78sunny

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Ei, Ei, Ei! Die Maus hilft aus9783715207834

    Bewertung zu "Ei, Ei, Ei! Die Maus hilft aus" von Lorenz Pauli

    Ei, Ei, Ei! Die Maus hilft aus
    78sunnyvor 3 Monaten
    sehr niedlich

    Die Aufmachung ist wunderschön und hochwertig. Das Hardcover ist gut gebunden und trotzdem flexibel genug, um die Seiten vollständig aufzuschlagen. Die einzelnen Seiten sind angenehm stabil und halten somit auch ungeschickten Kinderhänden (bis zu einem bestimmten Grad) stand.


    Die Zeichnungen sind eher realistisch gehalten, was ich bei so einem Wald- und Tierthema sehr schön fand. Das ganze ist komplett illustriert, selbst die Seiten vom Einband sind bedruckt. Die Zeichnungen sind sehr schön groß und detailreich. Die Verteilung der Illustrationen auf den Seiten ist abwechslungsreich und lässt die Augen wandern. Die Farbwahl empfand ich als sehr, sehr angenehm fürs Auge und überhaupt waren die Zeichnungen einfach nur goldig. Vor allem die Eichhörnchenfamilie war einfach so niedlich. Da wurde es mir nie langweilig es immer und immer wieder anzusehen. Humor kam über die Zeichnungen ebenfalls total herrlich herüber. Zum Beispiel die Szene, wo das Eichhörnchenkind weint oder wo die Maus auf dem letzten 'Ei' sitzt. Ich musste wirklich sehr oft schmunzeln und wie die Kinder darauf reagierten, schreibe ich gleich noch.


    Die Story an sich war jetzt für mich als Erwachsenen/Pädagogin so lala. Ich bin da aber auch immer sehr kritisch und mag lieber die pädagogisch wertvollen Geschichten, die den Kindern ganz nebenbei noch ein wenig beibringen oder das ich zur Bearbeitung bestimmter Themen nutzen kann. Hier war ich dann eher damit beschäftigt ihnen zu erklären, dass man ansonsten natürlich niemals Eier aus einem Nest nimmt, da wir auf dem Grundstück der Einrichtung einige Vogelkästen und auch Nester in der Hecke haben. Sicher waren auch einige positive Aspekte dabei und vor allem zum Thema Hilfsbereitschaft und Dankbarkeit konnte man mit dem Buch arbeiten, aber ansonsten war es einfach nur ein Buch für zwischendurch. Die schönen großen Zeichnungen und die Vielzahl an Tieren und Eiern, boten eine gute Möglichkeit, dass Buch zum 'Zählen üben' zu nutzen.


    So nun das wichtigste, die Meinung der Kinder. Diese sind nicht meine eigenen, sondern ich habe das Buch mit auf Arbeit genommen. (stationäre Jugendhilfe/Mutter-Kind-Heim) Ich habe das Buch einzeln (da es sonst zu viel Gedränge und Geschubse gäbe und ich gern den unbeeinflussten Eindruck jedes Einzelnen erfassen wollte) mit 4 Kindern im Alter von 3 bis 5 Jahren angesehen bzw. vorgelesen. Vom Verständnis der Geschichte her lagen da schon Welten dazwischen, aber da dies vor allem auch Kinder mit Entwicklungsrückständen waren, ist dies jetzt nicht das Maß. Unser Ältester und Pfiffigster hat die Geschichte geduldig angehört und hat viel kommentiert und gefragt. Man merkte, dass die Geschichte verständlich für ihn war und ihn interessiert hat. Vor allem als die Schlangeneier ins Spiel kamen. Da wurde erst einmal an der Aussage gezweifelt, aber wir haben uns dann noch ein anderes Buch gesucht, wo man eine Schlange und Schlangeneier in real abgebildet sah.  Er sprach noch mehrmals darüber, als wir das Buch schon zur Seite gelegt hatten. Besonders lustig fand er dann die Lösung am Ende. Auch die einzelnen Vogelarten konnte er gut auseinanderhalten und benennen. Da half es, das auch bei uns auf dem Hof sehr oft Grünspecht, Amsel und  Elster unterwegs sind. Da waren die recht realistisch gezeichneten Illustrationen wirklich sehr gut für.


    Die beiden Kleinsten haben wohl so etwa die Hälfte wirklich verstanden und wollten meist auf bestimmte Seiten immer wieder zurückblättern. Besonders beliebt war hier das Bild mit dem Dachs und die ganze Eichhörnchenfamilie und das Abschlussbild.  


    Unsere 4,5 Jährige war völlig hin und weg. Sie genoss nicht nur die Geschichte völlig ruhig, sondern wollte alles dann noch mehrmals durchblättern und gab selbst einen Teil der Geschichte schon wieder. Mit ihr konnte man die oben erwähnten Zähloptionen sehr gut nutzen. Richtig doll Lachen musste sie über die Amsel, die ihre Eier, unter anderem, auf dem Schnabel balancierte. Aber auch die Zeichnung, wo ein Küken aus einem Ei schlüpft, wo gerade ein Eichhörnchen-Kind drauf saß, war sehr beliebt bei den beiden älteren Kindern. Das lag vor allem daran, dass sie erst dachten das Eichhörnchen pupst. Alles in allem haben alle Kinder das Buch wirklich sehr gemocht.



    *Fazit:*

    4 von 5 Sternen

    Mir als Erwachsener gefiel der Zeichenstil unglaublich gut, wirklich groß pädagogisch nutzen konnte ich das Buch nicht. Da gibt es besser Alternativen. Allerdings ist es trotzdem ein sehr süßes Buch für zwischendurch und den Kindern hat es unglaublich gut gefallen.



