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18 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

südtirol, verlag: athesia, krimi, francesca, commissario fameo

Liebe macht zornesblind

Ralph Neubauer
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Athesia Tappeiner Verlag, 31.08.2010
ISBN 9788860111500
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Krimi hat mich gereizt, weil er in Südtirol spielt, eine Gegend, die ich sehr liebe. Ich wurde nicht enttäuscht, das Buch war eine spannende, angenehme Lektüre, gut geeignet für gemütliche Winterabende. Nicht zu aufregend, doch sehr fesselnd mit interessant beschriebenen Charakteren und viel Humor.

Im Pfossental, einem Nebental des bekannten Südtiroler Schnalstales wird hoch in den Bergen in einem schwer zugänglichen Gelände eine Leiche gefunden. Kurz darauf noch eine, die zuerst für einen zweiten Ötzi gehalten wird. Die Spannung baut sich auf. Parallel laufen noch Ermittlungen wegen illegal arbeitender Ausländer. So hat Kommissar Fameo alle Hände voll zu tun. Gemeinsam mit seinem Freund Tommaso ist er an diesen Fällen dran, die sich bald miteinander verbinden und es geht nicht mehr nur um illegale Arbeiter sondern um Menschenhandel. Dazu bekommt Fameo noch eine sehr eigenwillige, unfähige neue Chefin, die ihm das Arbeiten nicht leichter macht. Glücklicherweise gestaltet sich sein Privatleben sehr positiv mit seiner Verlobten, der Südtirolerin Elisabeth. Die beiden sind in Hochzeitsplanungen. Hoch spannend wird es, als sich Elisabeth in eine dramatische Situation im laufenden Fall hineinbegibt.  

Das Buch ist leicht zu lesen, da der Schreibstil flüssig ist. Es ist so spannend geschrieben, dass man es nur schwer aus der Hand legt.

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30 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

krimi, kellerman, transgender, band 24, vermisste menschen

Dein Tod komme

Faye Kellerman
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 05.02.2018
ISBN 9783959671736
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Für mich ist dies der erste Krimi der Decker & Lazarus Serie von Faye Kellermann, deshalb habe ich etwas gebraucht, bis ich mit den Namen der Ermittler und ihren Beziehungen zueinander durchblickte. 

Schon auf den ersten Seiten ist durch den Fund eines menschlichen Skeletts von Rina, der Frau des Detectives, Spannung da. Schnell führen die Ermittlungen zu interessanten Personen auf dem Campus von Greenbury/New York. Die erste Leiche war eine schillernde Persönlichkeit, die eigentlich ein Mann war, dann als Frau lebte und kurz vor einer endgültigen Geschlechtsumwandlung stand. Nach dem ersten Fund werden noch zwei weitere menschliche Skelette gefunden, so wird immer mehr Spannung aufgebaut und das Spektrum verdächtiger Personen breiter.

Allerdings folgen während der Ermittlungen recht langatmige Abschnitte mit meinem Empfinden nach vielen unnötigen Sätzen. Auch in den Dialogen zwischen dem Ermittlerehepaar und dem Assistenten Taylor wird viel wiederholt und es kommen immer wieder ähnliche Sätze.

Interessant fand ich, dass Tom und seine Frau Rina gläubige Juden sind und man in diesem Buch manches über die jüdischen Traditionen erfährt, die ja leider bei uns in Deutschland durch den Holocaust fast ganz abhandengekommen sind.

Insgesamt ist die Handlung spannend und nimmt immer wieder nicht erwartete Wendungen. Allerdings zieht sich das Ganze etwas lang hin und auch das Ende finde ich nicht ganz befriedigend.

Das Buch ist leicht zu lesen, das Ermittlerpaar Tom und Rina kommen als Ehepaar und auch als Ermittler sehr sympathisch und souverän rüber, was ich als große Stärke des Buches empfinde.

Trotz einiger Schwächen macht mir das Buch Lust, noch mehr Kriminalromane von Faye Kellerman zu lesen.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

So stark wie das Leben

Francine Rivers , Friedemann Lux
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Johannis, 22.09.2003
ISBN 9783501014707
Genre: Romane

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

liebe, israel, vergangenheit, meschugge, claudia s. c. schwartz

Meschugge sind wir beide

Claudia S. C. Schwartz
Geheftet: 256 Seiten
Erschienen bei Eden Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH, 09.06.2017
ISBN 9783959100755
Genre: Biografien

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Der Klang meines Lebens

Patricia Kelly
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei adeo Verlag, 24.04.2017
ISBN 9783863341756
Genre: Biografien

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heilung, nahtod, aufgaben, tod, seele

Im Himmel wurde ich heil

Steven R. Musick , Paul J. Pastor
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Brunnen, 15.01.2018
ISBN 9783765509865
Genre: Biografien

Rezension:

Nahtod-Erfahrungen interessieren mich schon seit vielen Jahren und deshalb war ich gespannt auf dieses Buch. Es hat mich tief im Herzen berührt! Das was Steven im Himmel erlebt hat und von ihm wunderbar in Worte gefasst ist, füllt nur einige Seiten des Buches. Der Focus seines Berichtes liegt im Grunde darauf, welche Auswirkungen dieses Erlebnis auf sein Leben hatte und wie wir ein Stück Himmel schon jetzt auf der Erde erleben können.   

