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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Lustiges Taschenbuch Galaxy 05

Disney
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Egmont EHAPA, 12.10.2018
ISBN 9783841325150
Genre: Comics

Rezension:

Wir haben hier 10 Geschichten, von denen erneut 8 deutsche Erstveröffentlichungen sind, die wieder in 3 Kategorien aufgeteilt sind:
A) Die Chroniken von Terra 32 (4 Geschichten, aber 1 Abenteuer): Hier nun wird das Abenteuer abgeschlossen, welches in Band 3 begann. Von all den Abenteuern, die in der Galaxy-Reihe erzählt werden, hat mir dieses am wenigsten gefallen. Speziell das Ende wirkt ziemlich überhastet. Es nicht schlecht, keinesfalls, nur nicht so toll wie die anderen.
B) Galaktische Geschichten (5 Geschichten): Diese Geschichten folgen dem gleichen Prinzip wie jene derselben Kategorie aus den ersten drei Bänden. Es steht also jede für sich alleine und sie spielen alle im Entenhausen der Gegenwart, nur eben mit ausgereifter Raketentechnologie, um das Universum unsicher zu machen. Zwei davon sind keine deutsche Erstveröffentlichung und erschienen schon einmal in einem LTB, werden also wohl schon bekannt sein. Das ist der andere Grund, weshalb ich diesen Band hier als den schwächsten der Reihe empfinde, denn diese Galaktischen Geschichten waren für mich nicht so interessant wie die anderen in den vorherigen Bänden.
C) Star Top (1 Geschichte): Die USS Entermouse kehrt erneut nur für ein Abenteuer zurück. Das Star Trek Feeling ist immer noch sehr stark, wirklich toll. Die Geschichte ist jedoch wie ein typischer Mittelteil, nichts neues einführen und nichts abschließen.
Grundsätzlich hat mich der Band hier schon unterhalten, bitte nicht missverstehen, es gab einige witzige Momente und die Zeichnungen sind auch toll. Es ist jedoch nicht diese hohe Qualität, wie ich sie aus den vorherigen vier Bänden gewohnt bin. Das liegt einerseits an meinem persönlichen Geschmack, da mich Die Chroniken von Terra 32 einfach nicht fesseln konnten und andererseits sind die Galaktischen Geschichten hier einfach nicht so interessant wie bisher.

Fazit: Dieser Band lässt mich ein bisschen enttäuscht zurück, aber er ist der vorletzte dieser großartigen Serie und sollte schon gelesen werden, wenn man sich schon alle anderen Bände bisher gegönnt hat. Außerdem ist die Star Top Geschichte ja auch eine wichtige Überleitung auf den letzten Band und wer sich dafür interessiert, so wie ich, muss hier zugreifen.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Aufstieg und Fall der Dinosaurier

Steve Brusatte , Nikolaus de Palézieux
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2018
ISBN 9783492058100
Genre: Sachbücher

Rezension:

Was habe ich denn eigentlich erwartet? Ein neutrales Sachbuch mit vielen Bildern und Tafeln. Beide Erwartungen wurden nicht erfüllt. Die Abwesenheit von Bildern und Tafeln wiegt dabei aber nicht so schlimm. Ich hätte mir zwischendurch schon ein paar Stammbäume zwecks Übersicht und ein paar Abbildungen zwecks Vorstellung gewünscht, aber der Text ist selbst sehr gut, sehr klar, weshalb es nicht wirklich dramatisch ist.
Nein, mich hat mehr gestört, dass der Autor (Jahrgang 1984) hier in diesem Buch ständig seine Memoiren hat einfließen lassen. Ich lese allgemein nicht gerne Memoiren von Menschen, die jünger als 60 sind, denn die haben meistens noch nicht viel erlebt und auch nicht die Reife, Lehren aus ihren Erlebnissen zu ziehen, da sie sie eben nicht mit genügend Abstand betrachten. Aber zusätzlich wirkt es in diesem Buch – was vermutlich einfach die amerikanische Art ist – sehr stark wie Selbstbeweihräucherung. „Schaut her, was ich für coole Sachen gemacht habe, wo ich überall war, wen ich alles kenne!“, schreit uns der Autor regelrecht entgegen. Aber diese Passagen kann man zum Glück überspringen und rasch zum wesentlichen Teil gelangen, denn eigentlich wird hier das Zeitalter der Dinosaurier, ihre Entstehung, Evolution und ihr Untergang sehr gut dargestellt.
Ich bin diesem Buch schon dankbar, denn ich habe sehr viele neue Informationen erhalten und gelernt, dass viel von meinem Schul-Dinosaurier-Wissen einfach falsch ist. Ich habe es ein bisschen schade gefunden, dass der Fokus auf den bekannten Dinosauriern lag, zwei Kapitel etwa nur über den T. Rex, aber das Buch soll ja auch die Massen ansprechen und nicht irgendwelche Leute mit Nischen-Interesse, also passt das schon. Außerdem ist der zentrale Gedanke des Buches einen Überblick über die Ära der Dinosaurier zu geben und das gelingt super.
Was mir auch gut gefällt, sind die eingestreuten forschungsgeschichtlichen Anekdoten, denn die helfen zu verstehen, weshalb wir heute wissen, was wir wissen.
Fazit: Trotz einiger Mängel sehr zu empfehlen.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Das Imperium der Stille

