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60 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

insel, liebe, shearwater island, extrem ärgerlich und langweilig, verrat

Die Frau von Shearwater Island

Magali Robathan , Maja Ueberle-Pfaff
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 08.08.2014
ISBN 9783471350980
Genre: Romane

Rezension:  
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(70)

153 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 9 Rezensionen

liebe, musikbranche, liebesroman, hamburg, anne hertz

Wunschkonzert

Anne Hertz
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.02.2013
ISBN 9783426507223
Genre: Romane

Rezension:

Erwartet habe ich eine romantische und witzige Geschichte, wie ich es von Anne Hertz gewohnt bin. Außerdem habe ich erwartet, dass man das Ende nicht unbedingt vorhersehen kann.
Genau das bekommt man von diesem Buch auch geboten. Es ist witzig geschrieben und enthält eine teils wirklich romantische Handlung. Auch das Ende kann man nicht unbedingt vorhersehen, da Stella in ihrem Leben vor eine große Herausforderung gestellt wird. Außerdem werden nicht nur ein, sondern gleich zwei Männer auf den Hauptcharakter losgelassen.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Stella erzählt. Auf diese Weise bekommt der Leser einen guten Eindruck von ihr, ihrem Charakter und ihrer Motivation. Außerdem bekommt der Leser so die Geschichte und all ihre Handlungen aus erster Hand mit. Das finde ich immer eine gute Wahl, da man so nicht auf Überraschungen vorbereitet wird und das Buch spannend bleibt. Das Problem an dieser Erzählperspektive war in diesem Falle allerdings, dass ich mich mit Stella nicht wirklich anfreunden konnte. Ich finde, sie war zwischenzeitlich ein bisschen weinerlich, kompliziert oder hat absolut überreagiert.
Die Charakteren sind - soweit feststellbar - sehr gut ausgearbeitet und haben eine Motivation, der sie folgen.

Die Idee für die Geschichte ist toll, da die Angst den Job zu verlieren - denke ich - eine sehr universelle ist. Auch die Sache, dass es zwei Männer gibt, zu denen Stella sich hingezogen fühlt, hat mir gefallen.
Der Schreibstil ist witzig und leicht. Es macht Spaß, weiterzulesen. Ich konnte das Buch kaum weglegen, um etwas anderes zu machen. Die Balance zwischen Dialog und Erzählung ist gut.

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(79)

105 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 73 Rezensionen

irland, liebe, herzmuscheln, neuanfang, elaine winter

Herzmuscheln

Elaine Winter
E-Buch Text: 268 Seiten
Erschienen bei beHEARTBEAT by Bastei Entertainment, 01.09.2017
ISBN 9783732542208
Genre: Liebesromane

Rezension:

Von dem Buch Herzmuscheln habe ich erwartet und sogar befürchtet, dass es sich um einen typischen Liebesroman handelt. Das war es dann aber gar nicht. Ich hatte vielmehr das Gefühl, dass die Liebesgeschichte eine eher untergeordnete Rolle spielt. Vielmehr geht es um die Selbstfindung, darum seinen Träumen zu folgen und diese nicht einfach aufzugeben. Es geht darum, den Mut zu haben, die Dinge jetzt anzugehen und nicht zu warten, bis es vielleicht zu spät ist. Das finde ich eine wirklich schöne Lehre, die man aus diesem Buch ziehen kann.

Die Erzählperspektive verfolgt Kyla, Rupert und Ryan. Während ich es durchaus verstehen kann, dass sowohl Kyla als auch Ryan verfolgt werden (sie sind schließlich die Hauptcharakteren), kann ich mir den Sinn aus der Sicht von Rupert nicht erklären. Nichtsdestotrotz glaube ich, dass es eine ganz gute Idee war, diese Perspektive für das Buch zu wählen. So bekommt der Leser einen Eindruck, wie die Gefühlswelt der einzelnen Charakteren aussieht – und diese ist auch wirklich sehr genau beschrieben.
Die Charakteren – nicht nur die, aus dessen Perspektive geschrieben wurde – sind sehr gut ausgearbeitet. Jeder von ihnen hat eine Vergangenheit und eine Motivation hinter ihren Handlungen.

Die Idee für die Geschichte ist einfach toll. Wer träumt nicht von einem Haus an der irischen Atlantikküste? Besonders angesprochen hat mich, dass alle Langzeitgäste in dem Cottage mit einem Problem dort angekommen sind und völlig verändert wieder abreisen. Eine therapeutische Wirkung des Aufenthaltes dort. Das braucht, glaube ich, jeder irgendwann mal.
Der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Er weist die richtige Balance aus Dialog und Erzählung auf. Die Umgebungsbeschreibungen laden zum Träumen ein – oder dazu gleich die Koffer zu packen. Die Beschreibung von Gefühlen, reißt den Leser mit und lässt ihn sich fühlen, als wäre dabei.

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Tags: connemara, irland, liebe   (3)
 

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(62)

96 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 62 Rezensionen

football, liora blake, liebe, grand valley, fair catch

Fair Catch: Roman (Grand-Valley 1)

Liora Blake
E-Buch Text
Erschienen bei Forever, 04.09.2017
ISBN 9783958181816
Genre: Liebesromane

Rezension:

Von diesem Buch habe ich erwartet, dass es wie ein typischer Frauenroman ist. Das bedeutet, dass ein Mann oder eine Frau (oder sogar beide) mit einem Problem konfrontiert wird, sie treffen sich manchmal bevor das Problem auftaucht, allerdings meist erst nachdem das Problem schon da ist. Und nach einigen Schwierigkeiten finden sie dann doch zusammen. Zum Teil ist das auch tatsächlich eingetreten, allerdings hatte ich auch das Gefühl, dass es zum Teil eben auch anderes war.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Cooper und Whitney erzählt. Dabei wechselt sich die Sicht beinahe in jedem Kapitel ab. Das gefällt mir sehr gut, da man so einen genauen Eindruck von beiden Charakteren, deren Hintergrund und deren Motivationen bekommt. Als Leser ist man also mitten in der Geschichte drin.
Die Charakteren sind sehr gut ausgearbeitet. So haben sie alle eine Vergangenheit, durch die sie sich zu dem entwickelt haben, was in dem Roman zu lesen ist.

Die Idee zu der Gesichte finde ich gut.
Mir hat besonders gut gefallen, dass dieses Buch mit zwei einzelnen Geschichten anfängt und es dann erst später zu einer zusammenfließt.
Der Schreibstil gefällt mir. Er hat eine gute Balance zwischen Dialog und der Erzählung. Außerdem kann er die Gefühle der Charakteren dem Leser sehr gut vermitteln.

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Tags: äpfel, farm, farmer, football, footballspieler, liebe, obstanbau, verlieben   (8)
 

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(122)

246 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 25 Rezensionen

hollywood, becky bloomwood, shopaholic, becky, shopping

Shopaholic in Hollywood

Sophie Kinsella , Jörn Ingwersen
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.01.2015
ISBN 9783442479870
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Erwartungen an dieses Buch haben sich auf meine Erfahrungen mit den anderen Büchern der Reihe gestützt. Also bin ich davon ausgegangen, dass es in diesem Buch um ein bisschen Spannung, ein bisschen Liebe, ganz viel Chaos und natürlich ums Shoppen geht. Eigentlich war ich mir noch nie bei einem Buch so sicher, dass meine Erwartungen erfüllt werden würden, wie bei diesem Teil der Shopaholic Reihe. Becky würde mich nicht enttäuschen.
Und genauso war es auch. Die Spannung zeigte sich dadurch, dass ständig neue Situationen auf Becky und die Menschen um sie herum einstürmen, was jedes Mal ein absolutes Chaos mit sich bringt und Beckys Versuche der Minderung manchmal nur noch mehr Chaos mit sich bringen. Trotzdem wird sie von ihrer Familie und ihren Freunden geliebt und diese stehen auch immer hinter ihren Aktionen und Plänen – also zumindest mehr oder weniger. Außerdem wäre dies gar kein Shopaholic-Roman, wenn es nicht auch ums Shoppen gehen würde, nicht wahr? 

