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187 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 123 Rezensionen

trauer, selbstmord, verlust, familie, abby fabiaschi

Für immer ist die längste Zeit

Abby Fabiaschi , Barbara Christ
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 21.03.2018
ISBN 9783810524799
Genre: Romane

Rezension:

Maddie ist vom Hochhaus gestürzt und blickt auf das Geschehen in der Familie nach ihrem Tod. Um die Trauer ihres Mannes Brady zu lindern, versucht Maddy ihn mit Rory, eine Lehrerin, zu verkuppeln. Ihre Tochter Eve versucht zu ergründen, warum ihre Mutter sich umgebracht hat. 

Was sich als eine Geschichte der Trauerbewältigung anhört, entpuppte sich als eine Seifenoper mit wenig Tiefgang. Was mich an diesem Buch am meisten störte sind die unsympathischen Charaktere. Die Hauptfigur Maddie ist selbstgefällig und gefiel mir nicht. Natürlich kann keine Frau so toll sein wie sie und Brady muss sowieso bei einer anderen Frau Zugeständnisse  hinnehmen, weil er seit 10 Jahren mit der tollsten Frau- nämlich Maddie - verheiratet war. Sie guckt von kurzer Distanz auf ihre Familie, nicht unbedingt weil sie Brady und Eve bei der Trauerbewältigung helfen will, sondern meiner Meinung nach, weil sie genüßlich zusieht, wie die Familie ohne sie auskommen muss. Erst gegen Ende milderte sich dieser Eindruck etwas. 
Ich fand es manchmal auch merkwürdig und fantasielos, wie Maddie die Familienangehörigen beeinflussen möchte: sie steht dann einfach als Geist neben der Person, die sie beeinflussen will und sagt was sie zu tun hat, z.B. " Geh da hin!" - und zwar jedes Mal ca. 80 mal. Da hätte ich mehr Finesse erwartet, zum Beispiel das Maddie irgendeine Erinnerung beschwört, um diejenigen zum Handeln zu bewegen. 
Meiner Meinung nach ist es auch etwas merkwürdig, daß sie versucht ihren Mann gleich nach ihrem Tod zu verkuppeln, wo doch die Familie sich damit plagt, warum Maddie Selbstmord begangen hat. Logischer wäre es doch, wenn sie ihre ganze Kraft bündelt, um  Brady und Eve beizubringen, wie sie tatsächlich gestorben ist.
Es gab im Buch auch Handlungsstränge, die meiner Meinung nach unnötig, z. B. die Vergangenheit von Bradys Mutter. 
Ich bin enttäuscht von diesem Buch. Die Geschichte hat sehr viel Potential, aber die Autorin hatte nicht das Feingefühl, die Thematik sensibel zu behandeln. 

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1.829 Bibliotheken, 50 Leser, 5 Gruppen, 266 Rezensionen

krebs, familie, tod, liebe, hospiz

Die letzten Tage von Rabbit Hayes

Anna McPartlin , Sabine Längsfeld ,
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 20.03.2015
ISBN 9783499269226
Genre: Romane

Rezension:

Die Geschichte beginnt mit der Einweisung von Rabbit Hayes, eine 42 jährige Alleinerziehende Journalistin, in ein Hospiz. Der Leser erfährt, daß Rabbit den jahrelangen Kampf gegen Brustkrebs verloren hat und ihr nur noch 9 Tage verbleiben, um Abschied zu nehmen und zu entscheiden, wie es mit Juliette, ihre 12 jährige Tochter nach ihrem Tod weitergehen soll. 
Nicht nur Rabbit steht im Vordergrund der Geschichte, sondern auch ihre Familienangehörige und Freunde. Wie gehen die mit dem baldigen Tod eines geliebten Menschen um? Wie erklärt man der 12 jährigen Tochter, daß die eigene Mutter stirbt. Keiner aus der Familie traute sich dieses Tabuthema anzusprechen, bis jemand  es im Gegenwart von Juliette arglos bei einem Gespräch erwähnt. 
Es war für mich eine emotionale Achterbahnfahrt, dieses Buch zu lesen. Man erlebt die Verzweiflung, Wut und Hilflosigkeit, die alle Beteiligten durchleben. Man erlebt die Betroffenheit, wenn Juliette mit  Rabbit etwas für die Zukunft plant und doch alle wissen, daß es keine Zukunft mehr für Rabbit gibt. Trotz der verzweifelten Situation schimmert durch die witzigen Dialoge immer wieder der sonnige Charakter von Rabbit durch.  Da ich eine liebe Freundin auch durch Krebs verloren habe, konnte ich die Gefühle sehr gut nachvollziehen. Im Rückblick wird auch  von Johnny Faye erzählt, die große Liebe von Rabbit Hayes, der auch viel zu früh gestorben ist. Die Charaktere sind alle fein und authentisch  gezeichnet und für mich ist dieses Buch eindeutig eine Lesempfehlung!

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44 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 11 Rezensionen

warschau, ghetto, warschauer ghetto, judenverfolgung, polen

Jakobs Mantel

Eva Weaver , Werner Löcher-Lawrence
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 01.04.2015
ISBN 9783426304426
Genre: Historische Romane

Rezension:

Mika Hernsteyn, ein Holocaust Überlebender, der nun in New York lebt, geht mit seine Enkel Danny spazieren und sieht zufällig ein Plakat, der um einen Puppentheater " der Puppenspieler von Warschau" wirbt. Sofort kamen Mika längst unterdrückte Erinnerungen hoch. Zuhause angekommen, erzählt Mika Danny, wie es damals im Warschauer Ghetto war. 
Eva Weaver gelingt es in ihrem Debüt eindrucksvoll den verzweifelten Alltag im Warschauer Ghetto einzufangen. Mika, der im Laufe der Geschichte sämtliche Familienmitglieder verliert, benutzt seinen Mantel, um Menschen oder Waffen zu schmuggeln. Aber der Mantel beherbergt auch selbstgemachte Puppen, die er bei selbst erfundenen Schauspiel vor Kindern oder Nazis auftreten läßt. Eine Prinzenpuppe überläßt er Max Meierhauser, einem deutschen Sodaten. Damit beginnt der 2. Teil des Buches, der die russische Gefangenschaft der deutschen Soldaten beinhaltet. Die Prinzenpuppe war der einzige Trost für Max, als er in Sibirien transportiert wurde, um als "Buße" für die Gräueltaten der Nazis arbeiten mußte. Die Lebensbedingungen waren grausam und Max sprach oft mit der Puppe, um nicht verrückt zu werden. 
 Wenn ich überhaupt was an dem Buch zu bemängeln habe ist der Buchtitel. Meiner Meinung nach zieht sich wie ein roter Faden die Puppen- vor allem die Prinzenpuppe- durch die Geschichte. Deshalb finde ich "Jakobs Mantel" als Titel unpassend. Da gefällt mir der englische Titel " a Puppetplayer in Warsaw" besser

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119 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 87 Rezensionen

spanischer bürgerkrieg, spanien, spionage, bürgerkrieg, franco

Der Preis, den man zahlt

Arturo Pérez-Reverte , Petra Zickmann
Fester Einband: 295 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 10.09.2017
ISBN 9783458177197
Genre: Historische Romane

Rezension:

Das Buch "Der Preis den man zahlt" spielt im Jahre 1936, wo Franco in Spanien die Macht ergriffen hat und Spanien sich mitten im Bürgerkrieg befindet. Senor Lorenzo Falcó, seines Zeichen ein spanischer Spion, Frauenheld, Vagabund und Dandy  begegnet bei einer geheimen Mission die unbekannte Eva Rengel. 
Ich habe angefangen dieses Buch zu lesen, weil mir die Franco Äera völlig unbekannt ist und ich gehofft habe, daß dieses Buch meine Wissenslücke diesbezüglich schließen würde. Leider muß ich sagen, daß der Autor Arturo Pérez- Reverte sich gar nicht die Mühe macht, den Leser an die geschichtliche Hintergründe heranzuführen, damit man die Geschichte überhaupt versteht. Auch die geographischen Begebenheiten mußte ich erstmal googeln. Eine Landkarte von Spanien und wie es im Jahr 1936 von wem besetzt wurde wäre sehr hilfreich gewesen. Leider fehlte dies.
 Außerdem vermisste ich ein Nachwort, welches mir die geschichtliche Fakten aufklärt, beispielsweise das  Franco keinen Bruder namens José Antonio hat und er nur eine fiktive Figur ist. 
Dadurch wurde diese Geschichte für mich etwas sperrig zu lesen. 

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Tags: artur, franco, krieg, pérez-reverte, spanien, spio   (6)
 

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1.385 Bibliotheken, 26 Leser, 2 Gruppen, 206 Rezensionen

thriller, serienkiller, ethan cross, serienmörder, mord

Ich bin die Nacht

Ethan Cross
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 20.12.2013
ISBN 9783404169238
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als ich die Kurzfassung auf der Rückseite des Buches gelesen habe, erwartete ich, daß es das Seelenleben und Handlungsweise eines Serienmörders beleuchtet. Leider ist es aber so, daß die Geschichte dann langsam abdriftet und in eine abstruse Geschichte abdriftet, die stark konstruiert wirkt. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit , daß in so einem kleinen Ort wie Asherton sich FBI, CIA, Serienmörder Ackermann und der ehemalige Cop Marcus Williams treffen? Dafür, daß William ein erfahrener Ermittler war, wirkt er wie ein aufgeschrecktes Huhn, wenn er sich an einem Tatort befindet. Er fässt alles an und sprintet durch die Gegend ohne Sinn und Verstand . Leider greift der Autor auch zu oft ins Klischeetöpfchen à la "......und er schwor sich, Rache für die Opfer zu nehmen." Mir hat dieses Buch nicht gefallen.

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Tags: ackermann, cross, etha, ich bin die nacht, thriller   (5)
 

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196 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

rache, thriller, drogen, korruption, krimi

Der Sohn

Jo Nesbø ,
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 06.11.2015
ISBN 9783548287782
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Sonny Lofthus ist der Sohn eines vermeintlich korrupten Polizisten, der sich das Leben nahm. Seitdem geht es mit Sonny bergab und er landet schwerst drogenabhängig im Gefängnis. Dort fungiert er wie ein Seelentröster, wo die Insassen alles beichten, was ihnen auf der Seele liegt. Eines Tages sagt ein Insasse, daß Sonnys Vater eigentlich kein Selbstmord begangen hat und einen Komplott zum Opfer gefallen ist. Sonny bricht aus dem Gefängnis aus und nimmt Rache.


Jo Nesbo versteht es sehr gut, die Spannung aufrecht zu erhalten. Man erfährt, daß Sonny eigentlich für Taten einsitzt, die er gar nicht begangen hat. Hauptsache er wird im Gefängnis regelmäßig mit Drogen versorgt. Sonny weiß, für welche Taten er sitzt und hat Insiderwissen, wer eigentlich die Schuldigen für die Taten sind und reimt sich seinen Teil zusammen. Die Figuren sind tragisch und dennoch fein gezeichnet. 
Meiner Meinung nach ist es aber realitätsfern, daß ein schwer Drogenabhängiger von einem Tag zum anderen den kalten Entzug schafft und dabei sehr genau plant, wie er seinen Rachefeldzug ausführt. Dieser unlogische Punkt nehme ich aber in Kauf, weil es für die Geschichte wichtig ist und auch nicht anders zu erklären ist, es ist sozusagen ein nötiger Kunstgriff. 


