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138 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 92 Rezensionen

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Spinster Girls – Was ist schon normal?

Holly Bourne , Nina Frey
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.07.2018
ISBN 9783423717977
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zuallererst einmal: das Buch ist sehr feministisch. Angehaucht kann man schon gar nicht mehr sagen. Die Gedanken und Gespräche der Hauptprotagonisten sind sehr mädchenbezogen, weswegen ich dieses Buch auch nur ausschließlich Mädchen und Frauen ab 14 Jahren empfehle. Da es sich in der Geschichte auch um ernstere Themen und das jugendliche Alter dreht, ist die Altersempfehlung von 14 Jahren schon gut gesetzt.

Evie möchte einfach nur normal sein. Sie besucht nach einem längeren Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik wieder die Schule, geht auf Partys und die Dosis ihrer Medikamente wird immer geringer.

Nach einem katastrophalen Date trifft Evie Lottie wieder, eine ehemalige Grundschulfreundin, die mit Amber unterwegs ist. Obwohl alle drei so unterschiedlich sind, verstehen sie sich sehr gut und gründen den Spinster-Club. Bei ihren Treffen diskutieren sie über die total idiotischen Jungen, auf die sie leider doch stehen, und die sexistische Welt.

In dem Buch dreht es sich auch um Evies Psyche, die durch die verschiedenen Krankheiten und die gesenkte Medikation ziemlich angeschlagen ist. Die Autorin greift Themen auf, die sonst gemieden werden, wie zum Beispiel psychische Erkrankungen und den Umgang damit, Rückfälle, die verkraftet werden müssen, aber auch Feminismus und Selbstfindung.

Mir gefällt diese Buch sehr gut, da Evies Gedankengänge dargelegt werden. Ich denke, dass diese Perspektive oftmals nicht gut geschildert wird, da es schwierig ist, solche Gedanken nachzuvollziehen. Aber durch diese Art der Schilderung der Gedanken bekommt man einen Einblick in ihre Welt und versteht, was sie jeden Tag aufgrund ihrer Erkrankung (durch)lebt.

Ich finde das Buch auch relativ authentisch geschrieben, da im Leben nicht immer alles gut läuft. Übertrieben finde ich allerdings die Darstellung der meisten Jungs in diesem Buch. Es ist klar, dass das Buch feministisch ist, aber nicht jeder Junge behandelt Mädchen schlecht, ist auf Sex aus und singt in einer Band. Oli, ein etwas anderer Junge, hat da zwar Abwechslung gebracht, aber meiner Meinung nach wurde auch dort der Charakter überspitzt dargestellt. Ich glaube, ich habe noch nie einen Menschen getroffen, der so stottert, wie es immer in den Geschichten dargestellt wird. Und meine Freundin hatte Balbuties (Stottern)!

Zeitweise konnte ich die Handlungen der Eltern nicht nachvollziehen, was vielleicht daran liegt, dass ich weder erwachsen bin noch Kinder habe. Dies ist für mich ein recht großer Minuspunkt, da es den Gedanken der „schlechten, blöden Eltern“ unterstützt.

Auch die Therapeutin hat mich nicht überzeugt. Sie wird wie eine Freundin dargestellt, die man beim Vornamen kennt und als Krankenbesuch gerne empfängt. Bestimmt gibt es solche Therapeuten, allerdings finde ich diese Darstellung etwas verzerrt. Eventuell war dies das Ziel der Autorin; Therapie als etwas „Normaleres“ ansehen, die weder schlimm, noch peinlich sein sollte.

Die Themen, über die die drei Spinstergirls reden, finde ich sehr interessant. Mich hat vor Allem Evies letzte Rede vor ihren Freundinnen gefallen. Es war so emotional, da sie zeitgleich ihren Freundinnen von ihrer Störung berichtet.

Wer sich jetzt denkt; „ihhh, voll das Kitschbuch“ hat sich geirrt. Die Story wird immer wieder von kleinen Witzen und Streichen geschnitten, bei denen man nur lachen kann.

 

SPOILERALARM!!!

Wie bei eigentlich jeder Geschichte gibt es auch hier ein Happy end. Bei dieser Geschichte, wo schon die Tücken des Lebens klar wurden, hätte ich mir etwas anderes gewünscht. Denn im richtigen Leben geht nicht alles Immer gut aus, oder?

 

Aber sonst ein super Buch. Ich freue mich schon auf die Fortsetzungsbände.


Johanna, 15 J.

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460 Bibliotheken, 15 Leser, 2 Gruppen, 74 Rezensionen

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GötterFunke - Verlasse mich nicht!

Marah Woolf
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 19.03.2018
ISBN 9783791500423
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Weltuntergang steht kurz bevor. Agrios hat das Zepter und ist wild entschlossen Zeus zu stürzen und die Menschheit zu vernichten. Was ihm dazu noch fehlt ist der Stab von Gaia. Allerdings ist der verschwunden. Das glauben zumindest alle. Alle außer Athene und Jess. Denn Athene hat Jess den Stab anvertraut und nun soll sie ihn verstecken. Doch das ist noch das kleinste Übel. Cayden ist jetzt ein Mensch, Athene sitzt im Tartaros fest, Gaia bedroht Jess´ Familie und zu allem Überfluss hat sich auch noch ein Verräter unter die Götter gemischt. Jess und den Göttern bleibt nicht viel Zeit um Agrios und Gaia zu stoppen.

Here we go again. Der letzte und dritte Teil der Götterfunke-Saga. Und was soll ich sagen? Ich habe mehr erwartet, um ehrlich zu sein. Nach dem spannenden Ende des zweiten Teils, hatte ich einen actiongeladenen dritten Teil erwartet. Tja falsch gedacht. Jess und die Götter müssen Agrios stoppen, allerdings rührt keiner von den Herrschaften einen Finger, außer Jess. Klar hat Zeus den Stab nicht mehr, aber er ist immerhin noch der mächtigste aller Götter. Da kann man schon etwas mehr Tatendrang erwarten. Jess hingegen macht wie immer alles ohne darüber nachzudenken und handelt gegen den Willen der Götter. Dabei hat sie mehr Glück als Verstand.
Die Beziehung zwischen Cayden und Jess ist immer noch ein Hin und Her. Im Grunde will sie ihn und er sie, aber Jess kann Cayden noch nicht verzeihen. Da kommt dann wieder der Teenie durch. Gerade bezüglich der Beziehung zu Cayden verhält sie sich extrem kindlich und das ist mittlerweile ziemlich anstrengend zu lesen. Weshalb ich dieses Mal länger gebraucht habe und ich mich oft zwingen musste das Buch in die Hand zu nehmen. Obwohl der Schreibstil wie in den beiden Teilen davor hervorragend ist, trotz der teilweise fehlenden Interpunktion.
Ich würde sagen, wer die ersten beiden Teile gelesen hat, wird auch diesen lesen. Ob jetzt aus Vorfreude oder nur um zu wissen, wie es ausgeht. Da muss sich jeder seine eigene Meinung bilden.
Kendra, 24 J.