Die Geschichte wird aus der Sicht von Becky erzählt. Auf diese Weise ist der Leser immer bei all ihren verrückten Ideen, ihren Erfolgen und ihren unweigerlichen Misserfolgen und Missgeschicken dabei. Es ist einfach sich in diesen Charakter einzufühlen, was einem das Gefühl gibt tatsächlich mitten in der Handlung zu sein. (Es kann natürlich sein, dass diese einfache Identifizierung mit Rebecca daher kommt, dass ich alle Bände der Shopaholic-Reihe gelesen und geliebt habe.)
Alle anderen Charakteren sind gut beschrieben – allerdings eben aus der Sicht von Becky und die hat manchmal einen sehr verschleierten Blick auf die Menschen. Sie haben alle eine Hintergrundgeschichte, die während der Geschichte oder auch schon in einem der vorhergegangen Teile der Reihe zu sehen war. 

Die Idee zu der Geschichte finde ich sie gut. Sie passt perfekt in die Reihe rein und so nimmt man die Handlung gern an.
Der Schreibstil ist toll – so wie man es von Sophie Kinsella gewohnt ist. Es ist eine tolle Balance zwischen Dialog, Gedanken und Erzählung.

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

identitätsverlust, gesellschaftskritik, neue wel, zweiklassengesellschaft, liebe

Löwenherz: Die Suche nach der Wahrheit

Stefanie Ehrlich
E-Buch Text
Erschienen bei null, 19.11.2016
ISBN B01N668UN3
Genre: Fantasy

Rezension:

Erwartet habe ich von diesem Buch, dass es mich in eine Welt voller Spannung reißt und ein bisschen Abenteuer dabei ist.
Das konnte das Buch definitiv auch erfüllen. Der Leser wird mitten in die Geschichte geschmissen und muss sich dort mit dem Hauptcharakter zusammen zurecht finden. Das ist ein ziemliches Abenteuer. Die Spannung kommt und geht immer mal wieder. Zwischendurch wird es dann leider auch recht langatmig und man hat das Gefühl, dass die Handlung einfach nicht weiter geht. Das war schon sehr schade.

In den meisten Kapiteln wird Leo verfolgt. Das macht durchaus Sinn, da sie schließlich der Hauptcharakter ist. Der Charakter ist gut ausgearbeitet, hat also eine Vergangenheit und ihre Motivation. Da der Leser noch nichts von der Welt weiß, in der das Buch spielt, und auch Leo gerade darin erwacht, kann man mit ihr gemeinsam die Welt entdecken.
Ein paar andere Kapitel folgen anderen Charakteren. Das fand ich mehr verwirrend als hilfreich, da es sich dabei im Charakteren handelt, die vorher nur kurz oder gar nicht erwähnt wurden. Aufgrund dessen denke ich, dass man diese Mini-Kapitel auch hätte weglassen können.

Die Idee für die Geschichte finde ich wirklich toll. Es war mal ein Fantasyroman so ganz anders als die anderen und zur selben Zeit war es doch so gleich. Die Idee die Menschen in Luft- und Erdmenschen einzuteilen, hat mir dabei besonders gefallen.
Der Schreibstil hat mir gefallen. Er lässt sich sehr gut lesen und zwischen Erzählung und Dialog ist es ziemlich ausgeglichen. An der ein oder anderen Stelle gibt es aufgrund von Rechtschreibfehlern noch Optimierungsbedarf.

Die Idee für die Geschichte ist toll. An der Umsetzung hapert es noch etwas. Für den Auftakt der Reihe ist es aber schon mal gut und ich bin gespannt wie es weiter geht. 3 von 5 Sternen.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

Labskaus ist Liebe: oder Omas Briefe aus dem Jenseits

Lieke van der Linden
E-Buch Text: 157 Seiten
Erschienen bei null, 16.12.2016
ISBN B01MRLWBZL
Genre: Sonstiges

Rezension:

Als ich den Titel das erste Mal gelesen habe, hatte ich ehrlich gesagt, schon die Befürchtung, dass dies das erste Buch wird, dass ich nicht ganz fertig lese. Ich war also mehr als skeptisch. Dann hat mich aber die Neugier gepackt und ich wurde auch belohnt: so schlimm wie befürchtet, war es nicht mal annähernd. Tatsächlich hat es mir recht gut gefallen. Kleinere Mängel gab es allerdings trotzdem. Ein kleines Lesevergnügen für Zwischendurch ist es allemal.

Die Geschichte wird aus der Sicht des Hauptcharakters Sarah erzählt. Das finde ich sehr gut, da man als Leser so die Chance bekommt ganz in die Geschichte einzutauchen und sie aus erster Hand mitzuerleben.
Den Charakter selbst finde ich ein bisschen schwer zu greifen. Ihr Aussehen wird beschrieben, doch was mich etwas irritiert hat, war ihr Alter. Das konnte ich nicht einschätzen, da ich in vielen Momenten das Gefühl hatte, dass der Charakter irgendwo Mitte Fünfzig ist und an anderen Stellen dachte ich, sie sei Anfang bis Mitte Zwanzig. Letzteres konnte ich aber ausschließen, da sie eine Tochter im Teenageralter hat. Das fand ich etwas schwierig. Auch Charakterzüge werden nicht richtig deutlich. Ich hatte das Gefühl, dass sie sehr willkürlich auf einige Situationen reagiert. Daher ist das Einfühlen in den Charakter wirklich schwer, was schade ist, da man mit Sarah das ganze Buch über eben zu tun hat.

Auch die anderen Personen, die in diesem Buch vorkommen, sind nicht ganz einfach zu verstehen. Ich hatte das Gefühl, dass sie eher oberflächlich beschrieben wurden. Nur sehr schwer ist herauszubekommen, warum sie so handeln, wie sie eben handeln. Auch hatte ich das Gefühl, dass für den Ausgang des Buches nicht alle Charakteren wichtig waren.

Die Idee zu der Geschichte, dass die Großmutter ihre Enkelin noch auf den ihrer Meinung rechten Weg bringen will, gefällt mir gut.
Der Schreibstil gefällt mir tatsächlich nicht ganz so gut. Ich finde ihn an einigen Stellen etwas holprig (leider fällt mir dafür kein anderes Wort ein). Außerdem fand ich ihn nicht emotional genug, wie er meiner Meinung nach bei einem solchen Thema sein sollte. Gegen Ende des Buches ist das allerdings besser geworden.
Die Balance zwischen Dialogen und Erzählung fand ich sehr gut.

Eine letzte Anmerkung habe ich auch noch: den Titel finde ich nicht ganz passend. Er ist ein wenig irreführend, da ich nicht finde, dass der Labskaus wichtig für die Geschichte ist. Auch finde ich, dass von der Großmutter zu wenige Briefe kommen, als dass sie einen Platz im Titel verdient hätten.

