Addicted2Books1

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Wenn Schweigen tötet (ISBN: B08BZGNGVZ)

    Bewertung zu "Wenn Schweigen tötet" von John Marrs

    Wenn Schweigen tötet
    Addicted2Books1vor 5 Tagen
    Kurzmeinung: Absolute Leseempfehlung für Thrillerfans!
    Eine düstere und beklemmende Grundstimmung und eine doch so bizarre Geschichte

    Meinung

    Bisher fand ich ja alles, was Herr Marrs so abliefert richtig genial. Und so war es auch bei diesem Buch wieder.

    Mehr zum Inhalt als den Klappentext möchte ich gar nicht verraten, denn alles Weitere würde Euch nur spoilern.

    Das Buch beginnt direkt, ohne Vorgeschichte, mitten in der Handlung und als Leser merkte ich sofort eine beklemmende und merkwürdige Stimmung. Ich fragte mich ständig, wie es dazu kam, dass die beiden Frauen in der jetzigen Situation stecken und der Autor hat es geschafft, dass ich diese Grübelei bis zum Schluss beibehalten habe. Ständig dachte ich, dass ich jetzt erraten habe, welche düsteren Geheimnisse hinter all dem stecken und jedes Mal hat mich John Marrs doch wieder mit einer komplett anderen Wendung überrascht und mich mit Andeutungen auf die falsche Fährte gelockt.

    Der Schreibtstil ist gewohnt genial und einfach so bildhaft, dass ich alles vor meinem inneren Auge sah und so noch viel mehr in dieser krassen Geschichte versunken war. Erzählt wird die Handlung abwechselnd aus der Sicht der beiden Frauen, Maggie und Nina und es wird von Kapitel zu Kapitel klarer, dass beide nicht unschuldig an der jetzigen Situation sind, aber leider kann ich auch das „Aber“ nicht weiter ausführen, weil sich das Lesen des Buchs sonst an dieser Stelle für Euch erledigt hätte. Überdies sind die Kapitel noch in Gegenwart und Rückblenden unterteilt, so dass immer mehr der Geschichte aufgedeckt wird und sich dem Leser nach und nach die ganze unglaubliche und bizarre Geschichte erschließt.

    Dieser Thriller hat mich beim Lesen aufgewühlt und fassungslos gemacht, ich konnte manchmal nicht glauben, was ich da las und auch das Ende ließ mich recht betroffen zurück. Ich hatte gehofft, dass die Geschichte einen anderen Abschluss findet, auch wenn ich tief in mir drin eigentlich wusste, wie es wahrscheinlich enden wird und muss.

    Fazit:

    Für mich ist John Marrs einfach ein Thriller-Gott. Er schafft es, mich mit seinem unvergleichlichen Schreibstil und seinen Ideen an die Geschichte zu fesseln und mir als Leser genau die Stimmung zu vermitteln, die bei diesem Thema herrschen sollte.

    Eine düstere und beklemmende Grundstimmung und eine doch so bizarre Geschichte, die mich fassungslos machte und am Ende immer noch so betroffen zurückließ. Absolute Leseempfehlung für Thrillerfans!

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    Cover des Buches Der Mädchenwald (ISBN: 9783499001130)

    Bewertung zu "Der Mädchenwald" von Sam Lloyd

    Der Mädchenwald
    Addicted2Books1vor 12 Tagen
    Kurzmeinung: Ich brauchte starke Nerven und kam manchmal an meine Grenzen, nicht weil er so brutal, sondern einfach unterschwellig so bedrückend
    Ein wahnsinnig spannender Psycho-Thriller

    Meinung

     "Der Mädchenwald" klang nach einem andersartigen Thriller ganz nach meinem Geschmack und ich war super gespannt darauf. Aber was mich da erwartete, konnte ich so nicht mal erahnen. Vorab: Es war so richtig gut und spannend, hat mich aber arg mitgenommen.

    Die 13jährige Elissa wird vor einem Schachturnier entführt und in einem Keller gefangen gehalten. Elijah lebt im "Mädchenwald" und besucht Elissa in ihrem Verlies. Das beschreibt die Handlung höchstens ansatzweise, aber alles Weitere solltet ihr besser selber lesen.

