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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Ashes - Tödliche Schatten (ISBN: 9783863960063)

    Bewertung zu "Ashes - Tödliche Schatten" von Ilsa J. Bick

    Ashes - Tödliche Schatten
    0_chrlaine_0vor 9 Jahren
    Rezension zu "Ashes - Tödlicher Schatten" von Ilsa J. Bick

    Schon von Anfang an bebt das Buch auf und zieht einen in den Strom der Geschichte hinein. Zwar muss ich sagen, dass es schwierig war, da es keine Wiederholungen des bisher Geschehen gibt, und ich oftmals mit einigen Verwirrungen zu kämpfen hatte (hierzu gibt es auch noch ein kleines "Was bisher geschah", welches sehr geholfen hat, aber trotzdem nicht ganz gereicht hat), aber der Kampf um Leben und Tod der Jugendlichen in der Geschichte macht das fast gänzlich wett!
    Gleich auf den ersten Seiten ist das Buch spannend und voller aktionsreicher Szenen, was ich echt erstaunlich fand. Was aber vor allem durch den großen Cliffhanger des ersten Teils erreicht wird.

    Meiner Meinung nach hat die Autorin es jedoch sehr gut geschafft, mit diesem Teil noch eins auf den Auftakt drauf zu setzen, durch viele Faktoren, die mich begeister haben.
    Zum einen sind da die Sichtweisen; nicht nur Alex ist nun vertreten, sondern auch Chris, Peter, und ("Trommelwirbel") TOM! Das fand ich toll, weil ich mag! Ständig habe ich mich im ersten Teil gefragt, was nun aus ihm geworden ist, und nun kommt die Antwort!
    Und das ist nicht die einzige der Fragen aus dem ersten Band, die geklärt werden! Dagegen stellen sich auch die ganze Zeit neue Fragen, die man aufdecken möchte: Was hat es mit Rule auf sich? Was passiert noch? Kann es jetzt noch schlimmer kommen? Was dagegen tun? Wie weit würde man gehen, um zu überleben?

    Auch durch die Sichtweisen hat Mrs. Bick viel Freiraum für unterschiedlichste Gedanken geschaffen.
    Sichtweisen haben oft positives aber auch negatives. Man kann so zwei Strängen gleichzeitig folgen, was oft sehr wichtig für die Handlungen und das Verstehen ist und bekommt auch so ein gewissen Hintergrundwissen mit, manchmal jedoch entwickelt es sich zu einer kleinen Qual, während man in der einen Person steckt jedoch die andere viel besser und spannender findet.
    Die Qual empfand ich immer nur in den ersten paar Zeilen. Auf jedem Strang ist es die ganze Zeit furchtbar spannend und ich tauchte so ins Geschehen ein, dass ich jedes Mal regelrecht aufstöhnte, als ich nicht sofort erfahren durfte, was nun weiter geschieht. Doch auf dem anderen Strang wurde es dann wieder genauso spannend, sodass ich dann damit mehr als entschädigt wurde. :D
    Aber die Sache mit dem Hintergrundwissen hat sie am besten hinbekommen. Denn obwohl man mit einem Wissen aus dem einem Kapitel herauskommt, wird dieses gleich wieder hinterfragt, und so konnte ich viel besser mit den Protagonisten mitfühlen. Es gibt zwar ein paar Sympathieträger wie Tom oder Alex, die einfach aufrichtig sind, aber viel mehr zweifelhafte Personen. Ich wusste so oft nicht, ob der nun zu den Guten oder den Bösen gehört, oder es dies denn im Buch überhaupt gibt? Gibt es Schatten und Licht? Oder gibt es überhaupt Licht in dieser Schrecklichen Welt?
    Diese Unsicherheit fand ich toll, da ich dadurch viel mehr mit gefiebert habe und sich das Buch allein durch diesen Punkt von den anderen Jugendbüchern absetzt.

    Wobei dies durch einen ganz anderen Punkt deutlich unterstützt wird. In meiner Rezension zum ersten Band schrieb ich am Ende: "Jeder der leicht Albträume bekommt, sollte sich zweimal überlegen, ob er dieses Buch liest oder es lieber bleiben lässt, da es manchmal wirklich brutal sein kann."
    Der zweite Teil ist im Gegensatz zum ersten fast schon blutrünstig. Überraschen sollte dies niemand, aber es ist auf jeden Fall erwähnenswert. Statt einem klein b in „Brennendes Herz“, kann man das „B“ hier bei „Brutal“ und „Blutig“ großschreiben! Es wird kein Blat vor den Mund genommen.
    Und genau das fand ich toll! Die Autorin hat eine beindruckende Art alles bildlich zu beschreiben, daher muss man so etwas wirklich mögen und darf nicht dagegen abstoßend reagieren. (GRUNDVORAUSSETZUNG!)
    In meinem Fall daher: TOP! Sogar die Gerüche durch Alex hat sie gut beschrieben, sodass mir nicht nur etwas darunter vorstellen, sondern auch riechen konnte.

    Wie schon gesagt, war das Buch eigentlich durch und durch spannend. Es ist fast die ganze Zeit etwas passiert, die Atmosphäre ist dadurch so düster und gefährlich, dass man Nervenitzel bekommt. Als ich langsam gegen Ende des Buches steuerte, fragte ich mich, ob es vielleicht etwas wie ein Highlight geben würde. Etwas großen, gewaltiges, wie in jeden Buch eigentlich. Die Spitze des Berges! Ich meine, klar die langweiligste Stelle des Buch ist noch meilenweit besser, als die spannendste der meisten Bücher, aber trotzdem: So ein großer Blitz dem dann ein friedvoller Rausch mit großen geöffneten Augen folgt, wäre schon cool.
    Ich kann nur sagen: Das Buch hat mit auch in diesem Punkt nicht enttäuscht!

