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Eltragalibros

Zukunftswelten – Zwischen Postapokalypse und Dystopie

Bloggerin Ramona schreibt auf “Eltragalibros“ über Buchschätze, die sie entdeckt hat, und hat heute Buchempfehlungen mit Zukunft für euch: “Es sind Geschichten, die mich täglich begleiten, inspirieren und formen. Sie öffnen den eigenen Horizont und zeigen neue Welten, andere Leben und (un-)vorstellbare Ereignisse. Geschichten über die Zukunft begeistern mich immer stärker, denn der Funke der Wahrscheinlichkeit, was möglich sein könnte, ist so beängstigend wie faszinierend zugleich. In Tagen von Flucht, Gewalt und Terror ist der Wandel, der die Gesellschaft durchzieht, greifbar. Zukunftswelten zeugen von diesem Wandel und lenken den Fokus dabei auf den Menschen. Dystopien und postapokalyptische Romane sind wie Experimente, die das Gute und das Böse des Menschen und das, was dazwischen liegt, in einer phantastisch-chaotischen Welt präsentieren, die manchmal gar nicht so weit von unserem eigenen Vorstellungsvermögen entfernt liegt.”

Mehr Buchempfehlungen findet ihr auf www.eltragalibros.de

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Diese Romane solltet ihr unbedingt lesen

Das Licht der letzten Tage
4. Platz in der Community-Liste

Manche Bücher muss man einfach als großartig bezeichnen, genau wie „Das Licht der letzten Tage“. Emily St. John Mandel konstruiert ihren postapokalyptischen Roman wie ein Puzzle. Die Geschichte beginnt mit Tag Null, dem Ausbruch des Virus der beinahe die gesamte Menschheit vernichtet, und führt in die Zukunft der Überlebenden. In ständig wechselnden Teilen und Rückblenden führt die Autorin ihr Personal ein, manche ihrer Figuren sind da bereits tot, wurden vom Virus vernichtet, und doch gibt sie ihnen eine Stimme, die das Gesamtkonzept des Romans tragen.
Emily St. John Mandels Romanstruktur funktioniert auf außergewöhnliche Art und Weise. Ein vergleichbares Buch habe ich bisher nicht gefunden.

Die Memoiren einer Überlebenden
39. Platz in der Community-Liste

Doris Lessings „Die Memoiren einer Überlebenden“ war eine meine ersten Dystopien, die ich je gelesen habe. Und noch nach all diesen Jahren begeistert mich dieser kurze Roman über eine unbestimmte Zukunft. Das Konstrukt ist einfach wie interessant: die Hauptfigur, eine ältere und alleinstehende Frau beobachtet vom Fenster ihrer Wohnung den Verfall der Stadt, die Flucht von Menschen, das chaotische Treiben auf den Straßen. Eines Tages steht ein kleines Mädchen in ihrer Wohnung. Die Frau nimmt sie auf und zu zweit erschaffen sie in einer Welt aus Chaos, ein kleines Stück Ordnung.

Auslöschung #1 Southern-Reach-Trilogie

Jeff Vandermeers „Auslöschung“ ist der Auftakt zur Southern-Reach-Trilogie, einer Mischung aus Forschungsbericht, Tagebucheintrag und spannendem Thriller. Area X, der Schauplatz der Geschichte, ist wie ein Minenfeld, in welchem man nicht weiß, was als nächstes passiert und vor allem wann es passiert. Bereits schreckliche Dinge haben sich dort über Jahre hinweg in der Natur ereignet, die vertuscht werden, und so ist der Leser mit jeder Nervenfaser darauf vorbereitet, dass wieder etwas geschehen wird. Area X ist ein Dschungel, der erkundet werden will. Handelt es sich um Aliens, die dort ihr Unwesen treiben, oder ist die Evolution vorangeschritten und hat eine neue Spezies des Menschen erschaffen?

Metro 2033
23. Platz in der Community-Liste

2033. Ein Krieg hat fast die komplette Welt in Schutt und Asche gelegt. Moskau ist zu einer Geisterstadt geworden. Die Überlebenden des Krieges haben sich in den Untergrund zurückgezogen. Das weit verzweigte U-Bahn-Netz ist ihre neue Heimat geworden. Konkurrierende Gruppen kämpfen um die unterirdische Vorherrschaft. Doch die sich bekriegenden Menschen sind nicht die einzige Gefahr: mutierte Wesen leben an der Oberfläche und versuchen in die U-Bahn-Stationen einzudringen. Der junge Artjom versucht in dieser Welt zu überleben und begibt sich allein in die Dunkelheit der vereinsamten Tunnel, um die Menschheit vor der endgültigen Vernichtung zu retten. Düster, abenteuerlich und spannungsgeladen ist der erste Band von Dmitry Glukhovskys Metro-Reihe.

Follower
27. Platz in der Community-Liste

Ein kurioser Roman der nahen Zukunft. „Follower“ erzählt von einer permanent vernetzten Welt, in welcher die technische Selbstoptimierung ganz oben steht: Muskelimplantate, Haarelektroden, die mit dem Gehirn gekoppelt sind und Brillengläser, die einen direkt in die digitale Welt entführen. Ohne digitales Profil existiert man nicht. Nio Schulz ist ständig von Big Data umgeben und wird regelrecht gezwungen, sich online auszudrücken. Doch irgendwann verschwindet er plötzlich vom Radar, aus dem System, und die gesammelten Informationen über ihn erzeugen ein Bild, das die Person Nio Schulz nur bedingt darstellt. Über die (Ohn-)Macht von Daten.

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