Anna0807

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Roman Quest - Entscheidung in Rom (ISBN: 9783845836393)

    Bewertung zu "Roman Quest - Entscheidung in Rom" von Caroline Lawrence

    Roman Quest - Entscheidung in Rom
    Anna0807vor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Dieser Abschlussband bringt alle Fäden zusammen und ist ein passendes Finale für die Reihe
    Gelungener Abschlussband nach einem schwachen dritten Teil

    Das große Finale der Reihe. Juba begibt sich mit seiner Schwester zurück nach Rom. Auch seine Freunde begleiten ihn. Nach einer aufregenden Überfahrt steht Juba endlich seinem Erzfeind Domitian gegenüber.

     

    Nachdem mich der dritte Teil der Reihe nicht vollständig von sich überzeugen konnte, mich aber durchaus neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte bin ich mit geringen Erwartungen, aber dennoch neugierig in die Geschichte gestartet. Und ich muss sagen, dass mir dieser Band deutlich besser gefallen hat. Dennoch hat auch dieser Band es nicht geschafft alle Schwächen des vorherigen Bandes abzulegen.

     

    Bereits der Einstieg in diesen Teil der Reihe fiel mir deutlich leichter. Der Schreibstil war auch dieses Mal etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich konnte mich sehr schnell damit abfinden. Juba war für mich deutlich besser greifbar als seine Schwester im vorherigen Band. Und auch Bouda fand ich sehr angenehm zu verfolgen. Dennoch waren auch diese Charaktere für mich wieder nicht vollständig greifbar und nachvollziehbar. Insgesamt muss ich aber sagen, dass mich auch in diesem Band die Handlung nur teilweise überzeugen konnte. Allen voran haben mich wieder die verschiedenen Religionen irritiert. Leider kann ich hier immer nicht einordnen wer jetzt was glaubt und wofür welche Religion steht. Abschnitte, in denen die Religion angesprochen wird bringen mich dadurch jedes Mal ein bisschen aus der Geschichte heraus und irritieren mich im Lesefluss. Auch könnten für mich einige Szenen deutlich besser ausgeführt werden (z.B. das unerwartete Zusammentreffen mit Lupus Truppe). Dies ist für mich auch ein ganz großer Kritikpunkt am Ende der Geschichte. Das Finale wird sehr schön aufgebaut aber dann viel zu schnell abgehandelt. Zudem war mir hier einiges zu brutal für ein Kinderbuch.

     

    Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten, aber nicht vollständig überzeugen können. Dennoch hat es mir besser gefallen als der vorherige Band.

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    Cover des Buches Klara Katastrofee und das große Feen-Schlamassel (ISBN: 9783845834320)

    Bewertung zu "Klara Katastrofee und das große Feen-Schlamassel" von Britta Sabbag

    Klara Katastrofee und das große Feen-Schlamassel
    Anna0807vor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Durch die wunderschönen Illustrationen überzeugt dieses Buch nicht nur mit seiner Geschichte.
    Niedliche Geschichte über das Anderssein und Naturschutz

    Klara hat eigentlich keine Beinamen. Doch da sie ein kleines bisschen chaotisch ist und viele ihrer Zauber nicht ganz so funktionieren wie sie es plant wird sie von den anderen Feen auch Klara Katastrofee genannt. Als dann das große Treffen der Feen ansteht und Klara eigentlich darauf hofft ihre eigene Wiese zu bekommen, um die sie sich kümmern darf beginnt diese Geschichte.

     

    Dieses Buch ist mir direkt aufgrund des wunderschönen Covers aufgefallen. Und auch die Größe des Buches gefällt mir. Die Geschichte an sich bringt die Individualität von Klara sehr schön rüber. Aber vor allem am Anfang der Geschichte wird auch deutlich, dass sie sich der Kritik anderer Leute ausgesetzt sieht. Dennoch bleibt sie sich selbst treu und hat damit am Ende auch Erfolg. Das hat mir gut gefallen. Klara an sich gefällt mir zudem sehr gut. Sie ist unterhaltsam und wirkt glaubhaft. Zudem ist sie nicht die typische Fee, die man aus vielen anderen Büchern kennt. Oskar, der zweite wichtige Charakter in der Geschichte ist ein Mensch. Der Unterschied zwischen der Welt der Menschen und der Feen ist sehr schön deutlich geworden. Doch trotz der Unterschiede verstehen sich Oskar und Klara sehr gut.

