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38 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

weihnachten, liebe, hund, hunde, liebesroman

Vier Pfoten retten Weihnachten

Petra Schier
Fester Einband: 382 Seiten
Erschienen bei Weltbild, 20.10.2016
ISBN 9783959731577
Genre: Liebesromane

Rezension:



Meine Meinung:

Hach, ich lese zu gerne diese Weihnachtsbücher von Petra Schier, die ich im Laufe der letzten Jahre auch alle gelesen habe. Deshalb freute ich mich natürlich sehr, jetzt das nächste Buch in den Händen halten zu können. Schon der Schutzumschlag ist super gelungen. So zu sagen ein wunderschöner Streichelumschlag. Das Bild kann es gar nicht so richtig wiedergeben, wie es dort glitzert und schimmert.


Schnell war ich ins Buch eingestiegen und freute mich, gleich zu Anfang Santa und seine durchnummerierten Elfen wieder zu sehen. Sie haben mir immer viel Freude bereitet. Denn Santa hat es sich zur Aufgabe gemacht, jeden Wunsch, der ihn erreicht, auch zu erfüllen. Seine Frau muss ihn allerdings manchmal bremsen, weil er es oftmals zu gut meint. Gerne nimmt er die Hilfe liebenswerter Hunde in Anspruch, die von ihm und seinen Elfen genaue Instruktionen erhalten. Wie gut, dass Lulu, eine süße Cocker Spaniel-Dame ihm auch diesmal wieder helfen konnte. Lulu kannte ich schon aus einem anderen Weihnachtsbuch und schon dort hatte ich viel Spaß an den Dialogen. Natürlich kann nur ich als Leserin sehen, was Lulu gerne sagen würde, aber ich hätte sie auch zu gerne mal dabei beobachtet.

Der Schreibstil von Petra Schier schafft es immer wieder, dass ich sofort in das Buch eintauche und so richtig mittendrin bin. Für mich sind die Beteiligten dann auch sehr real und ich vergebe Sympathiepunkte,  aber es gibt auch reichlich Minuspunkte für bestimmte Personen, die nicht nur mich ganz schön ärgern. Wie es sich zur Weihnachtszeit gehört, fällt reichlich Schnee und ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt ist besonders stimmungsvoll, zu gerne wäre ich bei einem bestimmten Besuch dabei gewesen. Nun will ich aber nicht weiter auf den Inhalt eingehen, es gab so viel, was mir gefallen hat, wo ich lachen musste und wo ich sauer war.



Fazit:

Für alle Fans der Weihnachtsbücher ein Muss, aber auch allen anderen möchte ich dieses Buch sehr ans Herz legen. Es bereitet eine sehr große Lesefreude. Da es eine abgeschlossene Geschichte ist, kann das Buch für sich alleine gelesen werden. Ich empfehle allerdings, die anderen Bücher ebenfalls zu lesen. Es macht Spaß, Santa immer wieder zu begleiten und alte Bekannte aus den anderen Büchern wieder zu sehen.


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138 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 64 Rezensionen

heiligendamm, barbarazweig, liebe, ostsee, weihnachten

Winterblüte

Corina Bomann
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 14.10.2016
ISBN 9783471351420
Genre: Historische Romane

Rezension:

Meine Meinung:

Bei diesem Buch war das Cover mal wieder schuld, dass ich mich näher damit befasst habe. Leider kann man auf dem Bild nicht sehen, wie wunderschön es ist.  Wie erwähnt, das Cover sorgte dafür, dass ein weiteres Buch auf meinem Stapel der zu lesenden Weihnachtsbücher landete.


Nachdem ich die Kurzbeschreibung gelesen hatte, war mir eigentlich klar, dass ich ein Buch in der Hand hatte, was eine Zeit wiederspiegelte, in der wir Frauen von heute gar nicht hätten leben wollen. Außerdem nahm ich an, dass der Verlauf der Geschichte sehr vorhersehbar sein würde. Auf der anderen Seite wünscht man sich gerade zur Weihnachtszeit doch öfter Bücher oder Filme, die etwas romantisch kitschig erscheinen. Was in keinem Fall abwertend gemeint ist.


Dezember 1902, eine gut situierte Familie bereitet sich auf den Winterball vor. Johanna soll dort ihre Verlobung bekannt geben. Wobei es damals wichtig war, sich gut zu verheiraten, auch wenn die Liebe keine große Rolle spielte. Es war aber auch die Zeit, in der die jungen Frauen nicht mehr alles mit sich machen ließen. Konflikte waren vorprogrammiert - die Eltern, noch zur alten Schule gehörend, sahen in einer Ehe etwas anderes.

Christian, der Sohn des Hauses findet am Strand eine vermeintlich Schiffsbrüchige. Die junge Frau erholt sich zum Glück sehr schnell, muss aber unter dem Standesdünkel der Frau des Hauses arg leiden.

Sehr fesselnd schildert die Autorin nun wie die jungen Leute ihren Weg finden, welche Hürden sie bewältigen müssen, damit sie an ihr Ziel kommen und ihr Glück finden. Corina Bomann hat mich mit ihrem Schreibstil so richtig in die damalige Zeit versetzen können. Gleichzeitig habe ich den kalten Winter miterlebt und auch gefiebert, dass alles gut ausgeht.


Inzwischen ist die Tradition des Barbarazweiges weit verbreitet, damals war es etwas ungewöhnliches und die Zweige sollten eine wichtige Rolle spielen.



Fazit:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war berührend und zeigte, was Verhaltensweisen so alles auslösen können. Das Buch eignet sich wirklich hervorragend dazu, in der Advents- und Weihnachtszeit gelesen zu werden.

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57 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

emma wagner, liebe, vergangenheit, familie, gefühle

Du. Für immer. (dramatischer Liebesroman)

Emma Wagner
E-Buch Text: 412 Seiten
Erschienen bei null, 30.10.2016
ISBN B01M9I9F5C
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:

Normalerweise versuche ich direkt nach dem Lesen eines Buches die Rezension zu schreiben oder zumindest vorzubereiten. Bei diesem Buch war ich am Ende so aufgewühlt, dass ich mich erst einmal ablenken musste. Aber nicht weil mir das Buch nicht gefallen hat, nein, es hat mich sehr berührt und einige Tränen gekostet.

Wenn man sich das wunderschöne Buchcover ansieht und die Kurzbeschreibung durchliest, rechnet man nicht damit, was sich hinter dem Buchdeckel alles verbirgt.


Anna und Oliver, die ich von Anfang an in mein Leserherz geschlossen hatte, nehmen an einer Beerdigung teil. Dafür müssen sie an den Ort ihrer Kindheit zurück kehren. Sie treffen dort viele Mitschüler und andere Bewohner, die alle irgendwelche Erinnerungen auslösen. Ich lerne diese Erinnerungen ebenfalls kennen, denn Emma Wagner es es mit ihrem Schreibstil wunderbar verstanden, mich mitzunehmen. Ein Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit findet statt und hat mir damit alle Zusammenhänge bestens erklären können.


Da ich Anna und Oliver ja von Anfang an mochte, war ich natürlich auch an und auf ihrer Seite und die Liste der Leute, die mir unsympathisch waren, wuchs ständig. Falls sich nun jemand fragt, was soll das denn, will ich das überhaupt lesen. Dem werde ich nämlich sagen, auf jeden Fall. Denn in dieser Geschichte geht es um so vieles, was wir leider auch täglich erleben können.

Vorurteile, Überheblichkeit, Träume, Durchsetzungsvermögen, Hoffnungslosigkeit, Vertrauen, Verrat, Freundschaft und Liebe. Puh, so viel, ja und das hat dafür gesorgt, dass sich meine Gefühle immer auf und ab bewegten. Vor allem war es wirklich durchaus realistisch.

Weil ich mir vorgenommen habe, nicht zu viel über den Inhalt des Buches zu verraten, kann ich leider auch nicht auf verschiedene Situationen eingehen und etwas dazu schreiben. Aber ich kann es allen wirklich versichern, es lohnt sich unbedingt, dieses Buch zu lesen.


Fazit:

Das ist ein wirklich berührendes Buch, es löst viele Emotionen aus und sollte nach Möglichkeit zu Hause gelesen werden, wo niemand mitkriegt, dass wahre Schimpftiraden auf  Beteiligte losgelassen werden. Ich gebe hierzu auf jeden Fall eine Leseempfehlung.

