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155 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 59 Rezensionen

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Silberschwingen - Rebellin der Nacht

Emily Bold , Carolin Liepins
Fester Einband
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.07.2018
ISBN 9783522505789
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Vor ein paar Monaten habe ich den ersten Band von Emily BoldSilberschwingen 1 – Erbin des Lichts“ gelesen und einfach binnen fast eines Tages verschlungen. Nun ist der zweite Band „Silberschwingen 2 - Rebellin der Nacht“ veröffentlich worden und die Story rund um Thorn sowie Lucien geht weiter.

In der Stadt London spielt die Geschichte von Emily Bold und wird in Ich-Form aus Thorns Sicht sowie aus Luciens Sicht in der dritten Person erzählt. Ebenso gibt es kurze Exkurse zu Nyx, Jake und anderen in der Erzählung. Beide Hauptprotagonisten sind stark aber auch individuell in ihrem Charakter und Temperament, was diesem Buch einen interessant und fesselnden Beigeschmack gibt.

Im Allgemeinen hat die Autorin einen stark fesselnden und vor Erwartung knisternden Schreibstil mit vielen leidenschaftlichen Episoden. Die Sprache ist jugendlich einfach, aber mit extrem gut gemachten und erläuternden Metaphern, die die Szenerie perfekt ins Bild setzen sowie aus faszinierend Art und Weise Lust auf mehr machen.

Vor allem in diesem Teil schafft es Emily Bold ein Wechselbad der Gefühle beim Leser zu erzeugen. Außerdem wirken die aneinander gereihten Gedankenketten nie überladen. Eine gelungene und spektakuläre Szenenbeschreibung wird durch fantasievolle und zauberhaft malerische Elemente erzeugt.

Durch den Prolog erfolgt sofort Dramatik nach den ersten Sätzen und man kommt eigentlich augenblicklich wieder ins Lesen rein. Erschütternde und teilweise brutale sowie einschneidende Wendungen, die man so definitiv nicht erwartet wechseln sich mit fließenden sowie stimmigen Szenenwechseln ab. Ebenso sind die Kapitellängen angenehm.

Nach und nach nimmt die Geschichte immer mehr Fahrt auf. Spannung wird kontinuierlich aufgebaut und durch unvorstellbar einschneidende und erschütternde Enthüllungen sowie Wendungen verstärkt und gesteigert. Ein geniales Finale mit vielen Tränen, Luftschnapp-Momenten und unerwarteten Ereignissen schaffen es, dass der Leser quasi durch die Geschichte hindurchfliegt und voll auf seine Kosten kommt.

 

Fazit:

Silberschwingen 2 – Rebellin der Nacht ist ein auf ganzer Linie überzeugender und ebenso spektakulärer sowie effektvoller Folgeband der Reihe von Emily Bold. Die Autorin zieht den Leser mit ihrem fesselnd leidenschaftlichen Schreibstil, erschütternden Wendungen sowie Luftschnapp-Momenten und einem genialen Finale in ihrem Bann.

 

Silberschwingen 2 – Rebellin der Nacht erhält von mir 5 von 5 Sternen.

(Ein Dank an den Thienemann-Esslinger Verlag für das Rezensionsexemplar.)

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122 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

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Cassandra - Niemand wird dir glauben

Eva Siegmund
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.11.2017
ISBN 9783570311837
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Cassandra - Niemand wird dir glauben“ ist die lang erwartete Fortsetzung von der Autorin Eva Siegmund. Voriges Jahr im Frühjahr habe ich „Pandora - Wovon träumst du?“ bereits gelesen und war begeistert von der Grundidee des Buches, welches die Autorin auch hier weiter ausbaut und somit das Abenteuer rund um die Zwillinge Liz und Sophia fortführt.

Alle Überschriften sind eher mit allgemeinen Abschnittsbezeichnungen versehen und die Story ist in Ich-Form aus der Sicht von Liz und Sophia erläutert. Neu in dieser Story sind auch, dass zwischen drinnen News aus der Zeitungen sowie eine Person in der dritten Person parallel zur Hauptstory Einwürfe liefern und somit die Geschichte interessanter machen. Insgesamt herrscht ein ironischer Unterton mit einer etwas prekären und leicht düsteren Grundstimmung.

Des Weiteren ist der Schreibstil von Eva Siegmund locker, leicht sarkastisch angehaucht aber dennoch fesselnd und prickelnd. In einer jugendlichen und modernen Sprache, die leicht und verständlich gehalten ist, wird durch die Erzählung geführt. Vor allem starke Gedankenmonologe mit Tiefgang sind in diesem Band herausragend in Szene gesetzt.

Im Allgemeinen gelingt der Wiedereinstieg in die Handlung problemlos, auch wenn das erste Buch länger zurücklegt. Es fängt zuerst unabhängig vom ersten Teil mit einer individuellen Einleitungsstory an. Darüber hinaus nimmt die Handlung schnell Fahrt auf und eine unvorhersehbare Wendung trifft auf die nächste. Die Spannung wird rasant aufgebaut und gehalten.

Trotz der eher ernsten Thematik mit spannender Story und super Grundidee gibt es tolle Wendungen. Durchgehend bleibt die Erzählung relativ spannend, manchmal gibt es aber leider längere Engpässe und eine gewisse Monotonie ist stets präsent. Vor allem gegen Ende hin wird das Lesen etwas zäh. Das Finale jedoch entschädigt für alles und ist einfach super gemacht, vor allem für Sci-Fi-Fans.

 

Fazit:

Cassandra – Niemand wird dir glauben ist ein gelungener Folgeband der Pandora-Reihe von der Autorin Eva Siegmund, der auf weiten Teilen mit einem spannenden und zugleich fesselnden Schreibstil sowie einer ironischen Grundstimmung durchaus überzeugen konnte. Vor allem die ernste Thematik wird mit gut gesetzten Wendungen und einer relativ dramatischen Grundidee fast bis zum Ende fortgeführt.

 

Cassandra – Niemand wird dir glauben erhält von mir 3 von 5 Sternen.

(Ein Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.)

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49 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

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Das Erbe der Macht - Die Chronik der Archivarin: Der verschollene Mentiglobus

Andreas Suchanek
E-Buch Text: 350 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 13.06.2018
ISBN 9783958343023
Genre: Fantasy

Rezension:

„Das Erbe der Macht - Die Chronik der Archivarin: Der verschollene Mentiglobus“ ist der Spin-Off zur ersten Staffel von „Das Erbe der Macht“ des Autors Andreas Suchanek. Ich habe die Teile 1-12 verschlungen und bin eindeutig ein begeisterter Fan seit Anbeginn der Zeit.

Aus insgesamt 5 Teilen besteht dieser Spin-Off der ersten Staffel. Kurze prägnante Abschnittsüberschriften verraten nie zu viel, regen aber zum Nachdenken, Spekulieren und Weiterlesen an. Aus mehreren Perspektiven in dritter Person wird die Story erläutert, aber dieses Mal mit Fokus auf Leonardo und Johanna mit Hintergrundinformationen aus der Vergangenheit. Von Beginn an herrscht eine angespannte, mystische und dennoch gefasste Grundstimmung, die sich durch den gesamten Band wie ein roter Faden zieht.

Der Autor hat einen drängenden, dramatischen zugleich fließenden und fesselnden als auch zwischendurch auflockernden und leichten Schreibstil. Die Sprache ist wie üblich verständlich und mehr als modern. Insgesamt sind die Szenenbeschreibungen überschwemmt mit starken und eingängigen Metaphern und zauberhaft magischen sowie malerischen Schilderungen mit vielen Details, Herzblut und Charme sowie Drama.

Außerdem stehen die Gedanken vor allem in diesem Teil extrem gut im Scheinwerferlicht und sind enorm authentisch. Gefühle kommen zwar eher schlichter vor, bleiben aber dennoch nachvollziehbar und realistisch. Humor ist das große Stilmerkmal von Andreas Suchanek und auch tolle Fantasyelementen wie die Magie finden Platz i seiner Story.

Mit „Was bisher geschah“ als Rückblick und Zusammenfassung beginnt das Buch. Der Prolog als Einstieg ist einfach gewaltig - man ist sofort wieder in die Story abgetaucht, abrupt wieder gefesselt von dem Sog des Lesens und der zum Greifen nahen Spannung. Chaotische und schicksalshafte Wendungen und Wechsel zwischen den Perspektiven treffen auf parallel ablaufende Geschichten, die mühelos, ohne Reibung und nie verwirrend oder für den Lesefluss stockend wären.

Gute gewählte Zeitpunkte für die Sprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit werden eindeutig und gekonnt in Szene gesetzt. Es gibt außerdem viele Auflösungen und Aha-Momenten. Mehr als ein paar Mal ist mir das Herz stehen geblieben vor lauter Aufregung, Spannung und Unvorhersehbarkeit.

 

Fazit:

Der Spin-Off zur ersten Staffel der „Das Erbe der Macht“-Reihe von Andreas Suchanek ist ein gelungener Abschluss dieser Staffel mit vielen Aha-Momenten, Spannung, Auflösungen sowie tolle Einblicke in die Protagonisten Johanna und Leonardo. Insgesamt konnte der Autor mit seinem fesselnd starkem Schreibstil, seiner lockeren Art und Weise sowie einer fantasiegeladenen Story auf ganzer Linie überzeugen.

 

Das Erbe der Macht – Die Chronik der Archivarin: Der verschollene Mentiglobus erhält von mir 5 von 5 Sternen.

(Ein Dank an den Andreas Suchanek für das Rezensionsexemplar.)

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34 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Das Erbe der Macht - Die Chronik der Archivarin: Der verschollene Mentiglobus

Andreas Suchanek
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 16.07.2018
ISBN 9783958342927
Genre: Fantasy

Rezension:

„Das Erbe der Macht - Die Chronik der Archivarin: Der verschollene Mentiglobus“ ist der Spin-Off zur ersten Staffel von „Das Erbe der Macht“ des Autors Andreas Suchanek. Ich habe die Teile 1-12 verschlungen und bin eindeutig ein begeisterter Fan seit Anbeginn der Zeit.

Aus insgesamt 5 Teilen besteht dieser Spin-Off der ersten Staffel. Kurze prägnante Abschnittsüberschriften verraten nie zu viel, regen aber zum Nachdenken, Spekulieren und Weiterlesen an. Aus mehreren Perspektiven in dritter Person wird die Story erläutert, aber dieses Mal mit Fokus auf Leonardo und Johanna mit Hintergrundinformationen aus der Vergangenheit. Von Beginn an herrscht eine angespannte, mystische und dennoch gefasste Grundstimmung, die sich durch den gesamten Band wie ein roter Faden zieht.

Der Autor hat einen drängenden, dramatischen zugleich fließenden und fesselnden als auch zwischendurch auflockernden und leichten Schreibstil. Die Sprache ist wie üblich verständlich und mehr als modern. Insgesamt sind die Szenenbeschreibungen überschwemmt mit starken und eingängigen Metaphern und zauberhaft magischen sowie malerischen Schilderungen mit vielen Details, Herzblut und Charme sowie Drama.

Außerdem stehen die Gedanken vor allem in diesem Teil extrem gut im Scheinwerferlicht und sind enorm authentisch. Gefühle kommen zwar eher schlichter vor, bleiben aber dennoch nachvollziehbar und realistisch. Humor ist das große Stilmerkmal von Andreas Suchanek und auch tolle Fantasyelementen wie die Magie finden Platz i seiner Story.

Mit „Was bisher geschah“ als Rückblick und Zusammenfassung beginnt das Buch. Der Prolog als Einstieg ist einfach gewaltig - man ist sofort wieder in die Story abgetaucht, abrupt wieder gefesselt von dem Sog des Lesens und der zum Greifen nahen Spannung. Chaotische und schicksalshafte Wendungen und Wechsel zwischen den Perspektiven treffen auf parallel ablaufende Geschichten, die mühelos, ohne Reibung und nie verwirrend oder für den Lesefluss stockend wären.

