78sunny

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Und wenn sie tanzt (ISBN: 9783837150018)

    Bewertung zu "Und wenn sie tanzt" von Susan Elizabeth Phillips

    Und wenn sie tanzt
    78sunnyvor 17 Tagen
    sehr unterhaltsame Geschichte

    Von Susan Elizabeth Phillips habe ich schon viele Bücher gelesen und gehört. Im Contemporary-Bereich ist sie eine meiner absoluten Lieblinge und somit habe ich immer hohe Erwartungen an ihre Bücher. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Das Buch war wieder ein absolutes Wohlfühlbuch.


    Inhaltlich geht es hier um Tess, die gerade ihren Ehemann verloren hat und in einer Kleinstadt ganz neu anfangen will. Dabei trifft sie auf den Künstler Ian North. Dessen Vergangenheit ist sehr interessant und hat ihn stark geformt. Er ist ein echter Eigenbrötler und schwer zu lesen. Tess ist Hebamme und erlebt dann leider noch etwas sehr traumatisches, was sie sehr mitnimmt und zweifeln lässt. Irgendwie verweben sich dann die Leben von Ian und Tess und einem kleinen Würmchen, für das sich Tess nun verantwortlich fühlt. Wie das alles zusammenhängt möchte ich hier nicht verraten. Babies, Schwangerschaften und Geburten
    spielen hier eine recht große Rolle und auch wieder dieses typische Kleinstadtleben mit eingefahrenen Strukturen und teilweise Vorurteilen. Wie Tess dagegen ankämpft ist einfach klasse und machte Spaß zu lesen. Ihr Charakter
    ist einfach nur großartig. Sie ist offen, ruhig und besonnen und setzt sich für andere ein. Ian ist etwas schwieriger aber man lernt ihn im Laufe des Buches auch zu verstehen und lieben.


    Frau Phillips hat einen wundervollen Schreibstil, der nicht zu ausgeschmückt ist aber auch nicht zu einfach. Sie findet genau die richtige Mischung. Viel Spannung gibt es hier aber nicht. Das sollte jedem Leser vorher klar sein. Es ist ein eher ruhiges Buch mit gut verteilten 'Dramaportionen'. Genau das, was ich liebe.


    Die Hörbuchfassung
    kann ich sehr empfehlen. Rike Schmid liest viele der Hörbücher meiner Lieblingsautorinnen in diesem Bereich und ich mag ihre Stimme ungemein. Es kommt nie künstlich herüber und man taucht richtig ab in die Geschichten, die sie vorliest. Man weiß immer, wer hier gerade spricht, obwohl sie ihre Stimme nicht künstlich verstellt. Einfach großartig.



    *Fazit:*

    4,6 von 5 Sternen

    Die ist wieder einmal ein großartiges Buch von Susan E. Phillips und wunderbar als Hörbuchfassung umgesetzt. Die Geschichte ist, auch ohne große Spannungsmomente, interessant und unterhaltsam.Ich kann es jedem Liebhaber von eher ruhigen Büchern mit etwas Drama sehr empfehlen.

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    Cover des Buches Richtig essen, länger leben – Eat to Beat Disease (ISBN: 9783453207172)

    Bewertung zu "Richtig essen, länger leben – Eat to Beat Disease" von William W. Li

    Richtig essen, länger leben – Eat to Beat Disease
    78sunnyvor einem Monat
    sehr informativ

    Als das Buch bei mir ankam wurde ich erst einmal von der Größe und Schwere des Buches erschlagen. Mal eben mit zur Arbeit oder auf eine Reise mitnehmen ist hier nicht drin. Das Buch kann man wirklich nur irgendwo aufliegend lesen, aber sehr positiv fällt da schon einmal auf, dass es sehr hochwertig verarbeitet ist. Der Einband ist super gebunden und lässt sich trotzdem ganz einfach aufschlagen und bleibt dann auch offen liegen – egal an welcher Position des Buches. Der nächste Vorteil ist das was einem dann das Buch inhaltlich bietet.


    Das Buch ist in drei Teile unterteilt. Im ersten Teil erfährt man alles über die 5 ausgeklügelten Verteidigungssysteme des menschlichen Körpers - die Angiogenese (die Bildung neuer Blutgefäße), die Zellregeneration, das Mikrobiom, der DNA-Schutz und das Immunsystem. Alles wird auch für Laien sehr gut erklärt und was mir besonders gefiel, auch mit verschiedenen Forschungen und Studien unterlegt. Oft gab es auch eine kleine Zusammenfassung nach einem Abschnitt. Man erfährt wie diese fünf Verteidigungssysteme gegen Krebs, Herz-Erkrankungen, Übergewicht und andere Zivilisationskrankheiten ankämpfen.


    Der zweite Teil des Buches bezieht sich auf die Lebensmittel, die diese 5 Systeme unterstützen können bzw. welche schaden können. Hier geht es nicht um Diäten, sondern darum, wie man aktiv gegen Krankheiten mit verschiedenen Lebensmitteln vorgehen kann bzw. den Körper unterstützen kann. Dazu gibt der Autor dann im letzten Teil des Buches eine ausführliche Anleitung.



