Leserpreis 2018

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135 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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AMANI - Rebellin des Sandes

Alwyn Hamilton , Ursula Höfker
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei cbt, 11.09.2017
ISBN 9783570311936
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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Es

Stephen King , Alexandra von Reinhardt , Joachim Körber
Flexibler Einband: 1.536 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.02.2011
ISBN 9783453435773
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

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(349)

765 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 71 Rezensionen

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Dem Horizont so nah

Jessica Koch , any.way
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 29.07.2016
ISBN 9783499290862
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Jessica ist jung, genießt das Leben und schaut in eine vielversprechende Zukunft. Dann trifft sie Danny. Sofort ist sie von ihm fasziniert, denn trotz seines guten Aussehens und selbstbewussten Auftretens scheint ihn ein dunkles Geheimnis zu umgeben.
Nach und nach gelingt es Jessica, hinter Dannys Fassade zu blicken und ihn kennenzulernen. Abgründe tun sich auf: Danny ist von Kindheit an zutiefst traumatisiert. Fernab von Heimat und Familie kämpft er um ein normales Leben.
Trotz aller Schwierigkeiten und gegen jede Vernunft entsteht zwischen Jessica und Danny eine innige Liebe. Doch nicht nur Dannys Vergangenheit ist düster, auch seine Zukunft ist bereits gezeichnet. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit…

 

Meine Gedanken zum Buch:

„Dem Horizon so nah“ ist das erste Buch von Jessica Koch, welches ich gelesen habe. Es wird jedoch keinesfalls das Letzte gewesen sein, denn die Autorin konnte mich hier so sehr fesseln und berühren, dass ich schon sehr gespannt auf andere Werke von ihr bin.

In diesem Buch begleiten wir Jessica, die bei einem Besuch eines Jahrmarktes Danny, der sehr selbstbewusst wirkt und Telefonnummern von Mädchen sammelt, kennenlernt. Jessica hält ihn für einen Angeber und ziemlich arrogant und möchte ihm einfach nur aus dem Weg gehen, doch trotzdem wartet sie tagelang sehnsüchtig auf seinen Anruf. Als sie ihn näher kennenlernt merkt sie, dass er eine sehr schwere Vergangenheit hinter sich hat. Als er ihr gegenüber sein Geheimnis lüftet, stellt sich heraus, dass nicht nur Dannys Vergangenheit grausam war, sondern dass auch seine Zukunft unter keinem guten Stern steht. Doch Jessica, die zu diesem Zeitpunkt schon sehr viel für ihn empfindet, entscheidet sich für ihn und möchte mit ihm gemeinsam kämpfen.

Die Autorin erzählt hier einen Teil aus ihrer Vergangenheit, was das ganze Ausmaß des Buches noch viel drastischer macht. Die Tatsache, dass all die grausamen Dinge, die Danny bereits als Kind erleben musste, auf wahren Begebenheiten ruhen, macht die Geschichte noch viel schwerer zu verdauen. Was es mit seiner Vergangenheit genau auf sich hat, müsste ihr selbst lesen. Jedoch möchte ich eins vorwegsagen: Wer mit den Themen Gewalt und Missbrauch nicht umgehen kann, sollte lieber die Finger von „Dem Horizont so nah“ lassen, denn die Grausamkeiten aus Dannys Vergangenheit werden hier keinesfalls schöngeredet.

Die Charaktere sind sehr lebendig beschrieben, wodurch man zu allen Hauptfiguren sehr schnell eine Bindung aufbaut. Man erlebt mit Jessica eine Achterbahn der Gefühle und als Leser wird einem immer wieder vor Augen geführt, wie grausam und ungerecht die Welt sein kann. Ich habe mit Jessica und Danny regelrecht mitgelitten und wollte die beiden einfach nur in den Arm nehmen. Auch Dannys beste Freundin Tina, welche eine ähnliche Vergangenheit wie er hinter sich hat, lernen wir in dem Buch kennen und lieben. Die drei werden ein unzertrennliches Team, die sich gegenseitig unterstützen. Die Bindung zwischen den drein hat mich sehr berührt.

Wer eine 08/15 Liebesgeschichte erwartet ist bei diesem Buch falsch, denn hier geht es um so viel mehr. Leider erwartet man durch das Cover jedoch genau das – eine einfache Liebesgeschichte. Auch ein Happy End wird es hier nicht geben, wer also lieber eine Geschichte sucht, in dem alles gut endet, ist auch hier an der falschen Stelle.

Ich möchte an dieser Stelle nochmal meinen Hut vor Jessica Koch ziehen, denn es war sicher nicht einfach diese Geschichte aufzuschreiben. Zudem hat sie einen unfassbar leichten Schreibstil, wodurch ich mich direkt wohl gefühlt habe. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl vor ihr zu sitzen und von ihr die Geschichte hautnah und ohne große Verschönerungen erzählt zu bekommen. Mich hat seit langem kein Buch mehr so berühren können. Ich habe gelacht und vor allem geweint, wie seit langem nicht mehr.

Alles in einem ist „Dem Horizon so nah“ ein sehr ergreifendes Buch, welches durch die Tatsache, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt, sehr „hart“ zu lesen ist. Mich konnte die Autorin hier voll für sich gewinnen und ich bin schon gespannt auf weitere Werke von ihr.

Ob ich die beiden Folgebände hierzu lesen werde weiß ich noch nicht, denn vor allem der zweite Teil soll nochmal richtig schwer zu verdauen sein.

Wenn ihr das Buch bereits gelesen habt, würde ich mich sehr freuen wenn ihr mir eure Gefühle zu der Geschichte schreiben würdet, denn über dieses Buch muss man sich einfach mit anderen austauschen.


Meine Bewertung:

Von mir bekommt „Dem Horizont so nah“ volle 5 von 5 Sterne, wobei das noch viel zu wenig ist. Eine Leseempfehlung kann ich in diesem Fall nur beschränkt aussprechen, da nicht jeder mit dieser Gewalt, welche in diesem Buch thematisiert wird, umgehen kann.

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Tags: dem horizont so nah, jessica koch   (2)
 

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(207)

487 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 96 Rezensionen

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Coldworth City

Mona Kasten
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2017
ISBN 9783426520413
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Vor drei Jahren täuschte Raven ihren Tod vor, um der skrupellosen Forschungsorganisation AID zu entkommen. Seitdem ist sie auf der Flucht, denn Raven ist eine Mutantin, die über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt, und AID würde alles tun, um sie wieder in ihre Gewalt zu bringen. Seit ihrer Flucht lebt Raven unerkannt in Coldworth City – bis der verschlossene Wade auftaucht und ihr anbietet, sie im Umgang mit ihren Fähigkeiten zu unterrichten. Damit ist die Zeit des Versteckens vorüber, denn schon bald sehen sich Raven und Wade einer Verschwörung gegenüber, die nicht nur das Ende der Mutanten bedeuten, sondern auch die ganze Welt ins Chaos stürzen kann.

 

Meine Gedanken zum Buch:

Nachdem ich die Again - Reihe von Mona Kasten verschlungen, ja regelrecht eingeatmet habe, konnte ich es kaum erwarten bis ihr neues Werk „Coldworth City“ erschienen ist. Besonders gespannt war ich darauf wie die Autorin sich im Fantasy Bereich schlägt, da ich in diesem Genre bis dato noch nichts von ihr gelesen habe.

In der Geschichte begleiten wir Raven und ihren kleiner Bruder Knox, die auf der Flucht vor der AID, einer Forschungsorganisation, die unter falschen Vorwand und mit grausamen Methoden geheime Experimente an Mutanten durchführen, sind. Um von dieser Organisation flüchten zu können, habe sie ihren Tot vorgetäuscht. Seit ihrem Entkommen leben die beiden unter falschen Namen in einer heruntergekommenen Wohnung und kommen gerade so über die Runden. Um ihrem Bruder ein halbwegs normales Leben bieten zu können, arbeitet Raven in einer Bar. Zudem verhindert sie nachts mit Hilfe ihrer Gabe, welche sie als Mutantin hat, Verbrechen. Mutanten haben unterschiedliche Fähigkeiten, um welche es sich dabei handeln müsst ihr jedoch selbst lesen. Als sie jedoch dem geheimnisvollen und gutaussehenden Wade begegnet, ändert sich ihr Leben schlagartig. Dieser bietet ihr an mit ihm in den Untergrund zu gehen, doch Raven lehnt dies zunächst misstrauisch ab. Als sie ihn dann doch in den geheimnisvollen Untergrund folgt, trifft sie dort viele Gleichgesinde, mit denen sie gemeinsam die boshaften Pläne der AID verhindern möchte.

Raven ist ein sehr taffer Charakter, der sich nicht leicht unterkriegen lässt, jedoch steht ihr dabei oft ihr Stolz im weg, weshalb sie oftmals als arrogant bezeichnet wird. Trotzdem habe ich sie schnell in mein Herz geschlossen, was besonders an ihrer liebevoll beschriebenen Beziehung zu ihrem Bruder liegt. Ihre Handlungen konnte ich aufgrund ihrer Vergangenheit meist nachvollziehen, auch wenn diese meist sehr impulsiv und unüberlegt wirken.

Knox, der kleine Bruder der Protagonistin, hat mich schnell für sich gewinnen können. Er ist ein toller Junge, den man einfach mögen muss. Im Gegensatz zu Raven ist er kein Mutant, was er oftmals bedauert.

Wade ist ein gutaussehender und geheimnisvoll wirkender Junge, der sich aufgrund seiner Begabung von anderen Menschen weitgehend fernhält. Auch er hat eine traurige Vergangenheit, welche der AID zu verschulden ist. Im Laufe der Geschichte lernt man eine komplett andere Seite von ihm kennen, mit der ich zuvor nicht gerechnet hätte.

Zudem lernen wir einige tolle Nebencharaktere kennen, wie beispielweise die Leitung des Untergrundes.

Die Charaktergestaltung gefällt mir gut, auch wenn ich zu Raven leider nicht allzu schnell eine Bindung herstellen konnte. Aus Monas vorherigen Werken sind mir einige Charaktere sehr positiv in Erinnerung geblieben, was vor allem daran lag, dass diese sehr greifbar wirkten, wodurch man das Gefühl hatte neue Freunde gefunden zu haben. In diesem Buch hat mir diese innige Bindung leider gefehlt. Trotzdem hat die Autorin auch hier tolle Personen erschaffen, jedoch lagen meine Erwartungen daran viel höher.

Mona Kasten schafft es immer wieder mich in ihren Bann zu ziehen, auch wenn sie meine Erwartungen mit „Coldworth City“ nicht ganz erfüllen konnte. Leider war die Geschichte meist sehr vorhersehbar, was wegen dem tollen und einzigartigen Schreibstil der Autorin jedoch weitgehend wettgemacht wurde. Der Verlauf der Geschichte hat mir trotzdem gut gefallen, auch die langsam entstehende Beziehung zwischen Raven und Wade, welche ehr im Hintergrund abläuft, fande ich schön. Zudem ist das Cover ein echter Hingucker.

Ein weiterer Kritikpunkt an dem Buch ist leider die Länge, ich hätte mir einfach noch viel mehr Seiten gewünscht, um die hier erschaffene Welt besser kennenzulernen, denn die Grundidee und das Setting der Geschichte haben mir sehr zugesagt. Vor allem hätte ich gerne noch mehr über die anderen Mutanten im Untergrund erfahren. Ich habe sehr viel Spaß beim Lesen gehabt und mich in der hier erschaffenen Welt direkt wohl gefühlt.

Alles in einem wurden meine sehr hohen Erwartungen nicht ganz erfüllt. Nichtsdestotrotz handelt es sich bei „Coldworth City“ um einen gelungenen Fantasyroman, den ich als sehr lesenswert erachte, besonders durch den besonderen Schreibstil der Autorin und die tolle Idee dahinter.


Meine Bewertung:

Von mir bekommt die Geschichte leider nur 4 von 5 Sterne, trotzdem empfehle ich das Buch von Herzen an jeden weiter.

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Tags: coldworth city, mona kasten   (2)
 

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(320)

721 Bibliotheken, 37 Leser, 1 Gruppe, 60 Rezensionen

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Stolz und Vorurteil

Jane Austen , Andrea Ott , Elfi Bettinger
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Penguin, 09.05.2017
ISBN 9783328101666
Genre: Klassiker

Rezension:

Inhalt: 

Nicht weniger als fünf Töchter haben die Bennets standesgemäß unter die Haube zu bringen. Kein leichtes Unterfangen für eine Familie auf dem Land, die nur über ein bescheidenes Vermögen verfügt. Ausgerechnet die intelligente Elizabeth, das Lieblingskind des Vaters, erweist sich als besonders schwieriger Fall. Zum allgemeinen Unverständnis hat sie die Stirn, den Antrag eines wohlsituierten Pfarrers auszuschlagen. Statt dem Drängen der Familie nachzugeben, folgt Elizabeth hartnäckig ihrem eigenen Urteil... 

