Leserpreis 2018

ulistuttgarts Bibliothek

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167 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

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Neujahr

Juli Zeh
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Luchterhand, 10.09.2018
ISBN 9783630875729
Genre: Romane

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Nächte, in denen Sturm aufzieht

Jojo Moyes , Judith Schwaab
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 29.01.2019
ISBN 9783499276392
Genre: Liebesromane

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46 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Mein sanfter Zwilling

Nino Haratischwili
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei btb, 12.08.2013
ISBN 9783442745500
Genre: Romane

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5 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Jagdtrieb

Hendrik Esch
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.01.2019
ISBN 9783442488162
Genre: Krimi und Thriller

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51 Bibliotheken, 5 Leser, 4 Gruppen, 13 Rezensionen

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Gott der Barbaren

Stephan Thome
Fester Einband: 719 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 10.09.2018
ISBN 9783518428252
Genre: Romane

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

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Frau im Dunkeln: Roman

Elena Ferrante
E-Buch Text: 188 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp Verlag, 11.02.2019
ISBN 9783518761144
Genre: Romane

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132 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 26 Rezensionen

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Mittagsstunde

Dörte Hansen
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Penguin, 15.10.2018
ISBN 9783328600039
Genre: Romane

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1 Bibliothek, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Die dreizehn Monate

Erich Kästner , Hans Traxler
Buch: 64 Seiten
Erschienen bei Atrium Verlag AG, 01.07.2011
ISBN 9783855353798
Genre: Gedichte und Drama

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20 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Marienfelde

Corinna Mell
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 27.12.2018
ISBN 9783426306413
Genre: Romane

Rezension:

1952

Die 16-jährige Sonja lebt mit ihren Eltern im Westberliner Wedding. Ihr Vater bekommt von VW das Angebot, ein Autohaus aufzubauen und zu leiten. Der Konzern erwartet, dass Sonja, als Tochter des neuen Unternehmers, für ein Jahr ein Hauswirtschafts-Internat (Bräuteschule) am Wannsee besucht. Dort soll sie zu einer guten Ehefrau und Mutter ausgebildet werden.

Sonjas Onkel Helmut lebt, überzeugt vom DDR-Regime, in Pankow. Er versucht seine Nichte davon zu überzeugen, dass Frauen nur im Sozialismus zu nichts gezwungen werden. In Westdeutschland oder Amerika haben seiner Ansicht nach Frauen keine Rechte und müssen ihrem Mann gehorchen.

Nach einem familiären Schicksalsschlag bricht die taffe und selbstbewusste Sonja die Bräuteschule ab und möchte eine Ausbildung machen.

Spontan entscheidet sie sich am 17. Juni 1953 nach Ostberlin zu fahren, um an den Protestaktionen der Arbeiter in der DDR teilzunehmen. Sie demonstrierten u.a. für gerechteren Lohn, mehr Rente, freie Wahlen, keine Enteignung und Befreiung der politischen Häftlinge. Doch der Aufstand wird durch schießende russische Panzer niedergeschlagen und Sonja flüchtet zutiefst geschockt aus diesem Menschenchaos. Dabei trifft sie auf die Krankenschwester und Hebamme Ulla, die im Erstaufnahmelager Marienfelde arbeitet. Sonja besucht ihre neue Freundin im Lager und ist von der Organisation begeistert.

Doch dann steht ihre Heirat bevor …

 

Sehr geschickt verbindet die Autorin geschichtliche Ereignisse mit dem Leben von Sonja und ihrer Familie in knapp zwei Jahrzehnten.

Faszinierend beschreibt sie die Zeit in den 50er und 60er Jahren von Berlin Ost und West, von den Zuständen in der DDR und vom Aufbau im westlichen Teil von Deutschland. Herrlich wie Mell immer wieder Gedichte und Lieder aus dieser Zeit zitiert und die Entwicklung, z.B. des Automobils erläutert. Außerdem erwähnenswert, für alle Frauen unserer Zeit unvorstellbar, wie das weibliche Geschlecht den Männern untergeben war.

Die Autorin beleuchtet das Zeitgeschehen sehr emotional, z.B. den Mauerbau und das Vorgehen der Staatssicherheit (Stasi).