    Leider sind sowohl die anderen Feen als auch Oskar eher blass dargestellt. Hier fehlt mir ein bisschen die Tiefe.

     

    Insgesamt hat mir die Geschichte aber gut gefallen. Als Vorlese oder Erstlese-Geschichte sehr ist dieses Buch auf jeden Fall geeignet.

     

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    Cover des Buches Immernacht (ISBN: 9783407754851)

    Bewertung zu "Immernacht" von Ross MacKenzie

    Immernacht
    Anna0807vor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Der Autor schafft es aufgrund fehlender Ausführung trotz einer tollen Idee nicht Spannung zu erzeugen.
    Leider konnte mich diese Geschichte nicht überzeugen

    Lara Fox ist eine Tosherin und sucht in der Kanalisation unter der Stadt nach verlorenen Schätzen. Als eines Tages Gerüchte über einen unheimlichen Mann umgehen, der in der Kanalisation Toshern auflauert und sie nach einem Kästchen befragt beginnt eine Geschichte, die sowohl unheimlich als auch fantastisch sein möchte.

     

    Nachdem ich mich in das Cover dieses Buches direkt verliebt habe und mir auch der Einstieg in die Geschichte sehr gut gefiel hatte ich sehr große Hoffnungen in die Geschichte. Zu Beginn der Geschichte lernt man die Protagonistin Lara Fox kennen. Und auch die Welt wird toll beschrieben. Besonders die Beschreibung der Kanalisation haben mir sehr gut gefallen. In diesem Abschnitt des Buches wirkt alles sehr atmosphärisch.

    Leider kam bei mir dann schnell die Ernüchterung. Die Geschichte basiert auf einer tollen Grundidee, die mich auch über das gesamte Buch hinweg interessiert hat. Allerdings habe ich sehr schnell meine Probleme mit den Figuren bekommen. Auch wenn sich viel in deren Leben ändert und sie sich ständig in neuen Situationen wiederfinden war für mich kaum bis keine Entwicklung spürbar. Generell konnte ich mich mit keiner der Figuren wirklich anfreunden.

    Und auch die Handlung hat mir einige Probleme bereitet. Wie bereits erwähnt gefiel mir die Idee und auch die aufgebaute Welt sehr gut. Aber der allgemeine Handlungsverlauf war mir an vielen Stellen einfach zu abrupt und sprunghaft. Viele Entscheidungen und Handlungen waren nicht genug unterfüttert um für mich wirklich verständlich zu sein. Dazu kam, dass der Autor es mit seinem Schreibstil durchaus geschafft hat mir die Welt zu zeigen. Allerdings hat diese Art des Schreibens bei mir nicht dazu geführt Spannung aufzubauen. Dies führte dazu, dass ich schon kurz vor der Hälfte des Buches ordentlich kämpfen musste um am Ball zu bleiben.

     

    Insgesamt konnte mich diese Geschichte trotz eines sehr vielversprechenden Einstiegs und einer tollen Grundidee nicht von sich überzeugen. Die zwei Sterne gebe ich für die Idee und eine tolle Welt sowie für die Beschreibungen der Stadt und der Kanalisation.

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    Cover des Buches Flüsterwald - Das Abenteuer beginnt (ISBN: 9783764151751)

    Bewertung zu "Flüsterwald - Das Abenteuer beginnt" von Andreas Suchanek

    Flüsterwald - Das Abenteuer beginnt
    Anna0807vor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Der Autor schafft es mit seinen Beschreibungen auf humorvolle Weise den Leser mit in eine flüsterhaft-fantastische Welt zu nehmen.
    Humorvolles Abenteuer mit tollen Charakteren in einer flüsterhaft-fantastischen Welt

    Lukas kann es immer noch nicht fassen. Seine Eltern ziehen mit ihm und seiner Schwester um. Und zwar nicht in ein neues modernes Haus, sondern in ein total altes Haus, in dem ein seltsamer Professor gewohnt hat, bis er spurlos verschwunden ist. Doch sehr schnell merkt Lukas, dass dieses Haus ein Geheimnis verbirgt. Und als er dann eines Nachts auch noch ein seltsames Wesen dabei erwischt, wie es ein Buch aus seinem Zimmer klaut beginnt ein Abenteuer, das sich Lukas wohl so nie erträumt hätte.