    Doch zum Schluss habe ich leider noch einen Kritikpunkt. Es wird viel herumgereist und gegangen. Man hat oft über Richtungen gesprochen und Orte und nach kurzer Zeit habe ich völlig die Orientierung verloren. Ich hatte keine Ahnung, wo genau sie waren, in welcher Richtung, welcher bekannter Ort war, noch wohin sie jetzt gingen. Da hat mir echt eine Karte oder so etwas gefehlt, wie es sie in einigen Büchern, besonders High-Fantasy, gibt.
    Doch ohne, war das etwas verwirrend, bis ich nach einer Zeit gedacht hatte: Ach, das ist mir doch egal! Die werden schon den richtigen Weg finden, was dort dann passiert ist wichtiger!
    Daher mein Tipp: Informiert euch vielleicht ein bisschen, dann könnte es euch unter Umständen besser ergehen als mir.

    Fazit:

    Das Buch setzt auf Spannung und Aktion und überzeugt in voller Linie! Nur mit einigen Verwirrungen hat der Leser zu kämpfen. Trotzdem:
    Nach einem aufregenden Schluss des Auftakts haben alle Ashes-Fans, genauso wie ich, dem zweiten Band der Trilogie entgegengefiebert - und werden nun dafür mit einer tollen Fortsetzung belohnt! Deswegen 4,5 Sterne!

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    Cover des Buches Verborgen (ISBN: 9783570161449)

    Bewertung zu "Verborgen" von Amanda Hocking

    Verborgen
    0_chrlaine_0vor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Tochter der Tryll - Verborgen: Band 1" von Amanda Hocking

    Der Anfang war sehr interessant, da die Protagonistin kein zukersüßes Mädchen war, sondern eher ein "Problemfall". Nach einer Rückblende zu ihrem schrecklichen sechsten Geburstatg erlebt man ihren Schultag, erfährt, wie oft sie schon von der Schule geflogen ist und welche Eigenheiten sie auch noch hat.
    Zudem taucht auch gleich der geheimnissvolle Finn auf, jedoch konzentriert man sich eher auf Wendy.
    Sie war mir etwas mürrisch und distanziert und doch besitzt sie durchaus Mitgefühl. Wie gesagt, fand ich sie ziehmlich interessant, da dies nicht ganz so oft in dem Fantasy-Genre aufzutreffen ist.

    Doch leider fand ich die Geschichte es trüb. Trotz ihrer ausergewöhnlichen Fähigkeit, gelang es mir nicht, den besonderen Funken, das Aufregende und Herausstechende darin zu sehen, da es mir zu gewöhnlich beschreiben wurde. Mir fehlten die Höhepunkte und die Spannungsfetzen. Auch das Ausßergewöhnliche fand ich nicht ganz, bis es zur Enthüllung kam, welche ich mochte da diesmal keine Vampire oder Engle im Mittelpunkt standen sondern (Trommelwirbel) TROLLE! Yeah, für mich ein Schritt in die richtige Richtung! Einfach mal weg vom Mainstream.
    Doch leider war das auch schon fast alles.
    Die gesammte Grundidee der Tryll und die dadurch entstehenden Fäden in Sachen Familie und Gefühlen innerhalb der Famile fand ich toll, da ich dies außergewöhnlich fand. Der Rest glich jedoch dann wieder stark einem schon abgenutzen Muster.
    Wer Wendy am Anfang als kalt angesehen hätte, hätte wahrscheinlich sie jetzt nicht mehr so betrachtet. Sie durchlebt einen ziemlichen Wechsel, was sie von Distanzier zu wirklich sympathisch, aber dann leider für mich am Ende hin zu naiv brachte. Daher fehlte mir auch wieder dieser Pepp.
    Ziehmlich am Ende gab es dann doch noch einiges an Spannung, was bei mir die Stimmung hebte und ich mich dann auf einen tollen Schluss freute.
    Doch hier kam dann das Enttäuschenste. Auf wenigen Seiten hat man so viel Handlung verfrachtet, das ganze als eine Art Erzählung dargestellt und mit so einer Geschwindgkeit den Leser von A nach Y gebracht, dass ich mich gefragt habe ob ich a) 50 Seiten übersprungen habe, b) eine Kurzgeschichte lese oder doch eher c) ein Monster hinter mir her ist, dass mich durch das Ende der Geschichte scheucht. Und dann wurde an einer solchen Stelle abgebrochen, dass ich nicht zu wagen glaubte, dass das hier nun alles sein sollte.
    In Hinsicht auf das ganze Buch davor, war das Ende so lieblos und apprupt, dass ich darüber nur den Kopf schüttel möchte. Es hat sich einfach nur angefühlt, als würde man versuchen das Buch endlich so schnell wie möglich wegpacken zu können.

    Fazit:

    Das Buch hat eine sehr interessante Grundidee, die wirklich etwas Außergewöhliches hat, jedoch auch einige Schwächen. Auch eine starke Entwicklung ist während des Lesen gut zu beobachten, was von einem Mittelmaß zu einem tollen Höhepunkt steigt, aber dann jedoch ziehmlich abfällt. Vor allem das Ende ist aus meiner Sicht überhaupt nicht gut gelungen, was meinen Gesamteindruck beeinträchtigt.

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    Cover des Buches Der Nachtzirkus (ISBN: 9783550088742)

    Bewertung zu "Der Nachtzirkus" von Erin Morgenstern

    Der Nachtzirkus
    0_chrlaine_0vor 9 Jahren
    Rezension zu "Der Nachtzirkus" von Erin Morgenstern

    "Dann bebt das Eisentor kurz und öffnet sich wie von selbst. Die Torflügel schwingen auf und laden die Menschen ein. Jetzt ist der Zirkus geöffnet.
    Jetzt darfst du eintreten."