Christopher Ruocchio , Kirsten Borchardt
Flexibler Einband: 992 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.10.2018
ISBN 9783453318281
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt: In einer weit entfernten Zukunft hat die Menschheit die Galaxie besiedelt und ein gewaltiges Sternenreich errichtet. Seit vielen Hundert Jahren befindet sich das Imperium im Krieg gegen die außerirdische Zivilisation der Cielcin, die mit ihren gewaltigen Eisschiffen bereits Tausende Planeten zerstört haben – einem Krieg, in dem sich Hadrian Marlowe als Held hervorgetan hat. Umso schwerer wiegt sein Verrat, wegen dem er auf seine Hinrichtung wartet: Er hat ein ganzes Sonnensystem ausgelöscht. Nun, kurz vor seinem Tod, erinnert sich Hadrian an sein Leben. Dies ist seine Geschichte.
Mein Problem mit dieser an sich sehr guten Space Opera ist ein persönliches. Ich habe nämlich schon zu viel gelesen und gesehen und so hat mich fast jede Szene in diesem Buch an ein anderes Werk erinnert, wie etwa Herberts Dune, Simmons Endymion oder Andersons 7 Sonnen, nur um ein paar zu nennen. Ganz konkret beispielsweise war das persönliche Körperschutzschild wie jenes aus Stargate (Nox-Folge) und die Szene im Kolosseum eine Mischung aus den Filmen Star Wars Episode II und Gladiator. Aber bitte, es ist nicht so schlimm wie bei Brandhorsts Artefakt oder bei Starfire, jedoch hat mir dieses Buch nicht viel geboten, wo ich gesagt hätte, wow, das ist eine coole neue Idee. Nichtsdestotrotz ist das hier ein spannendes Werk. Aber warum ist es spannend und was macht dieses Buch so toll?
Da sei einmal der Schreibstil genannt, denn das Buch liest sich locker und ehe man sich versieht, sind 300 Seiten um. Dabei hilft das sehr detaillierte Universum, das hier erschaffen wurde. Das Imperium erinnert sehr stark an die Griechische und Römische Antike, wie auch die angrenzenden Gebiete an historische Kulturen angelehnt sind. Man taucht schnell ein und möchte wissen, was es da noch gibt. Zum Glück funktioniert das super, denn eigentliche Spannung bietet das Buch keine. Man möchte nicht wissen, was als nächstes passiert, sondern was es noch gibt. Das liegt eben daran, dass der Erzähler ständig vorgreift und der Handlungsbogen von Anfang an bekannt ist, daher fast jede Szene vorhersehbar ist. Dies stört vor allem zu Beginn des Buches, wo auch noch jede Szene von irgendwoher kopiert zu sein scheint.
Das richtig Eigenständige und in meinen Augen beste Element des Buches sind die Sprachen, die der Autor erfunden hat. Aber nicht nur ein paar Wörter, die manchmal in den Raum geworfen werden, sondern richtige Systeme. Linguistik-Interessierte werden bei den Grammatik-Ausführungen des Erzählers viel Spaß haben. Das kommt jedoch erst spät im Buch.
Man kann dem Autor durchaus vorwerfen, aus den verschiedensten Werken Elemente herausgepickt und hier zusammengemischt zu haben. Aber es funktioniert und das dadurch entstandene Universum ist äußerst faszinierend. Das liegt nicht zuletzt auch an den zahlreichen Nebencharakteren, die allesamt interessant und gut ausgearbeitet sind, während der Hauptcharakter leider sehr oft einfach nur nervt.
Ein größeres Problem ist hingegen der Cliffhanger am Ende. Dass es einen gibt, ist schon einmal nervig. Noch schlimmer ist hingegen die Tatsache, dass in diesem Buch auf 900 Seiten ca. 50 Jahre behandelt werden, während der Erzähler schon über tausend Jahre alt ist. Wenn es in diesem Tempo weitergeht, steht uns noch viel Lesetätigkeit bevor. Leider habe ich nicht herausgefunden, ob das hier der Beginn einer Trilogie oder einer Serie sein soll. Aber das ich auch egal. Ich bin noch jung und plane noch für viele Jahre Sci-Fi zu lesen.
Fazit: Empfehlenswert.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Das Totenschiff

Christopher Golden , Urban Hofstetter
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.09.2018
ISBN 9783734104916
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt: Ein Erdbeben legt auf dem Berg Ararat im Osten der Türkei den Eingang zu einem riesigen Höhlensystem frei. Dort macht das Expeditionsteam um die Forscher Meryam und Adam eine spektakuläre Entdeckung: ein uraltes Schiff, und das 4000 Meter über dem Meeresspiegel! Handelt es sich tatsächlich um die Arche Noah, wie Legenden besagen? An Bord wird ein Sarg gefunden, darin ein menschenähnliches Wesen mit Hörnern. Während die Forscher noch versuchen, dessen Herkunft zu ermitteln, tobt um den Berg ein mächtiger Schneesturm, der die Forscher von der Außenwelt abschneidet – und es kommt zum ersten Todesfall.
Für dieses Genre ist das ein durchaus gelungenes Werk. Der Stil ist flüssig, der Plot spannend und bietet Überraschungen. Das Rad wurde hier keinesfalls neu erfunden, aber altbewährtes gut und frisch aufbereitet. Was mich aber stört, und das ist mein persönlicher Geschmack, sind all die persönlichen Dramen, die zwischen den Charakteren bestehen. Ich verstehe durchaus das Bedürfnis, den Charakteren Tiefe zu verleihen, aber es fühlt sich hier, wie oft in Büchern und Filmen, sehr konstruiert an und hat mich teilweise einfach nur genervt. Davon aber abgesehen war es ein nettes Buch, welches Fans des Genres sicher gefallen wird.
Fazit: Kann gelesen werden.

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4 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Leben des Lazarus Long

Robert A. Heinlein , Birgit Reß-Bohusch
Flexibler Einband: 992 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.09.2018
ISBN 9783453317413
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt: Er heißt Lazarus Long, oder Woodrow Wilson Smith, oder Aaron Sheffield, oder … Lazarus Long ist der älteste Mensch der Welt. So alt, dass er sich selbst nicht mehr an all die Namen erinnert, die er getragen hat. Ebenso wenig wie an alle Leben, die er gelebt, an alle Frauen, die er verführt und an alle Planeten, die er erobert hat. Doch nichts liebt Lazarus Long so sehr wie das Leben selbst, und so bricht er nun auf in ein neues Abenteuer quer durch Raum und Zeit.
Als großer Science-Fiction-Fan gönne ich mir gern auch hin und wieder ältere Werke dieses Genres und da Heyne dieses Buch nun neu bearbeitet, ergänzt und erstmals ungekürzt wieder veröffentlicht hat, musste ich natürlich zugreifen. Aber da der Verlag das Werk hier schon als „neu bearbeitet“ bewirbt, möchte ich kritisch anmerken, dass ich regelmäßig auf lästige „dass – das“ und andere Fehler gestoßen bin, eine weitere Korrektur hätte also nicht schaden können. Das ist aber nicht so eklatant, dass es den Lesefluss oder den Unterhaltungswert stören würde.
Nun, mir hat das Buch nicht gefallen. Zum Einen ist es zu langatmig. Vielleicht wäre die gekürzte Version doch besser gewesen. Aber nicht wirklich, denn mich hat das Thema gestört: Inzest. Heinlein vertritt nämlich die Meinung, dass Inzest, wenn man medizinisch die genetischen Risiken entfernt, nicht amoralisch sei. Daher erforscht er hier die verschiedenen Situationen, in denen es zu Inzest kommen kann. Das Wort „Empfängnisverhütung“ scheint er nicht zu kennen, denn jeder kriegt von jedem Kinder, egal in welchem Verwandtschaftsverhältnis sie zueinander stehen, da ja das genetische Risiko mittels modernster Technik entfernt worden ist.
Ich verstehe durchaus den Anreiz heute gültige Normen und Werte, moralische und ethische Prinzipien aufzuheben, sie auf ihren Ursprung zurück zu dekonstruieren und dadurch zu beweisen, dass sie unter bestimmten Voraussetzungen an Gültigkeit verlieren. Nennt mich prüde, aber bei Inzest muss ich einen Strich ziehen. Ein Mann zeugt mit seiner Urururenkelin ein Kind? Nein Danke.
Das Buch hat wirklich vielversprechend begonnen, mich gleich von der ersten Seite an gefesselt, aber als Lazarus dann nach hundert Seiten die sehr lange und wenig interessante „Geschichte des Mannes, der zum Scheitern zu faul war“ zu erzählen beginnt, die ich mittlerweile schon gefühlt hundert mal in verschiedensten Ausformungen gelesen habe, hat meine Aufmerksamkeit ordentlich nachgelassen. Ich habe aber weiter gelesen, weil ich dachte, dass spannendere Geschichten folgen würden. Dem war jedoch nicht so, denn der Rest befasst sich nur noch mit Inzest und kulminiert in einer absurden Zeitreise.
Fazit: Dieses Buch kann ich nicht empfehlen.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Lissabon - Das Kochbuch

Sylvie Da Silva
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Südwest, 12.03.2018
ISBN 9783517096117
Genre: Sachbücher

Rezension:

Hier nun haben wir eine Sammlung von ca. 100 Rezepten aus Lissabon, untermalt mit netten Details zur Stadt, falls man sich als Tourist einmal dort kulinarisch verwöhnen lassen möchte. Zwischen den Rezepten gibt es auch immer wieder kleine Informationsblöcke über Kultur und Geschichte von Lissabon, immer passend zu den jeweiligen Speisen. Vor allem aber geht es hier natürlich um die Rezepte, die laut Autorin „authentisch“ aus Lissabon stammen. Das sei einmal so dahingestellt, denn ein Freund von mir aus Porto meinte etwa, dass „Das Kalbfleisch nach Lissaboner Art“ (S. 88) eigentlich eine Spezialität aus Porto sei. Das ist aber nicht weiter wichtig, so lange die Rezepte passen. Und das tun sie auf jeden Fall. Sie sind verständlich und übersichtlich gestaltet, jeweils auf einer Doppelseite inklusive eines großformatigen Fotos. Die Rezepte sind einfach zum Nachkochen und benötigen dankenswerterweise keine schwer auffindbaren exotischen Produkte. Die Fotos haben allesamt eine hohe Qualität und laden dadurch zum Schmökern ein, regen allein bei ihrem Anblick schon den Appetit an.
Am Ende des Buches gibt es auch zwei gut gestaltete Register, damit man die einzelnen Rezepte rasch findet. Eines mit den deutschen Namen, eines mit den portugiesischen.
Besonders hervorheben möchte ich die Haptik des Buchs. Das Hardcover fühl sich aufgrund der Rillen wie eine Fliesenwand an, sind diese doch, als „Azulejo“ bekannt, eine typische und berühmte Kunstform Portugals. Man stöbert als im Buch und fühlt ständig diese Fliesen, was ein ganz eigenes Erlebnis bietet.
Speziell möchte möchte ich neben dem bereits genannten „Kalbfleisch nach Lissaboner Art“ (S. 88) die tollen Fischrezepte und als Dessert die „Kamelspucke“ (S. 127) empfehlen. Aber auch alle anderen Rezepte sind ein Versuch wert.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

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Weltenzerstörer

Cixin Liu , Marc Hermann
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.08.2018
ISBN 9783453319257
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt: Eines Tages erscheint auf der Erde ein seltsamer Kristall. Das Objekt stammt aus den Tiefen des Weltalls, und enthält nur eine einzige Botschaft: „Alarm! Alarm! Der Weltenzerstörer kommt!“ Ein gewaltiges Raumschiff ist unterwegs zur Erde und hat nur ein Ziel, nämlich die Ausbeutung und Auslöschung des ganzen Planeten. Was kann die Menschheit dagegen tun?
Ich lese immer wieder gerne Novellen oder Kurzgeschichten, die kann man meistens nämlich gemütlich an einem Nachmittag abschließen, etwa im bequemen Polstersessel sitzend, wenn es draußen regnet oder vom Sonnenschirm geschützt am Strand. Diese hier war perfekt dazu geeignet, da sie einfach spannend ist, interessante Charaktere hat und auch zum Nachdenken, zum Philosophieren anregt.
Vom selben Autor stammt auch die Trisolaris-Reihe und wer die gelesen hat, wird da einige Parallelen entdecken, geht es doch im Kern um ein und dieselbe Frage, nur eben mit unterschiedlichen Parametern und dementsprechend anderen Antworten.
In diesem Buch findet man zusätzlich zur eigentlichen Novelle neben jeder Menge Anmerkungen und Erläuterungen auch einen kleinen interessanten Aufsatz über das Wesen der „chinesischen Science-Fiction“ von Xia Jia sowie eine Leseprobe für den dritten Band der Trisolaris-Reihe. Es sei als Warnung nochmal angebracht, dass diese zusammen die Hälfte dieses 122-Seiten starken Büchleins ausmachen. Die eigentliche Novelle endet auf Seite 71. Ich möchte das nur extra erwähnen, damit es keine falschen Vorstellungen gibt.
Fazit: Lesenswert.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

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Der kleine Drache Kokosnuss und der Zauberschüler

Ingo Siegner ,
Fester Einband: 80 Seiten
Erschienen bei cbj, 25.06.2018
ISBN 9783570175699
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt: Kokosnuss staunt nicht schlecht, als er beim Überfliegen der Sieben Sümpfe ein Hausschwein entdeckt. Was treibt ein Hausschwein in den Sümpfen der Dracheninsel? Gemeinsam mit Matilda und Oskar bricht der kleine Drache zu einer Sumpf-Expedition auf. Als die Dämmerung hereinbricht, wird es unheimlich. In Nebelschwaden verbergen sich unheimliche Gestalten. Plötzlich versinken die Freunde in einem Sumpfloch! Im letzten Moment werden sie von einem kleinen Zauberer gerettet. Aber was macht ein Zauberschüler auf der Dracheninsel? Und was sucht er in den Sieben Sümpfen? – Kokosnuss, Matilda und Oskar erleben ein ebenso spannendes wie lustiges Abenteuer!
Ingo Siegner, Autor und Illustrator in einem, hat es geschafft ein spannendes Abenteuer zu erzählen, bei dem die Kinder mitfiebern und vor allem auch miträtseln werden. Sympathische Charaktere, großartige Zeichnungen und lustige Momente unterhalten nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen. Ein verregneter Nachmittag verfliegt damit im Nu.
Die Vorgänger-Bände muss man übrigens nicht kennen, um den hier genießen zu können.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Lustiges Taschenbuch Galaxy 04

Disney
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Egmont EHAPA, 17.08.2018
ISBN 9783841325143
Genre: Comics

Rezension:

Wir haben hier 10 Geschichten, von denen 8 deutsche Erstveröffentlichungen sind, die im Unterschied zu den vorherigen Bänden nicht in 3, sondern in 4 Kategorien aufgeteilt sind:
 A) Auf fremden Planeten (3 Geschichten, aber 1 Abenteuer): Hier ist das Titelbild Programm, nämlich Daniel Düsentrieb, der hier einmal nicht nur etwas baut und dann zuhause bleibt, sondern mitkommt und ganz aktiv am Abenteuer beteiligt ist. Das kleine Helferlein darf natürlich auch nicht fehlen. Super! Besonders hervorheben möchte ich die dritte Geschichte, in welcher der Film Planet der Affen als Planet der Frösche neu interpretiert wird.
 B) Galaktische Geschichten (3 Geschichten): Diese Geschichten folgen dem gleichen Prinzip wie jene derselben Kategorie aus den ersten drei Bänden. Es steht also jede für sich alleine und sie spielen alle im Entenhausen der Gegenwart, nur eben mit ausgereifter Raketentechnologie, um das Universum unsicher zu machen. Zwei davon sind keine deutsche Erstveröffentlichung. Eine erschien schon einmal in einem LTB, wird also wohl schon bekannt sein, die andere stammt aus Abenteuer Team, wird somit für viele Leser vermutlich genauso neu wie die anderen Geschichten hier sein.
 C) Q-Galaxy (3 Geschichten): Bereits im zweiten Band haben wir Tick, Trick und Track als Q-Agenten, die die Natur im gesamten Universum schützen, kennengelernt. Während dort aber die 4 Geschichten ein zusammenhängendes Abenteuer bilden, sind es hier drei allein stehende. Wie bereits damals geschrieben, ist das hier absolut empfehlenswert und allein deswegen zahlt sich dieser Band voll aus.
 D) Star Top (1 Geschichte): Die USS Entermouse kehrt zurück, wiederum nur für ein Abenteuer. Das Star Trek Feeling ist immer noch sehr stark, wirklich toll. Diesmal bekommen wir es mit den „Rollulanern“ zu tun und Hicksu Solu stößt auch endlich zur Crew.
Fazit: Ich habe dieses Buch genossen, speziell Daniel Düsentrieb und die Q-Agenten. Die Geschichten sind kreativ, lustig, spannend und sehr gut gezeichnet.

