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1.154 Bibliotheken, 12 Leser, 2 Gruppen, 68 Rezensionen

vampire, shadow falls camp, fantasy, hexen, camp

Shadow Falls Camp - Geboren um Mitternacht

C.C. Hunter , Tanja Hamer
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 21.08.2014
ISBN 9783596190454
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich hab mich ja so auf dieses Buch gefreut. Das Taschenbuch allein hat 15 Euro gekostet. Und deswegen habe ich echt viel erwartet. Auf den ersten Blick sagten mir alle Personen zu: Miranda, Della, Holiday, Burnett (Ich find Holiday und Burnett ja echt ganz süß zusammen), Derek und auch Lucas Parker. Die einzige Person, die ich nicht abkonnte, war Kylie. Sie ist so dermaßen naiv und ihre Gefühlslage zudem echt unlogisch. Denn in zwei Jungen gleichzeitig verliebt zu sein, okay. Aber in drei?? Das ist einfach nicht möglich, egal, was sie dazu schreibt (Das sie es selbst merkwürdig findet…) Außerdem ist sie immer so “unschuldig” und es nervt, ihren Gedankengängen nachzuhängen. Deswegen- weil ich mich als Junge nie in sie verlieben würde, wäre ich nicht oberflächlich- da sie nicht wirklich “liebenswert” erscheint (Sie hat irgendwie nichts Süßes oder Lustiges, nichts, was man toll finden könnte außer vielleicht ihr Aussehen!), finde ich es lächerlich, dass sofort alle nicht nur auf sie stehen, sondern natürlich auch in sie verliebt sind. Da ist mal wieder eine kleine perfekte unschuldige “Mary Sue” geboren, die “sofort alle Aufmerksamkeit der Personen im Buch auf sich zieht” wenn auch nur im Camp und nicht zuhause, was ich auch ein wenig seltsam und unlogisch finde. Außerdem hat sie immer wieder über ihre Probleme nachgedacht und wollte “ihre Gedanken ordnen”. (Langweilig und nicht so wirklich real-life!) Ja, was gibt´s da denn zu ordnen??? Ihre Oma ist nun mal tot und ihre Eltern sind geschieden- ist ja auch voll traurig und klar muss sie das verarbeiten aber für mich erscheint das wie ein armseliger Versuch die Zeit bis zur nächsten entscheidenden Handlung zu überbrücken! Und in richtig spannenden Situationen denkt sie natürlich nicht mehr dran. Dann heißt es, wenn es wieder ruhig ist “Ja, in der ganzen Aufregung hatte ich meine ganzen Probleme ja völlig vergessen!” (Oh, wie konnte das bloß passieren!) und diese Probleme-Verarbeitung kommt einfach zu oft im Buch vor! Please not! Do not bore me! Auf mich hat es immer so gewirkt, als würde sie sich verstellen, wenn sie mal witzig war oder so, weil der Charakter einfach sehr wechselhaft dargestellt wurde und deshalb nicht so wirklich gut und anschaulich. Sie wirkte nicht wirklich authentisch, sondern wie ein 0815-Charakter, der einem ganz klaren Klischee entsprach. Für mich hatte sie einfach nichts Interessantes. Irgendwie nichts, wo ich gesagt hätte: Wow, dieser Charakter begeistert mich so, weil… (Bei Tribute von Panem ist Katniss zum Beispiel mutig und tough, ein so starker aufopfernder Charakter, der Vertrauen in seine Fähigkeiten hat und selbstständig ist) Vielleicht lag es aber auch teilweise an der Er-/Sie-/Es-Perspektive, die sie eher unnahbar gemacht hat. Ich habe ja nichts gegen zurückhaltende Charaktere, aber dann sollen sie bitte auch tiefgründige Gedanken haben, nicht naiv sein und vor allem nicht plötzlich ganz anders sein. Das ist ein typischer Anfängerfehler! Naja, die Handlung gefiel mir eigentlich- sie war zwar ziemlich eintönig aber teilweise interessant. Was mich gestört hat, waren die sofort aufeinander folgenden Situationen: Kaum hat sie mit ihrer Mutter telefoniert und aufgelegt (also etwas erledigt) steht auch schon Lucas für die Kennlern-Stunde neben ihr, ausserdem hat sie immer nur Kennlern-Stunden mit Lucas oder Derek (zumindest wurden nur die beschrieben) also ihren zwei lovers, die damit verglichen wurden und nie mit unbekannten Personen außer vielleicht Perry und der war eine bekannte Nebenfigur. Es ist fast so, als könnte die Autorin einfach nicht abwarten um den nächsten Handlungsschritt niederzuschreiben. Das kommt aber leider sehr unprofessionell und unlogisch rüber. Wie bei den Geschichten, die man als Kleinkind schreibt, wo sofort alles aufeinander folgt ohne subjektive und objektive Handlung zu bedenken. Außerdem gehen mir die Annäherungen an Derek und Lucas (gleichzeitig!) ein bisschen zu schnell dafür, dass es authentisch und echt wirken soll. Ich meine- sie nehmen sie von Anfang so, wie sie ist, haben rein gar nichts an ihr auszusetzen und lieben sie anscheinend vom ersten Augenblick, als sie sie gesehen haben (Bei Lucas ist es noch ein bisschen glaubwürdiger, da er sie aus der Kindheit kennt). Noch hinzuzufügen ist, dass sich natürlich nur die coolen Typen in sie verlieben und die weniger coolen oder etwas