wicked_fairy

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183 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 120 Rezensionen

freundschaft, liebe, abenteuer, könig, raukland

Rauklands Sohn

Jordis Lank
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Verlagshaus el Gato, 07.03.2013
ISBN 9783943596045
Genre: Jugendbuch

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

falke, budapest, freundschaft, abenteuer, ungarn

Der Ruf des Turul - Im Zeichen des Falken

Sarah Schäfle
E-Buch Text: 267 Seiten
Erschienen bei Stephan Moll Verlag, 27.02.2016
ISBN B01CBIOMPW
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Schon nach den ersten paar Seiten hatte ich das Gefühl, dass ich nicht in die eigentliche Zielgruppe des Buches gehöre. Ich empfand mich nämlich als etwas älter als der Durchschnittsleser sein sollte. So bin ich davon überzeugt, dass sich jeder bis zu einem Alter von etwa 20 Jahren in die Geschichte hinein versetzten kann.
Ein weiter Punkt, der mir relativ früh aufgefallen ist, ist dass die eigentliche Geschichte, die man als Leser gern lesen würde, erst sehr viel später anfängt. Nämlich bei etwa der Hälfte des Buches. Da beginnt dann tatsächlich auch der Punkt, an dem man als Leser auch gern älter als 20 Jahre sein darf.
Meiner Meinung nach hätte die Geschichte an genau dieser Stelle anfangen sollen und wichtige Ereignisse vielleicht als Rückblende auftauchen können. Das hätte zwar dafür gesorgt, dass die Geschichte kürzer wäre, doch man hätte den doch langatmigen und teils langweiligen Teilen der Geschichte überspringen können.

Die Charakteren sind zum größten Teil sehr gut ausgearbeitet. Man versteht, was hinter den Beweggründen steckt. Die Geschichte ist aus der Sicht von Madeleine geschrieben, daher bekommt man die Gefühle auch nur von ihr mit.

Die Idee der Geschichte finde ich toll. Die Frage, was es mit dem Turul auf sich hat, beschäftigt einen seit dem Auftreten des Tieres (was irgendwann vor der Hälfte des Buches ist).
Der Schreibstil ist gut. Es gibt eine gute Balance zwischen Dialog und Erzählung. Ganz selten stolpert man mal über Rechtschreibfehler.

Nach der Beendigung des Buches ist mir noch aufgefallen, dass dieses Buch keinen eigenen Spannungsbogen besitzt, sondern nur den Bogen der gesamten Serie aufgebaut. Das fand ich sehr schade, da ein eigener Plot inklusive eigenem Spannungsbogen für mich Eigenschaften einer wirklich tollen Geschichte sind, selbst wenn sie am Ende nur ein Teil einer Reihe ist.

In diesem ersten Buch der Der Ruf des Turul Reihe wird wahrscheinlich auf die beiden folgenden Bücher hingearbeitet. Das ist zumindest mein Eindruck. Da dieses Buch keine wirklich eigene Story besitzt. Da die Spannung nach der Hälfte aber langsam steigt, vergebe ich an dieser Stelle 3 von 5 Sternen.

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14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

das böse, inkarnation, fantasie, wüste, feuer

Shai'lanhal

Susanne Gavénis
E-Buch Text: 603 Seiten
Erschienen bei Susanne Gavénis, 07.04.2016
ISBN B01DZSC5RY
Genre: Sonstiges

Rezension:

Erwartet habe ich von diesem Buch, dass es ein fesselndes Fantasy-Abenteuer wird. Der Klappentext versprach jedenfalls genau das. Leider trifft das nicht ganz zu. In der ersten Hälfte des Buches kommt es nur äußerst selten zu wirklich spannungsgeladenen Stellen. Den Rest der Zeit hat man als Leser das Gefühl, dass die Geschichte einfach nicht voran kommt. Das liegt zum einen an den sehr langatmig und sehr detailreich beschrieben Szenen. Zum anderen liegt es daran, dass sowohl Shai’lanhal als auch Lanhal – aus dessen Sichten die Geschichte erzählt wird – im stetigen Selbstmitleid und Selbstzweifeln verfallen. Ein paar Selbstzweifel hat natürlich jeder Teenager und ich bin mir sicher, dass eine Aufgabe des Shai’lanhal dem nicht gerade entgegen kommt, aber als Held eines Buches sollte er sich zumindest zusammen reißen können.
Die oben genannten Gründe haben dann auch fast dazu geführt, dass ich das Buch zur Seite gelegt hätte. Zum Glück aber habe ich durchgehalten, denn ab etwa der Hälfte, wenn endlich auch der Shai’yinyal auftaucht, steigt die Spannung an und man hat einfach nur Spaß am weiterlesen.

Die Charakteren sind gut ausgearbeitet – zumindest soweit man das beurteilen kann, da man die Geschehnisse aus den Sichten von Shaan und Deleja erzählt bekommt. Auch habe ich das Gefühl, das man jeden Charakter mit nur einem Wort beschreiben kann und jeder, der das Buch ebenfalls gelesen hat, wüsste sofort, welcher Charakter gemeint ist.

Die Idee für die Geschichte ist gut. Sicher ist die Idee von dem Kampf Gut gegen Böse nicht neu, aber die zwei Mächte auf diese Weise, alle zwanzig Generationen erneut in den Kampf zu schicken, ist wirklich fasziniert.
Es ist in einem tollen Schreibstil geschrieben, der den Leser wirklich mitreißt. Die Detailverliebtheit der Schilderungen ist so groß, dass das ganze Buch wie ein Film vor dem inneren Auge abgespielt wird. Leider habe ich das Gefühl, dass genau das einen aufhält, gerade in Szenen, die völlig überflüssig erscheinen.

Alles in allem ist es eine gute Geschichte, die in der Lage ist den Leser zu fesseln. Dies ist aber erst in der zweiten Hälfte des Buches der Fall. Daher möchte ich dem Shai’lanhal gern 3,5 von 5 Sterne geben. Gerundet also 4 Sterne.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

magie, liebe, silex, fantasy

Silex: Die Garde

Jade Tatnon
E-Buch Text: 229 Seiten
Erschienen bei Neopubli GmbH, 20.03.2016
ISBN 9783737595599
Genre: Sonstiges

Rezension:

An dieses Buch hatte ich die Erwartung, dass es eine Fantasygeschichte enthält, die mich mit Spannung zum Weiterlesen zwingt, selbst wenn ich eigentlich keine Zeit zum Lesen habe.
Meine Erwartungen konnten leider nicht erfüllt werden, da die Geschichte viel zu langatmig war, um die gewünschte Spannung zu erzielen.

Es gibt eine Menge Rückblenden – auch mal mehrfach in einem Kapitel. Das ist leider sehr nervig, da es nicht dazu beiträgt zu verstehen, worum es in dem Buch eigentlich geht. Mehr als den Hauptcharakter, Emily, haben die Rückblenden und die Gegenwart der Geschichte nicht miteinander zu tun, was es nur noch schwieriger macht, einen anderen Charakter richtig zu sehen.
Eine andere Sache, die mir noch aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass in der Erzählung von der Gegenwart sehr viel darüber berichtet wird, was in der Vergangenheit passiert ist. Dabei wird dann aber die Vergangenheit zwischen den Rückblenden und der Gegenwart angesprochen.
All das sorgt dafür, dass man als Leser das Gefühl bekommt bei der Geschichte auf der Stelle zu treten. Es geht meist weder vorwärts noch zurück.