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52 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

liebe, ehe, frieda lamberti, london, pseudonym

Alias Nora Parker

Frieda Lamberti
E-Buch Text
Erschienen bei Montlake Romance, 11.10.2016
ISBN 9781503995437
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:

Dies war mal wieder ein Buch im typischen Frieda Lamberti-Stil. Lebendig und flott, ein Buch voller Überraschungen und auch mit viel Realität.


Ich hatte mich zur Teilnahme an eine Leserunde beworben und konnte dadurch das Buch vorab lesen. Als ich es dann hatte, wollte ich nur mal eben reinschauen, denn die Leserunde sollte erst ein paar Tage  später beginnen. Schnell stellte ich fest, das war wohl nix. Von wegen, nur mal eben reinschauen. Schon steckte ich mittendrin in der Geschichte. Es zur Seite zu legen und abzuwarten war überhaupt keine Option.


Ich lernte Caroline kennen und war sofort bei allem, naja fast allem, was sie tat und dachte auf ihrer Seite. Gleichzeitig wurden mir als Leserin alle weiteren Beteiligten vorgestellt. Manche waren mir von Anfang an nicht sympathisch, einige mochte ich, aber das sollte sich im Laufe der Geschichte immer wieder ändern. Es war ein Auf und Ab, was da über Caroline herein brach. Aber auch bei mir war es ein Auf und Ab der Gefühle. Ich habe mich manchmal dermaßen aufgeregt, dass sich mein Puls erhöhte. Es gab Momente, da dachte ich, siehste, das habe ich doch gewusst und dann kam es vor, dass ich einen falschen Eindruck bekam. Letzteres liegt daran, dass Frieda Lamberti es so toll geschrieben hat und uns Leser damit in die Irre führen konnte. Dabei waren wir es, die falsche Schlüsse zogen. Ganz schön raffiniert vor ihr.


Verständlicherweise will ich hier nicht auf die Situationen eingehen, die bei mir besondere Emotionen auslösten. Jeder soll ganz unvoreingenommen lesen und dann schauen, ob es ihm/ihr ebenso erging.


Nun kenne ich schon so viele Bücher von Frieda Lamberti und ich bin immer wieder überrascht, dass ich jedes Mal etwas neues einfällt. Der Stil bleibt, aber die Inhalte und Aussagen sind unterschiedlich. Ich bin einfach begeistert, achwas nicht einfach sondern ganz besonders toll begeistert.



Fazit:

Ein Buch, bei dem man wirklich so richtig mit der Protagonistin bangt, zittert, grübelt, sich freut oder traurig ist. Ein ganz besonderer Lesespaß, den ich allen gerne empfehle.


Ich habe mich gefreut, dass ich das Buch vorab lesen und an der Leserunde teilnehmen konnte. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich habe fest gestellt, ich bin nicht alleine so. Andere Leserinnen zeigen auch diese Reaktionen, was mich doch sehr beruhigt.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

familie, weihnachten, sylt

Ein Stern über Sylt

Ines Thorn
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 19.09.2016
ISBN 9783352008917
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:

Weihnachten auf Sylt! Ja, es ist sicher besonders schön. Ich kann es mir zumindest vorstellen. Wobei jeder so seine eigenen Vorstellungen hat,  wie Weihnachten gefeiert werden soll. Dabei scheint es aber auch jede Menge junge Leute zu geben, die sich gar nichts vorstellen können, weil sie es gar nicht kennen gelernt haben.

Was passiert nun, wenn eine Gruppe nach Sylt fährt, reiche junge Leute, die sich vieles leisten können. Aber das besondere Gefühl zu Weihnachten nicht kennen?

Ines Thorn stellt uns in ihrem Buch ganz unterschiedliche Menschen vor. Thiemo, der eigentlich lieber mit seiner allein erziehenden Mutter gefeiert hätte. Dann aber aus den verschiedensten Gründen mit seinen Freunden nach Sylt fährt. Seine Freunde kommen alle aus reichem Elternhaus und stellen besondere Ansprüche.

Thiemo und seine neuen Bekanntschaften auf Sylt waren mir sofort sympathisch und gerne hätte ich mit ihnen einen Punsch getrunken. Tja, das zeigt mal wieder, es ist nicht jeder glücklich, nur weil er Geld hat. Und wer seinen Weg nach den eigenen Vorstellungen gehen darf, ist auch besser dran.

Erkenntnisse, die Ines Thorn mit dieser Geschichte vermittelt. Natürlich kommt das besondere Weihnachtsgefühl auch nicht zu kurz, dafür sorgt Thiemo schon.

Wenn ich das Buchcover betrachte, dann würde ich zu gerne die Laterne nehmen und etwas durch den Schnee stiefeln.


Fazit:

Eine schöne Weihnachtsgeschichte, die allerdings auch einiges zum Nachdenken bietet. Gerne empfehle ich das Buch weiter, denn es entführt uns Leser auch auf die schöne Insel und dann auch noch mit Schnee.

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32 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

gärtnerei, berlin, tania krätschmar, mark brandenburg, reichskristallnacht

Nora und die Novemberrosen

Tania Krätschmar
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.09.2016
ISBN 9783734102424
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:

Dies ist nun das dritte Buch, das ich von der Autorin gelesen habe und auch diesmal bin ich davon begeistert. Mir gefällt der Schreibstil und wie sie Realität mit Träumen, Vergangenheit mit Gegenwart vermischt.

Nora, eine junge allein erziehende Mutter wird leider arbeitslos. Sie wohnt mit drei alten Leuten zusammen, die im Laufe der Jahre ihre Freunde wurden und sie gerne unterstützen. Denn alle lieben die Tochter Fanny und springen gerne als Großeltern ein. An Fanny hatte ich ebenfalls sehr große Freude. Das Mädchen hat mich oft mit ihren Taten und Sprüchen zum Lachen gebracht.


Nora und ihre drei Freunde hatten allerdings nicht viel zum Lachen, denn sie befürchteten, dass sie das Mehrfamilienhaus, in dem sie seit Jahren wohnten, räumen müssen und damit die bewährte Mehrgenerationenwohngemeinschaft zerschlagen wird

.

Auf einem Ausflug entdecken sie nun ein altes Haus und Gewächshäuser. Der Garten weckt durch Gerüche und Blumenpracht viele Erinnerungen und alle fühlen sich dort wohl. Nun will ich hier ja nicht das ganze Buch nacherzählen, denn ich will keinem die Lesefreude nehmen.


Auf jeden Fall hat Tania Krätschmar sehr eindrucksvoll und fesselnd erzählt, welche Geheimnisse das Haus verbirgt und welche Auswirkungen dies auf alle haben wird.

Sie hat so  vieles in ihrer Geschichte angesprochen, ich erwähnte einiges ja bereits. Aber da war noch mehr, der Zusammenhalt, die Freundschaft, sich gegenseitig zu unterstützen und nicht zu vergessen, auch Träume können wahr werden und die Liebe fragt nicht nach dem Alter. Rundherum ein Wohlfühlbuch, was aber auch das negative nicht außer Acht lässt.

Nebenbei erfahre ich einiges über Pflanzen, denn Nora ist eine leidenschaftliche Gärtnerin und trifft zum Glück auf Gleichgesinnte.

Den Buchtitel finde ich übrigens sehr gut gewählt und amüsiert habe ich mich über Fannys Kommentar zu den Novemberrosen. Das Buchcover gefällt mir ausgesprochen gut und ich bekomme richtig Lust, mir die Umgebung genauer anzusehen.


Fazit:

Das Buch hat mich begeistert. Es lässt sich wunderbar zwischendurch lesen und entführt den Leser in einen wunderschönen Garten, den ich mir bildlich vorstellen konnte. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung.

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rike stienen

Liebe im Jetstream

Rike Stienen
E-Buch Text: 218 Seiten
Erschienen bei null, 04.09.2016
ISBN B01LLNL67K
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:

Von der Autorin Rike Stienen habe ich in den letzten Jahren einige Bücher gelesen und war nun auf das neue Buch von ihr sehr gespannt.


So lernte ich Julia und ihre Mutter Heli kennen, die mir beide sehr sympathisch waren. Julia ist Pilotin einer kleinen Privat-Airlines und ihre Mutter hat früher Helikopter geflogen.