peinlichen- wie gönnerhaft- in die anderen (Beispiel: Miranda- Perry- gut getarnt durch dieses Ganze “Ja, er stand die ganze Zeit nur auf dich, nie auf Kylie”) was insofern unlogisch ist, da sie in der Schule sonst nie beachtet wurde und auf einmal dann schon… Hinzuzufügen ist, dass sich ihre Gedankengänge immer wiederholen und das auf Dauer ein wenig einschläfernd ist. Mir hat natürlich auch einiges gefallen, abgesehen davon, dass ich mich bei fast jedem Satz über diese dumme Hauptperson ärgern musste: Da wäre zum Beispiel die Vorgeschichte mit Lucas Parker und das er dann wieder verschwindet, die “Fast”- Kuss-Szene mit Derek, dass Lucas ihre Katze nicht gefressen hat♥ und so weiter. Sätze, die mich sowas von genervt haben: “Ich stellte mir vor, wie es wäre, mich jetzt an seine Brust zu lehnen (wie ich es bei Trey immer getan hatte)” und das abwechselnd bei Trey, Derek und Lucas! Ich dachte mir so: “Mädel, entscheid dich endlich mal! Hast du eine gespaltene Persönlichkeit oder was?” Sowas gibt´s sowas von nicht in echt und das ist dann einfach ätzend, wenn man das die ganze Zeit lesen muss! Ich meine, sie kann sich doch nicht bei jedem gutaussenden Typen gleich an seine Schulter lehnen wollen…Bäh! Das wäre doch echt ein wenig zu sehr Flittchen oder für eine ehemalige Aussenseiterin? Mir kam es so vor, als sei das Buch eine reine Fantasieauslebung der autorin und kylie, die zum ersten mal richtig loslegen konnte, da plötzlich alle Typen auf sie standen (auch wenn das jetzt vielleicht eklig klingt) und reines Vergnügen der Autorin und kylie, was der Leser wohl spannend finden sollte (naja…) ohne andere Sachen stärker zu betonen. Es drehte sich alles nur um diesen derek und lucas und diese Liebesszenen die irgendwann einfach nicht mehr spannend oder schön waren weil sie einfach zu oft und zu vorhersehbar aneinandergereiht kamen, manchmal sogar abwechselnd Derek-Lucas also überhaupt nicht mehr einzigartig und überraschend. Außerdem waren sie auch so voraussehbar und peinlich, weil man Kylie einfach selbst abstoßend fand und ihre Gedanken und Fantasien mit ihrem verlangen und so einfach so lächerlich klangen. Ich weiß auch nicht… Wo ist die wahre Liebe falls es sie bei Kylie Galen denn überhaupt gibt zwischen all den “verwirrenden” Gefühlen… Ich mag Charaktere und vor allem Protagonisten eines Buches lieber, die wissen, was sie wollen und nicht ständig überlegen: “Soll ich jetzt das machen oder doch lieber das?”(-> GÄHHHN!) und bei denen ich alles, was sie tun, nachvollziehen kann und es an ihrer Stelle auch so gemacht hätte. Ich war ein wenig enttäuscht aber auch nicht zu sehr, denn wenigstens hatte ich ja zwischendurch was zu lachen. Aber fünfzehn Euro für ein Buch? Taschenbuch? Noch dazu nicht wirklich ein Überflieger(meiner Meinung nach)? Also ich weiß nicht. Es tut mir echt Leid, falls andere mich jetzt hassen, weil sie das Buch (HOW?) lieben, aber ich musste das jetzt einfach mal loswerden. Vielleicht gibt es auch welche, die meine Meinung teilen :) Wie gesagt: Die Personen waren gut. Besonders gefallen haben mir Derek und Holiday und Miranda… An Lucas mochte ich, dass er so geheimnisvoll und ein wenig düster ist. Die Idee: An sich gar nicht so schlecht, aber ich wollte das Buch zuerst aufgrund des Kurztextes nicht lesen (“Sie hat keine Ahnung, wer sie ist und welche Kräfte in ihr stecken”-also mehr Klischee geht doch nicht, oder?) aber ich fand die Idee war leider zu wenig ausgearbeitet und wirkte deswegen an manchen Stellen ein wenig lächerlich. Die Umschlaggestaltung war das Einzige, was mir hundertprozentig zugesagt hat, jedoch waren die Steckbriefe vorne und hinten im Buch echt überflüssig, weil sie erstens das ganze Geheimnisvolle dahingemäht haben und echt kindisch und nichts aussagend waren. Sie haben das Buch eher in der Altersgruppe runtergezogen und weniger sinnvoll informiert- zum Beispiel…ich glaub einmal stand da: Mag: Ihren Pyjama mit irgendeinem Muster, welcher nie in dem Buch erwähnt wurde, also Sinn? Ich glaube, das sollte witzig rüberkommen, aber es hat seinen Zweck leider ein wenig verfehlt und das ganze etwas 0815-mäßig erscheinen lassen- (Ich mein einerseits diese Szenen mit Lucas und Derek und dann diese kindischen Steckbriefe…das lässt das Buch ein wenig “Möchtegern”-mäßig -besonders in Anbetracht der Liebesszenen- erscheinen). Trotz aller Kritik ist das Buch an sich ganz okay. Nicht so wirklich das Beste was ich je gelesen habe… Immerhin vergebe ich zwei von fünf Sternen, denn wenn man Langeweile hat, ist es ganz süß und man kann sich über die Hauptfigur lustig machen:) Es war einfach mal wieder ein Buch, dass VIEL ernster wirkt, als es ist. Genau genommen war das Buch überhaupt nicht ernst oder gruselig… Ich hoffe euch hats gefallen:) 

