-Leselust-s avatar

-Leselust-

  • Mitglied seit 21.01.2016
  • 77 Freunde
  • 707 Bücher
  • 163 Rezensionen
  • 379 Bewertungen (Ø 3,57)

Rezensionen und Bewertungen

Filtern:
  • 5 Sterne84
  • 4 Sterne116
  • 3 Sterne126
  • 2 Sterne38
  • 1 Stern15
  • Sortieren:
    Cover des Buches New York Ghost (ISBN: 9783959881524)

    Bewertung zu "New York Ghost" von Ling Ma

    New York Ghost
    -Leselust-vor 6 Tagen
    gesellschaftskritischer Endzeitroman

    Kurzmeinung:

    New York Ghost von Ling Ma ist ein gesellschaftskritischer Endzeitroman, der viele verschiedene Themen anspricht, gut geschrieben ist und erschreckend gut in unsere aktuelle Zeit passt (Seitenblick auf die Pandemie). 

     

    Meine Meinung:

    Dieser postapokalyptische Roman von Ling Ma passt thematisch natürlich sehr gut in unsere aktuelle Zeit, ist in den USA aber tatsächlich schon vor der Corona Pandemie erschienen.

    In New York Ghost geht es um Candace Chen, deren Eltern aus China in die USA ausgewandert sind. Sie selbst lebt in New Yorkt und arbeitet für einen großen Verlagsdienstleiter. Ihr Spezialgebiet ist etwas skurril: sie ist zuständig für die Produktion von Bibeln. Neben dem Job, der für sie nicht der Traumjob ist, widmet sie sich ihrem Hobby, der Fotografie. Ihr Motiv: New York, die Stadt die niemals schläft. Ihre Bilder veröffentlicht sie auf ihrem Blog New York Ghost. 

    Als ein tödliche Pilzsporen eine landesweite Epidemie auslösen, die die betroffenen Menschen zu Zombies werden lässt, ist sie eine der letzten, die New York verlässt und ihr Blog New York Ghost wird für viele Leser*innen zur letzten Informationsquelle über die Zustände in der Stadt und ihre dort lebenden Angehörigen. 

    Die Geschichte wird auf mehreren Zeitebenen erzählt. Auf einer begleiten wir die Protagonistin Candace durch diese Apokalypse. Sie ist eine der wenigen Überlebenden und muss mit einer kleinen Gruppe anderer Menschen nun das Leben in dieser veränderten Welt bestreiten. Wir lernen die anderen Mitglieder der Gruppe kennen und es entwickeln sich interessante Synamiken zwischen diesen willkürlich zusammengewürfelten Menschen, die nun so sehr von einander abhängig sind.

    In Rückblicken begleiten wir Candace durch ihre erste Zeit in New York: bei ihren Streifzügen mit der Kamera, zu ihrem Job in der Bibel- Abteilung, auf Parties mit Freunden und auf Treffen mit Männern. 

    Auf einer dritten Zeitebene erfahren wir von Candace Eltern, von Candace Kindheit in China, von der Migration der Eltern in die USA, welche Vorteile, aber auch viele Schwierigkeiten mit sich brachte. 

    Ihr merkt schon: in diesem Roman steckt viel drin. Es ist eine Mischung aus Gesellschaftskritik und Zombie-Apokalyspe. Es geht um Migration, unterschiedliche Kulturen, Rassismus, Familie und Beziehungen.

    Mir haben alle drei Zeitebenen gut gefallen. Der Roman ist spannend, gut geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Ich konnte das Buch teilweise gar nicht aus der Hand legen und bin nur so durch die Seiten geflogen. Immer wieder musste ich aber auch innehalten und über das Gelesene nachdenken.  

    Spannend fand ich auch immer wieder die Bezüge zu unserer aktuellen Lage. Fast schon beängstigend, wie gut dieser (ich erinnere euch: VOR der Pandemie entstandene) Roman zu unserem neuen Alltag in der Corona-Pandemie passt. Eine Krankheit, die ihren Ursprung in Asien zu haben scheint. Dessen wahres Risiko zunächst unterschätzt wird. In dessen Bekämpfung Quarantäne, Reiseverbote und FFP2 Maskenpflicht verhängt wird. 


    Fazit:

    New York Ghost von Ling Ma ist ein sehr lesenswerter Endzeitroman, in dem viele interessante Themen behandelt werden und der einen durch den spannenden Schreibstil nur so durch die Seiten fliegen lässt. Wenn er Lust auf Zombie-Apokalypse und Gesellschaftskritik habt, dann ist New York Ghost definitiv das richtige Buch für euch.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Cover des Buches Komplett Gänsehaut (ISBN: 9783462053616)

    Bewertung zu "Komplett Gänsehaut" von Sophie Passmann

    Komplett Gänsehaut
    -Leselust-vor 3 Monaten
    Gute Beobachtungen und böser Humor. Und typisch Passmann.