Was Julia ganz genau passiert, will ich hier nicht verraten, habe es allerdings sehr aufmerksam verfolgt. Denn es  gab eine Überraschung, die zunächst  nur ich als Leserin kannte, was es für mich noch interessanter machte und ich wollte unbedingtwissen, wie sich alles entwickelt. Wie so oft dachte ich, reden wäre manchmal wirklich besser, es könnte einigen etwas ersparen.


Mutter Heli drückte ich ganz besonders die Daumen, die zum Glück den Absprung schafft, haha welch Wortspiel, wo es doch ums Fliegen geht, aber den Absprung schafft sie an anderer Stelle. 

So ganz nebenbei begleite ich Julia auf ihren Flügen, lerne etwas über den Berufsalltag eines Piloten kennen und sehr interessante Orte und dort ganz besonders die Flughäfen.


Rike Stienen hat ihren Beteiligten sehr interessante Charaktere zugeordnet, die durchaus realistisch sind. Ich denke da besonders an Vater und Sohn, aber mehr verrate ich nicht.  Nach wie vor gefällt mir ihr Schreibstil und mir wird es nicht langweilig ihre Bücher zu lesen.


Das Buchcover gefällt mir sehr gut, es ist sehr ansprechend und auch originell. Zum Inhalt des Buches passt es hervorragend.



Fazit:

Ein weiteres Buch von Rike Stienen, das ich mit Begeisterung gelesen habe und gerne weiterempfehle.

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luzi van gisteren, lisbeths letztes bad, rezension rita klussmann

Lisbeths letztes Bad

Luzi van Gisteren
Flexibler Einband: 268 Seiten
Erschienen bei epubli, 30.07.2016
ISBN 9783737584005
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Ein köstlich komischer Krimi, das wird mir auf dem Buchcover versprochen und es stimmt. Ich bin ja eine begeisterte Krimileserin und lege eigentlich viel Wert auf "ordentliche" Ermittlungen, aber in diesem Fall habe ich beschlossen, dass ich alles nicht so ernst nehme und mir den Lesespaß ohne Vorbehalte gönnen will.

Wenn jetzt jemand meint, nein, das will ich nicht lesen, ich bin für ernsthafte Krimis, dem möchte ich widersprechen. Denn die Autorin hat es wunderbar verstanden, Humor und Spannung zu kombinieren. Sie hat viele urige Typen erschaffen und Situationen geschildert, wo ich manchmal dachte, das kann doch nicht sein, was ist denn in diesem Ort und speziell in diesem Bad bloß los. Aber es gibt sie wirklich, diese Typen, nun ja, vielleicht mehr verteilt aufs ganze Land. Hier traten sie eben gebündelt auf und das sorgte für viel Humor.

Ich erwähnte ja schon, dass der Titel komischer Krimi bestens passt. Ich hatte auf jeden Fall viel Spaß beim Lesen und ich hatte lange Zeit keine Ahnung, wer denn eigentlich Lisbeth umgebracht hat. Keine Ahnung hatte ich auch manchmal, wenn die Beteiligten sich in ihrem Dialekt unterhielten. Aber das war nach einer Weile auch kein Problem mehr. Ich hatte mir angewöhnt, diese Stellen laut zu lesen und außerdem gibt es am Ende Übersetzungen, was für mich sehr hilfreich war. Achja und dann fand ich am Ende noch mehr, was mir gefallen hat und ich denke, es macht nichts, wenn man sich die wunderbar gelungenen Bildchen der Beteiligten zwischendurch mal ansieht.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut und irgendwie kann ich auch verstehen, warum die Gruppe, mit der Lisbeth im Bad war, die Nilpferdgruppe genannt wird. Lach, bitte nicht böse sein, aber es ist doch originell, die Rettungsringe unter den Badeanzug zu stecken. ;)



Fazit:

Mir hat es Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Es eignet sich wunderbar als Sommerlektüre, bei diesem Wetter möchte jeder gerne eine Abkühlung im Bad geniessen. Aber auch zu jeder anderen Jahreszeit bereitet dieses Buch Lesevergnügen. Ich empfehle es sehr gerne.


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feelings, susanna ernst, nur einen traum entfernt

Nur einen Traum entfernt

Susanna Ernst
Flexibler Einband: 472 Seiten
Erschienen bei Feelings, 07.09.2016
ISBN 9783426215487
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:

Puh, als ich das Buch zur Seite legte, dachte ich so, dass war ein wunderschönes gefühlvolles Buch. Und ich war noch so in der Geschichte, dass ich nicht sofort eine Rezension schreiben konnte. Zu sehr hat es mich auch hinterher noch beschäftigt.

Ich habe mich sehr auf das neue Buch von Susanna Ernst gefreut, war ich bisher doch von all ihren Büchern begeistert. Und ich sollte nicht enttäuscht werden.

Zunächst lernte ich Lorena und Lennard kennen, außerdem  noch die Zwillinge Dean und Quentin, die allerbesten Freund von Lorena seit der  Kindergartenzeit. Alle vier habe ich sehr schnell in mein Leserherz geschlossen, denn Susanna Ernst hat ihnen ganz besondere Charaktere zugeteilt, was eine wichtige Rolle in der Geschichte spielen sollte.

Die Geschichte wird in der Ich-Form aus Sicht von Lorena erzählt, was mir sehr gut gefallen hat, erfahre ich dadurch doch auch alle Gedanken von Lori und kann sie besser verstehen. Etwas später sollte ich dies auch von Lenn lesen können, aber wieso,weshalb, warum, verrate ich hier natürlich nicht. Ebenso wenig werde ich hier auf den Inhalt eingehen, nur soviel erwähnen, dass ich wirklich die ganze Zeit gegrübelt habe, welches Geheimnis Lenn wohl hat. Ich wäre nie darauf gekommen und fand es klasse, welches Thema die Autorin dort angesprochen hat. Seid Ihr neugierig? Ich bleibe dabei und verrate nichts.


Susanna Ernst ist hiermit ein sehr gefühlvolles Buch gelungen. Sie hat mich so sehr an das Buch gefesselt, dass ich keine geeignete Stelle fand, wo ich unterbrechen und endlich schlafen gehen konnte. So kam, was mir ab und zu passiert, die Müdigkeit wurde weg gelesen und ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Am Ende habe ich es dann mit einem guten Gefühl zur Seite legen können.


Fazit:

Wer nach einem wunderschönen Buch sucht, in dem Gefühle, ob zum Lachen oder Weinen nicht zu kurz kommen, wo es um Freundschaft, die lange hält, geht, wo der Alltag und die Liebe nicht zu kurz kommen, der wird hiermit das richtige finden. Ich empfehle es sehr gerne weiter.

Ach, ich könnte noch so vieles schreiben, was mich begeistert hat, aber dann verrate ich ja doch wieder etwas und das wollte ich ja nicht. Also glaubt mir einfach und holt Euch dieses Buch.


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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

novum verlag, katzenkrimi

iCats KAMIKATZE

Kerstin Fielstedde
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei novum Verlag in der Verlags- und Medienhaus WSB, 15.10.2015
ISBN 9783958400481
Genre: Romane

Rezension:


Meine Meinung:

Ich habe ja schon einige Tierkrimis gelesen, meist waren es aber "nur" Katzen oder Hunde, die ihren kriminalistischen Spürsinn offenbarten. Was mir in diesem Buch geboten wurde, hat mich zunächst überrascht und dann begeistert.

Man stelle sich mal vor, ein halber! Regenwurm, eine durchgeknallte Ratte und ein Spatz bilden mit einem Hund und Katzen ein Team. Welch eine Fantasie bringt die Autorin da auf. Denn sie muss sich ja auch in die Tiere hineinversetzen und außerdem alles aus Sicht der Tiere und in deren Sprache beschreiben.

Außerdem hat Kerstin Fielstedde es wunderbar verstanden, ganz aktuelle deutsche Themen mit ins Spiel zu bringen. Aber darüber werde ich hier nichts verraten.

