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Addicted2Books1

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Der schwarzzüngige Dieb (Schwarzzunge, Bd. 1) (ISBN: 9783608986419)

    Bewertung zu "Der schwarzzüngige Dieb (Schwarzzunge, Bd. 1)" von Christopher Buehlman

    Der schwarzzüngige Dieb (Schwarzzunge, Bd. 1)
    Addicted2Books1vor einem Monat
    Kurzmeinung: Episch, skurril und einfach genial. Wann kommt die Fortsetzung?
    Ich brauche dringend die Fortsetzung

    Meinung


    Ich bin ja Fan von High Fantasy Romanen und „Der schwarzzüngige Dieb“ versprach etwas Neues und auch richtig gut zu werden und ich kann Euch schon vorab sagen, dass ich gerade an einem leichten Bookhangover leide – denn dieses Buch ist ein neues Highlight und ich möchte so gern weiterlesen.


    Der Dieb Kinsch Na Shannack hat Schulden bei seiner Gilde und nimmt deshalb den Auftrag von ebendieser an, eine Kriegerin auf der Mission zu belgeiten, ihre Königin zu finden. Der Klappentext reißt das Geschehen schon perfekt an, mehr möchte ich gar nicht sagen, um nicht zu viel von der Handlung vorwegzunehmen.


    Zuallererst möchte ich aber sagen, dass Christopher Buehlman eine sehr ausschweifende Art hat, mit der er die Geschichte um Kinsch erzählt. Vieles wird sehr detailliert beschrieben, was ich an einigen Stellen als leicht störend empfunden habe, wie zum Beispiel die seitenlange Beschreibung einer Kartenspiel-Partie. Der Autor hat seine Welt komplett neu erfunden, so gibt es eine Jahreszeit mehr, die Menschen beten die verschiedensten Götter an und auch das Währungssystem ist ein komplett neues. Absolut faszinierend und wirklich interessant, aber auch hier hätte ich manchmal auf zu detaillierte Beschreibung verzichten können.


    Darüber konnte ich aber trotzdem gut hinwegsehen, denn ansonsten ist der Schreibstil absolut bildhaft und einfach mitreißend und die Handlung ist außergewöhnlich und episch. Die Welt, die der Autor erdacht hat, ist faszinierend und es gibt dort eigentlich nichts, was es nicht gibt: Hexen und Kobolde, Magier- und Diebesgilden, Riesenkraken, Assassinen, Riesen, verzauberte Schmuckstücke und noch so vieles mehr. Aus all diesen Dingen hat Christopher Buehlman eine geniale und epische Geschichte erschaffen, in der ein Dieb mit schwarzer Zunge namens Kinsch Na Shannack die Hauptrolle spielt.


    Die Handlung wird aus Kinschs Perpektive erzählt, so lernt man ihn und seine Vergangenheit gut kennen. Er ist aus Galtia, deren Bewohner der Legende nach vielleicht mit den Elfen verwandt sein könnten oder wie Kinsch es beschreibt, „die mit ihren leicht spitz zulaufenden Ohren und dem feinen Knochenbau das sind, was von den Elfen noch übrig ist“. Kinsch flucht gern, ist herrlich sarkastisch – auch in den unpassendsten Momenten – und einfach absolut lässig in seinem Handeln. Er ist nicht wirklich der typische Held, aber er ist einfach großartig und etwas schrullig. Die Stärke überlässt er lieber Galva, der Kriegerin. Sie ist eher der ruhige Pol in der Geschichte – einfach weil sie nicht so viel spricht und nicht so hyperaktiv wie Kinsch erscheint, trotzdem ist sie absolut temperamentvoll und verteidigt ihre Freunde, ihre eigene Ehre und die ihrer Göttin mit allem, was sie hat. Auch die weiteren Charaktere wie Norrigal, Malk und alle anderen, die sie auf ihrer Reise treffen, hatten alle etwas eigenes und etwas so besonderes, dass ich mich nach dem Lesen an jeden einzelnen erinnern kann.