    Die Handlung wird aus der Sicht verschiedener Charaktere geschildert, ich konnte so die Sichtweise von Elissa als nicht wirklich typisches Opfer erfahren. Das machte es einerseits oft schwer zu ertragen, andererseits war ich absolut begeistert von diesem jungen Mädchen, welches ihrer Mutter zu Liebe nicht aufgeben wollte und einfach clever agierte. Weiterhin wurden die Kapitel auch aus Elijahs Sicht erzählt, so lernt man ihn und seine inneren Kämpfe kennen. Als drittes erfährt man die Sichtweise der ermittelnden Beamtin.

    Der Schreibstil ist klar und geradlinig, manchmal bildhaft und dann wieder emotionslos, je nach dem, aus welcher Perspektive man gerade das Geschehen liest.

    Als ich dachte, dass das Buch nun eigentlich zu Ende sein müsste, hat mich der Autor mit einem Twist überrascht, den ich so gar nicht erwartet habe. Ich persönlich bin sehr glücklich über diese Wendung, da ich kurzzeitig richtig am Boden zerstört war. Und dank diesem Plottwist bewertet man das gesamte Buch plötzlich neu. Alle Handlungen und alles Gesagte haben plötzlich einen anderen Sinn. Dies ist ein absolut grandioser Schachzug (ok, Wortspiel ;)) von Sam Lloyd und dieser hat mich zum Ende hin wahrlich staunend zurückgelassen.
     

    Fazit:

    Ein wahnsinnig spannender Psycho-Thriller. Ich brauchte starke Nerven und kam manchmal an meine Grenzen, nicht weil er so brutal und blutig war, sondern einfach unterschwellig so ein bedrückendes Gefühl vermittelte und ich sehr mit den Opfern mitgelitten habe. Die Spannung hält der Autor eigentlich die ganze Zeit weit oben und der Plottwist im letzten Drittel verblüffte mich dann so richtig. Absolute Leseempfehlung, ein Thriller der seinesgleichen sucht.

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    Cover des Buches Die Meisterin: Der Beginn (ISBN: 9783426226759)

    Bewertung zu "Die Meisterin: Der Beginn" von Markus Heitz

    Die Meisterin: Der Beginn
    Addicted2Books1vor einem Monat
    Kurzmeinung: Dieser Auftakt macht extrem viel Lust auf MEHR. Eine absolute Leseempfehlung!
    Großartiger Auftakt der Reihe

    Meinung:

    Geneve folgt nicht der Zunft ihrer Familie, sie hat sich auf das Heilen spezialisiert und behandelt nicht nur Menschen, sondern auch die verschiedensten Wesen der Anderwelt, wie zum Beispiel Werwölfe und andere Gestaltwandler. Als in ihrer Familie grausame Morde geschehen, muss sie sich entscheiden, ob sie weiterhin die neutrale Rolle beibehält oder sich einmischen wird.

    Das Buch wird aus der Sicht eines allwissenden Erzählers geschildert, auf dessen Identität ich aber nicht näher eingehen werde - das wäre ein zu großer Spoiler.

    Jedenfalls führt uns die Erzählstimme durch die komplette Geschichte und unterbricht auch manchmal den Erzählfluss, um Hintergründe zu erläutern oder weitere Informationen zur Henkerszunft zu geben. Auch wenn diese Informationen allesamt absolut spannend waren und ich auch wirklich froh war, über einiges aufgeklärt zu werden, so hat diese Unterbrechung – gerade an relevanten Stellen - die Spannung manchmal abflauen lassen. Irgendwie war ich dann aus dem Lesefluss geraten und musste mich wieder auf den neuen Inhalt einlassen, obwohl ich gerade so gut in die Geschichte abgetaucht war. Dieser Kritikpunkt ist aber wirklich ein sehr schwacher, denn durch die Hintergründe und Informationen, die in den „Unterbrechungen“ mitgeteilt werden, konnte ich als Leser viele Handlungen und auch Reaktionen einfach viel besser nachvollziehen.

    Auch die Rückblenden, mit denen Markus Heitz arbeitet, fügen sich perfekt in die Geschichte ein.