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    Cover des Buches Kann ich jetzt bitte mein Herz zurückhaben?9783328104490

    Bewertung zu "Kann ich jetzt bitte mein Herz zurückhaben?" von Sophia Money-Coutts

    Kann ich jetzt bitte mein Herz zurückhaben?
    78sunnyvor 3 Monaten
    sehr unterhaltsam und witzig

    Erst einmal muss ich etwas zur Aufmachung sagen. Ich finde dieses Cover unglaublich hübsch und auch passend zur Story. Die Farb-Kombination ist der Hammer – dieses Himmelblau zusammen mit der pinken Schrift/dem Lolli und der süßen goldenen Krone ist schon der Hammer, aber der pinke Buchschnitt ist einfach die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Leider ist das Buch ziemlich schwer, was an der hohen Seitenzahl liegen wird, mir aber anfangs etwas Schwierigkeiten beim Lesen bereitet hat. Ich mache ja ungern Leserillen in meine Bücher, aber hier war es nicht vermeidbar.


    Nun aber zum Inhalt. Ich muss gestehen, dass mich der Umfang des Buches für einen lockeren Liebesroman etwas abgeschreckt hat und wenn ich ehrlich bin hätten es wohl auch 100 Seiten weniger getan. Allerdings war mir die Protagonisten so unglaublich sympathisch und ich konnte mich so sehr mit ihr identifizieren, dass es mir nie langweilig wurde. Es geht hier um Polly, eine Journalistin einer Klatschzeitschrift. Man begleitet sie durch ihr teils turbulentes, teils stinknormales Leben. Ich habe mich in so vielen Punkten wieder gefunden, weil ich ihre Gedanken sehr realistisch fand und ich musste so oft schmunzeln, weil ich mir in diesen Situation genau die gleichen Gedanken und Sorgen gemacht hätte wie Polly. Das war wirklich witzig. Man begleitet Polly unter anderem während ihrer Arbeit, wo sie Jasper, einen Marquess, kennen und lieben lernt. Wie sie dann mit ihm zusammenkommt und was beide so erleben, war ebenfalls sehr unterhaltsam geschrieben. Pollys Mutter bringt durch ihre Krankheit etwas Ernst mit in die Story, was mich ebenfalls positiv überrascht hat. Ihr kleiner Hund sorgt für Schmunzelmomente genauso wie die Freunde und Kollegen von Polly. Diese sind wirklich großartig und boten neben der Haupthandlung und Liebesgeschichte einige abwechslungsreiche Szenen.


    Die Liebesgeschichte war dann das, was mich einen halben Punkt Abzug geben ließ. Aus Spoilergründen kann ich hier nicht viel verraten, außer dass ich geahnt habe worauf das hinaus läuft, ich es grundsätzlich sehr gut fand, aber der Zeitpunkt im Buch sehr ungünstig gewählt wurde. Es wirkte als hätte man bestimmten Charakteren Zeit gestohlen. Mehr möchte ich nicht sagen. An sich war die Liebesgeschichte recht realistisch dargestellt. Jasper und Polly lebten an unterschiedlichen Orten und sahen sich daher nicht ständig. Das Buch drehte sich aber eh mehr um Pollys allgemeines Leben, als nur um die Liebesgeschichte. Trotzdem hatte sie einen recht hohen Stellenwert. Es gibt hier keine expliziten Szenen und allgemein ist dies keine erotiklastige Geschichte, was ich sehr begrüßte.


    Der Humor lag mir sehr. Ich musste oft schmunzeln und ich lebte Pollys Leben richtig mit. Das lag sicher daran, dass ich ihre Gedankengänge und Entscheidungen immer nachvollziehen konnte. Sowohl ihre witzigen, als auch ihre ernsten und traurigen Momente fühlte ich richtig mit. Die Beziehung zu ihrer Mutter und ihren Freunden war toll und interessant geschrieben. Allgemein waren die Nebencharaktere,
    ob nun Familie, Kollegen oder Freunde wirklich sehr individuell und realistisch. Ich genoss wirklich jeden Moment mit ihnen.



    *Fazit:*

    4,4 von 5 Sternen

    Mir hat das Buch wirklich sehr, sehr gut gefallen. Ich hätte mir nur ein etwas anderes Timing in der Liebesgeschichte gewünscht. Ansonsten empfand ich vor allem Polly als einen unglaublich sympathischen und authentischen Charakter, mit der ich mich gut identifizieren konnte und daher richtig mit ihr mit fieberte. Auch die Nebencharakter waren sehr gut geschrieben und brachten Pepp in die Story. Ich würde jederzeit wieder ein Buch dieser Autorin lesen.



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    Cover des Buches Essen ändert alles9783517099033

    Bewertung zu "Essen ändert alles" von Holger Stromberg

    Essen ändert alles
    78sunnyvor 3 Monaten
    Super Überblick zum Thema gesunde Ernährung

    Mir gefiel dieses Buch sehr gut. Es ist unglaublich informativ und bietet gerade Einsteigern in das Thema gesunde Ernährung einen umfassenden Überblick. Holger Stromberg bespricht hier alles zu diesem Thema und bezieht auch die Nachhaltigkeit mit ein. Dies gefiel mir sehr. Er gibt sehr viele Tipps zum Einkauf, worauf man genau achten muss, was bestimmte Bezeichnungen und Siegel wirklich aussagen und auf was man, aus verschiedenen Gründen, verzichten sollte. Die großen Thema Zucker, Wasser, Kohlenhydrate, Fette werden ausführlich besprochen. Aber auch kleinere eher unbekanntere Themen wie bioaktive Pflanzenstoffe, Mineralstoffe und Spurenelemente sowie Vitalstoffe werden sehr gut erklärt.


    Das Thema Darm und Darmgesundheit bzw. welchen Einfluss der Darm auf das Immunsystem hat, bekommt einen hohen Stellenwert im Buch. Auch das fand ich sehr wichtig und gut erklärt. Der Autor erklärt alles genau ohne wissenschaftlich zu werden und gibt viele Hinweise für den Alltag.


    Allgemein ist das Buch sehr gut strukturiert. Bei anderen Büchern dieses Genres/Themas ist dies meist eher chaotisch. Hier sind die Themen in einzelnen Abschnitten zusammengefasst und es gibt noch viele Interviews mit Experten zu den jeweiligen Themen. Unter anderem kommen so Ärzte, Apotheker, Leistungssportler und viele mehr zu Wort.