 

Meine Gedanken zum Buch:

Ich wollte bereits seit Längerem endlich einen Klassiker lesen, besonders „Stolz und Vorurteil“ hatte ich immer genauer im Blick gehabt. Als ich dann gesehen habe, dass der Penguin – Verlag eine neue Auflage veröffentlicht, habe ich dieses direkt beim Bloggerportal angefragt und auch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen.

Mrs. Bennet hat fünf Töchter die sie schnellstmöglich, bevorzugt mit reichen Männern unter die Haube bringen möchte. Als der wohlhabende Mr. Bingley in die Grafschaft zieht, sieht diese die perfekte Möglichkeit ihre älteste Tochter Jane mit ihm zu verheiraten. Doch dieser ist nicht alleine gekommen, mit im Gepäck hat er seine Schwester und den noch reicheren Mr. Darcy, der durch sein weniger herzliches Auftreten kaum Anschluss in der dortigen Gesellschaft findet. Auch die zweitälteste Tochter Elisabeth, welche wir in diesem Buch begleiten, hält nicht viel von diesem. Im Laufe der Geschichte kommt es zu einigen Intrigen und Missverständen, die besonders Mr. Darcy in einem falschen Licht dastehen lassen. Doch im Laufe der Handlung lernen die Charaktere über ihren Stolz und die typischen Vorurteile hinwegzusehen, um ihren wahren Gefühlen freien Lauf zu lassen.

Elisabeth wiedersetzt sich ihrer Mutter und der damaligen Gesellschaft, in dem sie einen Antrag ablehnt, da sie für diesen Mann keine liebevollen Gefühle übrighat. Sie wiedersetzt sich frech den Anforderungen, welche den Frauen gestellt werden und möchte auf die große Liebe warten. Ihre vorlaute und teilweise freche Art hat mir sehr gut gefallen und mich ab und an auch zum Schmunzeln gebracht. Elisabeth hat gezeigt, dass sich auch eine Frau nicht alles gefallen lassen muss. Auch ihre ältere Schwester, die in jedem Menschen immer nur das Beste sieht, habe ich schnell liebgewonnen.

Die Charaktere wurden sehr umfassend beschrieben, weshalb man diese mit der Zeit auch sehr gut kennenlernt. Auch wenn zu der damaligen Zeit einige Dinge anders gehandhabt wurden, konnte man sich durch den sehr detaillierten Schreibstil gut in die einzelnen Situationen hineinversetzen. Auch wenn diese Geschichte vor 200 Jahren gespielt hat, kann man einige Parallelen zu unserer heutigen Gesellschaft erkennen. So gibt es heute auch noch den typischen Klatsch und Tratsch, der oft zu Missverständnissen führt und auch die hier erzählten Intrigen sind heutzutage keine Seltenheit.

Ich hatte beim Lesen von „Stolz und Vorurteil“ durchaus viel Spaß und kann sehr gut nachvollziehen, warum dieses Werk zur Weltliteratur gezählt wird. Ein Buch das wirklich jeder gelesen haben sollte, besonders diese Ausgabe des Penguin – Verlag hat ein atemberaubend schönes Cover, welches in keinem Bücherregal fehlen sollte.


Meine Bewertung:

„Stolz und Vorurteil“ bekommt von mir volle 5 von 5 Sterne und an dieser Stelle möchte ich eine klare Leseempfehlung an alle aussprechen.

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Tags: jane austen, stolz und vorurteil   (2)
 

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(10)

15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Für immer du und ich

Marianne Kavanagh , Sonja Hagemann
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.05.2017
ISBN 9783734103520
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Manchmal muss man sein Schicksal annehmen, um wieder nach vorn blicken zu können

Kim und Harry könnten unterschiedlicher nicht sein, schon immer waren beide damit beschäftigt, dem jeweils anderen das Leben so schwer wie möglich zu machen. Und doch verbindet sie etwas: die Liebe zu Kims älterer Schwester Eva und ihrem kleinen Sohn Otis. Als Eva schwer erkrankt, ändert sich alles, denn Kim und Harry müssen mit der Tatsache zurechtkommen, sie für immer zu verlieren. Als langgehegte Geheimnisse – und Gefühle – ans Licht kommen, die ihr Leben und ihre Beziehung zueinander für immer verändern könnten, müssen beide weitreichende Entscheidungen treffen …

 

Meine Gedanken zum Buch:

Ich möchte bereits vorweg erwähnen, dass diese Rezension kaum einer Lobrede ähneln wird, da mich das Buch eigentlich in keiner Hinsicht von sich überzeugen konnte.

Das Cover hat mich durch seine verspielte und süße Art direkt überzeugen können, weshalb ich auch einen näheren Blick auf das Buch geworfen habe. Durch den Klappentext, der eine süße Liebesgeschichte erwarten lässt, habe ich mich eigentlich sogar sehr auf das Buch gefreut, doch leider bin ich sehr enttäuscht von „Für immer du und ich“.

Die Geschichte wird in verschiedenen Abschnitten von 2006 bis 2015 aus den Sichten von Kim und Harry erzählt. Die beiden sind von Grund auf verschiedenen, haben zu allem unterschiedliche Meinungen und können sich nicht wirklich leiden. Die im Klappentext erwähnte Krankheit von Kims älteren Schwester Eva, trat erst im letzten Drittel des Buches ein. Davor erfährt man nur wie Kim und Harry sich kennengerlernt haben und die restliche Handlung war für mich mehr oder weniger überflüssig. Teilweise wusste ich gar nicht um was es denn nun eigentlich geht.

Leider konnte ich mich auch mit keinem der Charaktere richtig identifizieren. Kim war sehr aufbrausend, aggressiv und immer auf Konfrontation aus. Ihren regelrechten Hass gegenüber Harry konnte ich meist überhaupt nicht nachvollziehen. Dieser ständige Konflikt zwischen den beiden wurde ständig wiederholt, was mich irgendwann einfach nur noch genervt hat. Auch zu Harry konnte ich keine richtige Bindung aufbauen. Man erfährt im Laufe der Geschichte mehr über ihn und seine Vergangenheit, wodurch man sein Verhalten als Leser besser nachvollziehen konnte. Zwar entwickelte ich eine gewisse Sympathie für ihn, jedoch wirkte er dennoch recht flach auf mich. Über die anderen Charaktere hat man kaum etwas erfahren, außer das Kims Eltern einfach nur grauenvoll sind.

Zu Beginn bin ich erst Mal überhaupt nicht in die Geschichte gekommen, was vor allem an den vielen Zeitsprüngen und dem ständigen Perspektivwechsel liegt. Oftmals ist mir erst nach ein paar Zeilen aufgefallen, dass wieder aus einer anderen Sicht erzählt wird. Ich war von Anfang an total verwirrt und fand einfach keinen richtigen Lesefluss. Als ich mich dann nach etwa 100 Seiten einigermaßen in die Geschichte eingefunden habe, zog sich die Handlung wie Kaugummi. Erst im letzten Drittel ist dann die im Klappentext erwähnte Handlung eingetreten und damit wurde das Buch dann auch um einiges besser und interessanter. Das Ende war für mich dann aber doch wieder sehr vorhersehbar und die Entwicklung ist für mich dann doch sehr an den Haaren herbeigezogen gewesen. Insgesamt fehlte den einzelnen Handlungsabschnitten zu oft der Zusammenhang, weshalb ich mich zwischendurch regelrecht zum Weiterlesen zwingen musste.

Alles in einem ist das Buch für mich mein bisheriger Flop des Jahres. Wenn ich so darüber nachdenke, weiß ich einfach nicht was mir die Autorin mit dem Buch sagen wollte. Der Geschichte fehlte der fortlaufende rote Faden und jegliche emotionale Tiefe.

 

Meine Bewertung:

Ich gebe dem Buch nur 2 von 5 Sterne und kann an dieser Stelle auch keine Leseempfehlung aussprechen.

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Tags: für immer du und ich, marianne kavanagh   (2)
 

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(154)

289 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 81 Rezensionen

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Das Porzellanmädchen

Max Bentow
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.07.2017
ISBN 9783442205110
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Luna Moor ist eine gefeierte junge Autorin auf dem Gipfel ihres Erfolgs. Keine schreibt so packend und mitreißend wie sie über die Abgründe der menschlichen Seele, und ihre Bücher gehen unter die Haut. Niemand ahnt, dass Luna selbst als junges Mädchen in die Hände eines Wahnsinnigen fiel und ihm nur knapp entkam. Seither quält sie die Erinnerung an den Täter, und eines Tages fasst sie den kühnen Entschluss, an den Ort ihres Martyriums zurückzukehren. Sie will eintauchen in die bedrohliche Atmosphäre des einsam gelegenen Hauses, in dem sie einst gefangen war, und versuchen zu verstehen, was damals geschah. Gemeinsam mit Leon, dem Sohn einer Freundin, richtet sie sich ein in dem verlassenen Haus im Wald. Sehr schnell muss sie jedoch erkennen, dass sie in einen Albtraum geraten ist, aus dem es kein Erwachen zu geben scheint. Aber ist Luna wirklich das unschuldige Opfer, das sie vorgibt zu sein?

  

Meine Gedanken zum Buch: 

Schon seit längerem wollte ich ein Buch von Max Bentow lesen, habe es aber bis dato nicht geschafft. „Das Porzellanmädchen“ habe ich dann vor ein paar Wochen als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen, worüber ich mich sehr gefreut habe.  

Das Cover ist schlicht, wirkt aber gerade deswegen sehr ausdrucksstark auf mich und auch der Klappentext hat mich direkt angesprochen.

Luna Moor wurde als Jugendliche gefangen gehalten und missbraucht. Ihr gelang die Flucht, jedoch wurde der Täter nicht gefasst. Heute ist sie Thriller-Bestsellerautorin und mit Hilfe ihres neusten Werkes möchte sie ihre Vergangenheit verarbeiten. Doch dabei wird sie von ihren dunklen Ereignissen eingeholt und sie fängt an, an ihrem Verstand zu zweifeln.

Luna ist ein sehr gut beschriebener Charakter und wirkte auf mich sehr sympathisch. Besonders ihre steigenden Selbstzweifel, was ihren Verstand betrifft und ihr Bedürfnis den Täter, der auch „das Insekt“ genannt wird, zu finden, konnte ich sehr gut nachvollziehen.

Ebenfalls eine große Rolle in der Geschichte spielt Leon, der Sohn der einzigen Freundin von Luna. Dieser soll zwei Wochen bei ihr leben, da seine Mutter verreisen muss. Luna nimmt ihn mit zum Schauplatz ihres aktuellen Thrillers, denn dort hat sie sich zum Schreiben verschanzt. Leon hilft ihr beim Aufdecken des Falls, begibt sich dadurch jedoch selbst in Gefahr. Für seine 15 Jahre wirkte er sehr erwachsen, jedoch kam ab und an trotzdem seine Unreife zum Vorschein.

Die Geschichte wird in drei Ebenen erzählt. Zum einen erfährt man wie Luna 2003 gefangen genommen wurde. Weiterhin erlebt man wie sie nach 13 Jahren eine erfolgreiche Autorin ist und mit ihrem neuesten Werk ihr Vergangenheit verarbeiten möchte. In der dritten Handlungsebene bekommt der Leser die Möglichkeit, in dem aktuellen Thriller von Luna zu lesen. Das Buch hatte durch alle drei Ebenen stets einen roten Faden, sodass ich nie ein Problem mit dem Verlauf der Handlung gehabt habe.

Der Schreibstil von Max Bentow ist sehr beschreiben und angenehm zu Lesen. Die Spannung wurde durchgehend aufrechterhalten, wodurch ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Besonders durch die immer größer werdenden Zweifel daran, ob Luna wirklich die ist die sie vorgibt zu sein, hielten die Spannung. Eine weitere wichtige Rolle in dem Buch, wie man es auch aus dem Titel entnehmen kann, spielt eine Porzellanpuppe. Durch sie wurde der Horrorfaktor zusätzlich gesteigert und das Buch erhielt dadurch einen Hauch von Mystery, was mir sehr gut gefallen hat. Der Nervenkitzel hielt bis zum Schluss an, da man wirklich nicht wusste, wer nun „das Insekt“ ist. Die letztendliche Auflösung der Geschichte hat mir gut gefallen.