    Kurzmeinung:

    Komplett Gänsehaut von Sophie Passmann ist ein Buch zum so Weglesen. Es ist gut geschrieben, lässt sich flüssig lesen. An der ein oder anderen Stelle musste ich Schmunzeln; das ein oder andere Mal fühlte ich mich wahlweise ertappt oder verstanden. Ansonsten hat es nicht großartig was mit mir gemacht. Aber das ist ja vielleicht auch ok so. 



    Meine Meinung: 

    Ich war mir nach dem Lesen des Klappentextes von Komplett Gänsehaut von Sophie Passmann unschlüssig, ob ich das Buch wirklich lesen möchte. "Literarischer Selbsthass" –ist das etwas, was ich im Moment brauche? Ich habe im Moment eh wenig Kraft und Zeit zu lesen, und dann steht mir eigentlich eher der Sinn nach Eskapismus. Aber dann habe ich die ersten begeisterten Rezensionen gelesen und meine Neugier war dann doch sehr groß. 

    Nach dem Lesen des Buches kann ich mich der Begeisterung nicht so ganz anschließen. So richtig "vom Hocker gehauen" hat mich das Buch nicht. Aber es war bei Weitem auch keine schlechte Lektüre. 

    Ich mag Sophie Passmann. Ich bin interessiert an ihrer Meinung, an ihren Ansichten, auch wenn ich sie nicht immer teile. Ich folge ihr auf Instagram, schaue ihre Stories und höre fast jeden Podcast, bei dem sie zu Gast ist. Und wenn man das Buch liest, ist es, als würde man ihr bei einem langen Monolog zuhören. Denn der Text liest sich so, wie Sophie Passmann auch spricht. Dabei wechselt sie zwischen sachlicher Erklärung, feinen, teils ironisch-überspitzen Beobachtungen und bitterbösem Humor. Eigentlich viel bitterbösem Humor. Die Erkenntnisse sind jetzt nicht bahnbrechend neu oder aufregend. Aber es ist halt einfach gut geschrieben und macht mir Spaß zu lesen. Sogar dann, wenn ich mich selbst ertappt gefühlt habe. Erst recht, wenn ich mich beim Lesen verstanden gefühlt habe. 



    Fazit: 

    Komplett Gänsehaut von Sophie Passmann ist für mich kein Lesehighlight. Dennoch kann ich es euch mit bestem Gewissen empfehlen. Es bietet unterhaltsame Lesestunden, vielleicht auch einige neue Einsichten und auf jeden Fall den ein oder anderen Lacher oder Satz zum kurz Innehalten.  Wer schon immer einmal "diese Millenials" besser verstehen, oder einen genaueren Blick auf die eigene Generation werfen wollte, die*der ist mit diesem Buch gut beraten. Genauso wie jede*r, die*der Sophie Passmann mag oder einfach mit klugen Beobachtungen und jeder Menge bösem Humor gut unterhalten werden möchte. 

    Kommentare: 3
    3
    Teilen
    Cover des Buches Irmina – Taschenbuch (ISBN: 9783956402272)

    Bewertung zu "Irmina – Taschenbuch" von Barbara Yelin

    Irmina – Taschenbuch
    -Leselust-vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein durch und durch gelungener Comic
    Das Schicksal einer Frau in wunderschönen Bildern

    Kurzmeinung:
    "Irmina" von Barbara Yelin erzählt in wunderschönen Bildern vom Schicksal einer jungen Frau, die zur Zeit des Nazi-Regimes und des zweiten Weltkriegs lebt und versucht, trotzdem ihren Weg zu gehen. Eine sehr interessante und authentisch erzählte Geschichte, dargestellt in wunderschönen, feinen, ausdrucksstarken und gefühlvollen Bilder, die die Stimmung der Handlung perfekt einfangen und unterstreichen. Ein absolut gelungener Comic. Große Empfehlung.


    Meine Meinung:
    Was für ein wunderbarer Comic. Ich habe vor einigen Jahren bereits "Der Sommer ihres Lebens" von Barbara Yelin gelesen und war ganz begeistert. Danach wollte ich unbedingt mehr von der Autorin lesen und bin jetzt endlich dazu gekommen. Und Irmina hat mich ganz genauso überzeugen können.