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Tags: dreiecksbeziehun, liebe, mystery, übernatürliche wesen   (4)
 

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liebe, trauer, geheimnis, sommer, tagebuch

Dass das Glück dich findet

Kate Le Vann
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Fischer Verlag, 01.09.2010
ISBN 9783596853991
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Vorweg sage ich schon mal, dass dieses Buch sehr schön ist, zwar nicht sehr spannend, aber dafür sehr gefühlvoll und romantisch und auch ein wenig traurig…
Die Hauptperson ist Rain. Sie wird als ein sehr in sich gekehrter aber auch selbstständiger Mensch beschrieben, der sich von der Magie des Lebens gern verzaubern lässt.

Kurztext:
“Zwischen Vergangenheit und Zukunft”
Ich kann mich noch so gut an Sarah erinnern. Wir waren ständig zusammen, und ich liebte sie mehr als jeden sonst auf der Welt. Aber sie starb, bevor ich sie richtig kennenlernen konnte. Da war sie sechsundzwanzig. Und sie war meine Mutter.

Jahre später begibt Rain sich auf Spurensuche nach London. Wie hat Sarah gelebt? Rain findet ihr altes Tagebuch. Und darin statt Antworten nur noch mehr Fragen. Wer war Sarah wirklich? Und mit all den Mosaiksteinchen, die Rain zusammenträgt, kommt sie nicht nur ihrer Mutter immer näher…

Bewertung: 5 Herzen sind das Beste und das Maximum

Inhalt/Idee:
In dem Buch geht es um ein Mädchen, dessen Mutter gestorben ist, als sie noch sehr jung war. Nun will sie in den Sommerferien nach London zu ihrer Großmutter gehen in der Hoffnung in Sarahs früherem Zuhause auf Hinweise ihres Ichs zu stoßen. Sie will ihre Mutter kennenlernen, denn dazu hatte sie nie eine Chance, aufgrund des frühen Tods ihrer Mutter. Jedoch hat sie Angst, dass sie sich nicht mit ihrer Großmutter, zu der sie ziehen will, versteht. Doch als sie ankommt, versteht sie sich mit dieser blendend. Sie trifft auch auf den etwas übermütigen Harry, der mit Madrigal, einem Mädchen in seinem Alter, das Haus renoviert, das ihre Großmutter nach Rains Besuch verkaufen will. Sie stößt auf Sarahs Tagebuch und kommt ihr immer näher. Vor allem entdeckt sie auch, dass ihre Mutter genauso war wie sie: Ein junges Mädchen, das gern Horoskope liest und eine Spur verrückt ist. Dann jedoch gerät sie unter den Verdacht, dass ihr Vater gar nicht ihr richtiger Vater ist und will eine Antwort finden. Und Harry, zuerst gezwungen sie zu begleiten, da ihre Großmutter das wünscht, ist ihr da gerne behilflich…Wer weiß, vielleicht ist alles ganz anders, als man denkt…

♥♥♥♥

Charaktere:
Ich fand Rain sehr sympathisch und die Er-/Sie-/Es-Perspektive machte mir nichts aus, da man auch so sehr viel an ihren Gedanken teilhaben durfte. Sie ist zwar nicht mein absoluter Lieblingscharakter-aber sie hat dasselbe Sternzeichen wie ich und das soll wohl was heißen:)
Harry fand ich total süß, vor allem, weil ich damals, als ich das Buch gelesen habe- Betonung auf DAMALS- total auf Harry Styles stand. Dieser Harry war so, wie ich mir diese Harrys halt so vorstelle…Keine Ahnung, auf jeden Fall sagt der Name schon etwas aus- Henry Harper passt ja wohl auch wie angegossen zu Henrys Charakter oder? Zum Dahinschmelzen…
Naja, auf jeden Fall war das Aussehen dieses Charakters anders, aber trotzdem fand ich den total süß und sowas von zum Verlieben und dann kam ja auch noch diese Eifersucht auf Madrigal und so…Ach ja, perfekt. Auch Madrigal wurde als die perfekte von sich selbst überzeugte und viel schönere, ältere als Rain dargestellt. Das hat wirklich gepasst. Vor allem hätte ich mich dann genauso gefühlt wie Rain- klein und kindisch und nicht wirklich begehrenswert (für diejenigen die das Buch nicht gelesen haben, es tut mir Leid, dass ihr jetzt nichts kapiert). Aber dann ist ja doch alles anders und naja… Die Charaktere sind zwar nicht die weltbesten aber zumindest authentisch und glaubwürdig und in Harrys Fall auch süß♥

♥♥♥

Handlung:
Die Handlung an sich war okay, dennoch ein wenig eintönig manchmal. Am Ende war man dann aber doch erleichtert, als alles anders kam und an sich ist sie gelungen. Sorry, dass ich jetzt nicht so viel dazu sage, es ist nämlich schon länger her, als ich das Buch gelesen habe:)

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Tags: liebe, london, suche nach der eigenen identität, trauer   (4)
 

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(2.022)

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vampire, house of night, fantasy, internat, gezeichnet

House of Night - Gezeichnet

P.C. Cast , Kristin Cast , Christine Blum
Flexibler Einband: 462 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.12.2010
ISBN 9783404165193
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buch handelt von Vampiren, ja, ein ziemlich ausgelutschtes Genre aber was ist schon dabei:)
Handlung: Als auf der Stirn der 16-jährigen Zoey eine saphirblaue Mondsichel aufscheint, weiß sie, dass ihr nicht viel Zeit bleibt, um ins House of Night, das Internat für Vampyre, zu kommen. Denn jetzt ist sie Gezeichnet. Im House of Night soll sie zu einem richtigen Vampyr ausgebildet werden-vorausgesetzt, sie überlebt die Wandlung. Zoey ist absolut nicht begeistert, ein neues Leben anfangen zu müssen, so ganz ohne ihre Freunde-das einzig Gute ist, dass ihr unerträglicher Stiefvater sie dort nicht mehr nerven kann.
Aber Zoey ist kein gewöhnlicher Vampyr- sie ist eine Auserwählte der Vampyrgöttin Nyx. Und sie ist nicht die Einzige im House of Night mit besonderen Fähigkeiten.