Alles in einem war „Das Porzellanmädchen“ von Max Bentow ein runder, stimmiger und vor allem spannender Thriller. Ich freue mich schon auf weitere Werke des Autors.


Meine Bewertung:

Der packende Thriller bekommt von mir gute 4,5 von 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Tags: das porzellanmädchen, max bentow   (2)
 

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(153)

220 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 105 Rezensionen

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New York zu verschenken

Anna Pfeffer
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei cbj, 28.08.2017
ISBN 9783570173978
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft…

 

Meine Gedanken zum Buch: 

Von den beiden Autorinnen, die hinter dem Pseudonym Anna Pfeffer stehen, habe ich bisher noch nichts gelesen. Ich hatte jedoch schon ihr vorheriges Werk „Für dich soll es tausend Tote regnen“ genauer im Blick gehabt. Als ich dann gesehen habe, dass die beiden ein neues Buch herausbringen, habe ich dieses direkt beim Bloggerportal angefragt und freundlicherweise auch als Rezensionsexemplar zugestellt bekommen.

Anton hat ein Ticket nach New York zu verschenken, denn seine Freundin hat ihn vor der gemeinsamen Reise verlassen. Jetzt bleibt ihm nur noch ihr Ticket auf dem ihr Name steht. Anton startet via Instagram einen Aufruf, durch den er eine Begleitung für seine Reise finden möchte. Die einzige Voraussetzung die er stellt ist, dass die Gewinnerin denselben Namen wie seine Ex, Olivia Lindmann, trägt. Kaum jemand zeigt Interesse, doch dann meldet sich Liv, die ganz anders als die Mädchen sind, mit denen er sonst zu tun hat.

Anton ist sehr selbstsicher und selbstbewusst und hat Angst davor seine Zeit zu verschwenden, weshalb er jede freie Minute nutzt um Spaß zu haben und über seinen Schatten zu springen. Da seine Familie sehr wohlhabend ist, spielt auch Geld in seinem Leben keine Rolle. Man merkt als Leser aber im Laufe der Geschichte, dass mehr als ein oberflächlicher Junge hinter ihm steckt.

Liv ist ein ehr zurückhaltendes Mädchen, dass in ihrer Familie mit einigen Problemen zu kämpfen hat, trotzdem kümmert sie sich sehr liebevoll um ihre kleine Schwester. Sie liest sehr gerne und postet auf Instagram nur Bilder von Büchern, wodurch sie mir direkt noch sympathischer war. Besonders ihre Leidenschaft für New York konnte ich sehr gut nachvollziehen. Liv war alles in einem ein sehr angenehmer Charakter, den ich direkt in mein Herz geschlossen habe.

Die beiden stecken sich zu Beginn direkt in die typischen Schubladen. So hält Liv Anton anfangs für einen oberflächlichen Idioten, wohingegen er Liv für ein langweiliges und prüdes Mädchen hält. Jedoch stellt sich schnell heraus, dass die beiden sich täuschen und sie lernen sich durchs Chatten näher kennen. Die Neckereien und schlagfertigen Nachrichten, die sich die beiden schicken haben mich oftmals zum Schmunzeln gebracht.

Das Buch besteht ausschließlich aus Chatverläufen der beiden, was ich als sehr gewöhnungsbedürftig empfunden habe. Eine „richtige“ Geschichte hätte mir in diesem Fall mehr zugesagt. Jedoch ließ sich die Geschichte gerade deshalb sehr schnell und flüssig lesen, weshalb ich das Buch auch innerhalb eines Tages gelesen habe. Der Schreibstil stellte sich auch als sehr angenehm heraus.

Sehr schade fande ich, dass New York etwas in den Hintergrund gerutscht ist, denn 90% des Buches spielt vor der Reise. Zudem war der Verlauf der Geschichte sehr vorhersehbar, so habe ich schon vor der Hälfte des Buches gewusst, wie es ausgehen wird. Das Ende an sich hat mir dann trotzdem zugesagt.

Das Cover von „New York zu verschenken“ hat mich durch seine verspielte Art und dem knalligen pink überzeugen können, da es gut zu der süßen Geschichte des Buches passt. Die kleinen Elemente wie die Freiheitsstatue und die gelben Taxen verbindet man direkt mit New York. Allerdings ist es durch die knallige pinke Farbe wohl ehr Geschmackssache.

Alles in einem ist das Buch eine süße Geschichte für zwischendurch, die mich gut unterhalten hat.


Meine Bewertung:

Ich gebe dem Buch 3,5 von 5 Sterne und empfehle es allen weiter, die auf der Suche nach einer netten Geschichte für zwischendurch sind.

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Tags: anna pfeffer, new york zu verschenken   (2)
 

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(637)

1.302 Bibliotheken, 18 Leser, 3 Gruppen, 244 Rezensionen

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Mein bester letzter Sommer

Anne Freytag
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.03.2016
ISBN 9783453270121
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Du kannst dir nicht aussuchen, wann du die große Liebe triffst.
Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind …

 

Meine Gedanken zum Buch:

Vor einigen Monaten habe ich „Den Mund voll ungesagter Dinge“ von der selben Autorin gelesen und zähle dieses Buch seitdem zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Da mich Anne Freytag mich bei diesem Werk mit ihrem Schreibstil vollends überzeugen konnte, war für mich klar, dass ich noch weitere Werke von ihr lesen möchte. „Der beste letzte Sommer“ stand davor schon länger auf meiner Wunschliste und wurde mir von vielen empfohlen, weshalb ich letztendlich in diesem Sommer noch danach gegriffen habe.

Zu Beginn war ich etwas skeptisch was die Geschichte angeht, da ich durch den Klappentext eine klischeehafte Krebsgeschichte erwartet habe, die meiner Meinung nach mittlerweile sehr ausgelaugt ist. Hier muss ich gleich mal erwähnen für alle, die dieselben Bedenken haben, dass es in diesem Fall keinesfalls um Krebs geht und die Autorin hier auch nicht eins zu eins nach dem typischen Klischee vorgeht, das man bereits aus zahlreichen Romanen kennt.

Das Cover des Buches finde ich sehr gelungen. Es ist sehr schlicht gehalten, hat dabei aber trotzdem sehr viel Aussagekraft und wiederspiegelt den Inhalt sehr gut. Auch die restliche Gestaltung ist sehr liebevoll, so findet man beispielweise auf der ersten Seite eine Karte, in der die zurückgelegte Strecke der beiden Protagonisten gekennzeichnet ist.

In dem Buch begleiten wir Tessa, der leider nicht mehr viel Zeit bleibt. Bisher war ihr Leben komplett strukturiert und durchgeplant. Doch die Erkenntnis, dass sie diese Pläne nicht mehr alle verwirklichen kann, trieft sie tief. Sie zieht sich zurück, ist wütend und verzweifelt, doch dann trifft sie Oskar. Oskar durchdringt ihre Fassade und steht hinter ihr. Er überrascht Tessa mit einem spontanen Roadtrip durch Italien und möchte ihr damit einen unvergesslichen letzten Sommer bieten.

Tessa war mir ab der ersten Seite sympathisch und ich konnte mich sehr gut in ihre Gefühlslage und ihre Gedanken hineinversetzen. Auch ihre Handlungen konnte ich sehr gut nachvollziehen.

Oskar ist der Traumjunge den sich jeder wünscht, natürlich hat auch er seine Schattenseiten, die er im Laufe des Buches aufdeckt. Er hat sich sehr gut während der Reise um Tessa gekümmert und war ihr stets ein guter Freund. Die beiden haben mich zusammen sehr berühren können und es hat sehr viel Spaß gemacht die beiden in ihrer letzten gemeinsamen Zeit zu begleiten.

Ganz toll fande ich die Idee, dass die beiden bei besonderen oder schönen Momenten ein passendes Lied dazu suchten. So hat man beim Hören des Liedes direkt diesen Moment im Kopf.

Leider gab es auch die ein oder andere Stelle die ich als nicht ganz logisch empfand. So zum Beispiel zu Beginn des Buches, als Tessa in der U-Bahn das erste Mal Oskar sieht und direkt weiß das er der Eine für sie ist. Sie beschreibt ihre Gefühle für ihn an dieser Stelle schon als so stark, obwohl sie ihn nur kurz gesehen hat. Zudem ging die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden sehr schnell. Denn auch wenn es im Buch nicht so rüberkam, kannten die beiden sich nur ein paar Tage, höchstens Wochen, als sie ihren Roadtrip gestartet haben. Dadurch verlor die Geschichte für mich etwas an Glaubwürdigkeit.

Der Schreibstil von Anne Freytag war wieder erste Klasse. Ich habe mich in der Geschichte direkt wohl gefühlt und wäre am liebsten mit Tessa und Oskar gemeinsam nach Italien gefahren. Die Autorin hat einen sehr angenehmen und vor allem berührenden Schreibstil. Mit manchen Sätzen hat sie mich oftmals zum Grübeln gebracht.

Die Kapitel sind sehr kurz gehalten, weshalb man schnell durch die Seiten fliegt. Die Geschichte wird hauptsächlich aus Tessas Sicht erzählt, jedoch gibt es auch zwischendurch Kapitel aus Oskars Sicht, durch die man auch einen guten Einblick in seine Gefühlswelt bekommt.

Alles in einem hat mich „Mein bester letzter Sommer“ nicht ganz so umhauen können wie „Ein Mund voll ungesagter Dinge“. Trotzdem hat mich die Geschichte sehr gut unterhalten können und mich auch berührt. Gegen Ende habe ich auch die ein oder andere Träne vergießen müssen.

Ich freue mich auf weitere Werke von Anne Freytag, die auch hier wieder bewiesen hat, dass sie eine großartige Schriftstellerin ist, die mit Worten sehr gut umgehen kann.


Meine Bewertung:

Da die Geschichte mich nicht vollends überzeugen konnte, bekommt „Mein bester letzter Sommer“ nur 4 von 5 Sterne. Ich empfehle das Buch trotzdem von Herzen weiter.

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208 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Wunder

R.J. Palacio , André Mumot
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 08.12.2017
ISBN 9783423086547
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:

August ist zehn Jahre alt und lebt mit seinen Eltern und seiner Schwester Via in New York. August ist schlagfertig, witzig und sensibel. Eigentlich könnte also alles ganz normal sein in seinem Leben. Doch eines trennt August von seinen Altersgenossen: Sein Gesicht ist entstellt, und unzählige Operationen hat er schon über sich ergehen lassen müssen. Das ist auch der Grund, warum er noch nie auf einer öffentlichen Schule war und bisher zu Hause unterrichtet wurde. Das neue Jahr aber soll alles ändern. August wird in die fünfte Klasse der Bezirksschule gehen, und natürlich hat er Angst. Angst davor, angestarrt und ausgegrenzt zu werden. Doch August wäre nicht August, würde er nicht auch diese Herausforderung mit Bravour meistern!

 

Meine Gedanken zum Buch:

Ich habe ausschließlich positive Meinungen zu „Wunder“ von Raquel J. Palacio gehört und bin Ewigkeiten um dieses Buch herumgelaufen. Da im nächsten Jahr der Kinofilm dazu in Deutschland erscheint, habe ich das Buch nun endlich in die Hand genommen und bin sehr froh über diese Entscheidung.

In dieser Geschichte begleiten wir den zehnjährigen August, dessen Gesicht entstellt ist, obwohl er bereits zahlreiche Operationen hinter sich hat. Bisher wurde er zu Hause von seiner Mutter unterrichtet, was sich jetzt jedoch ändert. Er soll in die fünfte Klasse einer Bezirksschule gehen, wovor er zu Beginn sehr Angst hat. Denn sein Umfeld reagiert auf sein Gesicht oftmals nicht sehr positiv. Auch in der Schule hat er zu Beginn Schwierigkeiten sich einzuleben, doch durch seine witzige und schlagfertige Art findet er schnell Freunde, die zu ihm halten und ihn verteidigen.

August ist ein wahnsinnig sympathischer Junge, der durch seine Krankheit vor einige Probleme gestellt wird. Er ist es sein ganzes Leben lang gewohnt, von anderen angestarrt zu werden und er weiß, dass dahinter meist keine bösen Absichten zugrunde liegen. Er würde am liebsten ein ganz normales Leben führen, doch den Blicken kann er nicht entgehen.