    Im dritten Teil des Buches zeigt einem der Autor wie man mit der 5x5x5- Gerüst- Methode
    seinen Körper positiv beeinflussen bzw. unterstützen kann. Er gibt einem viele Denkanstöße und Vorschläge, wie man seinen Alltag umstellen kann. Hinweise zu Küchenutensilien findet man genauso wie Lagerungs- und Gartipps. Selbst kleine Veränderungen können schon große Wirkung haben. Er gibt auch Musterspeisepläne und Rezepte vor und erklärt wie man alles dosieren sollte. Ich muss sagen, dass mich dieses 5x5x5 Gerüst wirklich überzeugt hat und es ist so einfach anzuwenden. Am Ende des Buches ist eine lange Liste, aus der man einzelne Lebensmittel Tag für Tag neu wählen kann. Ganz am Ende findet man dann ein riesiges Quellverzeichnis, was ebenfalls darauf hindeutet, dass der Autor sich sehr, sehr viel Mühe mit diesem Buch gegeben hat und viel recherchiert wurde.



    *Fazit:*

    5 von 5 Sternen

    Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, der sich mit gesunden Lebensmitteln bzw. Gesundheit allgemein beschäftigen möchte. Es wird alles sehr gut erklärt, es wirkt sehr gut und vor allem wissenschaftlich recherchiert und ist trotzdem sehr verständlich geschrieben. Man erhält hier wirklich ein sehr hochwertiges Buch mit sehr informativem Inhalt.


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    Cover des Buches Ei, Ei, Ei! Die Maus hilft aus (ISBN: 9783715207834)

    Bewertung zu "Ei, Ei, Ei! Die Maus hilft aus" von Lorenz Pauli

    Ei, Ei, Ei! Die Maus hilft aus
    78sunnyvor 5 Monaten
    sehr niedlich

    Die Aufmachung ist wunderschön und hochwertig. Das Hardcover ist gut gebunden und trotzdem flexibel genug, um die Seiten vollständig aufzuschlagen. Die einzelnen Seiten sind angenehm stabil und halten somit auch ungeschickten Kinderhänden (bis zu einem bestimmten Grad) stand.


    Die Zeichnungen sind eher realistisch gehalten, was ich bei so einem Wald- und Tierthema sehr schön fand. Das ganze ist komplett illustriert, selbst die Seiten vom Einband sind bedruckt. Die Zeichnungen sind sehr schön groß und detailreich. Die Verteilung der Illustrationen auf den Seiten ist abwechslungsreich und lässt die Augen wandern. Die Farbwahl empfand ich als sehr, sehr angenehm fürs Auge und überhaupt waren die Zeichnungen einfach nur goldig. Vor allem die Eichhörnchenfamilie war einfach so niedlich. Da wurde es mir nie langweilig es immer und immer wieder anzusehen. Humor kam über die Zeichnungen ebenfalls total herrlich herüber. Zum Beispiel die Szene, wo das Eichhörnchenkind weint oder wo die Maus auf dem letzten 'Ei' sitzt. Ich musste wirklich sehr oft schmunzeln und wie die Kinder darauf reagierten, schreibe ich gleich noch.


    Die Story an sich war jetzt für mich als Erwachsenen/Pädagogin so lala. Ich bin da aber auch immer sehr kritisch und mag lieber die pädagogisch wertvollen Geschichten, die den Kindern ganz nebenbei noch ein wenig beibringen oder das ich zur Bearbeitung bestimmter Themen nutzen kann. Hier war ich dann eher damit beschäftigt ihnen zu erklären, dass man ansonsten natürlich niemals Eier aus einem Nest nimmt, da wir auf dem Grundstück der Einrichtung einige Vogelkästen und auch Nester in der Hecke haben. Sicher waren auch einige positive Aspekte dabei und vor allem zum Thema Hilfsbereitschaft und Dankbarkeit konnte man mit dem Buch arbeiten, aber ansonsten war es einfach nur ein Buch für zwischendurch. Die schönen großen Zeichnungen und die Vielzahl an Tieren und Eiern, boten eine gute Möglichkeit, dass Buch zum 'Zählen üben' zu nutzen.


    So nun das wichtigste, die Meinung der Kinder. Diese sind nicht meine eigenen, sondern ich habe das Buch mit auf Arbeit genommen. (stationäre Jugendhilfe/Mutter-Kind-Heim) Ich habe das Buch einzeln (da es sonst zu viel Gedränge und Geschubse gäbe und ich gern den unbeeinflussten Eindruck jedes Einzelnen erfassen wollte) mit 4 Kindern im Alter von 3 bis 5 Jahren angesehen bzw. vorgelesen. Vom Verständnis der Geschichte her lagen da schon Welten dazwischen, aber da dies vor allem auch Kinder mit Entwicklungsrückständen waren, ist dies jetzt nicht das Maß. Unser Ältester und Pfiffigster hat die Geschichte geduldig angehört und hat viel kommentiert und gefragt. Man merkte, dass die Geschichte verständlich für ihn war und ihn interessiert hat. Vor allem als die Schlangeneier ins Spiel kamen. Da wurde erst einmal an der Aussage gezweifelt, aber wir haben uns dann noch ein anderes Buch gesucht, wo man eine Schlange und Schlangeneier in real abgebildet sah.  Er sprach noch mehrmals darüber, als wir das Buch schon zur Seite gelegt hatten. Besonders lustig fand er dann die Lösung am Ende. Auch die einzelnen Vogelarten konnte er gut auseinanderhalten und benennen. Da half es, das auch bei uns auf dem Hof sehr oft Grünspecht, Amsel und  Elster unterwegs sind. Da waren die recht realistisch gezeichneten Illustrationen wirklich sehr gut für.


    Die beiden Kleinsten haben wohl so etwa die Hälfte wirklich verstanden und wollten meist auf bestimmte Seiten immer wieder zurückblättern. Besonders beliebt war hier das Bild mit dem Dachs und die ganze Eichhörnchenfamilie und das Abschlussbild.  


