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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

In ewiger Schuld

Harlan Coben , Gunnar Kwisinski
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.02.2019
ISBN 9783442484669
Genre: Krimi und Thriller

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87 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 55 Rezensionen

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Das andere Haus

Rebecca Fleet , Eva Kemper
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.08.2018
ISBN 9783442205592
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klappentext:


Als Caroline und Francis ein Angebot zum Haustausch erhalten, zögern sie nicht lange. Voller Vorfreude beziehen sie ihr Urlaubs-Domizil in der Nähe von London. Doch dort stößt Caroline auf Details, die sie zutiefst verstören: ein ganz spezieller Blumenstrauß, die eingelegte CD, ein vergessenes Rasierwasser; scheinbar harmlose Gegenstände, die in Wahrheit aber mit dem dunkelsten Kapitel ihres Lebens verbunden sind - und mit einem Menschen, den sie für immer vergessen wollte. Ist es möglich, dass er sie in eine Falle gelockt hat? Und wer ist nun in ihrer eigenen Wohnung? Es beginnt ein psychologisches Verwirrspiel, das sie und alle, die sie liebt, ins Verderben zu reißen droht …



Meine Meinung:

Mal wieder ein Fall von spannender Klappentext, aber schlechter Inhalt.

Dass das Buch mal etwas vom Klappentext abweicht okay, aber so wenig Spannung oder unvorhersehbare Dinge habe ich selten erlebt. Die meiste Zeit war es viel mehr „mimimi meine Ehe ist so schlecht“ als alles andere. Psychothriller? Bei weitem gefehlt! Ich wurde selten so enttäuscht, was die Spannung angeht. Meistens waren es eher „Aha“ Reaktionen auf gewisse Dinge die wohl als unerwartete Wendung angesehen werden sollten.

Das Buch ist einfach zu lesen, das liegt wohl aber auch da ran, dass die Hälfte des Buches immer um das Gleiche Thema geht. Die kaputte Ehe und wie in der Vergangenheit damit umgegangen worden ist, sowie die Gegenwart, wenn sich Caroline mit Francis in dem getauschten Haus streitet.


Die Perspektiven aus der Vergangenheit decken langsam auf, wieso Caroline's Ehe so zerbrochen ist und warum ihr Leben aus den Fugen geraten ist und der Strang der Vergangenheit knüpft langsam an den der Zukunft an.


Ich hatte noch Hoffnungen, dass das Ende etwas raus reißt, aber auch da wurde ich enttäuscht. Caroline wird nochmal mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, was sich jetzt aber nicht sonderlich auf die Handlung auswirkt und auch als sie und Francis wieder zuhause ankommen, ist die Situation vor Ort irgendwie nebensächlich und konnte mich nicht begeistern.


Die ganze Zeit über hat Caroline ein ungutes Gefühl bezüglich der Person, die in ihrem Haus ist, aber anstatt sie etwas tut oder der Sache nachgeht, wartet sie einfach bis die Woche um ist und sie dann vorschriftsmässig zurück kann.



Mein Fazit:

Leider eine große Enttäuschung, die mich nicht mal mit Kleinigkeiten umstimmen konnte. Anfangs dachte ich, die Story braucht etwas Zeit, aber da lag ich falsch. Ein Psychospiel, wie es angepriesen wird, war zu keiner Zeit zu finden, dabei hätte man aus der vorgegebenen Situation, dass ein Fremder in deiner eigenen Wohnung ist, so viel machen können. Es ist eher eine frustrierte Frau und ihr Mann, die es irgendwie geschafft haben ihre Ehe zu retten.

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9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

The Crucifix Killer

Chris Carter
Fester Einband: 423 Seiten
Erschienen bei Simon & Schuster Ltd, 20.07.2009
ISBN 9781847376220
Genre: Krimi und Thriller

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(12)

19 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Blauer Montag

Nicci French , Birgit Moosmüller
Flexibler Einband
Erschienen bei Penguin, 09.07.2018
ISBN 9783328102458
Genre: Krimi und Thriller

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54 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Das Auge

Richard Laymon , Sven-Eric Wehmeyer
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.09.2017
ISBN 9783453677036
Genre: Krimi und Thriller

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(38)

72 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

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Solange du lügst

Kimberly Belle , Kathrin Bielfeldt
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 16.02.2018
ISBN 9783746634142
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klappentext:


Selbst eine perfekte Ehe hat ihre dunklen Seiten …
Iris führt eine harmonische Ehe – glaubt sie. Doch als ein Flugzeug abstürzt, in dem ihr Mann sitzt, obwohl er eine andere Maschine nehmen wollte, begreift sie, dass sie mit einem Lügner verheiratet war. Will hat ihr etwas vorgemacht, was seine Vergangenheit und seinen Job anging. Dann erhält Iris plötzlich Drohungen, die eigentlich nur von einem kommen können – ihrem angeblich toten Ehemann.



Meine Meinung:

Ein Thriller, der für mich persönlich eher ein Psychothriller ist, da er nicht sonderlich brutal ist, aber mit deinen Gedanken spielt.

Das wohl Grausamste, was man sich vorstellen kann, der geliebte Ehemann ist in einem Flugzeugabsturz involviert...jedoch bei einer Maschine, mit der er nicht hätte fliegen sollen. Das macht Iris stutzig und somit beginnt die Frage, was ihr Mann alles verheimlicht hat.
Ein kleiner Kritikpunkt, ist die nicht so tiefgehende Trauer von Iris. Es wird beschrieben, wie sehr sie ihren Mann liebt, sobald sie von dem Flugzeugabsturz erfährt, trauert sie gefühlt nur einen Tag und hinterfragt dann sofort alles und macht sich mit ihrem Bruder Dave auf Spurensuche.

Danach kommen immer mehr Wahrheiten ans Licht, die teilweise für Verwirrung sorgen, da man sie nicht richtig einordnen kann.

Iris hat außerdem Kontakt zu Evan, einem Anwalt, der Frau und Tochter bei dem Flugzeugabsturz verloren hat und ihr zur Seite stellt.


Ab einem gewissen Zeitpunkt kommt alles ins Rollen und man kommt hinter die Geschichte. Das Ende hat nochmal alles rausgerissen. Ich hätte es zunächst auch so erwartet, aber die letzten 2 Sätze reißen einem nochmal den Boden unter den Füßen weg und führen zu einem spannenden Finale. 