Gute gewählte Zeitpunkte für die Sprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit werden eindeutig und gekonnt in Szene gesetzt. Es gibt außerdem viele Auflösungen und Aha-Momenten. Mehr als ein paar Mal ist mir das Herz stehen geblieben vor lauter Aufregung, Spannung und Unvorhersehbarkeit.

 

Fazit:

Der Spin-Off zur ersten Staffel der „Das Erbe der Macht“-Reihe von Andreas Suchanek ist ein gelungener Abschluss dieser Staffel mit vielen Aha-Momenten, Spannung, Auflösungen sowie tolle Einblicke in die Protagonisten Johanna und Leonardo. Insgesamt konnte der Autor mit seinem fesselnd starkem Schreibstil, seiner lockeren Art und Weise sowie einer fantasiegeladenen Story auf ganzer Linie überzeugen.

 

Das Erbe der Macht – Die Chronik der Archivarin: Der verschollene Mentiglobus erhält von mir 5 von 5 Sternen.

(Ein Dank an den Andreas Suchanek für das Rezensionsexemplar.)

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Der Anfang zwischen Jetzt und Hier

Cara Mattea
E-Buch Text
Erschienen bei books2read, 15.06.2018
ISBN 9783733711849
Genre: Romane

Rezension:

Cara Mattea ist bekannt für ihre dramatischen und emotionalen Bücher wie „Das Leben zwischen Jetzt und Hier“ sowie „Die Wahrheit zwischen Jetzt und Hier“. Nun ist der letzte Teil dieser Reihe „Der Anfang zwischen Jetzt und Hier“ erschienen und das Finale von Leo und Mila steht in den Startlöchern.

In Ich-Form aus Milas und Leos Sichtweisen wird die Story erläutert. Sie setzt ca. 3 Jahre nach dem Ende von Band 2 an. Der Schreibstil ist wie gewohnt fesselnd und zugleich plätschernd, dann wieder klar oder dramatisch rasant. Starke Metaphern verpacken die liebvolle und leidenschaftliche Sprache mit super femininen und tiefgründigen Akzenten.

Erschreckend und verstörende emotionale Zerwürfnisse treffen auf ein emotionales Gefühlschaos mit Höhen und Tiefen, die das Herz so richtig bewegen und bluten lassen. Außerdem schickt die Autorin den Leser auf eine Gefühlsachterbahnfahrt mit vielen Gedanken-Karussellen der besonderen Art, die einfach die Seele berühren sowie mit der ersten Thematik sehr zum Nachdenken anregen.

Weiters ist der Prolog sehr erschütternd und verbunden mit einem einschneidenden Ereignis – für mich ist dies ein sehr genialer und gut gewählter Einstieg. Man wird quasi wieder zurück in die Geschichte katapultiert und es macht so viel Spaß diese Erzählung zu lesen.

Darüber hinaus jagt die Geschichte von einer schicksalshaften Enthüllung zur nächsten. Nach und nach wird das Herz auf eine Achterbahnfahrt für die Nerven geschickt und das Herz bleibt einem vor Entsetzten öfters stehen. Außerdem wird das ein oder andere Tränchen verdrückt sowie der Humor bleibt ebenso nicht zu kurz.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Story kaum vorhersehbar ist. Sie ist Drama pur und endet in einem tränenreichen, unerwarteten und extrem gut gelungenen Finale der Trilogie, welches sicherlich jeden Leser Vergnügen bereiten wird.

 

Fazit:

Der Anfang zwischen Jetzt und Hier ist ein hochemotionaler, aufwühlender und sehr spannender Abschluss der Reihe. Cara Mattea hat es wieder geschafft die Leser mit ihrem rührend feinfühligem Schreibstil, ihrer unvorhersehbaren Story sowie mit viel Gefühl und Charm den Leser bis zum Ende hin zu überzeugen.

Ich kann diese Reihe jedem empfehlen, der mehr auf Liebesromane mit viel Intensität, Tiefgang sowie realistischen Schicksalen steht. Vor allem der letzte Band ist eine eindeutige Leseempfehlung und Cara Mattea hat sich mit dem dritten Band noch einmal selbst übertroffen.

 

Der Anfang zwischen Jetzt und Hier erhält von mir 5 von 5 Sternen.

(Ein Dank an den Cara Mattea für das Rezensionsexemplar.)

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Sünde in Schwarz | Erotischer SM-Roman

Angelique Corse
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei blue panther books , 30.04.2018
ISBN 9783862777471
Genre: Fantasy

Rezension:

Angelique Corse ist eine Autorin im Erotik-Genre. Beim blue panther books-Verlag hat sie ihren Debütroman „Sünde in Schwarz“ veröffentlich, bei dem es um Melissa, ihren Bruder Garett sowie Chris geht.

In der dritten Person aus der männlichen und weiblichen Perspektive der drei Hauptcharaktere wird die Erzählung erläutert. Melissa ist stark, zurückhaltend und zügellos zugleich, aber auch leidenschaftlich und irgendwie gebrochen. Chris steht unter enormen Leistungsdruck, aber ist deshalb erfolgreich, dominant und arrogant, weiß aber was er will. Garett, Melissas Bruder, ist ebenfalls irgendwie gebrochen und zugleich ein Tabuthema.

Die Autorin Angelique Corse hat einen sehr femininen, sinnlichen sowie fließenden Schreibstil. Vor allem legt sie einen starken Fokus auf Gedanken und Empfindungen. Die Sprache ist überraschend emotional und zugleich modern ausdrucksstark, nie derb oder plump, aber durchaus erotisch. Die Szenenbeschreibungen sind realitätsnah und detailliert, nicht überladen oder gekünstelt sowie nachvollziehbar.

Exklusive Einblicke in die Welt der Dominanz und Sexualität werden durch diesen Roman gegeben. Ausdrucksstarke Gedankenmonologe treffen auf eher wenig Gefühle, aber viele sinnliche Eindrücke und Empfindungen mit erotischem Charakter.

Weiters ist der Prolog als Einleitung schön umgesetzt, man schlittert nach und nach in die leidenschaftliche Erzählung hinein. Man nimmt nach den ersten Seiten ein schnelles Lesetempo an. Manchmal dämpfen etwas zu viele banale Szenen, den Lesefluss ein und es wird etwas zäh. „Reale“ Szenen wechseln sich mit fantasievoll sinnlichen Tagträumen und richtigen Traumbildern ab, welches das ganze Drama etwas auflockern.

Verwirrend unvorhersehbare aber auch zugleich erschütternde Wendungen machen die Story keineswegs eintönig, sondern verleihen ihr Charakter. Bis zum Ende lässt die Erotik ein bisschen nach und bleibt faszinierend in ihrer Inszenierung und Tabulosigkeit. Zielstrebig bleibt die Autorin im Erzählen bis zum Ende. Leider ist die Story an etwas kurzweilig.

 

Fazit:

Sünde in Schwarz ist ein erschütternder und zugleich hochsinnlicher Debütroman, welcher vor allem durch Tabuthemen und Erotik strotzt. Die Autorin Angelique Corse überzeugt durchaus auf weiten Strecken mit ihrem sinnlich fließenden Schreibstil, einer eingängigen Geschichte, viel Sexualität sowie einschneidenden Wendungen.

 

Sünde in Schwarz erhält von mir 3,5 von 5 Sternen.

(Ein Dank an den blue panther books-Verlag für das Rezensionsexemplar.)

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(40)

57 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

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Die Nacht der fallenden Sterne

Jennifer Alice Jager
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 07.06.2018
ISBN 9783646604146
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Nacht der fallenden Sterne ist die neueste Märchenadaption der Autorin Jennifer Alice Jager. Wer meinen Blog schon länger folgt weiß, dass ich ihre Adaption über alles vergöttere und auch dieses Märchen vom Sternentaler konnte mich wieder in den Bann ziehen sowie durchaus überzeugen.

Auf der Insel Havendor spielt die Story des Märchens und ist mit zauberhaften Kapitelüberschriften versehen. In der Ich-Perspektive aus der Sicht von Luna wird die Geschichte erläutert. Luna ist eher verträumt und neugierig, will die Welt verändern, glaubt an das Gute, sehnt sich aber nach einem Abenteuer. Hayes hingegen ist eher grob und männlich, stur aber geheimnisvoll und verspielt zugleich auf seine individuelle Art.

Vor allem der Schreibstil der Autorin ist wie in jeder Erzählung plätschernd, galant und zugleich fesselnd sowie märchengleich faszinierend. Die verwendete Sprache von Jennifer Alice Jager ist gehoben bauschig, Metaphern reich, fantasievoll und lieblich in einem. Die Szenenbeschreibung geschieht spielerisch und zugleich auf eine malerische sowie beeindruckende Weise.

Außerdem werden Gedanken und Gefühle kindlich subtil sowie hoch nachvollziehbar in Szene gesetzt. Märchenelemente sind vorhanden, werden aber mehr als Abenteuer verpackt und strotzen vor Ideenreichtum. Dennoch strotzt diese Adaption eindeutig mehr von Gewalt als die vorhergehenden Geschichten, was aber durchaus eine nette Abwechslung darstellt.

Insgesamt schafft der Prolog eine schöne Einführung in die Erzählung. Der Einstieg gelingt schnell und problemlos. Des Weiteren ist der Lesefluss stetig, gemütlich aber dennoch nach vorne drängend. Auch die Szenenwechsel geschehen flüssig.

Darüber hinaus wird der Handlungsbogen schnell aufgebaut und mit einigem Auf und Ab bis zum Schluss gehalten. Bis zur Mitte hin ist die Story schleppender als die anderen Märchenadaptionen von der Autorin, worüber leider das tolle und spektakuläre Ende nicht mehr hinweghelfen kann.

 

Fazit:

Die Nacht der fallenden Sterne ist eine liebevolle und zugleich gewalthaltige Märchenadaption in einem. Jennifer Alice Jager schafft es wieder den Leser mit ihrem faszinierenden und märchengleichen Schreibstil an die Story zu fesseln. Außerdem überzeugt sie mit vielen Metaphern, zwei überzeugenden Charakteren und einer abwechslungsreichen Grundidee.

 

Die Nacht der fallenden Sterne erhält von mir 4 von 5 Sternen.

(Ein Dank an den Impress-Verlag sowie Netgalley.de für das Rezensionsexemplar.)

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(18)

38 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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New Arc

Nicole Obermeier
Flexibler Einband: 408 Seiten
Erschienen bei Zeilengold Verlag, 14.05.2018
ISBN 9783946955115
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Nicole Obermeier ist vor allem als Liebesromanautorin bekannt. Ihre Bücher wie „Ben & Judy“, „Mika & Liz“ und „Blondine mit Hund sucht Brillenträger mit Herz“. Mitte Mai ist beim Zeilengold Verlag ihr Herzensprojekt, der Fantasy-Roman „New Arc“ erschienen, bei dem es um eine Fantasiewelt mit Dystopie-Elementen handelt.

In dem kriegsneutralen Land New Arc speilt die Geschichte und ist eine Dystopie ähnliche Welt in der Armut und Reichtum herrscht. Schöne, kurze aber eindeutige Kapitelüberschriften führen durch das Buch. Eine traumhaft schöne, detaillierte und äußerst kunstvoll gestaltete Karte über diesen Ort. In der Ich-Form aus Sicht von Caitlyn wird die Story erläutert.

Caitlyn will Chronistin werden, hat Angst vorm Scheitern, eher ein geringes Selbstbewusstsein, ist ein Zwilling, die in New Arc eher selten und was Besonderes sind. Außerdem ist sie aufgeregt, etwas unwissend und naiv aber dennoch liebevoll. Ihr Zwillingsbruder Vito ist sehr nett, verständnisvoll und stark, scheint aber ein Geheimnis zu haben. Lennart, ein Chronist und Caitlyns Ausbilder, ist vor allem mürrisch, attraktiv, widersprüchlich im Verhalten, undurchdringlich, braucht Zeit bis er auftaut, dann aber auch schelmisch und leidenschaftlich.

