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27 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

frauen, kinderbuch, feminismus, women, mädchen

Good Night Stories for Rebel Girls

Elena Favilli , Francesca Cavallo
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Particular Books, 02.03.2017
ISBN 9780141986005
Genre: Romane

Rezension:

Es waren einmal mutige Aktivistinnen, talentierte Sportlerinnen und kluge Forscherinnen – mit „Good night stories for rebel girls“ haben die Autorinnen Elena Favilli und Francesca Cavallo ein sehr besonderes und vor allem mal anderes Erzählbuch für junge Mädchen geschaffen. Im Buch stellen die Autorinnen 100 inspirierende, außergewöhnliche und bemerkenswerte Frauen vor, die den Mädchen Mut machen sollen und ihnen zeigen sollen, dass sie alles werden können, was sie wollen.

 Die vorgestellten Frauen sind sehr unterschiedlich – die Autorinnen haben Biografien von der Antike bis in die Gegenwart gesammelt, vorgestellt werden Sportlerinnen, Politikerinnen, Aktivistinnen Wissenschaftlerinnen oder Herrscherinnen. So begegnet uns im Buch zum Beispiel die Mathematikerin Hypatia, die etwa um 400 vor Christus gelebt hat, aber auch Michelle Obama oder Rosa Parks. Jeder Frau wird eine Doppelseite gewidmet, auf der einen Seite wird in einer Art Kurzbiografie erläutert, was diese Frau geleistet hat bzw. warum sie so außergewöhnlich ist. Begleitet werden die Geschichten von Illustration der Frauen. Die Zeichnungen fallen alle sehr unterschiedlich aus, da hier 60 verschiedene Künstler am Werk waren. Manche Zeichnungen sind daher im Comic-Stil verfasst, andere sind wieder sehr realistisch, andere eher abstrakt.

Man darf bei diesem Buch nicht vergessen: Es ist ein Buch für Kinder. Die einzelnen Biografien sind daher sehr kurz und auch die Sprache ist sehr einfach. Die Geschichten sind tatsächlich wie kurze Märchen oder eben Gute-Nacht-Geschichten aufgebaut. Mir hat die Idee zu diesem Buch, das übrigens durch Crowdfunding unterstützt wurde, extrem gut gefallen. Natürlich sind die Geschichten eher oberflächlich und beleuchten nicht die kompletten Facetten der vorgestellten Frauen – für eine erste Annäherung an die Frauen sind die Geschichten aber nicht schlecht. Auch mir ging es so, dass ich einige Frauen noch nicht kannte, ihre Biografien aber so interessant fand, dass ich mich jetzt noch etwas intensiver mit ihnen auseinandersetzen werde. Und dass das Buch optisch ein Hingucker ist, brauche ich wohl nicht erwähnen. Meine Rezension beieht sich übrigens auf die englische Ausgabe - die deutsche erscheint Ende September.

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Tags: biografien, feminismus, frauen, kinderbuch, mädchenbuch   (5)
 

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(226)

445 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

hölle, tod, drama, philosophie, sartre

Geschlossene Gesellschaft

Jean-Paul Sartre , Traugott König (Übersetzung) , ,
Flexibler Einband: 80 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 05.06.1986
ISBN 9783499157691
Genre: Gedichte und Drama

Rezension:

„Die Hölle, das sind die anderen“  – das wohl bekannteste Zitat von Sartre ist das Leitmotiv und der Kerngedanke des Dramas. In dem kurzen Stück werden drei Menschen, die sich zu Lebzeiten nie begegnet sind, nach ihrem Tod in einem Zimmer untergebracht. Es ist keine übergangsweise unterbringen – nein, sie müssen fortan für alle Ewigkeit ihr Dasein zusammen in diesem Zimmer verbringen. Das ist die Hölle. Jeder der drei möchte anfänglich noch nicht wahrhaben, warum er in der Hölle gelandet ist und versucht die anderen durch allerlei Lügereien zu täuschen. Bald schon befinden sich alle in einer wirklich ausweglosen Situation. „Geschlossene Gesellschaft“ war für mich ein wirklich raffiniert gemachtes Schauspiel, sehr pointiert geschrieben. Sartre demonstriert, wie wenig Reue nützen kann und wie stark wir uns ständig von der Meinung anderer Menschen beeinflussen lassen.