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The Hate U Give

Angie Thomas , Henriette Zeltner
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei cbt, 24.07.2017
ISBN 9783570164822
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eine einsame Landstraße. Zwei schwarze Jugendliche in einem Auto auf dem Weg nach Hause. Ein weißer Cop und dann ein Schuss, der das Fass zum Überlaufen bringt.
Starr Carter lebt in zwei völlig unterschiedlichen Welten. Zum einen in Garden Heights, das schwarzen Viertel, in dem sie aufgewachsen ist und zum anderen in der hauptsächlich weißen Privatschule. Bisher hält sie diese zwei Welten strikt voneinander getrennt. Doch diese eine Nacht ändert alles. Diese Nacht, in der sie mit ansehen muss, wie ihr bester Freund von einem Polizisten erschossen wird. Ohne ersichtlichen Grund, denn Khalil war unbewaffnet. Bald berichtet das ganze Land über seinen Tod und spaltet die Bevölkerung. Die einen stempeln ihn als Drogendealer und Gangmitglied ab, die anderen gehen für ihn auf die Straße und kämpfen gegen Polizeigewalt. Starrs Eltern versuchen verzweifelt, ihren Namen aus der Presse zu halten. Doch Starr hat andere Pläne. Sie will Gerechtigkeit für Khalil, sie will, dass er nicht umsonst gestorben ist. Deshalb erhebt sie ihre Stimme und erzählt der Öffentlichkeit, was in der Nacht passiert ist. Und schon bald kommt es zu Rassenunruhen in der Stadt, die nach und nach völlig außer Kontrolle geraten.
Mit The Hate U Give adressiert Angie Thomas ein Thema, das in den USA leider immer noch stark präsent ist: Rassismus. Immer wieder hört man von Polizeigewalt gegenüber Schwarzen. Trayvon Martin, Eric Garner oder Michael Brown sind wahrscheinlich die bekanntesten Fälle. Eine sehr aktuelle Thematik also, die geradezu nach Aufmerksamkeit schreit. Angie Thomas hat diesen Schrei erhört und dabei kein Blatt vor den Mund genommen. Sie schildert die Ermordung Khalils und die kleinen Schikanen gegen die schwarzen Bürger so realistisch und schonungslos, dass ich mit offenem Mund und purem Entsetzen da saß und mich gefragt habe: Ist das jetzt wirklich so passiert? Das kann doch nicht sein!
Mit Starr hat Thomas eine wahre Heldin erschaffen. Sie hat mich sofort in ihren Bann gezogen, sodass ich ihre Angst, ihre Wut und ihre Verzweiflung auf jeder Seite spüren konnte. Und das hat mich dann auch wütend und verzweifelt gemacht. Wütend wegen der Ungerechtigkeit und verzweifelt wegen der Hilflosigkeit.
Die Geschichte wird noch ehrlicher und glaubwürdiger durch die Einblicke in den Alltag der afro-amerikanischen Bevölkerung. Der typische Slang oder die Bezüge zu Black Jesus und zur Kirche, zur Musik und zum Fernsehen verdeutlichen die Kultur des Ghettos.
Was ich als echt genial empfinde, ist das mehrmalige Erwähnen einiger Schlüsselfiguren der Civil Rights Movement, also der Bürgerrechtsbewegung in den 1950er/60er Jahren. Dadurch erlangt man nämlich einen kleinen geschichtlichen Hintergrund, der das Interesse weckt und einen veranlasst sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, um mehr über diese Menschen und ihre Geschichte zu erfahren. Und genau das ist es, was Thomas mit Starrs Geschichte erreichen will.
Meiner Meinung nach sollte jeder, und zwar wirklich JEDER, dieses Buch lesen. Es ist nicht einfach nur ein Buch über Rassismus, es ist ein Buch über Rassismus mit aussagekräftigem Appell, das der afro-amerikanischen Bevölkerung eine laute Stimme verleiht. Einfach grandios!

Kendra, 24 J.

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686 Bibliotheken, 19 Leser, 3 Gruppen, 119 Rezensionen

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GötterFunke - Hasse mich nicht!

Marah Woolf
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 25.09.2017
ISBN 9783791500416
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das neue Schuljahr hat begonnen und Jess ist wieder zu Hause. Sie hofft das ganze Drama um Cayden hinter sich lassen zu können. Immerhin hat sie beschlossen, ihn zu hassen. Außerdem wird sie ihn ja eh nie wiedersehen. Das dachte sie zumindest. Doch es kommt anders. Denn direkt am ersten Schultag steht Cayden vor ihr. Und er ist nicht allein. Zeus, Hera, Apoll und Athene sind ebenfalls in Monterey. Was wollen die alle hier? Vielleicht ist Jess in Gefahr. Vielleicht ist Agrios ihr gefolgt. Als hätte sie nicht schon genug Probleme mit ihrer Mom und Robin. Was sie jetzt überhaupt nicht gebrauchen kann, sind die Probleme der Götter. Allerdings brauchen die ihre Hilfe im Kampf gegen Agrios. Doch kann sie ihnen wirklich trauen? Oder versucht Agrios sie auf seine Seite zu ziehen? Und was hat dieser neue Junge, Mateo, mit alldem zu tun? Noch bevor Jess Antworten bekommt, wird sie zum Spielball der Götter und findet sich mitten in einem Krieg, dessen Ende über das Schicksal der Menschheit entscheidet.

Auch diesmal nimmt uns Marah Woolf mit in die sagenhafte Welt der griechischen Mythologie. Wir lernen bisher unbekannte Götter und ihre Geschichte kennen, was mir persönlich sehr gut gefällt. Außerdem erlangt der Leser einen Einblick in den „Alltag“ der Götter auf dem Olymp durch die kleinen Kapitel, die aus Hermes Sicht erzählt werden. Ich finde sie bieten eine willkommene Abwechslung und lockern die ganze Geschichte etwas auf.
Im Gegensatz zum ersten Teil fand ich die Beziehung zwischen Jess und Cayden nicht so anstrengend. Natürlich ist er immer noch dominierend und bestimmt über Jess. Aber irgendwie kam er mir diesmal nicht so machomäßig vor und Jess nicht so kindisch. Die Story selbst allerdings ist meines Erachtens etwas dürftig ausgefallen. Lange Zeit passiert nicht viel. Es dreht sich hauptsächlich um die „Beziehung“ zwischen Jess und Cayden. Nach circa 300 Seiten kommt dann langsam Schwung in die Kiste, als Jess auf Ariadne Colossa trifft. Sie ist eine Nachfahrin von Prometheus und ihre Familie hat es sich zur Aufgabe gemacht die Götter aufzuspüren und Prometheus Taten auf der Erde zu stoppen. Durch sie erfährt Jess, was der Leser schon lange weiß. Prometheus Wette mit Zeus. So gegen Ende kommt dann richtig Spannung auf, die sich durch den fiesen Cliffhanger auch erst mal nicht legt.
Etwas nervig fand ich die kleinen Rechtschreibfehler, dich sich durch das Buch ziehen. Da fehlt dann mal ein Punkt, ein Anführungszeichen, oder auch mal ein Wort.
Zusammenfassend würde ich sagen, man merkt, dass Hasse mich nicht ein Zwischenteil ist. Viel Handlung passiert nicht, jedoch ist es nicht langweilig. Das liegt unter anderem an dem sehr verständlichen Schreibstil und dem Humor der Charaktere, der einem zwischendurch ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Kendra, 24 J.

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Throne of Glass - Die Erwählte

Sarah J. Maas ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.10.2015
ISBN 9783423716512
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Celaena Sardothien, die junge und zu Tode verurteilte Assassinin wird vom Kronprinzen Dorian aus den Salzminen Endoviers befreit, um für ihn einen Wettstreit zu gewinnen. Dafür wird sie ins Schloss gebracht, wo sie einen anderen Namen einnehmen soll. Chaol, der Captain der Garde und ihr persönlicher Trainer, hat plötzlich mehr Interesse, als er sollte. Doch auch Dorian wird von ihrer Schönheit, der nicht einmal die Skalvenarbeit Endoviers etwas anhaben konnte, kalt gelassen. Doch plötzlich geschehen seltsame Dinge im Schloss, magische Dinge. Doch die Magie wurde vor Jahren aus dem Lande verbannt. Wird Celaena bei Wettkampf ihr Leben lassen, oder für die Freiheit des Königreiches siegen?

