, endlich ein neues Abenteuer zu erleben.
Das erste Abenteuer der USS Enterprise und ihrer Crew leitet eine neue Ära der TNG-Romane ein.
Soweit der Anspruch. Die USS Enterprise bleibt jedoch im Orbit der Erde und eine neue Ära ist dieser Roman ganz sicherlich nicht. Die Charaktere sind schlecht gezeichnet, was vor allem bei Picard, aber auch an seinen ehemaligen Kameraden und den neuen Nebencharakteren deutlich wird. Doch auch die Handlungen und Motivationen der restlichen Figuren sind zuweilen mit dämlich noch sehr wohlwollend umschrieben.
Alles in allem gewinnt man, wenn man sich bei Memory Beta mal umschaut, den Eindruck, dass Friedman hier mehr eine Fortsetzung seiner eigenen Stargazer-Reihe geschrieben hat, als TNG neues Leben einzuhauchen.
Daneben gibt es eklatante Schwächen in Stil, des Verhältnisses von Duzen und Siezen und die widerholte Nutzung bereits zur Genüge mit Episoden bedachter Topoi lässt bei aller Freude über die Fortsetzung TNGs die Sehnsucht nach mehr Originalität aufkeimen, zumal der erste Titan-Roman, der witzigerweise im Vergleich hierzu zu Recht "Eine Neue Ära" heißt, deutlich zeigt, dass man die Situation des im Chaos versunkenen romulanischen Imperiums tatsächlich auch interessant, vielschichtig und spannend schildern kann.
Schließlich bleibt das Ende der große Schwachpunkt des Romans. Die Entscheidung Beverlys, zum medizinischen Corps der Sternenflotte zu wechseln wird revidiert, und dass Picard wie in einem billigen Actionfilm am Höhepunkt einer besonders lebensbedrohlichen Szene Beverly seine Liebe gestehen muss, passt vielleicht zu Annie Porter und Jack Traven in 'Speed', jedoch nicht zu Beverly Crusher únd Jean Luc Picard nach 'Star Trek: Nemesis'.
Die wenigen guten Aspekte, zu denen die vielen Referenzen, der besondere Fokus auf das Leben und Schaffen Beverly Crushers und die recht putzige Spezies der Kevrata zählen, wiegen die zu vielen Unzulänglichkeiten bei weitem nicht auf und wenn ich diesem Werk nun ebenfalls zwei von fünf Sternen zuweise, dann geht die Tendenz eher zu einem einzigen.

Mehr Details und ausführlichere Beschreibungen gibt's auf meinem "Blog":http://trekromane.blogspot.com/2009/10/tod-im-winter.html

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

science fiction, kinofilm, star trek, tng, star trek tos

Generationen. Star Trek.

J. M. Dillard
Flexibler Einband: 283 Seiten
Erschienen bei Heyne, 01.01.1995
ISBN 9783453090491
Genre: Science-Fiction

Rezension:

"Generationen", bzw. "Treffen der Generationen", wie der Buchtitel eigentlich lauten müsste, ist der Roman zum siebenten Kinofilm der Saga und eine typische Star-Trek-Novellisation. Typisch vor allem deswegen, weil die Buchform ungleich mehr bietet als die Darstellung auf der Leinwand.
Hier ist nämlich nicht nur von Kirk, Scotty und Chekov die Rede, sondern auch Pille, Spock oder Sulu tauchen auf und erleichtern den Übergang von Kirks Mannschaft zu Picards Crew, der mit diesem Film auch offiziell vollzogen werden sollte.
Viele Extraszenen, in denen etwa Kirks Übergang in den Reigen der Rentner beschrieben wird oder in denen der Erzbösewicht Soran zum ersten Mal den Nexus betritt machen das Erlebnis komplett, denn nach der Lektüre hat man irgendwie den Eindruck, als habe der Film nur die halbe Wahrheit gezeigt.
Und das ist noch nicht einmal weit hergeholt, da hier den zentralen Themen Zeit und Vergänglichkeit viel mehr Entfaltungsraum geboten wird, als im Film. Die Handlung wirkt ungleich klarer, deutlicher und endgültiger und die Motive der einzelnen Figuren werden eingehend beleuchtet, ohne ins Übertriebene abzugleiten.
Das zudem ein Mittelteil mit Farbfotos und eine Kurzzusammenfassung der Konzeptions- und Drehgeschichte den Anhang ziert, sei nur am Rande erwähnt.
Doch leider setzt dieser Roman auch auf das falsche Pferd, denn das Ende stimmt nicht mit dem überein, dass man aus dem Kinofilm sicherlich kennen wird. Der Grund dafür ist einfach: Das Ende, in dem Soran Kirk erschießt, wurde tatsächlich in dieser Form abgedreht, jedoch nach einigen Probevorführen wieder verworfen und gänzlich neu gefilmt. Davon, dass dieser Schritt gerechtfertigt war, kann sich der Leser nun überzeugent.
Zusammen mit der streckenweise merkwürdigen Übersetzung bilden diese beiden Teilgebiete aber auch schon den Höhepunkt der Kritikliste und man muss diesem Werk zugestehen, dass es nicht nur überaus lesenwert ist, sondern auch den Film größtenteils überflügelt, der lediglich mit dem (im Vergleich) besseren Schluss punkten kann.
Mehr Details, ausführlichere Beschreibungen und schräge Fotos gibt es wie immer auf meinem "Blog":http://trekromane.blogspot.com/2009/10/generationen.html