Der Schreibstil ist sehr flüssig und gut zu lesen, sodass man das Buch relativ schnell gelesen hat.



Mein Fazit:

Ein Thriller, der eher ins Genre Psychothriller für mich gehört und begeistern kann. Ich hatte kaum Erwartungen an das Buch, da ich es auf der Leipziger Buchmesse gesehen hab und noch nie davon gehört habe. Dennoch wurde ich durch einige Wendungen positiv überrascht und es ist eine klare Empfehlung, grade weil das Ende noch so viel rausreißt.

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298 Bibliotheken, 2 Leser, 7 Gruppen, 22 Rezensionen

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Der Regen

Richard Laymon , Helmut Gerstberger
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Heyne, 01.09.2009
ISBN 9783453675544
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klappentext:


Ein seltsamer, schwarzer Regen fällt auf die Kleinstadt Bixby. Er kommt in Schauern und ist warm und irgendwie unnatürlich und er verändert die Stadt. Die Bewohner werden erfüllt von Hass und Wut – und dem Wunsch zu töten. Und als der Regen weiter fällt, mischt sich das Wasser mit dem Blut der Opfer. 



Meine Meinung:

Ein Laymon wie er sein muss. Brutal, krank und sehr verrückt. Das ist auch der Regen der in Bixby vom Himmel regnet, und zwar nur in dieser Stadt, die umliegenden Städte bekommen davon zunächst nichts mit.

Es gibt 4 Handlungsperspektiven, zwischen denen in den Kapiteln, jedoch nicht innerhalb eines Kapitels, hin und her gesprungen wird.

Zum Einen gibt es Denny, die auf Kara aufpasst und sie babysittet, weil ihre Eltern nicht da sind, dann gibt es Kara's Eltern, die den Abend in einem Restaurant verbingen, Des Weiteren gibt es Trev, der sich mit Lisa und ihrer Mutter Francine im Auto befindet und zum Schluss eine Gruppe Jugendlicher, die zuhause sind und auf ihre Pizzabestellung wartet.


Das sind im groben die Perspektiven, die jedoch nicht so klar abgegrenzt bleiben, wovon ich aber schon ausgegangen bin.


Der Regen fängt an und die Leute drehen durch. Die Mordlust wird befreit und wie man Laymon kennt wird auch die Lust nach Sex getriggert Das hab ich aber auch so erwartet, denn was ist ein Laymon ohne sexistische Thematik?
Die Morde sind teilweise echt brutal, die Mentalität der Charaktere ist auch mal wieder sehr fragwürdig und man stellt sich die Frage, wie einige Personen in einer gewissen Situation so handeln können.


Der Schreibstil ist wie immer einfach zu lesen, da Laymon in der Regel kurze und knappe Sätze verfasst, die bei mir auch das Lesetempo wieder erhöht haben. Die Atmosphäre ist durchgehend angespannt, man weiß nie, wen der Regen als nächstes trifft und was der Betroffene dann vorhat.

Ob der Regen jemals wieder aufhört?


Mein Fazit:

Dieses Buch hat mich überzeugt. Ich finde die Thematik sehr spannend und war sehr auf die Auflösung gespannt, die mich jetzt nicht total geflasht hat, dennoch zufrieden gestimmt hat.

Was willst du machen, wenn der Regen dich berührt und du Mordlust verspürst? Kannst du Freund von Feind unterscheiden? Eine sehr rasante Story, die durch den Perspektivenwechsel sehr gelungen ist.

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(65)

81 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

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In deinem Namen

Harlan Coben , Gunnar Kwisinski
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.06.2018
ISBN 9783442205448
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klappentext:


Fünfzehn Jahre ist es her, dass Detective Nap Dumas seinen Zwillingsbruder Leo verlor. Damals wurden Leo und dessen Freundin Diana unter mysteriösen Umständen tot auf den Eisenbahngleisen ihrer Heimatstadt in New Jersey gefunden. Damals verschwand auch Maura, Naps große Liebe, ohne ein Wort des Abschieds. Als jetzt im Wagen eines Mordverdächtigen Mauras Fingerabdrücke auftauchen, hofft Nap, endlich Antworten zu bekommen. Doch stattdessen stößt er nur auf immer neue Fragen: über die Frau, die er einst liebte, über eine verlassene Militärbasis und vor allem über Leo und Diana. Denn die Gründe, warum sie sterben mussten, sind dunkel und gefährlich ... 



Meine Meinung:

Ein Coben, wie man ihn kennt und liebt. Dieses Buch wird nicht durch Tempo bestimmt, sondern durch langsame und ruhige Spannung, die einen trotzdem dazu animiert, das Buch schnell zu lesen, weil man wissen will, wie es weiter geht. 

Nap Dumas ist ein sehr spezieller Detective, weil er nicht immer auf die herkömmliche Art ermittelt und oft fernab der Gesetztes handelt. Durch seinen Sarkasmus, den er immer an den richtigen Stellen einsetzt, wird er zu einem sympathischen Charakter und man fiebert mit ihm mit.

Nach und Nach wird die Vergangenheit der damals Jugendlichen aufgedeckt und man erfährt, was damals passiert ist und wieso die mittlerweile Erwachsenen ein so großes Geheimnis daraus machen.


Ich hatte gegen Ende eine gewisse Ahnung, konnte es allerdings nicht richtig in die Geschichte einbinden und der Ausgang der Story hat mich dann doch nochmal überrascht. Dunkle Geheimnisse, die jahrelang zurückliegen und dann spielt die verlassene Militärbasis auch noch eine große Rolle.


Der Schreibstil ist flüssig und man kann das Buch wirklich schnell lesen. Die Kapitel haben eine gute Einteilung und sobald man ein Kapitel beendet hat, möchte man schon unbedingt das nächste lesen. So ging es mir dann mit dem gesamten Buch



Mein Fazit:

Ein sehr gelungenes Buch, was einen überrascht und teilweise unvorhersehbar ist. Eine düstere Geschichte, welche die Atmosphäre beim Leser sehr überzeugend rüber bringt und dennoch durch den Sarkasmus des Protagonisten locker und humorvoll gestaltet ist.