Darüber hinaus ist der Schreibstil der Autorin locker plätschernd, kribbelig machend, ausschmückend und zugleich fesselnd. Die Sprache ist leicht, verständlich und jugendlich modern, aber nicht zu überladen sowie passend für das Alter der Hauptfiguren. Die Szenenbeschreibung ist verpackt mit schönen aber in Maßen eingesetzten Metaphern.

Viele Gedankenketten kommen in diesem Buch vor, die aber nie mühselig oder eintönig wirken, sondern authentisch und tiefschürfend erscheinen. Gefühle werden stimmig eingesetzt und man kann sich darin hineinversetzten, sich selbst darin wiederfinden, dennoch sind sie nicht zu überladen. Viele lustige und fast peinlich berührte Szene lockern mit viel Sarkasmus und Ironie die Story auf. Magische Anziehung, unbändige Wut sowie Atem raubende Spannung runden die Geschichte mit einem Hauch Kitsch und Schnulze ab.

Alles in allem ist der Einstieg einfach und rasant zu gleich. Man springt direkt mitten hinein in die Erzählung und kommt hervorragend ins Lesen rein. Das Lesetempo ist zu Beginn eher gemütlich um die Figuren kennenzulernen. Es geht stetig voran und die Story nimmt ab dem zweiten Drittel richtig Fahrt auf.

Die Wendungen sind unvorhergesehen und einschneidend. Im Letzen Drittel wird einfach nur mehr durch die Seiten geflogen, man rast von einer Enthüllung zur Nächsten und die Story nimmt enorm an Spannung zu. Vor allem die durchwegs herrschende Aussichtslosigkeit sowie das kleine Fünkchen Hoffnung zwischen durch machen die Story sehr abwechslungsreich und niemals eintönig und enden in einem gefühlvollen, unerwarteten und zugleich atemberaubend guten Schluss.

 

Fazit:

New Arc ist eine spannende und aktionsgeladene Story über Lug und Trug sowie über ein Abenteuer ins Ungewisse. Nicole Obermeier verzaubert ihre Leser mit ihrem fesselnd plätschernden Schreibstil, einer aktionsgeladenen Story, vielen erschütternden Enthüllungen sowie einem gefühlvollen und atemberaubenden Schluss.

 

New Arc erhält von mir 4 von 5 Sternen.

(Ein Dank an Nicole Obermeier für das Rezensionsexemplar.)

  (4)
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31 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Das Fabelmädchen

Cosima Lang
E-Buch Text: 283 Seiten
Erschienen bei Impress, 07.06.2018
ISBN 9783646604191
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cosima Lang hat nach ihrem Abi begonnen zu schreiben, vor allem über Magie und fremde Welten sowie über die Abenteuer, die ihre Helden bestehen müssen. Ihr Roman „Das Fabelmädchen“ ist gerade beim Impress-Verlag erschienen und handelt von einer magischen Welt rund um Bücher.

Die Geschichte spielt vor allem in der magischen Bibliothek, welche das Zuhause des Fabelmädchens ist. Außerdem hat die Autorin eine fiktive Welt mit neun Königreichen und vielem mehr geschaffen. Durch kurze Statements als Abschnittüberschriften unterteilt sie die Story und angenehm kurze Kapiteln. Zu Beginn herrscht eine zuerst eine verzauberte und fast unschuldige Atmosphäre, die dann immer mehr mystisch und gespannt wird. In der Ich-Form aus der Perspektive von Selibra wird die Handlung geschildert, sowie mit schönen Schwenkern zur „bösen“ Seite um Spekulationen anzuheizen.

Selibra ist die Hüterin des Wissens und zugleich das Fabelmädchen. Sie lebt in der Bibliothek, sucht für sich eine Lebensgeschichte, ist neckend, fasziniert von den Büchern, mitfühlend aber auch einsam. Dominik, ihr Leibwächter, ist zugleich ihr bester Freund, ist immer um sie besorgt und freundlich, keck, ein Beschützer und kinderlieb sowie ein Familienmensch. Wolf hingegen, ist der Kommandant, ist arrogant, stark, eingebildet, aber auch neckend, auf seine Art fürsorglich und beschützend.

Ein plätschernder wie in Watte verpackter Schreibstil zeichnet die Autorin aus. Weiters ist dieser auch luftig leicht und dennoch auf seine Art fesselnd und zugleich märchenhaft. Die Sprache ist ebenso bauschig und malerisch zauberhaft mit faszinierenden Szenenschilderungen wie aus einem Märchenbuch mit zauberhaften, fiktiven Elementen und ausdruckstarken Metaphern.

Vor allem Gedanken und Gefühle werden auf authentische Weise und dennoch zurückhaltend geschildert und die Autorin setzt ihre Fantasiewesen auf hervorragende Weise eindrucksvoll in Szene.

Als Einstieg ist der Prolog wie aus einem Vorspann eines Filmes, kurz prägnant, stimmig und macht neugierig auf die Story. Außerdem kommt man schnell und leicht ins Lesen hinein. Das Lesetempo ist schön gemächlich, irgendwie angemessen für diesen märchenähnlichen Fantasieroman. Im zweiten Viertel geht es dann richtig los und es nimmt immer mehr Fahrt und Spannung auf.

Bis zum Ende plätschert die Story dahin, wird niemals eintönig, bleibt spannend und dennoch gemütlich. Vor allem endet die Geschichte in einem wirklich zauberhaften und emotionalen Schluss, welcher die Story perfekt für schöne und gemütliche Stunden für Zwischendurch macht.

 

Fazit:

Das Fabelmädchen ist eine zauberhafte und fantasievolle Story mit einem Abenteuer rund um die Macht der Bücher. Cosima Lang schafft es den Leser mit ihrem plätschernden, gemütlichen und zugleich märchenhaften Schreibstil, einer durch und durch ergreifenden Erzählung sowie vielen sympathischen Figuren und Wesen den Leser bis zum Ende zu verzaubern.

 

Das Fabelmädchen erhält von mir 4,5 von 5 Sternen.

(Ein Dank an den Impress-Verlag sowie Netgalley.de für das Rezensionsexemplar.)

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Die sieben Helden

Pascal Wokan
Flexibler Einband: 394 Seiten
Erschienen bei Independently published, 26.01.2018
ISBN 9781977003614
Genre: Fantasy

Rezension:

Die sieben Helden vom Fantasyautor Pascal Wokan ist eines seiner neuesten Bücher. Es geht, wie der Titel bereits verrät um 7 Helden, in einer fiktiven Welt und einem abenteuerlichen Abenteuer.

Vor ab könnt ihr euch schon denken was jetzt kommt – Pascal und seine Karten. Bereits zu Beginn entdeckt man wieder eine seiner tollen Karten. Jede für sich ist ein Unikat und trotzdem typisch wie alle anderen detailverliebt und exakt sowie akribisch wie der Autor selbst.

Außerdem besteht auch dieses Werk aus 4 Teilen. Der erste Teil könnte man als Rückblende aus Sicht der Helden auffassen. Im nächsten Abschnitt geht es vor allem um die Abgründe in der Geschichte. Anschließend erhält das „Böse“ sein Gesicht und wird Teil der Story. Im letzten Teil kommt es dann zur rettenden „Erlösung“ durch die Helden.

Es fällt auf, dass die ganze Erzählung durch eine mystische und angespannte Grundstimmung herrscht, die perfekt zur fiktiven Welt des Landes Endur passt. Außerdem lässt diese Atmosphäre irgendwie auf die Ruhe vor dem Sturm vermuten. In Ich-Form aus der Sicht von Dalran und sowie in der dritten Person aus mehreren Perspektiven (eher wie ein Erzähler) wird die Story erläutert und der Autor bleibt sich bei diesem Stilelement treu.

Zu den Protagonisten kann man sagen, dass es wieder ein sehr bunter Haufen geworden ist. Slade ist schlagfertig und frech, überschwänglich eingebildet. Malian, der König, ist herrisch und versucht sein Gefühle zu kontrollieren. Dalran ist Dalran unschuldig, gütig, aber stark und heldenhaft. Tarun hingegen ungepflegt, träge, korpulent, riesenhaft und kräftig. Lyra ist eine schöne reine Frau, eine Kämpferin, gefährlich und hinterhältig. Moria hingegen ist eine alte Frau, die aber liebevoll in ihrer Wortkargheit ist. Zuletzt ist da noch Oluen, der reizbar und schnell ausfallend sowie neunmalklug ist und Loren, der irgendwie verrückt, wahnsinnig und redselig rüberkommt.

Alles in allem ist der Schreibstil des Autors mal drängend fesselnd, mal locker neckend und dann wieder voller Aktion und Brutalität. Die Sprache ist gehoben, zugleich auch derb und brutal mit tollen, fantasieanregenden Metaphern und ausdruckstarken Schilderungen. Gedanken und Gefühle werden in dieser Geschichte vermehrt in den Fokus gerückt - gut umgesetzt vom Autor, obwohl er sonst eher auf subtilen Einsatz wert legt.

Darüber hinaus wird die Szenenbeschreibung wie immer sehr akribisch durchgeführt mit viel Tiefgang, Details sowie Herzblut – alles wirkt wie gezeichnet erläutert. Brutalität und Abenteuer werden mit der nötigen Portion Humor und viel mit Sarkasmus angereichert. Vor allem letzteres zieht sich gekonnt wie ein roter Faden durch das ganze Buch und sorgt für viele kleine Lacher.

Im Prolog wird allgemein die Geschichte über die Fantasiewelt geschildert, was für mich persönlich ein hervorragender Einstieg ist und es liest sich wie aus einer richtigen Chronik. Dann wird in die Gegenwart geschwenkt und man lernt die Figuren Schritt für Schritt kennen. Außerdem legt der Autor Wert auf konsequenten Zeitsprüngen zwischen der Gegenwart und der Zeit vor 21 Jahren.

Insgesamt kommt man schnell in ein flottes Lesen rein und fliegt förmlich durch die Seiten. Unerwartete, schicksalshafte Wendungen sind immer mit von der Partie. Außerdem gibt zwei parallel ablaufende Geschichten in zwei Zeiten. Die Streitereien zwischen den Helden bringen leider den Lesefluss etwas ins Stocken, aber immer nur kurzweilig. Des Weiteren sind die Kapitellängen angenehm und dennoch bleibt es zwischen den beiden Erzählungen dramatisch angespannt.

Ein erschütterndes Ende mit enorm tiefschürfenden und wachrüttelnden Enthüllungen und Auflösungen rundet die Geschichte ab. Dennoch war diese Geschichte für mich leider nicht ganz so mitreißend wie die anderen Geschichten, aber trotzdem ist sie mehr als lesenswert.

 

Fazit:

Die sieben Helden ist fantasievolle Geschichte in einer fiktiven und ausdruckstarken Welt. Der Autor Pascal Wokan hat es wieder geschafft die Leser mit seinem spannenden und drängendem Schreibstil, einer bunten Mischung an Figuren, zwei dramatischen und parallel ablaufenden Geschichten, viel Humor und Gefühl sowie einem erschütternden Ende den Leser an die Geschichte zu fesseln.

 

Die sieben Helden erhält von mir 4 von 5 Sternen.

(Ein Dank an Pascal Wokan für das Rezensionsexemplar.)

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137 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

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Schatten der Magie

Kat Howard , Alice Jakubeit
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Arctis Verlag, 09.03.2018
ISBN 9783038800118
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kat Howard ist eine ambitionierte Autorin des Arctis-Verlages. Im März ist ihr neues Buch „Schatten der Magie“ erschienen, bei der Sydney in der aufstrebenden Welt der Magier versucht etwas zu verändern. Auf ihrem Weg dort macht sie die ein oder andere erschütternde Enthüllung und trifft auf eine Vielzahl von Charakteren.