Der Schreibstil ist einfach und gut verständlich. Man wird in die Zeit versetzt und kann mit der sympathischen Protagonistin sehr gut mitfühlen.

 

Schade fand ich, dass Marienfelde nur am Rande des Buches eine Rolle spielt. Durch den Titel „Marienfelde“ wurde ich überhaupt erst auf das Buch aufmerksam. Mich hätten die Geschichten der geflohenen Menschen aus der DDR sehr interessiert, da die Familie meines Mannes ebenfalls in diesem Lager war.

Hier noch eine Anmerkung der Autorin: „Im südwestlichen Berlin beherbergt ein Teil des ehemaligen Notaufnahmelagers Marienfelde heute eine Erinnerungsstätte.“

 

Fazit: Ein sehr gelungenes und fesselndes Buch über das Wirtschaftswunder, das Leben der Frauen in den 50er und 60er Jahren und über die Teilung Berlins.

4 Sterne

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278 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 117 Rezensionen

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Die Vergessenen

Ellen Sandberg
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Penguin, 27.12.2017
ISBN 9783328100898
Genre: Romane

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143 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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Die Frauen der Rosenvilla

Teresa Simon
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.02.2015
ISBN 9783453471313
Genre: Romane

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(104)

179 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 89 Rezensionen

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Die Unsterblichen

Chloe Benjamin , Norbert Möllemann , Charlotte Breuer
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei btb, 29.10.2018
ISBN 9783442758197
Genre: Romane

Rezension:

Im Sommer 1969 zieht in der New Yorker Hester Street eine Wahrsagerin ein. Alle sind fasziniert und wollen sich von ihr den Tag des Todes voraussagen lassen. So auch die Geschwister Gold. Varya, Daniel, Klara und Simon.

Als 9 Jahre später ihr Vater stirbt, wollen sie sich aufmachen und das Leben spüren.

Alles ist plötzlich dringend, glitzern und kostbar…

 

„Wie würdest Du leben, wenn Du wüsstest, an welchem Tag Du stirbst?“

 

Die 29-jährige US-amerikanische Schriftstellerin Chloe Benjamin hat mit ihrem 2. Roman eine wundervolle Familiengeschichte erschaffen und stellt die Frage in den Raum: Was machen wir aus unserem Leben, wenn man genau weiß, wann es zu Ende ist?

Sehr gefühlvoll beschreibt sie das Leben der 4 Geschwister. Simon, der mit sieben Jahren seinen vermeintlichen Sterbetag erfahren hat, zieht zusammen mit seiner zwei Jahre älteren Schwester Klara nach San Francisco. Simon verdient in der glitzernden Großstadt sein Geld als Tänzer. Für ihn ist plötzlich alles dringend und kostbar. Er sieht das Datum, das die Frau in der Hester Street ihm vorausgesagt hat, immer schneller auf sich zurasen.

Klara will sich in ihrem Hobby verwirklichen und wird Zauberkünstlerin. Magie ist ihre Welt. Sie lebt zwischen Realität und Illusion.

Die beiden unerheblich älteren Geschwister Daniel und Varya studieren Medizin und Biologie. Daniel wird Arzt bei der Army und Varya widmet sich der Altersforschung.

Alle vier immer mit dem Todesdatum, das die Wahrsagerin vorhergesagt hat, im Hinterkopf.

 

Das Cover dieses internationalen Bestsellers ist wunderschön. Es zeigt den Lebensbaum mit der Vielfältigkeit der Menschheit und des Lebens.

 

Sehr fasziniert war ich auch von den Berichten der Schwulenbewegung in San Francisco und vom Ausbruch der Immunschwächekrankheit Aids. Zu Anfang hat man von einer seltenen Krebsart gesprochen. Man wusste nichts von der Krankheit. Sie hatte nicht einmal einen Namen, geschweige denn Heilungsmöglichkeiten.

 

Warum ich nur 4 von 5 Sterne vergebe: ein paar wenige Dinge fühlten sich für mich nicht ganz rund an. Z.B. die Tatsache, dass die Polizei die Wahrsagerin nicht ausmachen kann, jedoch eines der Geschwister sie innerhalb weniger Stunden findet. Aber das ist wirklich nur eine Nebensächlichkeit dieses großartigen Romans.

