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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Outback Dreams. So weit die Liebe reicht

Sasha Wasley , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.12.2018
ISBN 9783426523209
Genre: Romane

Rezension:

BEWERTUNG:

Eine Story über das Outback in Australien habe ich noch nie gelesen, zumindest nicht in diesem Stil. Es geht um das Leben auf einer Farm, abseits der Stadt, um viel Natur, Tiere und natürlich die Liebe. Ich war positiv überrascht über das Buch, da ich anfänglich meine Zweifel hatte. Zugegeben, ich musste mich erstmal an die Umgebung und das Thema gewöhnen. Meistens lese ich von Frauen in Städten, die ihren Traum erfüllen wollen, aber selten über eine junge Frau, welche die Farm ihres Vaters leiten soll und daraus eine bio-zertifizierte Rindfleischfarm machen will. Wenn man sich allerdings auf das Thema einlässt, finde ich es sogar interessant und ich mochte den Verlauf der Story.

Vor allem die Protagonisten haben es mir angetan, eigentlich alle Charaktere. Da dies ja der erste Teil der Outback-Sisters-Reihe ist, werden wohl die Schwestern von Willow ebenso ihre Geschichte bekommen und darauf freue ich mich schon sehr. Obwohl ich noch nie in Australien war, konnte ich mir die Landschaft bildlich ganz gut vorstellen. Natürlich weiß ich nicht, ob meine Vorstellungen der Realität entsprechen, allerdings ist das ja auch nicht so schlimm, denn zumindest hatte ich ein Bild vor Augen und das war wunderschön.

Ich mochte auch den Verlauf der Geschichte sehr gerne. Die Freundschaft seit Kindertagen zwischen Willow und Tom war etwas ganz besonderes und ich konnte Willow schon ein wenig verstehen, denn eine solch innige Freundschaft setzt man nicht durch eine Schwärmerei, wie sie angenommen hat, aufs Spiel. Eine solche Freundschaft braucht Beständigkeit und Durchhaltevermögen, allerdings, wenn daraus die wahre Liebe wird, sollte man die Chance nutzen und sie nicht verstreichen lassen. Manchmal ist es schwer zu wissen, was die große Liebe ist und Willow hat ihre Gefühle in die hinterste Ecke ihres Bewusstseins geschoben.

PROTAGONISTEN:

Willow war eine harte Nuss. Schon am Anfang dachte ich, warum hat sie 10 Jahre vergehen lassen. So schlimm war der Vorfall doch gar nicht. Aber im weiteren Verlauf des Buches kam ans Licht, warum sie so gehandelt hat und ich konnte sie verstehen. Wenn man einen geliebten Menschen verliert, will man mit aller Macht vermeiden, dass so etwas noch einmal passiert. Willow hat ihr Päckchen zu tragen, obwohl sie eine fröhliche, erfolgreiche und zielstrebige junge Frau ist kann sie das, was in der Vergangenheit passiert ist, nicht verarbeiten.

Erst als sie wieder nach Hause kommt, um die Farm ihres Vaters zu leiten, muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen und das ist gar nicht so einfach, wie sie zwischenzeitlich gedacht hätte. Tom, ihr Tom ist immer noch der Gleiche, hat sich nur äußerlich verändert, aber seine Art und seine Gefühle sind die gleichen geblieben. Von daher müssen die beiden um ihre Freundschaft kämpfen und ob sie damit umgehen können müsst ihr selber lesen.

In Tom habe ich mich ja ein wenig verliebt. So ein süßer Farmer ist mir ja noch nie untergekommen. Er ist witzig, clever, charmant und gut aussehend. Ich glaube nicht, dass es viel Frauen gibt, die Tom widerstehen könnten. Doch er hat nur Augen für seine beste Freundin, schon immer. Man merkt, dass sich das wohl auch nie ändern wird. Der ganze Umgang der beiden miteinander lässt erkennen, dass Willow und Tom füreinander bestimmt sind. Das merken auch die übrigen Familienmitglieder. Einzig und alleine sie beide sind das Problem, allen voran Willow, die ihren besten Freund nicht aufgeben will.

Ich habe so für den tollen Tom gehofft, dass er sein Glück findet. Er tat mir schrecklich leid, denn er hat gelitten und ist trotzdem stark geblieben um Willow der Freund zu sein, den sie braucht. Erst ein Unfall, zeigt allen, wie vergänglich das Leben ist und wie schnell es zu spät sein kann, den Menschen zu sagen, dass man sie liebt. Ich musste bei Passagen mit Tom oft schmunzeln, denn auch wenn man ihm seinen Liebeskummer förmlich angesehen hat, hatte Tom immer einen coolen Spruch oder eine nette Geste auf Lager. Mädels, ich glaube ihr werdet ihn alle lieben.

SCHREIBSTIL:

Outback Dreams ist leicht und flüssig zu lesen. Man fliegt nur so über die Zeilen, auch wenn ich mich erst in das Thema Famerleben einlesen musste, hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen. Alles kann man sich bildlich vorstellen. Ich habe Tom und Willow in ihrer Kindheit gesehen, aber auch in der Gegenwart. Ich habe die Farm gesehen und die anderen Charaktere. Die Geschichte wird überwiegend aus Willows Sicht in der 3. Person erzählt. Was mir dieses Mal ebenfalls nichts ausgemacht hat. Eigentlich ist es mir kaum aufgefallen, dass es nicht in der Ich-Perspektive geschrieben war.

Ich gebe Outback Dreams 5 von 5 Sterne, 

weil es mich überzeugen konnte, weil ich Tom und Willow in mein Herz geschlossen habe, weil ich mit ihnen mit gefiebert, gelacht und geweint habe und weil ich das Buch sehr gerne las. Eine Geschichte über Freundschaft, Familie, Heimat, Zusammenhalt und die einzig wahre Liebe, die man manchmal nicht erkennt, obwohl sie so nah ist.

Vielen Dank an den Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar. Die komplette Bewertung gibt es auf meinem Blog Hexen und Prinzessinnen.

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41 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Aura 3: Aura – Der Fluch

Clara Benedict , Eva Schöffmann-Davidov
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 09.10.2018
ISBN 9783522202435
Genre: Jugendbuch

Rezension:

BEWERTUNG:

Nach Band 2 war ich wirklich total hibbelig, was in Aura 3 wohl alles passieren wird. Die Gruppe mit Hannah ist auf der Flucht und muss sich neu formatieren, denn so wie sie ist, kann sie nicht bleiben und so stehen einige vor einer Wahl. Die Aufteilung ist für manche ziemlich überraschend, aber trotzdem genau richtig. Ich musste erst wieder ein wenig überlegen, was für eine Rolle die jeweiligen Personen im letzten Teil gespielt haben, kam aber relativ schnell wieder in das Geschehen.

Raphael kümmert sich rührend um Hannah, allerdings lässt er ihr kaum Spielraum für ihre eigenen Entscheidungen und der Leader in ihm kommt immer wieder zum Vorschein. Allerdings ist da auch noch Valentin, der Hannah ebenfalls beschützen will, allerdings etwas cooler und gelassener und Hannah füllt sich in seiner Nähe freier und lebendiger. Irgendwann steht die Gruppe vor einer sehr schweren Entscheidung, welche die Freunde fast zerbrechen lässt. Denn Hannah schwebt in Gefahr. Wollen sie das Risiko eingehen und so Levander ein für allemal vernichten, aber auch Gefahr laufen, selber vernichtet zu werden?

PROTAGONISTEN:

Hannah war in Aura 3 wirklich stark und ich erkannte sie kaum wieder. Wenn man sie mit der Hannah aus Teil 1 vergleicht, dann liegen dazwischen Welten. Sie liebt ihren Raphael sehr, denn er war es eigentlich, denn sie immer wollte. Aber er engt sie ein und gibt ihr kaum Freiraum, sich zu entfalten. Er bringt Freunde in Gefahr, nur um sie zu schützen und das gefällt ihr überhaupt nicht. Hannah ist wieder mal etwas zerrissen in ihrem Glauben an die Liebe. Denn dann ist da Valentin, der soviel anders ist, als Raphael. Ich mochte Hannah in diesem Teil. Zwar war sie noch nie meine Lieblingsprotagonistin, aber seit Teil 2, ist sie mir auf alle Fälle sympathisch und ich konnte mich mit ihren Entscheidungen identifizieren und auch verstehen. Sie stand für ihre Freunde ein und hätte niemals zugelassen, sie wissentlich zu verletzen.

Raphael mochte ich gerne, zumindest den Raphael den ich aus Band 2 kannte. Er würde für Hannah alles tun und ist ihr größter Beschützer. Solche Protagonisten mag ich eigentlich immer sehr gerne. Allerdings konnte ich Hannah auch verstehen, dass sie oft genervt war. Er hatte eine sehr einnehmende Art, die keinen Platz für Widersprüche ließ. Eigentlich glaubt man, dass Valentin diese Rolle innehat, allerdings entwickelte der sich, als etwas cooler und gelassener. Raphael möchte am liebsten alle Kämpfe alleine ausführen und Hannah soll diesen fern bleiben, was so gar nicht richtig ist in solch einer Situation, in der sich die Gruppe befindet. Am Ende aber, kann nur Hannah entscheiden, ob Raphael für sie der Richtige ist.

Valentin gegenüber war ich natürlich etwas skeptisch, denn er war im letzen Band nicht unbedingt Hannahs Freund. Eher ihr Feind. Man wusste nicht, was er im Schilde führt und was er als nächstes geplant hat. Auch Hannah selber war skeptisch und Raphael sowieso. Er erwies sich allerdings als sehr loyaler und gerechter Mitkämpfer und ich mochte ihn von Seite zu Seite mehr. Er schloss Hannah nicht aus, sondern kämpfte Seite an Seite mit ihr und das machte ihn sympathischer, als man geglaubt hätte. Auch die anderen mussten erkennen, dass Valentin nicht der „Böse“ war, sondern lediglich gebrochen. Er löste alles etwas lockerer und cooler und hatte immer einen lässigen Spruch auf Lager. Trotzdem kaufte ich ihm manches bis zur Hälfte nicht ab und meine Skepsis blieb ein wenig. Ob er am Schluss der Bessere ist, müsste ihr natürlich selber lesen.

SCHREIBSTIL:

Aura 3 ist, wie auch die Vorgänger leicht und flüssig zu lesen, man kann sich alles sehr gut bildlich vorstellen. Die Umgebung und auch die Charaktere sieht man vor sich und jeder hat seinen Platz in der Geschichte. An manchen Stellen hätte ich es mir ausführlicher gewünscht, vor allem nach dem 2. Teil, in dem alles so gut beschrieben war. Trotzdem habe ich Aura 3 gerne gelesen und ich finde es war ein würdiges Ende für eine außergewöhnliche und tolle Geschichte. Aura 3 wird aus Hannahs Sicht, in der Ich-Perspektive erzählt, was ich sehr gerne mochte. Allerdings hätte ich mir Kapitel aus Sicht der männlichen Protagonisten auch gut vorstellen können.

Ich gebe Aura 3 – der Fluch 4,5 von 5 Sterne, 

weil ich es gerne gelesen habe, mir aber der 2. Band noch besser gefallen hat. Von daher muss es ja auch einen Unterschied in der Sternebewertung geben. Ich werde die Clique vermissen und hätte mir am Ende noch ein Zusammentreffen mit Hannahs Eltern gewünscht. Vielleicht als Epilog oder ist da noch Luft für einen weiteren Teil? Ich würde ihn lesen. Eine tolle Geschichte über eine Gabe, die gleichzeitig ein Fluch sein kann, über Freundschaft, Zusammenhalt, Andersartigkeit, Vertrauen und über die Liebe, die manchmal Wege geht, die man selber nicht erwartet hätte.

Danke an den Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar. Die komplette Bewertung gibt es auf meinem Blog Hexen und Prinzessinnen.

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77 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Schmetterlinge im Winter

Sarah Jio , Charlotte Breuer , Norbert Möllemann
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Diana, 10.09.2018
ISBN 9783453359550
Genre: Liebesromane

Rezension:

BEWERTUNG:

Kennt ihr die Bücher, die euch vom ersten Augenblick an bewegen? Die dazu führen, dass du über nichts mehr anderes nachdenkst, als über die Geschichte? Mir ging es so mit Schmetterlinge im Winter. Es hat mich, mein ganzes Leben Revue passieren lassen. Es hat mich berührt, wie schon lange keines mehr. So richtig mit Herzschmerz. Ich sah mich jedesmal, wenn die Kapitel der Vergangenheit kamen, in meine jungen Jahre zurück versetzt. Ich lebe oder lebte zwar nicht in Seattle, aber ich habe die Musik von Nirvana & Co. hier bei uns gelebt und genau zu dieser Zeit haben sich Kailey und Cade kennengelernt.

Für mich ist dieses Buch ein Herzensbuch. Ich lese viele Highlights, aber Herzensbücher gibt es nicht so oft. Ich weiß auch nicht genau, was sie dazu machen, aber sie schaffen es, mir so ans Herz zu gehen, dass ich alles andere in Frage stelle. Diese Geschichte ist nicht nur eine Liebesgeschichte. Es ist eine Geschichte über vergangene Zeiten, über die Liebe des Lebens und über Nächstenliebe. Kailey muss eine Entscheidung treffen, die ich niemandem wünsche. Sie muss sich zwischen zwei großartigen Männern entscheiden. Siegt die Vernunft oder siegt das Herz? Beides wäre hier richtig und beides falsch und trotzdem geschieht es und man kann nichts an dem Ergebnis ändern, ob man will oder nicht.

Ich bin mir sicher, dass sich unter den Lesern verschiedene Meinungen bilden und das ist auch gut so. Denn wäre es anders, dann würden es nicht zwei großartige Männer sein, aber das sind sie. Ich hatte natürlich auch meinen Favoriten, eigentlich von Anfang an. Für mich sind es immer die Rebellen, die Besonderen, die mir ans Herz gehen und deshalb wusste ich sofort, für wen mein Herz schlägt.

PROTAGONISTEN:

Kailey war mir sofort sympathisch. Ihr vergangenes Ich und auch ich gegenwärtiges Ich. Sie ist warmherzig, verrückt, sensibel und doch stark. Als sie ihren Exfreund auf der Straße gefunden hat, hätte ich schon heulen können. Das war so ein emotionaler Augenblick, dass ich sofort wusste, dieses Buch wird großartig. Ich konnte sie so gut verstehen und mir hat es das Herz gebrochen, sie so leiden zu sehen. Mit Cade hat sie nie abgeschlossen, da er von heute auf morgen weg war und so war ihr klar, dass sie im helfen muss, um ihr Leben ins Reine zu bringen.

Da war aber auch noch Ryan, ihr Verlobter, ihr sicherer Hafen, der sie wirklich über alles liebte. Der sie immer verstand und ihr Zufluchtsort war und ist. Kann sie es irgendwie vereinbaren, ihrer großen, verflossenen Liebe zu helfen, ohne ihren tollen Freund weh zu tun. Das ist tatsächlich nicht so einfach und irgendwann steht sie vor der größten Entscheidung ihres Lebens.

Cade war ein Rebell, einer der alle in seinen Bann zog, ein Mann, der sich seinen Traum erfüllt und in Kailey seine große Liebe gefunden hat. Das alles weiß man, da das Buch in der Gegenwart und in der Vergangenheit erzählt wird. Man weiß, wie die beiden sich kennengelernt haben. Sie waren ein Team und gehörten zusammen, bis alles irgendwie nicht mehr so war, wie es sein sollte. Cade hat den Weg verloren und mit ihm seine Kailey. Niemand weiß, was mit ihm passiert ist, bis Kailey ihn 12 Jahre später wieder sieht, als einen anderen, auf der Straße lebend.

Den Cade, den ich in der Vergangenheit kennengelernt habe, liebte ich sofort. Er ist das tosende Meer, wie ihn auch Kailey beschreibt. Seine Art war bezaubernd und lebendig und er vermochte es, die richtigen Worte zu finden, ohne kitschig zu sein. Ich konnte mir so lange nicht vorstellen, was ihm passiert ist, aber die Antwort darauf ist erschütternd und niemals hätte ich das erwartet. Seine Liebe ist niemals weniger geworden, nicht mal in seinem gegenwärtigen Zustand. In seinem Inneren brodelte immer noch der alte Cade und er musste nur wieder an die Oberfläche gelangen. Wird er das schaffen?

Ryan ist das ruhige Meer, Kaileys Anker und Hafen. Er ist eine gesicherte Zukunft und er liebt sie von ganzem Herzen. Das merkt man mit jeder Zeile, in der er vorkommt. Auch ihn mochte ich von Anfang an, aber auf eine andere Art und Weise. Er war mir sympathisch, aber er hat nicht mein Herz berührt. Mag sein, dass es Absicht war, die Geschichte so zu schreiben, denn es muss ja Unterschiede zwischen den beiden geben. Trotzdem mag ich mir nicht vorstellen, wenn ich so eine Entscheidung treffen müsste. Den Hafen oder den Sturm?