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Tags: gesellschaftskritik, theaterstück   (2)
 

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25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

astrid fritz, rothenburg, mittelalter, schicksa, freiburg

Henkersmarie

Astrid Fritz
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 25.11.2016
ISBN 9783499268403
Genre: Historische Romane

Rezension:  
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91 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

millionär, winter, freundschaft, armut, diener

Drei Männer im Schnee

Erich Kästner
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.11.2006
ISBN 9783423252584
Genre: Humor

Rezension:  
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(126)

257 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 8 Rezensionen

berlin, moral, arbeitslosigkeit, 30er jahre, satire

Fabian

Erich Kästner
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.02.1989
ISBN 9783423110068
Genre: Romane

Rezension:

Was passiert, wenn die Welt und die ganze Gesellschaft sich gegensätzlich zu den eigenen Idealvorstellungen entwickelt? Entweder man versucht in dieser Welt zu überleben oder man geht daran zu Grunde. In diese seelische Zwickmühle gerät der promovierte Germanist Jakob Fabian. Gestrandet im Berlin der 1930er Jahre verdingt er sich als Werbetexter in einer Zigarettenfabrik. Kein Traumjob, aber er kommt über die Runden und lernt bald auch eine junge Frau kennen und lieben. Doch dann verliert er seine Arbeit und plötzlich beginnt sein ganzes Leben vor die Hunde zu gehen.

Erich Kästners „Fabian“ ist eine, vor allem für die damalige Zeit, sehr provokante Großstadtsatire. Am Beispiel seines Protagonisten schildert Kästner sehr treffend den seelischen Niedergang der Berliner kurz vor Hitlers Machtergreifung: Arbeitslosigkeit, Hunger, Verzweiflung und politischer Fanatismus kennzeichnen den Zustand der in Auflösung begriffenen Gesellschaft. Während draußen der gesellschaftliche Verfall droht, treiben sich die deutschen Großstädter aber lieber in illegalen Kneipen, extravaganten Künstlerateliers oder Bordellen herum – leben in ständigem Rausch, als ob es kein Morgen gäbe. Kein Wunder, dass sich ein Moralist wie Fabian in so einer Welt nicht mehr zurechtfindet.

„Fabian“ ist ein brillantes Werk – spritzig und mit sehr viel Witz erzählt, bisweilen sehr bissig, an manchen Stellen aber auch gedankenschwer und voller Weltschmerz. Erstaunlich ist aber, wie aktuell der Roman noch heute ist. So äußert sich Fabian über die Ängste seiner Generation, eine Familie zu gründen, weil die Arbeitsverhältnisse doch so unsicher seien. Diese Gedanken könnten auch von einem Dreißigjährigen aus unserer Zeit stammen. Und Labudes Hoffnung auf eine anti-kapitalistisch gesonnene Jugend Europas erinnert an die heutige Occupy-Bewegung.

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Tags: 1930er, arbeitslosigkeit, berlin, großstadtroman, satire, weimarer repubilk   (6)
 

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 1 Rezension

berlin, politiker, industrielle, diplomaten, glanz und elend

Hotel Adlon

Hedda Adlon
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne, 01.12.1978
ISBN 9783453009264
Genre: Sachbücher

Rezension:  
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85 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

thriller, krimi, mord, sebastian fitzek, thrille

Passagier 23

Sebastian Fitzek
E-Buch Text
Erschienen bei Knaur eBook, 31.10.2014
ISBN 9783426425695
Genre: Sonstiges

Rezension:

Willkommen an Bord der „Sultan of the sea“ – der Aufenthalt auf dem Kreuzfahrtschiff wird aber alles andere als traumhaft, sondern verwandelt sich recht schnell in einen grauenhaften Albtraum. Grundthema für Fitzeks Psychothriller „Passagier 23“ sind die etwa zwei Dutzend Menschen, die jedes Jahr auf Kreuzfahrtschiffen spurlos verschwinden. Diese Zahl hat Fitzek nicht erfunden – zu dem Thema gibt es zahlreiche Zeitungsartikel und Statistiken von Experten und Verbänden. Das dramatische: Oft weiß man nicht wirklich, was mit den verschwundenen Menschen passiert ist. Bleibt plötzlich irgendwo die Kabine leer, wird meist Selbstmord vermutet. Aber auch Verbrechen können nie ausgeschlossen werden – halten sich doch auf so einem Kreuzfahrtschiff bis zu 12.000 Menschen auf, ein Polizeirevier gibt es aber nicht. In Fitzeks Thriller nun taucht so ein verschwundener Passagier aber wieder auf. Natürlich ein kleines Mädchen, mit einem dunklen Geheimnis. Dieses lüften soll der Polizeipsychologe Martin Schwartz, der selbst vor fünf Jahren  Frau und Sohn während einer Kreuzfahrt verloren hat – seitdem ist er ein psychisches Wrack und riskiert regelmäßig sein Leben als verdeckter Ermittler.

Wenn man zu einem Fitzek greift, muss man sich klar sein, dass einen meist eine recht wilde, konstruierte und hanebüchene Handlung erwartet. Auf der anderen Seite bekommt man aber in den meisten Fällen auch einen soliden und handwerklich zuverlässigen Thriller geboten, mit vielen Schockmomenten, kreativen Wendungen und Cliffhangern. Sprachlich vielleicht etwas seicht, aber trotzdem so spannend und flutschig, dass man ab dem ersten Satz im Buch drin ist und es einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Aus diesen Gründen pflege ich zu den Thrillern von Fitzek im Grunde so etwas wie eine Hass-Liebe. Fast immer muss ich mich am Ende über die sehr unrealistische Auflösung der Geschichte und die konstruierte Handlung aufregen. Trotzdem lese ich die Thriller immer wieder gerne, weil sie einen einfach unterhalten und es Fitzek immer schafft, einen bis zum Schluss bei der Stange zu halten und einen auch in Staunen zu versetzen. Das verdient schon Respekt. Bei „Passagier 23“ ging es mir nicht anders.

Wer etwas spannendes, gruseliges zum abschalten am Abend sucht und kein Problem mit Seichtem hat, wird mit dem Buch seinen Spaß haben. Wobei ich zum Schluss schon nochmal anmerken muss, dass ich die älteren Werke von Fitzek tatsächlich besser fand – man merkt mittlerweile schon ein bisschen, dass Fitzek fast jedes Jahr ein neues Buch auf den Markt bringt. Da leidet vielleicht dann doch die Qualität.

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Tags: kindesmissbrauch, kreuzfahrt, thriller   (3)
 

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71 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

familie, historischer roman, lauscha, glasbrennerei, thüringen

Die Glasbläserin

Petra Durst-Benning
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.05.2012
ISBN 9783548611396
Genre: Historische Romane

Rezension:  
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26 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

prohibition, historischer roman, virginia, 1930er, vereinigte staaten von amerika

Lady Moonshine

R. M. Schroeder
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2017
ISBN 9783426517864
Genre: Historische Romane

Rezension:  
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497 Bibliotheken, 14 Leser, 2 Gruppen, 75 Rezensionen

altes land, flüchtlinge, hamburg, ostpreußen, landleben

Altes Land

Dörte Hansen
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Knaus, 16.02.2015
ISBN 9783813506471
Genre: Romane

Rezension:  
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99 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 46 Rezensionen

ulm, folter, hexe, dracula, sultan

Der Teufelsfürst

Silvia Stolzenburg
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bookspot Verlag, 08.07.2013
ISBN 9783937357751
Genre: Historische Romane

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792 Bibliotheken, 10 Leser, 3 Gruppen, 39 Rezensionen

liebe, england, 2. weltkrieg, krieg, familie

Abbitte

Ian McEwan , Bernhard Robben
Flexibler Einband: 533 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 26.03.2004
ISBN 9783257233803
Genre: Romane

Rezension:  
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(139)

212 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

leben, berge, roman, tod, alpen

Ein ganzes Leben

Robert Seethaler
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.01.2016
ISBN 9783442482917
Genre: Romane

