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875 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 188 Rezensionen

selbstmord, liebe, depression, depressionen, jugendbuch

Mein Herz und andere schwarze Löcher

Jasmine Warga
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 23.04.2015
ISBN 9783737351416
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Inhalt in eigenen Worten:
Aysel will nicht mehr leben. Sie weiß, dass sie nichts mehr auf dieser Welt festhält. Sie spürt nur noch einen einzigen Gedanken und diesen will sie so schnell wie möglich umsetzten.
Doch nicht alleine, dafür ist sie nicht stark genug. So lernt sie über eine Internetplatform einen Gleichgesinnten kennen. 
Doch in Roman findet sie nicht nur einen Gleichgesinnten, sondern viel mehr. Sie fiindet in ihm einen, mit dem sie viel lieber Leben würde, als zu Sterben. 


Meine Meinung:
Jasmine Wagra hat es meiner Meinung nach geschafft ein wirklich ernstes und aktuelles Jugendthema auf eine verständnisvolle Art zu behandeln. Die Charaktere sind durchweg authentisch dargestellt und nicht kitschig, so dass man als Leser denkt, man müsse Mitleid haben. An manchen Stellen möchte man der Protagonisten sogar viel eher einen Tritt in den Allerwertesten geben.

Im Laufe des Romans fühlt man natürlich immer mehr mit Aysel mit und versteht ihre Umstände besser, auch wenn das große Geheimnis um den exakten Grund für ihre Depressionen und ihre Suizidgedanken erst am Ende des Romans gelüftet wird.
Auch mit Roman freundet man sich als Leser relativ schnell an und versteht seine Denkweise.
Klar, dass man nicht unbedingt alle Handlungen der beiden Jugendlichen nachvollziehen kann, aber ich denke, dass ist auch nicht Sinn der Sache, denn sie leiden ja schließlich an ihrer Psyche und können somit nicht immer genau das Richtige machen.

Besonders gefallen hat mir daher die Enwicklung der beiden. Vor allem bei Aysel, denn ihre Gedankengänge entfernen sich immer mehr von dem Gedanken an den Selbstmord. Das fand ich total schön. Wie viel ein einziger Mensch bei einem anderen Menschen ausmachen kann. Wie weit plötzlich Leben und Tod miteinander zusammenhängen.

Auch der Aufbau des Buches hat mir gefallen. Warum genau, kann ich nicht erklären ohne zu spoilern, aber so viel sei verraten, am Ende werden die Nerven auf eine harte Zerreißprobe gestellt.
Und ob es ein Happy End gibt, dass alle zufriedenstellt, verrate ich auch nicht. 

Auch der Schreibstil hat mir gefallen, weil er realtiv locker und leicht war und ab und zu vielleicht auch mal hart war, aber so dass es nicht unter die Gürtellinie geht. 

Fazit:
Man merkt, dass mir das Buch echt total gefallen hat und ich nicht wirklich Kritikpunkte finden kann. Am Ende blieben zwar ein Paar Fragen offen und ich hätte mir ein Paar Seiten mehr gewünscht, aber ich denke im Leben ist es auch so, dass es einfach aufhört und nicht alle Antworten ausgesprochen werden müssen.

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1.253 Bibliotheken, 16 Leser, 3 Gruppen, 274 Rezensionen

liebe, unfall, tod, freundschaft, dani atkins

Die Achse meiner Welt

Dani Atkins , Birgit Moosmüller , Dr. Birgit Moosmüller
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.08.2014
ISBN 9783426515396
Genre: Liebesromane

Rezension:

Rachels Leben scheint sich um 180 Grad zu drehen, als sie plötzlich bemerkt, wie kurz und und ungerecht das Leben sein kann, denn ein schrecklicher Unfall nimmt ihr den Menschen, den sie am meisten zu brauchen scheint und das obwohl sie doch scheinbar alles hatte. Einen Studienplatz, einen perfekten Freund, zahlreiche Freunde und das perfekte Aussehen.
Rachel muss nun sehen, dass ihr Leben ein einziges Chaos ist. Nie wieder wird es so sein, wie es war und daher kapselt sich Rachel total ab und zieht alleine in eine andere Stadt, wo sie niemanden kennt. Einziges Erinnerungsstück ist ihre Narbe, die sie vom Unfall hat.

Doch dann scheint sich Rachels Achse erneut zu drehen. Plötzlich lebt sie in einer Welt in der alles genau so ist, wie sie es sich erträumt hat. Doch es scheint kein Traum zu sein, es scheint realer als alles andere in ihrem Leben.

Meine Meinung:

Zunächst einmal muss ich gestehen, dass mich dieses Buch wirklich überwältigt hat. Dementsprechend wir meine Rezension nicht wirklich objektiv sein, sondern viel eher eine Buchempfehlung. :)


Um was es bei diesem Buch geht wird ja bereits bei der Kurzbeschreibung deutlich und auch das Cover spricht für sich, doch als Leser kann man dennoch beim besten Willen nicht ahnen, wie viel mehr hinter diesem Buch steht. 


Es passieren so viele Geschehnisse hintereinander, so viele Emotionen und Handlungsstränge. Natürlich stößt man da als Leser ab und zu an seine Grenzen und ist verwirrt, doch diese Verwirrung fand ich irgendwie spannend. 
Mich hat es nicht gestört, nicht immer direkt zu verstehen, was es mit Rachels "zweiter" Chance auf sich hat.

Ich fand es schön zu sehen, dass sie eine zweite Chance im Leben hat und von ihrer Realität geflüchtet ist.


Das Ende ist unglaublich spannend und der Spannungsbogen steigt wirklich bis zur letzten Seite. Und das Ende lässt eine Bombe platzen, die ich persönlich nicht erwartet hätte. Aber mehr verrate ich an dieser Stelle nicht.

Fazit:
Leute, dieses Buch ist einfach ein verwirrendes, aufbrausendes und fesselndes Emotionschaos, was man dennoch liebt. Wer sich also mal wieder so richtig einem Pageturner widmen will, sollte sich dieses Buch so schnell wie möglich kaufen. Es ist meiner Meinung nach auch das perfekte Buch, um eine Leseflaute los zu werden, denn es liest sich wirklich sehr leicht. 

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663 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 95 Rezensionen

dystopie, liebe, jugendbuch, katherine applegate, gentechnik

Eve & Adam

Katherine Applegate , Michael Grant , Wolfram Ströle
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 01.12.2013
ISBN 9783473401048
Genre: Jugendbuch

Rezension:



Das Leben von Eve verändert sich schlagartig nach ihrem Unfall. Ihre Mutter verfrachtet sie in eine Klinik, die ein Geheimnis zu verbergen scheint und auch mit ihrer Mutter scheint etwas nicht zu stimmen. Eve kann sie nicht mehr einschätzen und ihr fällt auf, dass ihre Verletzung unmenschlich schnell verheilen. Dann ist da auch noch Solo, denn sie erst seit ihrem Umfall kennt, aber ihr scheint es, als würde die beiden etwas verbinden. Doch Solo so richtig nahe zu kommen gelingt ihr nicht, denn ihre Mutter hat sich eine besondere Beschäftigung für Eve ausgedacht. Eve soll ihren Traummann an einem innovativen Programm entwerfen. Sie legt sich mächtig ins Zeug und das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn plötzlich steht ihr "Adam" vor ihr.


Meine Meinung:

Das Cover spricht Bände und der Titel auch. Mir schien das Buch sehr interessant, denn wie bitteschön soll man seinen Traummann widerstehen können? 

Schnell ist man in der Geschichte gefangen, denn irgendwie setzt das Buch bereits nach dem Eves Unfall an und so befindet sich sie bereis nach wenigen Seiten in der Privatklinik ihrer Mutter. Genaue Informationen, welche die Klinik betreffen werde nicht genannt. 

Da braucht man eine ganze Menge eigene Vorstellungskraft, um sich auszumalen, wie genau Eves Welt aussieht. 


Generell muss ich sagen, dass das Buch mehrere Seiten und die ein oder andere Beschreibung gut vertragen hätte, dann wäre alles in allem ein besserer Eindruck hängengeblieben, ABER aus irgendeinem Grund hat mich "Eve & Adam" dennoch unglaublich stark gefesselt.


Die Hauptcharaktere sind mir alle sympathisch gewesen, auch wenn ich die Beziehung zwischen Eve und ihrere besten Freundin erst gegen Ende so richtig nachvollziehen konnte. 

Das Buch lässt den Leser zwar ahnen, wie das Ende aussehen wird, aber irgendwie fiebert man dennoch mit. Die Kurzbeschreibung verrät meiner Meinung nach zu viel, denn es wäre ein riesen Spannungspunkt, wenn man nicht bereits von vornherein weiß, dass Adam "real" wird. 

Solo ist der einzige Charakter, der mir wirklich ans Herz gewachsen ist. Ich mochte seine Art und wie er mit den Dingen umgegangen ist. 

Er ist einer der Träger der Geschichte und durch die Perspektivenwechsel des Buches gelingt es den Lesern auch in seine Gedankenwelt einzutauchen.


Was ich noch erwähnen möchte ist, dass ich mich persönlich nicht wirklich mit Gentechnik auskenne und daher auch nicht beurteilen kann, wie und ob die Fakten und Informationen, die im Buch diesbezüglich aufgeführt sind richtig sind. Ich denke aber, dass die letztendlich eine fiktionale Geschichte ist und man sich nicht die Nerven darüber zerbrechen muss.


Fazit:
Das Buch hat einige Schwächen, aber ich habe die Geschichte dennoch gerne gelesen, war gefesselt und fand die Idee gut. 



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916 Bibliotheken, 9 Leser, 3 Gruppen, 77 Rezensionen

liebe, dystopie, alex, lena, lauren oliver

Requiem

Lauren Oliver , Katharina Diestelmeier
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.01.2014
ISBN 9783551583017
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt in eigenen Worten:


Niemals hätte Lena gedacht, dass Alex noch lebt. Doch nun steht er vor ihr und sie und Julian schließen sich mit ihm den Rebellen an. Zwischen Lena und Alex ist die Situation angespannt, denn beide haben sich verändert. Lena weiß, dass sie Julian liebt, aber ihre Gefühle für Alex kommen nun immer wieder hoch. Zeit für die Liebe bleibt ohnehin nicht wirklich, denn die Rebellen müssen für ihr Überleben kämpfen und beschließen einen Angriff auf die Stadt zu planen. Lenas Heimatstadt.

Zeitgleich ist Lenas beste Freundin mit ihren Hochzeitsvorbreitungen beschäftigt. Bei Hana wurde der Eingriff durchgeführt und sie wird bald ihren vorgesehenen Partner heiraten. Mit oder ohne Liebe spielt dabei keine Rolle...


Meine Meinung:


Ich bin ein großer Fan der Amor-Reihe und deswegen habe ich mich unglaublich auf diesen letzten Band gefreut, vor allem weil der zweite Teil "Pandemonium" mit einem fiesen Cliffhanger endete. 

Das Cover von "Requiem" hat mich dann auch noch total in seinen Bann gezogen und ich hatte große Erwartungen an diesen Abschluss.

Und ich wurde nicht enttäuscht.