Die Saga lässt einen sofort in die Geschichte einsteigen. Die Gefühle und Gedanken Celaenas werden sehr gut dargelegt, jedoch bleibt es spannend bis zum Ende. In den folgenden Büchern wird das Leben der jungen Assassinin weiter erzählt, ohne dass es in die Länge gezogen wirkt. Ich habe diese Bücher mehrfach gelesen, da es nie langweilig wird. Beim zweiten Lesen versteht man, durch Hintergrundwissen, mehr und mehr.

Was mich etwas gestört hat, sind die Sichtwechsel, die in späteren Büchern erfolgen. Einige Perspektiven erscheinen mir als unwichtig, weswegen ich sie beim zweiten Lesen übersprungen habe. Nichtsdestotrotz ist es eine der besten Reihen, die ich jemals gelesen habe.

Mir gefällt das dritte Buch am meisten, da dort am Meisten über die Magie gesprochen wird.

Von Teenagern bis Erwachsenen würde ich jedem dieses Buch empfehlen, der einen fesselnden Roman lesen möchte.

 

Johanna, 14

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Love Curse - Lieben verboten

Rebecca Sky , Cornelia Röser , Diana Mantel
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.06.2018
ISBN 9783453271647
Genre: Jugendbuch

Rezension:

>> Wir finden die Liebe nicht, wenn wir den perfekten Menschen finden, sondern wenn wir lernen, einen nicht ganz so perfekten Menschen perfekt zu sehen.<< Sam Keen

 

Die 16-jährige Rachel Patel lebt mit ihrer indischen Mutter und ihrem Vater aus England in New York, doch sie ist kein gewöhliches Mädchen. Sie ist eine der Nachfahrerinnen des Liebesgottes Eros, was sie zu einer Liebesgöttin mit einer besonderen Gabe macht. Naja…., nicht wirklich Gabe, für Rachel ist es ein verhängnisvoller Fluch. Ein Kuss und er kniet vor dir, wird zu deinem Diener, ist Hals über Kopf verliebt in dich und kann keine Sekunde ohne dich. Mit anderen Worten: er gehört dir. Für alle Liebesgöttinen ist solch eine Gabe ein Geschenk, ein Privileg. Wieso sollte man diese nicht ausnutzen? Rachel ist da aber ganz anderer Meinung. Sie hasst ihre Gabe, sie möchte ein ganz normales Leben leben, die wahre Liebe finden. Jemanden der sie aus freiem Wille und vom ganzen Herzen liebt, nicht jemanden dessen Wille sie genommen hat. Rachel ist dazu verpflichtet auf eine spezielle Schule für Liebesgöttinen zu gehen, die sie auf das Leben als Eros-Nachfolgerin vorbereiten soll, doch es ist nicht ganz einfach, wenn man seine Gabe verabscheut.

Als eines Tages sie und Marissa, die schöne, ehrgeizige und hochnäsige Freundin von Rachel, dem heißen Benjamin Blake im Central Park begegnen und Marissa ihn verwandelt, läuft ihr komplettes Leben aus dem Ruder. Ben ist ein 17-jähriger Polizeinanwärter, der gerade im Fall der verschwundenen Jungen aus NY ermittelt, für den die Liebesgöttinen verantwortlich sind. Sie werden von der Polizei gefasst und können nur dank Rachels Mutter und ihrer mächtigen Gabe knapp aus dem Gefängnis entkommen. Zusammen mit Ben, der zu viel weiß, müssen sie alle fliehen, denn das Gremium, das Oberhaupt der Liebesgöttinen, und die Polizei sind hinter ihnen her. Auf der Flucht erlebt Rachel ein unvergessliches Abenteuer und verliebt sich in Ben, was auf Gegenseitigkeit beruht. Doch alles steht ihnen im Weg. Ob die Liebe alles überwindet?

 

Ein ganz einzigartiger, spannender und mitreißender Roman! Alles ist bis ins Detail durchdacht und sehr emotional. Meiner Meinung nach ist der Anfang ein bisschen in die Länge gezogen, sodass der wesentliche und interessantere Teil erst später kommt. Das Ende ist noch ziemlich offen, was wohl bedeutet, dass noch ein weiterer Teil des Romans erscheint. Alles in Allem eine gelungene Geschichte!

 

Lisa, 15 J.

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Chroniken von York - Die Suche nach dem Schattencode

Laura Ruby , Jeannette Bauroth
Fester Einband
Erschienen bei Loewe, 12.02.2018
ISBN 9783785588864
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buch Die Chroniken von York, die Suche nach dem Schattencode von Laura Ruby spielt in New York und handelt von 12 jährigen Zwillingen, die gemeinsam versuchen einen Schattencode zu entschlüsseln, welcher vor langer Zeit von 2 sehr berühmten Architekten mit außergewöhnlichen Gebäuden versteckt worden ist. Dies bringt sie dazu viele Abenteuer zu meistern, um dem Ziel, einem unvorstellbar schönen Schatz, etwas näher zu kommen.

Was mir besonders früh schon aufgefallen ist, dass es zunächst in der Vergangenheit spielt, aber schon nach kurzer Zeit in die Gegenwart überspringt. Dieser Wechsel kann zu Beginn für etwas Verwirrung sorgen, aber man kommt dann auch ziemlich schnell wieder rein und lernt die wunderbaren Charaktere kennen, welche wirklich gut zum Leben gebracht werden. Die Abenteuer, die sie bewältigen müssen, sind spannend und mitreißend. Trotzdem finde ich, dass sich das Buch etwas in die Länge zieht. Euch sollte aber auch bewusst sein, dass es noch einen 2. Teil geben wird, da der erste ein offenes Ende beinhaltet.

Ich persönlich finde das Buch gut gelungen und würde ihm 3 Sterne geben. Das Buch ist im Loewe Verlag erschienen und wurde aus dem Amerikanischen von Jeannette Bauroth übersetzt.

Anna, 14 J.

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209 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 112 Rezensionen

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Nichts ist gut. Ohne dich.

Lea Coplin
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.04.2018
ISBN 9783423717786
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eigentlich liefe alles gut zwischen Jana und Leander, wäre da nur nicht die Vergangenheit. Bei einem Autounfall kam Janas Bruder ums Leben und Leander saß am Steuer. Sechs Jahre lang haben sie sich nicht gesehen seit dem Unfall und plötzlich taucht er bei ihrer Arbeit auf. Sie versuchen ihre alte Freundschaft wieder aufzubauen, verlieben sich sogar ineinander, doch die Vergangenheit, die noch bestehenden Wunden und das Unausgesprochene über den Unfall holen sie immer wieder ein und machen ihnen die Vorstellung von einer gemeinsamen Zukunft unmöglich. Kann die Liebe alles überwinden?  Man darf gespannt sein...

 

Unter dem Pseudonym Lea Coplin hat die Autorin es geschafft einen unfassbar tollen Roman zu schreiben, der definitiv lesenswert ist. Man versetzt sich direkt in den Roman und kann kaum aufhören zu lesen. Oft habe ich mich über Janas Ausrutscher oder ihr Verhalten geärgert und hab mit ihr mitgefiebert als wäre ich Teil der Geschichte.   Allerdings habe ich ein bisschen mehr erwartet von dem Ende. Das Unausgesprochene bleibt zum Teil unausgesprochen, was total ärgerlich ist.

 

Lisa L. 15 J 

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354 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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Never Never

Colleen Hoover , Tarryn Fisher , Kattrin Stier
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.03.2018
ISBN 9783423740340
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Glaubst du an Seelenverwandtschaft? Nein? Dann ist dieses Buch nichts für dich. Wenn ja, dann solltest du sofort den neuen Roman „Never Never“ von Colleen Hoover und Tarryn Fisher in die Hand nehmen und anfangen zu lesen!