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

star trek, tos

Der letzte Schachzug. Star Trek

John M. Ford
Sonstige Formate
Erschienen bei HEYNE WILHELM, 01.04.1997
ISBN 9783453027794
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Der letzte Schachzug" schildert die Geschichte des ersten menschlichen Botschafters auf Qo'noS und der Intrige, die sich um den brüchigen Frieden zwischen Föderation und Klingonischem Imperium gesponnen hat.

Allein durch die Idee des Romans im Roman ist das Buch bereits äußerst interessant. Es liest sich wirklich gut und man spürt den Aufwand Fords deutlich, diesen Roman zu konzipieren.
Doch leider verliert sich das Buch schnell in einem Wust an negativen Aspekten. Weder Handlung, noch Figuren sind sonderlich ansprechend und auch die Moral der Geschichte kommte träge daher. Viel zu oft gibt es große Spannungsgefälle und die Übersetzung ist wahrlich keine Glanzleistung.
Größtes Manko des Romans sind allerdings seine vielen Anachronismen, unter denen drei ganz besonders hervorzuheben sind:

1. Die eigens für diesen Roman entwickelte Klingonensprache Klingonaase beißt sich mit dem Klingonisch, das aus Film und Fernsehen hinlänglich bekannt ist. Natürlich liest man eine fremde, exotische Sprache, doch wer auf petaQ oder qapla' wartet, tut dies vergebens.

2. Die Klingonen ähneln zu stark den Romulanern und ihre Darstellung in diesem Buch ist mit der bei TNG, DS9, VOY oder ENT nicht kongruent. Selbst wenn man sich ständig versucht, ein Bild der stolzen Kriegerrasse vor dem geistigen Auge zu bewahren, wird es zu oft von unbedarften Kommentaren und Bemerkungen zerstört.

3. Auch die zeitlichen Zusammenhänge stimmen nicht mit der offiziellen Chronologie in Film und Fernsehen überein. Besonders die Enterprise-Serie, der bislang letzte Star-Trek-Ableger straft dieses Werk Lügen, da Transporter und Warp Fünf entgegen der Behauptungen Fords bereits im 22. Jahrhundert existierten. Schuld hieran ist allerdings eine Quelle des Autors, die "Star Trek Spaceflight Cronology", die bereits 1987, mit der Austrahlung TNGs, ihrer Gültigkeit beraubt wurde.

Alles in allem vermiesen besonders die letztgenannten Kritikpunkte dem detailversessenen Star-Trek-Fan das Leseerlebnis und auch wenn ich weiß, dass es da draußen auch Leute gibt, die dem Kanon nicht so trei ergeben sind wie ich, vergebe ich nur einen von fünf Punkten (doofe umrechnung von sechs auf fünf, abba es gab da keine Tendenz zur zwei).

Mehr Details und ausführlichere Beschreibungen gibt es wie immer auf meinem "Blog":http://trekromane.blogspot.com/2009/10/der-letzte-schachzug.html

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