SCHREIBSTIL:

Schmetterlinge im Winter ist leicht und flüssig zu lesen. Der Schreibstil hat mich gefesselt, mit jeder Zeile und hat mich sehr lange nicht mehr los gelassen. Ich habe mich so oft gefragt, was ich tun würde, würde ich meinen Ex-Freund auf der Straße finden, allerdings muss ich sagen, dass es mir schwer fällt, hier eine Entscheidung zu fällen. Denn ich hatte nie eine so allumfassende große Liebe, die mir den Boden unter den Füßen weggerissen hat.

Die Geschichte wird abwechselnd in der Gegenwart und in der Vergangenheit, aus Kaileys Sicht, in der Ich-Perspektive erzählt. Man liest sozusagen zwei Bücher, die ineinander übergreifen. Ich mochte das bei Schmetterlinge im Winter sehr gerne. Normalerweise bin ich nicht der Fan davon, aber in diesem Fall muss ich zugeben, dass es perfekt war. Ich habe mich jedesmal auf die Abschnitte der Vergangenheit, auf Kaileys und Cades Geschichte gefreut und war immer ganz aufgeregt, wie es weitergeht. Die Spannung zieht sich durch das gesamte Buch. Es gibt keine langweiligen oder sich in die Länge ziehenden Stellen und ich konnte mir alles sehr gut bildlich vorstellen.

Ich gebe Schmetterlinge im Winter 5+ von 5 Sterne, 

da ich es liebe. Ich liebe alles an der Geschichte. Die Protagonisten, die Handlung und vor allem die Erinnerungen an eine Zeit, in der ich in etwa genauso alt war, wie Kailey und auch genauso verrückt. Die letzten 30 Prozent habe ich wirklich bewusst gelesen, weil ich nicht wollte das es endet, denn ich werde das Gefühl, dass ich während des Lesens hatte vermissen. Genauso werde ich Kailey und Cade vermissen, vor allem ihre Geschichte der Vergangenheit. Ein Buch über Nächstenliebe, über die 2. Chance, über die Jugend, über die Vergangenheit, über Freundschaft, das Loslassen und die wahre Liebe, die das Leben einem nehmen oder schenken kann und die keinen Halt vor der Gegenwart macht.

Danke an den Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar. Die komplette Bewertung gibt es auf meinem Blog Hexen und Prinzessinnen.

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47 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Womanizer - Wenn ich dich liebe

Katy Evans , Michaela Link
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei LYX, 28.09.2018
ISBN 9783736307162
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

BEWERTUNG:

Ein Buch, wie nur für mich geschrieben. Ich bin wirklich hin und weg und konnte es nicht mehr weg legen. Eine Liebesgeschichte zum schmunzeln, träumen und weinen. Wie ein Film, den ich mir immer und immer wieder anschaue. Wenn ihr glaubt, es hat mir so gut gefallen, weil es so tiefgründig war, so unvorhersehbar oder etwas noch nie da gewesenes, dann muss ich euch enttäuschen. Die Story ist nichts davon und trotzdem liebe ich sie. Den Schreibstil, die Protagonisten, die Wendungen, die Unterhaltungen, einfach alles. Womanizer ist heiß, sexy, herzerwärmend und auch ein wenig spannend. Am Schluss sollte man auf alle Fälle Taschentücher bereit legen, weil der einfach so schön ist.

Der Plan des Lebens verläuft nicht immer so, wie man es sich vorstellt und doch macht er manchmal das Leben besser, atemberaubender und freier. Das mussten auch Olivia und Callan lernen und der Weg dorthin dauerte ne Weile, aber er war so schön und hat mein Herz auf eine Art berührt, wie es nicht viele Bücher können.

„Es heißt man sei niemals wahrhaft reich, bis man etwas hat, das man mit Geld nicht kaufen kann“ (E-Book Pos.3546)

PROTAGONISTEN:

Olivia mochte ich vom ersten Augenblick, von der ersten Seite an. Ich musste einige Male wirklich schmunzeln über ihr freches Mundwerk und ihre Art, sich mit dem Fremden auf der Dachterrasse zu unterhalten. Sie hat sich in sein Herz geredet, soviel steht schon mal fest. Ihre Herzlichkeit und ihr Familiensinn hat mich beeindruckt. Obwohl sie sich alles immer ein bisschen schwerer machte, als es ist, wusste sie was sie wollte. Ihr Zielstrebigkeit und auch ihr Tatendrang, den sie während ihres Praktikums an den Tag gelegt hat, gefiel mir sehr.

Ich hatte sie vor meinen Augen, das kleine freche Mädchen, dass sich ein rotes Tuch ins Haar bindet, nur um aus der Reihe zu tanzen. Ich sah sie auf der Terrasse stehen, mit Callan einen Zigarette rauchend und an seinen Lippen hängend. Konnte aber auch ihre Gedanken hören, die sie immer wieder dazu zwangen, nachzudenken, sich nicht zu sehr auf den tollen Mann einzulassen, denn wenn ihr Praktikum vorbei ist, dann geht sie nach Hause und er ist hier. Sie stand sozusagen zwischen zwei Stühlen. Ihr Herz ließ sich vom Verstand aber nicht überreden.

Ach ja Callan, das wäre auch einer für mich. Der heiße, geheimnisvolle CEO, der nicht an die Liebe glaubt und eben ein Womanizer ist. Man glaubt eigentlich, er hat nicht viel Herz, wenn man so auf die Aussagen der anderen Charaktere hört, aber ganz ehrlich, ich wusste schon nach dem ersten Moment auf der Terrasse, dass er nicht so ist. Er ist mitfühlend und aufopfernd aber eben nur, wenn er will, denn Callan hat ein Ego, dass zum Himmel schreit und er weiß, wer er ist und was er wert ist. Seine Arbeit steht an erster Stelle, Frau und Kind sind nicht in seinem Lebensplan enthalten.

Auch ihn sah ich vor mir, wie auf einem Bildschirm. Ich konnte mir vorstellen, wie er sich bewegt, wie er schmunzelt und wie er auf der Terrasse mit Olivia eine Zigarette raucht. Für mich gaben sie das perfekte Paar ab, auf das man neidisch wird, wenn man es auf der Straße sieht. Ein Paar dem man ansieht wie sehr sie einander begehren. Doch reicht es auch für die einzige, allumfassende Liebe, die sie beide eigentlich nicht wollen?

SCHREIBSTIL:

Womanizer ist leicht und flüssig zu lesen. Man fliegt über die Zeilen und kann nicht mehr stoppen. Unmöglich kann man aufhören, denn man will mehr lesen von den beiden sympathischen Protagonisten. Man will, dass sie sich gegenseitig ihr Herz schenken und das alles gut wird. Der Schreibstil in einnehmend und mitreißend und am Ende so berührend, dass man weinen könnte. Die expliziten Szenen sind sehr gut beschrieben und nicht obszön, wie in manchen Büchern. Sie sind einfach heiß und davon gibt es einige.

Womanizer ist aus Olivias Sicht, in der Ich-Perspektive geschrieben, was mir sehr gefallen hat und dem Leser einen sehr guten Einblick in ihre Wünsche, Träume und ihr Seelenleben gibt. Am Ende bekommt auch Callan zwei Kapitel, die für mich ein Highlight waren, denn dadurch konnte man erkennen, wie er wirklich fühlte.

Ich gebe Womanizer 5 von 5 Sterne,

weil ich es liebe, weil ich Callan und Olivia ins Herz geschlossen habe. Weil ich sie vor mir gesehen habe, als würde ich dabei sein und weil mich das Ende so sehr berührt hat. Eine tolle Geschichte über den Plan des Lebens, über Überzeugungen, Wünsche, Träume und die einzige, unumgängliche Liebe, die den Plan verändern kann und dich zu einem glücklicherem Menschen macht.

Danke an den Verlag und NetGalley für das kostenlose Rezensionsexemplar.

Die komplette Rezension gibt es auf meinem Blog Hexen und Prinzessinnen

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Wenn ich dich sehe: Roman

Julia Niederstraßer
E-Buch Text: 345 Seiten
Erschienen bei Forever, 01.10.2018
ISBN 9783958183230
Genre: Liebesromane

Rezension:

BEWERTUNG:

Wenn ich dich sehe, ging mir direkt ins Herz. Am Anfang musste ich mich erst einmal an den etwas poetischen Schreibstil gewöhnen, aber nach einer Weile gefiel mir dieser sogar sehr gut. Er macht die Geschichte anders, als andere. Irgendwie tiefgründiger und besonders. Natürlich ist es auch eine besondere Geschichte, denn die Protagonisten haben das Schicksal kennengelernt. Nicht nur Lotte hat ihren Bruder verloren, sondern auch Nick seinen besten Freund. Beide, aber vor allem Lotte, kommen mit dem Verlust nicht klar.

Die Idee dahinter ist toll und normalerweise frage ich mich bei Fantasy immer, wie man nur auf die Idee kommt. Aber bei, wenn ich dich sehe, geht es mir genauso. Sowas kann man doch nur schreiben, wenn man es schon erlebt hat. Diese innige Geschwisterliebe, ohne die man untergeht, muss doch in einem verankert sein. Dieses Zusammenspiel von Gefühlen, die Max in Lotte ausgelöst hat, kann man sich doch nicht ausdenken. Auf alle Fälle haben wir eine tolle Geschichte bekommen, ganz egal ob erlebt oder ausgedacht.

Lotte und Nick haben mich mitgenommen, auf eine Reise in ihre Welt. Auf eine Reise in eine Welt aus Trauer, Verlust aber auch unbändiger Lebenslust und dem Wunsch nach einem eigenen Leben. Beide konnten schlecht über ihren Schatten springen, aber zusammen hatten sie eine Chance, nur mussten sich das beide erst einmal eingestehen und der Weg dorthin war holprig und sie standen sich, nicht nur einmal, selber im Weg. Ich habe mit ihnen gelitten, gelacht und geweint und wollte sie anschreien, um sie aus ihrer Starre zu holen. Leider war das nicht möglich und so blieb mir nur der Weg, einfach immer weiter zu lesen.

PROTAGONISTEN:

Lotte ist eigentlich ein tolles Mädchen, aber manchmal hat sie mich ein wenig verrückt gemacht. Ihr Gedanken waren ein auf und ab und sie konnte einfach nicht von ihrem Bruder ablassen. Er war ihr Fels in der Brandung, was man teilweise schon verstehen kann, wenn man ihre Geschichte kennt. Allerdings möchte man sie manchmal schütteln und ihr sagen, dass sie doch auch ein eigenes Leben hat. Nichtsdestotrotz ging mir ihre Trauer und ihr Empfinden nahe.

Der einzige Halt ist ihre quirlige, beste Freundin Lin. Ohne sie, wäre sie oft verloren gewesen. Sie holte sie zurück, wenn sie kurz vorm Fallen war, sie stand ihr zur Seite, wenn sie nicht mehr weiter wusste und sie war da, wenn es ihr gut ging. Nick sagte mal zu ihr, jeder braucht eine Lin in seinem Leben und damit hat er Recht. Jeder sollte einen Halt haben, vor allem in so schweren Zeiten, wie Lotte sie gerade hat. Sie ist auf der Suche nach sich selbst und muss ihren eigenen Weg gehen. Das ist allerdings schwerer als gedacht, denn Max hat ihr auch ein kleines Chaos hinterlassen, dass sie erst einmal ordnen muss. Wer könnte sich dazu besser eigenen als Nick, der beste Freund von Max. Doch will Lotte wirklich alles wissen? Ich glaube manchmal hätte sie sich gewünscht, nicht so tief geforscht zu haben.

Im Laufe der Geschichte habe ich Lotte wirklich bewundert. Sie wurde immer stärker und sie wurde immer mehr „sie selbst“. Ich mochte die neue Lotte wirklich und auch ihr Umfeld hat sehr positiv auf sie reagiert. Manchmal muss man über seinen Schatten springen, um sein Leben, leben zu können, auch wenn dabei die vertraute Trauer auf der Strecke bleibt und man Dinge erfahren könnte, die man so nicht erwartet hätte. Und manchmal muss man sein Herz verschenken um das zu bekommen, was einem gefehlt hat.

Nick konnte ich mir bildlich sehr gut vorstellen und in meinen Augen war er heiß. Ich mochte seine geheimnisvolle und etwas missmutige Art. Einen immer gut gelaunten und fröhlichen Nick hätte ich mir nicht vorstellen können. Auch die Stolperfallen, die er Lotte gestellt hat, um endlich sie selber zu werden, fand ich toll und sehr tiefgründig. Einen Mann zu finden, der sich so viele Gedanken über das Seelenleben eines anderen macht ist nicht gerade ein leichtes Unterfangen. Aber Max hat ihr den tollen Nick hinterlassen, damit sie nicht alleine ihre Schneeflocken wegräumen muss und das Eis auch ohne ihn schmelzen kann.

Aber auch Nick hat sein Geheimnis und muss ebenfalls mit seinen Dämonen kämpfen. Eigentlich sind es ähnliche, wie die von Lotte, denn beiden wollen mehr vom Leben, sie wollen ihr Leben und nicht das, dass ihnen aufgezwungen wird. Von daher können sie sich gegenseitig stärken und Mut machen. Denn nur mit Mut kann man seinen Weg bezwingen und das merken beide ziemlich bald. Allerdings könnte Nicks Geheimnis auch vieles zerstören, das komplette Vertrauen, dass Lotte ihm entgegengebracht hat, könnte in einem Moment zerstört werden und deshalb behält er es fast zu lange für sich.

SCHREIBSTIL:

Wenn ich dich sehe, ist flüssig zu lesen, allerdings nicht leicht. Man muss sich an den Schreibstil erst gewöhnen und auch konzentriert lesen. Die langen, verschachtelten Sätze machen das Buch zu etwas besonderen aber erschweren auch das Lesen. Man gewöhnt sich allerdings relativ schnell daran. Mich erinnert der Schreibstil an die Bücher von D.S. Reiher, die man entweder liebt und hasst.

Die Geschichte wird aus Lottes Sicht, in der Ich-Perspektive erzählt. Zwischendurch gibt es immer kurze Kapitel, die den Titel, wie ich dich sehe, tragen und die Gedanken von Nick wiedergeben. Am Anfang war ich etwas irritiert, was das jetzt ist, aber nach und nach, wurde mir schon klar, um was es sich hier handelt. Nicks Gedanken sind äußerst verwirrend und man erkennt, dass er ein Geheimnis hat, dass alles zerstören kann, es aber auch Hoffnung gibt.

Ich gebe, wenn ich dich sehe, 4,5 von 5 Sterne,

weil es mich, nachdem ich mich an den Schreibstil gewöhnt habe, überzeugen konnte, weil es zum Nachdenken anregt und weil es ein Buch ist, das man nicht so schnell vergisst. Eine emotionale, ruhige Geschichte über Geschwisterliebe, Verlust, Trauer, Selbstfindung, Familie, Wünsche und Träume und die einzige Liebe, die dich retten kann, auch wenn du meinst, du bist verloren.

Danke an NetGalley und den Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar. Die komplette Bewertung gibt es auf meinem Blog Hexen und Prinzessinnen.

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240 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 50 Rezensionen

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Wicked - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit

Jennifer L. Armentrout , Michaela Link
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.09.2018
ISBN 9783453319769
Genre: Fantasy

Rezension:

BEWERTUNG:

Die Geschichte beginnt sehr geheimnisvoll. Man weiß lange, nicht genau, was es mit den Fae auf sich hat. Auch über den Orden erfährt man erst nach und nach die Details. Ich fand zwar, dass sich die Handlung am Anfang ein wenig zog, aber das empfinde ich bei Fantasyreihen oft so, denn es dauert einfach ein wenig, bis man alles erfährt und auch die Hintergründe versteht. Meistens ist dann der zweite Band der Hammer und glaube auch, dass es bei dieser Reihe so ist. Wobei Wicked bei etwa 40% wirklich richtig spannend und beeindruckend wurde und das Ende ziemlich gemein ist. Es lässt uns Leser erstaunt und hilflos zurück.

Die Liebesgeschichte spielt natürlich eine große Rolle und wird im 2. Band so richtig spannend werden, das habe ich im Gefühl. Denn ich weiß nicht, wie es die beiden schaffen sollen, zusammen zu sein. Das Geheimnis das Ivy erfahren hat, wird alles verändern. Ich hoffe so sehr, dass die beiden einen Weg finden werden, denn ohne Ivy und Ren als Paar, würde die Geschichte nicht mehr das sein, was sie war.

Ich habe schon mal ein Buch über Fae gelesen. Mit diesem Buch kam ich nicht zurecht. Allerdings ist das hier ganz anders. Ich konnte schnell in die Geschichte eintauchen und auch die Tatsache, dass die Fae, was ja eigentlich Fee bedeutet, nicht diese Feen sind die wir kennen, sondern Wesen, die dem Menschen schaden, hat mich nicht gestört. Ich konnte es gänzlich ausblenden, dass es sich um Feen handelt und für mich waren es einfach Kreaturen der Anderwelt, die man besiegen muss.