Jo Nesbos "Der Sohn" ist für mich eine klare Empfehlung

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Tags: der sohn, drogen, j, nesbo, norwegen, rache, thriller   (7)
 

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757 Bibliotheken, 14 Leser, 15 Gruppen, 46 Rezensionen

vampire, fantasy, leipzig, markus heitz, vampir

Kinder des Judas

Markus Heitz
Flexibler Einband: 720 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.08.2009
ISBN 9783426637685
Genre: Fantasy

Rezension:

Markus Heitz ist bekannt für seine Dark Fantasy Bücher und ich war immer sehr  beeindruckt von seinen komplexen Geschichten. Leider enttäuscht mich "Kinder des Judas". Die Hauptfigur war mir unsympathisch und ich wußte ehrlich gesagt bis zur Mitte des Buches nicht genau, was ich mit der Geschichte anfangen soll. Nachdem ich mich zum Weiterlesen gezwungen habe, entdeckte ich Ungereimtheiten: Warum erforschte Syclla und ihr Vater die menschliche Anatomie? Sie sind bereits in der Lage, ohne menschliches Blut auszukommen und die Menschen suchen auch nicht unbedingt ihre Nähe. Warum also erforschen sie und ihre Geheimschaft die Menschen und  konservieren deren Körperteile ? Vor allem teilen sie ihr Wissen nicht mit den Menschen. Die Geschichte fand ich schon interessant, aber ich finde das Potential wurde nicht voll ausgeschöpft und sie wirkte auf mich nicht rund genug.

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Tags: fantasy, heit, marku, vampire   (4)
 

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81 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

medici, florenz, medic, geld, italien

Medici - Die Macht des Geldes

Matteo Strukul , Christine Heinzius , Ingrid Exo
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.03.2017
ISBN 9783442486625
Genre: Historische Romane

Rezension:

Was habe ich mich gefreut, daß ich ein Exemplar "Medici- Die Macht des Geldes" gewonnen habe! Endlich erfahre ich näheres über die berühmte Medici Familie: wie kamen sie zu Reichtum, wie haben sie die Politik beeinflußt? Umso enttäuschter war ich, als ich die ersten 100 Seiten gelesen habe. Die Geschichte beginnt mit dem Tod des Giovanni Medici, der sein Vermögen seinen zwei Söhnen Cosimo und Lorenzo. Erfährt man, wie die Medicis zu Reichtum gekommen sind? Nein. Erfährt man überhaupt etwas von den Medicis? Nein. Überhaupt keine historischen Fakten und geschichtliche Kenntnisse. Stattdessen werden mit  italienische Namen um sich geschmissen, wo überhaupt nicht beschrieben wird, wer diese besagte Person überhaupt ist und was für Ziele sie überhaupt verfolgt. Ach ja, es gibt noch eine "Liebesgeschichte"  von zwei Nebenfiguren : Laura und einem Schweizer. Die beiden fungieren als Nebenfiguren, welche das Buch mit unnötigen Sexszenen aufpeppen soll. Aber wenn der Autor schon so eine Pampe hingeklirrt hat, da retten diese armseligen Pfefferkörner die Geschichte nicht mehr. Ich habe mich wirklich bemüht, dieses Buch durchzulesen, da ich in eine Leserunde eingebunden war, aber ich konnte mich echt nicht durchringen, es zu Ende zu lesen, dafür ist mein SUB einfach zu hoch. Normalerweise bin ich bei Leserunden diszipliniert und nehme aktiv teil, aber bei diesem Buch habe ich kläglich versagt. Das Lovelybook Team möge mir verzeihen. Leider muss man hier wenigsten 1 Stern vergeben. Ich hätte Null Sterne vergeben, wenn es möglich wäre.


Mit Grausen habe ich gelesen, daß es für dieses Buch noch einen 2. und 3. Teil geben soll. 


R.I.P ihr armen Bäume, die für so einen literarischen Müll ihr Leben lassen müssen!

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Tags: geld, matteo, medici, schund, strukul   (5)
 

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(317)

527 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 216 Rezensionen

thriller, london, ragdoll, serienmörder, serienkiller

Ragdoll - Dein letzter Tag

Daniel Cole , Conny Lösch
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 27.03.2017
ISBN 9783548289199
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Detective Wolf ist nach seiner Suspendierung wieder in den Dienst der Londoner Polizei angetreten. Gleich sein 1. Fall wird er mit einer Leiche konfrontiert, die aus 6 Leichen zusammengenäht wurde. Bald taucht eine Todesliste mit genauer Zeitangabe auf, wo als letzter auch sein Name steht. 
Das Buch beginnt sehr spannend. Wer kommt auf die Idee, 6 Leichen zu einem zu flicken, der seltsamerweise auch noch so drapiert wurde, daß sie mit den Fingern auf Wolfs Appartement gegenüber zeigt. 
Es beginnt auch ein Wettlauf mit der Zeit, wann der Killer zuschlägt. Die Hauptfigur ist natürlich Wolf, wobei ich finde, daß der Frischling Edmunds, der vom Betrugsdezernat versetzt worden ist, Wolf sehr oft ermittlungsmäßig die Show gestohlen hat. 
Im Laufe der Geschichte fand ich die verschiedenen Hinweise verwirrend. Viel zu viele Spuren wurden einen angeboten, die wiederum ins Leere laufen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich das Ende verstanden habe und ich kann nicht mit 100 % Sicherheit sagen, wer eigentlich der Täter ist.

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Tags: cole, daniel, detective, london, serienmörder, wolf   (6)
 