Ich hatte wirklich sehr viel Spaß daran, dieses Buch zu lesen, was nicht nur sehr spannend sondern auch sehr flüssig geschrieben wurde. Ich konnte es mal wieder in einem Rutsch lesen, was mir sehr gefallen hat. Jedem Leser rate ich nun, auch auf Feinheiten zu achten. Ob es nun die Namen der Tiere sind, die laut vorgelesen einen besonderen Sinn ergeben oder wie gut Lebewesen zusammen arbeiten, die eigentlich verschiedenen Gruppen der Nahrungskette angehören.

An einer Stelle hatte ich sogar mal einen fiesen Verdacht, der sich nicht bewahrheitet hat. Zumindest nicht in diesem Buch. Was weiß ich, was die Autorin sich noch einfallen lässt. Eins weiß ich aber, es wird ein weiteres Buch geben, denn das Ende lässt dies stark vermuten.

Das Buchcover ist übrigens sehr interessant und es wird nach der Lektüre des Buches auch bestens verstanden.


Fazit:

Wer nun Lust hat, mal einen etwas anderen Tierkrimi zu lesen, sollte zu diesem Buch greifen. Ich persönlich warte nun auf die Fortsetzung, was ich der Autorin bereits mitgeteilt habe ;)

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

serie, hamburg, regionalkrimi, privatdetektiv

Jeremias Voss und die Spur ins Nichts

Ole Hansen
E-Buch Text: 284 Seiten
Erschienen bei dotbooks Verlag, 01.06.2016
ISBN 9783958245273
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Nachdem ich Jeremias Voss bei der Lösung seiner beiden anderen Fälle begleitet habe, war es klar, dass ich auch beim 3. Fall dabei sein wollte.

Zunächst sah es allerdings nicht besonders gut aus, denn Jeremias wurde etwas sehr unfreundlich aufgefordert "mitzukommen".  Zwei ungehobelte Typen wollten ihn zu ihrem Boss bringen, weil er ihn sprechen wollte. Nun, Jeremias hat es den beiden gezeigt und hätte dann trotzig reagieren können. Ich bin mir nicht sicher, aber ich wäre es wohl gewesen. Allerdings hätten mich die Neugierde und der Lohn doch meine Meinung ändern lassen, zumindest bei Jeremias war es so.

Eigentlich schien der Auftrag auch nicht besonders schwer zu sein, aber es kam natürlich alles anders, als wir beide es vermutet hätten.

Ole Hansen ist mit diesem Buch ein weiterer spannender Krimi gelungen. Ich war sofort ans Buch gefesselt und hätte es am liebsten nicht aus der Hand gelegt und in einem Rutsch gelesen.

Auch diesmal war ich begeistert, wie Jeremias an die Lösung der Aufgabe heran geht. Natürlich hat er es mit vielen Personen zu tun, die mir mehr oder weniger sympathisch waren. Neben seinen beiden Hamburger Mitarbeitern, die ich beide sehr gut leiden kann, sollte Jeremias Hilfe vor Ort bekommen, womit er wohl am wenigsten gerechnet hatte. Ich bin gespannt, ob ich ihn oder sie in anderen Büchern wieder treffen werde.


Fazit:

Ich empfehle gerne alles drei Bücher, in denen Jeremias Voss seine Fälle auf besondere Art und Weise löst. Jedes Buch ist zwar für sich abgeschlossen, aber ich fände es schade, nur eins der Bücher zu lesen. Ich bin gespannt, ob es einen weiteren Fall geben wird und wenn ja, dann werde ich es mit Sicherheit lesen.

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28 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

flensburg, profiler, missbrauch, krimi, mord

Tod und Spiele

Petra Mattfeldt
Flexibler Einband: 313 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 06.07.2016
ISBN 9783839219478
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Vor zwei Jahren habe ich das Buch "Sekundentod" gelesen und gerade festgestellt, dass meine Rezension damals mit den Worten "puh, war das spannend" begann. Wenn ich ein Buch ausgelesen habe, mache ich mir kurz ein paar Notizen dazu, damit ich später mit mehr Zeit und in Ruhe eine Rezension schreiben kann. Und siehe da, auch diesmal hatte ich mir als erstes: "puh, war das spannend! "  notiert. Das sagt ja wohl alles! Ich war auch diesmal wieder begeistert von dem Buch, was ich natürlich fast in einem Rutsch gelesen, achwas verschlungen habe.


Falko Cornelsen will eigentlich nur ein paar Tage Urlaub machen und in Ruhe über seine Ehe nachdenken. Ganz plötzlich kommt ihm die Idee, zu seinem besten Freund, der auch ein Kollege ist, nach Flensburg zu fahren. Statt ein gemütliches Männerwochenende genießen zu können, wird sein Freund Oliver zu einer Leiche gerufen. Falko, der ja ausreichend Zeit hat, begleitet ihn und steckt auf einmal mittendrin in den Ermittlungen. Falko setzt auch dort als Profiler seine ungewöhnlichen Methoden ein, die sich dann als sehr hilfreich erweisen. Er und Oliver finden zwar eine Spur, können aber leider nicht verhindern, dass weitere Morde geschehen.  Diese Entwicklung fand ich ausgesprochen spannend.

Nun gab es allerdings noch einen Nebenstrang, mit dem die Autorin immer wieder den Fall von Falko und Oliver unterbrochen hat. Ich lese von Kindern, denen anscheinend immer auf Partys etwas angetan wird. Diese Kinder wachsen einem ans Herz. Wie das alles zusammenhängt kann ich einfach nicht ahnen, die Autorin macht es sehr spannend und wartet mit der Auflösung bis ganz zum Ende. Ich habe wirklich nichts geahnt. Zumal auf einmal noch einer weiterer Nebenstrang auftaucht, ein Mädchen wird entführt. Es ist ja wohl klar, dass ich das Buch nicht zur Seite legen konnte.  Die berühmten Sätze, "nur noch ein Kapitel oder nur noch so und soviel Seiten, dann habe ich es geschafft und weiß endlich, wie es endet" fallen mir ein. Unterbrechungen kann ich zu dem Zeitpunkt überhaupt nicht gebrauchen. Meine Neugierde wird größer und die Spannung steigert sich. Es ist ja wohl allen klar, dass ich hier nichts mehr verraten werde, ich will keinem das Lesevergnügen nehmen.


Fazit:

Ich bin der Meinung, Petra Mattfeld hat gezeigt, dass sie sich noch steigern kann. Nach "Sekundentod" hat mich dieses Buch vielleicht noch mehr gefesselt. Ich freue mich schon auf weitere Bücher, in denen Falko ermitteln wird. Aber zunächst gebe ich für beide Krimis eine eindeutige Leseempfehlung.


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42 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

gefühle, geheimnis, verlieben, leichte lektür, vergangenheit

Seit ich dich gefunden habe

Kat French , Andrea Härtel , Christine Weber
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.06.2016
ISBN 9783956495755
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:

Der englische Buchtitel lautet "The Piano Man Project", was ich eigentlich passender finde. Denn die beiden Freundinnen von Honey wollen sie mit einem Pianisten verkuppeln. Weshalb das so ist, weiß ich, werde es aber nicht verraten. So kommt auf Honey einiges zu und sie hätte nicht gedacht, dass es noch turbulenter werden könnte. Das Seniorenheim, das zu dem Second Hand Laden gehört, in dem Honey und zwei liebenswerte alte Damen arbeiten, soll geschlossen werden. Das erschüttert nicht nur Honey, die ihren Job verlieren würde, sondern natürlich auch die alten Leute, die verständlicherweise nicht woanders hinziehen möchten. Und das Fass fast zum Überlaufen bringt der neue Nachbar von Honey, der äußerst unhöflich ist und sich so gar nicht nachbarlich verhält. Bis Honey merkt, dass er blind ist.

Nun, man kann es sich schon vorstellen, wie sich alles entwickeln wird, denn die Geschichte ist in meinen Augen sehr vorhersehbar. Aber die Autorin hat es geschafft, dass es eben nicht nur eine einfach Liebesgeschichte wird, sondern sie hat viele Überraschungen und Wendungen eingebaut, mit denen ich nicht gerechnet habe. Das hat wiederum dafür gesorgt, dass ich das Buch nicht zur Seite legen konnte und unbedingt wissen wollte, wie sich alles entwickelt und vor allem, wie es endet.


Wie in den meisten Büchern gibt es Beteiligte, die ich so gar nicht leiden kann, aber zum Glück auch sehr viele, die mir sympathisch sind und die ich in mein Leserherz schließe.