In der Stadt New York City spielt das Buch und zeichnet sich durch wunderschöne und spielerische Kapitelgestaltungen aus. In der dritten Person aus Sicht von vielen Personen wird die Story erläutert. Hauptsächlich steht die Hauptprotagonistin Sydney, mit Ian, Miranda, Grey und Miles im Fokus, wobei auch hier oft das Augenmerk auf mehrere Perspektiven gleichzeitig, wie aus Sicht eines Erzählers, geworfen wird.

Sydney gibt sich sehr präzise in ihren Handlungen, ist eine Magierin, hat einen Plan und ist sehr gefasst, genießt ihren hart erarbeiteten Luxus, ist aber oft auch einsam. Grey wurde enterbt, testet gerne Grenzen aus auf dem Weg zur Macht und hat kaum ein Schamgefühl. Sein bester Freund Laurent hingegen ist intelligent und weiß was er will, ist dennoch zurückhaltender und bescheidener. Dann gibt es da auch noch Ian, der seinen Vater austricksen will, ist aber auch weichherzig und liebevoll im Gegensatz zu seinem kaltherzigen und nach Macht suchender Vater.

Insgesamt ist der Schreibstil von Kat Howard fließend drängend, zugleich erschreckend steril in manchen Szenen und dann sofort wieder durch und durch spannend. Die Sprache ist modern und ausdruckstark sowie leicht verständlich. Die Autorin setzt auf atemberaubende, malerische sowie detailgetreue Schilderungen der Szene mit tiefgängigen Erläuterungen und charakteristischen Metaphern.

Mit viel Liebe zum Ausdruck werden die Empfindungen der Protagonisten individuell in Szene gesetzt. Die Gedanken sind nachvollziehbar und wirken nie zu überladen. Gefühle werden effektvoll, gezielt sowie stimmig, authentisch und leidenschaftlich behandelt. Vor allem magische Elemente haben bei der Autorin einen besonderen Platz und sind sowohl zauberhaft als auch fantasievoll und laden zugleich auch zum Nachdenken und Träumen ein.

Ein schneller Einstieg in das Buch ist schnell gewährleistet. Man nimmt sich schnell dem rasanten Erzähltempo an und es kommen relativ früh rapide Wechsel zwischen den Personen, die immer galant gelingen. Zu Beginn kann man sich gut zurechtfinden. Nach und nach lernt man die Figuren kennen, jedoch sind es fast zu viele Personen auf einmal, was irgendwie dennoch verwirrend ist, da diese oft nur kurzweilig angesprochen werden und dann sofort vom nächsten Protagonisten abgelöst werden, bevor man es richtig verarbeiten oder zuordnen konnte.

Weiters nimmt die Story schnell an Spannung und Fahrt auf, man fliegt förmlich bereits durch die ersten Seiten, um ja zu erfahren wie es weiter geht - gut gemacht von der Autorin. Viele parallel ablaufende Geschichten sind in diesem Buch verwoben zu einer, sorgen leider teilweise für Verwirrung, teilweise durch die häufigen Wechsel und Auflösungen, und teilweise wird das Lesen etwas mühselig dadurch.

Skurrile Wendungen machen insgesamt das Lesen sehr abwechslungsreich und es wird nie eintönig. Außerdem strotzt das Buch voller Unvorhersehbarkeit, was eindeutig für die Qualität dieser Erzählung spricht. Schließlich mündet die Story in einen spektakulären Schluss, den man so definitiv nicht erwartet hat.

 

Fazit:

Schatten der Magie ist zusammenfassend gesagt eine drängende, dramatische und zugleich gut durchdachte Story mit sehr unerwarteten Ende und erschütternden Wendungen. Die Autorin Kat Howard überzeugt auf weiten Strecken mit einem fesselnden und drängenden Schreibstil, vielen ausdrucksstarken Charakteren, skurrilen Verläufen sowie einem spektakulären Schluss.


Schatten der Magie erhält von mir 4 von 5 Sternen.

(Ein Dank an den Arctis-Verlag für das Rezensionsexemplar.)

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962 Bibliotheken, 57 Leser, 0 Gruppen, 196 Rezensionen

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Save You

Mona Kasten
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 25.05.2018
ISBN 9783736306240
Genre: Liebesromane

Rezension:

Vor kurzem habe ich die neue Trilogie von Mona KastenMaxton Hall Reihe“ mit dem ersten Band „Save Me“ verschlungen und sofort in mein Herz geschlossen. Vorige Woche ist die Fortsetzung, „Save You“, endlich erschienen und die Jagd nach einem Studienplatz in Oxford sowie um die Liebe zwischen Ruby und James und ihren Freunden geht weiter.

Ruby ist gefühlsmäßig eher rational, trotz allem aber zutiefst verletzt und dennoch emphatisch sowie herzlich und intelligent. James ist ebenso in seiner Trauer gefangen, ertränkt sie mit Alkohol und Drogen, soll perfekt fürs Familienerbe nach außen hin sein und keine Gefühle zeigen. Lydia, seine Schwester, ist verzweifelt und trauert enorm, dennoch nicht gefühlskalt wie zuerst erwartet, sondern mitfühlend und zieht sich von der Familie zurück. Ember, Rubys Schwester, ist fürsorglich, impulsiv, lautstark und voller Energie.

Alles in allem kommen bei diesem Band neue Perspektiven durch Lydia und Ember hinzu, welche zusätzliche Eindrücke und Hintergrundinformationen liefern, sowie neue Einblicke in Gemütszustände und andere Denkprozesse aller Protagonisten liefert. Mona Kastens Schreibstil ist wie gewohnt sehr fließend, plätschernd, aber dennoch locker leicht und zutiefst fesselnd und die Sprache ist jugendlich modern mit schönen Metaphern und Tiefgang in den Erläuterungen.

Viel Gefühl verpackt mit Charme, Herzschmerz, Tiefgang, Seriosität und zugleich der nötigen Würze wechseln sich mit vielen eingängigen, authentischen und hochemotionalen Gedankenmonologe. Vor allem die innige und herzergreifende Trauer, die brodelnde Leidenschaft sowie Wut und Ärger in ihrer reinsten Form finden hier ihren Platz, neben herrlich ironischen und zugleich sarkastisch witzigen Passagen.

Obgleich hat die Autorin einen tollen Einstieg geschaffen. Man ist sofort wieder im Lesen drinnen, fiebert auch mit den Figuren und ihren zusätzlichen und neuen Blickwinkeln mit. Die Szenenwechsel geschehen flüssig, nicht abrupt und super getimt. Ebenso die Längen sind gut gewählt. Außerdem werden die Wendungen gut in Szene gesetzt, oft zum Haare raufen, vor wichtigen und entscheidenden Enthüllungen oder Auflösungen.

Von Beginn an bis zum Ende zieht sich die Dramatik durch. Zwischendurch wird es etwas gefühlslastig und eintönig, weil irgendwie immer das „Gleiche“ kommt. Gegen Ende wird es aber wieder eingängiger und mündet in einen tollen und emotional hochwertigen Cliff-Hänger. Insgesamt war dieser Band für mich persönlich nicht so mittreißend wie Band 1.

 

Fazit:

Save You (Maxton Hall Reihe 2) ist eine gelungene und emotional angereicherte Fortsetzung der New Adult-Reihe von Mona Kasten. Die Autorin überzeugt weitgehend mit viel Gefühl, einem wie gewohnt fließenden und prickelnden Schreibstil, tollen Perspektivenwechseln und einer dramatischen Story mit vielen Wendungen und erschütternden Enthüllungen.

 

Save You erhält von mir 4 von 5 Sternen.

(Ein Dank an den LYX-Verlag sowie Netgalley.de für das Rezensionsexemplar.)

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(27)

41 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Die Märchenjägerin

Marlene May
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 03.05.2018
ISBN 9783646604375
Genre: Sonstiges

Rezension:

Marlene May stammt aus Deutschland und verbringt ihre Zeit gerne in Buchhandlungen. Durch die Veröffentlichung ihres Debütromans „Die Märchenjägerin“ erfüllt sich ihr Lebenstraum. Dieser Roman ist eine märchenhafte Reise durch die populärsten Märchen unserer Zeit.

Im Märchenwald spielt die Story und stellt sich als ein Abenteuer durch viele sehr bekannte und populäre Märchenerzählungen heraus. Die Verweise bei den Kapiteln werden auf Orte in denselben sowie auf Zeitangaben bezogen. Es herrscht eine magische und knisternde Grundatmosphäre. In der dritten Person wie aus Sicht eines Erzählers, aber mit Fokus auf Eve und später auch Ace wird die Geschichte erzählt.

Eve ist eine Jägerin, tapfer und entschlossen, voller Tatendrang, will immer die Kontrolle behalten und ist der Sarkasmus auf zwei Beinen. Ihr Partner Dan ist ein Werwolf, gutmütig außer als Wolf, glaubt an Happy Ends, ist fast naiv verklärt und hilfsbereit. Ace, der neuer Jäger des Waldes, ist ein Konkurrent von Eve, gibt sich geheimnisvoll und mysteriös, kann aber auch charmant und verführerisch sein.

Insgesamt hat die Autorin einen spritzigen, locker und leichten Schreibstil. Die verwendete Sprache ist modern, ausschmückend und dennoch leicht im Lesefluss. Die Szenenbeschreibung wird schön erläutert, verrät aber nie zu viel um die eigene Fantasie anzuregen. Manchmal ist das ganze etwas zu ausschmückend an eher unwichtigen Informationen, mal zu wenig, mal zu viel.

Darüber hinaus werden Gedanken und Gefühle eher verschleiert eingesetzt, dadurch kann man sich etwas schwer mit den Figuren identifizieren, teilweise kommen sie auch zu gestellt bzw. gekünstelt rüber. Außerdem gibt es einen schönen, vielzähligen Anteil an Fantasieelementen bzw. Märchenanteilen.

Zusätzlich sind die Dialoge öfters gekünstelt, mal super authentisch. Erschreckend sind auch die brutalen Passagen in einem „Märchen“, hier geht es mehr in Richtung Fantasy. Humorvolle und sarkastische Kommentare sowie Vergleiche versüßen das Lesen dafür aber permanent, was für mich ein tolles Stilmittel ist.

Im Prolog hüpft man quasi mitten in die Erzählung rein, was für mich gut gewählt und umgesetzt wurde. Es wird ein rasantes Lesetempo an den Tag gelegt, welches aber bald abflaut. Ab den zweiten Drittel wird die Geschichte schleppender, auch die verzwickten Wendungen und unerwarteten Abläufe tun hier nicht ihr übriges.

Zumeist wird es verwirrend, zu ausschmückend und detailliert in der Schilderung. Viele kleine Geschichten sind verpackt in ein größeres Abenteuer durch den Märchenwald. Das Ende hätte verfeinert werden können, war zu abrupt und aktionsarm an manchen Stellen. Alles in allem war die Story etwas kurzweilig, aber mit wirklich tollen Ansätzen.

 

Fazit:

Die Märchenjägerin ist ein Abenteuer rund um Schneewittchen, Rapunzel, dem Froschkönig, Hänsel und Gretel, Aschenputtel und bösen Hexen, welches wirklich tolle Grundansätze und Ideen hat, leider aber in der Durchführung etwas zu wünschen übriglässt. Der Schreibstil der Autorin ist zwar super spritzig und leicht, dennoch wird die Story an gewissen Stellen durch zu viele (unnötige) Details schleppend und zieht sich bis zum abrupten Ende in die Länge.

 

Die Märchenjägerin erhält von mir 2,5 von 5 Sternen.

(Ein Dank an den Impress-Verlag sowie Netgalley.de für das Rezensionsexemplar.)