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(335)

854 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 130 Rezensionen

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Alice im Zombieland

Gena Showalter , Constanze Suhr
Fester Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.12.2013
ISBN 9783862789863
Genre: Jugendbuch

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(46)

65 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

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Die schwarze Dame

Andreas Gruber
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.12.2017
ISBN 9783442480265
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Buch, welches sein Potenzial im Laufe der Geschichte entwickelt hat, bei dem man aber auch merkt, dass es eines der ersten Bücher von Andreas Gruber war.



Klappentext:


Auf der Suche nach einer spurlos verschwundenen Kollegin wird der Wiener Privatermittler Peter Hogart nach Prag geschickt. Doch die Goldene Stadt zeigt sich Hogart von ihrer düstersten Seite: Mit seinen Ermittlungen sticht er in ein Wespennest und hat binnen Stunden nicht nur eine Reihe äußerst zwielichtiger Gestalten, sondern auch die gesamte Prager Kripo gegen sich aufgebracht. Nur die junge Privatdetektivin Ivona Markovic, die gerade eine Reihe bizarrer Verstümmelungsmorde untersucht, scheint auf Hogarts Seite zu stehen. Als die beiden bei einem Anschlag nur knapp dem Tod entrinnen, wird klar, dass es eine Verbindung zwischen ihren Fällen geben muss. Und dass ihnen die Zeit bis zum nächsten Mord davonläuft ...



Meine Meinung:


Die ersten 50-70 Seiten fand ich etwas schwerfällig, man kommt nicht so gut in die Story rein, was für mich auch etwas an dem Handlungsort lag, das hat sich aber im Laufe der Geschichte zum Glück geändert.


Hogart ist auf der Suche nach einer Kollegin aus Wien, die in Prag vor einigen Tagen verschwunden ist, merkt langsam aber sicher, dass sein Fall und der Fall von Ivona doch mehr zusammenhängen als gedacht.

Nach einiger Zeit kommen die beiden zusammen hinter das Muster des Serienmörders, welches für mich doch schon etwas sehr weit hergeholt und realitätsfern ist.

Die Fortführung der Handlung und der damit einbezogenen Personen wird spannend und man fiebert dem Geschehen entgegen. Glücklicherweise hat sich die gewisse Trägheit vom Anfang aufgelöst und das Tempo wurde auch erhöht.


Die Kapitel sind übersichtlich gestaltet und der Schreibstil einfach zu lesen, wer jedoch die Werke um Sneijder kennt, wird die Unterschiede beziehungsweise die Unerfahrenheit von Gruber merken, was allerdings kein Minuspunkt ist.




Mein Fazit:

Eine sehr interessant gestaltete Geschichte, die anfangs etwas Zeit braucht um Tempo aufzunehmen. Einige Punktre waren sehr realitätsfern, weshalb es keine volle Punktzahl für dieses Buch gibt. Im Grunde genommen kann man aber nichts falsch machen mit diesem Buch, denn ein gewisser Humor und Charme ist auch in diesem Gruber zu finden.

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(19)

38 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Das Ende

Richard Laymon , Marcel Häußler
Flexibler Einband: 356 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.03.2018
ISBN 9783453677142
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mal wieder ein spannender und rasanter Laymon.


Klappentext:


Er wartet auf euch ... in schattigen Schluchten ... in dunklen Wäldern ... er lauert ... um euch alles zu nehmen ... euer Glück ... eure Liebe ... euer Leben ... Er kommt immer näher ... jagt euch ... bis zum Ende!



Meine Meinung:

Bei Laymon, weiß man nie wirklich was einen erwartet, grade auch weil die Klappentexte meist nichts verraten. In diesem Fall geht es um eine enthauptete Frauenleiche, die von einem Paar am Flussufer gefunden wird. Es beginnt mit ein wenig Ermittlerarbeit, was für mich bei Laymon jetzt neu war, es hat aber nicht überhand genommen.

Es lies sich alles flüssig und schnell lesen und man wurde durch die Handlung wieder in eine bestimmte Richtung geführt, die sich am Ende aber doch nicht so komplett bewahrheitet. Wie immer sind auch in diesem Buch wieder viele obszöne, brutale und sexistische Szenen, die man aber gewohnt ist, wenn man Laymon kennt. Ich finde dieses Buch ist noch ein relativ „normaler“ Laymon, ich habe da durchaus schon verrücktere Geschichten von ihm gelesen.

Es werden mehrere Perspektiven dargestellt, bei denen man verschiedene Charaktere kennenlernt, alles jedoch überschaubar und gut einzuordnen.



Mein Fazit:

Mit diesem Laymon kann man nichts falsch machen. Es liest sich einfach, die Kapitel sind überschaubar und das Ende überrascht mit einem Plottwist, den ich nicht unbedingt so vorhergesehen haben. Eine Empfehlung für alle Laymon-Anfänger, da sich das Verrückte hier noch halbwegs in Grenzen hält. 



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(96)

173 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

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Racheopfer

Ethan Cross
E-Buch Text: 94 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 02.10.2013
ISBN 9783838747163
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Wie das Töten begann“ steht unter anderem auf dem Klappentext, der mir dann natürlich viel Hoffnungen gemacht hat.

Wer hier eine wirkliche Vorgeschichte zu Ackerman jr. Erwartet wird enttäuscht sein.



Inhalt:

Ackerman jr. Wird in ein Gefängnis überführt, wo Jennifer schon sehnsüchtig darauf wartet ihn zu sehen, denn er spielt in ihrer Vergangenheit eine wichtige Rolle und es beginnt ein nervenaufreibendes Spiel.


Mehr kann man inhaltlich kaum erzählen, da es nur 160 Seiten sind und ich nichts spoilern möchte.



Meine Meinung:

Ich hatte einiges von dem Buch erhofft, wurde aber leider enttäuscht. Zum Einen habe ich mir mehr Vergangenheit von Ackerman jr. Erhofft (Kindheit, Leben mit dem Vater, etc), jedoch ging es in dieser Kurzgeschichte um Jennifer und ihre Vergangenheit. Klar, dort spielt Ackerman jr. Natürlich eine Rolle, jedoch nicht wie erwartet.


Des Weiteren hat Ackerman jr. Gefühlt einen Auftritt von 10 Minuten, in der er aktiv mit Jennifer redet und ein paar prägnante Sätze von sich gibt, die Jennifer natürlich aus der Bahn werfen.


Ich bin ein großer Ackerman jr. Fan, aber dieses Buch hat ihn leider nicht wirklich gewürdigt.