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38 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Ich bin viele

Dennis E. Taylor , Urban Hofstetter
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.07.2018
ISBN 9783453319202
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt: Bob kann es nicht fassen. Eben hat er noch seine Software-Firma verkauft und einen Vertrag über das Einfrieren seines Körpers nach seinem Tod unterschrieben, da ist es auch schon vorbei mit ihm. Er wird beim Überqueren der Straße überfahren. Hundert Jahre später wacht Bob wieder auf, allerdings nicht als Mensch, sondern als Künstliche Intelligenz, die noch dazu Staatseigentum ist. Prompt bekommt er auch gleich seinen ersten Auftrag: Er soll neue bewohnbare Planeten finden. Versagt er, wird er abgeschaltet. Für Bob beginnt ein grandioses Abenteuer zwischen den Sternen – und ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit.
Dieses Buch hat alles, was man sich von Sci-Fi wünscht: tolle Charaktere, gelungener Humor, Spannung und eine interessante Zukunftsvision. Wobei mit Humor hier Insider-Witze für Fans von Star Trek und anderen Sci-Fi-Franchises gemeint ist. Während die Zukunftsvision die aktuelle soziopolitische Situation der USA und anderer Länder ins Extreme führt.
Das Tolle und Innovative an diesem Buch ist der Hauptcharakter Bob, der eigentlich eine künstliche Intelligenz in einer Weltraumsonde ist und ganz allein durchs Weltall fliegt. Er hat einen 3D-Drucker im Gepäck, für dessen Verwendung er aber genug Metall finden muss. Dadurch schafft er es, Kopien von sich anzufertigen, wodurch immer neue Bobs entstehen, mit leicht veränderten Charakterzügen, die dann ihrerseits ins Weltall düsen. Somit haben wir im Buch dann auch immer mehr und mehr Perspektiven, was sehr spannend zu lesen ist. Denn jeder Bob entdeckt andere Dinge, verfolgt andere Interessen und gestaltete seine Virtuelle Realität anders.
Es ist schwer zu beschreiben, warum dieses Buch so faszinierend ist. Es ist einfach so interessant mit Bob zu reisen und zu erleben, wie er seine Bestimmung überwindet, neue Technologien erfindet und verschiedene Entdeckungen macht. Speziell als Star Trek – Fan kann man sich mit diesem Buch köstlich unterhalten.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Tasty

Tasty , Gerlinde Wiesner
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Südwest, 30.07.2018
ISBN 9783517097329
Genre: Sachbücher

Rezension:

Tasty ist ein Kochblog, der zu BuzzFeed gehört und somit einer der meistbesuchten Kochblogs der Welt ist. Was ja auch kein Wunder ist, sind die Rezepte dort doch alle simple & tasty, also einfach & lecker. Für dieses Buch nun wurden jene 80 Rezepte genommen, welche auf dem Blog die meisten Likes bekommen haben. Daher sollte es nicht verwundern, dass die Mehrheit der Rezepte hier Süßspeisen sind.
Da es sich hier um einen erfolgreichen Kochblog handelt, ist es beinahe schon selbstverständlich, dass die Fotos fantastisch sind. Das Buch lädt einfach herrlich zum Blättern und Schwelgen ein. In diesem Sinne ist ein Buch viel angenehmer als ein Blog, auf dem man sich umständlich durchklicken muss, sowie mit Ladezeiten und Werbung zu kämpfen hat. Tatsächlich hat eine Bekannte von mir ihre liebsten Tasty-Rezepte ausgedruckt und in einem Ordner gesammelt, weil sie nicht immer online gehen möchte. Deshalb ist es natürlich super, dass es jetzt dieses Buch gibt.
Die Rezepte, allesamt so einfach wie möglich gehalten, sind in 9 Kapitel unterteilt: Party, Landküche, Süßes, Klassiker, Vegetarisch, Die Besten, Aus aller Welt, Trendiges, Bälle & Ringe. Sorry, aber mit dieser Unterteilung kann ich nicht viel anfangen. Bei so manchem Rezept habe ich mich gefragt, warum das hier drinnen ist. Aber klassische Gliederungen sind heute halt nicht mehr modern. Zum Glück gibt es als Entschädigung dafür ein sehr gutes Register am Ende, mit dem man die gewünschten Rezepte sehr schnell findet.
Die hier vorgestellten Speisen sind eine bunte Mischung aller möglichen Kategorien. Was erwartet man auch anderes, wenn ein Blog einfach seine 80 besten Rezepte nimmt. Wir haben also typische Kartoffel- und Burger-Gerichte aus den USA, mexikanische, italienische und viele weitere Speisen, mit Fleisch, ohne Fleisch, süß oder salzig, warm oder kalt, klein oder groß. Ich finde das sehr toll, so eine bunte Mischung an Rezepten zu haben. Angeregt durch tolle Bilder wird man einfach motiviert mal etwas zu kochen, was eher untypisch für einen selbst ist. Zumal die meisten Zutaten hier nicht schwierig zu beschaffen und die einzelnen Kochschritte nicht allzu schwierig sind.
Ich selbst habe sofort das Tropische Ananas-Hühnchen (S. 136) ausprobiert. Sehr lecker! Aber auch ansonsten kann ich aus meiner Erfahrung mit dem Tasty-Blog sagen, dass die Rezepte funktionieren und auch wirklich gut sind.
Fazit: Empfehlenswert.