  (5)
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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Höhenrauschsaison

Meredith Winter
Flexibler Einband: 210 Seiten
Erschienen bei Sommerburg Verlag, 16.04.2018
ISBN 9783981872248
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meredith Winter ist Autorin beim Sommerburg-Verlag und ich habe von ihr bereits zwei Bücher – Blutroter Frost und Blutpsalm – gelesen. Nun ist ihr neuester Ladythriller „Höhenrauschsaison“ erschienen und er spielt auf den kalten und luftarmen Höhen des Mount Everest.

Im Allgemeinen werden die Kapitel nach Zeitpunkten sortiert dargestellt. In der Ich-Form aus den Perspektiven von Clementine und Alexej wird die Story erläutert. Von Beginn an ist die Atmosphäre verrucht und dennoch angespannt.

Clementine ist sinnlich, sucht nach Liebe, ist aber dennoch verstört sowie irgendwie emotional abgestumpft in manchen Situationen. In anderen Dingen dafür umso leidenschaftlich. Ihr männliche Hauptfigur, der Auftragsmörder Alexej ist ebenso einsam, sinnlich, leidenschaftlich, aber emotional verschlossen, schlagfertig und teilweise seinem Beruf entsprechend grob und kräftig.

Es fällt auf, dass der Schreibstil der Autorin wieder fesselnd, mal rasend, mal stockend ist und zum Nerven zerreißend angespannt eingesetzt wird. Dann gibt sich Meredith Winter mit ihrer Erzählung wieder nachdenklich gefasst und zugleich fast erschreckend locker und leicht bei bizarren oder heiklen Themen – dies ist ein sehr tolles Stilmittel. Die verwendete Sprache ist modern mit starken Impulsen und Metaphern sowie einer starken Vielfalt durch die vielfältige Erzählweise.

Sehr gefasste und tiefgründige Gedankenmonologe treffen auf schon fast subtil eingesetzte Gefühle. Auf ihre Weise setzt die Autorin kokett und dennoch authentisch mit einem Hauch Ironie und Sarkasmus die Emotionen in Szene. In manchen Passagen ist die Erzählung trotz vielen authentischen und hochdramatischen Passagen teilweise etwas schnulzig. Extrem sinnliche sowie erotische Etappen mit eindeutigen Sexszenen, die viel Raum für die eigene Fantasie geben, komme ebenso zum Einsatz wie viel Sarkasmus.

Darüber hinaus ist der Einstieg mitten hinein und gut gewählt. Er macht sofort neugierig. Ebenso finde ich, dass die Erzählung in Ich-Form dem Ganzen eine persönliche Note verleiht. Alles in allem kommt man schnell und gut ins Lesen rein, und lernt die Protagonisten kennen. Es folgen ziemlich schnelle Szenen mit unerwarteten, erschütternden und zugleich faszinierenden Wechseln aufeinander.

Außerdem herrscht teilweise Verwirrung, die durch die Wendungen und Schlagwechsel gestiftet werden, aber im positiven Sinne. Die Blickwinkel werden flüssig abgewechselt, erscheinen stimmig und erfrischend für den Lesefluss. Vor allem endet das Buch mit einem emotionalen Finale, starken Thriller-Elemente, die die Nerven strapazieren, viel Spekulationsfreiraum und dennoch drängend in einem enormen Tempo. Alles in allem wird es nie langweilig und wurde von der Autorin wirklich hervorragend umgesetzt.

 

Fazit:

Höhenrauschsaison ist ein Abenteuer in den luftarmen und gefährlichen Höhen des Everest mit viel Herz, Mord und Totschlag. Die Autorin Meredith hat es mit ihrem Ladythriller wieder einmal die Brücke zwischen Liebesroman und Thriller zu schlagen. Mit ihrem erfrischend spannenden Schreibstil, zwei tollen Hauptfiguren, unerwarteten Wendungen sowie mit einer Nerven strapazierenden Geschichte konnte die Autorin eindeutig überzeugen.

 

Höhenrauschsaison erhält von mir 4,5 von 5 Sternen.

(Ein Dank an Meredith Winter und den Sommerburg-Verlag für das Rezensionsexemplar.)

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

drachen, elfen, gefahr, leprechauns, maagie, mord, schwarze magie, seelenmagie, sidhe, verlies, verrat, zwerge

Drachenwut

Jess A. Loup
E-Buch Text: 443 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 26.04.2018
ISBN 9783646300871
Genre: Sonstiges

Rezension:

Enchanted 3 – Drachenwut ist der dritte und letzte Teil der Enchanted-Trilogie von Jess A. Loup. Der erste und vor allem der zweite Band haben mich sehr in ihren Bann gezogen und ich wollte nun unbedingt wissen wie das Abenteuer rund um die drei liebenden Pärchen endet.

Von Beginn an ist die Atmosphäre erdrückend und angespannt. Zusätzlich zu den bekannten Sichtweisen kommen die des Drachen Heliarkos und Rupard hinzu, welche die Story wandelbar macht und wieder einen neuen Fokus legt. Dadurch ist dieser Band wieder individuell anders gemacht. Auch die Sicht des Bösen in Form des Hexenmeisters findet in diesem Teil genügend Platz um vor allem spezielle Winkelzüge und Denkweisen aus mehreren Ebenen zu durchleuchten.

In der dritten Person vor allem aus den Perspektiven der drei Paare – Heliarkos und Rupard, Faye und Tyric sowie Audra und Sully – wird die Story erläutert. Durch diese drei Blickwinkel erhält dieser Band eine wunderschöne Kernbotschaft: Liebe kann alles überstehen bzw. überwinden.

Insgesamt hat die Autorin auch in diesem Band einen sehr flüssigen, leichten, zugleich spritzigen und feurigen, als auch fesselnden und dramatischen Schreibstil, welche sie aber diesem Abschluss der Trilogie nochmals übertroffen hat. Die Sprach mit ausdrucksstarken Metaphern beinhaltet gehobene wie schwülstige aber auch moderne Element.

Weiters geschehen Szenen- und Handlungsbeschreibung fantasievoll und ausdrücklich detailverliebt. Gedankenmonologe sowie Gefühle werden täuschend echt erläutert und die Erzählung strotzt voller Magie, Fantasiewesen und einer geheimnisvollen fiktiven Welt.

Alles in allem macht der Prolog den Einstieg sprunghaft und rasant, erzeugt schnell Spannung und Neugierde. Man gerät flott in ein hohes Lesetempo und fliegt durch die einzelnen Kapitel. Die Perspektivenwechsel verleihen der Story etwas Vielschichtiges, da mehrere Geschichten parallel ablaufen und dennoch immer ein roter Faden erkennbar ist.

Darüber hinaus sind die Kapitel in einer angemessenen schönen Länge gewählt. Weiters hält dadurch bis zum Schluss die Dramatik an. Viele unvorhersehbare und erschütternde Wendungen enden in einem grandiosen und mehr als gelungenen Finale dieser Trilogie.

 

Fazit:

Enchanted 3 – Drachenwut ist ein mehr als gelungenes sowie grandioses Finale der Trilogie von Jess A. Loup. Die Autorin hat den Leser wieder mit ihrem spritzig feurigem sowie spannend fesselnden Schreibstil und ihren vielschichtigen Charakteren sowie Perspektivenwechsel an das hohe Lesetempo zu binden sowie mit unvorhersehbaren Wendungen und einem durchgehenden, roten Faden die Story flüssig und dramatisch zu halten.

 

Enchanted 3 – Drachenwut erhält von mir 5 von 5 Sternen.

(Ein Dank an den Dark Diamonds-Verlag sowie Netgalley.de für das Rezensionsexemplar.)

  (4)
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(32)

54 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Das Spiel des dunklen Prinzen

Ney Sceatcher
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Zeilengold Verlag, 19.04.2018
ISBN 9783946955078
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ney Sceatcher wurde in der Schweiz geboren und begann im Alter von 9 Jahren zu schreiben. Im Zeilengold-Verlag ist ihre Märchenadaption „Das Spiel des dunklen Prinzen“ erschienen und durch die Agentur Spread and read wurde mir das Rezensionsexemplar ermöglicht.

Es fällt auf, dass gleich zu Beginn eine Karte zu finden ist, welche einfach aber liebevoll mit schönen spielerischen Details versehen ist. Kurze Überschriften mit oft eindeutigen und mal vagen Andeutungen zur Story geben dem Leser ungefähr eine Idee, wo die Reise hingeht. Außerdem finde ich die Kapitelgestaltung schön und authentisch. Zusätzlich gibt es schöne Ornamenten sowie fantasievollen und originelle Bildern passend zum Geschehen.

In Tarasa einer Fantasiestadt und dem Fantasiereich Sendar spielt die Geschichte. In der dritten Person aus der Erzählerperspektive, als ob jemand aus Buch vorliest und dieses kommentiert, sowie in der Ich-Form aus Taijas Blickwinkel wird die Story erläutert. Beide Perspektiven werden immer abgewechselt, wobei erstere eher kurze Episoden darstellt als Überleitungen, Ausfüller, Kommentator sowie werden auch Geschehnisse außerhalb der Ich-Perspektive angerissen.

Alles in allem ist die Hauptfigur Taija sehr neugierig und mutig. Nach außen hin kommt sie sehr jung rüber, sie ist aber dennoch gescheit und aufmüpfig sowie weiß was sie will. Farrun, der schwarze Prinz ist verrucht, aber edel, gewieft, gelangweilt, intelligent und geschickt in einem. Die weiße Königin hingegen ist kalt und Furcht einflößend, ihr ist es egal, wie es anderen geht. Außerdem scheint sie irgendwie leblos, wütend und hämisch zu sein.

Obgleich ist der Schreibstil der Autorin plätschernd, neugierig machend und locker leicht sowie dennoch spannend und rasch aufbauend, aber dann auch wieder stockend holprig. Die verwendete Sprache ist einfach, aber bauschig wie in Watte verpackt und eindeutig malerisch umschreibend wie im Märchen, sowie dann ebenso schlicht. Gefühle und Gedanken kommen eher subtil und schlicht zum Einsatz, bleiben aber trotzdem authentisch und geradlinig.

Auf eine schillernde Szenenbeschreibung mit Liebe zum Detail sowie Ideenvielfalt legt die Autorin Ney Sceatcher wert. Darüber hinaus kommen fantasievolle und zauberhaft Märchenelemente oft zum Einsatz. Mit Ironie und Sarkasmus ist die Autorin vertraut in der Handhabung.

Insgesamt macht der Prolog neugierig auf das Märchen. Man ist sofort in der Story drinnen und will sofort alle Seiten überfliegen. Nichts desto trotz wird es dann aber leider etwas holprig im Lesefluss, als hätte die Autorin unsanft die Bremse betätigt. Es geht mal hektisch, mal zäh voran, was mit der Zeit mühselig wird, sich darauf einzustellen. Zusätzlich wird beim Erzählen zu weit ausgeholt.

Immer mehr Verwirrung wird gestiftet, mal wir es wirklich gut, mal eher durchschnittlich. Alles in allem mündet das Märchen in ein wirklich gutes Ende, überaus passend.

 

Fazit:

Das Spiel des dunklen Prinzen ist eine Mischung aus dem Märchen der Eiskönigin und Alice im Wunderland, welches einige Höhen und Tiefen aufweist. Die Autorin Ney Sceatcher überzeugt den Leser durchaus mit ihrem plätschernd neugierig machenden Schreibstil, den vielfältigen Charakteren sowie den herrlich fantasievollen sowie zauberhaften fiktiven Elementen. Leider ist der Lesefluss an sich etwas holprig und die Geschichte nimmt dadurch nie genügend Fahrt aus.

 

Das Spiel des dunklen Prinzen erhält von mir 3 von 5 Sternen.

(Ein Dank an den Zeilengold-Verlag sowie Spread and Read für das Rezensionsexemplar.)