Etwas schade ist es meiner Meinung nach, dass viele fremde Begriffe (wie Garde oder Silex) auftauchen und diese dann nicht erklärt werden. Als Leser weiß man dann eben nicht, wovon gesprochen wird. Anderes wird dagegen mit schöner Regelmäßigkeit erklärt, sodass man bereits gelangweilt ist, weil man die Erklärung in ähnlichen Worten bereits kurz zuvor gelesen hat. Ein Ausgleich bei diesen Erklärungen wäre schön. Erklärt werden sollte jeder Begriff, aber einmal langt dann völlig aus.

Die Geschichte wurde aus der Sicht von Emily erzählt. Das ist sehr gut gelungen, da man durch die Erzählung und die Einbringung ihrer Gedanken eine klare Vorstellung von dem Charakter bekommt.
Das ist aber auch der einzige Charakter, den man kennen lernt. Von allen bekommt man eine kurze Beschreibung oder/und es wird auch nur beschrieben, was sie tun. Wer sie sind oder in welcher Beziehung sie zum Hauptcharakter stehen, erfährt man gar nicht oder sehr viel später, wenn man als Leser bereits erfolglos versucht hat sich ein Bild zu machen.

Der Schreibstil gefällt mir gut. Es ist eine gelungene Mischung aus Gedanken, Dialog und Erzählung.
Außerdem ist die ganze Geschichte sehr detailreich erzählt, was erst einmal nichts schlechtes ist. Leider ist es in diesem Falle etwas übertrieben worden und man langweilt sich in einigen Szenen, da die vielen Details diese sehr langatmig werden lassen.

Ich vergebe an dieses Buch 2 von 5 Sterne. Das liegt daran, dass die Idee für die Geschichte zwar gut ist, allerdings die Umsetzung nicht ganz geglückt ist.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

jugendbuch, fantasy, gedankenwender

Zerrissene Bande: Die Vorgeschichte zur Mentalisten-Serie

Kenechi Udogu
Flexibler Einband: 122 Seiten
Erschienen bei Babelcube Inc., 17.06.2016
ISBN 9781507145043
Genre: Sonstiges

Rezension:

Eigentlich hatte ich nicht viele Erwartungen an dieses Buch. Ich habe den ersten Teil der Mentalisten Reihe gelesen und wusste somit bereits vor dem Lesen, welche Geschichte auf mich wartet. Trotzdem wollte ich eine tolle Story lesen, bei der man den nächsten Schritt nicht gleich vorher sehen kann.
Das ist der Autorin auch gelungen. Es ist eine sehr detailreiche Geschichte geworden, die durchaus mit der ein oder anderen spontanen Wendung auftrumpfen kann.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Paul und Nora erzählt. Die Perspektive springt hierbei immer pro Kapitel zu dem jeweils anderen. Am Anfang der Kapitel ist sehr schön markiert, wer gerade erzählt.
Ich kann mir vorstellen, dass es etwas schwierig ist, richtig an die Charakteren gleich zu Anfang ran zu kommen. Leider kann das nicht ganz genau sagen. Dadurch, dass ich das erste Buch der Reihe bereits gelesen habe, kannte ich Paul schon und hatte auch gleich wieder eine Verbindung zu ihm.
Ansonsten sind die Charakteren gut gelungen, auch wenn man von ihnen nur am Rande etwas mitbekommt.

Die Idee mit den Gedankenwendern finde ich nach wie vor gut. Auch bin ich von der Idee der Vorgeschichte der Reihe überzeugt. Im ersten Teil hört man so viel von dieser Geschichte. Dass man sie jetzt auch erleben kann, ist großartig.
Der Schreibstil ist gut und findet eine Balance zwischen Dialog und Erzählung.

Eine tolle Geschichte, die sich „schnell mal Zwischendurch“ lesen lässt. 5 von 5 Sterne.

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

verrat, 2016, bookfanatic, liebe, loving

Verzaubert - Geheimnisvolle Nachbarn

Anna-Sophie Caspar
E-Buch Text: 232 Seiten
Erschienen bei null, 02.03.2016
ISBN B01CI33RVA
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Erwartungen an dieses Buch waren, dass ich eine spannende Fantasygeschichte lesen kann, die mit einer Prise Romantik geschmückt ist. In Sachen Spannung und Fantasy wurde ich tatsächlich nicht enttäuscht. Die Geschichte startet bereits mitten in der Handlung, was es von Anfang an zu einem wahren Vergnügen gemacht hat, dieses Buch zu lesen. Die Spannung hält auch wirklich bis zum Schluss an und ist auch im Laufe des Buches gut verteilt.
Von dem romantischen Teil der Geschichte war ich im Gegenzug nicht überzeugt. Die Gefühle der Charakteren sind etwa in der Mitte des Buches auf einmal da gewesen. Ich war wirklich überrascht. Zuvor gab es nicht ein Wort, das darauf hätte hingewiesen. Darauf hätte man besser hin arbeiten können. Die Handlung kam einfach zu plötzlich. Meiner Meinung nach hätte die Geschichte auch ohne diese Romantik sehr gut funktioniert.

Die Charakteren haben mir sehr gut gefallen. Sie sind alle sehr gut ausgearbeitet und haben eine Vergangenheit, was gerade für diese Geschichte in meinen Augen sehr wichtig ist. Da man bei dieser Geschichte Effie folgt, kann man Motive und Hintergründe von anderen Charakteren nur sehr schwer feststellen, was aber durchaus sehr gut passt.

Die Idee zu der Geschichte ist neu und hat mir wirklich gut gefallen. Auf diese völlig neue Weise mit seinem Seelentier in Verbindung zu treten, ist etwas wirklich spannendes. Der Schreibstil ist sehr gut und hat eine gute Mischung aus Dialog und Erzählung.

Ein absolut tolles Buch, welches ich wirklich wärmstens empfehlen kann. 5 von 5 Sterne.

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28 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

köln, krimi, leiser krimi, kölner stadtarchiv, reinkarnation

Vor dem Erben kommt das Sterben

Ulrike Blatter
E-Buch Text: 397 Seiten
Erschienen bei neobooks Self-Publishing, 01.02.2016
ISBN 9783738057300
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieses Buch gehört dem Genre Krimi an. Nach dem Lesen des Klappentextes wusste ich nicht recht, wie das beides zusammen passen sollte. Das weiß ich auch nach dem Lesen des Buches nicht. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass ich bisher immer nur die klassischen Krimis von Agatha Christie gelesen habe.

Was ich gerade am Anfang schwer fand, war in die Geschichte reinzukommen. Die Perspektiven wurden immer wieder verändert und dann wurde eine andere Geschichte erzählt. Das war wohl auch der Grund, weshalb ich zwischendurch immer mal wieder eine Phase hatte, in der ich aufhören wollte, zu lesen. Irgendwann kam dann aber der Punkt, an dem ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte endet.