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Das Artefakt

Andreas Brandhorst
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.05.2018
ISBN 9783453318700
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt: Nachdem die Menschheit eine interstellare Katastrophe verursacht hat, die nur durch das Eingreifen der Hohen Mächte eingedämmt werden konnte, müssen die Menschen innerhalb von 600 Jahren beweisen, dass sie zu dauerhaftem Frieden fähig sind. Und das Vorhaben der Menschen scheint unter einem guten Stern zu stehen: Der Planet Heraklon wird zum Zentrum des Friedens und der Diplomatie. Doch dann taucht ein uraltes Artefakt auf, so mächtig, dass es den Technologien der Hohen Mächte ebenbürtig ist – und der Krieg beginnt aufs Neue.
Über dieses Buch zu schreiben ist sehr schwierig, weil es mir sehr gut gefallen hat, wie ja eigentlich alle Brandhorst-Bücher, es mich aber auch brutal enttäuscht hat. Ich habe dieses Buch nämlich schon einmal gelesen, nur unter einem anderen Namen: Omni und Das Arkonadia-Rätsel. Jene zwei Bücher bilden nämlich gemeinsam dieses Buch hier. Irgendwie. Genug Details sind verändert worden, um hier wirklich zwei unterschiedliche Geschichten, Rätsel und vor allem verschiedene Enden zu haben. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass man streckenweise das Gefühl hat, eine Kopie zu lesen. In der ersten Hälfte des Buches, die Omni entspricht, ist es eh nicht so schlimm, da dort die Gemeinsamkeiten derart sind, wie viele Autoren gute Ideen in mehreren Büchern wieder aufgreifen. Es ist vor allem der zweite Teil, der dem Arkonadia-Rätsel entspricht, der zu große Gemeinsamkeiten aufweist.
Was ist also passiert, dass Brandhorst zweimal ein ähnliches Buch schreibt? Das Artefaktist älter, erhielt 2013 sogar den Deutschen Science Fiction Preis und ist bei Heyne erschienen. Dann ist Brandhorst zu Piper gewechselt und hat dort dann die beiden Omni-Bücher geschrieben, für die er 2017 den Kurd-Laßwitz-Preis gewonnen hat. Vermutlich hat er vom Verlag die Vorgabe bekommen, ein Buch wie Das Artefakt zu schreiben oder er hatte einen Vertrag für eine bestimmte Anzahl an Werken und tat sich schwer, immer ein neues Universum zu erschaffen.
Das Artefakt ist also älter und meiner Meinung nach auch besser, aber nicht viel. Ich finde das Rätsel spannender und die Auflösung interessanter. Wenn man sich also entscheiden müsste, wäre das hier mein Favorit. Andererseits ist Omni anders genug, um einfach beide zu lesen. Denn bei Omni gibt es viele andere interessante Details und coole Szenen, außerdem sind die Auflösungen unterschiedlich, es sind also verschiedene Bücher. Dazu kommt noch, dass eventuell weitere Bücher im Omniversum folgen werden, während eine Rückkehr ins Universum von Das Artefakt aus vertraglichen Gründen sehr unwahrscheinlich ist.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Dantes Göttliche Komödie

Franziska Meier
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei C.H.Beck, 15.03.2018
ISBN 9783406719295
Genre: Sachbücher

Rezension:

Fast jeder kennt das monumentale Werk Die Göttliche Komödie – ich selbst habe mich einst eine gefühlte Ewigkeit damit herumgeschlagen – aber kaum jemand hat sie wirklich gelesen. Und von denen, die angefangen haben, kommen nur wenige ans Ende, wie die Autorin dieses Büchleins bemerkt: „Fürsorglich wendet sich der Dichter gleich im zweiten Gesang [des Paradieses] an seine Leser. Viele täten gut daran … nicht weiterzulesen. … Mancher Leser der Komödie hat sich das nicht zweimal sagen lassen.“ (S. 97)
Dieses Büchlein hier ist perfekt für all jene, die schon immer mal wissen wollten, was Die Göttliche Komödie ist, sie aber nicht lesen wollen. Oder für Schüler, die in Literaturgeschichte damit gequält werden und eine gute Zusammenfassung vor der Prüfung brauchen. Oder für Studenten, die vor einer intensiven Auseinandersetzung damit gern eine kleine Übersicht hätten. Oder für Leute wie mich, die nach vielen Jahren einfach mal ihr Wissen wieder auffrischen wollten.
Jedenfalls ist dieses Buch sehr angenehm geschrieben, verliert sich nicht in Details und bietet einen guten Überblick über das Werk selbst und das Leben des Autors sowie die Rezeptionsgeschichte. Dazu möchte ich ein kleines Detail aus dem Buch hervorheben: „Im Deutschland des 20. Jahrhunderts stellte man die wahnwitzige These auf, Dante sei kein Florentiner, sondern ein nach Italien verirrter Deutscher gewesen.“ (S. 122)
Fazit: Empfehlenswert

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65 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 4 Rezensionen

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Endymion

Dan Simmons , Joachim Körber
Flexibler Einband: 1.326 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 01.10.2003
ISBN 9783442242511
Genre: Science-Fiction

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Karl Marx

Wilfried Nippel
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei C.H.Beck, 15.02.2018
ISBN 9783406714184
Genre: Biografien

Rezension:

In diesem tollen Büchlein – mit 127 Seiten übrigens das bisher dickste der Beck-Wissen-Reihe – wird auf ausführliche Weise gleichzeitig Leben und Lehre des Karl Marx vorgestellt. Es ist ein ideales Werk für all jene, die sich für Marx interessieren, aber außer seinen Werken Kapital und Kommunistisches Manifest nichts über ihn wissen. Was ich von diesem Buch mitnehme, ist, dass Marx ein arrogantes A*** war, durchaus ein brillanter Wissenschaftler, aber als Mensch für mich absolut untragbar.
Zusammen mit seinem Leben erfahren wir hier auch viel über die damaligen Arbeiterbewegungen, ideologische Auseinandersetzungen und Kämpfe um die „einzig wahre“ Theorie. Und so als Gesamtpaket habe ich das Buch sehr interessant gefunden. Es setzt eine der bekanntesten historischen Figuren in ein neues Licht, bietet für die verschiedensten berühmt gewordenen Aussagen einen konkreten Kontext, wodurch alles doch wieder ganz anders wirkt.
Nachdem ich das Buch gelesen hatte, stand ich vor einer Frage, die mich jetzt schon geraume Zeit beschäftigt: Soll man einen Menschen nach seinem Charakter oder seinem Wirken beurteilen? Das kann ich nicht beantworten und sollte wohl jeder nach der Lektüre für sich selbst entscheiden.
Schade habe ich gefunden, dass am Schluss die Nachwirkungen seiner Lehre ausgeklammert wurden, aber vielleicht kommt ja demnächst ein Büchlein zum Kommunismus allgemein aus dieser Reihe auf den Markt.
Fazit: Sehr empfehlenswert.

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25 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

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Im Bann des Ozeans

Robert Hofrichter
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Gütersloher Verlagshaus, 26.03.2018
ISBN 9783579086781
Genre: Sachbücher

Rezension:

In diesem Buch erfahren wir alles über das Meer, das man wissen muss. Die geologische Geschichte, die biologische Vielfalt und nicht zuletzt die Bedeutung für den Planeten, für das Klima und alles Leben. Der Autor schreibt dabei mit solch einer Leidenschaft, dass man als Leser nicht umhin kommt, eine Liebe fürs Meer zu entwickeln, insofern man die nicht schon lange hatte. Besonders aber gefällt mir das Buch, weil es sehr viele neue Informationen bietet und mit falschen Vorstellungen aufräumt. Ich habe jetzt zwar keine Angst mehr vor Haien, aber aufgrund des Giftkapitels bin ich ab jetzt extrem vorsichtig, wenn ich ins Meer gehe.
Das Buch fasziniert nicht nur, es gibt einem auch zu überlegen. Wenn man etwa in Mikrorganismen am tiefsten Punkt der Erde noch Spuren von Pestiziden findet, dann läuft irgendetwas falsch. Und in diesem Sinne hier nochmal die Botschaft des Buches: „Tun Sie mehr, als sie müssen, so vermeiden Sie später ein schlechtes Gewissen!“
Fazit: Sehr zu empfehlen.