     

    Der Einstieg in die Geschichte hat mir gut gefallen. Der Autor lässt sich Zeit die Umgebung und die Personen vorzustellen. Allerdings dauert es dadurch auch etwas, bis sich die erste Spannung aufbaut. Aufgrund der schönen Beschreibungen und des tollen Schreibstils hat mir dieser Beginn dennoch gut gefallen. Besonders gut gefallen haben mir die Beschreibungen von Lukas Zimmer. Generell wirkt das Haus trotz des Alters sehr einladend.

     

    Die Handlung kommt wie bereits erwähnt erst recht spät wirklich vorwärts. Da es sich hier aber um den ersten Band einer Reihe handelt finde ich die allgemeine Einführung in die Situation ganz passend. Sobald das Abenteuer dann aber beginnt wird es fantastisch, spannend und auch sehr humorvoll. Lukas taucht in eine neue Welt ein, die sehr lebendig und kreativ gestaltet ist. Die hier lebenden Wesen sind interessant gestaltet und besitzen alle einen individuellen aber doch nachvollziehbaren Charakter. Die Wahl eines Lieblingscharakters wirkt erst eindeutig, aber mit der Zeit wachsen alle Mitglieder der Gruppe dem Leser ans Herz.

     

    Insgesamt hat mich dieses Buch sehr gut unterhalten, dennoch sehe ich noch Platz nach oben. Der Schreibstil und die Beschreibungen des Autors haben mich wirklich begeistert. Für den nächsten Band der Reihe erhoffe ich mir allerdings einen etwas zügigeren Einstieg in die Geschichte. Für fantasievolle und humorbegeisterte Leser kann ich dieses Buch definitiv empfehlen.


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    Cover des Buches Lia Sturmgold – Die Macht der Kristalle (ISBN: 9783423763073)

    Bewertung zu "Lia Sturmgold – Die Macht der Kristalle" von Aniela Ley

    Lia Sturmgold – Die Macht der Kristalle
    Anna0807vor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Fantasievolle und amüsante Geschichte rund um einen Körpertausch und viel Aufregung in der Feenschule Springwasser.
    Fantasievolle und bunte Geschichte für große und kleine Feen-Liebhaber

    Nachdem Lia verwirrt auf dem Boden des Parks aufwacht, in dem sie vor ein paar Minuten noch Hockey geübt hat, steht sie sich plötzlich selbst gegenüber. Doch dann begreift sie, dass sie nicht mehr das Hockey spielende Menschenmädchen ist, sondern den Körper mit einer Elfenprinzessin getauscht hat. Und diese Elfenprinzessin sollte eigentlich auf der Elfenschule Springwasser sein. Na toll, das kann ja nur schiefgehen.

     

    Bereits auf den ersten Seiten des Buches wird klar, dies wird eine sehr lustige und durchaus auch chaotische Geschichte. Bei Asalia in der Menschenwelt und vor allem bei Lia in der Elfenschule Springwasser ist ganz schön was los. Erzählt wird die Geschichte aber nur aus Lias Perspektive, daher bekommen wir die Ereignisse in der Menschenwelt nur sehr begrenzt mit. Aber das war für mich kein Problem. Wen interessiert denn bitte auch die Menschenwelt, wenn man in eine außergewöhnliche Elfenwelt voller Farben und Besonderheiten eintauchen kann. Springwasser an sich hat mir gut gefallen. Als Leser erhält man hier genug Informationen um sich die aktuellen Handlungsorte gut vorstellen zu können. Dennoch kennt man nach diesem Band noch nicht alle Gegebenheiten, sodass in den nachfolgenden Geschichten noch viel Potential für Entdeckungen steckt.

    Die Charaktere in dieser Geschichte haben mir gut gefallen. Lia und ihre Freundinnen aus der Nachtwabe sind gut ausgearbeitet und besitzen eigene Charakterzüge. Auch der Bösewicht der Geschichte Valmariana ist nachvollziehbar dargestellt. Etwas schwammig fand ich dagegen die Lehrkräfte. Hier fehlten es mir dann doch an der ein oder anderen zusätzlichen Information. Aber das hat mich beim Lesen nicht weiter gestört.

     

    Insgesamt hat mich die Geschichte sehr gut unterhalten. Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen, musste oftmals schmunzeln und habe zum Ende hin schon ein bisschen mitgefiebert. Auch die hervorgehobenen Charakterzüge der Nachtwaben-Mitglieder, wie Zusammengehörigkeit, Selbstbewusstsein und Loyalität haben mir sehr gut gefallen. Ich hoffe es kommt noch ein weiterer Band der Reihe.