 

Was ich aus der Geschichte mitnehme ist, dass man jeden Tag seines Lebens bewusst genießen soll, selbst wenn man wüsste, ob man noch ein langes oder ein kurzes Leben vor sich hat.

 

Fazit: Mich hat der Roman sehr bewegt und oft auch sehr traurig und nachdenklich gemacht.

Ein intensiver, zum Nachdenken anregender Roman über die Intensität des Lebens.

 

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41 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 15 Rezensionen

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Traum des Lebens

Jeffrey Archer , Martin Ruf
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.11.2018
ISBN 9783453271876
Genre: Historische Romane

Rezension:

Alexander lebt zusammen mit seiner Mutter Elena und seinem Vater Konstantin in Leningrad. Konstantin arbeitet als Hafenarbeiter und weigert sich in die kommunistische Partei einzutreten. Seine Pläne sind eine Gewerkschaft zu gründen. Doch diese werden jäh durchkreuzt und Konstantin wird vom KGB ermordet. Elena und Alexander sehen keinen anderen Weg als der Heimat den Rücken zu kehren. Elenas Bruder Kostja organisiert für die beiden die Flucht aus Leningrad. Zwei Schiffe stehen für Mutter und Sohn zur Auswahl. Eine Münze soll entscheiden, welches ihr Schiff in die Freiheit werden soll …

 

Ab hier hat sich der Autor nun etwas Interessantes einfallen lassen. Es gibt zwei Erzählstränge. Einmal werden Elena und ihr Sohn (ab hier Sascha genannt) in einem Schiff nach Southampton versteckt. Im anderen Erzählstrang landen die beiden (hier wird der Sohn Alex genannt) auf einem Schiff Richtung New York.

Erst war ich etwas verwirrt ob der verschiedenen Handlungsverläufe. Doch als ich die Genialität erkannt habe, war ich begeistert von den Gedanken des Autors und den beiden differierenden Geschichten.

Deutlich zeigt Archer, wie unterschiedlich das Leben von gleichen Personen verlaufen kann, je nachdem auf welchem Kontinent oder in welchem Land man lebt.

 

Ab und an ist es passiert, dass ich die beiden Geschichten durcheinandergebracht habe. Das hat aber dem Lesefluss keinen Abbruch getan. Der Schreibstil des Autors ist, wie bei seinen Fans gewohnt, sehr fesselnd und sehr spannend. Leider habe ich seine berühmte Clifton-Sage noch nicht gelesen, werde dies aber wohl demnächst nachholen. Mein letztes Buch des Autors habe ich vor über 20 Jahren begeistert gelesen ;-)

Sehr spannend macht es Archer auch jeweils zum Ende seiner Kapitel. Cliffhanger sorgen dafür, dass man auch noch das nächste und das nächste und das nächste Kapitel weiterlesen muss !

 

Fazit: Ein grandioses Buch aus drei Jahrzehnten über Geheimdienste, Intrigen, „dem amerikanischen Traum“, Wahlkampf um Senat bzw. Unterhaus … und absolut aktuell.

„Zwei Länder – zwei Welten – zwei Leben“

Eine spannende und faszinierende Geschichte aus der Feder von Jeffrey Archer.

4 Sterne

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(108)

220 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 62 Rezensionen

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Die Suche

Charlotte Link
Fester Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 01.10.2018
ISBN 9783764504427
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die 14-jährige Hannah lebt mit ihrem Vater Ryan alleine in der nordenglischen Küstenstadt Scarborough.

Ihre Mutter hat sie verlassen als Hannah 4 Jahre war. Ryan traut seiner Tochter nichts zu, verunsichert sie und redet ihr ständig ein, dass sie nichts auf die Reihe bringt und alles vermasselt. Bei einem Ausflug zu ihrer Großmutter trifft sie den 19-jährigen Kevin. Sie glaubt, dass sich ihr Leben nun endlich ändern wird. Allerdings darf ihr Vater von diesem Kontakt nie erfahren, da er davon überzeugt ist, dass Kevin und sein Bruder kriminell und gewalttätig sind. Plötzlich verschwindet Hannah spurlos …

4 Jahre später verschwinden weitere Mädchen … handelt es sich um den gleichen Täter? Der Hochmoor-Killer ist in aller Munde und die Ermittlungen der Polizei laufen auf Hochtouren.