    Die Autorin erzählt die Geschichte von Irmina, die zu Beginn des Comics nach England zieht, um sich dort zur Sekretairin ausbilden zu lassen. Dort lernt sie Howard, einen Man of Color, kennen und lieben. Gemeinsam teilen sie schöne Moment und ihre Gedanken. Doch mit Machtergreifung der Nationalsozialisten muss Irmina sich zunehmend für ihre deutsche Herkunft verteidigen und schließlich zurück nach Deutschland gehen. Distanziert sie sich zunächst noch klar von den faschistischen Ideen der Nazis, kann man dann im Verlauf des Comics verfolgen, wie sich ihre Einstellung nach und nach verändert. Wie die Propaganda allmälich ihre Wirkung zeigt und sich ihre Denk- und Verhaltensweise langsam verändert. All das schildert die Autorin unglaublich authentisch und sensibel, ohne ihre Figur dafür zu verurteilen. Die Entwicklung der Protagonistin zu verfolgen fand ich sehr spannend und so war ich von der Geschichte wirklich gefesselt.

    Dazu kommen noch die wunderschönen Zeichnungen. Ich liebe den Stil der Autorin und hätte mir so einige Comicseiten am liebsten vergrößert, gerahm und an meine Wände gehängt.

    Der Comic konnte mich als Gesamtwerk absolut überzeugen und ich hoffe auf ganz viele weitere Geschichten aus der Feder von Barbara Yelin.


    Fazit:
    Mit "Irmina" hat Barbara Yelin einen großartigen Comic über eine Frau zur Zeit des Nationalsozialismus geschaffen. Einfühlsam und in wunderschönen Zeichnungen lässt uns die Autorin immer tiefer eintauchen in das Leben der Protagonistin und bringt uns ihr Handeln und ihre Motive näher.
    Eine ganz klare Empfehlung von mir.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Cover des Buches Queenie (ISBN: 9783351050863)

    Bewertung zu "Queenie" von Candice Carty-Williams

    Queenie
    -Leselust-vor 9 Monaten
    Viel Lob und einiges an Kritik...

    Kurzmeinung:

    "Queenie" von Candice Carty-Williams hat mich beim Lesen gut unterhalten und ich habe Queenies Leben und ihre Entscheidungen und Handlungen teilweise mit Spannung, aber sehr viel öfter mit Fassungslosigkeit verfolgt. Für mich war das Buch definitiv keine –wie auf dem Klappentext beworben– seichte Wohlfühlgeschichte à la Birgit Jones. Queenie hat mit Trauma, Rassismus und Gewalt zu kämpfen. Ich finde, das sollte man vor dem Lesen wissen und die Lektüre ist vielleicht nicht für jede*n das Richtige.


    Meine Meinung: 
    "Queenie" lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Die Geschichte ist teilweise witzig geschrieben. Sie ist emotional, berührend und spricht wichtige Themen an, wie zum Beispiel die Rassismuserfahrungen von BPoC, Sexismus und psychische Gesundheit.

    Queenie erzählt als junge, schwarze Frau in London von ihren Erfahrungen mit Alltagsrassimus, ob von völlig Fremden oder in ihrem eigenen Freundeskreis und der Familie. Es geht auch um Konflikte in der Beziehung zu ihrem weißen Freund, die oft ihre Grundlage in den verschiedenen Hautfarben haben. Queenies Freund Tom kann die Lebensrealität von Queenie oft nicht verstehen, und nennt ihr Aufbegehren gegen Rassismus „Drama“.

    Nach der Trennung von Tom erlebt Queenie ein psychisches und emotionales Tief. Und sie lernt die Grauen von Online Dating kennen. Sie flüchtet sich in belanglosen Sex, ohne das sie sich danach besser fühlt. Ich finde gut, wenn in Büchern sexpositive Frauen vorkommen. Aber Queenies Umgang damit finde ich schon problematisch. Sie lässt Männer immer wieder ihre Grenzen überschreiten und ihr körperliche Schmerzen bereiten, ohne dass es ihr gefällt. Sie lebt ihre Sexualität weniger selbstbestimmt, sondern eher als dysfunktionale Strategie zum Umgang mit ihren Gefühlen von Einsamkeit und Minderwertigkeit. Das war für mich beim Lesen teilweise nur schwer auszuhalten. Als Leserin quasi zuzusehen, wie Queenie immer wieder in die selben schwierigen Verhaltensmuster zurückfällt und und sich immer weiter von der Person entfernte, die sie eigentlich sein wollte. Queenie hat Schwierigkeiten zu vertrauen, frisst Sachen lieber in dich hinein und will alles alleine durchstehen.

    Als positive Punkte kann ich nennen, dass sich die Geschichte flüssig lesen lässt. Es gab einige Charaktere, die ich sehr mochte, zum Beispiel Queenies Freundinnen. Die Darstellung der Frauenfreundschaften und die angesprochenen wichtigen Themen haben mir gut gefallen. Am Layout möchte ich lobend erwähnen, dass Chatverläufe und SMS als Chats dargestellt werden. Das ist so ein einfach Mittel, macht aber gleich viel mehr Spaß zu lesen. Handychats sind so sehr Teil unseres Alltags geworden. Ich finde es gut, dass das auch Einzug in die Literatur findet. Wurde auch Zeit. 