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114 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

ostfriesland, ann kathrin klaasen, krimi, klaus-peter wolf, spannung

Ostfriesentod

Klaus-Peter Wolf
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 16.02.2017
ISBN 9783596036332
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ann Kathrin Klaasens Twingo war geblitzt worden, aber zu einer Zeit und an einem Ort, an dem sie nicht gewesen sein konnte. Definitiv nicht gewesen war. Dann der noch größere Schock: Sie soll eine Frau erschossen haben. Mit ihrer eigenen Dienstwaffe. Die Beweise gegen Ann Kathrin sind erdrückend. Jemand hat sich ihrer Identität bemächtigt. Jemand verübt in ihrem Namen Straftaten. Zur selben Zeit kommt ihr ein vermeintlichen Selbstmord in die Quere. Was am Anfang spannend anfing, verläuft im Laufe der Geschichte zu einer sinnlosen Gerede um den heißen Brei. Die Ermittlungen zum Selbstmord und  zu der mysteriösen Person, die sich als Ann Kathrin ausgibt, drehen sich im Kreis und es kommt nichts produktives raus. Am meisten habe ich mich über diesen Rupert aufgeregt: er bringt nichts konstruktives zur Klärung der Fälle bei und ist hormongesteuert. Wenn er eine Frau ausfragen soll, denkt er insgeheim, welche Frisur sie untenrum wohl trägt und fragt sich, warum die Familie der Praktikantin sich aufgeregt hat, weil er mitten in der Nacht bei denen klingelt, um etwas zu essen zu bekommen. Seine größte Sorge in diesem Buch : wie kriege ich es hin, die hübsche Praktikantin in seine Abteilung unterzukriegen? Rupert hat soviel Gehirnzellen wie ein Strandkorb. Ich habe selten so einen unnötigen Charakter in einem Buch kennengelernt. Wenn der Autor noch an einem 12. Fall schreiben möchte, dann soll er bitte den Tod von Rupert mit einkalkulieren, z.b könnte Rupert doch an einem Kandis ersticken. 
Eine Rezensentin hat irgendwo zu diesem Buch geschrieben, daß es fast schon wie ein Familientreffen ist. Da Ostfriesentod mein 1. Buch von Klaus-Peter Wulf ist, kann ich es nicht beurteilen. Aber für einen Erstleser fand ich dieses Familientreffen sehr befremdlich. 2 Sterne vergebe ich, weil man merkt, daß dem Autor Ostfriesland sehr viel  bedeutet, welches sich bei der Landschaftsbeschreibung sehr zum Ausdruck kommt. 

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Tags: klaus peter wolf, ostfriese, ostfriesentod   (3)
 

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147 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 87 Rezensionen

holocaust, auschwitz, konzentrationslager, polen, 2. weltkrieg

Der letzte Überlebende

Sam Pivnik , Ulrike Strerath-Bolz
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG), 01.03.2017
ISBN 9783806234787
Genre: Biografien

Rezension:

Das Buch " Der letzte Überlebende" von Sam Pivnik handelt von seine Tage im KZ Ausschwitz, als er mit 13 Jahren dort angekommen ist. Sam Pivnik hatte als Einziger in seiner Familie den Holocaust überlebt. Eindringlich beschreibt er den "Alltag" in der Hölle, wo Menschen willkürlich in die Gaskammern geschickt werden. Eindringlich wird beschrieben, wie grausam das Leben im Konzentrationslagern war. Gerade in der heutigen Zeit, wo Politiker gegen bestimmte Menschen hetzen, soll man sich besinnen, welches Übel so ein Verhalten verursachen kann. Wie es am Anfang des Buches so treffend zitiert wurde : " Es führt ein direkter Weg von "Ihr habt kein Recht, als Juden unter uns zu leben" zu dem Satz " Ihr habt kein Recht unter uns zu leben" und schließlich: Ihr habt kein Recht zu leben." (Raul Hilberg)

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Tags: jude, konzentrationslager, pivni, pole, sa   (5)
 

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83 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 55 Rezensionen

schottland, 1869, 19. jahrhundert, thriller, armut

Sein blutiges Projekt

Graeme Macrae Burnet , Claudia Feldmann
Fester Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Europa Verlag , 08.02.2017
ISBN 9783958900554
Genre: Historische Romane

Rezension:


Im Buch " Sein blutiges Projekt" handelt von Roderick Macrae, Sohn eines kleinen Landpächters in Schottland im 19. Jahrhundert. Roderick hatte neben den Constable auch noch zwei weitere Menschen getötet. 
Ich habe mich beim Lesen die ganze Zeit gefragt, warum das Buch den Titel "Sein blutiges Projekt" trägt. Irgendwie paßte es nicht zum Inhalt. Erst gegen Ende des Buches ergab es einen Sinn. 
Das Leben eines armen Landpächters und seiner Familie ist im 19. Jahrhundert nicht einfach. Man ist dem Willkür der Obrigkeit ausgeliefert und die Kinder des Pächters haben  selten die Chance, zu etwas höherem zu streben. Ich kann verstehen, daß nach der Schikane, die die Familie Macrae erdulden mußte, bei Roderick irgendwann mal die Sicherung durchgebrannt ist und er den verhassten Constable umbringt. Aber ich konnte nicht nachvollziehen, warum er die anderen zwei umgebracht hatte. Die Figur Roderick Macrae blieb mir beim Lesen irgendwie fremd. Ich konnte weder 
Empathie noch Sympathie für ihn empfinden. 
Gleich am Anfang schrieb der Autor, daß der Fall Roderick Macrae nach einer wahren Begebenheit basierIm Buch " Sein blutiges Projekt" handelt von Roderick Macrae, Sohn eines kleinen Landpächters in Schottland im 19. Jahrhundert. Roderick hatte neben den Constable auch noch zwei weitere Menschen getötet. 
Ich habe mich beim Lesen die ganze Zeit gefragt, warum das Buch den Titel "Sein blutiges Projekt" trägt. Irgendwie paßte es nicht zum Inhalt. Erst gegen Ende des Buches ergab es einen Sinn. 
Das Leben eines armen Landpächters und seiner Familie ist im 19. Jahrhundert nicht einfach. Man ist dem Willkür der Obrigkeit ausgeliefert und die Kinder des Pächters haben  selten die Chance, zu etwas höherem zu streben. Ich kann verstehen, daß nach der Schikane, die die Familie Macrae erdulden mußte, bei Roderick irgendwann mal die Sicherung durchgebrannt ist und er den verhassten Constable umbringt. Aber ich konnte nicht nachvollziehen, warum er die anderen zwei umgebracht hatte. Die Figur Roderick Macrae blieb mir beim Lesen irgendwie fremd. Ich konnte weder Empathie noch Sympathiefür ihn empfinden. Der Autor schreibt gleich am Anfang, daß diese Geschichte auf einer wahren Begenheit basiert. Dem ist nach meinen Recherchen im internet nicht so. Es  gab weder Roderick Macrae noch seine persönlich aufgeschriebene Bekenntnisse, welches der Autor uns glauben läßt. Ich empfinde so eine Strategie, um das Buch besser zu vermarkten, wie eine Mogelpackung und aus diesen beiden Gründen vergebe ich für dieses Buch nur 3 Sterne.