    Mir war von Anfang an klar, dass mir das Buch gefallen würde. Ich ging also mit hohen Erwartungen an das Buch heran, doch schon ab der ersten Seite wurde von dem Buch überrascht, denn die Atmosphäre des Buches ist einfach atemberaubend und umfängt einen sofort.
    Es ist, als stehe man wirklich im Zirkus und sähe das gesamte Schauspiel vor sich.
    Die wunderschönen Details, das Fantastische und Unmögliche, nur allein beim Anfang. Das alles wird wunderschön beschrieben.

    „In diesem Zelt schweben hoch über dir Menschen. Artisten Trapezkünstler,, Luftakrobaten, beleuchtet von vielen runden Glühlampen, die an der Zeltdecke hängen wie Planeten oder Sterne“

    Der Anfang in die Geschichte mit den sich bekämpfenden Magiern ist sehr interessant. Die Wette wird zwar schon ganz vorne geschlossen, doch gleich danach sind überall Geheimnisse. Man schwirrt durch Zeit und Ort und oftmals kam es mir so vor, als ob die Autorin mit jeder Seite Vorsicht nehmen wollte. Nicht zu viel zu verraten, jedes geschirebene Wort mit Bedacht gewählt.
    Und so wurde es nie langweilig, sondern es blieb spannend und fesselnd. Ich wollte ständig wissen, wie es weiter geht, was hinter dem Gesamten steckt und wie es sich entwickelt. Und auch durch die Geheimniskrämerei war das Buch stehst unvorhersehbar.

    Auch die Charaktere gefielen mir wirklich sehr gut, auch wenn sich die Hauptrollen bedeckt hielten, als seien sie mit der Autorin unter einer Decke und hielten sich vor uns versteckt. Man konnte sie kaum greifen, denn schon waren sie wieder weg. Man lernt dabei jedoch auch andere Charaktere, Mitspieler kennen und wundert sich ständig, was als nächstes passiert.
    Doch natürlich lernt man die Protagonisten auch kennen. Celia ist eine starke selbstbewusste Frau und Marco ein ehrgeiziger Mann. Beide passen wunderbar zusammen und sind auch für sich mir sehr sympathisch gewesen.

    Ach schön ist der Aufbau des Buches, da man einige andere Sichtweisen hat. Andere Zeiten, Orte, andere Personen. Mal ist es eine andere Artistin, oder du bist es, wie du selber in den Zirkus eintrittst. Es ist einfach wundervoll, da man so viel besser die Vielfalt der Geschichte sieht!

    Auch all die Ideen des Buches haben mich fasziniert. Die Grundidee allein finde ich schon toll! Doch auch die Umsetzung ist so fantasievoll, dass es einem das Herz erblüht. Überall findet an wahre Wunderwerke. Ein Wunschbaum oder Flaschen mit Düften von seinen Lieblingsplätzen.

    "Als sie die Augen öffnet, steht sie auf dem Achterdeck eines Schiffs mitten im Meer. das Schiff besteht aus Büchern, mit Segeln aus Tausenden von überlappenden Seiten, und das Meer, auf dem es Treibt, ist tiefschwarze Tinte."

    Vieles vom Buch, nimmt die, für mich, perfekte Umsetzung ein, doch auch die eigentliche Handlung ist wirklich sehr interessant. Wahre Romantiker haben eine herzergreifende Liebe gefunden, doch nicht ab der ersten Seite! Das ist ein weiterer Punkt, den ich bewundere und den ich sehr schätze. Eine sofortige Liebe wäre für mich, sogar bei diesen Verhältnissen, etwas unecht.
    Zudem gibt die Wette dem Buch einen gefährlichen Strich.

    Das Buch ist kein Buch, das einfach von einem Zirkus erzählt. Nein, es ist der Zirkus selbst, bloß durch etwas Zauberei in etwas verwandelt, was wir fassen können. Jedes Kapitel ist ein Zelt, welches seine eigene Attrition zur Schau stellt und die begeistet, doch erst zusammen ergeben sie den Zirkus, welcher durch Magie für leider nur wenige Tage seine Auftritte in meinem Herzen vorgeführt hat, doch das Gefühl bleibt genauso wie meine Liebe zu dem "Cirque des rêves".

    "Der Schritt durch das Tor, der dich von bemaltem Boden auf nacktes Gras führt, fällt schwer. Während du dich vom Cirque des Rêves entfernst und dem hereinbrechenden Tag entgegen schreitest, ist dir als hättest du dich in der Enge des Zirkus wacher gefühlt. Du bist dir nicht mehr ganz sicher, auf welcher Seite des Zauns der Traum ist."

    Fazit:

    Ich habe am Buch nichts Negatives gefunden! Kein einziges bisschen! Ich liebe die Idee, ich liebe den Zirkus und auch die Charaktere sind einfach nur toll! Doch am meisten liebe ich die fantastische Umsetzung mit der Vielfalt von kleinen Ideen, der Atmosphäre und dem einfach nur atemberaubenden Schreibstil, der mich ständig fasziniert hat und dessen Magie in mein Herz eindrang.
    Was gibt’s noch zu sagen?Viel zu viel, doch das hier ist die Punktezahl: 5!