    Fazit:

    "Queenie" von Candice Carty-Williams ist ein Roman über eine junge, schwarze Frau im heutigen London. Die Protagonistin erzählt von den Freuden und dem Leid in ihrem Leben, von Beziehungskrisen, Liebeskummer, Missbrauch, Rassismus, aber auch von Freundschaft und Familie. Dabei kommt das Buch leider nicht ohne Klischees aus und stellt einige problematische Verhaltensweisen dar.  Das macht das Buch teilweise wirklich unangenehm zu lesen, obwohl der Schreibstil an sich mir gut gefallen hat.


    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Cover des Buches Normale Menschen (ISBN: 9783630875422)

    Bewertung zu "Normale Menschen" von Sally Rooney

    Normale Menschen
    -Leselust-vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: sehr fesselnd und absolut lesenswert
    Eine andere Liebesgeschichte –und viel mehr als das!

    Kurzmeinung:
    "Normale Menschen" von Sally Rooney hat mir sehr gut gefallen und mich so sehr gefesselt, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Wie gebannt habe ich die Geschichte von Marianne und Connell verfolgt, wie sie sich geliebt und verletzt haben, wie sie sich über viele Jahre verändert haben und doch immer umeinander gekreist sind.


    Meine Meinung:
    Kurz hatte ich einen schwierigen Start mit dem Buch, da die wörtliche Rede nicht in Anführungszeichen gekennzeichnet war und das für mich den Lesefluss sehr gestört hat. Doch schon bald war ich so sehr von dieser großartigen Geschichte gefesselt, dass ich darauf gar nicht mehr geachtet habe.

    Mit "Normale Menschen" hat Sally Rooney einen Entwicklungsroman geschaffen, der so spannend geschrieben ist, dass ich ihn kaum aus der Hand legen konnte. Sie erzählt klug und sensibel vom Erwachsenwerden. Von Freundschaft, Liebe und Abhängigkeit. Von Dominanz, Macht und Missbrauch.
    Wir verfolgen die beiden Protagonisten Marianne und Connell –sie aus gutem Hause, er aus der Arbeiterklasse– über mehrere Jahre von ihrer Schulzeit bis zu ihrem Uniabschluss.
    Dabei ist es beim Lesen fast qualvoll aus beiden Perspektiven mitzuerleben, wie sich beide aus Unsicherheit und Angst vor Verletzlichkeit, aus Stolz oder dem Gefühl der Demütigung ihre Chance verbauen. Immer und immer wieder.
    Der Roman hat sehr viel Tiefe und behandelt schwierige Themen, lässt sich aber trotzdem (oder gerade deswegen) sehr gut lesen. Rooney stellt gnadenlos ehrlich die menschlichen Gefühle dar, roh und echt. Sie zeigt Menschen mit all ihren Fehlern und Abgründen, mit all ihrer Liebe und Mitgefühl und in all ihrer Verletzlichkeit. Ich habe mit Marianne und Connell mitgelitten und mitgehofft und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.


    Fazit:
    "Normale Menschen" von Sally Rooney ist ein großartiger Entwicklungsroman, der tief in das Seelenleben der beiden Protagonisten eintaucht und den Schmerz, die Einsamkeit und die Hoffnung dieser beiden besonderen Charaktere darstellt. Es geht um Liebe, Macht, Sex und Missbrauch, um Familie und Freundschaft. Und darum, was uns prägt und wie wir zu dem Menschen werden, der wir sind.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Cover des Buches They Called Us Enemy (ISBN: 9783966580397)

    Bewertung zu "They Called Us Enemy" von George Takei

    They Called Us Enemy
    -Leselust-vor einem Jahr
    Bewegend und lehrreich

    Kurzmeinung

    "They called us enemy" von George Takei ist ein großartiger Comic, der mir ein mir bisher nicht bekanntes Kapitel der amerikanischen Geschichte nährgebracht hat –die Unterbringung tausender japanisch-stämmiger Familien in Internierungslagern.


    Meine Meinung:

    Wie der Titel schon sagt erzählt George Takei in dem großartigen Comic "They called us enemy" von seiner Kindheit in einem Internierungslager in den USA.

    Er erzählt davon, wie ein Teil der amerikanischen Staatsbürger plötzlich zu Feinden im eigenen Land wurden. Das war nach Pearl Harbour. Als es in der Mitte des 20sten Jahrhunderts auch in den USA Lager gab, in die Teile der Bevölkerung aufgrund ihrer Herkunft oder der Herkunft ihrer Eltern gegen ihren Willen gebracht wurden. Familien, die entwurzelt wurden und unter unwürdigen Bedingungen in engen Blöcken zusammenleben mussten. Eingesperrt hinter Stacheldrahtzäunen, Bewacht von Soldaten und Panzern. Diese Ereignisse geschahen nicht nur aus aus einer Stimmung im Land heraus, sondern wurden untermauert mit Japano-feindlichen Gesetzen.