    Unsere 4,5 Jährige war völlig hin und weg. Sie genoss nicht nur die Geschichte völlig ruhig, sondern wollte alles dann noch mehrmals durchblättern und gab selbst einen Teil der Geschichte schon wieder. Mit ihr konnte man die oben erwähnten Zähloptionen sehr gut nutzen. Richtig doll Lachen musste sie über die Amsel, die ihre Eier, unter anderem, auf dem Schnabel balancierte. Aber auch die Zeichnung, wo ein Küken aus einem Ei schlüpft, wo gerade ein Eichhörnchen-Kind drauf saß, war sehr beliebt bei den beiden älteren Kindern. Das lag vor allem daran, dass sie erst dachten das Eichhörnchen pupst. Alles in allem haben alle Kinder das Buch wirklich sehr gemocht.



    *Fazit:*

    4 von 5 Sternen

    Mir als Erwachsener gefiel der Zeichenstil unglaublich gut, wirklich groß pädagogisch nutzen konnte ich das Buch nicht. Da gibt es besser Alternativen. Allerdings ist es trotzdem ein sehr süßes Buch für zwischendurch und den Kindern hat es unglaublich gut gefallen.



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    Cover des Buches Kann ich jetzt bitte mein Herz zurückhaben? (ISBN: 9783328104490)

    Bewertung zu "Kann ich jetzt bitte mein Herz zurückhaben?" von Sophia Money-Coutts

    Kann ich jetzt bitte mein Herz zurückhaben?
    78sunnyvor 5 Monaten
    sehr unterhaltsam und witzig

    Erst einmal muss ich etwas zur Aufmachung sagen. Ich finde dieses Cover unglaublich hübsch und auch passend zur Story. Die Farb-Kombination ist der Hammer – dieses Himmelblau zusammen mit der pinken Schrift/dem Lolli und der süßen goldenen Krone ist schon der Hammer, aber der pinke Buchschnitt ist einfach die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Leider ist das Buch ziemlich schwer, was an der hohen Seitenzahl liegen wird, mir aber anfangs etwas Schwierigkeiten beim Lesen bereitet hat. Ich mache ja ungern Leserillen in meine Bücher, aber hier war es nicht vermeidbar.


    Nun aber zum Inhalt. Ich muss gestehen, dass mich der Umfang des Buches für einen lockeren Liebesroman etwas abgeschreckt hat und wenn ich ehrlich bin hätten es wohl auch 100 Seiten weniger getan. Allerdings war mir die Protagonisten so unglaublich sympathisch und ich konnte mich so sehr mit ihr identifizieren, dass es mir nie langweilig wurde. Es geht hier um Polly, eine Journalistin einer Klatschzeitschrift. Man begleitet sie durch ihr teils turbulentes, teils stinknormales Leben. Ich habe mich in so vielen Punkten wieder gefunden, weil ich ihre Gedanken sehr realistisch fand und ich musste so oft schmunzeln, weil ich mir in diesen Situation genau die gleichen Gedanken und Sorgen gemacht hätte wie Polly. Das war wirklich witzig. Man begleitet Polly unter anderem während ihrer Arbeit, wo sie Jasper, einen Marquess, kennen und lieben lernt. Wie sie dann mit ihm zusammenkommt und was beide so erleben, war ebenfalls sehr unterhaltsam geschrieben. Pollys Mutter bringt durch ihre Krankheit etwas Ernst mit in die Story, was mich ebenfalls positiv überrascht hat. Ihr kleiner Hund sorgt für Schmunzelmomente genauso wie die Freunde und Kollegen von Polly. Diese sind wirklich großartig und boten neben der Haupthandlung und Liebesgeschichte einige abwechslungsreiche Szenen.


    Die Liebesgeschichte war dann das, was mich einen halben Punkt Abzug geben ließ. Aus Spoilergründen kann ich hier nicht viel verraten, außer dass ich geahnt habe worauf das hinaus läuft, ich es grundsätzlich sehr gut fand, aber der Zeitpunkt im Buch sehr ungünstig gewählt wurde. Es wirkte als hätte man bestimmten Charakteren Zeit gestohlen. Mehr möchte ich nicht sagen. An sich war die Liebesgeschichte recht realistisch dargestellt. Jasper und Polly lebten an unterschiedlichen Orten und sahen sich daher nicht ständig. Das Buch drehte sich aber eh mehr um Pollys allgemeines Leben, als nur um die Liebesgeschichte. Trotzdem hatte sie einen recht hohen Stellenwert. Es gibt hier keine expliziten Szenen und allgemein ist dies keine erotiklastige Geschichte, was ich sehr begrüßte.


    Der Humor lag mir sehr. Ich musste oft schmunzeln und ich lebte Pollys Leben richtig mit. Das lag sicher daran, dass ich ihre Gedankengänge und Entscheidungen immer nachvollziehen konnte. Sowohl ihre witzigen, als auch ihre ernsten und traurigen Momente fühlte ich richtig mit. Die Beziehung zu ihrer Mutter und ihren Freunden war toll und interessant geschrieben. Allgemein waren die Nebencharaktere,
    ob nun Familie, Kollegen oder Freunde wirklich sehr individuell und realistisch. Ich genoss wirklich jeden Moment mit ihnen.



    *Fazit:*

    4,4 von 5 Sternen

    Mir hat das Buch wirklich sehr, sehr gut gefallen. Ich hätte mir nur ein etwas anderes Timing in der Liebesgeschichte gewünscht. Ansonsten empfand ich vor allem Polly als einen unglaublich sympathischen und authentischen Charakter, mit der ich mich gut identifizieren konnte und daher richtig mit ihr mit fieberte. Auch die Nebencharakter waren sehr gut geschrieben und brachten Pepp in die Story. Ich würde jederzeit wieder ein Buch dieser Autorin lesen.