Im ersten Teil des Buches erzählt Steven R. Musick von seiner Kindheit, in der er sich minderwertig fühlte, im Schatten seines Bruders stand und darunter litt, eine graue Maus zu sein. Er geht zur Marine, dort hat er zum ersten Mal das Gefühl jemand zu sein, der etwas kann. Doch eine Impfung mit falscher Dosierung zerstört alles, vor allem seine Gesundheit und eine Spritze auf die er allergisch reagiert befördert ihn ins Jenseits, in das Andere Land, wie er es nennt. Er beschreibt seine Zeit dort im Himmel zusammen mit Jesus, wo sich ein ganz neuer Horizont des Lebens und Glaubens für ihn auftut. Er erlebt tiefsten Frieden.

Die Jahre nach diesem Himmelserlebnis beschreibt er im zweiten Teil. Er hat ständig Sehnsucht wieder in dieses Andere Land zurückzukehren und große gesundheitliche Probleme, erfährt aber immer wieder Augenblicke der intensiven Nähe Gottes. Bei einem tiefgreifenden Erlebnis, wo er wieder eine Zeit bei Jesus im Himmel verbringen darf, wird ihm auch vollkommene körperliche Heilung geschenkt.

Wichtig ist Steven R. Musick, dass jeder die intensive Nähe Gottes erleben kann, auch ohne eine Nahtod-Himmelserfahrung wie er. Darüber schreibt er im dritten Teil des Buches. Er ermutigt, nicht mit einer verdünnten Version des christlichen Glaubens zu leben, sondern damit zu rechnen und zu leben, dass Gott hier und heute auf eine Art wirken kann, die unseren Verstand und unsere Erfahrung übersteigen. Er erzählt dabei auch einige Erlebnisse von sich, wie er das im Alltag erfährt.

Das Buch ist leicht zu lesen, es ist in einem einfachen Erzählstil geschrieben. Beim dritten Teil empfiehlt es sich, die Abschnitte auf sich wirken zu lassen, um persönlich davon profitieren zu können, denn es sind viele tiefe geistliche Wahrheiten darin enthalten.

Steven R. Musick ist ein eher stiller Typ und ich finde, das kommt auch in seinem Erzählstil rüber, was mir persönlich sehr gut gefällt. Dass er sein Nahtod-Erlebnis schon vor über 40 Jahren hatte, lange Zeit niemandem davon erzählte und jetzt nicht in reißerischer Art, sondern sehr behutsam darüber schreibt, macht sein Erlebnis glaubhaft und echt.

Ein Buch, das mich persönlich sehr bereichert hat und das ich gerne weiterempfehle!

 

 

 

 

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alm, tatsachenbericht, almleben, hütebuben, urlaub

Zeitlang

Sibylle Leimeister
Flexibler Einband
Erschienen bei Athesia Tappeiner Verlag, 28.04.2017
ISBN 9788868392536
Genre: Romane

Rezension:

Ein Buch, das ich unbedingt empfehlen kann! Ich habe es richtig genossen, den Roman von Sibylle Leimeister zu lesen. Er beruht hauptsächlich auf Begebenheiten, die sie in ihrem ersten Sommer, den sie auf einer Südtiroler Alm als freiwillige Helferin verbracht hat, erlebte und ist in Ich-Form geschrieben.

Das Buch öffnet den Blick hinter die Kulissen einer bewirtschafteten Almhütte mit Kühen und Hütejungen und einer nicht gerade einfachen Bäuerin. Sibylle kämpft sich durch und beschreibt die täglichen Anforderungen und Herausforderungen, die sie tapfer angeht, manchmal entmutigt ist und nicht mehr will, aber doch bis zum Schluss durchhält und „ihre“ Alm liebgewinnt.

Da ich selbst immer wieder träume, einmal einen Sommer auf einer Alm zu verbringen, war ich sehr gespannt auf das Buch. Ich sehe das Ganze nun realistischer, eben weil Sibylle Leihmeister sehr ehrlich schreibt und die Realität mit der endlosen Arbeit, schwierigen zwischenmenschlichen Beziehungen und einfachsten Lebensbedingungen nicht verschweigt. Auch die Naturgewalten in Form von Gewitter, Hagel, tagelangem Regen, Nebel und Schnee sind sehr real beschrieben und nicht zu unterschätzen.

Und doch zieht sich die Freude an der Natur und den Bergen, an der Nähe des Himmels und die Liebe zu den anvertrauten Tieren durch das ganze Buch. Dazu ist ihr Schreibstil so anschaulich und mit Humor gewürzt, dass mir das Buch das Leben auf einer Alm trotz aller Widrigkeiten, die es da gibt, sehr lieb gemacht hat und ich immer noch Lust hätte, selbst mal einen Almsommer zu erleben.

Ein sehr interessantes, schön geschriebenes, unbedingt lesenswertes Buch für alle die Natur, Berge und Almen lieben!