    Fazit


    Okay, ich brauche bitte jetzt sofort Band 2 und gern auch 3, denn Christopher Buehlman hat mich mit seiner skurrilen Fantasy Welt und der Geschichte um Kinsch und seine Freunde einfach absolut überrascht und vor allem überwältigt. Ein Abenteuer gewürzt mit einem absolut epischen World-Building, großartigen (wenn auch teilweise kuriosen) Charakteren, Fantasiewesen, Magie, Intrigen und viel Humor – für mich war es perfekt, so dass ich über manche zu sehr ins Detail gehende Beschreibung einfach hinwegsehen konnte. 5*/5 Sterne !!

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    Cover des Buches Keeper of the Lost Cities – Die Flut (Keeper of the Lost Cities 6) (ISBN: 9783845846316)

    Bewertung zu "Keeper of the Lost Cities – Die Flut (Keeper of the Lost Cities 6)" von Shannon Messenger

    Keeper of the Lost Cities – Die Flut (Keeper of the Lost Cities 6)
    Addicted2Books1vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Wie immer ein Pageturner, auch wenn ich Sophie endlich ein wenig Ruhe gönnen würde... :)
    Wie immer ein Pageturner

    Meinung

    Tja, was soll ich noch sagen, Keeper of the Lost Cities ist einfach eine meiner Lieblingsreihen und ich freue mich immer wieder auf den nächsten Teil.

    Wie immer geht es nahtlos weiter, vor allem mit dem Kampf gegen die Neverseen. Nachdem mein Herz am Ende von Band 5 ein Stück weit zerbrochen ist, war ich super gespannt, was weiter geschieht. Natürlich gibt es hier keine Zusammenfassung des Inhalts, denn das wären bei Teil 6 doch schon riesige Spoiler… Trotzdem kann ich sagen, dass es genau so turbulent weitergeht und eine der großen Enthüllungen war doch sehr herzzerreißend und absolut überraschend. Und die Neverseen entpuppen sich viel gefährlicher, als es anfangs noch schien und bedrohen die Menschen und Elfen gleichermaßen.

    Dieser sechste Band hält einige Überraschungen bereit und es wird immer klarer, wie sehr die Sophie und ihre Begleiter reifen und wie viel noch in ihnen steckt und auch ihre Freundschaft ist mittlerweile soweit gestärkt, dass sie sich zu 100% aufeinander verlassen können und müssen. Die Freunde besuchen in diesem Band einen düsteren Ort, bzw. suchen Zugang dazu, der die Geschichte der Elfen in kein gutes Licht rückt und ihre Welt in den Grundfesten erschüttern könnte. Es ist schon manchmal zu viel, was die Mondlerche und auch auch ihre Liebsten alles durchmachen müssen, die Autorin lässt sie einfach niemals zur Ruhe kommen und setzt eigentlich immer noch einen drauf. Ich hoffe, dass Sophie auch einfach mal die Pubertierende sein darf, die sie letztendlich ist und die nicht ständig nur von einem Abenteuer in die nächste tödliche Katastrophe gestürzt wird. Auch wenn das eine klitzekleine Kritik ist, schmälert sie natürlich nicht das Lesevergnügen und ich bin einfach nur gespannt, wie es weiter gehen wird.

    Ich warte nun also wieder ungeduldig auf Band 7, da das Ende natürlich mit einem kleinen, fiesen Cliffhanger aufwartet, aber das kennen wir ja schon. Glücklicherweise müssen wir Fans nur etwas über einen Monat auf den nächsten Band warten.

    Fazit

    Wie immer ein Lesevergügen, ich freue mich sehr auf den Folgebände und hoffe, dass Sophie und ihre Freunde auch mal verschnaufen können. Auch Band 6 verspricht Spannung pur, die Reihe wird einfach nicht langweilig. 5/5 Sterne

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    Cover des Buches Keeper of the Lost Cities – Der Verrat (Keeper of the Lost Cities 4) (ISBN: 9783845846293)

    Bewertung zu "Keeper of the Lost Cities – Der Verrat (Keeper of the Lost Cities 4)" von Shannon Messenger

