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279 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 80 Rezensionen

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Du wolltest es doch

Louise O'Neill , Katarina Ganslandt
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.07.2018
ISBN 9783551583864
Genre: Jugendbuch

Rezension:


“Sie sind alle unschuldig, bis ihre Schuld zweifelsfrei bewiesen ist. Nur ich nicht. Ich bin eine Lügnerin, bis bewiesen ist, dass ich doch die Wahrheit sage.” (S. 308)

Die 18-jährge Emma lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf in Irland und führt scheinbar ein perfektes Leben. Sie ist bildhübsch, schreibt gute Noten und ist bei allen beliebt. Jedes Mädchen will mit ihr befreundet sein und jeder Junge will mit ihr zusammen sein. Und das weiß Emma. Sie setzt ihre Reize gekonnt ein und verdreht der Männerwelt somit den Kopf. Wie alle in ihrer Clique geht sie am Wochenende auf Partys, trinkt Alkohol und wirft auch schon mal ein paar Pillen ein. Bis sie eines Abends völlig zugedröhnt mit Paul ins Schlafzimmer verschwindet und dann am darauffolgenden Tag mit zerrissenem Kleid und ohne Slip vor ihrer Haustür gefunden wird. Doch das ist noch nicht das Schlimmste. Auf Facebook kursieren Fotos von Emma. Nackt und mit gespreizten Beinen liegt sie anscheinend bewusstlos da. Emma kann sich an nichts erinnern und mit den Fotos nimmt das Drama erst seinen Lauf…

Hat mir dieses Buch gefallen? Ja, definitiv. Warum? Weil Louise O´Neill auf schonungslose und ehrliche Art die brutale und erschütternde Realität schildert. Sie beschönigt nichts, sodass ich teilweise kopfschüttelnd dasaß und mir dachte “Das kann doch jetzt nicht wahr sein”. Der Roman ist in zwei Teile gegliedert. Der erste behandelt Emmas Leben bis kurz nach der Tat, der zweite spielt genau ein Jahr später und schildert die Tragweite der Vergewaltigung, sowohl auf Emmas Psyche als auch auf das restliche Familienleben. Mitzuerleben was eine Vergewaltigung mit dem Opfer und der Familie anstellt, hat mich zutiefst geschockt. Eine Mutter, der die Meinung der Leute über sie es wichtiger ist als ihre Tochter. Ein Vater, der seiner Prinzessin nicht mal mehr in die Augen sehen kann. Es ist erschreckend, dass Emma von ihren Eltern keinen Rückhalt bekommt, dass sie ihrer Tochter dazu raten die Anzeige zurückzuziehen, weil es die einfachere Lösung ist. Einfacher ja, aber nicht richtig und ganz bestimmt nicht gerecht. Am liebsten hätte ich den beiden eine gescheuert und sie angeschrien, dass sie hinter ihrer Tochter stehen sollen.  Schlimmer jedoch war es mitzuempfinden, was Emma durchmacht. Dadurch, dass die Geschichte aus der Ich-Perspektive geschildert wird, bekommt man als Leser Einblicke in Emmas Gedanken und Gefühle. Man merkt, wie Emma sich immer mehr zurückzieht, keinen Halt mehr hat und depressiv wird. Sie macht sich selber für die Vergewaltigung verantwortlich und verliert damit jegliche Selbstachtung und Selbstrespekt. Es ist nicht in Worte zu fassen, welche Tragödie Emma durchleben muss. Ich habe mit ihr gelitten, ihre Verzweiflung geteilt und ihre Hoffnungslosigkeit deutlich gespürt.

Fazit:

Du wolltest es doch ist ein extrem wichtiger Roman. Er rüttelt wach, zeigt, in was für einer oberflächlichen und ungerechten Gesellschaft wir leben, und er regt zum Nachdenken an. Ich denke jeder sollte ihn lesen, vorausgesetzt man ist mindestens 16, denn er handelt immerhin von einer Vergewaltigung.

5/5 Sternen

Kendra


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109 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 41 Rezensionen

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White Maze

June Perry
Fester Einband: 376 Seiten
Erschienen bei Arena, 13.07.2018
ISBN 9783401603728
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buch "White Maze" handelt von der 16-jährigen Vivian. Sie und ihre Freunden leben in einer virtuellen Welt. Mit Kontaktlinsen, die ihnen viele technische Möglichkeiten ermöglichen wie Daten eines jedens abzurufen und schnell einkaufen zu gehen sowie von jeder Party sofort zu erfahren. Und bald sollen neue Linsen auf den Markt kommen. Besser, realer, schneller und das ganze Drumherum. Glücklicherweise ist Vivians Mutter die Entwicklerin dieser Linsen und den besten Spielen darauf, sodass Vivian und ihre Freundinnen sie immer als erstes bekommen.

Doch als Vivian eines Abends nach Hause kommt, ist ihre Mutter völlig neben der Spur und zerstört die Linsen. Der Grund: Ein Cracker hat sich eingenistet. Doch bevor Vivian mehr aus ihrer Mutter herauskriegen kann, wird sie von eben diesem ermordet. Auf sich gestellt macht Vivian sich auf die Suche nach ihm und bekommt Unterstützung vom Hacker Tom, der sich mit seinen Freunden an die Arbeit macht, das Geheimnis des Crackers zu lüften.

Das Buch ist wirklich einfach nur genial. Besser kann ich es nicht ausdrücken. Ich habe es an einem Stück gelesen, so sehr hat es mich gefesselt. Es handelt von Systemen, die im Moment in Brillen verarbeitet werden sollen. Die Linsen sind quasi Smartphones, die man aber jederzeit griffbereit hat und mit denen man über wirklich jeden Bescheid weiß.

Das Buch ist unglaublich faszinierend und genauso fesselnd, wie die virtuellen Realitäten, die beschrieben werden. Niemand kann die Realität von der virtuellen Realität unterscheiden. Am Ende wird noch einmal mehr Spannung aufgebaut. Es ist absolut empfehlenswert.

Leuten, die schnell emotional werden, empfehle ich Taschentücher. Es sind nämlich leider auch ein paar eher unschöne Momente dabei.

 

Marilena

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389 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 88 Rezensionen

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Magonia

M. D. Headley , Julia Walther
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 03.04.2017
ISBN 9783453270176
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Aza ist krank. Die Ärzte haben ihr ein Jahre gegeben. Jetzt ist sie fast 17. Sie weiß nicht wieso. Es gibt keine Erklärung.

Doch es wird schlimmer. Sie hat Halluzinationen. Ihre Familie und ihr bester Freund Jason machen sich Sorgen um sie. Aza sieht Schiffe aus Wolken. Und sie wird gerufen. Und irgendwann ist sie tot. Das denken jedenfalls ihre Familie und Jason.

Doch sie ist nicht tot, denn die Wolken haben sie gerufen. Sie lebt über den Wolken mit einem Vogel auf dem Piratenschiff ihrer scheinbaren Mutter. Und dort erlebt sie Abenteuer. Großartige Abenteuer.

Aber sie vermisst ihre Familie und besonders Jason. Er findet sie und zusammen müssen sie die Welt retten.

Ein fantastisches Buch. Ich habe es mir vor einiger Zeit gekauft und durchgelesen. Es ist einfach so toll beschrieben. Es ist quasi die Fantasiewelt eines Mädchens - vermeintlich ohne Zukunft - , in die sie eintaucht und großartige Abenteuer und die Wahrheit erfährt. Es hat mich unglaublich gefesselt. Außerdem ist es nicht so kitschig wie andere Bücher, die es vermeintlich nicht sind. Es ist die zauberhafte Welt von Aza und gefällt mir unglaublich gut. Der Autor hat ihre Welt so gut zu Erscheinung gebracht, dass ich mit Aza dort war. Es gehört zu meinen Lieblingsbüchern und landet auf den Stapel "Bücher, die ich nochmal lesen will".