PROTAGONISTEN:

Ivy war mir sofort sympathisch. Ich mochte ihre natürliche und unkomplizierte Art, sowie ihre Stärke und ihr Durchsetzungsvermögen. Obwohl, oder vielleicht auch weil sie schon so viele Verluste in ihrem Leben ertragen musste, ist sie selbstbewusst und unabhängig geworden. Sie konnte sich gut alleine durchschlagen und bis auf ihre zwei Freundinnen, ließ sie kaum jemanden näher an sich heran. Ich mag Menschen, die es auch alleine schaffen, die nicht ständig Gesellschaft nötig haben, um glücklich und ausgeglichen zu sein.

Ivy hat sich mit ihrem Schicksal abgefunden und weiß, dass es auch sie, jeden Tag treffen könnte. Sie ist mit diesem Wissen aufgewachsen, denn als Jägerin in einem geheimen Orden lebt man mit der Gefahr, jeden Tag. Doch dann kommt Ren in den Orden und alles wird anders. Ivys empfinden wird anders, ihr denken und die Welt um sie herum. Diese wird gefährlicher, aber auch schöner. Doch leider ist da nun jemand, dessen Verlust sie nicht ertragen könnte und sie zieht sich wieder in ihr Schneckenhaus zurück.

Ren ist ne Wucht. Genau mein Fall. Geheimnisvoll, Bad Boy nach außen. Innerlich ist er empfindsam, einfühlsam und hat das Herz am rechten Fleck. Er sieht unverschämt gut aus und ich konnte ihn mir so richtig vorstellen. Ren weiß schon, wie man das Herz einer Frau erobert und er will Ivys Herz, koste es, was es wolle und dafür kämpft er, jeden Tag, bis zum Schluss und ich hoffe so sehr, dass er weiter kämpfen wird im zweiten Band.

Auch Ren hat einen schweren Schicksalsschlag erlebt und verschließt sich oft vor anderen. Obwohl er weiß, dass er nicht anders, hätte handeln können, liegt im das Geschehene schwer im Magen. Es ist sein Weg und trotzdem empfindet er es als falsch, was er tun muss und wozu er beauftragt und geboren wurde. Hoffentlich geht er seinen eigenen Weg, denn nur so hätten Ivy und er eine Chance.

Ebenso waren alle anderen Charaktere gut dargestellt und man mochte sie und man hasste sie, je nachdem welche Rolle sie spielten. Tink darf man hier natürlich nicht vergessen. Ivys kleiner Brownie hat sich in mein Herz geschlichen. Der kleine, süße, flatternde Kerl ist wirklich genial. Er bestellt bei Amazon und liebt Harry Potter. Ich hoffe so sehr, dass uns Tink nicht noch enttäuscht und er immer Ivys Freund bleiben wird. Denn es könnte auch genauso gut anders sein. Es kommt oft anders als man denkt und das erfährt Ivy in dieser Geschichte zu genüge.

SCHREIBSTIL:

Wicked ist leicht und flüssig zu lesen. Auch wenn es sich am Anfang ein klein wenig zieht, fliegt man nur so über die Zeilen. Ich mochte die Gespräche zwischen Ivy und Ren. Vor allem am Anfang, denn Ivy war sowas von überhaupt nicht begeistert von Rens Flirterei und das endete oft in einem ziemlich genialen und heißen Schlagabtausch. Wicked wird aus Ivys Sicht, in der Ich-Perspektive erzählt. Dadurch konnte man sich sehr gut in ihre Gedanken und Gefühle hinein versetzen. Auch bildlich konnte ich mir die Protagonisten und auch die Umgebung sehr gut vorstellen.

Auch von den Fae hatte ich ein Bild vor Augen, was ganz wichtig ist, denn sonst hat man irgendwie immer kleine Feen im Kopf und das ist eine Fae nun wahrlich nicht. Die Autorin hat es wirklich geschafft, dass für mich nun ein Fae etwas anderes ist, wie eine Fee. Das war für mich beim letzten Buch etwas schwer und deshalb habe ich es wohl nicht geschafft, mich auf eine Geschichte mit Fae einzulassen, aber dieses Mal hat es geklappt.

Ich gebe Wicked 5 von 5 Sterne, 

weil ich die Idee dahinter genial finde, weil ich es nicht mehr erwarten kann, bis es weiter geht und weil ich Ivy und Ren in mein Herz geschlossen habe. Auch wenn sich das Buch am Anfang etwas gezogen hat, weiß ich, dass die weiteren Bände spannend werden. Eine tolle Geschichte über die Anderwelt, über Mut, Hoffnung, Geheimnisse und über die wahre Liebe, die manchmal über Tod und Leben entscheiden kann.

Danke an das Bloggerportal und den Heyne Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar. Die komplette Bewertung gibt es auf meinem Blog Hexen und Prinzessinnen.

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(34)

45 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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Bereit zu fliegen

Nina Miller
Flexibler Einband: 328 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 28.09.2018
ISBN 9783752821932
Genre: Romane

Rezension:

BEWERTUNG:

Wow, welch eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Selten war ich so hin- und hergerissen von einem Buch. Normalerweise bin ich kein Freund von Dreiecksbeziehungen, aber diese Geschichte ist anders, besser, einfühlsamer und einfach umwerfend. Bislang gab es immer einen Bösen und die Entscheidung, auf welcher Seite man steht, fiel nie schwer und man hofft nur, dass sich die Protagonistin für die richtige Seite entscheidet.

In bereit zu fliegen ist es anders. Der „Böse“ ist nicht böse und ich habe während des Lesens mein Herz beiden Männern geschenkt. Jeder hat es auf eine andere Art und Weise erhalten und ich bin mir nicht sicher ob es am Schluss nur zu einem gewandert ist. Ich glaube nicht. Aus diesem Grund zog sich die Spannung durch das gesamte Buch und es hätte tatsächlich auf viele Arten enden können, denn nichts wäre falsche gewesen, solange Leona damit glücklich ist.

Die Gefühle während des Lesens lassen sich wirklich sehr schwer beschreiben. Ich habe mit beiden Protagonisten gelitten. Konnte beide verstehen und Tyler, so wie er früher war, ist mir genauso ans Herz gewachsen wie Lucas, der auf alle Fälle ein Herzensmann ist. Ich weiß nicht, was ich tun würde, wäre ich in einer solchen Situation. Mit Verstand und Vernunft kann man solch eine Lage nicht entscheiden. Wie Jason, Leonas bester Freund, immer zu ihr gesagt hat „Hör auf dein Herz“, nichts anderes ist hier möglich und hätte sie es nicht getan, wäre sie untergegangen und hätte beide irgendwann zurücklassen müssen.

PROTAGONISTEN:

Leona ist eine Frohnatur, ich liebe ihren Humor, ihre Art sich auszudrücken und über ihre Gedanken musste ich wirklich sehr oft herzlich lachen. Hier geht mein Lob aber auch an die Autorin, die in ihrem ersten Buch schon so einen einzigartigen Charakter erschaffen hat. Mit einem Humor, den vielleicht nicht jeder mag, aber jeden Menschen bzw.. Protagonisten zu etwas Besonderen macht.

Ich bewunderte Leona für ihre Loyalität gegenüber Tyler. Er ist ihr Tyler und obwohl sie ihn irgendwo auf dem Weg zum Traualtar in den 6 Jahren Beziehung verloren hat, glaubt sie lange an ihn. Sie glaubt, dass er wieder der ihre wird und sie glaubt an die Liebe, die sie beide so stark gemacht hat. Aber auch ihre Entscheidung zum Schluss bewundere ich wirklich. Man muss den Mut haben zu springen, auch wenn man fallen könnte. Und in Leonas Fall kann das springen alles bedeuten. Lässt sie ihren Tyler zurück und baut auf ein neues Leben oder glaubt sie an ihn und gibt ihrer ersten großen Liebe eine Chance? Beides wäre legitim und beides wäre für mich in Ordnung gewesen.

Tyler hat tatsächlich alle Gefühle in mir geweckt. Von Sympathie, Mitleid, Hass, Unglaube bis tiefstes Bedauern ist alles dabei, was es an Emotionen gibt. Tyler konnte ich mir gut vorstellen. Sein gutes Aussehen, seine stolze Erscheinung aber auch seine Liebe zu Leona, alles hatte ich bildlich vor Augen und habe wirklich mit mir gerungen was Tyler angeht. Einerseits konnte ich ihn gut verstehen, er hat sich mit der Arbeit übernommen. Hat ein riesiges Imperium aufgebaut und sich dabei selber verloren.

Wer könnte ihm da besser helfen, als seine Leona? Mit der er soviel durchgestanden hat. Seine große Liebe und ja, daran zweifle ich nicht, Leona ist sein große Liebe, aber er hat den Blick auf das wirklich Wichtige im Leben verloren. Er sieht sie als selbstverständlich an. Alles muss seine Ordnung haben, sogar ihr Job oder ihr Benehmen sind für ihn ein Kriterium, nur um seine Arbeit nicht zu gefährden. Leona hält durch und kämpft, aber irgendwann ist ein Kampf nicht mehr genug. Tyler muss entweder die Augen öffnen oder als Verlierer aus diesem Spiel hervorgehen. Denn eines ist hier sicher. Geld allein macht nicht glücklich und das muss sich Leona, und auch Tyler, bald schmerzlich eingestehen.

Lucas ist witzig, lustig und ein Naturbursche. Er zeigt Leona ein Leben abseits des Ruhms, abseits von Champagner und großen Häusern. Dieses Leben ist aber nicht weniger interessant und erinnert sie daran, was sie einmal gehabt hat und wahrscheinlich nie wieder haben wird. Lucas bringt sie auf andere Gedanken. Er kümmert sich um sie und sieht sie so, wie sie ist. Ungeschminkt und ohne Designerhandtasche. Er weckt in ihr wieder das Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit.

Auch ihn konnte ich mir bildlich vorstellen. Seine humorvolle Art, sein Aussehen, das nicht so perfekt, wie das von Tyler ist und trotzdem das gewisse Etwas ausstrahlt. Solche Männer kennen wir doch alle. Männer wie Tyler, die vor uns stehen und ihr perfektes Aussehen bringt uns um den Verstand, aber man kann auch kein Wort sagen, denn sie schüchtern uns ein und Männer wie Lucas, mit denen man sich stundenlang unterhalten kann und die deine Welt aus den Angeln heben, einfach weil sie sind, wie sie sind.

Welcher der beiden verdient es glücklich zu sein? Welcher schafft es Leona so zu lieben, wie sie es erwartet, geliebt zu werden und für wen schlägt am Ende ihr Herz? Das müsst ihr natürlich selber lesen und ich kann euch die Geschichte wirklich ans Herz legen.

EMPFEHLUNG:

Bereit zu fliegen, kann ich allen empfehlen, die berührende, humorvolle und spannende Liebesgeschichten mögen. Alle die ein wenig Gefühlschaos und Herzschmerz brauchen, werden das Buch verschlingen und am Schluss ebenfalls ein Tränchen verdrücken.

Danke an die Autorin für das Rezensionsexemplar. Die komplette Bewertung gibt es auf meinem Blog Hexen und Prinzessinnen.

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(9)

12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

One Small Thing

Erin Watt
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Harlequin Teen, 26.06.2018
ISBN 9781335017277
Genre: Sonstiges

Rezension:

BEWERTUNG:

Erst einmal vorweg. One Small Thing ist ein Jugendbuch und es liest sich auch so. Warum ich das hier erwähne? Weil ich am Anfang ein klein wenig enttäuscht war, dass es sich auch so liest. Ich lese wirklich viele Jugendbücher und nur bei wenigen kommt es mir auch so vor. Dies ändert aber bei dieser Geschichte nichts daran, das sie mir ans Herz gegangen ist. Nicht nur wegen der Liebesgeschichte, sondern aufgrund der Familientragödie. Ich sage euch, ich habe noch kein Buch gelesen, was mich so zum Nachdenken gebracht hat. Ich konnte tagelang an nichts anderes denken. Beim Joggen, beim Autofahren, beim Einschlafen und sogar geträumt habe ich davon.

Mir ist es bisher auch noch nie passiert, dass ich beim ersten Erscheinen des Protagonisten wusste, wer er ist. Ich wusste, was hier passiert und warum es gerade er ist, auf den Beth trifft. Das hat mich anfänglich auch etwas aus der Bahn geworfen, weil ich dachte, „Kann dieses Buch wirklich so vorhersehbar sein?“. Ja ist es wohl, aber das macht nichts. Im weiteren Verlauf ist es trotzdem spannend und ich konnte es kaum erwarten, bis alle wussten, was Sache ist. Ich wollte die Reaktionen sehen und lesen, unbedingt.

Ich war so hin- und her gerissen zwischen meinen Gefühlen. Normalerweise würde man mit Wut und Abneigung reagieren, wenn Charaktere nicht so sind, wie man sich das vorgestellt hat, aber hier kann man es ihnen einfach nicht verübeln und doch glaube ich, dass ich verzeihen könnte. Ich weiß, man kann es nie sagen, denn es dreht sich um die eigenen Kinder bzw. das eigene Kind. Wäre es ein Erwachsener gewesen, dann könnte ich es auch nicht, aber ein Junge mit 16, der mit seinem Leben unzufrieden war. Sollte er nicht eine zweite Chance erhalten?

Ich habe sogar meinen Mann gefragt und das mache ich nur selten, weil der mit meinen Büchern eh nichts anfangen kann. Er meinte, er glaubt, er würde dem Burschen verzeihen. Vor allem weil er sowieso sein ganzes Leben lang eine schwere Last tragen muss und die Bilder in seinem Kopf nie ganz verschwinden werden. Es war ein Unfall, der nicht hätte passieren müssen, aber er ist passiert. Er ist genug gestraft und der Meinung bin ich auch, obwohl das natürlich niemals über den Verlust des eigenen Kindes hinwegtröstet. Man wird sich immer denken, warum hat er das gemacht, warum war er genau an diesem Tag so leichtsinnig. Aber das kann niemand beantworten und obwohl ich gar nicht daran denken will ist es wohl oder übel doch Schicksal.

PROTAGONISTEN:

Beth, sie ist wirklich eine starke Persönlichkeit. Dieses 17-jährige Mädchen ist toleranter, einfühlsamer und cleverer, als alle anderen um sie herum. Ich kann sie verstehen. Sie ist 17, sie will Spaß und sie will Eltern, die ihr diese Dinge erlauben und auch zutrauen. Auch will sie nicht die kleine Schwester, ihrer toten, großen Schwester sein, sondern sie will Beth sein. 17 Jahre, kurz vor ihrem Abschluss und ein Leben haben, wie ihre Freunde und das machen was Jugendlich nun mal machen. Natürlich schlägt sie über die Stränge, aber das ist ok, denn das macht jede oder besser gesagt, das würde jedes Mädchen machen, dass in einem Elterngefängnis lebt.

Bis Chase in ihr Leben tritt. Er verändert alles. Ihr Denken, ihre Sichtweise und ihre Gefühle, ihr selber gegenüber. Es gibt jemanden der ihr zuhört und bei dem sie ihre Trauer endlich leben kann, denn er trauert mit ihr. Doch geht das? Mit ihm? Der soviel Schuld in sich trägt? Das müsst ihr natürlich wie immer selber lesen.

Chase mochte ich von Anfang an. Er ist geheimnisvoll und nicht durchschaubar und er hat der Welt etwas zu sagen. Auch wenn er es nur Beth sagt, aber sie hört ihm zu. Sie lernt von ihm, obwohl sie sein Untergang sein könnte, bleibt er bei ihr. Ich sag euch, dieser Junge hat was und auch wenn er in der Vergangenheit großen Mist gebaut hat, ist er wohl reifer und klüger, wie so manch anderer, der immer anständig war.

Noch mehr bewundert habe ich ihn für sein Durchhaltevermögen. Kann man soviel Mobbing und böse Worte eigentlich aushalten. Wie macht er das? Er steht da drüber, ohne jemals einen Ton zu sagen. Das muss die größte Probe im Leben eines jungen Menschen sein, so etwas auszuhalten. Aber er schafft es und er gewinnt. Er gewinnt so viel mehr, als andere je gewinnen könnten.

Ich gebe one small Thing, eine fast perfekte Liebe, 5+ von 5 Sterne,

weil ich selten ein Buch gelesen habe, dass mir so lange in Gedanken blieb, über das ich so lange nachdenken musste und sogar in meinen Träumen ist es vorgekommen. Eine sehr emotionale Geschichte über Verlust, Geschwister, Trauer, Familie, Vergebung, die wahre Liebe, die manchmal komische Wege geht und über eine zweite Chance, die fast jeder verdient, aber nicht jeder ergreift.