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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Starfire - Imperium

Spencer Ellsworth , Martin Gilbert
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.05.2018
ISBN 9783453318908
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt: Raumschiff-Navigatorin Jaqi schlägt sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Halb Jorianerin, halb Mensch, gilt sie im Roten Imperium als Bürger zweiter Klasse. An den Grenzen des Sternenreiches akzeptiert sie so gut wie jeden Auftrag, der ihr angeboten wird. Legal, illegal – Hauptsache die Kohle stimmt. Als Jaqi eines Tages in den Besitz wertvoller Informationen kommt, ist nichts mehr wie es vorher war. Denn sowohl die kaiserlichen Truppen als auch der Anführer der Revolutionsbewegung sind hinter diesen Informationen her – und plötzlich liegt das Schicksal des gesamten Sternenreiches in Jaqis Händen.
Star Wars ist ja eigentlich nur Fantasy, das hat sogar George Lucas selbst zugegeben. Hier nun haben wir eine Geschichte, die doch sehr stark an Star Wars erinnert, aber eben viel mehr Sci-Fi enthält, bis sie ebenfalls ins Fantasy abdriftet. Außer extremen Sci-Fi-Puritanern wird sich daran jedoch kaum jemand stören. Kopfschütteln wird hingegen der eher derivative Plot und altbekannte Gegner-Typen wecken. Doch auch das erst am Ende, denn das Buch bietet sehr viele coole und frische Ideen, die einen sehr spannenden und interessanten Hintergrund bieten. Die Anleihen aus Star Wars sind schon sehr eklatant: Imperium & Rebellen; Seelenschwert statt Lichtschwert; Sternenfeuer statt Macht. Da aber dazwischen noch genug Eigenständiges eingebaut wurde, bleibt das Buch interessant.
Gestört hat mich vielmehr der Stil. Geschrieben wurde aus der Perspektive von zwei Charakteren und beide erzählen in der Ich-Form. Außerdem sind sie in ihrer Ausdrucksform und Gedankenwelt fast identisch. Das hat dazu geführt, dass ich bei jedem Kapitelwechsel verwirrt war und sogar noch am Ende des Buches, beim allerletzten Kapitel, bin ich darüber gestolpert.
Fazit: Für Personen, die bereits in Sci-Fi zuhause sind und einen kurzweiligen Actionkracher für ein gemütliches Wochenende möchten.

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Philosophie des 19. Jahrhunderts

Günter Zöller
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei C.H.Beck, 15.03.2018
ISBN 9783406721281
Genre: Sachbücher

Rezension:

In diesem Buch wird anhand von 13 Porträts die Entwicklung der Philosophie des 19. Jahrhunderts präsentiert. Dabei gibt es zu Beginn eines jeden Porträts einige biographische Informationen sowie eine ereignisgeschichtliche Einordnung, bevor näher auf die Lehre des jeweiligen Philosophen eingegangen wird. Dies zusammen mit den regelmäßigen Verweisen auf die anderen Philosophen hier im Buch, erlaubt es einen guten Überblick zu gewinnen. Besonders gefällt mir, dass hier auch einige – für mich zumindest – unbekannte Philosophen vorgestellt werden, wie etwa der sehr interessante Alexis de Tocqueville, sowie Henry David Thoreau oder Ludwig Feuerbach.
Bei den ersten Porträts tat ich mich noch schwer wegen des sehr intensiven philosophischen Wortschatzes, waren jene Philosophen ja auch Akademiker in ihren eigenen Sphären. Sobald wir dann aber zu den Philosophen kommen, die mit ihren Werken ein breiteres Publikum ansprechen wollten, ein interessiertes Bürgertum durch Artikel in Zeitschriften, ändert sich auch der Wortschatz hier in den Porträts und das Büchlein liest sich dann viel angenehmer. Dennoch ist das Buch ohne ein gewisses Vorwissen, ohne ein basales philosophisches Grundverständnis nur schwer verständlich.
Fazit: Empfehlenswert.


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Geschichte Indiens

Dietmar Rothermund
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei C.H.Beck, 15.02.2018
ISBN 9783406718786
Genre: Sachbücher

Rezension:

Man kann dem Autor hier wirklich nichts vorwerfen, denn wie sollte irgendjemand so viele Informationen auf so wenig Platz unterbringen? Wenn man dieses Buch liest, hat man das Gefühl, von einer Lawine an Informationen überschüttet zu werden. Wie eine Splitterbombe gefüllt mit Namen und Daten. Im Eiltempo schreiten wir durch 1.500 Jahre indischer Geschichte. Das Buch hier schließt direkt ans hervorragende Das alte Indien von Michael Witzel aus derselben Reihe an. Die beiden könnten aber nicht unterschiedlicher sein. Während in Das alte Indien auch ausführlich auf Kultur, Religion und Alltag eingegangen wird, habe wir hier nur Ereignisgeschichte, wie in einem bis zum Bersten gefüllten Koffer.
Wer einen Überblick über das bekommen möchte, was in Indien passiert ist, der hat hiermit ein wunderbares Werk. Die Übersicht bei dieser Flut an Informationen zu behalten ist nicht einfach, zumal der Autor nicht nur zeitlich flott voranschreitet, sondern auch noch regional herumspringt und sehr viel bei einer Erwähnung in einem Nebensatz belässt. Aber das soll keine Kritik sein, denn in meinen Augen hat der Autor aus den Verlagsvorgaben das beste herausgeholt. Ich persönlich hätte mir hier eine Aufteilung in zwei Bände gewünscht, damit man einfach mehr auf verschiedene Details und andere Aspekte eingehen kann.
Fazit: Ich kann das Büchlein durchaus empfehlen, wenn das Begehr eben ist, einfach mal für die Ereignisse in Indien einen roten Faden zu erhalten. Denn das macht es super.

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Die Vandalen

Konrad Vössing
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei C.H.Beck, 15.03.2018
ISBN 9783406718816
Genre: Sachbücher

Rezension:

Nachdem ich letztens das tolle Büchlein zu Byzanz gelesen hatte, habe ich angekündigt, weiter meine weißen Geschichtsflecken füllen zu wollen und da trifft es sich super, dass gerade neu ein Buch zu den Vandalen erschienen ist. Ein Volk, dessen Name man oft hört, von dem man aber fast nichts weiß. Eine Schande ist das! Haben wir hier doch ein Volk, das irgendwo in Mitteleuropa startet (406 den Rhein überquert), quer durch Westeuropa nach Nordafrika zieht und dort ein Königreich mit der Hauptstadt Karthago errichtet, das beinahe das westliche Mittelmeer beherrscht. Wenn das nicht der Stoff für ein Epos ist? Ich sag’s ja immer, die Geschichte hat die besten Geschichten.
Das Buch ist wie alle anderen aus der Reihe gleichsam wissenschaftlich und verständlich geschrieben und gehört in meinen Augen vom Stil her zu den besseren Bänden. Man merkt aber, dass es die erste Edition ist, gibt es hier doch noch vereinzelt Fehler bei den Seitenverweisen, die aber nicht weiter stören, sowie einige „Schusterjungen“, die aber genauso wenig die Qualität schmälern.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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144 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 35 Rezensionen