    Takei erzählt eindrücklich von seinen persönlichen Erlebnissen. Wie er als Kind mit seiner Familie entwurzelt wurde und vom einen auf den anderen Tag alles verlassen musste, was er kannte, um wie ein Sträfling in einem Lager gefangen gehalten zu werden. Er erzählt von Scham, Wut, und vom Trauma, welches er in den Internierungslagern erlebt hat.

    Aber er war zu der Zeit ein Kind und hat in seiner kindlich-naiven Sicht auch positive Erlebnisse festgehalten. Wie er mit anderen Kindern in den Lagern gespielt hat, oder wie der Weihnachtsmann zu Besuch kam. 

    Diese Graphic Novel erzählt von einem Kapitel der amerikanischen Geschichte, der mir bisher nicht bekannt war. Dieses Kapitel hat mir der Comic sehr anschaulich und eindrücklich näher gebracht. 

    Der Zeichenstil ist ganz in schwarz-weiß gehalten und hat mir sehr gut gefallen. Die Bilder haben die Ereignisse veranschaulicht und die Bildsprache hat gut zu dem Thema gepasst. Das Lettering war klar und gut zu lesen und hat sich gut in das Gesamtbild eingefügt.                            


    Fazit:

    George Takei berichtet in "They called us enemy" von seiner Kindheit in Internierungslagern, als er und seine Familie plötzlich im eigenen Land zu Feinden erklärt wurden und sein Leben sich radikal änderte. Takei hat mir mit diese Graphic Novel einen Teil der us-amerikanischen Geschichte näher gebracht, der mir bisher noch nicht bekannt war.

    Kommentare: 2
    4
    Teilen
    Cover des Buches Deutschland schafft mich (ISBN: 9783455008937)

    Bewertung zu "Deutschland schafft mich" von Michel Abdollahi

    Deutschland schafft mich
    -Leselust-vor einem Jahr
    Ein wichtiges Buch, das informiert, aufklärt und wachrüttelt

    Kurzmeinung:

    "Deutschland schafft mich. Als ich erfuhr, dass ich doch kein Deutscher bin" von Michel Abdollahi ist ein sehr gutes Buch, das informiert, aufklärt und wachrüttelt.

     

    Meine Meinung:

    Michel Abdollahi ist mit diesem Buch wirklich etwas großartiges gelungen. Er liefert Hintergrundinformationen und einen historischen Abriss der Radikalisierung und Verschiebung des Diskurs nach rechts. Dabei berichtet er zum Beispiel von dem Mord an Walter Lübke, dem NSU, der Hetzjagd in Chemnitz, dem Anschlag in Halle und vielem mehr. Er analysiert und bewertet die Ereignisse, ordnet ein. Er lässt dabei seine persönlichen Erlebnisse als nach Deutschland immigrierter Iraner einfließen. So berichtet er ganz persönlich aus seiner Biografie und von seinen eigenen Erfahrungen. Zum Beispiel von den Unterschieden von seiner Kindheit im Iran und dem Aufwachsen in Deutschland. Von Verwirrung beim ersten Osterfest, als er als kleiner Junge einfach nicht verstehen konnte, warum ein Hase im Wald Eier verstecken sollte.


    In seinem Buch stellt Abdollahi die Rolle der Politiker, der Medien und der Zivilgesellschaft bei der Diskursverschiebung nach rechts dar. Er geht ein auf die Entwicklung der sozialen Netzwerke und die daraus erwachsenden Chancen und Gefahren, zum Beispiel in Bezug auf die Verbreitung von Fake News und das Vernetzen zuvor vereinzelter Radikaler und einzelner radikaler Gruppen. Er zeigt den systematisierten Rassismus und die rechte Gesinnung in wichtigen demokratischen Instanzen wie der Polizei, dem Militär und der Justiz auf, bei denen wir darauf angewiesen sind, dass die dort arbeitenden zu unserer Verfassung und unseren freiheitlich-demokratischen Werten stehen.


    Michel Abfollahi gibt denen eine Stimme, die diese Entwicklungen in Richtung rechts und offen gezeigtem Rassismus, rassistisch motivierten Anschlägen besonders betreffen und die in unserer Gesellschaft zu wenig gehört werden. Er bringt einen sachlichen, gut recherchierten Beitrag zum Diskurs, nimmt eine klare Einordnung der Ereignisse vor und kann mit seinen Worten hoffentlich die Massen endlich wachrütteln. 