Nichtsdestotrotz konnte man diese Kurzgeschichte schnell und einfach lesen und es hat dennoch Spaß gemacht, wieder etwas über Ackerman jr. Zu lesen.




Mein Fazit:

Kann man machen, muss man aber nicht. Ich habe das Glück gehabt, ein Manuskript der Lesejury zu bekommen, denn 10€ für 160 Seiten (inkl. Audiofassung auf CD) find ich schon etwas übertrieben. Es ist eine nette Story für zwischendurch, ich hätte mir jedoch mehr Wissen über Ackerman jr. Erhofft...er bleibt wohl doch ein kleines Mysterium. 

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(75)

177 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

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Ich bin der Hass

Ethan Cross
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 23.02.2018
ISBN 9783404176304
Genre: Krimi und Thriller

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(16)

35 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 12 Rezensionen

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Summer Girls

Jobien Berkouwer , Simone Schroth
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Penguin, 12.02.2018
ISBN 9783328102229
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein guter Thriller, der zwar nichts neues bringt, aber spannend und unterhaltsam ist.



Klappentext:


Die Profilerin Lot van Dijk wird aus Amsterdam in eine verschlafene Gemeinde auf dem Land versetzt. Die männlichen Kollegen nehmen die junge Frau nicht ernst, und abgesehen von ausgebrochenen Pferden gibt es für die Polizei nur selten etwas zu tun. Doch dann wird in einer Waldhütte nach einem Sturm eine Leiche gefunden. Lot sieht ihre Chance, sich zu behaupten, und erstellt ein Täterprofil. Es weist eindeutig auf einen Serienkiller hin, aber sie wird nur müde belächelt. Bis im Wald ein zweites ermordetes Mädchen gefunden wird. Denn nun liegt es an Lot, den Mörder aufzuhalten, bevor er sein nächstes Opfer findet …



Meine Meinung:

Lot muss sich als Profilerin unter den ganzen Männern auf dem Land beweisen, denn niemand möchte Tipps von jemandem aus der Großstadt annehmen..und dazu noch eine Frau.

Lot und ihr Partner werden zu einem Schauplatz von einem Zeugen gerufen, der dort eine erhängte Frauenleiche findet. Schon früh wird der vermeintliche Täter ins Visier genommen, was sich nach einer gewissen Zeit jedoch nicht auszahlt.


Die Handlung wird immer aus 2 Perspektiven erzählt, die von Lot und die des Täters, der natürlich wieder eine grausame und brutale Kindheit hatte. Daher auch meine Meinung, dass in diesem Buch nichts Neues geschaffen wird, das Buch dadurch aber auch nicht schlecht wird.

Nach ein paar falschen Spuren und Annahmen sieht es so aus als tappen die Ermittler im Dunkeln, was bis zur vor Ende auch so scheint, denn dann kommen entscheidende Hinweise, die das Tempo nochmal beschleunigen.


Zu den Kapiteln kann ma sagen, dass diese gut gegliedert sind, denn sobald man meint auf der Spur des Täters zu sein, wird die Perspektive gewechselt und man erfährt wieder etwas vom Killer.



Mein Fazit:


Ein guter Thriller für zwischendurch, der auch nicht allzu brutal ist. Lot und ihr Partner sind einem auf Anhieb sympathisch, denn es gibt auch teilweise ein paar lieb gemeinte Sticheleien zwischen den beiden, was die Stimmung immer mal wieder auflockert, das Ende kommt rasant und spannende daher.

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(340)

726 Bibliotheken, 8 Leser, 6 Gruppen, 108 Rezensionen

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Alles muss versteckt sein

Wiebke Lorenz
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Blessing, 03.09.2012
ISBN 9783896674692
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Psychothriller bei dem nichts ist, wie es scheint.


Klappentext:

Steckt in jedem Menschen ein Mörder? In Gedanken hat Marie schon erschlagen, erwürgt, zerstückelt. Die furchtbar realen Gewaltfantasien kommen ohne Vorwarnung und machen ihr unaussprechliche Angst. Doch denken heißt nicht tun. Glaubt Marie. Bis ein grausamer Mord geschieht, der genau dem Horror-Drehbuch ihres Kopfes entsprungen zu sein scheint. Alle halten Marie für eine Mörderin. Auch sie selbst. Sie wird verurteilt, eingewiesen, weggesperrt. Ein junger Arzt hilft ihr dabei, die Wochen vor der Mordnacht zu rekonstruieren, und in Marie wachsen die Zweifel. Ist die Wahrheit noch viel furchtbarer als ihre Fantasie?



Meine Meinung:

Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Zum Einen Maries Aufenthalt in der Psychiatrie und zum Anderen das Gespräch mit ihrem Psychologen, in dem von ihrer Vergangenheit erzählt wird. 

Durch einen tragischen Unfall ändert sich Maries Leben, ihre Ehe geht den Bach runter und sie fängt an explizite Mordgedanken zu haben. In einem Forum, wo sie ihre Ängste mit anderen teilt wird aber immer gesagt „Denken ist nicht tun“, doch Marie soll ihren Freund umgebracht haben.

Man wird auf verschiedene Spuren geführt und weiß zunächst nicht wirklich, wie man diese einordnen soll. Ich hatte zwar nach einiger Zeit schon eine Vermutung, diese war im Buch jedoch noch ausgeklügelter und komplizierter ausgeführt, sodass man um mehrere Ecken denken musste um auf den Lösungsansatz zu kommen.


Mir haben die Sprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit immer sehr gut gefallen und man hat dieses Gefühl, dass an der Sache einfach etwas nicht stimmt. 

Der Schreibstil ist flüssig und einfach zu lesen, sodass man, wenn man erst einmal im Buch drin ist, kaum noch aufhören kann, da es zunehmend spannend und es mit der menschlichen Psyche gespielt wird.


Der Anfang war etwas schleppend, da es zunächst nicht wirklich viel mit einem Psychothriller zu tun hat, das ändert sich aber ab einem gewissen Punkt und die Auflösung am Ende fand ich wirklich super! Ich hab schon länger keinen Psychothriller mehr gelesen, der mich so gepackt hat.



Mein Fazit:

Ein durchaus gelungenes Werk, dem man am Anfang etwas Zeit geben muss, damit sich das Potenzial entwickelt. Ab einem gewissen Punkt konnte ich kaum noch aufhören zu lesen und dieses beklemmende Gefühl, was man von Büchern in diesem Genre gewohnt ist, war auf jeden Fall da.