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Artemis

Andy Weir , Jürgen Langowski
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Heyne, 05.03.2018
ISBN 9783453271678
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt: Jazz Bashara ist kriminell. Zumindest ein bisschen. Schließlich ist das Leben in Artemis, der ersten und einzigen Stadt auf dem Mond, verdammt teuer. Und verdammt ungemütlich, wenn man kein Millionär ist. Also tut Jazz, was getan werden muss: Sie schmuggelt Zigaretten und andere auf dem Mond verbotene Luxusgüter für ihre reiche Kundschaft. Als sich ihr eines Tages die Chance auf einen ebenso lukrativen wie illegalen Auftrag bietet, greift Jazz zu. Doch die Sache geht schief, und plötzlich steckt Jazz mitten drin in einer tödlichen Verschwörung, in der nichts Geringeres auf dem Spiel steht, als das Schicksal von Artemis selbst.
Ich habe dieses Buch direkt nach Die Granden von Pandaros von James A. Sullivan gelesen und wie dort hatte ich auch hier wieder eine ähnliche Achterbahnfahrt der Gefühle. Das Buch beginnt langsam, erfüllt die Erwartungshaltung zunächst nicht und kommt viel zu spät in Fahrt. Dort wie hier hätte ich das Buch bei Seite 100 weggelegt, keine Frage, aber weil es ein Geschenk war und mir der Vorgänger so gut gefallen hat, habe ich beschlossen, noch weitere 100 Seiten zu probieren. Zum Glück! Als es dann nämlich Fahrt aufnimmt, wird es wirklich toll und in beiden Büchern gibt es am Ende eine coole Sci-Fi Variante von Ocean’s Eleven.
Das zweite Déjà-vu brachte mich zurück zu 2312 von Kim Stanley Robinson, zumindest in der ersten Buchhälfte. Denn Weir schafft es hier wie Robinson dort Wissenschaft spannend, interessant und einfach darzustellen, der Plot ist jedoch in beiden Fällen so langweilig, dass man nur kaum weiterkommt.
Der dritte Vergleich bezieht sich nun endlich auf den Vorgängerroman Der Marsianer des selben Autors. Man kann die beiden Bücher nicht vergleichen, muss es aber. Der Marsianer war von Anfang an spannend, interessant und triefte nur so von Wissenschaft. Das Buch wurde getragen von einem interessanten Charakter, der konstant mit Problemen konfrontiert war, die er auf abwegigste Art und Weise löste. Das, was den Marsianer so toll gemacht hat, beginnt hier erst relativ spät. Wissenschaft gibt es schon von Anfang an, aber es ist zunächst eigentlich nur eine Aneinanderreihung von Erklärungen. Sobald aber die Wissenschaft eingesetzt wird, um ein Problem nach dem anderen zu lösen, wird das Buch sehr spannend und interessant.
Wenn wir das Buch losgelöst von irgendwelchen Vergleichen betrachten, haben wir hier eine interessante Zukunftsvision, wissenschaftlich faszinierend und nachvollziehbar beschrieben. Der Plot selbst braucht eine Weile, aber entwickelt sich dann sehr spannend, am Ende wird er sogar ein richtiger Pageturner, den man kaum noch zur Seite legen will. Auch an den Stil mit den kurzen Sätzen hat man sich bald gewöhnt. Einzig der Hauptcharakter war für mich sehr unsympathisch und die meisten ihrer Beweggründe wenig nachvollziehbar. Das ist auch mit ein Grund, weshalb der Plot für mich zunächst ziemlich langweilig blieb.
Fazit: Wer sich hier einen zweiten Marsianer erhofft, wird enttäuscht werden. Wer aber ein nettes Abenteuer auf dem Mond mit viel Wissenschaft erleben möchte, der sollte hier zugreifen.


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Porki - Ein Schweinchen sucht das Glück

Lissa Lehmenkühler , Nina Hammerle
Fester Einband: 80 Seiten
Erschienen bei cbj, 26.03.2018
ISBN 9783570174937
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt: „Was bist du bloß für ein Schwein!?“, ruft ihm seine Mutter zu, als das kleine Schwein Porki sich mal wieder danebenbenommen hat. Und weil Porki auf diese Frage keine Antwort weiß, macht er sich auf die Reise, um es endlich herauszufinden. Unterwegs trifft er Schweine aller Art: zum Beispiel Wolltraut, die Wollmilchsau, Pigasso, das Pinselohrschwein, oder Praline, das Trüffelschwein – und sogar eine kleine Meerjungsau! Als Porki dann auch den Schweinehund überwunden hat, merkt er endlich, was seine wahre Bestimmung ist: Er ist ein richtiges Glücksschwein!
In diesem Buch begleiten wir ein Hausschwein auf einer wunderbaren Abenteuer- und Selbstfindungsreise, mit allerlei kreativen Begegnungen. Der Text selbst sprüht vor lustigen Wortspielen und witzigen Reimen. Dazu kommen noch die fantastischen Zeichnungen von Nina Hammerle, die einfach perfekt passen.
Das Buch ist ab vier Jahren empfohlen und das passt sicher. Ob Kinder in dem Alter sämtliche Wortspiele verstehen, wage ich zu bezweifeln, aber die Eltern sollen sich ja schließlich auch amüsieren, wenn sie etwas vorlesen, und das hier definitiv der Fall.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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abenteuer, raumschiffe, weltall

Die Granden von Pandaros

James A. Sullivan
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2017
ISBN 9783492704182
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt: Cosima Amberson und John A. Glennscaul sind erbitterte Konkurrenten. Im Kampf um Macht und Geld schrecken die intergalaktischen Konzernbosse vor nichts zurück. Doch nachdem die beiden zwei Jahre lang gemeinsam auf einem defekten Raumfrachter festhingen, müssen sie zusammenarbeiten, um ihre Imperien wieder zu Stärke zu führen und ihre zahlreichen Feinde in die Schranken zu weisen. Der Diebstahl eines KI-Moduls könnte ihre Probleme lösen – aber ihre Verfolger sind so gerissen und skrupellos wie Cosima und John selbst. Eine wilde Jagd durch den Weltraum beginnt.
Gefühl 1: Enttäuschung. Zugegeben, das ist etwas sehr persönliches, denn ich habe das Buch hier direkt nach Brandhorsts Die Tiefe der Zeit gelesen und da kann eigentlich nur eine Enttäuschung folgen.
Gefühl 2: Überraschung. Dann habe ich aber bemerkt, dass dieses Buch im selben Universum wie Chrysaor vom selben Autor spielt. Ein Buch, das mir sehr gut gefallen hat, sogar eines meiner Top-Bücher 2016. Ich hatte damals eigentlich nicht gedacht, dass dieses Universum ein weiteres Abenteuer nötig hat und tatsächlich findet sich weder am Buchumschlag, auf der Verlagshomepage oder sonst wo, dass die beiden Bücher im selben Universum spielen. Sie gehören nicht zusammen, wohlgemerkt, können also absolut unabhängig voneinander gelesen werden. Streng genommen ist das hier ein fernes Prequel zu Chrysaor.
Gefühl 3: Enttäuschung. Dennoch konnte mich das Buch nicht fesseln. Die ganze Ausgangssituation ist ziemlich an den Haaren herbei gezogen, die ewigen Ausführungen bzgl. der Hass-Liebe-Beziehung zwischen den beiden Hauptcharakteren sind langweilig und die pseudotiefgründigen halbpsychologischen Gespräche sind einfach nur lächerlich.
Gefühl 4 & 5: Skepsis & Resignation. Seite 100 ist normalerweise der Moment, an dem ich entscheide, ob ich ein Buch weiterlese oder weglege. Hier wollte ich es weglegen, keine Frage, aber weil es ein Geschenk war, mir Chrysaor so gut gefallen hat und es erst ein Sechstel des Buches war, habe ich beschlossen, noch weitere 100 Seiten zu probieren.
Gefühl 6: Spaß. Zum Glück blieb ich dran, denn kaum kommen die beiden nach Pandaros, nimmt die Geschichte ordentlich Fahrt auf und es kommt zu dem, was mir bereits in Chrysaor so gut gefallen hat, nämlich eine fantastische Verfolgungsjagd in einer futuristischen Umgebung aus der Perspektive der Verfolgten und der Verfolger. Am Ende gibt es sogar noch eine coole Sci-Fi Variante von Ocean’s Eleven.
Dieses Buch gefällt mir zwar nicht so sehr wie Chrysaor, aber immer noch gut und ich finde jetzt auch die Idee toll, mehrere Bücher im selben Universum anzusiedeln, die aber rein gar nichts miteinander zu tun haben, außer eben dem Hintergrund. In diesem Sinne freue ich mich schon auf den nächsten Roman.
Fazit: Empfehlenswert.


