Star Trek

Willkommen in der Gruppe “Star Trek”  (groupID:18564815) Mit Hilfe dieser ID kannst Du einen Link zu dieser Gruppe in eine persönliche Nachricht einfügen. Nährere Informationen hierzu und weitere Formatierungsmöglichkeiten findest Du auf Deiner Nachrichten-Seite.

Mehr Weniger
 

 

Rezensionen (897 Beiträge)

charlotte 10.06.2008, 14:40 Uhr
Mehr Weniger
897 Ergebnisse
Ameise 13.04.2011, 12:25 Uhr

Neue Rezi aus dem Shatner-Universum

William Shatner + Garfield u. Judith Reeves-Stevens: "Die Rückkehr" (TOS, Heyne Nr. 89)

"Star Trek Generations" bedeutete den Abschied gleich zweier Legenden: Das Sternenflotten-Flaggschiff Enterprise-D stürzte auf Veridian III ab, und der berühmte Captain James T. Kirk...nun ja... stürzte ebenfalls auf Veridian III ab.
Aber Totgesagte leben ja bekanntlich länger! Eine romulanische Rebellentruppe hat sich mit den Borg verbündet, um mit Hilfe von Nanosonden Kirks Leiche wieder zum Leben zu erwecken. Dies soll eine besonders perfide Racheaktion der Romulaner an Kirk sein. Die Borg wiederum wollen ihren größten Feind aus dem Weg räumen: Jean-Luc Picard. Der auferstandene Kirk wird einer Gehirnwäsche unterzogen, die ihn glauben lässt, Picard wäre seine ärgste Nemesis, und schon heißt es Ring frei für Kirk vs. Picard - let's get ready to rumble...

Während der ersten 200 Seiten war ich mir sicher: Das ist der größte Mist, den ich jemals gelesen habe. Eines steht fest: Wenn irgendein x-beliebiger Autor mit diesem Manuskript beim Verlag angekommen wäre, hätten ihm die Verantwortlichen einen Vogel gezeigt. Weil aber als Autor niemand geringeres als William Shatner angegeben ist (auch wenn das Autorenduo Reeves-Stevens höchstwahrscheinlich den Löwenanteil an dem Roman beitrug), sieht die Sache gleich ganz anders aus.Und so finden sich in diesem Roman Dinge, die ansonsten so nie durchgekommen werden. Schon allein die Allianz zwischen den Romulanern und den Borg erscheint mir sehr weit hergeholt, um es vorsichtig auszudrücken. Welcher Romulaner, der noch alle Tassen im Schrank hat, verbündet sich freiwillig mit den Borg? Und wofür überhaupt? Um jemandem eins reinzuwürgen, der sowieso schon tot ist? Und sollte es tatsächlich keine einfachere Möglichkeit geben, Picard zu erledigen, als Zombie-Kirk auf ihn zu hetzen?

Die Borg sind so haarsträubend falsch dargestellt, dass sie kaum wiederzuerkennen sind. Warum sollten sie auf einmal miteinander sprechen? Das Kollektivbewusstsein macht Dialoge zwischen einzelnen Drohnen immerhin überflüssig oder, um es aus der Sicht der Borg auszudrücken, irrelevant. Hat jetzt jede assimilierte Rasse einen Sprecher wie den Romulaner Vox, der nicht ganz seine Individualität verloren hat? Und scheinbar kann man die Borg ganz bequem außer Gefecht setzen, indem man ihnen einfach eine Fehlfunktion unterstellt - Nomad lässt grüßen! Die assimilierten Dobermänner hingegen fand ich wiederum ganz lustig, sicher auch, weil ich mich als gebürtige Thüringerin klammheimlich darüber freue, dass zumindest ETWAS aus meiner alten Heimat bis ins 24. Jahrhundert überlebt hat. Und ich bin mir sicher, dass DIESE Idee nun wirklich mal von William Shatner persönlich stammt; immerhin besaß er eine ganze Reihe dieser eleganten Hunde (einer davon hieß übrigens Kirk!)