 

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Für dich habe ich es gewagt

Ram Oren , Michael Stolowitzky , Michael Stolowitzky
Fester Einband: 349 Seiten
Erschienen bei Brunnen, 01.03.2011
ISBN 9783765517679
Genre: Biografien

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islam, iran, ehrengewalt, schweden, christentum

Die Tochter des Emirs

Soheila Fors , Ingalill Bergensten , Friedemann Lux
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Brunnen, 04.01.2017
ISBN 9783765543098
Genre: Biografien

Rezension:

Die Geschichte von Soheila Fors hat mich berührt, beeindruckt und bereichert. Ich habe viel über eine Kultur erfahren, die ich bisher fast nur vom Hörensagen kannte. Sehr anschaulich erzählt Soheila aus ihrem Leben.

Sie nimmt die Leser mit in ihre schöne Kindheit als Kurdin im Iran in einer sehr hochstehenden, privilegierten Familie mit langer Vergangenheit. Die Familie lebt einen moderaten Islam. Soheila, ist ein Wildfang und eine Draufgängerin. Schon mit 11 Jahren will sie ihr Leben für Kurdistan opfern.

Nach der iranischen Revolution und dem Krieg mit dem Irak ändert sich für Soheila und ihre Familie alles. Sie müssen fliehen, ihr Besitz wird zerstört. Soheila erweist sich schon mit dreizehn als sehr stark und übernimmt viel Verantwortung für einen Teil ihrer Großfamilie. Sie erlebt Schlimmes. Freunde und Familienmitglieder sterben in Krieg und Gefängnis. Die Rechte der Frauen werden durch das neue iranische Regime immer mehr beschnitten.

Ihre Stärke zeigt sich auch, indem sie nicht den Mann heiratet, den ihr die Familie bestimmt hat sondern ihre eigene Entscheidung trifft. Allerdings gelangt sie durch diese Ehe an den Tiefpunkt ihres Lebens, verlässt den Iran, kommt nach Schweden, erlebt wie ihr Mann sie betrügt und demütigt.

An diesem Tiefpunkt hat sie eine nächtliche übernatürliche Begegnung mit Jesus und eine neue Kraft und Liebe kommt in ihr Leben und verändert es von innen heraus. Nach Scheidung und Wiederheirat mit einem Schweden setzt sie sich mit ganzer Kraft und Stärke, die sie schon immer auszeichnete für Frauen ein, besonders für solche, die aus ihrem Kulturkreis kommen, um ihnen Hoffnung und Hilfe zu geben.

Ein sehr interessantes Buch, durch das ich viel über die Unterschiede zwischen unserer westlichen und der Kultur der Menschen, die aus dem Nahen Osten kommen gelernt habe. Gerade weil dieses Thema hochaktuell ist, ist die Geschichte von Soheila, die beide Kulturen kennt ein großartiger Beitrag zum Verständnis der Menschen, die zu uns kommen.

Sehr berührt hat mich auch Soheilas Begegnung mit Jesus. Die Beschreibung ihres Glaubens und der Schock, den sie in Europa erlebte, als sie merkte, dass hier kaum Platz für das Übernatürliche, oder überhaupt für Gott ist, haben mich sehr nachdenklich gemacht.

Ein sehr gutes Buch, bereichert durch Bilder, das ich gerne weiterempfehle.

 

 

 

 

 

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kriegsende, hunger, nachkriegszeit, not, max heller

Tausend Teufel

Frank Goldammer , Heikko Deutschmann
Audio CD
Erschienen bei Der Audio Verlag, 13.10.2017
ISBN 9783742401939
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Dresden, russische Besatzungszone, eine Woche im Februar 1947. Es ist bitter kalt. Die Menschen hungern und frieren. Kommissar Max Heller ist mit dem Mord an zwei russischen Soldaten sowie dem Fund eines abgetrennten Kopfes beschäftigt. Leicht ist seine Arbeit nicht. Die Fälle sind heikel und undurchschaubar. Immer mehr Verbrechen und Elend kommt ans Licht.

Frank Goldammer hat die Person des Kommissars Heller wunderbar charakterisiert, ebenfalls die Stimmung der Besatzungszeit in treffenden Worten eingefangen. Man wird emotional hineingenommen in die Situation zwei Jahre nach Kriegsende. Deutschland und die Menschen sind innerlich und äußerlich zerrissen und jeder schaut danach, irgendwie zu überleben. Das ganze Elend vieler Erwachsener und ganz besonders der Kinder wird sehr berührend geschildert. In dieser Atmosphäre ermittelt Heller und stößt dabei auf immer mehr Verbrechen. Neue Verdächtige und Entwicklungen machen das Buch ganz besonders im letzten Teil außerordentlich spannend.

Mit Kommissar Heller, der Hauptperson des Buches hat Frank Goldammer eine Person geschaffen, die sehr sympathisch, ehrlich, menschlich und seinen Grundsätzen absolut treu ist. Er macht das Buch für mich unbedingt lesens- und hörenswert.