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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Die Tiefe der Zeit

Andreas Brandhorst
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2018
ISBN 9783492704274
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt: Seit vielen Tausend Jahren führt die Menschheit Krieg gegen die geheimnisvollen Crul. Und seit ebenso langer Zeit erzählt man sich Geschichten von der Hauptstreitmacht des Feindes, die seit Ewigkeiten durch die endlosen Weiten des interstellaren Raums unterwegs ist, um eines Tages die Kernwelten der menschlichen Zivilisation zu vernichten. Der ehemalige Soldat Jarl, dem man Verrat und Mord zur Last legt, ist auf der Flucht vor den eigenen Verbündeten. Als Gejagter muss er die legendäre Erde finden, jenen mythischen Ursprungsplaneten der Menschen. Denn dort soll die größte aller Waffen lagern, eine Waffe, die den Krieg beenden und Frieden bringen kann. Jarls Suche führt ihn durch die Tiefe der Zeit. Doch er ahnt nicht, dass er nur ein Werkzeug in einem viel größeren Plan ist.
Als Jugendlicher habe ich nie verstanden, warum sich alle jedes Buch von Hohlbein sofort besorgen und lesen. Mir gefallen Geschichten und wenn ein Autor eine neue Geschichte erzählt, entsteht da ein neues Universum und treten neue Charaktere auf. Ich habe also nie automatisch wegen einem Autor zugegriffen, sondern wegen der Serie, des Universums. Doch nun habe ich Andreas Brandhorst kennengelernt, der in jedem Buch ein neues Universum mit neuen Charakteren erschafft. Bisher hat mir jedes einzelne Universum sehr gut gefallen und wenn ich ein neues Buch von ihm schnappe, erwarte ich kein Abenteuer an einem bekannten Ort, sondern bin gespannt, wohin mich der Autor diesmal entführt. So auch in diesem Buch. Es ist einfach fantastisch zu lesen, mich welcher Kreativität und Liebe zum Detail Brandhorst seine Geschichten erzählt.
Der Stil erinnert mich an einen Tipp, den uns ein Professor zum Beginn des Studiums vor vielen Jahren gegeben hat: „Das wichtigste im ersten Semester ist es, so viele Spezialausdrücke wie möglich zu lernen. Denn wenn ihr mit denen später um euch werft, werden die meisten Leute nicht verstehen, dass ihr eigentlich selbst keine richtige Ahnung habt.“ So kommt es mir auch bei Brandhorst vor. Das soll jedoch keine Kritik sein. Im Gegenteil gefällt mir sein Stil mit all den cool klingenden Wörtern sehr gut. Science Fiction vom Feinsten.
Sehr witzig habe ich den Flug durchs Multiversum gefunden, der hier kurz stattfindet. Dabei blickt die Person kurz in andere Dimensionen, wobei jede Dimension ein anderes Werk des selben Autors ist, also etwa Kantaki und Omni. Bei diesem kleinen Osterei für seine Fans musste ich ziemlich schmunzeln.
Das Buch ist bis zum Ende sehr spannend, mit einigen tollen Überraschungen und einem gelungenen Ende. Dazu kommen auch noch die verschiedenen sehr interessant beschriebenen Planeten, die im Laufe des Abenteuers besucht werden.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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57 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

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Der dunkle Wald

Cixin Liu , Karin Betz
Flexibler Einband: 816 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.03.2018
ISBN 9783453317659
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt: Der erste Kontakt mit einer außerirdischen Spezies hat die Menschheit in eine Krise gestürzt, denn die fremde Zivilisation hat sich Zugang zu jeglicher menschlicher Informationstechnologie verschafft. Der einzige Informationsspeicher, der noch vor den Aliens geschützt ist, ist das menschliche Gehirn, weshalb das Wallfacer- Projekt ins Leben gerufen wird: Vier Wissenschaftler sollen die ultimative Verteidigungsstrategie gegen die Aliens ausarbeiten – doch können sie einander trauen?
Hier empfiehlt es sich wirklich, das zweite Buch direkt anschließend an den ersten Band zu lesen, insofern der einem gefallen hat, da man sich dann nicht erst wieder an den Stil gewöhnen muss, sondern direkt eintauchen kann. Vom Plot und den Charakteren her hat mir dieser zweite Teil sogar noch besser gefallen als er der Erste. Es ist einfach faszinierend, diesem einen Wissenschaftler zu verfolgen, der ganz auf sich alleine gestellt eine Alien-Invasion aufhalten muss. Wie er eingefroren wird und einige Jahrhunderte in der Zukunft unter komplett neuen Voraussetzungen weitermachen muss.
Das Buch geht von einer sehr spannenden Prämisse aus: Die Menschen wissen, dass in 400 Jahren eine Alien-Flotte die Erde angreifen wird. Was also machen, um sich darauf vorzubereiten? Um sich auf etwas Katastrophales vorzubereiten, das erst die eigenen Urenkel betreffen wird?
Interessant habe ich in diesem Zusammenhang gefunden, wie der Autor mit einer eigenen Theorie das Fermi-Paradox löst. Er geht davon aus, dass Leben im gesamten Universum auf zwei Grundregeln basiert: 1) Um jeden Preis überleben; 2) Ressourcen sind nicht unendlich. Bei einem Erstkontakt kann man sich über die wahren Motivationen des Gegenüber nie sicher sein und wegen der extremen Distanzen im Universum ist es unmöglich gut genug zu kommunizieren, um jede Unsicherheit auszuräumen, was Konflikt unausweichlich macht. Daher ist es für jede Zivilisation am idealsten, in einem Erstschlag den anderen auszulöschen, ohne die Koordinaten der eigenen Heimat zu offenbaren. Diese Theorie finde ich schon in sich selbst sehr interessant und dem Autor ist es gelungen, einen ganzen Roman um diese herum zu schreiben.
Mir haben bereits im ersten Teil die kreativen, neuartigen, unkonventionellen Sci-Fi-Ideen gefallen und hier geht es noch fulminanter weiter. Dazu kommt noch die Perspektive eines chinesischen Helden, was man sonst ja auch fast nirgends hat, der einen wirklich faszinierenden Plan ausheckt und einige brutale Schicksalsschläge durchmacht.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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