Die komplette Bewertung gibt es auf meinem Blog Hexen und Prinzessinnen. Danke an den Verlag und NetGalley für das kostenlose Rezensionsexemplar.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Schon immer dein

Jamie Beck , Diana Bürgel
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Montlake Romance, 25.09.2018
ISBN 9782919801183
Genre: Liebesromane

Rezension:

BEWERTUNG:

Ich fing an zu lesen und dachte mir bei den ersten 10%, dass das wohl eher nicht meines ist. Ich nahm an, es ist eine langweilige Liebesgeschichte, die vorhersehbar ist und keine großen Wendungen bietet. Da hatte ich mich aber getäuscht. Schon immer dein, ging mir wirklich ans Herz und habe mit den Protagonisten gelitten und geliebt. Ich mochte die komplette Familie und nach und nach habe ich alle beteiligten in mein Herz geschlossen.

Alle haben das gewisse Etwas und sind einzigartig auf ihr Art und Weise. Ich konnte es tatsächlich nicht mehr aus der Hand legen und David und Vivi haben mich berührt und mir wieder einmal gezeigt, was wahre Liebe alles erreichen kann. Die beiden gehören einfach zusammen. Schon in den kurzen Abschnitten, die man aus der Vergangenheit lesen durfte, wurde dies ersichtlich. Was könnte besser passen, als eine verrückte, quirlige Künstlerin und ein introvertierter, kühler, aber sehr emotionaler Anwalt?

PROTAGONISTEN:

Vivi mochte ich sofort, sie ist das Leben in Person. Obwohl sie es nie leicht hatte und ihre Familie früh verloren hat, war sie eine lustige und lebensfrohe Frau, die ihren Weg ging. Sie liebt das Malen und das Fotografieren. Als Teenager wurde sie von der Familie ihrer Freundin Cat herzlich aufgenommen und ihr Verhältnis zu Cats Bruder David war immer ein ganz besonderes. Die beiden Brüder sahen in Vivi ihre Schwester, allerdings schlug Vivis Herz schon immer für David.

Vivi war wirklich bewundernswert, wie sie die Freundschaft zu David immer an erste Stelle setzte obwohl ihr Herz gebrochen war. Ich mochte ihre loyale und emotionale Seite sehr aber auch ihre vernünftige Seite, die ihr sagte, dass sie irgendwann einen Schlussstrich setzen musste. Manchmal glaubte ich, sie würde es nie schaffen, aber irgendwann wurde sie erwachsen und reifer. Ich konnte mir Vivi so gut vorstellen. Ihr natürliche Art, ihr Haare und ihr Aussehen. Als ob sie vor mir stehen würde.

David war genau meines. Verschlossen und doch besonders. Er trug das Herz am rechten Fleck, wusste aber lange nicht, wie er damit umgehen soll. Er stand zwischen den Fronten und seit dem Tod der geliebten Mutter bestand eine Tiefe Kluft zischen ihm und der restlichen Familie. Die einzige, die immer zu ihm hielt war Vivi, aber auch sie hat er von sich gestoßen und nun muss er mit den Konsequenzen leben.

David hatte ein Geheimnis, dass seine ganze Familie zerstören könnte und das ihm die Luft zum Atmen nahm. Er kam damit nur schwer zurecht und hat sich verändert. Irgendwann hat das auch Vivi bemerkt und die innige Freundschaft drohte zu zerbrechen. Auch David konnte ich mir sehr gut vorstellen und das Bild, das ich von ihm in meinem Kopf hatte war attraktiv und bestechend. Ich glaube, bei David wäre ich auch schwach geworden.

Aber hat er durch sein Verhalten alles kaputt gemacht? Als er sich dieses eingestehen konnte, war es schon fast zu spät und er musste um seine Familie und um seine Liebe kämpfen. Wird er es schaffen, wieder glücklich zu sein? Das müsst ihr selber lesen und ich kann euch versprechen es wird spannend, denn diese Geschichte handelt um die wirklich wahre Liebe, die ein ganzes Leben bestehen kann.

Auch die anderen Charaktere mochte ich alle und ich kann mir die Geschichten, die über sie erzählt werden schon sehr gut vorstellen. Ich freue mich auf alle Fälle über weitere Bänder der St. James Familie und werde sie bestimmt wieder lesen.

Ich gebe schon immer dein, 5 von 5 Sterne,

weil es mich überzeugen konnte, weil es mein Herz berührt hat und weil es mir schöne Lesestunden beschert hat. Ich war mit Vivi und David auf ihrer Reise, die das Schicksal für sie vorgesehen hat. Eine Geschichte über Familie, Freundschaft, Zusammenhalt, Lebensfreude, Geheimnisse und die wahre Liebe, die manchmal nur schwer zu erkennen ist.

Die komplette Bewertung gibt es auf meinem Blog Hexen und Prinzessinnen.

Danke an den Verlag und NetGalley für das kostenlose Rezensionsexemplar.

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(26)

38 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Fight for us

Eva Fay
E-Buch Text
Erschienen bei Forever, 03.09.2018
ISBN 9783958183605
Genre: Liebesromane

Rezension:

BEWERTUNG:

Die Thematisierung in dieser Geschichte ist sehr emotional und Bücher, deren Inhalt sich mit Misshandlung von Frauen und Kindern auseinandersetzen lese ich sehr gerne. Von daher habe ich auch bei diesem Buch zugeschlagen. Leider hat sich die Geschichte am Anfang etwas gezogen und ich wurde mit den Protagonisten nur sehr langsam warm. Mir fehlte ein wenig das Gefühl und die Leidenschaft. Nach ca.40-50% wurde es besser und auch spannend und ich konnte so doch noch ein wenig mitfiebern und die Charaktere auf ihrer Reise in ein neues Leben begleiten.

Aber alleine schon die Tatsache, dass Evina mit ihrer Freundin eine Stiftung und Frauenhäuser ins Leben gerufen hat, gefällt mir außerordentlich gut. Ist mal eine etwas andere Sichtweise, mit der an die Geschichte herangegangen wurde. Normalerweise liest man ja von Frauen, die sich aus der Misere retten müssen. Hier lesen wir von Frauen, die zwar eine Vergangenheit haben, aber helfen wollen und auch die nötige Erfahrung und das Engagement mitbringen. Es hat mich wieder einmal daran erinnert, dass es Frauen und Kinder gibt, denen es nicht so gut geht. Die Männer an ihrer Seite haben, die sich nicht um sie kümmern und es wichtig ist, dass wir die Augen nicht vor solchen Missständen verschließen.

PROTAGONISTEN:

Evina ist auf den ersten Blick, eine interessante Person. Mit ihrem Job, der ja nicht gewöhnlich ist, ihrem Ehrgeiz für die Stiftung und ihrem Geheimnis, dass nur ihre beste Freundin weiß. Ich mag solche Protagonisten eigentlich. Allerdings fand ich sie anfangs sehr eintönig. Sie hatte wenig Power und sagte ihrem Ehemann nie, was sie denkt und, wollte immer nur die brave Frau spielen, damit er doch wieder an der Ehe festhält. Er war doof und sie war nett. Am liebsten hätte ich sie geschüttelt und ihr gesagt, dass sie die Augen aufmachen soll. Das geschah dann erst ab der Hälfte und ab da wurde sie auch etwas abenteuerlustiger und mir sympathischer.

Tommaso ist eigentlich genau meines. Ein toller Typ, geheimnisvoll und undurchsichtig. Bad Boy und doch ein großes Herz. Alles spricht für ihn und doch hat mir auch bei ihm etwas gefehlt. Ich konnte ihn mir bis zur Hälfte nur sehr schwer bildlich vorstellen und das kann ich bei solchen Protagonisten eigentlich immer. Aufgrund des Geschriebenen hatte ich anfänglich immer einen steifen, älteren Anzugträger vor Augen, aber ich wusste ja, dass er erst 35 Jahre ist. Irgendwann wurde es aber besser und ich habe dann doch ein wenig mit ihm gelitten, als ihm Evina eine Abfuhr verpasst hat.

Wie gesagt, beide machten eine Wendung und die Geschichte nahm rasant an Spannung zu. Ich konnte mich dann auch besser in beide hinein versetzen und ihre Vergangenheit ging mir ab da auch sehr ans Herz. Ich habe gehofft, dass sie damit fertig werden, ihre Geheimnisse überwinden können und zueinander finden. Denn das haben sie verdient. Ein wenig Glück und die Liebe, auf die sie so lange gewartet haben.

Die anderen Charaktere, vor allem Evinas beste Freundin, waren mir sofort sympathisch. Ich mochte Giulias ehrliche, überschwänglich und positive Art. Ihre gute Laune hat mich angesteckt und Evina kann froh sein, so eine Freundin an ihrer Seite zu haben. Auch Tommasos besten Freund und Anwalt mochte ich. Er hatte ebenfalls eine sehr offene und direkte Art, die auf mich sehr sympathisch und vor allem locker wirkte.

Ich gebe Fight for us 4 von 5 Sterne, 

weil ich den Inhalt der Geschichte und die Idee dahinter gut fand, mir aber Leidenschaft und Gefühl gefehlt hat, was aber im Laufe des Buches stetig zunahm. Eine Story über Familie, Ehe, zweite Chancen, Nächstenliebe und die wahre Liebe, die einem manchmal auch erst auf dem 2. Blick begegnet.

Danke an den Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar. Die komplette Bewertung gibt es auf meinem Blog Hexen und Prinzessinnen.

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(48)

117 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

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STAY

Helena Hunting , Beate Bauer
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 31.08.2018
ISBN 9783736307063
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

BEWERTUNG:

Ich habe ich das Buch nur gelesen, weil mich die anderen Rezensionen so neugierig gemacht haben. Und das zurecht, denn das Lesen der Geschichte hat mir außerordentlich Spaß gemacht. Sie war unterhaltsam, kurzweilig und wenn der Sommer jetzt nicht schon gleich vorbei wäre, würde ich sagen, die perfekte Urlaubslektüre. Das Buch ist natürlich vorhersehbar und Wendungen oder Momente, bei denen man vor Spannung vergeht, gibt es auch nicht. Aber das ist in diesem Fall auch nicht so schlimm, denn man amüsiert sich köstlich.

Schon zu Beginn musste ich lachen. Die Gedanken von Ruby sind zum Schießen und diese Gedankengänge hätte ich auch gerne mal. Sie ist frech, witzig und wild und passt so gar nicht in die Gesellschaft, in der sie aufgewachsen ist. Genau aus diesem Grund arbeitet und wohnt sie auch nicht bei ihrem Vater, sondern will Schauspielerin werden und es selber schaffen. Als alles schwieriger wird als gedacht, steht sie vor dem Nichts, aber sich das eingestehen und zu ihrem Vater zurück, will sie auf keinen Fall, denn er soll nicht erfahren, wie es ihr geht. Und als sie nicht mehr weiter weiß, steht plötzlich Bancroft vor ihr und küsst sie……

PROTAGONISTEN:

Ruby ist ein Highlight. Ich mochte ihre Art von der ersten Zeile an. Ihre Gedanken, aber auch ihre Äußerungen gegenüber dem anderen Geschlecht sind der Knaller. In einigen Situationen dachte ich, ja das würde ich auch sagen oder zumindest denken. Manchmal spricht sie sogar ihre Gedanken laut aus, obwohl sie das überhaupt nicht wollte und es kann schon mal vorkommen, dass der Gegenüber etwas perplex ist. Ich konnte sie mir sehr gut bildlich vorstellen, vor allem durch Banes Gedanken. Obwohl diese ja von einem Mann kamen, half es ungemein, mir Ruby vorzustellen.

Sie trägt ihr Herz auf der Zunge und ist wirklich liebenswert. Außerdem passt sie nicht in die reiche Gesellschaft, in der sie aufgewachsen ist und das will sie auch nicht. Alles viel zu oberflächlich, zu schnelllebig, sogar die Beziehungen und Ehen. Als sie Bane begegnet ist sie erstmal skeptisch. Er kommt aus den selben Kreisen, wie die Männer, die sie normalerweise meidet. Doch schnell muss sie feststellen, dass er anders ist. Nämlich in etwas so, wie sie selber und sie liefern sich tatsächlich rasante, lustige und amüsante Schlagabtauschs.

Bane alias Bancroft ist der Erbe eines Imperiums. Nach seiner Rugbykarriere steigt er in das Unternehmen seines Vaters ein und Geschäftsreisen sind da ein Muss, obwohl er das eigentlich nicht mehr wollte. Bane mochte ich auf den zweiten Blick. Bei der ersten Begegnung mit Ruby war ich skeptisch, musste aber schon bald feststellen, dass die beiden sich sehr ähnlich sind, außer beim Inhalt ihrer Geldbörse. Denn im Gegensatz zu Ruby, hat Bane keine Geldsorgen und weiß auch überhaupt nicht wie das ist. Auch Bane konnte ich mir sehr gut vorstellen und ich denke, er ist tatsächlich heiß, also zumindest, hatte ich es so vor Augen, aufgrund von Rubys Gedanken.

Als die beiden dann ein zweites Mal aufeinander treffen, knistert förmlich die Luft. Schon hier weiß man, dass sie zusammengehören. Der Weg dorthin ist allerdings etwas holprig, lustig und auch spannend. Denn niemand traut sich so richtig. Außerdem ist Bane für 5 Wochen auf Geschäftsreise. Für diese Zeit sucht er dringend eine Tiersitterin. Was könnte Ruby besseres passieren. Doch will sie das? Will sie wieder von jemanden abhängig sein? Das müsst ihr natürlich selber lesen.

SCHREIBSTIL:

Der Schreibstil ist das Beste an dem Buch. Denn es passiert ja nicht all zu viel, aber das was passiert ist einfach genial umgesetzt. Stay ist leicht und flüssig zu lesen. Man liest und liest und merkt nicht wie die Zeit vergeht und das alles nur, weil die Geschichte so amüsant ist. Stay wird abwechselnd aus Rubys und Banes Sicht, in der Ich-Perspektive erzählt, was für dieses Buch perfekt ist. Ich könnte mir hier nichts anderes vorstellen, denn vor allem durch die Ich-Perspektive wirken die Gedanken und Taten der Personen so lustig.

Danke an den Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar. Die komplette Bewertung gibt es auf meinem Blog Hexen und Prinzessinnen.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Little Pearl: verraten

Madlen Schaffhauser
E-Buch Text: 351 Seiten
Erschienen bei null, 14.09.2018
ISBN B07GL6JJNY
Genre: Sonstiges

Rezension:

BEWERTUNG:

Little Pearl ist eine besondere Geschichte. Sie hat alle Gefühle in mir geweckt. Von Ungeduld bis Schmetterlinge im Bauch war alles dabei. Am Anfang dachte ich, ich kann es nicht erwarten, bis die Geschichte in Fahrt kommt. Mittendrin bekam ich nicht genug von Cecile und Dylan und am Ende war ich vollkommen im Reinen mit den beiden. Die Geschichte geht ans Herz und die Spannung zieht sich durch das gesamte Buch, denn man möchte endlich wissen, was mit Dylan los ist. Auch für Cecile möchte man das natürlich wissen, denn sie leidet sichtlich an der ganzen Situation.

Auch wenn ich anfangs etwas langsamer einen Zugang zu der Geschichte fand, hat sie mich danach in den Bann gezogen. Ich habe mit den beiden gelitten und gelacht. Ich weiß nicht, wie es die Autorin schafft, immer die besten männlichen Protagonisten aus dem Ärmel zu schütteln. Dylan war wieder mal genau meines, wie schon Liam in ihrem vorherigen Buch. Ich konnte nicht genug von ihm bekommen und am Ende war ich richtig traurig, als mich die beiden verlassen haben, weil das Buch zu Ende war.

Little Pearl ist genau so eine Liebesgeschichte, wie ich sie mag. Bad Boy, Drama, schwierige Situation. Alles ist enthalten. Unvorhersehbare Wendungen gab es nicht all zu viele und doch war es spannend, weil man einfach nicht weiß, was mit Dylan los ist. Auch ist die Geschichte vorhersehbar, was das Ende angeht, aber das störte mich nicht, denn das ist ja oft so. Was zählt ist der Weg zum Ziel und der war spannend, mitreißend, sensibel und einfühlsam.

PROTAGONISTEN:

Cecile hat mich manchmal um den Verstand gebracht. Am Anfang wollte ich sie schütteln und ihr sagen, dass sie mit 27 doch nicht so naiv sein kann. Irgendwie hat sie mich an ein 18-jähriges Teenagermädchen erinnert mit ihren Schwärmereien. Aber sie ist in dem Buch gewachsen. ich habe sie irgendwann bewundert, dass sie nicht das Handtuch geschmissen hat. Mit Dylan fertig zu werden bedarf mehr, als Schwärmerei. Ich mochte sie von Seite zu Seite mehr und konnte sie wirklich verstehen.