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Tags: briefe, liebe   (2)
 

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35 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

17.jh. hist. roman, 30jähriger krieg, hist. roman, englan, schirmer

Hinter den Augen der Welt

Tess Schirmer
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Querverlag, 27.02.2017
ISBN 9783896562524
Genre: Historische Romane

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Stand-In

Nike Mangold
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei epubli, 17.02.2017
ISBN 9783741893445
Genre: Romane

Rezension:

Erwartet habe ich von diesem Buch, dass die Geschichte witzig ist und eine Prise Liebe dabei ist – so habe ich zumindest den Klappentext verstanden.
Leider ist diese Erwartung nicht eingetreten. Es ist also weder witzig noch hat man irgendein Gefühl von Liebe. Zwar geht es unter anderem auch um die Liebe, allerdings kamen von diesen Emotionen beim Leser nichts an.

Die Geschichte wird immer abwechselnd von Joleen und Patrizia erzählt. Die Wahl war sehr gut. So bekommt der Leser einen Eindruck von beiden Seiten und bekommt mit, was gerade passiert.
Die Passagen sind immer nur wenige Seiten lang, bevor die Perspektive wieder wechselt. Das hat mir wirklich gut gefallen. So kann man auch während kurzen Bahnfahrten lesen, ohne dass man mitten im Kapitel aufhören muss.
Leider habe ich das Gefühl gehabt, dass die Charakteren nicht ganz ausgearbeitet sind. Bei Joleen hatte ich dieses Gefühl noch mehr als bei Patrizia. Das führte aber vor allem dazu, dass man sich mit keiner von beiden identifizieren konnte.

Inwieweit die anderen Charakteren ausgearbeitet sind, ist schwer zu sagen, da sie immer aus der Sicht von Joleen und Patrizia beschrieben werden.

Die Idee zu der Geschichte finde ich ganz gut. Zwar ist die Idee, einen Doppelgänger zu engagieren und dieser dann Schritt für Schritt das eigene Leben übernimmt, nichts neues, aber sicher noch nicht mit allen Facetten erzählt. Dass die Umsetzung in diesem Falle leider nicht ganz geglückt ist, ist eine andere andere Sache.
Der Schreibstil ist gut. Er enthält genau die richtige Balance zwischen Erzählung und Dialog. Allerdings gibt es immer wieder Rechtschreib- und Grammatikfehler, die den Lesefluss stoppen. Leider tauchen diese regelmäßig auf.

Bei dem Buch „Stand-In“ von Nike Mangold handelt es sich um eine tolle Idee für eine Geschichte. Aufgrund einer mangelhaften Umsetzung und nicht überzeugenden Charakteren, kann ich aber nur 2 von 5 Sternen geben.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

elementare, liebe, fantasie, band 2, phönix

Verzaubert 2: Gefährliche Freunde

Anna-Sophie Caspar
Flexibler Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.07.2017
ISBN 9783551300836
Genre: Fantasy

Rezension:

Da ich den ersten Band der Reihe bereits gelesen habe, wurden meine Erwartungen von den Erfahrungen aus diesem geprägt. Daher waren meine Erwartungen an diesen Band, dass es sich um eine spannende Fantasygeschichte handelt, die in Romantik eingepackt wurde.
Genau das war es auch tatsächlich. Die Spannung war immer präsent. Das lag vor allem daran, dass es ziemlich schnelle Wendungen gab und es lag auch daran, dass man als Leser ebenfalls die Charakteren nicht ganz einschätzen konnte und man dadurch im Dunkeln darüber war, wem Effie trauen kann und wem nicht. In einem Fall ist es allerdings vorhersehbar gewesen. Die Liebe von Effie und Eden ist eigentlich immer anwesend, aber niemals zu aufdringlich. Es ist eher ein stiller Begleiter, der einen durch das Buch leitet.

Die Geschichte folgt mit den Erzählungen dem Hauptcharakter Effie. Das ist eine wirklich gute Wahl, denn Effie ist noch sehr fremd in der Elementare-Welt. Genauso geht es dem Leser schließlich auch (selbst wenn man im ersten Band der Reihe schon mal Elementare-Luft schnuppern durfte.) Außerdem ist der Charakter sehr gut ausgearbeitet. Sie hat eine Vergangenheit und Motivation, die auch für den Leser gut nachvollziehbar sind. Durch all diese Punkte kann man sich sehr gut mit Effie identifizieren und erlebt die Geschichte aus erster Hand mit.

Die Idee der Geschichte finde ich nach wie vor gut. Die Sache mit den Elementaren habe ich zuvor auch noch nie gelesen.
Den Schreibstil der Autorin finde ich wunderbar. Er ist angenehm zu lesen und ist ausgeglichen, was die Gewichtung von Dialog und Erzählungen angeht.

Dem zweiten Band der Verzaubert-Reihe gebe ich 5 von 5 Sternen. Eine tolle Umsetzung der Idee und ein Hauptcharakter, mit dem man sich gut identifizieren kann, haben da definitiv geholfen.

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Tags: band 2, elementare, liebe, phoenix   (4)
 

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

fantas, fantasy

Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung

Michael Karner
E-Buch Text: 297 Seiten
Erschienen bei null, 01.05.2017
ISBN B071DN6X5G
Genre: Sonstiges

Rezension:

Im Klappentext dieses Buches wird angekündigt, dass es sich um ein Epic-Fantasy-Abenteuer handelt. Dieses habe ich dann natürlich auch erwartet und soviel kann ich sagen: enttäuscht wird man dabei nicht. Die Idee für die Geschichte hat mich wirklich begeistert. Die Flucht beziehungsweise Verfolgung, die durch die Welt dieses Buches führt und dabei immer mehr der vielen Fragen beantwortet, während neue aufgeworfen werden, hat mich durchaus angesprochen. Leider hat mich die Umsetzung dieser grundlegend guten Idee nicht überzeugen können.

Das Buch wird aus der Sicht von Ducante, dem Monsterjäger, erzählt. Ich mag diese Perspektive eigentlich gern. In diesem Falle erscheint es mir allerdings nicht die richtige Wahl zu sein. Es ist etwas unpersönlich, so als sei der Charakter gar nicht wirklich in der Erzählung drin. Gefühle und Wahrnehmungen dieses Charakters scheinen nicht zu existieren. Außerdem erfährt man von dem Charakter und dessen Motivation nicht so viel, wie man sich das von dieser Erzählperspektive vielleicht wünscht. So ist mir immer noch nicht klar, was der Charakter eigentlich im Palast wollte, außer die Prinzessin da raus holen. Warum ist es Monsterjäger, wenn er eigentlich Prinzessinnen rettet? Vielleicht geht das aber auch nur mir so und ich habe es schlichtweg überlesen.
Aufgrund der nicht ganz geglückten Wahl der Erzählperspektive konnte ich mich nicht gut mit einem der Charakteren identifizieren. Das hat das Leseerlebnis ziemlich beeinträchtigt und man fühlt sich als Leser von der Geschichte nicht ganz mitgenommen.

Die anderen Charakteren sind gut ausgearbeitet. Da man sie nur aus der Sicht von Ducante wahrnimmt, ist mit Recht natürlich nicht mehr über sie bekannt, als sie dem Hauptcharakter als Informationen über sich gewähren.

Es gibt viele Kapitel, was ich erst einmal gut finde. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass diese sehr willkürlich sind. Ein Kapitel endet und ohne eine eine Unterbrechung geht es im nächsten Kapitel mit dem nächsten Satz weiter oder eine Handlung beziehungsweise eine Szene wird über mehrere Kapitel geführt. Das hat etwas gestört, da ich von einem neuen Kapitel einen neuen Teil der Handlung erwarte und nicht die Fortführung dessen, was schon die ganze Zeit passiert.
Zwischenzeitlich springt es dann auch noch von einer Tätigkeit zur nächsten. Das ist wirklich etwas plötzlich, wenn man innerhalb eines Absatzes irgendwo völlig anders ist. Andere Szenen sind ein bisschen langatmig. Eine bessere Balance im Tempo wäre schön.
Stilistisch gesehen sind das Dinge, die mich wirklich gestört haben. Der Schreibstil hingegen ist wirklich gut.