Als nächstes möchte ich gern auf die Charakteren eingehen.
Chleo ist ein Charakter, mit dem ich überhaupt nicht klar gekommen bin. Sie stellt sich bereits im Prolog als die Beobachterin vor und übernimmt die Erzählung der Geschichte. Dabei schweift sie immer mal wieder in Erzählungen aus einem ihrer früheren Leben ab und dass sie endlich als Katze wiedergeboren wurde. Sie wird auch nicht müde immer wieder darauf hinzuweisen, dass sie so viele Leben bereits hinter sich bringen musste, ohne endgültige Ruhe zu finden, da sie in ihrem ersten Leben als Kleopatra irgendetwas falsch gemacht hat. So richtig verstanden, welche Rolle sie in der Geschichte hat, habe ich leider nicht. Ich empfand diesen Charakter meist nur als störend.
Blanche ist der Hauptcharakter und die Geschichte begleitet sie. Leider ist es nur schwer, sich mit ihr zu identifizieren. Gerade am Anfang ist es schwer, da man als Leser zwar die Information bekommt, dass etwas in ihrem Leben passiert ist, was dies aber ist, bekommt man nicht erzählt (erst später wird man von Chleo in diese Geschichte eingeweiht).

Der Schreibstil ist gut, wenn man sich dran gewöhnt hat. Woran ich mich leider nicht so richtig gewöhnen konnte, ist das Kölnisch zwischendurch. Das war für mich als nicht Kölnerin eher störend und hat den Lesefluss leider häufig unterbrochen.

Leider hat mit die Geschichte mit der Reincarnation von Kleopatra überhaupt nicht zugesagt. Der Rest der Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. Daher würde ich gern 2,5 Sterne geben, was in 3 Sterne endet.

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Tags: köln, krimi   (2)
 

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38 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

thriller, psychothriller, insel;, wales, heyne

Der Manipulator

Mark Billingham , Irene Eisenhut
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.07.2015
ISBN 9783453438323
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als Thriller erwarte ich einen Roman der mich vom 1. Kapitel fesselt, sodass man ihn in einem Stück durchlesen möchte. Zudem sollte das oder die Motive des Killers sich in einem schönen Spannungsbogen aufbauen. Was ich nicht erwarte sind einzelne aus dem Zusammenhang gerissene Episoden der einzelnen Darsteller. Der Rückentext erlaubt einen kleinen Ausblick auf die nächsten 444 Seiten.

Der Manipulator ist nicht der erste Fall für Tom Thorne und das ärgert mich immer noch ein bisschen. Wir haben also hier einen neuen Fall aus einer schon lang bestehenden Reihe. Ganz ehrlich, hier zeigt es sich wieder ein bisschen, das man nicht immer auf den tollen Klappentext hören sollte, sondern auch mal schnell schauen, was das Netz so sagt. Ich denke, hätte ich das vielleicht vorher zurate gezogen, hätte ich mich dagegen entschieden. Weil Figuren von Reihen machen eine Entwicklung durch, die nicht immer gut nachzuvollziehen sind, wenn man mittendrin anfängt und das schreckt mich ab, auch wenn der Fall an sich abgeschlossen ist.

Aber nun gut fangen wir an: der Prolog war spannend, ein Mann, der entführt wird, weggesperrt und dann gequält, verspricht spannend zu werden und ich dachte, das Buch wird mich mitreißen. Da hatte ich mich aber zu früh gefreut, ich wurde mit dem nächsten Kapiteln in die Polizeiarbeit geworfen und es zog sich dahin. Bis wir endlich auf dieser Insel sind, haben wir schon zweihundert Seiten gelesen und so richtig baute sich weder Spannung noch Hintergrundwissen auf und ich hatte immer das Gefühl, was verpasst zu haben. Der Leser wird einfach in die Begebenheiten hineingeworfen und muss sich zurecht finden. Ich habe mich am Anfang wie ein nicht dazugehöriger gefühlt, der nicht wissen darf, was die anderen wissen. Außerdem wurde ich mit keiner Figur richtig warm, was mich richtig enttäuscht hatte. Genau das ist mein Manko, hier „Tom Thorne“, für mich wirkte er müde, verbittert und sehr eindimensional. Es kann natürlich sein, das ich diesen Charakter unrecht tue, aber ich kenne noch keine anderen Fälle von ihm und hier glänzt er nicht wirklich, vielleicht hat er gerade ein Tief in seinem Leben erreicht, aber richtig viel gibt der Autor nicht von ihm preis. Es ist ja auch immer schwer bei Reihen, erzählt man zu viel, was davor war, sind die Stammleser genervt, erzählt man zu wenig, kommen die neuen Leser nicht richtig rein. Die richtige Mischung zu finden ist nun mal sehr schwer und für mich ist sie hier nicht so gelungen, was ich aber den Autor nicht ankreiden möchte.

So richtig Atmosphäre und der Zwang zum Lesen kam erst auf dieser Insel auf, man ahnte ja schon die ganze Zeit, dass etwas passieren muss und man wartete, und fieberte darauf. Genau hier merkte man auch, was man an Mark Billingham so hervorhebt und schätzt, denn er spielt mit dem Leser Katz’ und Maus. Obwohl die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt wird, bleibt für den Leser vieles im Dunklen und die Gefahr kann nicht richtig gegriffen werden. Dazu kommt dann auch noch Stuart Nicklin, der mit seinen Verhalten die Nerven dünn werden lässt und so richtig den Psychopaten raushängen lässt. Hier wird es dann düster, der Wind kommt auf und die See wird rauer, es wird spannend und endet mit einem Paukenschlag. Was für ein Ende, oder sollte es ein Cliffhanger sein!

Obwohl ich vieles zu bemängel habe, konnte ich es am Ende nicht wirklich aus den Händen legen. Ein Thriller der ruhigen Art, der mit dem Leser spielt, ihn in dunkle Ecken treibt und trotzdem immer wieder umkehren lässt, um von vorne zu ermitteln. Hier geht es nicht rasant und actionreich zur Sache, sondern still und böse. Die Inselatmosphäre hat hier richtig gut gewirkt und perfekt zum Plot gepasst und diese Abgeschiedenheit war wirklich spürbar, diese Panik, wer könnte auf dieser Insel ein falsches Spiel spielen war schon ein cleverer Zug.
Insgesamt vergebe ich verdiente 3 von 5 Sternen.

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58 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

schottland, liebe, geist, gespenst, gespenster

Die Rosen von Abbotswood Castle

Alexandra Zöbeli
E-Buch Text: 377 Seiten
Erschienen bei Forever, 12.02.2016
ISBN 9783958180796
Genre: Liebesromane

Rezension:

Als ich dieses Buch bekommen habe, bin ich davon ausgegangen, dass es sich hierbei um einen typischen Frauenroman handelt, der voll von Romantik ist und nicht wirklich mehr als Thema hat. Nach dem Lesen des Klappentextes und der Leseprobe habe ich aber auch erwartet, dass das Thema dieses Buches ist, dass es nie zu spät ist, sein Leben zu ändern.
Wirklich enttäuscht wurde ich nicht, was meine Erwartungen anging. Allerdings bin ich sehr positiv überrascht worden. Es ist nämlich nicht nur ein einfacher Liebesroman. Stattdessen greifen auch noch Mystery und ein kleines bisschen Thriller mit rein, was es zu einem echten Abenteuer werden lässt, es zu lesen.