"Requiem" fängt rasant an, denn plötzlich stehen sich Lena und Alex wieder gegenüber und man spürt die Spannung. 

Für Julian ist dies alles natürlich auch nicht leicht. 

Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen, denn die Kapitel sind recht kurz gehalten und durch die Perspektivenwechsel zwischen Lena und Hana erhält man nicht nur Einblick in die Welt der Rebellen, sondern auch die der Regierung. 

Die Perspektivenwechsel haben mir persönlich sehr gut gefallen, aber ich hätte mir auch gewünscht eher mehr über Lenas Welt zur erfahren. Mehr Informationen wie es ihr, Julian, Alex und den Rebellen in der Wildnis geht. Aber ich kriege eh nie genug von dieser Geschichte.


Die Charaktere sind unfassbar transparent und tief. Ich konnte jede einzelne Handlung nachvollziehen und die Gefühle der Charaktere verstehen. 

Vor allem Hana lernt man in diesem Teil besser kennen und erhält einige Informationen, die bereits seit dem ersten Band verborgen geblieben waren.

Dennoch sind auch nach dem Ende des letzten Bandes zahlreiche Fragen offen geblieben. Das Ende hat mich ganz schön wehmütig gemacht, denn die Autorin hat den Leser die Tür zum Ende quasi zugeschlagen. Warum nur? schnief

Der Schreibstil von Lauren Oliver ist genial. Die Seiten lesen sich einfach nur dahin und man merkt kaum, dass sich das Buch dem Ende neigt. Deswegen ist es umso schwerer mit dem Ende der Geschichte klar zu kommen. Es ist so überwältigend und spannend, dass man am liebsten noch weitere Seiten zum Lesen gehabt hätte. 


Schlussendlich habe ich überhaupt keine Kritikpunkte, denn warum sollte ich ein Buch kritisieren, wenn ich es geliebt habe? Nur weil mir das Ende nicht gefällt? Die Autorin hat uns ein offenes und unbefriedigendes Ende gegeben und das macht mich fassungslos, aber für mich ist es kein Grund das Buch deswegen schlecht zu bewerten. 

Manchmal muss man loslassen, wenn es am schönsten ist. Ich denke, dass wollte uns Lauren Oliver mit dem abrupten Ende zeigen. 

Fazit:
Wer die ersten beiden Bände mochte, sollte sich nicht von Rezensionen verleiten lassen. Jeder Leser geht anders mit dem Ende der Reihe um und so fallen daher auch die Rezensionen zu "Requiem" aus. Ich kann nur sagen, lest das Buch und entscheidet selbst, ob es euch gefällt. 



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553 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 177 Rezensionen

amoklauf, schule, trauer, mobbing, freundschaft

Es wird keine Helden geben

Anna Seidl , Cornelia Niere
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 20.01.2014
ISBN 9783789147463
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt in eigenen Worten:
Es sollte ein ganz normaler Schultag für Miriam werden. Tobi, ihr Freund, hatte ihr wie jeden Morgen eine süße SMS geschrieben und keiner konnte ahnen, was geschehen würde.
Miriam findet sich in ihrer Welt nicht mehr zurecht, denn auf ihrer Schule kam es zu einem Amoklauf. Matias, ein Junge aus ihrer Parallelklasse hat viele ihrer Mitschüler verletzt und sogar einige davon getötet. Auch Tobi ist Tod. Nun ich Miriam auf sich gestellt. Kann sie mit der Situation klar kommen? Kann sie je wieder ein normales Leben führen?

Meine Meinung:
Dieses Jugendbuch ist etwas ganz besonderes. Nicht nur die Thematik, sondern auch der Schreibstil und wie die Autorin den Leser gewinnt, haben mich überzeugt.
Zu diesem Buch eine Meinung zu haben, ist nicht wirklich schwer.
Ich denke jeder Leser wird mir zustimmen, dass ein Buch mit der Thematik "Amoklauf" ernst zu nehmen ist und nicht für das "Zwischendurch-Lesen" gedacht ist.
Für dieses Buch sollte man sich Zeit nehmen, denn auch wenn es nicht viele Seiten hat, ist man auch nach dem Lesen noch mit dem Buch beschäftigt.
Man liest es aus und ist dennoch nicht fertig mit dem Lesen. Es bleibt beim Leser hängen.

Es ist ein Jugendbuch, welches den Leser zum Nachdenken bringt. In was für einer Welt leben wir eigentlich? Was kann eine einzige Person anrichten? Wie viel Leid kann ein Mensch ertragen? Wofür leben wir?
Mit solchen Fragen wird die Protagonistin Miriam konfrontiert und zeitgleich gelten diese Fragen auch dem Leser.

Für ihre 15 Jahre ist Miriam sehr reif. Sie ist ein sehr transparenter Charakter, mit dem ich mich leicht identifizieren konnte. Durch die Flashbacks in der Geschichte gibt Anna Seidl zudem Einblick in die Vergangenheit von Miriam und somit ist das Buch nicht chronologisch aufgebaut.
Anfangs hat es mich gestört, dass der Leser kaum Einblick in die Welt der Charaktere erhält und das Buch schlagartig mit dem Amoklauf von Matias beginnt, doch mithilfe der Flashbacks konnten dann im Laufe des Romans einige Fragen geklärt werden und zudem wurde auch Spannung geschaffen.

Was mir besonders an diesem Buch gefällt, ist der Aufbau. Das Ende ist zwar voraussehbar, aber darum geht es gar nicht. Für mich ging es darum, Miriam auf ihrem Weg zu begleiten. Wie wird Miriam vorgehen, kann sie von ihrer Trauer wegkommen?
Es geht nicht nur um den Amoklauf an sich, sondern auch um philosophische Fragen, um Liebe, Hass, Gewalt. All diese wichtigen Aspekte des Lebens, vor denen wir uns drücken und die Augen schließen.

Fazit:
Anna Seidl ist eine Jungautorin, die ein unglaubliches Debüt geschrieben hat, welches sich ganz klar, von den zahlreichen Jugendbüchern, die dieses Jahr erscheinen abhebt.
"Es wird keine Helden geben" ist nicht nur aussagekräftig, sondern auch voller Gefühle.

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187 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 27 Rezensionen

soul seeker, fantasy, liebe, im namen des sehers, tod

Soul Seeker - Im Namen des Sehers

Alyson Noël ,
Fester Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Page & Turner, 11.11.2013
ISBN 9783442204090
Genre: Fantasy

Rezension:

Nachdem Daire den Kampf gegen Cade verloren hat, wacht sie nun in der Oberwelt auf. Der geheimnisvolle Axel scheint sie gerettet zu haben, doch irgendwie kann ihm Daire nicht vertrauen, denn er hält sie gefangen und will auch gar nicht hören, warum Daire zurück zu Dace in die Mittelwelt will. 
Zwischenzeitlich versucht Dace alles um Daire zu finden. Er, Xotichil und Daires Freunde fragen sich, was Phyre vor hat, denn sie ahnen, dass etwas mit ihr nicht stimmt...

Meine Meinung:
Der zweite Teil konnte mich erst gegen Ende so richtig fesseln und daher habe ich mir gewünscht, dass dieser dritte Teil dort ansetzt, wo der zweite aufhört. Und mein Wunsch ist in Erfüllung gegangen. 

"Im Namen des Sehers" fängt von der ersten Seite an sehr rasant an. Ich wurde mitgerissen und durch den neuen Charakter Axel entsteht wiederum Spannung. Auch die geheimnisvolle Phyre sorgt für Tumult. Vor allem Xotichil beschäftigt sich mit dem Geheimnis um Phyre. Daire und Dace müssen erst wieder zu einander finden und dies gestaltet sich, wer hätte das gedacht, schwer. 

Daires Charakter gefällt mir in diesem Teil deutlich mehr als in den Teilen zuvor. Sie scheint nun viel selbstsicherer, was auch daran liegen kann, dass sie von dem Entschluss gepackt ist in die Mittelwelt zurück zu kehren.
Auch Dace scheint über sich hinauszuwachsen und was zwischen ihm und Phyre vorgefallen ist, wird in diesem Band auch gelüftet.

Die Schreibweise konnte mich wiedermal voll und ganz überzeugen. Ich mag Alyson Noels Schreibstil. Sie weiß, wann sie die Spannung senkt und hebt und schafft es außerordentlich gut die Charaktere darzustellen. Besonders Xotichils Charakter hat mir dieses Mal gefallen, da sie auch eine bedeutendere Rolle erhält, als zuvor.

Zwischen den Kapiteln werden die Perspektiven gewechselt und der Leser erhält nicht nur Daires und Daces Sichtweise, sondern auch die von Xotichil, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, hinter Phyres Geheimnis zu kommen.

Fazit:
Da es bei diesem Teil nun wirklich nichts zu kritisieren gab, fällt meine Rezension kürzer als sonst aus. Ich freue mich schon jetzt auf den vierten Teil, der ja im Juli dieses Jahres erscheinen wird. 
Das Buch empfehle ich allen Alyson Noel Fans und denen, die es noch werden wollen.

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754 Bibliotheken, 10 Leser, 4 Gruppen, 103 Rezensionen

dystopie, liebe, legend, day, jugendbuch

Legend – Schwelender Sturm

Marie Lu , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Loewe, 16.09.2013
ISBN 9783785573952
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung:

Der Zweck heiligt die Mittel, oder? Den einen Menschen loszuwerden, der die Verantwortung für dieses ganze verfluchte System trägt, scheint mir ein ziemlich kleiner Preis dafür zu sein, eine Revolution in Gang zu setzen. 
Auf der Flucht vor der Republik schließen sich June und Day den Patrioten an, um Days Bruder zu retten und in die Kolonien zu entkommen.
Doch die Patrioten fordern eine Gegenleistung: June und Day sollen Anden, den neuen Elektor, töten. Eine Tat, die all dem Unrecht und der brutalen Unterdrückung ein Ende bereiten könnte.
Als June jedoch begreift, dass der neue Elektor ganz anders ist als sein Vorgänger, beginnt sie zu zweifeln:
Was, wenn Anden einen neuen Anfang darstellt?
Was, wenn politische Veränderung nicht unbedingt Tod, Vergeltung und Gewalt bedeuten muss?
Was, wenn die Patrioten falsch liegen?

(Quelle: amazon.de)


Inhalt in eigene Worten:
Nachdem es June gelungen ist, Day zu befreien. Sind die beiden nun auf sich selbst gestellt. Doch schon bald wird ihnen klar, dass sie nicht für immer davonlaufen können. 

Sie beschließen sich den Patrioten anzuschließen, um so auch Days kleinen Bruder Eden aus den Fängen der Regierung zu retten. 

Die Patrioten nehmen June und Day bei sich auf, doch verlangen von ihnen eine Gegenleistung: Anden, der neue Elektor soll ermordet werden. Und June und Day sollen dabei eine wichtige Rolle spielen. 

Ist June tatsächlich bereit, sich gegen ihre eigene Regierung zu wenden? 

Kann es Day gelingen seinen Bruder zu retten?


Meine Meinung:
Bereits der erste Teil der Legend Reihe hat mich völlig überwältigt und so war ich mir eigentlich klar, dass auch der Zweite unglaublich gut werden würde. Ich hatte also hohe Erwartungen und wurde nicht enttäuscht.