    Geneve als Protagonistin hat mich absolut überzeugt, ich mochte sie von Beginn an. Sie ist so authentisch und ich bin ihr gern durch die Geschichte gefolgt. Auch die anderen Charaktere, wie ihr Bruder, Ihre Mutter, Alessandro oder Dara und alle anderen nicht genannten, fand ich absolut authentisch und gut erdacht – sie alle sind irgendwie greifbar und „normal“ (so normal wie es bei manchen Wesen eben geht ;)), sind manchmal nicht gerade sympathisch, treffen falsche Entscheidungen oder treten in Fettnäpfchen usw.

    Das Setting hat mir ausgesprochen gut gefallen, wir erleben verschiedene Schauplätze und auch verschiedene Zeiten und auch diese Mischung macht den Reihen-Auftakt zu einer ganz besonderen Geschichte.

    Ich bin jedenfalls absolut begeistert, der Schreibstil ist gewohnt un-blumig und geradlinig, wirkt dabei aber nicht langatmig. Bei so vielen Personen, Schauplätzen und Nebenhandlungen wirkt die Geschichte überhaupt nicht überladen oder schwer zu verstehen. Der allwissende Erzähler und auch Geneve haben mich großartig durch die Handlung geführt.

    Fazit:

    Einzigartige Charaktere, eine wahnsinnig gute Idee und Umsetzung, gewürzt mit einem tollen Schreibstil und mystischen Settings. Was will ich mehr? ;) Ich freue mich jedenfalls schon wahnsinnig auf die Fortsetzung - dieser Auftakt macht extrem viel Lust auf MEHR. Eine absolute Leseempfehlung.

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    Cover des Buches Das Mädchen und der Winterkönig (ISBN: 9783453320833)

    Bewertung zu "Das Mädchen und der Winterkönig" von Katherine Arden

    Das Mädchen und der Winterkönig
    Addicted2Books1vor einem Monat
    Kurzmeinung: Einerseits habe ich das Buch gern gelesen, andererseits sind meine hohen Erwartungen nach Band 1 nicht erfüllt worden.
    Anders als der Vorgänger

    Meinung

    Ein Jahr habe ich auf die Fortsetzung von „Der Bär und die Nachtigall“ gewartet, eigentlich ist das nicht sonderlich lang, aber bei diesem Buch fand ich die Wartezeit viel zu lang. Ich war am Ende des ersten Bandes so verliebt in diese magische und einfach mystische Geschichte, dass ich den Folgeband nicht erwarten konnte.

    Zum Inhalt sage ich so viel, dass wir uns nicht mehr in Wasjas verschneiter Heimat befinden, sondern der Plot führt sie irgendwann nach Moskau. Und ich bin nicht sicher, ob es daran gelegen hat, aber ich habe hier den Zauber aus Band 1 vermisst. In meinem Fazit sagte ich, dass ich hohe Erwartungen an die Folgebände stelle, denn dieses dunkle Setting mit russischer Folklore war einfach nur genial. Und davon vermisste ich leider etwas in diesem zweiten Band, der in eine komplett andere Richtung geht.

    Mir fehlen hier leider ein wenig die Worte – ich habe das Buch gern gelesen, aber: dieser Handlungsstrang mit der Verkleidung war nicht mein Fall, die Geister und Wächter aus der russischen Folklore kamen viel zu kurz und Wasja war nicht mehr die Protagonistin, die ich aus dem ersten Band kannte. Es war, als würde ich eine andere Geschichte lesen und nicht die der Wasja, die im ersten Band gegen den Bären gekämpft hat.

    Trotzdem ist es aber nicht so, dass es mir gar nicht gefallen hätte...

    Der Schreibstil von Katherine Arden ist weiterhin bildhaft und lädt zum Träumen ein, sie hat mich als Leser in die Handlung gezogen und auch die Beschreibungen von den zauberhaften und schneebedeckten Landschaften fand ich genial.

    Die Charaktere sind gut erdacht, auch wenn ich wieder bei dem ein oder anderen etwas Tiefe vermisst habe. Die fantastischen Komponenten waren toll, aber es war mir einfach zu wenig.
    Ich bin absolut zwiegespalten, einerseits habe ich „Das Mädchen und der Winterkönig“ gern gelesen, andererseits sind meine hohen Erwartungen nach Band 1 nicht erfüllt worden.