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Durch Magie erwacht

Christina M. Fischer
E-Buch Text: 418 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 22.02.2018
ISBN 9783646300789
Genre: Fantasy

Rezension:

Christina M. Fischer stammt aus Deutschland und liebte bereits früh Märchenbücher. Dann zog sie das Genre Fantasy an und sie begann Urban, Dark und Romance Fantasy-Bücher zu verfassen. „Durch Magie erwacht – Die Magie-Reihe 1“ ist der erste Teil der Reihe rund um der Hexe Mel und ihrem Hexenmeister Ash.

Auf einen Wechsel zwischen locker leichter und spannungsgeladener sowie zauberhafter Stimmung setzt die Autorin. In der Ich-Form aus der Perspektive von Mel sowie in der dritten Person aus der Sicht von Ophelia, Ash, Arran und Percy wird die Story erzählt und setzt auf vielschichtige Eindrücke sowie gibt viele Hintergrundinformationen auf einmal.

Mel ist eine Magiestudentin, weiß was sie will, ist strebsam, ambitioniert, ironisch, vom Pech verfolgt, störrisch, hat ein vorlautes Mundwerk, aber ist ihrem Hexenmeister verfallen. Ash, eben dieser, ist nach außen hin bedrohlich, alles andere als charmant, hat aber etwas an sich, dass ihn selbstbewusst und äußerst attraktiv macht. Er ist sich dessen bewusst, dadurch frech und ungehobelt, aber zu gleich auch sehr empfindsam.

Insgesamt hat Christina M. Fischer einen leichten und zugleich fesselnd prickelnden und erfrischend spritzigen, sowie auch einen ebenso rasanten und aktionsreichen Schreibstil. Es wird auf eine moderne und lockere, beinah jugendliche Sprache verwendet. Die Szenenbeschreibung ist mal detailliert malerisch, dann wieder schlicht dezent. Darüber hinaus werden starke Gedankenmonologe verwendet.

Viele eindrucksvolle Fantasieelemente ermöglichen es der Autorin, dass sie eine eigene fiktive Welt mit zauberhaften Wesen schafft, die neben der „Realen“ existiert. Sie setzt auf viel Ironie und herrlich humorvollen Sarkasmus. Ebenso findet man leidenschaftliche Hitze und starke Emotionen in diesem Buch.

Ziemlich schnell und stimmig lernt man die Hauptprotagonistin und ihr Leben kennen. Nach und nach kommt der Leser in die Story rein und kann sich gut mit dem Erzählstil der Autorin identifizieren. Die Geschichte nimmt danach schnell Fahrt auf. Es wird rasant lebendiger und man fliegt schon durch die ersten Seiten. Manchmal gibt es einen etwas unlogischen Ablauf, der aber kaum der Rede wert ist.

Die drei Blickwinkel verwirren zu keiner Zeit und haben flüssige Übergänge. Bis zum Ende wird eine nervenzermürbende Spannung aufgebaut, es bleibt einem häufiger das Herz stehen und es gibt sehr unerwartete Wendungen mit viel Drama, Fantasie und Magie. Alles in allem endet das Ganze in einem grandiosen und super gelungenen Ende.

 

Fazit:

Durch Magie erwacht – Die Magie-Reihe 1 ist ein äußert gelungener und fantasievoller Auftakt der Fantasy-Reihe, welche ein Abenteuer voller Magie, faszinierender Kreaturen, Hexen und Elfen darstellt. Die Autorin Christina M. Fischer hat einen sehr erfrisch prickelnden und zugleich rasanten Schreibstil, zwei starke Hauptprotagonisten, eine durch und durch stimmige Geschichte sowie setzt auf viel Drama, Fantasie und Magie.

 

Durch Magie erwacht erhält von mir 5 von 5 Sternen.

(Ein Dank an den Dark Diamonds-Verlag sowie Netgalley.de für das Rezensionsexemplar.)

  (6)
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(10)

13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

Die Schicksalsknüpferin: Die Truische Klinge

Marlene von Hagen
E-Buch Text
Erschienen bei Books on Demand, 08.04.2018
ISBN B07C2HBSH5
Genre: Fantasy

Rezension:

2017 habe ich das Buch „Die Schicksalsknüpferin 1 – Das blaue Amulett“ von der Autorin Marlene von Hagen verschlungen. Ich habe diesen Fantasyroman so in mein Herz geschlossen, dass er sogar ein Jahreshighlight für mich war. Nun hat die Autorin die Fortsetzung „Die Schicksalsknüpferin 2 - Die Truische Klinge“ vor kurzem veröffentlich und das Abenteuer rund um Finnar, Tavion und Brunja geht weiter.

Im Allgemeinen sind die Überschriften der Kapitel eindeutig gehalten und dennoch verschleiern sie gekonnt den Inhalt des Abschnittes sowie lassen somit Raum für Spekulationen. In der dritten Person aus mehreren Perspektiven – gut wie böse, Haupt- als auch Nebencharaktere – wird die Story geschildert. Bereits von Beginn an zieht sich eine intensive und dramatische Grundstimmung wie ein roter Faden durch die Erzählung. Ebenso wird es meist mystisch und verzaubert.

Vor allem Celenii als böse Hauptfigur findet in diesem Band viel Raum und wurde wirklich toll in Szene gesetzt. Sie strotzt nur so voller Hass, ist böse und giert nach Macht. Finnar gibt sich immer noch stark und stur, ist aber auch eine liebevolle und fürsorgliche Mutter. Zugleich ist sie aber einsam, voller Wut und kokett schlagfertig. Tavion ist immer noch bescheiden, tüchtig und ehrlich, lebt aber nun als Söldner, ist immer noch verliebt, schüchtern aber ehrbar und mutig zugleich.

Des Weiteren hat Brunja hat diesem Band fast eine kleinere Rolle eingenommen, in der sich nicht sie selbst ist und dennoch sehr authentisch rüberkommt. Xarantee, die Schicksalsknüpferin, ist skurril und immer für einen Lacher zu haben. Auch andere Protagonisten wie Ehlim und Kelekin werden wieder aufgegriffen. Alles in allem sind es fast zu viele Perspektiven, doch die Autorin weiß geschickt damit umzugehen.

Alles in allem hat Marlene von Hagen einen sehr fesselnd, schillernden und zugleich neugierig machenden Schreibstil. Die verwendete Sprache ist gehoben mittelalterlich sowie brutal und zugleich einfach verständlich mit starken Metaphern und Schilderungen. Im übertragenen Sinne ist die Szenenbeschreibung sehr malerisch, fantasievoll, detailverliebt und höchst realistisch als würde man selbst durch die fiktive Welt wandern.

Darüber hinaus werden Gefühle eher subtil eingebaut, bleiben aber dennoch nachvollziehbar. Die Gedankengänge sind besonders eingängig, werden nie schleppend, und bleiben zugleich nach vorne drängend. Außerdem werden viele Fantasiewesen voll Ideenreichtum und Vielfalt in diese tolle fiktive Welt eingebaut und mit einer Brise Abenteuer und voller Brutalität verfeinert.

Als Einstieg wurde der Prolog super ausgewählt und man ist sofort wieder in der Erzählung drinnen. Es zeigt sich, dass nach den ersten Seiten bereits ein rasches Lesetempo aufkommt und sich fast bis zum Ende aufrecht hält. Man fiebert sofort wieder mit den bekannten Figuren mit, jede Geschichte läuft zuerst für sich parallel neben den anderen ab.

Trotz allem geschehen die Perspektivenwechsel schleichend, ohne Unterbrechung oder Schwierigkeiten, was meiner Meinung von der Autorin super gemacht ist. Es wird immer spannender, je weiter man liest und vor allem die schicksalhaften Wendungen sowie eingängigen Wechsel zwischen den Personen geben der Story Würze und einen unverwechselbaren Glanz.

Schließlich endet der fantasievolle Spießrutenlauf in einem nervenzermürbenden Ende mit vielen starken Etappen, Dramatik und Aktion zum Zerbersten und alles wird verfeinert mit viel Finesse und Charme. Das Ende ist an sich perfekt gestaltet und sehr emotionales, erschütternden sowie zugleich extrem einschneidend.

 

Fazit:

Die Schicksalsknüpferin 2 – Die Truische Klinge ist eine fantasievolle und aktionsgeladene Fortsetzung die auf ganzer Linie überzeugt hat und die Erwartungen eindeutig übertroffen hat. Die Autorin Marlene von Hagen konnte mit ihrem erfrischend dramatischen und rasanten Schreibstil, vielfältigen Protagonisten sowie Perspektivenwechseln und einer hocherschütternden Story in diesem Abenteuer mit viel Charme, Detailliebe und schicksalhaften Wendungen den Leser von neuem faszinieren.

 

Die Schicksalsknüpferin 2 – Die Truische Klinge erhält von mir 5 von 5 Sternen.

(Ein Dank an den Marlene von Hagen für das Rezensionsexemplar.)

  (5)
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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Burning Desire: Für dich entbrannt

Kristy Deluca
Buch: 260 Seiten
Erschienen bei Romance Edition, 13.04.2018
ISBN 9783903130463
Genre: Romane

Rezension:

Kristy Deluca ist ein Pseudonym für eine deutsche Liebesromanautorin. Burning desire - Für dich entbrannt ist ihr erster erotischer Roman beim Romance Edition-Verlag und handelt von Nate und Amelia.

Aus drei Perspektiven- hauptsächlich Nate und Amelia in Ich Form mit kontinuierlichen Wechseln sowie gegen Ende hin aus Parkers Sicht – wird die Story erläutert. Nate ist genervt wegen einer prekären Situation, ist aber an sich mit seinem Leben und Job zufrieden, liebt Sex und sein Single-Dasein in vollen Zügen, schottet sich aber von seinen Gefühlen ab.

Hingegen ist Amelia niedlich, verklemmt und unnahbar, kleidet sich eher unscheinbar und ihr unauffälliges Äußere tut ihr übriges, sucht auch im Beruf nicht den Kontakt zu den Kollegen. Sie ist öfters nervös und eingeschüchtert, aber dennoch schlagfertig. Vor allem das Thema Äußerlichkeiten sind sehr stark vertreten und wird in einem Blogbeitrag auf meiner Seite näher besprochen.

Insgesamt ist der Schreibstil, locker, fließend mit viel Gefühl aber auch spritzig und modern. Die Sprache ist ebenso modern und einfach gehalten aber mit Tiefgang und Esprit, ebenso erotisch, verführerisch und sinnlich. Oft gibt es Hinweise auf banale Dinge, die bereits bekannt sind, was den Lesefluss etwas behindert.

Charmant werden die Szenen in einer femininen Art erläutert, sprich vor allem Gedanken, Gefühle und das Geschehen an sich stehen im Vordergrund, die Szenewird schlicht aber authentisch beschrieben. Sarkasmus ist weit verbreitet und hebt die Stimmung. Ein leicht subtiler Humor würzt die Story zusätzlich.

In vielen „alltäglichen“ Situation kann man sich wiederfinden, was die Charaktere sowie den Erzählstil der Autorin hochsympathisch macht. Ebenso sind die Emotionen perfekt in Szene gesetzt, man spürt sich in der Handlung bzw. identifiziert sich permanent mit den Hauptprotagonisten. Reine Gedankenkaruselle werden vermehrt eingesetzt, die verwirrend, erheitern und zugleich erschütternd sind.

Generell man kommt durch einen schleichenden aber gut gemachten Einstieg schnell ins Lesen rein. Schritt für Schritt lernt man beide Hauptfiguren, ihren Charakter, persönliche Geschichte sowie Vergangenheit kennen. Ich persönlich finde es gut, dass Kristy Deluca meist schnell zur Sache der Story kommt und die Handlung auf den Punkt bringt.

Weiters geschehen die Szenenwechsel leicht verständlich und keineswegs ruckartig. Leider ist die Geschichte öfters vorhersehbar, aber dennoch elektrisierend. Unfassbar unwiderstehlich, die Fantasie anregender Sex und Leidenschaft pur sind ebenso vertreten in der Erzählung. Gegen Ende hin wird die Story durch den dritten Blickwinkel erschütternd unerwartet zum Teil und endet in einem super Finale.