Die außergewöhnliche Geschichte der Protagonisten Charlie und Silas, bietet grenzenlosen Suchtfaktor und eine ordentliche Ladung großer Gefühle. Auf unerklärliche Weise verlieren Beide ihr Gedächtnis und wissen weder wer sie sind noch woher sie kommen. Das Einzige was ihnen bleibt sind die unübersehbaren Anziehungskräfte zwischen den Beiden. Doch wie ist es möglich, wenn sie sich eigentlich gar nicht kennen? Angetrieben von den vertraulichen Gefühlen zu einander, begeben sie sich auf die Suche nach Antworten. Allerdings verlieren sie nach 48 Stunden erneut ihr Gedächtnis und alles fängt wieder von vorne an. Doch auf geschickte Art und Weise gelingt es ihnen Schritt für Schritt sich dem Ziel zu nähern, wobei sie die dunkelsten Geheimnisse ihrer Familien erfahren. Das Wichtigste ist die Hoffnung und die Liebe nicht aufzugeben, never never!

Höhen und Tiefen, verschiedenste Emotionen, Hass und Liebe, Sarkasmus und Ironie, der Wechsel der Erzählperspektiven und die präzisen Formulierungen machen dieses Buch zu etwas ganz Besonderem. Ein Muss unter den Romanfanatikern!

Lisa L., 15 Jahre

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(92)

190 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 50 Rezensionen

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Im Kopf des Mörders - Kalte Angst

Arno Strobel
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 11.01.2018
ISBN 9783596296170
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eine grauenvolle Mordserie erschüttert Düsseldorf. Ein Killer steigt nachts in Häuser ein und tötet wahllos Familien. Das Unheimliche: er trägt eine Fliegenmaske. Das Außergewöhnliche: er lässt jedes Mal einen Überlebenden zurück, der immer dieselbe Nachricht überbringen soll „Erzähl es den anderen“.
Als Oberkommissar Max Bischoff den Tatort in Gerresheim erreicht, traut er seinen Augen nicht. Zuerst nimmt er den toten Mann wahr. Er liegt mit eingeschlagenem Schädel am Boden. Um ihn herum eine riesige Blutlache, Knochensplitter und Gehirnmasse. Aber das ist nichts das Schlimmste. Das Schlimmste ist der tote zwölfjährige Junge mit einem Messer in dem Hals und blutdurchtränktem T-shirt.
Ein paar Tage später geschieht ein weiterer Mord. Wieder eine männliche Leiche, diesmal mit durchgeschnittener Kehle. Und immer die gleiche Täterbeschreibung: eine Person mit Fliegenmaske und maschinenartiger Stimme. Bischoff und Böhmer  tappen im Dunkeln, bis ein seltsamer Anruf alles auf den Kopf stellt. Der Leiter der Forensischen Psychiatrie Langenfeld, Professor Leuken, behauptet, er hat einen Patienten, der die nächsten Morde genau voraussagt. Bischoff und Böhmer bleibt nichts anderes übrig als sich auf Fissmanns Forderungen einzulassen, wenn sie weitere Morde verhindern wollen. Ein nervenaufreibendes Katz-und-Maus-Spiel beginnt…
Eine Warnung direkt mal vorne weg. Dieser Roman verlangt Nerven aus Stahl, andernfalls können Sie sich direkt in Leukens Klinik einweisen lassen. Denn Arno Strobel bringt den blanken Horror zum Leben. Das schafft er vor allem in den Passagen, die aus der Sicht der Opfer geschrieben sind und somit dem Leser das Gefühl geben bei den Morden dabei zu sein. Und glauben sie mir das ist kein angenehmes Gefühl. Selbst ich musste mich vor Ekel und Grusel winden, denn ohne Blutvergießen kommen diese Szenen nicht aus. Und ihre detaillierte, realistische Beschreibung erzeugt auf der Stelle Bilder im Kopf, die man vorerst nicht mehr los wird. Besonders fasziniert hat mich Fissmanns Charakter, der immer wieder klare Momente hat und sich dann in seine eigene Welt zurückzieht. Ich habe mich ständig gefragt, ob er diese Zeit in seiner eigenen Welt nur vortäuscht, um seine Forderungen durchzusetzen oder ob er tatsächlich psychisch krank ist. Ebenfalls interessant ist, was die Mordserie bei Bischoff auslöst und dadurch zeigt wie schwer es für den menschlichen Verstand ist solche Gräueltaten zu verarbeiten.
Ich finde Arno Strobel hat einen wunderbaren Schreibstil, der Wechsel zwischen den Mordszenarien und den Szenen der Polizeiarbeit erzeugt pure Spannung. Außerdem ist die Sprache einfach gehalten und es gibt keine zeilenlangen Sätze was das Lesen leicht macht.
Ich würde diesen Roman allen abgehärteten Thriller-Fans empfehlen, die mindestens 18 Jahre alt sind. Aber wie gesagt, nichts für schwache Nerven.

Über den Autor:
Arno Strobel wurde 1962 in Saarlouis geboren und lebt heute mit seiner Frau und Kindern in der Nähe von Trier. Mit vierzig Jahren begann er das Schreiben. Seinen Durchbruch schaffte er mit dem Psycho-Thriller Der Trakt und seitdem erreichten alle seine Bücher hohe Platzierungen in der Spiegel-Bestsellerliste. Strobel schreibt auch Jugendthriller. Seit 2014 ist Strobel hauptberuflich Autor.
Kendra

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

jugendbuch, jugendthriller, kevin brooks, kurz, lustig, spannend

Finn Black - Der falsche Deal

Kevin Brooks , Uwe-Michael Gutzschhahn
Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 13.10.2017
ISBN 9783423717298
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Trotz der Kürze dieses Thrillers hat Kevin Brooks, übersetzt von Uwe-Michael Gutzschhahn, es geschafft, mich in den Bann zu ziehen. Direkt am Anfang werden einem die Hauptcharaktere Finn, Vater Alfred, Opa Ronald und Grag, der Urgroßvater vorgestellt, allerdings so ironisch, dass mir ein paar mal ein Schmunzeln übers Gesicht huschte. Die Handlung beginnt damit, dass auf Finn ein langweiliger Nachmittag wartet. Doch dass plötzlich ein junges Mädchen, bewaffnet mit Pistole, das Haus stürmt und nach einem Raubüberfall von der Polizei verfolgt wird, hätte er nie gedacht. Aus Geldgier entstehen Intrigen, die ab und zu sehr humorvoll gestaltet sind. Was wird aus Finn, der beschließt, das Mädchen zu decken?
Mir gefällt das Buch sehr gut, dass es schnell und einfach zu lesen ist, ohne langweilig zu werden. Bis zum Ende bleibt die Spannungskurve erhalten und, wie es bei kürzeren Büchern nicht oft der Fall ist, endet es nicht abrupt.
Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, der kurze Geschichten und/oder Thriller mag. Allerdings würde es auch vielen anderen gefallen, da die Story sehr schön und die Art sehr klar sind.

(Johanna, 14 Jahre)

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133 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

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Silber – Die Trilogie der Träume

Kerstin Gier
Fester Einband: 1.328 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 13.10.2016
ISBN 9783841440082
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Silbertrilogie würde von Kerstin Hier geschrieben und ist ein Muss für jeden Fan ihrer Bücher. Wie auch schon die Edelsteintrilogie feiert diese Serie einen großen Erfolg.