Detective Chief Inspector Caleb Hale und Kate Linville, Beamtin von Scotland Yard, die aus privaten Gründen auf diesen Fall stößt, versuchen Licht ins Dunkel zu bringen …

 

Der Schreibstil von Bestseller-Autorin Charlotte Link ist flüssig und angenehm zu lesen. Jedoch ist mir aufgefallen, dass sich Satzanfänge oft wiederholen, was mich etwas gestört hat. 3 Sätze hintereinander beginnen mit demselben Wort. Vielleicht bin ich hier zu akribisch, aber mir gefällt das einfach nicht. Und mir ist das im Buch häufiger negativ aufgefallen.

 

Die Geschichte um die entführten Mädchen ist spannend beschrieben, wobei mir bei der Hälfte des Buches die Story etwas langatmig und langgezogen vorkam. Immer wieder werden Tathergänge wiederholt, zwar oftmals aus Sicht unterschiedlicher Protagonisten, aber für mich als Leser etwas nervig. So kann man auch 650 Seiten füllen. Auch die Tatsache, dass in dem Roman so viele verschiedene Personen vorkommen und man ständig am überlegen ist, um wen es gerade wieder geht, hat mir das Lesen ab und an etwas holprig erscheinen lassen.

 

In der zweiten Hälfte des Buches hat sich dann allerdings die Spannung wieder etwas aufgebaut und es kam zu unvorhersehbaren Wendungen, die diese Geschichte letztendlich doch zu einem relativ spannenden Krimi entwickelt hat.

 

Leider war mir auch die Protagonistin Kate nicht sonderlich sympathisch. Eine Polizistin ohne Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen. Hingegen hat mir der Polizist Caleb Hale ganz gut gefallen. Wobei Ermittler mit einem Alkoholproblem ja auch schon sehr abgedroschen sind.

Was mich auch beschäftigt, ist die Frage, warum die Geschichte der deutschen Autorin in Großbritannien spielt. Mir hätte dafür Berlin, Köln oder ihre Heimatstadt Frankfurt besser gefallen. Aber so haben wir hier dafür eine Tee trinkende Ermittlerin von Scotland Yard, was international natürlich mehr hermacht J

 

Was mir sehr gut gefällt sind die Kapitel aus Sicht des Täters. Sie beschreiben sehr genau seine Gedanken und sein Vorgehen beim Gefangenhalten seiner Opfer.

 

Trotz meiner Enttäuschung (vielleicht wegen der zu großen Erwartung) vergebe ich für diesen Kriminalroman 4 Sterne.

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23 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Mein Name ist Trump – Hinter den Kulissen von Amerikas First Family

Emily Jane Fox , Dietlind Falk , Hannes Meyer
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 01.10.2018
ISBN 9783959672672
Genre: Sachbücher

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(100)

140 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 80 Rezensionen

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Alligatoren

Deb Spera , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 03.09.2018
ISBN 9783959672207
Genre: Historische Romane

Rezension:

Branchville, South Carolina

 

Gertrude und ihre vier Töchter leben in sehr ärmlichen Verhältnissen und leiden ständig an Hunger. Der Vater der Mädchen versäuft das wenige Geld, das sie besitzen und ist gewalttätig gegenüber Frau und Kindern.

 

Von sieben Kindern sind Annie Coles noch 4 geblieben. Drei sind bereits gestorben. Zwei Söhne leben bei ihr und ihrem Mann Edwin, dem größten Plantagenbesitzer der Stadt. Die beiden Töchter haben sich schon vor Jahren aus dem Staub gemacht und wollen nichts mehr mit Vater und Mutter zutun haben. Was ist der Grund für das Zerwürfnis? Annie entdeckt im Schuppen unter den Schlachtmessern ein schreckliches Geheimnis. Sie denkt nur noch an Vergeltung und Freiheit für sich und ihre verbliebenen Kinder.

 

Oretta, die schwarze Haushälterin von Annie, die vor vielen Jahren Ihre damals 8-jährige Tochter verloren hat, kümmert sich um Gertrudes Töchter und pflegt die kleine, kranke Mary wieder gesund.