Schnell ist man wieder in der Geschichte von June und Day. Und durch die Perspektivenwechsel nach jedem Kapitel ist das einlesen in die Geschichte noch einfacher, da man von zwei Verschiedenen Seiten Verknüpfungshilfen erhält. 

Bereits ab der ersten Seite ist das Buch ein Pageturner. June und Day sind auf der Flucht vor der Regierung. 

Diese Flucht wird durch den schnellen und flüssigen Schreibstil von Marie Lu unterstrichen.

Die Charaktere sind sehr transparent und man merkt, dass sich der ein oder andere im Laufe der beiden Bände entwickelt hat. Vor allem bei der jungen Tess wird diese Entwicklung deutlich, denn diese gehört nun zu einem wichtigen Mitglied der Patrioten.

Day und June ahnen nicht, was auf sie zukommt, als sie sich den Patrioten anschließen, doch sie haben ja schließlich keine andere Wahl.

Die Beziehung der beiden ist auf eine harte Zerreisprobe gestellt, denn für den Auftrag der Patrioten müssen die beiden getrennte Wege gehen. 

June wird als Spitzel zu Anden dem neuen Elektor geschickt. Und kommt diesem auch Nahe. Mehr wird aber an dieser Stelle nicht verraten:)
Besonders gefallen haben mir sowohl der Spannungsbogen, der einen von der ersten bis zur letzten Seite fesselt, als auch die Handlung, die sich Marie Lu für diesen spannenden zweiten Teil einfallen lassen hat.


Fazit:
Ein wirklich gelungener zweiter Band, der meiner Meinung nach sogar noch besser als der erste Band ist. Die Charaktere, die Spannung und die Handlung fließen zusammen zu einem fesselnden Pageturner, den man gelesen haben muss, wenn man Dystopien gerne liest. 



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Tags: dystopie, liebe   (2)
 

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

soul seeker, alyson noël, mystisch, das echo des bösen, daire und dace

Soul Seeker - Das Echo des Bösen

Alyson Noël
E-Buch Text: 416 Seiten
Erschienen bei Page & Turner, 22.07.2013
ISBN 9783641089184
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt in eigenen Worten:
Die Reise von Daire geht weiter. Daire hat sich große Feinde gemacht, nachdem sie ihre Großmutter retten konnte. Denn die Rettung ihrer Großmutter bedeutete, dass Feinde der Soul Seeker Zugang zur Unterwelt erhalten. Zum Glück ist Dace auf Daires Seite. Daire und Dace haben es nicht leicht, sich gegen das Böse zu stellen und wieder ein Gleichgewicht herzustellen. Die beiden versuchen jedoch alles, denn das Wohl der ganzen Welt steht auf dem Spiel. Und was führt Cade im Schilde? 


Meine Meinung:

Mir hatte ja bereits der erste Band gefallen und auch die Evermore Reihe von Alyson Noel liebe ich, deshalb hatte ich große Erwartungen an dieses Buch. Und ich wurde nicht enttäuscht. 

Anfangs verlief die Handlung ein wenig holprig, doch dies legte sich schnell. Es kommt quasi Schlag auf Schlag, sobald man wieder in die Geschichte hinein gefunden hat. 

Was genau passiert kann ich nicht verraten, aber soviel sei gesagt, man fiebert richtig mit und macht sich Sorgen um Daire. 


Vor allem erhalten die Bösewichte in diesem Band eine besondere Rolle. Cade fällt natürlich unter die Bösen und kämpft somit gegen Daire und Dace. Zwischen Daire und Dace kommt es zu so einigen Auseinandersetzungen und doch lieben sie sich. 

Generell finde ich die Protagonisten sehr transparent und klasse dargestellt von Alyson Noel. Man kann sich tatsächlich mit ihnen identifizieren und fühlt mit. 

Besonders kommt auch eine gewisse mystische Atmosphäre aus, durch das Placement. 


Die Soul Seeker sind in Gefahr und das wird bereits am Anfang des Buches klar, somit ist der Spannungsbogen schon sehr früh sehr hoch gelegt, weil man wissen möchte, was es genau mit den Erzfeinden der Soul Seeker auf sich hat und was Daire versuchen wird zu unternehmen. Ihre Oma Paloma steht ihr dabei weiterhin zur Seite.

Der Schreibstil und der Spannungsbogen sind somit einfach nur genial. Man fiebert mit, fühlt mit und möchte nur noch wissen, was nun mit Daire passiert. Jedoch legt sich die Spannung ab und zu auch wieder, durch Beschreibungen oder unpassenden Handlungen, die meiner Meinung nach nicht hätten sein müssen. Das kann ich jedoch nicht näher erklären, denn dazu muss man den Handlungsverlauf des Buches kennen. 


Fazit:
Leser, die die Bücher von Alyson Noel mögen, werden hier auf gar keinen Fall enttäuscht. Soul Seeker verliert im zweiten Band nicht an Spannung und es geht fesselnd weiter mit Daire, Dace und den Soul Seekern.

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298 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 52 Rezensionen

hexen, fantasy, jessica spotswood, töchter des mondes, maura

Töchter des Mondes - Sternenfluch

Jessica Spotswood , Stefanie Lemke
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei INK, 09.08.2013
ISBN 9783863960254
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung:
Als eine der letzten Hexen schwebt Cate in großer Gefahr: Ihresgleichen wird von der Gesellschaft gefürchtet und gejagt. Um ihre Schwestern Maura und Tess und ihren Verlobten Finn zu schützen, tritt Cate der Schwesternschaft bei – einem geheimen Bund von Hexen, der einen Aufstand plant. Und dazu ist ihnen jedes Mittel recht. Als die Schwesternschaft Maura und Tess ebenfalls in ihre Obhut nimmt, spitzt sich die Lage zu: Denn Maura würde alles dafür tun, die Hexen an die Macht zu bringen. Selbst wenn das bedeutet, ihre Schwestern zu verraten …


Inhalt:
Cate ist nun gezwungen bei der Schwesternschaft zu Leben. Sie vermiss ihre Familie und vor allem Finn. Die Schwesternschaft glaubt immer noch daran, dass Cate die Hexe aus der Prophezeiung ist und versuchen daher ihr Vertrauen zu gewinnen. 
Cora und Inez vertreten beide die Schwesternschaft und habe unterschiedliche Vorstellungen für die Zukunft in welcher die Hexen wieder an die Macht gelangen sollen. 
Cate wird vor harte Proben gezeigt und dazu kommt auch noch die Sorge um ihre Familie.



Meine Meinung:
Besonders begeistert haben mich die Charaktere aus diesem Roman. Cate ist mutiger geworden, als sie es bereits im ersten Band war und noch dazu hat sie eine gewisse Verantwortung. Sie stellt nun eine sehr starke Protagonistin dar. 
Neben Cate bekommen nun auch ihre Schwestern viel mehr Bedeutung, denn auch sie entwickeln sich weiter. Besonders ihre kleine Schwester Tess, scheint ab jetzt nicht mehr so klein zu sein. 
Die Charaktere waren toll in Szene gesetzt, dass man jede Emotion und Reaktion der Schwestern verstehen konnte. Man konnte sich sogar zum Teil mit ihnen identifizieren. 


Auch hat die Schwesternschaft ihren harten Gegner: Die Brudernschaft. Mir hat diese klare Aufteilung der Parteien sehr gut gefallen, denn so war von Anfang an klar, womit Cate und ihre Schwestern zu kämpfen hatten. 
Die Spannung war von der ersten bis zur letzten Seite gewährleistet und stief bis ins Unermessliche. Jedes Mal, wenn man dachte, man kann Aufatmen, ging es im nächsten Kapitel noch rasanter weiter.


Fazit:
Leser, die den ersten Teil mochten, sollte auch diesen Lesen. Denn hier handelt es sich nicht nur um einen Lückenfüller einer Trilogie, sondern um einen spannenden zweiten Band. 

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476 Bibliotheken, 3 Leser, 7 Gruppen, 64 Rezensionen

dystopie, zombies, ashes, liebe, endzeit

Ashes - Ruhelose Seelen

Ilsa J. Bick , Sonja Schuhmacher , Naemi Schuhmacher , Gerlinde Schermer-Rauwolf
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei INK, 09.08.2013
ISBN 9783863960070
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Bei dem Zusammensturz eines Bergwerkes fehlt nicht viel und Alex wäre gestorben. Dass sie überlebte verdankt sie Wolf, der doch ein netter Kerl zu sei scheint. Doch Alex plagt immer och ein Problem.Das Monster in ihrem Kopf gibt keine Ruhe und lässt sie Dinge anders wahrnehmen. Inzwischen bilden sich immer mehr Veränderte und die Bedrohung wächst ins Unermessliche.

Meine Meinung:
Mit dem dritten Band habe ich mich tatsächlich ein wenig schwer getan. Man könnte fast meinen, dass Band drei sich überhaupt nicht vergleiche lässt mit den Vorgängern der Reihe. Brutalität, Gewalt und ganz schön viel Blut überwiegen. Mir ist natürlich bewusst, dass die Ashes Reihe eher in die gewaltigere Dystopie Richtung geht, aber Band drei hat das Maß ein wenig übertrieben.

Den Anfag fand ich gelungen, denn Alex Kampf ums Überleben beim Bergwerkunglück hat mich mitgerissen. Auch die Szenen mit Tom ud mit Chris konnten mich im Verlauf des Buches immer wieder packen. Doch dafür fad ich viele andere Ereignisse und Szenen nicht so toll, sondern eher nur als Lückenfüller.

Auch habe ich irgendwann einfach nur noch den Faden verloren. Bereits in Band zwei fing es ja an, dass Charaktere nach Tieren benannt sind, aber nun sind es einfach viel zu viele Charaktere. Viel zu viele Namen und da verliert man den Überblick. 

Fazit:
"Der rote Faden", wie man so schön sagt, hat mir hier einfach gefällt. Das einzige Leitmotiv waren die unzähligen Kämpfe, die über ganze Kapitel, man bedenke es handelt sich um 65 Kapitel, zogen. Kämpfe über Kämpfe. Jeder gegen Jeden. 

Ich werde den letzten Teil der Reihe dennoch lesen, weil ich einfach den Charakter von Tom sehr liebgewonnen habe und wissen will, wie die Reihe letztendlich zu Ende geht.

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181 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

liebe, zeitreise, timeless, zeitreisen, reinkarnation

Timeless - Schatten der Vergangenheit

Alexandra Monir , Cornelia Röser
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Heyne, 17.06.2013
ISBN 9783453267596
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt in eigenen Worten:
Michele glaubte Philip für immer verloren zu haben, doch als plötzlich der neue Schüler in ihrer Klasse steht, glaubt sie nicht richtig zu sehen. Da seht ihr Philip. Ihr Philip in der Gegenwart. 

Wie kann das möglich sein? Hat Philip sein Versprechen gehalten und ist zu ihr zurückgekehrt? 
Michele hat sich leider zu früh gefreut, denn Philip erinnert sich nicht an sie. Für Philip ist Michele eine Fremde. Wieso erinnert sich Philip nicht an sie? Und wie hat er es geschafft in die Gegenwart zu reisen? Etwas geheimes und gefährliches steckt hinter Philips Gedächtnisschwund. Aber was? Für Michele heißt es nun gegen die Zeit zu kämpfen...