Meine Meinung:
So, hier ist meine Meinung, wenn ihr anderer Meinung seid, oder mir zustimmen wollt, könnt ihr ruhig Kommentare dalassen!
Die Hauptfigur Zoey ist an sich ganz nett und ich liebe ihre Grandma und deren Lavendelfeld. Aber irgendwie, auch wenn sie ganz witzig ist und so, ist sie eine eindeutige Mary Sue, zu der sogar ihre Feinde aufschauen und natürlich bekommt sie jeden Typen, den sie haben will. Sie ist natürlich etwas ganz Besonderes, wurde von der Göttin Nyx persönlich auserwählt und hat diese wunderschönen Vampir-Tattoos viel früher und ausgeprägter als der Normalfall. Erstens hat sie ständig neue Typen, man konnte Erik nicht mal richtig kennenlernen und ihre Beziehung war auch erst ganz am Schluss von Band 1 geschlossen und dann hat sie natürlich schon den nächsten (ist das Liebe!) gutaussehenden Typen, als könnte sie nicht genug kriegen. Und als sie dann Erik, der natürlich der heißeste Schüler ist, mit dem heißesten Lehrer der Schule, der natürlich (Natürlich!) auch auf sie steht vergleicht, sieht sie dabei nur aufs Äußere und wie begabt sie sind. Hallo?? Der Leser hatte nicht mal Zeit, Erik richtig kennenzulernen, denn man fand ihn als Leser ja auch heiß und dann ist er einmal weg und schon kommt Loren, sie merkt, dass er auf sie steht, kann es sich aber nicht eingestehen und natürlich verliebt sie sich gleich in Loren, nur weil er gut aussieht. Ein Lover von ihr könnte ja auch mal hässlich, gemein oder unfähig sein, aber nein, Erik ist der süßeste Typ der Schule, der sehr begabt in Monologen ist und Loren ist natürlich ein bekannter Dichter, der dann über ihre Schönheit und Weisheit dichtet und so… Und natürlich erfährt sie dann auch noch, dass Aphrodite sie nur so mies behandelt weil ihre Eltern ihr Druck machen und dass sie selbst Zoey für besser hält, ja klar, denn Zoey ist eben auch hübsch, besonders, begabt und unschuldig, “Huch, ich bin eine kleine Mary Sue…”. Das Buch hat auch einen eher einfachen Schreibstil und benutzt manchmal unglückliche Ausdrücke wie zum Beispiel “logischer Verstand” (das logisch ist irgendwie überflüssig). Hinzu kommt, dass das Buch teilweise langweilig und unlogisch geschrieben ist: Unlogisch ist, dass die Menschen wissen, dass es Vampire gibt, sie fürchten aber irgendwie nichts gegen sie tun. Das war mir einfach zu wenig beschrieben und erläutert. Außerdem ist auch seltsam, dass natürlich alles luxuriös eingerichtet ist, da Vampyre ja total viel Geld haben und die Schule macht natürlich Spaß, damit sich der Leser wohlfühlt, und sie haben Reitunterricht (da wird Zoey immer von ihrer Lehrerin gelobt, wie auch von anderen Lehrern, NATÜRLICH! (Gott, ich bin schon ganz heiser von den ganzen Natürlichs)). Ich bin teilweise nicht wirklich warmgeworden mit der Umgebung, also dem Internat, weil es irgendwie ZU ausführlich beschrieben wurde und ich mir nur schlecht was eigenes vorstellen konnte. Ich fand ebenfalls dumm, dass Stevie Rae so einen assigen Slang hatte, das hat sie ja irgendwie lustig und liebenswürdig erscheinen lassen, aber naja… Es war natürlich auch klar, dass Zoey sofort gutherzige Freunde findet, die immer zu ihr halten und sie unterstützen und bewundern und es gibt natürlich nie ernsthaften Streit zwischen ihnen. An manchen Stellen ist es krampfhaft versucht, witzig oder cool rüberzukommen, ihre Freunde kommen irgendwie leicht kindisch und unterbelichtet rüber und auch ein wenig klischeehaft z.B. Damien, “Der Besserwisser”, irgendwie nicht so authentisch, obwohl ich ihn ja mochte. Unter Erin und Shaunee konnte ich mir nie richtig was vorstellen, deswegen gehören sie auch nicht zu meinen Lieblingscharakteren. Sie sind totale Beautys aber kindisch was irgendwie nicht passt und sie unauthentisch macht. Ein uncooler Standard-Spruch der 5 ist zum Beispiel “Hexen der Hölle”, was irgendwie nicht wirklich erwachsen ist. Zoey ist immer die Neutrale und trotzdem mögen sie alle… Was ich noch unrealistisch fand: Ihre Mutter verhielt sich ein wenig ZU stiefmütterlich und der Vater ist ein wenig ZU übertrieben mit seiner Gottesfürchtigkeit aber ich fands irgendwie lustig. Spannung ist nur teilweise da, denn man hat nicht das Gefühl, unbedingt weiterlesen zu müssen, denn die Charaktere und Handlungen sind sehr voraussehbar und klischeehaft. Sie (Zoey) war einfach manchmal nicht witzig oder redegewandt (“Darauf würde ich meine Markenschuhe verwetten”). Dumm fand ich auch, dass sie dachte, sie hätte sich die “Geister” eingebildet und dass sie “vergisst” so etwas jemandem zu erzählen. Ein wenig unrealistisch aber egal…
Jetzt kommen wir zu den positiven Dingen: Meine Lieblingscharaktere im ersten Buch waren Erik, Damien und Stevie Rae und Zoey´s Grandma. Sie selbst irgendwie nicht. Die Personen waren irgendwie am authentischsten und coolsten. Man konnte sich etwas unter ihnen vorstellen und sie somit auch mögen. Was ich ebenfalls gut fand, war, dass diese Internatskleidung so detailliert beschrieben wurde, denn ich fand das mit den Stickereien und ihren Bedeutungen für jede Stufe irgendwie cool und es war mal was eigenes. Außerdem fand ich die Namen der Stufen cool. Außerdem hat man sich in der Umgebung wohlgefühlt und man kann das Buch sehr schnell durchlesen (sogar für meine Verhältnisse☻). Ich habe den zweiten Teil erst angefangen, deswegen kann es gut sein, dass sich die Bücher im Laufe der nächsten Bände bessern…
Was ich auch toll finde, sind die Cover: Sie sind echt geheimnisvoll und man bekommt Lust, die Bücher zu lesen. Naja, die ersten beiden Cover finde ich geht so, aber die anderen, zum Beispiel das von “Erweckt” und “Lenobias Versprechen” finde ich toll. Jeder soll sich aber immer noch selbst eine Meinung bilden, deswegen gebe ich dem Buch eine Leseempfehlung, weil es unter Umständen unterhaltsam ist. Nur darf man nicht allzu hohe Ansprüche an die Bücher haben, denn sie wirken sehr ernst aber das sind sie nur teilweise, also bitte nicht enttäuscht sein! Cover lösen immer mehr aus, als sie sollten und schrauben Erwartungen hoch. Das war ja schon immer so. Dann liebe Grüße, ich hoffe, ihr hattet Spaß beim Lesen.