    Fazit

    Es ist ein Hin und Her - eigentlich fand ich „Das Mädchen und der Winterkönig“ gut, aber der Hauptstrang der Handlung hat mir nicht wirklich gefallen und Wasja, die mir im ersten Teil super gefallen hat, war irgendwie nur ein Schatten ihrer selbst. Wenn ich diese Fortsetzung mit dem ersten Band vergleiche, wurden meine Erwartungen nicht erfüllt, mir fehlte ganz klar viel von der Mystik aus dem ersten Band und die Fortsetzung ging in eine ganz andere Richtung als der Vorgänger. Alleinstehend betrachtet war es aber eine gute Geschichte für zwischendurch, die ich gern gelesen habe. Ich schwanke zwischen 3,5 und 4 Sternen. 

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    Cover des Buches Der Schlüssel der Magie - Die Diebin (ISBN: 9783734162664)

    Bewertung zu "Der Schlüssel der Magie - Die Diebin" von Robert Jackson Bennett

    Der Schlüssel der Magie - Die Diebin
    Addicted2Books1vor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein absolut grandioses Lesevergnügen, ich kann gar nicht genug davon bekommen und möchte jetzt unbedingt weiterlesen. 
    Ein einzigartiges Abenteuer

    Meinung

    Also, eigentlich könnte diese Rezension so aussehen: „OMG, lest dieses Buch. Es ist der Hammer.“ Aber vielleicht sollte ich ein wenig mehr dazu erklären. Ich werde dieses Mal aber nicht viel mehr vom Inhalt verraten, weil ich finde, dass hier nicht viel vorweggenommen werden sollte.

    Nur so viel:

    Wir lernen Sancia kennen, die sich als Diebin durchschlägt und ich muss sagen, sie war mir von Anfang an sympathisch. Alle Charaktere sind mit so viel Liebe zum Detail erdacht und es machte einfach nur Spaß, ihnen durch diese rasante Geschichte zu folgen. Sancia ist keine typische Protagonistin, sie flucht (wie alle) sehr viel, hat Ecken und Kanten und ist absolut nicht perfekt, aber ich habe sie fest in mein Herz geschlossen. Mit dem Magier / Skriber Orso und natürlich Clef z.B. hat der Autor genau meinen Humor und einfach mein Herz getroffen.

    Das Magiesystem ist einzigartig: Es geht darum, mit Hilfe von Sigillen – den sogenannten Skriben -Gegenstände zu verändern. Das beschreibt es nur ansatzweise, aber ich möchte – wie gesagt - nicht allzu viel vorwegnehmen. Es ist einfach nur genial, wie der Autor dies umgesetzt hat und den Gegenständen schon fast so etwas wie Leben einhaucht.

    Der Schreibstil ist bildhaft und so flüssig, dass ich mich am liebsten in der Geschichte verkriechen wollte. Es bleibt ständig spannend, die vielen Wendungen sind fantastisch, nicht absehbar und ich wollte nicht mehr aufhören zu lesen.

    Außerdem liebe ich dieses Setting. Es ist eine High Fantasy Story mit magisch-technischen Elementen, ein wenig wie Steampunk, aber trotzdem einfach außergewöhnlich und brillant. Man kann sich alles die Handelshäuser und die ärmeren Viertel bildlich vorstellen und die Einbettung der dunklen Legenden hat dem Buch eine herrlich düstere Stimmung verpasst.

    Fazit

    Mir fällt es absolut schwer, meine Meinung in Worte zu fassen. Ich habe hier ein einzigartiges Abenteuer erlebt, mit detaillierten und authentischen Charakteren, mit einem absolut einzigartigen Magiesystem, in einem großartigen und einnehmenden Setting. Ein absolut grandioses Lesevergnügen, ich kann gar nicht genug davon bekommen und möchte jetzt unbedingt weiterlesen. Eigentlich kann ich immer nur sagen: Es ist so toll, ich liebe es !!