Die meiste Zeit des Buches wird Hetty verfolgt und so erlebt man den Großteil der Geschichte eben aus ihrer Sicht. Nur einige kurze Paragraphen bzw. Sätze sind mit der Sicht anderer bestückt. Dadurch bekommt der Leser einen richtigen Rundumblick, was in Hettys Leben falsch oder auch richtig gut läuft. Ebenfalls kann man auf diese Weise sehr gut mit ihr mitfühlen. Ob es nun Glück oder Mitleid ist.

Die Idee zu der Geschichte ist sicher nicht neu. Immerhin gibt mehrere Geschichten, in denen der Hauptcharakter sein Leben hinter sich lässt, um woanders sein Glück zu finden. In der Kombination mit dem Übernatürlichen und den Thriller-Elementen ist es aber sicher neu und eine tolle Alternative zu einem reinen Liebesroman.
Der Schreibstil ist lebendig und aktiv. Dies wird durch sehr viele Dialoge und aktionsreicher Handlung unterstrichen.

Die Charakteren sind sehr facettenreich gestaltet. So werden sie nicht nur aus der Sicht von Hetty beschrieben, sondern haben zum Teil auch noch die Möglichkeit sich selbst ins rechte Licht zu rücken.

Ich war begeistert von diesem Buch. Es hat so viele verschiedene Elemente und wird so niemals langweilig. Auch konnte ich keine Mängel in der Umsetzung finden. Daher vergebe ich 5 von 5 Sterne.

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Tags: altes schloß, england, liebe, romanze, schottland   (5)
 

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41 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

liebe, bookshouse, lia haycraft, mond, magie

Mondschwinge - Die Nacht der Elemente 2

Lia Haycraft
Buch: 240 Seiten
Erschienen bei Bookshouse, 11.09.2015
ISBN 9789963530540
Genre: Fantasy

Rezension:

Bei diesem Buch handelt es sich um das zweite Buch der Die Nacht der Elemente-Reihe. Gleich zu Anfang bin ich darauf aufmerksam gemacht worden, dass die Bücher der Reihe – bis auf einige Charakteren – nichts miteinander zu tun haben. Also hatte ich auch nicht die Erwartung, dass dieses Buch sich nahtlos an jenes an davor anschließt. Vielmehr habe ich an dieses Buch einfach die gleichen Erwartungen wie an jeden anderen Fantasyroman auch gestellt. Ich möchte einen Spannungsbogen, der einen mitreißt.
Gerade der Anfang konnte diese Erwartungen leider nicht erfüllen. Meiner Meinung nach ist es ziemlich schwer, in die Geschichte rein zu kommen, da die Perspektiven ziemlich schnell zwischen Kazumi und Ivan hin und her springen. Das war auch der Grund, warum mir etwas die Motivation fehlte weiter zu lesen.

Bei den Charakteren, die schon aus dem ersten Buch der Reihe bekannt waren, habe ich versucht so objektiv wie irgend möglich ran zu gehen. Immerhin sollte es auch möglich sein, diese Geschichte als eigenständiges Buch zu lesen. Leider hat sich aber immer wieder der Eindruck aus dem vorherigen Buch eingeschlichen, was aber auch nicht weiter tragisch war.
Generell hatte ich den Eindruck, dass die Charakteren in diesem Buch durchdachter waren und man als Leser besser an sie ran kommt. Gerade zu Kazumi konnte ich einen Zugang aufbauen, der mich die meiste Zeit zum weiterlesen animiert hat.

Der Schreibstil ist gut, sodass man auch Freude daran hat weiter zu lesen. Allerdings gibt es zwischendurch auch Sätze, die einem etwas komisch vorkommen. Da stolpert man dann im Lesefluss etwas, fängt sich aber relativ schnell wieder.

Für den zweiten Teil der Die Nacht der Elemente-Reihe vergebe ich 3 von 5 Sterne, da mir das Buch gut gefallen hat, man aber etwas Ausdauer beweisen muss, um über einen langweiligen Anfang hinweg zu kommen.

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43 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

liebe, elemente, lia haycraft, mond, arantai

Mondtochter

Lia Haycraft
Flexibler Einband: 246 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 05.12.2014
ISBN 9789963526093
Genre: Sonstiges

Rezension:

Da dieses Buch das Wort Mond im Titel trägt, erwarte ich schon einmal sehr viel mehr. Ich liebe den Mond und wenn dieser eine anscheinend wichtige Rolle spielt, möchte ich den Bezug auch spüren können. Ansonsten hatte ich die gleichen Erwartungen wie an jeden Fantasyroman . Es sollte spannend sein und den Leser mitreißen. Dank dem Klappentext habe ich mich auch auf eine Prise Romantik eingestellt.
Gekommen ist es leider ganz anders. Bis auf die Sache mit der Romantik ist eigentlich nichts so gekommen wie erwartet. Und sind wir doch mal ehrlich: der Romantik-Teil wird immer eingehalten.

Als erstes möchte ich auf die Charakteren eingehen. Diese sind die Hauptursache dafür, dass ich mit der Geschichte nicht richtig warm geworden bin.
Über den Hauptteil der Geschichte wird Lucija begleitet und somit bekommt man alles von ihrer Sicht her erzählt, was dem Leser hilft zu verstehen, was es mit den Mondtöchtern auf sich hat und was das für die Mädchen mit sich zieht. Den Rest der Geschichte begleitet man Sander oder Umbra und bekommt so auch andere Seiten der Geschichte erzählt.
Verschiedene Sichtweisen auf eine Geschichte sind erst einmal wirklich gut. So war es diesem Falle zum Teil auch. Leider bekommt man durch die verschiedenen Perspektiven nicht mehr Informationen als man nur mir der von Lucija bekommt. Von daher fand ich die verschiedenen Perspektiven teils störend und sie haben auch in den Fluss der Geschichte eingegriffen.
Eine andere Sache, die mich an den Charakteren gestört hat, ist dass ich keinen wirklichen Zugang zu einem von ihnen finden konnte. Das beginnt schon bei dem Aussehen. So wirklich sicher, wie die Charakteren aussehen, bin ich nicht.
Die Charakteren sind also Fremde für mich geblieben. Ihr Schicksal hat mich nicht wirklich berührt. Das ist wirklich schade. Die meiste Freude an Büchern habe ich immer, wenn ich mich mir mindestens einem Charakter identifizieren kann.

Die Idee für die Geschichte ist wirklich gut und sie ist völlig neu für mich. Wie ich weiter oben bereits erwähnt habe, liebe ich den Mond und die Vorstellung, dass Menschen von ihm beeinflusst werden und vollkommen neue Eigenschaften entwickeln, ist eine tolle Vorstellung. Betroffen sein, würde ich nicht sein wollen. Das wäre dann doch etwas viel.
Der Schreibstil ist gut und flüssig. Es gibt einige Dialoge, die die Geschichte lebendig machen. Auf der anderen Seite passiert das meiste in den Gedanken der Charakteren. Dadurch kommt die Geschichte manchmal ins Straucheln, denn einige Gedanken werden immer und immer wieder wiederholt.