Honey mochte ich und ich habe immer zu ihr gehalten, obwohl mich eine Kleinigkeit etwas sehr nervte. Bei ihren Freundinnen war es immer ein auf und ab der Sympathie, aber das ist im wahren Leben ja auch oft so. Allerliebst fand ich die beiden Schwestern und Billy, sie haben dafür gesorgt, dass ich öfters schmunzeln musste.


Das Buchcover gefällt mir sehr gut und am Ende des Buches konnte ich auch die vielen Erdbeeren sehr gut zuordnen.


Fazit:

Ein lesenswertes Buch mit Höhen und Tiefen. Liebe auch im Alter, Erotik, Alltag, Schicksal und Nachdenkliches, alles wurde in diesem Buch untergebracht und miteinander verknüpft.

Ich habe festgestellt, dass dies anscheinend das erste übersetzte Buch von Kat French ist, sie hat schon mehrere geschrieben, die allerdings alle in Englisch sind. Ich bin mal gespannt, ob irgendwann weitere Bücher von ihr übersetzt werden.

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22 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

liebesroma, kana, kuchen, backe, kanalboot

Mein wunderbares Gartencafé

Carole Matthews , Barbara Ostrop , Elvira Willems , Susanne Heeder
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.06.2016
ISBN 9783499272288
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:

Ist das Cover nicht wunderschön? Es hat mich dazu verführt, mich näher mit dem Buch zu befassen An diesem Tisch möchte ich sehr gerne Platz nehmen und etwas von den leckeren Sachen, die Fay und Lija gemacht haben, probieren.


Schon lange nicht mehr, war ich so schnell mitten drin im Geschehen und habe Partei für die Protagonistin ergriffen. Allerdings war ich manchmal auch etwas sauer über das Verhalten von Fay.

Zu gerne hätte ich sie geschüttelt und ihr gesagt, dass sie gefälligst mal an sich denken soll.

Miranda, die kranke Mutter hat mich sofort gegen sich aufgebracht und was noch schlimmer ist, auf die Palme gebracht.

Ich will hier jetzt nicht auf jede der beteiligten Personen eingehen. Nur soviel, dass ich Stan und Danny sehr schnell in mein Leserherz geschlossen habe. Aber man merkt, ich war mal wieder mittendrin in der Geschichte.

Die Autorin hat mich mit ihrem Schreibstil an das Buch gefesselt, was ich mal wieder nicht zur Seite legen konnte und deshalb in einem Rutsch gelesen habe. Auch vom Inhalt will ich nichts verraten, außer, dass ich abwechselnd Tränen in den Augen hatte, mal weil ich so ärgerlich war, dann vor Freude und sogar vor Schadenfreude.  Mir hat es sehr gut gefallen, dass die Autorin alles so wunderbar beschrieben hat. Ich saß mitten in dem Garten, dann wieder am Kanal und war mit dem Boot unterwegs. Sie hat einem richtig Lust darauf gemacht, dies alles mal sehen zu wollen.


Fazit:

Ein sehr schönes Buch, das ich gerne weiterempfehle. Romanze, Schicksal, Alltag - all das hat die Autorin sehr gut untergebracht und miteinander verknüpft. Ein Sommerwohlfühlbuch!

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24 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

provence, lavendel, seife, krimi, seiferei

Provenzalische Intrige

Sophie Bonnet
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 24.05.2016
ISBN 9783764505554
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Pierre Durand kenne ich inzwischen sehr gut und es hat mich gefreut, wieder etwas von ihm und über ihn zu lesen. Inzwischen fühlt er sich in Sainte-Valérie ganz wohl, naja, bis auf ein paar Kleinigkeiten. Ich sage da nur Bürgermeister und Sparmaßnahmen. Deshalb ist sich Pierre auch unsicher, ob er mit der Bewerbung um einen höheren Posten in einem anderen Ort den richtigen Schritt geht. Wie der Zufall es will, gibt es einen Konkurrenten um diesen Posten. Und weiter geht es mit den Zufällen: Paulette Simonet, Inhaberin der Kosmetikfirma Mer des Fleurs wird tot aufgefunden und Pierre und sein Konkurrent werden beauftragt, in einem Team zu arbeiten, das den Fall auslösen soll. Ob Pierre sich bewähren kann und wie die Entscheidung am Ende aussieht, werde ich hier natürlich nicht verraten. Aber mir hat es gefallen, mit welchen Methoden alle gearbeitet haben und was zum Schluss dabei herausgekommen ist. Auf jeden Fall war ich sehr überrascht, als ich dann las, wer der Täter war.

Die Autorin hat es aber auch sehr spannend gemacht, nebenbei natürlich das Privatleben von Pierre nicht außer Acht gelassen. Und ich habe einiges über Seifen, der Zusammensetzung und Herstellung erfahren können. Also, es war mal wieder ein Buch, wie ich es liebe.


Das Buchcover gefällt mir wieder sehr gut, zu gerne würde ich dort am Hafen auf einer Bank sitzen und alles um mich herum genießen und beobachten können.


Fazit:

Wer Serien mag und die beiden anderen Bücher kennt, sollte sich dieses nicht entgehen lassen. Jedes Buch ist für sich zwar abgeschlossen, aber ich empfehle trotzdem mit dem ersten Buch zu beginnen.


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50 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

krimi, ostsee, pia korittki, serie, sere

Ostseetod

Eva Almstädt
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 11.03.2016
ISBN 9783404173419
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Kennt Ihr das auch, es gibt da einen Moment, wo man einfach mal schnell nach hinten im Buch blättern und nachsehen möchte, wie es endet. Ich war so neugierig und musste mich richtig zusammen reißen, damit ich das Ende nicht zu früh lese. Es war aber auch wieder spannend.


Aber auch hier sollte ich mit meiner Rezension mal am Anfang beginnen. Ich habe von Eva Almstädt schon einige Bücher gelesen, in denen Pia Korittki ermittelt. Ich gestehe allerdings, dass ich nicht alle 10 Bücher, die vor diesem  erschienen sind, gelesen habe. Ich habe aber auch nicht das Gefühl, Wissenslücken zu haben. In die private Geschichte, die für mich auch immer eine große Rolle spielt, kam ich sehr schnell rein. Außerdem hat die Autorin in wichtigen Sachen kurz Bezug auf vorheriges genommen und ich hatte dadurch keine Probleme.


Diesmal muss Pia mit ihren Kollegen in einem kleinen Dorf an der Ostsee ermitteln. Ein Mädchen ist verschwunden. Kurz danach wird ein Toter gefunden und damit alle auch richtig gut zu tun haben, treten noch weitere Schwierigkeiten auf. Puh, gar nicht so leicht, zumal die Dorfbewohner ein anderes Verständnis von Hilfe haben. Und man glaubt gar nicht, was sich dort im Alltagsleben für Abgründe auftun. Ich muss schon konzentriert lesen, denn es passierte drumherum so vieles und reichlich Personen wurden ins Spiel gebracht, die mit dem Fall vielleicht nichts zu tun hatten, aber es Pia nicht gerade leicht machten.


Auf jeden Fall hat mich Eva Almstädt an ihr Buch gefesselt, das flüssig geschrieben  ist und mir ermöglichte, es in einem Rutsch zu lesen, was ja gut war, denn siehe oben, ich war schrecklich neugierig.

Das Buchcover gefällt mir teils teils, vor kurzem war ich noch an der Ostsee in Urlaub und deshalb von dem Strand begeistert. Aber die überaus düstere Wolke hat mir nicht gefallen, obwohl die Stimmung in Grotenhagen durchaus düster war.


Die Protagonistin Pia war mir sehr sympathisch und die meisten ihrer Kollegen ebenfalls, obwohl ich diesmal wenig Berührungspunkte mit ihnen hatte, außer mit Broders, aber dazu werde ich hier nichts schreiben. Sehr unsympathisch waren mir die Mütter der beiden Mädchen, eine ganz besonders und zu gerne hätte ich mehr über den Werdegang ihrer Tochter erfahren.


Fazit:

Für mich war das ein weiteres spannendes Buch, in dem Pia ermittelt. Ich war wieder an der Ostsee und habe alle sehr gerne begleitet. Somit war ich rundherum zu frieden und empfehle auch dieses Buch gerne weiter.