Die sechzehnjährige Liv zieht nun schon zum sechsten Mal in acht Jahren mit ihrer kleinen Schwester Mia, ihrem Hausmädchen Lottie aus Deutschland und ihrer geschiedenen Mutter um. Diesmal nach England. In freudiger Erwartung auf ein neues Leben steht sie mit ihrer Schwester Mia am Flughafen und muss nur noch eine Drogendurchsuchung wegen stinkendem Entelbucher Biosphären Käse aus der Schweiz über sich ergehen lassen.
Doch dann kommt es anders. Ihre Mutter hat nämlich einen neuen Freund und bei dem ziehen sie nach kurzer Zeit auch ein.
Der Start beginnt verhältnismäßig gut. Livs Patin Persephone hat erst gar kein Interesse an ihr, doch als sie von dieser Familienzusamnenführung erfährt, wird sie sofort Livs beste Freundin, auch wenn Liv das wohl erstmalig nicht so sieht.
Was jedoch viel spannender ist, ist ihr neuer Stiefbruder Grayson, der mit seinen besten Freundin in einem dämonischen Akt verwickelt ist und vor dem er Liv unbedingt schützen will.
Doch die hat etwas vollkommen anderes vor und tritt ihnen bei als Ersatz von Anabel, Athurs Freundin, die gegen die Regeln verstoßen hat. Sie erfährt, dass sie in Träumen umherschleichen können und geheimnisvolle Kräfte in ihren Träumen verwenden können.
Und diese brauchen sie auch für die Bekämpfung des Dämonen. Auch wenn dieser vielleicht nur ein falsches Spiel spielt und gar keiner ist ...

Die Bücher beschreiben das Leben einiger Jugendlicher, die aus Spaß ein Spiel starten und am Ende drauf versessen sind, es zu lösen, weil sie durch ein paar Zufälle an die Existenz eines Dämonen glauben und Angst vor den Folgen haben.
Die Charakterentwicklung ist unglaublich. Liv wächst über ihre Ängste hinaus und schafft es, selbstbewusster zu sein. Sie ist der stärkste Charakter dieser Serie und gefällt mir unglaublich gut.
Normalerweise bin ich von den Hauptcharakteren enttäuscht, weil sie teilweise overpowered sind, aber Liv hat mich begeistert, da ich mich auch in ihr wiederfinden konnte, weil sie ihre Schwächen hat und damit auffällt, obwohl sie es nicht will. Und (Schande über mich) ich hab einen Teil von ihr "geklaut" und in meine eigenen Schriftwerke mit den Namen Livi und Livya eingebaut, weil sie mir so unglaublich gut gefallen hat.

(Marilena)

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137 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Die Pan-Trilogie: Die Pan-Trilogie. Band 1-3 im Schuber

Sandra Regnier
Flexibler Einband: 1.200 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 18.03.2016
ISBN 9783551315076
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Obwohl ich eigentlich keine Geschichten über Elfen mag, hat mich diese Trilogie so gefesselt, dass ich sie innerhalb von drei Tagen durchgelesen habe. Durch den veranschaulichen Schreibstil der Autorin versetzt man sich sofort in Felicity Morgan, auch die Stadt oder Fay genannt, die jeden Morgen zu spät zur Schule kommt, da sie ihrer Mutter mit der Arbeit im Pub helfen muss. Doch ihr Leben wird ziemlich auf den Kopf gestellt, als ein neuer, sehr attraktiver Schüler, Leander FitzMor oder auch nur Lee, auf ihre Schule kommt und sich direkt dem Star Club der Schule anschließt und Felicity Stratton küsst. Doch scheinbar hat er Fay und Felicity verwechselt. Plötzlich bleibt Lee beim Loosertisch und will Fay kennenlernen. Doch warum bekommt sie immer einen Stromschlag, wenn sie ihn berührt? Kann er Gedanken lesen?
Anfangs wird man etwas in die Geschichte eingeleitet, weswegen sich die Ereignisse auch nicht überstürzen, was ich sehr angenehm finde, um in die Geschichte zu kommen. Nach und nach steigert sich die Spannung immer weiter bis zum Schluss, der auch nicht zu lang gestalten ist. Zwischen den einzelnen Bänder gibt es so spannende Cliffhanger, dass ich gar nicht mehr aufgehört habe zu lesen, bis ich die Reihe durch hatte. Suchtfaktor pur!


Johanna, 14

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470 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

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Die rote Königin

Victoria Aveyard , Birgit Schmitz
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 30.06.2017
ISBN 9783551315724
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buch „ Die rote Königin“ ist der erste Teil der Buchreihe „Die Farbe des Blutes“. In dem Buch geht es um ein Mädchen namens Mare. Sie wohnt mit ihrer Familie in einem Dorf. Sie hat rotes Blut, das heisst, sie muss den Menschen mit silbernem Blut gehorchen und dienen, denn die silbernen haben magische Kräfte und können zum Beispiel Feuer beschwören. Mare muss bald zum Militär, denn sie ist volljährig und hat keine Arbeitsstelle. Doch im letzten Moment wird ihr eine Stelle im Palast angeboten und was dort geschieht, verändert ihr ganzes Leben.
Ich empfehle dieses Buch Leuten, die sehr viel Zeit haben, am Besten nimmt man sich direkt ein bis zwei Tage frei um das Buch zu lesen, denn der Roman ist so spannend, dass man lesesüchtig wird. Am Ende ist es sogar so spannend, dass man vor lauter Angst nicht weiterlesen mag.
Achtung Spoiler: es sterben wirklich viele. Aber es gibt auch eine kleine Romanze.
Manchmal kommt man nicht so gut mit, weil die Handlung so schnell erzählt war, aber am Ende fügt sich alles zusammen und deswegen ist das Buch echt super!
(Lydia, 11 Jahre)

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

abenteuer, besondere fähigkeiten, freundschaft, superkräfte, unsichtbar sein, zusammenhalt

Plötzlich unsichtbar

Liz Kessler , Eva Riekert
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 24.08.2017
ISBN 9783733500894
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Jess hält sich für ein ganz normales Mädchen, doch mitten im Unterricht verschwindet auf einmal ihr ganzer Arm. Aber woher kommt diese Fähigkeit? Ist das etwa eine Superkraft? Gibt es noch mehr Kinder mit solchen Kräften und sind diese gefährlich oder gut?
Jess versucht herauszufinden, was sie mit ihrem besonderen Talent alles machen  kann und eins sage ich euch, das ist eine ganze Menge!
Ich empfehle das Buch „Plötzlich unsichtbar“ für Leser die gerne Fantastisches lesen. Die Geschichte ist echt lustig und cool zugleich, wirklich super geschrieben und man kommt gut mit. Manchmal habe ich mir sogar vorgestellt, ich sei Jess.
(Lydia, 11 Jahre)

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122 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 33 Rezensionen

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36 Fragen an dich

Vicki Grant , Astrid Finke
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Heyne, 19.03.2018
ISBN 9783453271654
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mein Name ist Jeff. Ich bin Doktorand hier an der Uni. Vor Kurzem habe ich ein Forschungsstipendium erhalten zum Thema – tja, am besten kann man es als Beziehungsaufbau beschreiben. Im Prinzip interessiere ich mich für die Frage, ob man Testpersonen wie Sie, zum Beispiel, dahingehend beeinflussen kann, dass sie eine enge persönliche Bindung zu einem anderen Teilnehmer entwickeln.“

Als Hildy das hört, fragt sie sich, ob sie das Ganze nicht doch besser lassen sollte. Sie und die Liebe, das ist wie Feuer und Wasser, das passt einfach nicht zusammen. Andererseits, ist sie echt neugierig und wenn sie eh schon mal da ist. Hildy lässt sich also von Jeff in die Details einweisen. Das ganze Experiment ist recht simpel. Sie wird in einem Raum sitzen mit einem fremden Jungen und beide sollen 36 Fragen beantworten. Wichtig dabei ist, dass sie ehrlich antworten. Also gut, denkt sich Hildy. Was soll schon großartig passieren? Sie begibt sich also in Zimmer 714 und trifft dort auf Paul. Gut aussehend, cool und unnahbar. Auf den ersten Blick könnten die beiden nicht unterschiedlicher sein. Während Hildy das Experiment für die Wissenschaft macht, ist Paul nur an den 40$ interessiert. Sie ist musisch total unbegabt, er spielt Schlagzeug und zeichnet. Hildy achtet auf grammatikalische Korrektheit, Paul hingegen ist sie völlig egal. Und doch sitzen beide in demselben Raum. Sie fangen an sich Fragen zu stellen, wie zum Beispiel „Wärst du gern berühmt?“ oder „Wie sieht ein perfekter Tag für dich aus?“. Alles verläuft nach Plan, bis Hildy mit einem Fisch nach Paul wirft und aus dem Zimmer rennt.