 

Fazit:

Burning desire – Für dich entbrannt ist ein femininer und erotischer Roman mit vielen Gedanken-Karussellen und Gefühl. Kristy Deluca verzaubert den Leser mit ihrem fließend lockeren Schreibstil, einen gut gemachten Einstieg, einen dramatischen Verlauf und gelungenen Szenenwechseln.

 

Burning desire – Für dich entbrannt erhält von mir 4 von 5 Sternen.

(Ein Dank an den Romance Edition-Verlag sowie die Netzwerk Agentur Bookmark für das Rezensionsexemplar.)

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

action, freundschaft, hoffnung, jahrelange liebe, liebe, liebesroman, spannung, trauer

The Agent: Licence to Love

Katrin Frank
E-Buch Text
Erschienen bei null, 15.04.2018
ISBN B07C6LK912
Genre: Sonstiges

Rezension:

The Agent - Licence to Love ist das neueste Werk von der österreichischen Autorin Katrin Frank. Ich habe bereits „Meet me in L.A. – Ein Popstar zum Verlieben“ und „I Kissed The Boss“ gelesen und war von beiden Büchern bereits begeistert. Diesen Roman durfte ich als Testleser in die Hände nehmen und er übertrifft beide Bücher noch um einiges.

Auf 18 Kapiteln wird in der Ich-Form aus Blickwinkel von Mia über 6 Kapitel und dann mit stetigen Wechseln aus Darios Sicht die Geschichte erzählt. Durch die kurzen Einschübe aus der männlichen Perspektive werden tolle Eindrücke auf beide Figuren gegeben, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Es fällt auf, dass die Figurenentwicklung in beiden Fällen extrem gut dargestellt und umgesetzt wurde.

Mia ist traurig, verzweifelt sowie einsam nach dem Tod ihres Freundes. Sie will in ihrer Verzweiflung stark und alleine sein, braucht aber dennoch einen Beschützer und ist zugleich liebesbedürftig und gefühlvoll. Dario ist der beste Freund von Mias totem Lebensgefährten und strahlt eine gewisse „Abneigung“ ihr gegenüber aus. Er kommt überheblich und unnahbar rüber, ist aber auch hilfsbereit, pflichtbewusst, umwerfend gutaussehend, charmant und fordern in einem.

Insgesamt hat die Autorin einen dramatisierenden, zugleich fesselnden und stark schildernden Schreibstil, der dann ebenso locker und leicht sowie erfrischend charmant sein kann. Die Sprache spielt mit äußerst malerischen und schillernden Metaphern, ist insgesamt sehr feminin, mehr auf das Gemüt und die Beweggründe fokussiert, weniger auf die allgemeine Szenenbeschreibung und ist aber in sich stimmig und zauberhaft.

Katrin Frank fesselt ihre Leser durch Gedankenkaruselle mit viel Charme. Obgleich geben diese viele Möglichkeiten die Handlung und dem Sinn dahinter zu durchleuchten. Gefühle werden sehr authentisch, leidenschaftlich, tiefgründig und zugleich balanciert sowie erschütternd dargestellt.

Die Autorin setzt auf Gefühlsachterbahnen – von tiefer Verzweiflung bis himmelhoch Jauchzend und leidenschaftlicher Liebe ist alles dabei. Heiße sexuelle und erotische Szenen runden das Gesamtbild ab und geben der Story Würze. Sarkasmus und Ironie vervollständigen das Buch als humoristisches „Sahnehäubchen“.

Alles in allem schafft der Einstieg von Beginn an Spannung und eine geheimnisvolle sowie fast emotional erdrückende Atmosphäre. Nach und nach liest man sich in die Story ein, ist durch die erschütternde Thematik sofort bei den Protagonisten und zugleich neugierig auf die weiteren Verläufe der Story. Insgesamt gibt einen starken Entwicklungsprozess der Geschichte und die Wendungen sind einschneidend und zugleich kaum vorhersehbar.

Spielerisch zögert die Autorin gewisse Szenen durch ihre schillernde Erzählweise hinaus, macht neugierig aber auch hippelig auf die Auflösung, was meiner Meinung nach ein tolles Stilmittel ist. Gut getimte Perspektivenwechsel, sind nachvollziehbar und durch und durch tiefschürfend.

Vor allem ab der Mitte kommt auch Krimistimmung auf und es tun sich unergründliche Abgründe auf, die man so nicht erwartet hat. Schließlich endet der Roman von Katrin Frank in einem genialen, haareraufenden und zugleich fast „klischeehaft“ herzhaften Ende.

 

Fazit:

The Agent – Licence to love ist eine in sich stimmige und runde Story als bunte Mischung zwischen Lovestory und Agentenleben – sprich James Bond „007“ einmal anders. Die Autorin Katrin Frank zieht den Leser mit gut getimten Perspektivenwechseln, einem fesselnd schillernden Schreibstil, Krimielementen sowie effektvollen und gehaltvollen Gefühlsachterbahnen und einer dramatisch leidenschaftlichen Story in ihren Bann.

 

The Agent – Licence to love erhält von mir 5 von 5 Sternen.

(Ein Dank an den Katrin Frank für das Rezensionsexemplar.)

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Gefährliche Zukunft (Die Immergrün Saga 3)

Sylvia Steele
E-Buch Text: 448 Seiten
Erschienen bei Impress, 05.04.2018
ISBN 9783646603941
Genre: Sonstiges

Rezension:

Sylvia Steele hat Anfang April den dritten Teil ihrer erfolgreichen Immergrün Saga veröffentlich, welcher den Titel „Die Immergrün Saga 3 - Gefährliche Zukunft“ trägt. Natürlich musste ich erfahren wie es mit Alisha und David in diesem Band weitergeht, da mich ihre Story bereits in den ersten beiden Teilen in den Bann gezogen hat. Ich habe die ersten beiden Bände verschlungen und war fasziniert von dem Ideenreichtum der Autorin sowie ihrem prickelnden Schreibstil.

In der Ich-Form aus den abwechselnden Perspektiven von Alisha, David und Richard wird erzählt und dadurch erzählt die Geschichte eine individuelle, tiefgründige sowie erfrischende Note. Der Schreibstil der Autorin Sylvia Steele ist wie gewohnt rasant, fesselnd, prickelnd und leidenschaftlich mit vielen Emotionen, Action und Drama pur sowie eindeutig femininen und klaren Strukturen.

Außerdem ist die Sprache geschwollen und dennoch klar verständlich, zugleich erhaben und märchengleich. Die Autorin setzt auf Metaphern angereicherte Szenenbeschreibungen. Weiters geschehen die Erläuterungen der Gefühle authentisch, emotional, tiefsinnig und nachvollziehbar sowie die Gedankenmonologe sind niemals eintönig, sondern fordern zum Weiterlesen an. Es fällt weiters auf, dass in diesem Band ein Meer von Gefühlsausbrüchen sowie Achterbahnfahrten der Handlungen und Chaos pur vorkommen.

Insgesamt ist der Prolog also starker Wiedereinstieg zu werten. Man ist abrupt wieder Feuer und Flamme für die Geschichte und fiebert mit den Protagonisten mit. Die Story nimmt schnell Fahrt auf und geht rasant wie in den Bänden zuvor voran - der reinste Spießrutenlauf für die Nerven meiner Meinung nach. Es zieht sich von Beginn bis Ende ein roter Faden an Spannung, Mystik und Fantasie durch die Geschichte.

Starke Wendungen mit einer spürbaren Aussichtslosigkeit, einem Fünkchen Hoffnung oder einer nahenden Zerstörung sind ständig präsent. Es wird immer schneller je weiter man fortschreitet, extrem dramatisch und unvorhersehbar sowie gleichzeitig enorm erschütternd. Nichtsdestotrotz endet alles in einem extrem genialen, tränenreichen, aufwühlende. und zugleich verstörendem Finale mit offenen Ausgang.

Fazit:
Die Immergrün Saga 3 – Gefährliche Zukunft ist ein extrem gelungener und hoch dramatischer sowie unerwarteter dritter Band der Story. Sylvia Steele schafft mit ihrem prickelnd leidenschaftlichen Schreibstil ihre Leser zu fesseln. Außerdem setzt die Autorin auf eine Achterbahnfahrt von Handlungen, Chaos und Gefühlen sowie starken Wendungen sowie einem grenzgenialen Finale mit offenen Ausgang.

Die Immergrün Saga 3 – Gefährliche Zukunft erhält von mir 5 von 5 Sternen.
(Ein Dank an den Impress-Verlag sowie Netgalley.de für das Rezensionsexemplar.)

  (5)
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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Die rogodanischen Schriften -Verbrannte Erde

Tim J. Radde
Flexibler Einband: 444 Seiten
Erschienen bei epubli, 29.01.2018
ISBN 9783745089066
Genre: Romane

Rezension:

Tim J. Radde ist der Autor von „Die rogodanischen Schriften“, der 1991 geboren ist und unter anderem Kurzgeschichten verfasst. Nun ist sein zweites Buch unter dem Titel „Die rogodanischen Schriften - Bd. 2: Verbrannte Erde“ erschienen.

Insgesamt werden die Abschnitte in Tagen nach Jerobina zusammengefasst sowie mit Ortsangaben versehen. In der dritten Person aus Sicht eines Erzählers mit einzelnen Schwenkern zu bestimmten Personen und/oder Szenen wird die Story erläutert.

Der Autor hat einen Schreibstil, der dahinplätschert dahin wie bei einem Geschichtenerzähler – mal fesselnd spannend, mal locker subtil, mal sehr detailliert und informativ. Außerdem ist die Sprache gehoben und dennoch leicht verständlich. Ein starker Fokus wird auf Szenen und Handlung gesetzt, die durch authentisch malerische Erläuterungen und Detailliebe überzeugen.

Gedankenmonologe sind häufig im Gebrauch mit tiefgründigen Hintergründen und Einblicken in Verbindungen. Gefühle werden spärlich und subtil eingesetzt, was aber passend zum maskulinen Erzählstil ist mit viel Brutalität und Aktion.

Was bisher geschah ist als Wiedereinstieg super gewählt, aber fast etwas zu detailliert, da es gewissermaßen das Lesen von Band 1 fast überflüssig macht. Meiner Meinung nach könnte man es etwas kompakter und entspannter machen und es weniger als ein Runterrattern von Informationen sehen. Der Prolog ist spannend und fesselnd, lässt viel Hintergrundwissen einfließen aber auch Ausblicke zu, wohin die Story eventuell führen könnte.

Im Anschluss liest sich die Geschichte etwas zäh und lässt für mich persönlich etwas die Luft raus. Trotzdem sind die Wendungen gut gesetzt und spannend. Es laufen mehrere Geschichten parallel ab mit Verstrebungen aber mit einer dennoch gradlinigen Richtung. Man kommt immer wieder aus dem Lesefluss und kommt ziemlich schwer voran – Schreibstil ist etwas zu detailliert und schleppend.

Öfters resigniert die Handlung und ein Weiterlesen wird mühsam. Schließlich ist das Finale gut gemacht und der Epilog verspricht noch einiges.

 

Fazit:

Die rogodanischen Schriften - Bd. 2: Verbrannte Erde ist eine über weite Strecken überzeugende Fortsetzung der Reihe von Tim J. Radde. Der Autor hat einen sehr plätschernden, zugleich fesselnden und manchmal zu detaillierten Schreibstil, mehrere parallel ablaufende Geschichten sowie gut gesetzte Wendungen die in vielversprechendes Finale münden.

 

Die rogodanischen Schriften - Bd. 2: Verbrannte Erde erhält von mir 3 von 5 Sternen.

(Ein Dank an Tim J. Radde für das Rezensionsexemplar.)