     

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    Cover des Buches Der Orden des geheimen Baumes - Die Königin (ISBN: 9783764532406)

    Bewertung zu "Der Orden des geheimen Baumes - Die Königin" von Samantha Shannon

    Der Orden des geheimen Baumes - Die Königin
    Addicted2Books1vor einem Monat
    Kurzmeinung: Die von Samantha Shannon erdachten Charaktere sind einfach nur der Wahnsinn und die Welt, die sie kreiert hat, ist nicht zu übertreffen
    Episch, bildgewaltig, genialer Weltenaufbau - ich liebe es!

    Meinung

    Eigentlich gibt es für mich gar nicht mehr viel zu sagen. Nach dem ersten Band war klar, dass ich auch „Der Orden des geheimen Baumes - Die Königin“ lesen muss. Diese epische Geschichte hat mich einfach nicht losgelassen und ich war so glücklich, dass ich recht schnell wieder in ihr versinken konnte. Zum Inhalt werde ich nicht viel schreiben, denn ich möchte niemandem etwas aus dem ersten Teil vorwegnehmen.

    Auch diese Fortsetzung ist kein Buch, welches man nebenbei lesen kann. Diese vielschichtige Geschichte setzt hier noch eins drauf und die Ereignisse überschlagen sich an so vielen Schauplätzen und mit so vielen Personen, dass man sich einfach Zeit nehmen muss. Und das ist absolut positiv gemeint, ich liebe diesen Epos einfach abgöttisch – für mich hätten es gut und gerne noch ein paar hundert Seiten mehr sein dürfen!

    Diese detailliert erdachte Welt, mit den verschiedenen Glaubensrichtungen, die aufeinanderprallen, Legenden und Mythen, die für einen Teil der Charaktere zur Wirklichkeit werden und die Wendungen, die diese Geschichte oftmals nimmt, sind für mich nicht zu übertreffen.

    Ich habe tatsächlich ständig mitgelitten mit „ohhhs“ und „aaaahs“ und an einer Stelle blieb mir fast das Herz stehen. Dazu trägt auch der bildhafte Schreibstil der Autorin bei, ich war einfach komplett gefangen und konnte einerseits nicht erwarten, wie das große Finale aussehen würde und wollte andererseits nicht, dass diese geliebte Geschichte endet. Im Rückblick auf Band 1 muss ich noch sagen, dass alle meine Erwartungen weit übertroffen wurden und bin absolut begeistert, wie die einzelnen Erzählstränge zusammengeführt wurden.

    Fazit:

    Ich kann mich nur immer wiederholen: Ein absolut bildgewaltiges Epos, das mich während und auch nach dem Lesen nicht mehr loslässt. Die von Samantha Shannon erdachten Charaktere sind einfach nur der Wahnsinn und die Welt, die sie kreiert hat, ist für mich nicht zu übertreffen. Die Glaubensrichtungen, die aufeinandertreffen und wie die verschiedenen Charaktere damit umgehen, hat die Autorin in so eine detaillierte und bildhafte Erzählung gestrickt, dass auch der zweite Teil auf jeden Fall einen Platz auf meiner All-Time-Favorites-Liste erhält. Absolute Leseempfehlung!

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    Cover des Buches Frostgrab (ISBN: 9783959675529)

    Bewertung zu "Frostgrab" von Allie Reynolds

    Frostgrab
    Addicted2Books1vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Im gesamten Buch kam nicht so viel Spannung auf, wie am Ende. Flüssig zu lesen, aber ein Thrillerfeeling kam leider zu spät auf.
    Ein Thrillerfeeling kam erst am Ende auf

    Meinung

     „Frostgrab“ hat mich aufgrund des Settings absolut angesprochen.

    Die Story wird aus der Sicht der Snowboarderin Milla erzählt. Vor zehn Jahren hat sie mit ihrer Clique an zahlreichen Wettbewerben teilgenommen. Seit einem verhängnisvollen Event haben sich die Freunde nicht gesehen und als sie einer Einladung in die Alpen folgen, ahnen sie nicht, dass ihre Geheimnisse schon bald ans Licht kommen.