Die Liebe macht manchmal auch keinen Halt vor schwierigen Typen. Es hat einfach so sein sollen und das Schicksal führt die richtigen Menschen zueinander, was sie daraus machen, bleibt ihnen überlassen. Nur gut, dass es Cecile damit getroffen hat, denn eine andere wäre daran zerbrochen. Durch ihre Familie, die ihr stets Halt gab, obwohl die Familienmitglieder mit der Partnerwahl nicht einverstanden waren, konnte sie mit vielen umgehen, was andere auf keinen Fall gekonnt hätten.

Cecile ist die Ruhe und Liebenswürdigkeit in Person. Wahrscheinlich hat sich Dylan genau deshalb für sie entschieden. Sein Schlüssel, wie er sie nennt, und ich denke, ihre Stärke hat ihn magisch angezogen, denn manche Menschen müssen erst gerettet werden, um die wahre Liebe erfahren zu können. Deshalb müssen sie bei ihrer Partnerwahl nur auf ihr Herz hören, alles andere würde wahrscheinlich nicht gut gehen, denn meist ist es die Liebe zu einem ganz besonderen Menschen, die es schafft jemanden zu ändern oder aus einem ewigen Kreislauf zu ziehen. Beinahe wäre es für beide zu spät gewesen.

Dylan ist wirklich eine harte Nuss. Selten hatte ich in einem Buch, einen Protagonisten der so verschlossen war. Ich wollte so gerne wissen, warum er so ist, aber leider erfährt man dies erst ganz zum Schluss, was die Geschichte noch spannender macht. Dylan konnte ich mir so gut bildlich vorstellen. Sein gutes Aussehen, seine Mimik, einfach alles und ich glaube, ich wäre ihm auch verfallen. Er ist ein sehr sensibler junger Mann, der sein eigentliches „Ich“ hinter seiner rauen Fassade versteckt. Hier haben wir also wieder einen Bad-Boy mit harter Schale, weicher Kern. Der weiche Kern muss aber erst an die Oberfläche und das ist gar nicht so einfach.

Leider wollte Dylan lange nicht wahrhaben, dass die Liebe auch zu ihm gekommen ist. Ihm fehlte aufgrund seiner Vergangenheit jedes Gefühl für sich selber. In seinen Augen war er für niemanden gut genug und sein Vertrauen in andere Menschen war gleich „Null“.  Wird es Cecile schaffen, dass er es wieder zulässt, sich geliebt zu fühlen? Das müsst ihr natürlich selber lesen. Doch für Dylan kann es nur eine geben und das muss er selber erst einmal begreifen.

Auch die anderen Charaktere fand ich sehr gut ausgearbeitet. Cecile hatte 4 Brüder, eine Schwester und eine beste Freundin. Alle konnte ich mir gut vorstellen und ich vermute, dass die weiteren Teile der Reihe von diesen Personen handeln.

ch gebe Little Pearl – Verraten 5 von 5 Sterne,

weil ich es verschlungen habe, weil ich mit Cecile und Dylan bis zum Ende gelacht, geweint und gelitten habe und weil ich richtige traurig war, als es zu Ende ging. Eine tolle Geschichte über Schicksal, Familie, Mut, die einzig wahre Liebe, Durchhaltevermögen und Vergangenheit.

Danke an die Autorin für das kostenlose Rezensionsexemplar.

Die komplette Bewertung gibt es auf meinem Blog Hexen und Prinzessinnen

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(22)

31 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

At your Side: Emma & Jaxon

Nina Bilinszki
E-Buch Text
Erschienen bei Forever, 03.09.2018
ISBN 9783958183223
Genre: Liebesromane

Rezension:

BEWERTUNG:

Wenn man die Widmung liest, dann weiß man schon, um was es sich in dieser Geschichte handeln wird. Ein ernst zunehmendes Thema, das jeden von uns treffen kann und das schon viel zu lange tot geschwiegen wird. Depressionen, Sucht, Missbrauch und die Zerstörung der Seele durch schwere Schicksalsschläge. Emma und Jaxon sind beide davon betroffen. Jeder auf eine andere Art und Weise und trotzdem ist die Liebe zueinander das einzige, dass beide retten kann.

Ich hoffe, das viele andere auch dieses Glück haben, die richtige Person zu finden, die wahre Liebe, die einen versteht und nicht davor zurückschreckt, dass man anders ist, als andere. Vielleicht bezeichnen es viele, als nicht normal, aber was ist schon normal? Ich denke, viele wissen, was es heißt, nicht perfekt zu sein und wollen trotzdem den richtigen Menschen finden. Genauso geht es Emma und Jaxon, aber vor allem Jaxon hat schwer an seiner Vergangenheit zu knabbern und glaubt nicht mehr an eine glückliche Zukunft, bis Emma in sein Leben tritt……

Man ist ziemlich schnell in der Geschichte drin. Es gibt keine allzu lange Einleitung und somit wird es auch nicht langweilig. Der Spannungsbogen zieht sich durch das gesamte Buch. Wobei es keine Spannung im herkömmlichen Sinn ist, eher so, dass man einfach mit den Protagonisten leidet, lacht, liebt und weint. Erst zum Schluss gibt es eine Wendung, mit der man nicht gerechnet hätte und die alles schlimmer oder schlechter machen könnte.

PROTAGONISTEN:

Emma mochte ich von Anfang an, sie war mir sympathisch und nicht das typische College – Girl, das darauf aus war, Jungs auf zu reißen. Sie ist sehr bedacht, verantwortungsbewusst und hat bereits in ihren jungen Jahren einige Schicksalsschläge über sich ergehen lassen müssen. Ihr kleine Schwester ist die wichtigste Person in ihrem Leben. Sie will ihren Abschluss schaffen und Jungs und die Liebe wäre hier nur hinderlich.

Trotzdem hat sie am College neue Freunde gefunden und genießt ihre Freiheit und das Leben als Studentin. Sie hat Spaß und liebt es mir ihrem besten Freund David und ihrer besten Freundin und Mitbewohnerin Brittany etwas zu unternehmen. Als sie durch Zufall Jaxon kennen lernt, ist sie etwas erstaunt über ihre Gefühle und kann sich zuerst überhaupt nicht auf diese Emotionen einlassen. Doch Jaxon geht ihr unter die Haut und schon bald muss sie feststellen, dass es wohl nicht so einfach wird, wie sie geglaubt hat. Aber zu diesem Zeitpunkt gibt es schon kein zurück mehr.

Jaxon konnte ich mir so gut bildlich vorstellen. Er ist heiß und locker und ein Charmeur, doch das ist nur eine Fassade, denn innerlich ist er zerbrochen. Er glaubt, nie wieder jemanden vertrauen zu können. Ich mochte ihn. Seine verschmitzte Art, sein schiefes Lächeln, das ich vor mir sah und seine Art, wie er mit Emma umging. Ich mochte aber auch seine verletzte Seite, die er kaum zeigt. Erst als er merkt, dass er aus der Sache mit Emma nicht mehr heraus kommt, offenbart er ihr sein Geheimnis und das ist schlimmer, als man angenommen hat. Es ist hart, geht einem ans Herz und man möchte ihn in den Arm nehmen und leidet mit ihm.

Obwohl man glaubt, dass jetzt alles besser wird, kommt einiges noch schlimmer. Jaxon und Emmas Liebe wird auf eine harte Probe gestellt. Denn das Leid ist noch nicht zu Ende und Jaxon muss noch einiges aushalten, bevor er mit seiner Vergangenheit abschließen kann. Aber das müsst ihr natürlich alles selber lesen, denn sonst würde ich euch zu viel verraten.

Auch die anderen Charaktere habe ich in mein Herz geschlossen. Brittany, David, Mike und Cole waren wirklich gute Freunde, die sich jeder in dieser Situation nur wünschen kann. Sie waren für Emma und Jaxon da und immer an deren Seite, wenn es schwer wurde. Eine tolle Clique, die zusammen hält und durch nichts zu erschüttern ist.

Ich gebe, at your side 5 von 5 Sterne, 

weil es mich berührt hat, zum Nachdenken angeregt hat und weil ich mit den Protagonisten gelitten, geliebt, geweint und gelacht habe. Eine tolle Story über die nicht so schöne Seite des Lebens, über Familie, Freundschaft und die wahre Liebe, die einen retten und die Sonnenseite des Lebens wieder hervor holen kann.

Danke an NetGalley und den Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar

Meine komplette Rezension gibt es auf meinem Blog Hexen und Prinzessinnen.

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747 Bibliotheken, 44 Leser, 0 Gruppen, 154 Rezensionen

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Save Us

Mona Kasten
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei LYX, 31.08.2018
ISBN 9783736306714
Genre: Liebesromane

Rezension:

BEWERTUNG:

Wie bereits oben geschrieben ist Save us nicht mehr so spannend und aufregend, wie die Vorgängerbände. Die Liebe von Ruby und James steht zwar am Anfang vor einer schweren Prüfung, aber im weiteren Verlauf geht es eher um das Zusammenwachsen. Jeder der Clique erhält seine Geschichte und ist ein Teil des Puzzles. James muss sich mit dem Problem Familie auseinandersetzen und das verlangt ihm nochmal einiges ab.

Ich mochte es sehr, dass in diesem Teil jeder seine Geschichte bekam und auf jeden nochmal näher eingegangen wurde. Der Schluss war richtig spannend und enthält eine Wendung, die man niemals vermutet hätte. Den Titel Save us finde ich hier richtig passend, da es heißt, die zu schützen, die man liebt. Es geht nicht mehr um den einzelnen, sondern um alle zusammen und jeder trägt einen Teil zur Geschichte bei. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und muss damit zu Recht kommen, aber das geht nur gemeinsam und so wachsen die Freunde und die Paare noch mehr zusammen, als bisher.

Ein sehr gelungener Abschluss einer tollen Trilogie, die ich so schnell nicht vergessen werde. Obwohl das Ende uns Leser ohne Fragen zurücklässt, war ich doch traurig, mich von der Maxton Hall Clique  zu verabschieden. Ich werde sie alle vermissen und freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin.

PROTAGONISTEN:

In diesem Teil ist eigentlich jeder ein Protagonist, aber natürlich interessieren sich die meisten für James und Ruby. Aber auch Lydia erfährt eine tolle Wendung in ihrem Leben und Wren ist in Save us auch sehr stark im Vordergrund.

Ruby war schon immer stark und wie ihr aus meinen anderen Rezensionen wisst, mochte ich sie von Anfang an und wurde sofort warm mit ihr. Auch in diesem Band war es bewundernswert, wie sie die Situationen gemeistert hat und wie sie mit ihren Problemen umging. Ihr Selbstbewusstsein wurde von Band zu Band mehr, was natürlich auch der Liebe zu James zu verdanken war. Sie war nicht mehr unsichtbar an der Maxton Hall und jeder kannte sie, was sie aber nicht mehr störte, sondern ihr das Bewusstsein gab, dass es doch nicht so verkehrt war, gemocht und gesehen zu werden.

Ich weiß, dass viele von euch James am Anfang nicht mochten. Ich mochte ihn schon immer, auch wenn er sich manchmal nicht gerade von seiner besten Seite zeigte. Doch ich wusste, dass etwas in ihm schlummert, das nur an die Oberfläche gelangen musste und das gelang ihm mit Rubys Hilfe. Er stand zu seinen Wünschen und Träumen und das erste Mal erhob er sich gegen seinen Vater. Ob dieses von Erfolg gekrönt ist, müsst ihr natürlich selber lesen. Ich kann nur soviel verraten, er lässt nicht locker und kämpft um das, was ihm wichtig ist.

Lydia bekam in diesem Teil ebenfalls einen wichtigen Teil. Ihr Schwangerschaft lässt sich natürlich nicht mehr all zu lange verheimlichen und sie muss sich überlegen, was sie macht. Allerdings kam ihr Vater dazwischen und was eigentlich Strafe hätte sein sollen, entpuppte sich als das beste, was ihr je hätte passieren können. Lydia mochte ich in diesem Teil wirklich sehr. Sie war nicht mehr nur die Schwester von James, sondern eine eigenständige Person, die zu dem stand, was ihr passiert ist. Sie freute sich auf ihre Babys und ob auch Graham darin eine Rolle spielt, verrate ich natürlich nicht.

Auch Ember, Rubys Schwester war in Save us ein wenig mehr vertreten. Sie hatte ein Geheimnis, dass sie ihrer Schwester nicht anvertrauen konnte und trotzdem war es für sie richtig. Ember litt schon immer an ihrem Gewicht fast hätten sie, ihre Zweifel wieder eingeholt. Ember ist eine starke Persönlichkeit, die es verdient hat glücklich zu sein.

Auch Allistair und Kesh bekamen ihre Geschichte sowie auch Wren und die anderen. Alle mussten mit ihren Dämonen fertig werden und kämpften um ihre Liebe, um ihr Ansehen oder um ihre Selbstzweifel. Keiner blieb außen vor und genau das mochte ich. Ein tolles, würdiges Ende für die gesamte Maxton-Hall Clique und deren Familien.

Ich gebe Save us 5 von 5 Sterne,

da ich die komplette Reihe einfach liebe und weil mit dem 3. Teil die Reihe einen sehr würdigen Abschluss bekommen hat. Eine tolle Geschichte über Familie, Reichtum, Schicksal, Freundschaft, das Erwachsenwerden und die einzig wahre Liebe, die einen retten kann und ohne die man untergehen würde.

Danke an den Verlag und NetGalley für das kostenlose Rezensionsexemplar. Die komplette Bewertung gibt es auf meinem Blog Hexen und Prinzessinnen.

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29 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Awaking: Das Erwachen der Gabe

Lea Weiss
E-Buch Text
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 31.08.2018
ISBN 9783522654081
Genre: Jugendbuch

Rezension:

BEWERTUNG:
Engel und Teufel, solche Bücher ziehen mich meistens in den Bann. Ich liebe die Geschichten um die Engel des Lichts und die gefallenen. Manche hauen mich um, manche nicht so. Leider konnte mich das Buch nicht 100 % überzeugen. Was nicht am Inhalt und der Geschichte lag, sondern eher wie diese umgesetzt wurde. Da es sich aber um das Debüt der Autorin handelt, bin ich mir sicher, das Potenzial da ist, sie sich aber erst einmal selber finden muss. Denn die Idee finde ich sehr gelungen. So etwas muss einem erst einmal einfallen und das zeugt doch schon von großem Potenzial.

Ich glaube, dass das Buch einfach zu kurz war, für so eine umfangreiche Story. Ich hatte einige offene Fragen, was die Engel betraf, aber auch über die Gabe von Rose hätte man noch viel mehr schreiben können. Mir war alles etwas zu abrupt, zu schnell abgehandelt. Die Sprünge zwischen Chulo und Rose haben mich manchmal etwas verwirrt und auch die Erinnerungen die Rose überkamen, waren irgendwie zu schnell.  Ansonsten fand ich die Story selber eigentlich genial.

PROTAGONISTEN:
Rose ist auf den ersten Blick ein ganz normales Mädchen, das mit dem Tod ihrer Mutter nicht zurechtkommt. Sie verliert sich oft in ihren Erinnerungen und auch das Verhältnis zu ihrem Vater ist etwas angespannt. Sie weiß schon seit ihrer Kindheit, dass sie anders ist, als die anderen, dass sie Dinge kann, die andere nicht können. Ich mochte Rose eigentlich ganz gerne, wurde aber nicht besonders warm mit ihr. Konnte sie mir nicht gut bildlich vorstellen und hätte mir mehr Hintergründe von ihrem Leben gewünscht.

Mich hat es gewundert, warum sie nicht hinterfragt hat, aus welchen Grund sie anders ist. Für mich war dies alles ein wenig oberflächlich beschrieben. Auch die Liebe zu Chulo ging mir nicht ans Herz. Es ging alles so schnell, dass man überhaupt nicht mit fiebern konnte, man konnte mit den beiden nicht wachsen und sich mit ihnen verlieben. Schade, denn ich bin ja eigentlich ein riesiger Fan von solchen Love-Storys.

Chulo konnte ich mir schon bildlich vorstellen, er wurde gut beschrieben und auch seine Gedanken waren nachvollziehbar. Allerdings hätte ich mir auch hier mehr Tiefgang gewünscht. Was hat er schon alles erlebt? Man konnte irgendwie gar nicht richtig nachvollziehen, was die Engel machen. Klar, sie sind für das Gleichgewicht zuständig und begleiten den Tod eines Menschen, aber darauf kam man erst nach und nach. Trotzdem konnte ich Chulo etwas besser verstehen, als Rose er hatte  Ecken und Kanten und stellte die Beziehung zu Rose in Frage.

Über seine Engelsbrüder und seine Schwester hätte ich mir auch mehr Informationen gewünscht. Sie wurden nur immer kurz erwähnt. Auch die Gefallenen Engel hätten mich mehr interessiert. Welche Geschichte hatte der einzelne oder was hat es mit dem Samen auf sich? Das habe ich nämlich auch nicht so verstanden. Es war mir schon klar, was da passiert ist, aber eine richtige Erklärung gab es nicht.