Rezension:

Und das letzte Wort hat doch immer die Natur – in seinem Roman „Ein ganzes Leben“ schildert Robert Seethaler auf knapp 180 Seiten eine ganze Existenz, die stark von den Launen der Natur abhängig ist. Es ist ein hartes, entbehrungsreiches Leben, von dem erzählt wird: Protagonist Andreas Egger ist etwa vier Jahre alt und Waise, als er um 1900 in das kleine Bergdorf in den österreichischen Alpen kommt. Der Großbauer Kranzstocker nimmt das Kind seiner Schwägerin unwillig auf. Es folgt eine Kindheit ohne Liebe, voller Gewalt. Egger wächst zu einem gestandenen Hilfsknecht heran, arbeitet als junger Mann bei einem Arbeitstrupp, der eine der ersten Seilbahnen baut und kämpft schließlich im Zweiten Weltkrieg. Das ganze Leben des Andreas Egger ist gekennzeichnet von schweren Schicksalsschlägen, von dunklen Momenten. Doch so schlimm es auch kommt: Andreas Egger klagt nicht und verbittert auch nicht. Er macht einfach immer weiter. Und am Ende weiß man: Er geht versöhnt von dieser Erde, trotz allem.

„Ein ganzes Leben“ hat mich wirklich sprachlos zurückgelassen – für mich ein ganz großartiger Roman, der mich so unglaublich tief berührt und bewegt hat. Seethaler braucht nicht viele Worte, um die 70 Jahre Leben des Andreas Egger zu erzählen. Der Text kommt an vielen Stellen unglaublich zart daher und trotzdem hat alles einen großen Klang. Die Szenen sind einprägsam und leben von ihrer atomsphärischen und metaphorischen Dichte.

Es ist ein kluger, poetischer Roman übers Leben und Sterben, über das Vergehen der Zeit – ein Roman, der irgendwo in uns eine vage Sehnsucht weckt und uns Demut lehrt.

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Tags: 1900 +, alpen, bergdorf, leben, seilbahn, tod, zweiter weltkrieg   (7)
 

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

nora roberts, romantic suspense, mord, liebe, attentat

Verschlungene Wege

Nora Roberts , Christiane Burkhardt
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Diana, 14.07.2014
ISBN 9783453357952
Genre: Romane

Rezension:

Die ehemalige Starköchin Reece Gilmore hat ein schlimmes Erlebnis hinter sich und ist seitdem auf der Flucht – vor ihren Erinnerungen und vor sich selbst. Seit fast einem Jahr fährt Reece mit ihrem Auto ziellos durch die USA. Durch eine Autopanne landet sie schließlich in einem kleinen Touristenort im US-Bundesstaat Wyoming. Die Bewohner nehmen sie herzlich auf, vor allem in Brody, einem etwas einzelgängerischen Schriftsteller, findet sie einen Vertrauten. Doch dann holt Reece ihre Vergangenheit ein. Von Nora Roberts habe ich schon ein paar ihrer sogenannten Romantic-Suspense-Romane gelesen und war eigentlich immer recht angetan. Auch in „Verschlungene Wege“ mischt Roberts Liebe und Leidenschaft mit Spannung und einer Krimihandlung, allerdings konnte mich diese Geschichte diesmal nicht so recht bannen. Keine Frage: Roberts Schreibstil ist auch in diesem Roman sehr lebendig, vereinnahmend und szenisch. Vor allem ihre Beschreibungen des Touristenörtchens und der rauen Natur von Wyoming sind wunderbar atmosphärisch und bildlich. Man fühlt sich sofort in diese amerikanische Kleinstadt gebeamt. Auch die Charaktere hat Roberts wieder sehr liebevoll und detailliert gezeichnet. Vor allem in Reece und ihre Ängste kann man sich ganz gut hineinversetzen. Leider war mir der Plot etwas zu öde gestrickt. Vor allem die erste Hälfte kommt doch sehr zäh und schleppend daher – man hat fast das Gefühl, es geht nur darum, was Reece gerade kocht und wie sie wandern geht. Fast ist man versucht, die Seiten zu überblättern und wenn es dann endlich mal wirklich zur Sache geht, hat man fast schon das Interesse verloren. Auch die Auflösung der Geschichte war nicht der Hit – mir war schon recht bald klar, wer der Bösewicht ist. Schade, aber es gibt durchaus bessere Romane von Nora Roberts.