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    Cover des Buches Dark Queen - Schwarze Seele, schneeweißes Herz (ISBN: 9783863960179)

    Bewertung zu "Dark Queen - Schwarze Seele, schneeweißes Herz" von Kimberly Derting

    Dark Queen - Schwarze Seele, schneeweißes Herz
    0_chrlaine_0vor 9 Jahren
    Rezension zu "Dark Queen" von Kimberly Derting

    Inhalt
    Charlaina lebt im Königreich Ludania, welches seit Jahrhunderten nur von Frauen regiert wurde.
    Doch dies ist nicht das einzige, welches in dieser Zeit zu beachten ist. Der gesellschaftliche Stand bestimmt, welche Sprachen du sprechen und verstehen darfst. Die Todesstrafe hängt ständig lauernd über deinem Kopf wie der Himmel.
    Doch Charlie ist anderes. Sie hat eine gefährliche Fähigkeit, die sie ihr ganzes Leben verheimlichen muss. Doch dann kommt Max und er knackt ihren Panzer, während sie auf viel tiefere Geheimnisse stößt, die nicht nur zukunftsverändernd sind.
    Kann sie Max trauern und auf welcher Seite wird er stehen?

    Meine Meinung

    Geschichte
    Man kommt sehr schön in die Geschichte hinein, da man von Anfang an etwas von Hintergrund erfährt.
    Ich fand vor allem die Grundidee dieser starken und alten Monarchie der Frauen beeindruckend, die zusammen mit dem Klassenunterschied, den verschiedenen Sprachen und der Situation der Bevölkerung mit eingeht. Es hat mich als Leser in eine Umgebung dieser machtvolle Atmosphäre geschickt, die fast mittelalterlich wirkt, doch da man aus der Sicht einer Handelstochter sieht, spürt man vor allem auch die Unterdrückung. Das hätte ich vom Buch nicht erwartet, da es schließlich eine Dystopie ist, und fand das umso faszinierender.
    Abgesehen von den Namen der Charaktere, ha man nur wenige Schritte der Moderne gesehen. Ein paar Male gab es elektrisches Licht, einmal gab es ein Auto, doch ich fand, man hätte diesen Kontrast zwischen Altertümlichkeit und Industriellen Fortschritten der Geschichte noch ausweiten können.
    Das Buch wurde durch Charlies Geheimnis spannend. Anfangs verstand man nicht gleich, was es damit auf sich hatte, sodass man es in Laufe des Buches allmählich erfuhr. Das Gleiche galt mit dem geschichtlichen Hintergrund des Königreichs. Ach die Liebesgeschichte fand ich anfangs sehr geheimnisvoll und etwas düster. Bis dann das Geheimnis gelüftet wurde und ich ah, dass ich ordentlich hinters Licht geführt wurde. Es gab wirklich viele unvorhersehbare Entdeckungen, welche ich alle sehr gelungen fand.
    Jedoch habe ich auch einen negativen Kritikpunkt, welcher mit der Romantik zwischen Charlie und Max, nach der Enthüllung zutun hat, da es mir dann wirklich etwas zu schnulzig wurde. Ich habe diese anfängliche Düsternis vermisst, welche dann durch große Beschützerinstinkte ausradiert wurde.
    Das Ende fand ich toll, da es fesselnd war und ich bin schon gespannt auf den zweiten Teil.

    Charaktere
    Charlie müsste als Protagonistin eigentlich gut geeignet sein. Sie ist mutig und warmherzig, sie hat eine gute Seele und eine besondere Fähigkeit. Doch ich finde sie ist damit nicht besonders. Sie hat keinen Kick, keinen Wiedererkennungswert zwischen all den Jugendbüchern.
    Max gefiel mir auch nicht ganz. anfangs fand ich ihn sehr interessant, da er gefährlich wirkte, jedoch wurde diese Illusion schnell zerstört und danach war er einfach nur... okay. Er war nicht schlecht, aber ich mag keine Traumhelden.
    Die Nebencharaktere waren ebenfalls nicht besonderes, doch das hätte der Geschichte nur geschadet. Einen fand ich aber doch sehr toll, da er interessante Handlungsweisen hat.

    Fazit
    Das erste, was einen auffällt, ist das wunderschöne Cover, doch auch dahinter steckt eine tolle Geschichte, die wirklich königlich und machtvoll ist! Die Grundidee ist einfach fantastisch und auch die Umsetzung nicht schlecht. Es gibt viel Spannung und ist unvorhersehbar, doch die Charaktere gefallen mir nicht wirklich und auch nicht die zentrale Beziehung.
    Insgesamt ist das Buch ganz gut und weiter zu empfehlen:

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    Cover des Buches Memento - Die Überlebenden (ISBN: 9783833901133)

    Bewertung zu "Memento - Die Überlebenden" von Julianna Baggott

    Memento - Die Überlebenden
    0_chrlaine_0vor 9 Jahren
    Rezension zu "Memento - Die Überlebenden" von Julianna Baggott

    9 Jahre nach der Katastrophe, die unzählige Menschenleben kostete. Die Welt steht am Abgrund, der einzige Platz auf Erden, auf dem es schön ist, ist unter einer Kuppel abgeschottet. Doch außerhalb sind die Überlebenden in furchtbarer Armut und kämpfen tagtäglich mit ihren Schwierigkeiten. darunter gehört nicht nur das panische Überleben, sondern auch das zurechtkommen mit ihrem Handikap, das jeder hat. Denn jeder ist durch die Explosion vor Jahren, mit etwas verschmolzen.
    Unter den Überlebenden ist Pressia, doch an ihrem 16. Geburtstag verändert sich ihr Leben. Sie muss vor dem gesetzt fliehen und trifft auf den „Reinen“, Patridg, der ebenfalls geflohen ist. Doch nicht wie Pressia, sondern er ist aus dem Kapitol, seiner Heimat unter der Kuppel, geflohen.
    Doch wieso sollte jemand vor dieser Sicherheit, die ihm da geboten wird, fliehen?