Kann aus einem Experiment die große Liebe werden? Der US-Psychologe Dr. Arthur Aron war der erste der versuchte diese Frage mit einem Experiment („Die experimentelle Erzeugung zwischenmenschlicher Nähe“) zu beantworten. Sein Ziel war es herauszufinden, ob 36 Fragen und ein anschließender 4 minütigen Augenkontakt genug sind, dass sich zwei fremde Menschen ineinander verlieben. Wie ich finde ein sehr interessantes Thema, das wundervoll verarbeitet wurde. Ich würde es wie folgt beschreiben: das Experiment ist das Skelett und Hildy und Paul sind der Körper, der alles zum Leben erweckt. Vicki Grant hat zwei grandiose Hauptcharaktere erschaffen. Beide sind intelligent, witzig und charmant. Hildy hat mir von der ersten Zeile an ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Einerseits ist sie etwas kindisch und tollpatschig (allerdings auf liebevolle Art und Weise), andererseits ist sie sehr erwachsen und tut alles, um ihren Bruder zu beschützen. Paul ist geheimnisvoll und gibt nicht viel von sich preis, was ihn wiederum interessant macht. Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt mit dem Verlauf der Fragen. Sie wird immer intimer, weil beide nach und nach ihre tiefsten Wünsche, Ängste und Erlebnisse freigeben.
Sehr einzigartig ist auch der Schreibstil von Vicki Grant. Die meiste Zeit erleben wir die Gespräche zwischen Paul und Hildy in Dialogform. Für  mich war es das erste Mal so zu lesen und ich fand es erfrischend. Es regt die Vorstellungskraft an und sofort startet das Kopfkino. Sehr genial! Zudem lockern kleine Zeichnungen und Skizzen von Paul das Leseerlebnis weiter auf.
Das einzige was ich nicht so toll finde ist das knappe und abrupte Ende, was die Romantik und die Stimmung etwas dämpft. Aber ansonsten ist es ein wunderbares Buch. Besonders geeignet für die Psychologie-Fans und Romantiker unter euch.

(Kendra)

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1.280 Bibliotheken, 16 Leser, 6 Gruppen, 285 Rezensionen

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GötterFunke - Liebe mich nicht!

Marah Woolf
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.02.2017
ISBN 9783791500294
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Sag das nie wieder, hörst du? Hast du verstanden, Jess?“
Seine Stimme klang drohend und seine Augen glitzerten vor Zorn.
„Liebe mich nicht.“
Autsch. Das hat gesessen. Und es ist nicht gerade das, was Jess von Cayden hören wollte. Ganz im Gegenteil, sie hatte gehofft, dass er ihr seine Liebe gesteht. Nach allem was passiert ist. Aber fangen wir von vorne an…
Es sind Sommerferien und Jess freut sich auf ein paar entspannte Wochen in einem Camp in den Rocky Mountains. Vormittags ein paar Kurse belegen, nachmittags am See chillen und abends feiern gehen. Und weil das alleine ziemlich langweilig wäre, begleiten sie ihre beste Freundin Robyn, deren Freund Cameron, und ihr bester Freund Josh. Eigentlich die besten Voraussetzungen für wunderbare Tage. Doch es kommt anders. Schon die Anreise im Auto birgt ein seltsames Ereignis. Jess träumt, dass sie einen Unfall haben. Sie liegt am Straßenrand, ihre Seele blickt auf ihren leblosen Körper und plötzlich steht er vor ihr. Groß, gut gebaut, dunkelhaarig mit einer so warmen Stimme. Und dann sind da noch diese Augen. Diese einzigartigen, smaragdgrünen, und vor allem unwiderstehlichen Augen. Dann wacht sie auf. Und alles ist wie vor dem Traum. Aber war das überhaupt ein Traum? Jess bezweifelt es. Kurze Zeit später, als sie im Camp an der Anmeldung auf Robyn wartet, fährt ein Auto vor und der Junge aus ihrem Traum steigt aus. Jess ist sich sicher, dass er es ist. Wie könnte sie diese Augen jemals vergessen? Von da an nimmt das Schicksal seinen Lauf. Jess verliebt sich in ihn, in Cayden. Der jedoch verfolgt seine eigenen Ziele. Es stellt sich nämlich heraus, dass Cayden eigentlich Prometheus ist. Und der hat nur einen Wunsch, er will sterblich werden. Zeus gibt ihm alle 100 Jahre eine Chance. Die Bedingung: Prometheus muss ein Mädchen finden, das ihm widersteht. Robyn ist die Auserwählte: Deshalb macht Cayden nicht nur Jess, sondern auch ihr schöne Augen. Womit das Gefühlschaos vorprogrammiert ist. Und ganz nebenbei erfährt Jess, dass sie eine Diafani ist. Das heißt, sie kann die Welt der Götter sehen. Sie trifft auf Apoll und Athene, auf Zeus und Hera, und auf Prometheus tot geglaubten „Bruder“ Agrios, der sich gegen die Götter auflehnen will.
Marah Woolfs Götterfunke: Liebe mich nicht ist der erste Teil der Götterfunke Trilogie und behandelt eins meiner absoluten Lieblingsthemen: die griechische Mythologie. Marah Woolf lässt zwei unterschiedlichen Welten aufeinanderprallen, die mich sofort in ihren Bann zogen. Schon die erste Begegnung zwischen Jess und Cayden ist magisch. Beim Lesen fragte ich mich, passiert das jetzt wirklich, geschieht es in einer parallelen Welt, oder ist das nur ein Traum? Meine Neugier war geweckt und deshalb musste ich weiterlesen. Was mir sehr gefällt, ist die Darstellung der Götter, vor allem von Zeus und Hera. Bisher kannte ich nur die „typischen“ Charaktereigenschaften. Zeus der Frauenheld und Hera die eifersüchtige Ehefrau. In Götterfunke lernte ich ganz andere Seiten der beiden kennen. Zeus wird als netter, vernünftiger Familienvater beschrieben, der seine Taten von damals bereut. Und Hera als fürsorgliche, liebevolle Mutter. Das verleiht den beiden mehr Menschlichkeit und macht sie gleich sympathischer. Auch Jess Charakter halte ich für sehr gelungen. Sie ist eine starke, eigenständige junge Dame, die die typischen Probleme eines Teenagers durchlebt. Die erste große Liebe, der erste Liebeskummer  und das Zerbrechen einer langen Freundschaft. Größtenteils konnte ich mit ihr mitfühlen, obwohl ich es nach einer Weile etwas nervig fand, wie sie Cayden ergeben ist und wie sie ihm nachheult. Da dachte ich mir dann schon „Wie alt bist du eigentlich“. Aber vielleicht ist das die Wirkung eines Gottes. Ich kann das ja nicht beurteilen.  Die Beziehung zwischen Jess und Robyn, ihrer angeblich besten Freundin, finde ich ebenfalls sehr interessant, denn sie zeigt, wie schnell eine Freundschaft zerbrechen kann und, dass sie nicht selbstverständlich ist. Robyn hat sich nur so lange mit Jess abgegeben, bis sie etwas Besseres fand. Ihr sind die eigenen Interessen am wichtigsten, dabei achtet sie nicht auf die Gefühle anderer und verletzt somit die Menschen um sie herum. Und last but not least Cayden. Mit ihm hat Marah Wolf einen Traumtypen erschaffen. Gutaussehend, mysteriös und unglaublich charmant. Dazu noch witzig, liebevoll und einfühlsam. Und er findet immer die richtigen Worte. Er ist quasi perfekt, vielleicht etwas zu perfekt, aber doch irgendwie süß. Also ich kann verstehen, dass Jess sich in ihn verliebt hat.
Götterfunke: Liebe mich nicht ist ein Roman für alle Mädchen, die sich für die griechische Mythologie interessieren und  bei einer schönen, kitschigen Liebesgeschichte nicht gleich einen Brechreiz bekommen. Aber mal ganz ehrlich, Mädels, wünschen wir uns nicht alle manchmal so eine schöne, kitschige Liebesgeschichte zu erleben?
(Kendra)