Dieses Buch von einem ziemlichen Auf und Ab zwischen wirklich spannend und langweilig beziehungsweise langatmig bestimmt. Da hätte ich mir einfach eine bessere Balance gewünscht. Da es ansonsten auch noch einige Mängel aufweist, kann ich an dieser Stelle nur 2 von 5 Sternen geben.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

gedichte, illustrationen, bt, lebensgefühl, rezension

Quarter Life Poetry

Samantha Jayne , Anna Hickmann , Wiebke Vogt
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei btb, 13.06.2017
ISBN 9783442715374
Genre: Gedichte und Drama

Rezension:

In der Einleitung wird empfohlen, dieses Buch auf dem Klo zu lesen. Darauf habe ich verzichtet und es hat mir trotzdem gefallen. Leider fand ich das Buch nicht ganz so witzig, wie es auf der Rückseite angekündigt wird. Trotzdem fand ich es sehr gut zu lesen. Ich vermute, dass es daran liegt, dass ich mich mit vielen Situationen identifizieren kann.

Die kleinen Defizite, die dieses Buch – meiner Meinung nach – aufzuweisen hat, könnten tatsächlich auch das Ergebnis der Übersetzung sein. Ich bin sicher, dass die Übersetzung wirklich gut ist, aber gerade bei so kleinen Versen kann ich mir auch vorstellen, dass es nicht immer nur eine Übersetzung gibt.

Ein tolles Buch, dass bei mir etwas vollstem Verständnis für die beschriebenen Situationen und Kopfschütteln verursacht hat. In jedem Fall ist es eine amüsante Kleinigkeit für zwischendurch. 4 von 5 Sterne.

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61 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

fantasy, steampunk, archäologie, ebook, wächter

Der Schatz der gläsernen Wächter

Dane Rahlmeyer
E-Buch Text: 438 Seiten
Erschienen bei null, 29.09.2011
ISBN B005R0S5WS
Genre: Fantasy

Rezension:

Nach dem Lesen des Klappentextes habe ich ein spannendes Abenteuer erwartet. Genau das ist es auch geworden. Es hat alles, was ein wirkliches Abenteuer haben muss: einen Schatz (in diesem Falle ist das wohl eher die Insel, die gesucht wird), ein Schiff (in diesem Falle ein Luftschiff) und natürlich fehlt auch der Gegenspieler nicht, der ebenfalls die Insel sucht und dabei vor nichts zurückschreckt.

Die Welt, in der man dieses Abenteuer erlebt, ist komplett der Phantasie des Autoren entsprungen. Trotzdem versteht man alles sehr gut und kann sich die verschiedenen Orte auch sehr gut vorstellen. Das einzige, womit ich ein bisschen Schwierigkeiten hatte, war es mir diese Welt, von der man eben so viel kennen lernt, als Ganzes vorzustellen. Eine Karte, wie man es aus anderen Büchern kennt, wäre eine wirklich gute Sache gewesen.

Für den Hauptteil der Geschichte wird Kriss verfolgt. Sie ist der Hauptcharakter, auf den sämtliche Ereignisse einprasseln. Genau das macht sie für den Leser so sympatisch. Man wird von ihr mitgerissen. Ihre Motivation die Insel zu finden, um vielleicht ihre Mutter wieder zu sehen, macht es einem als Leser wirklich schwer das Buch zur Seite zu legen. Eigentlich möchte man es in einem Rutsch durchlesen.
Die Charakteren insgesamt sind sehr gut ausgearbeitet. Da man in den meisten Fällen nur die Sicht von Kriss auf alle anderen hat, weiß man nicht sehr viel über die meisten, aber im Laufe der Geschichte bekommt man als Leser auch immer mehr Einblick in die einzelnen Charakteren.

Die Idee zu der Geschichte von der Suche nach dem Ort, den keiner kennt, hat mir sehr gut gefallen. Es ist sicher keine neue Idee, aber in dieser fremden Welt ist es sicher etwas neues. Auch die Idee eine Sechzehnjährige als Doktor der Archäologie auf das Abenteuer zu schicken, ist sicher etwas, was es zuvor noch nicht gegeben hat.
Der Schreibstil ist ansprechend.

Mir hat diese Geschichte wirklich sehr gut gefallen. Sowohl die Idee als auch die Umsetzung hat mich angesprochen. Für die Bewertung bedeutet dies 5 von 5 Sternen.

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51 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

australien, reisen, reise, reportage, campingbus

Der weiteste Weg

Bruno Blum
Flexibler Einband: 222 Seiten
Erschienen bei Delius Klasing, 10.04.2017
ISBN 9783667109149
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Erwartungen an dieses Buch waren ein Abenteuer, auf das ich gern mitfahren möchte. Länder kennen lernen, in denen ich noch nie zuvor war.
So ein bisschen hat sich meine Erwartung tatsächlich erfüllt. Angefangen hat es ganz gut. Denn losgehen tut es genau da, wo jeder anfängt – egal wie lang die Reise werden soll – : mit dem Traum und der Planung. Danach hatte ich allerdings das Gefühl, das ich in einem spannend geratenem Geschichtsbuch lese. Natürlich bekommt man immer wieder auch persönliche Eindrücke vermittelt, die dem ganzen dann ein bisschen Würze geben, doch diese Erzählungen brachten das Feeling einfach nicht zum Leser. Erst das Kapitel, welches sich mit Australien auseinandersetzte, brachte für mich mehr als eine einfache Erzählung sondern auch Emotionen rüber.

Dank der vielen Bilder, die überall im Buch verteilt sind, bekommt man einen genaueren Eindruck von den Orten und den Menschen, die im Text drum herum beschrieben sind. Das hat mir sehr gefallen, denn wie sagt man so schön: ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

Noch was: Als erstes ist mir aufgefallen, dass die Dame, die mitreist, im Klappentext Claudia genannt wird, in dem Text des Buches aber Yvonne genannt wird. Was ausmachen tut das nicht, ist eben nur etwas, was mir ganz am Rande aufgefallen ist, als ich angefangen habe, das Buch zu lesen.

Insgesamt ist es wirklich schönes Abenteuer. Leider ist bei mir das Feeling aber nicht rüber gekommen. Daher vergebe ich nur 3 von 5 Sterne.

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Tags: reisebericht, reisen   (2)
 

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

drachen, romanze, liebesroman, erotik, a dragon's soul

A Dragon's Soul (Dragon Chronicles 2)

Solvig Schneeberg
E-Buch Text: 161 Seiten
Erschienen bei null, 13.08.2016
ISBN B01KEGLWFG
Genre: Sonstiges

Rezension:

Erwartet habe ich bei diesem Buch eine spannende Fantasy-Geschichte. Gerade nach dem ersten Teil des Reihe wurde diese Erwartung noch einmal mehr unterstützt. Das bekommt man tatsächlich auch geboten. An Spannung und immer wieder neuen Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt, ist wirklich nicht gespart worden.
Leider fand ich die Geschichte insgesamt allerdings etwas langweilig. Zwar passiert ständig neues, sodass man wirklich Spaß daran hat, weiter zu lesen, aber ich hatte auch das Gefühl, dass sich die Geschichte im Kreis bewegt und man am Ende genau da ist, wo man am Anfang bereits gewesen war.