    Meine Meinung:

    Geschichte:
    Angefangen hat es echt sehr krass. Die ganze Situation, in der die Geschichte spielt ist mehr als brutal, sie ist schrecklich und grausam und wirklich, wirklich Nichts für schwache Nerven! Es war für mich erst einmal wie eine Schockwelle der furchtbarsten Horrorszenarien, die mich überrollte.
    Diese Verschmelzungen empfand ich anfangs als widerlich und konnte mir nicht vorstellen, wie das passiert säen könnte. Trotzdem war es interessant, zu lesen, was vor Jahren passiert ist und wie die Leute mit dem Umstand umgehen.
    Zudem gab es manchmal auch ein paar Szenen aus dem Kapitol, die das ganze aufgelockert haben.
    Das ganze hat sich dann echt immer weiter sehr gut verbessert. Diese gesamte Situation ist einfach gewöhnungsbedürftig und ich hab mich nach einigen Seiten auch daran gewöhnt, sodass sich Abscheu zu Neugier verwandelt hat.
    Zudem war das Buch auch immer wieder unvorhersehbar, was ich sehr gemocht habe.
    Weiteres positives ist auch, dass ich einige Beziehungen sehr mag.
    Andere fand ich dann aber auch irgendwie etwas seltsam. Auch manche Fügungen schienen mir eher unreal, was sich dann aber am Ende aufklärte. Trotzdem waren aber diese entfremdenden Gedanken beim Lesen da.
    Das Ende war dann ebenfalls sehr überraschend. Ob negativ oder positiv kann ich nicht sagen, da es in gewisser Weise für mich beides war.

    Charaktere:
    Die Charaktere haben mir eigentlich alle an sich sehr gut gefallen. Sie waren sympathisch und stark. Sie haben viele Erfahrungen durch diese schwierige Zeit gesammelt und das hat man an ihnen gemerkt.
    Das einzige was mir manchmal nicht ganz gefallen hat, waren einige Gefühle untereinander, manche dagegen, fand ich fantastisch. Zum Beispiel gab es etwas Romantik, was echt super als Kontrast in die Geschichte hineingepasst hat!

    Schreibstil:
    Den Schreibstil fand ich toll! Er war detailreich und ausführlich, man hat durch ihn Emotionen sehr schön gespürt! Toll! Anfangs hat er zwar auch durch die Beschreibungen der Situation das Feeling des Ekels verstärkt, doch das will ich nicht negativ sehen.

    Fazit:

    Das Buch ist insgesamt von vielem Schrecklichen geprägt und daher wirklich nichts für schwache Nerven. Die, die eine wunderschöne hübsche Geschichte suchen sind hier definitiv fehl am Platz.
    Doch die, die mit solchen Sachen normalerweise umgehen können, habe hier eine interessante Geschichte gefunden, die zwar definitiv noch nicht perfekt ist, aber mit schönen Wendungen und tollen Charakteren zum Teil überzeugen kann. Deshalb lautet meine Bewertung:
    3,5 Punkte

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    Cover des Buches ...und der Preis ist dein Leben - Mächtiger als der Tod (ISBN: 9783845900209)

    Bewertung zu "...und der Preis ist dein Leben - Mächtiger als der Tod" von C. M. Singer

    ...und der Preis ist dein Leben - Mächtiger als der Tod
    0_chrlaine_0vor 9 Jahren
    Cover des Buches Plötzlich Fee - Winternacht (ISBN: 9783453267220)

    Bewertung zu "Plötzlich Fee - Winternacht" von Julie Kagawa

    Plötzlich Fee - Winternacht
    0_chrlaine_0vor 9 Jahren
    Rezension zu "Plötzlich Fee - Winternacht" von Julie Kagawa

    *Geschichte:*
    Das erste, was ich an der Geschichte toll fand, war die Atmosphäre dieses Winterwunderlandes! Man kann sich die Kälte, die Farben und die Gefühle, die die Umgebung in einem Auslösen und damit natürlich auch bei Meghan, super vorstellen und es hat es faszinierendes! Dazu die Gefahr, aber auch diese Politische Höflichkeit, die einem entgegen kommt! Sehr toll!
    Doch dann kommt das, was mir schon im ersten Band etwas missfallen hat: Sehr schnulzige und wirklich etwas zu romantische Geständnisse oder eher Handlungen. Es war mir einfach zu typisch und zu naiv, zu wenig Härte.
    Und das zog sich leider, da es die ganzen Handlungsstränge beeinflusst und dominiert hat.
    Doch dann kam der Moment, der eine Wendung in die Geschichte gebracht hat. Auch wenn diese nicht fabelhaft war, fand ich sie sehr gut, da sie einfach das ganze beendet und interessanter gemacht hat.
    Wie einige wahrscheinlich schon wissen, ist, dass es einen Teil ohne Ash gibt, welchen ich auf Grund der oben genannten Sachen angenehm fand. Zudem hat dies auch mit den Charakteren zu tun (siehe unten).
    Weiterhin positiv gefallen haben mir einige weitere Handlungsorte in der Geschichte, da sie sich in einer schönen Vielfalt und Abwechslung zeigen. Von pompös über stahlhart und kalt zu märchenhaft. Sehr schön!
    Und nicht vergessen möchte ich vor allem einige Stellen, die wirklich geheimnisvoll waren und Rätsel aufgebracht haben!
    Nach dem Anfang gab es nur noch wenige kitschige, sondern eher standhafte und mehr berührende Momente, wodurch ich dann doch noch begeistert war.
    Zudem lässt das Ende einiges offen, wodurch man einige Vermutungen, aber in anderen Sachen einfach keinen Plan hat, wie es weiter geht!