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    Cover des Buches Essen ändert alles (ISBN: 9783517099033)

    Bewertung zu "Essen ändert alles" von Holger Stromberg

    Essen ändert alles
    78sunnyvor 6 Monaten
    Super Überblick zum Thema gesunde Ernährung

    Mir gefiel dieses Buch sehr gut. Es ist unglaublich informativ und bietet gerade Einsteigern in das Thema gesunde Ernährung einen umfassenden Überblick. Holger Stromberg bespricht hier alles zu diesem Thema und bezieht auch die Nachhaltigkeit mit ein. Dies gefiel mir sehr. Er gibt sehr viele Tipps zum Einkauf, worauf man genau achten muss, was bestimmte Bezeichnungen und Siegel wirklich aussagen und auf was man, aus verschiedenen Gründen, verzichten sollte. Die großen Thema Zucker, Wasser, Kohlenhydrate, Fette werden ausführlich besprochen. Aber auch kleinere eher unbekanntere Themen wie bioaktive Pflanzenstoffe, Mineralstoffe und Spurenelemente sowie Vitalstoffe werden sehr gut erklärt.


    Das Thema Darm und Darmgesundheit bzw. welchen Einfluss der Darm auf das Immunsystem hat, bekommt einen hohen Stellenwert im Buch. Auch das fand ich sehr wichtig und gut erklärt. Der Autor erklärt alles genau ohne wissenschaftlich zu werden und gibt viele Hinweise für den Alltag.


    Allgemein ist das Buch sehr gut strukturiert. Bei anderen Büchern dieses Genres/Themas ist dies meist eher chaotisch. Hier sind die Themen in einzelnen Abschnitten zusammengefasst und es gibt noch viele Interviews mit Experten zu den jeweiligen Themen. Unter anderem kommen so Ärzte, Apotheker, Leistungssportler und viele mehr zu Wort.


    Einzig der
    Rezept-Teil gefiel mir nicht so gut. Der Anteil wo beschrieben wird, wie man Meal-Prep betreibt war noch sehr gut. Er gibt nützlich Hinweise wie man das am effektivsten macht. Die Rezepte waren allerdings alle so ausgefallen (für mich), dass ich wenig Lust hatte sie nachzukochen. Lediglich die Süßkartoffelsuppe reizte mich und gelang mir auch gut. 



    *Fazit:*

    4,6 von 5 Sternen

    Ein tolles, umfangreiches Werk zum Thema gesunde Ernährung, Darmgesundheit und Nachhaltigkeit.


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    Cover des Buches Wenn’s weiter nichts ist (ISBN: 9783844529388)

    Bewertung zu "Wenn’s weiter nichts ist" von Allison Pearson

    Wenn’s weiter nichts ist
    78sunnyvor 6 Monaten
    sehr unterhaltsam

    Ich habe den ersten Teil der Reihe („Working Mum“) nicht gelesen und ich habe auch erst im Nachhinein davon erfahren. Leider ist der erste Teil der Kate Reddy Reihe nicht als Hörbuch verfügbar. Man braucht den Teil allerdings auch gar nicht gelesen zu haben, um „Wenn's weiter nichts ist“ genießen zu können.


    Es geht hier um Kate, die bald 50 Jahre alt wird und mit allerhand kleinen und großen Dramen in ihrer Familie und im Berufsleben zu kämpfen hat. Ihr Mann hat in einer Art Midlife Crisis entschieden, dass er erst einmal nicht mehr arbeiten will und sich lieber selbst finden möchte. Damit fällt der Hauptverdiener weg, was Kate dazu veranlasst sich nach Jahren als Hausfrau und privater Investment-Beratung wieder für einen Bürojob zu bewerben. Das ist gar nicht so einfach mit 49 Jahren und nebenbei muss sie auch noch die pubertierenden Kinder im Griff behalten. Emily ist so ein typischer Teenager der durch digitalen Medien geprägten Zeit. Gleich am Anfang bricht dadurch ein Drama aus, dass sich über das gesamte Buch immer wieder wie ein kleiner roter Faden zieht. Auch ihr Sohn, Ben, sitzt lieber vom PC als sich mit realen Freunden zu treffen und Kate versucht mit dieser ganzen Entwicklung noch irgendwie Schritt zu halten. Zwischen Kate und ihrem Mann Richard läuft nicht mehr viel. Das merkt man schon am Anfang und da ist es kein Wunder, dass auch ein zweiter Mann noch eine Rolle spielt. Das wurde allerdings nicht billig inszeniert, sondern ich fand, dass es sehr realistisch und angenehm beschrieben wurde. Kate war mir an keiner Stelle im Buch unsympathisch, obwohl sie Dinge tut, die man eben eigentlich nicht tut.