    Keeper of the Lost Cities – Der Verrat (Keeper of the Lost Cities 4)
    Addicted2Books1vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ich fühle mich mittlerweile so sehr mit dieser Welt verbunden, dass ich nach Beenden des Bandes immer in eine kleine Leseflaute falle
    Es wird immer besser

    Meinung

    Natürlich habe ich wieder mal auf den neuen Band der Reihe gewartet, es wird einfach nicht langweilig, sondern immer besser. Ich fühle mich mittlerweile so sehr mit dieser Welt verbunden, dass ich nach Beenden des jeweiligen Bandes immer in eine kleine Leseflaute falle… und natürlich war es bei Band 4 nicht anders, und ja da müsst ihr jetzt durch – ich erwähne das mit der Flaute bei jeder weiteren Rezension dazu!

    Zum Inhalt habt ihr ja den Klappentext, und mehr sage ich auch wie immer bei Reihenrezensionen nicht, da ich nichts aus den vorherigen Teilen vorwegnehmen möchte. Sophie und ihre Freunde stehen jedenfalls vor einer riesigen Herausforderung bei der es um Leben und Tod geht, und um Vertrauen und leider auch wieder um Verrat und ich kann Euch sagen, dass ich mal wieder das ein oder andere Tränchen verdrückt habe, ich bin leider zu nah am Wasser gebaut.

    Den Einstieg in diese Fortsetzung habe ich sehr leicht gefunden, knüpft er doch wie immer nahtlos an die Vorgänger an, Shannon Messenger schreibt einfach so einnehmend und locker leicht, dass ich wie immer mit Haut und Haar den Freunden auf ihrem Abenteuer folgte, mitweinte, mich freute und mein inneres Kind einfach jubiliert hat. Sophie treibt sich auch hier an ihre Grenzen, setzt alles daran, dass ihre Liebsten irgendwann in Sicherheit und in Frieden leben können und muss den ein oder anderen Schicksalsschlag verkraften, an dem sie versucht, nicht zu zerbrechen.

    Was bleibt mir noch zu sagen, wie immer: Schreibstil genial, Charaktere authentisch und liebenswert, geniale Ideen, mehr oder weniger vorhersehbare Wendungen und super spannend, gerade für die Zielgruppe.

    Fazit

    Ich kann wieder nur sagen, dass es das perfekte All Age-Fantasy-Abenteuer ist, mittlerweile ist die Reihe eine meiner liebsten und ich freue mich einfach nur auf Band 5. Es wird nicht langweilig, es bleibt spannend und mitreißend, ist perfekt für die Zielgruppe und für alle anderen! Absolute Leseempfehlung, 5 Sterne und wie immer: Lest die Bände auf jeden Fall in der richtigen Reihenfolge!

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    Cover des Buches Der Herzgräber (ISBN: 9783596001767)

    Bewertung zu "Der Herzgräber" von Jen Williams

    Der Herzgräber
    Addicted2Books1vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Anders als erwartet, aber super spannend.
    Ganz anders als erwartet

    Meinung

    Nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, wusste ich, dass das Buch dringend einziehen muss. Ich habe es dann auch relativ schnell durchgelesen.

    Dieser Thriller ist nicht so blutig, wie ich es mir anfangs vorgestellt hatte, denn die Autorin legt das Hauptaugenmerk auf die Hintergründe und die Vergangenheit der Charaktere. Man begleitet voranging Heather, die gerade ihre Mutter verloren hat, und versucht ihre letzten Dinge zu regeln. Zwischendurch erlebt man die Kapitel aus der Sicht des Mörders und seiner Vergangenheit und erhält so Einblicke in seine Geschichte und die Zusammenhänge des Briefwechsels mit Heathers Mutter.