    Für Elfen/Feen-Fans und Liebhaber fantasievoller und lustiger Geschichten absolut empfehlenswert.

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    Cover des Buches PaNia - Die Legende der Windpferde - Band 1 (ISBN: 9783734847257)

    Bewertung zu "PaNia - Die Legende der Windpferde - Band 1" von Sabine Giebken

    PaNia - Die Legende der Windpferde - Band 1
    Anna0807vor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Stimmungsvolle Geschichte rund um eine etwas anstrengende Protagonistin und ein wunderschönes Pferd.
    Schönes Setting, stimmungsvolle Atmosphäre und eine Protagonistin, die etwas eigen ist

    Als Nia zurück in das Dörfchen Windheim und damit auch zurück in das Haus ihrer Tante Lisbeth kommt, ist ihr vieles vertraut. Schon am ersten Tag trifft Nia auf einen geheimnisvollen schwarzen Hengst, der ganz allein im Wald herum läuft. Schnell merkt sie, dass Windheim ein Dorf mit vielen Geheimnissen ist. Nia begibt sich auf die Suche nach dem schwarzen Hengst und stößt dabei immer wieder auf die Legende der Windpferde.

     

    Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht ganz leicht. Der Schreibstil der Autorin ist wunderschön und vermittelt auch sehr schnell das Gefühl sich mitten in einer Legende zu befinden. Und so hat mir auch direkt der Ort Windheim sowie der angrenzende Wald sehr gut gefallen. Ich mochte die Stimmung, die erzeugt wurde und konnte mich in die Umgebung gut einfinden. Mein Problem war (und ist noch immer) die Protagonistin Nia. Mit ihr bin ich leider von Beginn bis zum Ende der Geschichte nicht warm geworden. Schon zu Beginn hatte ich meine Probleme damit ihr Verhalten und auch ihre Gedanken nachzuvollziehen. Zudem gibt es da noch eine sehr eigenartige Beziehung zu ihrer Familie. Auch diese konnte ich bis zum Ende des Buches nicht vollständig einordnen. Diese Einordnungs- und Verbindungsprobleme hatte ich zu sehr vielen Figuren. Aber natürlich gab es auch Figuren, die ich ins Herz schließen konnte (z.B. Hilde und Hannes).

     

    Die Geschichte an sich ist logisch aufgebaut. Durch die sehr schön aufgebaute Atmosphäre und die bildlichen Beschreibungen konnte ich mir alles sehr gut vorstellen. Die Handlung an sich plätschert allerdings bis zum letzten Drittel des Buches eher vor sich hin. Dann wird es aber doch noch aufregend und ab hier konnte mich die Geschichte dann auch richtig mitreißen. Langweilig war das Lesen trotz des geringen Spannungsbogens für mich jedoch nicht. Ich konnte gut an der Geschichte dran bleiben und war stets interessiert wie es weiter geht.

     

    Insgesamt hat die Geschichte mich gut unterhalten. Das Setting und die Atmosphäre sind der Autorin sehr gut gelungen. Aufgrund der vielen offenen Fragen am Ende werde ich dem zweiten Band auf jeden Fall noch eine Chance geben. Für Liebhaber von Legenden und stimmungsvollen Büchern mit einer gewissen Begeisterung für Pferde kann ich dieses Geschichte durchaus empfehlen.

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    Cover des Buches Der Tod der alten Dame: Green Haven. Maggie Mirren ermittelt 1 (ISBN: B084HC546K)

    Bewertung zu "Der Tod der alten Dame: Green Haven. Maggie Mirren ermittelt 1" von Harriet Mansfield

    Der Tod der alten Dame: Green Haven. Maggie Mirren ermittelt 1
    Anna0807vor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Schöner Einstieg in diese Cosy-Crime Reihe mit einer sehr interessanten und individuellen Protagonistin.
    Die charismatische Maggie Mirren ermittelt in einem plötzlichen Todesfall

    Maggie eröffnet einen kleinen Antik-Laden im kleine Dorf Green Haven. Und wie das auf dem Dorf so üblich ist machen die Bewohner des Dorfes ihr den Start nicht unbedingt einfach. Doch schnell bekommt sie ihren ersten Auftrag. Sie soll den Hausstand einer verstorbenen älteren Dame verkaufen. Doch schnell wird klar, dieser unerwartete Todesfall war vielleicht doch ein Mord. Und an Verdächtigen mangelt es Maggie nicht.