    Kate war ein unglaublich sympathischer Charakter
    und ich habe es wirklich genossen ihr bei ihrem Alltag über die Schulter zu schauen. Mehr ist es auch nicht, was dieses Buch bietet. Man erlebt Kates ganz normalen Alltag mit, aber der war interessant genug, dass ich mich nie langweilte. Ich denke allerdings, dass man schon ein gewisses Alter haben muss, um das Buch zu genießen. Man muss nicht 49 Jahre alt dafür sein, aber sollte schon im Leben soweit vorangeschritten sein, das man sich hineinversetzten kann, dass es manchmal nicht so einfach ist mit dem technischen Fortschritt der Zeit Schritt mitzuhalten, alles noch zu verstehen, was die Jugend so von sich gibt oder erlebt und wie es ist Familie, Alltag und Liebe unter einen Hut zubringen.  Kate macht das alles toll, ohne perfekt zu wirken. Es gab hier Stellen, wo ich wirklich sehr schmunzeln musste, aber auch stellen wo ich dachte: „Nein, dass hat die Autorin jetzt nicht wirklich geschrieben“. Ich sage nur Zimmerpflanze und Meeting. Jeder, der das Buch gelesen hat, wird wissen, was ich meine. Kate ist nicht nur witzig, sondern auch eine sehr verständnisvolle Mutter. Sie hat wirklich eine Engelsgeduld mit ihren Kindern und ihrem Mann. Ja, selbst um die Schwiegereltern und um die eigenen Mutter und Schwester kümmert sie sich, wie es ihr möglich ist. Wie gesagt wirkt das alles aber nie über-perfekt, sondern richtig natürlich. Das gefiel mir unglaublich gut.


    Neben der Familie kommt auch das Arbeitsleben, Freunde und die Liebe
    nicht zu kurz. Letzteres spielt allerdings nur eine kleine Rolle. Das Arbeitsleben dagegen nimmt viel Platz ein und das ist auch gut so. Kate macht sich, nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Jobsuche, einige Jahre jünger und fängt wieder bei der Gesellschaft an, die sie vor vielen Jahren selbst mit aufgebaut hat. Heute weiß das niemand mehr dort und sie muss sich mit jüngeren teilweise schlecht ausgebildeten  Kollegen und auch Vorgesetzten herumschlagen. Ihr werden einige Steine in den Weg gelegt, die sie souverän aber eben auch wieder nicht übermenschlich überwindet.  Nach und nach findet sie auch Freunde unter den Kollegen und beweist sich an ihrem Arbeitsplatz. Ich fand das alles sehr unterhaltsam


    Die Sprecherin, Irina von Bentheim, hat eine angenehme Stimme und da man sowieso fast alles aus Kates Sicht miterlebt, brauchte sie ihre Stimme auch kaum verstellen. Das machte das Zuhören sehr angenehm. 



    *Fazit:*

    4,4 von 5 Sternen

    Das Hörbuch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Auch wenn es 'nur' den Alltag der Protagonistin Kate Reddy wiedergibt, so was es mir an keiner Stelle langweilig.  



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    Cover des Buches Vincent flattert ins Abenteuer (ISBN: 9783743200203)

    Bewertung zu "Vincent flattert ins Abenteuer" von Sonja Kaiblinger

    Vincent flattert ins Abenteuer
    78sunnyvor 7 Monaten
    super illustrierte Geschichte

    Als erstes möchte ich etwas zur Aufmachung sagen. Das Buch hat eine großartige Qualität. Es ist gut gebunden, hat stabile farbige Seiten und einen coolen gelben Buchschnitt. Dadurch spricht es mich sofort an. Das kleine Mädchen mit dem ich es gelesen habe, ist erst 4 ½ Jahre alt und damit fällt es nicht ganz in das empfohlene Lesealter. Sie war vom Cover auch gleich begeistert, aber das ist sie eigentlich bei jedem Buch, was man mit ihr lesen möchte.
    Der coole Buchschnitt war für sie nicht wichtig, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass dies bei Kinder ab 7 Jahren schon eine Rolle spielen könnte.


    Das Buch besteht aus 90% Bildanteil und 10% Textanteil. Das ist das neue Konzept der LoeweWow Reihe. Ich fand das wirklich sehr angenehm und eben auch schon für jüngere Kinder als Vorlesebuch geeignet. Allerdings bietet es Erstlesern auch einen sehr einfachen und schnellen Einstieg. Sie können eine, für die Altersgruppe doch einigermaßen komplexe Geschichte, in einer einfachen Form selbst erleben. Das ganze ist in kleinere Kapitel aufgeteilt. Auch wenn es ein Gruseltitel sein soll, so hat die 4 jährige an keiner Stelle gezeigt, dass sie es gruselig fand. Sie hat sehr mit Vincent mitgefiebert, aber sie war nie verschreckt. Allerdings ist die Kleine aufgrund sozialer Begebenheiten schon sehr 'reif' oder gar abgehärtet für ihr Alter. Sie ist eines der Kinder, die ich beruflich betreue. Allerdings wüsste ich jetzt auch keine Stelle im Buch, die wirklich gruselig auf Kinder wirken könnte. Vor allem nicht bei der empfohlenen Altersgruppe. Aber das sind jetzt nur Vermutungen von mir. Ich fand dieses mehr Bild, wenig Text Konzept super, da man damit versucht Kindern Bücher schmackhaft zu machen, bevor man sie vielleicht endgültig an die sozialen Medien verliert.