    Ich war direkt mitten drin in der Geschichte, Heather kommt zurück in ihr Elternhaus und versucht, den Selbstmord ihrer Mutter zu verarbeiten. Ihr kommt es nicht richtig vor, dass sie sich umgebracht haben soll. Sie versucht also, die letzten Tage ihrer Mutter in ihrer alten Heimat zu rekonstruieren. Richtig spannend war es, als Heather immer wieder merkt, dass jemand in ihrer Abwesenheit ins Haus gekommen ist. Und so komme ich dann auch zu meinem Störfaktor, denn negativ bewerten kann ich das Ganze dann insgesamt gesehen wieder nicht: Heather handelt teilweise einfach unlogisch und nicht nachvollziehbar, zum Beispiel findet sie es zwar gruselig, dass jemand ins Haus einsteigt, aber wirklich gestört hat es sie dann auch wieder nicht. Jedenfalls hat sie nichts dagegen unternommen. Außerdem kann man sie auch wirklich nicht als sympathisch beschreiben, ich finde aber, dass diese Seiten von ihr am Ende gut begründet werden – jedenfalls habe ich es mir so erklärt und fand ihre Art dann wieder recht passend.

    Deswegen ist für mich die Idee recht gut durchdacht und ich fühlte mich wahnsinnig gut unterhalten. Einen Verdacht hatte ich zwar auch recht schnell, der sich dann bestätigt hat, aber das macht beim Lesen eines Thrillers ja auch Spaß: dieser Versuch Zusammenhänge zu Kombinieren und dem Täter auf die Schliche zu kommen.  

    Fazit:

    Der Herzgräber ist kein sehr brutaler oder blutiger Thriller. Die Autorin hat das Ganze von einer anderen Seite aufgezogen, und das fand ich richtig gut. Mit Rückblenden in die Vergangenheit von verschiedenen Charakteren und Heathers Versuchen, den Tod ihrer Mutter in der Gegenwart aufzuklären, strickt die Autorin einen spannenden Pageturner. Die Protagonistin ist jetzt kein Sympathieträger, aber meiner Meinung nach ist das genau so gewollt und passt zur Geschichte. Mir hat es gefallen, ich gebe 4,5/5 Sterne und eine Leseempfehlung. Macht Euch wie immer selbst ein Bild. 🙂

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    Cover des Buches Keeper of the Lost Cities - Das Feuer (ISBN: 9783845844541)

    Bewertung zu "Keeper of the Lost Cities - Das Feuer" von Shannon Messenger

    Keeper of the Lost Cities - Das Feuer
    Addicted2Books1vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ich bin Fan der Reihe geworden, und fiebere auf jeden neuen Teil hin. So auch dieses Mal und ich wurde absolut nicht enttäuscht. Große Liebe
    Tolle Fortsetzung, ich möchte weiterlesen

    Meinung:

    Und wieder habe ich mich so sehr auf die Fortsetzung einer meiner Lieblingsreihen gefreut, und ich und mein inneres Kind wurden natürlich nicht enttäuscht. Jedes Mal, wenn ich einen Teil dieser Reihe beende, verfallen ich eine minimale Leseflaute, weil ich so unbedingt weiterlesen möchte…

    Auch dieses Mal sage ich nichts weiter zum Inhalt, die Klappentexte sind immer passend und darüber hinaus soll auch niemand gespoilert werden. Wieder einmal geht es um Mut, Freundschaft, den Glauben an sich selbst, aber auch um Täuschung und Verrat.

    Hach, was soll ich noch zu dieser Reihe sagen… ich liebe sie sehr und somit ist auch dieser dritte Band ein Highlight für mich. Shannon Messenger schreibt passend für die Zielgruppe, es ist so genial und einfach nur mitreißend. Zwar konnte ich einiges vorausahnen, aber immerhin handelt es sich um ein Buch ab 11 Jahren, deswegen finde ich es einfach perfekt.

    Die Charaktere sind weiterhin toll und authentisch, der Schreibstil angenehm und flüssig zu lesen. Das neueste Abenteuer von Sophie und ihren Freunden verlangt ihnen einiges ab und auch wenn DIESES Abenteuer zu Ende erzählt wurde, fängt es doch für die Freunde gerade erst an.
    Ich bin so gespannt, wie es weitergeht und kann Februar 2022 gar nicht erwarten.