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Tags: vampire, internat, liebe?? konkurrenz, düstere mächte, berufung   (1)
 

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1.909 Bibliotheken, 28 Leser, 4 Gruppen, 115 Rezensionen

engel, liebe, fantasy, engelsnacht, daniel

Engelsnacht

Lauren Kate , Doreen Bär
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbt, 12.11.2012
ISBN 9783570308400
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dieses Buch kann mich einfach nicht fesseln! Bin erst am anfang kann mich mit dem Buch überhaupt nicht identifizieren. Es ist fremdartig und irgendwie unreal, der hauptcharakter handelt ständig äußerst fragwürdig und auch die nebencharaktere sind blass gestaltet und man kann sie nicht wirklich einordnen. Es gibt zwar einen deutlichen Bezug zur Wirklichkeit aber trotzdem es ein Fantasy Roman ist, handelt die Protagonistin unlogisch und ich konnte mich mit ihrem Charakter nicht identifizieren. Sie War auf der einen seite schüchtern, peinlich und schwächlich aber trotzdem hat sie zwei verehrer, was ich wiederum sehr klischeehaft finde. Teilweise habe ich mich fremdgeschämt, zum beispiel als sie daniel anlächeln will und rot wird weil er ihr den mittelfinger (hallo? Gehts noch kindischer?) zeigt. Außerdem versinkt die Geschichte in vorhersehbaren klischees und die beschreibung des gutaussehenden vollkommenen Daniel ist einfach too much, klischeehaft und macht das Buch schon gleich uninteressant weil es sich in dieser Beziehung nicht von anderen Büchern abhebt. Außerdem ist der schreibstil manchmal extrem kindisch obwohl es ältere bücher gibt, die bessere und erwachsenere wörter als: "ich versuchte cool zu sein" benutzen. Ich hätte mir gewünscht dass Lucinda eine willensstärkere person wäre die Daniel den mysteriösen tollen typen in diesem Leben zur Abwechslung mal nicht von Anfang an mag- aber nein, er ist ja der bad boy und gemein zu ihr (natürlich aus liebe damit sie sich fernhält blabla) und sie läuft ihm hinterher. Dumm. Außerdem ist sie plötzlich irgendwo  (Sportszene steht plötzlich vor dem kraftraum, in dem daniel gerade übungen macht) natürlich von der seltsamen Anziehung angetrieben ohne genau zu wissen warum und das äußerst seltsam geschrieben. Wenn ihr eine gute Alternative lesen wollt: 
Engel der Nacht- Becca Fitzpatrick 
Viel mysteriöser, authentischer und unvorhersehbar ! 

Mittlerweile bin ich mit dem Buch fertig:
An sich ist die Idee geheimnisvoll und auch Daniel wird meistens sehr schön geschildert, es gibt nur einfach zu viele Parts die klischeehaft sind und was das ganze buch runtergezogen hat war Luces charakter. Ich fand sie so nervig, dass ich die Geschichte nicht ernstnehmen konnte, was echt schade ist. Was ich intetessant fand ist die Verbindung zwischen Cam und Daniel obwohl sie auf seltsamen "verschiedenen seiten" der Engel stehen und um Luce kämpfen weil sie ja so wunderschön ist  (gähn). Leider habe ich auch geahnt dass miss sophia böse War schon als penn und Lucinda sie unten im Keller gesehen haben obwohl dass kein direkter Hinweis war fand ich das merkwürdig. Was ich dumm und unlogisch fand War dass Lucinda Miss Sophia alles vom Buch erzählt und nicht sonderlich  überrascht zu sein schien als diese ihr daraufhin zustimmte und andere Sachen schwafelte...ich meine?  Unlogisch? ?
Und dass alle die Lucinda auf der Sword and Cross kannte Engel waren war natürlich klar. Zudem War Penns Tod am Ende sehr unnötig und seltsam dumm beschrieben, ich hatte das Gefühl die Autorin wollte Penn einfach loswerden weil sie nicht mehr in diese übernatürliche  Engelsgeschichte passte, jetzt da sie ihren Zweck als beste Freundin auf der Sword and Cross die Lucinda am Ende verlässt erfüllt hatte. Die Autorin hat einfach den leichtesten weg genommen, sehr schade. .. Außerdem fand ich es höchst merkwurdig wie verwirrt Lucinda immer in Bezug auf ihre Gefühle war und wie schnell sie sich zwischen Cam und Daniel unentschieden hat, so nach dem Motto,  heute den, morgen den, denn hups jetzt ist der gerade so angenehm für mein gemüt. Warum muss sie so eine naive Person sein die auf alles Getue sofort anspringt?