SCHREIBSTIL:
Awaking lässt sich flüssig und leicht lesen, allerdings zieht einen das Geschriebene nicht in den Bann. Es fehlten mir die Emotionen, der Herzschmerz und das Gefühl, „ich muss jetzt sofort weiterlesen, weil ich die Spannung nicht aushalte“. Es wurde alles etwas oberflächlich abgehandelt und man las einfach, weil die Geschichte nicht schlecht war und man wissen will, wie es weiter geht, aber das Herz nicht so richtig berührt wird.

Die 2. Hälfte fand ich etwas besser. Spannender, rasanter und gefühlvoller, aber da wäre noch mehr gegangen. Awaking wird aus Roses Sicht in der Ich-Perspektive erzählt und aus Chulos Sicht in der 3. Person, was ich eigentlich ganz gut fand. Man konnte sehr gut von einem zum anderen springen. Leider war der Übergang oft ein wenig abrupt und ich war einige Male etwas verwirrt.
Danke an den Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar
Die komplette Rezension gibt es auf meinem Blog Hexen und Prinzessinnen.

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

Craving You. Henry & Lauren (A Biker Romance 1)

Sarah Glicker
E-Buch Text: 296 Seiten
Erschienen bei Forever, 06.08.2018
ISBN 9783958182622
Genre: Sonstiges

Rezension:

BEWERTUNG:

Als ich den Klappentext las, dachte ich, ja das ist bestimmt gut. Bad Boy ist immer etwas für mich. An sich hat mir die Geschichte auch gut gefallen. Die Idee dahinter ist zwar nicht neu, wurde aber gut umgesetzt. Allerdings fehlt mir einfach der Tiefgang. Ich hatte das Gefühl, dass sich Henry und Lauren überhaupt noch nicht kannten und trotzdem liebten sie sich auf einmal. Alles ging so schnell und wurde nur oberflächlich erzählt. Die erotischen Szenen bekamen dafür relativ genaue Details, was ich nicht schlimm finde, aber ich hätte auch gerne in der übrigen Story genaue Details gehabt.

Warum ist Henry Rennfahrer? Was hat er vorher gemacht? Wie war seine Kindheit? Was hatte er früher für eine Beziehung zu seinem Bruder? Über was unterhielten sich Henry und Lauren wenn sie zusammen waren.? Was, außer sein gutes Aussehen und den guten Sex hat sie so magisch angezogen? Was ging in beiden vor, als sie getrennt waren? Das alles und noch viel mehr, hätte mich interessiert. Mir ist klar, dass das alles kaum in knapp 300 Seiten passt, aber es hätte ruhig etwas länger sein dürfen und dafür weniger oberflächlich sein.

Was mir gut gefallen hat, war die Freundschaft zu Laurens bester Freundin und deren Familie, auch die erste Begegnung mit Henry fand ich vielversprechend, aber im nächsten Augenblick waren sie auch schon zusammen. Das geht doch bei einer Frau wie Lauren nicht so verdammt schnell. Trotzdem mochte ich beide Protagonisten und sie waren mir sympathisch.

PROTAGONISTEN:

Lauren ist ein sehr anständiges Mädchen, dass immer gemacht hat, was ihre reichen Eltern von ihr wollten. Nie hat sie ihre Stimme gegen sie erhoben. Ihr Leben verlief so, wie es sich ihre Eltern vorgestellt haben, sogar der Ehemann stand so gut wie fest. Doch dann kam Henry und alles wurde anders. Obwohl Lauren nach der Pfeife ihrer Eltern tanzte, mochte ich sie gerne. Sie ging mit Leidenschaft ihrem Studium nach und ließ sich davon auch nicht abbringen, denn Ärztin werden wollte sie wirklich. Auch als Henry und sie Probleme hatten, war sie ziemlich stark und das habe ich bewundert. Obwohl sie in liebte, hat sie die Konsequenzen gezogen, wenn die auch nicht unbedingt richtig waren, stand sie erst einmal zu ihrer Entscheidung.

Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass man sie besser kennen lernt, ihr tiefsten Gefühle und Ängste. Dann hätte ich sie mir auch besser vorstellen können. So war sie einfach ein Mädchen, dass sich verliebte, aber nicht einzigartig. Ich liebe es wenn die Protagonisten so dargestellt werden, als wären sie einzigartig. Leider hat mir das hier ein wenig gefehlt.

Henry war ein cooler Typ. Ihn konnte ich mir zwar bildlich vorstellen, aber nur sein Äußeres. Ihn als Mensch eher nicht, da man einfach viel zu wenig von ihm erfahren hat. Es hat mir gefallen, dass er im 2. Teil des Buches um Lauren gekämpft hat und dass er so stark war, sich seinen Dämonen zu stellen. Denn hätte er das nicht getan, dann wäre Lauren wahrscheinlich für ihn, für immer verloren gewesen. Ich mochte Henry, außen rau und hart, innen weich und einfühlsam. So schätze ich ihn ein, auch wenn man nicht all zuviel über ihn lesen darf.

Er ist immer souverän und ruhig, gerät nie aus der Fassung, auch wenn bei ihm nicht immer alles rund läuft. Er würde niemals seine Stimme gegen die erheben, die er liebt und ist immer für eine Überraschung gut. Eigentlich ist er eher Sunnyboy als Bad Boy, denn wenn Henry auftaucht, scheint die Sonne und ich glaube, genau deshalb ist Lauren so verrückt nach ihm.

EMPFEHLUNG:

Craving you kann ich allen empfehlen, die gerne Liebesgeschichten lesen, denen es aber nichts ausmacht, wenn sie nicht so tiefgründig sind und eher auf die Handlung aus sind. Allen die gerne Bad Boy – Geschichten lesen, allerdings Bad Boy mit wirklich weichem Herz, denn das haben sie doch irgendwie alle.

Danke an NetGalley und den Verlag für das kostenlose Exemplar.

Die komplette Bewertung gibt es auf meinem Blog Hexen und Prinzessinnen.

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Über uns der Sternenhimmel

Janne Schmidt
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.08.2018
ISBN 9783492501637
Genre: Liebesromane

Rezension:

BEWERTUNG:

Über uns der Sternenhimmel konnte mich überzeugen, auch wenn ich kleine Abstriche machen muss. Was aber wahrscheinlich nur daran liegt, dass ich in letzter Zeit wirklich grandiose Bücher gelesen habe und es wirklich schwer ist, an diese Highlights heranzukommen. Es handelt sich hier ebenfalls um eine tiefgründige Liebesgeschichte, die auf viele Probleme eingeht, die ein junger Mensch haben kann. Zwei Welten prallen aufeinander. Die von Leah, ein über behütetes Mädchen aus gutem Hause, die noch nie über die Stränge geschlagen hat und immer ihren Eltern gefallen wollte und die des Daufgänger Henry, der von seiner Mutter verlassen wurde und vor seinem Vater geflüchtet ist. Er will ein neues Leben beginnen und da begegnet im Leah. Man glaubt, das ist die perfekte Mischung. Sie will etwas erleben, er will ein geregeltes Leben. Doch leider prallen die zwei Welten in vielerlei Hinsicht aneinander. Können sie es schaffen, ein „Wir“ zu werden.

Ich habe das Buch gerne gelesen, es gab viele tolle Textstellen und die Handlung hat mich zum Nachdenken gebracht. Die Spannung war eigentlich durchweg in gewisser Hinsicht gegeben. Was mich ein wenig gestört hat, war dass sich der Zeitraum bis zur Hälfte des Buches nur um ein paar Tage gehandelt hat. Das war mir persönlich etwas zu zäh. Trotzdem war es nicht langweilig und ich war gespannt zu lesen, wie es mit den beiden weitergeht.

Leah war mir sympathisch, aber sie war mir etwas zu blass. Ich konnte sie mir zwar vorstellen, aber irgendwie hat mir etwas gefehlt. Das gewisse „Etwas“ oder ein wenig mehr Persönlichkeit. Trotzdem war sie ein tolles Mädchen, das Henry dazu gebracht hat, sich einzugestehen, dass er so nicht weitermachen kann. Dass er nicht ewig an etwas festhalten kann, das sowieso nicht zu ändern ist. Leah wollte einfach etwas erleben und sie hat es in gewisser Hinsicht durchgezogen, was gar nicht so einfach war, denn ihre Eltern haben sie ziemlich im Griff.

Henry war ein toller Typ. Ein kleiner Bad Boy mit Herz. Trotzdem hat mir auch hier der „Wow“ Effekt gefehlt, den ich normalerweise bei solchen Protagonisten habe. Ich mochte seine Art, wie er an die Sache heranging, mochte seine Art zu lieben und seine Art, seine Probleme in den Griff zu bekommen. Ich bewunderte ihn für seine Stärke, das zu bewältigen, was ihm widerfahren ist, obwohl man anfangs denkt, er schafft es nicht. Daher weiß ich nicht, warum er mich nicht ganz so mitreißen konnte. Leider stellt sich beim Lesen kein Mitgefühl ein und dieses „Hach, ja so einen hätte ich als Mädchen auch gerne kennengelernt“. Auch das Kribbeln im Bauch, wenn sich die Protagonisten näher kommen, hatte ich nicht. Es war schön zu lesen, aber leider nicht mehr.

Der Schluss ist nochmal richtig spannend und holt auf alle Fälle noch einige Sympathiepunkte. Ich konnte beide sehr gut verstehen und von Leah erfährt man noch ein Geheimnis, das ich nie vermutet hätte und das vieles erklärt. An dieser Stelle finde ich das Buch sehr tiefgründig und es spricht ein sensibles Thema an, das Leah richtig erkannt und vermieden hat, indem sie sich von dem Problem abgewandt hat. Also alles in allem hat das Buch auf alle Fälle Potenzial und es macht Spaß die Geschichte zu lesen, auch wenn ich nicht so sehr fasziniert war, wie von anderen Büchern.

Ich gebe über uns der Sternenhimmel 4 von 5 Sterne,

weil mich die Geschichte berührt, aber nicht umgehauen hat. Weil ich sie gerne las, aber nicht genial fand und ich einfach auch Abstriche zu meinen Lieblingsbüchern machen muss. Sonst würde das in der Relation nicht passen. Es ist trotzdem eine tolle Geschichte über Familie, Verlust, Beziehungen, Vorwürfe, Trauer, die erste wahre Liebe und Freundschaft, die einem ans Herz geht und man mit den Protagonisten lacht, leidet und fühlt.

Danke an den Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar.

Die komplette Bewertung gibt es auf meinem Blog Hexen und Prinzessinnen.

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72 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

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Wenn das Meer leuchtet

Jessica Koch
Buch: 268 Seiten
Erschienen bei FeuerWerke Verlag, 16.08.2018
ISBN 9783945362433
Genre: Romane

Rezension:

BEWERTUNG:

„Einmal Opfer, immer Opfer“ das ist die wichtigste Aussage, die Marie verinnerlicht hat. Doch es ist soviel mehr, als diese Aussage, das dieses Buch zu dem macht, was es ist. Man muss nicht ein Leben lang das Opfer sein, wenn man nur den Mut fasst, etwas zu ändern und dazu gehören andere Menschen, die an einen glauben. Manchmal reicht die Familie aus, manchmal müssen es Freunde sein und manchmal kann einen nur die Liebe retten, um sich selber wertvoll zu fühlen.

Wenn das Meer leuchtet, ist eine der emotionalsten und sensibelsten Geschichten, die ich seit langem gelesen habe. Kaum eine hat es geschafft, dass ich so sehr gelitten habe und mich gleichzeitig so gefreut habe, wenn eine Veränderung eingetreten ist. Das Buch hat an vielen Stellen mein Herz gebrochen, es aber auch wieder heil gemacht. Oftmals dachte ich, das war es jetzt, für Marie gibt es keine Rettung mehr. Trotzdem ist sie immer wieder aufgestanden und hat weiter gemacht. Soviel Stärke muss man erst mal besitzen und ich glaube, diese Story kann vielen Menschen aus aussichtslosen Situationen helfen, bzw. sie ermutigen immer weiter zu machen.

In diesem Buch sind so viele wahre Worte versteckt, so dass ich mich nur schwer für ein Zitat entscheiden konnte. Es gibt eine Menge Passagen, bei denen ich schlucken musste und mir dachte „das stimmt, so habe ich das noch gar nicht gesehen“. Marie und Jayden brachten mich zum Nachdenken, zum Innehalten und zum Verstehen. Ich verstand auf einmal soviel, das ich wahrscheinlich schon immer verstanden habe, das aber nicht offensichtlich war. Ich weiß nicht, wie ich es sonst ausdrücken soll. Jeder Mensch braucht einen Halt und einen anderen Menschen, der einen berührt, im Herzen und mit allen Sinnen. Ich glaube, nur wer einmal Schreckliches erlebt hat und die Mitmenschen mit anderen Augen betrachtet, findet denjenigen, der deine Seele berührt und ich wünsche allen, die Opfer dieser Grausamkeiten geworden sind, dass sie „den Einen“ finden, wer auch immer es sein mag.

Protagonisten:

Marie habe ich mir als eine zarte, unscheinbare und sensible, aber trotzdem relativ starke Persönlichkeit vorgestellt, die zwar wenig Selbstbewusstsein hatte, aber dennoch viel Mut bewies. Ich mochte sie von Anfang an. Vor allem die Beziehung zu ihrem Bruder fand ich sehr bemerkenswert und am Schluss habe ich sie wegen ihrer Entscheidung, die sie getroffen hat, wirklich bewundert. Ihr Bruder Collin ist ihr Herzstück und ihr bester Freund, obwohl er noch ein Kind ist, versteht er am besten, was in ihr vorgeht. Ihr größter Traum ist es, ihm seinen sehnlichsten Wunsch zu erfüllen.

Marie tat mir wirklich leid, was sie alles aushalten musste. Manchmal wollte ich sie schütteln, um ihr zu sagen, dass sie doch jetzt nicht dort hingehen kann. Sie muss doch wissen, dass ihr die anderen nur eines auswischen wollen. Aber sie wollte so gerne Freunde haben und so gerne dazu gehören, dass sie dafür wahrscheinlich fast alles getan hätte. Aber nur fast, denn ein Angebot hat sie ausgeschlagen und hier hat sie wirklich sehr viel Stärke gezeigt.

Jayden ist der Star des Colleges und alle Mädels himmeln ihn an. Sein wahres Ich zeigt er allerdings nie. Er spielt den coolen und tollen Typen, aber sein Inneres sehnt sich nach Liebe und Zuneigung. Ich mochte auch ihn, aber nicht von Anfang an. Denn anfangs war er echt ein Idiot und eigentlich hätte ich nicht gedacht, dass er der Protagonist ist. Ich wartete immer auf einen Typen, der in Maries Leben tritt, aber da kam keiner. Bis sich Jayden von seiner anderen Seite zeigte und die war einfühlsam, lebendig und sensibel.

Marie und Jayden gehören zusammen und nur die Liebe hat sie zu den Menschen gemacht, die sie jetzt sind. Anders wäre Marie wohl nicht wirklich auf die Beine gekommen und Jayden wäre seinem Ruhm verfallen und hätte das Macho-Gehabe niemals abgelegt. Deshalb bin ich der Meinung, dass nur der richtige Mensch an deiner Seite, dein wahres Ich völlig ausschöpft.

Ich gebe, wenn das Meer leuchtet 5+ von 5 Sterne,

weil ich es liebe, weil es mich zum Nachdenken gebracht hat und weil es mein Herz berührt hat. Eine Geschichte über schlechte Erfahrungen, Mut, Lebenswille, Stärke, den richtigen Menschen an deiner Seite, Vorurteile und die einzig wahre Liebe, die ein Herz heilen und retten kann.

Danke an die Autorin für das kostenlose Rezensionsexemplar.

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26 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Mami braucht 'nen Drink

Gill Sims , Ursula C. Sturm
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Eisele Verlag, 10.08.2018
ISBN 9783961610082
Genre: Humor

Rezension:

BEWERTUNG VON MAMI BRAUCHT NEN DRINK:

Mamas ihr werdet dieses Buch lieben. Meine Kinder schauten mich ein paar Mal fragend an und meinten, warum ich den so lache. Ich konnte an manchen Stellen wirklich nicht mehr. Sogar meinem Mann habe ich ein paar Passagen vorgelesen, in denen es um die Ehemänner ging und es war so treffend. Ich sah mich in vielen Szenen selber. Natürlich war alles etwas überspitzt geschrieben, aber trotzdem traf es den Nagel auf den Kopf.

Ellen ist eine ganz normale Mama mit einer ganz normalen Familie. Ein Ehemann, 2 Kinder, einen Teilzeitjob und einem schönen Häuschen. Manchmal aber verzweifelt sie an der ganzen Situation. Sie weiß nicht mehr, warum sie das eigentlich alles macht und für wen, sie fühlt sich als schlechte Mutter, weil sie nicht so perfekt ist, wie die Mamas die morgens immer pünktlich am Schulhof stehen und aussehen wie aus dem Ei gepellt. Sie selber schafft es meistens nicht pünktlich und auch die Sache mit dem Stylen klappt meistens nicht so perfekt.