Was mir wirklich sauer aufstieß, ist die Tatsache, dass Kirk hier ein TNG-Mitglied nach dem anderen verkloppt (die Frauen bleiben selbstverständlich verschont!) Wie kommt es, dass der nicht mehr ganz junge und nicht mehr ganz schlanke Kirk in der Lage ist, einen geübten Kämpfer wie Worf ohne große Mühe in einem Bat'leth-Duell (!) zu besiegen? Sogar die Enterprise-D bekommt posthum ihr Fett weg, indem über die Schiffe der Galaxy-Klasse folgendes Resümee gezogen wird:

"Sicher, die Enterprise war havariert, aber auch drei ihrer Schwesterschiffe hatten in weniger als einem Jahrzehnt, seit die Galaxy-Klasse in den Dienst gestellt worden war, ein katastrophales Versagen erlebt. Es gab eindeutig Dinge bei der Gestaltung und technischen Umsetzung, die man der Ingenieurabteilung der Flotte nahebringen musste." (S. 65)

Mit anderen Worten: Eine Fehlkonstruktion.

Wem gelungene Charakterzeichnungen in den Romanen wichtig sind, der muss beim Lesen dieses Romans sehr tapfer sein. Spock und Picard scheinen völlig neben sich zu stehen, und wenn Data tatsächlich in der Serie so nervtötend wie in diesem Buch gewesen wäre, hätte er nie im Leben meine Lieblingsfigur werden können. Der negative Höhepunkt ist der Dialog zwischen Data und Geordi in Kapitel 18, der so grottenschlecht ist, dass es schon wehtut.

Aber Wunder über Wunder - nach knapp der Hälfte des Romans war dann auf einmal der Knoten geplatzt. Plötzlich wollte ich wissen, wie es weitergeht, und die Aussicht, auch noch den dritten Teil der Trilogie lesen zu müssen, schwebte nicht mehr wie ein Damoklesschwert über mir. Was war passiert? Vielleicht konnte ich mich an diesem Zeitpunkt endlich auf die Geschichte einlassen, anstatt mich permanent über die vielen kleinen und großen Schwachsinnigkeiten zu ärgern, oder aber die Geschichte nahm ab der zweiten Hälfte deutlich an Fahrt auf. Endlich hieß es nicht mehr Kirk gegen alle, sondern die vielen Figuren arbeiteten an den verschiedenen Schauplätzen Hand in Hand. Auch der Handlungsstrang um Spocks Entführung und die erschreckende Aussicht, er könnte dem Borg-Kollektiv angehören, war ziemlich fesselnd. Das spektakuläre Aufeinandertreffen beider Enterprise-Captains ist einfach nur großes Kino und übertrifft das in "Generations" um Längen. Und da mich Raumschiff-Ballerszenen in den Romanen meistens langweilen, muss ich noch lobend erwähnen, dass dieses Buch wirklich mal eine sehr spannende und originelle Raumschlacht enthält. Auch der Schluss ist recht gelungen und legt den Grundstein für den dritten Teil, ohne aber den Leser mit einem offenen Ende in der Luft hängen zu lassen.

Fazit: Unterhaltsam ist der Roman, keine Frage. Normalerweise ist das schon die halbe Miete bei mir. Allerdings wird zum Zwecke der Unterhaltung soviel Glaubwürdigkeit, Ernsthaftigkeit und innere Logik über Bord geworfen, dass der negative Eindruck bei weitem überwiegt.

2/5 (bzw. 2,5/5 - ich komme einfach nicht mit diesem beschränkten Bewertungssystem klar!)

 
Ein LovelyBooks-Nutzer 29.03.2011, 14:14 Uhr

soooo: beitrag zum thema

Der verwundete Himmel, Diane Duane, Heyne Nr 13

Die Enterprise wird auf eine neue Mission geschickt: Sie soll den Inversionsantrieb der Physikerin K't'lk testen. Dieser Antrieb soll es ermöglichen das uns bekannte Universum zu verlassen und das praktisch in Null-Zeit.
Während des ersten Sprunges erleben Captain Kirk und seine Crew ausserkörperliche Erfahrungen, die sie verunsichert. Nach dem zweiten Sprung wird klar, dass sie durch die Sprünge eine Instabilität von verschiedenen Sternensystemen verursachen, die die Zeit verloren zu haben scheinen.
Captain Kirk und seine Crew begeben sich auf die Reise zu einer neu erwachten Entität, um den Riss im Universum, der dieses zu zerstören droht, zu schließen.
Ich habe dieses Buch vor über 20 Jahren das erste Mal gelesen und war damals sehr beeindruckt davon, schon von den Erklärungen über die Wirkung der Energie im Universum, als auch von der Geschichte an sich.
Mich hatte dieses Buch in eine Richtung geführt, indem es meine Neugier in Richtung Esoterik weckte, da die beschriebenen Vorgänge des Energieaustauschs sich gerade auch auf diesen Bereich beziehen. So gesehen ist es zu einem Wendepunkt in meinem Leben geworden, auch wenn ich mit der Zeit vergessen hatte, dass es dieses Buch war.
Für mich absolut lesenswert und mit fünf Sternen unterbewertet.