    *Charaktere:*
    Meghan hat sich während des Buches in meinen Augen verändert. Ganz am Anfang mochte ich sie wegen einigen Sachen nicht mehr so sehr. Sie war mir einfach zu naiv. Doch das hat sich geändert, wozu ich nur sagen kann: SPITZE!
    Auch Puck spielt eine entscheidende Rolle und kann mit Ash mithalten. Er zentriert die Geschichte oftmals auf eine andere Stelle oder andere Sichtweise. Obwohl er nicht die Geschichte dominiert, finde ich dass man ihn nicht einfach als Nebencharakter abstempeln kann!
    Ash hat viele interessante Positionen im Buch gehabt, die mich oftmals erstaunt haben und ich finde ihn sehr geheimnisvoll aber auch total sympathisch!
    Grimelkin aber bleibt wegen seiner Genialität einfach ganz vorn bei mir :D

    *Schreibstil:*
    Der Schreibstil ist wieder einmal sehr schön und detailliert. Er ist umschreibend und passt sich der Handlung an! Mehr muss man nicht mehr sagen. TOP!

    *Fazit:*

    Das Buch hat mich wegen der Geschichte anfangs etwas enttäuscht, was sich mit der Zeit aber verbessert hat und am Ende dann explodiert ist. Zudem kann das Buch in Sachen Atmosphäre, Charaktere und Schreibstiel begeistern und es bleibt einiges am Ende offen, was mich neugierig auf den zweiten Band macht.
    Insgesamt eine gute Fortsetzung und auf jeden Fall empfehlenswert!

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    Cover des Buches Von der Nacht verzaubert (ISBN: 9783785570425)

    Bewertung zu "Von der Nacht verzaubert" von Amy Plum

    Von der Nacht verzaubert
    0_chrlaine_0vor 9 Jahren
    Rezension zu "Von der Nacht verzaubert" von Amy Plum

    " _Aber zuerst musste ich loslassen, was ich noch so fest umklammert hielt, dass meine Fingerknöchel ganz weiß waren: meine Vergangenheit.
    Mir wurde ein neues Leben im Tausch gegen mein altes geboten. Es fühlte sich an wie ein Geschenk. Ich fühlte mich hier zu Hause.
    Ich öffnete meine Hand und ließ los._ "

    *Geschichte:*
    Nach einem Start, den ich etwas fad, aber trotzdem sehr passend fand, kommt man sofort in die wunderschöne Welt von Paris.
    Man merkt sofort, dass die Stadt das Buch prägt, was man durch die detaillierten Beschreibungen merkt. Ich finde das außergewöhnlich und wunderschön, da es man sich dadurch mehr in die Handlung hineinversetzen kann und es sich ein bisschen wie ein Rundgang anfühlt. Zudem merkt man, dass die Autorin sich viel Mühe gemacht hat, denn dies benötigt einige Recherchen.
    Man durchläuft auch schön die Phasen von Kate.
    Dann taucht Vincent auf und anfangs hatte ich wirklich Schwierigkeiten mit ihm, ausgelöst durch Handlungen und Gespräche bei Begegnungen von den beiden.
    Doch nach diesen kurzen Stellen, die mir missfallen haben, ging es sehr interessant weiter. Vor allem durch die Enthüllungen der "Geheimnisvollen" kam die Geschichte dann richtig in Schwung.
    Ich finde die Grundidee mit den Revenants sehr interessant. Was sie sind und weshalb sie so sind, ist einfach etwas neues und sehr schön durchdacht. Es sticht zwischen Vampir und Werwolf hervor und auch deren Aufgabe ist heldenhaft, aber nicht klischeehaft oder kitschig, sondern kommt aus Inneren und wirkt echt! Das hat mir wirklich mit am Meisten gefallen und ist einfach nur TOP!
    Weitere Schwierigkeiten und Gefahren kommen, und machen das Buch etwas spannender und auch die Liebesgeschichte ist etwas ungewöhnlich, da sie anfangs nicht so schnulzig ist. Sie versuchen sich erst einmal in klaren zu werden wo sie beide stehen, was ich wirklich gut fand. Nachher ging's aber wieder in die altbekannte Richtung, etwas schade, aber es ist trotzdem ein schönes Ende gewesen!

    *Charaktere:*
    Die Personen haben mir alle samt gefallen. Angefangen bei Kate und ihrer Bodenständigkeit, die sehr gut zum Buch passt. Weiter geht’s mit Vincent, welcher natürlich eine außergewöhnliche Art hat, aber dennoch sehr offen und sympathisch ist. Auch seine Companie hat eine Vielfalt von Persönlichkeiten, die miteinander harmonieren.

    *Schreibstil:*
    Auch der Schreibstil konnte mich überzeugen, da er recht angenehm zu lesen war, an einige Stellen, wie bei Spannung oder so, einfach war, aber dann bei anderen Seiten, in denen Gefühle hervorstechen, sehr detailiert war und es schöne Metaphern gab oder Vergleiche. Das fand ich echt schön und deshalb ist auch hierführ mein Daumen oben!

    *Fazit:*
    Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen. Die Geschichte ist interessant und die Grundidee hat ein paar wirklich schöne neuartige und untypische Elemente. Zudem durchgeht man sie mit sympathischen Charakteren und einem schönen Schreibstil. Doch manchmal gab es Stellen, die dann doch in Muster gingen, die einfach schon so bekannt und vorhersehbar waren, was ich sehr Schade fand.
    Zudem gibt es ja auch noch diesen Vergleich mit Twillight. Bei manchen Stellen muss ich sagen: Ja, man sieht deutlich die Ähnlichkeit, aber es gibt genügend Sachen, die einfach anders sind und viel Entscheidender.
    Vor allem die Atmosphäre ist ganz anderes!
    Unterm Strich: Empfehlenswert für die, die genug von Vampieren haben und ich freu mich schon auf den zweiten Teil!