Marilena

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43 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Der Sommer, in dem die Zeit stehenblieb

Tanya Stewner
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 27.06.2018
ISBN 9783596810079
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buch wurde geschrieben von Tanya Stewner und ist beim Fischerverlag erschienen. Es hat 315 Seiten und kostet EUR14,99. Es gehört bis jetzt zu keiner Buchreihe. Ich habe es als Taschenbuch gelesen.

In dem Buch geht es um ein 17jähriges Mädchen namens Juli. Juli beschreibt sich selbst als unauffällig. Außerdem hat sie nur eine Freundin und die heißt Whoopi. Julis Eltern sind unheimlich reich, was sie ziemlich stört. Deshalb verzieht sie sich immer öfter auf ihre Waldlichtung. Dort kann sie ungestört nachdenken und einfach für sich sein. Doch eines Tages trifft sie auf genau dieser Lichtung, wo sie vorher immer alleine war, einen Jungen namens Anjano. Sie möchte ihn unbedingt kennen lernen, merkt aber ziemlich schnell, dass mit Anjano irgendetwas nicht stimmt.

Ich finde das Buch sehr geheimnisvoll und empfehle es allen, die Romane mit Überraschung mögen.

Ida, 14 J

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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AGENT IMPOSSIBLE - Operation Mumbai

Andrew Lane , Tanja Ohlsen
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei cbj, 23.07.2018
ISBN 9783570165065
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Während Kieron und Sam einfach nur in einem Fastfoodladen sitzen, wird vollkommen öffentlich ein Mann entführt. Ein Headset und eine Brille bleiben übrig. Da es niemanden außer Kieron und Sam zu interessieren scheint, nehmen sie beides an sich und stürzen sich damit unwissend in ein großes Abenteuer voller Gefahren.

Meiner Meinung nach ein großartiges Buch. Es ist spannend und hat mich gefesselt. Allerdings ist es überhaupt nicht realistisch. (Aber das trifft ja auch auf die meisten anderen Bücher zu.)
Trotzdem hat es mir gut gefallen, auch wenn ich an vielen Stellen da saß und mir "Ist klar. Genauso würde das passieren." gedacht habe. Der Schreibstil ist großartig. Da muss ich dir Übersetzerin loben. Gut gelungen. Und es scheint, als würde es eine Fortsetzung geben, die ich mir sehr gerne auch durchlesen würde, denn die Hauptcharaktere fand ich schon ziemlich cool und die würde ich gerne wieder "treffen".

Marilena

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130 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

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Liebe in Reihe 27

Eithne Shortall , Janine Malz
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Diana, 11.06.2018
ISBN 9783453359802
Genre: Liebesromane

Rezension:

Cora arbeitet am Check-in Schalter der Aer Lingus am Londoner Flughafen Heathrow. Eigentlich war die Arbeit nur als Notlösung gedacht, denn nach einer gescheiterten Beziehung mit Friedrich in Berlin, kam sie fluchtartig nach London zurück. Also musste ein Job her und ehe sie sich versah, stand Cora am Check-in und verwies die Fluggäste auf ihre Sitzplätze. Dabei kam ihr eine Idee. Zusammen mit ihrer besten Freundin Nancy, die bei Aer Lingus als Stewardess arbeitet, rief sie das Projekt Reihe 27 ins Leben. Das soll aus vielfliegenden Singles über den Wolken Pärchen machen. Was Cora allerdings nicht merkt, ist, dass sie so viel Energie in dieses Projekt steckt und dabei selbst auf der Strecke bleibt. Nach dem Fiasko mit Friedrich hat Cora kein Date mehr gehabt, geschweige denn eine Beziehung geführt. Aber Cora ist zufrieden mit ihrem Leben, sie mag ihre Arbeit und sie auch braucht keinen Mann. Das dachte sie zumindest, bis sie auf Aiden trifft, der alles auf den Kopf stellt.

Als Leser begleitet man Cora hauptsächlich bei ihrer Arbeit am Flughafen. Man erlangt Einblicke in die alltäglichen Abläufe, was sehr interessant ist. Aber auch Coras Privatleben wird beleuchtet. Ihr Verhältnis zu ihrer an Alzheimer leidenden Mutter und zu ihren Geschwistern, sowie zu ihrer besten Freundin Nancy, ihrer Arbeitskollegin Joan und ihrer Mitbewohnerin Mary wird beschrieben. Zudem kommen die Einblicke in die Verkupplungsversuche im Flugzeug. Alles in allem sind es sehr viele kleine Geschichten von ebenso vielen Charakteren. Meiner Meinung nach sind es zu viele Personen, man verliert ständig den Überblick, wer denn jetzt wer war und die anhaltenden Perspektivwechsel schaffen nur Verwirrung. Ich hatte das Gefühl als würden sie nur als Lückenfüller dienen. Dadurch zieht sich die Geschichte unnötig in die Länge.

Zwischenzeitlich habe ich tatsächlich die Lust am Lesen verloren und musste mich regelrecht zwingen weiterzumachen. Außerdem finde ich die Handlung, wenn man es denn als solche bezeichnen kann, extrem langweilig und vorhersehbar. Das Projekt 27 verliert nach den ersten beiden Verkupplungsversuchen an Spannung und Interesse. Man weiß dann wie Cora vorgeht und da es dann immer dasselbe ist, wird es öde. Zu Cora kann ich auch keine Beziehung aufbauen. Ich finde ihren Charakter eher flach und hätte mir eine tiefgründigere Einsicht ihrer Gefühle und Gedanke erhofft. Zudem fehlen mir die magischen Momente hoch oben in der Luft. Stattdessen gehen die Begegnungen der Menschen in den meisten Fällen nie über nichtssagenden Smalltalk hinaus.

Wenn ich alles betrachte, ist dieser Roman eine Enttäuschung für mich gewesen. Die Idee ist super, aber die Umsetzung ist eindeutig zu schwach. Mein Rat: Finger weg von diesem Buch, sei das Cover auch noch so schön und klingt der Klappentext auch noch so interessant.

Eithne Shortall hat an der Dublin City University Journalismus studiert und in London, Frankreich und Amerika gelebt. Inzwischen ist sie in Dublin zu Hause, wo sie als Reporterin für die irische Sunday Times schreibt. Außerdem arbeitet sie für den Radiosender RTE. »Liebe in Reihe 27« ist ihr erster Roman.

Kendra, 24

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204 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 40 Rezensionen

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Ready Player One

Ernest Cline , Hannes Riffel , Sara Riffel
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 22.02.2018
ISBN 9783596702428
Genre: Science-Fiction

Rezension:

In dem Fantasy und Science Fiction Roman „Ready Player One“ ist die Welt im Jahre 2045 ein hässlicher Ort. Der Großteil der Menschheit hat sich in das riesige, virtuelle Universum namens OASIS zurückgezogen. Dort kann man sein, wie man möchte, groß, klein, dick oder dünn, blau oder grauäugig. In der OASIS findet das Leben statt, Kinder gehen zur Schule, man findet Freunde und geht Hobbies nach.

Als der Programmierer der OASIS stirbt, hinterlässt er ein seltsames Vermächtnis. Während der Bauphase der virtuellen Welt hat er Rätsel, so genannte Easter Eggs, eingebaut. Wer diese Rätsel löst, soll das Erbe antreten, welches Unmengen von Geld und die komplette Kontrolle der OASIS beinhaltet.