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Tags: engel, geheimnisse, liebe, mysterium, rätsel, verdammnis, verurteilte liebe   (7)
 

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911 Bibliotheken, 20 Leser, 0 Gruppen, 112 Rezensionen

alice im wunderland, dark wonderland, fantasy, wunderland, jugendbuch

Dark Wonderland - Herzkönigin

A. G. Howard , Michaela Link
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei cbt, 24.11.2014
ISBN 9783570163191
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

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1.060 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

liebe, zeitreisen, jugendbuch, fantasy, zeitreise

Liebe geht durch alle Zeiten: Rubinrot / Saphirblau / Smaragdgrün

Kerstin Gier
E-Buch Text: 1.248 Seiten
Erschienen bei Arena Verlag, Würzburg, 21.07.2013
ISBN 9783401802725
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Handlung:

Gwendolyn ist eher der kumpelhafte nicht sehr graziöse und lustige Typ ungefähr das genaue Gegenteil von Charlotte, ihrer Cousine, mit der sie unter einem Dach wohnt, seitdem ihre Mutter nach dem Tod ihres Vaters zu ihrer Großtante ihrer Großmutter, Tante Glenda und ihrer “reizenden” Tochter Charlotte gezogen ist, damit sie finanziell im grünen Bereich bleibt. Charlotte ist ziemlich begabt und hochnäsig, sehr hübsch dazu und eins steht fest: Sie versteht keinen Spaß. Dieser Abschnitt von Gwendolyns Leben ist ziemlich merkwürdig: Ihre Cousine wird immer öfter zu einem mysteriösen Unterricht abgeholt, von dem niemand außer Glenda und Lady Arista (ihre stocksteife und kalte Großmutter) und natürlich C. etwas wissen darf. Aber Gwendolyn ist wie immer neugierig. Charlotte, die noch nie gut auf Gwen zu sprechen war, ist sichtlich genervt von ihr. Charlotte hat das Zeitreise-Gen der Familie Montrose, der weiblichen Linie der Zeitreisenden geerbt und wurde von klein auf darauf vorbereitet, mit Gideon de Villiers, dem männlichen Genträger in die Vergangenheit zu reisen und Aufträge eines mysteriösen Grafen zu erfüllen. Da Gwendolyn schon als Kind Geister sehen konnte ist es für sie nicht ungewöhnlich, diese mysteriösen Geheimnisse ihrer Familie nicht zu hinterfragen. Doch dann kommt plötzlich alles anders: Gwendolyn springt total unvorbereitet in der Zeit, obwohl eigentlich Charlotte das Gen geerbt haben sollte, da sie am richtigen Tag dafür geboren wurde und Gwen einen Tag später. Der Tumult um Charlottes ersten Sprung der trotz angeblichen Kopfschmerzen niemals eintrifft beginnt sich zu lichten und alle widmen sich Gwendolyn, die mit der Situation völlig überfordert ist. Doch Gideon ist genauso misstrauisch wie Charlotte und Gwendolyn selbst: So arrogant wie er ist, will er die Mission alleine durchführen, da Gwendolyn ihm nur im Weg stehen würde. Doch die Loge bevorzugt ein Zusammenarbeiten und langsam kommen sich G. und G. näher, zum Schrecken von Charlotte, die Gideon anhimmelt und schon als Kind von den gemeinsamen Zeitreisen geträumt hat. Am Ende kommt alles anders: Gwendolyn steht nicht im Weg, wie Charlotte es getan hätte, sondern bringt Gideon durch Liebe auf den richtigen Pfad, vor dem er davor die Augen verschlossen hat und zusammen kommen sie hinter ein dunkles Geheimnis…Oder gleich mehrere…

Charaktere:
Gwendolyn gefiel mir von Anfang an. Sie hat die Nebenrolle in ihrer Familie immer akzeptiert, nie daran gezweifelt, dass sie nicht die “besondere” Genträgerin ist, denn das wäre ihr auch viel zu doof, sie steht nicht gerne im Mittelpunkt und hält nichts von dem ganzen Gehabe, dass um Charlotte gemacht wird, ist aber schon neugierig, was mit ihrer Cousine passiert. Als sie dann plötzlich der Rubin sein soll, weiß sie nicht, wie sie damit umgehen soll, lässt Gideon und die Loge aber trotzdem nicht im Stich- weniger aus Selbstsüchtigkeit, mehr aus Neugier und vielleicht auch aus Interesse an Gideon. Ich find ihren Charakter toll: Aufrichtig, neugierig, ein wenig tollpatschig aber selbstsicher und mit sich im Reinen. Ihre Freundin Leslie finde ich auch sehr sympathisch, vor allem, weil sie Gwendolyn immer zur Seite steht, ihr hilft und neugierig ist und sie nicht für verrückt erklärt, was vielleicht auch ein wenig fern der Realität ist… aber nichts destotrotz: Eine gute Freundin.
Gideon gefiel mir auch sehr: Zuerst so arrogant (Mal ehrlich, wenns anders wäre, wärs echt langweilig) und von sich überzeugt, hält Gwen für ein kleines Kind, das nichts auf die Reihe kriegt, aber wenns ernst wird, sehr einfühlsam und clever, verständnisvoll, zwar nicht leicht beeinflussbar, aber er lässt sich auch mal von etwas überzeugen, dass er zuvor nicht mal in Betracht gezogen hätte. Außerdem ist das ganze Gedöns mit den Prophezeiungen total romantisch und er total süß… Der Diamant halt, ihr wisst, was ich meine. Die anderen Charaktere waren auch toll und total authentisch: Xemerius: Seine Witze waren so gut, und er ist einfach irgendwie kultig, im wahrsten Sinne des Wortes. Caroline ist die typische goldige Schwester: Tut alles für die große Schwester hat viel Fantasie und ist total neugierig und clever. Nick fand ich auch gut, weil er Glenda immer Kontra gegeben hat, was schon ziemlich mutig ist, aber ihn hats nicht gekümmert:) Und Charlotte war die typisch hochnäsige Cousine, die sich für was Besseres hält und die ihren Frust an der Person auslassen muss, die gar nichts dafür kann und nicht lockerlässt, weil sie so eine Zicke ist und Gwen das Leben danach erschweren will, obwohl sie es schon schlecht genug hat (Zum Beispiel in der Nacht, als sie wissen will, was unter Gwens Mantel ist und die Loge ihr Zimmer durchsuchen lässt). Ihre Lage ist zwar nachvollziehbar, aber sie war davor schon so ätzend zu Gwendolyn, weil sie einfach dachte, sie ist die Tolle. Außerdem bevormundet sie Gwendolyn immer vor der Loge, von wegen, dass sie nichts kann und sie sehnt sich so offensichtlich nach Anerkennung, jetzt wo sich niemand mehr um ihre Kopfschmerzen schert. Das ist einfach die perfekte Zicke, über die man sich ärgern darf. Vor allem, weil sie nicht die typische Tussi ist, sondern eher die hinterhältige Beauty, die es nicht einsieht, dass sich plötzlich alles um jemand anderen dreht- aber naja, verständlich, schließlich hat sie nichts anderes als Gideon (Keine anderen Freunde) und ihren Fechtunterricht und so (Keine anderen Hobbies)und sie kennt ja nichts anderes, als dass sich alles nur um sie dreht. Da würde ich auch durchdrehen, wenn mir meine Cousine plötzlich alles wegschnappt und das Scheinwerferlicht stiehlt, aber Gwen kann ja nichts dafür… Also: Charaktere: Daumen hoch, Kerstin!