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(8)

15 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Eden

Candice Fox , Thomas Wörtche , Anke Caroline Burger
Flexibler Einband: 473 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 11.03.2018
ISBN 9783518468616
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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(74)

129 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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DNA

Yrsa Sigurdardottir , Anika Wolff
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei btb, 09.10.2017
ISBN 9783442715756
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klappentext:


Er schlägt erbarmungslos zu. Wie aus dem Nichts. Zuerst trifft es eine junge Familienmutter nachts in ihrer Wohnung in Reykjavik. Einzige Zeugin ist ihre siebenjährige Tochter, die wider Erwarten den Angriff übersteht. Als wenig später eine zweite Frau unter ähnlich brutalen Vorzeichen ihr Leben verliert, steht die Polizei vor einem Rätsel. Kommissar Huldar, der die Ermittlungen leitet und sich erstmals in einem so wichtigen Fall beweisen muss, hat darüber hinaus ein weiteres Problem. Er ist gezwungen, mit der Psychologin Freyja zusammenzuarbeiten, mit der er vor kurzem nach einer Kneipentour unter falschen Angaben die Nacht verbracht hat. Währenddessen beschließt ein junger Amateurfunker, auf eigene Faust zu ermitteln, nachdem ihn kryptische Botschaften zu den beiden Opfern erreichen. Dass er sich damit selbst in Gefahr bringt, kann er nicht wissen.


Meine Meinung:

Anfangs hatte ich einige Probleme in die Story rein zu kommen, da es ein etwas anspruchsvollerer Schreibstil ist und die Seiten doch relativ voll bedruckt sind. Das aber nur zum Layout, hat mit der Handlung nichts zu tun.

Es gibt in diesem Buch zwei Handlungsstränge, zum Einen die Geschichte aus Sicht von Huldar und Frejya und zum Anderen geht es um Karl, ein Hobbyfunker, der plötzlich auf einer bestimmten Frequenz eine Zahlenfolge hört, die es zu entschlüsseln gibt. Ich war wirklich erstaunt wie die Autorin diese beiden Perspektiven zusammen geführt hat.


Das kleine Mädchen Margret, die zusehen musste, wie ihre eigene Mutter getötet wurde ist die wichtigste Zeugin in diesem Fall. Daher ist die Psychologin Freyja sehr bemüht, die Informationen dem Mädchen zu entlocken ohne dabei psychische Schäden zu hinterlassen.


Es gibt einige Wendungen in dem Buch die mich wirklich immer wieder erstaunt haben und wo ich sagen konnte, dass ich sowas noch nicht in einem Buch gelesen habe. Man merkt, dass die Autorin ihren eigenen subtilen Stil hat, der nicht mit der Allgemeinheit mithält. Es ist schwer zu beschreiben, aber wenn man das Buch liest, weiß man, dass man sich in Island befindet, die Atmosphäre ist speziell und es trägt einfach dazu bei, dass man dieses beklemmende Gefühl nicht los wird.


Das Ende hat mich wirklich überrascht, nicht wirklich in dem Sinne wer der Täter ist, sondern seine Vergangenheit bzw Kindheit. Es wurde leider alles sehr schnell gegen Ende aufgelöst, da hätte ich mir gerne 10-20 Seiten mehr gewünscht.



Mein Fazit:

Ein Thriller, auf den man sich erstmal einlassen muss. Er ist nicht zu vergleichen mit den brutalen Serienkillern aus den USA, was aber nicht bedeutet, dass die Tode hier weniger harmlos sind.

Ich hab etwas gebraucht um in die Geschichte rein zu kommen, es hat sich aber wirklich gelohnt. Eine wirklich gut konzipierte Story, die trotz einiger Schwierigkeiten am Anfang sehr packend wurde.

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70 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

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Was ihr nicht seht

Nuala Ellwood , Elke Link
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.04.2018
ISBN 9783442205486
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein grandioses Thrillerdebüt, was mich komplett überzeugt und vor allem überrascht hat. 


Klappentext:


Kate ist eine mutige Frau, die als Kriegsreporterin kein Risiko scheut. Ihre Vergangenheit an der südenglischen Küste hat sie lange hinter sich gelassen. Erst als ihre Mutter stirbt, kehrt sie zurück nach Herne Bay, wo ihre Schwester Sally noch immer lebt. Aber Kate spürt vom ersten Tag an, dass die Heimkehr unter keinem guten Stern steht. Sie hat furchtbare Albträume und hört Stimmen, die ihr keine Ruhe lassen. Und so glaubt ihr auch niemand, als sie meint, die Schreie eines Jungen aus dem Nachbargarten zu hören. Doch Kate will der Sache auf den Grund gehen – nicht ahnend, dass sie und ihre Schwester dadurch in tödliche Gefahr geraten …



Meine Meinung:

Zu Anfang schwenkt man immer zwischen zwei Erzählperspektiven hin und her. Zum Einen ein Gespräch zwischen Kate und er Psychologin, in dem Kate ihre Erlebnisse aus Syrien und dem Irak schildern soll und zum Anderen wird die Geschichte in Herne Bay erzählt.

Kate's Schwester Sally ist Alkoholikerin und lebt mit ihrem Freund Paul in einem Haus, wobei Sally die meiste Zeit alleine im Wintergarten verbringt. Somit verbringt Kate die meiste Zeit mit Paul in Herne Bay, der ihr versucht ein guter Freund zu sein, da die Erlebnisse aus den Kriegsgebieten und jetzt auch noch der Tod der Mutter Kate schwer zu setzen.


Kate lebt während der Zeit im Haus ihrer verstorbenen Mutter und sieht angeblich immer diesen kleinen Jungen im Vorgarten. Die Polizei nimmt sie aber nicht wirklich ernst und es wird als Halluzination abgeschrieben.

Ab einem gewissen Punkt geht alles drunter und drüber, im positiven Sinn. Die Ereignisse überschlagen sich und es kommen Wahrheiten ans Licht, bei denen man die ganze Zeit davon ausgegangen ist, dass die vorgespielten Lügen der Realität entsprechen.


Ich hatte zwar eine gewisse Vorahnung, inwiefern sich die Handlung entwickeln könnte, aber mit so einem drastischen Ende hätte ich nicht gerechnet. 