     Mit Milla konnte ich mich nicht so ganz anfreunden, ich fand sie, wie alle anderen Charaktere etwas blass. Durch die Zeitwechsel in den Kapiteln - es wird immer abwechselnd aus der Gegenwart und der Vergangenheit erzählt – erhält man zwar einiges an Hintergrundwissen zu der Clique, aber trotzdem wurde ich nicht ganz warm mit ihnen.

    Die Kapitel sind kurzgehalten und am Ende gibt es kleinere Cliffhanger, die mich immer wieder dazu bewegt haben, weiterzulesen. Trotzdem war es nicht so spannend, wie ich erwartet hatte.  

    Stellenweise wurde es nämlich doch etwas langatmig, wenn lang und breit über das Snowboarden geschrieben wurde und die Geschichte sich gar nicht vom Fleck bewegte. Es passierte einfach nicht viel, Milla überlegte ständig, wer wem etwas angetan haben könnte oder auch wer mit wem in der Kiste gelandet ist. Das war dann zwar interessanter als die Fachbegriffe und die Beschreibungen von Sprüngen oder dem Snowboarden an sich, aber trotzdem trug es nicht wirklich zur Steigerung der Spannung bei.

     Der Schreibstil war sehr angenehm, ich konnte der Geschichte gut folgen und auch die Beschreibung der eisbedeckten Berge und der winterlichen Landschaft hat mir sehr gut gefallen. Zum Ende hin nahm das Buch dann auch etwas mehr an Fahrt auf und die langersehnte Spannung hielt endlich Einzug. Es passierte plötzlich vieles auf einmal und der Spannungsbogen stieg tatsächlich sehr. Das Ende hat mir gut gefallen und ich hätte mir gewünscht, dass der Thriller von Anfang an so mitreißend gewesen wäre.

     Fazit:

     Eine interessante Geschichte, bei der leider erst am Ende ein richtiges Thrillergefühl mit rasanten Wendungen und spannenden Ereignissen aufkommt. Die Einsamkeit in den verschneiten Bergen konnte die Autorin mir gut vor Augen führen, aber die Charaktere konnten mich nicht ganz überzeugen. Insgesamt habe ich mich trotzdem gut unterhalten gefühlt und vergebe solide 3 Sterne.

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    Cover des Buches Amissa. Die Verlorenen (ISBN: 9783426307632)

    Bewertung zu "Amissa. Die Verlorenen" von Frank Kodiak

    Amissa. Die Verlorenen
    Addicted2Books1vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Thriller über ein topaktuelles Thema. Verstörend und so nah an der Wahrheit, dass er mich nicht mehr loslässt.
    Thriller mit hochaktuellem Bezug

    Der Anfang stürzt den Leser direkt in die Geschichte - ein Mädchen flüchtet vor ihrem Peiniger -  und man wird mit der Angst dieses jungen Mädchens konfrontiert. Auf ihrer kopflosen Flucht läuft sie auf die Autobahn, es kommt zu einem schrecklichen Unfall, in den auch Jan und seine Frau Rica verwickelt werden.

    Frank Kodiak (das Pseudonym von Andreas Winkelmann) hat hier einen atemberaubenden Thriller geschaffen, dessen Thema authentischer und aktueller nicht sein könnte. Die Opfer sind junge Mädchen, die auf Grund eines Umzuges unglücklich sind und sich in verschiedenen Foren (Whatsapp, Facebook-Gruppen) Gleichgesinnte suchen und online viel zu viel preisgeben. Grausam authentisch beschreibt der Autor, mit wie viel Naivität Jugendliche im Internet auf Fremde reagieren. In die menschlichen Abgründe zu sehen und sich darüber klar zu sein, dass es so nah an der Wahrheit ist, fand ich sehr bedrückend. Zu lesen, welches Leid die Mädchen erfahren, was Menschen für Geld bereit sind, anderen anzutun und welche Perversionen man für Geld kaufen kann, war für mich stellenweise schwer zu ertragen.

    Jan und Rica sind als Protagonisten gut erdacht; ich fand es spannend, ihnen bei den Ermittlungen über die Schulter zu sehen und mit ihnen den Fall aufzuklären. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein, passen aber hervorragend zusammen. Sie sind beide in ihrer Vergangenheit an ihre seelischen Grenzen gekommen und haben es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, Menschen in Not zu helfen. Die beiden sind Privatdetektive - Rica arbeitet für die Organisation Amissa, die Familien hilft, verschwundene Personen zu finden und Jan ist ehemaliger Polizist, der auf Grund eines Vorfalls in der Vergangenheit nicht mehr als Beamter arbeitet.