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    Cover des Buches The Iron King (ISBN: 9780373210084)

    Bewertung zu "The Iron King" von Julie Kagawa

    The Iron King
    0_chrlaine_0vor 9 Jahren
    Rezension zu "The Iron King" von Julie Kagawa

    *Geschichte:*
    Das Buch fängt echt sehr gut an! Nach einem kurzen sehr interessantem und geheimnisvollen Auszug und der Vorgeschichte Meghans mit ihrem verschwundenen Vater, kommt man gleich in einen total typisch amerikanischen Schultag, wie man ihn sich vorstellt, alla High School Musical & Co.
    Ich fand das echt cool, da es diesen großen Kontrast darstellt, zwischen ihrem normalen Leben und den Ausschnitt aus das, was noch kommen wird.
    Tja, und dann kommt es!
    Man taucht in die Welt, die an Shakespears Roman "Ein Sommernachtstraum" angelehnt ist. Ein Feenland, das Nevernever, samt ihrer Charaktere, Höfe und Eigenschaften. Diese Grundidee finde ich sehr gut da, sie dieser feenhaften "Mädchenwelt", wie man sich das manchmal vorstellt, ihre Naivität nimmt und sie mir Gefahr ersetzt. Zudem finde ich es immer sehr schön, wenn Werke auf anderen basieren.
    Doch mitten drin ist Megan. Ihre Gefühle, Irritationen und Anpassungsversuche sind wirklich toll beschrieben, wodurch man sich mit ihr verbunden fühlt und ihre Handlungen gut nachvollziehen kann.
    Auch die gesamte Landschaften, also das Nevernever, kann man sich nicht nur sehr gut vorstellen, sondern es fasziniert einen auch sehr. Es ist eine schöne phantastische Welt.
    Die Geschichte kann am Anfang natürlich durch den Klappentext nicht immer überraschen und auch sonst sind die Handlungen oftmals sehr klischeehaft und manchmal habe ich mir einfach nur gedacht: Das war ja irgendwie klar!
    Das kam leider sehr oft vor und hat mir oftmals nicht ganz so gut gefallen.
    An anderen Stellen überrascht das Buch mich aber sehr und schafft es oftmals in Sachen Spannung zu überzeugen.
    Vor allem die Bedrohungen und Intrigieren hätte ich mir so nicht vorgestellt, wodurch man wieder diesen großen Unterschied hat, aber auch einen Ausgleich.
    Die Liebesgeschichte fällt leider wieder in dieses alt bekannte, was ich echt Schade fand, da es die gesamte Handlung so beeinflusst.
    Insgesamt finde ich jedoch das Buch von der Geschichte her sehr gut!

    *Charaktere:*
    Es gibt einige beeindruckende Charaktere, die alle sehr gut ausgearbeitet sind, sodass man alles von ihnen erfasst, als ob man wirklich mit ihnen zusammen wär und ich finde, dass das Buch sehr von ihnen dominiert wird. Zum einen wegen ihrer Präsenz und zum anderen durch ihre Vielfalt und den Fabelwesen, die im Buch herausstechen.
    Allen voran steht Meghan, die ein kluges und gutmütiges Mädchen ist, aber auch mutig und stark.
    Sie ist als Protagonistin sehr gut gewählt und es macht einem unheimlich viel Spaß, ihre Überlegungen, Handlungen und Gefühle zu verfolgen.
    Zudem gibt es auch noch den berühmten Puck, Meghans bester Freund und er ist einfach zum lieb haben. Er ist witzig, charmant, ebenfalls gutmütig, aber er scheut sich natürlich nicht zur Waffe zu greifen. Und wenn er auftaucht, dann gibt es immer eine Stelle, bei der man lachen kann.
    Zudem gibt es ja auch noch den unnahbaren Prinzen, welcher mir zwar sympathisch war, aber er schien mir auch sehr geheimnisvoll.
    Jedenfalls eine Gestalt oder ein Fabelwesen in Buch ist, Grimalkin. Doch viel über ihn sagen werde ich nicht, sondern nur, dass er mich die ganze Zeit an die Ginsterkatze aus Alice im Wunderland erinnert hat ;)

    *Schreibstil und Schwierigkeit der Sprache:*
    Das Buch ist sehr schön geschrieben und das Englisch im Buch ist wirklich nicht schwer.
    Ich habe das Buch fast komplett ohne Wörterbuch gelesen und habe die Handlungen immer mit verfolgen können, Witze und Ionien verstanden und auch noch zu einem großen Teil, die Schönheit des Schreibstiles mitbekommen.
    Als ich dann aber auch noch einige Wörter, die ich nicht kannte, nachgeschlagen habe, habe ich gesehen wie wunderbar der detaillierte und verschmückende Schreibstil ist.
    Wie gesagt, man kann das Buch auch noch ohne Wörterbuch sehr gut verstehen und nur so zur Info: Mein Englisch ist gerade einmal dem Stand der Mittelstufe.

    *Fazit:*

    Das Buch ist verständlich und auch ohne Wörterbuch kann das Buch sehr gut lesen. Zudemist der Schreibstil sehr schön und die Handlung ist dominiert von einer Vielfalt sehr guter Charaktere.
    Kontraste findet man an vielen Stellen, jedoch gefiehlen mir einige Szenen nicht so ganz, da sie zu einfälltig waren. Trotzdem ist das Buch voller Überraschungen und ich kann es jeden weiter empfeheln, vor allem aber auch, es in der Orginalsprache zu lesen, da die Umsetztung einfach sehr schön zu lesen ist und es nicht schwierig ist! Deshalb gibts von mir 4,5 Punkte!!