Der Schreibstil ist sehr packend und greifend und bereits zu Beginn wo im Grunde genommen nur erzählt wird, wie die Familiensituation ist und wie die Geschwister leben, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Man bekommt dieses schaurige Gefühl, bei dem man nicht mehr weiß wer gut und Böse ist,



Mein Fazit:

Ein Psychothriller genau nach meinem Geschmack! Man wird in die Geschichte reingeführt, alles scheint soweit normal und irgendwann kommt der wendende Punkt, wo die Story einfach nur so vorbei rast. Ich habe beim Lesen Herzrasen bekommen und dachte immer „Das kann jetzt nicht wahr sein“ und genau sowas macht eine gute Geschichte aus.

Eine klare Empfehlung von mir und ich hoffe sehr, dass von der Autorin noch mehr Thriller in dieser Art kommen werden.

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142 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

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Countdown to Noah - Gegen Bestien

Fanny Bechert
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 17.09.2017
ISBN 9783906829517
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext:


In einer Welt, in der Menschen zu wilden Bestien – sogenannten Noahs – mutieren, zählt für die siebzehnjährige Cassidy nur, ihre kranke Schwester zu beschützen. Als sie dabei von einem Noah gebissen wird, bleiben ihr noch genau dreißig Tage, eh sie selbst zu einem Monster wird. Nur mit der Hilfe des Rebellen Daniel hat sie eine Chance, rechtzeitig Medizin zu beschaffen. Aber wer hilft schon einer tickenden Zeitbombe, deren kleinste Berührung zur eigenen Ansteckung führen kann?



Meine Meinung:

Eine einfach zu lesende Story, der es leider an etwas Tiefe mangelt. Der Schreibstil ist sehr einfach geschrieben, sodass man es zügig lesen kann. Ich bin immer ein Fan von detaillierten Beschreibungen, da man dadurch mehr ins Geschehen gezogen wird und auch deutlich mehr Spannung aufgebaut wird. In diesem Buch wird leider eher nur Satz an Satz gereiht, sodass das Lesen eher oberflächlich ist.

Die Story an sich gefällt mir sehr gut, Menschen werden von einem Virus infiziert und haben nur 30 Tage Zeit, ehe sie durchdrehen. Cassidy macht sich zusammen mit Daniel, Jeff und Rita auf die Suche nach einem Medikament beziehungsweise dessen Rohstoff für den Bürgermeister in Paddington. Auf dieser Reise begegnen den vier Jugendlichen viele Noahs und sie müssen im Team arbeiten um weiter zu kommen.

Das Buch endet ziemlich abrupt in einem Wald, sodass man fast gezwungen wird den zweiten Teil zu lesen, denn nur so versteht man die Story.


Die Charaktere sind an sich ganz gut ausgearbeitet, dennoch gab es eine Situation wo Jeff beteiligt war, kurz vor Ende der Geschichte die mir doch ziemlich verrückt und unüberlegt vorkommt und die Szene dann auch einfach endet und man nicht mehr darüber redet.


Mein Fazit:

Eine nette Story, der es leider an Tiefe fehlt. Man erfährt leider nicht mehr als die objektive Handlung, die aus Cassidys Sicht erzählt wird. Ihre eigenen Gefühle werden immer wieder wiederholt, dabei hätte man die Seiten gut mit detaillierteren Beschreibungen füllen können.


Dennoch ist das Buch einfach und schnell zu lesen und man möchte schon wissen wie es weiter geht. Wird Cassidy zum Noah? Wie wird die Gruppe darauf reagieren? Alles Fragen, die ich hoffentlich im zweiten Band beantwortet bekomme.

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Tags: countdown to noah, dystopie, e, fanny bechert   (3)
 

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369 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

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A Court of Thorns and Roses

Sarah J. Maas
Flexibler Einband: 419 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury UK, 05.05.2015
ISBN 9781408857861
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(24)

38 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Schweige nun still

Emily Elgar , Karin Diemerling
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.02.2018
ISBN 9783442486861
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zunächst einmal ein Dankeschön an das Bloggerportal und den Goldmann-Verlag, die mir dieses Rezensions-Exemplar zur Verfügung gestellt haben.


Klappentext:


Eine junge Frau wird in die Station für Koma-Patienten des St. Catherine Hospital eingeliefert, nachdem man sie bewusstlos in einem Straßengraben gefunden hat. Ein tragischer Unfall mit Fahrerflucht? Im Bett neben Cassie liegt Frank, der am Locked-in-Syndrom leidet: Er nimmt alles wahr, kann sich aber nicht mitteilen. Die Menschen um ihn herum verhalten sich so, als wäre Frank gar nicht da. Und so ist er es, der als einziger die Puzzleteile von Cassies Vergangenheit zusammensetzt und erkennt, dass sie noch immer in tödlicher Gefahr schwebt. Denn jemand aus ihrer nächsten Nähe würde alles tun, damit das Schweigen gewahrt bleibt, niemals ans Licht kommt, was wirklich geschehen ist …



Meine Meinung:

An sich eine sehr gute Idee mit viel Potential, an dessen Umsetzung es leider mal wieder gescheitert ist.
Die Geschichte wird aus 3 Perspektiven erzählt. Zum einen aus Franks Sicht, der im Krankenhaus liegt und alles mitbekommt, sich aber nicht bewegen oder äußern kann, dann noch aus der Sicht von Alice, der Krankenschwester und aus Cassies Sicht, in der Vergangenheit, vor der Einlieferung in das Krankenhaus.

Der Perspektiven-Wechsel macht das Buch abwechslungsreich, jedoch ist der Anfang sehr schleppend und erst nach ca 300 Seiten stiegt die Spannung langsam an und ich wollte unbedingt weiter lesen. Leider hat meine Euphorie nicht all zu lange angehalten, denn das Ende war (was an sich nicht schlimm ist) vorhersehbar und der Ausgang der Geschichte war für mich nicht gut gelöst beziehungsweise kam auch zu abrupt.


Die Frage, wer Cassie das angetan hat gerät immer mehr in den Mittelpunkt und Alice, die Krankenschwester die auch für Frank zuständig ist, kommt langsam an die Wahrheit. Frank spielt auch eine entschiedene Rolle, denn er schafft es, ab einem gewissen Zeitpunkt zu blinzeln und kann sich so ein wenig mitteilen, da er der Einzige ist, der die ganze Wahrheit kennt und mehr als alle Anderen gehört hat. Ob der Mörder gefasst wird ?