    Fazit:

    Ich wiederhole mich gern: Eine tolle Fortsetzung, ich liebe diese Reihe mittlerweile so sehr. Sie enthält alles, was ein All Age Fantasy Abenteuer braucht und ich kann es nicht erwarten, Teil 4 in den Händen zu halten. Dieser Teil stand den anderen in nichts nach. Natürlich gebe ich eine Leseempfehlung, aber lest die Bücher auf jeden Fall der Reihe nach! 5 /5 Sterne, große Liebe!

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    Cover des Buches Liber Bellorum. Band I (ISBN: 9783863746230)

    Bewertung zu "Liber Bellorum. Band I" von Warda Moram

    Liber Bellorum. Band I
    Addicted2Books1vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Leider nicht wie erhofft, mir fehlten Tiefe bei den Charakteren und einfach mehr Hintergründe.
    Leider nicht meins

    Meinung:

    Auf dieses Buch habe ich mich so richtig gefreut, bei Social Media habe ich einen Beitrag dazu gesehen und war vom Cover absolut fasziniert, der Klappentext klingt auch genau nach einem Buch für mich, deswegen musste ich es dringend lesen. Und die Aufmachung ist einfach wundervoll, leider konnte es mich aber nicht überzeugen.

    Man begleitet die beiden Brüder Raven und Kyle, die auf der Flucht sind, seit der Nacht, in der ihr Elternhaus und das gesamte Dorf mit allen Menschen darin, verbrannt sind. Aber Raven weiß eigentlich gar nicht genau wieso… und ich muss sagen, ich wusste an vielen Stellen auch nicht so recht wieso.

    Die Story zog mich direkt in ihren Bann, auch der Schreibstil ist gut und absolut flüssig zu lesen, ich muss aber leider sagen, dass dieser Sog nur ein paar Seiten anhielt, denn zuallererst hat mich Kyle mit seinem Verhalten etwas abgeschreckt. Raven fand ich als Charakter anfangs noch recht gut, aber er legt zwischendurch seltsame Verhaltensweisen an den Tag, die ich nicht so recht nachvollziehen konnte. Leider zog sich das auch durch die gesamte Handlung, ich könnte die Charaktereigenschaften der beiden nicht wirklich benennen.
    Auch die weiteren Charaktere fand ich irgendwie eindimensional und blass, bis auf Menetis (deren Verhalten ich aber auch oft nicht nachvollziehen konnte) und Sanguis, die mir von allen noch am besten gefallen haben.

    Anfangs fand ich auch die Handlung noch recht gut, auch die Grundidee ist super und die Hintergründe sind von der Autorin wohl auch gut durchdacht worden, aber ich hatte das Gefühl, dass vieles davon gar nicht im Buch auftaucht, als fehlten einfach viele Informationen und Hintergründe. Vielleicht hätten dem Buch mehr Seiten und mehr Text nicht geschadet, einfach damit man als Leser ein wenig mehr Einblick in alles erhält. So habe ich einfach keinen roten Faden in der Handlung gefunden. Man merkt, mit wie viel Liebe die Autorin ihre Welt und alles was die Geschichte von Kyle und Raven betrifft, erdacht hat, wenn man sich die Aufmachung des Buchs selber ansieht, die Karte der Welt und auch die Beschreibung am Ende über die verschiedenen Magiearten und Elemente und dass es einen eigenen Blog für Liber Bellorum gibt – trotzdem denke ich, dass viel mehr hätte erzählt werden müssen, damit man als Leser auch den Überblick behalten und tiefere Einblicke erhalten kann.

    Zum Beispiel, dass Kyle plötzlich weiß, warum sie auf der Flucht sind… oder der große Zeitsprung von zwei Jahren – was ist in diesen zwei Jahren passiert? Mit den Brüdern und auch auf der Akademie? Ab da wurde es für mich noch unübersichtlicher und undurchsichtiger, ich bin gar nicht mehr mitgekommen und saß am Ende mit einem großen Fragezeichen da.