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Tags: 19. jahrhundert, burnet, graem, macrae, roderick, schottland   (6)
 

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78 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 5 Rezensionen

krimi, normandie, frankreich, aberglaube, jean-baptiste adamsberg

Die Nacht des Zorns

Fred Vargas , Waltraud Schwarze
Flexibler Einband: 454 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 15.04.2013
ISBN 9783746629377
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Einem mittelalterlichem Mythos zufolge soll ein Heer von Toten  ungesühnte Verbrechen strafen. Tatsächlich dauerte es auch nicht lange, bis nach der ersten Sichtung das erste Opfer stirbt. 


Was sich im ersten Augenblick als mythische Legende anhört, erweist sich als ein vorgeschobener Grund für das Morden von bestimmten Menschen.


Fred Vargas streute geschickt verschiedene Fährten und ich wußte fast bis zum Ende nicht, wer der Mörder sein könnte. Kommissar Adamsberg arbeitet intuitiv. In dieser Geschichte ermittelt er gleich in 3  Fälle -teils kleine , teils schwere Fälle. Manchmal findet Adamsberg Hinweise bei einem der 3 Kriminalfall und es tauchen Querverbindungen, die hilfreich für den anderen Kriminalfall ist. 
Dies ist mein 1. Fred Vargas. Scheinbar ist es so, daß Vargas einen Mikrokosmos ihrer Geschichten aufbaut. Es gab immer wieder Hinweise auf andere Bücher von ihr und es tauchen Figuren aus anderen Bücher auf, worauf lediglich mit einem Sternchen vermerkt wird, aus welchem Buch diese Figuren zu finden ist. Eigentlich fand ich diese Querverweise ganz interessant, erklärt aber z.B nicht, wer Dr. Hellebaud ist und was er eigentlich verbrochen hat, um ins Gefängnis zu kommen. Doch durch diese Hinweise spornt mich es irgendwie an, weitere Fred Vargas zu lesen. 

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Tags: adamsberg, frankreich, fred, krimi, normandie, pari, vargas   (7)
 

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205 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

cecilia ahern, roman, irland, nachbarn, liebe

Das Jahr, in dem ich dich traf

Cecelia Ahern
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 25.08.2016
ISBN 9783596521166
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Handlung ist eigentlich ganz einfach: Arbeitslose beobachtet den verhassten  alkoholkranken Nachbarn. 
Cecelia Ahern wäre nicht Cecelia Ahern, wenn sie die Geschichte kunstvoll ausschmückt. Dieses Buch  ist in erster Linie eine Geschichte über die Selbstfindung. Jasmine wird von ihrem letztem Arbeitgeber gezwungen, ein Jahr bei voller Bezahlung zu pausieren , damit sie in der Zwischenzeit  nicht zur Konkurrenz läuft. Was passiert, wenn man gezwungen wird, inne zu halten und mal gar nichts tut? Wenn man sich nicht mehr durch die Arbeit definieren kann, wie entwickelt man sich dann? Die Entwicklung von Jasmine hat mich schon berührt. Als sie noch gearbeitet hat, hat sie von ihren Nachbarn kaum Notiz genommen. Jetzt beobachtet sie  ihre Umgebung. Vor allem Matt, der selber eine Krise durchsteht und den Jasmine nicht ausstehen kann, fällt unter ihrer Beobachtung. Natürlich gibt es hier in diesem Buch auch eine Romanze, die ist meiner Meinung nach eher zweitrangig. 
Trotzdem gebe ich dieses Buch nur 4 Sterne, weil ich die Hauptfigur nicht 100 % sympathisch finde. Jasmine ist für meinen Geschmack bei manchen Situationen zu stalkerhaft und manchmal konnte ich ihre Handlungsweise nicht nachvollziehen. 

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Tags: aher, cecelia, irland, roma, selbstfindung   (5)
 

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japan, krimi, tokio, ermittlungen, mord

Blutroter Tod

Tetsuya Honda , Irmengard Gabler
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 24.11.2016
ISBN 9783596036660
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Blutroter Tod" ist mein 1. japanischer Krimi und ich fand ihn sehr spannend. Es geht dabei um einen Serienmörder, der die Opfer foltert und bestialisch umbringt. Der Grund, warum und wie die Opfer umgebracht wurden fand ich schon ziemlich erschreckend und spiegelt unsere gaffende immer-live -dabei Gesellschaft wider. 
Für mich war genauso interessant die Art und Weise, wie Japaner ermitteln. Wenn sie Hinweise verfolgen, springen sie nicht wie in anderen Ländern in einen Dienstwagen, sondern nehmen öffentliche Verkehrsmittel, was ich sehr ungewöhnlich fand. Auch die Tatsache, daß Reiko Himekawa eine weibliche - und gleichzeitig erfolgreiche Ermittlerin ist, scheint in Japan eher ungewöhnlich zu sein, wie man es an den Reaktionen der Zeugen erkennen kann. Ich weiß nicht, ob es in Japan normal ist, aber im Buch wird oft bei der Polizei mit Geld bestochen, um gewisse Informationen oder Gefälligkeiten zu bekommen. 
Ich hatte beim Lesen Schwierigkeiten, die Namen Personen zuzuordnen, weil man bei japanischen Namen nicht eindeutig erkennen konnte, ob es ein Mann oder eine Frau ist. Aber am Anfang wurden die wichtigsten Figuren bei der Polizei aufgelistet und man mußte halt ab und zu nach vorne blättern. 