    Einzig der
    Rezept-Teil gefiel mir nicht so gut. Der Anteil wo beschrieben wird, wie man Meal-Prep betreibt war noch sehr gut. Er gibt nützlich Hinweise wie man das am effektivsten macht. Die Rezepte waren allerdings alle so ausgefallen (für mich), dass ich wenig Lust hatte sie nachzukochen. Lediglich die Süßkartoffelsuppe reizte mich und gelang mir auch gut. 



    *Fazit:*

    4,6 von 5 Sternen

    Ein tolles, umfangreiches Werk zum Thema gesunde Ernährung, Darmgesundheit und Nachhaltigkeit.


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    Cover des Buches Wenn’s weiter nichts ist9783844529388

    Bewertung zu "Wenn’s weiter nichts ist" von Allison Pearson

    Wenn’s weiter nichts ist
    78sunnyvor 4 Monaten
    sehr unterhaltsam

    Ich habe den ersten Teil der Reihe („Working Mum“) nicht gelesen und ich habe auch erst im Nachhinein davon erfahren. Leider ist der erste Teil der Kate Reddy Reihe nicht als Hörbuch verfügbar. Man braucht den Teil allerdings auch gar nicht gelesen zu haben, um „Wenn's weiter nichts ist“ genießen zu können.


    Es geht hier um Kate, die bald 50 Jahre alt wird und mit allerhand kleinen und großen Dramen in ihrer Familie und im Berufsleben zu kämpfen hat. Ihr Mann hat in einer Art Midlife Crisis entschieden, dass er erst einmal nicht mehr arbeiten will und sich lieber selbst finden möchte. Damit fällt der Hauptverdiener weg, was Kate dazu veranlasst sich nach Jahren als Hausfrau und privater Investment-Beratung wieder für einen Bürojob zu bewerben. Das ist gar nicht so einfach mit 49 Jahren und nebenbei muss sie auch noch die pubertierenden Kinder im Griff behalten. Emily ist so ein typischer Teenager der durch digitalen Medien geprägten Zeit. Gleich am Anfang bricht dadurch ein Drama aus, dass sich über das gesamte Buch immer wieder wie ein kleiner roter Faden zieht. Auch ihr Sohn, Ben, sitzt lieber vom PC als sich mit realen Freunden zu treffen und Kate versucht mit dieser ganzen Entwicklung noch irgendwie Schritt zu halten. Zwischen Kate und ihrem Mann Richard läuft nicht mehr viel. Das merkt man schon am Anfang und da ist es kein Wunder, dass auch ein zweiter Mann noch eine Rolle spielt. Das wurde allerdings nicht billig inszeniert, sondern ich fand, dass es sehr realistisch und angenehm beschrieben wurde. Kate war mir an keiner Stelle im Buch unsympathisch, obwohl sie Dinge tut, die man eben eigentlich nicht tut.


    Kate war ein unglaublich sympathischer Charakter
    und ich habe es wirklich genossen ihr bei ihrem Alltag über die Schulter zu schauen. Mehr ist es auch nicht, was dieses Buch bietet. Man erlebt Kates ganz normalen Alltag mit, aber der war interessant genug, dass ich mich nie langweilte. Ich denke allerdings, dass man schon ein gewisses Alter haben muss, um das Buch zu genießen. Man muss nicht 49 Jahre alt dafür sein, aber sollte schon im Leben soweit vorangeschritten sein, das man sich hineinversetzten kann, dass es manchmal nicht so einfach ist mit dem technischen Fortschritt der Zeit Schritt mitzuhalten, alles noch zu verstehen, was die Jugend so von sich gibt oder erlebt und wie es ist Familie, Alltag und Liebe unter einen Hut zubringen.  Kate macht das alles toll, ohne perfekt zu wirken. Es gab hier Stellen, wo ich wirklich sehr schmunzeln musste, aber auch stellen wo ich dachte: „Nein, dass hat die Autorin jetzt nicht wirklich geschrieben“. Ich sage nur Zimmerpflanze und Meeting. Jeder, der das Buch gelesen hat, wird wissen, was ich meine. Kate ist nicht nur witzig, sondern auch eine sehr verständnisvolle Mutter. Sie hat wirklich eine Engelsgeduld mit ihren Kindern und ihrem Mann. Ja, selbst um die Schwiegereltern und um die eigenen Mutter und Schwester kümmert sie sich, wie es ihr möglich ist. Wie gesagt wirkt das alles aber nie über-perfekt, sondern richtig natürlich. Das gefiel mir unglaublich gut.


    Neben der Familie kommt auch das Arbeitsleben, Freunde und die Liebe
    nicht zu kurz. Letzteres spielt allerdings nur eine kleine Rolle. Das Arbeitsleben dagegen nimmt viel Platz ein und das ist auch gut so. Kate macht sich, nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Jobsuche, einige Jahre jünger und fängt wieder bei der Gesellschaft an, die sie vor vielen Jahren selbst mit aufgebaut hat. Heute weiß das niemand mehr dort und sie muss sich mit jüngeren teilweise schlecht ausgebildeten  Kollegen und auch Vorgesetzten herumschlagen. Ihr werden einige Steine in den Weg gelegt, die sie souverän aber eben auch wieder nicht übermenschlich überwindet.  Nach und nach findet sie auch Freunde unter den Kollegen und beweist sich an ihrem Arbeitsplatz. Ich fand das alles sehr unterhaltsam


    Die Sprecherin, Irina von Bentheim, hat eine angenehme Stimme und da man sowieso fast alles aus Kates Sicht miterlebt, brauchte sie ihre Stimme auch kaum verstellen. Das machte das Zuhören sehr angenehm. 



    *Fazit:*

    4,4 von 5 Sternen

    Das Hörbuch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Auch wenn es 'nur' den Alltag der Protagonistin Kate Reddy wiedergibt, so was es mir an keiner Stelle langweilig.  