 

So finden diese drei Frauen, unterschiedlicher Gesellschaftsschichten und Hautfarbe zusammen und haben eines gemeinsam – die Sehnsucht nach Freiheit und Selbstbestimmung.

 

Deb Spera beschreibt in ihrem Debütroman sehr fesselnd und herzzerreißend die Not der Menschen in den Südstaaten. Mit dem Baumwollkäfer, der 1920 alles zerstört, überall seine Eier legt und sich schließlich auch im Mehl einnistet, kommt die große Hungersnot über das Land. Viele Menschen verhungern. Die anschließende Weltwirtschaftskrise versetzt der Bevölkerung einen zweiten Schlag.

Sehr bewegend beschreibt die Autorin das Leben der drei Frauen. Das Buch hat mir sehr viele Gänsehautmomente beschert und einige Tränen konnte ich mir nicht verkneifen. Es ist einfach fast unerträglich über Kindesmissbrauch zu lesen.

Spera hat in ihrem Buch sehr gut die Gefühle der Betroffenen beschrieben. Sie wurde durch ihre Urgroßmutter und ihre Großmutter zu diesem aufwühlenden Roman inspiriert.

Ein kurzweiliges Buch, das direkt unter die Haut geht. Sehr bewegend und berührend.

5 Sterne

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30 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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In der Nacht hör' ich die Sterne

Paola Peretti , Christiane Burkhardt
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 26.10.2018
ISBN 9783423289672
Genre: Romane

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(14)

24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Das Geheimnis der letzten Schäferin

Beate Maxian
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.11.2018
ISBN 9783453422995
Genre: Romane

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50 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

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Juli verteilt das Glück und findet die Liebe

Tanja Kokoska
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.11.2018
ISBN 9783453422537
Genre: Liebesromane

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(8)

17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Die Frau, die frei sein wollte

Hera Lind
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Diana, 12.11.2018
ISBN 9783453359284
Genre: Biografien

Rezension:  
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(49)

104 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 34 Rezensionen

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Mein Ein und Alles

Gabriel Tallent , Stephan Kleiner
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Penguin, 24.09.2018
ISBN 9783328600282
Genre: Romane

Rezension:

Die 14-jährige Turtle lebt mit ihrem Vater Martin in einem verwahrlosten Haus in den Nordkalifornischen Wäldern bei Mendocino. Turtle liebt ihren Vater, doch dieser benutzt und erniedrigt sie. Die täglichen Rituale, wie das Frühstück – ein Bier für Martin, rein rohes Ei für Turtle – lassen das Kind abstumpfen. Schule ist für Turtle schrecklich, da sie Schwierigkeiten beim Lernen hat. Sie beschäftigt sich lieber mit ihren Waffen. Im ganzen Haus sind Schusswaffen und Messer deponiert. Ihre gemeinsame Zeit verbringen Vater und Tochter mit Schießübungen, Kraft- und Durchhalteübungen oder sie landet bei ihm im Schlafzimmer.

Nach den ersten 50 Seiten musste ich das Buch zur Seite legen. Kopfschütteln, Verständnislosigkeit und Sprachlosigkeit haben mich beherrscht.

Ich konnte die Kommunikation zwischen den beiden nicht mehr ertragen. Du Luder, du Nutte, die Schlampe …. Dann dieses Besitzergreifen des Vaters am 14-jährigen Kind … einfach nur schockierend.

Doch dann lernt Turtle Jacob kennen und sie erfährt was wahre Freundschaft ist.

Für Martin bricht eine Welt zusammen. Er würde sie lieber töten, als sie einem anderen zu überlassen. „Ich würde dich niemals gehen lassen … mein Ein und Alles.“

 

Gabriel Tallent hat mit seinem Debütroman harte Kost erschaffen. Aber genauso wie er das schreckliche Leben von Turtle beschreibt, verzaubert er mit der Beschreibung der Natur und Landschaft. Schreibt begeisternd über Himbeerfelder, Redwoodbäumen und dem Meer.

Tallent sorgt dafür, dass beim Lesen Wut entsteht, dass Tränen fließen und man den Atem anhält.