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Tags: himekaw, hond, japa, krimi, reiko, tetsuya   (6)
 

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100 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

thriller, brasilien, krimi, fbi, nazis

Fear - Grab des Schreckens

Douglas Preston , Lincoln Child , Michael Benthack
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Droemer, 03.06.2013
ISBN 9783426199008
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nun komme ich zum letzen Teil einer Triologie über Helen Pendergast, die leider einen enttäuschenden Höhepunkt erreicht. Ich habe gedacht, daß das 3. Band die vorherigen Teile an unlogischen Handlungen nicht übertreffen kann- aber siehe da: das Autorenpaar Preston & Child kannKaum  die Geschichte an unlogischen Handlungen und wirren klischeehaften Verschwörungstheorien sogar noch toppen. Aber eins nach dem anderen:

- das Cover & Buchtitel: "Fear - Grab des Schreckens". Völlig sinnfreier   Buchtitel, die überhaupt keinen Zusammenhang zur Geschichte            steht.  Auf dem Cover ist ein ein grellfarbener Käfer abgebildet.            Warum ?  Paßt nicht zur Handlung.

- Die Geschichte: Die Handlung fängt dort an, wo "Revenge" geendet     hat. Wer also  dieses Buch jetzt liest, ohne die vorherigen gelesen       zuhaben, wird sich nicht zurecht finden.Die unlogischen und                 absurde Geschichte wird also fortgesetzt. Eine Kostprobe: Kaum hat   Special Agent Aloysius Pendergast  seine geliebte und totgeglaubte     Ehefrau Helen nach 12 Jahren  wiedersieht, wird Helen von                   dubiosen Männern vor der Nase von Aloysius wieder entführt. Es       folgt eine Odyssee Querbeet durch ganz Amerika, von New York City   nach Atlanta, dann fährt er innerhalb von 6 Stunden 1000 Kilometer   zu einem Flughafen,danach  nach Mexico zu Cananea und fährt mit   einem Ducati nochmals irgendwo in die Wüste- das Ganze natürlich   blutüberströmt und im angeschossenen Zustand. Was noch                 unglaubwürdig ist: Er blieb bei dem Geschehen weit über 91                 Stunden ( also ca. 4 Tage) wach und hat nicht geschlafen. In diesem     Zustand hat er am Ende noch ein Grab geschaufelt. Ich könnte in         diesem Zustand nicht mal ein Kuchen anschneiden, geschweige das   was Pendergast anstellt. 
  Überhaupt stellte ich mir beim Lesen die Frage, für welche                     Aufgaben Pendergast  eigentlich beim FBI zuständig ist und warum     er für seine persönliche Kreuzzüge durch die Welt gondeln kann,         ohne für FBI an irgendeinen Fall zu arbeiten. 
  Ich habe nur mit Mühe und Not die Geschichte zuende gelesen und   am Ende war ich nur verärgert, daß Herr Preston und Herr Child uns   Leser für blöd genug halten, um ihnen die Geschichte abzukaufen.  

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Tags: child, pendergas, preston, thriller   (4)
 

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(25)

43 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

pendergast, new york, fbi, 1.buch, thriller

Revenge - Eiskalte Täuschung

Douglas Preston , Lincoln Child , Michael Benthack
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.05.2013
ISBN 9783426508084
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bevor jemand auf die Idee kommt und denkt ich mag Preston Child nicht, dem sei gesagt: ich bin ein großer Fan von deren Bücher, z.B Riptide, Relic und Maniac waren meiner Meinung nach super. Und dann kam die Helen Pendergast Reihe..... Alleine der Buchtitel: Revenge-  hat überhaupt nichts mit der Geschichte zu tun. Dann lieber nur den Titel auf eiskalte Täuschung einschränken.  Dieses Buch erzählt lückenlos weiter, wo "Fever" geendet hat. Wer also "Fever" nicht kennt, ist aufgeschmissen. Ich weiß nicht was das Autorenduo sich bei dieser Geschichte gedacht hat, sie ist von vorne bis hinten unlogisch und übertrieben. Beispiel: Pendergast wird schwerverletzt im Moor zurückgelassen, weit und breit keine Menschenseele zu sehen. Aber der Superspion konnte sich ohne fremde Hilfe alleine aus dem Moor retten, obwohl er angeschossen wurde und tief im Moor versenkt ist, schleppt sich kilometerweit in eine einsame Kate, wo er Unterschlupf bei Leuten findet, die ihn nicht kennen und monatelang pflegen. Klingt logisch, nicht wahr? Das geht in dieser Form durch das ganze Buch weiter. Und wer sind die Bösen? Richtig! Nazis, die sich irgendwo in Südamerika an einem geheimen Ort aufhalten und genetische Versuche von dort starten, um das reine Menschengut herzustellen. Wie ausgelutscht ist dieses Thema bitte? Noch klischeehafter ging es glaube ich nicht mehr. Irgendwie ärgere ich mich über diese Buchreihe, weil Preston Child auf gewisser Weise die Intelligenz seiner Leserschaft beleidigt. Denken die wirklich seine Lesergemeinde sind so blöd und kaufen  diesen Literaturmüll ab? Meiner Meinung nach hat dieses Buch 0 Sterne verdient, leider muß ich einen Stern vergeben. 