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Tags: attentat, liebe, mord, panikattacke, romantic suspense, wyoming   (6)
 

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163 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

krimi, schweiz, allmen, kunst, lebemann

Allmen und die Libellen

Martin Suter
Flexibler Einband: 194 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 27.03.2012
ISBN 9783257241778
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Krimi ohne großen Wums, ohne Nervenkitzel, ohne Schockmomente – funktioniert nicht? Funktioniert doch! Martin Suters Auftakt zu seiner Krimiserie um das ungleiche Ermittlerduo Johann Friedrich v. Allmen und seinen Butler Carlos ist eigentlich das komplette Gegenteil eines nervenaufreibenden Super-Krimis und trotzdem so grandios. Das liegt natürlich in großen Teilen an den Protagonisten, die Suter sehr flink und genau gezeichnet und natürlich mit allerlei Marotten ausgestattet hat. Allmen ist ein Dandy und Feingeist, der sein Leben lang noch nie hat arbeiten müssen und daher in vielen normalen Dingen des Alltagslebens recht unbedarft ist. Zum anderen kann er überhaupt nicht mit Geld umgehen und ist aus diesem Grund über die Jahre finanziell in die Bredouille geraten. Obwohl er fast pleite ist, hindert ihn das aber nicht daran, auf hohem Fuß zu leben. Allmens Faktotum Carlos ist ein ehemaliger Schuhputzer aus Guatemala mit brillantem Verstand. Diese beiden Figuren sind einfach so außergewöhnlich, charmant und liebenswürdig, dass man einfach gerne über sie liest. Suters Sprache ist gewohnt elegant, präzise und auf den Punkt. Der Fall, den Allmen und Carlos im ersten Teil der Serie lösen bringt einen zwar nicht um den Schlaf, ist aber äußerst unterhaltsam und stellenweise auch spannend. Vielmehr bildet der Auftakt sowieso eher die Hintergrundgeschichte, wie das Ermittlerduo überhaupt zu so einem wurde. Mich hat der erste Teil der Serie auf jeden Fall überzeugt und ich freu mich schon auf die anderen Fälle mit Allmen und Carlos.

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Tags: krimi, kunstsammlung, schweiz   (3)
 

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(124)

240 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

elefant, gentechnik, zirkus, genmanipulation, zürich

Elefant

Martin Suter
Fester Einband: 351 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 18.01.2017
ISBN 9783257069709
Genre: Romane

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119 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

japan, haruki murakami, liebe, sehnsucht, gegenwartsliteratur

Südlich der Grenze, westlich der Sonne

Haruki Murakami , Ursula Gräfe
Fester Einband
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 21.05.2013
ISBN 9783832197070
Genre: Romane

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43 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

familiendynastie, frankfurt, martin, frühes 20. jahrhundert, kaufhaus

Das goldene Haus

Rebecca Martin.
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Diana, 08.03.2016
ISBN 9783453358836
Genre: Historische Romane

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

musik, schulzeit, 80er, ddr, freundschaft

Sommerhit

Tom Liehr
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 06.03.2013
ISBN 9783746629209
Genre: Romane

Rezension:

Einer der auszog, um es allen zu zeigen: Falk Lutter ist 14 Jahre alt, als seine Mutter mit ihm im Jahr 1980 aus der DDR flieht. Vater und Schwester bleiben auf tragische Weise zurück. Von da an ist Falks bis dahin unbeschwerte Kindheit vorbei: Von Anfang an ist er in seiner neuen Klasse in Westberlin der Ostler und Außenseiter. Jahrelang wird er von seinen Mitschülern gequält und schlecht behandelt. Doch dann erkennt er, dass es vielleicht gar nicht so schlecht war, ein Außenseiter zu sein, denn gerade auch deshalb hat Falk seinen Weg gemacht und wurde mit den Jahren zum berühmten Popstar Martin Gold. Und endlich, zum 27-jährigen Abi-Treffen zeigt er es allen. Die Zutaten für seinen Roman Sommerhit hat Tom Liehr im Großen und Ganzen ganz gut gewählt: wir haben ein bisschen DDR-Geschichte, ein Ost-West-Familiendrama, die erste Liebe, Freundschaft, ein dunkles Geheimnis und nicht zuletzt einen sympathischen Protagonisten, mit dem man anfangs mitleidet und mit man sich später freut, wenn er seine Musikerkarriere hinlegt. Alles garniert mit dem Flair der 80er und 90er. Der Schreibstil ist recht angenehm, voller Witz und Wärme. Trotz allem konnte mich der Roman nicht hundertprozentig überzeugen – mir hat da einfach ein bisschen mehr Raffinesse gefehlt, sprich unerwartete Wendungen, ein höheres Erzähltempo und vor allem weniger Klischees. So ist zum Beispiel Falks Schulkasse doch recht schablonenartig gezeichnet: es gibt die typischen coolen Draufgänger, die das Sagen haben, ihre Mitläufer und ein paar wenige Außenseiter – darunter natürlich der Nerd mit Käsefüßen. Dass sich sogar die – natürlich recht tölpelhaften und freakigen – Lehrer von den Cliquenanführern derart einschüchtern lassen, dass sie nichts unternehmen, finde ich zudem recht unglaubwürdig.  Genauso ging es mir mit der DDR-Geschichte – auch hier war mir einiges einfach zu unglaubwürdig und übertrieben dargestellt (speziell Sonjas Geschichte). Zwar hat der Roman durchaus eine Botschaft, so richtig erreicht hat sie mich aber nicht. An sich eine nette, kurzweilige Geschichte für zwischendurch, der große Wurf war es für mich aber nicht.

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Tags: 80er, 90er, außenseiter, ddr, ddr-flucht, erste liebe, freundschaft, musik, schulzeit   (9)
 

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(379)

699 Bibliotheken, 10 Leser, 6 Gruppen, 76 Rezensionen

england, krimi, mord, thriller, charlotte link

Die Betrogene

Charlotte Link
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 02.09.2015
ISBN 9783734100857
Genre: Krimi und Thriller

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238 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 23 Rezensionen

australien, liebe, leuchtturm, kinderwunsch, kind

Das Licht zwischen den Meeren

M. L. Stedman , Karin Dufner
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.11.2014
ISBN 9783442384006
Genre: Romane

Rezension:  
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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

80er, bayern, heimatroman, liebe, jugend

Rosalie

Berni Mayer
Fester Einband: 270 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 17.11.2016
ISBN 9783832198404
Genre: Romane

Rezension:

Wirtshaus, Sägewerk, Sportplatz und über allem die katholische Kirche: So sieht die Welt der knapp 100 Einwohner im niederbayerischen Dorf Praam aus. Konstantin, Sohn des Wirts, wächst in den 1980er Jahr in diesem beengten Kosmos auf. Für ihn fühlt sich dieses Aufwachsen an, wie ein immer fortwährender Karfreitag. Das äußert sich darin, dass Konstantin nur schwarze Klamotten trägt und die Wände seines Zimmers mit schwarzen Postern beklebt. Aus dieser bleiernen Langeweile wird Konstantin aber eines Tages herausgerissen: die 14-jährige Rosalie zieht mit ihrem Vater von München nach Praam und stellt Konstantins Welt auf den Kopf.

Nach seiner Krimi-Trilogie um die Musikjournalisten Sigi Singer und Max Mandel hat Berni Mayer nun mit „Rosalie“ eine Coming-of-Age-Geschichte in der bayerischen Provinz vorgelegt, die tatsächlich etwas anders ist, als die üblichen Post-Heimatromane, die es sonst so auf dem Markt gibt.