Natürlich geht es auch in diesem Buch um die Liebe. Die fand ich wirklich gut ausgearbeitet, wie diese sich entwickelt hat so im Laufe des Romans. Wenn man aber davon ausgeht, dass es in dem gesamten Werk nur um wenige Tage, geht es schon etwas schnell. Aber bei so einer Anziehung – was soll man anderes machen?

Die Erzählperspektive ist immer so gewählt, dass ein Charakter verfolgt wird. Leider kommt man dabei schnell durcheinander, da sich die Perspektive manchmal pro Kapitel mehrfach ändert. Das ist leider etwas zu viel. Es wäre wohl besser gewesen, nur ein oder zwei Charakteren zu verfolgen oder gleich einen Allwissenden-Erzähler einzusetzen. Durch jenen würden die Charakteren aber nicht mehr ganz so geheimnisvoll wirken, wie sie es eben tun und wie es auch die Geschichte braucht, um spannend zu bleiben.

Die Charakteren sind gut ausgearbeitet. Jeder hat sein eigenes Geheimnis und Motivation, die Geschichte weiter leben zu lassen.

Die Idee von der Geschichte finde ich nach wie vor wirklich gut. Ich habe aber das Gefühl, dass der Plot, der im ersten Band des Reihe seinen Anfang genommen hat, im zweiten ein wenig verloren geht. Dadurch entstehen zwei Bücher, die zwar unabhängig voneinander gelesen werden könnten (ist trotzdem nicht empfehlenswert), die beide aber nicht beendet sind.
Der Schreibstil ist wirklich sehr schön. Es macht Spaß, das Buch zu lesen.
Mit ist aufgefallen, dass zwischenzeitlich die Namen der Charakteren verwechselt wurden. Das ist sehr schade, da man im Lesefluss manchmal einfach anhält und sich fragt, ob das überhaupt so stimmt.

Dieser zweite Teil der Dragon Chronicles schließt fließend an den ersten Teil an. Die Idee für die Geschichte ist sehr gut, allerdings hapert es an der Umsetzung. Leider gibt es einige Defizite, deshalb vergebe ich 3 von 5 Sternen.

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gestaltwandler, drachen, akademie, wesen, vampir

A Dragon's Love

Solvig Schneeberg
Flexibler Einband: 268 Seiten
Erschienen bei epubli, 02.07.2016
ISBN 9783741829055
Genre: Romane

Rezension:

 Meine Erwartung an dieses Buch waren eine spannende Fantasy-Geschichte, die an geheimnisvollen Plätzen spielt und den Leser zu einem einmaligen Abenteuer einlädt.
Ein bisschen wurde diese Erwartung auch erfüllt, indem eine tolle Geschichte, die mit reichlich Fantasy gespickt ist, an eindrucksvollen Plätzen (das waren sie zumindest in meiner Phantasie) stattfindet. Leider hat ab einem gewissen Zeitpunkt die Liebe das Ruder übernommen und das ganze eher in einen Liebesroman verwandelt.

Die gesamte Geschichte wird aus der Sicht von dem Hauptcharakter Raven erzählt. Auf diese Weise kann auch der Leser diese neue Welt, in die Raven hinein gerät, mit ihren Augen erkunden und ihre Angst oder ihre Wut spüren. Das funktioniert auch sehr gut, da der Charakter toll entwickelt wurde und es so dem Leser wirklich leicht fällt, die verschiedenen Emotionen Ravens zu verstehen und auch nachzuempfinden. Ich für meinen Teil konnte mich sehr gut in diesen Charakter rein versetzten.
Die anderen Charakteren sind nicht so gut einschätzbar, da sie eben auf Ravens Meinung beruhen. Soweit es zu beurteilen ist, sind diese aber auch entwickelt und ihre Handlungen zu einem gewissen Grad auch nachempfindbar.

Die Idee der Geschichte finde ich wirklich toll. Sicher ist die Idee an sich, dass eben nicht alles so ist, wie es scheint und es eben auch irgendwelche Geschöpfe unter den Menschen gibt, nicht neu, aber die Umsetzung in diesem Teil hat mich wirklich überzeugt.
Manchmal hatte ich das Gefühl, dass die Sache mit der Magie etwas übertrieben wurde. Ich verstehe zwar, dass es Magie gibt, aber diese sollte etwas besser durchdacht werden.
Eine Kleinigkeit, die mich ebenfalls etwas gestört hat, ist die Liebe zwischen Raven und Elion. Ich habe ja nichts gegen Liebe in einem Nebenplot, aber ich habe das Gefühl, dass sie in diesem Buch einfach wichtiger geworden ist, als die Hauptstory. Vielleicht spielt sie in dem nächsten Band auch eine wichtige Rolle, wer weiß das schon, aber in diesem finde ich es etwas übertrieben.

Der Schreibstil ist wirklich schön. Es gibt eine gute Balance aus Dialog, Erzählung und Gedanken. Zwischendurch bin ich über recht auffällige Rechtschreibfehler gestolpert, was den Lesefluss leider etwas ins Schwanken bringt, allerdings auch nicht sehr stört, da es nicht sehr viele sind.

Trotz einiger kleiner Defizite war ich wirklich begeistert von diesem ersten Teil der Reihe und freue mich bereits darauf, den zweiten Teil zu lesen. Deshalb vergebe ich 4 Sterne.

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verlust, feuer , schlacht, rezi-suche

Der Ruf des Turul - Die Macht des Taltós

Sarah Schäfle
E-Buch Text: 249 Seiten
Erschienen bei Stephan Moll Verlag, 27.02.2016
ISBN B01CBICIWG
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erwartet habe ich von diesem Buch, dass es die Reihe mit Spannung und ohne Fragen zu hinterlassen abschließt. Das hat es soweit auch geschafft. Es werden wirklich alle Fragen beantwortet. Leider kommt die Spannung aber erst in der zweiten Hälfte des Buches so richtig zur Geltung.
Zwar gibt es auch einige spannende Momente in der ersten Hälfte des Buches, doch diese vergehen relativ schnell wieder und machen eher langatmigen Szenen Platz. In der zweiten Hälfte geht es vornehmlich um den großen Endkampf, was schon eine Garantie für Spannung ist, allerdings auch nicht vor einigen langweiligen Szenen schützt. Ein bisschen mehr Balance würde ich mir da doch wünschen, da es sich teils so anfühlt, als würde man sich durch den ersten Teil dieses Buches durchkämpfen müssen.
Was mir allerdings sehr gefallen hat, ist, dass es am Ende noch eine Wendung gibt, die nicht vorhersehbar war.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Madeleine erzählt. Das ist meiner Meinung nach immer eine gute Erzählperspektive. In diesem Falle bin ich aber nicht ganz sicher, ob es wirklich eine gute Wahl war, für diese Perspektive gerade Madeleine auszuwählen. In diesem letzten Teil der Reihe wird das leider sehr deutlich. Madeleine ist die einzige, die die Situation nicht ganz versteht und auch die Zusammenhänge erst sehr spät sieht oder sich die meisten Sachen von den anderen erklären lassen muss. Der Leser hat also gar keine andere Möglichkeit als die ganze Zeit im Dunkeln zu tappen und sämtliche Entwicklungen erst zum Schluss zu erfahren. Mitfiebern ist dadurch nur bedingt möglich.

Die Idee zu dieser Geschichte finde ich nach wie vor super und auch das Ende passt dort sehr gut rein.
Der Schreibstil ist unverändert gut und bietet einen guten Ausgleich von Dialog und Erzählungen.

Auch im letzten Teil bin ich immer noch von der Idee fasziniert. Leider ziehen sich aber auch die Mängel in der Umsetzung bis zum Schluss durch. Daher bekommt dieser dritte Teil der Reihe von mir 3 von 5 Sterne.