Ich vergebe 3 von 5 Sternen, denn mir hat das Buch gut gefallen. Leider hat mir aber der Funke gefehlt, der dieses Buch zu einem wirklich tollen Buch gemacht hätte.

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4 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

thriller, trilogie

Retro 2032

Peter-J Lang
Flexibler Einband: 558 Seiten
Erschienen bei spikinet, 04.12.2015
ISBN 9783946367062
Genre: Romane

Rezension:

Erwartungen hatte ich eigentlich keine an dieses Buch, außer die Standarderwartungen, die ich an jeden Thriller habe. Er sollte eine mitreißende Geschichte haben und die Spannung bis zur letzten Seite aufrecht erhalten.
Leider hat diese Spannung bei diesem Buch lediglich den Prolog überlebt. Dieser war nämlich genau die Art von Buch, welches ich erwartet habe, eingeleitet. Danach ist die Spannung immer mehr der Ratlosigkeit gewichen.

Mit jedem Kapitel springt die Geschichte zu verschiedenen Zeitpunkten und verschiedenen Ländern. Hier wird die Geschichte von verschiedenen Charakteren erzählt. Leider bekommt man bei den vielen Zeitsprüngen eher Kopfschmerzen als ein Verständnis für die Geschichte.
Was ich wirklich schade finde, ist dass sich auch nach der Hälfte des Buches kein wirklicher roter Faden entwickelt hat.

Die vielen Sprünge durch die Zeit verhindern leider auch, dass man einen der Charakteren so kennen lernt, dass man sich mit ihm identifizieren kann.

Nach all den negativen Punkten, möchte ich aber jetzt auch auf die positiven eingehen.
So sind die Kapitel dieses Buches wirklich kurz, sodass man auch zwischendurch, wenn man nicht viel Zeit hat, gern mal zu dem Buch greift, um einfach ein oder zwei Kapitel weiter zu lesen.

Der Schreibstil ist sehr ansprechend. Man liest gern weiter ohne, dass der Schreibstil einem auf die Nerven geht.

Leider war dieses Buch nicht ganz mein Fall. So habe ich auch des öfteren überlegt, es zur Seite zu legen. Ich habe aber durchgehalten und ich bin auch davon überzeugt, dass es sicher Leser gibt, die diese Art Bücher gut finden. Da ich nicht zu dieser Sorte gehöre, vergebe ich 2 von 5 Sternen.

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Tags: thriller, trilogie   (2)
 

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

übernatürliche kräfte, gedankenwenderin, jugendbuch, fantasy, geschicht

Die Gedankenwenderin (Mentalisten Serie 1)

Kenechi Udogu
E-Buch Text: 123 Seiten
Erschienen bei Kenechi Udogu, 11.12.2015
ISBN B018L7F0V2
Genre: Sonstiges

Rezension:

Als ich den Klappentext von diesem Buch gelesen habe, habe ich mir ein spannendes Fantasy-Abenteuer mit einer kleinen Prise Romantik vorgestellt. Da ich schon viele Bücher dieser Art gelesen habe, sah ich diesem hier mit gemischten Gefühlen entgegen. Es konnte wirklich gut oder aber auch wirklich schlecht werden. Beides hatte ich schon erlebt. Weil ich mich aber bei Büchern immer an die guten Erwartungen klammere, war es auch in diesem Falle nicht anderes und ich habe dem Lesen entgegen gefiebert.
In diesem Falle war meine Ahnung wirklich die richtige. Meine Erwartungen wurden erfüllt, auch wenn wieder mehr Romantik in der Geschichte vorhanden war, als mir lieb ist. Doch aufgrund des Klappentextes hätte mir das eigentlich klar sein müssen und schlechter wird die Story dadurch auch nicht.

Die Idee zu der Geschichte über die schief gelaufene Gedankenwendung finde ich einfach toll. Im Allgemeinen finde ich die Gedankenwender eine super Idee. Wie wäre es denn, wenn man wirklich immer von Ideen abgehalten wird, die einem auf dem weiteren Lebensweg nur schaden?
Was ein bisschen Schade ist, ist die Tatsache, dass der Anfang des Buches etwas langatmig ist und es eigentlich erst ab der Hälfte des Buches so richtig los geht. Erklären tue ich mir das allerdings dadurch, dass es sich eben um den ersten Teil einer Reihe handelt und als Ganzes betrachtet, das gar nicht mehr so schlimm ist.

Eine weitere Sache, die mich am Anfang des Buches stört, ist dass dieser durch viele Erklärungen zusätzlich noch in die Länge gezogen wird. Diese Erklärungen sind teils notwendig, um zu verstehen, worum es eigentlich geht bzw. was ein Gedankenwender macht und so weiter. Ein anderer Teil dieser Erklärungen sind an dieser Stelle völlig überflüssig. Besser hätte ich es gefunden, wenn diese an einer Stelle eingebracht worden wären, wo sie relevant werden.

Der Schreibstil ist gut. Er ist lebendig und passt perfekt in die Geschwindigkeit der Geschichte.

Die gesamte Geschichte wird aus der Sicht von Gemma erzählt. Das gefällt mir wirklich gut. So bekommt man als Leser alles aus erster Hand mit und die Geschichte entwickelt sich um einen herum. Das geht vor allem sehr gut, weil es sich um einen Charakter handelt, in den man sich sehr gut hinein versetzen kann.
Auch die anderen Charakteren haben eine gewisse Tiefe vorzuweisen, soweit ich das beurteilen kann. Diese werden eben immer nur aus der Sicht von Gemma beschrieben und sind von daher sehr schlecht einzuschätzen.

Alles in allem fand ich dieses Buch gut mit einer tollen Storyidee, leider aber auch dem ein oder anderem Mangel. Daher vergebe ich 4 von 5 Sternen und warte gespannt auf den nächsten Band.

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Tags: fantasy, jugendbuch, trilogie, übernatürliche kräfte   (4)
 

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(95)

176 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

liebe, zukunft, zeitreise, trilogie, zeitanker

Die Zeitrausch-Trilogie - Spiel der Gegenwart

Kim Kestner
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 04.12.2014
ISBN 9783646600612
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags: fantasy, jugendbuch, liebe, trilogie   (4)
 

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(44)

105 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

love, erbe, spannend, jugendbuch, spannend;

Alera - Geliebter Feind

Cayla Kluver , Henriette Zeltner
Flexibler Einband: 555 Seiten
Erschienen bei Piper, 06.10.2011
ISBN 9783492268394
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags: fantasy, jugendbuch, trilogie   (3)
 

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(15)

43 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

magie, jugendbuch, fantasy, zauberer, der drache

Das Vermächtnis der Zauberer

Cinda Williams Chima , Hans Link
Flexibler Einband: 510 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.03.2015
ISBN 9783442269716
Genre: Fantasy

Rezension:

Bei dem Gedanken daran, dass Magie und Realität in diesem Buch mehr miteinander verschmelzen wie nie zuvor, machte mich ein klein wenig skeptisch. Für mich gehören diese beiden Dinge nicht unbedingt zusammen - wenn man mal Harry Potter außen vor lässt.
Bei diesen niedrigen Erwartungen konnte ich nicht enttäuscht werden und das wurde ich auch nicht. Eher im Gegenteil. Ich wurde wirklich überrascht, wie gut das doch zusammen passt, denn das Buch hat mir wirklich gut gefallen.