Von seinen Mitschülern wird er wegen seinem entstellten Gesicht sehr gemobbt. Es ist sehr erschreckend wir grausam Kinder bereits in diesem Alter sein können. Durch seine witzige Art und seinen starken Charakter wird er jedoch nicht nur vom Leser schnell ins Herz geschlossen. Er findet schnell gute Freunde wie Summer und Jack, die ihn so hinnehmen wie er aussieht. Zwischen ihnen entsteht eine ganz besondere Freundschaft, sie stehen für einander ein und halten zusammen. Im Laufe des Buches setzen sich immer mehr für August ein, auch diejenigen die Anfangs böse Kommentare über ihn fallen ließen.

Das Buch wird aus verschiedenen Sichten erzählt, wobei der Fokus immer auf August liegt. So bekommt man beispielweise einen sehr guten Einblick dafür, wie sehr seine Schwester Via unter seiner Krankheit leidet. Ich konnte ihre Gedanken, dass sie oftmals nicht mit ihrem Bruder gesehen werden möchte, da ihre Mitschüler dies als ihren Makel ansehen, gut nachvollziehen. Zudem muss sie ihr ganzes Leben zurückstecken, da August die meiste Aufmerksamkeit benötigt. Trotzdem steht sie letztendlich immer hinter ihm und ist stolz auf ihn, wodurch ich sie gleich noch viel mehr ins Herz geschlossen habe. Auch seine Eltern habe ich sehr liebgewonnen. Die gesamte Familie wirkt sehr sympathisch und steht vollkommen hinter August. Alle Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet worden und tragen ihren Teil zu der Geschichte bei.

Auch aus der Sicht von Summer, Jack und einigen anderen Nebencharkteren wird erzählt, wodurch man einen großen Gesamteindruck über die Personen und vor allem ihre Blickweise auf August erhält. Da die Kapitel sehr kurz gehalten sind, lässt sich das Buch auch sehr schnell lesen. Der Schreibstil war zudem auch sehr angenehm zu lesen.

„Wunder“ ist ein Buch, welches mich sehr zum Nachdenken angeregt hat, denn es spricht sehr wichtige Themen wie Freundschaft, Zusammenhalt, Mobbing, Familie, Ausgrenzung, Loyalität, Verrat, Grenzen überwinden und viele mehr an. Zudem hält es dem Leser einen Spiegel vors Gesicht: Wie würden wir reagieren, wenn wir einem Menschen begegnet der nicht dem menschlichen Ideal entspricht? Und wie würden wir auf August reagieren?

Die Geschichte rund um August, seine Freunde und Familie hat mich sehr berührt. Ich habe geweint konnte aber auch Lachen. Ich kann das Buch nur allen ans Herz legen. Es gibt dem Lesen so viel, auch zwischen den Zeilen. Für mich gehört das Buch bereits jetzt zu meinen absoluten Lesehighlights aus diesem Jahr.

Ich freue mich schon sehr auf den Kinofilm, dessen Trailer sehr vielversprechend aussieht und auch den zweiten Teil, der die Sicht von Charlotte und Christoph erzählt, behalte ich mir genauer im Auge.


Meine Bewertung:

Ich gebe dem Buch volle 5 von 5 Sterne und spreche eine klare Leseempfehlung an alle Altersgruppen aus.

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Küss mich noch ein erstes Mal

Holly Martin , Claudia Geng
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.05.2017
ISBN 9783734102936
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Ein Cottage an der Küste Englands, eine charmant-verrückte Gastgeberin und eine unmögliche Liebesgeschichte.

Annie Butterworth ist zwar erst Ende zwanzig, aber schon stolze Besitzerin des idyllischen Willow Cottage an der englischen Küste. Sie ist immer für ihre Gäste da – mit Tee, einem offenen Ohr oder starkem englischen Cider. Ein Blick in ihr Gästebuch lässt einen in die Welt von Annie und den Besuchern von Willow Cottage eintauchen. Und man kann dort sogar manchen berühmten Namen entdecken – wie den des gefeierten Krimischriftstellers Oliver Black. Der für Annie einfach nur Olly ist, der Mann, der ihr einst ihren ersten Kuss gab und außerdem der Bruder von Annies verstorbenem Mann Nick ist ...

 

Meine Gedanken zum Buch:

Von Holly Martin habe ich zuvor noch kein Werk gelesen, jedoch hat mich das Cover von „Küss mich noch ein erstes Mal“ direkt in seinen Bann gezogen. Man fühlt sich beim Ansehen des Buches direkt wohl, entspannt und in den Urlaub versetzt. Auch der Klappentext klingt süß und hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht.

Annie Butterworth ist Besitzerin des Willow Cottage an der englischen Küste. Zwei Jahre zuvor ist ihr Mann verstorben, seitdem führt sie das Cottage alleine weiter. Durch das Gästebuch erfährt man sehr viel über die Besucher. Unter anderem zählt auch Oliver Black, der Bruder ihres verstorbenen Mannes, der Annie ihren ersten Kuss gegeben hat, zu den Stammbesuchern.

Annie war sehr sympathisch und liebeswürdig. Sie hat noch sehr mit dem Tot ihres Mannes zu kämpfen ist aber trotzdem ein sehr positiver und lebensfreudiger Mensch. Oliver hat Gefühle für sie, jedoch hintern seine Schulgefühle am Tot seines Bruders ihn daran für Annie mehr als ihr Schwager und bester Freund zu sein. Olly ist ein sehr bekannter Krimiautor, den ich im Laufe des Buches ebenfalls in mein Herz geschlossen habe.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, leicht und vor allem flüssig zu lesen. In diesem Buch erzählt Holly Martin die Geschichte nur durch Gästebucheinträge des Willow Cottage. Zu Beginn fande ich es etwas seltsam eine Geschichte nur anhand dieser Einträge zu lesen, jedoch stellte sich dies als sehr angenehm heraus. Das Buch lies sich durch diese Schreibweise sehr schnell lesen, weshalb ich es auch in einem Rutsch durchhatte.

Man lernt in der Geschichte viele verschiedene Leute und deren Lebensgeschichten kennen. Insgesamt ist das Buch dadurch sehr Facettenreich gewesen. So ging es eben nicht nur um Annie und Olly, sondern man lernte einige Besucher und deren Leben und Schicksale näher kennen. Dabei waren einige Familien und Paare die man schnell ins Herz geschlossen hat. Auch die Umgebung des Cottage wurde in den Einträgen gut rübergebracht und man fühlte sich direkt wohl an der englischen Küste.

Allererdings war der ein oder andere Eintrag dann doch etwas unrealistisch, denn unter normalen Umständen würde kein Mensch solch private Dinge in ein Gästebuch schreiben. Trotzdem war es interessant zu lesen, wie sich Gäste, die öfter zu Besuch sind, im Laufe des Buches weiterentwickeln.

Alles in einem finde ich es eine nette Idee eine Geschichte auf diese Weise zu erzählen, jedoch wirkte es an manchen Stellen sehr unrealistisch, weshalb ich mir zwischen den Einträgen auch normal erzählte Abschnitte gewünscht hätte. Trotzdem war es eine schöne Geschichte für zwischendurch, die ich euch durchaus empfehlen kann.


Meine Bewertung:

Von mir bekommt das Buch gute 3,5 von 5 Sterne.

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Tags: holly martin, küss mich noch ein erstes mal   (2)
 

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85 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

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Kieselsommer

Anika Beer
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbj, 24.07.2017
ISBN 9783570157732
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Der erste Urlaub ohne Eltern! Tilda und ihre beste Freundin Ella können es kaum erwarten. Zwei Wochen gehört ihnen das Ferienhaus von Tildas Tante im Spreewald ganz allein. Mit Terrasse und eigenem Boot. Das wird der beste Sommer ihres Lebens! Doch dann fängt Ella ein Glühwürmchen und wünscht sich die große Liebe – und am nächsten Tag taucht Mats auf. Mats, der irgendwie ganz besonders ist. Ella glaubt an das Schicksal und dass Mats und sie füreinander bestimmt sind. Doch Tilda traut Mats nicht über den Weg und fühlt sich mehr und mehr wie das fünfte Rad am Wagen. Aber muss man seiner besten Freundin nicht alles Glück der Welt gönnen?


Meine Gedanken zum Buch:

Von der Autorin Anika Beer habe ich zuvor noch nichts gelesen oder gehört, das wunderschöne Cover von „Kieselsommer“ hat mich aber direkt angesprochen. Es erinnert sofort an den Sommer und wiederspiegelt zudem auch den Inhalt des Buches sehr gut. Auch der Klappentext klingt gut und lässt eine süße Sommergeschichte erwarten, die wir hier auch bekommen.

Tilda und ihre beste Freundin Ella verbringen ihren ersten gemeinsamen Urlaub im Spreewald. Doch bereits am zweiten Tag taucht Mats bei ihrem Ferienhaus auf und Elle verliebt sich direkt in ihn. Tilda ist von der kleinen Liebesgeschichte alles andere als begeistert.

Ella ist ehr ein sehr eingeschüchterter und zurückhaltendender Charakter, der erst durch Tilda gelernt hat aus sich raus zu kommen. Mich hätten als Leser an dieser Stelle die Gründe für Ellas starkes Misstrauen gegenüber anderer Menschen interessiert. Weiterhin träumt sie sehr gerne vor sich hin und glaubt sehr stark an das Schicksal. Dadurch wirkte sie auf mich sympathisch, jedoch vor allem auch naiv.

Tilda ist hingegen sehr selbstbewusst und weiß was sie will. Doch auch ihre Handlungen habe ich sehr oft überhaupt nicht nachvollziehen können, denn sie gönnt Ella ihr Glück mit Mats gar nicht. Zwar konnte ich ihre Gefühle die sie dazu getrieben haben verstehen, dennoch hat sie sehr unfair gehandelt.

Mats hat mir dagegen mit seiner künstlerischen Ader gut gefallen. Über seine Vergangenheit erfährt man während der Geschichte auch einiges.

Jedoch wirkten alle Charaktere ziemlich flach auf mich und handeln ihrem Alter entsprechend sehr naiv. So richtig konnte ich mich mit keinem der Charaktere identifizieren.

Die Beziehung zwischen Ella und Mats hat sich viel zu schnell entwickelt und einige ihrer Handlungen wirkten sehr überstürzt, was ebenfalls wieder ein Indiz für die Naivität der Charaktere ist. Dennoch haben die beiden mir zusammen gut gefallen.

Der Schreibstil hingegen hat mir sehr gut gefallen. Das Buch lies sich sehr flüssig lesen und ich kam sehr schnell voran. Die Handlungsstränge wurden sehr gut beschrieben und ich habe mich im Spreewald direkt sehr wohl gefühlt. Die Geschichte enthielt zwar an der ein oder anderen Stelle Spannung, jedoch ist insgesamt nicht sehr viel passiert. Der Verlauf gegen Ende und das Ende selbst haben mir dann aber doch ziemlich gut gefallen.

Die Geschichte gibt dem Leser eine gute Message zwischen den Zeilen: Freundschaft übersteht auch schwere Zeiten.

Alles in einem ist es eine süße Geschichte, der jedoch die Tiefe fehlt. Ich würde sie ehr jüngeren Lesern im Alter von etwa 12 Jahren empfehlen.


Meine Bewertung:

Von mir bekommt dieses süße Sommerbuch leider nur 3,5 von 5 Sterne. Empfehlen würde ich das Buch ehr jüngeren Lesern.


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Tags: anika beer, kieselsommer   (2)
 

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39 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

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Was andere Menschen Liebe nennen

David Levithan , Andrea Cremer , Bernadette Ott
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei cbj, 26.06.2017
ISBN 9783570163559
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Wie weit gehst du für die Liebe?

Der 16-jährige Stephen ist unsichtbar – und zwar schon von Geburt an. Ein Fluch lastet auf ihm. Ganz allein lebt er in einem Hochhauskomplex mitten in New York City. Eines Tages zieht dort Elizabeth mit ihrer Familie ein und es passiert etwas, womit Stephen nie in seinem Leben gerechnet hätte. Elizabeth kann ihn sehen! Zwischen den beiden entspinnt sich eine Liebesgeschichte, so traumhaft schön wie der Sommer, aber gleichzeitig auch so bedrohlich wie ein nahendes Unwetter. Und dann müssen die beiden eine Entscheidung treffen, die den Unterschied zwischen Liebe und Tod bedeuten kann.