     

    Der Einstieg in dieses Hörbuch und in diese Reihe gefiel mir sehr gut. Das Dorf und die Bewohner wurden ebenso wie die Protagonistin Maggie Mirr ausreichend vorgestellt. Dabei wurde ein gutes Maß an Erklärung/Ausführung und interessanten Fakten gewählt. Insgesamt merkt man aber sehr schnell, dass es sich bei diesem Hörbuch um eine Cosy Crime Geschichte handelt.

     

    Maggie Mirr ist eine sehr interessante Figur. Sie besitzt einen gewissen Agatha Christie Stil, aber ist dabei auch deutlich modern angehaucht. Die Dorfbewohner sind ähnlich gestaltet. Sie sind die für dieses Genre typischen Dorfbewohner, aber dennoch ist auch hier bereits die Technik deutlich angekommen. Insgesamt wirken die Figuren auf mich gut ausgearbeitet und mit eigener Charakterzügen ausgestattet.

     

    Auch die Handlung ist sehr genretypisch ohne mit Klischees überladen zu sein. Das hat mir sehr gut gefallen. Auch die Ermittlung war sehr interessant und ich war mir sehr lange nicht sicher, wer hier der Mörder ist.

     

    Die Sprecherin war für mich am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber schnell habe ich die Vertonung sehr genossen. Das Sprechtempo sowie die Vertonung waren gut gewählt.

     

    Insgesamt hat mir dieser Auftakt der Reihe sehr gut gefallen. Man hat hier eine sehr solide Cosy-Crime Geschichte, die eine sehr individuelle Protagonistin und eine interessante Ermittlung bereit hält. Auch das Setting und die dazugehörigen Beschreibungen haben mir gut gefallen. Für Cosy-Crime Fans oder Interessierte durchaus zu empfehlen.

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    Cover des Buches Der falsche Lord für die Lady (ISBN: 9783966983709)

    Bewertung zu "Der falsche Lord für die Lady" von Helena Heart

    Der falsche Lord für die Lady
    Anna0807vor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Schöne Geschichte mit ernster Thematik und einem angenehmen Maß an Humor.
    Interessante Charaktere und eine amüsante Geschichte

    Anthony, der zweite Sohn des Earls of Stourton kehrt nach London zurück. Doch dort wird er von seiner Familie nicht gerade herzlich empfangen. Fiona, die nach dem Tod ihres Vaters in der Obhut ihres Vormunds, dem Vater von Anthony, auf dem Landgut der Familie lebt, wird nach London geholt um zu heiraten. Schnell wird klar, dass die Pläne des Earls für seine Familie nicht funktionieren werden.

     

    Wie ich es bereits von der Autorin kenne war auch dieses Buch wieder etwas Besonderes. Sowohl die Charaktere als auch die Handlung an sich sind in gewisser Weise genretypisch, allerdings dennoch immer wieder überraschend.

     

    Besonders die Charaktere haben es mir in diesem Buch wieder angetan. Die Figuren in dieser Geschichte besitzen alle eigene Charakterzüge und Gedanken. Durch die ausführlichen und treffenden Beschreibungen kommen die Verletzlichkeiten und auch die Stärken der Hauptcharaktere sehr gut zur Geltung. Und auch wenn man den Charakteren ihre Vergangenheit durchaus anmerkt besitzen diese dennoch eine gute Portion Humor.

     

    Und diesen Humor findet man auch in der Handlung. Neben sehr ernsten Themen wie körperliche und emotionale Schwierigkeiten, gibt es auch immer wieder Momente, in denen man dies vergisst und man einfach nur schmunzeln muss. Zudem ist die Handlung sowohl rasant als auch ergreifend. Nicht so gut gefallen haben mir in diesem Buch die vielen Ortswechsel, die teilweise etwas überstürzt wirkten. Hier hätte ich mir etwas flüssigere Übergänge gewünscht.