Im neuen Schuljahr will sie alles anders machen, doch das ist leichter gesagt als getan. Ihr Mann trägt mittlerweile „Pantoffel“ und schläft regelmäßig auf dem Sofa ein. Ihre Kinder haben manchmal überhaupt keine Manieren und der Kredit des Hauses zahlt sich auch nicht von selber ab. Ansonsten geht auch meistens alles schief, was nur schief gehen kann und Ellen fühlt sich immer noch wie die junge wilde Studentin und nicht wie eine Ehefrau und Mutter.

Das einzige was hier noch hilft ist Alkohol. Alkohol geht immer. Ein Gläschen Wein zur Beruhigung, ein Gläschen Blubberwasser zum Abschalten, was gibt es Besseres? Ich mochte Ellen, denn ich selber fühle mich manchmal auch noch eher wie die junge, wilde Mitzwanzigerin. Manchmal glaube ich mein Leben zieht an mir vorbei und ich merke es nicht mal und genauso geht es auch Ellen. Einzig und allein ihre beste und langjährige Freundin und ein homosexueller Vater aus der Schule verstehen sie. Die beiden sind ihre Verbündeten und mit ihnen lässt sich das Leben leichter leben.

Allerdings muss sie auch einsehen, dass ihr Mann gar nicht so verkehrt ist und sie ja eigentlich froh sein kann, dass sie ihn hat. Als ihr auch noch die Idee mit der App kommt, geht es wieder bergauf und am Schluss muss sie feststellen, dass auch die perfekten Mamis auf dem Schulhof nicht so perfekt sind, wie sie geglaubt hat. Sie merkt, dass jeder sein Päckchen zu tragen hat und jede Mutter lenkt sich auf eine andere Art und Weise ab.

Fazit der Geschichte ist es, dass am Ende doch nicht alle so verkehrt ist wie man meint. Jeder glaubt, dass es dem anderen bestimmt besser geht, dass der andere glücklicher ist und er ein besseres Leben hat. Doch meistens trügt der Schein und jeder hat seine Probleme. Trotzdem sind wir alle gute Mütter. Die eine kann jenes besser und die andere dieses. Aber im Endeffekt geht es doch überhaupt nicht darum, sondern nur, das wir uns wohl fühlen, bei dem was wir machen und unsere Kinder zufrieden und glücklich aufwachsen.

Danke an den Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar.

Die komplette Bewertung gibt es auf meinem Blog Hexen und Prinzessinnen.

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280 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 94 Rezensionen

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Wie die Erde um die Sonne

Brittainy C. Cherry , Katja Bendels
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei LYX, 27.07.2018
ISBN 9783736305700
Genre: Liebesromane

Rezension:

LUFT ÜBER MIR, ERDE UNTER MIR, FEUER IN MIR, WASSER UM MICH ……..

Diese Geschichte ist eine besondere Liebesgeschichte. Irgendwie vereint sie zwei Welten. Die, des reichen, unglücklichen Schriftsteller und die, der an die Liebe und an das Leben glaubende, verrückten und immer fröhlichen Blumenliebhaberin. Das Buch hat etwas spirituelles, was eigentlich nicht so meines ist, aber hier das gewisse Etwas verleiht. Obwohl ich dem männlichen Protagonisten nicht mit Haut und Haaren verfallen bin, konnte ich das Buch nur schwer beiseite legen, was dieses Mal eher an der Handlung selber und an der immer fröhlichen Lucy lag.

Wie die Erde um die Sonne hat mir wieder einmal gezeigt, wie die Liebe zu einem Kind, einen Menschen verändern kann. Wie die Liebe an sich, einen Menschen auf die gute Seite ziehen kann und wie einsame Menschen, mit „dem Einen“ zu einem wir werden. Graham ist das beste Beispiel für einen herzlosen Miesepeter und trotzdem war da in seinem Inneren irgendwo noch ein Herz, das erst wieder lernen musste zu schlagen.

Lucy habe ich in mein Herz geschlossen. Manchmal wünsche ich mir, auch immer so positiv zu sein. Auch wenn ich im wahren Leben ein bisschen über ihre spirituelle Ader schmunzeln würde, so passt sie in dieses Buch, wie keine Andere. Ich habe sie wirklich bewundert, wie sie das alles gemeistert hat. Wie sie, trotz des Wissens, dass das vielleicht nicht gut ausgeht, Graham zu Seite stand und die kleine Talon in ihr Herz gelassen hat. Man kann hier eigentlich nicht mehr sagen, als dass Lucy einfach ein Sonnenschein ist, die immer und überall für ihre Freunde und ihre Familie da ist. Die einzige Schwachstelle, die sie hat, sind ihre Schwestern und allen voran ihre älteste, denn das Verhältnis zu ihr ist nicht das beste, genauer gesagt, nicht vorhanden.

Graham ist ein weltbekannter Schriftsteller, der die Worte besser zu Papier bringt, als sie auszusprechen. Seine Kindheit verlief nicht gerade rosig und er ist nie darüber hinweggekommen, dass seine Mutter ihn verlassen hat. Er hatte sein Herz vergraben, tief in seiner Seele beerdigt und niemand war in der Lage es zu retten.  Doch dann kam seine Tochter auf die Welt und Lucy in sein Leben.

Bei Graham fiel es mir dieses Mal schwer, dass ich mich total auf ihn einließ. Ich weiß ehrlich gesagt nicht warum. Vielleicht weil Lucy viel präsenter war als er oder weil ich mir oft dachte, warum er dieses oder jenes sagt oder tut. Auf alle Fälle war es bei diesem Buch eher so, dass ich mit den Protagonisten als Paar mit gefiebert, gelacht und gelitten habe und nicht mit den einzelnen Personen. Was aber keineswegs negativ war, nur eben anders als sonst.

Auch die anderen Charaktere kamen nicht so an mich heran, wie in anderen Geschichten. Aber wie bereits erwähnt, tat dies dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Im Gegenteil, so konnte ich mich voll auf die Handlung konzentrieren und war nicht immer mit den Personen beschäftigt. Denn die Geschichte hat mich wirklich berührt. Sie zeigt wieder einmal, dass man durch die Liebe der richtigen Person, gerettet werden kann. Bei vielen Passagen, vor allem am Schluss bekam ich Gänsehaut und hatte vor Rührung einen Kloß im Hals. Ich werde sicherlich die anderen Bände ebenfalls lesen, denn ich bin mir sicher, dass diese genauso emotional und einfühlsam sind.

Danke an der Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar

Die komplette Rezension gibt es auf meinem Blog Hexen und Prinzessinnen.

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Bis zum Ende und darüber hinaus

Katharina Olbert
E-Buch Text: 348 Seiten
Erschienen bei Forever, 06.08.2018
ISBN 9783958183216
Genre: Jugendbuch

Rezension:

BEWERTUNG VON BIS ZUM ENDE UND DARÜBER HINAUS:

Wollt ihr ein absolut perfektes Happy End? Dann sollte euch nach meiner Rezension klar sein, dass ihr das nicht bekommt. Es gibt ein Happy End, aber nur ein halbes. Eines das den Weg leichter macht, die Protagonistin in das Leben zurückholt und sie ihr Leben, leben lässt, aber keines für das Herz, denn das wird am Ende dieses Buches brechen und zwar gewaltig. Ich habe schon öfter ein Buch gelesen, das so zu Ende geht, aber schon lange nicht mehr. Von daher stand ich ziemlich neben der Spur und hätte der Autorin gerne geschrieben, wie sie uns das nur antun kann.

Aber wenn man den Epilog und vor allem das Nachwort der Autorin liest, dann geht man nochmal in sich und muss sich eingestehen, dass sie irgendwie recht hat. Jeder Mensch braucht jemanden, der einem den Weg zeigt, vor allem Menschen mit Angstzuständen und Psychosen. Sie brauchen einen Menschen, der ihnen hilft, aber schaffen müssen sie es ganz alleine und so jemanden hat unsere Protagonistin Lou hier gefunden. Leider kann ich euch nicht mehr verraten, denn man rechnet nicht mit dem, was in dem Buch passiert und ich hatte nur eine kleine Ahnung weil ich ein „ich lese nur eine Seite am Ende – Leser“ bin. Ich weiß, das ist nicht die feine Art aber ich mache es immer, sonst halte ich nicht durch. Hier wusste ich trotzdem nicht wirklich, was passiert, aber ich hatte eine Ahnung und diese hat mich ziemlich zermürbt – erst einmal.

PROTAGONISTEN:

Lou war mir sofort sympathisch, auch wenn sie ein großes Fragezeichen in meinem Kopf hinterließ. Ich dachte immer, ihre Panickattacken müssen doch irgendeinen Auslöser haben. Einfach so, das gibt es doch nicht. Da muss doch noch was kommen und so versteifte ich mich ziemlich lange auf Lou, bis es tatsächlich ans Licht kam, warum sie diese Probleme hat. Trotzdem habe ich sie in mein Herz geschlossen. Sie war eine tolle Freundin, eine tolle Tochter und hatte für jeden ein offenes Ohr, obwohl sie selber genug mit sich zu kämpfen hatte.

Ich bewunderte sie auch für ihr Selbstbewusstsein in gewissen Dingen. Was ihre Überzeugungen betraf, ihre Empathie und ihre Entschlossenheit, mit jedem, alles erst zu bereden, statt davon zu laufen. Ich mochte sie für ihre Art, die so gar nicht einer 17-jährigen glich. Sie legte keinen Wert auf sexy Kleidung, wie es Teenager in ihrem Alter normal tun und stand auch dazu. Für Ihre Familie und Freunde würde sie alles tun und auch wenn sie das nicht immer zugeben konnte, waren sie ihr wichtig.

Zack, ja der war ja ein Traum. Ein Traum für jede Mutter, ein Traum für jedes Mädchen, ein Traum für jedermann. Er war spontan, frech, selbstbewusst und hatte eine Einstellung gegenüber dem Leben, wovon manch Erwachsener nur träumen kann. Auf dem Boden geblieben, einfühlsam, liebenswürdig und auch noch gut aussehend. Leider hatte er auch ein großes Geheimnis, dass ihn zu dem gemacht hat, der er ist und leider wird euch das Geheimnis nicht gefallen, aber mehr werde ich nicht verraten. Zack hat einen Narren an Lou gefressen und es sich zur Aufgabe gemacht, sie zu retten. Das ist sein Ziel und er ist davon überzeugt es zu schaffen. Gelingt es ihm?

Ich glaube ich habe mich ein kleines bisschen in Zack verguckt. Ich konnte ihn mir so gut bildlich vorstellen. Sein verschmitztes Grinsen, seine Haare, seine Art, wie er Lou zu überzeugen versuchte und wie er sie um den Finger wickelte. Ich glaube nicht, dass es viele Mädchen gibt, die ihm widerstehen könnten. Ich hätte es nicht gekonnt. Zack ist mein Vorzeigeprotagonist Nr.1.

LOU UND ZACK:

Die beiden gehören zusammen, wenn nicht Lou und Zack, dann niemand. Wie füreinander gemacht. Ohne Zack ist Lou in bestimmten Situationen verloren und ohne Lou ist Zack nicht mehr er selber. Ein Liebe bis zum Ende und darüber hinaus. Diese Worte, die diesem Buch soviel Bedeutung schenken, werden ich noch lange in Erinnerung behalten, denn sie sind mir ans Herz gegangen und haben mich wirklich berührt. Ob es wirklich so ist, das weiß niemand, aber ich würde es mir wünschen. Für Lou, für Zack und für alle Menschen in dieser großen, weiten Welt, die so etwas durchstehen müssen. Und all diejenigen, die ebenfalls an einer Psychose leiden, wünsche ich einen Zack, denn er wird euch retten, ihr müsst es nur wollen.

SCHREIBSTIL:

Bis zum Ende und darüber hinaus ist leicht und flüssig zu lesen. Der Schreibstil ist einfach, aber es ist auch ein Jugendbuch und es schadet der Story nicht. Dadurch, dass man nicht weiß, was auf einen zukommt und das Buch fast nicht vorhersehbar ist, zieht sich eine gewisse Spannung durch die komplette Geschichte. Die Liebe der beiden Protagonisten zueinander ist so schön beschrieben, dass man die Schmetterlinge im Bauch förmlich fühlen kann und man selber gerne nochmal 17 Jahre wäre und die erste Liebe erleben möchte. Wenn ein Zack auch zu mir kommt, dann möchte ich das gerne.

Die Geschichte ist aus Lous Sicht, in der Ich-Perspektive geschrieben, was mir gut gefallen hat. Ausnahmsweise fand ich es ganz gut, dass Zack keine eigene Kapitel bekommen hat, denn ich glaube nicht, dass es dann so unvorhersehbar gewesen wäre. Denn seine Gedanken und Ängste hätte man ja nicht ganz verbergen können. Von daher ist es genau richtig, so wie es ist.

Danke an den Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar

Die komplette Rezension gibt es auf meinem Blog Hexen und Prinzessinnen.

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Himmelstochter

Lea Ringpfeil
E-Buch Text
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 29.06.2018
ISBN 9783522621670
Genre: Sonstiges

Rezension:

BEWERTUNG VON HIMMELSTOCHTER:

Wow, was für eine Geschichte. Das hätte ich nie erwartet. Dieses Buch hat mir kurzzeitig den Atem geraubt. Bevor ich meine Rezension geschrieben habe, musste ich erstmal Google befragen, ob es die Hintergründe der Story wirklich gab bzw. ob es sich um eine Sage handelt, aber ich konnte nichts finden. Einzig die Übersetzungen der Begriffe wurden angezeigt. Umso erstaunter war ich, wie einem so eine Handlung einfallen kann. Das ist ja Wahnsinn, ehrlich. Für mich war es eine Sage oder Legende, die in eine Geschichte eingebaut wurde. Ein paar geschichtliche Begebenheiten kommen tatsächlich vor, auch ein paar biblische, aber die eigentliche Handlung ist wohl tatsächlich frei erfunden und das ist ein sehr großes Lob wert.

Leider kann ich dieses Mal wirklich nicht viel schreiben, ohne etwas zu verraten. Denn auch im Klappentext steht nicht im entferntesten worum es in Himmelstochter geht. Man weiß es tatsächlich eine ganze Weile nicht, was das Buch noch spannender macht. Wenn man es dann erfährt, ist man erstmal geplättet. Mit so etwas hätte ich nicht gerechnet, bzw. weiß man selber erst mal gar nicht so genau, wie umfangreich das alles ist. Nur eines kann ich sagen, es kommen Dämonen vor, aber nicht wie man sie kennt und sie sind die Feinde. Mehr kann ich wirklich nicht verraten, denn sonst bleibt euch dieser Wow-Effekt einfach verwehrt und das will ich keinesfalls auf meine Kappe nehmen.

Ab der Hälfte spielt sich die Geschichte in Irland ab und dieses Land passt immer perfekt zu einem Fantasybuch, da es selber so mystisch und geheimnisvoll ist. Der erste Teil spielt in Deutschland und normalerweise mag ich das nicht so gerne, hat mich aber bei Himmelstochter nicht gestört. Ganz im Gegenteil. Die Gegensätze von den irischen und deutschen Gepflogenheiten haben hier sehr gut zusammen gespielt und die Neugier noch mehr gesteigert. Das Ende war für mich fulminant. Am liebsten hätte ich die Zeilen nur überflogen, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. Meine Annahme, wer die Person vom Prolog war, hat sich bestätigt, allerdings kam ich auf die Idee erst nach der Hälfte.

PROTAGONISTEN:

Caitlyn ist 17 Jahre und wohnt mit ihrem Vater zusammen, der leider nicht der Vater ist, den man sich wünscht. Er betrinkt sich und ist nicht gerade nett zu ihr. Aber Caitlyn hat sich damit einigermaßen arrangiert. Sie versucht ihm, so gut es geht, aus dem Weg zu gehen und lebt in ihrer eigenen Welt. Außer ihrem besten Freund Jonathan, hat sie kaum Freunde. Sie geht gerne in die Schule, ist eine gute Schülerin und in ihrer Freizeit liest sie sehr viel in ihren Büchern. Ihr fehlte stets das Gefühl der Zugehörigkeit und würde gerne mehr über ihre Mutter erfahren, die verstorben ist, als sie noch ganz klein war.

Ich mochte Caitlyn von Anfang an. Sie ist kein typisches, naives Mädchen, das einem beim Lesen auf die Nerven geht. Man kann ihre Handlungen nachvollziehen und auch ihre Art, ihr Leben auf die Reihe zu bekommen. Sie tat mir anfangs wirklich leid, was sie mit ihrem Vater alles aushalten musste. Trotzdem empfand ich sie als sehr stark. Vor allem als Aiden in ihr Leben tritt und ihr offenbart, was und wer sie ist. Ich rechnete ihr hoch an, dass sie nicht sofort alles glaubte, was ihr der attraktive Protector mitteilte. Sie hinterfragte erstmal und war der Meinung, er gehöre in die Irrenanstalt. Auch ließ sie sich nicht alles von ihm gefallen, gab im Contra und das gefiel mir.