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Tags: child, fbi, perndergast, preston, thriller   (5)
 

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agent pendergast, child, fbi, fever, preston

Fever - Schatten der Vergangenheit: Ein neuer Fall für Special Agent Pendergast (Droemer HC 10)

Lincoln Child , Douglas Preston
E-Buch Text: 528 Seiten
Erschienen bei Knaur eBook, 11.01.2011
ISBN 9783426407455
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Buch "Fever" ist der 1. Teil der Triologie über die Ehefrau von Special Agent Pendergast ,Helen Pendergast, die vermeintlich gestorben ist. Per Zufall entdeckte Aloysius, daß der Tod von seiner Frau kein Unfall war, sondern vorsätzlich geplant war. Sofort untersucht er den Vorfall und rollt die Vergangenheit wieder auf. Dabei kommt ans Licht, daß seine Frau ihm vieles verschwiegen hat. Ich gebe dieses Buch 3 Sterne, weil es innerhalb der Triologie der beste ist. Sie ist annähernd logisch aufgebaut, was ich von den beiden Nachfolgern nicht behaupten kann. Ich kannte die Figur Pendergast bereits vorher. Wer die Figur nicht kennt, stellt sich einfach eine Kombination von einem  Albino James Bond mit Doktor Gadget vor. Die Figur Pendergast hatte immer einen mystischen Touch an sich und unkonventionelle Arbeitsmethoden waren immer typisch für Pendergast. Aber dieses Mal haben das Autorenduo Preston Child es übertrieben. Aus den vorangegangenen Büchern wurde Helen Pendergast nie erwähnt, umso überraschter war ich, daß sie plözlich auftaucht. Es gibt vor allem einen Sternabzug wegen dem Buchtitel-  was hat "Fever" mit dieser Geschichte zu tun? Das paßt ja überhaupt nicht zur Geschichte und der Titel ist einfach wie bei den anderen 2 nachfolgenden Titel an den Haaren herbeigezogen.

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Tags: agent pendergast, child, fbi, fever, preston   (5)
 

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liebe, australien, humor, graeme simsion, asperger-syndrom

Das Rosie-Projekt

Graeme Simsion , Annette Hahn
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 22.01.2015
ISBN 9783596197002
Genre: Liebesromane

Rezension:

Eigentlich sollte man bei einer Romanfigur wie Don Tillman nicht unbedingt mit einer romantischen Geschichte assoziieren: Don ist pünktlich, analytisch denkend, rational, pedantisch und vermutlich an Asperger Syndrom leidend. Er versucht seine Traumfrau durch einen Fragebogen zu suchen, wobei er durch pedantische Fragen die "unbrauchbaren Frauen " aussieben möchte. Und dennoch: es ist eine der lustigsten und romantischsten Geschichte, die ich jemals gelesen habe. Gerade weil er durch seinen analytischen Verstand (Fachbereich Genetik) die Liebe versucht zu verstehen, die man rational nicht erklären kann, entstehen dadurch komische Situationen. Ich habe an manchen Passagen lauthals losgelacht. Ich werde auf jeden Fall die Fortsetzung " der Rosi- Effekt " lesen! 

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Tags: graeme simsion, roma, rosi-projekt   (3)
 

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humor, scheidung, mütter, kerstin gier, roman

Die Mütter-Mafia

Kerstin Gier
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.03.2014
ISBN 9783404170319
Genre: Humor

Rezension:

Meiner Meinung trifft dieses Buch den Zeitgeist der modernen Mütter: Koryphäen der frühkindliche Förderung, berufstätig und alle Mamas von zukünftigen Einsteins, Models oder Akademiker. Wenn viele Nicht-Mamas die Geschichte für überspitzt hält,  sollen sie  sich mal spaßeshalber eine Baby Krabbelgruppe besuchen. Ich wage zu behaupten, daß in jedem Müttertreff eine Frauke Werner-Kröllmann aufzufinden ist. Ich habe an einigen Stellen lauthals gelacht, weil die Situation so absurd ist und gleichzeitig so realitätsnah. Ich empfehle dieses Buch verunsicherte Mütter, die von solchen Super Mamis umzingelt sind. Ich bereue es, dieses Buch nicht vor ein paar Jahren gelesen zu haben, dann hätte ich in Sachen frühkindliche Förderung alles viel gelassener gesehen. Für mich hat dieses Buch die 5 Sterne verdient!

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Tags: kerstin gier, lustig, mafia mütter, mam   (4)
 

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selbstjustiz, london, krimi, gerechtigkeit, henker

Wer Furcht sät

Tony Parsons
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 11.11.2016
ISBN 9783404174423
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Dies ist mein 1. Buch von Tony Parson und ich fand das Thema sehr interessant.Die Geschichte fing auch sehr spannend an, wo gleich ein Pädophiler von den Club der Henker hingerichtet wird. Leider verliert sich ab diesem Zeitpunkt die Geschichte meiner Meinung nach in logischen Denkfehlern. Vor allem das Ende fand ich sehr klischeehaft und es kommt mir so vor, als ob der Autor die Geschichte auf Biegen und Brechen in die Richtung " die Hauptfigur mußte am eigenen Leib erfahren, wie schmal das Grat zwischen Gut und Böse ist" lenkt. Ich fand das Ende hanebüchen und konstruiert. 
Ich vergebe 2 Sterne , weil ich die Figur Max Wolfe sympathisch fand. Er ist weder alkohol-, sex- oder tablettenabhängig, sondern wurde von seiner Frau "nur" verlassen. Es war interessant, wie seine kleine Welt mit Tochter und Hund aussieht. 

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Tags: england, krim, max, parson, selbstjustiz, tony, wolfe   (7)
 

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familie, tod, trauer, liebe, hoffnung

Und nebenan warten die Sterne

Lori Nelson Spielman , Andrea Fischer
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 29.09.2016
ISBN 9783810524713
Genre: Romane

Rezension:

Dies ist mein 1. Buch von  Spielman und ich habe schon viel von der Autorin gehört. Ich war richtig glücklich, daß ich in einer Leserunde  dieses Buch gewonnen habe. Um so herber war meine Enttäuschung. 


 Der Titel:
 "Und nebenan warten die Sterne" paßt überhaupt nicht zum Buch und hat auch keinen Bezug dazu.

Die Geschichte :
Alle Hauptfiguren waren mir von Grund auf unsympathisch. Mit keiner Figur konnte  ich mich identifizieren.  
Ich habe eigentlich ein einfühlsame Geschichte über Trauer und Verlust erwartet.  Was passiert mit einer Familie, wenn ein geliebter Mensch plötzlich stirbt? Wie verarbeiten sie es?  Inwiefern verändert so eine Tragödie den Mensch?  
Stattdessen finde ich hier eine Geschichte, die nur vor Schmalz trieft. Mitten  in der Geschichte hatte ich den Eindruck, daß die Autorin von dem Leitthema abgedriftet ist und sich in Nebensächlichkeiten verliert. Die Geschichte ist dermaßen konstruiert, daß ich beim Lesen sehr oft verständnislos den Kopf geschüttelt habe.