5++++/5

 
Ein LovelyBooks-Nutzer 29.03.2011, 14:12 Uhr

ich finde ihn ohne bart attraktiver, aber das ist geschmacksache ;-)

 
Ameise 22.03.2011, 20:03 Uhr

Genau, ohne Bart ist er nackt. Wie ein Androidenpopo... ;-))

 
Usako_Kino 22.03.2011, 18:23 Uhr

Also ich muss ja sagen, dass ich Riker mit Bart auch viel besser finde. Ohne ist irgendwie..ich weiß auch nicht... merkwürdig XD

 
charlotte 22.03.2011, 11:43 Uhr

Achnee... ich hab mich echt gefreut.... Der bartlose Riker ist richtig süß... :-)

 
Ameise 22.03.2011, 11:39 Uhr

Hey, Riker sah mit Bart viel besser aus als ohne! Ich war entsetzt, als er ihn sich in "Der Aufstand" wieder abrasierte...

 
charlotte 22.03.2011, 11:38 Uhr

Insgesamt mal wieder typisch: Kirk fallen die Haare aus, Picard hat erst gar keine, Riker darf nen Bart tragen, der ihn 100 Jahre älter aussehen lässt udn die Frauen müssen alle samt in engen Outfits rumlaufen...

 
charlotte 22.03.2011, 11:36 Uhr

Wäre nur logisch gewesen... ;-)
Und sicher waren auch Ersatzhaarteile nicht erlaubt, wie man ja an Picard später gut sieht... ;-)

Und Scotty... Kein Wunder, dass die späteren Jeffriesröhren so groß waren... die sind auf Scottys Masse geändert worden...

 
Ameise 22.03.2011, 11:32 Uhr

Na, wenn das so wäre, hätte man später aber auch Kirk und Scott rausschmeißen müssen, oder? ;-)

charlotte schrieb:
Ich glaube, dass Frauen, die diese Minikleider nicht anziehen können, auch nicht zur Sternenflotte zugelassen wurden... (Oder auf alle Fälle nicht bei Kirk aufs Schiff durften...) ;-)

 
897 Ergebnisse

“Star Trek” in Zahlen

Erstellt von charlotte am 07.05.2008
Öffentliche Themengruppen aus dem Universum
75 Mitglieder
95 Themen
8.183 Beiträge
http://de.memory-alpha.org/wiki/Hauptseite


Pinnwand für diese Gruppe

Die neuesten Notizen: 


bauerhepeter vor 4 Jahren

Ich wünsche allen ein schönes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch in ein erfolgreiches,gesundes Jahr lg PETER


charlotte vor 5 Jahren

Man gewöhnt sich dran. Aber so schön wie früher ist es hier bei lb nicht mehr.


Reindeer vor 6 Jahren

Ich finde das neue Design auch ziemlich beschissen.


Ein LovelyBooks-Nutzer vor 6 Jahren

Finde das neue Layout auch sehr schlecht, muss ich sagen, noch unübersichtlicher als nach dem ersten Relaunch, den ich miterleben musste. Und die SuFu innerhalb der Gruppenthemen funktioniert bei mir gar nicht :(.


Ein LovelyBooks-Nutzer vor 6 Jahren

ich wollte jetzt eigentlich rezensionen schreiben, aber so dämlich, wie die jetzt die seite aufgebaut haben, werde ich wohl eher meinen account löschen. :-( ich wünsche euch noch viel spaß hier und alles gute



Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach!

Hol dir mehr von LovelyBooks

Mit der Verwendung von LovelyBooks erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir und unsere Partner Cookies zu Zwecken wie der Personalisierung von Inhalten und für Werbung einsetzen.