Die Geschichte ist zum größten Teil so geschrieben, dass man Seph folgt. Das hat mir wirklich gut gefallen, da man so seine Entwicklung auf diese Weise wohl am besten verfolgen kann. Und genau darum geht es ja in der Geschichte. Außerdem wird so auch Spannung aufgebaut, da dem Leser nicht gleich alles verraten wird.
Was zusätzlich auch noch für Spannung sorgt, sind kleine Einschnitte in der Geschichte, in denen man nicht Seph sondern einem der anderen Charakteren folgt. Diese sind so kurz, dass sie über das Weiterkommen der Geschichte nichts verraten und doch verraten sie, dass etwas im Hintergrund lauert, von dem Seph nichts ahnt. Das ist definitiv etwas, das mich am Lesen gehalten hat, da diese Abschnitte wirklich gut platziert wurden.

Die Idee der Geschichte, in der Schule die Wurzel allen Übels zu platzieren, ist sicher nicht die neuste Idee, und doch ist sie gut umgesetzt und das in einer anderen Weise als je zuvor.

Die Charakteren sind gut aufgebaut und alle haben ihre Geheimnisse, die im Laufe der Geschichte nach und nach ans Licht kommen - oder auch nicht. Es war alles sehr schlüssig aufgebaut, sodass man allen Handlungssträngen gut folgen konnte und der Leser auch weiß, warum ein Charakter so handelt, wie er es nun einmal tut.

Alles in Allem ein tolles Buch, welches viel Spannung und eine tolle Geschichte bietet. 5 von 5 Sterne.

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Tags: fantasy, jugendbuch   (2)
 

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223 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

zeitreise, liebe, zeitreisen, vergangenheit, kim kestner

Zeitrausch - Spiel der Zukunft

Kim Kestner
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 05.06.2014
ISBN 9783646600599
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Von diesem Buch erwarte ich, dass es an das erste der Serie nahtlos anschließt und die Geschichte weitererzählt. Es sollte ebenfalls ein spannendes Fantasyabenteuer sein, in dem man sich nie zu sicher sein sollte, über das, was als nächstes passiert.
Genauso ist es auch gekommen. Man kann sich nie wirklich auf das verlassen, was man an Vermutungen über das, was als nächstes passiert, hat. Es kommt immer ein kleines bisschen oder auch ein großes bisschen anders. So macht es wirklich Spaß, immer weiter zu lesen.

Der Schreibstil ist sehr lebendig und er passt zur Geschwindigkeit der Geschichte. Die Beschreibungen von Umgebungen und Tätigkeiten sind sehr detailverliebt beschrieben, sodass man als Leser sich sehr gut in Situationen hineinversetzten kann. Man ist also nicht nur dabei, sondern gleich mitten drin.

Die Geschichte ist aus der Sicht von Alison erzählt, was manchmal ein wenig langweilig wird, da man als Leser das Gefühl bekommt, dass andere Personen spannendere Geschichten zu erzählen haben. Vielleicht kommt einem das aber auch nur so vor, weil Alison ständig das Gefühl hat, dass ihr Dinge vorenthalten werden und sie diesen auf den Grund gehen möchte. Dadurch kommt man sich als Leser auch hintergangen vor.
Eine andere Sache ist die mit den vielen Realitäten. Alison verbringt in diesem Buch ziemlich viel Zeit damit, sich selbst leid zu tun, da sie glaubt in der falschen Realität zu sein und die Dinge nicht so passieren würden, wie sie es sich erträumt hat. Das macht gerade den ersten Teil des Buches langatmig und teils auch langweilig.

Dadurch, dass die Geschichte aus der Sicht von Alison erzählt wird, ist es schwer andere Charakteren einzuschätzen. Man bekommt sie eben immer nur aus der Sicht von ihr beschrieben und ein Nachteil daran ist, dass Alison von jedem einen Hinterhalt erwartet.

Mittlerweile stehe ich dem Thema Zeitreisen nicht mehr ganz so skeptisch gegenüber wie noch am Anfang der Serie. Ich habe mich an diese Weise der Zeitreise gewöhnt und bin durchaus bereit, noch mehr zu diesem Thema zu lesen. Noch habe ich aber auch noch den dritten Teil dieser Serie vor mir.

Alles in allem war das Buch gut und actionreich mit vielen Wendungen, die man als Leser nicht erwartet. Leider hat es aber auch einige Mängel, was die Geschichte nicht mehr ganz so gut macht. Daher gibt es nur 4 von 5 Sterne.

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Tags: fantasy, jugendbuch, trilogie   (3)
 

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liebe, ozean, meerjungfrau, freundschaft, pazifik

Wenn Ozeane weinen

Ben Bennett
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 11.05.2015
ISBN 9783956491801
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich liebe den Ozean. Meine Erwartungen an dieses Buch waren also hoch. Ich wollte  das Salz auf den Lippen schmecken und den Wind im Gesicht spüren. Meine Erwartungen dahingehend wurden auch tatsächlich erfüllt. Dank eines Schreibstils, der einen nicht nur an der Geschichte teilhaben lässt, sondern einen direkt reinzieht, konnte man das Meer praktisch vor sich sehen und die Trockheit der Wüste um sich herum fühlen.
Der Schreibstil bekommt von mir also schon mal volle Punktzahl. Ich bin wirklich hin und weg von diesem.

Die gesamte Geschichte ist aus der Sicht von Amber erzählt. Diese geht von der Erzählung gern ins Detail und holt auch mal aus der Vergangenheit aus. Das ist manchmal wirklich hilfreich und hilft dabei, sich noch weiter in die Geschichte hineinversetzten zu können. In anderen Momenten, in denen man wissen möchte, wie die Geschichte weiter geht, nervt es dann ziemlich, dass das Geschehen eine solch ausschweifende Einleitung braucht.
Ein weiterer negativer Punkt an der Wahl alles aus Ambers Sicht zu schreiben, ist dass man als Leser bei einigen Handlungssträngen nicht dabei ist. Wichtig für das Vorankommen der Geschichte ist es nicht, aber in einigen Fällen hatte ich das Gefühl, dass es sehr interessant hätte werden können.

Die Charakteren sind wirklich hübsch gemacht und sehr durchdacht. Man konnte sich eigentlich jeden von ihnen sehr gut vorstellen - sowohl äußerlich als auch charakterlich. Natürlich hat man hier nur die Beschreibung Ambers bekommen, doch man konnte sich ein sehr genaues Bild der Menschen des Buches machen.