Meine Meinung:
Der erste Teil der Timeless-Reihe hatte mich bereits in seinen Bann gezogen und daher war ich wirklich gespannt wie es mit der romantisch schönen Geschichte von Michele und Philip weitergehen würde. 

Ich wurde nicht enttäuscht mit der Fortsetzung, doch auch nicht positiv überrascht. Die Geschichte verliert meiner Meinung nach ein bisschen an Spannung, wobei ich eigentlich anfangs sehr glücklich über den Einstieg in den zweiten Band war, denn er knüpft an der Vorgänger an. Der Einstieg war somit sehr leicht und es wurde nur kurz Trübsal über Phillips Gedächtnisschwund geblasen. Schließlich muss Michele sich beeilen. Sowohl Philip als auch sich selbst zu retten. 

Michele ist stärker geworden und verkörpert eine Protagonistin, die nicht auf den Mund gefallen ist. Doch ein wenig kitschig veranlagt ist sie schon. Naja das Buch ist denke ich auch für 12-16 jährige geschrieben, daher passt das schon.


Der Schreibstil von Alexandra Monir ist genial. Das muss ich an dieser Stelle sagen, auch wenn es ab und zu an Spannung fehlte, so lag, dass einfach am Aufbau der Geschichte und nicht am Schreibstil an sich. 

Der Schreibstil ist sehr flüssig und überrascht durch eine auffallend verzückende Wortwahl. 


Besonders aufgefallen ist mir, dass nicht sonderlich neue Charaktere zur Geschichte hinzugekommen sind. Was ich aber verraten kann ist, dass ein neuer Bösewicht mit von der Partie ist. Das hat der Geschichte ein wenig mehr Spannung gegeben, als sie sonst gehabt hätte.
Leider fehlten mir in diesem Band auch die wunderschönen Kulissen, die es im ersten Band gab. Traumhafte Sonnenabende und Zeitreisen, die einen mitfiebern lassen, kamen leider diesmal zu kurz.


Fazit:
Da mir die Reihe trotz allem, dennoch immer noch gefällt, würde ich das Buch allen jungen Lesern, die Zeitreise-Romane mögen empfehlen. Die Bücher lesen sich sehr schnell und da die Bände an einander angeknüpft sind kann man sie gleich in einem Zug lesen.

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579 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 115 Rezensionen

dystopie, enders, starters, lissa price, callie

Enders

Lissa Price , Birgit Reß-Bohusch
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Piper, 14.05.2013
ISBN 9783492702645
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die 16-jährige Callie lebt in einer Welt, in der eine unheimliche Katastrophe alle getötet hat, die nicht schnell genug geimpft werden konnten – nur sehr junge und sehr alte Menschen haben überlebt. Während die Alten ihren Reichtum seitdem stetig mehren, verfallen die Jungen einer anscheinend ausweglosen Armut. Die einzige Möglichkeit für die jugendlichen Starters, an Geld zu kommen, war bislang die Body Bank. Dort konnten sie ihre Körper an alte Menschen vermieten, um so ihr Überleben zu sichern. Callie ist es gelungen, die Machenschaften des skrupellosenInstituts zu stoppen. Doch nun sieht sie sich einer viel größeren Gefahr gegenüber: Der Old Man, der mysteriöse Leiter der Body Bank, ist entkommen und trachtet Callie nach dem Leben. In einer erbarmungslosen Jagd wird ihr klar, dass das Geheimnis des Old Man dunkler ist, als sie es jemals erahnen konnte. Denn der Schlüssel dazu liegt in ihrer eigenen Vergangenheit verborgen.
Inhalt in eigenen Worten:Callie ist es gelungen die Machenschaften der Body Bank aufzudecken. Die Body Bank hat ohne jegliche Rücksicht Körper von jungen Menschen, älteren zur Verfügung gestellt, denn in der Welt in der Callie lebt gibt es nur junge Menschen - Starters und alte Menschen - Enders. Als Callie glaubt endlich Klarheit für die Meschen geschaffen zu haben, um ihrem kleinen Bruder wieder beizustehen, merkt sie nicht, dass der Old Man hinter ihr her ist. Der Old Man ist der Leiter der Body Bank und will Callies Leben. 

Meine Meinung:Vom ersten Band "Starters" war ich hellauf begeistert, da das Buch meiner Meinung nach einen Cliffhanger hatte, war ich umso gespannter auf diesen zweiten Teil "Enders". Ich wusste, dass es sich bei dieser Reihe um eine Diologie handelt, da die Titel zu den Bänden ja nichts anderes offen lassen. Das Ende von "Enders" würde also das Ende der Reihe sein. Ich ging mit hohen Erwartungen an das Buch und wurde anfangs auch nicht enttäuscht, denn am Anfang fand ich es interessant wieder in die Geschichte zu kommen.Es liest sich wirklich gut und der Schreibstil ist klasse. Es passt alles zum Genre eines futuristischen Thrillers. Dennoch hatte ich so meine Probleme wieder in die Welt von Callie zu kommen. Hier hätte es meiner Meinung nach in den ersten Kapiteln mehr hinweise zum ersten Band geben können, denn die Zeitspanne zwischen beiden Bändern ist tatsächlich groß. Die Charaktere haben sich nicht weitgehend verändert. Vor allem Callie hat immer noch die gleichen starken und selbstsicheren Charakterezüge, die sie im ersten Band entwickelt. Der ganze zweite Band stellt eine Jagd dar. Callie wird vom Old Man gejagt. Ich finde, dass dies das Buch einschränkt. Immer zu wird die Situation von Callie beschrieben, obwohl es so viel interessanteres gäbe. Wie geht es anderen Starters? Was passiert mit Michael? Wie geht es in der Welt weiter? Ich hatte so viele Fragen, diese wurden auch zum Ende beantwortet, aber sehr abrupt. Das Ende hat mir zwar gefallen, aber im Kontext betrachtet kam es viel zu schnell und da es ja das Ende einer ganzen Buchreihe darstellt, hätte ich mir viel mehr gewünscht. Viel mehr Handlung, Action und Gefühle.
An Enders gab es allerdings auch vieles was mir sehr gefallen hat. Die Atmosphäre, die während der Geschichte aufgebaut wurde, fand ich gelungen und auch der Spannungsbogen war gut gewählt. Mir persönlich hat jedoch einfach die Liebe zur Geschichte gefehlt, die man im ersten Band zwischen den Zeilen lesen konnte.
Fazit:
"Enders" ist nicht so gut wie der erste Band, jedoch bei weitem kein schlechtes Buch. Spannung wird geschaffen und es ist sehr unterhaltsam zu lesen. Die Charaktere sind nicht transparent, sondern durchgehend geheimnisvoll, so dass es interessant ist sich in sie zu versetzten. Zu dem ist es keine altbekannte Dystopie oder kein offener Thriller, sondern ein wirklich durchdachter Roman, über eine Welt, die es so nicht geben sollte.

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360 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

liebe, seelenspiegel, venedig, savant, xav

Macht der Seelen - Calling Crystal

Joss Stirling , Michaela Kolodziejcok
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.05.2013
ISBN 9783423760706
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt in eigenen Worten:
Crystal ist ein Savant, doch sie fühlt sich nicht wirklich wie einer. Anstatt nützlicher Kräfte oder wenigstens einer Gabe, die ihr helfen könnten, kann sie verloren gegangene Gegenstände finden. Wer braucht schon sowas? Zudem wird ihr schlecht, wenn auch nur ein Savant telepathisch Kontakt mit ihr aufnehmen möchte. Wie soll sie da ihren Seelenspiegel finden? Und dann ist da auch noch Xav, ein Savant der perfekt ist. Er ist Heiler und hat somit eine der wichtigsten Savant Fähigkeiten, warum also sollte er sich für Crystal interessieren?

Meine Meinung:
Mir haben ja bereits die ersten beiden Teile dieser Reihe gefallen (Finding Sky und Saving Phoenix) und auch dieser Abschluss hat mich voll und ganz in seinen Bann gezogen.
Dieses Mal taucht der Leser in die Welt der eher schüchternen Crystal ein. Sie ist nicht mit sich selbstzufrieden und eigentlich wäre sie lieber ein ganz normaler sterblicher Mensch. Sie will nicht auffallen. Schon gar nicht neben ihrer perfekten Schwester. Doch Crystal fällt auf, unter anderem weil sie überdurchschnittlich groß ist.
Im Laufe des Buches verändert sich Crystals Charakter jedoch. Sie wird selbstbewusster, weiß, dass die Menschen um sie herum, sie so lieben wie sie ist und es stellt sich heraus, dass Crystal mehr als nur besonders ist. Sie ist quasi eine Seltenheit unter den Savants.
Mir hat es sehr gut gefallen, dass Crystal so eine Wandlung durchgemacht hat. Sie symbolisiert eine starke Protagonistin.

Auch der Charakter von Xav konnte mich überzeugen. Mehr als das eigentlich. Xav ist ein typischer Junge mit den typischen Anmach-Sprüchen, doch Xav ist zudem super intelligent und das macht ihn irgendwie sehr attraktiv. Ich meine, ein Medizinstudent, der unglaublich verpeilt ist?
Und auch auf die altbekannten Gesichter der Benedicts Familie trifft der Leser wieder. Sky, Zed, Phoenix, Yves und und und.
Ich finde, dass ist es, was diese Reihe so besonders macht. Sie ist nicht typisch Romantasy. Sie ist sehr realitätsnah und es macht Spaß wieder zu den Charakteren zu finden.

Der Schreibstil von Joss Stirling ist nach wie vor sehr flüssig. Sie wählt einen sehr auffälligen Spannungsbogen und immer wenn man denkt, es kann nicht besser werden, wird es besser. Es gibt immer eine Überraschung, auf die der Leser nicht gefasst ist.
"Calling Crystal" habe ich innerhalb zwei Tagen durchgelesen, weil es einfach unglaublich fesselt. Auch die italienischen Schauplätze haben mir sehr gefallen, es ist mal was anderes und dadurch, dass es realistische Orte sind, konnte ich mich noch besser in die Welt der Savants hineinversetzen.

Fazit:
Wer gerne Romantasy gemischt mit übernatürlichen Fähigkeiten mag, der ist hier genau richtig. Das Schöne an dieser Reihe ist auch, dass man sie sehr flüssig lesen kann und innerhalb kürzester Zeit ist man in der Welt der Savants. Ich empfehle "Calling Crystal" allen Lesern, denen die ersten beiden Bücher gefallen haben und die Reihe generell an alle, die ein Herz für Romantasy und einem kleinen bisschen Kitsch haben.


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(9.305)

11.274 Bibliotheken, 172 Leser, 6 Gruppen, 840 Rezensionen

liebe, sterbehilfe, behinderung, jojo moyes, unfall

Ein ganzes halbes Jahr

Jojo Moyes , Karolina Fell
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 21.03.2013
ISBN 9783499267031
Genre: Romane

Rezension:


Klappentext:Lou & Will.

"Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt.
Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.

Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will.
Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.

Eine Frau und ein Mann.
Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen.
Die Liebesgeschichte von Lou und Will."


Meine Meinung:
Als ich das Cover gesehen habe, dachte ich mir sofort, dass es sich um einen wundervollen Liebesroman handelt. Ich meine, dass Cover ist wirklich traumhaft. Doch nie hätte ich ahnen können, was sich wirklich hinter der Geschichte von Lou und Will verbirgt. 

Als ich mit dem Lesen angefangen habe, wusste ich nicht so recht, ob ich der Geschichte wirklich gewachsen bin. Klar, es ist sehr humorvoll und hat Biss, doch im Kern befasst sich der Roman mit einem eher heiklen Thema. Die ersten Kapitel habe ich wie im Flug gelesen und war einerseits begeistert, andererseits verwirrt. Ja, das Buch hat mich wirklich verwirrt. Es hat so viele Emotionen hervorgerufen. Auf der einen Seite regt man sich auf, auf der nächsten weint man, lacht man, seufzt man. Man fühlt die Geschichte mit. Es war so viel auf einmal. Sowas war ich von Liebesromanen nicht gewöhnt. 

Ich wusste nicht so wirklich ob ich tatsächlich weiterlesen soll oder ob es nicht zu viel ist. Will ist schon ein sehr außergewöhnlicher Mensch auf den der Leser sich erst einmal einlassen muss, doch wenn man sich auf ihn einlässt, dann fängt man an ihn zu verstehen. 
Nach einer Pause, in der ich ein Paar andere Bücher dazwischen geschoben habe, dachte ich mir, dass ich "Ein ganzes halbes Jahr" nicht einfach nur "halb" lesen darf. Ich muss es "ganz" lesen. Und so habe ich mich wieder getraut Lou zu begleiten.

Ich möchte nicht verraten, wie es mir beim Lesen ging, denn ich denke, jeder, der sich auf das Buch einlassen will, sollte selbst für sich entscheiden, wie nah er den Charakteren von Lou und Will kommen will. Will er mitfühlen? Ich habe mitgefühlt und deswegen habe ich mir auch Zeit gelassen mit dem Lesen. 


Mir ist klar, dass dies hier nicht so wirklich eine Rezension ist, denn ich sage nichts zum Schreibstil der Autorin, nichts zu den Charakteren, nichts zur Spannung. Doch das hat einen Grund: Ich als Leserin des Buches finde, dass ich nicht das Recht dazu habe mich dazu zu äußern, dieses Buch hat es einfach verdient Buch zu sein. Man sollte nicht darüber diskutieren. Man sollte es nicht hypen und schon gar nicht sollte man zu viel verraten, deshalb möchte ich einfach nur in meinen Gedanken an Lou und Will schwenken und ich möchte mich bei Jojo Moyes bedanken, denn sie hat mir gezeigt, was das Leben wirklich bedeuten kann. 
Mehr möchte und kann ich nicht sagen. 

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(1.082)

1.856 Bibliotheken, 21 Leser, 7 Gruppen, 160 Rezensionen

götter, liebe, griechische mythologie, helen, fantasy

Göttlich verliebt

Josephine Angelini ,
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 01.03.2013
ISBN 9783791526270
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt in eigenen Worten:
Helen und ihre Freunde finden heraus, dass es immer mehr zu Naturkatastrophen und Ereignisse kommt, bei denen nur die Titanen höchstpersönlich die Finger im Spiel haben müssen. Ihre Vorahnung stellt sich als richtig heraus und nicht nur das: Es steht ein zweiter trojanischer Krieg bevor in dem Helen, Lucas, Orion, Hector und alle anderen Scions eine Rolle spielen. Schnell werden aus Verbündeten Feinde und so stellen sich sogar Helens sterblichen Freunde gegen sie. Als Helen in die Unterwelt geht, um dort einen Rat bei Hades zu finden, erfährt sie etwas, was die ganze Situation verändert. Was, wenn sie sich mit den Titanen messen kann? Was, wenn sie stärker sein kann als Zeus? 
Neben all ihren Sorgen ist Helen auch vor die Entscheidung gestellt, für wen sie sich letztendlich entscheidet: Lucas oder Orion? 
Meine Meinung:Bereits beim ersten Band war ich hin und weg und deswegen habe ich diesen Abschluss sehnlichst erwartet. Im Laufe der Trilogie haben sich einige Fragen geöffnet und nun kam es endlich zur Auflösung. Lucas oder Orion? Über diese Frage hat man sich den ganzen zweiten Band lang den Kopf zerbrochen und auch im dritten Teil lässt Josephine Angelini die Leser zappeln. Ich kann nur soviel verraten, ich bin überglücklich mit dem Ende der Reihe. Nicht nur das Ende hat mich überzeugt. Einfach alles ist stimmig. 
Die Charaktere sind sehr dynamisch beschrieben und ich habe mich während des Lesens wirklich so gefühlt, als wäre ich mit ihnen auch persönlich befreundet. Hach, es geht doch nichts über Kopfkino. Aber erst wenn ein Buch für Kopfkino sorgt, hat es alles richtig gemacht!
Helen ist nach wie vor eine sehr starke und sympathische Protagonistin und ihre Selbstzweifel, die sie beim Auftakt der Reihe hatte, hat sie endgültig abgelegt. Sie ist selbstsicher und sie weiß wofür es sich zu kämpfen lohnt. 
An männlichen Protagonisten kommt es in diesem Buch auch nicht kurz: Lucas, Orion, Hector, Jason, Matt! <3 Und weil ich ihn so sehr lieben gelernt habe nochmal: Lucas!<3 
Ich könnte wirklich stundenlang über die Charaktere dieses Buches schwärmen, aber das trägt nicht zu viel bei.
Im Vordergrund steht in diesem Band der Trilogie vor allem Action. Kein Selbstmitleid zwischen Helen und Lucas, weil sie sich nicht lieben können, denn beide haben so viel um die Ohren, dass es gar nicht dazu kommen kann. Ich meine: Hallo? Ein zweiter trojanischer Krieg muss verhindert werden. Es passiert wirklich sehr viel in "Göttlich verliebt". Auf jeder Seite dachte ich mir, es kann nicht besser werden und dann blätter ich um und es wurde noch besser. Einfach nur göttlich. 

Der Schreibstil von Josephine Angelini ist...göttlich!:) Ja wirklich. Das Buch liest sich sehr leicht und bereits nach den ersten Seiten ist der Leser so sehr gefesselt, dass er das Buch so lange nicht weglegen kann, bis er das Buch durchgelesen hat. 

Fazit:
Action, Charaktere und Gefühle sind genial, grandios einfach göttlich. Ich empfehle nicht nur dieses Buch, sondern die ganze Reihe von Josephine Angelini. Es kommt nichts zu kurz und es ist ein wahrer Pageturner. 

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328 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

engel, liebe, fantasy, heaven, jugendbuch

Heaven

Alexandra Adornetto ,
Fester Einband
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 01.03.2013
ISBN 9783499216022
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt in eigenen Worten: 
Es ist der Abschluss der magischen Engelstrilogie von Alexandra Adornetto. Beth und Xavier mussten einige Hindernisse meistern, um nun endlich glücklich in die Zukunft zu blicken. Sie wollen ihre Liebe durch eine Hochzeit endgültig besiegeln und zeigen, dass keine Macht des Universums sie trennen kann, doch kurz nach dem Ehebund werden die beiden auf eine harte Probe gestellt. Der himmliche Orden, der für das Gleichgewicht zwischen Himmel und Erde verantwortlich ist, kann keine Liebe zwischen einem Engel und einem Sterblichen zu lassen. Dürfen Beth und Xavier gegen die Gesetze des Gleichgewichts verstoßen? Wie kann etwas, was sich so richtig anfühlt, falsch sein?

Meine Meinung:
Die Meinungen zu der Reihe von Alexandra Adornetto gehen sehr weit auseinander. Die Basis der Reihe ist genial, doch an bei der Umsetzung hapert es bereits seit dem ersten Band. Oft sind die Geschehnisse zu übertrieben dargestellt, sodass man sich als Leser mit den Protagonisten nicht identifizieren kann.
Aber ich persönlich habe mich von Anfang an in die Beziehung zwischen Beth und Xavier verliebt. Ihre Charaktere sind sehr tiefsinnig und die beiden führen nicht nur eine lockere Beziehung, sondern eine viel innigere. Zwar kommt es nicht oft zu zweisamen Momenten, aber das bringt die beiden nicht auseinander. Für den Leser allerdings wäre es natürlich schöner gewesen, wenn es mehrere gefühlvolle Lesemomente gegeben hätte. Vielleicht kann man sich die ja dazu denken, aber es hat letztendlich doch gestört, dass immer etwas dazwischen kommen musste. Es fängt ja schon recht am Anfang an, als die beiden vom himmlichen Orden aufgehalten werden. Obwohl ich die Beziehung zwischen Beth und Xavier sehr gemocht habe, gab es eine Sache, die wirklich viel kaputt gemacht hat: Beths Arroganz. Sie ist sich bewusst, dass sie mehr ist als normale Sterbliche und das kommt an manchen Stellen, bewusst oder unbewusst spielt eine Rolle, raus. 
Xavier habe ich sehr gemocht und oft habe ich mir nur gedacht: Wieso kann Beth nicht sympathischer sein? Wieso kann sich Xavier nicht durchsetzen? 
Ich bin wirklich gespalten, was meine Meinung angeht. Einerseits gefällt mir die Geschichte wirklich gut, andererseits hat es mich sehr gestört, dass die Umsetzung so oberflächlich und ja sogar unstrukturiert war. 
Alexandra Adornetto hatte einfach viel zu viel Handlung für diesen dritten Band übrig. Das was mir in Band 1 und 2 gefehlt hat, war nun zwar dabei: Action, aber einfach viel zu viel. Ich kam gar nicht mehr hinterher. Noch dazu entschied sich Beth immer für falsche Möglichkeiten und ihre Flucht wurde unnötig in die Länge gezogen. Sturheit hat überwiegt und deshalb, kam es nicht oft zu eher ruhigen Momenten, obwohl ich gerade solche Momente bei einer Fantasyreihe mit dem Motiv von Engeln gut gefunden hätte. 

Fazit:
Ich bin nicht wirklich glücklich mit dem Abschluss der Reihe und doch bin ich tatsächlich froh, dass ich Beth und Xavier begleiten durfte. Einige Kritikpunkte gibt es jedoch, über die ich nicht hinwegsehen kann. Und genauso unstrukturiert wie meine Rezension leider geworden ist, ist auch das Buch, ich kann es wirklich nicht anders erklären. 