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Arakkur - Blut und Schatten

Pascal Wokan
E-Buch Text
Erschienen bei null, 11.03.2018
ISBN B07BD69951
Genre: Sonstiges

Rezension:

Arakkur 4 - Blut und Schatten ist das neueste Buch von Pascal Wokan, welches ein Zusatzband zu seiner Arakkur-Trilogie bildet. Der Band enthält Kurzgeschichten sowie Lieder und Gedichte als Extra und Zusatzbonus rund um die geschaffene Fantasiewelt.

Überzeugende, malerische und zugleich metaphorische Überschriften mit anschließenden kurzen informativen Textpassagen sind das gängige Markenzeichen vom Autor. Außerdem hat er in diesem Band am Ende ein Interview reingepackt, welches ich, Nickis Lesewelt, mit ihm führen durfte. Das gesamte Interview kommt die Tage auch auf meinem Blog online.

Insgesamt herrscht wie in der Trilogie eine düstere und zugleich drückende Stimmung mit einer mystischen Atmosphäre. In der dritten Person aus Sylons Sicht, Konar, Ramor, Tavin aber auch aus Sicht der Hauptcharaktere aus den ersten drei Bänden werden die Kurzgeschichten erläutert. Alles in allem dient dieser Band als Übergeschichte über den geheimen Orden und der Fokus liegt auf den Nebencharakteren sowie bittet zugleich neue Einblicke, Hintergründe und Auflösungen.

Darüber hinaus ist der Schreibstil fließend, fesselnd, extrem maskulin, mit weniger Augenmerk auf Emotionen und mehr Fokus auf die Handlung selbst. Eine derbe und oft brutale Sprache mit viel Authentizität, Esprit und Sarkasmus und zugleich schillernd vielfältig ergänzen sich super mit den vielfältigen Charakteren.

Sehr ausschmückende, detaillierte und bildhafte Beschreibungen der Szenen als würde man selbst durch die fantasievolle fiktive Welt des Autors wandern werden als Stilmittel perfekt eingesetzt. Erheiternde Meinungswechsel mit meist erhitzendem, brutalem und/oder einschneidendem Ausgang sowie starke Gedankeneinblicke gibt es als Bonus oben drauf.

Alles in allem geschieht der Einstieg prompt und einfach. Der Autor setzt wie immer auf erschreckende Enthüllungen und dramatische Wendungen sowie ein rasantes Lesetempo. Insgesamt bilden die Kurzgeschichten einen stimmigen und zugleich dramatisch brutalen Abschluss für die Reihe.

 

Fazit:

Arakkur 4 – Blut und Schatten ist ein gelungener und stimmiger Extraband sowie zugleich Abschluss für die Arakkur-Reihe. Jede Geschichte für sich ist ein Unikat und trotzdem hängen sie indirekt zusammen, wodurch dieser Teil perfekt für Zwischendurch geeignet ist und mit seinem fließend maskulinen und fesselnden Schreibstil den Leser überzeugen kann.

 

Arakkur 4 – Blut und Schatten erhält von mir 5 von 5 Sternen.

(Ein Dank an Pascal Wokan für das Rezensionsexemplar.)

  (5)
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1.810 Bibliotheken, 85 Leser, 0 Gruppen, 367 Rezensionen

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Save Me

Mona Kasten
Flexibler Einband: 446 Seiten
Erschienen bei LYX, 23.02.2018
ISBN 9783736305564
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Again-Reihe von Mona Kasten habe ich geliebt und Band für Band verschlungen. Vor allem der erfrischende Erzählstil der Autorin hat es mir voll und ganz angetan. Nun ist ihre neue New-Adult-Reihe erschienen mit dem ersten Band „Save Me“ erschienen.

In einer Privatschule in England spielt die Story und wird aus zwei Perspektiven, von Ruby und James, in der Ich-Form erzählt. Zwischen beiden Charakteren gibt es immer kleine aber feine Nuancenunterschiede im Erzählstil, welches sich durch das gesamte Buch zieht. Bei beiden Charakteren sind starke Figurenentwicklungen im Verlauf der Geschichte zu finden, welche Mona Kasten meiner Meinung nach wieder perfekt in Szene gesetzt hat.

Ruby ist unsichtbar, unscheinbar, fast zwanghaft organisiert, wissbegierig, unsicher und verschlossen. Zugleich ist sie aber auch ambitioniert und ehrgeizig, will ihr Ziel (Oxford) erreichen und ist einem auf Anhieb sympathisch und man findet sich öfters in ihr wieder. James hingegen ist arrogant, attraktiv und reich, sowie der Aufreißer schlechthin. Außerdem gibt er sich schlagfertig, selbstsicher, ist unverschämt verwöhnt und weiß sich zu behaupten sowie durchzusetzen.

Alles in allem ist der Schreibstil von Mona Kasten ähnlich wie in ihren anderen Büchern plätschernd und lock, zugleich fesselnd rasant, aber auch humoristisch chaotisch und dann wieder intensiv, emotional und leidenschaftlich prickelnd. Eine feminine Erzählweise ist bei beiden Protagonisten mit Fokus auf Gedanken und Gefühle zu finden. Weniger wird auf die Szenendetails eingegangen, was aber für das Genre perfekt ist. Die Sprache ist treffend jugendlich, fordernd und modern sowie zugleich subtil schlicht.

Starke Gefühle werden verpackt in jugendliche Unerfahrenheit versus allwissende Arroganz. Authentische Darstellungen der Gedanken- und Gefühlswelten werden in eine Achterbahnfahrt der Emotionen verpackt. Durchgehen herrscht Chaos pur mit viel Charme und Esprit. Ebenso setzt die Autorin auf Gedankenmonologe mit Gehalt, Nachvollziehbarkeit und Tiefgang. Viel Humor, Situationskomik und Sarkasmus mit einem Hauch Selbstironie lockern das Ganze auf.

Insgesamt kommt man locker leicht nach den ersten Sätzen hinein ins Lesen und wird von der erfrischend humorvollen Art der Autorin sowie ihrer sinnlich schönen Erzählweise mit ihrem New-Adult-Charme angesteckt. Erstaunlich schnell taucht man in die Story ein und fliegt rasant sowie voller Energie, Freude und Herz durch jede einzelne Seite - typisch Mona Kasten. Es fällt auf, dass sich die Autorin und ihrem gewohnt herzhaften Schreibstil treu bleibt.

Darüber hinaus lernt man beide Protagonisten individuelle und eingängig kennen. Die Perspektivenwechsel geschehen flüssig, stimmig und sind einfach zu handhaben. Außerdem verschmelzen die Geschichten schnell zusammen, was der Story zusätzlich Charakter gibt.

Unerwartete, unvorstellbare und zugleich erschütternde Wendungen geben Würze und es wird nie Langeweile, man bleibt immer neugierig und es wird durchgehend Spannung aufgebaut. Nichtsdestotrotz gibt es eine konsequente und erfolgreiche Steigerung bis zum einem grandiosen erschütternden, tränenreichen und zugleich (fies) offenen Schluss. Die Fortsetzung erscheint aber leider erst im kommenden Mai.

 

Fazit:

Save Me ist ein grandioser, emotional aufwühlender und zugleich hochspannender New-Adult-Roman der Autorin Mona Kasten, bei der zwei Welten – Mittelschicht und Oberschicht – gnadenlos aufeinander prallen. Die Autorin überzeugt mit ihrem erfrischenden und humorvollen Schreibstil und führt den Leser durch eine Geschichte über Freiheit, Vorbestimmung, Chancen und Pflichten.

Meiner Meinung nach hat sich Mona Kasten wieder selbst übertroffen und ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der ihre Bücher kennt und liebt.

 

Save Me erhält von mir 5 von 5 Sternen.

(Ein Dank an Netgalley.de für das Rezensionsexemplar.)

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14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

erotik, erotischer roman, krimi, roman, verlag: bpb

Vera - Sklavin der Lust

P.L. Winter
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei blue panther books , 28.02.2018
ISBN 9783862776986
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

P.L. Winter ist ein Autor der eher spätberufen zum Schreiben gekommen ist. Mit „Vera - Sklavin der Lust“ hat er einen erotischen Krimi-Roman beim blue panther books-Verlag veröffentlicht, bei dem es sich um Vera, ihre Vergangenheit sowie ihre gegenwärtigen sexuellen Begegnungen dreht.

Kurz bündige Überschriften werden über jeden Abschnitt gesetzt. Das Buch an sich ist eine bunte und gekonnte Mischung aus Erotik und Krimi. Es gibt mehrere sich wechselnde Perspektiven wie bei einem Erzähler in der dritten Person, was manchmal etwas verwirrend ist, manchmal aber auch sehr gut in Szene gesetzt wurde.

Insgesamt hat der Autor einen sehr rasant impulsiven Schreibstil mit leicht maskulinen Zügen, welche oft sehr sachlich ist und sich mehr auf die Handlung, als auf die Emotionen fokussiert. Die Sprache ist sinnlich, anregend und niemals plump. Detaillierte Schilderungen werden schön eingesetzt und die Beschreibung der Handlung sind eher schlicht aber dennoch detailverliebt.

Stimmige Gefühlsregungen, starke Emotionen und Gefühlsausbrüche wirken weitgehend authentisch. Ebenso ist eine nötige Prise Humor immer vorhanden. Der Autor lässt viel Raum für Fantasie, es wird nie zu viel verraten oder aus dem Nähkästchen geplaudert. Außerdem sind Angst und Neugierde zu gleichen Anteilen vertreten.

Oft gibt es einen fast neutralen Umgang mit sexuellen Szene wie durch einen stillen Beobachter. Außerdem fällt auf das alle zwischenmenschlichen Handlung schön sinnlich und erotisch sowie viele Tabuthemen in dieser Geschichte vereinen.

Weiters ist der Einstieg etwas abrupt und holprig, wirkt etwas zu gewollt bzw. gekünstelt. Durch ein einschneidendes Erlebnis ist man sofort mitten in der Geschichte drinnen. Dennoch herrscht zu Beginn ziemlich Verwirrung und Unklarheit als die ersten Ereignisse geschehen und man kommt etwas zäh ins Lesen rein. Nach und nach werden die Charaktere vorgestellt, was sehr gut gemacht wird.

Folgend geht es voran wie in einem Schnellzug – oft zu schnell für meinen Geschmack. Außerdem verstrickt sich das Lesen durch zu viele verwirrende Informationen auf einmal. Manchmal ist das Lesen etwas schleppend, dann spannend erotisch gut. Außerdem wirken einige Szenen teils ohne Zusammenhang oder Sinn bzw. scheinen als Lückenfüller zu dienen, die mehr verwirren als auflockern bzw. ablenken.

Konsequent wird von Beginn an bis zum Ende eine dramatisch und angespannte Stimmung gewahrt, welche in einem idyllischen und extrem surrealen Schluss endet, der jede Männerfantasie höherschlagen lässt. Außerdem gibt es durch die Krimielemente einiges an Drama und Aktion, welches einmal etwas anders ist. Extrem ernste Thematik von Vergewaltigung über Betrug hin zu Verleumdung wirken verstörend, schon fast emotionslos, zeigen aber viele gesellschaftliche Tabus auf.

 

Fazit:

Vera – Sklavin der Lust ist eine dramatischer und sexuellen anregender Erotik-Kriminalroman, welcher sehr rasant und abwechslungsreich durch die Geschichte schwebt. Der Autor hat durch die zwei gegensätzlichen Genres – Erotik und Krimi – ein Buch geschrieben, welche abwechslungsreich, gesellschaftskritisch und zugleich erotisch ist, viele Tabuthemen sowie ernste Thematiken wie Vergewaltigung und Betrug auf wenigen Seiten gut verarbeitet und in Szene setzt.

 

Vera – Sklavin der Lust erhält von mir 3,5 von 5 Sternen.

(Ein Dank an den blue panther books-Verlag für das Rezensionsexemplar.)

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