    Die Geschichte handelt von Vincent einer Halbgeister-Fledermaus. Sie lebt auf einem Dachboden in der Menschenwelt und versucht ständig in die Geisterwelt zu gelangen, weil Vincent sich wirklich total einen Freund wünscht, der ist, wie er selbst. Also ein Halbgeistertier. Eine große Katze hindert ihn allerdings daran und er muss sich oft in Sicherheit vor ihr bringen, da sie ihn fangen und fressen möchte. Allerdings wird auch das sehr abgeschwächt dargestellt. Eigentlich hat er aus meiner Sicht bereits Freund und ich dachte die Geschichte läuft darauf hinaus, dass er das erkennt, aber dem war nicht so. Auch die Vierjährige fragte mich zwischendurch, ob denn die Eule nicht der Freund von Vincent sei. Er wünscht sich halt jemanden der genauso ist wie er. Der auch Geister sehen kann und das kann die Eule nicht. Denn er kann den Polstergeist (nein ich habe mich nicht vertippt) auf dem Dachboden sehen und der ist, aus meiner Sicht, eigentlich auch sein Freund. Polly, der Poltergeist, und Beule, die Eule, helfen Vincent dabei einen Freund zu finden und dabei geht so einiges schief. Das wird alles sehr witzig dargestellt und die Kleine zeigte oft auch auf  Nebensächlichkeiten, die sie auf den Bildern wahrnahm.  Die Bilder waren wirklich ganz toll illustriert und überall waren kleine Krabbeltiere oder andere lustige Sachen versteckt. Ich musste dann oft wieder eine Seite zurückblättern, weil sie sie erneut sehen wollte. Allerdings kann das bei der empfohlenen Altersgruppe auch anders sein.


    Vincent ist ein großartiger Charakter mit dem sich Kinder sehr gut identifizieren können. Er ist manchmal mutig, manchmal ängstlich, manchmal traurig. Nicht immer denkt er positiv über andere, aber weiß was man sagt und was man nur denkt. Aber manchmal muss auch Vincent dann einfach mal sagen was Sache ist. Ich fand seine Emotionen wirklich sehr kindgerecht.


    Ich hatte, wie schon erwähnt, ein anderes Ende erwartet, aber auch dieses war gut und wahrscheinlich für die Altersgruppe auch sehr passend.



    *Fazit:*

    5 von 5 Sternen

    Dies ist ein wunderschön illustriertes Kinderbuch mit einer schönen Geschichte. Erstleser werden hier ihre Freude habe, da das neue Konzept mit den 90% Bildanteil, dass lesen natürlich sehr erleichtert. Inhaltlich und von den Illustrationen her, würde ich persönlich, das Buch auch schon für deutlich jüngere Kinder als geeignet empfehlen. Also ruhig mal Reinblättern und schauen, ob es schon etwas für eure Kleinen ist.


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    Cover des Buches Übersäuerung – Krank ohne Grund (ISBN: 9783641252397)

    Bewertung zu "Übersäuerung – Krank ohne Grund" von Norbert Treutwein

    Übersäuerung – Krank ohne Grund
    78sunnyvor 7 Monaten
    Gute Einführung in das Thema

    Das Buch ist eine Neuauflage eines bereits 2016 beim Südwest Verlag erschienenen Buches. Das wusste ich vorher nicht und fand auch so keine Informationen dazu. Ich denke daher nicht, dass etwas verändert/aktualisiert wurde. Bei Ratgebern lese ich gern aktuelle Bücher, auch wenn natürlich in denen auch nur die persönliche Meinung von Personen wiedergegeben wird egal zu welcher Zeit. Studien stehe ich kritisch gegenüber und schaue da sowieso im Internet nach aktuellen Erkenntnissen. Trotzdem hätte ich mir einen deutlicheren Hinweis gewünscht, dass dies 'nur' eine Neuauflage ist.


    Das Buch ist dafür das es recht allgemein gehalten ist, doch recht umfangreich. Diese Art und Weise liegt mir weniger, da ich es gern präzise und etwas wissenschaftlicher mag. Trotzdem fand ich das Buch angenehm zu lesen und nutze es als Motivation meinen aktuellen Lebensstil mal wieder zu überdenken und zu optimieren. Das Buch ist recht modern gestaltet, mit Fotos und Illustrationen. Das lockert die Textpassagen auf und ist angenehm fürs Auge.


    Das Buch gibt Informationen allgemein zu Säure, wie sie im Körper wirkt, was sie für Beschwerden verursachen kann und wie man dagegen steuern kann. Es wird genau erklärt was eine basengerechte Ernährung bedeutet und was man vermeiden sollte. Am besten hat mir der Abschnitt im Buch gefallen, wo einzelne Lebensmittel beschrieben wurden und welche Vorteile sie bei der basengerechten Ernährung bieten. Auch das Thema Fitness und Sport bekam einen angenehm hohen Stellenwert im Buch. Am Ende des Buches gibt es dann Rezepte für 28 gesunde Tage
    (aus Sicht des Autors). Diese fand ich sehr gewöhnungsbedürftig und vor allem war die Zusammenstellung der drei Gerichte für einen Tag teilweise sehr einseitig, andere gefielen mir wieder sehr. Den Reistag zum Beispiel fand ich klasse, zumal man da schon beim Mittag die Portion für den Abend mitkocht. Der Sauerkraut-Tag dagegen war eine echte Herausforderung,weil mir das Sauerkraut zum Mittag in der Kombination mit weißen Bohnen so gar nicht zusagte und ich am Abend dann schon keine Lust mehr auf den Sauerkrautsalat mehr hatte. Ich bin mir persönlich einfach nicht so sicher, ob diese Einseitigkeit wirklich sein musste. Die Rezepte rankten von „Die Mischung geht mal gar nicht für mich“ bis „Wow, dass war überraschend gut“. Man sollte sich auf jeden Fall auf ungewöhnliches einstellen, aber das fand ich erfrischend. Die Zutaten an sich waren meist nicht sehr ausgefallen und sind daher leicht zu bekommen,  wenn man eine größeren Supermarkt in der Nähe hat. Ich habe das 4 Wochen Programm nicht durchgezogen, dafür waren mir die Gerichte zu ausgefallen und ich hätte es mit meinem Berufsleben nicht verbinden können. Ich habe das Buch lediglich als Informations- und Motivationsquelle genutzt.