    Fazit:

    Ok, meins war es leider nicht, ich denke aber, Liber Bellorum wird seine Fans finden.
    Die Aufmachung und auch die Grundidee finde ich richtig gut, die Umsetzung war aber nicht wirklich mein Fall. Für mich waren die Charaktere irgendwie sprunghaft und ohne Persönlichkeit, und auch der rote Faden fehlte für mich in der Handlung, es hätten gut und gern mehr Seiten sein können um einfach viel mehr zu beschreiben und erzählen. Ich gebe 2,5 Sterne und einen halben für alles visuelle an diesem Buch. Also insgesamt 3 .


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    Cover des Buches Frozen Queen. Das Lied des Winters (ISBN: 9783551304421)

    Bewertung zu "Frozen Queen. Das Lied des Winters" von Jennifer Alice Jager

    Frozen Queen. Das Lied des Winters
    Addicted2Books1vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Märchenadaption in zauberhaften Setting!
    Ein Pageturner

    Wahnsinnig atmosphärisch, einfach eine zauberhafte und winterliche Märchenadaption, für die ich eine absolute Leseempfehlung ausspreche. Träumt Euch ins Reich der Eiskönigin und geht mit Malin auf die Suche nach ihrer Erinnerung. Wunderbarer Schreibstil, toll erdachte Charaktere und eine wahnsinnig abwechslungsreiche und gut durchdachte Handlung ergeben einen wahren Page-Turner. 5/5 Sterne !

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    Cover des Buches Die Seele eines Spukhauses (ISBN: 9783959917735)

    Bewertung zu "Die Seele eines Spukhauses" von Helena Gäßler

    Die Seele eines Spukhauses
    Addicted2Books1vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Absoluter Wahnsinn - atmosphärisch, spannend und einfach genial. Ein Jahreshighlight!
    Atmosphärische Spukgeschichte mit toller Protagonistin

    Meinung:

    Die Seele eines Spukhauses wollte ich lesen, seit der Verlag dieses geniale Cover zu ersten Mal gezeigt hat. Der Klappentext hat mich absolut abgeholt und ich wusste, dass das ein „Geister-Buch“ genau nach meinem Geschmack sein würde.

    Magnolia ist Exorzistin, oder wie sich selber (und für sie passender) nennt „Häuserflüsterin“, ihre Methoden werden von ihren Kollegen in der Gilde eher belächelt, aber sie konnte damit bisher gute Erfolge erzielen und sie schwört auf ihr Vorgehen. Aber solch einem Spuk, wie er ihr auf Shaw Manor begegnet, stand sie in ihrer bisherigen Laufbahn noch nie gegenüber.

    Ich war schon auf den ersten Seiten völlig gefangen von der Geschichte. Denn Helena Gässler schafft es einfach, die düstere Atmosphäre ab Seite eins entstehen zu lassen und diese und die Spannung bis zur letzten Seite aufrecht zu erhalten. Ich habe mich so wundervoll gegruselt – schafft man zwar leicht bei mir, aber dafür muss das Buch auch einfach passen, und dieses hier war einfach nur herrlich düster, spannend, vielschichtig und absolut überraschend, es gab geniale Wendungen die ich nicht erwartet habe und das Lesen hat einfach nur Spaß gemacht.

    Das Setting ist genial: Steampunkelemente wie Luftschiffe, Automaten und Dampfmaschinen gehören zu dieser Welt, genau so wie auch Geister und die Menschen, die sich darauf verstehen, diese zu exorzieren. Für mein Empfinden hat auch das den Charme des Buchs ausgemacht, ich habe die Atmosphäre und diese gesamte Welt einfach gefühlt und war mit Magnolia mitten drin. Und sie als Protagonistin habe ich absolut geliebt, sie ist so sympathisch und authentisch, dass es einfach ein Genuss war, diese Geschichte mit ihr zu erleben. Ich möchte so gern noch viel mehr von ihr und über ihre Passion lesen.

    Auch die Kapitelaufteilung hat mir gut gefallen, einerseits die Erzählung von Magnolias Geschichte, mit Rückblenden und andererseits Ausschnitten aus Magnolias Logbuch – dieses müssen die Exorzisten stets bei sich tragen, um im Ernstfall den Tod des Exorzisten untersuchen zu können. Diese Aufteilung hat perfekt gepasst und den Grusel einerseits verstärkt und andererseits Einblicke in die Welt der Exorzisten und ihrer Arbeit gegeben.

