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Kathycaughtfire

Bücher über Depression: Eindringliche Romane und informative Ratgeber

Psychische Erkrankungen sind ein Tabuthema, das schon längst keines mehr sein dürfte. Allein das große Angebot an Ratgebern zu Depression auf dem deutschen Buchmarkt zeigt, wie groß das Interesse an Verstehen und Bewältigung der Thematik ist. Fast jeder hat in seinem engeren oder weiteren Umfeld Personen, die von der Erkrankung betroffen sind, doch oft wissen diese sie gut zu verbergen. Viele Erkrankte behalten ihr Wissen um ihr Problem für sich, aus Scham und Angst vor Verurteilung. Daraus resultiert Verzweiflung, die letztendlich sogar oft zur Wahl des Selbstmordes als vermeintlich einzige Lösung führt. Deshalb ist es wichtig, ein Zeichen zu setzen. Dafür, dass psychische Krankheiten wie Depressionen nicht länger totgeschwiegen werden dürfen, dafür, dass es Hilfe für Betroffene gibt, und dafür, dass Möglichkeiten existieren, wie Angehörige und Freunde als unterstützende Kraft wirken können. In dieser Liste findet ihr Ratgeber und Romane zu Depression, in denen die Erkrankung erklärt und das Leben der Erkrankten geschildert wird. Stimmt ab und zeigt, welche davon besonders hilfreich und interessant sind.

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Unsere Tipps zum Thema Depressionen

Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben
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In “Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben” erzählt Matt Haig von seinen eigenen Erfahrungen mit der Depression. Und er gibt damit Betroffenen Hoffnung, denn er betont, dass, auch wenn man jeglichen Lebenswillen verloren hat, dieses Gefühl nicht für immer anhalten muss. Es gibt das sprichwörtliche Licht am Ende des Tunnels, auch wenn es in so dunklen Zeiten nicht erkennbar sein mag. Damit setzt Matt Haig ein klares Statement: ein Ja zum Leben!

Mängelexemplar
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Mit ihrem Roman “Mängelexemplar” trifft Sarah Kuttner den Nerv der Zeit. Das Buch erzählt die Geschichte von Karo, die ihren Alltag mit einer ihr im Nacken sitzenden Depression bestreitet. Nachdem die junge Frau eigentlich eine gute Entscheidung trifft, nämlich sich von Job und Freund zu trennen, die sie beide nicht mag, verliert sie den Halt. Die Protagonistin ist das Abbild unserer hektischen Zeiten und zeigt deutlich: Depression kann jeden treffen. Sarah Kuttner is es gelungen, ein ernstes und sehr einfühlsames Buch zu diesem schwierigen Thema zu verfassen.

Die Geschichte meines Selbstmords
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Schon der Titel von Viktor Staudts Biographie jagt einem einen Schauer über den Rücken, doch genau das soll er auch. Das Buch soll aufrütteln. Denn Viktor ist von außen betrachtet ein Mann, wie wir ihn alle kennen: jung, sportlich, er geht gerne aus. Bis er sich vor einen Zug wirft. Viktor überlebt, verliert jedoch beide Beine bei seinem Selbstmordversuch. Erst nach diesem schockierenden Ereignis wird die Diagnose Depression gestellt, die es ermöglicht, ihm zu helfen. “Die Geschichte meines Selbstmords” geht unter die Haut und verändert den eigenen Blick aufs Leben und das persönliche Umfeld.

Depression
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Über jede Krankheit wird viel behauptet und jeder scheint etwas anderes zu wissen. “Depression – Wissen, was stimmt” beantwortet ausführlich die wichtigen Fragen zur Erkrankung, beispielsweise, ob eine Depression endgültig geheilt werden kann und in welchem Verhältnis sie zum Burnout steht. Für diejenigen, die sich rundum über die Krankheit informieren möchten, ist Daniel Hells Buch eine empfehlenswerte Lektüre.

Mamas Monster
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“Ist es meine Schuld, dass Mama nicht mehr mit mir spielen mag?“ Auch an Kindern geht es natürlich nicht spurlos vorbei, wenn ein Elternteil an Depression erkrankt. Doch wie erklärt man den Kleinen, was mit Mama oder Papa los ist? Dass es nicht an Sohn oder Tochter liegt, dass sie nicht so für sie da sein können, wie sie es gern würden? In “Mamas Monster” erklärt Erdmute von Mosch kindgerecht, was Depression bedeutet und dass niemand an der Erkrankung die Schuld trägt. Es muss auch mit Kindern über das Thema gesprochen werden, so, dass sie es verstehen können. Dafür ist dieses Buch unsere Empfehlung.

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