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ValerieLiebtLesen

Feministische Literatur

Feminismus hat eine lange Tradition. Mit mutigen Frauen wie Anita Augspurg, Virginia Woolf oder auch Simone de Beauvoir nahm diese politische Bewegung zur Gleichberechtigung der Geschlechter ihren Anfang. Seit den 1960er Jahren beschäftigen sich Frauen weltweit mit dem Thema Feminismus und vor allem heute hat der Feminismus viele Anhängerinnen von Stars wie Emma Watson, über Malala Yousafzai bis zu uns . Zudem ist Feminismus heutzutage nicht mehr nur Frauensache, sondern immer mehr Männer interessieren sich dafür. Wir haben euch hier 5 Empfehlungen zusammen gestellt, die sich mit Feminismus beschäftigen.
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Feministische Literatur, die wir empfehlen

Warum hasst ihr uns so?
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Mona Eltahawy zählt mit Sicherheit zu einer der mutigsten Frauen aus dem arabischen Raum. Schon seit ihrer Jugend setzt sie sich für die Rechte von Frauen in islamischen Ländern ein. Eltahawy gibt Interviews, hält Vorträge und spricht sich deutlich für eine sexuelle Revolution aus. In ihrem aufwühlenden Buch “Warum hasst ihr uns so?“ zeigt die ägyptisch-amerikanische Journalistin und Aktivistin schonungslos und absolut authentisch, wie Frauen in islamischen Ländern behandelt werden. Sie dürfen weder Auto fahren noch ein Bankkonto eröffnen, werden misshandelt und stehen immer in der gesellschaftlichen und familiären Rangordnung ganz unten. Die Thematik von “Warum hasst ihr uns so?” ist absolut aktuell und brisant und damit für jeden Feminismus-Interessierten ein Muss!

Wenn Männer mir die Welt erklären
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Rebecca Solnit ist eine der wichtigsten Feministinnen unserer Zeit. 7 Essays enthält ihr neuestes Buch “Wenn Männer mir die Welt erklären“. Darin beschreibt sie ziemlich treffend Machtverhältnisse zwischen Frauen und Männern, wie sie auch heute noch in unserer Gesellschaft existieren. Auslöser für ihr Buch war eine eigene Erfahrung, die Rebecca Solnit nie vergessen hat. Auf einer Party wurde ihr von einem Mann nicht zugetraut, dass sie die Autorin eines Buches ist, von dem eben jener Mann schwärmt. Daraufhin hat sich die Autorin immer wieder die Frage gestellt, ob Männer das Wissen für sich gepachtet haben? Ihre Antwort lautet ganz klar und deutlich: Nein! Denn es ist ganz sicher “not a man‘s world”!

Stand Up! - Feminismus für Anfänger und Fortgeschrittene

“Stand Up!” von Julia Korbik ist das perfekte Buch für Feminismus-Neulinge. Übersichtlich, klar und anschaulich erklärt Korbik aktuelle Fragestellungen zum Thema Feminismus und macht klar, dass Feminismus ganz sicher nichts für alte Frauen mit Achselbehaarung ist, sondern alle Frauen angeht. Egal welchen Alters! Zwischen ihren tollen Texten finden sich auch immer wieder Bilder und Illustrationen, die den Inhalt perfekt untermalen. Julia Korbiks Sprache ist lässig und humorvoll. Sie schafft Feminismus ein wenig zu entstauben und damit vor allem für jüngere Interessierte zugänglich zu machen! Wir sind begeistert!

Das andere Geschlecht
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Simone de Beauvoir zählt zu einer der Wegbereiterinnen des Feminismus. Ihr 1949 erstmalig erschienenes Werk “Das andere Geschlecht“ gilt als Meilenstein in der feministischen Literatur und machte Beauvoir zu einer der wichtigsten, weiblichen Stimmen Frankreichs. Auch über 60 Jahre nach seinem erstmaligen Erscheinen, hat “Das andere Geschlecht“ nicht an Bedeutung verloren. Simone de Beauvoir präsentiert nicht nur Fakten, sondern auch viele konkrete Situationen und Momente, in denen sich deutlich zeigt, dass Frauen im Sozialleben noch immer benachteiligt werden. “Das andere Geschlecht” ist ein Standardwerk der feministischen Literatur, das man kennen sollte.

Babys machen und andere Storys
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Laurie Penny zählt zu einer neuen Generation von Feministinnen. Ihre Bücher “Unsagbare Dinge“ und “Fleischmarkt“ haben sich mit einer Auflage von über 10.000 Exemplaren äußerst gut verkauft. Im März 2016 legt sie mit einem neuen Werk nach! “Babys machen und andere Storys“ ist allerdings ganz anders als die Vorgänger. Dieses Mal bewegt sich die Feministin im Sci-Fi- und Fantasygenre und verarbeitet Frauen-und Männerthemen in Form einer Graphic Novel. Die Geschichten sind mal witzig, mal sind sie wütend – in jedem Fall bringen sie uns zum Nachdenken. “Babys machen und andere Storys” eignet sich vor allem für Nachwuchs-Feministinnen, denn Laurie Penny schreibt frisch und frech über feministischen Themen.

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