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feuer, freundschaft, zusammenhalt, sagen , rezi-suche

Der Ruf des Turul - Ildikós Erben

Sarah Schäfle
E-Buch Text: 254 Seiten
Erschienen bei Stephan Moll Verlag, 27.02.2016
ISBN B01CBIOKCM
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Erwartung an diesen Buch war, dass es mit der Spannung gleich weitergeht und somit gleich an das erste Buch anschließt. Außerdem war meine Hoffnung, dass ich mich nicht wieder zu alt fühle, um das Buch zu lesen.
In diesem Buch kommt die Spannung immer mal wieder Streckenweise auf und verflüchtigt sich dann wieder, bevor sie wieder auftaucht. Das ist gut, da die Charakteren immer wieder in unvorhergesehenen Situationen landen, bringt es Spaß weiter zu lesen.
Die Sache mit dem Alter der Zielgruppe hat sich in diesem Buch gänzlich verflüchtigt und so kann man das Buch auch genießen, wenn man über 20 Jahre alt ist.

Die Idee zu dieser Geschichte finde ich immer noch toll. Die Umsetzung ist ebenfalls sehr gelungen.

Die Geschichte geht da weiter, wo sie im letzten Buch aufgehört hat. Das Gefühl zu alt für dieses Buch zu sein, existiert in diesem zweiten Teil nicht mehr. Die Spannung ist manchmal da und manchmal fehlt sie gänzlich. Ich vergebe 3 von 5 Sterne.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

TRUST ME - Verloren in dir (Heartbeat-Love-Stories 1)

Jolie Fox
E-Buch Text: 250 Seiten
Erschienen bei null, 01.10.2016
ISBN B01LXH04EE
Genre: Sonstiges

Rezension:

Nach dem Lesen des Booklets wollte ich direkt wissen, was der Frau so grausames zugestoßen ist, dass sie ihr Herz verschließen musste und sich in die Arbeit stürzte. Zudem will man natürlich wissen in wie weit dieser Pilot ihr verschlossenes Herz erobern kann und welchen tiefen Geheimnisse wir von ihm erwarten können. In beiden Fällen erwarte ich einen kleinen Rückblick in deren Vergangenheit um uns darüber Klarheit zu verschaffen. Natürlich hofft man am Ende auf ein Happy End und dass beide ihre große Liebe finden.

Nach dem Lesen des Buches bin ich durchweg zufrieden, da meine Erwartungen und Fragen rundum beantwortet wurden, denn sowohl die Vorgeschichte von Eve als auch die Geschichte von Nicolas wird uns detailliert beschrieben. Durch die ganzen Hürden, die Eve und Nicola alleine als auch miteinander durchleben mussten, wussten beide am Ende wie sie ihr Leben führen wollen. (Ob es zum Happy End kommt, verrate ich hier natürlich nicht.)

Eve Dumont ist die Protagonistin dieser Geschichte. Sie ist auf Mahe Island aufgewachsen und führt ein erfolgreiches Wellnessresort auf dem Grundstück, dass ihrer Großmutter ihr vererbt hat. Ihre Arbeit bedeutet ihr viel und sie ist stolz da drauf, was sie erreicht hat. Selbst sicher arbeitet sie sowohl bei den Massagen als auch in der Rezeption, wenn es sein muss, denn sie ist sich für diesen Traumjob für nichts zu schade. Wenn es jedoch drauf ankommt, dann kann sie auch ihrer Mitarbeiter anweisen in die Gänge zu kommen. Sie vergräbt sich jedoch auch in Arbeit um ihren Gefühlen zu entkommen. Sie ist seit dem Unfall nicht mehr dieselbe und verschließt sich vor jeglichen Liebesgefühlen. Sie glaubt die Hoffnung auf Liebe verloren zu haben.

Nicolas Leblanc lernen wir als weiten Protagonisten kennen. Dieser arbeitet als Pilot und ist wie Eve auf Mahe Island aufgewachsen, sodass er mit der Mentalität und allen mythischen Bräuchen der Insel und seiner Bewohner konform ist. Um Pilot zu werden ist er jedoch nach Frankreich gezogen und hat dort geheiratet. Die Ehe war jedoch unglücklich, was ihn dazu brachte, sich in die Arbeit zu stürzen und ferne Orte und Landschaften zu erkunde, wo er in diesem Fall Eve kennen lernt. Er wird als sehr charmant, hilfsbereit und freundlich beschrieben. Er ist zunächst irritiert von der Anziehung zu Eve, lässt sie jedoch schneller zu als sie.
Die Autorin beschreibt sehr gut, wie behutsam er mit Eve umgeht um sie nicht zu bedrängen. Obwohl er weiß was er möchte, lässt er ihr die Zeit und den Freiraum bis zu einem gewissen Punkt. Dabei wirkt er ehrlich und verständnisvoll, wobei er akzeptiert, dass jeder Mensch einen Teil der Vergangenheit hat, über den man nicht sprechen möchte. Zudem entwickelt er auch eine gewisse Hoffnung, dass er für sich glücklich werden kann und entscheidet sich für eine Scheidung, um wieder von vorne beginnen und ein Leben mit Eve führen zu können.
Durch sein Wissen für den mystischen Kult wirkt er in der Geschichte noch interessanter und wir wollen mehr darüber erfahren, wie er zu diesem Wissen gekommen ist. Am Ende wird er als strahlender Ritter in der weißen Rüstung beschrieben, in einer Liebesgeschichte, die gar nicht so eine typische Liebesgeschichte ist.

Die Idee der Geschichte ist für mich der Glaube an die Liebe, egal was passiert und sich selber in dieser Liebe finden. Dies wird im Buch sehr deutlich und ausführlich dargestellt.

Diese aufregende Liebensgeschichte spielt in einer wunderschönen malerischen Landschaft. Die Autorin schafft es uns an diesen Ort mit den weißen Stränden, blauen Meer und grünen Wäldern zu verzaubern. Detailliert beschreibt sie Kulissen der einzelnen Handlungen, sodass es uns sehr leicht fällt in diese Welt hinein zu schlüpfen. Zudem beschreibt sie den mystischen Glauben der Inselbewohner und wie sich dieser nicht nur auf das alltägliche Leben auswirkt, sondern auch auf die einzelnen Protagonisten und ihre Handlungen. Dabei schafft sie es, dass wir uns selber fragen, ob es Magie in der heutigen Zeit wirklich gibt oder alles nur reiner Aberglaube ist. Außerdem beschreibt die Autorin die Charaktere und deren Gefühle so deutlich, dass wir uns in die Protagonisten direkt hineinversetzten können. Auch hat mir der Spannungsaufbau in der Geschichte selbst gefallen, da die Liebesgeschichte, obwohl fiktiv, sehr realistisch dargestellt wird. Denn Liebe braucht Zeit sich zu entwickeln und die Personen müssen sich über einen längeren Zeitraum kennen lernen. Dies wird in der Geschichte gut dargestellt, indem Zeitangaben, wie „vor drei Monaten“ oder „Wochen später“, erwähnt werden.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass dieses Buch zum einen sehr unterhaltsam ist und zum anderen zum Nachdenken anregt. Denn es wird nicht nur die Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonisten erzählt, sondern auch das „sich selber finden und wissen was im Leben für einen das wichtigste ist“ wird uns sehr deutlich vor Augen geführt. Außerdem gefällt mir der mystische Handlungsstrang, da dieser eigentlich im Kontrast zum realen Leben stehen sollte, aber in diesem Fall wird beides realistisch miteinander verbunden. Der Schreibstil ist sehr offen und Detail bezogen. Besonders gelungen sind die Beschreibungen von den Landschaften und den Charakteren. Dadurch fühlte ich mich direkt an Ort und Stelle versetzt und war sofort in der Geschichte drin. Für alle, die eine Geschichte mit Spannung, Leidenschaft, Liebe aber auch Ehrlichkeit, Verletzlichkeit und Hoffnung lesen wollen ist es ein gutes und aufregendes Buch mit keiner typischen Liebesgeschichte.
Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

dystopie, liebesrebellion, mord, liebe, dytopie

Die Macht der Clans: LiebesRebellion

Gabi Büttner
E-Buch Text: 234 Seiten
Erschienen bei null, 22.04.2016
ISBN B01EOMUYPU
Genre: Sonstiges