    Ich hätte mir ein paar mehr Selbsttests bzw. Hinweise zum Erkennen eines Problems
    gewünscht. Auf den Fitnessseiten wurde zwar ein Test erwähnt, aber so ungenau beschrieben, dass ich nicht weiß, was da gemeint war. Da wäre ein Bild sehr hilfreich gewesen.



    *Fazit:*

    3,4 von 5 Sternen

    Das Buch ist informativ, aber auch etwas unübersichtlich. Man lernt einiges über den Säure-Basen-Haushalt und allgemein über gesunde Ernährung. Die Rezepte im Buch sind recht originell, aber dadurch auch gewöhnungsbedürftig. Sie haben mich teilweise begeistert und teilweise eher abgeschreckt.



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    Cover des Buches Pinch of Nom (ISBN: 9783965840072)

    Bewertung zu "Pinch of Nom" von Kay Featherstone

    Pinch of Nom
    78sunnyvor 7 Monaten
    Tolles Kochbuch

    Ich war ehrlich gesagt total überrascht als ich das Buch aufschlug und zum ersten mal durchblätterte. Mich hatte das Buch schon durch seinen modernen und bunten Look für sich gewonnen, aber als ich dann anfing mir die Rezepte zu markieren, die ich ausprobieren wollte und ich nach einigen Seiten merkte, dass ich so gut wie alles markierte, war ich dann endgültig heiß auf das Buch. Aber erst einmal noch ein paar Worte zur Aufmachung. Alles wirkt super modern, lebendig und trotzdem ungezwungen.
    Die Fotos von den Gerichten sind super
    arrangiert, belichtet und abwechslungsreich gestaltet. Das dieses Buch von zwei Food-Bloggerinnen verfasst wurde, wird da schnell deutlich. Sie haben alle Rezepte und Bilder selbst gemacht und dann wurden die Rezepte noch von 200 Facebook-Nutzern getestet. Diese gaben dann Feedback zu Verbesserungen.  Einfach großartig.


    Lange wir nicht 'rumgeschnackt'. Es gibt lediglich eine kleine Vorstellung der Autorinnen, in der sie kurz  berichteten, wie dieses Buch überhaupt entstanden ist.  Dann gibt es ein paar kurzen Tipps zum Thema gesunde Ernährung bzw. gesundes Abnehmen aus Sicht der Autorinnen. Sie sagen, welche Zutaten sie bevorzugen und warum und welche Kochutensilien, sie empfehlen. Das war es dann schon mit der Einleitung und es geht los mit den Rezepten.


    Der Rezepteteil hat mich, wie oben schon erwähnt, wirklich umgehauen. Ich fand die Fotos einfach so ansprechend und auch die Zusammenstellung der Zutaten, dass ich wirklich so gut wie alles gern ausprobieren wollte. Mittlerweile habe ich 7 Gerichte ausprobiert und es werden noch viele weitere folgen.  Es gibt hier Rezepte fürs Frühstück (diese sind allerdings eher ungewöhnlich für typische 'Brötchen und Marmelade-Frühstücker' wie mich, daher habe ich diese dann als kleines Mittag gegessen), Rezepte, die an typische Fastfoodessen erinnern, aber eine deutlich gesündere Alternative sind, schnelle Gerichte, Suppen/Eintöpfe, Ofengerichte, Snacks und Beilagen sowie süße Kleinigkeiten. Zu letzterem kann ich keine Einschätzung geben, da ich die Rezepte nicht ausprobiert habe. Der Aufbau der Rezept-Seiten ist immer gleich. Eine großes Farbfoto gibt einen sehr genauen Einblick, was man zu erwarten hat. Dann sieht man übersichtlich, wie lange man für die Zubereitung des Gericht braucht und wie viele Kalorien eine Portion enthält. Es gibt noch einige weitere Hinweise zum Rezept. Zum Beispiel gibt es Rezepte, die die Autorinnen aufgrund ihrer Inhaltsstoffe und Kalorienzahl für jeden Tag empfehlen und welche, die nur besondere Schmanckerl darstellen sollen. Es wird also immer angegeben, ob man das Gericht (wenn man Abnehmen möchte bzw. sein Gewicht halten möchte) jeden Tag, einmal in der Woche oder nur zu besonderen Anlässen essen sollte. 3 deutliche Symbole
    geben an, ob eine Gericht vegetarisch, glutenfrei und/oder geeignet zum Einfrieren ist.


    Die Zutaten zu den einzelnen Rezepten sind nicht zu ausgefallen. Es wird viel mit Gewürzen gearbeitet, die vielleicht nicht jeder im Haus hat, die man aber in jedem größeren Supermarkt zu kaufen bekommt. Ansonsten empfehlen die Autorinnen Kochspray. Dazu mag man stehen wie man will, aber man kann ja auch durchaus etwas flexibel bei den Zutaten sein. Das sollte selbst ein Anfänger hinbekommen. Es wird wirklich alles sehr gut beschrieben und ich denke das Buch ist dadurch und durch die meist recht übersichtlichen Zutaten auch sehr für Kochanfänger geeignet. Es gibt hier schöne moderne Gerichte, die man gut auch abwandeln kann. Die Gerichte sind vor allem international, was mir sehr gefallen hat. Man findet hier unter anderem afrikanisches, italienisches, französisches Essen. Eine richtig tolle Mischung.