    Abdollahi entlarvt gekonnt die Mechanismen rechten Hasses. Er macht aber auch Hoffnung, in dem er die aktive Zivilcourage und ehrenamtliches Engagement lobt, den Einsatz für demokratische Werte. Das Buch ist neben der Analyse des bisher Geschehenen und dem Aufzeigen der Gefahren dieser Entwicklung auch ein Plädoyer für eine offene Gesellschaft. Abdollahi bringt nicht nur einen Beitrag zum Diskurs, sondern bietet auch Lösungen an. Er fordert Haltung und Handlung, da nur dies zur Veränderung führen kann.


    "Deutschland schafft mich. Als ich erfuhr, dass ich doch kein Deutscher bin" von Michel Abdollahi ist ein sehr gelungenes Sachbuch zum Thema Rechtsruck und Rassismus in Deutschland. Ich konnte für mich viel aus diesem Buch mitnehmen. Es fasst die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahre und Jahrzehnte gut zusammen, scheut nicht, Versäumnisse der Politik und Medien, aber auch der Zivilgesellschaft klar zu benennen und ruft zu einer aktiven Haltung gegen Rechts auf. Einer Haltung, die auch ich zukünftig noch stärker zeigen möchte. Zwar waren mir viele der hier benannten Ereignisse, Vorfälle und Entwicklungen auch aus den Nachrichten bekannt, aber die Zusammenfassung und das Aufzeigen der Zusammenhänge, hat für mich noch einmal mehr Klarheit schaffen können. 

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    Cover des Buches Daisy Jones and The Six (ISBN: 9783550200779)

    Bewertung zu "Daisy Jones and The Six" von Taylor Jenkins Reid

    Daisy Jones and The Six
    -Leselust-vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein tolles Buch über eine Band auf Erfolgskurs in den 70ern. Love Drugs and Rock'nRoll im außergewöhnlichen Schreibstil.
    Cooles Buch über Musik, Erfolg und Beziehungen im Interviewstil geschrieben

    Kurzmeinung:

    Daisy Jones & The Six von Taylor Jenkins Reid ist ein großartiges Buch und wird dem Hype mehr als gerecht. Love, Drugs and Rock'nRoll verpackt in einem Stil, den ich so noch nie vorher gelesen habe. Es sticht aus der Masse hervor und ist wirklich einzigartig. Eine große Empfehlung.


    Meine Meinung:
    In Daisy Jones and The Six geht es um, wie der Name schon sagt, Daisy Jones, eine bildschöne und sehr talentierte Sängerin und Songwriterin, die zu der Band The Six hinzustößt.
    The Six, das sind sechs Rock'n'Roll Musiker und Musikerinnen, rund um den Songwriter und Leadsänger Bille Dunne. Sie haben angefangen in kleinen Kneipen zu spielen und gerade ihren ersten Plattenvertrag erhalten, als Daisy Jones zu ihnen stößt und sie gemeinsam den großen Durchbruch schaffen. Es geht um den Lifestyle der 70er, um Love, Drugs und Rock'n'Roll.

    Was dieses Buch für mich so besonders und so absolut herausragend macht, ist der Schreibstil. Das Buch ist fast komplett in Interviewform geschrieben. Interviews, die die fiktive Interviewerin mit den fiktiven Bandmitglieder, Produzenten, Soundtechnikern und Angehörigen und Freunden der Band geführt hat. Das ist ein sehr interessanter Stil, den ich so noch nie gelesen habe. Am Anfang war ich etwas skeptisch, weil diese Form für mich so neu war. Aber dann war ich, wie die Bandmitglieder, im Rausch und habe das Buch wie im Sog gelesen.

    Das Buch war für mich fast wie ein Dokumentarfilm, nur zum Lesen. Und es fühlte sich wirklich so echt an. Die Stimmung der Zeit des Rock‘n‘Roll wurde so gut eingefangen. Ich war mehrmals kurz davor zu googeln, ob es Daisy Jones und die Band nicht vielleicht doch wirklich gegeben hat. Und zu gern hätte ich bei Spotify ein paar Songs von Ihnen gehört. Und das obwohl ich ja von vornherein wusste, dass es die Band nicht gibt. Aber Taylor Jenkins Reid schreibt so überzeugend und malt diese Welt so plastisch und authentisch, dass es sich beim Lesen sehr real angefühlt hat.