Was zunächst nämlich nach einer typischen Geschichte über das Leben in der bayerischen Provinz, garniert mit einer Jugend-Romanze, aussieht, bekommt bald eine fundamentale Wendung. Beim heimlichen Stelldichein im heruntergekommen Wasserschloss machen Rosalie und Konstantin einen grausigen Fund, der die Verstrickung der alteingesessenen Dorfbewohner in ein sorgfältig verdrängtes NS-Verbrechen offenbart. Und das hat weitreichende Konsequenzen. Gerade diese Mischung aus erstem Verliebt sein, Jugend auf dem Dorf und Umgang mit altem Verbrechen machen die Stimmung des Romans aus – verleihen ihm auch etwas düsteres, bedrückendes, ernüchterndes. Berni Mayer hat seinen Roman selbst als „Southern Gothic“ bzw. „Bavarian Gothic“ bezeichnet und das passt ganz gut, finde ich. Auch seine Figuren sind – zum Genre passend – recht speziell, werden aber mit viel Empathie beschrieben. Ein weiterer Pluspunkt: Mayer beleuchtet in „Rosalie“ die bayerische Provinz zwar kritisch – man hat aber zu keiner Zeit das Gefühl, dass er überheblich von oben herab darauf blickt. Die Geschichte ist aber auch nicht heimattümelnd oder verklärend. Mayer erzählt die Geschichte der beiden Außenseiter Rosalie und  Konstantin nüchtern, lakonisch und schnörkellos – trotzdem aber auch zart und mit ganz viel Gefühl zwischen den Zeilen. Ein sehr empfehlenswerter, bodenständiger Roman über Heimat, Jugend, Liebe und die Schatten der Vergangenheit.

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Tags: 80er, heimat, jugend, liebe, ns-verbrechen   (5)
 

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(26)

48 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

banken, finanzkrise, schweiz, roman

Montecristo

Martin Suter
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 28.09.2016
ISBN 9783257243666
Genre: Romane

Rezension:

Ein Personenschaden während einer Fahrt im Intercity und zwei Hundertfrankenscheine mit identischer Seriennummer. Auf den ersten Blick hat beides nichts miteinander zu tun – auf den zweiten Blick schon. Videojournalist Jonas Brand ahnt blad, dass er hier auf eine brisante Geschichte gestoßen ist. Soll er ihr nachgehen? Oder soll er sich doch lieber seinem großen Traum widmen, dem Filmprojekt „Montecristo“, für das es plötzlich einen Geldgeber gibt. Martin Suter entführt seine Leser diesmal in eine recht zwielichtige Welt der Banker, Börsenmakler, Politiker und Journalisten. Eine Welt, in der alles eine große Verschwörung ist, in der Betrügereien und Skandale vertuscht werden und alles mit allem zusammenhängt. Wer es wagt, in diesem System herumzuschnüffeln, bezahlt am Ende mit dem Leben. Mit einer perfekt durchdachten Thriller-Dramaturgie und äußerst geschmeidig entwirft Suter das abgründige Szenario eines folgenschweren Finanzskandals. Die Geschichte ist extrem gut recherchiert und man hat das Gefühl, dass sich Suter in den Chefetagen der Hochfinanz bestens auskennt. Zu kurz kommen auch in diesem Roman nicht Suters elegante, schnörkellose Sprache und die routinierten Dialoge. Ein spannender, unterhaltsamer, intelligenter und schockierender Roman, an dessen Ende der Leser recht desillusioniert dasteht.

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Tags: banken, finanzkrise, schweiz   (3)
 

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(198)

403 Bibliotheken, 11 Leser, 7 Gruppen, 44 Rezensionen

psychiatrie, thriller, mord, salzburg, krimi

Stimmen

Ursula Poznanski ,
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 26.02.2016
ISBN 9783499267437
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ihr dritter Fall führt das Salzburger Ermittler-Duo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger in die Psychiatrie: Auf der Trauma-Station des Klinikums Salzburg Nord wird ein junger Psychiater ermordet aufgefunden. Wer war der Mörder? Ein Kollege oder einer der Patienten? War der Jungarzt dabei, Machenschaften in der Klinik aufzudecken? Während die Ermittler noch dabei sind, das Pflegepersonal zu befragen und Informationen aus den Patienten herauszulocken, geschieht schon das nächste Unglück und bald befindet sich Beatrice selbst in höchster Gefahr. Der dritte Teil der Beatrice-Kaspary-Reihe ist meiner Meinung nach zwar ein kleines bisschen schwächer ausgefallen als seine beiden Vorgänger, in der Summe hat mich aber auch dieser Teil wieder sehr gut unterhalten. Poznanski erzählt sehr lebendig und fesselnd und hat auch diesmal wieder bewiesen, dass sie ein extrem gutes Gespür für außergewöhnliche Plots hat.

