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Regretting Motherhood - Frauen bereuen ihre Mutterschaft

Darf eine Mutter es bereuen, ein Kind geboren zu haben? Darf eine Frau den Wunsch laut aussprechen, sie wäre nie Mutter geworden? Während manche Frauen ihre Kinder lieben, leiden sie gleichzeitig an den Erwartungen, die das gesellschaftliche Rollenbild mitbringt. Laut “Regretting Motherhood“ von Orna Donath ist das zumindest das Ergebnis einer soziologischen Studie, die Frauen zu ihrer Rolle als Mutter befragt hat. Sind diese Frauen egoistische Rabenmütter oder liegt der Fehler in unserer Gesellschaft? Seit 2015 wird über das Thema in Blogs, in Zeitschriften und im Fernsehen diskutiert. Wir haben Sachbücher und Romane rund um das Thema “Regretting Motherhood“ zusammengestellt. Stimmt weiter unten für die interessantesten Bücher über “Regretting Motherhood” ab!

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Buchtipps zur Debatte #regrettingmotherhood

Regretting Motherhood
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“Regretting Motherhood – Wenn Mütter bereuen” von Orna Donath fasst die Studie über Mutterschaft in einem Buch zusammen. 23 Mütter haben in Gesprächen mit der israelischen Soziologin über ihre Probleme gesprochen, das Rollenbild der Mutter auszufüllen. Sie lieben ihre Kinder und wünschen sich gleichzeitig, sie hätten sie nie zur Welt gebracht. Dieses Sachbuch ist ein fundierter Einstieg in die Debatte um das Unglück der Mutterschaft, Selbstaufgabe und Selbstverwirklichung.

Die Abschaffung der Mutter
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Alina Bronsky und Denise Wilk haben in ihrer Streitschrift mit dem provokanten Titel “Die Abschaffung der Mutter” das deutsche Rollenbild der Mutter analysiert. Sie bemängeln fehlenden Rückhalt der Gesellschaft. Die Erziehung der Kinder wird zum Leistungssport und wer sich den Stress anmerken lässt, verliert. Die beiden Autorinnen kommen zum Fazit: Zwischen den einerseits traditionellen Ansprüchen in den Köpfen und den andererseits hohen Anforderungen der modernen Arbeitswelt sind Mütter vor allem – zum Scheitern verurteilt.

Wenn Mutter sein nicht glücklich macht
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Die deutsche Soziologin Christina Mundlos hat die Studie der Israelin Orna Donath und die Debatte rund um das Thema “Regrettin Motherhood“ in einem eigenen Sachbuch verarbeitet. “Wenn Mutter sein nicht glücklich macht” sucht nach den Ursachen für das Unglück der Mütter. Egoismus oder eine falsche Entscheidung? Christina Mundlos hat eine eigene Befragung betroffener Mütter vorgenommen und die Situation deutscher Mütter untersucht.

Schlaf endlich ein!
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Der Roman “Schlaf endlich ein!” von Helen Walsh erzählt vom persönlichen Schicksal einer verzweifelten Mutter. In der Geschichte freut sich Rachel eigentlich auf ihr Baby, doch nach der Geburt wird ihr Leben zu einem manischen Albtraum. Zwischen Schlafmangel und den Bedürfnissen des Neugeborenen gerät Rachel an ihre Grenzen. Das Buch erschien bereits 2012 in Deutschland und sprach vielen Müttern aus der Seele. Offen und ehrlich geht die britische Autorin mit der Überforderung der alleinerziehenden Mutter um, die alles andere als glücklich ist.

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    16 Bücher in der Liste | 1 User haben gevotet | Frauen · Selbsthilfe

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