Lange Zeit suchte jeder Mensch die OASIS ab, jeden Winkel der verschiedenen Welten, bis einige Aufgaben.

Doch Parzival, ein Junge mit dem richtigen Namen Wade Watts, stößt trotz seines ärmlichen Verhältnisses durch ausgiebige Recherche auf den ersten Hinweis. Sein Name erscheint durch das Durchschreiten des ersten Tores auf dem Scoreboard, welches jahrelang leer war. Nun kennt jeder seinen Namen, die Jagd beginnt. Schon lösen die Nächsten das erste Rätsel und er ist in Gefahr.

Anfangs habe ich etwas Zeit gebraucht, um das Konzept zu verstehen. Bis ich in die Geschichte richtig eingestiegen bin und die OASIS verstanden habe, musste ich oft mit dem Buch neu anfangen, da ich zu lange Lesepausen von 5-6 Tagen hatte und nicht sehr gut in die Geschichte einsteigen konnte. Doch sobald ich mich ins Buch eingefunden habe, wollte ich es nicht mehr aus der Hand legen, da es sehr spannend geschrieben ist. In der Mitte gibt es eine recht lange Stelle, wo ich kurzzeitig das Interesse verlor, da die Spannung verloren ging. Doch zum Ende hin wurde es wieder sehr fesselnd.

Insgesamt finde ich, ist dieser Roman sehr gut gelungen. Da das Buch anspruchsvoller ist, empfehle ich es Menschen, die wirklich gerne lesen und nicht nur gelegentlich. Auch denke ich, dass es eher Leser über 14 Jahren (bzw Erwachsenen) gefällt.

Johanna, 15

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42 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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Zusammen sind wir Helden

Jeff Zentner , Ingo Herzke
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.12.2017
ISBN 9783551556851
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dill wohnt mit seinen beiden Freunden Travis und Lydia in Forrestville. Das letzte Schuljahr ist für die drei gekommen und besonders Lydia freut sich darauf. Denn danach zieht sie nach New York und kann studieren. Doch Dill bleibt diese Chance nicht. Seine Familie kommt aus ärmlichen Verhältnissen. Sein Vater setzt im Knast, Seine Mutter hat Rückenprobleme und arbeitet sechs Tage die Woche und Dill muss die Schulden abbezahlen. Er sehnt sich nach einem guten Beruf und dass seine Freundschaft mit Lydia nicht kaputt geht. Denn da kommen immer mehr Gefühle ins Spiel.

Dieses Buch ist der Hammer. Es hat so ein tolle und gleichzeitig traurige Geschichte. Die Familienverhältnisse der drei sind unglaublich gut beschrieben. Dill, der die Schulden seines Vater abbezahlen soll, Travis, der zu Hause von seinem Säufervater geschlagen wird und Lydia, die quasi eine perfekte Familie mit einem perfekten Leben hat. Zusammen helfen sich die drei bei ihren Problemen, Sorgen und Wünschen und überstehen den Spott ihrer Mitschüler in der Highschool.

Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es ließ sich einfach und schnell lesen und die Hauptcharaktere waren verständlich beschrieben, sodass man sie beim Lesen vor sich sehen konnte. Ein unglaubliches Buch für alle Altersgruppen und Leute, die sich für realitätsnahe Geschichten interessieren.
Und ganz wichtig: Taschentücher bereithalten.

Marilena

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108 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 44 Rezensionen

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Hyde

Antje Wagner
Fester Einband: 408 Seiten
Erschienen bei Julius Beltz GmbH & Co. KG, 10.07.2018
ISBN 9783407754356
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Hyde erzählt die Geschichte von Katrina. Katrina ist Tischlerin auf der Waltz und während sie einen Job sucht, stößt sie außerhalb eines kleinen Dörfchens auf ein verlassenes Haus – das Haus Waldkautz. Dieses verfallene, abgeschottete Gebäude mitten im Wald erinnert sie an Hyde. Das Zuhause ihrer Kindheit. 

Katrina hat dort mit ihrer Schwester und ihrem Vater schöne Zeiten verbracht, deshalb zögert sie nicht lang, als sie das Schild “Verwalter gesucht” sieht. Sie entscheidet sich das Haus zu renovieren. Und während sie die Böden schleift, das Dach reparieren lässt und die zerschlissenen Teppiche entfernt, entdeckt sie immer mehr die verborgenen Geheimnisse des Hauses.  

 

Katrinas Geschichte wird immer abwechselnd aus der Gegenwart und aus der Vergangenheit erzählt, was zugegebenermaßen, zwischenzeitlich ganz schön verwirrend ist, weil man zum Beispiel gedanklich noch in der Gegenwart ist, der Erzählstrang aber schon wieder in die Vergangenheit gewechselt hat. Allerdings baut das wiederum auch Spannung auf, da der Leser nur weiß, dass Katrina in der Vergangenheit etwas Schlimmeszugestoßen ist, aber nicht was genau. Nach und nach setzt Wagner die Puzzleteile zusammen und man erfährt immer mehr über die Geschehnisse in Hyde und über Katrinas Vergangenheit.   


Durch die bildhaften Beschreibungen schafft Wagner eine düstere, geheimnisvolle und schaurig schöne Atmosphäre, die den Leser an den Ort des Geschehens versetzt.  Der leicht verständliche und lebendigeSprachstil tut sein Übriges.  

Mit Hyde hat Antje Wagner einen Roman geschaffen, den ich so noch nie gelesen habe. Eine einzigartige Idee, wunderbar umgesetzt. Definitiv wert ihn zu lesen, allerdings erst ab 13 würdeich sagen, weil es zum Ende hin doch etwas abgedreht und gruselig wird. 

Kendra

 



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77 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Kompass ohne Norden

Neal Shusterman , Ingo Herzke , Brendan Shusterman
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 20.08.2018
ISBN 9783446260467
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buch „Kompass ohne Norden“ von Neal Shusterman hat mich sehr berührt. In der Geschichte geht es um einen Jungen namens Caden, und wie er die Welt sieht. Anfangs ist es etwas schwieriger, das Buch zu verstehen, da Realität, Wahnsinn und Philosophie nur durch Absätze getrennt werden.

Doch durch diese anfängliche Verwirrung kann man den psychisch kranken Jungen nur allzu gut verstehen, wie er tagtäglich versucht, zu kämpfen. Im Laufe der Geschichte bekommt man ein immer klareres Bild der Situation, als auch Caden sein Zustand immer klarer wird und er Hilfe bekommt.
Ich bin so hin und weg von diesem Buch! Von der Tatsache abgesehen, dass der Schreibstil von Neal Shusterman einfach unglaublich ist, danke auch an die tolle Übersetzung von Ingo Herzke, wird das Thema Psychische Erkrankungen aufschlussreich aufgefasst und so verständlich erklärt, dass selbst Unwissende alles verstehen können.