Für meinen Geschmack ist der Roman fast etwas zu brutal und abartig. Einige Beschreibungen des Autors haben mich richtiggehend angeekelt. Außerdem wären mir ein paar weniger „Kraftausdrücke“ lieber gewesen.

Trotzdem ist die Geschichte um Turtle meines Erachtens ein Meisterwerk.

Ein erschütternder und schockierender Roman mit einer außergewöhnlichen und liebenswerten Heldin.

 

5 Sterne

  (118)
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68 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

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Macbeth

Jo Nesbø , André Mumot
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Penguin, 27.08.2018
ISBN 9783328600176
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Macbeth-Blut wird mit Blut bezahlt von Jo Nesbo

Penguin Verlag 2018

 Schottland 1970

Inspektor Macbeth, ein gerissener und kluger Cop, will die marode Industriestadt im Norden säubern und die Drogenbosse der Rockerbande Norse Riders und der Hecate-Bande auslöschen. Auch Macbeth kennt aus der Vergangenheit das Gefühl sich mit Drogen abzuschießen und hat deshalb ein klares Ziel vor Augen: Er will die Banden zerschlagen. Doch sein größter Feind ist die erwachende Gier nach Macht.

Angestachelt von seiner Geliebten, der Casino-Besitzerin Lady, will er mehr: mehr Geld, mehr Respekt und vor allen Dingen mehr Macht.

Aber ihm ist klar, dass sie einen wie ihn, der schon einmal ganz unten war, niemals nach oben kommen lassen - außer er schafft sie sich alle vom Hals und tötet.

 

Der Thriller-Autor Jo Nesbo hat mit Macbeth einen spannenden und blutigen Thriller verfasst. Im Gewand eines Shakespeare-Dramas zeigt er, wie die Gier nach Macht einen Menschen verändern kann. Von Liebe angetrieben werden Freund und Feind vernichtet, um das Ziel zu erreichen. Er will die Stadt beherrschen – um jeden Preis.

Als liebeskranker Ex-Junkie lässt sich Macbeth von seiner Geliebten dermaßen beeinflussen und gerät in einen Strom von Brutalität und Kompromisslosigkeit. „Wie eine Motte, die hilflos zum Licht gezogen wird, zur Macht“.

 

Macbeth ist ein in der Hogarth-Reihe erschienenes Werk. Das Hogarth-Shakespeare-Projekt bietet international bekannten und erfolgreichen Autoren die Möglichkeit, ihre ganz persönliche Neuerzählung eines Werkes von William Shakespeare zu präsentieren.

Das ist Jo Nesbo mit Macbeth hervorragend gelungen.  Relativ nah an der Tragödie hat er die Handlung in die Neuzeit übertragen. Trotz der Tatsache, dass man vom Original Personen, Verlauf und Ende kennt, ist es ein sehr spannender und mitreißender Thriller, der nichts vermissen lässt.

Für mich war es der erste Nesbo und ich war begeistert von Schreibstil und Spannung.

Von der ersten bis zur letzten Seite (bei über 600 Seiten sicher nicht selbstverständlich) ein großartiges Werk.

Zitat: „ … Seltsam, dass wir das Wort ‚menschlich’ benutzen, wenn wir etwas Gutes und Mitfühlendes meinen … wenn man bedenkt, was wir einander in der Weltgeschichte alles angetan haben.“

 

Macbeth ist eine klare Leseempfehlung und erhält von mir 5 Sterne.

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Codename Eisvogel – »The Kingfisher Secret«

Anonymous
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 19.10.2018
ISBN 9783453272170
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

 Oktober 2016

Die Journalistin Grace Elliott schreibt in ihrer Ratgeber-Kolumne zusammen mit Elena Craig, der geschiedenen Ehefrau des aktuellen Präsidentschaftskandidaten Anthony Craig, über Mode, Essen und Glamour.

Bei ihren Nachforschungen stößt Grace auf unfassbare Geheimnisse der hübschen Elena und ihrer Vergangenheit. Sie versucht eine Woche vor den Wahlen in Amerika Beweise zu sammeln und damit Anthony Craig zu stoppen. Doch bei ihren Recherchen muss sie nicht nur um ihr Leben bangen, sondern auch um das ihrer Familie und ihrer Freunde…

 

Der Schreibstil ist zwar sehr angenehm, aber trotzdem war der Start für mich etwas holprig. Vielleicht durch die beiden Zeitstränge und die Ortswechsel, was mich eigentlich sonst an Romanen nicht stört. Außerdem wurden diese zum Start der Kapitel leserfreundlich beschriftet.