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155 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

münchen, zwillinge, holunder, rezepte, familiengeschichte

Die Holunderschwestern

Teresa Simon
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.06.2016
ISBN 9783453419230
Genre: Historische Romane

Rezension:

Meine Meinung:

Da mir das Buch "Die Frauen der Rosenvilla" gefallen hat, war ich gespannt und neugierig auf ein weiteres Buch der Autorin. Zumal mich auch diesmal das wunderschöne  Buchcover sofort ansprach.

So kam es dann dazu, dass ich ein weiteres Mal in die Vergangenheit entführt wurde, diesmal war es in München, wo deutsche Geschichte geschrieben wurde.


Katharina bekommt eines Tages Besuch aus London, Alex bringt ihr Tagebücher, die ihrer Uroma Fanny gehört haben. Nun ist die Neugierde geweckt, wie kommen die Bücher nach London und was steht darin? Ich war natürlich genauso neugierig wie Katharina und konnte durchaus verstehen, dass sie am liebsten immer und so schnell wie möglich alles lesen wollte. Aber der Alltag fordert uns alle und so mussten wir beide Geduld aufbringen.

Teresa Simon hat es wunderbar verstanden und mich an das Buch gefesselt. Im Wechsel habe ich von Katharina in der Gegenwart und von Fanny in der Vergangenheit lesen können. Wobei ich die Erlebnisse ab 1918 in München ungemein interessant fand. Es hat mir die Zeit und auch einen Teil der deutschen Geschichte noch einmal näher gebracht.

Aber es ging nicht nur darum, zu erfahren, was damals im Allgemeinen so passiert ist. Die Geschichte von Fanny macht auch nachdenklich, wie hätten wir reagiert, wenn wir mitten in diesem Strudel gelandet wären. Sehr wichtig war die Freundschaft, die schwere Zeiten durchstehen musste. Mir tat Fanny etwas leid, umgeben von Menschen, die sich den Aufrufen verschiedener Personen anschlossen und von denen wir wissen, dass sie nichts gutes bewirkt haben, hat sie an ihrer Freundschaft zu Alina Rosengart festgehalten. Selbst ihre Schwester Fritzy, die mir eigentlich gar nicht so sympathisch war, hat sich von den Parolen verführen lassen und es Fanny gar nicht leicht gemacht. Auf der anderen Seite habe ich auch erfahren, dass es für Zwillinge nicht immer leicht ist, sich von dem anderen zu lösen.  Aber nicht nur Fanny hat aufregende Zeiten erlebt, auch für Katharina hat sich einiges geändert. Allerdings möchte ich darauf nicht weiter eingehen, ich müsste dann zu viel vom Inhalt verraten.


Auf jeden Fall hat mich die Autorin mit ihrem Buch begeistern können. Wie ich schon erwähnte, wollte ich genau wie Katharina wissen, was in den Tagebüchern stand und konnte es ebenfalls kaum erwarten, Antworten auf Fragen zu bekommen.

Katharina und auch Fanny haben sehr gerne gekocht, wobei Katharina auf die Rezeptsammlung von Fanny zurück greifen konnte. Einen Teil der Rezepte befinden sich am Ende  des Buches und geben einem so die Möglichkeit das eine oder anderen nachzukochen.


Ich erwähnte ja bereits, dass mir das Buchcover sehr gut gefallen hat. Es passt sehr gut zu dem Cover der Rosenvilla. Passend ist auch der Buchtitel, was ja nicht immer bei allen Büchern der Fall ist. Der Zusammenhang wird im Buch erklärt und der Holunder spielt denn auch eine wichtige Rolle in der Geschichte.


Fazit:

Gerne empfehle ich dieses Buch weiter. Mich hat es begeistert und da die Autorin anscheinend gerne in die Vergangenheit reist, freue ich mich auf weitere Bücher von ihr.


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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

händlerstochter, carsta, unbeugsame, 2016, www.die-rezensentin.de

Die unbeugsame Händlerstochter

Ellin Carsta
E-Buch Text
Erschienen bei Amazon Publishing, 01.03.2016
ISBN 9781503990111
Genre: Historische Romane

Rezension:


Meine Meinung:

Zuerst dachte ich, och nö, schon wieder ein Buch, wo alles vorhersehbar ist und ich mir das Ende vorstellen kann. Aber dann fesselte mich die Geschichte, obwohl einiges eintraf, was ich mir gedacht hatte, aber die Autorin hatte genügend Überraschungen eingebaut.

So wurde dies mal wieder ein Buch, was mir eine schlaflose Nacht bescherte. Ich konnte es einfach nicht zur Seite legen, weil ich keine geeignete Stelle zum Unterbrechen fand.


Elisabeth Hardenstein, eine junge Frau, die ihren eigenen Weg gehen wollte, was zu der damaligen Zeit nicht sehr leicht war. Durften Frauen doch kaum selbständig, also ohne Mann, Handel betreiben. Sie waren immer vom Vater oder Bruder abhängig. Elisabeth hatte zwar einen Vater, bei dem sie in die Lehre gehen durfte, aber das Schicksal und ihr Bruder meinten es einfach nicht gut mit ihr.

Überhaupt war das Leben zu der Zeit nicht leicht, aus Liebe durfte selten geheiratet werden, da spielte Geld und Mitgift eine große Rolle.


Ich lese sehr gerne historische Bücher und die meisten Tatsachen  waren mir bekannt und deshalb war es für mich wichtig, wie die Autorin das alles verpackt und mich an das Buch fesselt.  Ellin Carsta hat nach meiner Meinung dies alles wunderbar in die Geschichte um Elisabeth eingebunden. Sie hat der Protagonistin einen sehr guten Charakter zugeordnet. Elisabeth setzte sich durch und war auch ziemlich clever dabei. Das alles hat mir natürlich sehr gut gefallen.

Anfangs schrieb ich ja, dass ich befürchtete, wieder ein Buch in den Händen zu haben, deren Handlungen vorhersehbar für mich waren. Und einiges traf ja auch ein, aber ich möchte doch noch einmal erwähnen, dass die Autorin mich doch immer wieder mit Wendungen überrascht hatte und das gab der ganzen Geschichte die richtige Würze. Außerdem wusste ich bis zum Schluss nicht, ob das Buch so enden würde, wie ich es mir und auch für Elisabeth gewünscht hatte.


Fazit:

Ein historisches Buch, was mich mal wieder gefesselt und für eine schlaflose Nacht gesorgt hatte. Das Buch empfehle ich gerne weiter, aber rate allen es doch ab und zu mal zur Seite zu legen. Wir wollen die Autorin doch nicht alle für unseren Schlafmangel verantwortlich machen. ;)

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65 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

spreewald, ddr, liebe, gurken, wende

Liebe in Sommergrün

Heike Wanner
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 15.04.2016
ISBN 9783548287621
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:

Mit dem Gedanken: "Puh, das ist ja noch einmal gut gegangen" konnte ich das Buch zur Seite legen. Denn ich hatte schon das Schlimmste befürchtet. Aber ich greife mal wieder vorweg


Mich hat die Buchbeschreibung neugierig gemacht, schließlich habe ich 1989/1990 alles verfolgt und vieles von den Geschehnissen direkt mitbekommen. Viele meiner Kollegen hatten sich damals ebenfalls auf den Weg in den Osten gemacht, um dort "Starthilfe" zu leisten. Allerdings ist dort niemandem die große Liebe begegnet. Naja, Julian, der junge Banker aus Köln hat sie dort zwar getroffen, aber das Leben hatte etwas anderes vor.


Die Autorin hat sehr fesselnd beschrieben, wie Kathrin und Julian sich kennen lernten und wie beide erst mal mit den Vorurteilen über  Ossi/Wessi klar kommen mussten. Ich verrate ja nichts, denn in der Kurzbeschreibung wird ja schon erwähnt, dass die beiden nicht zueinander finden, weil das Schicksal etwas anderes vor hat. Bis es soweit ist, lerne ich mit Julian den Spreewald und bekomme auch einiges von dem Alltagsleben mit. 