    Der Schreibstil von Frank Kodiak ist geradlinig und die kurzen Kapitel, die aus der Sicht von verschiedenen Personen erzählt werden, halten den Spannungsbogen konstant aufrecht. Dazu tragen auch die kleinen Cliffhanger am Ende von jedem Kapitel bei. Trotzdem gab es für mich an manchen Stellen einige Längen, bei denen der Autor sich etwas in den Beschreibungen verlor, so dass ich gleichzeitig nicht aufhören konnte zu lesen aber trotzdem gern einfach weitergeblättert hätte.

    Amissa - Die Verlorenen ist der Auftakt einer Trilogie; die Handlung dieses ersten Teils ist aber in sich abgeschlossen. Lediglich zu den Hintergründen sind Fragen offen geblieben, die Jan und Rica hoffentlich in den Folgebänden aufklären werden. 

     

    Fazit

     Absolut spannend und beklemmend. Ein geniales und ungewöhnliches Ermittlerduo, ein absolut spannender Schreibstil und ein hochbrisantes Thema machen diesen Trilogie-Auftakt um vermisste Personen und reiche Hintermänner zu einem perfekten Thriller.

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    Cover des Buches Obsidian Castle: Der letzte Kristallsplitter: | Spannender Fantasy-Liebesroman mit viel Magie ab 14 Jahren (ISBN: B08JZBZRWD)

    Bewertung zu "Obsidian Castle: Der letzte Kristallsplitter: | Spannender Fantasy-Liebesroman mit viel Magie ab 14 Jahren" von Cristina Haslinger

    Obsidian Castle: Der letzte Kristallsplitter: | Spannender Fantasy-Liebesroman mit viel Magie ab 14 Jahren
    Addicted2Books1vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ich mag Cristina Haslingers Humor und ihre umwerfenden Ideen, die sie mit so viel Fantasie ausgearbeitet hat.
    Ein Abenteuer voller Magie und erster Liebe

    Meinung

    Seit ich Obsidian Castle zum ersten Mal auf Instagram bei Cristina Haslinger gesehen habe, war mir klar, dass ich das Buch auf jeden Fall lesen muss. Das Cover ist wirklich wunderschön und der Klappentext klingt einfach nach einem Buch für mich.

    Man steigt direkt in die Geschichte ein, was mir sehr gut gefallen hat. Als Leser begleitet man Bay auf ihrer Reise zum Obsidian Castle, wo sie ab sofort ausgebildet wird. Damit will sie in die Fußstapfen ihrer Mutter treten und etwas mehr über deren Tod herausfinden und ihr einfach näher sein.

     

    Der Schreibstil von Cristina Haslinger ist absolut einnehmend, flüssig und locker leicht - so, dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen kann und von der Geschichte mitgerissen wird.

    Das Setting, welches die die Autorin hier erschaffen hat, ist absolut umwerfend und einzigartig. Im Obsidian Castle hat man nämlich die Möglichkeit durch eine Reihe von Toren in andere Welten zu gelangen. Um diese Tore und die Kristallsplitter, die das ermöglichen, hat Cristina Haslinger eine geniale Fantasy-Geschichte gewoben, in der auch Bays Liebesleben nicht zu kurz kommt. Dabei ist es aber kein kitschiges „Teenieklischee“ geworden, sondern eine absolut herzerwärmende Geschichte um Magie und die erste Liebe.

     

    Die Charaktere fand ich großartig erdacht, manchmal musste man schon mit den Augen rollen, wenn sie sich typisch Teenie-mäßig verhalten haben, aber genau das machte sie in meinen Augen so authentisch. Denn seien wir mal ganz ehrlich, genau so läuft das einfach manchmal...

    Bay als Protagonistin war mir sehr sympathisch, auch wenn sie manchmal diese typischen Anwandlungen hatte, hat es Spaß gemacht, ihr auf ihrem Abenteuer zu folgen. Auch Gabriel fand ich toll gezeichnet und manche Szene war einfach zuckersüß. Auch die anderen, wie Lene oder mein Favorit Linus fand ich einfach nur toll erdacht.