Das Hörbuch hat mir sehr gut gefallen. Auch der Sprecher bringt die Geschichte gut rüber. Ich habe das Buch beim Autofahren gehört, das war ein richtiger Genuss für mich. Allerdings musste ich mich auch sehr konzentrieren und manche Teile zweimal hören, da ich am Anfang Probleme mit den russischen Namen hatte und außerdem ist die Sprache sehr dicht, das heißt viele Informationen in kurzen Abschnitten.

Ein sehr empfehlenswertes Buch das einen Zeitabschnitt deutscher Geschichte vermittelt, die wir nicht vergessen sollten.

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Juliana

Marie-Sophie Maasburg
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Brunnen, 09.08.2017
ISBN 9783765543135
Genre: Biografien

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christlicher ratgeber, trauer, totgeburt, mut, ängste

Morgen soll wieder mir gehören

Alyssa Quilala , Renate Hübsch , NEWTYPE Publishing
Flexibler Einband
Erschienen bei Brunnen, 15.08.2017
ISBN 9783765543227
Genre: Romane

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erfahrungsbericht, max schimke, biografie, 2.weltkrieg, zweiter weltkrieg

Freund unter Feinden

Werner Schimke
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Brunnen, 14.09.2017
ISBN 9783765509841
Genre: Biografien

Rezension:

Der Inhalt dieses Buches könnte der Bericht vieler unserer Großväter, Urgroßväter oder Väter sein. Sie hatten damals keine Wahl und mussten in den Krieg ziehen, ob sie nun hinter Hitler standen oder nicht. Viel zu viele haben diesen Krieg leider nicht überlebt.

Sehr sachlich beschreibt Max Schimke seine Zeit als Soldat im 2. Weltkrieg. Der Bericht beginnt am 8. November 1938, als er die Reichskristallnacht in Berlin, seiner Heimatstadt miterlebt. Zwei Tage danach kommt er zum Arbeitsdienst, nach dessen Ende er im August 1939 zur deutschen Wehrmacht einberufen wird und nur Monate danach als 20jähriger beim Frankreichfeldzug dabei ist. Später kommt er an die Ostfront. Auf dem Weg Richtung Stalingrad hat er Glück, nicht in russische Kriegsgefangenschaft zu geraten. Auch als er auf dem Balkan eingesetzt ist erlebt er viel Bewahrung. Dankbar erinnert er sich im Rückblick auf seine Soldatenzeit an viele solcher Situationen, wo er nur knapp mit dem Leben davongekommen ist.

Max Schimke schreibt ohne starke Emotionen von seinen Kriegserlebnissen. Er erzählt auch, dass die sogenannten Feinde Menschen sind, die man nicht hassen muss, die ihm Gutes taten und mit denen er sogar gemeinsam feiern konnte. Schön berichtet er, wie er seine Frau kennen lernt und mit ihr mitten in dieser Kriegszeit Hochzeit feiert.

Das Buch ist durch seinen einfachen Schreibstil leicht zu lesen und viele Bilder machen es sehr anschaulich. Gut, dass Max Schimke aufgeschrieben hat, was er erlebt hat. Denn ich finde es wichtig, das nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, was eine ganze Männergeneration erlebt und geprägt hat. Viele haben wohl nie darüber gesprochen. Es ist gut, durch solche Bücher an die deutschen Soldaten zu erinnern, an diese Männer, die Jahre ihres Lebens opfern mussten, die teilweise krank an Leib und Seele aus diesem Krieg zurückkehrten und auch die, die ihr Leben lassen mussten.

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christlichen gott, pferd, pferd, wunder hilfe, verlust, religiöser glauben

Broken Bread

Franz Lermer , Andrea Lermer
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Fontis, 24.09.2017
ISBN 9783038481225
Genre: Biografien

Rezension:

Andrea in Bayern, Franz als Bayer in Sachsen. Beginnend in ihrer Kindheit berichten beide sehr offen und ehrlich von ihrem jeweiligen Leben. Jeder von ihnen hat eine ganze Menge erlebt und durchgemacht. Firmenpleite, Krankheit, Tod und Selbstmord der Ehepartner sind nur ein Teil davon. Immer spielen auch der Glaube und die Suche nach Gott in ihrem Leben eine Rolle. Völlig am Ende angekommen ist es eine wunderbare Führung, dass die beiden sich kennen und lieben lernen und einen gemeinsamen Weg finden, wo auch ihre Kinder miteinbezogen werden. Nicht alles geht von da an glatt in ihrem gemeinsamen Leben, doch sie erleben immer mehr dass Gott erfahrbar ist. Sie begegnen Gott in einer Weise, die sie früher nicht für möglich gehalten hätten. Die Erfahrung, was Gott aus den Scherben ihres Lebens gemacht hat verändert ihren Glauben und ihr Leben komplett.

Ich fand den biografischen Teil des Buches hochinteressant zu lesen, da beide einen so tiefen Einblick in ihr Leben geben. Durch das ehrliche Weitergeben ihres Erlebens konnte ich sehr viel für mein Leben mitnehmen. Bilder ergänzen die Biografie.

Ausgehend von ihren persönlichen Erfahrungen geben Andrea und Franz Lermer in einem zweiten kleinen Teil des Buches noch Tipps dafür, wie ein ganzheitlicher Lebensstil gelingt. Sie teilen sozusagen das Brot, das sie sattgemacht hat mit anderen. Auch diesen Teil fand ich sehr hilfreich. Er macht Mut, völlig auf Gott zu vertrauen und alles von ihm zu erwarten.