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    Cover des Buches Vincent flattert ins Abenteuer9783743200203

    Bewertung zu "Vincent flattert ins Abenteuer" von Sonja Kaiblinger

    Vincent flattert ins Abenteuer
    78sunnyvor 4 Monaten
    super illustrierte Geschichte

    Als erstes möchte ich etwas zur Aufmachung sagen. Das Buch hat eine großartige Qualität. Es ist gut gebunden, hat stabile farbige Seiten und einen coolen gelben Buchschnitt. Dadurch spricht es mich sofort an. Das kleine Mädchen mit dem ich es gelesen habe, ist erst 4 ½ Jahre alt und damit fällt es nicht ganz in das empfohlene Lesealter. Sie war vom Cover auch gleich begeistert, aber das ist sie eigentlich bei jedem Buch, was man mit ihr lesen möchte.
    Der coole Buchschnitt war für sie nicht wichtig, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass dies bei Kinder ab 7 Jahren schon eine Rolle spielen könnte.


    Das Buch besteht aus 90% Bildanteil und 10% Textanteil. Das ist das neue Konzept der LoeweWow Reihe. Ich fand das wirklich sehr angenehm und eben auch schon für jüngere Kinder als Vorlesebuch geeignet. Allerdings bietet es Erstlesern auch einen sehr einfachen und schnellen Einstieg. Sie können eine, für die Altersgruppe doch einigermaßen komplexe Geschichte, in einer einfachen Form selbst erleben. Das ganze ist in kleinere Kapitel aufgeteilt. Auch wenn es ein Gruseltitel sein soll, so hat die 4 jährige an keiner Stelle gezeigt, dass sie es gruselig fand. Sie hat sehr mit Vincent mitgefiebert, aber sie war nie verschreckt. Allerdings ist die Kleine aufgrund sozialer Begebenheiten schon sehr 'reif' oder gar abgehärtet für ihr Alter. Sie ist eines der Kinder, die ich beruflich betreue. Allerdings wüsste ich jetzt auch keine Stelle im Buch, die wirklich gruselig auf Kinder wirken könnte. Vor allem nicht bei der empfohlenen Altersgruppe. Aber das sind jetzt nur Vermutungen von mir. Ich fand dieses mehr Bild, wenig Text Konzept super, da man damit versucht Kindern Bücher schmackhaft zu machen, bevor man sie vielleicht endgültig an die sozialen Medien verliert.


    Die Geschichte handelt von Vincent einer Halbgeister-Fledermaus. Sie lebt auf einem Dachboden in der Menschenwelt und versucht ständig in die Geisterwelt zu gelangen, weil Vincent sich wirklich total einen Freund wünscht, der ist, wie er selbst. Also ein Halbgeistertier. Eine große Katze hindert ihn allerdings daran und er muss sich oft in Sicherheit vor ihr bringen, da sie ihn fangen und fressen möchte. Allerdings wird auch das sehr abgeschwächt dargestellt. Eigentlich hat er aus meiner Sicht bereits Freund und ich dachte die Geschichte läuft darauf hinaus, dass er das erkennt, aber dem war nicht so. Auch die Vierjährige fragte mich zwischendurch, ob denn die Eule nicht der Freund von Vincent sei. Er wünscht sich halt jemanden der genauso ist wie er. Der auch Geister sehen kann und das kann die Eule nicht. Denn er kann den Polstergeist (nein ich habe mich nicht vertippt) auf dem Dachboden sehen und der ist, aus meiner Sicht, eigentlich auch sein Freund. Polly, der Poltergeist, und Beule, die Eule, helfen Vincent dabei einen Freund zu finden und dabei geht so einiges schief. Das wird alles sehr witzig dargestellt und die Kleine zeigte oft auch auf  Nebensächlichkeiten, die sie auf den Bildern wahrnahm.  Die Bilder waren wirklich ganz toll illustriert und überall waren kleine Krabbeltiere oder andere lustige Sachen versteckt. Ich musste dann oft wieder eine Seite zurückblättern, weil sie sie erneut sehen wollte. Allerdings kann das bei der empfohlenen Altersgruppe auch anders sein.


    Vincent ist ein großartiger Charakter mit dem sich Kinder sehr gut identifizieren können. Er ist manchmal mutig, manchmal ängstlich, manchmal traurig. Nicht immer denkt er positiv über andere, aber weiß was man sagt und was man nur denkt. Aber manchmal muss auch Vincent dann einfach mal sagen was Sache ist. Ich fand seine Emotionen wirklich sehr kindgerecht.


    Ich hatte, wie schon erwähnt, ein anderes Ende erwartet, aber auch dieses war gut und wahrscheinlich für die Altersgruppe auch sehr passend.



    *Fazit:*

    5 von 5 Sternen

    Dies ist ein wunderschön illustriertes Kinderbuch mit einer schönen Geschichte. Erstleser werden hier ihre Freude habe, da das neue Konzept mit den 90% Bildanteil, dass lesen natürlich sehr erleichtert. Inhaltlich und von den Illustrationen her, würde ich persönlich, das Buch auch schon für deutlich jüngere Kinder als geeignet empfehlen. Also ruhig mal Reinblättern und schauen, ob es schon etwas für eure Kleinen ist.


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    Cover des Buches Übersäuerung – Krank ohne Grund9783641252397

    Bewertung zu "Übersäuerung – Krank ohne Grund" von Norbert Treutwein

    Übersäuerung – Krank ohne Grund
    78sunnyvor 4 Monaten
    Gute Einführung in das Thema

    Das Buch ist eine Neuauflage eines bereits 2016 beim Südwest Verlag erschienenen Buches. Das wusste ich vorher nicht und fand auch so keine Informationen dazu. Ich denke daher nicht, dass etwas verändert/aktualisiert wurde. Bei Ratgebern lese ich gern aktuelle Bücher, auch wenn natürlich in denen auch nur die persönliche Meinung von Personen wiedergegeben wird egal zu welcher Zeit. Studien stehe ich kritisch gegenüber und schaue da sowieso im Internet nach aktuellen Erkenntnissen. Trotzdem hätte ich mir einen deutlicheren Hinweis gewünscht, dass dies 'nur' eine Neuauflage ist.