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625 Bibliotheken, 7 Leser, 4 Gruppen, 127 Rezensionen

zeitreise, liebe, england, jugendbuch, fantasy

Zurück nach Hollyhill

Alexandra Pilz
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 25.02.2013
ISBN 9783453534261
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt in eigenen Worten:
Emily hat ihr Abitur in der Tasche und am liebsten würde sie mit ihrer besten Freundin Fee nur noch die Zeit genießen, doch zu ihrem Abschluss erhält sie einen geheimnisvollen Brief von ihrer verstorbenen Mutter. Ihre Mutter bittet Emily "Holyhill" zu suchen, denn dort würde Emily mehr von ihrer Herkunft erfahren. Emily ist hin un her gerissen, denn endlich hat sie einen Anhaltspunkt, der sie ihrer Mutter näherbringt. Sie steigt in den nächsten Flieger nach England. Doch es stellt sich heraus, dass Hollyhill auf keiner Landkarte zu finden ist und ohne die Hilfe vom attraktiven Matt, hätte sie das Dorf gar nicht gefunden. Doch wieso verändert sich Matts Einstellung zu ihr, als sie preisgibt, dass sie nach Hollyhill will. In Hollyhill angekommen ahnt Emily nicht, was sie erwartet, denn dieses Dorf scheint in der Zeit stehengeblieben zu sein...


Meine Meinung:
Wer kann schon zu diesem wunderschönen Cover "nein" sagen? Ich finde das Cover unglaublich gut gelungen und als ich dann auch noch vom Klappentext begeistert wurde, wusste ich dass ich das Buch lesen muss. 
Auf dem ersten Blick ahnt man nicht, dass sie hinter dieser Geschichte tatsächlich ein Zeitreiseroman versteckt, doch es ist wirklich so. Eine frische Liebesgeschichte, Zeitreisen und eine geheimnisvolle Vergangenheit erwarten Emily in Hollyhill und ich bin froh, dass ich Emily bei diesem Abenteuer begleiten durfte. Selten ist es so, dass ich mich mit der Protagonistin identifizieren kann, aber Emily ist einfach so sympathisch, dass ich sie glatt als eine Freundin von mit gesehen habe. Es war wirklich so, als würde ich die Geschichte von einer guten Freundin lesen. 
Alleine die Tatsache, dass sie sich eigentlich nur nach Hollyhill macht, weil ihre verstorbene Mutter sie in einem Brief darum bittet, macht die Geschichte sehr realistisch. Emily ist genau wie die Leser auch ahnungslos. 


Die Charaktere in der Geschichte sind wirklich alle gut gelungen. Sie haben ihre eigenen Tiefen und während der Geschichte spürt man förmlich wie sie sich entwickeln. Was ich jedoch erwähnen muss: Für ein Buch mit so viel Handlung wären es vielleicht besser gewesen weniger Charaktere zu haben. An manchen Stellen waren die Charakter zu oberflächlich dargestellt (z.B Emilys Oma oder ihr Vater). Hätte das Buch mehr Umfang, wäre dies sicher nicht der Fall gewesen. 


Besonders Emily steht natürlich im Mittelpunkt, denn sie wächst über sich hinaus, als plötzlich ein "Bösewicht" in Hollyhill auftaucht. Auch Matt spielt eine wichtige Rolle, den er spielt nicht nur den attraktiven Jungen, in den sich Emily verliebt. Doch ich will nicht zu viel verraten. Emily und Matt kommen sich langsam näher und das fand ich wirklich gut, denn oft ist es so, dass sich die Protagonisten viel zu schnell näher kommen und das ist einfach unrealistisch. Hier entwickelt sich wirklich alles Stück für Stück.

Der Schreibstil der Autorin hat mich auch wirklich begeistert. "Zurück nach Hollyhill" ist Alexander Pilz Debüt und sie hat es wirklich gemeistert. Von der ersten Seite an war ich gefesselt. Die jugendliche und flüssige Schreibweise lässt die Seiten förmlich verschwinden und ich hatte das Buch wirklich schnell gelesen.

Fazit:

Bereits Kerstin Gier hat bewiesen, dass Zeitreise "made in Germany" geht und "Zurück nach Hollyhill" unterstreicht dies. Jugendliche Leser werden die Geschichte lieben. Sie ist locker und realistisch und wie das Cover schon zeigt: einfach traumhaft. Sympathische Protagonisten und eine abenteuerliche Geschichte.

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601 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 59 Rezensionen

dystopie, liebe, maddie, jugendbuch, zukunft

Maddie - Der Widerstand geht weiter

Katie Kacvinsky , Ulrike Nolte
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Boje, 15.02.2013
ISBN 9783414823380
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt in eigenen Worten:
Maddie hat durch Justin erfahren, was es wirklich bedeutet zu leben. Das Leben besteht nicht aus einer virtuellen Welt, sondern auch menschlichen Kommunikationen und Gefühlen. Als sie mit ihrem Bruder in L.A ankommt, weiß Maddie nicht nur, dass sie Justin liebt, sondern auch dass sie auf der Seite der Rebellion stehen will. Sie wird sich gegen ihren Vater wenden. Sie will gegen die Digital School ankämpfen, doch dabei darf sie nicht zu weit gehen, denn die Anhänger der DS sind hinter ihr her und schon landet sie auch in Isolationshaft. Maddie ahnt nicht, was das System alles unternehmen kann nur um die Rebellion zu stoppen. Wie soll sie standhaft bleiben, wenn sie nicht einmal mehr weiß, wofür sie kämpft. Hoffnung findet sie plötzlich doch noch in Gabe, einem Aufseher des Gefängnisses. Immer wenn Gabe in ihrer Nähe ist, fühlt sich Maddie beschützt und so geht die Rebellion weiter...

Meine Meinung:
Da ich bereits den ersten Teil der Reihe genial fand und auch den Liebesroman der Autorin Katie Kacvinsky "Dylan & Gray" gemocht habe, hatte ich große Erwartungen an dieses Buch und meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt. 

Die ganze Atmosphäre in der das Buch gespielt hat, war unfassbar realistisch. Gerade weil es eine Dystopie beschreibt, die darauf aufbaut, dass die Menschheit sich nur noch auf ein digitales Leben begrenzt, wird sehr modern geschrieben. Zudem konnte ich mich wirklich in die Welt, in der Maddie lebt, hineinversetzen. Wir hören es ja heute schon fast täglich, wie viel Facebook, Twitter und co. sich in unsere täglichen Abläufe "eingepflanzt" haben.
Neben großen Emotionen, Action und Unterhaltung führt Katie Kacvinsky auch auf, wie wichtig es doch ist die kleinen natürlichen Dinge im Leben zu schätzen. Nicht chatten, sondern zusammen ausgehen.

Die Charaktere haben mir, wie auch schon im ersten Teil, alle gefallen. Alle sind sehr charakteristisch und haben ihre Ecken und Kanten, die sie nur noch sympathischer machen oder eben unsympathsicher.
Es kommen ein Paar Protagonisten hinzu, von denen aber am meisten Gabe nennenswert ist. Er wirbelt Maddies Gefühle ganz schön auseinander und Justin-Fans werden mit der ein oder anderen Überraschung rechnen müssen, aber ich will nicht zu viel verraten.

Der Schreibstil ist flüssig, leicht und wie oben bereits erwähnt sehr modern. Es kommen unter anderem englische Begriffe vor oder auch technische Innovationen, die sich die Autorin ausgedacht hat, damit die Geschichte auch realistisch genug ist um in der kommenden Zukunft zu spielen, denn wir Menschen werden uns im Laufe der Jahre ja immer wieder was erfinden lassen. So zum Beispiel eine virtuelle Joggingstrecke oder ein Flipboard usw. Generell hat sich der Schreibstil jedoch nicht verändert im Vergleich zum ersten Teil der Reihe. Es passiert lediglich viel mehr. Ganz, ganz viel Handlung in einem Buch, das fand ich wirklich klasse.
Wenn man sich erst in die Geschichte eingelesen hat, was sehr schnell geht, denn der erste Teil endet ja mit einem Cliffhanger, dann ist man auch schon wieder in Maddies Welt und mitten drin in der Rebellion.

Fazit:
Ein Musthave für Dystopien Fans. Viel Action und eine Menge Gefühle plus ganz viele nervenkitzelnde Überraschungen! Wer den ersten Teil mochte, der darf sich den zweiten nicht entgehen lassen, denn gehört man einmal zur Rebellion, so muss man auch wissen wie die Rebellion weitergeht. 

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187 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 31 Rezensionen

liebe, twitter, jugendbuch, dork, blog

Adorkable

Sarra Manning ,
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 10.01.2013
ISBN 9783760789583
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Inhalt in eigenen Worten:

Die geborene Blogging Queen zu sein und im Internet über Millionen Leser zu haben, das kann schon von Vorteil sein, doch wie sieht es im Real-Life aus? Jeane Smith trägt die schrägsten Klamotten und auch sonst ist sie einfach nur schräg. Sie ist nicht wirklich beliebt, doch das macht ihr nichts. Sie hat schließlich auch ein virtuelles Leben.
Michael Lee gehört zum Fußballstar ihrer Schule und ist mit einer hübschen Blondine zusammen, doch er weiß, dass er sich mehr wünscht. Er wünscht sich mehr Action im Leben und wer hätte gedacht, dass Jeane Smith ihm genau dies geben kann. Und dann fällt den beiden auf einmal auf, dass sie doch ganz gut zusammenpassen...

Meine Meinung:
Mir wurde schnell klar, dass dieses Buch nicht so wirklich meins ist. Das Cover und die Aufmachung fand ich ehrlich gesagt beim ersten Anblick eher langweilig, aber das kann auch daran liegen, dass ich Cover mit abgebildeten Menschen nicht so sehr mag. Aber die Kurzbeschreibung hat mir gefallen, weil sie mich an das Buch "Dylan & Gray" erinnert hat. 

Nach nur wenigen Seiten wusste ich aber, dass Jeane Smith einen wirklich sehr naiven Charakter hat und mir so als Protagonistin bestimmt nicht warm werden könnte. Ihr Charakter hat sich im Laufe des Buches leider nicht gebessert und auch ihre Sprechweise, die schon sehr dickköpfig und ja sogar nervig ist, blieb bis zum Ende. 
Ab und zu hat Jeane Smith auch ihre netten und liebenswürdigen Seiten gezeigt, doch die konnten dann auch nicht wirklich den Eindruck, denn sie am Anfang des Buches gemacht hat, wettmachen.
Mit dem Charakter von Micheal Lee kam ich besser klar. Er war ein sehr dynamischer Protagonist und ich fand, dass die Autorin wirklich gezeigt hat, dass sie sich auch in Jugendliche hineinversetzen kann. Ab und zu etwas zu übertrieben, aber noch im auszuhaltenden Rahmen.


Generell war es die Autorin Sarra Manning, die dafür gesorgt hat, dass ich das Buch nicht nach den ersten hundert Seiten aufgebe. Die Basis der Geschichte und der Schreibstil, der sehr frisch und lustig ist, haben mir doch ganz gut gefallen. Gegen Ende habe ich mich zwar immer noch nicht mit Jeane Smiths Charakter abgefunden, doch ich hab ihren Charakter einfach hingenommen. 

Der Aufbau des Spannungsbogens war auch sehr gut und es hat mir gefallen, wie sich die beiden immer näher kamen nur um dann doch wieder sauer zu sein. Das Hin und Her fand ich klasse, weil sonst wäre es echt einfach nur eine Liebesgeschichte zwischen dem Freak und dem Fußballstar geworden.