Ein sehr gutes, leicht zu lesendes Buch, das Hoffnung verbreitet.

 

 

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südtirol, kindheit, frauen, lebenserinnerungen einer bäuerin, option

Himmelschlüssel

Katharina Weiss , Sigrid Mahlknecht Ebner
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Athesia Tappeiner Verlag, 06.10.2017
ISBN 9788868392925
Genre: Biografien

Rezension:

Acht Frauen aus Südtirol erzählen hier ihre ganz verschiedenen Kindheits- und Jugenderinnerungen.

Die Älteste, die erzählt ist 1910 geboren, die Jüngste 1973. In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts hatten es Frauen sehr schwer. Die Geschichten aus dieser Zeit haben mich ganz besonders berührt. Armut, Hunger, harte Arbeit, manchmal fast unmenschliche Härte von Eltern, Lehrern und Pfarrern mussten sie ertragen. Harte Winter, Steinschläge im Gebirge, schwere Gewitter, denen sie hilflos ausgeliefert waren, aber auch schöne Kindheitserlebnisse in den Südtiroler Bergen werden geschildert. Besonders die Kriegszeiten fordern alles von den Frauen. Es sind sehr bewegende Geschichten, in denen aber auch immer Hoffnung, Freude und Zufriedenheit vorkommen.

Das Büchlein ist auch ein Stück Zeitgeschichte und ich freue mich, dass diese Geschichten erzählt und niedergeschrieben wurden. Denn sie sprechen stellvertretend für viele Frauen und spiegeln ganze Generationen wieder. Manches hat man schon von Eltern und Großeltern gehört.  

Die Berichte sind leicht zu lesen. Von jeder Frau ist am Anfang ihrer Geschichte eine Bildseite, wodurch man mit den Frauen noch vertrauter wird. Mein Dank gilt den Autorinnen dieses Buches, die sich die Mühe gemacht haben, diesen Geschichten nachzugehen und damit das Alltagsleben vieler Frauen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

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armut, kindheit, familie, obdachlosigkeit, schloss aus glas

Schloss aus Glas (Filmausgabe)

Jeannette Walls , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Diana, 21.08.2017
ISBN 9783453359680
Genre: Romane

Rezension:

Ein Buch, das mir sehr gefallen hat, vor allem wegen dem bildhaften Schreibstil von Jeannette Walls. Sie hat das Leben der Familie in der sie aufgewachsen ist interessant und berührend geschildert.

Es beginnt in Amerika in den 1960iger Jahren. Die Familie Walls führt ein sehr unstetes Leben.Der Vater, ein intelligenter Mann, arbeitet mal da mal dort, oft auch gar nichts, immer kurz vor einer großen Erfindung stehend .Die Mutter, eigentlich eine ausgebildete Lehrerin hat sich ganz dem Malen verschrieben und trägt nur in absoluten Notsituationen etwas zum Einkommen bei. So lebt die Familie von der Hand in den Mund. Mal mit viel Geld auf einmal, das dann auch gleich großzügig ausgegeben wird, mal mit fast gar nichts. Immer wieder, wenn es zu „heiß“ wird, das heißt, es z.B. Probleme mit der Polizei gibt, zieht die Familie an einen anderen Ort. Sie leben in baufälligen Häusern, im Wohnwagen und schlafen in Kartons.

Jeannette Walls beschreibt dieses abenteuerliche Leben ihrer Familie so, dass man als Leser den Reiz spürt, den dieses Leben haben kann. Es gibt so komische Situationen, da muss man einfach schmunzeln. Sie und ihre Geschwister haben auf jeden Fall zumindest am Anfang auch viel Spaß gehabt. Der Mangel, der da war, wurde durch das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Familie und damit, dass die Eltern immer das Positive herausstellten, wettgemacht. Es wird aus allen Situationen das Beste gemacht, was manchmal schon sehr grotesk ist. Mehr und mehr wird das Leben der Kinder schwerer, weil die Eltern immer verantwortungsloser werden und die Kinder viel zu sehr auf sich allein gestellt sind. Ganz besonders die Alkoholsucht des Vaters macht den Kindern zu schaffen. Relativ früh verlässt die älteste Schwester das Elternhaus und baut sich ein eigenes Leben in New York auf. Die anderen Kinder folgen.

Jeannette Walls beschreibt ihre Geschichte nie anklagend oder in einem jammernden Ton. Sie beschreibt ihre Kindheit einfach so wie sie war und rechnet nicht mit ihren Eltern ab. Die Liebe zu ihnen und der Zusammenhalt in der Familie sind immer präsent.

Ich finde, dass diese Art des Berichtens das Buch zu etwas Besonderem macht und auch zu einem Bestseller werden ließ. Es ist wunderschön zu lesen und ich kann es sehr empfehlen.