Hätte ich nicht in eine Leserunde mitgemacht, hätte ich das Buch schon längst weggeschmissen.  

Ich vergebe zwei Sterne, weil die Sprüche am Anfang ganz nett waren und das Cover einen Wiedererkennungswert hat. 
Wer gerne eine tiefgründige Geschichte über Trauer und Verlust eines geliebten Menschen lesen möchte, soll sich dieses Buch nicht kaufen. Es lohnt sich nicht. 

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Tags: lor, lori, nelson, spielman   (4)
 

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freundschaft, liebe, meer, jugendbuch, es ist gefährlich bei sturm zu schwimmen

Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen

Ulla Scheler
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.08.2016
ISBN 9783453270435
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Habe gerade das Buch bis zum Schluß gelesen. Meine Meinung: Ulla Scheler schreibt sprachlich sehr ausgefeilt und man merkt, daß sie sehr viel Zeit auf die Metaphern und Wortspiele verwendet hat. Um so verwunderter war ich, als ich erfahren habe, wie jung Ulla Scheler ist. Diese Sprachgewandheit hätte ich so einer jungen Frau nicht unbedingt zugetraut. 
 Trotzdem hat dieses Buch meiner Meinung nach nur 3 Sterne verdient. Warum? In den ersten 200 Seiten passierte fast gar nichts. Es muß ja nichts weltbewegendes sein, aber wenn Hanna und Ben entweder am Strand chillen, lesen, essen oder beim Bäcker was holen, kann es für die beiden sehr chillig sein, für den Leser ist es einfach nur langweilig. Und dann hat die Geschichte so ein offenes Ende, daß den Leser irgendwie verwirrt zurückläßt. Ich würde es besser finden, wenn die ersten 200 Seiten straffer erzählt wäre und dafür das Ende ausführlicher erzählt wird. Vielleicht finden Jugendliche den Ben interessant und cool, aber irgendwie kamen  mir ( ich bin keine Jugendliche mehr) nur der Gedanke: hoffentlich verliebt sich MEINE Tochter nicht in so einen Typen wie Ben. Was ich auch nervtötend fand war das ständige Leugnen der Gefühle füreinander, obwohl es so offensichtlich war.

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Tags: jugendbuch, meer, teenager, ulla scheler   (4)
 

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intrigen, england, macht, london, bank

Die Pfeiler der Macht

Ken Follett , Markus Weber , Till R. Lohmeyer , Christel Rost
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 18.06.2015
ISBN 9783404172320
Genre: Historische Romane

Rezension:

Angeregt durch den gleichnamigen TV Film bin ich erst auf dieses Buch gestoßen. Es handelt von Intrigen und Tragödien innerhalb einer mächtigen Bankiersfamilie im 19. Jahrhundert. Was mich sehr erstaunt hatte, war die Tatsache, daß sich der TV Film von der Geschichte her überhaupt nicht an das Buch orientiert hat. Nur die  Namen der Protagonisten sind identisch. Selbst die Charaktere einiger Protagonisten unterscheiden sich erheblich vom Original. Im Film wurde beispielsweise Hugh Pilaster als spiel- und vergnügungssüchtig dargestellt, im Buch wirkt Hugh Pilaster eher wie ein genialer und fleißiger Bankier- der sich eifrig seiner Aufgabe widmet.  ich sage mal ca. der Film hat lediglich 10% der Geschichte vom Buch übernommen.
Micky Miranda und Augusta Pilaster sind die Bösen in der Geschichte, die anfangs sich bei ihren Ränkespielen ergänzten, sich am Ende der Geschichte aber an die Gurgel gehen. Die einzelne Charaktere sind fein gezeichnet und spiegeln auch sehr facettenreich das Denken in der damaligen Zeit wider. 
Für mich war es auch faszinierend, wie damals das Bankenwesen ohne Fernsehen, Telefon oder gar Internet funktioniert hat. In der heutigen Zeit mit schier unendlichem Informationsquellen kann man sich gar nicht mehr vorstellen, wie es damals funktionieren konnte. 
Obwohl ich am Ende des Buches eine kleine Ungereimtheit entdeckt habe, ist dieses Buch eine klare Empfehlung.
Ich bin da ganz ehrlich: ich habe mich gefreut, was für Schicksale  die "Bösen" ereilten. Man erntet was man säet!

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Tags: familiensaga, histori, ken follett, liebe, pilaster   (5)
 

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thriller, hörbuch, folter, rache, cody mcfadyen

Der Menschenmacher

Cody McFadyen , Hannes Jaenicke
Audio CD
Erschienen bei Lübbe Audio , 18.02.2011
ISBN 9783785744482
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Buch fing wirklich sehr genial an. 3 Kinder wurden vom Adoptivvater gequält und gefoltert, um aus ihnen bessere Menschen zu machen. Die Kinder beschlossen nach jahrelanger Tortur, den Adoptivvater zu töten. Nach 20 Jahren werden gezielt Hinweise an die mittlerweile Erwachsenen zugespielt, die eigentlich nur der Adoptivvater weiß.
Die Geschichte fing sehr spannend an und für mich als Mutter war es sehr schlimm zu lesen, was den Kindern angetan wurde.  Aber dann, als man der Sache auf der Spur kam, wurde es einfach nur lächerlich. McFadyen tischte plötzlich eine abstruse Verschwörungstheorie auf und es tauchen Figuren auf, die einfach unglaubwürdig waren. Der Grund, warum die Täter nach 20 Jahren auf einmal auftauchten und die 3 Kinder aufschrecken ist mir auch nicht klar und ich meine es wurde auch nicht hinreichend erklärt. "Der Menschenmacher" kann bei weitem nicht Smoky Barrett das Wasser reichen. 

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Tags: cody mcfadyen, krimi, menschenmacher, thriller   (4)
 
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