Fazit:
Eine wirklich gute Basis, doch leider eine nervige Protagonistin, mit der ich nicht so wirklich klar gekommen bin. Sarra Manning hat eine gute Mischung aus Bloggen un Erzählen gefunden und sicherlich wird es viele Leser geben, die das Buch lieben werden.



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(329)

670 Bibliotheken, 9 Leser, 4 Gruppen, 122 Rezensionen

liebe, selbstmord, überleben, flugzeugabsturz, schnee

Survive - Wenn der Schnee mein Herz berührt

Alex Morel , Michaela Link
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei INK, 10.01.2013
ISBN 9783863960476
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung:
Das hochdramatische Abenteuer einer starken Heldin, die im erbitterten Kampf ums Überleben zu sich selbst findet und dabei ihrer großen Liebe begegnet. Aufreibend, ergreifend und herzzerreißend! Wie durch ein Wunder überlebt Jane einen Flugzeugabsturz mitten in den Rocky Mountains. Ironie des Schicksals – genau für diesen Tag hatte sie ihren Selbstmord geplant. Außer Jane hat es nur noch ein einziger Passagier geschafft: Paul. Gemeinsam schlagen sich die beiden Teenager durch die eisige Wildnis, und dabei erkennt Jane zum ersten Mal seit Langem: Sie will leben. Das ist vor allem Paul zu verdanken, der ihr Bestes zum Vorschein bringt. Nie zuvor hat Jane so etwas für jemanden empfunden, und für diese unverhoffte Liebe wächst sie über sich selbst hinaus …

Inhalt in eigenen Worten:
Die junge Jane hat schon einiges durchgemacht und blieb taff, doch als ihr Vater Selbstmord begeht verändert sich ihr Leben. Sie hat tausend Fragen im Kopf und kommt mit niemandem mehr klar. Was ihr Vater getan hat nimmt sie sehr mit und sie sehnt sich nach ihm. Sie beschließt sich auch das Leben zu nehmen. Doch wie durch ein Wunder überlebt Jane einen Flugzeugabsturz. Es ist fast so als wolle eine höhere Macht sie am Leben lassen.
Jane erkennt, dass sie leben will, denn es gibt noch so viel für das es sich lohnt zu leben.

Meine Meinung:
Ich habe wirklich überlegt wie ich meine Rezension zu diesem Buch schreiben soll, weil ich meine Meinung nicht so wirklich beschreiben kann. Es gibt so vieles, was ich zu "Survive" schreiben möchte, da es ein sehr tiefgründiges Buch ist.

Jane ist eine besondere Protagonistin, denn sie ist kein normales Mädchen, wie man es sonst aus Jugendbüchern kennt. Sie ist vielmehr ein wenig krank. Sie will mit allen Mitteln versuchen ihr Leben zu beenden und ist, so nennt sie sich selbst, eine `Planerin`. Sie hat ihre eigenen Charakterzüge, die sie mir sehr sympathisch gemacht haben.
Auch Paul, den sie während des Flugzeugabsturzes kennenlernt ist ein eher merkwürdiger Charakter. Doch ich will nicht zu viel verraten, da man während des Lesens eigentlich selbst ganz gut ein Bild der Charaktere bekommt.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und da das Buch einen kleinen Umfang hat, liest es sich sehr schnell. Zwar kommen im Buch anfangs nicht so wirklich große Emotionen hoch, obwohl ich dies erwartet hatte, aber das Ende macht wirklich einfach alles wieder wett. Das Ende ist so wunderschön.

Wenn ich an dem Buch etwas kritisieren kann, dann nur die Länge. Ich hätte mir wirklich mehr Umfang gewünscht, denn gerade in der zweiten Hälfte bin ich wirklich warm geworden mit den Charakteren von Jane und Paul und ihrer Vergangenheit.

Fazit:
Ein wirklich wunderbares Buch für junge Leser, die sich auf eine starke Protagonisten einlassen wollen, die jedoch erst zu sich selbst finden muss.

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(199)

583 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 70 Rezensionen

fantasy, seelen, drachen, liebe, wiedergeburt

Das Meer der Seelen - Nur ein Leben

Jodi Meadows , Michaela Link
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.01.2013
ISBN 9783442476015
Genre: Fantasy

Rezension:

Ana ist anderes als alle anderen in ihrer Welt. Sie wurde geboren, um eine Außenseiterin zu sein, denn für ihr Leben musste eine andere Seele die Welt verlassen. Sie ist neu und unberührbar. Ana kann doch nichts für ihr Schicksal, wieso wird sie so sehr gemieden. Selbst ihre leibliche Mutter verachtet Ana. Ana beschließt, dass sie sich auf die Suche nach Antworten machen will. Sie will nicht immer nur davonlaufen. Sie will wissen, wieso sie eine neue Seele hat...
Quelle:hier

Meine Meinung:
Bereits das Cover hat mich überwältigt. Ich liebe helle und transparente rosa Töne und genau deswegen finde ich das Cover wunderschön. es passt zudem perfekt zum Charakter von Ana, die auch freundlich strahlend durch ihr Leben geht und das obwohl, sie von jedem auf ihrer Welt gemeidet wird. Na ja fast jeden. Recht früh am Anfang des Buches lernt sie den männlichen Protagonisten der Geschichte kennen.

Die Charaktere konnten mich allesamt überzeugen. Der Autorin ist es gelungen, dass ich mich in Ana hineinversetzen konnte. Noch dazu ist es ihr gelungen, dass Gefühle der Charaktere sehr stark rüberkommen.

Zwar ist es ein Fantasybuch, dennoch fand ich, dass es sehr viel um Gefühle ging. Auch in der Realität gibt es schließlich viele, die nach Antworten suchen.

Für Ana beginnt ein Abenteuer, das ihr zeigt, wie viele Facetten die Welt eigentlich hat und ich fand es sehr unterhaltend mit ihr mitzureisen.
Dennoch ist es meiner Meinung nach kein wirklich tiefgründiges oder actionreiches Buch.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht gehalten. Es liest sich wirklich schnell und da Ana bereits am Anfang der Geschichte Sam kennenlernt, entwickelt sich die Liebesgeschichte zwischen den beiden langsam. Sie haben schließlich ein ganzes Buch lang Zeit.

Fazit:
Eine Geschichte mit vielen Gefühlen, die in einer Welt spielt, in die man sich leicht hineinversetzten kann. Es ist schwer als Außenseiterin zu sich selbst zu stehen, doch Ana zeigt in diesem Buch, dass es geht. Sie ist eine starke und tapfere Protagonistin, mit der sich sicherlich viele junge Leserinnen wie ich hineinversetzten können.

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850 Bibliotheken, 11 Leser, 2 Gruppen, 131 Rezensionen

rache, furien, jugendbuch, freundschaft, liebe

Im Herzen die Rache

Elizabeth Miles , Birgit Salzmann
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Loewe, 16.01.2013
ISBN 9783785573778
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt in eigenen Worten:
Em hat sich in den Freund ihrer besten Freundin Gabby verliebt. Sie weiß, dass sie eigentlich nicht für Zack empfinden darf, doch sie kann ihre Gefühle nicht einfach leugnen. Als Gabby die Winterferien über mit ihrer Familie in den Urlaub fährt, kommen sich Em und Zack näher. Doch Em ahnt nicht, dass Zack ein falsches Spiel mit ihr spielt.
Chase lebt in einem Wohnwagen und dennoch hat er es geschafft in der Beliebtheitsskala seiner Schule weit oben zu stehen. Nur wenige wissen, wie Chase wirklich ist.
Em und Chase scheint nichts miteinander zu verbinden, doch als plötzlich drei geheimnisvolle und fremde Mädchen in die Stadt kommen, änder sich dies. Em und Chase sollen büßen.

Meine Meinung:
Die Meinungen zu "Im Herzen die Rache" sind sehr unterschiedlich. Es fing bereits beim Cover an. Mir persönlich gefällt das Cover. Ich finde es ist sehr interessant gemacht und es erinnert mich an "Tea Time".
Auch die Kurzbeschreibung zum Buch hat mich angesprochen, daher ging ich mit positiven Erwartungen an das Buch.
Doch leider, leider wurde ich enttäuscht. Ich weiß nicht woran es lag, aber ich konnte mich einfach nicht in die Geschichte hineinversetzten.
Zum einen fand ich die Charaktere zu oberflächlich beschrieben und es gab nur einen einzigen Charakter, den ich sympathisch fand und dieser hatte nur eine sehr kleine Nebenrolle.
Die anderen Charaktere fand ich entweder zu kindisch oder zu arrogant. Vielleicht war das von der Autorin so gewollt, damit dies auch wirklich die "Rache", die Charaktere verdienen unterstreichen soll, aber dann hätte ich mir wenigstens gewünscht, dass die Göttinnen, die die Rache ausüben, sympathisch sind. Doch auch die drei Rachegöttinnen fand ich persönlich nicht sympathisch und die meiste Zeit erfährt man eigentlich nichts über die Rachegöttinnen.
Die Idee des Buches ist so genial, aber leider wurde sie nicht gut umgesetzt.

Abgesehen davon, dass ich die Charaktere nicht sympathisch fand, fand ich auch den Spannungsbogen nicht wirklich gut gewählt. Die ersten zwei Kapitel fand ich gut, doch die Spannung stieg nicht. Oft musste ich mich durch die Kapitel quälen, erst in der zweiten Hälfte des Buches mit die Spannung an Fahrt zu.

Ich bin mir sicher, dass es bestimmt viele gibt, denen das Buch gefällt, weil es auch wirklich viele Elemente enthält, die zum Beispiel Liebeskummer lindern könnte, durch den Bezug zur Rache, aber ich persönlich fand die Charaktere und den Spannungsbogen nicht gut.

Positiv fand ich den Schreibstil. Es war sehr flüssig geschrieben. Zwar mit wenig Humor, aber dennoch unterhaltend und hätte sich die Spannung gesteigert, wäre ich sicherlich begeistert gewesen.

Fazit:
Eher empfehlenswert für Teenager, die gerne Geschichten mit komplizierten Liebesbeziehungen und Bezug zur Fantasie lesen. Durch die Furien/Rachegöttinnen kommt auch ein wenig Bezug zur Mythologie in die Geschichte, dies hätte jedoch besser erläutert werden sollen.

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658 Bibliotheken, 3 Leser, 5 Gruppen, 64 Rezensionen

beschützer, liebe, heiler, remy, asher

Touched - Die Schatten der Vergangenheit

Corrine Jackson , Heidi Lichtblau ,
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Thienemann ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 14.01.2013
ISBN 9783522201650
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt in eigenen Worten:
Asher und Remy dürfen sich nicht lieben und doch tun sie es. Er ist ein Beschützer und sie eine Heilerin. Doch als Remy erfährt, dass sie nicht nur eine Heilerin ist, sonder ein Misching, halb Heilerin, halb Beschützer, weiß sie anfangs nicht, was das zu bedeuten hat. Ihre Mutter ist auch Tod und sie weiß nicht bei wem sie Rat suchen soll, dann meldet sich plötzlich ihr Großvater bei ihr und bittet sie ihn zu besuchen. Remy ist sich sicher, dass Franc ihr weiterhelfen kann und vor allem die Antworten auf ihre Fragen hat, doch Asher kann der Situation nicht trauen und beschließt Remy heimlich zu folgen. Seine Verfolgung ist nur von kurzer Zeit, denn Asher wird entführt und eine junge Heilerin wird ermordet. Was soll Remy tun? Kann sie den Beschützern trauen?