     

    Fazit:

    Ein atemberaubendes und kurzweiliges Abenteuer, welches mir einige wunderbare Lesestunden beschert hat. Ich mag Cristina Haslingers Humor und ihre umwerfenden Ideen, die sie mit so viel Fantasie ausgearbeitet hat. Das Setting und die Charaktere sind wundervoll und mach eine Szene wirklich zuckersüß - geht es doch um die erste Liebe und auch irgendwie um das Erwachsenwerden.

    Absolute Leseempfehlung ab 14 Jahren und für alle junggebliebenen, die sich in einer tollen Fantasy-Geschichte verlieren wollen.

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    Cover des Buches Das Register (ISBN: 9783966986748)

    Bewertung zu "Das Register" von Marcel Mellor

    Das Register
    Addicted2Books1vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Wahnsinnig gut kreierte Charaktere und eine Story, die mich jetzt noch grübeln lässt. Absolut großartig, ihr solltet es dringend lesen !
    Mit solch einem genialen Buch habe ich nicht gerechnet. Vielschichtig, gut durchdacht...

    Meinung

    Der Klappentext und auch das Cover lassen auf eine spannende Story schließen und ich bin wahnsinnig froh, dass Marcel Mellor mir sein Werk als Rezensionsexemplar überlassen hat.

    Als Leser begleitet man David Manoah auf seinem unfreiwilligen Abenteuer in einem alternativen Jahr 2003. In dieser Alternative wurde eine bahnbrechende Erfindung gemacht: Durch das REGISTER kann man seinem vergangenen Ich Nachrichten schicken und sich so vor großen Fehlern bewahren, außerdem werden Unfälle, Verbrechen usw. ungeschehen gemacht, so dass wir hier (eigentlich) eine heile Welt sehen könnten...

    Auch David hat von seinem vergangenen Ich eine Botschaft erhalten und als sich das darin erwähnte Datum nähert, überschlagen sich die Ereignisse.

    Die Handlung ist wahnsinnig spannend. Der Spannungsbogen nimmt im Laufe des Buchs immer mehr Fahrt auf und entlädt sich dann in einem großartigen Finale.

    Ich konnte gar nicht anders: Ich musste einfach immer weiterlesen. Marcel Mellors Schreibstil ist einfach packend und die kleinen Cliffhanger an jedem Kapitelende, steigern die Spannung immer weiter. Auch, dass die Kapitel aus der Sicht von verschiedenen Charakteren erzählt werden, steigert die Spannung noch. Denn durch die schon erwähnten Cliffhanger möchte man wissen, wie es weitergeht und findet sich im nächsten Kapitel plötzlich bei einem anderen Charakter oder an einer anderen - genauso spannenden - Stelle wieder und so wird man einfach durch die Seiten gepeitscht und merkt gar nicht, wie die Zeit vergeht.

    Die Charaktere haben mir wirklich gut gefallen, sie sind glaubwürdig und alle ihre Charakterzüge und Handlungen sind vom Autor genau durchdacht worden. Ich nenne absichtlich keine Namen um mögliche Spoiler zu vermeiden, aber die Menschen, mit denen sich David auf seiner Hetze durch die Handlung trifft, sind wirklich liebevoll erdacht und ich habe ihre Dialoge wirklich genossen. Auch die Gegenspieler waren absolut glaubwürdig. Marcel Mellor versteht es, die Motive mancher Charaktere absichtlich zu verschleiern, so dass man als Leser lange im Dunklen darüber tappt, wer nun Verbündeter oder Gegenspieler ist.

    Cover und Titel passen absolut zur Handlung, ein wirklich rundum gelungenes Buch.


    Fazit:

    Mit solch einem genialen Buch habe ich nicht gerechnet. Vielschichtig, gut durchdacht – wahnsinnig gut kreierte Charaktere und eine Story, die mich jetzt noch grübeln lässt. Absolut großartig, ihr solltet es dringend lesen – eins meiner Action- / Thriller-Highlights in diesem Jahr.

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