 

 

 

 



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krieg, chor, singen, england, tagebuch

Der Frauenchor von Chilbury

Jennifer Ryan , Andrea O'Brien , Andrea Sawatzki , Elena Wilms
Audio CD
Erschienen bei Argon, 07.09.2017
ISBN 9783839815762
Genre: Romane

Rezension:

Ein englisches Dorf im Jahr 1940, der Krieg ist dort inzwischen richtig angekommen. Vier Frauen bzw. Mädchen schreiben in Tagebüchern und Briefen von ihren Gefühlen, Sorgen und den Ereignissen im Ort. Diese Berichte sind so individuell und verschieden wie die Frauen selbst und die Charaktere der einzelnen kommen sehr gut raus, was noch durch die Stimmen der Sprecherinnen ausgezeichnet unterstrichen wird und das Buch zu einem Hörvergnügen macht. Sowohl die Autorin des Romans wie auch die Hörbuchsprecherinnen verstehen es, die Hörer in die Atmosphäre des Jahres 1940 eines typischen englischen Dorfes zu versetzen.

Alles beginnt im April 1940 mit der Auflösung des Kirchenchores, weil die Männerstimmen bedingt durch den Krieg fehlen. Mutig machen die Frauen weiter mit einem Frauenchor, übernehmen immer mehr Aufgaben, wachsen über sich selbst hinaus und verändern sich. In den etwa vier Monaten, in denen diese Geschichte spielt, ereignet sich einiges in Chilbury. Es geht um Liebe, neues Leben, Tod, Krieg und Intrigen, was sehr spannend und berührend geschildert wird. Es ist auch immer eine Prise Humor dabei, was der Geschichte trotz der schweren Zeit in der sie spielt eine gewisse Leichtigkeit gibt und Hoffnung zum Ausdruck bringt.   

Ein ganz besonderes Highlight des Hörbuches sind die (leider kurzen) Auftritte des Chores Encantada, da bekam ich Gänsehaut. Wunderschöne Stimmen, berührende Lieder wie „The Lord `s my Shepherd“, „Ave Maria“… Man ist als Hörer ganz dabei und wird durch den Gesang noch mehr in die Geschichte hineingenommen. Das Singen ist auch das, was die Frauen in Chilbury zusammenhält und ihnen immer wieder hilft, weiterzumachen.

 

Ein Buch, das ich wärmstens empfehlen kann und aus meiner Sicht unübertreffliches Hörbuchvergnügen.

 

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Tags: eine berührende geschichte, eine wunderbar berührende geschichte   (2)
 

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Hass gelernt, Liebe erfahren

Yassir Eric
Fester Einband: 244 Seiten
Erschienen bei adeo Verlag, 28.08.2017
ISBN 9783863341770
Genre: Biografien

Rezension:  
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freunde, familie, gnade, nahtod, kinder

Mein Tod war mein Glück

Crystal McVea , Alex Tresniowski
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Gerth Medien, 28.08.2017
ISBN 9783957342249
Genre: Biografien

Rezension:

Die Amerikanerin Crystal ist 33 Jahre alt, als sie schwer erkrankt und 9 Minuten klinisch tot ist. In dieser Zeit ist sie im Himmel und erlebt die unendliche Liebe Gottes. Sie ist von allen Ängsten, Zweifeln und Unsicherheiten, die sie bisher begleiteten befreit.

Dieses Erlebnis verändert sie so sehr, dass sie ein ganz anderer, neuer, innerlich geheilter Mensch wird. In diesem Buch erzählt Crystal hauptsächlich davon wie sie diese Veränderung lebt.

Das Buch hat mich berührt und inspiriert, der Liebe Gottes immer mehr bewusst zu sein, sie zu leben und in die Welt hinauszutragen, einfach für andere da zu sein. Es waren immer wieder Sätze und Berichte, die mich sehr angesprochen und nachdenklich gemacht haben. Ganz besonders beeindruckt hat mich der Bericht, wie Crystal zusammen mit anderen Frauen, denen Gott diese Aufgabe aufs Herz legte, in Bars, ins Rotlichtmilieu zu Tänzerinnen, eben den Mädchen dort geht und ihnen unaufdringlich mit Geschenken Liebe weitergibt. Zusammengefasst der Auftrag, den Gott ihr gibt: „Folge mir nach, tue Gutes in der Welt, zeige den Menschen die Barmherzigkeit, die ich vorgelebt habe. Gib denen, die etwas nötig haben. Hab Mitleid mit den Armen, kämpfe für Gerechtigkeit, sei gnädig und liebe die Menschen, so wie ich es getan habe.“ Diesem Auftrag kann man nur nachkommen, wenn der eigene „Liebestank“ gefüllt ist. Bei ihrem Tod hat Crystal entdeckt, dass dieser nur von Gott gefüllt werden kann, deshalb war ihr Tod ihr Glück.

Das Buch ist in einem flüssigen Stil geschrieben und leicht zu lesen. Allerdings kann man es nicht wie einen Roman verschlingen und an einem Stück lesen. Es braucht dazwischen Zeit, die einzelnen Kapitel auf sich wirken zu lassen.

Ich konnte sehr viel aus diesem Buch für mein Leben mitnehmen und es hat mein Herz angesprochen. Einige Passagen in dem Buch sind ein bisschen amerikanisch und lassen sich nicht ganz mit unserem Leben in Deutschland vergleichen. Das ist der kleine Abstrich, den ich in der Bewertung mache.