    Das Buch ist dafür das es recht allgemein gehalten ist, doch recht umfangreich. Diese Art und Weise liegt mir weniger, da ich es gern präzise und etwas wissenschaftlicher mag. Trotzdem fand ich das Buch angenehm zu lesen und nutze es als Motivation meinen aktuellen Lebensstil mal wieder zu überdenken und zu optimieren. Das Buch ist recht modern gestaltet, mit Fotos und Illustrationen. Das lockert die Textpassagen auf und ist angenehm fürs Auge.


    Das Buch gibt Informationen allgemein zu Säure, wie sie im Körper wirkt, was sie für Beschwerden verursachen kann und wie man dagegen steuern kann. Es wird genau erklärt was eine basengerechte Ernährung bedeutet und was man vermeiden sollte. Am besten hat mir der Abschnitt im Buch gefallen, wo einzelne Lebensmittel beschrieben wurden und welche Vorteile sie bei der basengerechten Ernährung bieten. Auch das Thema Fitness und Sport bekam einen angenehm hohen Stellenwert im Buch. Am Ende des Buches gibt es dann Rezepte für 28 gesunde Tage
    (aus Sicht des Autors). Diese fand ich sehr gewöhnungsbedürftig und vor allem war die Zusammenstellung der drei Gerichte für einen Tag teilweise sehr einseitig, andere gefielen mir wieder sehr. Den Reistag zum Beispiel fand ich klasse, zumal man da schon beim Mittag die Portion für den Abend mitkocht. Der Sauerkraut-Tag dagegen war eine echte Herausforderung,weil mir das Sauerkraut zum Mittag in der Kombination mit weißen Bohnen so gar nicht zusagte und ich am Abend dann schon keine Lust mehr auf den Sauerkrautsalat mehr hatte. Ich bin mir persönlich einfach nicht so sicher, ob diese Einseitigkeit wirklich sein musste. Die Rezepte rankten von „Die Mischung geht mal gar nicht für mich“ bis „Wow, dass war überraschend gut“. Man sollte sich auf jeden Fall auf ungewöhnliches einstellen, aber das fand ich erfrischend. Die Zutaten an sich waren meist nicht sehr ausgefallen und sind daher leicht zu bekommen,  wenn man eine größeren Supermarkt in der Nähe hat. Ich habe das 4 Wochen Programm nicht durchgezogen, dafür waren mir die Gerichte zu ausgefallen und ich hätte es mit meinem Berufsleben nicht verbinden können. Ich habe das Buch lediglich als Informations- und Motivationsquelle genutzt.


    Ich hätte mir ein paar mehr Selbsttests bzw. Hinweise zum Erkennen eines Problems
    gewünscht. Auf den Fitnessseiten wurde zwar ein Test erwähnt, aber so ungenau beschrieben, dass ich nicht weiß, was da gemeint war. Da wäre ein Bild sehr hilfreich gewesen.



    *Fazit:*

    3,4 von 5 Sternen

    Das Buch ist informativ, aber auch etwas unübersichtlich. Man lernt einiges über den Säure-Basen-Haushalt und allgemein über gesunde Ernährung. Die Rezepte im Buch sind recht originell, aber dadurch auch gewöhnungsbedürftig. Sie haben mich teilweise begeistert und teilweise eher abgeschreckt.



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    Cover des Buches Pinch of Nom9783965840072

    Bewertung zu "Pinch of Nom" von Kay Featherstone

    Pinch of Nom
    78sunnyvor 5 Monaten
    Tolles Kochbuch

    Ich war ehrlich gesagt total überrascht als ich das Buch aufschlug und zum ersten mal durchblätterte. Mich hatte das Buch schon durch seinen modernen und bunten Look für sich gewonnen, aber als ich dann anfing mir die Rezepte zu markieren, die ich ausprobieren wollte und ich nach einigen Seiten merkte, dass ich so gut wie alles markierte, war ich dann endgültig heiß auf das Buch. Aber erst einmal noch ein paar Worte zur Aufmachung. Alles wirkt super modern, lebendig und trotzdem ungezwungen.
    Die Fotos von den Gerichten sind super
    arrangiert, belichtet und abwechslungsreich gestaltet. Das dieses Buch von zwei Food-Bloggerinnen verfasst wurde, wird da schnell deutlich. Sie haben alle Rezepte und Bilder selbst gemacht und dann wurden die Rezepte noch von 200 Facebook-Nutzern getestet. Diese gaben dann Feedback zu Verbesserungen.  Einfach großartig.


    Lange wir nicht 'rumgeschnackt'. Es gibt lediglich eine kleine Vorstellung der Autorinnen, in der sie kurz  berichteten, wie dieses Buch überhaupt entstanden ist.  Dann gibt es ein paar kurzen Tipps zum Thema gesunde Ernährung bzw. gesundes Abnehmen aus Sicht der Autorinnen. Sie sagen, welche Zutaten sie bevorzugen und warum und welche Kochutensilien, sie empfehlen. Das war es dann schon mit der Einleitung und es geht los mit den Rezepten.


