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Das Ende der Ewigkeit

Isaac Asimov , Walter Brumm
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.10.2016
ISBN 9783453316867
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Nach etwa 30 Seiten hätte ich das Buch fast weggelegt - Der Anfang ist ziemlich unverständlich, geradezu unerträglich langweilig und garstig hölzern geschrieben. Letzteres ändert sich das ganze Buch über nicht, aber dafür nimmt die Handlung Fahrt auf und auch das Setting wird klarer.
Allerdings reist der Techniker Harlan so oft durch die Zeit (bis über das 100000. Jahrhundert hinaus) und verändert die Realität (was der Vorbeugung von Kriegen und Katastrophen dienen soll), das man schon mal durcheinander kommen kann. Zum Ende hin wird der Plot spannend und Asimov spielt gut mit den Erwartungen der Leser. Ich war am Ende jedenfalls schon überrascht.
Harlan und die anderen Protagonisten sind allerdings ziemlich holzschnittartig porträtiert, was den Lesegenuss etwas schmälert. Sie sind im Grunde durch die Bank uninteressant. Das korreliert allerdings sehr gut mit der Statik der Ewigkeit, die erst zum Ende hin brüchig wird, wie auch die Eigenheiten der Protagonisten deutlicher zutage treten. 

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integration, schule, gesellschaft, humor

Ich kann, du kannst, Erkan

Inga Liebig
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 11.11.2016
ISBN 9783404609147
Genre: Humor

Rezension:

In "Ich kann, du kannst, Erkan" berichtet eine Deutschlehrerin über ihre Erfahrung in ihren Integrationskursen. Es geht sehr bunt zu und ich musste mehrfach laut lachen. Das Buch ist flüssig geschrieben und die immer wiederkehrenden Protagonisten wie Sami (der dauernd Stress mit seiner deutschen Freundin hat und sich fragt, was FKK bedeutet), Igor (der sich ständig nur in deutschen Sprichwörtern äußert) oder Yasmin (die sich nicht so richtig zwischen Tradition und Karriere entscheiden kann) wachsen einem sehr ans Herz. Es gibt einfach so viele tolle Charaktere und Geschichten in diesem Buch!
Man bekommt etwas davon mit, was die Flüchtlinge bei ihrem Start in Deutschland beschäftigt (eher die Jobsuche als Schweinefleisch, eher Assad und IS als Vollverschleierung), aber auch, welche Tücken die deutsche Sprache hat, was mir sonst nie so aufgefallen wäre. Der Unterricht ist wirklich sehr amüsant geschildert, vor allem der Ausflug auf den Weihnachtsmarkt und die stetige Entwicklung von Erwachsenen, die noch nie eine Schule von Innen gesehen haben und nun voller Eifer dabei sind, sich eine neue Zukunft aufzubauen. Das dabei auch immer wieder (lustige) Missverständnisse entstehen: klar!
Was ich gut finde, ist aber auch, das durchaus kritische Punkte thematisiert werden: Was denken Zuwanderer über Homosexuelle oder Vegetarier? Besonders die Meinungen über Hitler waren zum Teil schockierend. Klar wird aber auch: Die mit den radikalen Meinungen sind klar in der Minderheit und bekommen auch in der Klasse Gegenwind.
Ich freue mich, auf diese Weise Zugang zu einer Welt bekommen zu haben, die man sonst im täglichen Leben nur streift.

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Tags: gesellschaft, humor, integration, schule   (4)
 
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