  

Meine Gedanken zum Buch: 

„Was andere Menschen Liebe nennen“ ist mein erstes Buch der beiden Autoren. Über David Levithan und seine vorherigen Werke habe ich jedoch überwiegend Positives gehört, weshalb ich schon sehr gespannt auf dieses Werk war. Da ich bisher kaum ein Buch gelesen habe, das von zwei Autoren gemeinsam geschrieben wurde, war ich ganz neugierig darauf, wie ich es finden werde.

Der Klappentext hat sich für mich nach einer kleinen, süßen Liebesgeschichte angehört: Ein Junge ist unsichtbar und kann nur von einem einzigen Mädchen gesehen werden.

Auch das Cover, was mir mit der New Yorker Skyline und den beiden Gesichtern gut gefällt, hat mich eine lockere Liebesgeschichte erwarten lassen, die ich zwischendurch ganz gerne lese.

Jedoch hat die Geschichte mir letztendlich was ganz anderes geboten.

Stephen ist seit seiner Geburt unsichtbar, aufgrund eines Fluchs, der auf ihm liegt. Sein ganzes Leben konnte ihn kein Mensch sehen, nicht einmal seine Eltern. Doch dann trifft er Elizabeth und sie kann ihn als Einzige sehen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine süße Liebesgeschichte. Als sie erfahren, wie es zu diesem Fluch gekommen ist, machen sie sich auf die Suche einen Weg zu finden, um den Fluch zu brechen. Doch dabei geraten sie beide in Gefahr. Im Laufe der Geschichte kamen immer mehr Fantasyelemente hinzu, die die Beziehung zwischen den beiden immer mehr in den Hintergrund zwängen. Eigentlich lese ich sehr gerne Fantasyromane, doch hier hat die Mischung einfach nicht harmoniert, wodurch dann leider das Gesamtpacket auch nicht mehr gestimmt hat.

Natürlich sollte man sich bei dem Thema Unsichtbarkeit auf Fantasy gefasst machen, jedoch hätte das im Klappentext viel deutlicher herauskommen müssen.

Sowohl Stephen als auch Elizabeth wirken auf mich sehr stumpf und ohne viel Tiefe, wodurch ich mit beiden überhaupt nicht warm geworden bin. Hier hätte man die Charaktere durchaus noch besser ausarbeiten können. Lauri, den Bruder von Elizabeth, mochte ich hingegen sehr gerne. Er hat die Geschichte ins Laufen gebracht und hatte die meiste Tiefe.

Das Buch wird abwechselnd aus zwei verschiedenen Sichten erzählt. Zum einen aus der Sicht von Stephen und zum anderen aus der Sicht von Elizabeth. Das Buch ließ sich durch die einfache Wortwahl sehr leicht und flüssig lesen. Leider hat das Buch auch seine Längen, wodurch ich mich manchmal zum Weiterlesen durchringen musste. Richtig spannend wurde es dann erste gegen Ende. Das Buch hat ein offenes Ende, weshalb hier ein Folgeband angebracht ist. Weiß zufällig jemand ob etwas in diese Richtung in Planung ist?

Alles in einem hat mir die Geschichte nicht wirklich zugesagt, was vor allem daran lag, dass ich mit falschen Erwartungen ans Lesen gegangen bin. Zudem würde ich behaupten, dass ich einfach schon zu alt für das Buch war, weshalb ich es auch ehr jüngeren Lesern empfehlen würde.


Meine Bewertung:

Leider bekommt das Buch von mir nur 3 von 5 Sterne. Jüngeren Lesern ab 12 kann ich das Buch dennoch empfehlen.

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519 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 121 Rezensionen

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Rock my Dreams

Jamie Shaw , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.07.2017
ISBN 9783734105555
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Er hat sein ganzes Leben auf sie gewartet – und er wird alles tun, um ihr Herz zu erobern!
Hailey Harper hat einen Plan: so schnell wie möglich ihr Studium absolvieren, um nicht länger finanziell von ihrem Onkel abhängig zu sein. Doch dann begegnet sie Mike, und plötzlich kann sie an nichts anderes mehr denken. Mike ist der Drummer der berühmten Rockband The Last Ones to Know, er ist süß, witzig – und der Exfreund ihrer Cousine Danica, die ihn jetzt, da er berühmt ist, unbedingt zurückgewinnen will. Hailey geht auf Abstand, doch sie hat die Rechnung ohne Mike gemacht: Für ihn ist Hailey das Mädchen, auf das er sein Leben lang gewartet hat – und er wird alles tun, um ihr das zu beweisen …


Meine Gedanken zum Buch:

„Rock my Dreams“ ist der vierte und leider auch schon der letzte Band der „The Last Ones to Know – Reihe“. Jamie Shaw hat sich mit diesem Buch nochmal selbst übertroffen und dieser Rockstarreihe einen mehr als würdigen Abschluss geboten. In jedem Band geht es um ein anderes Bandmitglied von „The last Ones to Know“, in diesem Fall um den Drummer Mike.

Meine Rezensionen zu den vorherigen Teilen könnt ihr auf Lovelybooks nachlesen.

Das Cover ist wieder sehr gelungen und passt perfekt zu den anderen Teilen. „Rock my Dreams“ ist grün gehalten und auch hier sieht man wieder einen Mann und in diesem Fall ein Schlagzeug auf dem Cover. Die Schrift ist Silber gehalten was mir gut gefällt, allerdings geht hier leider die Farbe etwas ab.

Das Buch wird aus der Sicht von Hailey erzählt, die in ärmlichen Verhältnissen auf einer Farm aufgewachsen ist. Hailey ist eine sehr liebenswürdige Protagonistin, die ich ab der ersten Seite in mein Herz geschlossen habe. Sie kümmert sich rührend um ihren kleinen Bruder und auch ihre Liebe zu Tieren wird an vielen Stellen sehr deutlich. Seit sie klein ist, ist es ihr großer Traum Tierärztin zu werden, jedoch kann sie sich ihr Studium ohne finanzielle Hilfe ihres Onkels nicht leisten. Zusammen mit ihrer Cousine Danica zieht sie in eine Wohnung, die ebenfalls von ihrem Onkel bezahlt wird. Hailey lernt Mike, den süßen und witzigen Drummer einer berühmten Band kennen und verliebt sich prompt in ihn. Wie könnte sie auch nicht? Mike ist genauso, wie wir ihn schon in den vorherigen Bänden kennengelernt haben. Er ist der ruhige, liebe und sympathische junge Mann, der sein ganzes Leben auf die „Eine“ gewartet hat und in Hailey findet er diese. Er ist aber auch noch so viel mehr. Er ist der heiße, hingebungsvolle und hoffnungslose Romantiker, der mich überrascht hat und den man einfach ins Herz schließen muss. Hier hat sich Jamie Shaw wirklich das beste bis zum Schluss aufgehoben.

Doch Mike ist auch Danicas Exfreund und jetzt, da er berühmt ist, möchte sie ihn unbedingt zurückgewinnen. Und mit Danica ist nicht zu spaßen, denn sie hat es faustig hinter den Ohren und macht Hailey das Leben schwer. Zu gerne wäre ich an manchen Stellen ins Buch gesprungen und hätte ihr eine geklatscht oder Hailey, deren Selbstwertgefühl durch sie sehr klein ist, einfach mal in den Arm genommen. Doch auch wenn Hailey dadurch sehr unsicher ist, weiß sie was sie will und kämpft auch dafür.

Hailey und Mike befinden sich sofort auf einer Wellenlinie, denn sie verbindet ein Hobby, das Zocken, wodurch sie sich näherkommen. Es macht wirklich Spaß die beiden bei ihren Neckereien zu begleiten und man konnte nicht anders als die beiden zu shippen.

Natürlich spielen hier auch wieder Charaktere wie Rowan, Dee und Leti aus den vorherigen Bänden eine wichtige Rolle. Es ist wirklich toll wie die Freunde zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen und wie schnell sie Hailey bei sich aufnehmen.

Weiterhin wird in diesem Teil wieder deutlich wie sehr sich die Band entwickelt hat und man ist als Lesen gleich ein bisschen Stolz auf ihre harte Arbeit und ihren wohl verdienten Erfolg.

Den Schreibstil von Jamie Shaw kann ich auch wie in den vorherigen Bänden nur loben. Ich bin ohne Probleme in die Geschichte reingekommen und habe das Buch regelrecht verschlungen. Auch hier hatte ich wieder Tränen in den Augen und nicht nur, weil die Geschichte an manchen Stellen wirklich herzzerreißend ist, sondern auch da es so viele lustige Stellen gab.

Das Buch habe ich dann mit einem lachenden und einem weinenden Auge beendet. Das Ende war wirklich traumhaft schön, doch hiermit ist die gesamte Buchreihe, die mich das letzte viertel Jahr begleitet hat, beendet. Die Autorin konnte mich mit diesen Büchern so begeistern und hat mich von Band zu Band noch mehr mitgerissen. Mich hat Jamie Shaw, mit ihrem berührenden und flüssigen Schreibstil auf jeden Fall als Leser ihrer weiteren Werke gewonnen.

Danke Jamie Shaw für diese tolle Reihe und diesen grandiosen Abschluss!


Meine Bewertung:

Für den grandiosen Abschluss einer meiner liebsten Reihen gibt es von mir klare 5 von 5 Sterne. Wer die Bücher noch nicht gelesen hat, sollte das so bald wie möglich nachholen.



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980 Bibliotheken, 24 Leser, 0 Gruppen, 198 Rezensionen

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Der letzte erste Blick

Bianca Iosivoni
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei LYX, 24.04.2017
ISBN 9783736304123
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Manchmal genügt ein einziger Blick...

Das Einzige was Emery Lance sich wünscht, als sie ihr Studium in West Virgina beginnt, ist ein Neuanfang. Sie möchte studieren, und zwar ohne das Gerede, das Getuschel und die verurteilenden Blicke der Leute zu Hause. Dafür nimmt sie sogar in Kauf, dass sie mit dem nervigsten Kerl aller Zeiten in einer WG landet. Doch es kommt schlimmer: Dessen bester Freund Dylan Westbrook bringt ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen. Dabei gehört er zu der Sorte Mann, von der Emery sich unbedingt fernhalten wollte: zu gut aussehend, zu nett, zu lustig. Und eine große Gefahr für ihr ohnehin schon zerbrechliches Herz...  

 

Meine Gedanken zum Buch:

Ich habe zuvor noch nichts von der Autorin gelesen, habe aber schon viel Gutes über ihre Werke und besonders über ihr neustes „Der letzte erste Blick“ gehört und gelesen.

Das wunderschöne Cover und der mich direkt ansprechende Klappentext haben ebenfalls dazu beigetragen, dass ich mich für dieses Buch von Bianca Iosivoni entschieden habe.

Ich bin sehr froh dieses Buch gelesen zu haben, denn es hat mir von der ersten bis zur letzten Seite berührt und zum Lachen gebracht.

Der Einstieg in das Buch fiel sehr leicht und man lernt direkt die Protagonistin Emery näher kennen. Sie ist ein sehr starker und taffer Charakter, der sich nichts sagen lässt und ihre Meinung unverschönert mit anderen teilt. Zu dem leidet sie an einem kleinen Aggressionsproblem, welches sie sie durch ihre schwere Vergangenheit angeeignet hat. Im Laufe des Buches lernt man auch eine andere und verletzliche Seite von ihr kennen, durch die man sie nur noch mehr ins Herz schließt. Besonders gerne mochte ich die Art wie sie über ihre Leidenschaft zur Fotografie spricht. Für das perfekte Foto ist ihr kein Aufwand zu groß, egal ob sie dafür auf Bäume klettern oder sich mitten auf den Weg legen muss. Da mir das Fotografieren in den letzten Monaten immer wichtiger geworden ist, kann ich ihre Leidenschaft dafür sehr gut nachvollziehen und mich dadurch noch besser mit ihr identifizieren.

Auch Dylan, der Gegenpart von ihr ist mir direkt ans Herz gewachsen. Er fällt nicht unter die übliche Bad-Boy Schiene, die in diesem Genre üblich ist, sondern ist von Beginn an der herzliche und hilfsbereite junge Mann. Auch er hat eine schwere Vergangenheit, wozu ich an dieser Stelle jedoch nicht mehr sage, um nicht zu spoilern.

Für ihn ist es eine Selbstverständlichkeit immer und bedingungslos für seine Freunde da zu sein, wenn diese ihn brauchen.

Auch Luke und Elle, die seit Ewigkeiten beste Freunde sind und Mason, der nervige Zimmergenosse von Emery habe ich im Laufe des Buches lieben gelernt. Sie haben Emery direkt herzlich in ihren Freundeskreis aufgenommen und haben ihr nie das Gefühl gegeben, dass sie die „Neue“ ist.