Nichtsdestotrotz  hat mich der Roman schnell gefesselt. Der Autor wechselt  in den Kapiteln von den Recherchen von Grace in der Gegenwart um 2016 zur Vergangenheit von Elena ab den 60er Jahren.

Dadurch erhält man einen guten Überblick und erfährt viele Hintergründe von Elenas Leben, ihren Ehemännern und ihrem Dasein als Agent „Eisvogel“

Sie wird vom KGB und dem Tschechischen Geheimdienst darauf angesetzt Männer nach deren Willen zu manipulieren und zu beeinflussen.

„Elena ist heute die Exfrau eines der bekanntesten Unternehmer Amerikas. Einer Ikone des Kapitalismus. Ein Mann der möglicherweise Präsident wird …“ (2016)

 

Natürlich war ich immer am Suchen nach Parallelen zu Ivana und Donald Trump. Was ist Wahrheit und was ist Fiktion? Beschreibt das Buch wirklich das Leben von Ivana Trump? Warum will der Autor anonym bleiben? Er erklärt, dass er seine Quelle schützen muss. Dann muss doch etwas Wahres dran sein … oder macht er dadurch die Leser nur neugierig?

All diese Fragen bleiben wohl offen. Erschreckend sind jedoch die Eigenschaften und Verhaltensmuster von Anthony und Donald Trump. Es könnte sich sehr wohl um ein und dieselbe Person handeln.

 

Ob Realität oder nur eine gute PR-Idee des Autors, der Roman bleibt ein spannender Agententhriller, den man einmal in den Bann gezogen, nicht mehr aus den Händen legen will.

 

4 Sterne

 

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Der Insasse

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Droemer, 24.10.2018
ISBN 9783426281536
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Till Berkhoff versucht verzweifelt seinen 6-jährigen Sohn Max nach einer Entführung wiederzufinden. Als er keinen anderen Weg mehr sieht, lässt er sich in die Psychiatrie einweisen, um mehr über das Verschwinden seines Sohnes zu erfahren. Denn dort sitzt der vermeintliche Täter im Hochsicherheitstrakt …

 

Bestsellerautor Sebastian Fitzek hat mit seinem neuen Roman wieder einen spannenden Thriller veröffentlicht. Bis zum Schluss bleibt der Psychothriller nervenaufreibend und sticht mit interessanten und unvorhersehbaren Wendungen. Die Geschichte um den sadistischen Serienmörder, dessen Vorliebe es ist, kleine Kinder in selbst gebauten Brutkästen zu quälen, hält was sie verspricht.

 

Der Schreibstil von Fitzek ist flüssig und gut verständlich. In einem Rutsch kann man den Thriller verschlingen und wird durch eine atemberaubende Story geführt.

Ganz besonders toll ist, wieder einmal typisch für Fitzek, der ausgefallene Einband des Buches. Diesmal ein weiß gepolstertes Cover in Form einer Gummizelle mit krakeliger Schrift in rot und schwarz. Dazu passend der rote Schnitt. Einfach genial!

Außerdem ist wie immer bei Fitzek die Danksagung ein absoluter Genuss!

 

Ich hatte das Glück eine Lesung von Sebastian Fitzek zu erleben! Wir hatten 90 Minuten spannende, interessante und humorvolle Unterhaltung. Fitzek hat über sein Leben, seine Familie, seine Bücher und seine Recherchen frei erzählt und zwischendurch aus seinem Insassen vorgelesen. Es war ein sehr unterhaltsamer Abend! Der Autor ist nicht nur ein klasse Schriftsteller, sondern auch ein sehr sympathischer Zeitgenosse!

 

„Der Insasse“ ist für Fitzek-Fans wieder ein guter und fesselnder Psychothriller.

Nichts für schwache Nerven ;-)

5 Sterne

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Die verlorenen Töchter

Hannelore Hippe
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 26.10.2018
ISBN 9783423262057
Genre: Romane

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