    Ich persönlich bin kein Kochanfänger und halte mich ehrlich gesagt daher nicht ganz strickt an die Angaben in einem Kochbuch. Die Gerichte, die ich zubereitet habe, waren alle sehr gut, sowohl geschmacklich, als auch von der Konsistenz. Man konnte auch immer die Ähnlichkeit mit dem Foto des jeweiligen Gerichtes sehen, dass wirklich nicht bei jedem Kochbuch so ist. Für mich ist es zu meinem liebsten Kochbuch geworden und ich freue mich, dass ich noch viele weitere Rezepte ausprobieren kann.



    *Fazit:*

    5 von 5 Sternen

    Dies ist ein tolles Kochbuch mit authentischen, abwechslungsreichen Gerichten, realistischen und trotzdem wunderschönen  Fotos. Es ist zu meinem liebsten Kochbuch geworden.


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    Cover des Buches Das große tiefe Blau (ISBN: 9783423282048)

    Bewertung zu "Das große tiefe Blau" von Alex Rogers

    Das große tiefe Blau
    78sunnyvor 7 Monaten
    sehr schön geschrieben

    Der Schutzumschlag des Buch hat ein wunderschönes Coverbild, dass gut zum Inhalt passt. Unter dem Schutzumschlag ist es schlicht blau und passt somit ebenfalls zum Thema Meer. Des weiteren hat das Buch ein blaues Lesebändchen, was ich beim Lesen immer sehr praktisch finde.


    In diesem Buch beschreibt Alex Rogers auf eine sehr angenehme, informative und vor allem persönliche Art und Weise sein Leben als Forscher, Universitätsprofessor und Experte. Er beschreibt welche Mühen, Aufopferungen aber auch Freuden es mit sich bringt. Selbst recht private Einblicke lässt er einfließen.  Er nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um Ausnutzung der Meere, Umweltverschmutzung und der Industrie geht und bleibt trotzdem sachlich dabei. Das Hauptziel seiner Forschung und Arbeit ist es Menschen wachzurütteln für die derzeitige Notlage der Meere. Dabei findet er meiner Meinung nach genau die richtige Mischung aus Persönlichem und Wissenschaftlichem. Viele Terminologien, die er benutzt waren mir noch unbekannt, aber ich hätte es nicht anders haben wollen, da ich so einiges dazugelernt habe. Ich muss wirklich sagen, dass es der Autor geschafft hat, dass ich mich oft fühlte als stände ich neben ihm. Egal ob vor dem Monitor während einer Forschungsreise, mitfiebernd, was gleich alles auf dem Bildschirm erscheint oder während er als Zeuge/Gutachter für Greenpeace nervös im Londoner Gerichtshof saß. Es war wirklich beeindruckend wie sehr ich mich mit dem Mann identifizieren konnte und wie er es schaffte mich so hineinzuziehen. Egal ob zum Thema Ölindustrie, Müll oder Forschungsarbeiten andere Wissenschaftler, Alex Rogers schaffte die Themen so enthusiastisch herüberzubringen und wurde doch nie von oben herab belehrend oder ausfallend. Man merkte in jeder Zeile des Buches, wie sehr ihm das Meer am Herzen liegt. Viele Dinge, die hier angesprochen wurden, haben mich nicht nur fasziniert, sondern auch erschreckt und aufgerüttelt. Genau das, was der Autor erreichen wollte.


    Ich liebte vor allem die Berichte über die Forschungsreisen. Alex Rogers beschreibt sein Eindrücke einfach so herrlich mitreißend. Ich hatte das Gefühl mir weh der Wind selbst ins Gesicht während ich auf dem Deck eines Forschungsschiffes stehe und in die Ferne sehe. Hier kommt nun der einzige Kritikpunkt, den ich beim Lesen des Buches für mich festgemacht habe. Ich war mittendrin, stellte mir das alles vor und dann hatte ich leider sehr viele verschwommene, unklare Flecken in meinen 'Visionen'.  Mir fehlte es leider an Vorwissen zu den vielen Lebewesen, die beschrieben wurden und ich hatte nicht immer die Zeit und Muse mir Google zu Rate zu ziehen, um mir all diese tollen Lebewesen dann wirklich klar und deutlich vorzustellen. Es gibt zwar in der Mitte des Buches ein paar Farbseiten mit Bildern von Lebewesen, die im Buch beschrieben wurden, aber ich hätte mir das einfach an den richtigen Stellen im Buch gewünscht. Auch ein paar mehr Bildern von den Crews und Menschen, die mit Rogers zusammenarbeiten, wären schön gewesen und hätten mich einfach noch mehr in das Buch abtauchen lassen. 


    Am Ende des Buches gibt es noch eine Art Fazit und Hinweise, wie man selbst etwas für das Meer und gegen die Verschmutzung und Ausbeutung tun kann. Das fand ich sehr interessant und gut, dass es am Ende platziert war. Ein Glossar in dem einige wichtige Wörter erklärt werden, gibt es auch ganz am Ende des Buches.



    *Fazit:*

    4,6 von 5 Sternen

    Man merkt in jeder Zeile dieses Buches, wie eng verbunden sich Alex Rogers mit dem Meer fühlt. Er schafft es den Leser dazu zu bringen wirklich mitzuerleben, was er erlebt, gefühlt und gedacht hat. Es war eine tolle und geschickt angeordnete Mischung aus Tierdokumention in Buchform, Umweltthemen und Kritischem zum Thema Industrie und Müll. Ich kann das Buch jedem der sich auch nur ein wenig mit dem Thema Meer oder Umweltverschmutzung auseinandersetzten will nur wärmstens empfehlen. 




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