Der Zusammenhalt der Gruppe wurde sehr gut vermittelt und als Leser wollte man von Beginn an ein Teil davon sein.

Die Beziehung zwischen Emery und Dylan hat mir sehr gut gefallen, vor allem da diese ab dem ersten Treffen der beiden auf Sticheleien, Streichen und Herausforderungen beruht, sie aber wenn es darauf ankommt auf den anderen zählen konnten.

Die Streiche spielen eine große Rolle in der Geschichte und haben mir sehr viel Spaß beim Lesen bereitet.

Die Geschichte ist gut durchdacht und ich hatte keine Probleme die Geschehnisse nachvollziehen zu können. Die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet und der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Die Kapitel wurden abwechselnd aus der Sicht von Emery und Dylan erzählt, wodurch ich immer wusste was in dem anderen vorgeht.

Während des Lesens hatte ich immer wieder Tränen in den Augen. Zum einen, da mich die Geschichte sehr berührt hat und zum anderen da ich vor allem wegen der Streiche der beiden immer wieder Tränen lachen musste.

„Ich gebe dich nicht auf.“ Fünf Worte. Einfach. Klar. Simpel. Und mit der Macht, mich bis in meine Grundfesten zu erschüttern.

-       Zitat, S. 372

 

Bewertung:

Das Buch bietet eine perfekte Mischung zwischen Humor und ernsten, wichtigen Themen. Eine große Empfehlung und super 5 von 5 Sterne gibt es von mir für diese berührende Geschichte, die dem Lesen auch zwischen den Zeilen einiges mitgibt.

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Tags: biancaiosivoni, derletzteersteblick   (2)
 

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312 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 102 Rezensionen

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Ein Kuss aus Sternenstaub

Jessica Khoury , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.07.2017
ISBN 9783570403532
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

SIE ist die mächtigste aller Dschinnys. ER ist ein gewitzter Dieb. Gemeinsam sind sie unschlagbar. Doch zunächst sind sie ein Dreamteam wider Willen, denn ER möchte alles aus seinen drei Wünschen rausholen, SIE schnellstmöglich ihre Freiheit zurückgewinnen. Aber nach und nach erkennen die beiden, dass alles Glück dieser Welt bereits an ihrer Seite ist. Doch wenn eine Dschinny und ein Mensch sich verlieben, erwartet sie beide der Tod. Also müssen die beiden, um ihr Glück UND die Freiheit zu gewinnen, alle Regeln brechen.


Meine Gedanken zum Buch:

Von der Autorin, Jessica Khoury, habe ich zuvor noch nichts gehört, das Cover von „Ein Kuss aus Sternenstaub“ hat mich aber sofort angesprochen und verzaubert. Das Cover spiegelt hier den Inhalt gut wieder und lenkt den Leser in eine magische Stimmung.

Auch der Klappentext hat mich direkt überzeugen können, weshalb ich nicht lange überlegen musste, ob ich das Buch lesen möchte. Besonders da ich solch orientalische Geschichten aus 1001 Nacht sehr gerne mag.

Der Einstieg in das Buch fiel sehr leicht und der Schreibstil der Autorin hat mich ab der ersten Seite in den Bann gezogen. Zu Beginn war es etwas gewöhnungsbedürftig sich die ganzen Namen der Städte zu merken, was sich aber während des Lesens sehr schnell gelegt hat und ich mich dann in dieser Welt direkt wohl gefühlt habe.

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Zahara geschrieben. Zwischen den Kapiteln erfährt man durch Rückblicke einiges über den Dschinnkrieg und Zaharas Freundschaft zur einstigen Königin Roshana, zu der sie einige Male im Laufe der Geschichte im inneren Monolog spricht.

Nachdem Zahara über 500 Jahre vom Dschinnkönig in eine Lampe gesperrt wurde, befreit der Dieb Aladdin sie mit Hilfe eines Ringes. Zahara hat nur eines im Kopf, sie möchte frei sein, nicht mehr an ihre Lampe gebunden sein. Durch Aladdin möchte sie sich diesen Wunsch erfüllen. Und auch er möchte mit Hilfe der Dschinny seine Geister seiner Vergangenheit überwinden, indem er seine Eltern recht.

Doch beiden kommt die Liebe, die zwischen Dschinn und Menschen streng verboten ist, dazwischen. Schon bald können sie sich der Anziehung zwischen ihnen nicht mehr wiedersetzen.

Zahara ist eine taffe Protagonistin, die eine ordentliche Portion Frauenpower in die Geschichte bringt. Sie kämpft hart für ihren sehnlichsten Wunsch, die Freiheit. Zahara ist eine sehr liebeswürdige Person, die ich während des Lesens immer mehr ins Herz geschlossen habe.

Mit Aladdin hingegen bin ich nicht ganz warm geworden, da er als Charakter für mich ziemlich blass erscheint. Hinzu kommt, dass ich ihm seine Liebe für Zahara nicht ganz abgekauft habe.

Die Frauenpower in dem Buch wurde zudem von der selbstbewussten und starken Prinzessin und ihren vier Wachmaiden unterstützt. Besonders die Prinzessin habe ich sehr schnell lieben gelernt und ist mir im Nachhinein einer der liebsten Charaktere in dem Buch gewesen.

Zwischenzeitlich ist die Geschichte etwas ruhiger geworden und hat sich dadurch an einigen Stellen ziemlich gezogen. Jedoch wurde es in den letzten 100 Seiten nochmal richtig spannend, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte.

Alles in einem hat mir die Idee sowie auch die Umsetzung der Geschichte, bis auf ein paar Durststrecken, sehr zugesagt und würde sie jedem empfehlen der gerne orientalische Bücher liest.

Du kannst dir nicht aussuche, was dir passiert, aber du kannst dir aussuchen, zu wem du deshalb werden willst.

-       Zitat, S. 404


Meine Bewertung:

Von mir bekommt diese verzaubernde Geschichte 4,5 von 5 Sterne und eine klar ausgesprochene Leseempfehlung.

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Tags: einkussaussternenstaub, jessicakhoury   (2)
 

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185 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 56 Rezensionen

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Into the Water

Paula Hawkins
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Doubleday, 02.05.2017
ISBN 9780857524430
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

»Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …« In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen…


Meine Meinung:

Sehr viele haben „Girl in the train“ von Paula Hawkins, was auch bereits verfilmt wurde, sehr gemocht, bisher habe ich es jedoch noch nicht gelesen. Als ich gesehen habe, dass sie ein neues Buch veröffentlicht und sowohl Cover als auch Inhalt mich direkt angesprochen haben, habe ich beschlossen dem Buch eine Chance zu geben und mir meine eigene Meinung zu der Autorin zu bilden.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir jedoch relativ schwer und auch während des Lesens musste ich mich sehr auf das Geschehen konzentrieren, um nicht durcheinander zu kommen. Denn „Into the Water“ wurde aus etwa zehn verschiedenen Perspektiven geschrieben, wodurch man schnell den Überblick darüber verliert, wer nun eigentlich wer ist. Hinzu kam, dass im Laufe des Buches fast jeder Charakter einen Rückblick gehabt hat, was bei der Menge an Personen auch sehr verwirrend für mich war. Zudem wurden manche Perspektiven im Ich-Erzähler, wiederum andere in der personalen Erzählsituation, was mich zwischendurch sehr irritiert hat. Dies sind alles Gründe dafür, warum ich mich beim Lesen nicht richtig entspannen konnte, wenn ich alles nachvollziehen und verstehen wollte.

Trotzdem wurden die Charaktere gut ausgearbeitet, jedoch konnte ich mich mit keinem richtig identifizieren, keiner wirkte richtig sympathisch auf mich.

Den Schreibstil von Paula Hawkins mochte ich trotzdem recht gerne und lies sich auch gut lesen. Meiner Meinung nach hat sie sehr mit den Worten gespielt, was mir persönlich sehr gefällt.

Auch die Geschichte, rund um den Drowning Pool fande ich an sich ist wirklich gut und konnte mich in Gewisser Weise auch packen. Für mich hat Wasser auch etwas sehr faszinierendes und die düstere Stimmung in dem Ort wurde sehr deutlich. Zwar war das Buch nicht wahnsinnig spannend geschrieben und etwa ab der Hälfte konnte ich mir den Ausgang der Geschichte auch schon etwas zusammenreimen. Es gab ein paar Stellen die in die Irre führten und somit die Spannung etwas stieg, aber trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass ich das Buch jetzt nicht aus der Hand legen kann, weil ich unbedingt wissen muss was sich hinter der Geschichte verbirgt. Trotz alledem hat mich das Thema des Buches sehr interessiert, weshalb ich es dann doch relativ zügig zu Ende gelesen habe.

Das Cover ist auch wirklich schön mit dem See und den Spiegelungen darin. Hier spiegelt sich der Inhalt wieder sehr gut im Cover wieder.

Alles in einem ist „Into the Water“ ein Thriller, der meiner Meinung nach zu wenig Spannung und zu viele Romanelemente enthält.


Bewertung:

Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sterne und empfehle es an diejenigen weiter, die ein Buch für zwischendurch suchen und sich nicht allzu viel Spannung erhoffen.

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Tags: into the wate, paula hawkins   (2)
 

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615 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 143 Rezensionen

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Rock my Soul

Jamie Shaw , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.06.2017
ISBN 9783734103568
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Er ist ein Rockstar und verdreht jeder den Kopf – doch um sie für sich zu gewinnen, muss er sich richtig ins Zeug legen…
Als Kit Larson Shawn Scarlett das erste Mal Gitarre spielen sieht, ist es um sie geschehen! Doch nach einer verhängnisvollen Party wird Kit klar, dass sie für den hinreißenden Typen mit den grünen Augen nie mehr sein wird als ein One-Night-Stand. Die Liebe zur Musik aber lässt sie nie wieder los, und als Kit Jahre später erfährt, dass Shawns inzwischen sehr erfolgreiche Band The Last Ones to Know einen neuen Gitarristen sucht, kann sie nicht widerstehen und spielt vor. Kurz darauf erhält sie die Zusage und ist überglücklich. Doch das heißt auch, dass sie Shawn, den sie nie vergessen konnte, von jetzt an jeden Tag sehen wird…


Meine Meinung:

Endlich ist der und von mir heiß ersehnte dritte Teil der Reihe rund um die Band „The Last Ones to Know“ erschienen. Schon seit dem ersten Band bin ich Shawn komplett verfallen und konnte es kaum erwarten seine Geschichte zu lesen, um die es in „Rock my Soul“ geht.

Zudem hat mich der Klappentext sofort gepackt, weshalb ich das Buch direkt nachdem es bei mir angekommen ist, angefangen habe zu lesen.

Das Cover ist, genau wie bei den Vorgängern der Reihe wieder traumhaft. Die gesamte Reihe sieht zusammen einfach toll aus. Wobei mir das Cover vom dritten Band noch besser wie die vorherigen gefällt. Vor allem da blau meine Lieblingsfarbe ist und der Typ auf dem Cover bisher der heißeste ist.

Die Geschichte ist aus der Sicht von Kit geschrieben, die vor sechs Jahren mit Shawn auf einer Party geschlafen hat. Shawn hat sich danach nie bei ihr gemeldet und sie konnte ihn auch nach der langen Zeit nie ganz vergessen. Als sie sich als Gitarristin für seine Band bewirbt und dort auch genommen wird, muss sie Tag für Tag mit Shawn zusammenarbeiten. Sie versucht dabei ihre Gefühle für ihn zu verdrängen.

Kit ist eine sehr taffe Protagonistin, die ich bereits in „Rock my Body“ liebgewonnen habe. Sie weiß wer sie ist und lässt sich von niemanden beirren.

Shawn ist mir von allen Bandmitgliedern bereits seit dem ersten Teil am sympathischsten. Er ist ein sehr liebenswürdiger Charakter, der sich gut um seine Freunde kümmert und zudem ein großartiges Talent hat.

Die gesamte Band ist mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen und ich finde es immer schön zu lesen, wie sie alle zusammen rumalbern.

Kits Brüder finde ich auch echt klasse, denn sie geben auf ihre Weise sehr gut auf ihre Schwester acht und waren mir somit auch sofort sympathisch. Besonders ihren Zwillingsbruder Kale habe ich ins Herz geschlossen. Zwischen den beiden besteht eine Verbindung die mich sehr berührt hat. Die beiden geben aufeinander acht und wissen genau wie es dem anderen geht und was er eben denkt.