Die Idee für die Geschichte war sicher nicht neu. Trotzdem sucht sie so umgesetzt sicher noch ihresgleichen. Ich habe es wirklich genossen sie zu lesen und jede Wendung und Kurve mitzunehmen, die es zu nehmen galt.

Toller Schreibstil in Kombination mit einer tollen Geschichte, ist definitiv eine sehr gute Zusammenstellung. Ganz perfekt war es leider nicht, daher muss ich einen Stern abziehen und vergebe 4 von 5 Sternen.

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Tags: liebe, meer, meerjungfrau, romanze   (4)
 

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liebe, zeitreise, zukunft, vergangenheit, zeitreisen

Zeitrausch - Spiel der Vergangenheit

Kim Kestner
E-Buch Text: 287 Seiten
Erschienen bei Impress, 06.03.2014
ISBN 9783646600506
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Erwartungen an dieses Buch waren, einen spannenden Fantasyroman zu lesen. Genau das habe ich auch bekommen. Ich habe es genossen, mal ein richtiges gutes Abenteuer mitzuerleben. Alles in allem was es sogar besser, als ich erwartet habe. Das Thema Zeitreisen stehe ich nämlich immer eher skeptisch gegenüber. Doch in diesem Buch wurde das Thema sehr gut umgesetzt.

Der Schreibstil ist sehr aktiv, sodass man sich sehr schnell in die Geschichte hineingerissen fühlt und auch alles serh aktiv miterlebt.

Die Charakteren waren gut durchdacht und sehr facettenreich. Man konnte sich sehr gut in Alison hineinversetzen und so war es auch kein Problem die Geschichte aus ihren Augen mitzuerleben.

Die Idee der Geschichte war für mich eine völlig neue, auch wenn ich wie bereits erwähnt, Zeitreisen eine gewisse Skepsis entgegen bringe.

Insgesamt fand ich die Geschichte einfach nur toll und freue mich schon auf den nächsten Band der Reihe. Ich vergebe also 5 von 5 Sternen.

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thriller, identitätssuche, liebe, kolumbien, angela planert

¿Identität?: Sehnsucht und Vergessen

Angela Planert
Flexibler Einband: 724 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 22.01.2014
ISBN 9781495298943
Genre: Sonstiges

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Tags: kolumbien, liebe, thriller   (3)
 

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liebe, freundschaft, homosexualität, john green, musical

Will & Will

John Green , David Levithan , Bernadette Ott
Fester Einband: 378 Seiten
Erschienen bei cbt, 26.03.2012
ISBN 9783570161036
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, habe ich eine Geschichte über Freundschaft mit Humor und Romantik erwartet. In gewisser Weise ist es das auch geworden. Zumindest die Romantik ist dabei und auch die Freundschaft kommt nicht zu kurz, auch wenn sie in etwas anderer Form kommt, als vermutet. Die Stimmung ist aber eher melancholisch als humorvoll.

Die Kapitel sind so angeordnet, dass die Erzählungen von dem einen Will Grayson sich mit den Erzählungen des anderen Will Grayson abwechseln. So bekommt man von beiden Personen gleich viel mit. Das ist eine gute Lösung, wie ich finde.

Die Idee der Geschichte, zwei völlig verschiedene Jungen, die nur den Namen teilen, aufeinander treffen zu lassen, finde ich ganz ansprechend. Von der Umsetzung bin ich allerdings nicht angetan. So geht es die meiste Zeit um das Leben von Tiny Cooper. Dieser scheint sich sowohl in dem Leben des einen als auch im Leben des anderen Will zu einer der Hauptrollen zu entwickeln. Etwas was für mich sich mit der von mir erwarteten Storyline überhaupt nicht deckt und was in meinen Augen auch dem Titel des Buches nicht gerecht wird.

Was den Schreibstil angeht, bin ich etwas enttäuscht. Zumindest was den Schreibstil von den Kapiteln mit den geraden Nummern angeht. Die mit den ungeraden Nummern sind um eines besser formuliert, obwohl auch hier noch zwischendurch der ein oder andere Stolperstein wartet. Diese schiebe ich allerdings auf die Übersetzung.
Im Allgemeinen finde ich es aber eine sehr gute Idee für die so unterschiedlichen Menschen auch verschiedene Schreibstile zu verwenden.

Die Charakteren sind gut beschrieben. Alle von ihnen haben eine Beschreibung des Äußeren und zumindest in Teilen auch eine Vergangenheit und einen Charakter. Alles Beschriebene ist dabei sehr subjektiv gehalten, da es eben aus der Sicht von einem der beiden Wills beschrieben wird. Das macht es aber vielleicht auch erst sympatisch.

Mit der Idee für diese Geschichte hätte es ein gutes Buch werden können, leider hat es aus meiner Sicht sehr viele Mängel, daher vergebe ich 2 von 5 Sterne.

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philippe, paris, josie, liebe, nico

An einem Tag in Paris

Ellen Sussman , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.12.2014
ISBN 9783442384068
Genre: Liebesromane

Rezension:

Gekauft habe ich dieses Buch, weil mir die Geschichte, wie die  Autorin auf die Idee für die Geschichte gekommen ist. Von daher hatte ich eigentlich keine große Erwartungen an dieses Buch. Ich bin einfach davon ausgegangen, dass es sich um ein nettes Buch handelt, das Spaß macht gelesen zu werden. Und genau das ist es auch: ein tolles Buch für zwischendurch.

Aufgebaut ist das ganze Buch in fünf Teile. Der erste und der letzte Teil befassen sich mit den drei Privatlehrern wie sie sich am Morgen und am Abend des Tages in einem Café treffen. Der zweite Teil dann befasst sich mit Josie und Nico, der dritte mit Philippe und Riley und schließlich der vierte mit Chantal und Jeremy. Diese Einteilung hat mir sehr gut gefallen, da es so wirkt, als wären es völlig verschiedene Geschichten, allerdings treffen sie am Ende doch alle zusammen.
Was mir an diesem Stil allerdings nicht so gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass es innerhalb der doch recht langen Teile keine Kapitel gab. Das machte es doch recht langatmig. Vor allem der zweite Teil, in dem es um Nico und Josie geht, hätte durch eine Einteilung von Kapiteln um einiges lockerer werden können.

Die Idee der Geschichte fand ich wirklich toll. Schließlich habe ich mir das Buch eigentlich auch nur wegen dieser gekauft.
Auch vom Schreibstil her war es gut zu lesen.

Die Charakteren waren ein wahrer Genuss. Sie sind toll ausgearbeitet und man fühlt sich jedem von ihnen sofort verbunden. Jeder von ihnen hat eine Hintergrundgeschichte, die in diesem Buch auch sehr gut thematisiert wird. Sollte ich nur die Charakteren bewerten, würde ich sagen, ein echtes Meisterwerk.

Ein tolles Buch für zwischendurch, welches wirklich Spaß macht zu lesen. 4 von 5 Sternen.