25 Jahre später will es der Zufall, dass die beiden sich wieder sehen und ich war gespannt, wie es jetzt weitergehen wird. Nun es mag einiges in der Geschichte der beiden vorhersehbar gewesen sein oder wenigstens so ausgesehen haben. Allerdings hat  Kathrin für einige Überraschungen gesorgt. Sie wollte mal wieder ihren eigenen Weg gehen, der nicht gerade einfach war. Einiges konnte ich ja verstehen, aber eine Reaktion von fand ich ziemlich unreif, dass ich wirklich laut mit ihr schimpfen musste. Aber siehe Anfang... Puh und man merkt mal wieder, ich war mitten drin im Geschehen, was mir oft passiert, wenn mich das Buch fesselt und ich die Protagonisten mag. 


Heike Wanner hat mich nicht nur durch ihren Schreibstil an das Buch gefesselt, sie hat in diesem Buch über einen wichtigen Teil der deutschen Geschichte geschrieben, was mir sehr gefallen hat. Es kam bei mir als durchaus realistisch an, vielleicht an manchen Stellen ein bisschen übertrieben, aber durchaus glaubwürdig. Spaß hatte ich auch beim Lesen, ganz besonders als eine Bettszene beschrieben wurde. Natürlich werde ich nichts darüber verraten, die soll jede mal schön selber finden.


Das Buchcover ist schön und fällt sofort auf. Allerdings habe ich in der Geschichte keinen Zusammenhang zu den Kirschen feststellen können. Nun ja, vielleicht sollte ich nicht immer alles so ernst nehmen ;)


Fazit:

Der Sommer kommt und Lektüre muss her, dieses Buch eignet sich als Sommer-Wohlfühllektüre.

Gerne empfehle ich das Buch weiter.



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43 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

parfüm, grasse, südfrankreich, familie, somme

Sonnensegeln

Marie Matisek
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.04.2016
ISBN 9783426517390
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:

Wer kennt es nicht, leider muss an allen Ecken und Kanten gespart werden und bei Marita, die als Krankenschwester arbeitet, ist es nicht anders. Ein neuer Vorgesetzter achtet genau auf die Minuten, die sie bei den Kranken verbringt. Da geht schnell die Freude an der Arbeit verloren. Die Stellenanzeige »Private Pflegerin für schwer kranken Unternehmer nach Südfrankreich gesucht. Sprachkenntnisse von Vorteil, aber nicht Bedingung.« kommt da genau richtig.


Marita ist mir sehr sympathisch und ich habe sie gerne nach Frankreich begleitet und dabei beobachtet, was sie dort alles erlebt. Sie lernt äußerst interessante Leute kennen, die mir ebenfalls alle sympathisch waren, naja, sagen wir mal fast alle.

Neben der Pflege von Georges Lafleur findet Marita noch Zeit und Gelegenheiten Grasse und Umgebung kennen zu lernen. Das gefällt mir, denn dadurch lerne ich auch einiges kennen und erfahre mehr über Blüten und Parfüm.

Marita hat zunächst geplant drei Monate bei den Lafeurs zu bleiben und muss sich irgendwann entscheiden, ob sie zurück nach Husum will. Zeit genug zum Nachdenken hat sie ja, gleichzeitig muss sie feststellen, dass nicht alles so ist, wie es scheint. Großen Anteil an dieser Erkenntnis hat Georges, aber dazu will ich nicht mehr schreiben, um nicht zu viel zu verraten.


Der Schreibstil ist schön flüssig, deshalb ist das Buch leicht zu lesen und bestens als Lektüre für zwischendurch geeignet. Für mich gab es nichts aufregendes und so empfand ich es wirklich als Wohlfühlbuch.


Das Buchcover gefällt mir sehr gut, aber auch die Umschlagseiten vorne und hinten haben mich begeistert.Vorne waren wunderschöne Bilder abgebildet und eine Landkarte, so konnte ich mir noch besser vorstellen, wo Marita sich aufhält. Im hinteren Umschlag finden interessierte Leser ein Rezept und vielleicht hat die eine oder der andere Lust diese Kekse zu backen.


Fazit:

Wer nach einer schönen Sommerlektüre sucht und vielleicht auch noch mit Hilfe eines Buches auf die Reise gehen möchte, sollte nach diesem Buch greifen und es lesen. Ich empfand es sehr angenehm zu lesen.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Ein Engel im Alltag

Nicole König
E-Buch Text: 264 Seiten
Erschienen bei null, 17.02.2016
ISBN B01BWOXBDK
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:

Das war mal  wieder ein wunderschönes berührendes Buch. Und ich freue mich, dass ich die Buchempfehlung bekommen habe und außerdem die Autorin kennen lernen konnte.

Und ja, es gibt Engel im Alltag, nur sehen wir sie nicht immer. Allerdings könnten auch wir ein kleines Engelchen sein. Es ist eigentlich gar nicht so schwer.


Nicole König stellt uns Leser Maya vor, die es wirklich nicht leicht hat im Leben. Sie verliert früh ihre Eltern und wächst in einem Kinderheim auf. Es ist schon ein Wunder, dass sie sich so gut entwickelt hat, in dieser lieblosen Umgebung. Maya zeigt so viel Mitgefühl und ist so menschlich, dass ich meine wahre Freude an ihr habe und sie hat natürlich sofort den Weg in mein Leserherz gefunden. Den hat allerdings auch ihre Nachbarin Elvira gefunden. Sie mischt sich wunderbar ein, blüht aber auch richtig auf, seit Maya sich um sie kümmert.


Aber wie im wahren Leben gibt es auch in dieser Geschichte Menschen, die es anderen nicht leicht machen und sehr egoistisch sind. Leider kann man nicht immer etwas gegen sie unternehmen. Solche habe ich auch kennen gelernt und kann mir vorstellen, wie Maya sich fühlen muss. Also kann ich auch sagen, dass alles durchaus realistisch rüberkommt. Naja, Nicole König hatte als Autorin ja auch die Möglichkeit, alles so zu schreiben, dass man als Leserin große Freude an dem Buch hat.


Auf jeden Fall hat es mich berührt und auch nachdenklich gemacht. Wie gesagt, auch wir haben die Möglichkeit, ab und zu als Engel aufzutreten.


Fazit;

Gerne empfehle ich dieses Buch weiter und ich kann mir durchaus vorstellen, dass dies nicht das letzte Buch sein wird, das ich von Nicole König gelesen habe.

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16 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

schweden, landschaft, natur, sommer, skandinavien

Plötzlich Schwedin: Liebesroman

Talia Berg
E-Buch Text
Erschienen bei null, 15.04.2016
ISBN B01ECMWF4A
Genre: Sonstiges

Rezension:




Meine Meinung:

Entweder kennt man Schweden durch die Kinder von Bullerbü oder Pippi Langstrumpf oder man war tatsächlich schon mal dort. Bei mir trifft beides zu. Mir hat es damals sehr gut in Schweden gefallen und deshalb war ich besonders neugierig auf dieses Buch.


Die Geschichte beginnt allerdings erst einmal in Hamburg und dann auch nicht besonders erfreulich. Mal wieder findet die Frau ihren Freund mit einer anderen im Bett und ist natürlich entsprechend sauer und will erst einmal Abstand gewinnen.  Da liegt es doch nahe, dass sie einer Aufforderung folgt und eine Reise nach Schweden antritt. Wieso, weshalb, warum werde ich hier nicht verraten. Auf jeden Fall trifft Sandra dort auf Lars, der ebenfalls eine wichtige Rolle in der Geschichte spielen wird.


Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Sandra und Lars im Wechsel, wobei die beiden es wirklich erzählen, das heißt, sie sprechen uns Leser direkt an. Dieser Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Vor allem Sandras Teil. Ich musste öfter lachen, sie ist immer so konsequent gewesen oder sagen wir fast oder besser gar nicht.


Auf jeden Fall hat es mich sehr gefreut mit Sandra und Lars Schweden besuchen zu können, vor allem Stockholm, wo es mir damals ganz besonders gut gefallen hat. Da wurden Erinnerungen wach.

Aber es geht hier ja nicht nur um Schweden und Ausflüge, es geht um Geheimnisse, vergangene und gegenwärtige Romanzen, um fiese Mitmenschen und die Frage, wie wird das alles enden.

 

Nicht nur der Schreibstil hat mir gefallen, ich fand es auch sehr flüssig geschrieben und innerhalb kurzer Zeit hatte ich das Buch ausgelesen.