Mein Fazit:

Eine Story, dessen Hintergedanke wirklich stark ist, jedoch fehlt mir bei den ersten 300 Seiten dieses beklemmende Gefühl, wenn man einen Psychothriller liest, es kam mir teilweise eher wie ein dramatischer Roman vor.
Die Kapitel sind gut gegliedert, einfach geschrieben und der Perspektiven-Wechsel dient auch stark dazu bei, dass Spannung aufkommt. 

Das Ende kam dann sehr abrupt und der Ausgang der Geschichte war für mich nicht so toll und es wurde einfach alles schnell abgearbeitet, man erfährt zwar noch kurz wie die einzelnen Charaktere weiter leben, dennoch konnte mich das Buch leider nicht wirklich überzeugen.

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(82)

164 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 12 Rezensionen

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Die Insel

Richard Laymon , Thomas A Merk
Flexibler Einband: 557 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 25.09.2008
ISBN 9783453721876
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Gestern habe ich „Die Insel“ von Richard Laymon beendet und ich muss sagen, es ist eins seiner schwächeren Werke und ich bin froh, dass dieses Buch nicht das Erste war, was ich von ihm gelesen habe.



Klappentext:


Nach der Explosion ihrer Jacht finden sich acht junge Urlauber auf einer einsamen Südseeinsel wieder, weitab von jeder Zivilisation. Was als Abenteuer beginnt – früher oder später wird sie ja bestimmt jemand retten, denken sie –, entwickelt sich jedoch zu einem Albtraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint: als nämlich einer von ihnen auf bestialische Art und Weise ermordet wird und sich herausstellt, dass die Explosion der Jacht kein Unfall war …


Meine Meinung:


Es ist auch bei diesem Buch wieder schwer, nicht zu spoilern, da Vieles passiert, was die Handlung allerdings nicht immer voran treibt.
Das typische Szenario: Auf einer Insel gestrandet, zunächst kein Problem, da die Umgebung ja schön ist und es bestimmt Schlimmeres gibt. Doch wie zu erwarten, kocht die Stimmung hoch, bis die Gruppe sich spaltet. Was danach folgt sind einige Kämpfe, Verfolgungsjagden und nicht zu vergessen die ständige Geilheit des Protagonisten, der die Geschichte in Form von Tagebucheinträgen erzählt.


Sex ist hier wie in jedem Laymon, den ich bis jetzt gelesen hab, an der Tagesordnung, da wird auch gerne mal die Mutter der eigentlichen Freundin begafft und sich vorgestellt, wie es ist mit ihr zu schlafen. An sich hab ich mit sowas keine großen Probleme, aber hier nimmt es leider überhand und kommt wirklich immer zu den unpassendsten Momenten.


Mir persönlich, ist das Buch auch etwas zu lang geschrieben, da in vielen Sequenzen nur wiederholt wird, wie einer in den Dschungel geht und eine andere Person sucht, was für die Handlung nicht sonderlich wichtig ist.


Das Ende hat mir leider auch überhaupt nicht gefallen. Klar, Laymon übertreibt immer und man denkt sich jedes mal „Oh Gott was ist da bitte los?!“, aber bei diesem Buch stößt der Autor leider nur auf Unverständnis bei mir, da ich mir nie vorstellen könnte, dass es so ein Ende geben könnte.



Mein Fazit:

Leider nicht so berauschend, wie bisherige Bücher die ich von ihm gelesen habe. Nach der Gruppenspaltung geschieht eine Zeit lang nicht sonderlich viel, was die Geschichte unnötig lang macht. Die Idee ist wirklich gut und auch anfangs war ich wirklich begeistert, dennoch nahm diese Begeisterung im Laufe des Buches ab.

Der Schreibstil ist jedoch wie immer gut und lässt sich einfach lesen. Als es Richtung Finale geht nimmt die Spannung nochmal auf und es passieren wirklich ein paar unvorhersehbare Dinge, jedoch hat mich das Ende des Buches nicht wirklich überzeugt.


Ich werde Laymon trotzdem weiter lesen, da ich von ihm auch andere Werke kenne, die zwar auch perfide und krank sind, von der Story her aber doch mehr bieten und vor allem ein besseres Ende aufzeigen.



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Tags: richard laymon   (1)
 

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88 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 40 Rezensionen

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Unter der Mitternachtssonne

Keigo Higashino , Ursula Gräfe
Fester Einband: 720 Seiten
Erschienen bei Tropen, 10.03.2018
ISBN 9783608503487
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Vorne weg ein Dankeschön an Lovelybooks, denn ich habe dieses Buch gewonnen. Es ist was ganz Neues und ich habe sowas in der Art noch nicht gelesen. Ein Thriller anderer Art, der mich trotzdem begeister hat!


Klappentext:

Ein zwanzig Jahre alter Mord. Eine Verkettung unlösbarer Rätsel. Ein Detektiv, der entschlossen ist, das dunkle Geheimnis zu entschlüsseln.  

Osaka, 1973: Der Pfandleiher Kirihara wird ermordet in einem verlassenen Gebäude aufgefunden. Der unerschütterliche Detektiv Sasagaki nimmt sich des Falls an, der von nun an sein Leben bestimmt. Schnell findet er heraus: Ryo, der wortkarge Sohn des Opfers, und Yukiho, die hübsche Tochter der Hauptverdächtigen, sind in das Rätsel um den Toten verwickelt. Beinahe zwanzig Jahre lang versucht Sasagaki mit zunehmender Verzweiflung, den Mord aufzuklären, in dessen Netz sich Täter, Opfer und Polizei verfangen haben. Bis über alle Grenzen hinaus, bis hin zur Obsession. 



Meine Meinung:

Eine sehr komplexe Story, die sich auf über 700 Seiten ausbreitet, aber zu keiner Zeit die Spannung verliert.
Anfangs wird der Mord an dem Pfandleiher beschrieben, dessen Leiche von kleinen Kindern beim Spielen gefunden wird. Es werden einige Zeugen befragt, doch die eigentliche Tat rückt immer mehr in den Hintergrund und macht Platz für den Schulalltag von Jugendlichen, dessen Entwicklung man verfolgt.