    Es bedient die typischen Musikerklischees: Partys, Frauen, Drogen, Ekstase, auf Bühnen zerschlagene Gitarren. Es erzählt vom Aufstieg der Band von kleinen Gigs in Kneipen zum großen Plattenvertrag, Tournee und Konzerten in großen Stadien und Songs, die Welterfolge werden. Es erzählt von der Dynamik einer Band, wie der Erfolg sie verändert, wie die Beziehungen der einzelnen Bandmitglieder sich mit der Zeit entwickeln. Das wirkt zu keinem Zeitpunkt gekünstelt, unauthentisch oder vorhersehbar. Die Interviews waren so gut geschrieben, dass ich förmlich an den Lippen der jeweils erzählenden Personen hing. Es kamen viele verschiedene Personen zu Wort. Oft wurde ein Ereignis aus Sicht der verschiedenen, daran beteiligten Personen beschrieben. Die Ereignisse, die Beschreibungen der Personen aus so vielen verschiedenen Perspektiven zu lesen, das fand ich sehr spannend. Und die kleinen Abweichungen der Geschichten voneinander machten das Buch nur noch authentischer.
    Die Interviewform wurde immer mal wieder durchbrochen von Berichten mit Hintergrundinformationen. Wenn man bei dem Vergleich mit der Filmdokumentation bleibt, war das quasi die Stimme aus dem Off. 


    Fazit:

    Mit Daisy Jones & The Six hat Taylor Jenkins Reid ein großartiges Buch geschaffen, über die Welt der Musiker und Musikerinnen in den 70ern, über den Rausch, den Erfolg, die Liebe. Über die Beziehungsdynamik innerhalb einer Band auf ihrem Weg zum Erfolg, und über die Verletzlichkeit der Menschen. Das alles hat sie verpackt in einen so außergewöhnlichen Stil, den ich so noch nie zuvor gelesen habe, und der das Buch in eine ganz andere Liga bringt. So überzeugend und authentisch, dass man beim Lesen glaubt, die Band und ihre Geschichte sei echt, selbst wenn man es eigentlich besser weiß.


    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Cover des Buches Vielleicht solltest du mal mit jemandem darüber reden (ISBN: 9783446266049)

    Bewertung zu "Vielleicht solltest du mal mit jemandem darüber reden" von Lori Gottlieb

    Vielleicht solltest du mal mit jemandem darüber reden
    -Leselust-vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein großartiges Buch über Psychotherapie und übers Menschsein. Schon jetzt ein Jahreshighlight für mich. Große Empfehlung.
    Großartiges Buch über Psychotherapie

    Kurzmeinung:

    "Vielleicht solltest du mal mit jemanden darüber reden" von Lori Gottlieb ist ein großartiges Buch über Psychotherapie und übers Menschsein. Für mich schon jetzt ein Jahreshighlight!



    Meine Meinung:

    Ich bin von diesem Buch so sehr begeistert, dass es mir schwer fällt, die richtigen Worte dafür zu finden. Das Buch ist mit seinen über 500 Seiten nicht gerade kurz, aber ich habe jede Seite geliebt und für mich hätte das Buch gern noch 500 Seiten länger sein können. 


    Lori Gottlieb ist Psychotherapeutin in den USA und berichtet von ihrem Berufsalltag. Sie stellt mehrere ihrer Patienten vor und wir dürfen ihre Entwicklung in der Therapie verfolgen. Außerdem macht Gottlieb selbst eine Krise durch, nach dem sich ihr langjähriger Lebenspartner für sie überraschend von ihr getrennt hat, was sie veranlasst, sich selbst in Therapie zu begeben. Und so erhält man als Leser*in auch Einblicke in ihre Therapiesitzungen mit ihrem Therapeuten Wendell. Außerdem erzählt Gottlieb auch aus ihrer Biografie, stellt ihren Lebensweg dar. Wie sie zunächst Drehbücher in Hollywood gelesen hat, schließlich Medizin studierte und lange mit sich haderte, ob sie Schriftstellerin oder Ärztin sein will, bis sie schließlich in der Therapieausbildung ihre Berufung fand, das Schreiben jedoch nicht aufgab. 


    Ich konnte für mich aus dieser Lektüre sehr viel mitnehmen. Das Buch stellt Menschen und ihre Krisen und Probleme dar, ohne sie jedoch  bloßzustellen. Gottlieb erzählt sehr einfühlsam und wertschätzend von universelle Probleme, die in der ein oder anderen Form jede*r kennt. Es geht um Verlust und Trauer, um Liebe und Angst. Angst vor Veränderung, vor dem Tod. 

    Sie stellt dar, wie sich die Patienten in der Therapie selbst besser kennen lernen, ihre eigene Geschichte verstehen lernen und wie sie ihre jeweiligen Erlebnisse geprägt haben. 

    In vielen der angesprochenen Themen habe ich mich auch selbst wiedererkannt und das Buch hat mir viel Stoff zum Nachdenken und Anstoß zur Selbstreflexion gegeben. Es ist aber kein Ratgeber oder Selbsthilfebuch. Aber es leistet einen Beitrag dazu, die Themen Therapie und psychische Krankheiten zu entstigmatisieren. Gottlieb zeigt, dass Therapie harte Arbeit ist, aber auch Spaß machen kann und eine wertvolle Erfahrung sein kann, die das Leben verändert. 


