Wir lesen Klassiker der Weltliteratur

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Die Klassiker Plauderecke (105 Beiträge)

Gackelchen 26.04.2012, 12:14 Uhr
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Apfelgruen 06.05.2017, 09:50 Uhr

Übrigens gibt es seit kurzem sozusagen als Ableger der Klassikergruppe eine Agatha Christie Gruppe - falls jemand das bisher noch nicht entdeckt hat und Lust darauf hätte:
https://www.lovelybooks.de/gruppe/1430336890/agatha_christie_leserunden/

 
suse9 11.04.2017, 08:28 Uhr

Ich liebe J.A. Ihre Bücher stehen in meinem Regal in erster Reihe.

el_lorene schrieb:
Für mich hat Jane Austen auf jeden Fall einen besonderen Schreibstil und die sarkastische Kritik an der damaligen Gesellschaft war jas herausragend und absolut neu. Die Dame schafft es Generation um Generation zu begeistern.
Gerade das kann auf jeden Fall einen Klassiker ausmachen.

 
el_lorene 10.04.2017, 19:30 Uhr

Für mich hat Jane Austen auf jeden Fall einen besonderen Schreibstil und die sarkastische Kritik an der damaligen Gesellschaft war jas herausragend und absolut neu. Die Dame schafft es Generation um Generation zu begeistern.
Gerade das kann auf jeden Fall einen Klassiker ausmachen.

suse9 schrieb:
Das ist eine interessante Frage, die ich mir noch nie richtig beantworten konnte.

Die Bücher von Jane Austen gehören zum Beispiel für mich zu den Klassikern. Warum das aber so ist, könnte ich nicht sagen. Sie zeichnen sich weder durch einen besonderen Schreibstil noch durch aktuelle Themen aus. Allerdings sind sie unterhaltend und haben noch heute viele begeisterte Leser.

Bei Harry Potter dachte ich auch eine Zeit lang, dass sie das Zeug zum Klassiker hätten. Aber da muss man wohl wirklich abwarten. Ich bin mir gar nicht so sicher, ob die Kinder noch HP lesen. In meiner Freizeit trainiere ich eine Kindersportgruppe. Während ich vor einigen Jahren mit ihnen noch Quidditch spielen konnte und die Kinder begeistert auf ihren "Besen" den Snitch suchend durch die Halle jagten, muss ich heute das Spiel vom Urschleim erklären.

Aber warum kam euch gerade "Abbitte" in den Sinn? Für mich ein 5-Sterne-Buch - keine Frage. Aber ein Klassiker?

 
Federfee 10.04.2017, 09:08 Uhr

Ich denke, die Harry-Potter-Bücher sind schon Klassiker. Sie haben etliche Aussagen, über die man auch als Erwachsener nachdenken kann, die allgemeingültig sind. Innovativ war das auch, obwohl ich das nicht unbedingt als Kriterium heranziehen würde.

Ich glaube übrigens, dass nichts 'für ewig und für alle Zeiten' ein Klassiker ist, sondern dass sich das im Laufe der Zeit verändert. Manche Bücher gelten doch nur noch als Klassiker, weil sie in irgendeinem Literaturkanon festgeschrieben sind.

Kopf-Kino schrieb:
Hm, ich bleibe jetzt mal bei meiner "Definition", dass Zeit erstmal keine Rolle spiele. Klassiker sind für mich u.a. Bücher, die innerhalb des jeweiligen Genres eine Art "Vorbildfunktion" belegen und Themen anschneiden und/oder Motive verwenden, die bei den Zeitgenossen auf große Resonanz stoßen und eine Art "Kultstatus" bekommen, indem sie bspw. oftmals zitiert oder von mehreren weiterempfohlen werden - ob ein Buch später das Zeug zum "zeitlosen" Klassiker hat, "entscheiden" demnach die nachfolgenden Generationen. Kann mir bspw. gut vorstellen, dass die Harry Potter-Reihe das Zeug dazu hätte, ein Jugendbuch-Klassiker zu werden, da sie eine große Bekanntheit und Beliebtheit hat.

 
suse9 10.04.2017, 09:07 Uhr

Das ist eine interessante Frage, die ich mir noch nie richtig beantworten konnte.

Die Bücher von Jane Austen gehören zum Beispiel für mich zu den Klassikern. Warum das aber so ist, könnte ich nicht sagen. Sie zeichnen sich weder durch einen besonderen Schreibstil noch durch aktuelle Themen aus. Allerdings sind sie unterhaltend und haben noch heute viele begeisterte Leser.