     

    Insgesamt hat mir dieses Buch wieder sehr gut gefallen. Trotz der vielen abrupten Ortswechsel und der für mich teilweise etwas zu weiten Sprünge in die Zukunft hat mir der Aufbau und der Verlauf der Geschichte wieder gut gefallen. Die Charaktere waren wieder sehr gut ausgearbeitet und ich konnte mich gut in sie hinein versetzen. Dennoch muss ich sagen, dass dieses Buch das bisher schwächste der Autorin ist (das ich gelesen habe). Das bedeutet aber nicht, dass ich dieses Buch nicht weiterempfehlen würde. Für Fans des Genres auf jeden Fall ein Buch für die Wunschliste!

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    Cover des Buches Die Spiegelreisende - Im Sturm der Echos (ISBN: 9783458178583)

    Bewertung zu "Die Spiegelreisende - Im Sturm der Echos" von Christelle Dabos

    Die Spiegelreisende - Im Sturm der Echos
    Anna0807vor einem Monat
    Kurzmeinung: Spannendes Finale, das im Mittelteil zur Spekulation einlädt und am Ende einige Überraschungen bereit hält.
    Abenteuerliches Finale, das viel Platz für Spekulationen während des Lesens bietet.

    Achtung! Dieses Buch ist der vierte und finale Band der Reihe "Die Spiegelreisende". Spoiler auf den Inhalt der vorangegangen Bände sind sehr wahrscheinlich!! Es empfiehlt sich, die Bücher in der vorgesehenen Reihenfolge zu lesen!

     

    Im finalen Band der Reihe begleiten wir Ophelia, die sich auch weiterhin als Eulalia ausgibt, und Thorn auf ein letztes Abenteuer. Noch immer ist die Identität des Anderen nicht geklärt. Und weiterhin brechen die Archen auseinander. Gemeinsam mit alten und neuen Freunden begeben sich die Beiden an einen Schauplatz, der in den vorherigen Bänden bereits mehrfach erwähnt wurde, allerdings keine große Rolle gespielt hat.

     

    Der Einstieg in die Geschichte gefiel mir wie auch in den bisherigen Bänden sehr gut. Der Schreibstil und die wirklich tolle und fantasiereiche Welt konnten mich direkt wieder begeistern. Allerdings wurde mir schon zu Beginn sehr schnell klar, dass dieser Band anders werden würde. Sehr schnell verändert sich die Stimmung auf Babel und vieles ist nicht mehr wie gewohnt. Zudem erreichen Ophelia und Thorn den finalen Ort, an dem alle Fäden zusammen laufen. Die Suche nach dem Anderen und Eulalia Gort nehmen immer mehr an Fahrt auf. Doch wie man es bereits kennt, ist nichts so wie es anfangs scheint und dann doch aber wieder anders als man denkt.

     

    Die Suche nach Eulalia und dem Anderen nimmt den größten Raum des Mittelteils ein. Hier arbeitet die Autorin mit sehr vielen Sprüngen bzgl. Sichtweisen, Zeit und Ort. In diesem Abschnitt musste ich mich durchaus konzentrieren der Geschichte zu folgen. Allerdings konnte ich dank des flüssigen Schreibstils und meiner unbändigen Neugierde ohne Probleme durch die Seiten fliegen. Viele Fragezeichen bauten sich dabei in meinem Kopf auf und ich habe tatsächlich manchmal vom Buch aufgeschaut und musste das Ganze mal kurz sacken lassen. Nur um dann direkt wieder meinen Blick zu senken, weil ich unbedingt wissen wollte wie es weiter geht. Am schwierigsten war für mich in diesem Abschnitt das zunehmende Verschwimmen von Eulalia und Ophelia.

    Durch den gerade beschriebenen Aufbau der Geschichte wirkte einfach Alles zwischenzeitlich sehr konfus und durchaus wirr.

     

    Allerdings hat die Autorin es geschafft, mich bis zum Ende durch dieses nicht ganz anspruchslosen Wirrwarr zu führen ohne mich ein einziges Mal zu verlieren. Am Ende der Geschichte wurden für mich eigentlich alle bisherigen offenen Fragen beantwortet. Das Ende selbst hat mich dann aber wieder dazu verleitet viele neue Gedankengänge in meine Kopf zu entwickeln, bei denen ich mich noch nicht entschieden habe wohin die Reise geht. Neben den offenen Fragen wurden auch die Handlungsstränge abgeschlossen. Dennoch sehe ich in dem Ende durchaus Potential nochmal weitere Bände der Reihe hinzuzufügen.