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

anime, carlsen, geschichte, graphic novel, japan, krankheit, liebe, manga, nippon, prostitution

Die letzte Reise der Schmetterlinge

Kan Takahama , Kan Takahama
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.08.2017
ISBN 9783551744180
Genre: Comics

Rezension:

Diese Graphic Novel wollte ich sofort lesen, als ich allein das Titelbild kürzlich beim Durchblättern eines Katalogs entdeckte! Die hübsche, mysteriöse Frau aus einer vergangenen Zeit, das bunte Gewand und die gesamte Szene in kräftigen und zugleich träumerischen Farben zog mich sofort an. Jede einzelne der Illustrationen im Buch ist großartig! Zwar in Schwarzweiß, wie es ja der Gestaltungsart der japanischen Comics gebührt, ist die Geschichte sehr gefühlvoll und mitreißend. Und jede Szene wirkt so echt, so realistisch, dass ich eine Gänsehaut bekam, als ich im Anschluss das Nachwort der Autorin zu ihrem Werk las.
Sehr gelungen, aber haltet vielleicht ein Taschentuch oder Stück Schokolade bereit ;)

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553 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 107 Rezensionen

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Iskari - Der Sturm naht

Kristen Ciccarelli , Astrid Finke
Fester Einband
Erschienen bei Heyne, 02.10.2017
ISBN 9783453271234
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wer wie die Protagonistin Asha nicht aufgibt und sich durch die ersten, etwas verwirrenden, Kapitel wagt, der wird auf jeden Fall belohnt! Denn bietet eine gefährliche Welt voller Geheimnisse und Intrigen sowie eine zarte Liebesgeschichte. Einmal richtig in die Story eingetaucht, kämpft sich die junge Drachenjägerin, Königstochter und Iskari Asha, heimlich ins Leserherz und dieser mit ihr für den Traum von Freiheit. Actionreich, rasant und ein wenig düster ist der erste Band dieser neuen Fantasyreihe, in der selbst mächtige Drachen einer guten Geschichte einfach nicht widerstehen können!

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26 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

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Hilde

Ildikó von Kürthy , Nicole Iwanov
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 15.12.2017
ISBN 9783805200134
Genre: Humor

Rezension:

Ob Hunde-Fan oder nicht, es bereitet wirklich viel Vergnügen, zu verfolgen, wie das neue vierbeinige Familienmitglied, Mini-Goldendoodle-Hundemädchen Hilde, das Leben der Autorin nochmal so richtig auf den Kopf stellt! Dabei schreibt Ildikó von Kürthy wie gewohnt herrlich-ehrlich und lässt uns an all Ihren Wünschen und Zweifeln teilhaben. Und was habe ich - aus vollem Herzen - mitgewünscht und mitgezweifelt. Das Buch lässt sich mit bekannter Leichtigkeit lesen, ohne trivial zu werden, und die großartigen Schnappschüsse im Buch bieten jedem Leser sogar noch ein bisschen mehr von Hilde. Und von Frauchen.
Ein humorvoller, schöner Roman, der aber auch die ernsteren Seiten des Hundehalterdaseins und mögliche Nachteile (bzw. Defizite in unserer Gesellschaft) aufzeigt.

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241 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 60 Rezensionen

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Mein Sommer auf dem Mond

Adriana Popescu
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbt, 12.03.2018
ISBN 9783570311981
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Einen Sommer lang auf Rügen. Klingt nach Urlaub und Erholung. Wäre da nicht der Sonnenhof. Ein Therapiezentrum für psychisch erkrankte Jugendliche. Und genau hier muss Fritzi vier Wochen verbringen, denn ihre Panikattacken werden immer stärker. Also bleibt ihr nichts anderes übrig als ihre persönlichen Gegenstände, inklusive Handy, abzugeben, sich den therapeutischen Maßnahmen von Dr. Bellinger zu stellen und zu hoffen, dass die vier Wochen möglichst schnell vorbei gehen. Und wäre das alles nicht schon schlimm genug, wird Fritzi den sogenannten Astronauten zugeordnet. Zu dieser Gruppe gehören Bastian, ein vorlauter Freak, Sarah, ihre schüchterne Zimmergenossin, und Tim, der coole Sportler und Arsch. Jeder von ihnen hat um sich herum eine hohe Mauer gebaut, die nach und nach ganz vorsichtig anfängt zu bröckeln, als die vier sich annähern und ganz langsam beginnen sich zu vertrauen.
 Mit ihrem neuen Roman widmet sich Adriana Popescu einem großen Tabuthema der heutigen Gesellschaft: Psychisch erkrankte Menschen. Zugegebenermaßen, es ist ein schwer verdauliches und eher unangenehmes Thema, das nicht für jeden geschaffen ist, aber schon der Klappentext hat mich so in den Bann gezogen, dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste. Also habe ich angefangen und es so schnell nicht wieder aus der Hand gelegt. Das liegt vor allem an der Art und Weise wie Popescu den Stoff verpackt. Lockere, witzige und schlagfertige Dialoge (vor allem zwischen Fritzi und Basti), die die alltäglichen Probleme von Jugendlichen so authentisch beschreiben und mir jedes Mal ein Schmunzeln  ins Gesicht zaubern, wechseln sich ab mit ernsthaften und dramatische Szenen, die Einblicke in die Gedankenwelt und das Gefühlschaos der Jugendlichen bieten. Sie verdeutlichen wie es ist mit so einer Krankheit zu leben. Wenn Alltäglichkeiten wie Einkaufen zur Qual werden, weil man vor Panik erstarrt, wenn man sein wahres Ich nicht zeigen kann, weil man Angst davor hat, dem Bild anderer nicht mehr zu entsprechen, oder wenn man ständig von seinem anderen Ich zu Schandtaten verleitet wird. Außerdem gefällt mir wie Popescu die Dämonen der Jugendlichen zum Leben erweckt, indem sie sie zum Beispiel als Bösewichte aus Filmen darstellt. Das ist originell und erleichtert das Lesen, weil man viel besser versteht was passiert. Auch die Jugendsprache und die unzähligen Anspielungen auf Jugendbücher wie Harry Potter machen das Lesen zur Freude und zum Genuss. Ich empfehle jedem diesen Roman zu lesen. Er ist eine wunderschöne Hommage an die Freudschaft, die gleichzeitig auf ein ernstes Tabuthema aufmerksam macht und allen „Astronauten“ eine Stimme verleiht. Ein wahres Schätzchen für jedes heimische Bücherregal!!!
(Kendra)

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1.215 Bibliotheken, 49 Leser, 0 Gruppen, 190 Rezensionen