Bei Harry Potter dachte ich auch eine Zeit lang, dass sie das Zeug zum Klassiker hätten. Aber da muss man wohl wirklich abwarten. Ich bin mir gar nicht so sicher, ob die Kinder noch HP lesen. In meiner Freizeit trainiere ich eine Kindersportgruppe. Während ich vor einigen Jahren mit ihnen noch Quidditch spielen konnte und die Kinder begeistert auf ihren "Besen" den Snitch suchend durch die Halle jagten, muss ich heute das Spiel vom Urschleim erklären.

Aber warum kam euch gerade "Abbitte" in den Sinn? Für mich ein 5-Sterne-Buch - keine Frage. Aber ein Klassiker?

 
Kopf-Kino 10.04.2017, 07:01 Uhr

An McEwans 'Abbitte' musste ich ebenfalls sogleich denken. ;-)
Hm, ich bleibe jetzt mal bei meiner "Definition", dass Zeit erstmal keine Rolle spiele. Klassiker sind für mich u.a. Bücher, die innerhalb des jeweiligen Genres eine Art "Vorbildfunktion" belegen und Themen anschneiden und/oder Motive verwenden, die bei den Zeitgenossen auf große Resonanz stoßen und eine Art "Kultstatus" bekommen, indem sie bspw. oftmals zitiert oder von mehreren weiterempfohlen werden - ob ein Buch später das Zeug zum "zeitlosen" Klassiker hat, "entscheiden" demnach die nachfolgenden Generationen. Kann mir bspw. gut vorstellen, dass die Harry Potter-Reihe das Zeug dazu hätte, ein Jugendbuch-Klassiker zu werden, da sie eine große Bekanntheit und Beliebtheit hat.

 
el_lorene 09.04.2017, 22:27 Uhr

Wenn wir mal diese “30 Jahre Regel“ nehmen fallen mir spontan ohne nachzulesen zwei Bücher ein die noch nicht so alt sind und als Junger Klassiker gewertet werden......Abbitte z.B. wurde meiner Meinung nach irgendwann 2001 veröffentlicht. Gottes Werk und Teufels Beitrag wurde erstmals 1988 in Deutschland veröffentlicht. Also fällt es schon wieder aus der “Norm“ ........
Wirklich nicht so einfach.

Apfelgruen schrieb:
Das mit der unvergänglichen Aussage hast du gut geschrieben, das finde ich auch. Allerdings müssen für mich dann doch einige Jahre ins Land gegangen sein, um zu sehen, dass das Buch immer noch von allen gelesen wird. (Auch ein sehr wichtiges Kriterium - wir haben ja auch schon "Klassiker" gelesen, die zwar sehr alt sind, aber kaum jemand noch liest). Eine zeitüberspannende Wertigkeit sozusagen. Ich persönlich setze für mich die Grenze da bei ca. 30 Jahren - also etwa einer Generation - das ist sicher willkürlich, aber irgendwo muss man die Grenze ja setzen...

Kopf-Kino schrieb:
@ el_lorene: Spannende Frage! Für mich ist ein Klassiker nichts, was einer abgeschlossenen Epoche entspringt. Sprich, für mich hat die Bezeichung "Klassiker" wenig mit der Frage nach der Zeit zu tun, sondern vielmehr damit, ob ein Werk (von mir aus auch Gesamtwerk) sich - ob nun thematisch oder in der Form innovativ - hervorhebt und eine unvergängliche Aussage trägt. Spinne ich diesen Gedanken konsequent weiter, gibt es für mich keine "moderne Klassiker", da keine "alte Klassiker" als Kontrast existieren - entweder hat ein Werk die Stärke, um als Stimme bzw. Brücke zwischen Welt und Dichtung zu fungieren, oder eben nicht.
Werde noch ein Weilchen weitergrübeln - vielleicht verwerfe ich auch alles wieder. :)

Bin gespannt, was andere auf deine Frage antworten werden.

 
el_lorene 09.04.2017, 22:15 Uhr

Das hast du sehr schön gesagt und argumentiert, obwohl hier wohl nicht viele deine Meinung teilen werden.
Ich bin halt auch noch zu keiner Antwort gekommen und deswegen die Frage an euch.