Die Art, wie der Autor dieses ernste Thema verpackt und Cadens Reise durch Höhen und Tiefen beschreibt, kann man nur mitfühlen.
Das Beispiel, dass der Autor zur Veranschaulichung und Personifizierung der Schizophrenie gewählt hat, begleitet einen durch das ganze Buch hindurch und wurde mehr als passend gewählt. Die Zeichnungen, die von Brendan Shusterman, einem an der schizoaffektiven Störung Leidenden, gezeichnet wurden, sind an den passenden Stellen eingefügt worden und sind eine weitere Hilfe dabei, Caden’s Gedankengänge nachvollziehen zu können.
Alles in allem finde ich es sehr gut, wie der Autor ein Thema beschreibt, was heutzutage immer noch gemieden wird. Da er sich über das Thema informiert hat und selbst Erfahrungen mit einer Klinik gemacht hat, wenn auch nicht selbst als Patient, so ist die Realität gut getroffen. Zwar wird die Einrichtung teilweise beschimpft, doch dies auch nur aus der Sicht des Patienten, welcher tief in seiner Krankheit feststeckt.
Diesem so fesselnden und berührendem Buch würde ich fünf von fünf Sternen geben, da ich nichtmals Kritik auf höchstem Niveau geben kann. Obwohl, oder gerade deswegen, dass diese Geschichte nicht wie jeder andere Roman ist, will man umso mehr wissen, wie es weitergeht. Da dieses Buch ein schwieriges Thema einfach und kompakt beschreibt und erklärt, ist es zu einem meiner Lieblingsbücher geworden.

Johanna, 15


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162 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 98 Rezensionen

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Spinster Girls – Was ist schon normal?

Holly Bourne , Nina Frey
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.07.2018
ISBN 9783423717977
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zuallererst einmal: das Buch ist sehr feministisch. Angehaucht kann man schon gar nicht mehr sagen. Die Gedanken und Gespräche der Hauptprotagonisten sind sehr mädchenbezogen, weswegen ich dieses Buch auch nur ausschließlich Mädchen und Frauen ab 14 Jahren empfehle. Da es sich in der Geschichte auch um ernstere Themen und das jugendliche Alter dreht, ist die Altersempfehlung von 14 Jahren schon gut gesetzt.

Evie möchte einfach nur normal sein. Sie besucht nach einem längeren Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik wieder die Schule, geht auf Partys und die Dosis ihrer Medikamente wird immer geringer.

Nach einem katastrophalen Date trifft Evie Lottie wieder, eine ehemalige Grundschulfreundin, die mit Amber unterwegs ist. Obwohl alle drei so unterschiedlich sind, verstehen sie sich sehr gut und gründen den Spinster-Club. Bei ihren Treffen diskutieren sie über die total idiotischen Jungen, auf die sie leider doch stehen, und die sexistische Welt.

In dem Buch dreht es sich auch um Evies Psyche, die durch die verschiedenen Krankheiten und die gesenkte Medikation ziemlich angeschlagen ist. Die Autorin greift Themen auf, die sonst gemieden werden, wie zum Beispiel psychische Erkrankungen und den Umgang damit, Rückfälle, die verkraftet werden müssen, aber auch Feminismus und Selbstfindung.

Mir gefällt diese Buch sehr gut, da Evies Gedankengänge dargelegt werden. Ich denke, dass diese Perspektive oftmals nicht gut geschildert wird, da es schwierig ist, solche Gedanken nachzuvollziehen. Aber durch diese Art der Schilderung der Gedanken bekommt man einen Einblick in ihre Welt und versteht, was sie jeden Tag aufgrund ihrer Erkrankung (durch)lebt.

Ich finde das Buch auch relativ authentisch geschrieben, da im Leben nicht immer alles gut läuft. Übertrieben finde ich allerdings die Darstellung der meisten Jungs in diesem Buch. Es ist klar, dass das Buch feministisch ist, aber nicht jeder Junge behandelt Mädchen schlecht, ist auf Sex aus und singt in einer Band. Oli, ein etwas anderer Junge, hat da zwar Abwechslung gebracht, aber meiner Meinung nach wurde auch dort der Charakter überspitzt dargestellt. Ich glaube, ich habe noch nie einen Menschen getroffen, der so stottert, wie es immer in den Geschichten dargestellt wird. Und meine Freundin hatte Balbuties (Stottern)!

Zeitweise konnte ich die Handlungen der Eltern nicht nachvollziehen, was vielleicht daran liegt, dass ich weder erwachsen bin noch Kinder habe. Dies ist für mich ein recht großer Minuspunkt, da es den Gedanken der „schlechten, blöden Eltern“ unterstützt.

Auch die Therapeutin hat mich nicht überzeugt. Sie wird wie eine Freundin dargestellt, die man beim Vornamen kennt und als Krankenbesuch gerne empfängt. Bestimmt gibt es solche Therapeuten, allerdings finde ich diese Darstellung etwas verzerrt. Eventuell war dies das Ziel der Autorin; Therapie als etwas „Normaleres“ ansehen, die weder schlimm, noch peinlich sein sollte.

Die Themen, über die die drei Spinstergirls reden, finde ich sehr interessant. Mich hat vor Allem Evies letzte Rede vor ihren Freundinnen gefallen. Es war so emotional, da sie zeitgleich ihren Freundinnen von ihrer Störung berichtet.

Wer sich jetzt denkt; „ihhh, voll das Kitschbuch“ hat sich geirrt. Die Story wird immer wieder von kleinen Witzen und Streichen geschnitten, bei denen man nur lachen kann.

 

SPOILERALARM!!!

Wie bei eigentlich jeder Geschichte gibt es auch hier ein Happy end. Bei dieser Geschichte, wo schon die Tücken des Lebens klar wurden, hätte ich mir etwas anderes gewünscht. Denn im richtigen Leben geht nicht alles Immer gut aus, oder?

 

Aber sonst ein super Buch. Ich freue mich schon auf die Fortsetzungsbände.


Johanna, 15 J.

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526 Bibliotheken, 16 Leser, 2 Gruppen, 77 Rezensionen

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GötterFunke - Verlasse mich nicht!

Marah Woolf
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 19.03.2018
ISBN 9783791500423
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Weltuntergang steht kurz bevor. Agrios hat das Zepter und ist wild entschlossen Zeus zu stürzen und die Menschheit zu vernichten. Was ihm dazu noch fehlt ist der Stab von Gaia. Allerdings ist der verschwunden. Das glauben zumindest alle. Alle außer Athene und Jess. Denn Athene hat Jess den Stab anvertraut und nun soll sie ihn verstecken. Doch das ist noch das kleinste Übel. Cayden ist jetzt ein Mensch, Athene sitzt im Tartaros fest, Gaia bedroht Jess´ Familie und zu allem Überfluss hat sich auch noch ein Verräter unter die Götter gemischt. Jess und den Göttern bleibt nicht viel Zeit um Agrios und Gaia zu stoppen.

Here we go again. Der letzte und dritte Teil der Götterfunke-Saga. Und was soll ich sagen? Ich habe mehr erwartet, um ehrlich zu sein. Nach dem spannenden Ende des zweiten Teils, hatte ich einen actiongeladenen dritten Teil erwartet. Tja falsch gedacht. Jess und die Götter müssen Agrios stoppen, allerdings rührt keiner von den Herrschaften einen Finger, außer Jess. Klar hat Zeus den Stab nicht mehr, aber er ist immerhin noch der mächtigste aller Götter. Da kann man schon etwas mehr Tatendrang erwarten. Jess hingegen macht wie immer alles ohne darüber nachzudenken und handelt gegen den Willen der Götter. Dabei hat sie mehr Glück als Verstand.
Die Beziehung zwischen Cayden und Jess ist immer noch ein Hin und Her. Im Grunde will sie ihn und er sie, aber Jess kann Cayden noch nicht verzeihen. Da kommt dann wieder der Teenie durch. Gerade bezüglich der Beziehung zu Cayden verhält sie sich extrem kindlich und das ist mittlerweile ziemlich anstrengend zu lesen. Weshalb ich dieses Mal länger gebraucht habe und ich mich oft zwingen musste das Buch in die Hand zu nehmen. Obwohl der Schreibstil wie in den beiden Teilen davor hervorragend ist, trotz der teilweise fehlenden Interpunktion.
Ich würde sagen, wer die ersten beiden Teile gelesen hat, wird auch diesen lesen. Ob jetzt aus Vorfreude oder nur um zu wissen, wie es ausgeht. Da muss sich jeder seine eigene Meinung bilden.
Kendra, 24 J.