Eigene Meinung zum Buch:
Ja, ich fand das Buch war sehr gut geschrieben, es wurde nie langweilig und diese Zeitreisen kamen nicht lächerlich rüber, da alles real beschrieben wurde und ausführlich- authentisch. Außerdem ist die Hauptperson gerade richtig- sie bekommt alles mit und ist neugierig, ihr Gefühlschaos egal ob in Bezug auf Gideon, das Zeitreise-Gen, Maddies Visionen, werden nie zu dramatisch, sondern nachvollziehbar und man leidet mit ihr. Außerdem ist es nicht so klischeehaft wie andere Fantasybücher sondern mal ´ne ganz andere Idee, die sehr professionell umgesetzt wurde. Respekt!


Auf jeden Fall lesen, wer es noch nicht gelesen hat! Besonders Fantasy und Drama-Fans, die eine Mischung aus Liebe, Fantasy, Mystery, Abenteuer und Familie (wie auch in Silber) lieben! 

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Tags: auserwählte, geheimnisse, liebe, liebe durch alle zeite, vermächtni, verrat, zeitreisen, zusammenhalt   (8)
 

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(5.328)

7.616 Bibliotheken, 84 Leser, 14 Gruppen, 589 Rezensionen

träume, kerstin gier, silber, liebe, fantasy

Silber - Das erste Buch der Träume

Kerstin Gier
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 20.06.2013
ISBN 9783841421050
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung

Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil … Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet. 
Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett. Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen …


Die Handlung:

Liv Silber zieht mit ihrer Mutter, Ann Matthews, ihrer kleinen Schwester Mia Silber und ihrem dienstalten Kindermädchen Lottie nach London, weil Ann dort eine neue Stelle als Literaturwissenschaftlerin an der Oxford University bekommt (Sie hat sehr oft neue Stellen, weswegen die vier in der Vergangenheit sehr oft umgezogen sind, sehr zu Mias und Livs Bedauern, denn sie wünschen sich endlich ein festes Zuhause). Eigentlich sollten sie in ein gemütliches englisches Cottage ziehen, doch die Mutter stellt ihnen kurz nach der Ankunft Mr. Planänderung vor, ihre neue Liebe, der ihr und den Kindern zu einer (nicht so wirklich gemütlichen) kleinen Wohnung verholfen hat. Ernest Spencer, die Planänderung, hat zwei Kinder und ist alleinstehend. Natürlich sollen Liv und Mia kurzerhand auch auf dieselbe Schule wie Ernests Kinder gehen- eine Privatschule! Ihr erster Schultag steht unmittelbar bevor. Dort bekommt sie eine Patin, die sie durch die Schule führen soll, die sie aber zu ignorieren scheint, als sie die Frage, ob ihre Eltern Diamanten-Minen Besitzer sind mit nein beantworten muss. Liv wird auch auf eine Gruppe blonder Jungs aufmerksam- und einer davon lässt Persephone, ihre “Patin”, kurzzeitig erstarren, weil sie anscheinend in einer der beliebtesten Jungs der Schule verliebt ist. Im Gegensatz zu Persephone wird Liv mehr Beachtung von zweien der Jungs geschenkt- einen kennt sie aus dem Flugzeug der andere erinnert sie an Ken. Sie sieht auch ein Plakat für den berüchtigten Herbstball der Schule, wo UNBEDINGT alle Mädchen hingehen wollen, selbst wenn sie keine Oberstufen-Schüler sind. Kurz nach der Schule steht ein Besuch bei Familie Spencer bevor, auf den die beiden- Mia und Liv- nicht sehr scharf sind, weil sie vermuten, dass sie mit den beiden nicht viel gemeinsam haben werden, zumal sie älter sind als Liv. Die beiden scheinen jedoch sehr nett zu sein- jedenfalls der Junge, Grayson, der übrigens auch einer der vier beliebtesten Jungen der Schule ist. Doch er hat Liv offenbar in der Schule nicht bemerkt. Florence ist zunächst ein bisschen zu nett, im Laufe des Buches mutiert sie jedoch zu einer liebenswürdigen Zicke, die sich gerne in andere Angelegenheiten einmischt. Bald wird Liv klar, dass der zurückhaltende, geheimnisvolle Grayson und seine Freunde ein Geheimnis bergen, doch Liv kommt diesem immer mehr auf die Spur- schlimm genug, dass sie sich laut Mia immer mehr in ein hormongesteuertes Rosa-Zuckerwatten-Hirn verwandelt, denn einer der vier Blondinen-Boys lässt ihr Herz höherschlagen, zuerst zwar nur in ihren Träumen- die zwar immer schon lebhaft gewesen sind, aber diese sind außergewöhnlich- wo sie durch ihre Tür in einen Korridor mit lauter Türen treten kann und mithilfe von Graysons Pullover in seine Träume gehen kann (durch seine Traum-Tür). Auch Henry (hat ihr Hirn in Rosa Zuckerwatte verwandelt) trifft sie manchmal im Korridor und fühlt fast so intensiv wie in echt, wenn sie Händchenhalten, doch Henry scheint in diesen Träumen nicht ebenfalls gewesen zu sein (also mit ihr geträumt), denn er lässt sich nichts derartiges anmerken. Oder vielleicht doch? Doch wo ist die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit? Und ist wirklich immer alles so wie es scheint?