Meine Meinung:
Schon nach wenigen Seiten war ich wieder in der Welt von Remy und Asher, denn die wichtigsten Aspekte aus dem ersten Band werden am Anfang nochmal aufgenommen, sodass es fast so ist, als würde der zweite Band am ersten anknüpfen.
Corrine Jackson hat einen unglaublich flüssigen Schreibstil, der sich sehr leicht lesen lässt. Die Kapitel sind alle kurz gehalten und es kommt kaum zu Gedankenloops, da einfach alles aneinander anknüpft.

Die Charaktere haben alle eine besondere Tiefe, die sie auch ausmacht. Asher ist und bleibt der Beschützer, der nicht von Remys Seite weicht.
Man spürt wirklich fast auf jeder Seite, wie sehr er sie liebt. Es sind Kleinigkeiten wie zum Bespiel Blicke die er ihr zu wirft, doch jedes Mal fühlt es sich magisch an. Die Liebe zwischen Remy und Asher ist tatsächlich magisch sogar zauberhaft.

Ich persönlich finde, dass vor allem Remys Charaker sich entwickelt hat. Sie erschien mir im zweiten Band weitaus tapferer als im ersten. Die Last, die sie auf den Schultern trägt, weil sie eine schreckliche Kindheit hatte ist zwar noch da, aber mir kam es so rüber, als würde sie besser damit klar kommen. Asher und ihre Familie bedeutet Remy Alles.

Im ersten Teil hatte Ashers Bruder Gabriel eine Nebenrolle, doch nun gehört auch Gabriel zu den Hauptprotagonisten. Und hier werden sich sicherlich die Meinungen spalten. Team Asher oder Team Gabriel? Ich will nicht zu viel verraten, aber Gefühle kommen bei diesem Buch definitiv nicht zu kurz.
Neue Charaktere kommen auch hinzu, diese haben aber keine allzu große Rolle, nennenswert wäre zum Beispiel Remy Großvater Franc.

Der Spannungsbogen ist sehr gut gewählt. Bereits ab den ersten Seiten baut sich die Spannung auf, besonders die Unschlüssigkeit von Remy sorgt für Spannung. Man weiß einfach nicht, was sie als nächstes machen wird. Und dann kommt es auch schon Schlag auf Schlag. Remy erfährt, dass eine junge Heilerin ermordet wurde, Asher wird entführt, Gabriel bietet Remy seine Hilfe an und keiner weiß, was noch passieren wird.

Fazit:
Ein gelungener zweiter Band, der viele spannende Momente, sympathische Charaktere und große Gefühle enthält.
Der unglaublich geniale Schreibstil von Corrine Jackson sorgt für magische Atmosphäre und schafft es zu zeigen, dass es die wahre große Liebe wirklich gibt. Wirklich empfehlenswert!
"Touched 2 - Die Schatten der Vergangenheit" lässt den Leser mit einem fiesen Cliffhanger zurück, sodass man den dritten Band am liebsten gleich lesen möchte.

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80 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 11 Rezensionen

internat, freundschaft, liebe, jugendbuch, anna palm

Die Selbstvergessenen

Anna Palm
Fester Einband: 264 Seiten
Erschienen bei Schwarzkopf & Schwarzkopf, 01.05.2012
ISBN 9783862651382
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung:
Sofia Wilden hat in ihrem Leben schon einige Sünden begangen und sie nie wirklich bereut. Kein Wunder, dass die 16-Jährige mit der chronisch großen Klappe entsetzt ist, als ihre überforderte Mutter sie auf ein Internat für Problemkinder verbannt.
Dort ist Sofia nicht nur von ihrer Zwillingsschwester Mila getrennt, sondern auch das einzige normale Mädchen unter zweihundert wunderschönen, aber seltsam teilnahmslosen Schülern. Schnell rutscht Sofia in die Außenseiterrolle. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, beginnt sie bald zu verstehen, dass hinter der schönen Fassade dieser Schule ein hässliches Spiel vor sich geht ...
(Quelle: Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag)

Inhalt in eigenen Worten:
Sofia und ihre Zwillingsschwester Mila sind unzertrennlich, doch als Sofias Mutter beschließt Sofia auf ein Internat für Problemkinder zu schicken, bleibt den beiden nichts anderes übrig. Die sechzehnjährige Sofia hat schon immer eine große Klappe gehabt und die ein oder anderen "bösen" Taten begannen.
Als Sofia schließlich im Internat Hellenwald ankommt, weiß sie sofort: Hier stimmt etwas nicht. Alles sieht so perfekt und fehlerlos aus und das obwohl es hier eigentlich von "Problemkindern" wimmeln sollte. Warum ist in Hellenwald alles so makellos? Wo sind die menschlichen Fehler, die man eigentlich überall finden kann?

Meine Meinung:
Sofia Wilden hat mit ihren sechzehn Jahren schon so einiges angestellt, doch eigentlich ist sie ein ganz normales Mädchen. Sie liebt ihre Freunde und ihre Zwillingsschwester Mila und dass Sofia einen kleinen Makel aufweisen kann, macht sie nur sympathischer. Es sind ja schließlich unsere Macken und Kanten, die uns zu was besonderes machen.
In "Die Selbstvergessenen" geht es genau darum, was macht uns eigentlich zu dem was wir sind? Wer sind wir eigentlich? Und können wir uns selbstvergessen?

Auf dem Internet "Hellenwald" scheint jedoch alles menschliche verschwunden zu sein. Alle Schüler sind wunderschön und perfekt. Sie verhalten sich, als würde jemand sie leiten. Das können unmöglich "Problemkinder" gewesen sein.
Sofia findet sich schnell mit der Außenseiterrolle ab, schließlich weiß sie, dass sie eh nicht lange in dieser Schule bleiben will.
Doch als sie eines Nachts plötzlich auf einen Jungen mit wunderschönen grünen Augen trifft, der nicht makellos und perfekt ist, sondern einfach nur ein ganz normaler Junge, beschließt sie der Sache in Hellenwald auf den Grund zu gehen.
Wieso ist Sam mit den grünen Augen nachts normal, aber tagsüber selbstvergessen?

Der Schreibstil von Anna Palm ist sehr flüssig und schnell hat das Buch an Fahrt angenommen. Der Spannungsbogen war sehr kontinuierlich und das Tempo war überraschend schnell. Die Kapitel waren alle sehr kurz und so ließ sich das Buch sehr schnell lesen. Ich habe während des Lesens nicht stocken müssen und konnte das Buch kaum aus den Händen legen.

Die Charaktere hatten alle eine gewisse Tiefe und die Darstellung der Schüler von Hellenwald war faszinierend. Ich konnte mich in Sofia hineinversetzen und habe ihre Fragen geteilt. Es ist schon komisch, wenn einem klar wird, wie wichtig es doch ist Ecken und Kanten zu haben. Die Narbe an der Stirn, die zweifarbigen Pupillen, der Leberfleck am Knie oder die Eigenart vor Klassenarbeiten krank zu werden. :)

Fazit:
"Die Selbstvergessenen" ist ein wunderbarer dystopischer Jugendroman, der mich vollends überzeugt hat. Er regt zum Nachdenken an und unterhält überraschend gut. Spannung bis zur letzten Seite und da es -glaube ich- ein Einzelband ist endlich mal kein böser Cliffhanger.

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flucht, thriller, liebe, jugendbuch, escape

Escape

Jennifer Rush , Ulrike Brauns
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Loewe, 16.01.2013
ISBN 9783785575161
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt in eigenen Worten:
Annas Leben scheint eigentlich ganz normal zu sein, doch keiner weiß, dass bei ihr zu Hause vier Jungs im Keller eingesperrt sind. Vier Jungs, die als "Versuchsobjekte" für eine Sektion getestet werden sollen und das jetzt schon seit fünf Jahren.
In dieser Zeit ist Anna den Jungs nahe gekommen. Sie hilft ihrem Vater die Test und Untersuchungen durchzunehmen und das Labor wird zu ihrem zu Hause.
Sam, der Anführer der Jungs, steht in einer engen Beziehung zu Anna. Sie hat sich schon seit langem in ihn verliebt und doch weiß Anna nicht, ob er das Selbe für sie empfindet.
Als sich eine Chance für die Jungs bietet zu flüchten,
beschließt sie mitzugehen.

Meine Meinung:
Schon das Cover und der Klappentext haben mich von "Escape" überzeugt und das obwohl ich eigentlich nicht so gerne Thriller lese, doch dieser hier klang irgendwie anders.
Es sind auch einige dystopische Elemente im Buch und das gibt dem Ganzen noch einen Glanz.
Als ich mit dem Lesen anfing, hätte ich nicht ahnen können, auf was ich mich da eingelassen hatte. Ein Pageturner mit gleich vier attraktiven Jungs und Spannung pur.

Ich konnte "Escape" nicht mehr weglegen und es kam mir wirklich so vor, als wäre ich mit den Figuren auf der Flucht und ich könnte sie einfach nicht alleine lassen. Ich fühlte mich eingebunden in die Geschichte und das ist bei wirklich wenigen Büchern der Fall. Das Tempo wurde immer schneller und schneller und immer wenn ich dachte, dass nach einer spannenden, actiongeladenen Szene eine etwas ruhigere kommen sollte, wurde es nur noch noch spannender. Es war wirklich unglaublich fesselnd.

Besonders wurde die Spannung dadurch konstant gehalten, dass der Leser nichts über die Vergangenheit der vier Jungs wusste. Es kreisten so viele Fragen in meinem Kopf. Warum gerade die vier Jungs? Was bedeuten die Tattoos? Was hat Anna mit der ganzen Sache zu schaffen? Was ist die "Sektion" überhaupt und wer steckt dahinter? Viele, viele Fragen. :)

Der Schreibstil der Autorin Jennifer Rush hat mich schlicht und einfach begeistert. Nie hätte ich gedacht, dass sie mit ihrem Debüt so eine unglaubliche Sprachkraft und Spannung liefern würde. Ihr Schreibstil ist einfach: Wow! Der Leser kann sich die Figuren fast bildlich vorstellen und der Titel "Escape" passt perfekt, denn man fühlt sich wirklich, als wäre man auf der Flucht. Flüssig und fesselnd geschrieben bis zur letzten Seite. Und die letzten Seiten haben es in sich, denn sie enden mit einem fiesen Cliffhanger.

Zum Inhalt habe ich jetzt mit Absicht nicht viel geschrieben, weil einfach alles im Buch mit einander verwoben ist und ich habe Angst, dass ich zu viel verraten könnte. Wenn ich auf den Inhalt eingehe, kann ich nicht mehr aufhören. Liest "Escape", dann erfahrt ihr alles! :)

Fazit:
Ein absolutes Musthave! Spannung bis zur letzten Seite und ein fantastischer Cliffhanger mit Protagonisten, die dem Leser ans Herz gehen und der ein oder anderen Überraschung, mit der man im Leben nicht rechnet.

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