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596 Bibliotheken, 20 Leser, 4 Gruppen, 126 Rezensionen

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The Hate U Give

Angie Thomas , Henriette Zeltner
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei cbt, 24.07.2017
ISBN 9783570164822
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eine einsame Landstraße. Zwei schwarze Jugendliche in einem Auto auf dem Weg nach Hause. Ein weißer Cop und dann ein Schuss, der das Fass zum Überlaufen bringt.
Starr Carter lebt in zwei völlig unterschiedlichen Welten. Zum einen in Garden Heights, das schwarzen Viertel, in dem sie aufgewachsen ist und zum anderen in der hauptsächlich weißen Privatschule. Bisher hält sie diese zwei Welten strikt voneinander getrennt. Doch diese eine Nacht ändert alles. Diese Nacht, in der sie mit ansehen muss, wie ihr bester Freund von einem Polizisten erschossen wird. Ohne ersichtlichen Grund, denn Khalil war unbewaffnet. Bald berichtet das ganze Land über seinen Tod und spaltet die Bevölkerung. Die einen stempeln ihn als Drogendealer und Gangmitglied ab, die anderen gehen für ihn auf die Straße und kämpfen gegen Polizeigewalt. Starrs Eltern versuchen verzweifelt, ihren Namen aus der Presse zu halten. Doch Starr hat andere Pläne. Sie will Gerechtigkeit für Khalil, sie will, dass er nicht umsonst gestorben ist. Deshalb erhebt sie ihre Stimme und erzählt der Öffentlichkeit, was in der Nacht passiert ist. Und schon bald kommt es zu Rassenunruhen in der Stadt, die nach und nach völlig außer Kontrolle geraten.
Mit The Hate U Give adressiert Angie Thomas ein Thema, das in den USA leider immer noch stark präsent ist: Rassismus. Immer wieder hört man von Polizeigewalt gegenüber Schwarzen. Trayvon Martin, Eric Garner oder Michael Brown sind wahrscheinlich die bekanntesten Fälle. Eine sehr aktuelle Thematik also, die geradezu nach Aufmerksamkeit schreit. Angie Thomas hat diesen Schrei erhört und dabei kein Blatt vor den Mund genommen. Sie schildert die Ermordung Khalils und die kleinen Schikanen gegen die schwarzen Bürger so realistisch und schonungslos, dass ich mit offenem Mund und purem Entsetzen da saß und mich gefragt habe: Ist das jetzt wirklich so passiert? Das kann doch nicht sein!
Mit Starr hat Thomas eine wahre Heldin erschaffen. Sie hat mich sofort in ihren Bann gezogen, sodass ich ihre Angst, ihre Wut und ihre Verzweiflung auf jeder Seite spüren konnte. Und das hat mich dann auch wütend und verzweifelt gemacht. Wütend wegen der Ungerechtigkeit und verzweifelt wegen der Hilflosigkeit.
Die Geschichte wird noch ehrlicher und glaubwürdiger durch die Einblicke in den Alltag der afro-amerikanischen Bevölkerung. Der typische Slang oder die Bezüge zu Black Jesus und zur Kirche, zur Musik und zum Fernsehen verdeutlichen die Kultur des Ghettos.
Was ich als echt genial empfinde, ist das mehrmalige Erwähnen einiger Schlüsselfiguren der Civil Rights Movement, also der Bürgerrechtsbewegung in den 1950er/60er Jahren. Dadurch erlangt man nämlich einen kleinen geschichtlichen Hintergrund, der das Interesse weckt und einen veranlasst sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, um mehr über diese Menschen und ihre Geschichte zu erfahren. Und genau das ist es, was Thomas mit Starrs Geschichte erreichen will.
Meiner Meinung nach sollte jeder, und zwar wirklich JEDER, dieses Buch lesen. Es ist nicht einfach nur ein Buch über Rassismus, es ist ein Buch über Rassismus mit aussagekräftigem Appell, das der afro-amerikanischen Bevölkerung eine laute Stimme verleiht. Einfach grandios!

Kendra, 24 J.

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GötterFunke - Hasse mich nicht!

Marah Woolf
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 25.09.2017
ISBN 9783791500416
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das neue Schuljahr hat begonnen und Jess ist wieder zu Hause. Sie hofft das ganze Drama um Cayden hinter sich lassen zu können. Immerhin hat sie beschlossen, ihn zu hassen. Außerdem wird sie ihn ja eh nie wiedersehen. Das dachte sie zumindest. Doch es kommt anders. Denn direkt am ersten Schultag steht Cayden vor ihr. Und er ist nicht allein. Zeus, Hera, Apoll und Athene sind ebenfalls in Monterey. Was wollen die alle hier? Vielleicht ist Jess in Gefahr. Vielleicht ist Agrios ihr gefolgt. Als hätte sie nicht schon genug Probleme mit ihrer Mom und Robin. Was sie jetzt überhaupt nicht gebrauchen kann, sind die Probleme der Götter. Allerdings brauchen die ihre Hilfe im Kampf gegen Agrios. Doch kann sie ihnen wirklich trauen? Oder versucht Agrios sie auf seine Seite zu ziehen? Und was hat dieser neue Junge, Mateo, mit alldem zu tun? Noch bevor Jess Antworten bekommt, wird sie zum Spielball der Götter und findet sich mitten in einem Krieg, dessen Ende über das Schicksal der Menschheit entscheidet.

Auch diesmal nimmt uns Marah Woolf mit in die sagenhafte Welt der griechischen Mythologie. Wir lernen bisher unbekannte Götter und ihre Geschichte kennen, was mir persönlich sehr gut gefällt. Außerdem erlangt der Leser einen Einblick in den „Alltag“ der Götter auf dem Olymp durch die kleinen Kapitel, die aus Hermes Sicht erzählt werden. Ich finde sie bieten eine willkommene Abwechslung und lockern die ganze Geschichte etwas auf.
Im Gegensatz zum ersten Teil fand ich die Beziehung zwischen Jess und Cayden nicht so anstrengend. Natürlich ist er immer noch dominierend und bestimmt über Jess. Aber irgendwie kam er mir diesmal nicht so machomäßig vor und Jess nicht so kindisch. Die Story selbst allerdings ist meines Erachtens etwas dürftig ausgefallen. Lange Zeit passiert nicht viel. Es dreht sich hauptsächlich um die „Beziehung“ zwischen Jess und Cayden. Nach circa 300 Seiten kommt dann langsam Schwung in die Kiste, als Jess auf Ariadne Colossa trifft. Sie ist eine Nachfahrin von Prometheus und ihre Familie hat es sich zur Aufgabe gemacht die Götter aufzuspüren und Prometheus Taten auf der Erde zu stoppen. Durch sie erfährt Jess, was der Leser schon lange weiß. Prometheus Wette mit Zeus. So gegen Ende kommt dann richtig Spannung auf, die sich durch den fiesen Cliffhanger auch erst mal nicht legt.
Etwas nervig fand ich die kleinen Rechtschreibfehler, dich sich durch das Buch ziehen. Da fehlt dann mal ein Punkt, ein Anführungszeichen, oder auch mal ein Wort.
Zusammenfassend würde ich sagen, man merkt, dass Hasse mich nicht ein Zwischenteil ist. Viel Handlung passiert nicht, jedoch ist es nicht langweilig. Das liegt unter anderem an dem sehr verständlichen Schreibstil und dem Humor der Charaktere, der einem zwischendurch ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Kendra, 24 J.