    Der Rezepteteil hat mich, wie oben schon erwähnt, wirklich umgehauen. Ich fand die Fotos einfach so ansprechend und auch die Zusammenstellung der Zutaten, dass ich wirklich so gut wie alles gern ausprobieren wollte. Mittlerweile habe ich 7 Gerichte ausprobiert und es werden noch viele weitere folgen.  Es gibt hier Rezepte fürs Frühstück (diese sind allerdings eher ungewöhnlich für typische 'Brötchen und Marmelade-Frühstücker' wie mich, daher habe ich diese dann als kleines Mittag gegessen), Rezepte, die an typische Fastfoodessen erinnern, aber eine deutlich gesündere Alternative sind, schnelle Gerichte, Suppen/Eintöpfe, Ofengerichte, Snacks und Beilagen sowie süße Kleinigkeiten. Zu letzterem kann ich keine Einschätzung geben, da ich die Rezepte nicht ausprobiert habe. Der Aufbau der Rezept-Seiten ist immer gleich. Eine großes Farbfoto gibt einen sehr genauen Einblick, was man zu erwarten hat. Dann sieht man übersichtlich, wie lange man für die Zubereitung des Gericht braucht und wie viele Kalorien eine Portion enthält. Es gibt noch einige weitere Hinweise zum Rezept. Zum Beispiel gibt es Rezepte, die die Autorinnen aufgrund ihrer Inhaltsstoffe und Kalorienzahl für jeden Tag empfehlen und welche, die nur besondere Schmanckerl darstellen sollen. Es wird also immer angegeben, ob man das Gericht (wenn man Abnehmen möchte bzw. sein Gewicht halten möchte) jeden Tag, einmal in der Woche oder nur zu besonderen Anlässen essen sollte. 3 deutliche Symbole
    geben an, ob eine Gericht vegetarisch, glutenfrei und/oder geeignet zum Einfrieren ist.


    Die Zutaten zu den einzelnen Rezepten sind nicht zu ausgefallen. Es wird viel mit Gewürzen gearbeitet, die vielleicht nicht jeder im Haus hat, die man aber in jedem größeren Supermarkt zu kaufen bekommt. Ansonsten empfehlen die Autorinnen Kochspray. Dazu mag man stehen wie man will, aber man kann ja auch durchaus etwas flexibel bei den Zutaten sein. Das sollte selbst ein Anfänger hinbekommen. Es wird wirklich alles sehr gut beschrieben und ich denke das Buch ist dadurch und durch die meist recht übersichtlichen Zutaten auch sehr für Kochanfänger geeignet. Es gibt hier schöne moderne Gerichte, die man gut auch abwandeln kann. Die Gerichte sind vor allem international, was mir sehr gefallen hat. Man findet hier unter anderem afrikanisches, italienisches, französisches Essen. Eine richtig tolle Mischung.


    Ich persönlich bin kein Kochanfänger und halte mich ehrlich gesagt daher nicht ganz strickt an die Angaben in einem Kochbuch. Die Gerichte, die ich zubereitet habe, waren alle sehr gut, sowohl geschmacklich, als auch von der Konsistenz. Man konnte auch immer die Ähnlichkeit mit dem Foto des jeweiligen Gerichtes sehen, dass wirklich nicht bei jedem Kochbuch so ist. Für mich ist es zu meinem liebsten Kochbuch geworden und ich freue mich, dass ich noch viele weitere Rezepte ausprobieren kann.



    *Fazit:*

    5 von 5 Sternen

    Dies ist ein tolles Kochbuch mit authentischen, abwechslungsreichen Gerichten, realistischen und trotzdem wunderschönen  Fotos. Es ist zu meinem liebsten Kochbuch geworden.


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    Cover des Buches Das große tiefe Blau9783423282048

    Bewertung zu "Das große tiefe Blau" von Alex Rogers

    Das große tiefe Blau
    78sunnyvor 5 Monaten
    sehr schön geschrieben

    Der Schutzumschlag des Buch hat ein wunderschönes Coverbild, dass gut zum Inhalt passt. Unter dem Schutzumschlag ist es schlicht blau und passt somit ebenfalls zum Thema Meer. Des weiteren hat das Buch ein blaues Lesebändchen, was ich beim Lesen immer sehr praktisch finde.


    In diesem Buch beschreibt Alex Rogers auf eine sehr angenehme, informative und vor allem persönliche Art und Weise sein Leben als Forscher, Universitätsprofessor und Experte. Er beschreibt welche Mühen, Aufopferungen aber auch Freuden es mit sich bringt. Selbst recht private Einblicke lässt er einfließen.  Er nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um Ausnutzung der Meere, Umweltverschmutzung und der Industrie geht und bleibt trotzdem sachlich dabei. Das Hauptziel seiner Forschung und Arbeit ist es Menschen wachzurütteln für die derzeitige Notlage der Meere. Dabei findet er meiner Meinung nach genau die richtige Mischung aus Persönlichem und Wissenschaftlichem. Viele Terminologien, die er benutzt waren mir noch unbekannt, aber ich hätte es nicht anders haben wollen, da ich so einiges dazugelernt habe. Ich muss wirklich sagen, dass es der Autor geschafft hat, dass ich mich oft fühlte als stände ich neben ihm. Egal ob vor dem Monitor während einer Forschungsreise, mitfiebernd, was gleich alles auf dem Bildschirm erscheint oder während er als Zeuge/Gutachter für Greenpeace nervös im Londoner Gerichtshof saß. Es war wirklich beeindruckend wie sehr ich mich mit dem Mann identifizieren konnte und wie er es schaffte mich so hineinzuziehen. Egal ob zum Thema Ölindustrie, Müll oder Forschungsarbeiten andere Wissenschaftler, Alex Rogers schaffte die Themen so enthusiastisch herüberzubringen und wurde doch nie von oben herab belehrend oder ausfallend. Man merkte in jeder Zeile des Buches, wie sehr ihm das Meer am Herzen liegt. Viele Dinge, die hier angesprochen wurden, haben mich nicht nur fasziniert, sondern auch erschreckt und aufgerüttelt. Genau das, was der Autor erreichen wollte.


