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4 Bücher, 1 Rezension

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

bayern, 2015, weihnachten, krampus

Wehe, wenn der Krampus kommt: 12 bayerische Weihnachtskrimis

Werner Gerl
E-Buch Text: 128 Seiten
Erschienen bei Allitera Verlag, 26.10.2015
ISBN 9783869068046
Genre: Krimi und Thriller

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264 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

mexiko, drogenkrieg, drogen, mafia, gewalt

Tage der Toten

Don Winslow , Chris Hirte
Flexibler Einband: 689 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 16.04.2012
ISBN 9783518463406
Genre: Krimi und Thriller

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9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Meines Bruders Mörderin

Irene Rodrian
Flexibler Einband: 427 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 06.12.2006
ISBN 9783453432376
Genre: Krimi und Thriller

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england, london, nick hornby, fernsehen, blackpool

Miss Blackpool

Nick Hornby , Ingo Herzke ,
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 13.11.2014
ISBN 9783462046908
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch erzählt die Geschichte von Barbara, die aus dem muffigen Blackpool in die weite Welt nach London zieht, um Comedy-Star zu werden. Die Krone der Schönheitskönigin reicht sie so gern weiter und tauscht diese gegen den Lorbeerkranz einer TV-Berühmtheit aus. Das geht auch im wahrsten Sinne des Wortes unglaublich schnell und leicht. Mit dem Startschuss zu "Barbara (and Jim)" liegt ihr die Insel zu Füßen. Erzählt wird fortan eine Ensemble-Geschichte. Die fünf Protagonisten der Serie sind Dennis, Regisseur und BBC-Redakteur, Clive, der kreuzeitle Co-Star, der mit Barbara schläft, Barbara, die sich nun Sophie Straw nennt und pikanterweise in der Serie ihren eigentlichen Namen trägt, sowie das Autoren-Duo Bill und Tony.
Die Entwicklung der Figuren wird parallel zur Entwicklung der Serie erzählt. Die Spannungen kulminieren schließlich, sodass nach der vierten Staffel Schluss ist. Rund 50 Jahre später versucht ein windiger Impresario, die Serie auf der Bühne wieder Leben einzuhauchen.
Soweit, so gut. Nick Horny schreibt mit feinem Humor und einer einfachen Sprache, sodass sich das Buch flott und unterhaltsam liest. Zeitungsberichte, Fotos und anderes Bildmaterial werden gekonnt eingefügt. Dennoch hat das Buch offensichtliche Schwächen, die ich mir bei so einem Autor nur schwer erklären kann.
Gleich vorweg: ich bin ein Horny-Fan der ersten Stunde, habe noch Fever Pitch in der 2001-Ausgabe gelesen und ich liebe - außer "Slam" - alle Bücher und Geschichten von ihm, auch die Drehbücher. Was mich von Anfang an gestört hat, war, dass bei Barbara alles so glatt und vorhersehbar geschieht. Die anfängliche Naivität des Landeis treibt sie zu einem Date, das in einer kleinen Katastrophe mündet - und schwupps, mehr oder weniger vor der Tür trifft sie einen Agenten, der sie einfach von der Straße weg engagiert. Na, da hat es der Kommissar Zufall aber gut mit ihr gemeint. Beim Vorsprechen für eine Comedy-Rolle düpiert Barbara erfahrene Autoren und den BBC-Redakteur und sagt, wo's lang gehen müsste. Und das alles, weil sie ein bisschen Lucille Ball, die Queen-Mom der Sitcom, gesehen hat? Barbara ist mir immer, und das ist tödlich, eine erfundene, unglaubwürdige Figur geblieben. Auch wenn sie mit Dennis eine Beziehung beginnt, wird dieser amouröse Auftakt weitgehend aus der Perspektive des Mannes geschildert. Die von Barbara wird nachgereicht und klang für mich nach dem vernünftigen Gewäsch eines Beziehungscoaches. Da wird genau analysiert, welch trefflichen charakterlichen Eigenschaften Dennis besitzt und warum sie ihn deshalb lieben muss.
Dennis, Tony und Bill sind als Figuren in Ordnung, flach wie ein Bierdeckel dagegen ist Clive. Der narzistische, aber nur mäßig begabte Schauspieler, der nicht treu sein kann und seine Berühmtheit ausnutzt, um viele Affären zu haben, der immer im Mittelpunkt stehen muss und an dessen Eitelpunkt die Serie mit zugrunde geht - das ist so eine hundertprozentige Klischee-Figur, der fehlt jeder Tiefgang, jedes individuelle Merkmal.
Mein größter Kritikpunkt setzt hier an: was dem Buch fehlt, sind die Reibungspunkte. Die Konflikte sind zwar vorhanden, aber kaum ausgearbeitet. Dabei bietet dieses Ensemble so viel Zündstoff. Beispielsweise der homosexuelle Bill, der es dem latent homosexuellen Kumpel Tony nicht verzeihen will, dass der sich für eine brave bürgerliche Ehe entschieden hat. Aber die Konflikte bleiben zahm, die Konfliktlinien sind kein vermintes Terrain, eher Raum für komödiantisch verbrämte Kabbeleien.
Letztlich erschließt sich für mich nicht, was Hornby an dem Stoff interessierte. Richtige Fans - zu denen ich mich selbstverständlich noch zähle - sollten es trotzdem lesen. Unterhaltend ist es zweifellos. Aber von einem Autoren dieser Klasse erwarte ich mehr. Mehr Tiefgang vor allem.

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