Es liest sich zwischenzeitlich eher wie ein Roman, denn die Jugendlichen werden zu Erwachsenen und leben ihr Leben, heiraten, lassen sich wieder scheiden und es passiert viel Drama.

Trotz der im Großteil unpassenden Bezeichnung „Thriller“ ist das Buch spannend. Man will wissen, wer mit wem zusammen kommt, wer zu wessen Affäre wird und wie sich das Arbeitsleben entwickelt.


Was für mich ebenfalls ein großer Pluspunkt ist, ist die Schreibart. Man erkennt das subtile asiatische und liest meist nur moderate Witze. Alles kein Vergleich zu den „typischen“ Thrillern mit vielen Toten und Blut. Außerdem wird man perfekt in die 80er Jahre in Japan zurückversetzt. Sachen, wie der Zauberwürfel oder Super Mario waren zu diesem Zeitpunkt total in und man erlebt mit, wie die Videospielbranche anfängt zu wachsen.


Ab einem gewissen Punkt im Buch taucht Kommissar Sasagaki wieder auf, denn er verfolgt immer noch diese eine Spur, hat eine gewissen Frau unter Verdacht und gibt nicht auf.


Es passieren einfach so viele Dinge, die scheinbar nichts mit der Handlung zu tun haben, jedoch muss man wirklich aufmerksam lesen, denn jedes noch so kleines Detail, sei es eine Armbanduhr oder ein Foto sind ausschlaggebend und liefern Hinweise.



Mein Fazit:

Ein sehr gutes Buch, welches zunächst wie ein klassischer Thriller anfängt, sich dann aber in etwas komplett Neues verwandelt. Man vergisst schon fast den Mordfall vom Anfang, weil die Story so packend geschrieben ist und den Leser einfach mitten in die beiden Städte Tokio und Osaka zieht. Man lernt die Mentalität der Menschen kennen und für mich, die selbst schon in Tokio und Osaka war, war es nochmal etwas schöner zu lesen, da ich die beschriebenen Orte meist alle kenne.

Eine Empfehlung, für alle, die mal etwas Neues im Bereich Thriller lesen möchten. Durch die verschiedenen Perspektiven vergehen die 700 Seiten auch wie im Flug, bis Kommissar Sasagaki den Fall doch noch löst.



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108 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

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Tränenbringer

Veit Etzold
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2017
ISBN 9783426520697
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Es wurde wirklich Zeit, dass ich den fünften Teil der Reihe endlich lesen und meine Erwartungen wurden wieder komplett erfüllt. Rasantes Tempo, sowie ein genialer Schreibstil lieferten ein perfektes Buch.



Klappentext:


Fürchte dich. Der Tränenbringer kommt zu dir...

Er öffnet das Paket und sah, was unter der Folie war. Die Farbe. Die Schnittränder. Das Blut. Es war menschlich. Die Nasenflügel. Und das Piercing. Es war die Nase seiner Tochter! Den dumpfen Knall, als er bewusstlos auf dem Boden aufschlug, hörte er noch. Aber er spürte ihn nicht mehr.

Ihr fünfter Fall bringt Clara Vidalis, Hauptkommissarin und Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, an ihre persönlichen Grenzen: Ein Serienkiller entführt 18-jährige Mädchen und lässt den Eltern die Leichenteile zukommen. Während Berlin vor Angst zittert, kommt es gleichzeitig zu bizarren Morden im Prostituierten-Milieu. Was ist das Motiv dieses brutalen und unergründlichen Killers? Oder haben es Clara und ihr Team mit mehreren Mördern zu tun?


Meine Meinung:

Ein klassischer Thriller, der aber zu keiner Zeit Langeweile aufkommen lässt. Der vorherige Teil um Clara, MacDeath und Co ist zwar schon ein paar Jahre her, es fühlt sich aber an, wie nach Hause zu kommen. Die Charaktere begleiten einen ja doch schon einige Zeit und sind mir ans Herz gewachsen.

Die Story könnte nicht perfider sein: Ein Killer, der den Eltern abgetrennte Teile vom Körper ihrer Kinder schickt. Sei es eine Nase, die man aufgrund des Piercings direkt zu dem eigenen Kind zuordnen kann, oder die Füße, mit dem ganz speziellen Tattoo. Das Motiv des Täters ist zunächst völlig unklar und es gibt so gut wie keine Hinweise.

Zur selben Zeit werden Prostituierte auf brutale Art ermordet und nach dem Mord noch in Szene gesetzt. Es wird eine Art Ritual beziehungsweise Muster deutlich, dass nicht immer das Gleiche ist, jedoch alles in die Rubrik der Religion eingeordnet werden kann.


Die Perspektiven wechseln immer zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit. Man erlebt eine grausame und düstere Kindheit, die mit Gewalt und Sex durchzogen ist und erkennt langsam, aber sicher, wieso sich Kinder zu Mördern entwicklen können.


Was mir besonders gut gefallen hat, war ein Interview zwischen dem Radiosender rbb und Clara Vidalis. Dort wurden ihre letzten Fälle ein wenig besprochen und es wurde versucht, den Killer damit zu provozieren und aus der Reserve zu locken. Dabei hat man deutlich gemerkt, wie viel Psychologie in der Polizeiarbeit steckt.

Es kommt zu einem spannenden Showdown, der wirklich noch einmal den Spannungsbogen ins fast unermessliche treibt und auch generell passieren zwischendurch immer mal wieder Dinge, die weit entfernt von positiven Fortschritten in der Ermittlerarbeit liegen.



Mein Fazit:

Eine gelungener Teil rund um Clara Vidalis und ihr Team. Die Geschichte hat zu keiner Zeit die Spannung verloren und ich hatte immer das Bedürfnis weiter zu lesen.

Es muss gesagt werden, dass die Story mit obszönen und sexistischen sowie brutalen Aspekten und auch Worten durchzogen ist. Wer Veit Etzold aber kennt, wird merken, dass es ein typisches Werk von ihm ist. 

Auf alle Fälle bin ich sehr begeistert von diesem Teil und freue mich schon sehr auf den nächsten Band der Reihe!

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Tags: clara vidalis-reihe, thriller ;, tränenbringer, veit etzold   (4)
 

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253 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 27 Rezensionen

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Die Familie

Richard Laymon , Marcel Häußler
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.03.2013
ISBN 9783453676251
Genre: Krimi und Thriller

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