    Fazit:

    Ich liebe dieses Buch!! Eine wahnsinnig tolle Atmosphäre, schaurig spannend und unheimlich fesselnd. Die absolut sympathische Protagonistin ist noch das Sahnehäubchen – und um bei dem Vergleich zu bleiben, ist dann der einnehmende und bildhafte Schreibstil der Autorin die Kirsche oben drauf. Ich möchte so gern weiterlesen, das war so richtig genial und ein absolutes Lesevergnügen! 5/5 Sterne.

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    Cover des Buches Pantarch (ISBN: 9783949530005)

    Bewertung zu "Pantarch" von Mila Ilbach

    Pantarch
    Addicted2Books1vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Für mich ein solides Debüt, mit kleineren Schwächen. Trotzdem bin ich gespannt auf die Fortsetzung.
    Ein Auf und Ab

    Auf Pantarch war ich super gespannt, nachdem ich Cover und Klappentext gesehen habe. Insgesamt fand ich es dann auch recht gut, nur einiges hat mich etwas gestört.

    Der Klappentext gibt den Inhalt eigentlich recht gut wider, deswegen verrate ich an der Stelle auch nicht mehr dazu.

    Alles in allem, ist es ein grundsolides Debüt der Autorin, welches mich aber leider nur stellenweise fesseln konnte. Die Grundidee fand ich genial, und auch wie die Autorin an das Thema Unsterblichkeit heran gegangen ist, fand ich wirklich gut. Denn Protagonistin Aurora ist absolut nicht begeistert davon, plötzlich unsterblich zu sein und ihre Ansätze fand ich nachvollziehbar. Trotzdem konnte ich keinen richtigen Zugang zu ihr finden – jetzt nach Beenden des Buchs, könnte ich sie nicht einmal beschreiben, blieb mir nur ihr Kampf gegen die Unsterblichkeit im Gedächtnis. Auch die meisten anderen Charaktere blieben eher blass und zweidimensional, so dass ich keine wirkliche Bindung zur gesamten Geschichte aufbauen konnte. Ich war stiller Beobachter, aber nicht mitten drin.

    Dabei ist das Thema und wie die Autorin es angeht wirklich genial, Aurora möchte ihre Sterblichkeit zurück und möchte sich nicht mit dem „Leben“ der Pantarche anfreunden und sieht ihre gesamte Situation als negativ und nicht erstrebenswert an. Die Herangehensweise an das Thema „Unsterblichkeit“ empfand ich schon fast als philosophisch und war für mich richtig gut herausgearbeitet, Auroras Überzeugung war absolut nachvollziehbar.

    Bis zum Ende empfand ich aber die Spannung nicht als hoch, viel mehr plätscherte die Handlung für mich bis zum großen Finale eher so dahin. Natürlich gab es die eine oder andere etwas spannendere Stelle, aber mir fehlten hier viel mehr Beschreibungen und Hintergründe.

    Da ich die Geschichte aus den Sichtweisen verschiedener Charaktere erleben konnte, hätte ich auf jeden Fall erwartet, eine komplette Rundumsicht auf den Rahmen der Handlung zu erhalten und zum Beispiel auch tiefere Einblicke in die Welt der Pantarche zu erhalten. Aber auch die Kapitel aus der Sicht einiger Pantarche blieben für mich immer vage in ihren Beschreibungen und ich blieb wie auch bei den Charakteren außen vor.

    Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen, und hat es mir leicht gemacht, die Handlung zu verfolgen. Auch mit Blick auf die oben genannten Punkte fiel es mir durch die locker leichte Schreibweise glücklicherweise nicht schwer, die Geschichte bis zum Schluss zu lesen.

    Das Finale fand ich dann doch überraschenderweise richtig mitreißend und spannend. Nachdem die Handlung für mich etwas dahinplätscherte, gab es am Ende dann doch einen regelrechen Showdown, sowie eine überraschende Wendung. Allerdings blieb das Ende natürlich relativ offen, um die Vorfreude auf Band 2 anzuheizen. Nachdem ich von den ersten zwei Dritteln des Buchs nicht ganz überzeugt war, hat mich das Ende dann doch überzeugt und ich bin gespannt, wie es weitergehen wird.