    Ich liebte vor allem die Berichte über die Forschungsreisen. Alex Rogers beschreibt sein Eindrücke einfach so herrlich mitreißend. Ich hatte das Gefühl mir weh der Wind selbst ins Gesicht während ich auf dem Deck eines Forschungsschiffes stehe und in die Ferne sehe. Hier kommt nun der einzige Kritikpunkt, den ich beim Lesen des Buches für mich festgemacht habe. Ich war mittendrin, stellte mir das alles vor und dann hatte ich leider sehr viele verschwommene, unklare Flecken in meinen 'Visionen'.  Mir fehlte es leider an Vorwissen zu den vielen Lebewesen, die beschrieben wurden und ich hatte nicht immer die Zeit und Muse mir Google zu Rate zu ziehen, um mir all diese tollen Lebewesen dann wirklich klar und deutlich vorzustellen. Es gibt zwar in der Mitte des Buches ein paar Farbseiten mit Bildern von Lebewesen, die im Buch beschrieben wurden, aber ich hätte mir das einfach an den richtigen Stellen im Buch gewünscht. Auch ein paar mehr Bildern von den Crews und Menschen, die mit Rogers zusammenarbeiten, wären schön gewesen und hätten mich einfach noch mehr in das Buch abtauchen lassen. 


    Am Ende des Buches gibt es noch eine Art Fazit und Hinweise, wie man selbst etwas für das Meer und gegen die Verschmutzung und Ausbeutung tun kann. Das fand ich sehr interessant und gut, dass es am Ende platziert war. Ein Glossar in dem einige wichtige Wörter erklärt werden, gibt es auch ganz am Ende des Buches.



    *Fazit:*

    4,6 von 5 Sternen

    Man merkt in jeder Zeile dieses Buches, wie eng verbunden sich Alex Rogers mit dem Meer fühlt. Er schafft es den Leser dazu zu bringen wirklich mitzuerleben, was er erlebt, gefühlt und gedacht hat. Es war eine tolle und geschickt angeordnete Mischung aus Tierdokumention in Buchform, Umweltthemen und Kritischem zum Thema Industrie und Müll. Ich kann das Buch jedem der sich auch nur ein wenig mit dem Thema Meer oder Umweltverschmutzung auseinandersetzten will nur wärmstens empfehlen. 




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    Cover des Buches Manege frei für kleine Köche!9783517098630

    Bewertung zu "Manege frei für kleine Köche!" von Gerd Truntschka

    Manege frei für kleine Köche!
    78sunnyvor 5 Monaten
    Super Familienkochbuch

    Dieses Buch ist wirklich super, um Kindern eine gesunde Ernährung näher zu bringen. Helfen tun einem dabei die Charaktere im Buch. Massimo Mais, Anne Apfel, Rike Rote Beete, Branko Brokkoli, Kira Karotte, Finacchio Fenchel, Basti Pastinake und Tadeus Tomate haben nicht nur einprägsame Namen sondern geben den Kindern ein vertrautes Gefühl. Ich bin immer wieder überrascht, wie sehr sich Kinder auch in Literatur hineindenken können und sich Charaktere merken und wiedererkennen. Ich habe das Buch gemeinsam mit drei Kindern auf meiner Arbeitsstelle ausprobiert. Die Kinder waren zwischen 3 und 5 Jahren alt. Witzig fand ich, dass sie die zu kochenden Rezepte nicht nach dem aussuchten, was sie auf dem Bild sahen oder was sie sonst so mögen, sondern danach welcher Gemüse-Charakter etwas dazu erzählte. Da sieht man aber auch wie wichtig solche Charaktere sind, wenn man mit Kindern so ein Buch entdecken will. Auch die kleinen Spielchen, wie das Gemüserätsel und das Wimmelbild kamen super gut an. Die Aufkleber fanden auch alle richtig toll und sie wurde im Buch verteilt. Mit ihnen kann man die Rezepte bewerten oder einfach die Seiten verschönern.


    Der allgemeine Teil beinhaltet die Vorstellung der 'wichtigsten' Gemüsesorten im Buch. Mein Lieblingsgemüse, der Blumenkohl, ist leider nicht dabei, dafür aber der Broccoli.  Es werden die verschiedenen Küchenutensilien vorgestellt, Vitamine erklärt, Tipps zum Einkauf und zur Lagerung gegeben und vieles mehr. Auch das Thema Süßes wird angesprochen.


    Die Symbolik bei den Rezepten ist sehr übersichtlich und vor allem auch wieder kindgerecht. Ich fand es toll, dass auch dabei an die Kinder gedacht wurde. Kleine bunte Symbole mit Figuren oder anderen leicht erkennbaren Dingen zeigen an wofür das Gericht besonders gut ist – ob für Knochen, für Energie, für die Verdauung und und und. Auch der Schwierigkeitsgrad und der Zeitaufwand wird angegeben.


    Der Rezepte-Teil
    ist dann in die einzelnen Gemüsesorten/Gemüsecharaktere aufgeteilt. Bei jedem Rezept meldet sich der jeweilige Gemüsecharakter zu Wort. Manchmal erzählt er den Kinder etwas über sich selbst, wo er herkommt, wie er sich weiterentwickelt hat, welche besonderen Eigenschaften er hat und solche Dinge. Manchmal gibt es kleine Dialoge zwischen den Charakteren und Holger, der Autor, meldet sich als eigener Charakter zu Wort. Eben diese kleinen Geschichten/Dialoge regten die Kinder an das Gericht ausprobieren zu wollen. Als ersten hatten sich 'meine' Kinder das Fenchel-Risotto mit Lachsfilet ausgesucht. Ich war wenig begeistert, weil Fenchel für mich einfach ganz schrecklich schmeckt, aber hier ging es ja genau darum, dass die Kinder nicht solche Abneigungen entwickeln wie ich und daher hielt ich den Mund und wir legten los. Grund für die Wahl des Rezeptes war allerdings  der rollerfahrende Finacchio Fenchel, den die Kinder toll fanden. Die Kinder halfen beim Zusammensuchen der Zutaten und beim Abwiegen und Abmessen, aber viel mehr ist bei der Altersgruppe und dem Entwicklungsstand noch nicht drin gewesen. Auch wenn im Anhang beschrieben wird, dass man Kindern ruhig etwas mehr zutrauen soll, so habe ich doch eine Aufsichtspflicht und ließ daher keinen an ein Messer oder ähnliches. Mit eigenen Kinder wäre das eventuell anders gewesen. Die Mütter der Kinder halfen mit beim Kochen, was dann auch wieder einen pädagogischen Effekt hatte, aber das ist nun wieder sehr speziell, weil ich das Buch ja in einer Mutter-Kind-Einrichtung getestet habe. Trotzdem zeigt es, dass dieses Buch auch Erwachsenen noch von Nutzen ist, ob nun mit Lerncharakter oder rein als Rezeptsammlung. Das fertige Produkt kam sehr gut an. Auch die weiteren Rezepte, die wir ausprobieren verliefen ähnlich. Wir hatten keine Schwierigkeiten beim Nachkochen und die Kinder waren vom Essen begeistert. Ich selbst würde die Rezepte nur zum Teil in mein Privatleben (ohne Kinder) einbauen, aber für Kinder sind sie ideal. Unter anderem haben wir noch die Karottenbolognese, Karotten-Muffins und die Pastinakensuppe ausprobiert. Den Kindern hat alles geschmeckt, allerdings muss ich auch dazu sagen, dass wir sehr 'einfache' Kinder haben, die so gut wie alles essen.