Rezension:

Wie ich meine Erwartungen an dieses Buch beschreiben soll, weiß ich gar nicht so richtig. Der Titel der Reihe „Die Macht der Clans“ lädt zum Lesen eine Dystopie, in einer Welt, in der man besser nicht leben will, ein. Bei dem Titel LiebesRebellion zieht sich bei mir allerdings alles zusammen. Wer mich kennt weiß, dass ich für diese ganze Romantik-Schiene nicht unbedingt zu haben bin.
Das schöne an diesem Buch ist allerdings, dass es trotz des Titels auf die Romantik verzichtet. Um Liebe geht es schon, allerdings eben ohne ruhige Momente – oder zumindest fast ohne. Zum Großteil geht es eben doch um die Macht der Clans.

Geschrieben ist das Buch in der dritten Person. Begleitet werden entweder Larissa oder Chris. Zu diesen Zeitpunkten wird dann viel über die Gedanken zu der jeweiligen Situation oder der Situation insgesamt preisgegeben.
Die anderen Charakteren tauchen immer nur am Rand auf und es wird nicht viel über sie erzählt. Einige von ihnen wirken sehr gut ausgearbeitet, über die anderen ist zu wenig bekannt.

Die Idee zu der Geschichte ist sicher nicht neu. Zwei die sich nicht lieben dürfen, tun dies aber. Drum herum etwas Weltuntergangsstimmung und – weil ich nicht weiß, wie ich es sonst bezeichnen soll – Mittelalter-Charme.
Der Schreibstil ist gut. Er enthält eine gute Mischung aus Erzählung, Dialog und Gedanken.

Ein Buch, dem ich mit Skepsis begegnet bin, und das mich doch überrascht hat. 5 von 5 Sternen.

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197 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 133 Rezensionen

freundschaft, liebe, abenteuer, fantasy, raukland

Rauklands Sohn

Jordis Lank
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Verlagshaus el Gato, 07.03.2013
ISBN 9783943596045
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich bin mir gar nicht sicher, warum, aber ich habe eine Abenteuer-Geschichte von diesem Buch erwartet, statt des Fantasy-Romans, auf welchen das Cover hinzuweisen scheint. Da allerdings das eine und das andere sich nicht ausschließen müssen, bis ich sehr froh, dass es tatsächlich viele Eigenschaften einer Abenteuer-Geschichte vorweisen kann.

Die Charakteren sind sehr gut ausgearbeitet. Alle haben eine Vergangenheit, welche die Handlungen der Charakteren prägt und sehr gut erklärt und dem Leser so einen sehr guten Einblick in die Motivation des jeweiligen Charakter gibt.
Die Charakteren haben eine ausgewogene Mischung aus Stärken und Schwächen aufzuweisen, was sie sehr lebendig macht und der Leser sich noch besser in sie rein versetzen kann.
Auch kann man – gerade bei den Hauptcharakteren – eine Entwicklung sehen, die von der Handlung der Geschichte bewirkt wird.

Die Idee zu der Geschichte finde ich gut. Es ist mal eine völlig neue Idee, dass jemand König wird, indem er die Aufgaben, die die vorherigen Könige aufgestellt haben, lösen muss.
Der Schreibstil hat es mir sehr angetan. Er ist flüssig zu lesen und enthält ein angenehmes Gleichgewicht aus Dialog und Erzählung.

In diesem Buch kann man mit Ronan ein tolles Abenteuer bestreiten, von dem man gar nicht möchte, dass es endet (Zum Glück gibt es ja noch zwei weitere Bücher ^.^).
Eine wirklich schöne Geschichte und eine tolle Umsetzung. Dafür vergebe ich 5 von 5 Sterne.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

falke, budapest, freundschaft, abenteuer, ungarn

Der Ruf des Turul - Im Zeichen des Falken

Sarah Schäfle
E-Buch Text: 267 Seiten
Erschienen bei Stephan Moll Verlag, 27.02.2016
ISBN B01CBIOMPW
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Schon nach den ersten paar Seiten hatte ich das Gefühl, dass ich nicht in die eigentliche Zielgruppe des Buches gehöre. Ich empfand mich nämlich als etwas älter als der Durchschnittsleser sein sollte. So bin ich davon überzeugt, dass sich jeder bis zu einem Alter von etwa 20 Jahren in die Geschichte hinein versetzten kann.
Ein weiter Punkt, der mir relativ früh aufgefallen ist, ist dass die eigentliche Geschichte, die man als Leser gern lesen würde, erst sehr viel später anfängt. Nämlich bei etwa der Hälfte des Buches. Da beginnt dann tatsächlich auch der Punkt, an dem man als Leser auch gern älter als 20 Jahre sein darf.
Meiner Meinung nach hätte die Geschichte an genau dieser Stelle anfangen sollen und wichtige Ereignisse vielleicht als Rückblende auftauchen können. Das hätte zwar dafür gesorgt, dass die Geschichte kürzer wäre, doch man hätte den doch langatmigen und teils langweiligen Teilen der Geschichte überspringen können.

Die Charakteren sind zum größten Teil sehr gut ausgearbeitet. Man versteht, was hinter den Beweggründen steckt. Die Geschichte ist aus der Sicht von Madeleine geschrieben, daher bekommt man die Gefühle auch nur von ihr mit.

Die Idee der Geschichte finde ich toll. Die Frage, was es mit dem Turul auf sich hat, beschäftigt einen seit dem Auftreten des Tieres (was irgendwann vor der Hälfte des Buches ist).
Der Schreibstil ist gut. Es gibt eine gute Balance zwischen Dialog und Erzählung. Ganz selten stolpert man mal über Rechtschreibfehler.

Nach der Beendigung des Buches ist mir noch aufgefallen, dass dieses Buch keinen eigenen Spannungsbogen besitzt, sondern nur den Bogen der gesamten Serie aufgebaut. Das fand ich sehr schade, da ein eigener Plot inklusive eigenem Spannungsbogen für mich Eigenschaften einer wirklich tollen Geschichte sind, selbst wenn sie am Ende nur ein Teil einer Reihe ist.

In diesem ersten Buch der Der Ruf des Turul Reihe wird wahrscheinlich auf die beiden folgenden Bücher hingearbeitet. Das ist zumindest mein Eindruck. Da dieses Buch keine wirklich eigene Story besitzt. Da die Spannung nach der Hälfte aber langsam steigt, vergebe ich an dieser Stelle 3 von 5 Sternen.