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    Cover des Buches Die Furcht des Weisen Band 2 (ISBN: 9783608939262)

    Bewertung zu "Die Furcht des Weisen Band 2" von Patrick Rothfuss

    Die Furcht des Weisen Band 2
    0_chrlaine_0vor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Furcht des Weisen / Teil 2" von Patrick Rothfuss

    *ღ Inhalt ღ*

    Die Reise von Kvothe geht weiter und schickt in durch die ungewöhnlichsten Welten.
    Er trifft Mythen und Legenden, und spielt mit ihnen.
    Er jagt der Landkarte hinterher und kommt ins Land der sagenumwogenden Adem, die stillen Kämpfer.
    Er erlangt viele Namen, wird zum Retter und Krieger, aber ihn erwartet auch Unheil und leht sich gegen Mächtige auf...

    *ღ Meine Meinungღ*
    *Geschichte:*
    Das Schöne an diesem Teil ist, dass er sich die Geschichte gesteigert hat und es vieles neues gibt!
    Da das Buch dort ansetzt, wo der vorige Teil aufgehört hat, geht es natürlich auch gleich weiter.
    Schön war dabei auch, dass die letzten zwei Zeilen nochmals aufgenommen wurden:
    "... Wie Tabolin der Große, dachte ich. Und schlief lächelnd ein. "
    Danach, ging es also sofort weiter und es war wirklich richtig toll, denn man kommt wirklich sofort in eine andere Welt, in die Welt von der Fae Feluria.
    Und hier kommt es, dass man sieht, dass die Bücher nicht immer dieselben sind. Wo hingegen die ersten beiden Bänder etwas prüde sind, geht es hier mal zur Sache, aber auf stilvolle Weise.
    Das fand ich wirklich richtig gut, denn Kvothe ist schließlich ein junger Mann, der nicht nur von akademischen Leistungen träumt. Die ganze Geschichte wurde so um einiges realistischer und echter, aber auch geheimnisvoller, da sich mit der Feenwelt noch einiges heraus kristallisiert, dass auch für die Gegenwart wichtig war.
    Doch dann ging’s irgendwann auch weiter und nahm eine andere Richtung, wenn auch nicht ganz von den vorherigen Zusätzen des Buches abgeschnitten.
    Kvothe kommt zu den Kriegern von Ademre und lernt dort einiges, aber etwas völlig anderes als auf der Universität. Die Horizont Erweiterung ist natürlich auch eine Abwechslung für mich als Leser gewesen, auch wenn man diese schon die ganze Zeit hatte. Hier waren auch immer wieder unerwartete Dinge, die die Geschichte wirklich interessant gemacht haben und auch anderweitige körperliche Betätigungen, die man bei Feluria hatte, wurden nicht völlig abgeschoben.
    Da Kvothe in einer völlig anderen Situation ist, gibt’s auch manchmal etwas zum Schmunzeln.
    Aber auch weiterhin gibt es einige Überraschungen und heldenhafte Taten, die ganz interessant sind.
    Zum Schluss kehrt er auch noch in die Universität zurück, aber ich fand leider diese Zeit nicht ganz so interessant wie in den ersten beiden Teilen, da Kvothe ein etwas anderer geworden ist und seine Genialität nicht mehr so wirklich herausgestochen ist.
    Dafür gibt’s wieder einen kleinen Schubs in der Gegenwart. Man sieht diese Gegensätze und leidet mit, da man die ganze Zeit über mit Kvothes früheren großartigen Erlebnissen mit fiebert und dann der heutige Kvothe so ist. Wirklich gut vom Autor gemacht finde ich und man sieht, wie schon im Buch davor, da kommt noch etwas!!

    *Charaktere:*
    Kvothe hat sich zwar verändert, aber nicht so viel. Vom Charakter her ist er eigentlich immer noch der gleiche Geblieben, seine Umstände sind nur andere geworden.
    Es gibt zwar einige Nebencharaktere, die alle völlig unterschiedlich ist, aber Kvothe ist ein Reisender und wir mit ihm, sodass die Charaktere immer andere Merkmale und Landschaften sind, aber man eigentlich nur an dem einen fest hängt, am Protagonisten.
    Aber ich muss sagen, dass ich nach den drei Büchern wirklich sehr an Kvothe hänge und ich die Auswirkungen bei dem älteren spüre.

    *Schreibstil:*

    Uuuuuh! Aber hier gibt es einiges zu sagen, denn er hat sich tatsächlich noch gesteigert. Er ist zwar immer noch so schön ausführlich doch vor allem bei Feluria hat man die gesamten Ausmaße miterlebt und das war vor allem auch ein Grund, weshalb all die Szenen total Stilvoll geblieben sind. Aber auch noch beeindruckend fand ich die Gedichte, die es dort gab. Hier auch noch ein Lob an den Übersetzter, denn sie reimen sich!!! :D
    Hier ist ein kleiner Ausschnitt: Seite 44

    _"Die Augen mondsilbern und mitternachtsblau,
    Zarte Schmetterlinge die Lieder der Frau,
    die wogenden Haare wie das dunkle Schwingen,
    Einer Sense im Wald zu des Windes Singen..."_

    Ich liebe Gedichte und fand das noch umso schöner, das es hier auch ein paar gab.
    Weiterhin war alles immer noch total detailliert und poetisch. Wirklich toll! ♥

    *ღ Fazit ღ*

    Insgesammt ist das Buch wirklich toll. Die Geschichte steigert sich, was ich wirklich beeindruckend an dem Buch finde. Der Schreibstil ist fabelhaft wie immer, sogar mit Gedichten und auch Kvothe bleibt mir sympathisch. Trotzdem muss ich einen halben Punkt abziehen, da mir die Zeit ander Universität nicht ganz gefallen hat und mir die Genialität, welche ich so geliebt habe, gefehlt hat.

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