 

 

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suche, sex, freiheit, indien, roman

Venus

Tina Weiss
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Fontis, 12.09.2017
ISBN 9783038481263
Genre: Romane

Rezension:


Insgesamt eine sehr interessante Lebensgeschichte: Tina Weiss berichtet von ihrer Kindheit, die relativ normal war, allerdings hat sie die Liebe und Zuwendung, die sie gebraucht hätte von ihren Eltern nicht bekommen. Sie hat eine wilde Jugend, immer auf der Suche nach mehr, macht eine Lehre als Buchhändlerin und kommt danach in das glitzernde, schillernde Leben der Modebranche, arbeitet in der Journalistenbranche, entwickelt ein eigenes Label „World of Venus“, arbeitet für den Playboy, hat eine Hostessenvermittlung und noch vieles andere. Sie lernt Stars und Sternchen kennen und behauptet ihren Platz in dieser Gesellschaft. Immer will sie die Beste sein, im Mittelpunkt stehen, beachtet und geliebt werden. Sie hat unzählige Affären, von denen sie offen und schonungslos berichtet, auch ihre zwei Abtreibungen verschweigt sie nicht. Doch immer mehr merkt sie, dass dieses Leben im Grunde nicht das ist, was sie im tiefsten Grunde sucht. Es kommt zu einer Krise, danach macht sie aber weiter wie bisher, merkt aber immer mehr, dass sie etwas anderes braucht. Dann geht sie nach Indien, um in einem christlichen Waisenhaus mitzuarbeiten. Sie lernt dort Menschen kennen, die das haben, was sie immer suchte. Sie erfährt Liebe und Annahme, lernt Jesus kennen und lässt sich taufen. Ihr neues Leben beginnt, in dem sie nach einigen Monaten in einer christlichen Lebensgemeinschaft unter Obdachlosen und Drogensüchtigen arbeitet.

Der erste Teil des Buches war mir zu ausführlich. Allerdings las ich da von einer mir bisher ziemlich fremden Welt und darüber zu lesen fand ich dennoch interessant. Teilweise war ich auch angewidert und geschockt.

Der zweite Teil ist total schön zu lesen. Tina ist endlich angekommen und verändert sich so positiv, dass man nur staunen kann, was aus einem Menschen werden kann, wenn er die unendliche Liebe Gottes kennenlernt. Ganz konsequent lebt sie ihren Glauben, indem sie Liebe an Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen, weitergibt. Sie begegnet interessanten Menschen, erlebt und wagt ungewöhnliche Dinge. Ihr Leben ist ebenso wenig langweilig wie früher.

Die Geschichte von Tina hat mich sehr angesprochen, hauptsächlich aus dem Grund, weil es mich so gefreut und begeistert hat, wie Gott Tina begegnet ist. Ich liebe Lebensgeschichten, die Hoffnung vermitteln und das tut die von Tina auf jeden Fall.

 

 

 

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kochbuch, vegetarisch, gemüse, regional, schnelle küche

Gemüseliebe

Tina Ganser
Fester Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Löwenzahn Verlag, 11.07.2017
ISBN 9783706626071
Genre: Sachbücher

Rezension:


Es macht mir Spaß, für dieses Kochbuch eine Rezension zu schreiben weil es mich richtig begeistert.

Das Buch ist wunderschön aufgemacht. Es ist übersichtlich in verschiedene Kategorien aufgeteilt wie z.B. „Snacks und kleine Gerichte“, „Moderne Klassiker“, Süße Schmankerl mit Gemüse“ usw. Außerdem stellt Tina Ganser im Buch 10 Gemüsestars wie Tomate, Gurke, Kartoffel etc. mit vielen Tipps und Informationen vor.

Das Buch ist übersichtlich. Die Bilder von den Gerichten sind sehr ansprechend. Die Rezepte sind einfach und unkompliziert beschrieben. Süß fand ich manche österreichischen Wörter wie z.B. Melanzani für Auberginen und Kohlsprossen für Rosenkohl, da musste ich nachschauen, das hatte ich zuvor noch nie gehört.

Was mir gefällt ist, dass die Rezepte etwas Besonderes sind aber nicht so ausgefallen, dass man zuerst mal in spezielle Läden einkaufen gehen muss. Die Gerichte, die ich ausprobiert habe waren alle sehr leicht nachzukochen. Ich koche gerne mit Gemüse, aber mir fehlten oft die Ideen – sehr viele fand ich in diesem Buch. Die tollen

Rezepte haben mich inspiriert, weniger mit Fleisch zu kochen und selbst neue Gemüsegerichte auszuprobieren. Mein persönlicher Favorit ist der Zucchinikuchen mit Kürbiskernen und Zitronenglasur – das war der Renner in meiner Familie.

Bestimmt werde ich noch viele Rezepte aus diesem schönen Kochbuch nachkochen.