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Throne of Glass - Die Erwählte

Sarah J. Maas ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.10.2015
ISBN 9783423716512
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Celaena Sardothien, die junge und zu Tode verurteilte Assassinin wird vom Kronprinzen Dorian aus den Salzminen Endoviers befreit, um für ihn einen Wettstreit zu gewinnen. Dafür wird sie ins Schloss gebracht, wo sie einen anderen Namen einnehmen soll. Chaol, der Captain der Garde und ihr persönlicher Trainer, hat plötzlich mehr Interesse, als er sollte. Doch auch Dorian wird von ihrer Schönheit, der nicht einmal die Skalvenarbeit Endoviers etwas anhaben konnte, kalt gelassen. Doch plötzlich geschehen seltsame Dinge im Schloss, magische Dinge. Doch die Magie wurde vor Jahren aus dem Lande verbannt. Wird Celaena bei Wettkampf ihr Leben lassen, oder für die Freiheit des Königreiches siegen?

Die Saga lässt einen sofort in die Geschichte einsteigen. Die Gefühle und Gedanken Celaenas werden sehr gut dargelegt, jedoch bleibt es spannend bis zum Ende. In den folgenden Büchern wird das Leben der jungen Assassinin weiter erzählt, ohne dass es in die Länge gezogen wirkt. Ich habe diese Bücher mehrfach gelesen, da es nie langweilig wird. Beim zweiten Lesen versteht man, durch Hintergrundwissen, mehr und mehr.

Was mich etwas gestört hat, sind die Sichtwechsel, die in späteren Büchern erfolgen. Einige Perspektiven erscheinen mir als unwichtig, weswegen ich sie beim zweiten Lesen übersprungen habe. Nichtsdestotrotz ist es eine der besten Reihen, die ich jemals gelesen habe.

Mir gefällt das dritte Buch am meisten, da dort am Meisten über die Magie gesprochen wird.

Von Teenagern bis Erwachsenen würde ich jedem dieses Buch empfehlen, der einen fesselnden Roman lesen möchte.

 

Johanna, 14

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Love Curse - Lieben verboten

Rebecca Sky , Cornelia Röser , Diana Mantel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.06.2018
ISBN 9783453271647
Genre: Jugendbuch

Rezension:

>> Wir finden die Liebe nicht, wenn wir den perfekten Menschen finden, sondern wenn wir lernen, einen nicht ganz so perfekten Menschen perfekt zu sehen.<< Sam Keen

 

Die 16-jährige Rachel Patel lebt mit ihrer indischen Mutter und ihrem Vater aus England in New York, doch sie ist kein gewöhliches Mädchen. Sie ist eine der Nachfahrerinnen des Liebesgottes Eros, was sie zu einer Liebesgöttin mit einer besonderen Gabe macht. Naja…., nicht wirklich Gabe, für Rachel ist es ein verhängnisvoller Fluch. Ein Kuss und er kniet vor dir, wird zu deinem Diener, ist Hals über Kopf verliebt in dich und kann keine Sekunde ohne dich. Mit anderen Worten: er gehört dir. Für alle Liebesgöttinen ist solch eine Gabe ein Geschenk, ein Privileg. Wieso sollte man diese nicht ausnutzen? Rachel ist da aber ganz anderer Meinung. Sie hasst ihre Gabe, sie möchte ein ganz normales Leben leben, die wahre Liebe finden. Jemanden der sie aus freiem Wille und vom ganzen Herzen liebt, nicht jemanden dessen Wille sie genommen hat. Rachel ist dazu verpflichtet auf eine spezielle Schule für Liebesgöttinen zu gehen, die sie auf das Leben als Eros-Nachfolgerin vorbereiten soll, doch es ist nicht ganz einfach, wenn man seine Gabe verabscheut.

Als eines Tages sie und Marissa, die schöne, ehrgeizige und hochnäsige Freundin von Rachel, dem heißen Benjamin Blake im Central Park begegnen und Marissa ihn verwandelt, läuft ihr komplettes Leben aus dem Ruder. Ben ist ein 17-jähriger Polizeinanwärter, der gerade im Fall der verschwundenen Jungen aus NY ermittelt, für den die Liebesgöttinen verantwortlich sind. Sie werden von der Polizei gefasst und können nur dank Rachels Mutter und ihrer mächtigen Gabe knapp aus dem Gefängnis entkommen. Zusammen mit Ben, der zu viel weiß, müssen sie alle fliehen, denn das Gremium, das Oberhaupt der Liebesgöttinen, und die Polizei sind hinter ihnen her. Auf der Flucht erlebt Rachel ein unvergessliches Abenteuer und verliebt sich in Ben, was auf Gegenseitigkeit beruht. Doch alles steht ihnen im Weg. Ob die Liebe alles überwindet?

 

Ein ganz einzigartiger, spannender und mitreißender Roman! Alles ist bis ins Detail durchdacht und sehr emotional. Meiner Meinung nach ist der Anfang ein bisschen in die Länge gezogen, sodass der wesentliche und interessantere Teil erst später kommt. Das Ende ist noch ziemlich offen, was wohl bedeutet, dass noch ein weiterer Teil des Romans erscheint. Alles in Allem eine gelungene Geschichte!

 

Lisa, 15 J.

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Chroniken von York - Die Suche nach dem Schattencode

Laura Ruby , Jeannette Bauroth
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Loewe, 12.02.2018
ISBN 9783785588864
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buch Die Chroniken von York, die Suche nach dem Schattencode von Laura Ruby spielt in New York und handelt von 12 jährigen Zwillingen, die gemeinsam versuchen einen Schattencode zu entschlüsseln, welcher vor langer Zeit von 2 sehr berühmten Architekten mit außergewöhnlichen Gebäuden versteckt worden ist. Dies bringt sie dazu viele Abenteuer zu meistern, um dem Ziel, einem unvorstellbar schönen Schatz, etwas näher zu kommen.

Was mir besonders früh schon aufgefallen ist, dass es zunächst in der Vergangenheit spielt, aber schon nach kurzer Zeit in die Gegenwart überspringt. Dieser Wechsel kann zu Beginn für etwas Verwirrung sorgen, aber man kommt dann auch ziemlich schnell wieder rein und lernt die wunderbaren Charaktere kennen, welche wirklich gut zum Leben gebracht werden. Die Abenteuer, die sie bewältigen müssen, sind spannend und mitreißend. Trotzdem finde ich, dass sich das Buch etwas in die Länge zieht. Euch sollte aber auch bewusst sein, dass es noch einen 2. Teil geben wird, da der erste ein offenes Ende beinhaltet.

Ich persönlich finde das Buch gut gelungen und würde ihm 3 Sterne geben. Das Buch ist im Loewe Verlag erschienen und wurde aus dem Amerikanischen von Jeannette Bauroth übersetzt.

Anna, 14 J.

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222 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 113 Rezensionen

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Nichts ist gut. Ohne dich.

Lea Coplin
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.04.2018
ISBN 9783423717786
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eigentlich liefe alles gut zwischen Jana und Leander, wäre da nur nicht die Vergangenheit. Bei einem Autounfall kam Janas Bruder ums Leben und Leander saß am Steuer. Sechs Jahre lang haben sie sich nicht gesehen seit dem Unfall und plötzlich taucht er bei ihrer Arbeit auf. Sie versuchen ihre alte Freundschaft wieder aufzubauen, verlieben sich sogar ineinander, doch die Vergangenheit, die noch bestehenden Wunden und das Unausgesprochene über den Unfall holen sie immer wieder ein und machen ihnen die Vorstellung von einer gemeinsamen Zukunft unmöglich. Kann die Liebe alles überwinden?  Man darf gespannt sein...