Das Buchcover ist sehr witzig, passt wunderbar zum Inhalt und verlockt einen dazu, das Buch in die Hand zu nehmen und sich näher damit zu beschäftigen.


Fazit:

Ein Buch, das einen nach Schweden entführt und auch gleichzeitig für Spannung sorgt und gut für die romantische Seele ist. Ich empfehle es gerne weiter.

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31 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

kummerkekse, humor, liebe, spannung, familie

Warme Milch und Kummerkekse

Frieda Lamberti
E-Buch Text: 186 Seiten
Erschienen bei Montlake Romance, 19.04.2016
ISBN 9781503992108
Genre: Liebesromane

Rezension:



Meine Meinung:

Sollte sich jemand wundern, dass ich so schnell nach Erscheinen des Buches eine Rezension schreibe, dann kann ich nur sagen, ich habe alles stehen und liegen lassen, um das Buch sofort zu lesen. Nachdem ich "Kalte Milch und Kummerkekse" gelesen hatte, wollte ich unbedingt wissen, welches Geheimnis Dagmar vor mir, ihrem Verlobten Pit und seiner Großmutter Martha verbirgt.

Ich empfehle übrigens jedem, erst die kalte Milch zu trinken, äh das Buch zu lesen.

Im ersten Buch kommen sich Daggi und Pit näher, aber immer wieder taucht ein Schatten aus ihrer Vergangenheit auf. Leider erzählt Daggi nichts, was ich ihr durchaus vorwerfe. Aber das hat es auch besonders spannend gemacht.

Ganz aufgeregt war ich, weil ich dachte, es muss ja etwas schlimmes passiert sein und könnte vielleicht auch noch passieren. So war es denn auch, aber darüber werde ich natürlich nichts verraten.

Frieda Lamberti hat es sehr spannend gemacht und wie ich es von ihr gewohnt bin, auch Überraschungen eingebaut, mit denen ich so gar nicht gerechnet hätte. Puh, nun muss ich erst mal wieder etwas Abstand gewinnen und mein aufgeregtes Leserherz beruhigen.


Es hat mich natürlich gefreut, dass ich viele alte Bekannte wieder getroffen habe. Oma Martha hat ja schon seit längerem meine Sympathie. Mal abgesehen davon, dass ich Dagmar etwas böse war, weil sie so gar nichts erzählt hat und ich nicht immer ihr Handeln nachvollziehen konnte, mag ich sie inzwischen doch sehr, Pit natürlich ebenfalls.  Ich kann mir gut vorstellen, dass ich sie oder ihre Freunde in einem der folgenden Bücher mal wiedersehen werde.


Fazit:

Eine wirklich spannende Fortsetzung des Buches "Kalte Milch und Kummerkekse", das Warten hat sich gelohnt. Ich empfehle das Buch gerne weiter, bitte in der richtigen Reihenfolge lesen.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

sylt, campingplatz, krimi, wohnwagen, mord

Heringsmord

Sina Beerwald
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 25.02.2016
ISBN 9783954517824
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Reif für die Insel, das sind Frieda und Ernst und als Rentner wollen sie nun auf Sylt wohnen.

Die Geschichte fängt ganz langsam an. Frieda und Ernst erzählen von ihrem Vorhaben, nach Sylt zu ziehen, aber da sie kein Geld für eine Immobilie haben, wollen sie sich auf einem Campingplatz niederlassen. Ernst fährt vor und findet einen Wohnwagen, den er mietet. Ich gestehe, dieser Wohnwagen wäre für mich entweder ein Scheidungsgrund oder ein wichtiger Grund einer sofort eingeleiteten Renovierung. Grauselig die Innenausstattung, die ich dank der guten Beschreibung so richtig vor Augen hatte.

Nun, vieles entwickelt sich anders, als die beiden es sich vorstellen und auf einmal gibt es eine Leiche und ein sehr verrückter Teil des Buches beginnt. Ich möchte darauf nicht näher eingehen. Ich habe beschlossen, dass ich diesen Teil mit Humor lese. Spannung war ja vorhanden, ich hatte so gar keine Ahnung, wer der Mörder sein könnte. Allerdings fand ich das Verhalten von Frieda und Ernst schon etwas merkwürdig und ich hätte am liebsten gesagt, redet miteinander und macht nicht solchen Quatsch.

Die Auflösung des Falles war für mich eine Überraschung, damit hatte ich nicht gerechnet. Aber es gab genügend Hinweise in der Geschichte, die mich stutzig gemacht haben und ich sollte richtig liegen

Ich hatte erwähnt, dass nach dem Auffinden der Leiche der verrückte Teil der Geschichte beginnt. Zumindest war dies mein Gefühl und ich würde das Buch vielleicht auch eher als Krimikomödie einordnen. Irgendwie war es für mich kein typischer Krimi.

Sina Beerwald hat die Geschichte im Wechsel von Frieda und Ernst in der Ich-Form erzählen lassen. Was mir sehr gut gefallen hat, denn so konnte ich verschiedene Situationen aus unterschiedlichen Gesichtswinkeln betrachten und lernte auch gleich die Gedanken des jeweiligen Erzählers kennen.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut, als Inselfan spricht mich so ein Bild sofort an.



Fazit:

Auch wenn ich nun schon zweimal erwähnt habe, dass mir einiges verrückt vorkam, soll es aber nicht negativ gedeutet werden. Eher verrückt, was zum Lachen reizt.

Spannung und Humor und verzwickte Situationen, alles hat die Autorin sehr gut miteinander verbunden und ich empfehle das Buch gerne weiter.

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64 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

borkum, liebe, insel, sylvia lott, nordsee

Die Inselfrauen

Sylvia Lott
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 14.03.2016
ISBN 9783734100598
Genre: Romane

Rezension:



Eins hat Sylvia Lott mit diesem Buch auf jeden Fall erreicht, ich möchte unbedingt an dem wunderschön gedeckten Tisch vom Buchcover Platz nehmen. Und ich möchte nun sehr gerne nach Borkum fahren. Ich muss unbedingt mal meine beste Freundin, die dort geboren wurde, fragen.. ach, das gehört nun aber nicht hierhin.


Dies ist inzwischen das vierte Buch, das ich von Sylvia Lott gelesen habe und auch dieses hat mich wieder begeistert. Schon das wunderschöne Buchcover lädt dazu ein, sich mit dem Buch zu beschäftigen, was ich natürlich gerne gemacht habe. So lernte ich nicht nur die Insel Borkum kennen, sondern habe auch einiges über das Leben dort erfahren.


In diesem Buch gibt es zwei hauptsächliche Erzählstränge. Nina, die 2010 wieder auf die Insel kommt, berichtet ihrer Nichte Rosalie, was sie 1967 dort erlebt hat. Rosalie schreibt an einer Examensarbeit über Frauen der Insel und ist sehr interessiert an der Geschichte ihrer Tante.  Aber auch das Alltagsleben in der Gegenwart kommt in diesem Buch nicht zu kurz.


Die Autorin schildert sehr fesselnd, was die Inselfrauen alles erlebt haben und wie sie damit umgingen. Die beiden Protagonistinnen Nina und Rosalie konnte ich sehr gut leiden, ebenfalls Tante Theda, der die Frühstückspension gehörte. Jede der Frauen hat für sich selber einen Weg gefunden, den sie gehen wollten. Wobei ich Nina ganz schön ins Gewissen reden musste, unterstützt wurde ich dabei von Nina und Theda. Man merkt es mal wieder, ich war mitten drin im Geschehen und ich hatte auch das Gefühl wirklich vor Ort zu sein. Das hat die Autorin mir vermittelt.


Ich erwähnte es schon, auch dieses Buch hat mich begeistern können. Es gab so viele Situationen, die ich leider nicht erwähnen kann, weil ich damit zu viel verraten würde. Aber die anderen Leser werden bestimmt merken, was ich meine. Auf jeden Fall habe ich das Buch mit einem zufriedenen Lächeln zur Seite legen können.


Fazit:

Eine Insel kennen lernen, Lebensgeschichten erfahren, Schicksal, Romanze und Alltag, all das wurde in diesem Buch wunderbar miteinander verknüpft. Ich gebe sehr gerne eine Leseempfehlung für dieses Buch.


Achja, nun muss ich doch mal meine Freundin fragen ;)

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