    Fazit:

    Ich möchte eine ganz große Empfehlung für "Vielleicht solltest du mal mit jemanden darüber reden" von Lori Gottlieb aussprechen. Das Buch ist unterhaltsam, tief bewegend, zum Weinen und zum Lachen. Es bietet viel Stoff zum Nachdenken und zur Selbstreflexion. Gottlieb gibt Einblick, was eigentlich in einer Psychotherapie passiert, und lässt sie dadurch ihren Schrecken verlieren. Sie spricht die universalen Themen des Menschseins an und gibt einem das Gefühl, mit seinen Sorgen und Problemen nicht allein zu sein und mach Hoffnung, dass es immer einen Ausweg geben kann. Und sie zeigt, dass Hilfe anzunehmen keine Schande ist. 

    Kommentare: 3
    3
    Teilen
    Cover des Buches QualityLand (ISBN: 9783863912239)

    Bewertung zu "QualityLand" von Marc-Uwe Kling

    QualityLand
    -Leselust-vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein großartiger Comic und eine gelungene Umsetzung der Romanvorlage. Politisch, kritisch und mit sehr viel Humor.
    Großartiger Comic!

    Kurzmeinung:

    QualityLand Band 1 von Marc-Uwe Kling und Zachary Tallent ist ein großartiger Comic, der der Romanvorlage mehr als gerecht wird. Absolute Empfehlung!


    Meine Meinung:

    In QualityLand entwirft Kling eine sehr düstere Zukunftsvision. Menschen werden in der Arbeitswelt von Maschinen verdrängt, rechte und rassistische Parteien sind auf dem Vormarsch und das Denken übernimmt für viele Menschen ein Algorithmus. Das Leben ist in sehr vielen Bereichen fast fremdbestimmt und das Erschreckendste: Die Menschen geben ihre Verantwortung anscheinend freiwillig und sogar gerne ab. Der monopolistische Internetshop TheShop liefert Produkte schon nach Hause, bevor man überhaupt weiß, dass man etwas will. Und der Traumpartner wird von QualityPartner für uns ausgewählt.

    Spannend ist dabei, dass diese Zukunftsvisionen nicht sehr weit hergeholt scheinen, sondern nur die aktuellen Entwicklungen konsequent weitergedacht werden. Und so bleibt mir das das Lachen so manches Mal fast im Halse stecken.

    Genau wie die Romanvorlage hat mir auch der Comic QualityLand von Marc-Uwe Kling und Zachary Tallent unglaublich gut gefallen. Es ist die perfekte Ergänzung zum Roman. Der Inhalt ist sehr gut visuell umgesetzt. Die Bilder passen genau zu der Geschichte und die Figuren sind toll getroffen, finde ich. Ich habe wirklich jede Seite genossen.

    Auch im Comic ist die Geschichte wieder eher episodenhaft erzählt und wir verfolgen in kurzen Kapiteln das Leben verschiedener Figuren.
    Die einzelnen Erzählstränge der verschiedenen Personen werden durch Kapitel mit Informationen über das Land QualityLand oder Seiten mit Werbung und Zeitungsartikeln inklusive passenden Internetkommentaren unterbrochen. Echt genial war die Umsetzung der "Werbeseiten", die im großen und bunten Layout einfach noch stimmiger sind, als im Roman, und hier wirklich noch mehr überzeugen. Für mich ist diese Geschichte immer noch die perfekte Kombination aus politischem Kommentar, dystopischer Zukunftsperspektive und jeder Menge Humor. Im Comic wird dieser tolle Inhalt noch ergänzt durch schöne Bilder und ein tolles, gut zu lesendes Lettering.

    Der Comic ist für Leser*innen geeignet, die den Roman schon kennen, und genauso gut für Leser*innen, die hier zum ersten Mal in die Welt von QualityLand abtauchen wollen. 

    Fazit:
    Marc-Uwe Kling hat es einfach wieder geschafft. Der QualityLand Comic ist großartige Unterhaltung. Politisch, aktuell, kritisch und dabei sehr witzig! Die visuelle Umsetzung der Romanvorlage ist perfekt gelungen. Ich kann diesen Comic wirklich jeder und jedem empfehlen.
    Einziger Wermutstropfen ist, dass der Comic mit so einem gemeinen Cliffhanger endet und ich jetzt so lange auf die Fortsetzung werde warten müssen.



    Kommentare: 1
    4
    Teilen

    Über mich

    Lieblingsgenres

    Krimis und Thriller, Liebesromane, Biografien, Romane, Klassiker, Comics

    Mitgliedschaft

    Freunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Hol dir mehr von LovelyBooks