Auch Leti spielt in diesem Teil eine größere Rolle, was mir sehr gut gefallen hat. Rowan und Dee aus den vorherigen Geschichten sind dagegen ehr etwas in den Hintergrund gerutscht.

Der Schreibstil von Jamie Shaw hat mir wieder super gut gefallen. Das Buch ließ sich sehr flüssig lesen und auch bei diesem Teil gab es einige lustige Stellen an denen ich Schmunzeln musste.

Das Buch spielt zu Beginn jedoch parallel zum zweiten Band, weshalb man sich, wenn man diesen noch nicht gelesen hat, spoilern würde. Allgemein würde ich es empfehlen die Bücher nach der Reihenfolge zu lesen, da sie aufeinander aufbauen.

Alles in einem hat mir „Rock my Soul“ wieder wahnsinnig gut gefallen. Die Reihe ist wirklich kontinuierlich stark, was leider immer seltener vorkommt. Ich kann euch diese Reihe deshalb nur ans Herz legen, wenn ihr noch nicht angefangen habt sie zu lesen.

Bereits im Juli erscheint der vierte Teil, in dem es um Mike geht, der neben Shawn der liebenswürdigste aus der Band ist. Ich bin schon sehr gespannt auf seine Geschichte und kann es kaum erwarten das Buch bald schon in meinen Händen halten zu können.

 

Bewertung:

Von mir bekommt „Rock my Soul“ von Jamie Shaw volle 5 von 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

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Tags: rock my soul   (1)
 

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(47)

83 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Er & Sie

Marc Levy , Amelie Thoma
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 22.05.2017
ISBN 9783764505943
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Sie ist Schauspielerin. Er ist Schriftsteller. Sie heißt Mia. Er heißt Paul. Sie ist eine Engländerin aus London. Er ist ein Amerikaner aus Los Angeles. Sie versteckt sich in Montmartre. Er lebt im Marais. Sie hat sehr viel Erfolg. Er nicht wirklich. Mia ist sogar ein weltweit gefeierter Star, aber Paul hat noch nie von ihr gehört, weil er in seiner ganz eigenen Bücherwelt lebt. Beide fühlen sich einsam, bis sie sich eines Tages in einem kleinen Restaurant begegnen. Obwohl Paul sie zum Lachen bringt und er Mias Ungeschicklichkeit unwiderstehlich findet, wissen beide, dass sie sich nicht verlieben dürfen...

 

Meine Meinung:

Vor allem im Sommer, wenn es sehr warm draußen ist lese ich gerne leichte Lektüren, meist Liebesgeschichten. Wenn die Geschichte dann auch noch in Paris, der Stadt der Liebe, spielt kann ich nicht anders als genauer hinzusehen. Zudem sticht das Cover, welches schwarz-weiß gehalten ist und lediglich bunte Schrift hat, unter den anderen Liebesromanen vor. Auch der Klappentext lässt eine schöne Geschichte erwarten und besonders angesprochen hat mich, dass Paul Schriftsteller ist. Ich finde es ist immer etwas ganz besonderes ein Buch in der Hand zu halten, ein Buch zu lesen, in dem es um einen Schriftsteller geht.

Der Schreibstil von Marc Levy hat mir wahnsinnig gut gefallen. Das Buch ist in der dritten Form, abwechselnd aus der Sicht von Mia und Paul geschrieben. Normal mag ich es nicht, wenn ein Buch in der dritten Person geschrieben ist, doch in diesem Fall hat mich das gar nicht gestört, es hat dem Buch sogar sein gewisses etwas verliehen. Durch die abwechselnde Erzählweise konnte ich mich gut in beide Protagonisten hineinversetzen und mir sind auch beide ab der ersten Seite an sympathisch gewesen.

Mia ist eine berühmte Schauspielerin, die in einem neuen Film, einer Liebeskomödie, mit ihrem Ex-Freund zusammenspielt. Dieser hat sie betrogen, da sich der Film aber besser verkauft, wenn die beiden ein glückliches Paar so wie im Film sind, soll sie sich nicht von ihm trennen. Sie geht dem Ganzen aber lieber aus dem Weg, in dem sie nach Paris zu ihrer besten Freundin fliegt. Mias Art mochte ich sehr gerne, besonders ihren Humor.

Paul ist Amerikaner und zieht, nach dem er seinen ersten Roman veröffentlicht hat nach Paris. Dort veröffentlicht er noch weitere Werke, doch nur in Korea scheint er richtig erfolgreich zu sein. Paul ist ein sehr liebeswürdiger Charakter, den ich sofort ins Herz geschlossen habe. Ich fande es auch sehr interessant hinter das Leben eines Autors zu blicken.

Als sich Mia und Paul durch eine Datingwebseite kennen lernen, wollen sie nur Freunde sein. Die beiden sind total süß zusammen und die Unterhaltungen zwischen den beiden haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht.

Im Vordergrund des Buches steht die Freundschaft zwischen den beiden, denn bis zum Schluss wusste ich gar nicht richtig wohin die Geschichte führt. Auch sonst war es nicht eine typische Liebesgeschichte, wie sie sonst immer abläuft. Mir hat der Verlauf sehr gut gefallen, mir wurde beim Lesen nie langweilig. Gegen Ende gab es eine ziemliche Wendung, die ich zwar etwas vorausgeahnt habe, mir aber trotzdem gut gefallen hat. Zudem wird in dem Buch ein Thema angesprochen, welches in den Medien sehr unter geht. Das Buch hat es gut zu Wort gebracht!

Alles in einem hat mir die Geschichte sehr gut gefallen, es ist ein schönes Buch für zwischendurch, welches trotzdem eine Message mitbringt.

 

Bewertung:

Ich gebe 4,5 von 5 Sterne und empfehle das Buch jedem weiter!

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Tags: er & sie eine liebe in paris   (1)
 

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(257)

417 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 167 Rezensionen

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Die Wellington-Saga - Versuchung

Nacho Figueras , Jessica Whitman , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.05.2017
ISBN 9783734103728
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Glamouröse Partys, edle Pferde und heiße Nächte unterm Sternenhimmel – hier liegt der Schlüssel zum Glück...
Champagner und Jetset interessieren die junge und kluge Tierärztin Georgia nicht. Daher stimmt sie wenig begeistert zu, ihren besten Freund zu einem der glamourösen Reitturniere in Wellington, Florida, zu begleiten. Ausgerechnet Alejandro, der unglaublich attraktive älteste Sohn des mächtigen Del Campo Clans, wirft dort ein Auge auf sie und zieht sie wie ein Sturm in eine Welt, in die Georgia so gar nicht zu passen scheint. Doch er ist kein Mann, der ein Nein akzeptiert...


Meine Meinung:

„Die Wellington-Saga – Versuchung“ hat ein sehr einzigartiges Cover wie ich finde. Es ist sehr schlicht mit einem Pferdewappen gehalten. Die Schrift ist pink und ansonsten ist das Cover weiß gehalten, jedoch schimmert es ein wenig, was ich sehr schön finde.

Der Klappentext hat mich auch angesprochen und klang für mich vielversprechend.

Ich habe dann immer wieder zwiegespaltene Meinungen zu dem Buch gehört und wollte mir dann einfach meine eigene Meinung zu der Geschichte bilden, weshalb ich das Buch dann in die Hand genommen habe.

Leider muss ich sagen, dass ich sehr schlecht in die Geschichte hineingekommen bin, was vermutlich an dem Schreibstil liegt. Der Autor hat in der dritten Person abwechselnd aus Georgias und Alejandros Sicht geschrieben. Für mich war das teilweise ziemlich anstrengend zu lesen. Zu Beginn habe ich beispielweiße auch überhaupt nicht verstanden, dass ihr bester Freund männlich ist, weshalb ich anfangs schon sehr verwirrt in die Geschichte gestartet bin. Im Laufe des Buches bin ich dann immer besser mit dem Schreibstil klargekommen und mit der Zeit empfande ich die Schreibweise sogar als etwas Besonderes. Richtig warm wurde ich mit dem Buch jedoch trotzdem nicht richtig.

Die Protagonistin Georgia ist mir hingegen sehr positiv in Erinnerung geblieben. Sie war sehr bodenständig und authentisch, weswegen sie mir direkt sympathisch war. Genauso gerne mochte ich ihren besten Freund und dessen Freund, die zusammen wahnsinnig süß sind. Alejandro hingegen mochte ich nicht ganz so gerne, trotzdem konnte ich seine Handlungen und Gefühle gut nachvollziehen.

Es kommt ja bekanntlich häufiger vor, dass in solchen Büchern Sport eine große Rolle spielt, so wie ich auch hier. Doch in Verbindung mit Polo habe ich noch nie ein Buch gelesen. Die Idee dahinter finde ich wirklich mal was anderes und die Szenen waren sehr gut beschrieben, allerdings rückte dadurch die Liebesgeschichte ziemlich in den Hintergrund, was ich sehr schade finde.

Außerdem muss ich noch positiv anmerken, dass man einfach merkt wie viel Liebe und Leidenschaft der Autor in die Geschichte gesteckt hat.

Das Ende hingegen hat mich ziemlich enttäuscht, denn es ging sehr schnell und schlagartig. Wären dafür einfach noch mehr Seiten genutzt worden, hätte der Einstieg der Trilogie einen viel runderen Abschluss gehabt.

Alles in einem konnte mich das Buch nicht wirklich von sich überzeugen, wobei das bei dieser Geschichte aber wahrscheinlich einfach Geschmackssache ist. Es war einfach nicht das was ich gerne lese, weshalb ich die folgenden Bände auch erst mal nicht lesen werde. Jedoch interessiert es mich sehr wohl wie die Geschichte weiter geht, weshalb ich es nicht ganz ausschließen werde, mir irgendwann die anderen Teile zu besorgen.

 

Bewertung:

Ich gebe dem Buch gut gemeinte 3 von 5 Sterne, da es mich einfach nicht abholen konnte und ich Probleme hatte mit der Geschichte warm zu werden.

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Tags: die wellington-saga - versuchung, nacho figueras   (2)
 

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(771)

1.206 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 255 Rezensionen

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Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt

Nicola Yoon
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Dressler, 17.09.2015
ISBN 9783791525402
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Am Anfang war ein Traum. Und dann war Leben! Wenn ihr Leben ein Buch wäre, sagt Madeline, würde sich beim Rückwärtslesen nichts ändern: Heute ist genau wie gestern und morgen wird sein wie heute. Denn Madeline hat einen seltenen Immundefekt und ihr Leben lang nicht das Haus verlassen. Doch dann zieht nebenan der gut aussehende Olly ein - und Madeline weiß, sie will alles, das ganze große, echte, lebendige Leben! Und sie ist bereit, dafür alles zu riskieren.

 

Meine Meinung:

Durch den berührenden Klappentext und das traumhafte Cover steht „Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt“ von Nicola Yoon schon sehr lange auf meiner Wunschliste. Da am 22.06. der Kinofilm erscheint habe ich das Buch nun endlich gelesen und ich bin noch immer hin und weg von dieser berührenden und emotionalen Geschichte.

„Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt“ – schon alleine der Titel spiegelt den Inhalt perfekt wieder.

Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen so gefesselt war ich von dieser wunderschönen Geschichte. Durch die kurzen Kapitel und den süßen Illustrationen, die die ganze Geschichte und besonders Madelines Gefühle, Hoffnungen und Gedanken nochmal unterstrichen haben, ließ sich das Buch auch ganz schnell lesen. Der Schreibstil von Nicola Yoon ist sehr einfühlsam und detailliert, sodass ich mich der Protagonistin Madeline sofort verbunden gefühlt habe.

Madeline war mir von der ersten Sekunde an sympathisch. Ich habe mit ihr mitgefühlt, mitgehofft und konnte ihre Gedanken und Handlungen sehr gut nachvollziehen. Obwohl sie diese Krankheit hat und dadurch ihr Haus seitdem sie vier Monate alt ist nicht verlassen konnte, wirkte sie auf mich sehr positiv eingestellt. Sie lässt sich davon nicht unterkriegen und versucht aus ihrem Leben das Beste zu machen, doch als Olly nebenan einzieht und sie ihn näher kennenlernt reicht ihr ihr Leben, wie es bisher war, nicht mehr aus. Sie möchte mehr, sie möchte das ganze Leben!

Olly habe ich auch ganz schnell in mein Herz geschlossen, er hat eine ganz besondere Art, in die auch ich mich verliebt habe. Besonders gerne mochte ich auch die liebeswürdige Carla, die sich nicht nur gut um Madeline gekümmert hat, sondern ihr auch eine gute und wahre Freundin war. Die Handlungen der Mutter konnte ich auch nachvollziehen und ich habe mit ihr mitgelitten.