    Am Ende des Buches gibt es noch einen Elternratgeber. Hier melden sich mehrere Experten zu Wort und beschreiben in einem recht lockeren Text, wie man Kindern gesunde Ernährung näher bringen kann. Wie man den Einkauf gestaltet, welche Dinge man einfach mal die Kinder selbst erleben und ausprobieren lassen sollte, wie man sie am besten einbezieht und motiviert. Ich fand diese ungezwungenen locker strukturierten Texte sehr ansprechend und habe den Teil mit einigen der Mütter auf meiner Arbeitsstelle bearbeitet. Auch hierfür war das Buch sehr geeignet. Für mich war es daher ein Erfolg auf ganzer Linie und ich kann es sehr weiterempfehlen.



    *Fazit:*

    4,6 von 5 Sternen

    Dieses Buch hilft Eltern ihren Kindern eine gesunde Ernährung näher zu bringen und gemeinsame Kocherlebnisse mit ihnen zu erleben.  Mit Hilfe der lustigen Figuren, bunten Bilder und kleinen Rätseln macht das Buch Kinder richtig Spaß. Ich kann es sehr empfehlen.




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    Cover des Buches Happy End für zwei9783837147889

    Bewertung zu "Happy End für zwei" von Rachel Winters

    Happy End für zwei
    78sunnyvor 6 Monaten
    mein Jahreshighlight

    Das Buch hat mich total überrascht. Für mich was es ein echtes Jahreshighlight.


    Es geht hier um Evie. Sie arbeitet als Assistentin in einer Agentur, die Drehbuchautoren betreut und wird von ihrem Boss nur ausgenutzt. Auch einer der Autoren, die sie momentan betreut, macht ihr das Leben schwer. Er (Ezra) will einfach nicht das Drehbuch abliefern, dass er versprochen hat. Sie trifft mit ihm eine etwas unkonventionelle Abmachung – weil er behauptet es gebe keine magischen Momente. Nun forciert sie solche romantischen Momente, schreibt sie dann nieder und schickt sie zu Ezra, um ihn von seiner Schreibblockade zu befreien. Das klappt mal gut, mal nicht und es entwickelt sich eine besondere Beziehung zwischen den beiden. Ich mochte die lockere, frotzelige Art der beiden im Umgang mit einander. Ein weiterer Liebesbeziehungsanwärter taucht allerdings auch schon gleich früh im Buch auf und er war von Anfang an mein Favorit. Er ist ganz anders als der Lebemann Ezra. Ben ist ein Witwer und sitzt oft mit seiner kleinen Tochter, Anett, in dem Lokal , in dem auch Evie viel Zeit verbringt. Die drei freunden sich an und mit ihnen teilt sie die Erlebnisse ihrer Magischen-Momente-Versuche. Diese nehmen den Hauptteil des Buches ein und sind einfach herrlich, weil so viel schief geht. Ich fand das Buch super witzig und unglaublich unterhaltsam. Ich konnte teilweise gar nicht aufhören, das Hörbuch zu hören und habe sogar 'ne halbe Nacht dafür durchgemacht.


    Sowohl die Hauptcharaktere
    als auch die Nebencharaktere
    wirken wirklich echt und überzeugend. Evie ist mir so sympathisch geworden. Ben und Anett waren einfach goldig und Ezra war witzig. Aber auch Evies Freunde waren echte Marken und vor allem richtige Freunde. Ich liebe so etwas zu lesen. Sie hat drei beste Freunde und jeder von ihnen ist wirklich ganz besonders. Sie wirken so echt, weil nicht immer alles eitel Sonnenschein ist und sie wirklich Ecken und Kanten haben.


    Das Buch ist kein typisches Liebesroman. Die Liebesgeschichte
    nimmt ehrlich gesagt einen sehr, sehr kleinen Teil ein. Erst ganz am Ende findet man überhaupt heraus für wen sie sich entscheidet. Trotzdem fand ich auch diese Art und Weise der Entwicklung der Liebesgeschichte richtig schön umgesetzt. Man sollte nur nicht erwarten, dass sie eine sehr große Rolle im Buch einnimmt.


    Die Sprecherin, Cathlen Gawlich, hat das ganze wirklich großartig vorgelesen. Sie hat ein angenehmes Lesetempo und verstellt ihre Stimme auf eine natürliche Weise. Ich kann die Hörbuchfassung daher sehr empfehlen.



    *Fazit:*

    5+ von 5 Sternen

    Das Buch ist eines meiner Jahreshighlights. Ich mochte den Humor sehr und der machte das Buch auch aus. Überraschenderweise machte es mir nichts aus, dass die Liebesgeschichte nur eine so kleine Nebenrolle spielte. Mich haben die vielen witzigen Magischen-Momente-Versuche und die Momente unter den Freunden einfach so gut unterhalten.



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