    Fazit:

    Ein solides Debüt der Autorin, welches mich aber nur stellenweise überzeugen konnte. Der Schreibstil ist richtig gut und machte es mir leicht, der Handlung zu folgen. Zu den Charakteren fand ich aber leider keinen richtigen Bezug und blieb eher außen vor, auch Spannung kam zu Beginn für mich eigentlich nicht wirklich auf – aber das Finale des Buchs hat es in sich und konnte mich dann doch noch von sich überzeugen. Ich gebe 3,5/5 Sternen, 4 auf allen gängigen Portalen.

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    Cover des Buches Stadt des Zorns (ISBN: 9783548063829)

    Bewertung zu "Stadt des Zorns" von Marc Meller

    Stadt des Zorns
    Addicted2Books1vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Pageturner - Besser als Band 1!!
    Ein Pageturner

    Meinung:

    Nachdem ich Raum der Angst verschlungen hatte, war ich wahnsinnig gespannt, ob es eine Fortsetzung geben würde. Als dann klar war, dass es eine geben wird, wollte ich wissen , wie es mit Janus und auch Hannah weitergehen würde.

    Nachdem Hannah vor 9 Monaten Janus und seinem perfiden Spiel entkommen konnte, hat sie sich so gut es geht wieder in ihr Leben integriert – sie rechnet aber immer fest damit, dass sie Janus ein weiteres Mal begegnen wird und hat dieses Mal vorgesorgt. Als in Köln der Verkehr von jetzt auf gleich zum Erliegen kommt, und die Menschen schon fast durchdrehen, tappt Hannah in Janus‘ Falle und sitzt plötzlich wieder mit einer Gruppe Menschen fest, und versucht mit ihnen lebend aus den Katakomben unter Köln zu entkommen. Zeitgleich sucht Hauptkommissar Kappler nach Hannah und versucht Janus zu stoppen.

    Dieser zweite Band kann eigentlich unabhängig von Raum der Angst gelesen werden, ich würde aber empfehlen, die Reihenfolge einzuhalten – so erhält man den besseren Rundumblick auf das Geschehen und lernt auch die Beziehungen zwischen den Protagonisten kennen.

    Anders als bei Raum der Angst, ist die Spannungskurve nicht von Beginn an weit oben, sondern steigt immer weiter an. Mit seinem flüssigen Schreibstil führt Marc Meller den Leser perfekt in das Geschehen ein und ich war direkt wieder mitten im Geschehen, hetzte mit Hannah erst durch Köln und dann durch die Katakomben darunter. Ich erlebte wieder die verschiedenen Sichtweisen von Hannah und Kappler und einiger anderer Charaktere, was mich noch mehr an die Seiten fesselte, weil ich immer wissen wollte, wie es in den jeweiligen Situationen weiter geht.

    Auch hier ist der Fokus eher auf Janus, Hannah und Kappler gelegt, so dass die weiteren Personen zwar gut erdacht waren, trotzdem aber blass blieben. Dies hat aber der genialen Geschichte keinen Abbruch getan, denn die einzelnen Herausforderungen und Rätsel waren wieder einmal großartig durchdacht. Auch die Hintergründe zu vielen Situationen, wie zum Beispiel medizinische Details oder das Verhalten von Hunden, fand ich perfekt in das Buch integriert und richtig gut recherchiert.

    Am Ende wurden viele offene Fragen beantwortet, für mich war es stimmig und ein würdiger Abschluss. Oder können wir uns vielleicht doch noch auf einen weiteren Band freuen?

    Fazit:

    Ein grandioser zweiter Band, er steht seinem Vorgänger in nichts nach. Ein absoluter Pageturner, mit genialen Ideen, interessanten Charakteren und rasanter Action – einfach mitreißend. Natürlich gebe ich eine Leseempfehlung und bin gespannt, ob noch ein dritter Teil erscheinen wird.

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