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

das böse, inkarnation, fantasie, wüste, feuer

Shai'lanhal

Susanne Gavénis
E-Buch Text: 603 Seiten
Erschienen bei Susanne Gavénis, 07.04.2016
ISBN B01DZSC5RY
Genre: Sonstiges

Rezension:

Erwartet habe ich von diesem Buch, dass es ein fesselndes Fantasy-Abenteuer wird. Der Klappentext versprach jedenfalls genau das. Leider trifft das nicht ganz zu. In der ersten Hälfte des Buches kommt es nur äußerst selten zu wirklich spannungsgeladenen Stellen. Den Rest der Zeit hat man als Leser das Gefühl, dass die Geschichte einfach nicht voran kommt. Das liegt zum einen an den sehr langatmig und sehr detailreich beschrieben Szenen. Zum anderen liegt es daran, dass sowohl Shai’lanhal als auch Lanhal – aus dessen Sichten die Geschichte erzählt wird – im stetigen Selbstmitleid und Selbstzweifeln verfallen. Ein paar Selbstzweifel hat natürlich jeder Teenager und ich bin mir sicher, dass eine Aufgabe des Shai’lanhal dem nicht gerade entgegen kommt, aber als Held eines Buches sollte er sich zumindest zusammen reißen können.
Die oben genannten Gründe haben dann auch fast dazu geführt, dass ich das Buch zur Seite gelegt hätte. Zum Glück aber habe ich durchgehalten, denn ab etwa der Hälfte, wenn endlich auch der Shai’yinyal auftaucht, steigt die Spannung an und man hat einfach nur Spaß am weiterlesen.

Die Charakteren sind gut ausgearbeitet – zumindest soweit man das beurteilen kann, da man die Geschehnisse aus den Sichten von Shaan und Deleja erzählt bekommt. Auch habe ich das Gefühl, das man jeden Charakter mit nur einem Wort beschreiben kann und jeder, der das Buch ebenfalls gelesen hat, wüsste sofort, welcher Charakter gemeint ist.

Die Idee für die Geschichte ist gut. Sicher ist die Idee von dem Kampf Gut gegen Böse nicht neu, aber die zwei Mächte auf diese Weise, alle zwanzig Generationen erneut in den Kampf zu schicken, ist wirklich fasziniert.
Es ist in einem tollen Schreibstil geschrieben, der den Leser wirklich mitreißt. Die Detailverliebtheit der Schilderungen ist so groß, dass das ganze Buch wie ein Film vor dem inneren Auge abgespielt wird. Leider habe ich das Gefühl, dass genau das einen aufhält, gerade in Szenen, die völlig überflüssig erscheinen.

Alles in allem ist es eine gute Geschichte, die in der Lage ist den Leser zu fesseln. Dies ist aber erst in der zweiten Hälfte des Buches der Fall. Daher möchte ich dem Shai’lanhal gern 3,5 von 5 Sterne geben. Gerundet also 4 Sterne.

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magie, liebe, silex, fantasy

Silex: Die Garde

Jade Tatnon
E-Buch Text: 229 Seiten
Erschienen bei Neopubli GmbH, 20.03.2016
ISBN 9783737595599
Genre: Sonstiges

Rezension:

An dieses Buch hatte ich die Erwartung, dass es eine Fantasygeschichte enthält, die mich mit Spannung zum Weiterlesen zwingt, selbst wenn ich eigentlich keine Zeit zum Lesen habe.
Meine Erwartungen konnten leider nicht erfüllt werden, da die Geschichte viel zu langatmig war, um die gewünschte Spannung zu erzielen.

Es gibt eine Menge Rückblenden – auch mal mehrfach in einem Kapitel. Das ist leider sehr nervig, da es nicht dazu beiträgt zu verstehen, worum es in dem Buch eigentlich geht. Mehr als den Hauptcharakter, Emily, haben die Rückblenden und die Gegenwart der Geschichte nicht miteinander zu tun, was es nur noch schwieriger macht, einen anderen Charakter richtig zu sehen.
Eine andere Sache, die mir noch aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass in der Erzählung von der Gegenwart sehr viel darüber berichtet wird, was in der Vergangenheit passiert ist. Dabei wird dann aber die Vergangenheit zwischen den Rückblenden und der Gegenwart angesprochen.
All das sorgt dafür, dass man als Leser das Gefühl bekommt bei der Geschichte auf der Stelle zu treten. Es geht meist weder vorwärts noch zurück.

Etwas schade ist es meiner Meinung nach, dass viele fremde Begriffe (wie Garde oder Silex) auftauchen und diese dann nicht erklärt werden. Als Leser weiß man dann eben nicht, wovon gesprochen wird. Anderes wird dagegen mit schöner Regelmäßigkeit erklärt, sodass man bereits gelangweilt ist, weil man die Erklärung in ähnlichen Worten bereits kurz zuvor gelesen hat. Ein Ausgleich bei diesen Erklärungen wäre schön. Erklärt werden sollte jeder Begriff, aber einmal langt dann völlig aus.

Die Geschichte wurde aus der Sicht von Emily erzählt. Das ist sehr gut gelungen, da man durch die Erzählung und die Einbringung ihrer Gedanken eine klare Vorstellung von dem Charakter bekommt.
Das ist aber auch der einzige Charakter, den man kennen lernt. Von allen bekommt man eine kurze Beschreibung oder/und es wird auch nur beschrieben, was sie tun. Wer sie sind oder in welcher Beziehung sie zum Hauptcharakter stehen, erfährt man gar nicht oder sehr viel später, wenn man als Leser bereits erfolglos versucht hat sich ein Bild zu machen.

Der Schreibstil gefällt mir gut. Es ist eine gelungene Mischung aus Gedanken, Dialog und Erzählung.
Außerdem ist die ganze Geschichte sehr detailreich erzählt, was erst einmal nichts schlechtes ist. Leider ist es in diesem Falle etwas übertrieben worden und man langweilt sich in einigen Szenen, da die vielen Details diese sehr langatmig werden lassen.

Ich vergebe an dieses Buch 2 von 5 Sterne. Das liegt daran, dass die Idee für die Geschichte zwar gut ist, allerdings die Umsetzung nicht ganz geglückt ist.

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jugendbuch, fantasy, gedankenwender

Zerrissene Bande: Die Vorgeschichte zur Mentalisten-Serie

Kenechi Udogu
Flexibler Einband: 122 Seiten
Erschienen bei Babelcube Inc., 17.06.2016
ISBN 9781507145043
Genre: Sonstiges

Rezension:

Eigentlich hatte ich nicht viele Erwartungen an dieses Buch. Ich habe den ersten Teil der Mentalisten Reihe gelesen und wusste somit bereits vor dem Lesen, welche Geschichte auf mich wartet. Trotzdem wollte ich eine tolle Story lesen, bei der man den nächsten Schritt nicht gleich vorher sehen kann.
Das ist der Autorin auch gelungen. Es ist eine sehr detailreiche Geschichte geworden, die durchaus mit der ein oder anderen spontanen Wendung auftrumpfen kann.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Paul und Nora erzählt. Die Perspektive springt hierbei immer pro Kapitel zu dem jeweils anderen. Am Anfang der Kapitel ist sehr schön markiert, wer gerade erzählt.
Ich kann mir vorstellen, dass es etwas schwierig ist, richtig an die Charakteren gleich zu Anfang ran zu kommen. Leider kann das nicht ganz genau sagen. Dadurch, dass ich das erste Buch der Reihe bereits gelesen habe, kannte ich Paul schon und hatte auch gleich wieder eine Verbindung zu ihm.
Ansonsten sind die Charakteren gut gelungen, auch wenn man von ihnen nur am Rande etwas mitbekommt.

Die Idee mit den Gedankenwendern finde ich nach wie vor gut. Auch bin ich von der Idee der Vorgeschichte der Reihe überzeugt. Im ersten Teil hört man so viel von dieser Geschichte. Dass man sie jetzt auch erleben kann, ist großartig.
Der Schreibstil ist gut und findet eine Balance zwischen Dialog und Erzählung.

Eine tolle Geschichte, die sich „schnell mal Zwischendurch“ lesen lässt. 5 von 5 Sterne.

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