Kopf-Kino schrieb:
@ el_lorene: Spannende Frage! Für mich ist ein Klassiker nichts, was einer abgeschlossenen Epoche entspringt. Sprich, für mich hat die Bezeichung "Klassiker" wenig mit der Frage nach der Zeit zu tun, sondern vielmehr damit, ob ein Werk (von mir aus auch Gesamtwerk) sich - ob nun thematisch oder in der Form innovativ - hervorhebt und eine unvergängliche Aussage trägt. Spinne ich diesen Gedanken konsequent weiter, gibt es für mich keine "moderne Klassiker", da keine "alte Klassiker" als Kontrast existieren - entweder hat ein Werk die Stärke, um als Stimme bzw. Brücke zwischen Welt und Dichtung zu fungieren, oder eben nicht.
Werde noch ein Weilchen weitergrübeln - vielleicht verwerfe ich auch alles wieder. :)

Bin gespannt, was andere auf deine Frage antworten werden.

 
Apfelgruen 09.04.2017, 08:58 Uhr

Das mit der unvergänglichen Aussage hast du gut geschrieben, das finde ich auch. Allerdings müssen für mich dann doch einige Jahre ins Land gegangen sein, um zu sehen, dass das Buch immer noch von allen gelesen wird. (Auch ein sehr wichtiges Kriterium - wir haben ja auch schon "Klassiker" gelesen, die zwar sehr alt sind, aber kaum jemand noch liest). Eine zeitüberspannende Wertigkeit sozusagen. Ich persönlich setze für mich die Grenze da bei ca. 30 Jahren - also etwa einer Generation - das ist sicher willkürlich, aber irgendwo muss man die Grenze ja setzen...

Kopf-Kino schrieb:
@ el_lorene: Spannende Frage! Für mich ist ein Klassiker nichts, was einer abgeschlossenen Epoche entspringt. Sprich, für mich hat die Bezeichung "Klassiker" wenig mit der Frage nach der Zeit zu tun, sondern vielmehr damit, ob ein Werk (von mir aus auch Gesamtwerk) sich - ob nun thematisch oder in der Form innovativ - hervorhebt und eine unvergängliche Aussage trägt. Spinne ich diesen Gedanken konsequent weiter, gibt es für mich keine "moderne Klassiker", da keine "alte Klassiker" als Kontrast existieren - entweder hat ein Werk die Stärke, um als Stimme bzw. Brücke zwischen Welt und Dichtung zu fungieren, oder eben nicht.
Werde noch ein Weilchen weitergrübeln - vielleicht verwerfe ich auch alles wieder. :)

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Kopf-Kino 09.04.2017, 01:10 Uhr

@ el_lorene: Spannende Frage! Für mich ist ein Klassiker nichts, was einer abgeschlossenen Epoche entspringt. Sprich, für mich hat die Bezeichung "Klassiker" wenig mit der Frage nach der Zeit zu tun, sondern vielmehr damit, ob ein Werk (von mir aus auch Gesamtwerk) sich - ob nun thematisch oder in der Form innovativ - hervorhebt und eine unvergängliche Aussage trägt. Spinne ich diesen Gedanken konsequent weiter, gibt es für mich keine "moderne Klassiker", da keine "alte Klassiker" als Kontrast existieren - entweder hat ein Werk die Stärke, um als Stimme bzw. Brücke zwischen Welt und Dichtung zu fungieren, oder eben nicht.
Werde noch ein Weilchen weitergrübeln - vielleicht verwerfe ich auch alles wieder. :)

Bin gespannt, was andere auf deine Frage antworten werden.

 
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“Wir lesen Klassiker der Weltliteratur” in Zahlen

Erstellt von Mina - Das Irrlicht am 24.04.2012
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Apfelgruen vor 1 Monat

Hallo burningflower, den Vorschlag können wir gerne im nächsten Monat nehmen.


burningflower vor 2 Monaten

Hallo, ich bin zwar ganz neu hier, aber ich hätte schon einen Vorschläg für den nächsten Monat (da die Abstimmung für Juni scheinbar schön läuft). *Schöne neue Welt - Aldous Huxley*. Da die Handlung des Buches ein ethisches Problem anspricht, welches es in den nächsten Jahrzehnten vielleicht wirklich zu disskutieren gilt, finde ich es realitätsbezogen und zeitgemäß und daher angebracht es zu lesen. :) Grüße, burningflower


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Hallo und willkommen Ratzifatz! :-)


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