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Kathycaughtfire

Die bewegendsten Bücher über Krebs

Mittlerweile erhält fast jeder zweite Deutsche im Laufe seines Lebens die Schreckensdiagnose Krebs. Ein erschütternder Fakt, denn meist schiebt man den Gedanken, dass man selbst eine solche Erkrankung erfahren könnte, beiseite und redet sich ein, sie träfe nur die Anderen. Doch “die Anderen” dachten vermutlich das Gleiche, bevor sie krank wurden. Mit einer Krebserkrankung ändert sich das Leben des Patienten, aber auch seiner Angehörigen, schlagartig. Krebs ist zum traurigen Alltag vieler geworden – und das schlägt sich auch in der Literatur nieder. In solch dunklen Zeiten können Bücher Trost spenden und neuen Mut geben, um dem Leben trotz aller Widrigkeiten positiv gegenüberzustehen. In dieser Liste findet ihr Bücher, die sich mit Krebs beschäftigen. Bitte fügt ausschließlich Romane und Biografien hinzu und stimmt für die Bücher über Krebs ab, die euch am meisten bewegt und interessiert haben. Auch wir haben einige Exemplare ausgesucht, die sich mit der Krankheit auseinandersetzen.

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Diese Bücher über Krebs haben uns beschäftigt

Das Schicksal ist ein mieser Verräter
1. Platz in der Community-Liste

John Greens Roman “Das Schicksal ist ein mieser Verräter” erzählt eine der schönsten und zugleich tieftraurigsten Geschichten der aktuellen (Jugend-) Literatur. Die Tatsache, dass Hazel Grace und Augustus sich in einer Selbsthilfegruppe für Krebspatienten kennenlernen, lässt bereits darauf schließen, dass das Schicksal es nicht gut mit ihnen meint. Und sich in jemanden zu verlieben, von dem man weiß, dass er nicht mehr lange zu leben hat, ist wohl eines der schlimmsten Dinge, die man sich vorstellen kann. Eine Geschichte, die unter die Haut geht, und die man am besten nicht ohne Taschentücher in Reichweite lesen sollte.

Arbeit und Struktur
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“Arbeit und Struktur“ ist keine Krebs-Geschichte per se. Es ist die gesammelte und gedruckte Version des Blogs von Autor Wolfgang Herrndorf, in dem er sein Leben mit einem aggressiven Hirntumor und dessen Auswirkungen beschreibt. Mit ungerschönten Erlebnissen konfrontiert leidet der Leser mit Herrndorf mit, obwohl dieser genau das nicht möchte: Jegliche Form von Mitleid verbannt er aus seinem Leben. Er ist auf der Suche nach einer Exitstrategie, will sich seinem Schicksal nicht einfach ergeben und die Krankheit gewinnen lassen. Und genau das tut er dann auch nicht. Nach Monaten mit bröckelnder Gesundheit und sich verschlimmernder psychischer Verfassung setzt der Autor des Erfolgromans “Tschick” seinem Leben am 26. August 2013 ein Ende.

Wie man unsterblich wird
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Mit gerade einmal elf Jahren sind Sams Tage bereits gezählt. Der Junge leidet an Leukämie und eine Heilung ist nicht zu erwarten. Doch Sam sieht gar nicht ein, einfach so aufzugeben. Mit seinem Freund Felix, der wie er an Krebs erkrankt ist, schmiedet er Pläne, was er in der Zeit, die ihm noch bleibt, unbedingt erleben will. Und das sind bei Weitem keine Kinkerlitzchen: Einen Weltrekord wollen die beiden zum Beispiel aufstellen. Eine bewegende Geschichte, die so vor Lebensmut im Angesicht des Todes strotzt, dass sie tief beeindruckt und Gänsehaut aufkommen lässt.

Wir bleiben nicht lange
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Marjaleena Lembckes neues Buch beschäftigt sich mit dem Abschiednehmen. Denn Mirja weiß, dass ihre Schwester Sisko nicht mehr lange zu leben hat. Jeden Tag besucht sie sie im Krankenhaus und die beiden reden über all die Dinge, die sich in der Vergangenheit ereignet haben. Ein Roman über Familie und die Bedeutung der Herkunft, über das Leben und die Begegnung mit dem Tod. Direkt und dennoch Trost spendend ist “Wir bleiben nicht lange” eine Geschichte über das Sterben, die sich keiner kitschigen Klischees bedient.

Der Einschnitt
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Mit “Der Einschnitt“ hat Tahar Ben Jelloun einen Tabubruch begangen, und das, obwohl das Thema, das er behandelt, eigentlich kein Tabu sein sollte. Denn während viele Frauen offen berichten, sich Eierstöcke, Brüste oder die Gebärmutter aufgrund einer Krebserkrankung entnehmen zu lassen, schrieb der Autor in seinem Buch aus Scham “über einen Freund“, der sich die Prostata entfernen ließ. Scham deshalb, weil es für ihn eine Form der “Entmännlichung” war, diesen Eingriff vornehmen zu lassen. Direkt und mit ungeschönten Wahrheiten wird der Leser in diesem Buch mit der Realität eines Patienten konfrontiert, und erhält Einblicke in die intime Gedankenwelt des Betroffenen.

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    50 Bücher in der Liste | 11 User haben gevotet | Krankheit

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