Für die Handlung gebe ich vier von fünf Punkten, denn sie ist mitreißend und gut geschrieben (gut ausgearbeitet), wirklich nicht klischeehaft und sie hat mehrere Parallelwelten in die man sich flüchten kann- Livs liebenswürdige Familie (später Patchwork-Familie- sie ziehen nämlich zu Ernest und den Kindern- zuerst der Horror für Mia und Liv und auch Florence Spencer), die High-School mit den Tittle-Tattle- Blogs von Secrecy, der anonymen Verfasserin des Klatsches, ihre Träume mit Henry, Anabel, ihre Tür und so weiter und die „Dämonenbeschwörung“ mit Henry, Arthur, Jasper und Grayson. Die Fantasie aber auch die Normalität und Lebhaftigkeit kennt in diesem Buch wirklich keine Grenzen. Auch wenn ich sagen muss, dass man manche Stellen hätte weglassen können, an denen es etwas kindisch geschrieben ist. Am Ende wird man dann auch durch eine atemberaubende Wendung überrascht- Spannung pur! Lasst es euch nicht entgehen! 

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Die Charaktere und die Idee

Für die Charaktere gebe ich wirklich fünf von fünf Punkten, denn sie wurden so anschaulich und lebhaft beschrieben und man konnte sich auch in die lustige, selbstironische Protagonistin sehr gut hineinversetzen. Henry Harper war wirklich zum Verlieben gut dargestellt- ist ja klar, dass Liv nicht mehr klar denken kann- und alles ist supi…

Schon wieder hat Kerstin Gier die Kulisse der magischen, geheimnisvollen und vielseitigen Stadt London für ihr Buch verwendet und das ist keine schlechte Idee- genauer gesagt passt es hervorragend. Auch die gesamte Buchidee ist einzigartig (Ich finde nicht, dass es so wie Inception ist, eher von der Idee mit den Träumen, die lebhaft sind her)

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Die Gestaltung

Der Umschlag ist wirklich wunderschön und geheimnisvoll, da will man sofort los lesen. Auch ohne Umschlag sieht das Buch mit Livs Traumtür im Vordergrund wunderschön aus und die Ornamente im Buch schmeicheln zusätzlich dem Leseerlebnis. Auch ein Gedicht, dass im übertragenden Sinne gut passt, ist vorne mit eingebracht worden- hier gebe ich auch fünf von fünf Punkten- wirklich gute Leistung- nicht zu kitschig aber immerhin wirklich schön!

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Also, insgesamt würde ich auf jeden Fall sagen, Daumen hoch! Einer meiner Lieblingsbücher bis jetzt- denn es kommt ja bald der zweite Teil!  (Am 26. Juni 2014)- das ist wirklich mal eine tolle Buchwelt, die da erschaffen wurde. Das Buch hat mich wirklich sehr überrascht, ich war ziemlich begeistert und das ging nicht nur mir so sondern auch meiner Schwester, einer großen Fantasy-Kritikerin, also ran ans Buch, wer es noch nicht gelesen hat! Auch wenn ich Rubinrot (Ich hab aber auch nur den Film gesehen vielleicht ist das Buch viel besser- ist ja meistens so) nicht so spannend und auch nicht so wirklich logisch fand, das Buch “Silber” ist definitiv besser und man sollte es sich auf keinen Fall entgehen lassen! Also los zu Amazon oder in den Buchladen. Denkt nicht über den Preis nach- es lohnt sich (18, 99 hier in Deutschland)

BIS ZUM NÄCHSTEN MAL! ICH HOFFE, IHR FANDET DIESE REZENSION SPANNEND UND HILFREICH UND ICH HABE EUCH ÜBERZEUGT, DIESES TOLLE BUCH ZU LESEN (WENN NICHT, TUT ES DOCH! AUCH WENN IHR VIELLEICHT NICHT SO AUF FANTASY STEHT)

EURE VALLIE .


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Tags: geheimnisse, gruse, liebe, londo, myster, träume   (6)
 

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Silber - Das zweite Buch der Träume

Kerstin Gier
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 26.06.2014
ISBN 9783841421678
Genre: Jugendbuch

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Silber - Das dritte Buch der Träume

Kerstin Gier
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 08.10.2015
ISBN 9783841421685
Genre: Jugendbuch

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Zweilicht

Nina Blazon
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei cbt, 12.08.2013
ISBN 9783570308691
Genre: Jugendbuch

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Obsidian - Schattendunkel

Jennifer L. Armentrout , Anja Malich
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.04.2014
ISBN 9783551583314
Genre: Jugendbuch

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elfen, fantasy, liebe, pan, zeitreise

Das geheime Vermächtnis des Pan

Sandra Regnier
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 20.12.2013
ISBN 9783551313805
Genre: Fantasy

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Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele

Suzanne Collins , Sylke Hachmeister , Peter Klöss , Werbeagentur Hauptmann & Kompanie
Buch: 416 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.10.2012
ISBN 9783841501349
Genre: Jugendbuch

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Die dunkle Prophezeiung des Pan

Sandra Regnier
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.04.2014
ISBN 9783551313966
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Das geheime Vermächtnis des Pan

Sandra Regnier
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 02.07.2015
ISBN 9783551314932
Genre: Fantasy

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