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SandraKath

Gastland Tschechien - Die besten Buchtipps zur Leipziger Buchmesse 2019

„Ahoj Leipzig! Ahoj Tschechien!“ – Unter diesem Motto heißt die Leipziger Buchmesse 2019 uns und das diesjährige Gastland Tschechien willkommen. Leipzig liest: Vom 21. bis zum 24. März 2019 steht die sächsische Stadt wieder ganz im Zeichen neuer Autoren und Bücher, fantastischer Klassiker, großer und kleiner Literatur. Wir von LovelyBooks können es kaum erwarten, durch die Bücher zu stöbern und neue Schätze zu entdecken. Seid ihr bei der LBM 2019 auch dabei? Wenn ihr euch ein bisschen Buchmesse-Feeling ins heimische Wohnzimmer holen wollt, dann findet ihr in dieser Liste eine Auswahl mit Lesetipps tschechischer Autoren frisch aus Leipzig. Verbreitet Lesestimmung und teilt uns und anderen Lesern auch eure persönlichen Empfehlungen mit, indem ihr sie der Liste hinzufügt und abstimmt!

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Leipzig liest – diese Lesetipps aus Tschechien

Am See
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Mit ihrem 2018 erschienenen Roman „Am See“ beweist Bianca Bellová ihr außergewöhnliches Gespür dafür, tiefe Traurigkeit zu vermitteln, ohne dabei die Hoffnung zu verlieren. Ihr Protagonist Nami, der in einem Dorf am See bei seinen Großeltern aufwächst, hangelt sich auf der Suche nach seiner Mutter durch ein vom Pech verfolgtes Leben. Er arbeitet hart, trifft auf neue Menschen, macht hässliche und schöne Erfahrungen. Auf seiner Reise begleitet ihn der Leser und kann nicht aufhören zu hoffen, dass Nami seine Mutter schließlich findet.

Ein empfindsamer Mensch
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Jáchym Topols Roman „Ein empfindsamer Mensch“ ist kein Roman über Tschechien, vielmehr spiegelt er die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse ganz Europas unserer Zeit wider. Absurd, unterhaltsam und dabei doch ernsthaft und aufschlussreich: Die Reise der tschechischen Künstlerfamilie, die aus Großbritannien vertrieben wird und durch ganz Europa tourt, führt uns die großen, aktuellen Themen der Europäischen Union im Schnelldurchlauf vor Augen.

Im Schrank
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Frisch zur Leipziger Buchmesse erscheint im März 2019 mit „Im Schrank“ das Debüt der Autorin Tereza Semotamová. Es mag leicht grotesk anmuten, dass die junge Protagonistin in einen Schrank zieht, der alt und verlassen in einem Hinterhof in Prag steht, zumal der Winter vor der Tür steht und die Kälte in Tschechien Einzug hält. Doch bei genauerem Hinsehen entpuppt sich die Geschichte als eine über den Mut, sich den Zwängen, Regeln und Erwartungen aller zu entziehen, darüber, seine Sicherheit aufs Spiel zu setzen, um seinen eigenen Weg zu gehen.

Winterbergs letzte Reise
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Nach Romanen wie „Grand Hotel“ und „Nationalstraße“ wird 2019 ein weiteres Werk aus der Feder von Jaroslav Rudiš veröffentlicht: „Winterbergs letzte Reise“ handelt von Jan Kraus, der wie Rudiš in Vimperg, im damaligen Winterberg geboren ist. Seit 1986 lebt Kraus in Deutschland, seine alte Heimat musste er verlassen. Als Altenpfleger begegnet er täglich schwerkranken Menschen und begleitet sie während ihrer letzten Tage und Wochen – auch den alten Wenzel Winterberg. Während Kraus den Mann mit seinen Erzählungen aus seiner Lethargie befreit und sich wortwörtlich auf eine Reise mit ihm begibt, setzt er sich auch mit seinem eigenen Trauma auseinander.

Ein Beitrag zur Geschichte der Freude
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Radka Denemarková gilt als die bedeutendste tschechische Gegenwartsautorin und 2019 beweist sie ihr Können erneut mit dem erschütternden und zugleich fesselnden Roman „Ein Beitrag zur Geschichte der Freude“. Mit Elementen von einem Kriminalroman werden Fakten und Fiktives verbunden zu einer Geschichte um drei Prager Frauen, die in einem Archiv Gewalttaten gegenüber Frauen dokumentieren. In dem Versuch, zu helfen, zu retten und zu beschützen, sind die Frauen aber vielleicht viel gefährlicher, als man zunächst vermuten könnte.

Die Großmutter (Babicka)
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Die tschechische Autorin Božena Němcová wurde 1820 in Wien geboren und wuchs in Altösterreich und in der Gegend um die Aupa auf. Anhand der Familie Prošek und deren Herzstück, der Großmutter, erzählt Němcová ihre eigene Geschichte, die Geschichte ihrer Kindheit und die Geschichte ihrer Heimat. Niemals sentimental oder melancholisch, dafür nostalgisch und voller Wärme zeichnet sie ein Bild ländlicher Idylle, hart arbeitender Menschen und einer Frau, die mit ihrer Weisheit und Fürsorge das Leben ihrer Familie bereichert.

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