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liebe, nanny, forever by ullstein, sie dürfen die nanny jetzt küssen, alexandra görner

Sie dürfen die Nanny jetzt küssen

Alexandra Görner
E-Buch Text: 182 Seiten
Erschienen bei Forever, 07.01.2015
ISBN 9783958180208
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Erwartungen an das Buch waren, dass es sich im einen normalen Frauenroman handelt. Darin geht es um ein Mädchen, das einen Jungen kennenlernt, sich verliebt, einige Turbulenzen erlebt und am Ende den Jungen doch noch bekommt. Die übliche Geschichte eben.
Der Prolog hat mich nach den Erwartungen wirklich überrascht. Er war wirklich sehr traurig und hat schon zu Tränen gerührt. In diesem wird nämlich die Stimmung kurz nach Sams Beerdigung beschrieben. Dass das so ein fröhlicher Freche Frauen Roman werden sollte, konnte ich gar nicht glauben.
Dann aber begann das erste Kapitel mit der eigentlichen Geschichte, welche drei Jahre nach dem Prolog stattfindet. Dieses entsprach dann wieder genau dem, was ich von der Geschichte erwartet habe.

Die Idee für die Geschichte, einen Witwer und die Nanny zusammenzuführen, ist sicher nicht neu, allerdings ist es in diesem Buch gut umgesetzt. Trotzdem weist die Umsetzung ein paar Mängel auf.

Es wird sehr lange auf das Ende hingearbeitet. Das Ende selbst ist aber doch sehr schnell vorbei. Ich möchte an dieser Stelle nicht in den Spoilerbereich hineinkommen, weshalb eine genaue Analyse der Situation nicht stattfinden kann. Es sei allerdings so viel gesagt, dass ich eine andere Reaktion von einer der beteiligen Personen erwartet hätte. Es kommt mir sinnvoller vor, nachdem man diese Person im Laufe des Buches einfach anders kennen gelernt hat.

Leider hat das Buch keinen sehr ansprechenden Schreibstil. Ich hatte das Gefühl, dass alles immer gleich klang, weil verschiedene Ausdrucksweisen ständig wiederholt wurden. Das hat das Lesen doch etwas langweilig gemacht. Was hingegen sehr gut war, war die gesamte Perspektive des Buches. Es wird immer abwechselnd aus der Sicht von Pippa und Luke geschrieben. Als Leser hat man so einen sehr guten Überblick über das Geschehen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es eine gute Story ist. Mehr allerdings auch nicht. Alles in allem gibt es einfach zu viele Mängel und die doch ziemliche Vorhersehbarkeit, wo die Story enden wird, wirken sich nicht gerade positiv aus. Deshalb vergebe ich 3 von 5 Sternen.

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jugendbuch, liebe, nikki, mythologie, ebook

Ewiglich die Sehnsucht

Brodi Ashton
E-Buch Text: 340 Seiten
Erschienen bei Oetinger Verlag, 28.06.2012
ISBN 9783862740055
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als ich mir das Buch geholt habe, habe ich bereits einiges darüber gehört. Allerdings waren die Meinungen nur positiv. Deshalb habe ich mich auch entschieden, dieses Buch selbst zu lesen. Entsprechend hoch waren auch meine Erwartungen, dass es eine Geschichte ist, bei der man wunderbar mitfiebern kann. Leider wurde ich ziemlich enttäuscht.

Die generelle Idee, eine Geschichte aus der alten Mythologie in die moderne Welt zu versetzten, fand ich sehr gut. Auch dass der Wunsch der Menschen nach dem ewigen Leben eine große Rolle spielt, war an sich eine gute Idee. Leider fand ich die Kombination aus den beiden nicht so gelungen. Vielleicht lag es aber auch an dem Ort für das ewige Leben und die Umstände, unter welchen es sich gestaltet.

Die vielen Zeitsprünge fand ich etwas irritierend, auch wenn sie immer gut als solche gekennzeichnet waren. Außerdem gab es immer eine gute Erklärung für sie und trotzdem haben sie mich mehr genervt als genützt.

Die Charakteren waren nicht schlecht. Sie hatten genügend Tiefe, um die Story tragen zu können. Mehr war da aber auch nicht. So richtig viel konnte ich mit der Hauptperson nicht anfangen. Ich fand der Charakter ist nicht ganz rund.

Leider hat es mir nicht gefallen und ich fand es wirklich schwer, einen guten Punkt zu finden. Da ich aber wirklich bis zum Schluss durchgehalten habe und es zwischenzeitlich es Anflüge von Spannung hatte, gebe ich 2 von 5 Sterne.
Den Rest der Trilogie werde ich jetzt wohl nicht lesen, da der Auftakt dazu mir eben nicht gefallen hat.

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paris, liebe, revenants, fantasy, vincent

Von der Nacht verzaubert

Amy Plum , Ulrike Brauns
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Loewe, 26.03.2012
ISBN 9783785570425
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Erwartungen an dieses Buch waren, dass es ein tolles Fantasy-Abenteuer in der Kulisse von Paris ist. Die Liebesgeschichte habe ich nicht so sehr im Fokus gesehen, obwohl ich natürlich wusste, dass sie auch existierte.

Etwas enttäuscht war ich dann, dass doch eher die Liebesgeschichte im Vordergrund stand. Die Sache mit den Revenants klang trotzdem wirklich interessant. Was mich an der ganzen Geschichte aber am meisten gestört hat, war die Tatsache, dass Vincent und Kate anscheinend eine ganz spezielle Verbindung zueinander haben. Durch diese können sie Dinge tun, die bis zu dem Zeitpunkt als unmöglich angesehen wurden. Sowas mag ich überhaupt nicht. Wenn etwas als unmöglich gilt, sollte das auch so bleiben und nicht sich auf wundersame Weise ändern. Das ist auch der Hauptgrund, weshalb das Buch von mir keine gute Bewertung erhalten hat.



Die Charakteren in dem Buch fand ich ansich wirklich gut. Bis auf die Geschichte mit der speziellen Verbindung habe ich da nichts zu bemäckeln. Man kann sich in die einzelnen Charakteren gut hineinversetzen und versteht im Großen und Ganzen auch die Motivationen hinter den Handlungen.

Die Geschichte an sich fand ich leider etwas zu oberflächlich.

Der Anfang mit dem Trauern um die Eltern fand ich etwas zu lang und ermüdent. Natürlich ist es schrecklich, wenn man seine Eltern verliert und man hat auch jedes Recht auf eine Trauerphase, nur in einem Buch, in dem es nicht um diese Trauer geht, sollte sie meiner Meinung nach nicht so viel Platz wegnehmen.

Ansonsten bekommt man als Leser eigentlich nur wenig Eindruck von dem, was vor sich geht. So weiß man bis kurz vor Schluss eigentlich nicht, ob es irgendwann einmal spannend werden würde oder eben nicht. Aus dem Grund war ich zwischendurch wirklich versucht das Buch einfach beiseite zu legen und etwas anderes zu lesen. Ein bisschen Spannung kommt zum Schluss tatsächlich noch mal auf. Das ist der gute Punkt.



Leider hat es mir nicht so ganz gafallen. Die Charakteren waren bis auf einige Mängel gut, aber von der Geschichte her, war es nicht meins. Deshalb vergebe ich an dieser Stelle nur 2 von 5 Punkten. Die beiden anderen Bücher, die noch zu der Reihe gehören, werde ich aus genau dem Grund wohl nicht lesen.

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