 

Unter dem Pseudonym Lea Coplin hat die Autorin es geschafft einen unfassbar tollen Roman zu schreiben, der definitiv lesenswert ist. Man versetzt sich direkt in den Roman und kann kaum aufhören zu lesen. Oft habe ich mich über Janas Ausrutscher oder ihr Verhalten geärgert und hab mit ihr mitgefiebert als wäre ich Teil der Geschichte.   Allerdings habe ich ein bisschen mehr erwartet von dem Ende. Das Unausgesprochene bleibt zum Teil unausgesprochen, was total ärgerlich ist.

 

Lisa L. 15 J 

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394 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

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Never Never

Colleen Hoover , Tarryn Fisher , Kattrin Stier
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.03.2018
ISBN 9783423740340
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Glaubst du an Seelenverwandtschaft? Nein? Dann ist dieses Buch nichts für dich. Wenn ja, dann solltest du sofort den neuen Roman „Never Never“ von Colleen Hoover und Tarryn Fisher in die Hand nehmen und anfangen zu lesen!

Die außergewöhnliche Geschichte der Protagonisten Charlie und Silas, bietet grenzenlosen Suchtfaktor und eine ordentliche Ladung großer Gefühle. Auf unerklärliche Weise verlieren Beide ihr Gedächtnis und wissen weder wer sie sind noch woher sie kommen. Das Einzige was ihnen bleibt sind die unübersehbaren Anziehungskräfte zwischen den Beiden. Doch wie ist es möglich, wenn sie sich eigentlich gar nicht kennen? Angetrieben von den vertraulichen Gefühlen zu einander, begeben sie sich auf die Suche nach Antworten. Allerdings verlieren sie nach 48 Stunden erneut ihr Gedächtnis und alles fängt wieder von vorne an. Doch auf geschickte Art und Weise gelingt es ihnen Schritt für Schritt sich dem Ziel zu nähern, wobei sie die dunkelsten Geheimnisse ihrer Familien erfahren. Das Wichtigste ist die Hoffnung und die Liebe nicht aufzugeben, never never!

Höhen und Tiefen, verschiedenste Emotionen, Hass und Liebe, Sarkasmus und Ironie, der Wechsel der Erzählperspektiven und die präzisen Formulierungen machen dieses Buch zu etwas ganz Besonderem. Ein Muss unter den Romanfanatikern!

Lisa L., 15 Jahre

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205 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

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Im Kopf des Mörders - Kalte Angst

Arno Strobel
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 11.01.2018
ISBN 9783596296170
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eine grauenvolle Mordserie erschüttert Düsseldorf. Ein Killer steigt nachts in Häuser ein und tötet wahllos Familien. Das Unheimliche: er trägt eine Fliegenmaske. Das Außergewöhnliche: er lässt jedes Mal einen Überlebenden zurück, der immer dieselbe Nachricht überbringen soll „Erzähl es den anderen“.
Als Oberkommissar Max Bischoff den Tatort in Gerresheim erreicht, traut er seinen Augen nicht. Zuerst nimmt er den toten Mann wahr. Er liegt mit eingeschlagenem Schädel am Boden. Um ihn herum eine riesige Blutlache, Knochensplitter und Gehirnmasse. Aber das ist nichts das Schlimmste. Das Schlimmste ist der tote zwölfjährige Junge mit einem Messer in dem Hals und blutdurchtränktem T-shirt.
Ein paar Tage später geschieht ein weiterer Mord. Wieder eine männliche Leiche, diesmal mit durchgeschnittener Kehle. Und immer die gleiche Täterbeschreibung: eine Person mit Fliegenmaske und maschinenartiger Stimme. Bischoff und Böhmer  tappen im Dunkeln, bis ein seltsamer Anruf alles auf den Kopf stellt. Der Leiter der Forensischen Psychiatrie Langenfeld, Professor Leuken, behauptet, er hat einen Patienten, der die nächsten Morde genau voraussagt. Bischoff und Böhmer bleibt nichts anderes übrig als sich auf Fissmanns Forderungen einzulassen, wenn sie weitere Morde verhindern wollen. Ein nervenaufreibendes Katz-und-Maus-Spiel beginnt…
Eine Warnung direkt mal vorne weg. Dieser Roman verlangt Nerven aus Stahl, andernfalls können Sie sich direkt in Leukens Klinik einweisen lassen. Denn Arno Strobel bringt den blanken Horror zum Leben. Das schafft er vor allem in den Passagen, die aus der Sicht der Opfer geschrieben sind und somit dem Leser das Gefühl geben bei den Morden dabei zu sein. Und glauben sie mir das ist kein angenehmes Gefühl. Selbst ich musste mich vor Ekel und Grusel winden, denn ohne Blutvergießen kommen diese Szenen nicht aus. Und ihre detaillierte, realistische Beschreibung erzeugt auf der Stelle Bilder im Kopf, die man vorerst nicht mehr los wird. Besonders fasziniert hat mich Fissmanns Charakter, der immer wieder klare Momente hat und sich dann in seine eigene Welt zurückzieht. Ich habe mich ständig gefragt, ob er diese Zeit in seiner eigenen Welt nur vortäuscht, um seine Forderungen durchzusetzen oder ob er tatsächlich psychisch krank ist. Ebenfalls interessant ist, was die Mordserie bei Bischoff auslöst und dadurch zeigt wie schwer es für den menschlichen Verstand ist solche Gräueltaten zu verarbeiten.
Ich finde Arno Strobel hat einen wunderbaren Schreibstil, der Wechsel zwischen den Mordszenarien und den Szenen der Polizeiarbeit erzeugt pure Spannung. Außerdem ist die Sprache einfach gehalten und es gibt keine zeilenlangen Sätze was das Lesen leicht macht.
Ich würde diesen Roman allen abgehärteten Thriller-Fans empfehlen, die mindestens 18 Jahre alt sind. Aber wie gesagt, nichts für schwache Nerven.

Über den Autor:
Arno Strobel wurde 1962 in Saarlouis geboren und lebt heute mit seiner Frau und Kindern in der Nähe von Trier. Mit vierzig Jahren begann er das Schreiben. Seinen Durchbruch schaffte er mit dem Psycho-Thriller Der Trakt und seitdem erreichten alle seine Bücher hohe Platzierungen in der Spiegel-Bestsellerliste. Strobel schreibt auch Jugendthriller. Seit 2014 ist Strobel hauptberuflich Autor.
Kendra

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

jugendbuch, jugendthriller, kevin brooks, kurz, lustig, spannend

Finn Black - Der falsche Deal

Kevin Brooks , Uwe-Michael Gutzschhahn
Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 13.10.2017
ISBN 9783423717298
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Trotz der Kürze dieses Thrillers hat Kevin Brooks, übersetzt von Uwe-Michael Gutzschhahn, es geschafft, mich in den Bann zu ziehen. Direkt am Anfang werden einem die Hauptcharaktere Finn, Vater Alfred, Opa Ronald und Grag, der Urgroßvater vorgestellt, allerdings so ironisch, dass mir ein paar mal ein Schmunzeln übers Gesicht huschte. Die Handlung beginnt damit, dass auf Finn ein langweiliger Nachmittag wartet. Doch dass plötzlich ein junges Mädchen, bewaffnet mit Pistole, das Haus stürmt und nach einem Raubüberfall von der Polizei verfolgt wird, hätte er nie gedacht. Aus Geldgier entstehen Intrigen, die ab und zu sehr humorvoll gestaltet sind. Was wird aus Finn, der beschließt, das Mädchen zu decken?
Mir gefällt das Buch sehr gut, dass es schnell und einfach zu lesen ist, ohne langweilig zu werden. Bis zum Ende bleibt die Spannungskurve erhalten und, wie es bei kürzeren Büchern nicht oft der Fall ist, endet es nicht abrupt.
Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, der kurze Geschichten und/oder Thriller mag. Allerdings würde es auch vielen anderen gefallen, da die Story sehr schön und die Art sehr klar sind.