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Flugangst 7A

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Droemer, 25.10.2017
ISBN 9783426199213
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Aber an die gemeingefährlichste Waffe, an die einzige Bombe, die wirklich jeder mit an Bord bringen und die von keinem Detektor dieser Welt gefunden werden konnte, an dieses perfide Massenvernichtungsmittel hatte er nicht gedacht: an die menschliche Seele.“ ( S.88)
Dr. Mats Krüger ist Psychologe und leidet unter Flugangst. Doch um seiner Tochter Nele bei der Geburt ihres Kindes beizustehen, schiebt er seine Angst beiseite und fliegt von Buenos-Aires nach Berlin. So war zumindest der Plan. Doch kurz nach dem Start erhält Krüger einen anonymen Anruf. Er soll das Flugzeug mitsamt den 600 Passagieren zum Absturz bringen. Wie? Mit der wohl ungewöhnlichsten Waffe: die menschliche Psyche. Er erhält die Anweisung eine seiner ehemaligen Patientinnen, die als Stewardess in diesem Flieger ist, zu labilisieren und so zu triggern, dass ihre vor Jahren mühsam verdrängten Gewaltphantasien wieder präsent werden. Sollte er es nicht rechtzeitig schaffen, sterben seine Tochter und das noch ungeborene Kind. Krüger hat ca dreizehn Stunden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Mit seinem neuesten Psychothrillernimmt Sebastian Fitzek uns mit auf eine Reise in die tiefsten Abgründe der manschlichen Seele. Mit den Ereignissen im Flugzeug führt er dem Leser auf erschreckende Art und Weise vor Augen, wie leicht die menschliche Psyche doch zu manipulieren ist. Kleinste Anregungen reichen aus, um maximalen Schaden anzurichten. Diese Anregungen spiegeln sich bei der Flugbegleiterin in Form von Erinnerungen an einst erlebte physische und psychische Qualen wieder. Diese beschreibt Fitzek so bildhaft und realistisch, dass ich erst geschockt, dann angwidert und dann entsetzt war. Und genau diese Gefühle empfand ich auch bei den Szenen mit Nele und ihrem Entführer. Denn mit dem Charakter von Franz hat Fitzek einen fanatischen Veganer erschaffen, der es sich zur Mission gemacht hat, den Menschen zu zeigen, wie brutal und skrupellos die Milchindustrie ist. Seine Mittel sind dabei so unmoralisch, dass ich fassungslos mit offenem Mund dasaß.
Und kaum hatte ich den ersten Horrorhappen verdaut, folgte auch schon der Nächste. Man kommt bei diesem Buch einfach nicht zur Ruhe. Es ist ein ständiges Auf und Ab der Gefühle. Von Neugier über Entsetzen bis hin zur Traurigkeit ist alles dabei. Ich konnte dieses Buch nicht aus den Händen legen, bevor ich nicht wusste, wie es ausgeht. Dies liegt natürlich nicht nur an der schnellen und anschaulichen Erzählweise, sondern auch an dem ständigen Perspektivwechsel zwischen Mats und Nele und an den extrem fiesen Kapitel-Cliffhängern. Die sorgen nämlich dafür, dass man sich während des Lesesn die ganze Zeit fragt, wie die zwei Handlungsstränge bloß zusammenhängen. Erst nach einigen unerwarteten Wendungen und überraschenden Enthüllungen ergibt am Ende dann doch alles Sinn.
„Flugangst 7A“ ist nichts für schwache Nerven, aber ein Muss für alle abgehärteten Psychothriller Fans. Spannung, Entsetzen, Nervenkitzel und Horror sind garantiert. Realistisch geschilderte Szenen, die zum Nachdenken anregen. Bei mir ist es vor allem die Frage, ob ich nicht doch meinen Milchkonsum reduzieren sollte? Ich meine, der Kaffee schmeckt ja auch schwarz. Ist alles nur eine Frage der Gewohnheit.
Kendra, 24Jahre

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928 Bibliotheken, 8 Leser, 5 Gruppen, 78 Rezensionen

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Skulduggery Pleasant - Der Gentleman mit der Feuerhand

Derek Landy , Ursula Höfker
Flexibler Einband: 343 Seiten
Erschienen bei Loewe, 01.02.2011
ISBN 9783785572689
Genre: Jugendbuch

Rezension:

In dem ersten Buch der Reihe "Skulduggery Pleasant" beschreibt Autor Derek Landy die Geschichte des charmanten und coolen Skelettdetektivs Pleasant und seiner Partnerin Stephanie Edgley aka Walküre Unruh. In "Skulduggery Pleasant Der Gentleman mit der Feuerhand" wird vor allem auf die erste Begegnung mit Pleasant und die magische Ausbildung Walküre Unruhs eingegangen.

Besonders hat mir am Buch die interessante Art der Beschreibung und der schwarze Humor (An dem NICHT gespart wurde) gefallen, der immer so angebracht war, das ich mir einen kleinen Lacher nicht verkneifen konnte.

Ich empfehle dieses Buch jedem Jugendlichen der Fantasy liebt und gerne lacht.

(Hermine, 13 Jahre)

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Papa ruft an

Bastian Bielendorfer
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2017
ISBN 9783492309783
Genre: Humor

Rezension:

Kennen Sie das? Sie sind zuhause und das Telefon klingelt. Was nur eines bedeuten kann: Ihre Eltern rufen an. Sie heben ab und es ertönt die Frage „Kind, wenn ich zweimal Windows 8 installiere, habe ich dann Windows 16?“
Wenn Sie jetzt schmunzeln und sich denken das könnte auch von meinen Eltern stammen, dann ist „Papa ruft an“ von Bastian Bielendorfer genau das Richtige für Sie. Denn BIelendorfer erzählt auf humorvolle und charmante Art und Weise genau von solchen Generationskonflikten. Durch die alltägliche Ausdruckweise und den einfachen Erzählstil mit kurzen Sätzen sind die Geschichten für den Leser leicht verständlich. Wie sagt man so schön: Es geht runter wie Öl.
Aufgelockert wird das Ganze nochmal durch die knackigen Dialoge zwischen Bielendorfer und seiner Frau, die man teilweise als klischeehaft bezeichnen kann, aber dennoch so authentisch sind, dass sie einem stets ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Ebenso wie die unzähligen von trockenem Humor und elegantem Sarkasmus geprägten Telefongespräche zwischen Bielendorfer und seinen Eltern.

Kurz gesagt: Dieses Buch ist Balsam für die Seele, und zwar für jedermann – egal, ob alt oder jung, verheiratet oder Single, Frau oder Mann. Und wer nicht genug kriegen kann, dem empfehle ich den Vorgänger „Mutter ruft an- Mein Anschiss unter dieser Nummer“.
(Kendra O.)

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62 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Elanus

Ursula Poznanski
Flexibler Einband
Erschienen bei Loewe, 12.03.2018
ISBN 9783743200111
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buch „Elanus“, geschrieben von Ursula Poznanski aus dem Loewe Verlag, beschreibt den siebzehnjährigen Jona und sein Hobby. Er ist hochbegabt und kommt mit Menschen nicht sehr gut aus. Allerdings kann er Elanus fliegen lassen. Elanus, eine selbstgebaute Drohne mit Kamera und Mikrofon ausgestattet, wird oft von Jona geflogen, um sich gegen den Spott der Kommilitonen zur Wehr zu setzen. Allerdings trifft er auf ein Geheimnis, welches ihn in Lebensgefahr bringt. Eine ganze Intrige scheint seine Schule zu überschatten.
Dieses Buch lässt sich gut lesen, da Ursula Poznanski einen gleichmäßigen, aber auch spannungserweckenden Schreibstil hat. Die Geschichte selbst ist auch sehr spannend, da man sich sehr gut in Jona hineinversetzen kann. Auch die Spannung lässt bis zum Schluss nicht nach und wird mit ein bisschen Humor versetzt.
Ich selbst habe dieses Buch schon sehr oft gelesen. Auch meinem Vater hat es gut gefallen. Ich würde dieses Buch und weitere Werke von Ursula Poznanski, wie Erebos, Layers oder Saeculum, jedem empfehlen, der gerne Thriller liest. Doch auch Action-Fans werden bei diesen Geschichten nicht enttäuscht.
(johanna K)

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