Zwar habe ich schon etwa ab der Hälfte geahnt wie die Geschichte ausgeht, die Spannung ließ aber trotzdem nicht nach. Der Verlauf des Buches gefiel mir auch sehr gut.

Ich werde die Verfilmung die schon bald erscheint auf jeden Fall anschauen, denn der Trailer sieht sehr vielversprechend aus und ich bin gespannt wie das Ganze umgesetzt wurde.

Ich freue mich schon auf weitere Werke der Autorin, „The sun is also a star“ bereits in meinem Bücherregal und wartet darauf von mir gelesen zu werden.

Alles in einem ist „Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt“ ein sehr gelungener, berührender und emotionaler Jugendroman den ich jeden ans Herz legen kann.


Bewertung:

Von mir bekommt diese berührende Geschichte volle 5 von 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Tags: du neben mir und zwischen uns die ganze welt, nicola yoon   (2)
 

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(32)

52 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Mein Sommer in Brighton

Birgit Schlieper
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei cbt, 17.04.2017
ISBN 9783570311639
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Es ist der schönste Sommer in Noras Leben! Mit der besten Freundin Lisa in der Hippiestadt Brighton. Bei herrlich durchgeknallten Gasteltern, die alles erlauben, und in einem Haus nicht weit vom Pier. Und dann ist da noch Tim, der strubbelige Surfer, der am Strand campt und sie in seinen Bulli zum Schoko-Fondue einlädt. Tim, der ihre chaotischen Gedanken liest und sie ohne Worte versteht. Doch dann ziehen plötzlich Wolken auf, und es scheint, als würde Nora ihre erste große Liebe und ihre beste Freundin gleichzeitig verlieren. Oder ist alles nur ein riesiges Missverständnis?

 

Meine Meinung:

Ich habe mich schon sehr auf „Mein Sommer in Brighton“ gefreut, da der Klappentext nach einer echt tollen Sommergeschichte klingt. Das Cover macht mit dem Strand und dem Meer im Hintergrund gleich Lust auf Sommer, allerdings gehört das Cover als Gesamtbild nicht zu meinen liebsten.

Der Einstieg in das Buch hat mich direkt zum Schmunzeln gebracht und viel mir deshalb auch ganz leicht. Der Schreibstil von Birgit Schlieper hat mir gut gefallen. Das Buch lies leicht und schnell lesen und an manchen Stellen war es auch ziemlich lustig.

Nora ist mir mit ihrer tollpatschigen und humorvollen Art direkt sympathisch gewesen. Jedoch kann ich im Laufe des Buches nicht alle ihre Handlungen nachvollziehen. Meiner Meinung nach hat sie sich zu sehr beeinflussen lassen und bei manchen Dingen nicht nochmal genau hingeschaut, sondern schnell und impulsiv aus der Situation heraus gehandelt. Dadurch sind einige Missverständnisse aufgetreten, die für den Leser sehr eindeutig waren sich aber durch das komplette Buch durchgezogen haben. Aus diesem Grund ließ bei mir der Lesespaß nach.

Noras beste Freundin Lisa mochte ich mit ihrer aufgedrehten Art auch wirklich gerne. Doch auch bei ihr kann ich gegen Ende ihre Entscheidungen nicht mehr nachvollziehen.

Yakami, der in der selben Gastfamilie wie Nora und Lisa ist, war mir sofort sympathisch und blieb das auch durchgehend. Tim fande ich auch einen echt tollen Charakter, der auch super zu Nora passt.

Auch die gesamte Gastfamilie war ziemlich verrückt und genau das mochte ich so an ihnen. Ich musste bei den Szenen mit der Gastfamilie immer wieder Schmunzeln.

Noras Eltern, besonders ihre Mutter, mochte ich mit ihren überbesorgten Anrufen überhaupt nicht. Für mich wirkte das ziemlich künstlich.

Das Buch hat sehr Lust auf den Sommer und vor allem auf das Meer gemacht, wer also eine lockere Sommergeschichte sucht ist bei diesem Buch genau richtig.

Wer jedoch eine Geschichte mit Tiefgang bevorzugt ist bei diesem Buch leider falsch, denn für mich wirkte es sehr flach und vorhersehbar.

Alles in einem ist „Mein Sommer in Brighton“ eine süße Liebesgeschichte von der man jedoch nicht zu viel erwarten sollte.

 

Bewertung:

Ich gebe dem Buch 3,5 von 5 Sterne und empfehle es allen weiter, die auf der Suche nach einer süßen Sommergeschichte sind.

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Tags: birgit schlieper, mein sommer in brighton   (2)
 

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(75)

131 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

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Lemon Summer

Kody Keplinger , Anja Galić
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei cbt, 09.05.2017
ISBN 9783570311110
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Seit ihre Eltern geschieden sind, verbringt Whitley die Sommerferien bei ihrem Dad. Doch was für sie sonst die beste Zeit des Jahres war, entpuppt sich diesmal als reinster Albtraum. Denn ihr Dad – Überraschung! – hat eine neue Verlobte. Und die hat einen Sohn. Der sich ausgerechnet als Whitleys One-Night-Stand entpuppt. Weil Gefühle aber so gar nicht ihr Ding sind, lenkt Whitley sich ab: Party bis zum Umfallen. Dabei übersieht sie fast die guten Dinge direkt vor ihrer Nase. Wie den Jungen, dem wirklich etwas an ihr liegt…

 

Meine Meinung

Ich habe bereits sehr viele positive Meinungen über Kody Keplinger gehört, weshalb ich sehr neugierig wurde und deshalb beschlossen habe ihr neustes Buch „Lemon Summer“ zu lesen.

Der Klappentext hat mich eine schöne, lockere Sommergeschichte erwarten lassen und die habe ich auch bekommen. Das Cover ist für mich kein absoluter Hingucker, trotzdem macht es Lust auf den Sommer.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Die gesamte Geschichte ließ sich super schnell lesen und es hat richtig Spaß gemacht regelrecht durch die Seiten zu fliegen.

Auch die Story finde ich richtig schön gemacht. Whithleys Eltern sind geschieden und ihre Sommerferien verbringt sie immer bei ihren Dad. Doch in diesen Ferien ist alles anders. Ihr Vater ist umgezogen, hat eine neue Verlobte und zu allem Überfluss entpuppt sich ihr Flirt von der Abschlussparty als ihr zukünftiger Stiefbruder. Whitleys Lieblingsbeschäftigung sind Partys – Alkohol und Jungs. Doch auch dies erscheint in diesem Sommer nicht das richtige für sie zu sein.

Die Protagonistin lässt sich nichts gefallen und ist sehr zynisch und sarkastisch. Ihr Humor hat mich während des Lesens immer wieder zum Lachen gebracht.

Auch die anderen Charaktere in dem Buch habe ich sehr schnell lieben gelernt. Natan und seine Schwester, sowie die Verlobte von Whitleys Vater, haben sie sehr schnell in der Familie aufgenommen. Besonders gerne mochte ich auch den neuen schwulen Freund von ihr, der während des ganzen Buches immer für sie da ist und sich als wahrer Freund bewährt. Whitleys Dad hingegen mochte ich von Anfang bis Ende gar nicht. Er war sehr kalt und hat sich kaum für seine Tochter interessiert, obwohl diese während des Sommer mit einigen Problemen zu kämpfen gehabt hat.

Alles in einem ist „Lemon Summer“ von Kody Keplinger ein schönes und lockeres Jugendbuch, das sich perfekt für die warmen Sonnenstunden im Sommer eignet.  

 

Bewertung:

Von mir bekommt das Buch 4,5 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung für jeder, der eine leichte Sommerlektüre für den Strand sucht.

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Tags: lemon summe   (1)
 

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221 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

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Was uns bleibt ist jetzt

Meg Wolitzer ,
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei cbt, 21.09.2015
ISBN 9783570162941
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Jam durchlebt die erste große Liebe zu Reeve so intensiv wie nichts zuvor. Dann stirbt Reeve und für Jam macht das Leben keinen Sinn mehr. Ein Internat für traumatisierte Teenager soll helfen, und speziell eine exklusive Literaturklasse, der Jam zusammen mit nur vier anderen Schülern zugeteilt wird. Ihre Lehrerin, Mrs Q, gibt ihnen Tagebücher mit. Nichts Neues, denkt Jam, aber als die Jugendlichen dann wirklich nachts darin schreiben, geschieht etwas Unvorstellbares: Sie gelangen nach Belzhar, in die Welt ihrer eigenen Vergangenheit vor dem schrecklichen, alles verändernden Ereignis. Gierig saugt Jam die Zeit mit Reeve in sich auf. Doch mit jeder Seite nähert sich der Tag, an dem sie sich der Wahrheit stellen muss. Ist sie bereit, ihre Zukunft zu opfern, um in der Vergangenheit glücklich zu sein, oder gibt sie der Zukunft eine Chance, sie noch glücklicher zu machen?

 

Meine Meinung:

„Was uns bleibt ist jetzt“ – so viele haben in den höchsten Tönen über das Buch geschwärmt, weshalb ich unbedingt wissen wollte, was sich hinter dem Klappentext, der mich sofort angesprochen hat, und dem einzigartigen Cover verbirgt. Und so gerne hätte ich dieses Buch geliebt.

Womöglich waren meine Erwartungen einfach zu hochgestellt, sodass ich nur enttäuscht werden konnte. Damit will ich aber auf keinen Fall sagen, dass ich das Buch schlecht gefunden habe, im Gegenteil – es hat mir gut gefallen. Aber es konnte mich nicht umhauen, so wie ich es erhofft und eben auch erwartet habe.

Zunächst möchte ich auf das Cover zu sprechen kommen. Für mich gehört es zwar nicht zu den schönsten, aber es hat meiner Meinung nach etwas ganz besonderes an sich. Es ist schlicht in schwarz, weiß gehalten, nur der Titel sticht in gelber Schrift hervor. Das Cover spiegelt sehr viel vom Inhalt wieder, was ich bei Büchern einfach wichtig finde.

Der Schreibstil von Meg Wolitzer ließ sich sehr leicht und flüssig lesen. Ich wollte das Buch auch kaum aus der Hand legen. Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht und auch in Jam konnte ich mich sehr gut hineinversetzen.

 

„Sich in jemanden zu verlieben und ihn dann zu verlieren. Das muss vernichtend gewesen sein Jam.“

 

Auch die anderen Charaktere sind mir sehr schnell an Herz gewachsen. Die Geschichten, die jeder Einzelne mit sich herumschleppt, haben mich sehr berührt und vor allem geschockt und getroffen. Die Personen in der Geschichte waren alle auf ihre Art besonders und einzigartig.

Die Idee hinter der gesamten Geschichte hat mir wahnsinnig gut gefallen und in dem Buch wird eine meiner Meinung nach sehr wichtige Message vermittelt.

Man darf nicht zu sehr an der Vergangenheit festhalten, um in der Zukunft wieder glücklich werden zu können.

In dem Buch wird sehr oft über „Die Glasglocke“ von Sylvia Plath gesprochen, weshalb ich jetzt ganz neugierig auf das Werk bin. Die Kapitel, in denen über das Buch gesprochen wird, haben mich besonders begeistert.

Ich war begeistert von dem Buch, von der Idee und der Message, jedoch nur bis zu der einen Wendungen ziemlich am Ende des Buches. Ich möchte an dieser Stelle keinen Spoiler bringen, weswegen ich nur folgendes dazu sage. Ich war enttäuscht von der Wendung, klar sie war unerwartet alles schön und gut, aber sie hat mir mehr oder weniger das ganze Buch, was mich bis zu dieser Stelle einfach umgehauen hat, kaputt gemacht. Das Ganze wirkte sehr lieblos ausgearbeitet und auch das Ende war dann etwas holprig. Ich bin von dem Verlauf der Geschichte im letzten Teil des Buches einfach enttäuscht.

Alles in einem hat mir das Buch bis zu dieser Wendung sehr gut gefallen. Man konnte in dem Buch so viel wertvolles für sich selbst lernen und genau deshalb sollte das Buch jeder lesen. Auch wenn das Ende überhaupt nicht meinen Vorstellungen entsprochen hat, hat das Buch mich berührt und meine Denkweise in gewisser Weise beeinflusst.


Bewertung:

Das Buch erhält von mir nur 4 von 5 Sterne, es hatte so viel Potenzial, welches durch das Ende leider zerstört wurde. Trotzdem lege ich das Buch jedem ans Herz.

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