(Johanna, 14 Jahre)

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137 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

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Silber – Die Trilogie der Träume

Kerstin Gier
Fester Einband: 1.328 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 13.10.2016
ISBN 9783841440082
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Silbertrilogie würde von Kerstin Hier geschrieben und ist ein Muss für jeden Fan ihrer Bücher. Wie auch schon die Edelsteintrilogie feiert diese Serie einen großen Erfolg.

Die sechzehnjährige Liv zieht nun schon zum sechsten Mal in acht Jahren mit ihrer kleinen Schwester Mia, ihrem Hausmädchen Lottie aus Deutschland und ihrer geschiedenen Mutter um. Diesmal nach England. In freudiger Erwartung auf ein neues Leben steht sie mit ihrer Schwester Mia am Flughafen und muss nur noch eine Drogendurchsuchung wegen stinkendem Entelbucher Biosphären Käse aus der Schweiz über sich ergehen lassen.
Doch dann kommt es anders. Ihre Mutter hat nämlich einen neuen Freund und bei dem ziehen sie nach kurzer Zeit auch ein.
Der Start beginnt verhältnismäßig gut. Livs Patin Persephone hat erst gar kein Interesse an ihr, doch als sie von dieser Familienzusamnenführung erfährt, wird sie sofort Livs beste Freundin, auch wenn Liv das wohl erstmalig nicht so sieht.
Was jedoch viel spannender ist, ist ihr neuer Stiefbruder Grayson, der mit seinen besten Freundin in einem dämonischen Akt verwickelt ist und vor dem er Liv unbedingt schützen will.
Doch die hat etwas vollkommen anderes vor und tritt ihnen bei als Ersatz von Anabel, Athurs Freundin, die gegen die Regeln verstoßen hat. Sie erfährt, dass sie in Träumen umherschleichen können und geheimnisvolle Kräfte in ihren Träumen verwenden können.
Und diese brauchen sie auch für die Bekämpfung des Dämonen. Auch wenn dieser vielleicht nur ein falsches Spiel spielt und gar keiner ist ...

Die Bücher beschreiben das Leben einiger Jugendlicher, die aus Spaß ein Spiel starten und am Ende drauf versessen sind, es zu lösen, weil sie durch ein paar Zufälle an die Existenz eines Dämonen glauben und Angst vor den Folgen haben.
Die Charakterentwicklung ist unglaublich. Liv wächst über ihre Ängste hinaus und schafft es, selbstbewusster zu sein. Sie ist der stärkste Charakter dieser Serie und gefällt mir unglaublich gut.
Normalerweise bin ich von den Hauptcharakteren enttäuscht, weil sie teilweise overpowered sind, aber Liv hat mich begeistert, da ich mich auch in ihr wiederfinden konnte, weil sie ihre Schwächen hat und damit auffällt, obwohl sie es nicht will. Und (Schande über mich) ich hab einen Teil von ihr "geklaut" und in meine eigenen Schriftwerke mit den Namen Livi und Livya eingebaut, weil sie mir so unglaublich gut gefallen hat.

(Marilena)

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137 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Die Pan-Trilogie: Die Pan-Trilogie. Band 1-3 im Schuber

Sandra Regnier
Flexibler Einband: 1.200 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 18.03.2016
ISBN 9783551315076
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Obwohl ich eigentlich keine Geschichten über Elfen mag, hat mich diese Trilogie so gefesselt, dass ich sie innerhalb von drei Tagen durchgelesen habe. Durch den veranschaulichen Schreibstil der Autorin versetzt man sich sofort in Felicity Morgan, auch die Stadt oder Fay genannt, die jeden Morgen zu spät zur Schule kommt, da sie ihrer Mutter mit der Arbeit im Pub helfen muss. Doch ihr Leben wird ziemlich auf den Kopf gestellt, als ein neuer, sehr attraktiver Schüler, Leander FitzMor oder auch nur Lee, auf ihre Schule kommt und sich direkt dem Star Club der Schule anschließt und Felicity Stratton küsst. Doch scheinbar hat er Fay und Felicity verwechselt. Plötzlich bleibt Lee beim Loosertisch und will Fay kennenlernen. Doch warum bekommt sie immer einen Stromschlag, wenn sie ihn berührt? Kann er Gedanken lesen?
Anfangs wird man etwas in die Geschichte eingeleitet, weswegen sich die Ereignisse auch nicht überstürzen, was ich sehr angenehm finde, um in die Geschichte zu kommen. Nach und nach steigert sich die Spannung immer weiter bis zum Schluss, der auch nicht zu lang gestalten ist. Zwischen den einzelnen Bänder gibt es so spannende Cliffhanger, dass ich gar nicht mehr aufgehört habe zu lesen, bis ich die Reihe durch hatte. Suchtfaktor pur!


Johanna, 14

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(198)

460 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Die rote Königin

Victoria Aveyard , Birgit Schmitz
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 30.06.2017
ISBN 9783551315724
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buch „ Die rote Königin“ ist der erste Teil der Buchreihe „Die Farbe des Blutes“. In dem Buch geht es um ein Mädchen namens Mare. Sie wohnt mit ihrer Familie in einem Dorf. Sie hat rotes Blut, das heisst, sie muss den Menschen mit silbernem Blut gehorchen und dienen, denn die silbernen haben magische Kräfte und können zum Beispiel Feuer beschwören. Mare muss bald zum Militär, denn sie ist volljährig und hat keine Arbeitsstelle. Doch im letzten Moment wird ihr eine Stelle im Palast angeboten und was dort geschieht, verändert ihr ganzes Leben.
Ich empfehle dieses Buch Leuten, die sehr viel Zeit haben, am Besten nimmt man sich direkt ein bis zwei Tage frei um das Buch zu lesen, denn der Roman ist so spannend, dass man lesesüchtig wird. Am Ende ist es sogar so spannend, dass man vor lauter Angst nicht weiterlesen mag.
Achtung Spoiler: es sterben wirklich viele. Aber es gibt auch eine kleine Romanze.
Manchmal kommt man nicht so gut mit, weil die Handlung so schnell erzählt war, aber am Ende fügt sich alles zusammen und deswegen ist das Buch echt super!
(Lydia, 11 Jahre)

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

abenteuer, besondere fähigkeiten, freundschaft, superkräfte, unsichtbar sein, zusammenhalt

Plötzlich unsichtbar

Liz Kessler , Eva Riekert
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 24.08.2017
ISBN 9783733500894
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Jess hält sich für ein ganz normales Mädchen, doch mitten im Unterricht verschwindet auf einmal ihr ganzer Arm. Aber woher kommt diese Fähigkeit? Ist das etwa eine Superkraft? Gibt es noch mehr Kinder mit solchen Kräften und sind diese gefährlich oder gut?
Jess versucht herauszufinden, was sie mit ihrem besonderen Talent alles machen  kann und eins sage ich euch, das ist eine ganze Menge!
Ich empfehle das Buch „Plötzlich unsichtbar“ für Leser die gerne Fantastisches lesen. Die Geschichte ist echt lustig und cool zugleich, wirklich super geschrieben und man kommt gut mit. Manchmal habe ich mir sogar vorgestellt, ich sei Jess.
(Lydia, 11 Jahre)

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