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gerth verlag, farm in amerika, zei ehen, verlag, methernita

Amazing Grace

Klaus Gerth
Fester Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Fontis, 01.08.2017
ISBN 9783038481256
Genre: Romane

Rezension:

Klaus Gerth, der bekannte Verleger schreibt hier über sein Leben, angefangen von seiner Kindheit in der Nachkriegszeit bis zu seinem Ruhestand in den USA, wo er in der Nähe seiner Tochter lebt.

Seinen Vater hat er nie kennengelernt, da dieser im Krieg geblieben ist. Das bestimmt natürlich das Leben von Klaus und seiner Mutter, die ihn vergöttert, alles für ihn tut. Nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Schule tritt der Erfolg ein. Im Sport und später auch im Beruf ist er ein Überflieger. Er ist ehrgeizig und erfolgreich. Das Beste ist für ihn gerade gut genug. Das zieht sich eigentlich durch sein ganzes Leben.

Er ist sehr erfolgreich in der Kosmetikbranche und wechselt dann zum damaligen HSW-Verlag, heute Gerth-Medien.  

Das Buch ist in flüssiger Sprache geschrieben, so dass es einfach zu lesen ist. Man erfährt sehr viel über das Leben von Klaus Gerth und eben soviel über die Verlagsgeschichte von Gerth Medien. Ich fand dies alles sehr interessant, allerdings war mir vieles zu kurz angerissen und die Sprünge waren mir oft zu groß. Da wäre weniger mehr gewesen. Sehr interessant fand ich wie er und seine Frau zum Glauben an Jesus kamen und sich dann die Frage stellen, ob sie die letzten Christen sind, weil sie sonst gar keine Christen kennen. Schön ist außerdem,  dass es Bilder in dem Buch gibt.

Insgesamt finde ich, Klaus Gerth ist etwas abgehoben, sein Leben spielte sich eher in Kreisen ab, mit denen der Normalbürger nicht zu tun hat. Seine Liebe zu Jesus ist groß, vor allem jetzt im Ruhestand ist sie wieder neu entfacht, das gefällt mir sehr.

Mein Fazit: Interessante, allerdings keine sehr tiefgehende Biografie.

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daniel

Daniel, mein jüdischer Bruder

Marianne J. Voelk
Flexibler Einband
Erschienen bei Brunnen, 04.01.2017
ISBN 9783765543159
Genre: Romane

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christlicher roman, bibliothek, liebe, politik, krieg

Die Grenzen der Wahrheit

Elizabeth Camden , Julian Müller
Flexibler Einband
Erschienen bei Francke-Buchhandlung, 01.06.2017
ISBN 9783868276633
Genre: Historische Romane

Rezension:

Dieser Roman ist mein zweites Buch von Elizabeth Camden. Ebenso wie „Ein Schritt ins Ungewisse“ spielt auch diese Geschichte Ende des 19. Jahrhunderts in Washington D.C. Die Bibliothekarin Anna, deren ganzer Lebensinhalt die Library of Congress ist und ein eher zurückgezogenes Leben führt, stößt bei ihrer Arbeit auf eine Karte des Wetterdienstes und entdeckt dadurch Fehler in einem alten Bericht über ein Schiffsunglück, bei der auch ihr eigener Vater ums Leben kam. Diesen Fehler meldet sie der Navy, die aber darüber alles andere als dankbar ist. Dadurch kommen Dinge ins Rollen, mit denen sie nicht gerechnet hat und für sie sogar gefährlich werden. Anna kommt in Kontakt mit dem jungen Kongressabgeordneten Luke Callahan, der ihr bei den Nachforschungen hilft.

Die historischen Hintergründe des Romans hat Elizabeth Camden gut recherchiert und man wird durch ihre Beschreibungen sehr gut in die Atmosphäre dieser Zeit hineingenommen.

Auch die die Hauptpersonen des Romans Anna und Luke sind so dargestellt, dass man sich gut in sie hineinversetzen kann, mit ihnen fühlt und mit ihnen leidet, ganz besonders, wenn man von den Verletzungen ihrer Kindheit und Jugend erfährt. Dabei geht es immer wieder um Vergebung.

An Spannung fehlt es in großen Teilen des Buches nicht, man will erfahren, was nun wirklich mit dem Schiff, der Culpeper passiert ist.

Der Schreibstil des Buches ist flüssig und einfach zu lesen.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und es war für mich ein Lesevergnügen.  Da ich Bibliotheken sehr liebe und mich gerne darin aufhalte habe ich ganz besonders die Beschreibungen der Library of Congress genossen. Ich konnte beim Lesen ganz in die Welt dieser Bibliothek der damaligen Zeit eintauchen.

In der Mitte des Buches war für meinen Geschmack allerdings ein bisschen zu wenig Spannung und das Hin und Her in der Beziehung zwischen Anna und Luke zog sich mir ein bisschen zu lange hin. Das bedeutet einen kleinen Abzug in der Gesamtbewertung. Trotzdem kann ich das Buch sehr gut weiterempfehlen, ganz besonders für die, die gerne Romane mit geschichtlichem Hintergrund lesen.

 

 

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Hilfe, Jesus, ich bin Jude

Anatoli Uschomirski
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei SCM Hänssler, 10.03.2017
ISBN 9783775156998
Genre: Biografien

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