     

    Die Charaktere konnten mich auch in diesem Buch wieder begeistern. Ich finde sie wunderbar ungewöhnlich. Viele Charaktere, allen voran Ophelia, machen während der Geschichte eine deutlich Veränderung durch. Ophelia selbst wird deutlich selbstbewusster und irgendwie auch spannender. Zu Beginn des ersten Teils hätte ich niemals gedacht, dass ich sie einmal so ins Herz schließen würde.

    Allerdings gibt es in diesem Band der Reihe einige Charakter, die nicht wirklich wichtig für die Geschichte sind und dann doch wieder sehr viel Raum bekommen. Andere Charaktere dagegen sind am Ende wichtiger, als man anfangs dachte. Das hat mir zum Teil gut, zum Teil aber auch nicht so gut gefallen. Überraschen konnte mich das Buch dadurch aber umso mehr.

     

    Aber auch ein sehr gutes Buch ist selten ohne Schwachstellen. Und so habe ich auch bei diesem Buch, auch wenn es mir wirklich gut gefallen hat, ein paar Kleinigkeiten gefunden, die mir weniger zugesagt haben.

    Zum einen sind das verschiedene Handlungsstränge und Personen, die während der letzten zweit Bände aufgebaut wurden und dann überhaupt keine Bedeutung am Ende spielen. Sie sind weder entscheidend für den Ausgang der Geschichte, noch haben sie einen besonderen Spannungsfaktor. In meinen Augen hätte die Autorin hier etwas mehr herausholen können.

     

    Insgesamt kann ich sagen, dass dieser finale Band unerwartet war. Er konnte mich überraschen, hat mich zum Lachen und zum Verzweifeln gebracht und mich auf alle Fälle gut unterhalten. Das Ende hätte ich mir anders gewünscht, allerdings stellt mich die Aufklärung zufrieden. Deshalb gebe (nach reichlicher Überlegung) 5 Sterne.

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    Cover des Buches Vegan! Das Goldene von GU (ISBN: 9783833875700)

    Bewertung zu "Vegan! Das Goldene von GU" von Adriane Andreas

    Vegan! Das Goldene von GU
    Anna0807vor einem Monat
    Kurzmeinung: Interessantes Kochbuch, das sich auch für Einsteiger oder Neugierige lohnt.
    Auch für Einsteiger und Neugierige geeignet

    Dieses Kochbuch war das erste Mal, dass ich mich etwas intensiver mit der veganen Küche beschäftigt habe. Daher war für mich die Einleitung sehr interessant. Diese ist für Einsteiger verständlich und ausführlich geschrieben. Beim Lesen kam hier bei mir nicht das Gefühl auf belehrt zu werden. Dennoch wurde deutlich, dass hier eine bestimmte Meinung und eine bestimmte Lebensweise vertreten wird. Dies geschieht jedoch ohne andere Ansichten/Essgewohnheiten an den Pranger zu stellen. Das ist mir wirklich sehr positiv in Erinnerung geblieben.

    Inhaltlich werden in der Einleitung viele allgemeine Themen und Fragestellungen erläutert. Zudem wird ausreichend auf die Basics der veganen Küche eingegangen. Ich habe mich dadurch sehr gut auf die Rezepte vorbereitet gefühlt.

     

    Die Rezepte an sich sind logisch und kochbuchtypisch aufgebaut. Die Auswahl an Gerichten wirkt vielfältig und interessant dargestellt. Insgesamt wirken die Rezepte allerdings durch die für mich oft unbekannten bzw. noch nie verwendeten und nicht vorhandenen Komponenten eher abstrakt. Dennoch habe ich mir mehrere Seiten markieren können.

     

    Unterbrochen wird der Rezept-Abschnitt von kleineren Theorieeinheiten. Diese sind wie auch die Einleitung relevant und informativ gehalten, ohne dabei zu lang zu sein.

     

    Insgesamt war dieses Buch als erster Einblick in die vegane Küche für mich sehr gut geeignet. Ich habe einen Eindruck bzgl. der Prinzipien und Basics bekommen. Auch anspruchsvollere Rezepte sind vorhanden und zeigen die Vielfältigkeit dieser Küche. Das Buch an sich ist übersichtlich und ansprechend gestaltet. Auch wenn ich meine Essgewohnheiten nicht ändern werde behalte ich mehrere Rezepte, die ich gerne ausprobieren möchte, weiter im Gedächtnis.

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