Das Setting war interessant gewählt und gerade diese Szenen in der Psychiatrie hat Poznanski auch sehr überzeugend und atmosphärisch inszeniert. Die Schicksale der einzelnen Patienten machen einen betroffen und beklommen. Zwar fand ich den Thriller recht spannend, allerdings drehen sich die Ermittlungen diesmal ein bisschen zu oft im Kreis und zum Schluss hin zieht sich die Geschichte ein bisschen. Auch den Masterplan des Täters fand ich diesmal etwas zu arg konstruiert und unglaubwürdig. Etwas spannender ging es da zum Teil fast in Beatrices Privatleben zu. Sie hat mit einigen Problemen zu kämpfen und scheint sich endlich auch privat auf Florin einlassen zu können.

In der Summe ein unterhaltsamer, spannender Thriller mit zwei tollen Hauptfiguren.

Übrigens rate ich dazu, die Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Die Fälle sind zwar in sich abgeschlossen, aber das Privatleben der Figuren geht ja weiter und viele Anspielungen versteht man nur, wenn man die Vorgängerbände kennt.

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Tags: psychiatrie, salzburg, trauma   (3)
 

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(43)

73 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

waisenhaus, seattle, große depression, chinatown, usa

Die chinesische Sängerin

Jamie Ford , Ulrike Thiesmeyer
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag, 31.03.2014
ISBN 9783827011848
Genre: Romane

Rezension:

Von der Suche nach Liebe und Vergebung: Vor dem Hintergrund der Großen Depression im Seattle der 1920er und 30er Jahre erzählt Jamie Ford die Geschichte zweier Menschen, die das Schicksal auseinandergerissen hat. Im Mittelpunkt der Handlung steht zum einen der 12-jährige William Eng, ein amerikanischer Junge chinesischer Abstammung. Seit Jahren lebt er im Waisenhaus. Eines Tages erkennt er seine Mutter auf der Kinoleinwand wieder und reißt aus dem Waisenhaus aus – er muss sie finden, koste es was wolle. Denn er hat nie aufgehört, an ihrer Liebe zu zweifeln. Auf der anderen Seite erzählt Jamie Ford aber auch die Geschichte der schönen Sängerin Willow Frost und wie es dazu kam, dass sie ihr Kind ins Waisenhaus gegeben hat.

In „Die chinesische Sängern“ geht es aber nicht nur um die dramatische Suche eines Jungen nach seiner Mutter – Jamie Ford skizziert auch sehr treffend und realistisch das Bild der Gesellschaft zu jener Zeit. Nach der Weltwirtschaftskrise von 1929 wurden in den USA tausende Kinder von ihren völlig verarmten Eltern in die Obhut von Waisenhäusern gegeben. Die Armut der Bevölkerung, die Trostlosigkeit und auch den harten Alltag im Waisenhaus schildert Ford so echt, dass sie der Geschichte die richtige Atomsphäre geben. Auch die Verhältnisse in Chinatown – insbesondere die Rolle der Frau – werden natürlich in diesem Roman beleuchtet. Ein weiteres Thema ist das Entstehen der Filmindustrie.

Die Geschichte um Willow und ihren Sohn William ist durchaus interessant, berührend und dramatisch – ein absolutes Lesehighlight war der Roman für mich aber trotzdem nicht. Dafür war mir der Aufbau des Buches zu wenig spannend. Außerdem ist Ford kein großer Stilist – seine Sprache ist recht einfach und glatt. In der Summe war mir der Roman zeitweise auch etwas zu kitschig, fast schon gefühlsbesoffen – also schlicht und einfach zu amerikanisch.

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Tags: 1920er jahre, 1930er jahre, chinatown, filmindustrie, große depression, mutter-kind-beziehung, seattle, waisenhaus, weltwirtschaftskrise   (9)
 
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