Als sie sich dann doch eingestehen musste, dass Aiden mit dem, was er ihr anvertraute, recht hatte, wurde sie immer mutiger, selbstbewusster und stärker. Ihre Blockade hatte sich gelöst und sie nahm es relativ gelassen, dass sie in Todesgefahr schwebt. Auf jeden Fall hatte ich von Caitlyn ein Bild vor Augen und konnte mir gut vorstellen, wie sie mit Aiden stritt, die Augen verdrehte, als er wieder einmal unausstehlich war und wie sie sich in ihn verliebte. Caitlyn und Aiden gehören einfach zusammen, allerdings dauerte es eine Weile bis sich das beide eingestehen konnten und zu diesem Zeitpunkt war es dann schon fast zu spät.

Aiden ist wieder einmal genau meines. Geheimnisvoll, undurchschaubar, cool und attraktiv. Er ist ein Bad Boy und in Caitlyns Nähe wird er zum Kater, aber nur wenn er es zulässt und das passiert am Anfang eher selten. Er ist auf eine mystische Art und Weise mit Caitlyn verbunden und weiß genau, wann sie in Gefahr schwebt. Sind sie für länger Zeit getrennt, könnte es vorkommen, dass sich beide nicht gut fühlen und das weiß Aiden meist ganz gut zu vermeiden.

Ich mochte ihn sofort. Zwar war er mir am Anfang etwas suspekt, aber trotzdem wusste ich, dass ich, spätestens dann, wenn Caitlyn ihn akzeptiert, ebenso meine Zweifel beiseite schieben werde. Ich habe mit den beiden wirklich bis zum Schluss mitgefiebert, gelitten und gelacht und hoffe so sehr, dass sie weiterhin die Möglichkeit haben werden, um ihre Liebe zu kämpfen. Denn würde das böse ausgehen, wäre ich wirklich am Boden zerstört. Aber davon gibt es wohl in Band 2 mehr zu lesen.

SCHREIBSTIL:

Himmelstochter ist leicht und flüssig zu lesen. Man fliegt über die Seiten und kann auch kaum mehr aufhören. Leider waren relativ viele Fehler enthalten, die den Lesefluss manchmal gestoppt haben. Normalerweise stören mich kleine Textfehler nicht, aber hier waren die Worte manchmal falsch, so dass der ganze Satzbau nicht stimmig war. Der Genialität der Geschichte hat das nicht geschadet, aber trotzdem war ich manchmal etwas verwirrt. Der Spannungsbogen war während der  kompletten Geschichte sehr hoch, nur der Anfang zog sich ein wenig. Ich vermute allerdings, das lag nur an mir, denn bei Büchern, in denen es ein wenig dauert, bis man erfährt um was es geht, werde ich immer furchtbar hibbelig und ungeduldig.

Die Story ist aus Caitlyns Sicht, in der Ich-Perspektive geschrieben, was mir, wie immer, sehr gut gefallen hat. Die Beschreibungen der Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet und ich konnte mir alles bildlich vorstellen. Auch die Umgebung, vor allem die irische, war sehr gut beschrieben und so konnte ich dem Geschehen sehr gut folgen.

Danke an den Verlag und NetGalley für das kostenlose Exemplar


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19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Silberschwingen 2: Rebellin der Nacht

Emily Bold
E-Buch Text: 400 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.07.2018
ISBN 9783522653886
Genre: Jugendbuch

Rezension:

BEWERTUNG VON SILBERSCHWINGEN 2

Wenn ihr meine Rezension zu Band 1 lest oder gelesen habt, dann wisst ihr, dass ich ein paar Startschwierigkeiten mit Silberschwingen hatte. Mit Thorn, der Protagonistin wurde ich nur langsam warm und die Schreibweise aus Luciens Sicht hat mir einige Probleme bereitet. Ich muss aber sagen, dass mir der 2. Band außerordentlich gut gefallen hat und mich überzeugen konnte, auch die Schreibweise von Lucien hat mich nicht mehr gestört. Die Protagonisten waren allesamt etwas anschaulicher beschrieben und ich verstand ihre Handlungen und Vorgehensweisen viel besser. Von Thorn hatte ich endlich ein Bild im Kopf und auch Lucien hat sich vollends in mein Herz geschlichen, wobei ich den ja schon im 1. Teil mochte, nur noch so meine Zweifel hatte, ob man ihm zu 100 % vertrauen kann.

Ich war mir auch sicher, dass die Liebesgeschichte explodiert und uns alle um den Verstand bringt. Es war auch so, aber noch mehr überrascht hat mich der Inhalt von Silberschwingen 2. Mit einem geschichtlichen Hintergrund hätte ich nie gerechnet und die Sage um König Artus und Excalibur wurde so gut in die Handlung eingefügt, das man meinen hätte können, genauso ist es gewesen. Es war plausibel erklärt und auch die Silberschwingen fügten sich perfekt ins Bild.

PROTAGONISTEN:

Thorn ist nicht mehr das naive Mädchen aus Band 1. Sie weiß was sie will und sie ist sich der Gefahr, in der sie schwebt, bewusst. In diesem Teil war sie mir nach ein paar Seiten ziemlich sympathisch. Auch was sie für Riley getan hat, fand ich ziemlich selbstlos und mutig. Trotz ihres Wissens, dass sie ihre Brüder und ihren Vater finden muss, hängt ihr Herz an Lucien. Sie ist sich sicher, dass er sie jetzt hasst, nachdem was sie ihm angetan hat. Doch Lucien scheint da wohl anderer Meinung zu sein.

Thorn gesteht sich jetzt auch endlich ein, dass sie anders ist, dass sie eine Macht hat, die man nicht unterschätzen darf und an dieser Macht muss sie arbeiten, um sie gegen jene einzusetzen, die ihr nach dem Leben trachten. Thorn ist zwar nach wie vor nicht meine absolute Lieblingsprotagonistin, aber wir beide haben uns arrangiert. Allerdings störte mich das überhaupt nicht, denn die Geschichte an sich hat mich einfach mitgerissen und die Spannung zog sich durch das komplette Buch.

Lucien ist mein Favorit. Ich mochte ihn ja schon im Teil 1. Es gab zwar ein paar Hürden zu überwinden, trotzdem wusste ich irgendwie, dass er anders ist, dass er nicht so ist, wie sein Vater das gerne hätte und dass er für das einsteht, was er verspricht und für das sein Herz schlägt. Nachdem er von Thorn überwältigt wurde, trug er ziemlich viel Hass in sich, aber der konnte den Schmerz eines gebrochenen Herzens wohl nicht übertrumpfen und deshalb macht er sich auf die Suche nach ihr und wusste selber nicht, was ihn erwartet.

Der undurchschaubare, geheimnisvolle Lucien wird nie wieder der sein, der er einmal war, denn Thorn hat ihn verändert und deshalb muss er kämpfen um das was ihm wichtig ist, auch wenn das heißt, dass er vielleicht auf der anderen Seite stehen muss. Ob er das durchziehen kann, müsst ihr selber lesen, denn trotz aller Widrigkeiten hängt sein Herz an seinem Clan, das auch Thorn nicht zu ändern vermag.

Auch die anderen Charaktere fand ich dieses Mal viel klarer und lebendiger. Der Ort an dem die Handlung spielte war interessanter und passte viel besser zu den grandiosen Silberschwingen. Thorns Brüder waren mir sofort sympathisch. Sie brachten etwas Humor in die Story und wirbelten Thorns düstere Gedanken auf. Auch ihr Vater war so ganz anders als erwartet, er hat mich wirklich überrascht und was es mit König Artus und Excalibur auf sich hat, wird euch in gleichem Maße fesseln wie überraschen.

Das Ende war grandios und wenn ich nicht wüsste, dass es ein 2-Teiler ist, dann würde ich sagen, da kommt noch was. Ein 3. Teil wäre natürlich ein Highlight, aber mit dem jetzigen Ende lässt es sich auf alle Fälle leben und doch bleiben ein paar Fragen offen.

Danke an den Verlag und an NetGalley für das kostenlose Exemplar. Die komplette Rezension gibt es auf meinem Blog Hexen und Prinzessinnen

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83 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 56 Rezensionen

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Between us (Burnham Reihe 1)

Julianna Keyes
E-Buch Text: 336 Seiten
Erschienen bei LYX.digital, 05.07.2018
ISBN 9783736309050
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Für dieses Buch fehlen mir irgendwie die Worte, denn keine würden der Story gerecht werden. Eigentlich ist es eine ganz normale Lovestory, ein ganz normaler Young Adult Roman. Eine ganz normale College Geschichte, von denen es mittlerweile wirklich viele gibt. Natürlich ist das Ende vorhersehbar und man weiß, dass der rote Faden, der sich durch das gesamte Buch zieht, am Ende ein Problem darstellen wird. Denn es ist meistens so. Aber: Kaum eine College Geschichte konnte mich so mitreißen, konnte mich so zum Lachen und Schmunzeln bringen und kaum eine ging mir so sehr ans Herz.

Eigentlich weiß  ich selber gar nicht wieso, aber ich habe mich in die Protagonisten verliebt. Habe die Funken gefühlt, die sprühten wenn sich Nora und Crosbie sahen und ich habe mit beiden gelitten, als es ihnen nicht so gut ging. Ehrlich gesagt ist mir Vorhersehbarkeit völlig egal, solange der Weg zum Ende interessant und mitreißend ist und das ist er bei Between us alle mal.

Ich hatte das Gefühl ich bin mitten in der Geschichte, glaubte die Wohnung zu sehen, in der Nora mit Kellan gewohnt hat. Ich sah sie in der Küche sitzen und reden, ich sah sie auf dem Sofa sitzen und ich sah die Jungs ihre Ballerspiele spielen. Bildlich kann ich mir gute Bücher meistens vorstellen, aber so ein Bild habe ich selten. Normalerweise verschwimmen die Bilder in meinem Kopf ein wenig und ich glaube zu wissen, wie es dort aussieht. Aber während des Lesens von Between us habe ich alles klar gesehen und das ist erstaunlich.

Kennt ihr das Gefühl beim Lesen eines Buches, wenn ihr gerne dasselbe erleben möchtet, wie die Protagonisten. Wenn ihr jetzt sofort auch dieses Bauchkribbeln oder diese Schmetterlinge im Bauch haben wollt? Ja? Dann wisst ihr ja wovon ich spreche. Von daher finde ich es schwer, die richtigen Worte für Between us zu finden, da es für mich keine normale Liebesgeschichte war.

PROTAGONISTEN:

Nora ist einfach Nora. Ich mochte sie von der ersten Zeile an. Ihre leicht ironische Art, ihren trockenen Humor und ihre Art, den Jungs Kontra zu geben, hat mich manchmal an mein junges „Ich“ erinnert. Auch ihre chaotische Phase im ersten College-Jahr fand ich grandios. Mann muss auch mal über die Stränge schlagen. Gut, man sollte sich natürlich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und sie hat es, zugegeben, etwas übertrieben, aber aus Fehlern lernt man und das hat sie. Ihr Problem war nur, ein gesundes Mittelmaß zu finden.

Crosbie war ein Charmeur und ein Witzbold, auch seine Art mochte ich einfach. Ich glaube, wenn ich ihn mit 18 kennengelernt hätte, dann wäre er für mich auch interessant gewesen. Irgendwie nicht durchschaubar aber trotzdem süß und witzig. Wie er sich Nora annähert hat schon etwas. Denn wahrscheinlich haben es so ziemlich alle geahnt nur sie beide nicht so richtig. Nora wollte unsichtbar bleiben und Crosbie konnte es sich nicht eingestehen, dass er sich verliebt haben könnte.

Auch die anderen Charaktere fand ich sehr unterhaltsam. Noras Freundin und ihr Chef waren so verpeilt, dass es schon wieder richtig Spaß gemacht hat. Kellan, Noras Mitbewohner war ne Marke für sich. Die Liste seiner Eroberungen zog sich durch die gesamte Geschichte und ich musste immer schmunzeln, denn so sind sie die Womanizer. Er ist der Star des College und Nora kommt sich in seiner Nähe vor, als würde sie mit einem Promi durch die Straßen laufen. Die Mädels liegen ihm zu Füßen und er nutzt das natürlich schamlos aus. Allerdings ist er im Grunde genommen ein guter Kerl. Er hat das Herz am richtigen Fleck und er und Nora sind wirklich gute Freunde geworden, was natürlich auch zum Verhängnis werden kann. Aber das müsst ihr selber lesen.

Danke an NetGalley und den LYX-Verlag für das kostenlose E-Book. Meine komplette Rezension findet ihr auf meinem Blog Hexen und Prinzessinnen.

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Stockholm Love Story

Rebecca Timm
Flexibler Einband: 322 Seiten
Erschienen bei Feelings , 02.07.2018
ISBN 9783426216736
Genre: Liebesromane

Rezension:

BEWERTUNG:

Stockholm Love Story passt perfekt als Sommerlektüre, Urlaubslektüre und als Buch für zwischendurch. Nach meinem letzten Buch, das ich zwar liebe, mich aber auf alle Fälle gefordert hat, machte es mir richtig Spaß mit Lisa auf Reisen zu gehen, mich mit ihr zu verlieben und mit ihr zu lachen. Ja, die Story ist vorhersehbar. Ich glaube, wenn man den Klappentext liest, weiß man schon wie es ausgeht. Aber der Weg dorthin ist amüsant und holprig.

Lisa ist genau das, was man sich unter einem chaotischen Tollpatsch so vorstellt. Irgendwie läuft nichts so richtig rund. Nach dem Studium findet sie nicht den richtigen Job, ihr Freund hat sie gegen eine Kollegin ausgetauscht und auch sonst könnte alles besser sein. Ein wenig erinnert sie mich ja an die grandiose Bridget Jones, vielleicht nicht ganz so durch den Wind, aber schon nahe dran. Als sie endlich einen scheinbar tollen Job findet, glaubt sie, dass sich alles zum Guten wendet, doch dann geht das Chaos erst richtig los. In Stockholm will sie endlich arbeiten und Geld verdienen, dass sie sich letztendlich um die Teenagertochter ihres Chefs kümmern muss, hätte sie nicht geglaubt.

Ich mochte Lisa, sie ist eine Frohnatur und lässt sich trotz aller Widrigkeiten nicht unterkriegen. Steht auf, wenn sie fällt und gibt auch die Hoffnung nicht auf, doch noch ihre Träume erfüllen zu können. Ihr Art war herrlich, ich musste sehr oft mit ihr lachen und konnte so gut mit ihr mitfühlen, denn ich weiß, wie es ist, wenn man jung ist und einfach manchmal auf der Stelle tritt. Ich fand auch ihre offene Art sehr sympathisch. Obwohl sie nicht wusste, wie es in Stockholm weitergeht, ging sie feiern, fand sofort Anschluss, Freunde und sogar einen Verehrer, der wirklich süß ist. Man muss das Leben nehmen wie es kommt und das beste daraus machen. Nach dem Motte lebte sie und die Rechnung ging ganz gut auf.

Matthias, Lisas Chef ist mir anfänglich etwas suspekt. Auf einmal hat er eine Tochter und eine Verlobte, die er aber allen Anschein nach gar nicht besonders mag. Für mich war er auch eher der steife, unnahbare Typ, der sein wahres Ich nur ab und an durchblitzen ließ. Trotzdem mochte ich ihn irgendwie, denn im Flirten war er ganz gut und das tat er mit Lisa des öfteren, wenn er gerade seine sympathischen Momente hatte. Aber irgendwie wurde man aus ihm nicht schlau. Was will der Typ? Diese Frage habe ich mir oft gestellt. Am Schluss weiß man es natürlich. Also alles in allem ist der Chef gar nicht so verkehrt, aber ich glaube, das weiß er selber gar nicht so genau.

Auch die anderen Charaktere sind herzlich und man mag sie alle. Ob Lisas neue Freundin aus Stockholm oder ihr beste Freundin aus Berlin, die das komplette Gegenteil von Lisa ist. Geordnet, geregelt und in einer festen Beziehung hilft sie Lisa ihr Chaos zu bewältigen. Auch Sophia, das Teenagermädchen ist insgeheim eine Süße, die einfach ihren Daddy für sich haben will. Gut gefallen haben mir auch noch die Beschreibungen von Stockholm. Ich bin ja nicht so der Schwedenfan, aber aufgrund dieser Darstellungen würde ich es doch auch gerne mal sehen.

Danke an NetGalley und dem Feelings-Verlag für das Rezensionsexemplar. Die komplette Rezension gibt es auf meinem Blog Hexen und Prinzessinnen.

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